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Ausgabe
Entdecken Sie die gigantischen
Ausmaße einer Maschine, die die
Grundlage für Ihre Tageszeitung
schafft.
Lesen Sie mehr dazu ab Seite 8
Magazin für Kleben, Dichten und Oberflächenbehandlung
6
8
Editorial
Liebe Leser,
Cédric Berthod
Vice President &
General Manager
Henkel General Industry
Europa
diese Ausgabe des Magazins at work konzentriert sich auf eines der umstrittensten Schlagwörter unserer Zeit: Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist definiert als „Verbesserung der Lebensqualität des Menschen,
ohne die Kapazität der Ökosysteme zu überlasten“ und umfasst umweltrelevante, soziale und wirtschaftliche
Aspekte. In seiner führenden Rolle in Sachen Nachhaltigkeit ist Henkel bestrebt, neue Lösungen für eine
nachhaltige Entwicklung zu schaffen, dabei gleichzeitig seine Geschäftsverantwortung wahrzunehmen und
den wirtschaftlichen Erfolg zu steigern. Die Beiträge in diesem Magazin werfen ein Licht auf verschiedene
Aspekte unserer ehrgeizigen Aktivitäten. Die Verbesserungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz mit unseren neuen, kennzeichnungsfreien und leistungsfähigen anaeroben LOCTITE-Klebstoffen
­­
sind
einer der deutlichsten Vorteile. Wo soll aber die ganze elektrische Energie für die Energiewende herkommen? Windenergie wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Wir stellen Ihnen die spannende Herstellung
riesiger Windkraftanlagen vor, die mit Rotorblättern von mehr als 60 m Länge einen besseren Wirkungsgrad
und eine höhere Kapitalrendite erzielen. Trotz aller boomenden digitalen Medien sind Printmedien immer
noch für die Lebensqualität vieler Menschen wesentlich. Wir ermöglichen Ihnen einen Einblick in die beeindruckende Fertigung von Offsetdruckmaschinen. Und zu guter Letzt werfen wir einen Blick in die Zukunft,
wenn Chirurgen biomimetische Klebstoffe anstelle von Nadel und Faden verwenden werden.
Ich hoffe, wir können Ihnen damit eine bessere Vorstellung davon vermitteln, was Nachhaltigkeit für uns
bedeutet.
Viel Spaß beim Lesen!
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Mit freundlichen Grüßen
Cédric Berthod
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Inhalt
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Highlight: Rallye Dakar
Lernen Sie einen außergewöhnlichen DakarVeteranen kennen, der unglaubliche 15 Mal an
der Rallye teilgenommen hat.
Highlight: Windenergie
Erfahren Sie mehr über die neuen Möglichkeiten
zur Produktion größerer und länger haltbarer Rotorblätter für effizientere Windkraftanlagen.
Leistungsbericht 11: Perlen Papier AG
Entdecken Sie die gigantischen Ausmaße einer
Maschine, die die Grundlage für Ihre Tageszeitung schafft.
Trend-Bericht
Erstaunliche Einblicke in die künftigen Änderungen der Medizin durch Einsatz der Heilkräfte der
Natur.
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Aus Forschung & Entwicklung
Erfahren Sie, wie Henkels Engagement für Nachhaltigkeit Produkte mit außerordentlichen Eigenschaften im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz hervorbringt.
Leistungsbericht 12: Heidelberg
Erleben Sie LOCTITE-Lösungen
­­
für maximale
Präzision und Qualität bei der Fertigung von HighEnd-Offsetdruckmaschinen.
Produkt Highlight
Entdecken Sie, wie der einzigartige spaltfüllende
Klebstoff LOCTITE
­­
3090 das Anwendungsspektrum erweitert.
Ausblick
Die in diesem Jahr bezüglich Klebstoffe relevanten Messen und Fachausstellungen auf einen
Blick.
at work | Ausgabe 6
4
| Highlight
Highlight
Mehr als nur schnell
Wenn jemand weiß, was es heißt, an der für Ihre Härte
berüchtigten Dakar-Rallye teilzunehmen, dann ist es Miran
Stanovnik, der slowenische Motorrad-Veteran, der bereits
unglaubliche 15 Rennen bestritten hat. „Was Dich nicht
umbringt, macht Dich härter“, sagt er mit einem kleinlauten
Lächeln, während er immer noch eine schwere Verletzung
der Beinmuskeln auskuriert, die er sich bei einem schlimmen Sturz mit hoher Geschwindigkeit zuzog, der seine
Dakar-Teilnahme 2012 unglücklicherweise beendete. Das
könnte eine Erklärung sein, warum Miran so stark ist, aber
um im Spitzenfeld der Dakar Motorrad-Rallye mithalten zu
können, braucht es mehr als nur einen stahlharten Körper.
„Es stimmt, ich bin hart, aber das sind die anderen auch“,
bringt es der von LOCTITE gesponserte Fahrer auf den
Punkt. „Viele von ihnen sind auch schneller. Aber bei
der Dakar-Rallye geht es nicht nur um Geschwindigkeit – man muss auch ein guter Navigator sein
und die Bedingungen richtig einschätzen können. Diese Kombination aus Erfahrung und Geschwindigkeit macht mich konkurrenzfähig.“
Denn Miran hat wirklich schon viele Erfahrungen gesammelt – mit so manchen großartige Höhen und einige Tiefen. „Ich denke,
der Augenblick meiner größten Genugtuung bei dieser
Rallye war mein dritter Platz hinter Marc Coma bei der
Dakar 2011, Etappe zehn.“ Der frühere Militärpolizist und
jetzige Kommandant der Sporteinheit der slowenischen
Armee hat das Rennen 15 Mal mitgemacht – neun Mal war
er unter den besten 50, drei Mal unter den besten 15 und
letztes Jahr kam er mit seinem Team Sugawara mit der
KTM 450 R als 13. ins Ziel, ein Platz, den er auch 2007
und 2009 erreichte.
Aber vielleicht sind die Tiefen noch interessanter, weil sie
seine unglaubliche mentale Stärke zeigen. Wie sein berüchtigter Zusammenstoß mit einer Kuh in Mali im Jahr
2004, der komisch war, aber beinahe tragisch geendet
hätte. „Ich war mit ungefähr 120 km/h unterwegs, als aus
dem Nichts plötzlich eine Kuh auftauchte. Die Kuh ging
in eine Richtung und ich fuhr in die andere. Als ich aufstand, war sie weg...“ Miran macht eine Pause: „Das war
schade, denn ich hatte mich auf
ein Grillfest gefreut.“
Er besitzt ein Talent für Understatement. Das
Horn der Kuh
verfehlte sein
|
Auge nur knapp und er blutete stark, aber wie der Terminator lässt sich Miran nicht aufhalten. Er stieg wieder auf
sein Motorrad und fuhr die Etappe zu Ende.
