close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

AUFBRUCH - baptisten.schöneberg

EinbettenHerunterladen
GEMEINDEBRIEF DER BAPTISTEN SCHÖNEBERG UND WANNSEE
AUFBRUCH
15. BIS 29. MÄRZ 2015
...bringt viel Frucht
•
511
WENN DAS WEIZENKORN NICHT IN DIE ERDE FÄLLT
UND ERSTIRBT, BLEIBT ES ALLEIN;WENN ES ABER
ERSTIRBT, BRINGT ES VIEL FRUCHT.
Wochenspruch zum 15. März 2015 aus Johannes 12, 24
Geistlicher Impuls 3
__________________________________________________
Aus dem Gemeindeleben
Gemeindeversammlung am 22.03.2015
4
5
Suppenküche der baptisten.schöneberg
Rogate-Kloster: Fünf Freitagsfragen
6
Gemeindefreizeit 2015
9
9
Frauenkongress Open Doors
Binsenweisheiten17
19
Diakoniegottesdienst und Blutspende
Ausstellung „Altes & Neues“, Kornelia Noss
22
__________________________________________________
Aus der Gemeinde Wannsee
Kochstudio - diesmal Wintergerichte
10
Neue Wannseer Gemeindeleitung
11
Verstorben: Britta Schiller
11
__________________________________________________
Termine Gemeinde Schöneberg
12
Gemeinde Wannsee
13
Sport13
Angolanische Gruppe
14
Persische Gruppe
15
__________________________________________________
Persönliches16
__________________________________________________
Vermischtes20
__________________________________________________
Impressum24
GEISTLICHER IMPULS
DAS WEIZENKORN, DER SCHMETTERLING
UND KARFREITAG
Birgit Hühne
Der Wochenspruch für diese Woche ist
doch einfach zu verstehen – selbst für uns, die
von Landwirtschaft wenig Ahnung haben:
Ein Samen muss in die Erde gebracht werden, damit daraus ganz viele neue Früchte entstehen können.
Und auf den Glauben übersetzt:
Jesus musste am Kreuz sterben, damit wir
Menschen leben dürfen.
Punkt! Hier könnte der geistliche Impuls
enden, denn alles ist gesagt. Mir fiel bei diesem Bibelvers trotzdem sofort noch etwas ein,
nämlich die Schmetterlingspuppe, die z. Zt. in
meiner Schulklasse „wohnt“. Letztes Jahr im
Spätsommer hat meine Schwiegermutter in ihrem Garten eine dicke grüne Raupe gefunden.
Wir forschten, was das für eine Raupe sein
könnte und es wurde klar, dass sich daraus
ein Lindenschwärmer entwickeln würde. Also:
Raupe in ein großes Glas - Blätter und Äste
dazu – fertig (dachten wir). Die Raupe zappelte
„nervös“ und irgendetwas fehlte ihr. Nach eingehender Recherche kam heraus: Diese Art
verpuppt sich in der Erde. Ihre Metamorphose
findet im Dunklen statt. Also: Blätter und Erde
raus – Sand-Erde-Gemisch rein. Nun ging alles flott: die grüne Raupe vergrub sich und 1-2
Tage später lag in der Erde eine braune leblos
wirkende Puppe. Die hat dann im Einmachglas auf unserem Balkon überwintert und lebt
noch! Letzte Woche habe ich sie in die Schule
mitgenommen und den Inhalt des Glases auf
ein Tablett geschüttet. Die Puppe wackelte
noch mit ihrem Hinterleib. Nun warten alle
Kinder (und ich ;-) voller Spannung, dass sie
schlüpft und wir endlich den fertigen Falter
bestaunen dürfen. Was für ein faszinierender
Prozess! Die Raupe sieht in ihrem Puppensta-
dium tot aus, aber unter der braunen harten
Hülle entsteht verändertes Leben. Sie musste
im Herbst in die Erde, um bis zum Frühjahr
ihr Aussehen und die Funktionen ihrer Körperteile verändern zu können. Sie benötigte
dazu Ruhe und sogar Frost, der für manch andere Lebensformen den Tod bedeutet, um diese wichtige Verwandlung zu durchleben.
Wir befinden uns gerade kurz vor Karfreitag,
einem Feiertag, den ich lange Jahre schrecklich fand, bis ... ja, bis ein kluger Mensch mir
einmal gesagt hat: „Da musst du durch! Ohne
Karfreitag kein Ostern! Ohne Tod kein Leben!“
Wenn ich nun an das Weizenkorn und auch
an unsere Raupe denke, dann kann ich sehr
gut mit Karfreitag umgehen.
„Unser“ Lindenschwärmer wird hoffentlich
in diesem Jahr „Frucht bringen“, indem er sich
selbst vermehrt und zusätzlich dafür sorgt,
dass Pollen verteilt werden und Pflanzen sich
vermehren. Was für ein faszinierender Prozess, der da wieder von Neuem beginnt.
Danke Gott für jeden Schmetterling, der
mich in diesem Jahr daran erinnert wird, dass
Jesu Sterben nötig war, damit ich leben darf!
3
4
GEISTLICHER IMPULS
EINLADUNG ZUR
JAHRESGEMEINDEVERSAMMLUNG 2015
Sonntag, 22. März 2015 ab 13 Uhr
Udo Schmidt
Zur
Jahresgemeindeversammlung
am
Sonntag, den 22. März 2015, sind alle eingeladen und willkommen! Wie in jedem Jahr hat
diese Gemeindeversammlung im Jahresverlauf eine besondere Bedeutung.
Die wesentlichen Tagesordnungspunkte
sind diesmal der Jahresbericht, die Wahl von
Diakoninnen und Diakonen, Aufnahme neuer
Mitglieder, Beratungen und Entscheidungen
über das vorgestellte Personalkonzept sowie
der jährliche Block „Finanzen“ mit Jahresrechnung und Haushaltsvoranschlag.
Jeder ist herzlich eingeladen teilzunehmen,
der sich am Gemeindeleben beteiligt. Wahlen
und Entscheidungen jedoch treffen die Mitglieder der Gemeinde.
