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Im Fokus: Serviceorientierung in den Sana Kliniken Seite 7
Vorstand Dr. Jens Schick und Generalbevollmächtigter Thorsten Reichle im Interview
Die Mitarbeiterzeitung
des Sana Klinikums Hof
03.2014
Ende Juli fand die „wild wild west“-Fete statt
Editorial Eine gelungene wilde Party
Feiern & Futtern, Tanzen & Tollen, Ratschen & Singen – schön war’s!
Dr. med. Holger Otto
Liebe 360°-Leserinnen
und Leser,
seit der letzten 360° ist viel
Neues passiert. Auf Konzern­
ebene hat sich der Vorstand
von drei auf fünf Mitglieder er­
weitert, um den Herausforde­
rungen noch besser gerecht
zu werden. In Hof wurden das
Gesamthaus nach DIN ISO
und das Darmkrebszentrum
Hochfranken erfolgreich zerti­
fiziert. Unsere Masterplanung
bezüglich der baulich-techni­
schen Infrastruktur hat begon­
nen; aktuell arbeiten wir an
einem medizinischen Bedarfs­
konzept als unabdingbare Vor­
aussetzung für die anstehende
Raum- und Funktionsplanung:
Zum ersten Mal betrachten wir
im Rahmen der Planung das
Gesamthaus und verabschie­
den uns von baulichen Insel­
lösungen. Die Budgetverhand­
lung mit den Kostenträgern für
2014 wurde im August erfolg­
reich abgeschlossen, die Wirt­
schaftsplanung für die kom­
menden Jahre verabschiedet.
Fotos: Sana Klinikum Hof
Auch leistungstechnisch be­
weist das SKH weiterhin, dass
es der zentrale Gesundheits­
dienstleister in dieser Region
ist – das verdanken wir Ihnen,
unseren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Nun wünsche ich
Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Dr. med. Holger Otto MaHM
Geschäftsführer
In der schön dekorierten Bürgerge­
sellschaft fand am 24.Juli das Mitar­
beiterfest unter dem Motto „Wild Wild
West“ statt. Viele Mitarbeiter kamen
verkleidet und verbrachten mit ih­
ren Kollegen und Kolleginnen einen
schönen, a
­usgelassenen Abend,
genossen das leckere, reichhaltige
Buffet und tanzten zur abwechs­
lungsreichen Musik. Geschäftsfüh­
rer Dr. Holger Otto bedankte sich
persönlich bei der Schulleitung
Frau Kugler, die gemeinsam mit den
Schülern die Feier organisiert hatte.
Als Ehrengast war außerdem Ober­
bürgermeister Dr. Harald Fichtner
mit vor Ort. Als Highlight durfte sich
jeder beim Bullriding unter Beweis
stellen. Gratulation an die Schüle­
rin Fee Jehnes, die sich geschickt
am längsten auf dem Bullen halten
konnte. Unter den Gästen war außer­
dem das Geburtstagskind PD Dr. Dr.
med. Elias Polykandriotis, der dann
mit Dr. Otto mit einem Gläschen
Sekt anstoßen konnte, während alle
Mitarbeiter ein Geburtstagsständ­
chen für ihn sangen. Das Fest war
eine rundum gelungene Veranstal­
tung. Wir freuen uns schon auf das
nächste Mitarbeiterfest!
Rund 150 Mitarbeiter folgten der Einladung.
Qualitätsmanagement am Sana Klinikum Hof
DZH zertifiziert
Darmkrebszentrum Hochfranken bei Audits erfolgreich.
Am 4. und 5. September 2014 wurde das Darmkrebs­
zentrum Hochfranken erfolgreich zertifiziert. Die
Auditoren besuchten nach erfolgreicher Prüfung un­
seres eingereichten Erhebungsbogens an zwei Ta­
gen unter anderem die Bereiche OP, Stationen C 1,
M4 und Palliativstation, Endoskopie, Interne Am­
bulanz, Radiologie sowie natürlich unsere externen
Kooperationspartner. Abgefragt wurden zudem The­
men wie Struktur des Darmkrebs­zentrums, Patien­
tenbetreuung, Prävention, Präoperative Versorgung,
Nachsorge, Umgang mit Studien, und die Tumor­
dokumentation sowie die Patientenakten wurden
eingesehen. Bei der Überprüfung der aufgebauten
Strukturen überzeugten sich die Auditoren von der
Zusammenarbeit des Netzwerkes.
