close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Can Women Take Kamagra - lemnsissaylandmarks.com

EinbettenHerunterladen
Theorie Recht:
Höchstrichterliche Rechtsprechung und ihre Ökonomik
Lehrveranstaltungsleiter:
Prof. Dr. Georg von Wangenheim, Ass. jur. Martin Bretzler
Institut für Wirtschaftsrecht, Fachgebiet Grundlagen des Rechts, Privatrecht und Ökonomik des Zivilrechts
(http://www.uni-kassel.de/go/Wangenheim)
Lehrveranstaltungsform:
Vorlesung, 4-stündig (6 ECTS-Punkte ≙180 Arbeitsstunden).
Teilnahmevoraussetzung:
Immatrikulation in einem der Masterstudiengänge Wirtschaftsrecht, Umweltrecht, Sozialrecht und
Sozialwirtschaft; Grundlagenkenntnisse der ökonomischen Analyse des Rechts
Lerninhalte:
• Die Veranstaltung soll eine kritische und eigenständige Auseinandersetzung mit wesentlichen
Strukturen und Begriffen des Rechts sowie mit dessen normativen Kernaspekten ermöglichen.
• In diesem Semester stehen höchstrichterliche Entscheidungen der verschiedenen Gerichtszweige im Mittelpunkt. Dabei geht es um vier wesentliche Fragestellungen:
1. Wie ist der Verfahrensgang? Wie kommen Entscheidungen vor oberste Gerichte?
2. Wie entwickelt sich die Argumentation der Gerichte im Instanzenzug?
3. Welche Rolle spielen rechtsökonomische Überlegungen bei den höchstrichterlichen Entscheidungen und inwiefern entsprechen die Entscheidungen rechtsökonomischen Erkenntnissen?
4. Wie unterscheiden sich die verschiedenen Gerichtszweige bezüglich der drei erstgenannten Fragen?
Qualifikationsziele:
• vertiefte Kenntnisse exemplarisch ausgewählter höchstrichterlicher Entscheidungen unter den
vier o.g. Aspekten
• Fähigkeit, höchstrichterliche Entscheidungen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen, insbesondere im Hinblick auf ihre rechtsökonomische Qualität.
Erwartete Leistungen (unter Berücksichtigung des „Workloads“ von 180 Arbeitsstunden):
• Lektüre aller besprochenen Entscheidungen und der vorläufigen Fassungen der Referate
• Aktiver Besuch der Lehrveranstaltung, Beteiligung an Diskussionen im Rahmen der Lehrveranstaltung, Vor- und Nachbereitung auch in Form eigenständiger Lektüre.
Prüfungsleistung:
1. Abschlussklausur (100 Minuten) am 19.2.2015, 12-14 Uhr, Kurt-Wolters-Straße 3, Hörsaal 0117
oder
2. Referat mit schriftlicher Ausarbeitung im Umfang von ca. 50.000 Zeichen (≈ 20 Seiten): Darstellung einer der unten aufgeführten höchstrichterlichen Entscheidungen unter den unter „Lerninhalte“ genannten Fragestellungen. Abgabe der ersten Version (geht mit 10% in die Note ein)
zwei Wochen vor Präsentationstermin (Präsentation 20% der Note), Abgabe der endgültigen
Fassung (70% der Note) am 28.2.2015. Themenauswahl bis zum 23.10.2014 am Ende der
Lehrveranstaltung. Themen für den 20. und den 23.10. werden in der ersten Sitzung, also am
16.10. vergeben. Alle vorläufigen Fassungen müssen Literaturangaben enthalten und müssen
aus sich heraus verständlich sein. Kommentierungen der Lehrpersonen zu den vorläufigen
Fassungen beschränken sich auf 60 Kommentare; soweit diese durch Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler „verbraucht“ werden, fehlen inhaltliche Kommentare. Vorläufige Fassungen
der Referate, deren Vortrag vor dem 15.11. liegt, dürfen entsprechend der zur Verfügung stehenden Zeit unfertig sein, also z.B. Teile enthalten, die noch nicht in ganzen Sätzen formuliert
sind.
• Es gibt die Möglichkeit, bis zu 10 Zusatzpunkte zu erwerben: Studierende, die die Abschlussklausur schreiben, können die vorläufige Fassung und die Präsentation eines der Referates
diskutieren, Eine solche „Diskussion“ umfasst eine ganz kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen sowie Vorschläge, wie die Argumentation verbessert werden kann. Sie dient dem
Verfasser des Referats zur Unterstützung der Erstellung einer guten endgültigen Fassung. Die
Diskussion wird mündlich vorgetragen und basiert auf einer schriftlichen Fassung von mindestens einer Seite oder einem Foliensatz, die bzw. der dem Referenten und dem Veranstaltungsleiter übergeben wird. Studierende, die ein Referat mit schriftlicher Ausarbeitung abliefern, können an der Abschlussklausur teilnehmen und erhalten ein Zehntel der dort erreichten Punkte
zusätzlich.