Wenn Miran über ein anderes Tief spricht, tut er das ohne
seinen üblichen trockenen Humor. „Es war bei der ‚97erDakar. Ich war gerade in den Dünen, als das Motorrad einfach außer Kontrolle geriet. Ich stieß mit meinem Kopf gegen den Lenker, und als ich wieder zu mir kam, war alles
um mich herum schwarz. Ich konnte ungefähr eine Viertelstunde lang nichts sehen. Ich dachte schon, ich wäre blind
geworden, aber Gott sei Dank war es nur eine Gehirnerschütterung. Wenn Du solche Sachen erlebt hast, lernst
Du wirklich, Dein Leben zu schätzen.“ Dann lacht er: „Ich
meine, danach beschwerte ich mich nie wieder, wenn mein
Bier zu warm war!“
Mirans Erfolgsrezept beruht auf seinen persönlichen Stärken, der legendären KTM, der Unterstützung des Sugawara-Teams – und LOCTITE: „Ich habe immer den
knetbaren Epoxid-Klebstoff LOCTITE 3463 in meinem
Werkzeugsatz. Dieser kleine Zauber-Metallstick gibt mir
Vertrauen, denn ich weiß, egal wo ich bin, ich kann alle Arten von Lecks und Rissen damit reparieren. Ich behob ein
Loch in der Ölwanne bei der Dakar 2006 und war zehn Minuten später wieder im Rennen – mit voller Power für die
ganze Rallye! Ohne den Stick wäre es das Ende gewesen.“
Auch die Support-Crew braucht manchmal Unterstützung: „Die Hinterradaufhängung begann sich von unserem
Backup-Truck zu lösen. Wir umwickelten sie fest mit mehreren Schichten des LOCTITE 5080 Fix & Repair Tape und
sie hielten die ganze Nacht lang durch, quer durch die Wüste bis zur nächsten Etappe.“
LOCTITE 3463 Magic
Metal Steel Stick
Zwei Dakar-Veteranen: Miran Stanovnik mit LOCTITE
“Charlie”, Jean Gaborit.
„Alle Rennfahrer erhalten von uns Charlies die gleiche Unterstützung,“ sagt Gaborit. „Aber weil Miran auch viele
Jahre lang ein LOCTITE-Fahrer war, wurden wir gute
Freunde. Er ist sehr lustig und ein bisschen verrückt... ich
glaube, das muss man auch sein.“
•Notfallreparatur zum
Abdichten von Leckagen in Leitungen und
Tanks
•Glätten von Schweißnähten
•Reparieren von kleinen
Rissen in Gussteilen
LOCTITE 5080
Fix & Repair Tape
•Druckfestigkeit bis 4 bar
•Einfach von Hand abreißbar
LOCTITE 3090
2K Sofortkleber
•Spaltfüllung
•Ausblüharm
Solange Miran Rallyes fährt, wird er LOCTITE in seinem
Werkzeugsatz immer dabei haben: „Ich nehme immer noch
leidenschaftlich gerne und hochmotiviert an der Dakar teil,
obwohl sie für mich mittlerweile weniger ein Abenteuer,
sondern vielmehr ein sportliches Ereignis ist. Auch nach
15 Rallyes bin ich immer noch hungrig und werde besser. Obwohl ich kein weltbekannter Superstar bin, scheint
mich jeder in Slowenien zu kennen, und das motiviert mich
wirklich.“
Holen Sie sich eine Gratisausgabe des
Buches Dakar Rally von David Stropnik mit spannenden Fotos und Storys
von Miran Stanovnik. Senden Sie einfach eine E-Mail mit Ihrer Adresse an
AG.Communications@henkel.com.
(Solange der Vorrat reicht.)
at work | Ausgabe 6
5
6
| Highlight
Highlight
dertsturm“ (ein zwei Stunden andauernder Wind mit einer
Geschwindigkeit von 250 km/h) zu simulieren, also die Art
extremen Wetters, die einmal im Jahrhundert vorkommt!
Das Blatt überlebte nicht nur all das, sondern bestand
auch die strengen IEC-Tests* und erfüllte die anspruchsvollen Anforderungen von Enercon.
500 kN
250 kN
150 kN
Kräfte von umgerechnet vier LKWs (je 40t) wirken hier auf eine
Tragfläche.
Ran an
den Wind!
Das Bauen großer Windkraftanlagen bedeutet die
Bewältigung riesiger Herausforderungen.
Wenn man den 80 m hohen Turm einer Windkraftanlage hinaufschaut, kommt man sich ganz klein vor, so als würde
man zur Turmspitze einer Kathedrale hochblicken. Aber
mit den enormen 20 m großen Rotorblättern, die sich sanft
drehen, ist diese einmalige Kombination aus Aerodynamik,
Architektur und Technik sogar noch beeindruckender. Im
Vergleich zu den neuesten Windkraftanlagen ist sie fast
ein Miniaturmodell: Die neue Anlagengeneration hat 60 m
lange Rotorblätter, die an einem 135 m hohen Turm montiert sind, der so hoch wie ein 35-stöckiges Hochhaus ist!
Da man aber den Wind nicht stärker machen kann, muss
man die Rotorblätter vergrößern. Massive 90 m Rotorblätter sind derzeit in Entwicklung, da die Windkraftindustrie
nach einem besseren Wirkungsgrad und einer höheren
Kapitalrendite strebt.
Die meisten Produzenten von Rotorblättern verwenden
Epoxidharz zum Kleben verschiedener Komponenten, aber
Henkel stellte fest, dass diese Technologie ihre Grenzen
hat. 2006 begann das Kompetenzzentrum Düsseldorf mit
der Entwicklung eines Polyurethan-Klebstoffs (PUR), dem
LOCTITE UK 1340 BX. „Er unterscheidet sich dadurch,
dass er leistungsfähiges Kleben mit einer ausgezeichneten
Benetzungswirkung verbindet, was ihn einfach in der Verwendung macht. Dieses Produkt ist einfach ein Quantensprung in der Weiterentwicklung der PUR-Klebstoffe“, so
Hartmut Pilz, Industrial Assembly Market Manager Wind,
EMEA. „Es härtet viel schneller aus als Epoxid. Dadurch
können mehr Rotorblätter in derselben Zeit mit weniger
Energieaufwand erzeugt werden. Durch die immer stärkere
Automatisierung in der Industrie steigt die Nachfrage nach
unserem Produkt.“ LOCTITE UK 1340 BX hat auch eine
niedrige exotherme Spitze; daher reduziert es die Wärmespannung an den Bauteilen sowie die Schrumpfung, was
bedeutet, dass es nicht so leicht rissig wird.
Zeit für Tests
„Rotorblätter zählen zu den am stärksten beanspruchten
Komponenten, die man sich vorstellen kann“, erklärt Nicole
Schlingloff, Produktentwickler bei Henkel. „Selbst die winzigsten Fehler können katastrophale Folgen haben – der
Austausch eines Satzes Rotorblätter kann mehrere Hunderttausend Euro kosten, ganz zu schweigen von der Ausfallzeit. Deshalb mussten wir sicherstellen, dass LOCTITE
UK 1340 BX die höchsten Anforderungen erfüllt.“
Aber Stärke alleine ist nicht das einzige Maß – andere Faktoren wie Zugfestigkeit, Alterungsbeständigkeit, Kriechverhalten und Glasübergang sind ebenso wichtig. Germanischer Lloyd aus Hamburg, die führende internationale
Zertifizierungsstelle im Fracht- und Energiebereich, unterzog LOCTITE UK 1340 BX ein Jahr lang umfassenden
Tests. Es war das erste PUR, das die Zertifizierung für
diese Art des Klebens von Rotorblättern von Germanischer
Lloyd erhielt. „Die Tests sind ein unwiderlegbarer Beweis,
dass Henkel innovative, leistungsstarke Lösungen für die
Windindustrie liefern kann“, sagt Schlingloff stolz. „Und wir
wissen, dass wir ein Produkt haben, das die Qualität und
Produktivität erhöht, während die Energie- und Wartungskosten gesenkt werden.“
LOCTITE UK 1340 BX
•Polyurethan-Klebstoff
(PUR)
•Härtet schneller aus als
Epoxid
•Leistungsfähiges Kleben
mit ausgezeichneter Benetzungswirkung
•Niedrige exotherme
Spitze
•Geprüft und zertifiziert
von Germanischer Lloyd
Um festzustellen, wie stark der neue PUR-Klebstoff wirklich ist, testete das Fraunhofer Institut für Windenergie und
Energiesystemtechnik in Bremerhaven, das eine der TopPrüfstellen weltweit ist, ein Rotorblatt, das von Enercon,
einem der weltweit führenden Produzenten von Windkraftanlagen unter Verwendung von LOCTITE UK 1340 BX gebaut wurde. Das 40 m große und 9 Tonnen schwere Rotorblatt wurde Tests unterzogen, die eine Betriebsdauer
von 20 Jahren simulieren. Das Rotorblatt wurde über einen Zeitraum von drei Monaten 1,2 Millionen Mal quer
zur Profilsehne des Rotorblattes (flapwise) und zwei Millionen Mal parallel zur Profilsehne des Rotorblattes (edgewise) gebogen.
