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Ausgabe 1/2015: Januar-März

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Seniorenheim
Neues aus dem
Wichernhaus
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Aus dem Inhalt:
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en
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Ausgabe 1 / Januar - März 2015
Inhaltsangabe
Seite
Inhaltsangabe
2
Begrüßung
3
Begrüßung Herr Pfarrer Meyer
4/5
Die neuen Tage
6
Der Heimbeirat
7
Sanftes Schneien
8
Jemanden auf Händen tragen
9
Wir gratulieren/wir begrüßen
10/11
Mary Pyka – Gefunden: Emil III.
12
Die Uhr
13
Wochenplan/Veranstaltungen Januar - März
14/15
Interne Nachrichten
16/17
Weißt du noch?
18
Helau
19
Der bessere Weg
20
Faschingsrätsel
21
Das Backrezept für die Kochgruppe: Faschingskrapfen
22/23
Wie immer
24/25
Vorfrühling
26
Wir nehmen Abschied
27
Ausblick
28
Impressum
Herausgeber:
Redaktion:
Auflage:
Satz und Layout:
Wichernhaus gGmbH Bad Harzburg
Renate Heinemann
Team Begleitender Dienst
Christiane Milnickel
Marion Löffler-Mohrholz
250 Exemplare
hc media, Goslar
Seniorenheim
Die neue Ausgabe ist da!
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Leser der Zeitung „Neues aus dem
Wichernhaus“, wir begrüßen Sie zur
ersten Ausgabe 2015!
Es ist immer wieder ein eigenartiges Gefühl,
diesen Text „zwischen den Jahren“ zu formulieren. Das Herz ist noch ganz angefüllt mit
den schönen Erlebnissen aus der Adventszeit
und einem stimmungsvollen Jahresausklang.
Noch ein wenig erschöpft von den Feiern und
Emotionen, die damit verbunden waren, lenken wir den Blick auf das kommende Jahr. Wieder gilt es, ein noch
leeres Blatt zu beschreiben.
Unser Jahresbuch starten wir im Wichernhaus mit besonders erfreulichen Nachrichten. In den ersten Tagen des neuen Jahres werden
zwei Pflegefachkräfte ihren Dienst im Wichernhaus beginnen.
Drei zusätzliche Betreuungskräfte werden dazu beitragen, dass Sie,
liebe Bewohner des Wichernhauses, weitere Zuwendung zusätzlich
zur Pflege erhalten können. Gemeinsam mit den Damen im Begleitenden Dienst werden die MitarbeiterInnen im Betreuungsdienst die
Veranstaltungen und Freizeitangebote planen und gestalten.
Mir bleibt, uns allen ein gutes Jahr zu wünschen, in dem wir alles daran setzen werden, dass Sie sich im Wichernhaus recht wohl fühlen
werden.
Mit den besten Wünschen
Renate Heinemann
3
Seniorenheim
Sagt Gott, dem Vater, allezeit Dank für alles.
Eph. 5, 20
Von Älteren kann man des Öfteren die Klage
hören: „Mit der Dankbarkeit ist das heute
nicht mehr so weit her. Wir mussten uns früher noch für all und jedes bedanken. Heute
wissen die gar nicht mehr, wofür man sich
bedanken soll.“ Dankbarkeit sei seltener geworden in einer Zeit, in der wir oft meinen,
alles bekommen zu müssen und zu können,
was uns zusteht. Aber ob man das allgemein
so behaupten kann? Ich kann mir vorstellen,
dass viele Menschen ihre Enttäuschung damit ausdrücken wollen, dass für viele vieles
selbstverständlich geworden ist. Sicher ist es
auch die Enttäuschung, die die Sehnsucht nach einer Zeit erweckt,
die wir die gute alte Zeit nennen, und von der wir gern glauben, dass
vieles anders und natürlich besser gewesen sei.
