close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

HP Education Services Course Overview Ziel des Selbstmarketing

EinbettenHerunterladen
EINLADUNG
- Eintritt frei An alle Unternehmer, Umweltbeauftragte, Sicherheitsfachkräfte,
Betriebsräte, Auszubildende und sonstige Interessierte
- EXPERIMENTALVORTRAG- VERHÜTEN VON BRÄNDEN UND EXPLOSIONEN Im Rahmen eines Vortrages werden die Grundprinzipien des Brand- und
Explosionsschutzes mit ca. 30 spannenden Experimenten erläutert.
An Hand von Unfallereignissen, die der Referent selbst als Gutachter untersucht hat,
wird auf die Auswirkungen von Fehlern in der Praxis hingewiesen.
Nicht nur im Industriealltag sondern auch im Privatbereich können durch die
vermittelten Kenntnisse Brände und Explosionen verhindert werden.
Referent:
Dr. Peter Krommes
Herr Dr. Krommes ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für
Arbeits-und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen in der Industrie. Er
ist u.a. auch Dozent bei der BG Chemie und beim Hauptverband der gewerblichen
Berufsgenossenschaften.
Das Seminar orientiert sich am „Gefahrendreieck“ mit den Eckpunkten:
„Sauerstoff – Zündquellen – brennbare Stoffe“
Sauerstoff:
Ausgehend von der normalen Atmosphäre mit 21% Sauerstoff wird das
Brandverhalten von Materialien bei geringerer und höherer Sauerstoffkonzentration
vorgeführt:
bei welcher Sauerstoffkonzentration erlöschen die üblichen brennbaren
Stoffe,
was verbirgt sich hinter der neuen Technik „sauerstoffreduzierte Läger“,
wie verhält sich das Löschmittel „Inergen“ im Unterschied zum CO2 –
Löscher,
wie wirkt sich Sauerstoffmangel auf den Menschen aus,
wie verhalten sich brennbare und vermeintlich nicht brennbare Materialien bei
erhöhter Sauerstoffkonzentration?
Neben den Eigenschaften von gasförmigem Sauerstoff werden auch die des sehr
reaktiven, chemisch gebundenen Sauerstoffs, z.B. in Chloraten, Nitraten oder
Peroxiden gezeigt.
Zündquellen:
Zu verschiedenen Zündquellen wie z.B. offene Flammen, heiße Oberflächen oder
mechanisch erzeugte Funken werden eindrucksvolle Experimente vorgeführt;
insbesondere zur statischen Elektrizität werden dabei wichtige Erkenntnisse
vermittelt.
Brennbare Stoffe
„Alles was brennt kann unter Umständen auch explodieren“
Unter diesem Motto werden die brennbaren Stoffe, unterteilt in Feststoffe,
Flüssigkeiten und Gase, vorgestellt. Das Brand- und Explosionsverhalten von Holz
wird getestet,
zunächst als Holzscheit,
dann als Holzwolle
und schließlich das Verhalten von feinem Holzmehl mit einer
beeindruckenden Staubexplosion
Weitere Versuche werden mit anderen brennbaren Feststoffen wie Kunststoffen
(„Stangenbenzin“) und brennbaren Metallen vorgeführt.
Sehr ausführlich wird dann das Verhalten von brennbaren Flüssigkeiten gezeigt,
dabei werden die Begriffe „Zündtemperatur“, Flammpunkt“, Explosionsgrenzen“
sowie „Mindestzündenergie“ an Hand von Experimenten erläutert.
Als besonders leicht zu zündende Materialien werden dann die brennbaren Gase
behandelt, die bis auf Wasserstoff und Methan schwerer als Luft sind und deshalb
üblicherweise „nach unten“ fließen.
Zum Schluss werden noch diverse Löschmittel mit ihrer Löschwirkung, aber auch
deren Gefahren bei falscher Anwendung, gezeigt.
Ort:
Zeit: 23.10.2014
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Manfred-Eigen-Hörsaal
Am Faßberg 11, 37077 Göttingen
ab 14.00 – ca. 16.30 Uhr
Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist eine Fortbildungsmaßnahme im Sinne des § 2 (Abs. 3) und des § 5
(Abs. 3) des Arbeitssicherheitsgesetzes.
Regionaler Arbeitskreis für Arbeitssicherheit
Göttingen
gez. Achim Lange
Vorsitzender
(Arbeitgeberverband Mitte e.V.)
gez. Dagmar Schomaker
Geschäftsführerin
(Staatl. Gewerbeaufsichtsamt)
Aktuelle weitere Informationen zum RAK und zum Landesarbeitskreis für Arbeitssicherheit finden Sie im
Internet unter www.lak-nds.net. Besuchen Sie uns dort gern!
Anfahrt
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Manfred-Eigen-Hörsaal
Am Faßberg 11
37077 Göttingen
https://www.mpibpc.mpg.de/
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit dem ICE aus Richtung Kassel oder Hannover bis Göttingen. Vom Bahnhof
gelangen Sie mit dem Taxi zum Institut (ca. 10 Minuten). Alternativ fährt die
Schnellbuslinie 51 direkt vom Bahnhof (Bussteig D) in 15 Minuten zur Haltestelle
"Faßberg" gegenüber dem Institutsgelände (montags bis freitags von 6:10 Uhr bis
18:20 Uhr). Von der Innenstadt aus gelangen Sie mit dem Stadtbus der Linie 5 in
Richtung Nikolausberg ebenfalls zur Haltestelle "Faßberg".
Mit dem Auto
Autobahn A7 Kassel-Hannover, Autobahnausfahrt "Göttingen Nord". Geradeaus der
B27 Richtung Braunlage folgen. Nach rund 6 km links einbiegen Richtung
Nikolausberg (beschildert). Die dritte Abfahrt nach links führt auf das
Institutsgelände.
Es wird darauf hingewiesen, dass nur begrenzt Parkplätze zu Verfügung. Eine
frühzeitige Anfahrt wird daher empfohlen. Alternativ zur Parkfläche auf dem
MPI-Gelände kann auch im Stadtteil Nikolausberg geparkt werden.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
2
Dateigröße
86 KB
Tags
1/--Seiten
melden