Aber das war nicht alles – vor und nach den dynamischen
Tests wurde das Rotorblatt mit einer Kraft gebogen, die vier
riesigen 40-Tonnen-LKWs entspricht, um einen „Jahrhun-
*IEC 61400-23 Standard (festgelegt von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission, dem weltweiten Regulierungsgremium der Elektroindustrie).
Rotorblattquerschnitt mit roten LOCTITE UK 1340 BX-Klebelinien
Arbeiten mit LOCTITE UK 1340 BX
Zur Herstellung eines riesigen Rotorblatts wird eine
Verbundmischung aus Glasfaser und Epoxidharz auf die
Innenflächen einer Muschelform aufgetragen. Dann werden die Schaum-, Glasfaser-, Epoxidmatrix- und Karbonfaserkomponenten ausgehärtet. Die Kanten und Holme werden mit LOCTITE UK 1340 BX beschichtet. Die Form wird
geschlossen und für einen Zeitraum von drei Stunden auf
70 °C erhitzt; dann wird das Rotorblatt entnommen, geglättet und spritzlackiert.
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at work | Ausgabe 6
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| Leistungsbericht 11
Leistungsbericht 11
Ein empfindlicher Riese
Die PM7 ist das ultimative Tool zur Herstellung von Zeitungspapier. Ihre Ausmaße machen den Eindruck, als würde sie ganze Bäume verschlingen
müssen, um ihren Rohstoffhunger zu stillen, und dennoch kann ein Riese wie dieser ohne die Instandhaltungskompetenz eines Partners wie Henkel
schnell zum Stillstand kommen.
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at work | Ausgabe 6
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| Leistungsbericht 11
LOCTITE 243
Schraubensicherung.
Die mittelstarke Schraubensicherung verhindert
das Lösen und schützt
vor Festfressen durch
Korrosion
LOCTITE SI 5980
Ölbeständiges Flächendichtungsprodukt: dichtet
Flansche und verhindert
Leckagen
LOCTITE 7063
Universalreiniger zur Reinigung und Entfettung vor
dem Kleben
LOCTITE 8150
Anti-Seize-Universalprodukt zum Schutz von Gewindeverbindungen vor
Festfressen und Korrosion
at work | Ausgabe 6
Leistungsbericht 11
Normalerweise ist es nicht
die Größe, mit der die Schweiz
Schlagzeilen macht: weder aufgrund ihrer geografischen Ausdehnung noch in Bezug auf die
Industrie. Dagegen haben die
Schweizer hauptsächlich durch
die Kunst des Uhrmachens weltweite Anerkennung erlangt – präzise, erstklassige Qualitätsarbeit
auf allerkleinstem Raum.
Kunst, was wir hier machen.“ Dabei ist es wichtig, dafür zu sorgen,
dass die PM7 problemlos 24 Stunden am Tag arbeitet, obwohl sich
die Papierqualität ständig ändert.
„Die Leistung hängt immer davon
ab, wie sich die Maschine fühlt“,
so der Ingenieur. „Sie hat ihr eigenes Leben.“
Wenn nur eine Komponente
nicht mehr funktioniert, streikt
die ganze Maschine
Perlen Papier AG, ein traditionelles
Familienunternehmen im Bereich
Das ist kein Wunder, wenn man
der Herstellung von Zeitungs- und
ihre Komplexität betrachtet: Das
Zeitschriftenpapier zeigt nun, dass
Innenleben der PM7 besteht
aus Hunderten Walzen, Zylines in der Schweiz auch anders
dern, Pumpen, Zahnradgetriegeht. Denn hier in Perlen, einem
kleinen Ort zwischen Zürich und
ben, Rohren und Ventilen sowie
Luzern, wurde mit der PM7 kürzTausenden Steuerelementen und
lich eine Maschine installiert, die „Wenn nur ein Teil streikt, steht die ganze MaSignalempfängern, die aktuelle
schine“, sagt Claudio Helbling.
nicht nur die modernste, enerInformationen über die Empfindgieeffizienteste und leistungsstärlichkeit der PM7 an den Computer
kste Zeitungspapiermaschine der Welt ist, sondern mit im Überwachungsraum senden. „Wenn nur ein Teil streikt,
230 Metern Länge, 55 Metern Breite und 25 Metern Höhe steht die ganze Maschine“, sagt Claudio Helbling, Betriebswahrscheinlich auch eine der größten ihrer Art.
ingenieur der PM7. Die erwartete Lebensdauer einer PM7
beträgt etwa 40 Jahre, wenn sie sorgfältig gepflegt, also
Ausfallzeiten kosten viel Geld
mit anderen Worten regelmäßig gereinigt und gewartet
Trotz ihrer Größe ist die PM7 nicht weniger empfindlich als wird. In dieser Hinsicht geht die Perlen Papier AG keine
ein fein abgestimmtes Schweizer Uhrwerk: „Wir konzen- Kompromisse ein und verlässt sich auch auf die Kompetrieren uns hauptsächlich darauf, dass die Maschine läuft tenz von Henkel.
und rund um die Uhr jeden Tag Papier in gleichbleibend
hoher Qualität produziert“, äußert sich der Fertigungsleiter
LOCTITE – der Reparatur-Experte für Anwenvon Perlen, Claudio Helbling, begeistert. Jedenfalls kostet
dungen zum Kleben, Dichten, Reinigen und
jede Ausfallzeit des Kolosses das Unternehmen viel Geld.
Schmieren
Daher wird die PM7 gewollt nur einmal jährlich für eine Die Produktpalette von LOCTITE ist keineswegs auf profesumfassende Revision abgeschalsionelles Kleben beschränkt. „Die
Reinigung ist ebenfalls ein besontet. Zusätzlich wird sie monatlich nur wenige Stunden angehalders wichtiger Bestandteil perten. In diesem Zeitfenster nehmen
fekter Haftung“, erklärt Peter FaHelbling und sein sieben Personen
esi von Henkel. Zum Beispiel beim
umfassendes Team die erforderEinsatz von Hydraulikschläuchen.
lichen Wartungsarbeiten vor.