Wir neigen oft dazu, das Vergangene zu glorifizieren, die Gegenwart
als schwierig und die Zukunft als angstmachend oder wenigstens
nebulös zu qualifizieren. Das gilt ganz sicher auch für den Beginn
eines neuen Jahres. Klar ist, dass wir nicht wissen, was das Jahr
2015 für uns bereithalten wird. Manchmal ist das ja vielleicht auch
ganz gut so. Aber eines sollten wir wissen, dass wir unser Vertrauen
auf Gott setzen können, dass er auch in diesem Jahr wieder mit uns
gehen will. Deshalb hören wir im Epheserbrief die Aufforderung, Gott
allezeit für alles zu danken, also für alles, was wir erleben, was wir
geworden sind, was wir haben und bekommen. Wenn wir erkennen,
dass Forderungen an andere, an die Verwandten und Freunde, die
Menschen, die sich täglich um uns kümmern, der Staat, uns nicht
wirklich weiterbringt, sondern allein die Kraft für unser Leben, die
wir aus dem Vertrauen auf Gott ziehen können, dann ist Platz für den
Dank an Gott.
4
Es kann uns buchstäblich wie Schuppen von den Augen fallen, wenn
wir erkennen, dass wir unser alltägliches Leben im vergangenen Jahr
immer neu auch denen verdanken, die für uns da waren und jetzt da
sind: Freunde, Mitbewohnerinnen, Mitarbeiter, nahe und ferne Menschen und ganz besonders Gott.
Für alles dankbar sein, kann nur der, der weiß, wem er alles zu
verdanken hat. Christen können dankbare Menschen sein und diese Dankbarkeit auch an ihre Mitmenschen weitergeben, damit sie
ansteckend wirkt und immer mehr Menschen bewegt, dankbarer
durchs Leben zu gehen. Vielleicht erübrigt sich dann sogar die Wehmut, frühere Zeiten zu überhöhen.
Ich wünsche uns allen Gottes Segen für ein gutes Jahr 2015, damit
wir im nächsten Dezember sagen können: Herr Gott, ich danke Dir
für dieses Jahr.
Ihr Pfarrer
Hans-Joachim Meyer
5
Seniorenheim
Die neuen Tage
Die neuen Tage öffnen ihre Türen.
Sie können, was die alten nicht gekonnt.
Vor uns die Wege, die ins Weite führen:
Den ersten Schritt.
Ins Land. Zum Horizont.
Wir wissen nicht, ob wir ans Ziel gelangen.
Doch gehen wir los.
Doch reiht sich Schritt an Schritt.
Und wir verstehn zuletzt: Das Ziel ist mitgegangen;
denn der den Weg beschließt und der ihn angefangen,
der Herr der Zeit geht alle Tage mit.
Klaus-Peter Hertzsch
Sternsinger in der Tagespflege am 02.01.2015
6
Liebe Mitbewohnerinnen,
liebe Mitbewohner!
Der Heimbeirat bietet einmal im
Monat eine Sprechstunde für Sie an.
Jeweils am 2. Mittwoch von 11.00 - 12.00 Uhr
finden Ihre Wünsche, Anregungen und
Probleme Gehör.
Die Sprechstunden finden im Sitzungszimmer am 14. Januar, 11. Februar und
11. März 2015 zwischen 11.00 und 12.00 Uhr
statt.
Wenn Sie darüber hinaus den Heimbeirat sprechen
möchten, hinterlassen Sie bitte eine Notiz mit
Namen und Zimmernummer im Fach an der Pforte.
Wir kommen gerne zu Ihnen:
Für den Heimbeirat:
Ursula Eligehausen, WG 5, Zimmer 397
– Vorsitzende –
7
Seniorenheim
Sanftes Schneien
Flocken wirbeln überall,
tänzeln sanft und leise,
sind beschäftigt im freien Fall,
scherzen auf ihrer Reise.
Wir stehn am Fenster,
staunen am weissen Schimmer.
Was grün noch gestern,
glitzert heute weiss ins Zimmer.
Wir schwärmen nicht von Frost und kalter Zeit,
doch jetzt zieht so etwas wie Winterlust
und pure Fröhlichkeit
in der Seele Winterfrust.
