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H uus-Blat t j e - Seniorenzentrum Remels

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H uus- B l at t j e
f ür das
S enior enz ent r um Remels
J ohannes- H uus
Ausgabe M är z 2 0 1 5
Kurz vor
I nRedaktionsschluss
h a lts v e r z eKurz
ic h n is
Moin, Moin
Seite 1
Dit un Dat & Bauernweisheiten
Seite 2
Wir stellen uns vor
Seite 4
Kurzgeschichte
Seite 5
Kurzgeschichte
Seite 6
Kurzgeschichte
Seite 8
Herzlichen Glückwunsch
Seite 9
Verstorben
Seite 10
Rätsel
Seite 11
Rätsels Lösung & Witze
Seite 13
Wir stellen uns vor
Seite 15
Rückblick
Seite 17
Rückblick
Seite 18
Plattdeutsche Geschichte
Seite 20
Rezept
Seite 21
Zur Besinnung
Seite 22
Schluss
Seite 24
Das „H uus-B lattje “ für die Seniorenzentrum Remels G mbH „Johannes-H uus “
erscheint monatlich mit einer Auflage von zurzeit 320 Exemplaren
Seniorenzentrum Remels G mbH „Johannes-H uus “
M oorweg 17
26670 Remels
Tel.: 0 49 56 / 91 11 10 Fax 0 49 56 / 91 11 33
Kurz vor Redaktionsschluss
M o in, M Kurz
o in
Liebe Bewohnerinnen, liebe Bewohner,
liebe Leserinnen, liebe Leser,
endlich ist es so weit: Es zeigen sich überall die ersten
Frühlingsboten! Das erste Grün kommt aus der Erde, die Tage
werden wieder länger – fehlt nur noch etwas mehr Sonne! In
diesem Monat beginnt auch kalendarisch der Frühling.
Wir beginnen nun langsam mit der Vorbereitung auf Ostern.
Auch in diesem Jahr wollen wir zusammen mit unseren
Bewohnern fleißig sein und neue Osterdekorationen basteln.
In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und
Lesern viel Spaß mit unserem
HUUS-B LATTJE!
Ihr Redaktionsteam
Seite 1
D it un D at & B auernw eisheiten
D er M o n a tss p r u c h fü r M ä rz a u s R öm er 8,31:
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Am 03. März ab 9.00 Uhr kann wieder
nach Herzenslust gestöbert werden: Modehaus de Buhr
kommt mit Frühlings-und Sommermode.
Am 05. März um 10.00 Uhr kommt
Pastor Behrends zu einer Andacht.
Am 09. März um 15.00 Uhr kommt
das Gesangsduo Eden .
Am 11. März ab 14.30 Uhr kommt
Langer Hörgeräte zu einer Sprechstunde.
Am 12. März um 10.00 Uhr kommt
Pastorin Ohlenburger zu einer Andacht.
Am 19. März um 10.00 Uhr kommt
Lektorin Lydia Dieken zu einer Andacht.
Am 26. März um 10.00 Uhr kommt
Pastor Wienbeuker zu einer Andacht.
Seite 2
D it un D at & B auernw eisheiten
F rü h lin g
Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht mehr weit.
Gibt`s im Frühjahr viele Frösche, so geraten die Erbsen.
Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen
Sommer.
Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den
Frühling bringen.
Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling
winken.
Grasmücken, die fleißig singen, wollen uns das Frühjahr bringen.
Donner über dem kahlen Baum bedeutet kein gutes Frühjahr.
Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume
Von wilden Blümlein die roten und Spechte sind Frühlingsboten.
Viel Nebel im Frühjahr, viel Gewitter im Sommer.
M ä rz
Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz.
Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen.
Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes
Herz.
Wenn im März viel Winde weh ‘n, wird`s im Mai dann warm und
schön.
Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März.
Ein grüner März bringt selten etwas Gutes.
Auf Märzenregen folgt kein Segen.
Soviel Nebeltage im März, soviel Frosttage im Mai.