„In diesem Fall ist Öl nie weit“,
warnt der Experte. Daher empDer 35-jährige Schweizer sieht
fiehlt er die gründliche Reinigung
mit seinen schelmischen Augen
der Gewinde zwei oder drei Mal
viel jünger aus, als er ist. Vielleicht
mit dem LOCTITE 7063 Reiniliegt es am tropischen Klima seiger, damit keine Rückstände bleiben. „Das gewährleistet eine gute
nes Arbeitsplatzes: Als Teil des
Papierherstellungsverfahrens
Haftung.“ Diese ist zweifelsohne
wird feuchte Zellulose auf die ginotwendig. Für Gewindeverbingantischen Walzen der PM7 gedungen, wie jene zwischen dem
spritzt, auf denen das darin entThermometer und dem Ölrohr, ist
haltene Wasser dann ausgewalzt
es wichtig, dass die Schrauben
wird. Dabei entstehen Temperanicht locker werden – trotz stänturen von ca. 30 °C und eine entdiger Vibrationen. LOCTITE 243
sprechend hohe Luftfeuchte.
stellt zum Beispiel sicher, dass die
„Die Qualität der Wartung hängt maßgeblich
Verbindung zwischen dem Thervon der Qualität der Werkzeuge ab, die man
Die Perlen Papier AG hat für die verwendet. Daher verlassen sich Experten in
mometer und dem Ölförderrohr
PM7 nicht allein wegen ihrer aller Welt auf LOCTITE“, so Peter Faesi.
gesichert und abgedichtet wird.
Größe und ungewöhnlichen Umgebungsbedingungen eine eigene Halle gebaut. „Papier Zum Abdichten von Flanschen – die Abdeckung eines
ist extrem empfindlich, ein lebendiges Produkt“, erklärt großen Vakuumgebläses, zum Beispiel – empfiehlt
Helblings Kollege Shpetim Spahiu. „Es ist wirklich eine Faesi das leistungsstarke Flächendichtungsprodukt
LOCTITE SI 5980. „Schließlich muss das Produkt in der
Lage sein, alle Zwischenräume auszufüllen, also Unregelmäßigkeiten und Spalten zu schließen.“
Schmierstoffe sind zur Wartung der PM7 unerlässlich, damit alles rund läuft. Besonders in einer so heißen und feuchten Umgebung ist es unbedingt erforderlich, beispielsweise
Gewindeverbindungen zu schützen, die für Wartungsarbeiten gegen Korrosion und Festfressen zerlegt werden
müssen. “Hier kommt LOCTITE 8150 Anti-Seize zum Einsatz”, erklärt der Spezialist Faesi. Wenn alles schließlich
optimal eingestellt und gewartet ist, „produziert die PM7
1.900 Meter Papier pro Minute“, erläutert Claudio Helbling,
der verständlicherweise stolz auf die beeindruckende Zahl
ist. Die Kunden der Perlen Papier AG verlassen sich auf
diese außergewöhnliche Leistung, da das Unternehmen
Just-in-Time-Lieferungen bietet. Ohne die praktisch endlose Papierversorgung wäre es nicht möglich, die Morgenlektüre so mancher bekannten schweizerischen und
deutschen Zeitung zu genießen. „Wir exportieren einen
hohen Prozentsatz unseres Papiers in andere europäische
Länder – nach Deutschland, Frankreich und Italien“, sagt
Helbling. „Unsere Papierproduktion ist für die Schweiz alleine viel zu groß.
LOCTITE 243 fixiert und dichtet das Schraubgewinde eines
Thermometers am Öldruckrohr.
Mit LOCTITE SI 5980 werden die Flansche eines Vakuumgebläses perfekt abgedichtet.
Mit LOCTITE 7063 werden die Hydraulikölanschlüsse einer
Ausgleichswalze gereinigt.
LOCTITE 8150 Anti-Seize schützt die Befestigungsschrauben an der Dehnungsfuge eines Abgasrohres.
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| Trend-Bericht
Trend-Bericht
Ein Kleber aus der Natur
Er ist für seine Spezies eher klein, nicht gerade eine Schönheit, ziemlich gemein zu seinen Jägern und genau deswegen ein Star der medizinischen Forschung: der MarmorQuerzahnmolch, Ambystoma opacum. Die in Amerika
vorkommende Amphibie scheidet über spezielle Drüsen
eine klebrige, gummiartige Masse aus, die den Mund von
Schlangen oder anderen Räubern innerhalb von Sekunden verklebt, wenn sie versuchen, den kleinen, nachtaktiven Sumpfbewohner zu verspeisen.
Dieser natürliche Kleber des Molches funktioniert perfekt auf feuchten, organischen, fettigen und schmutzigen Unterlagen – Bedingungen, die man im Mund
eines Jägers vorfindet. Genau deshalb ist er für Wissenschaftler interessant, besonders im Hinblick auf
das Verschließen von Wunden. Denn auch hier liegen die richtigen Bedingungen vor, um die Stärke
des Molchklebers zu nutzen. Eine solche Formel wäre eine willkommene Alternative zu herkömmlichen medizinischen Wundbehandlungsmethoden.
Nähen, Anheften, Klammern und
Schrauben
Trotz beträchtlicher technischer
Fortschritte
muss die Medizin
im Großen und
Ganzen
Heilender Klebstoff
In der Zukunft werden Chirurgen nicht mehr mit Nadel, Faden und Klammern arbeiten, sondern mit biomimetischen Klebstoffen – mit Prototypen, die direkt aus
der Natur stammen.
at work | Ausgabe 6
immer noch auf invasive Methoden zurückgreifen, um
gebrochene Knochen und Verletzungen innerer Organe
zu heilen. Wunden werden genäht oder geklammert; gebrochene Knochen werden mit Stiften, Schrauben oder
Drahtlöchern repariert, und Blutgefäße, Nerven und innere
Organe werden mit ausgefeilten Techniken zusammengenäht. Obwohl diese Methoden bewährt sind, weisen sie
beträchtliche Nachteile auf: Sie können bestehende Verletzungen verschlimmern und oft sind weitere Eingriffe erforderlich, um Nähte, Klammern, Schrauben und Stifte wieder zu entfernen. Das verursacht dem Patienten weitere
Schmerzen und ist mit zusätzlichen Risiken sowie enormen
Kosten für das Gesundheitssystem verbunden.
Folglich steigt die Nachfrage nach weniger invasiven Methoden in der chirurgischen Wundbehandlung:
•Schnellere Heilungsprozesse sind natürlich in erster Linie im Interesse der Patienten.
•Sie führen zu kürzeren Krankenhausaufenthalten und
verursachen geringere Behandlungskosten.
•Wenn keine Folgeeingriffe erforderlich sind, spart dies
ebenfalls Kosten.
•Patienten verlangen immer mehr nach Eingriffen, die
möglichst schmerzfrei sind.
•Die Rehabilitationszeit wird verkürzt.
•Das Infektions- und Entzündungsrisiko ist geringer.
•Verletzungen innerer Organe, die mit Nähten schwer zu
behandeln sind, können wirksam und schnell behandelt werden.
Biomimetik: Kleben statt Nähen
In der Natur scheint das Unmögliche manchmal
möglich – wie bei natürlichen Klebern, die
trotz ungünstiger Bedingungen in
einem Sekundenbruchteil haften, zum
at work | Ausgabe 6
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| Trend-Bericht
Trend-Bericht
Beispiel auf Oberflächen, die sich unter Wasser befinden,
fett oder schmutzig sind oder sich bewegen. Diese Kleber
sind biologisch abbaubar und bei Bedarf sogar löslich. In
der Welt der Natur ist Kleben die vorherrschende Verbindungstechnik und das Vorhandensein von Wasser und Verunreinigungen ist eher die Norm statt die Ausnahme. Über
Millionen von Jahren hatte die Evolution ausreichend Zeit,
Kleber zu entwickeln, die selbst unter härtesten und unterschiedlichsten Bedingungen funktionieren.