Im Namen der Gemeindeleitung
Udo Schmidt
VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG DER
JAHRESGEMEINDEVERSAMMLUNG 2015
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Schöneberg, Hauptstraße, K.d.ö.R.
am Sonntag, 22. März 2015 um 13 Uhr
1. Vorstellung und Feststellung der Tagesordnung
2. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. Februar 2015
3. Gemeindeentwicklung 2014, statistische Angaben 2014 und aktuell
•Gemeindestatistik
• Bericht und Perspektiven EFG Schöneberg
• Bericht und Perspektiven EFG Wannsee
4. Satzung und Wahlordnung; Beschlüsse über Korrekturen von Verweisen
5.Wahl
• Diakoninnen und Diakone 2015 - Hauptwahl
• Leiter Stationsgemeinde Wannsee
6. Aufnahme von neuen Mitgliedern
7. Personalkonzept für Planung, Organisation und Service und Junge Gemeinde
• Beschlüsse über die am 26.02.2015 vorgestellte Arbeitsstruktur und über die hauptamtlichen Mitarbeiter
8.Finanzen
• Bericht über die Kassenprüfung 2013 und Beschluss Jahresrechnung 2013
• Bestellung der Kassenprüfer für 2014
• Jahresrechnung bzw. Jahresabschluss 2014
• Haushaltsvoranschlag 2015 und Investitionsplanung 2015 bis 2017
• Aussprache und Beschlüsse
9.Verschiedenes
AUS DEM GEMEINDELEBEN
SUPPENKÜCHE DER BAPTISTEN.SCHÖNEBERG
Ende der Saison 2014/2015
Jürgen Stubbe
Ihr seid das Licht der Welt.
Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
kann nicht verborgen bleiben.
Man zündet auch nicht ein Licht an
und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man
stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.
So soll euer Licht vor den Menschen
leuchten, damit sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen.
Mt 5,14-16
In den dunklen Wintermonaten leuchtet
das Licht unserer Suppenküche weit über
unseren Bezirk Schöneberg hinaus. Es ist zugleich ein großes Licht einerseits, anderseits
auch nur ein kleines Licht, wenn wir auf die
materiellen Sorgen vieler Menschen in un-
serem Umfeld und in der Stadt schauen. Auf
der anderen Seite ist unsere Suppenküche
aber auch ein großes Licht, was ich gerne an
dieser Stelle auf den Leuchter stellen möchte.
Unsere Öffnungszeitenvon Anfang November
bis Ende März umschließen und umfangen
dieses Licht. Im November wird uns an vielen
Stellen bewusst, dass unser Leben - mein Leben vergänglich ist. An der Krippe von Betlehem sind und werden wir hinein genommen in
die Menschwerdung Gottes, die zugleich auch
Glaubensinhalt ist. Mit der Einsetzung des
Abendmahl, dem Karfreitag und dem Ostermorgen feiern wir die bleibende und liebende
Gegenwart unseres Herrn auf allen unseren
Lebenswegen. Glaube, Hoffnung und Liebe
werden sichtbar am Abendmahlstisch, unter
dem Kreuz und am Auferstehungsmorgen.
Unsere Suppenküche ist zunächst einmal
ein Glaubenswerk. Wir glauben an die Gegenwart Gottes, an seine Menschwerdung und an
die Gegenwart seines guten heiligen Geistes.
Seine Gegenwart ist
Gegenwart bei allem
unserem Tun. Von den
ersten Anfängen, die
Ingrid Schulz und andere gelegt haben, bis
zum heutigen Tag, wird
und ist unsere Suppenküche eine „getragene
Suppenküche“. Sie wird
zuerst und zunächst von
der Liebe des Herrn und von vielen lieben
und
ehrenamtlichen
Mitarbeitern/innen getragen. Sehr viele sind
schon sehr lange dabei,
und auch die neuen Mitarbeiter haben sich
relativ schnell und gut eingelebt und zurecht
gefunden. Unsere Suppenküche ist keine Veranstaltung, sondern Gottesdienst. Von dem
5
6
AUS DEM GEMEINDELEBEN
Schlusssegen am Sonntag, der uns durch die
Woche begleiten soll, nehmen wir etwas in unsere Suppenküche mit.
In unserer Suppenküche fühlen sich die
Menschen wohl. Aus zahlreichen Gesprächen
wissen wir das. Wir hören es gerne und es tut
uns auch gut. Bei Ihnen, bei Euch ist es anders
als woanders und es schmeckt dazu noch am
besten. Ich glaube, dass es hier angebracht
ist, unseren beiden Chefköchen Dieter und
Bärbel auch an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön zu sagen. Nebenbei sind es ganz
viele Mitarbeiter/innen, die Ihre Fähigkeiten
und ihre Freizeit hier einbringen, um anderen
Menschen Gutes zu tun. Dankeschön für Euer
Tun. Unsere Andachten sind inzwischen ein
fester Bestandteil unserer Öffnungszeit geworden. Eckhard, Hannchen, Dagmar, Klaus und
ich zeichnen hier verantwortlich. Ohne die Begleitung und Ansprechpartner für technische
Fragen, unsere beiden Hauswarte Dieter und
Simon, die Reinigungskräfte und die Mitarbeiter der Berliner Tafel könnten wir unsere
Gäste, im Schnitt sind es am Montag und am
Dienstag gut 100 Menschen, die zu uns kommen und die wir als " unsere Gäste" willkommen heißen dürfen, nicht so gut versorgen.
Dankeschön an dieser Stelle.
Unser letzter Suppenküchentag ist
Dienstag der 31.3.15. Für die nächsten
Sommermonate verabschieden wir uns nun
von und aus unserem Gemeindeblatt, dem
Aufbruch.
Wir danken allen, die durch Ihren Gemeindebeitrag, durch Spenden und vor allen Dingen durch das Gebet zum gutem Gelingen
unserer Suppenküche in den vergangenen Monaten beigetragen haben.
Ilona, Bärbel und ich wünschen allen
Mitarbeitern/innen und allen unseren Gästen
gesegnete und schöne Sommermonate
Auf der Internet-Seite des Rogate-Klosters St.Michael zu Berlin, das An der Apostelkirche
in Berlin Schöneberg seinen Sitz hat, ist das folgende Interview mit unserer Pastorin Dagmar
Wegener erschienen:
ROGATE-KLOSTER SANKT MICHAEL ZU BERLIN
Fünf Freitagsfragen an Gemeindepastorin Dagmar Wegener, Baptisten Schöneberg, über die Identität ihrer Freikirche, Alltagsspiritualität und das freie Gebet.
Bruder Franziskus
Dagmar Wegener kommt ursprünglich aus
dem hohen Norden. Sie studierte Pädagogik
und Theologie. Sie engagiert sich für die Frage, wie Kirche im 21. Jahrhundert sein sollte,
damit sie relevant für die Menschen ist.