Seite 3
W ir s te lle n u n s v o r
Hallo,
ich bin Claudia Barkela. Ich bin
24 Jahre alt und
wohne in Leer.
Ich habe den Beruf Kauffrau im
Gesundheitswesen
gelernt.
Ich habe zwei Schwestern. Meine
älteste Schwester heißt Ingrid Wassink und ist 33 Jahre
alt.
Meine andere Schwester heißt Ann-Katrin Barkela
und ist 23 Jahre alt.
Meine Hobbies sind Fahrrad fahren, Freunde treffen,
Walken, lesen und Rückensport.
Seitdem 01.02.2015 arbeite ich im Seniorenzentrum
Remels „Johannes-Huus “ in der Verwaltung.
Viele Grüße
Claudia
Seite 4
K u r z g e s c h ic h te
F ed er u n d S c h w ert - E in D ialog
In der Ecke eines Zimmers stand ein Schwert. Die helle, stählerne Fläche seiner Klinge erglänzte, vom Strahle der Sonne
berührt, in rötlichem Scheine. Stolz hielt das Schwert Umschau im Zimmer; es sah, dass alles sich an seinem Glasten
weidete. Alles? Nicht doch! Dort auf dem Tische lag, müßig
an ein Tintenfass gelehnt, eine Feder, der es nicht im mindesten einfiel sich vor der glitzernden Majestät jener Waffe zu
beugen. Das ergrimmte das Schwert und es begann also zu
sprechen:
»Wer bist du wohl, nichtswürdig Ding, dass du nicht gleich
den andern vor meinem Glanze dich beugst und ihn bewunderst? Sieh nur um dich! Alle Geräte stehen ehrfurchtsvoll in
tiefes Dunkel gehüllt. Mich allein, mich hat die helle beglückende Sonne zu ihrem Liebling erkoren; sie belebt mich mit
ihrem wonnigen Flammenkusse, und ich lohne ihrs, indem ich
ihr Licht tausendfach wiederstrahle. Mächtigen Fürsten nur
ziemt es, in leuchtendem Gewände daher zuschreiten. Die
Sonne kennt meine Macht, darum legt sie mir den königlichen
Purpur ihrer Strahlen um die Schultern. « Lächelnd erwiderte
drauf die besonnene Feder: »Sieh doch, wie eitel und stolz du
bist und wie du dich brüstest mit dem erborgten Glanze! Sind
wir doch beide - besinne dich - ganz nahe Verwandte. Beide
hat uns die sorgende Erde geboren, beide sind wir im Urzustand vielleicht im selben Gebirge neben einander gestanden
Jahrtausende lang; bis der Menschen geschäftiger Fleiß die
Ader des nützlichen Erzes, deren Bestandteile wir waren, entdeckte. Beide nahm man uns weg; beide sollten wir, ungefüge
Kinder der rauhen Natur noch, ober der Hitze der dampfenden
Esse, unter des Hammers mächtigen Schlägen zu nützlichen
Seite 5
K u r z g e s c h ic h te
Gliedern des irdischen Treibens umgeschaffen werden. Und so
auch geschah es. Du wurdest ein Schwert bekamst eine große
und feste Spitze; ich, eine Feder, wurde mit einer dünnen, zierlichen bedacht. Sollen wir wirklich schaffen und wirken, müssen
wir uns erst die glänzende Spitze benetzen. Du mit dem Blute,
ich nur mit Tinte!«
»Diese Rede, in gelehrtem Stile gehalten«, fiel nun das Schwert
ein, »macht mich lachen fürwahr. Ist es doch grade, als wollte die
Maus, das kleine nichtige Tierchen, ihre nahe Verwandtschaft mit
dem Elefanten beweisen. Die spräche dann so wie du! Denn auch
sie hat gleich dem Elefanten vier Beine und hat sich sogar eines
Rüssels zu rühmen. So könnte man glauben, sie seien zum wenigsten Vettern! Du hast, liebe Feder, sehr schlau und berechnend jetzt
das nur genannt, worin ich dir gleiche. Ich aber will dir erzählen,