© Monika Minder
Mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin von der Seite www.weihnachtsgedichte-sprueche.net
8
Jemanden auf Händen tragen
Man kennt diese Szenen aus alten Filmen. Da kniet der Bräutigam
vor seiner Zukünftigen und gelobt ihr mit viel Schmalz in der Stimme
und noch mehr Schmachten in den Augen:
„Oh, Liebste, ich werde dich immer auf Händen tragen.“ Ob diese
Worte sich auch später im Ehe-Alltag bewahrheitet haben, darüber
schweigen sich die Filme, in denen solch Dialoge vorkommen, meistens aus. Und das ist vielleicht auch gut so. Denn zu viel Realität tut
Träumen selten gut. Doch zur Ehrenrettung vieler Männer sei nun
doch nicht verschwiegen, dass es gewiss nicht wenige Frauen gibt,
die von ihren Männern wirklich geliebt und verwöhnt werden. Das
Versprechen: „Ich werde dich auf Händen tragen“, bleibt bei ihnen
nicht nur ein Bekenntnis der Lippen, sondern findet über das Herz
seinen Weg auch zu ihren Händen. Und da mag es dann, und das
nicht nur im Film, sondern auch in einem Ehe-Alltag vorkommen,
dass die Frau dann zu ihrem Liebsten sagt: „Danke, mein Schatz, du
bist wirklich ein Engel.“
Ja, und damit wären wir ganz unversehens dem biblischen Ursprung
dieser Redewendung: „Ich werde dich auf Händen tragen“ ganz nahe
gekommen. Denn von Engeln wird auch in jenem Psalm berichtet,
der unsere Redewendung enthält. In den Versen 11 und 12 des
91. Psalms können wir da nämlich diese Sätze lesen: „Denn Gott
hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen
Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht
an einen Stein stoßest.“
Engel also sollen uns auf Händen tragen, damit unser Leben bewahrt
bleibt. So will es Gott. Ein Engel ist ja bekanntlich ein Bote Gottes.
Diese Boten müssen nun aber, so denke ich, nicht unbedingt Flügel
haben. Und sie müssen auch nicht unbedingt Männer sein. Wir alle
können uns da angesprochen fühlen. Jedenfalls dann, wenn die Liebe
ihren Weg von unserem Herzen in unsere Hände findet.
Jörg Buchna
Mit freundlicher Genehmigung des Autors aus dem Buch „Biblische Redewendungen Trilogie“
9
Seniorenheim
Wir gratulieren
Januar
03.01.
Ursula Uster
90 Jahre
WG 4
12.01.
Jutta Meyer
89 Jahre
WG 5
15.01.
Elfriede Elsenbruch
89 Jahre
WG 4
16.01.
Adelheide Mahn
80 Jahre
WG 4
16.01.
Günther Mrosek
89 Jahre
WG 4
19.01.
Maria Busch
92 Jahre
WG 4
20.01.
Zeki Bagci
51 Jahre
WG 1
24.01.
Elisabeth Raders
93 Jahre
WG 5
25.01.
Wanda Rodermund
87 Jahre
WG 3
25.01.
Günter Grundmann
87 Jahre
WG 4
29.01.
Erika Röger
83 Jahre
WG 2
04.02.
Hanna Panek
91 Jahre
WG 2
11.02.
Ursula Werner
85 Jahre
WG 5
14.02.
Margarete Schüler
87 Jahre
WG 5
15.02.
Lieselotte Lerch
94 Jahre
WG 4
17.02.
Annemarie Kosler
95 Jahre
WG 1
19.02.
Martha Liesenberg
88 Jahre
WG 2
21.02.
Trude Michaelis
93 Jahre
WG 4
24.02.
Ingeborg Neuheuser
91 Jahre
WG 2
25.02.
Luise Leicht
96 Jahre
WG 4
26.02.
Heinrich Stehr
83 Jahre
WG 1
26.02.
Ursula Gäbelein
85 Jahre
WG 5
Februar
10
März
03.03.
Charlotte Grabow
88 Jahre
WG 5
04.03.
Erich Schulze
79 Jahre
WG 2
09.03.
Werner Neumann
93 Jahre
WG 1
11.03.
Ilse Hauke
81 Jahre
WG 4
15.03.
Werner Rhode
86 Jahre
WG 2
17.03.
Rolf Bockmann
77 Jahre
WG 3
18.03.
Erika Rhode
90 Jahre
WG 2
21.03.
Elfriede Himpel
93 Jahre
WG 4
22.03.
Elfriede Franke
73 Jahre
WG 1
22.03.
Irmgard Werner
89 Jahre
WG 4
23.03.
Elli Reimer
105 Jahre
WG 1
23.03.
Ernst Greulich
78 Jahre
WG 2
24.03.
Otto Helmdach
99 Jahre
WG 3
25.03.
Gertrude Reichel
84 Jahre
WG 1
30.03.