Rogate-Frage: Frau Pastorin Wegener, was
macht eine baptistische Identität aus?
Dagmar Wegener: Baptistinnen und Baptisten sind Menschen, die sich der Freiheit
verpflichtet fühlen. Wir als Freikirche haben
uns einige Grundsätze gegeben, die wir immer wieder neu buchstabieren lernen müssen.
Diese Grundsätze waren von Anfang an davon
geprägt, dass alle Menschen frei sein sollen,
selbst zu entscheiden. Darum taufen wir zum
Beispiel keine Babys. Für uns war außerdem
wichtig, dass Kirche und Staat getrennt sind.
Darum bezahlen unsere Mitglieder keine
Kirchensteuer. Wir finanzieren uns also ausschließlich von Spenden. Auch hier spielt die
AUS DEM GEMEINDELEBEN
Freiheit eine große Rolle. Alle können entscheiden, ob und wie viel sie geben wollen oder
können. Es gibt sogenannte baptistische Prinzipien, auf die sich die meisten baptistischen
Gemeinden beziehen würden. Diese aber werden jedoch unterschiedlich interpretiert und
ausgelegt. Auch hier gibt es kein Dogma, wie
etwas zu handhaben ist. Das führt dazu, dass
unsere Gemeinden sehr unterschiedlich sind.
Es gibt sehr konservative Gemeinden und sehr
offene.
Ich persönlich würde mich den folgenden
Prinzipien zuordnen. Diese haben wir mit einer Gruppe von Menschen entwickelt, die sich
„Kirche 21“ nennt. Diese Gruppe beschäftigt
sich damit, wie wir Kirche im 21. Jahrhundert
sein können.
– Baptistinnen und Baptisten sind Menschen,
die als an Jesus Christus Gläubige – das
schließt alle ein, die sich als Glaubende verstehen – unmittelbar mit Gott verbunden
sind und untereinander gleichwertig sind.
In ihrer Gemeinschaft sind alle Ämter und
Funktionen gleichwertig und stehen allen
offen.
– Baptistinnen und Baptisten sind Menschen, die sich in selbstständigen Gemeinschaften lokal organisieren und sich regional und weltweit vernetzen.
– Baptistinnen und Baptisten sind Menschen, die Zuwendung Gottes zum Menschen, die Versöhnung mit Gott feiern und
Menschen taufen, die ihren Glauben an Jesus Christus aus freiem Willen bekennen.
– Baptistinnen und Baptisten sind Menschen, die Bibel als Gottes Wort in Menschenwort verstehen und ihren Glauben
und ihr Leben allein an ihr orientieren.
– Baptistinnen und Baptisten sind Menschen, die als Gemeinschaft der Glaubenden
am Wirken Gottes in der Welt teilhaben,
indem sie durch ihr Leben die Güte Gottes
vermitteln und sich für Gerechtigkeit einsetzen.
– Baptistinnen und Baptisten sind Menschen, die sich für die Freiheit des Glaubens,
des Gewissens und der Religionsausübung
einsetzen und für die Trennung von Kirche
und Staat eintreten, … von Gott zur Freiheit
berufen sind und in Verantwortung vor Gott
und ihrem eigenen Gewissen Jesus nachfolgen!
Nicht alle Baptistinnen und Baptisten würden diese Prinzipien mit mir teilen. Auch das
ist Teil der Freiheit.
Rogate-Frage: Wie würden Sie einem Lutheraner oder Katholiken die Spiritualität Ihrer
Kirche und Ihres Glaubens erklären?
Dagmar Wegener: Bei uns gibt es eine
starke Alltagsspiritualität. Die Menschen bemühen sich um ein intensives eigenes Bibelstudium und ein intensives Gebetsleben. Der
Glaube soll jeden Tag gelebt werden, nicht nur
am Sonntag. Er soll das prägende Element des
Handelns und Denkens sein. So sieht zumindest das Idealbild einer persönlichen Spiritualität bei uns aus. In unserer Kirche gesamt
gibt es auch in der Frage nach der Spiritualität
keine einheitliche Antwort. Eine einheitliche
Liturgie gibt es nicht. Jede Gemeinde ist frei,
7
8
AUS DEM GEMEINDELEBEN
ihren Gottesdienst so zu gestalten, wie sie will.
In unserer Gemeinde hier in Berlin-Schöneberg gibt es in den Gottesdiensten Textlesungen, Gemeindegesang, Vortragslieder, eine
Predigt, einen Segen, das Vaterunser und alles,
was es in den meisten anderen Kirchen auch
gibt. Der Grundton ist aber bei den meisten
Elementen lockerer und flexibler als in den
meisten anderen Kirchen.
Als baptistische Gemeinden kennen wir
keine Sakramente und keine Ämterhierarchie.
Darum dürfen alle das Abendmahl ausgeben,
alle taufen und alle predigen. Auch das ist
wichtig für unsere Spiritualität. Es gibt bei uns
auch Menschen, die besonders als Pastorinnen
und Pastoren ausgebildet werden, diese haben
aber nicht mehr Rechte oder Pflichten als andere. Sie haben eine theologische Ausbildung
und nutzen diese auch. So werden Predigten
in unseren Gemeinde oft von den Pastorinnen
oder Pastoren gehalten, aber vom Grundsatz
her haben sie keine besondere klerikale Rolle.
Rogate-Frage: Die Taufe hat eine besondere Ausprägung bei Ihnen. Wie verhält es
sich mit dem Gebet im Gottesdienst und im
Alltag?
Dagmar Wegener: Wie schon gesagt: Das
Gebet im Alltag ist sehr wichtig bei uns. Viele
Baptistinnen und Baptisten beten frei, ohne
vorgefasste Gebete. Wir formulieren selbst,
was wir Gott sagen wollen. Das ist auch im
Gottesdienst so. Es ist eher selten bei uns, dass
ein Gebet vorformuliert ist. In manchen Gemeinden gibt es einen Punkt im Gottesdienst,
an dem die Menschen, die zum Gottesdienst
kommen, gebeten werden, ihre Gebete laut für
alle zu formulieren. Gebetsgemeinschaften im
Gottesdienst sind also oft bei uns üblich.
Rogate-Frage: Welches Verhältnis hat Ihre
Kirche zu geistlichen Gemeinschaften, Klöstern und Kommunitäten?