Allen Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön für
ihr Engagement und ihre Unterstützung bei der Vor­
bereitung und Durchführung des Audits sowie der
kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres DZH.
Sana Klinikum Hof | KRANKENHAUS & ZUKUNFT
TraumaNetzwerk Oberfranken® rezertifiziert
… wenn Sie uns brauchen, sind wir da!
Jeder kann innerhalb von Sekundenbruchteilen zu einem Schwerverletzten werden –
im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder zu Hause. Vor schweren Unfällen ist niemand sicher.
können. Bereits im Jahre 2010 konnte das ge­
samte Netzwerk, dem auch die Schwerpunktkli­
niken in Kulmbach, Coburg, Bamberg, Bayreuth
und Forchheim angehören, zertifiziert werden.
Dabei standen die intensive Zusammenarbeit der
Kliniken untereinander und die Einführung fester
Behandlungsabläufe im Mittelpunkt.
V.l.n.r: Geschäftsführer Dr. med. Holger Otto MaHM,
Stv. Stationsleitung Zenrale Patientenaufnahme Brunhilde
Gahlow, Chefarzt Chirurgische Klinik Prof. Dr. med.
Christian Graeb, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Matthias
Schürmann, Chefarzt Anästhesie Dr. med. Fuad
Abu-Nahleh, Oberarzt Anästhesie Johann Schötz
Unter der Leitung von Professor Dr. med. ­Matthias
Schürmann, dem Chefarzt der Abteilung für
Unfallchirurgie, orthopädische Chirurgie und
Handchirurgie, wurde bereits im Jahre 2008 das
Traumanetzwerk Oberfranken® aus der Taufe ge­
hoben. Dies ist ein Zusammenschluss leistungs­
fähiger Kliniken in Oberfranken, die im Rahmen
einer gemeinsamen Zertifizierung unter Beweis
stellen, dass sie in besonderem Maße die Ver­
sorgung schwerverletzter Personen beherrschen
und auch schwierigste Verletzungen behandeln
„Wenn ein Schwerverletzter zu uns in den
Schockraum kommt, ist keine Zeit für Diskussi­
onen“, erklärt Professor Schürmann. „Alle Mit­
arbeiter müssen wissen, was sie zu tun haben,
und arbeiten Hand in Hand, damit die ,golden
hour of shock‘, das heißt die wertvollen Minuten
nach einer schweren Verletzung, nicht die letz­
ten des Patienten sind. Wir kämpfen im Schock­
raum immer gegen die Uhr und damit gegen den
Tod, denn viele unserer Patienten schweben in
Lebensgefahr.“ Die Statistik zeigt, dass die Hofer
Mediziner dies erfolgreich tun, denn im Vergleich
mit dem Bundesdurchschnitt haben die polytrau­
matisierten Patienten – so der medizinische Fach­
ausdruck – im Sana Klinikum Hof eine bessere
Überlebenschance.
Das liegt an der hervorragenden Zusammenarbeit
aller Fachgebiete im Klinikum. Insbesondere Un­
fallchirurgen, Bauch-, Gefäß- und Thoraxchirur­
gen sowie die Anästhesie, die Radiologie und das
pflegerische Notaufnahme-Team sind im Falle
einer Polytraumaeinweisung gefordert. Es sind
meist zehn Personen, die den Patienten bereits
im Schockraum erwarten. „Das, was sich Millio­
nen Menschen mit wohligem Schauer gerne in
Sendungen wie ,Emergency room‘ abends an­
schauen, ist unsere tägliche Praxis – leider oft viel
schlimmer. Doch wir machen unsere Arbeit sehr
gern, denn es gibt kaum eine positivere Aufgabe,
als akut verletzten Menschen zu helfen. Wenn uns
unser Chefarzt der Urologie erneut an der spitze
Dr. Hansjörg Keller
im FOCUS-Ranking
Dr. med. Hansjörg Keller ist erneut zum
Top-Mediziner im Bereich Urologische
Tumore gekürt worden. Vor Kurzem ver­
öffentlichte das Magazin FOCUS eine
neue Ärzte-Liste, in der unser Chef­arzt
für Urologie, Kinderurologie, Urologi­
sche Onkologie und Palliativmedizin
zu Deutschlands besten Medizinern
gezählt wird.
Genaueres hierzu ist auch im Zen­tralteil
in dieser Ausgabe zu lesen.