Anneliese Brown
91 Jahre
WG 2
Alois Bretz
Gisela Wienhold
Irmgard Engelmann
WG 5
WG 4
WG 1
Wir begrüßen
Karin Höfert
Erhard Rother
Charlotte Vogler
Heinrich Stehr
Lisa Wesche
Anneliese Brown
Magdalene Rust
Jutta Meyer
WG
WG
WG
WG
WG
WG
WG
WG
4
5
4
1
3
2
2
5
11
Seniorenheim
GEFUNDEN: EMIL III. – eine nachdenkliche Geschichte!
Vor einiger Zeit wurde in unserer Nähe ein großes Wohnhaus vollkommen ausgeräumt. Die
Nachbarn und auch sonst jeder, der Zeit, Interesse und auch etwas Geld besaß, konnten
dort fast alles kaufen. Alle Räume, vom Keller
bis zum Dachboden, standen den kauflustigen
Besuchern offen.
Eigentlich hatte ich keine Zeit. Der Tag war sehr
ausgefüllt gewesen, die to-do-Liste noch nicht
abgearbeitet. Doch, etwa zwanzig Minuten vor
Ende des Verkaufs, betrat ich neugierig das
alte, schöne Haus. Und staunte. Zunächst.
Angefangen von jeglichem Mobiliar, diversen
Lampen, Gardinen, Teppichen, Nippes aller Art, Büchern, abgelegter
Kleidung, Töpfen und Pfannen, Geschirr und Gläsern bis hin zu Kleiderbügeln – es war schier unglaublich, was die bisherigen Bewohner des
Hauses alles zurückgelassen hatten. Ein riesiger Flohmarkt!
Vieles lag und stand herum, was am kommenden Tag in den vor dem
Haus bereitstehenden Container geworfen werden würde.
Weihnachtsschmuck sowie viele große und kleine Engel inklusive.
Meine Neugier und Kauflust verwandelte sich. Etwas bedrückt und
traurig ging ich durch mehrere Räume, wunschlos angesichts dessen,
„was man alles nicht braucht“. Es war einfach zu viel.
Und dann sah ich ihn: EMIL III., so würde sein Name sein! Achtlos fortgeworfen. Seiner Identität als geliebtes Spielzeug beraubt, lag er am
Boden in einer Zimmerecke. Der handgenähte Teddybär guckte mich
mit seinen dunklen Knopfaugen an und wir verstanden uns sofort!
Auf meinem Arm, fest an meine Brust gekuschelt, ließ er sich trösten:
„Emil, du bist nicht mehr allein. Du kommst mit zu uns! Nach Hause!“
Zwei Teddybären-Brüder erwarteten ihn dort, Emil I. und Emil II.; alle
Teddy‘s heißen bei uns „Emil“, nummeriert in der Reihenfolge ihrer
Familienzugehörigkeit. Jeder hat seine ganz eigene Lebensgeschichte,
jeder wird geliebt und wertgeschätzt. In dem großen Haus konnte man
fast alles kaufen. Wie im richtigen Leben. Nur das Wichtigste nicht –
Liebe! Wie schön wäre es, wenn wir uns untereinander im neuen Jahr
diese Liebe zum Geschenk machten?!
Herzlichst, Ihre Mary Pyka
12
Die Uhr
In einer dunklen Ecke
in unserm großen Flur,
da steht seit langen Zeiten
die liebe, alte Uhr.
Es geht ihr goldner Pendel
gar emsig hin und her.
Wann er damit begonnen,
das weiß heut keiner mehr.
Und jede volle Stunde
schlägt sie mit ihrem Ton.
Als ich noch gar nicht lebte,
schlug sie die Stunden schon.
Tick-tack, so ist ihr Liedchen
von morgens früh bis spät;
und niemals steht sie stille.
Sie geht und geht und geht.
Lene Hille-Brandts
13
Seniorenheim
Wöchentlich wiederkehrende Veranstaltungen
Montag
09:30 Uhr Bastelkreis im Kreativraum
15:30 Uhr Bingo-Runde im Clubraum
Dienstag
09:30 Uhr Gedächnistraining 1 im Clubraum
10:30 Uhr Gedächnistraining 2 im Clubraum
Mittwoch
09:30 Uhr Gruppen-Gymnastik WG 4+5 im Feierraum
10:30 Uhr Gruppen-Gymnastik WG 1, 2+3 im Feierraum
15:30 Uhr Spiele-Nachmittag im Clubraum
Donnerstag
10:00 Uhr Stadtfahrt
15:30 Uhr Singkreis im Feierraum
Freitag
09:30 Uhr Küchengruppe im Kreativraum
10:00 Uhr Katholische Hausandacht (jeden 1. Freitag)
Sonntag
10:00 Uhr Gottesdienst
14
Sonstige Veranstaltungen
Januar
Fr. 02.01.