Dagmar Wegener: In unserer Tradition gibt
es keine ausgeprägte klösterliche Ausrichtung.
Es gibt bei uns Menschen, die sich zu geistlichen Gemeinschaften zusammen schließen.
Auch besuchen viele von uns Klöster, um zur
Ruhe zu kommen und Stille zu erleben.
Rogate-Frage: Was ist das Besondere an
Ihrer Schöneberger Gemeinde?
Dagmar Wegener: Die Schöneberger Gemeinde ist eine Gemeinschaft, die für alle
Menschen offen ist. Wir haben einen Claim
und ein Logo, die das deutlich machen. Der
Claim lautet „Bei Gott sind alle willkommen.
Alle.“, und unser Logo zeigt einen Menschen
mit ausgebreiteten Armen. Diese Figur symbolisiert erstmal Jesus Christus, der mit ausgebreiteten Armen alle willkommen heißt. Und
diese Figur sind wir alle, die wir Jesus Christus
hinterher gehen.
Wenn man genau hinschaut, sieht man bei
unserem Logo, dass es immer andere Personen
sind, die da mit ausgebreiteten Armen stehen.
Die ganze Vielfalt unserer Gemeinde wird hier
deutlich. Wir alle zeigen Jesus Christus in dieser Welt und heißen alle willkommen. Das Besondere an unserer Gemeinde ist die Vielfalt,
würde ich sagen.
Rogate: Vielen Dank, Frau Pastorin Wegener, für das Gespräch!
AUS DEM GEMEINDELEBEN
GEMEINDEFREIZEIT 2015
Gemeindefreizeit 2015 – vom 7. bis 11. April 2015 in Blossin (Brandenburg)
Dagmar Wegener, Jan-Fredrik Becker, Michael Noss, Udo Schmidt und Jürgen Roß
Flyer und Anmeldungen liegen
am Info-Stand aus!
Es sind weiterhin noch
Anmeldungen möglich!
Berliner Frauenkongress
Sprecherinnen aus Iran und Vietnam
Sa 30. Mai 2015, 10.00 – 16.30 Uhr
Ausstellungseröffnung ab 9.15 Uhr
Ev.-Freikirchliche Gemeinde
Berlin-Schöneberg, Hauptstr. 125
d
en
Einladungsflyer am Infotisch!
9
10
AUS DER GEMEINDE WANNSEE
11
wannsee
KOCHSTUDIO - DIESMAL WINTERGERICHTE
Christa Löhr
Am 27. Februar 2015, 19.00 Uhr, traf sich
ein Team von 10 interessierten und kochfreudigen Menschen in unserer Kirchenküche.
Das Thema: Kochen mit Lebensmitteln und
Gewürzen, die wärmen.
Die Kochmützen hatten Christa Löhr und
Beate Franke (Präventologin) auf. Von ihnen
wurden die Rezepturen erstellt und ausgewählt, die Lebensmittel eingekauft und die Arbeitsplätze in der Küche vorbereitet.
In wenigen Minuten bildeten sich 4 Kochteams, die jeweils einen Gang zu folgendem
Menue zubereiteten:
• Kürbissuppe mit Ingwer-Sahne
• Hirseauflauf mit Rosenkohl
•Wintersalate als Beilage ( z.B. Chicoree,
Radiccio, Feldsalat) mit Balsamico-HonigDressing
•Frische Apfelscheiben mit süßer Polenta
überbacken Zum Hauptgericht gab es wahlweise Wasser, gekühlten leichten Weißwein oder einen
leichten Spätburgunder Rotwein.
Wir genossen das Essen, ließen uns Zeit
zum Plaudern und verabschiedeten uns gegen
22.15 Uhr.
Das Team war große Klasse, hat wunderbar
Hand in Hand gearbeitet und war sehr guter
Stimmung.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer! Es war
eine sehr schöne Gemeinschaft mit Euch!
AUS DER GEMEINDE WANNSEE
NEU WANNSEER GEMEINDELEITUNG
Nach der Wahl präsentiert sich die neue Gemeindeleitung in Wannsee: Gerald Keichel, Theo
Weyandt, Iris Hoffmann, Dr.Tanja Hitzblech (vlnr). Wir wünschen dem Team Gottes Segen!
VERSTORBEN
Am 15. Februar 2015 ging
Britta Schiller
heim im Alter von 65 Jahren im Christophorus-Hospiz.
Sie hat sich seit ihrem Umzug nach Berlin vor sieben Jahren bei den Baptisten in
Wannsee wohl gefühlt.
Wir haben sie am 27. Februar in einem großen Kreis von Freunden in unserer Kirche
verabschiedet. Wir wünschen den Söhnen Benoit mit Jeremie und Wolfgang und der
Tochter Lea dankbare Erinnerung und Trost von Gott.
11
12
TERMINE
VERANSTALTUNGEN IN SCHÖNEBERG
Sonntag, 15. März 2015
9:30 Frühstück im Gemeinderestaurant
11:00 Gottesdienst 3D - „Ein Blick in den
Rückspiegel“ - Predigt: Michael Noss
11:00 Kindergottesdienst und T-Go
12:30Kaffeestube
13:00Angolanischer Gottesdienst
15:00 Koreanischer Gottesdienst
_________________________________
Montag, 16. März 2015
6:00 Morgenandacht Koreanische Gruppe
täglich Montag - Freitag
12:00Suppenküche
18:30 Probe Bläserchor
_________________________________
Dienstag, 17. März 2015
12:00Suppenküche
_________________________________
Mittwoch, 18. März 2015
19:30 Bibelstunde Koreanische Gruppe
_________________________________
Donnerstag, 19. März 2015
15:00Seniorengottesdienst
15:00Winterspielplatz
19:00 Gemeindeleitung (Finanzen)
_________________________________
Freitag, 20. März 2015
15:00Winterspielplatz
17:30Teenkreis
19:00Bibelgesprächskreis
_________________________________
Samstag, 21. März 2015
14:00 1. Vorbereitungstreffen „Standpunkte“
14:00 Persischer Gottesdienst
16:00 Gemeinschaft mit Tee und Gebäck Persische Gruppe
16:00Gemeinsam-für-Berlin-Fest!