was uns unterscheidet. Ich, das glänzende, stolze Schwert, werde
um die Hüfte geschnallt von einem kühnen, edlen Ritter; dich
aber, dich steckt ein altes Schreiberlein hinter sein langes Eselsohr. Mich erfasst mein Herr mit kräftiger Hand und trägt mich in
die Reihen der Feinde; ich führe ihn hindurch. Dich, beste Feder,
führt dein Magister mit zitternder Hand über vergilbtes Pergament. Ich wüte furchtbar unter den Feinden, springe mutig, tollkühn bald her, bald hin; du kratzest in ewiger Monotonie über dein
Pergament hin und wagst dich nicht ein Stückchen aus jenen Bahnen, die dir die führende Hand vorsichtig weist. Und endlich, endlich geht meine Kraft zu Ende, werde ich alt und schwach, dann
ehrt man mich, wie es Helden geziemt, stellt mich im Ahnensaale
zur Schau und bewundert mich. Was aber geschieht mit dir? Ist
dein Herr mit dir unzufrieden, wirst du alt und beginnst du mit di
Seite 6
K u r z g e s c h ic h te
cken Strichen über das Papier hinzukreuchen, packt er dich, entreißt dich dem Stiele, der dir Stütze war, und wirft dich weg, wenn
er nicht Gnade übt und dich mit ein paar deiner Schwestern um
wenige Kreuzer einem Trödler verkauft.
»Du magst ja in mancher Beziehung«, versetzte die Feder sehr
ernst, »so unrecht nicht haben. Dass man mich oft gering schätzt,
ist ja wahr, ebenso wie, dass man mich, nachdem ich unbrauchbar
geworden bin, sehr übel behandelt. Doch deswegen ist die Macht,
die mir zu Gebote steht, solange ich arbeiten kann, keine geringe.
Es kommt ja nur auf eine Wette an! «
»Du wolltest mir eine Wette anbieten? « lachte das übermütige
Schwert.
»Wo fern du wagst, dieselbe anzunehmen. «
»Und ob ich sie annehme«, versetzte das Schwert, das sich noch
immer nicht vom Lachen erholen konnte.
»Was gilt die Wette? «
Die Feder aber setzte sich zurecht, nahm eine strenge Amtsmiene
an und begann:
»Wir wollen wetten, dass ich imstande bin, dich zu hindern, deiner
Arbeit, dem Kampfe, nachzugehen, wenn ich will! «
»Ho, ho, das klingt ja kühn. «
»Bist du's zufrieden? «
»Ich gehe darauf ein. «
»Nun wohl«, sagte die Feder, »lass uns sehen. «
Seite 7
K u r z g e s c h ic h te
Seite 8
Kurz
Kurz vor Redaktionsschluss
K u r z g e s c h ic h te
Es waren wenige Minuten seit dem Abschluss dieser Wette
vergangen, als ein junger Mann in reichem Waffenkleide
eintrat, das Schwert fasste und sich dasselbe anlegte. Hierauf
betrachtete er wohlgefällig die blanke Klinge. Von draußen
erschallte heller Trompetenruf, Trommelwirbel es ging zur
Schlacht. Eben wollte der junge Mann das Zimmer verlassen,
als ein anderer, der eine hohe Stelle bekleiden musste, wie
man aus seinem reichen Schmucke ersah, eintrat. Der junge
Mann verneigte sich tief vor ihm. Der Würdenträger war
indessen an den Tisch getreten, hatte die Feder erfasst und
eilends etwas hingeschrieben. » Der Friedensvertrag ist schon
unterzeichnet«, sagte er lächelnd. Der Jüngere stellte sein
Schwert wieder in die Ecke, und beide verließen das Zimmer.
Auf dem Tische aber lag die Feder. Der Sonnenstrahl spielte
mit ihr, und ihr feuchtes Erz glitzerte hell.
»Ziehst du nicht zum Kampfe, mein liebes Schwert?« fragte
sie lächelnd.