Aufgabe der Wissenschaft ist es, solche Beispiele in der
Natur zu finden und sie für den menschlichen Bedarf anzupassen. Aufgrund der Vielfalt der natürlichen Lösungen ist
das zumeist keine leichte Aufgabe. Der Molchkleber zum
Beispiel ist nicht nur klebrig, sondern auch giftig – was für
den Molch sinnvoll, für die medizinische Wissenschaft jedoch ein Hindernis ist. Die Bewältigung dieses Hindernisses erfordert intensive Forschung, Zeit, Beharrlichkeit
und beträchtliche finanzielle Ressourcen.
Im Science-Fiction-Klassiker Der Tag, an dem die Erde
stillstand aus dem Jahre 1951 überraschte der friedliche
Klaatu die Menschen mit einer Salbe, die eine Schusswunde, die dem Besucher von einem nervösen Soldaten
zugefügt wurde, in wenigen Augenblicken heilen konnte.
Die Fiktion nahm den ersten, vom Menschen geschaffenen Cyanacrylat-Superkleber vorweg, der 1959 entwickelt wurde.
Die Idee des Klebens von Wunden hat keine friedliche Geschichte. Während des Vietnamkriegs wurde 1964 ein auf
Butylacetat beruhender Cyanacrylatkleber von Tennes-
see Eastman Labs entwickelt und von speziell geschulten MASH-Teams zur Behandlung von Verletzungen und
Schusswunden eingesetzt, da die Feldlazarette überfordert waren. Viele Verletzte verbluteten, da sie nicht rechtzeitig behandelt werden konnten. Der schnell abbindende
Klebstoff konnte den Blutverlust zumindest eindämmen,
bis eine Operation durchgeführt werden konnte.
Diese frühen Experimente zeigten die Grenzen der konventionellen Klebstofftechnik: Die meisten Stoffe sind giftig,
verhindern das Heilen der Wunden und bilden eine harte,
brüchige Oberfläche, während flexible Verbindungen erforderlich wären. Außerdem benötigen die meisten synthetischen Klebstoffe eine saubere, fettfreie Oberfläche und
einen möglichst bündigen Übergang – Bedingungen, die
im oder am menschlichen Körper nicht vorliegen.
Ein Meer an Beispielen
Muscheln sind ein beliebtes, wohlschmeckendes Gericht für Liebhaber von Meeresfrüchten, aber für Besitzer
von Booten sind sie eine Plage, die mühsam vom Schiff
entfernt werden muss. Mit ihren Klebefäden docken diese
Weichtiere an Schiffsrümpfen, Felsen in der tosenden Brandung, Strandpromenaden, anderen Tieren und Pflanzen
und praktisch überall an, sogar auf Teflonflächen.
Folglich ist der Muschelklebstoff ein vielversprechender
Kandidat für das Kleben komplexer Knochenbrüche: Er
wird in wenigen Minuten hart und die Verbindung ist stärker als das Knochengewebe selbst. Die Basis dieses Klebstoffs ist eine Proteinmischung, die derzeit nur als Extrakt
aus den Muscheln gewonnen werden kann. Für ein Gramm
Klebstoff sind ca. 10.000 Muscheln notwendig. Mit einem
Preis von 150 USD pro Milligramm bzw. 150.000 USD pro
Gramm ist im Vergleich dazu reines Gold für nur 50 USD
pro Gramm ein echtes Schnäppchen. In der Praxis sind
die Experten noch weit von der Anwendung dieses Materials entfernt, die nun von der Entwicklung von Verfahren abhängt, mit der eine synthetische Version hergestellt
werden kann.
Das Potenzial des Muschelklebstoffs reicht jedoch noch
über die Heilung von Knochenbrüchen hinaus. Da er praktisch jedes Material kleben kann, könnte er auch für Implantate und zur Befestigung künstlicher Gelenke und Prothesen in einer sicheren, dauerhaften Position verwendet
werden.
Binden und Lösen
Das Meer hält neben den Muscheln, die einen „für immer
klebenden und haftenden“ Klebstoff produzieren, noch
weitere Überraschungen bereit. Zum Beispiel ist der nur 3
cm große Tintenfisch Idiosepius thailandicus einer der
kleinsten seiner Art – und einer der am meisten gefährdeten. Deshalb hat er eine erstaunliche Fähigkeit entwickelt, um sich zu schützen und sich seiner Beute zu nähern.
Diese hauptsächlich vor den Küsten Thailands und Japans
lebenden Kopffüßer können sich in wenigen Sekunden mit
ihrem eigenen, komplexen Klebstoff an Gegenstände, sogar an Algen und Seetang, heften. Und wenn nötig, können
sie sich auch ebenso schnell wieder lösen – ein Verhalten,
das bisher in der Natur einzigartig ist und ein Meilenstein
für die Medizin werden könnte. Die Bedeutung für chirurgische Eingriffe ist die sofortige Befestigung von Dingen,
ohne dass diese angenäht werden müssen. Viele Operationsverfahren an inneren Organen erfordern vorübergehende Verbindungen dieser Art, und für Jugendliche, deren Knochen noch wachsen, würde ein solcher Klebstoff
einen riesigen Vorteil bei der Behandlung komplexer Frakturen bedeuten.
Der Idiosepius gibt sein Geheimnis aber nicht so einfach
preis. Die Drüsen, die die Klebstoffkomponenten produzieren, sind nur wenige Tausendstel Millimeter groß. Um festzustellen, wie sie funktionieren, war es notwendig, maßgeschneiderte High-Tech-Instrumente und Mikrolaser zu
entwickeln und einzusetzen.
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Was die Stärke von Haftkräfte anbelangt, liefern weder
Muscheln noch Tintenfische, sondern eher unscheinbare
Bakterien die besten Resultate. Eher zufällig entdeckten
Forscher der Indiana University ein bestimmtes Bakterium
namens Caulobacter crescentus, das sich kaum aus
der Petrischale entfernen ließ, in der es gezüchtet wurde.
Messungen ergaben eine Haftkraft von 70 N/mm2 und
damit eine Kraft, die stark genug ist, um einen Klein-LKW
auf einer Fläche in der Größe eines Daumenabdrucks aufzuhängen.
Verbindungen in die Zukunft
Das, wofür die Natur Millionen von Jahren gebraucht hat,
kann nicht über Nacht in einem Labor reproduziert werden.
In den letzten fünf Jahren wurden aber größere Fortschritte
als je zuvor in der Erforschung natürlicher Klebetechniken
at work | Ausgabe 6
gemacht. Wie dem auch sei, es liegen noch enorme Herausforderungen vor uns:
•Die Mechanismen der natürlichen Vorbilder müssen
entschlüsselt werden.
•Verfahren für die synthetische Herstellung natürlicher
Klebstoffe müssen entwickelt werden.
•Anforderungen wie Ungiftigkeit, Organverträglichkeit
und Nicht-Kanzerogenität müssen erfüllt werden.
•Der Zellheilungsprozess sollte an Klebeflächen nicht
beeinträchtigt sein und sogar, wenn möglich, unterstützt werden.
Es ist jedoch durchaus möglich, dass der Tag kommen
wird, an dem ein Patient, der wegen eines gebrochenen
Armes oder Beines behandelt werden muss, von einem
Klebstoff-Chirurgen versorgt wird, der ein lokales Anästhetikum verabreicht, den Bruch einrichtet und ihn durch
Injektionen klebt. Der Patient wird das Krankenhaus nach
wenigen Stunden verlassen können.
Auch wenn der gebrochene Knochen noch weh tut, wird
eine leichte Bandage anstelle eines Gipsverbandes genügen. Nach wenigen Tagen wird der Bruch nicht mehr sichtbar oder spürbar sein.