18:00Yougend
_________________________________
Sonntag, 22. März 2015
10:00Gottesdienst
Predigt: Michael Noss
10:00 Kindergottesdienst und T-Go
11:30 Kaffeestube mit Mittagessen
12:30Jahresgemeindeversammlung
13:00Angolanischer Gottesdienst
15:00 Koreanischer Gottesdienst
Montag, 23. März 2015
6:00 Morgenandacht Koreanische Gruppe
täglich Montag - Freitag
12:00Suppenküche
18:30 Probe Bläserchor
_________________________________
Dienstag, 24. März 2015
12:00Suppenküche
19:00 Abend der Begegnung - CPV-Treffen
_________________________________
Mittwoch, 25. März 2015
19:30 Bibelstunde Koreanische Gruppe
_________________________________
Donnerstag, 26. März 2015
15:00Winterspielplatz
_________________________________
Freitag, 27. März 2015
15:00Winterspielplatz
17:30Teenkreis
_________________________________
Samstag, 28. März 2015
11:00Deutschkurs
14:00 Persischer Gottesdienst
16:00 Gemeinschaft mit Tee und Gebäck Persische Gruppe
18:00 Angolanischer Gebetskreis
18:00Yougend
_________________________________
Sonntag, 29. März 2015
10:00Gottesdienst
Predigt: Michael Noss
10:00 Kindergottesdienst und T-Go
11:30Kaffeestube
13:00Angolanischer Gottesdienst
15:00 Koreanischer Gottesdienst
19:30Passionsandacht
_________________________________
_________________________________
Deutschkurse jeweils
Dienstag, 10:00, 13:00 und 14:00 Uhr
Donnerstag 13:00 und 14:00 Uhr,
Samstag 11:00 Uhr
_________________________________
Hausaufgabenhilfe
jeweils
Montag und Mittwoch, 16:00 Uhr
_________________________________
TERMINE
VERANSTALTUNGEN IN WANNSEE
Sonntag, 15. März 2015
Dienstag, 24. März 2015
10:00 Gottesdienst (Bloedorn)
par. Kindergottesdienst
anschl. Kirchencafé
11:15 Gemeindeversammlung mit Bestätigungswahl Ältester Wannsee
19:30 Gottesdienstgestaltertreffen
_________________________________
_________________________________
Sonntag, 28. März 2015
10:00 Gottesdienst (Bloedorn)
par. Kindergottesdienst
anschl. Kirchencafé
Montag, 16. März 2015
19:00 Frauenabend mit Christiane Geisser
_________________________________
Sonntag, 22. März 2015
10:00 Gottesdienst (Pastorin Anja Bloedorn)
par. Kindergottesdienst
anschl. Kirchencafé
13:00 Jahresgemeindeversammlung Schöneberg mit Bestätigungswahl Ältester
Wannsee
SPORT IN SCHÖNEBERG
Montags
19:30 – 22:00
Donnerstags
Volleyball - freies Spiel
_________________________________
Dienstags
19:00 – 21:30
Tischtennis
17:00 – 19:00
19:30 – 21:30
19:30 - 21:30
Badminton
Klettern
Volleyball-Wettkampf­
training
_________________________________
_________________________________
Mittwochs
Freitags
20:00 - 22:00
Fußball
19:00 – 21:00
Basketball
13
14
TERMINE
ANGOLANISCHE GRUPPE IN SCHÖNEBERG
MISALA PONA
BAMPOSO NIOSO
AS ACTIVIDADES
SEMANAIS
Todos Sabados:
1
Das 17:30 até 19:00 Celula de oração ou
Intercessão, para toda Igreja.
2 Das 18:30 até 20:00, ensaio do grupo
Instrumental.
nutos pois há um irmão preparado para
saber da vossa vinda e o vosso regresso.
Todos os mês:
1
Todos domingos:
1
2
3
4
5
Das 12:30 até 13:00, preparação da entrada do Culto a todo membro do Comité.
Das 13:00 até 15:00 Culto dominical
Das 14:15 até 15:00 Escola dominical
(Todas as Crianças e adultos)
Depois do Culto, oração de agradecimento “Membros do Comité”
Também para os visitantes, ficam uns mi-
2
Todas primeira semana do Mês temos a
Santa ceia do Senhor para todos Cristãos.
Não esqueceres antes no sabado temos a
preparação espiritual na Celula de oração
ou Intercessão.
Todas ultimas semana do Mês temos
Culto de Louvores e Adorações. Todo
irmão e irmã, que quizer louvar o Senhor
na Canção individual o favor de entregar
o nome na porta no Protocol, afim de
facilitar a ordem no programa.
AUS DER PERSISCHEN GRUPPE
PERSISCHE GRUPPE IN SCHÖNEBERG
‫د‬ ‫ن‬‫ ز‬‫ر‬ ‫ﯿ‬
  ‫د‬ ‫ و ر‬‫ﯿ‬ ‫س‬‫ ا‬ ‫ا‬  ‫ ا‬ ‫د‬ ‫ﯿ‬ ‫ در‬‫ﯿ‬‫ش ا‬ ‫م‬‫ﯿ‬
.   ‫ل ا‬ 2000 ‫ از‬‫ﯿ‬ ‫م‬‫ﯿ‬ ‫ اﯾ‬ ‫ از‬ .‫ و دارد‬‫ ا‬‫ دا‬ ‫ن‬‫ا‬
.‫ ا‬ ‫ت‬ ‫ش و‬ ‫ﯾ‬   ‫ت‬ ‫ا‬ ‫ن‬‫م ه‬‫ﯿ‬ ‫ اﯾ‬‫و‬
‫ان‬‫اه‬ ‫ادران و‬ ،‫ن‬‫دو‬
.‫ﯿ‬‫ﯿ‬ ‫ﯿ‬  ‫ و‬‫و‬ ‫ هﯿ‬ ‫ وا‬ ‫ﯿ‬  ‫ن‬‫ ز‬‫ر‬ ‫ﯿ‬ ‫ار‬‫ اﯾ‬‫و‬ ‫ ﯾ‬
‫ن‬‫ و اﯾ‬‫ورد‬ ‫ن‬‫ اﯾ‬‫ﯿ‬ ‫ﯿ‬  ‫ن‬‫ ز‬ ‫ه‬‫ﯿ‬ ‫ در‬‫د‬‫ن زﯾ‬‫ ه‬  ‫از اﯾ‬
‫ار‬ ‫ر‬ ‫ن‬‫ ز‬  ‫ا‬ ‫م‬  ‫ﯾ‬ ‫ا‬  ‫دﯾ‬  ‫ز را‬‫ﯿ‬ ‫ اﯾ‬.‫ور‬ 
.‫ﯾﯿ‬
،‫ﯿ‬‫ﯿ‬  ‫س را‬ ‫ب‬  ‫ت‬ ‫در اﯾ‬
.‫ داد‬‫اهﯿ‬  ‫ﯿ‬‫ﯿ‬  ‫ﯾ‬ ‫ا و‬ ‫م‬  ‫ در را‬ ‫ا‬ 
‫ز‬‫ﯿ‬ ‫ا راز و‬  ‫د‬ ‫در‬ ‫ن‬‫ ز‬ ‫ و‬‫ﯿ‬‫ا‬  ‫ر‬ ‫ن‬‫ ز‬ ‫ را‬‫ﯿ‬ ‫ زﯾ‬‫وده‬
.‫ﯿ‬ 
 ‫ از‬ 5  2  ‫ ه‬ :‫ن‬‫ز‬
Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in:‫ن‬
der Hauptstr. 125 – in Schöneberg
(Bus M48, 104, 187,M85) Haltestelle Albertstr.