Das Schwert aber stand still in der finsteren Ecke. Ich glaube,
es prahlte nie wieder.
R a in e r M a ria R ilk e
Seite 8
R ä ts e l
K reuzen Sie an!
Nicht aus allen … fallen.
a. Tischen
b. Stühlen
c. Betten
d. Wolken
Wie heißen die Strohhüte der Mexikaner?
a. Mütze
b. Cowboyhut
c. Sombrero
d. Helm
Wie nennt man diejenige der Gezeiten, bei der sich das Wasser
zurückzieht?
a. Flut
b. Ebbe
c. Elbe
Ich ärgere mich...
a. gelb und braun
b. blau und lila
c. grün und blau
d. rot und schwarz
N ennen Sie das gesuchte W ort
1. Welcher Mann übersteht den Sommer nicht?__________
2. Welche Leiter hat keine Sprossen?____________________
3. Welcher Hund kann nicht bellen ?_______________
Seite 11
R ä ts e l
W as w ird gesucht?
Alice kann es kaum erwarten, ES endlich in ihrer Hand zu halten.
In dem Moment, in dem sie ES bekommt, will sie ES jedoch sofort
wieder loswerden. Was macht Alice gerade?
Antwort: ___________________________
Mit U und A ist es Frau und Mann,
ob die wohl einer raten kann?
(Wie heißt der Mann?)
Antwort: _______________________
Meine Schale, die ist rund,
einmal blau, mal rot, mal bunt.
Schlägst du auf die Schale drauf,
isst du mich mit Freude auf.
Erst das Gelbe, dann das Weiße.
Rate, rate, wie ich heiße!
Antwort: _____________________
Seite 12
R ätsels L ösung und W itze
L ösung des A nkreuzens
1) Wolken
2) Sombrero
3) Ebbe
4) grün und blau
L ösung des gesuchten W ortes
1) Schneemann
2) Tonleiter
3) Seehund
L ösung von w as w ird gesucht
1) Sie nimmt an einem Staffellauf teil
2) Osterei
3) Das Huhn, der Hahn
W itze
Gehen zwei Zahnstocher im Wald spazieren. Plötzlich läuft
ein Igel an ihnen vorbei. Da sagt der eine Zahnstocher zum
anderen: "Sag mal, wusstest du, dass hier ein Bus fährt?"
Seite 13
R ätsels L ösung und W itze
Der Lehrer fragt die Kinder: "Wer kann mir ein Beispiel dafür
nennen, dass Ehrlichkeit am längsten währt?"
"Ich, Herr Lehrer", antwortet Heiner, "Wenn ich die
Rechenaufgaben abschreibe, bin ich schnell fertig, wenn ich
sie allein mache, dauert es viel länger.
Der Meister sagt zum Lehrling "Geh mal nach nebenan und
streich die Fenster weiß." Nach einer halben Stunde kommt
der Lehrling zurück: "Fenster sind fertig. Soll ich die Rahmen
auch streichen?"
Ein Vertreter klingelt an der Tür. Fritzchen öffnet, im Mund
eine dicke Zigarre und in der Hand ein Glas Whisky.
Irritiert fragt der Vertreter: "Sind deine Eltern da?"
Grinst Fritzchen zurück: "Sieht das etwa so aus?"
Müller geht an Krücken und trifft einen Freund.
"Was ist Dir denn passiert?"
"Autounfall."
"Schrecklich. Kannst Du nicht mehr ohne Krücken
gehen?"
"Weiß nicht. Mein Arzt sagt ja, mein Anwalt nein…“
Seite 14
W ir s te lle n u n s v o r
Moin, Moin,
ich bin die Neue in der Betreuung bei Euch im
„Johannes-Huus “ und möchte mich kurz vorstellen.
Ich heiße Kornelia Kroon und bin am 24. Januar in Leer
geboren.
Geschwister habe ich leider keine, aber ich habe einen
Mann und einen Sohn. Wir wohnen zusammen in
Remels am Kanal.