Komplexere Operationen innerer Organe können dann mit
deutlich weniger Blutverlust durchgeführt werden, wodurch
weniger Blutkonserven benötigt werden und der Heilungsprozess beschleunigt wird.
Zweifelsohne wird die Forschung dazu beitragen, dass
Wunden in Zukunft schneller und besser heilen, als wir
es heute für möglich halten. Umso weniger sicher ist es,
dass die Menschen auch einen Teil dazu beitragen, indem sie dafür sorgen, dass viele durch Unfälle, Konflikte
und irrationales Verhalten verursachte Wunden erst gar
nicht entstehen.
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| Aus Forschung & Entwicklung
Aus Forschung & Entwicklung
Risiken
eliminieren
Flächendichten mit LOCTITE 5800, Gewindedichten mit 5400 und Fügen von Anwendungen mit 6300: keine Sicherheitsbedenken – nur Handwerk!
Kundenbetreuung
Unsere Kunden haben äußerst positiv auf unsere Entscheidung reagiert, eine anaerobe Produktpalette ohne kennzeichnungspflichtige Inhaltsstoffe zu entwickeln.
„Der Umsatz der neuen Schraubensicherungen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz steigt doppelt so stark wie jener der allgemeinen anaeroben Kategorie.
Das zeigt den Bedarf an Produkten im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, die keine Zugeständnisse an die Leistungsfähigkeit machen“, sagt Klaus-Martin Kunze, globaler Technologiemanager für anaerobe und Cyanoacrylat-Klebstoffe.
Nachhaltigkeit und Geschäftstätigkeit vertragen sich nicht
immer gut. Viele Unternehmen betrachten steigende Anforderungen von Regulierungsgremien für mehr Sauberkeit und Sicherheit am Arbeitsplatz und in der Umwelt als
Gefahr für ihre Rentabilität. Henkel erkennt in der Nachhaltigkeit hingegen Geschäftsmöglichkeiten. Seit Jahrzehnten zählt es zu den grundlegenden Zielen des Unternehmens, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem
Erfolg, Umweltschutz und sozialer Verantwortung aufrecht
zu erhalten. Daher hat Henkel ein detailliertes Nachhaltigkeitsprogramm aufgestellt, das verschiedene Bereiche wie
Materialien und Abfall, Energie und Klima, Wasser und Abwasser, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Erfolg und sozialen Fortschritt abdeckt.
Weg weisend
Die Erfüllung der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit und der Leistungsanforderungen
der Kunden ist eine Riesenherausforderung für die laufende Forschung und Entwicklung, aber Henkel ist der Aufgabe gewachsen. Dank unserer technischen Fähigkeiten wurden wir der erste und einzige Hersteller, der eine umfassende Palette
kennzeichnungsfreier, leistungsstarker anaerober Kleb- und Dichtstoffe für Schraubensicherungen, Gewindedichten, Flächendichten und Fügen von Welle-Naben-Verbindungen anbieten kann. Diese Produkte tragen keine Gefahrensymbole oder Risikobzw. Sicherheitswarnungen. Zusätzlich zu ihrer Kennzeichnungsfreiheit enthält diese
einzigartige neue Produktpalette keine deklarationspflichtigen CMR-Stoffe (krebserregende, erbgutverändernde und reproduktionstoxische Stoffe). Diese Eigenschaft
hebt Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf ein neues Niveau.
Konkretes Engagement
Für die Umsetzung des Programms verfügt Henkel über
einen konkreten Maßnahmenplan in der Produktentwicklung; das heißt, dass jedes neue Produkt einen Beitrag
zu einem der festgelegten Nachhaltigkeitsbereiche leisten
muss. Dr. Bettina Temath, Produktmanagerin für anaerobe
LOCTITE Kleb- und Dichtstoffe, erläutert: „Bei der Entwicklung von Produkten für das industrielle Klebstoffsegment
gilt unser Hauptaugenmerk dem Bereich Arbeitssicherheit
und Gesundheitsschutz. Erstklassige Produktleistung bedeutet für uns auch Verantwortung für das Wohlbefinden
unserer Kunden.“
Funktionseigenschaften
Gesellschaftlicher/
Sozialer
Fortschritt
Energie und
Klima
Einen höheren
Nutzen bieten
bei geringerem
ökologischen
Fußabdruck
Gesundheitsschutz
& Arbeitssicherheit
Wasser und
Abwasser
Materialien
und Abfall
Ökologischer
Fußabdruck
Der Nachhaltigkeitskreis von Henkel: Engagement für
künftigen Wohlstand
Das Erfolgsrezept
Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz: die einzigartige
Palette kennzeichnungsfreier, leistungsstarker
anaerober LOCTITE-Klebstoffe
LOCTITE 2400
Schraubensicherung
Mittelfest
LOCTITE 5800
Flächendichtung
Mittelfest
LOCTITE 2700
Schraubensicherung
Hochfest
LOCTITE 6300
Welle-Naben-Verbindung
Mittelfest
LOCTITE 5400
Gewindedichtung
Mittelfest
Lassen sich die Leistungserwartungen der Kunden mit völlig kennzeichnungsfreien Produkten
wirklich erfüllen?
Ja, es ist möglich, ausgezeichnete Leistungen bei guter
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (H&S) zu erreichen, aber dies bedeutet eine große technische Herausforderung. Das Entwicklungsteam musste bei der Entwicklung zahlreicher kennzeichnungsfreier LOCTITE-Produkte
die Leistungen mit einer begrenzten Auswahl sicherer Rohstoffe maximieren. Sie erreichten tolle Leistungen durch
sorgfältige Auswahl und Ausführung. Die Markterfahrung
der ersten Monate zeigt deutlich, dass die Einführung von
LOCTITE 2400 und LOCTITE 2700 Schraubensicherungen
sowie LOCTITE 5400 Gewindedichtmittel, LOCTITE 5800
Flanschdichtmittel und LOCTITE 6300 Welle-Naben-Verbinder erfolgreich war. Wir erhielten sehr positive Rückmeldungen der Kunden, was beweist, dass unsere neuen
H&S-Produkte die allgemein mit LOCTITE in Verbindung
gebrachten hohen Standards erreichen.
Haben Sie mit Ihren Kunden zusammengearbeitet, um deren hohe Anforderungen zu erfüllen?
Ja, das haben wir. Wir schätzen die Meinung unserer Kunden sehr und sie hat eine wesentliche Rolle in der Ent-
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Nachhaltigkeit
wicklungsphase der anaeroben Produktpalette gespielt.
Zur Feststellung und Erfüllung der Kundenanforderungen
benötigten wir einen ausführlichen Informationsaustausch
zwischen unseren Entwicklungsteams in Europa und den
USA, der H&S-Abteilung von Henkel in Dublin und unseren
eigenen H&S-Abteilungen.
Welche Ziele hat der Nachhaltigkeitsschwerpunkt von Henkel?
Henkel engagiert sich für die Entwicklung neuer Produkte
im gesamten Produktportfolio, die zu mehr Nachhaltigkeit
beitragen. Beispielsweise brachten wir 2013 eine neue Linie verbesserter kennzeichnungsfreier Cyanoacrylat-Sofortklebstoffe auf den Markt. Wir versuchen auch, unser
Wissen und unsere technologischen Möglichkeiten über
den Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz hinaus in anderen Bereichen des Henkel Nachhaltigkeitskreises anzuwenden. Bei anaeroben Klebstoffen ist der
zunehmende Einsatz erneuerbarer Rohstoffe eine realistische Möglichkeit. Wir bei Henkel meinen es ernst mit der
Nachhaltigkeit, und wir müssen unserem innovativen Ruf
gerecht werden. Ich würde Ihnen gerne noch mehr erzählen, aber Sie wissen ja, wie das ist. Der Platz ist begrenzt!