12:00 Uhr Besuch der Sternsinger
Do. 08.01.
Fr. 09.01.
Do. 29.01.
17:00 Uhr Bibelstunde
15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes
DIA Vortrag „Südlicher Zauber am Nord15:30 Uhr
alpenrand – Bodensee mit Herrn Liebig
17:00 Uhr Bibelstunde
Fr. 30.01.
15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes
Mi. 14.01.
Februar
Do. 12.02. 17:00 Uhr Bibelstunde
Mo. 16.02. 15:00 Uhr Rosenmontagskaffee
Fr. 20.02. 15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes
Do. 26.02. 17:00 Uhr Bibelstunde
März
Do. 12.03. 15:00 Uhr Bibelstunde
Fr. 13.03. 15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes
Di. 24.03. 17:00 Uhr Ostpreußen Chor
Restaurantabend:
Mi. 25.03. 18:00 Uhr
Zu Gast in Baden-Württemberg
Do. 26.03. 17:00 Uhr Bibelstunde
15
Seniorenheim
Interne Nachrichten
Exkursion nach Quedlinburg
Am Montag, den 22.09.2014 brach eine Gruppe mit Mitarbeitern aus
dem Betreuungsbereich (§ 87 b) und dem begleitenden Dienst zusammen mit Frau Rohloff nach Quedlinburg auf, um dort eine andere
Pflegeinrichtung („Pro klin“ )zu besichtigen. Manchmal tut es einfach
gut, einmal über den eigenen Tellerrand zu blicken und sich davon
inspirieren zu lassen, wie andere ihre Räumlichkeiten gestalten und
arbeiten. Wir fanden ein sehr liebevoll gestaltetes Haus vor, in dem
überwiegend Demenzkranke auf Dauer oder für vorrübergehende
Kurzzeitpflege leben. Die Gänge und Gemeinschaftsräume waren
sehr phantasievoll gestaltet: Z.B. ein Kaminzimmer mit Bibliothek,
in dem Kaffee getrunken wurde. An den Wänden hingen Ahnenbilder
in schönen alten Rahmen und das Kaminfeuer prasselte einladend
auf einem Monitor-, wirkte aber durchaus überzeugend.
Im Eingangsbereich und auf den Fluren waren überall kleine liebevoll
gestaltete Sitzgelegenheiten arrangiert, die zum Verweilen einluden.
Es gab viel zu gucken: Viele gepackte Koffer (wenn einer eine Reise
tut…), eine Näh-und Handarbeitsecke mit Nähmaschine und Nähkästchen (wenn man mal unter Frauen aus dem Nähkästchen plaudert…)
oder von den Bewohnern selbstgemalte Bilder oder in alter Schrift
gemalte Sätze auf einer Kreidetafel, luden zum Betrachten und lesen
ein. Schwester Judith Stolle erzählte uns zu den einzelnen Bildern
sehr interessante Geschichten und lud anschließend zu einem kleine
Imbiss mit Pflaumenmus und Schmalzstullen (wie früher) zu einer
Informationsrunde ins „Ruhe- und Meditationszimmer“. Dort können
medizinische Massagen durchgeführt werden oder einfach Beruhigungsmusik gehört und den Licht-und Farbeffekten Aufmerksamkeit
geschenkt werden. Auf dem Flur hing zwischen vielen unterschiedlichen Uhren ein Bild mit dem Text: „Zeit hat man nicht. Zeit nimmt
man sich für die Dinge, die einem wichtig sind.“ Diesen positiven
Eindruck nehmen wir aus dieser Einrichtung mit.
16
Auf einer Stadtführung hatten wir mit Herrn Dipl. Ing. Rigbert Hamsch
einen sehr begabten Stadtführer, der uns mit viel Humor durch wunderschöne die Altstadt von Quedlinburg führte. Mit zahlreichen, teilweise unglaublichen Anekdoten aus der Geschichte der Stadt, brachte
er uns oft zum Schmunzeln und zum Staunen.