Von Beruf bin ich gelernte Altenpflegerin und habe in
verschiedenen Senioreneinrichtungen, sowie zuletzt im
ambulanten Pflegedienst gearbeitet.
Ich gehe jeden Tag mit meinem Hund spazieren und in
meiner Freizeit angel ich gerne.
Ich koche gerne gut bürgerlich und typisch ostfriesische
Gerichte wie z.B. Buskohl mit Gehacktem, Grünkohl,
selbst geräucherter Fisch, aber natürlich gibt es auch
Pizza, Spaghetti und vieles mehr bei uns.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit all
meinen neuen Kollegen/innen und mit Ihnen wünsche
ich mir eine tolle, spannende und gesellige Zeit!
Liebe Grüße
Kornelia
Seite 15
W ir s te lle n u n s v o r
Hallo,
mein Name ist Agnes Warkus, ich bin am
09.07.1955 geboren und wohne in Remels.
Ich habe zwei erwachsene Kinder,
sie sind 38 und 35 Jahre alt.
Mein Lebensmotto ist immer gute Laune zu haben.
Meine Lieblingsspeise ist der Eintopf und meine
Lieblingstiere sind Katzen.
In meiner Freizeit arbeite ich ehrenamtlich mit
behinderten Menschen zusammen.
Meine Hobbies sind Live Musik, laufen,
lesen und stricken.
Bis dann
Agnes
Seite 16
R ü c k b lic k
M it einigen
B ew ohnern w aren
w ir kegeln und
hatten einen schönen
Tag …
…aber auch m it allen
anderen haben w ir
einen schönen Tag
verbracht und haben
im H aus gekegelt.
Seite 1 7
Kurz
Kurz vor Redaktionsschluss
R ü c k b lic k
M it allen
Bewohnern haben
wir einen sehr
schönen
Karnevalstag
verbracht. Es gab
einige Leckereien,
alle verkleideten
sich und DJ Minna
sorgte für die
richtige M usik …
…mit der dann
am Nachmittag
das Tanzbein
geschwungen
wurde!
Seite 18
R ü c k b lic k
Fleißig haben alle
zusam men gewerkelt,
gepinselt und
geschliffen.
Die Lustigen
Rentner waren da
und begeisterten
alle Bewohner mit
ihrer M usik.
Seite 19
P la ttd e u ts c h e G e s c h ic h te
D e H ood m utt rünner
Dat Foto van Unkel Klaas schull moi bi Tant`Tilly up`t
Vertiko stahn. Man mit de oll Hood up`n Kopp wull se em
daar nich hendoon. Tant` Tilly harr een Grootunkel (van
Moders Siet), de in`ne schlechte Tieden na Amerika utwannert
weer. De Familie schnackte fröher völ van dissen Unkel
Klaas.
Nu weer Tillys Moder stürven un in de Nachlaat funn se
Brefen un Billers van em. Neeschierig keek Tilly sük allns an
– man wat gediegen was: He harr jümmers een Hood up`n
Kopp. Een van de Billers funn se besünners moi: He stünn
as`n staatschen Keerl vör sien groot Huus. He harr dat woll to
wat brocht in Amerika. „Dat Bild kummt up mien Vertiko,
man de oll Hood mutt van`n Kopp rünner“, dach se sük. Up`n
Weg na Huus güng se bi`n Fotograf Backenköhler vörbi und
froog: „ Könnt se em woll de Hood afnehmen?“
„Jo, jo“, meen he. „Man wat hett he denn för Haar hat? Hell
oder bruun, glatt of Locken?“ Tant Tilly see vergrellt: „Dat
weet ik ok nich, ik hebb hüm ja nie sehn! Man, wenn Se em de
Hood ofnehmen doot, denn seegt Se dat ja woll sülvens!“
H ilke Lehm ann
Seite 20
R ezep t
M a u lw u r f-M u ffin s
Z u ta te n :
2
100g
80ml
60g
60g
80g
2 TL
1Pck.