Leiter der anaeroben Produktentwicklung, Dr. David
Condron, über die Art und
Weise, in der Henkel sein
Engagement zur Nachhaltigkeit erfüllt
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| Leistungsbericht 12
Leistungsbericht 12
DER ZAUBER DES
DRUCKENS
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Halten Sie beim Durchblättern dieses Magazins einen Moment inne und denken Sie darüber nach, wie es eigentlich hergestellt wurde. Die Antwort lautet: mit Offsetdruck, einem komplexen Vorgang, der absolut präzise Technik und beeindruckende Chemie miteinander verbindet.
Wie funktioniert der Offsetdruck eigentlich? Zuerst wird eine Druckplatte mit dem Motiv belichtet, dann auf den Plattenzylinder aufgebracht und anschließend in die Presse gesetzt. Unter Nutzung des Prinzips, dass sich Wasser und Druckfarbe nicht vermischen, wird der Plattenzylinder mit Farbe und mit einer farbabweisenden Emulsion benetzt, die den nicht
zu bedruckenden Bereich weiß lässt. Wenn sich der Plattenzylinder dreht, überträgt er die Druckfarbe auf den Druckzylinder, wodurch schließlich das Papier bedruckt wird. Beim Farbdruck muss dieser Vorgang mindestens vier Mal in vier
verschiedenen Druckwerken für die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz wiederholt werden.
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Leistungsbericht 12
Um zu verstehen, was es bedeutet, ein scharfes Farbbild zu drucken, überlegen Sie zuerst, wie klein dieser „i“-Punkt ist. Tausende solcher Punkte (die
eigentlich noch viel kleiner sind) müssen an eine genaue Stelle eines Rasters
gedruckt werden – vier Mal für jede Farbe, normalerweise mit einer Fehlertoleranz von weniger als 2/100 mm. Diese Präzision muss auf dem gesamten
20 Meter langen Weg des Papiers durch die Druckmaschine bei Geschwindigkeiten von bis zu 18.000 Blatt pro Stunde aufrecht erhalten werden.
LOCTITE 406 Sofortklebstoff
•Ideal für Kunststoff- und Gummianwendungen
•Temperaturbeständig bis 120 °C
•Schnelle Klebung von Kunststoffen und Elastomeren (einschl. EPDM)
Es gibt nur eine Handvoll Hersteller weltweit, die solche Maschinen bauen
können. Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberg) gilt allgemein als einer der wichtigsten Partner der Branche für Gewerbe- und Verpackungsdruckereien. Zur Gewährleistung erstklassiger Ergebnisse bietet Heidelberg
eine umfassende Produktpalette, die nicht nur Offset- und digitale Druckmaschinen umfasst, sondern auch Verbrauchsmaterialien, vor- und nachgeschaltete Prozesse (Binde-, Falt-, Stanz- und Klebemaschinen) sowie Software und Service.
doppelt sicher zu gehen“, sagt Rausch. „Materialfehler können wir uns nicht leisten. Momentan montieren wir Greiferbrücken, die das Papier greifen und transportieren. Sie drehen sich 18.000 Mal pro Stunde, stundenlang Tag für Tag.“
Der Henkel Vertriebstechniker erläutert Kunden die möglichen Lösungen
Zurück in der Zentralmontage absolviert eine SiebenfarbenSpeedmaster CD-102 einen Testlauf. Wenn man den Gang
hinuntergeht, fühlt man sich fast wie im Maschinenraum
eines Schiffes, nur dass es viel leiser ist: Nur ein sanftes
Surren und Rascheln von Papier ist zu hören.
raums. „Sicherheit steht bei Heidelberg an erster Stelle. Wir
verfügen über unsere eigene Abfüllstation für den Primer
LOCTITE 770 und den Reiniger LOCTITE 7063, ebenfalls
mit ständiger Absaugung.“
LOCTITE 243 – Schraubensicherung Mittelfest
•Für alle Gewindeverbindungen aus Metall geeignet;
Losbrechmoment 26 Nm
•Geeignet für alle Metalle, einschl. passiver Werkstoffe (z. B. Edelstahl, Aluminium, galvanisierte Oberflächen)
•Erwiesene Toleranz gegenüber geringen Verschmutzungen durch Industrieöle, z. B. Motor-, Korrosionsschutz- und Schneidöle
•Verhindert Losdrehen durch Vibration, z. B. an Pumpen, Getrieben oder
Pressen
•Verbindungen sind zur Instandhaltung mit Handwerkzeugen demontierbar
LOCTITE 648 hochfester Fügekleber mit hoher Wärmebeständigkeit
•Erhöhte Temperaturbeständigkeit
•Ideal zum Fügen von Spiel- oder Presssitzverbindungen, z. B. zur Befestigung von Buchsen, Lagern, Dichtungen, Lüftern, Auskleidungen etc.
Fertigungspräzision
Eine Heidelberg Offsetmaschine ist eine Großanlage (deutlich länger als ein
Bus), deren endgültige Länge je nach Kundenspezifikationen variiert. Die
meisten Maschinen verfügen über vier „Türme“ sogenannte Druckwerke für
den Druck der Standardfarben, einen weiteren Turm für den Lackauftrag
und normalerweise mindestens einen weiteren Turm für vorgemischte Farben (Schmuckfarben).
Solche Maschinen bedeuten eine große Investition. Angesichts des hochspezialisierten Marktes werden die Maschinen auf Bestellung gefertigt und es gibt
keine Vorfertigung. Die Fertigungsstandards sind so hoch – Heidelberg gießt
sogar seine eigenen Stahlkomponenten –, dass die Maschinen keine messbare Lebensdauer haben und bei richtiger Wartung fast ewig laufen können.
Thomas Wittmann, HENKEL Vertriebstechniker, arbeitet
eng mit Heidelberg zusammen, um die beste Klebstoffauswahl zu gewährleisten. „Der Betrieb hier ist perfekt ausgestattet und das Personal verfügt über großes Wissen.
Die meisten waren bei einer LOCTITE-Schulung und auch
Sven Rausch hat eine Ausbildung am Fraunhofer Institut
in Bremen absolviert (ein weltweit führendes Forschungszentrum für Fertigungstechnik und hochentwickelte Werkstoffe). Es gibt nicht viel, was ich ihnen beibringen kann“,
fügt Wittmann mit einem Zwinkern hinzu.
Die Kleberaum verfügt auch über eine Maschine zur Messung der Druck- und Scherkräfte. „Bei wichtigen Anwendungen führen wir immer unsere eigenen Tests durch, um
LOCTITE 306 Strukturklebstoff und Aktivator LOCTITE 7471
•Ein säurefreier, schlagzäher, zweistufiger Zwei-Komponenten-Acrylklebstoff
•Ausgezeichnete Wärmebeständigkeit; ideal zum Kleben von großen Metallteilen und Ferrit oder Seltenerdmagneten
•Keine korrosive Wirkung auf empfindliche Teile
•Hervorragendes Spaltfüllvermögen
Die goldene Regel – zuerst reinigen! Die Vorbehandlungsanlage und die
Sandstrahlanlage.
