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Ultranet - Standortsuche Konverterstandort Philippsburg
Standortsteckbrief: Standort Nr. 10
Altrhein, Philippsburg
(optimierte Standortfläche im Standortbereich 10) 1
Lage
Der Standort Nr. 10 liegt nordwestlich der Siedlungsbebauung von Philippsburg und südwestlich
vom Polder auf der Rheinschanzinsel. Der Standort liegt im in der Raumwiderstandsanalyse
identifizierten Standortbereich 10 und weist eine relativ ebene Topographie auf. Nördlich
angrenzend befindet sich das Kernkraftwerk Philippsburg (KKP) mit dem Umspannwerk, der als
Netzverknüpfungspunkt (NVP) für das geplante Projekt Ultranet definiert wurde. Südwestlich und
südlich des Standorts befindet sich das FFH-Gebiet Rheinniederung von Philippsburg bis
Mannheim. Östlich und westlich befinden sich in jeweils ca. 150 m Entfernung schutzwürdige
Bereiche (SB) für den vorbeugenden Hochwasserschutz sowie auf der westlichen Seite ein
Überschwemmungsgebiet.
Aktuelle Nutzung
Das Standortareal wird landwirtschaftlich genutzt.
Anmerkung: Der Standort ist aufgrund der Überlagerung mit einem SB für die Landwirtschaft der
Stufe 12 sowie einem regionalen Grünzug3 im Rahmen der großräumigen Raumwiderstandsanalyse
zunächst von der weiteren Betrachtung zurückgestellt worden, wurde jedoch aufgrund seiner
besonderen Standortgunst (Nähe zum Netzverknüpfungspunkt, Flächenverfügbarkeit, Abschirmung
von Wohnbebauung) wieder in die Analyse mit aufgenommen.
Abwägungskriterien (siehe
Kriterienkatalog)
Beschreibung
Technische Kriterien
Gesamtlänge der
Neubauleitung zur
Anbindung an den
Netzverknüpfungspunkt
(NVP)
Davon Neubauleitung in
freier Trassierung/ ohne
Bündelung (Stichleitung)
1
Bündelungsoption:
Der Standort Nr. 10 grenzt direkt an den NVP Philippsburg an. Eine
Neubauleitung ist somit nicht erforderlich.
Gesamtlänge Neubauleitung zum NVP
(= Stichleitung4 zu Bündelungsoption + Neubauleitung in
Bündelung)
0m
Der Konverterstandort kann direkt an den auf dem KKP-Gelände
befindlichen NVP angeschlossen werden. Die Länge des Neubaus
in freier Trassierung beträgt somit 0 m.
ERM (Juli 2014): Großräumige Raumwiderstandsanalyse mit Standortbewertung für den Konverterstandort Philippsburg
2
Verkehrsanlagen oder Leitungen sowie […] Vorhaben, die aufgrund besonderer Standortanforderungen nur außerhalb des
Siedlungsbestandes errichtet werden können, können nur in begründeten Fällen genehmigt werden sofern keine Alternativen
mit geringerer Belastung der Landwirtschaft zur Verfügung stehen (Zielvorgabe Regionalplanung).
3 Diese Bereiche sind als großflächige, zusammenhängende Teile der freien Landschaft für ökologische Funktionen oder für
Freiraumnutzungen einschließlich der Erholung zu erhalten und dürfen nur in Ausnahmefällen anderweitig überplant werden
(Zielvorgabe Regionalplanung).
4 Ist eine direkte Leitungsführung der Stichleitung zur Bündelungsoption aufgrund bestehender Wohnbebauung nicht möglich
bzw. mit einer starken Annäherung an diese verbunden, so wird für die Längenermittlung eine Leitungsführung zugrunde
gelegt, mit der eine solche Querung bzw. Annäherung vermieden wird.
1
STECKBRIEF STANDORT NR. 10
21.OKT.2014
Abwägungskriterien (siehe
Kriterienkatalog)
Beschreibung
Realisierbarkeit der
Stichleitung
Es ist keine Stichleitung erforderlich.
Entfernung zum
klassifizierten Straßennetz
Eine Straßenanbindung ist vorhanden.
Umweltfachliche Kriterien
Entfernung Wohnbebauung
Südöstlich des Standorts befindet sich die Wohnbebauung von
Philippsburg in ca. 800 m Entfernung.
Sonstige umweltfachliche
Schutzgebiete (geschützte
Biotope, Naturdenkmale,
Wasserschutzgebiet Zone
III)
Es gibt keine sonstigen umweltfachlichen Schutzgebiete im
Standortareal.
Raumordnerische Kriterien
Allgemeines
Der Standort befindet sich in zwei Bereichen, die im Rahmen der
Raumwiderstandsanalyse als raumplanerische Rückstellungsflächen
definiert wurden:


Schutzwürdiger Bereich für die Landwirtschaft (Stufe 1)
Regionaler Grünzug
Aufgrund der lokalen Situation erscheint eine Überwindung dieser
Zielkonflikte jedoch möglich.
Siedlungserweiterungsfläch
e (regionalplanerisch
ausgewiesene Industrieoder Gewerbeflächen oder
sonstige Sondergebiete mit
geeigneter
Flächenwidmung)
Es gibt keine Siedlungserweiterungsfläche im Standortareal.
Kriterien der
Realisierbarkeit
Vereinbarkeit mit
bauleitplanerischen
Vorgaben


Es gibt keine bekannten Konflikte mit der Bauleitplanung.
Flächennutzungsplan
(FNP)
Bebauungsplan
Funktionsfähigkeit
vorhandener/umgebender
Nutzung/ des
angrenzenden Netzes
Angrenzendes Netz
Das angrenzende Netz ist ausreichend, um die zusätzlichen
Kapazitäten des HGÜ Stromkreises aufzunehmen.
Sonstiges
Einzelne Leitungsführungen des Hoch und Höchstspannungsnetzes
müssten im Vorfeld der Bauarbeiten verschwenkt werden.
Aufgrund der Nähe zum Rhein wird empfohlen das Gelände auf
2
STECKBRIEF STANDORT NR. 10
21.OKT.2014
Abwägungskriterien (siehe
Kriterienkatalog)
Beschreibung
Niveau der elektrischen Anlagen im Kraftwerk zu heben. Eine
Überschwemmung bei Katastrophenhochwasser kann nicht
ausgeschlossen werden. Die Fläche befindet sich heute zwischen
HQ100-HQ2005.
Flächenverfügbarkeit
Die Fläche ist im Besitz der öffentlichen Hand.
Dauer der Vorbereitungen
Die Aufschüttung des Geländes, um auf Geländeniveau des
Umspannwerkes zu gelangen und die Verlegung von
Leitungsanlagen sind erforderlich.
Anm.: Bei der Dauer sind keine Bodenbeschaffenheiten mit
berücksichtigt. Transnet BW geht aufgrund von Erfahrungswerten aus
der Region von einer Pfahlgründung für die Fundamentierung der
Konverterhallen aus. Diese wird aber für alle Standorte erforderlich.
5
Entspricht einem 100-jählichen bzw. 200-jährlichen Hochwasser
3
STECKBRIEF STANDORT NR. 10
21.OKT.2014
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Bildung
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