Eier
Zucker
Öl
instant Kakaopulver
geriebene Haselnüsse
Mehl
Backpulver
Vanillezucker
125g
250ml
200g
2EL
Sauerrahm
Schlagsahne
Erdbeeren
Schokoladenraspel
Z u b e r e it u n g :
Eine Muffinsform befetten oder mit Papierförmchen auslegen.
Eier, Zucker und Öl dickschaumig schlagen. Kakaopulver
dazugeben und gut unterrühren. Nüsse, Mehl und Backpulver
vermischen und unterheben. Zum Schluss den Sauerrahm
einrühren. Teig in die Muffinsform füllen und im Backrohr bei
180 Grad ca. 20-30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Von den Muffins die Papierförmchen entfernen und einen
kleinen Deckel abschneiden. Die Deckel in eine Schüssel
geben und fein zerbröseln. Die Schokoladenraspeln dazugeben
und untermischen. Die Schlagsahne mit dem Vanillezucker
steif schlagen. Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und
unter die Sahne heben.
Die Erdbeersahne mit einem Löffel auf den Muffins
kuppelförmig verteilen. Mit den Kuchenbröseln bestreuen und
etwas andrücken.
Seite 21
Z u r B esin n u n g
Liebe Leserin, lieber Leser!
Niemand hatte das Kreuz so recht beachtet. Es stand schon
immer da, am Rand des Friedhofs. Es war alt, von Büschen
umgeben und fiel nicht weiter auf. Irgendwann war das alte
Kreuz auf dem Friedhof dann umgestürzt. Es geschah wohl
bei einem Sturm. „Das Holz war längst morsch!“, sagte der
Friedhofswärter. Er kam mit einer Karre und transportierte die
Balken ab.
Jetzt fiel es den meisten Friedhofsbesuchern auf: „Da fehlt
doch was…das Kreuz!“ Schon bald sagten einige: „Wir bauen
ein neues Kreuz. So wie das alte soll es werden. Und wenn wir
es aufstellen, soll die Pastorin eine Andacht halten.“
Gesagt, getan.
Das Kreuz. Karfreitag wird in unseren Kirchen von seiner
Geschichte erzählt. Jesus trug es durch Jerusalem. Dann wurde
es vor der Stadt errichtet. Mit Nägeln wurde Jesus ans Kreuz
geschlagen und hingerichtet.
Bis heute unvergessen.
Das Kreuz – ein trauriges Zeichen? Nicht nur. Das Kreuz auf
dem Friedhof ist mehr. Ein Balken verläuft parallel zur Erde,
und der andere Balken zeigt in den Himmel. Himmel
Seite 22
Z u r B esin n u n g
und Erde sind verbunden im Kreuz. Denn Karfreitag ist ja
nicht das Ende der Geschichte. Jesus starb auf grausame
Weise, ja. Aber Ostern werden wir hören, dass Gott ihn aus
dem Tod auferweckte.
Darum ist das Kreuz bis heute auch ein Zeichen der Hoffnung.
Das Kreuz sagt: Ja, es gibt Leid und Trauer. Aber sie haben
nicht das letzte Wort. Das letzte Wort hat Gott, und ER hat ein
Wort – und eine Tat! – der Liebe. Und darum gibt es immer
Hoffnung. Im Leben und im Tod.
Ich grüße Sie herzlich!
Ihre Pastorin Christa Ohlenburger
Seite 23
S ch lu ss
A n d e n F r ü h lin g .
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!
Ei! ei! da bist ja wieder!
Und bist so lieb und schön!
Und freun wir uns so herzlich,
Entgegen dir zu gehn.
Denkst auch noch an mein Mädchen?
Ei, Lieber, denke doch!
Dort liebte mich das Mädchen,
Und 's Mädchen liebt mich noch!
Fürs Mädchen manches Blümchen
Erbat ich mir von dir –
Ich komm' und bitte wieder,
Und du? – du gibst es mir?
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!
F r ie d r ic h S c h ille r
Seite 24
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