Ansprechpartner
Sven Rausch
Produktionsmeister
Fügen/Wärmebehandlung
Qualitätssicherung Oberflächentechnik
Heidelberger Druckmaschinen AG
Standort Wiesloch-Walldorf
Gutenbergring
D-69168 Wiesloch
E-Mail: sven.rausch@heidelberg.com
Tel: +49 (6222) 82 - 4650
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Angesichts der Komplexität eines Produkts, das Tausende Teile enthält, sind
Logistik und Produktionsflexibilität von größter Bedeutung. Im gleichen Werk
befindet sich der Kleberaum mit entsprechender Vorbehandlungsanlage.
„Klebstoffe sind für unsere Arbeitsweise und zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit enorm wichtig, daher haben wir dafür eine eigene Abteilung“, erklärt Jürgen Kling, Leiter des Bereichs Oberflächentechnik bei Heidelberg.
„Bevor wir mit der Arbeit an einem Teil beginnen, wird es zwei Mal entfettet,
gespült, passiviert und sandgestrahlt. Die Vorbehandlung ist für die Klebequalität und andere Oberflächenbehandlungen wesentlich.“
Der Klebebetrieb ist klimatisiert und weist eine Mindestfeuchte von 30 % und
eine Temperatur von 19-24 °C auf, um die beste Klebeleistung sicherzustellen. Hier führen einige wenige Facharbeitskräfte die komplexesten Klebeaufgaben durch. „Jede Werkbank ist mit einem LOCTITE Klebstoffdosiersystem
und unserem eigenen LOCTITE 7063 Reinigerdosiersystem ausgestattet.
Obwohl wir weitgehend LOCTITE-Produkte mit geringem Gefahrenpotenzial verwenden, ist jeder Arbeitsplatz an die Abluftanlage angeschlossen, die
die Lösemittel vom Werker absaugt“, sagt Sven Rausch, Leiter des Klebe-
Stahl- und Aluminiumteile werden mit
LOCTITE 306 an die Greiferbrücke geklebt.
LOCTITE 406 wird mit einer Peristaltikpumpe aufgetragen, um Polyamid und Messing an ein Tropfrohr
zu kleben.
Montage von Polyurethanschaum mit Aluminium an
einen Drehventil. Mit LOCTITE 406 geklebt.
Frischer Wind
LOCTITE unterstützt Heidelberg dabei, einen Wettbewerbsvorteil in der anspruchsvollen Druckbranche zu erzielen. „Durch die Qualität, Vielseitigkeit und Effizienz unserer Speedmaster-Maschinen in Kombination mit unseren Angeboten von vor- und nachgeschalteten Druckprodukten, Software, Verbrauchsmaterial und Service haben wir eine starke Position auf dem
Markt inne. Wir haben unsere Position auch im wachsenden Verpackungsmarkt gestärkt sowie im digitalen Bereich, wo wir vor kurzem die Partnerschaft mit Fujifilm bekanntgeben konnten“, so Kling. Aber Heidelberg hat noch mehr zu bieten und liefert nun auch Dienstleistungen
in allen Fertigungsbereichen, Gießerei, Elektronik, Engineering, Instandhaltung, Oberflächentechnik usw. an externe Unternehmen. „Unser Know-how und unsere Einrichtungen im Klebstoffbereich haben einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung“, ergänzt Kling.
„Heidelberg ist für die Zukunft gut positioniert“, sagt Jürgen Kling, Leiter des Bereichs
Oberflächentechnik in Heidelberg.
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| Produkt Highlight
Ausblick
Messen 2014
Parts2Clean – Internationale Leitmesse für industrielle Teil- und Oberflächenreinigung:
24.-26. Juni. Stuttgart, Deutschland.
www.parts2clean.de
ONS – Der führende Treffpunkt der Energie­
branche:
25.-28. August. Stavanger, Norwegen.
www.ons.no
Überbrücken Sie den Spalt!
Automechanika – Die weltgrößte Messe der
Automobilindustrie:
16.-20. September. Frankfurt, Deutschland.
www.automechanika.messefrankfurt.com
­­LOCTITE 3090 hat die Spielregeln grundlegend geändert
Im Gegensatz zu herkömmlichen Sofortklebstoffen mit niedriger Viskosität bietet LOCTITE 3090
­­
hohe Klebekraft und
Prise
jeu importante
schnelle Aushärtung kombiniert mit unvergleichlichen Fähigkeiten zum Füllen
von en
Spalten
bis 5 mm. Das ist durch eine
gelartige, transparente Zwei-Komponenten-Formulierung möglich. Diese einzigartigen Eigenschaften von LOCTITE
­­
3090
bieten diverse technische Vorteile:
WindEnergy – Die weltweite On- & OffshoreAusstellung 23.-26. September. Hamburg,
Deutschland.
www.windenergyhamburg.com
Prise en jeu importante
Collage rapide
Collage rapide
Starke Klebekraft auf fast allen Materialien,
Einfaches Füllen von Spalten bis 5 mm
Prise en jeu importante
Prise en jeu importante
Collage rapide
Durchsichtig für optisch ansprechende
Collage
rapide
Anwendungen
Multi-matériaux
einschließlich Metall, den meisten KunstMulti-matériaux
stoffen, Gummi, Keramik und sogar porösen Materialien wie Holz und Kork
Facile à appliquer
Aluminium – Die weltweit führende Messe der
Aluminiumindustrie:
7.-9. Oktober. Düsseldorf, Deutschland.
www.aluminium-messe.com
Saubere Dosierung und genaues Auftra-
Facile
appliquer und Mischdüse
gen mitàDoppelspritze
Electronica – Messe für Elektronikbauteile:
11.-14. November. München, Deutschland.
www.electronica.de
Facile à appliquer
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Impressum
Multi-matériaux
Multi-matériaux
Facile à appliquer
Bondexpo – Internationale Fachmesse für
Klebtechnologie:
6.-9. Oktober. Stuttgart, Deutschland.
www.bondexpo-messe.de
­­
LOCTITE
3090 beweist seine einzigartigen Eigenschaften in vielen Anwendungsbereichen und gibt
damit Technikern und Mechanikern das Vertrauen,
das sie brauchen. Der Allrounder für alle Mechaniker
ist das Mittel der Wahl zum Vorfixieren und für viele
Reparaturlösungen. Einfach ausprobieren – Sie werden begeistert sein!
Herausgeber
Henkel AG & Co. KGaA
Adhesive Technologies
Henkelstrasse 67
40191 Düsseldorf
Deutschland
www.henkel.com
Redaktion
Marketing Communications:
Caroline Sach
Jutta Haag
Kontakt
Jutta Haag
Tel. +49 (0)211 7977 304
Jutta.Haag@henkel.com
Gestaltung
blösch.partner
Werbeagentur GmbH
www.bloesch-partner.de
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Henkel & Cie. AG
Salinenstr. 61
CH-4133 Pratteln
Henkel Central Eastern Europe GmbH
Erdbergstraße 29
A-1030 Wien
Tel.: (+49) 89 9268-0
Fax: (+49) 89 910 1978
www.­­loctite.de
www.henkel.de
Tel.: (+41) 61 825 70 00
Fax: (+41) 61 825 73 03
www.­­loctite.ch
www.henkel.com
Tel.: (+43) 1 711 04 0
Fax: (+43) 1 711 04 4194
www.­­loctite.at
www.henkel.at
IDH Nr.: 1804808830
Henkel AG & Co. KGaA
Gutenbergstr. 3
85748 Garching
Die hierin erscheinenden Angaben dienen ausschließlich Informationszwecken. Für Empfehlungen und Unterstützung bei der Erstellung von Spezifikationen wenden Sie sich bitte
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