Der Tag klang dann bei einem gemeinsamen Abendessen im Brauhaus aus und wir fuhren alle „beschenkt“ mit guten Ideen und voll
von zauberhaften Eindrücken aus der historischen Altstadt wieder
Richtung Wichernhaus. Für uns alle stand fest: Das war bestimmt
nicht unser letzter Besuch in Quedlinburg!
17
Seniorenheim
Weißt du noch…?
In unserer Bastelrunde schnitten wir vor kurzem aus Tonpapier Äpfel
und Birnen aus und klebten diese zu einem Türkranz zusammen. Dabei unterhielten wir uns über die Obsternte und ich erzählte, wie wir
früher in meiner alten Heimat Pommern die Birnen geerntet haben.
Da die Birnbäume sehr hoch waren und die besten und dicksten Früchte
ganz oben in der Spitze saßen, musste man sehr weit hoch in den
Baum klettern. Damit die Füße nicht schmerzten und man besser auf
den Ästen stehen konnte, trugen wir Holzschuhe bei der Ernte.
Auch auf den Feldern wurde viel in Holzschuhen gearbeitet. Man trug
diese eigentlich fast immer. Lederschuhe wurden meist nur für den
Kirchgang am Sonntag getragen. Sobald man von der Kirche zurück
war, wurden die Schuhe geputzt und wieder ordentlich weggestellt,
sie mussten lange halten.
Im Winter, wenn es sehr kalt war, wurde heiße Glut in die Holzschuhe
getan um diese anzuwärmen.
Hugo Weiher, Wohngruppe 2
Vielleicht möchten auch Sie mal etwas von „Damals“ berichten.
Die Redaktion freut sich über Ihre Erzählungen!
18
Helau!
Karneval Helau Helau
wer bleibt da schon zu Haus im Bau
Bunt geschminkt, mit grellen Hüten
vollgepackt die großen Tüten
So ziehn wir heute durch die Stadt
und morgen sind wir alle platt,
Wir schunkeln tanzen, singen laut
und trinken Bier – teils selbst gebraut
Egal ob süße Frucht, ob Tannenbaum,
als Feengestalt aus einem Traum
als Bauernfrau in schicker Tracht,
heut wird die Nacht zum Tag gemacht!
Doch irgendwann tut alles weh,
man spürt nicht mehr den kleinen Zeh
Rot gefroren jede Nas‘
und ausgetrunken jedes Fass
Dann sagen wir: „Machts gut – Helau“
und wissen alle schon genau
denn jetzt schon ist es allen klar
Wir freuen uns auf nächstes Jahr!
Mit freundlicher Erlaubnis der Verfasserin
Anna Neocleous
© Alexandra H./pixelio.de
19
Seniorenheim
Der bessere Weg
Ein kleiner Junge, der auf Besuch bei seinem Großvater war, fand
eine kleine Landschildkröte und ging gleich daran sie zu untersuchen. Im gleichen Moment zog sich die Schildkröte in ihren Panzer
zurück und der Junge versuchte vergebens sie mit einem Stöckchen
herauszuholen. Der Großvater hatte ihm zugesehen und hinderte ihn
daran, das Tier weiter zu quälen. „Das ist falsch“, sagte er, „komm‘
ich zeig‘ dir wie man das macht.“
Er nahm die Schildkröte mit ins Haus und setzte sie auf den warmen
Kachelofen. In wenigen Minuten wurde das Tier warm, steckte seinen Kopf und seine Füße heraus und kroch auf den Jungen zu.
„Menschen sind manchmal wie Schildkröten“, sagte der Mann. „Versuche niemals jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Güte
auf und er wird seinen Panzer verlassen können.“
Verfasser unbekannt
20
Text stammt von der Seite www.lichtkreis.at
Faschingsrätsel
1. Wann beginnt die Karnevalszeit?
A) am 09.09. um 09 Uhr
B) am 10.10. um 10 Uhr
C) am 11.11. um 11 Uhr
2. Welches ist der wichtigste Tag im rheinischen Karneval?
A) Rosenmontag
B) Veilchendienstag
C) Tulpendonnerstag
3. Was ist kein Karnevalsgruß?
A) Alaaf
B) Hallo
C) Helau
4. Wie nennt man die Karnevalszeit auch?
A) Frühling
B) 5. Jahreszeit
C) Herbst
5. Was machen viele Menschen am Rosenmontag?
A) sich verkleiden
B) sich verstecken
C) im Bett bleiben
6. Wann endet die Karnevalszeit?
A) Gründonnerstag
B) Karfreitag
C) Aschermittwoch
Die Lösungen werden im nächsten Heft veröffentlicht.