Termine: Beginn am Donnerstag, den 16.10.2014
Montag, 14:15 – 15:45 Uhr, und Donnerstag, 12:15 bis 13:45, AB8, 0113/0114
Einheit
1.
Datum
Do, 16.10.
Programm
Organisatorisches, Erläuterung der Vorgehensweise in der Lehrveranstaltung
2.
Mo, 20.10.
3.
Do, 23.10.
4.
Mo, 27.10.
5.
Do, 30.10.
6.
Mo, 3.11.
7.
Do, 6.11.
8.
Mo, 10.11.
9.
Do, 13.11.
10.
11.
Mo, 17.11.
Do, 20.11.
12.
Mo, 24.11.
13.
Do, 27.11.
14.
Mo, 1.12.
15.
Do, 4.12.
16.
Mo, 8.12.
17.
Do, 11.12.
18.
19.
Mo, 15.12.
Do, 18.12.
20.
Mo, 12.1.
21.
22.
23.
24.
25.
Do, 15.1.
Mo, 19.1.
Do, 22.1.
Mo, 26.1.
Do, 29.1.
26.
Mo, 2.2.
27.
Do, 5.2.
28.
Mo, 9.2.
29.
Do, 12.2.
BGH: Einführung
BGH1: Produkthaftung des Herstellers (vor Produkthaftungsgesetz), NJW 1990, 906 =
BGH VI ZR 258/88
BGH2: Rechtsscheinhaftung des Mitglieds einer Scheinsozietät für nicht anwaltstypische Tätigkeit, NJW 2008, 2330 = BGH VIII ZR 230/07
BGH3: Wohnungseigentümergemeinschaft teilrechtsfähig bei der Verwaltung des
gemeinschaftlichen Eigentums, BGHZ 163, 154 = BGH V ZB 32/05
BGH4: Schadensersatz bei Berichterstattung über „Prominente“ (Caronline von Monaco), BGH 128, 1 = BGH VI ZR 56/94
BAG: Einführung
BAG1: Verzugslohn bei anderweitigem Verdienst, NZA 2006, 736 = BAG 1 AZR
407/04
BAG2: Betriebsübergang bei Auftragsnachfolge auch ohne eigenwirtschaftliche Nutzung der Betriebsmittel, NZA 2006, 723 = BAG 8 AZR 222/04
BAG3:
BVerfG Einführung
BVerfG1: Bundeswahlgesetz, negatives Stimmgewicht, Überhangmandate, BVerfGE
131, 316 = BVerfG 2 BvF 3/11 -2 BvR 2670/11 - 2 BvE 9/11
BVerfG2: ESM-Vertrag, BeckRS 2014, 48818 = BVerfG 2 BvR 1390/12 - 2 BvR
1421/12 - 2 BvR 1438/12 - 2 BvR 1439/12 - 2 BvR 1440/12 - 2 BvR 1824/12 - 2 BvE
6/12
BVerfG3: Anwaltliche Erfolgshonorare, BVerfGE 117, 163 = BVerfG 1 BvR 2576/04
BVerfG4: Vorratsdatenspeicherung, BVerfGE 125, 260 = BVerfG 1 BvR 256/08, 1 BvR
263/08, 1 BvR 586/08 vom 2. März 2010
BSG Einführung
BSG1: Versicherungspflicht von Syndikusanwälten, NJW 2014, 2743 = BSG B 5 RE
13/14 R
BSG2: GRUNDSICHERUNG? (Schwerbehindertenrecht ist wohl ausgelutscht)
BVerwG Einführung
BVerwG1: Abwägung: Flughafen Leipzig/Halle, BVerwG 4 A 2001.06 (oder besser
ältere Entscheidung? die wesentlichen Festlegungen sind in den 80er Jahren getroffen worden)
BVerwG2: Enteignung:
BFH Einführung
BFH1:
EuGH Einführung
EuGH1: Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie C‑293/12 und C‑594/12
EuGH2: Keine finanzielle Vergütung für nicht angetretenen Mindesturlaub, NZA 2006,
719 = EuGH C-124/05
EuGH3: Verpflichtung von Internetprovidern zur Sperrung illegaler Webseiten, NJW
2014, 1577 = EuGH C-314/12
EuGH4: Rücktritt vom Versicherungsvertrag bei unzureichender Widerspruchsbelehrung, NJW 2014, 452 = EuGH C-209/12
EuGH5: EuGH: Einschränkung der freien Anwaltswahl bei Rechtsschutzversicherungen, NJW 2014, 373 = EuGH C-442/12
Klausur
Do 19.2.
Literaturempfehlungen:
Wichtige weitere Informationen zur Lehrveranstaltung finden Sie demnächst in moodle
(https://moodle.uni-kassel.de/moodle/course/view.php?id=9432, Zugangsschlüssel in der Vorlesung).
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
9
Dateigröße
34 KB
Tags
1/--Seiten
melden