‫ر‬ ‫ﯿ‬ ‫ن‬
Persischsprachige Gemeindegruppe (Mojde = die gute Nachricht)
Persischsprachige GemeindeGemeinde-Gruppe (Mojde= die gute
gute Nachricht)
Die gute Nachricht ist die rettende Botschaft, die Gott uns Menschen nur aus seiner Gnade geschenkt
hat.
Auch
mehr als
Jahre seit
dem Ursprung
dieser
Botschaft
vergangen
sind, ist sie
Die
gutewenn
Nachricht
ist 2000
die rettende
Botschaft,
die Gott
nur frohen
aus seiner
Gnade
uns Menschen
nach
wie vor für
verlorenen
Menschen,
damit
sie sie
hören
und gerettet
geschenkt
hat.die
Auch
wenn mehr
als 2000
Jahren
vom
Ursprung
dieserwerden.
frohe Botschaft
vergangen
sind,
ist sie nach
vor für die verlorenen Menschen, damit sie sie hören und
Liebe
Freunde,
Schwestern
und wie
Brüder!
gerettet werden.
Wir
sindFreunde,
eine gläubige
persischsprachige
Gemeinde und gehören keiner politischen Partei oder OrgaLiebe
Schwestern
und Brüder!
nisation
an.eine gläubige persischsprachige Gemeinde, und gehören keinen politischen Parteien
Wir sind
an. in deutschsprachigen Gemeinden zum Glauben an Jesus Christus geDaoder
vieleOrganisationen
unserer Landsleute
Da vielesind,
unserer
Landsleute
in deutschsprachigen
Gemeinden
zum Glauben
an Jesus
kommen
haben
wir die Notwendigkeit
gespürt, diesen
Geschwistern
am Anfang
ihres Glaubens
Christus
sind, haben
wir die
Notwenigkeit
gespürt,
diesen Geschwistern
am
und
Weges gekommen
mit Jesus Christus
mit ihren
Fragen
und Anliegen,
insbesondere
auch beim Verständnis
Anfang ihres Glaubens und Weges mit Jesus Christus mit ihren Fragen und Anliegen
der Heiligen Schrift, zu helfen. So bieten wir Gottesdienste und Bibelkreise für diese Gschwister und
insbesondere auch beim Verständnis der heiligen Schrift, zu helfen. So bieten wir
unsere eigenen Mitglieder an.
Gottesdienste und Bibelkreise für diese Geschwister und unsere eigenen Mitglieder an.
Wir
werden
Eure
Fragen
in in
Bezug
aufdes
denchristlichen
christlichenGlaubens
Glauben beantworten,
Wir
werden
Eure
Fragen
Bezug
beantworten,zusammen christliche
zusammen
christliche
persisch
singen und mit
in unserer
Muttersprache
unserem
Lieder
in persisch
singen Lieder
und in in
unserer
Muttersprache
unserem
himmlischen mit
Vater
reden (behimmlischen Vater reden(beten).
ten).
Wir treffen uns samstags von 14:00 bis 17:00 Uhr
Treff zeit: Samstags von 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Pastorin der Gemeindegruppe:
Hauptstraße 125A in Berlin-Schöneberg
Hauptstr. 125 – in Berlin - Schöneberg
Flor - Handy: 0177-543 90 93
(Bus M48, 104, 187, M85) Haltestelle
Albertstraße
(Bus M48, 104,
187,M85) Haltestelle Albertstr.
E-Mail: florab@hotmail.de
S-Bahn Haltestelle Schöneberg
S-Bahnhof Schöneberg
Pastorin der Gemeinde: Flor
Handy: 0152--12327868
E-Mail: florab@hotmail.de
15
16 PERSÖNLICHES
GEBURTSTAGE
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass für die im Internet zugängliche Version des Aufbruchs Namen und Daten dieser Seite gelöscht
sind.
Dies ist aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich.
Sie finden die Angaben in der Druckversion.
Das Aufbruch-Team
IN DER FÜRBITTE DENKEN WIR AN
Ansprechpartner bei neuen Krankheitsfällen oder wenn jemand ins Krankenhaus gekommen
ist, sind Sonja Boddien (365 94 42) oder Michael Noss (76 90 21 53), und für Wannsee Pastor
Thomas Bloedorn (80 58 58 22 bzw. 80 50 58 90).
AUS DEM GEMEINDELEBEN
BINSENWEISHEITEN
Sonja Kaba
Als Salomo noch nicht der Weise war, sondern ein junger König, träumte er eines Nachts
einen seltsamen Traum. Gott sagte da zu ihm:
„Wünsche, was ich Dir geben soll!“ Und Salomo antwortete: „Ich bin so klein und das Volk
ist so groß, über das Du mich gesetzt hast. Ich
weiß nicht aus noch ein. So gib Deinem Diener
ein hörendes Herz, Dein Volk zu richten, den
Unterschied von gut und böse zu unterscheiden.“
Und da Salomo sich diese Sache gewünscht hatte
und nicht etwa
eine Menge an
Tagen, Reichtum oder den
Tod der Feinde, so gab ihm Gott ein weises
und unterscheidendes Herz. Und auch, was
er nicht wünschte, wollte er ihm geben, in Salomos Traum: Reichtum, Ehre und ein langes
Leben. (1.Könige 3, 5-14)
Weisheit hat er sich also vor allem gewünscht. Und auch, wenn sein Handeln später
nicht immer von Weisheit gezeugt hat, so wurde er doch „der Weise“ genannt.