21
Seniorenheim
Faschingskrapfen
Unsere Kochgruppe backt demnächst: Faschingskrapfen
Zutaten für ca. 18 Stück
•
500 g Mehl
•
130 g Butter
•
2 EL Zucker, gehäuft
•
1 Pck. Vanillezucker, echten
•
1 Ei, ganz
•
2 Eigelb
•
12 g Hefe
•
½ TL Salz
•
3 EL Rum
•
1 EL Essig
•
200 ml Milch, kalt
•
1 Liter Öl, gutes oder Butterschmalz
•
Aprikosenkonfitüre
Zubereitung
Zu allererst die Hefe mit 100 ml kalter Milch und dem Salz gut verrühren und etwa 1 Stunde stehen lassen.
Dann wird die Butter mit dem Zucker cremig gerührt. Das Ei und die
Dotter nach und nach schön einrühren.
Nun das Mehl dazu sieben, den Hefeansatz, die Aromaten und die
kalte Milch hinzufügen.
Im Langsamgang der Maschine zu einem eher weicheren Teig gut
abschlagen.
Gut zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen, das kann mitunter
bis zu 2 Stunden und länger dauern, je nach Raumtemperatur (aber
nicht zu warm stellen).
22
Sobald der Teig reif genug ist, auf bemehlter Arbeitsfläche aus dem
Teig 18-20 Kugeln formen; sie sollten an der Oberseite schön glatt
sein.
Auf bemehlter Fläche zum nochmaligen Gehen ruhen lassen. Mit Klarsichtfolie vorsichtig abdecken. Schön aufgehen lassen, dabei etwa
30 Min. ohne Abdeckung stehen lassen bis ein Häutchen entsteht.
In der Zwischenzeit das Fett erhitzen auf max. 165° C-170° C.
Nun die Krapfen mit der Oberseite nach unten vorsichtig ins Fett gleiten lassen und zudecken. Etwa gute 1 1/2 Min. backen, nachsehen,
wenn sie goldbraun sind, umdrehen und weitere 1 1/2 Min. weiterbacken, dann nochmals umdrehen und 30 Sekunden nochmals die
Oberseite backen, wichtig! Sind alle gebacken, mit der Marmeladentülle die Marillenkonfitüre einspritzen und bezuckern.
Nach 30 Minuten ... genießen!
Mhhhhhhhh!!!
23
Seniorenheim
Wie immer ...
Ich schlage die Augen auf. Es ist noch ziemlich dunkel im Zimmer.Ich
höre ein durchdringendes Schnarchen. Na, den Karl werde ich nachher damit aufziehen, dass er wieder den ganzen Har abgesägt hat.
Jetzt soll er noch schlafen, die Frühschicht bei der Hütte ist immer
besonders hart, besonders wenn er wie jetzt im Dunkeln geht und im
Dunkeln kommt. Eine kleine Weile gebe ich ihm noch, bevor ich ihn
wecke. Deshalb lasse ich das Licht auch lieber aus, ich finde mich ja
auch im Halbdunkel zurecht.
Nun aber raus aus den Federn; die Arbeit wartet. Merkwürdig, das
Bett. Ich habe ja gleich die Füße auf dem Boden stehen. Ist mir früher gar nicht aufgefallen. Heute bin ich irgendwie unbeweglich. Und
das Kreuz und die Hüften schmerzen. Gestern haben wir hart im
Garten gearbeitet, das ist bestimmt ein heftiger Muskelkater. Dagegen hilft nur: Aufstehen und loslegen.
Also überwinde ich den inneren Schweinehund und taste mich vorsichtig durch das halbdunkle Zimmer bis zum Stuhl, auf dem meine
Kleider liegen. Komisch – ich bin sicher, dass meine Hose gestern
noch einen seitlichen Reißverschluss hatte ...
Mit viel Mühe ziehe ich mein Hemd über den Kopf (elender Muskelkater) und beim Knöpfen der Bluse merke ich, dass auch meine Finger
heute so ungelenkig sind, wie die ganze restliche Frau. Die Kartoffeln, die ich gestern ausgegraben habe, waren aber auch elend kalt.