Die Weisheit, was ist das überhaupt? Klug
zu sein? Gebildet? Pfiffig? Es ist wohl mehr.
Die Weisheit zählt seit der Antike zu einer
der vier „Kardinaltugenden“, dem Dreh- und
Angelpunkt in der Seele des Menschen, die es
zu vervollkommnen galt. Wobei diese vier Tugenden nicht bei jedem Autor immer die selbenwaren, die Weisheit war aber meist dabei.
Sie wurde oft weiblich und mit einer Flamme
in der Hand dargestellt.
Die Weisheit hat mit Intuition, Wissen,
Glauben, Erfahrung aber auch Rationalität zu
tun.
Es geht um ein tiefes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft, verbunden mit der Fähigkeit, bei
Problemen die sinnvollsten Handlungen zu
finden. Weisheit zeugt von geistiger Beweglichkeit und Unabhängigkeit vom „mainstream“, dem, was die anderen meinen, aber
auch Unabhängigkeit von eigenen Gefühlszuständen. Ihr Träger denkt, redet und handelt
weise. Ein weiser Entschluss, ein weiser Rat,
eine weise Tat sind dann das Resultat. Manchmal ist es – nach reiflicher Überlegung aber
weiser, etwas nicht zu tun und nicht zu sagen.
Weisheit geht über reines Faktenwissen hinaus, denn sie schließt die Liebe zur Welt und
dem Gerichtetsein, Gutes zu bewirken, mit ein.
Das Wort Weisheit hat natürlich viel mit
Wissen zu tun, kommt aber ganz ursprünglich vom „sehen“ oder „gesehen haben“. Auch
die Worte „unterweisen“ und „Gewitztheit“
kommen aus dem selben Stamm. Homer und
Heraklit meinten mit der „Sophia“ noch die
„Tüchtigkeit in Beziehung auf etwas“. Sokrates
wurde als der Weiseste der Weisen betrachtet,
da er meinte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“
(allerdings nur vom Delphischen Orakel, na
ja!)
Der Apostel Paulus, dieser herumreisende
Botschafter der ersten Christen, der ja auch
immer meinte zu wissen, was gesagt werden
Standbild „Die Weisheit“ in Schwerin
17
18 AUS DEM GEMEINDELEBEN
musste, fand, dass „die Juden Wunder sehen
wollen, die Nichtjuden Weisheit suchen, aber
wir, wir predigen, dass der Gekreuzigte der
von Gott versprochene Retter ist. Was an Gott
töricht erscheint, ist weiser als die Menschen“.
(1.Korintherbrief 1,19-25)
Über die Weisheit haben sich alle Völker zu
allen Zeiten Gedanken gemacht. So z.B. in der
jüdischen Mystik, im Buddhismus und Hinduismus.
In Märchen taucht die Weisheit oft als alte
Frau auf oder als alter, langbärtiger Mann.
Manchmal wurde die Weisheit sogar als die
weibliche Seite Gottes verstanden!
Der Weise wird oft verkannt, weil sich dem
Gegenüber (dem weniger weisen) der Sinn
des Gesagten, Getanen, nicht erschließt. Dann
können sich dem Weisen Ablehnung, Widerspruch, bis hin zu körperlicher Gewalt entgegenstellen. Leuchtet den Menschen aber der
Sinn des Gesagten, Getanen ein, kann dem
Weisen Bewunderung für seinen gedanklichen
Tiefgang, seine Originalität und sein Querdenkertum, möglicherweise auch für seinen Mut
zu unkonventionellem Denken zuteilwerden.
Das kann aber mitunter Jahre, Jahrzehnte
dauern. Besser, nicht darauf zu warten!
Was sagt die Bibel, wie man weise werden
kann?:
Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre
Wege an und werde weise!
(Gleichsprüche 6,6)
Was sagen einige Weise dieser Welt?
„Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das
Dunkel kennt.“ Hermann Hesse
„Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu
lernen und 50, um schweigen zu lernen.“
Ernest Hemmingway
„Herrschen ist Unsinn, aber regieren ist
Weisheit. Man herrscht also, weil man nicht
regieren kann.“ Johann Gottfried Seume
„Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an
seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist,
erkennt man an seinen Fragen.“
Nagib Mahfuz
„Man kann einen Krieg genauso wenig gewinnen, wie ein Erdbeben.“
Jeanette Rankin
AUS DER IMMANUEL DIAKONIE
SSppeennddeeBBlluuttbbeeiipplluussBBlluut!t!
Sonntag, 26.04.2015
Dienstag,
02.09.2014
11.00 bis
bis 18.00
14.00 Uhr
Uhr
15.00
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Werner-Forßmann-Krankenhaus
Berlin-Schöneberg
Rudolf-Breitscheid-Str.
100
Haupstr.
125 A | 10827 Berlin
16225
Eberswalde
Tel: 0800/5600950258, mail@plusblut.de, Termine und Events: www.plusblut.de oder bei Facebook
Facebook
Tel: 0800/5600950258, mail@plusblut.de, Termine und Events: www.plusblut.de oder bei Facebook
10:00 Uhr Diakoniegottesdienst!
19
20
AUS DEM GEMEIDNELEBEN / VERMISCHTES
SPENDE AN DIE GEMEINDE – DER GANZ EINFACHE WEG
Wer unserer Gemeinde auf einem schnellen und einfachen Weg Geld spenden möchte, kann
das per Mobiltelefon tun.
Schicke einfach eine SMS mit dem Text GIB5BAPTISTENSCHOENEBERG an die Telefonnummer 81190, um mit 5 € zu helfen. Die Kosten betragen 5,17 € zuzüglich gegebenenfalls der
SMS-Gebühr des Mobilfunkanbieters.
Oder aber du schreibst GIB9 BAPTISTENSCHOENEBERG an die 81190 um mit 9 € zu helfen.
Die Kosten dafür betragen dann 9,17 €.
JUGENDFREIZEIT IN KROATIEN
nur noch ganz wenige Plätze frei!
Jan Frederik Becker
Sommer, Strand und Sonnenschein – wir
fahren nach Kroatien und möchten Dich dabei
haben! Vom 15. – 27. August 2015 geht‘s nach
Mali Lošinj auf der kroatischen Insel Lošinj.
Für Dich organsiert sind Hin- und Rückfahrt,
Unterkunft, Verpflegung, Freizeitprogramm
und geistliche Inputs.