Beim Gedanken an die leckeren Kartoffelpuffer, die ich heute Mittag
für die Kinder machen werde, muss ich lächeln: Die Drei werden
bestimmt wieder ein Wettessen veranstalten. Vor noch gar nicht so
langer Zeit wäre das unmöglich gewesen: um die Wette essen. Gott
sei Dank ist das vorbei.
So jetzt aber los: Schnell das Gesicht waschen, Feuer im Herd anmachen, Kaffeewasser aufsetzen und dann Brote schmieren für die Meute.
Das nimmt doch einige Zeit in Anspruch. Heinz schleppt ja allein fast
ein halbes 3-Pfund-Brot mit zur Arbeit. Wenn ich daran denke, dass der
große Kerl im nächsten Frühling ausziehen und mit Margot seine eigenen
Wege gehen wird, habe ich gleich einen Kloß im Hals. Ich werde mich
mit einer Tasse Kakao trösten, während ich Frühstück mache.
24
Wo sind denn meine Schlappen? Ach egal, ich werde sie nachher
suchen. Nur jetzt kein Licht machen. Auf Strümpfen husche ich zur
Tür. Ich öffne die Tür und alles ist ganz anders. Da ist nicht der Flur,
der zur Treppe nach unten führt. Da ist gegenüber auch nicht das
Zimmer der beiden Großen.
Der Flur ist strahlend hell erleuchtet. Die Wände sind gelb gestrichen
und Gebasteltes ist aufgehängt – ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass wir das gemacht haben. Gegenüber an der Wand sind
Stangen angebracht, um die irgendjemand sein Halstuch geschlungen
und dann vergessen hat. Darum kümmere ich mich nachher.
Jetzt wird es höchste Zeit, dass ich die Küche finde und, viel wichtiger, vorher nochmal zum Klo gehe. Wo muss ich jetzt lang?!
Bevor mich die Verzweiflung packt, sehe ich einen großen Mann in eigenartiger Kleidung auf mich zukommen. Eine weiße Hose hat er an.
Und eine kurze weiße Kittelschürze. Ich weiß nicht wie er heißt, aber
er kommt lächelnd auf mich zu und legt einen Arm um mich.
„Na, Frau Leise, schon so früh unterwegs? Was halten sie davon,
wenn ich sie jetzt ins Bad bringe. Da ist jetzt noch niemand und sie
können die Toilette benutzen. Dann kann ihre Zimmernachbarin Frau
Rüstig ungestört ausschlafen. Und anschließend starten wir mit einer Tasse Kakao in den Tag.“
„Mit extra viel Zucker drin?“
„Na klar. Mit extra viel Zucker. Wie immer.“
Renate Heinemann
25
Seniorenheim
Vorfrühling
Da draussen rauscht der Regen,
Der Wind braust überm Land;
Doch leise webt den Segen
Des neuen Lenzes Hand.
Sie lockt aus Strauch und Bäumen
Der Knospen grünen Schein,
Sie schmückt mit lichten Säumen
Der Wälder düstre Reih‘n.
Sie webt schon an dem Kleide
Der stillen Erdenbraut,
Die bald zu aller Freude
Dem Frühling wird getraut.
Mag jetzt der Sturm nur tosen,
Er knickt die Hoffnung nicht.
Bald winken uns die Rosen
Und blüh‘n Vergissmeinnicht.
Emerenz Meier 1874-1928, deutsche Schriftstellerin
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Wir nehmen Abschied von
Günter Fastabend
Frieda Regling
Eva Stolte
Christa Hoffmann
Dorothea Löwe
Dorothea Wieczorek
Christa-Maria Tschacher
Rosina Dahm
Gertrud Böhning
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Gott öffne dir die Tür
und lade dich ein.
Er führe dich in das Land
des ewigen Friedens!
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Frühlingsankunft
Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies‘ und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.
Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.
Seht, ein Schmetterling als Bote
Zieht einher in Frühlingstracht,
Meldet uns, dass alles Tote
Nun zum Leben auferwacht.
Nur die Veilchen schüchtern wagen
Aufzuschau‘n zum Sonnenschein;
Ist es doch, als ob sie fragen:
„Sollt‘ es denn schon Frühling sein?“
Seht, wie sich die Lerchen schwingen
In das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
Über uns herab ins Feld!
Alles Leid entflieht auf Erden
Vor des Frühlings Freud‘ und Lust
Nun, so soll‘s auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798 - 1874)
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