Wenn Du Dir so Deinen Sommer vorstellst
und zwischen 15 und 24 Jahren alt bist, freuen
wir uns auf deine Teilnahme. Weitere Informationen zur Freizeit und Anmeldung liegen
als Flyer am Infotresen aus.
Du hast noch Fragen? Dann schreib eine EMail an yougend@baptisten-schoeneberg.de
oder sprich uns an.
Dein Mitarbeiter-Team
Maggy, Lisa, Marten, Jan Frederik und Paco
VERMISCHTES
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Systemgastronomen, Restaurantfachkräfte,
Hauswirtschafts- u. Küchenmitarbeiter m/w
Für 20-35 Stunden die Woche für unsere Einrichtung in Berlin-Wannsee.
Die Bewerber/innen sollten deutschsprachig sein, zuverlässig und
kooperativ arbeiten.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an:
Hospital Dienstleistung + Beratung GmbH
Immanuel Klinik Berlin Wannsee
Frau Rietzl
Königstraße 63, 14109 Berlin, m.rietzl@hospital-berlin.de
21
22
VERMISCHTES
Kornelia Noss
„ALTES &
NEUES“
Ausstellung im
Untergeschoss
der Gemeinde
ab 15. Februar 2015
weltumspannend
Jeweils Donnerstag
und Freitag
von 15:00 bis 17:30 Uhr
sonntags nach dem
Gottesdienst geöffnet
VERMISCHTES
Herzlichen Glückwunsch...
zur neuen Wohnung, zum neuen Namen, zur neuen Telefonnummer, zur neuen Mail–Adresse...
Wenn Sie Gemeindemitglied oder Freund/in der Gemeinde sind, wäre es natürlich schön, wenn
möglichst alle anderen von diesen Veränderungen ebenfalls wüssten. Vor allem aber das Gemeindebüro.
Ihre Informationen können Sie gern sonntags am Infotisch loswerden oder per E-Mail an
adressen@baptisten-schoeneberg.de
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!
INFORMATIONEN AUS DER GEMEINDEFAMILIE
Liebe Geschwister und Freunde,
im Leben unserer Gemeinde gibt es immer wieder Ereignisse, bei denen wir uns gern alle mitfreuen. Das sind beispielsweise Hochzeiten, Geburten, Jubiläen und anderes.
Wer als Betroffene/r die Gemeinde gern Anteil nehmen lassen würde an seiner Freude, der
schicke bitte eine kurze Notiz mit allen erforderlichen Angaben und - wenn es geht - auch ein
Bild an die Redaktionsadresse: Aufbruch@baptisten-schoeneberg.de oder hinterlasse die
Informationen am Infotresen mit der Bitte um Weiterleitung.
Wir werden die Nachrichten in der nächsten möglichen Ausgabe des Aufbruch veröffentlichen.
Auf der Rückseite findet sich jeweils auch die aktuelle Angabe zum Redaktionsschluss. Beiträge,
die später eingehen, können evtl. erst in der folgenden Ausgabe berücksichtigt werden.
MÖGLICHKEITEN SEHEN
VERÄNDERUNG ERLEBEN
GUT GESCHLAFEN
MITTEN IN
BERLIN
Hauptstraße 125, 10827 Berlin
Anmeldungen und Reservierungen
T 030/ 78004-200 F 030 / 78004-201
Ansprechpartner:
Ulla Weber Fon 79708111 oder 0151/26373828
Dagmar Wegener Fon 78004222 oder 0177/3925784
Michael Noss –
Fon 76902153 oder 0172/3140012
Ansprechpartner
Dieter Unruh T 030 / 78004-213
dieter.unruh@baptisten-schoeneberg.de
Prospekte gibt‘s am Infotresen
ALLE MENSCHEN SIND WILLKOMMEN!
ALLE!
WILL
KOM
MEN
23
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Berlin-Schöneberg, Hauptstraße
K.d.ö.R., Haupt­str. 125A, 10827 Berlin, Tel. 78 004
200, Fax -201, E-Mail: “mail@baptisten-schoeneberg.
de”. Michael Noss, Gemeindepa­stor, 769 021 53 oder 0
17 2-314 00 12; Dagmar Wegener, Gemeindepastorin,
0177/ 392 57 84, 78 00 42 22; Udo Schmidt, Gemein­­
deleiter, 805 05 228 oder 873 52 12; Flor Abojalady,
Gemeindepastorin, 030-864 35 277 oder 0177-543 90
93; Simao Dilubenzi Fulama, Gemeindeleiter Angolanische Gemeindegruppe, 805 63 80 oder 0162-107 67
40. E-Mail: simon.fulama@baptisten-schoeneberg.de;
Seung Wha Hahm, Gemeindepastor Koreanische
Gruppe, E-Mail: hahmsw@naver.com
Stationsgemeinde Ber­lin-Wannsee
Königstr. 66, 14109 Ber­lin. Thomas Bloedorn, Pastor
in Wannsee, Tel. 030-80 58 58 22 bzw. 80 50 58 90
(Gemeindebüro) und -891 Fax; direkt 030-22 39 62 38
- Info@baptisten-wannsee.de;
Inge Kant, Stati­ons­leiterin, 805 46 95.
Konten für alle Gemeinden
Berliner Sparkasse, BLZ 100 500 00, Konto-Nr.
113001 7717 (IBAN: DE02 1005 0000 1130 0177 17,
BIC: BELADEBEXXX)
Aufbruch: AK-Öffentlichkeit V.i.S.d.P., Redaktion:
Michael Noss, Johann Huß, Sonja Kaba. Web-Seite der
Gemeinde: „www.baptisten-schoeneberg.de”.
Die nächste Ausgabe erscheint am 29. März 2015
Re­dak­ti­ons­schluss: 25. März 2015,
alle Beiträge bitte an
Aufbruch@baptisten-schoeneberg.de
Bildnachweis: Seite 1: (WEB) simply science.ch, Weizenkeime, Weizenkörner / Seite 3: (WEB) Lindenschwärmer, Reini68
/ Seite 5, 7, 9, 18, 20: (WEB) / Seite 10: Christa Löhr
/ Seite 11: Tobias Hitzblech / Seite 14: Sabine Weist
/ Seite 17: (WEB) Standbild Großherzogs Friedrich
Franz II, Seitenfigur, Ludwig Brunow 1893 / Seite 22:
Konni Noss, „Weltumspannend“
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
8
Dateigröße
2 201 KB
Tags
1/--Seiten
melden