»Wir gratulieren zu
diesem Erfolg!«
2
360° | 03.2014
dann Monate später einer der Schwerstverletzten
zu Fuß ohne Krücken wieder besucht, ist das das
schönste Dankeschön, das man sich vorstellen
kann“, so Professor Schürmann.
In diesem Jahr stand nun die Rezertifizierung des
gesamten oberfränkischen Netzwerks an. Unab­
hängige Gutachter haben bereits letztes Jahr
dem Sana Klinikum Hof eine überdurchschnittli­
che Expertise in der Behandlung schwerverletzter
Personen bescheinigt. Jetzt wurde dem gesamten
oberfränkischen Netzwerk das Qualitäts-Zertifikat
ausgestellt – über das sich die Verantwortlichen
im Klinikum sehr freuen.
Der Geschäftsführer Dr. med. Holger Otto und
Prof. Dr. med. Matthias Schürmann sind sich ei­
nig: „Wir sind stolz, in Hof und ganz Oberfranken
eine derartige Bestätigung für unsere langjähri­
gen Anstrengungen zu bekommen, denn wir be­
handeln hier den ,ganzen Menschen‘ und nicht
nur einige Gelenke.“
Veranstaltung
Veranstaltungshinweis für Interessierte:
10. Hofer Traumatag am 18. Oktober 2014 in
der Freiheitshalle (Beginn ab 10:00 Uhr)
•A
ls Hauptthema für die Jubiläumsveranstaltung wurde der Kindernotfall ausgewählt
•R
eferenten fassen die aktuelle Unfallforschung
sowie die praeklinische und klinische Ver­
sorgung von verletzten Kindern zusammen
•E
s werden Workshops für Ärzte und Rettungs­
dienste stattfinden
Wir begrüßen
als neue Mitarbeiter …
… im Sana Klinikum Hof
01.06.14
01.06.14
01.07.14
01.07.14
01.08.14
01.09.14
01.09.14
01.09.14
01.09.14
15.09.14
15.09.14
15.09.14
Sebastian Röder von Diersburg
Ronny Schramm
Josephine Neudel
Sebastian Spranger
Evi Löwel
Christina Bäumler
Mikhail Borisenkov
Carolin Hägel
Dr. med. Alexander Unger
Martina Marzec
Susann Richter
MUDr. Branislav Liska
PJ-Studenten
08.09.14 Daniela Hascher
Pflegedienst
Ergotherapie
Pflegedienst
Pflegedienst
Pflegedienst
Verwaltung
Ärztlicher Dienst
Ärztlicher Dienst
Ärztlicher Dienst
Pflegedienst
Ärztlicher Dienst
Ärztlicher Dienst
KOMPETENZ & TEAM | Sana Klinikum Hof
Danke an alle, die einen Beitrag dazu geleistet haben
Geschafft! Unser Haus ist
nach DIN ISO zertifiziert
Nach monatelangen Vorbereitungen konnte Ende
Mai das Gesamthaus erfolgreich nach DIN ISO
zertifiziert werden. Auch wenn es einige Hinwei­
se und Empfehlungen seitens der Auditoren gab,
so können wir auf diesen Erfolg gemeinsam stolz
sein. Die Geschäftsleitung sowie Anja Preiss vom
Qualitätsmanagement bedanken sich daher bei
allen ganz herzlich für die Mitarbeit und/oder Un­
terstützung. In einem Jahr wird das erste Überwa­
chungsaudit stattfinden.
ausstellung
Kunst am Sana Klinikum Hof
Dr. med. Martin Schellenberger, Sektionsleiter der Schmerztagesklinik, stellt einige seiner
herausragenden Fotowerke im Klinikum aus.
Die Kunstform der Fotografie boomt – das ist Fakt. Dr. med. Martin
Schellen­berger, Sektionsleiter der Schmerztagesklinik, ist nicht nur Arzt
aus Überzeugung, sondern fotografiert auch leidenschaftlich gerne – und
das schon beeindruckende 34 Jahre lang. Ob schwarz-weiß oder bunt,
seine fotografischen Werke befassen sich mit Dingen des Alltags und zeich­
nen sich durch eine ungewöhnliche Sichtweise aus. Sie spielen mit Licht
und Schatten, sind tiefgründig und oftmals erst auf den zweiten Blick zu
erkennen. Initiiert hat die Foto-Ausstellung Herr Prof. Dr. med. Dr. phil.
Anil-­Martin Sinha, Chefarzt der Kardiologie. „Kunst und Medizin liegen für
mich sehr eng beieinander“, so Prof. Sinha, der in diesem Zusammenhang
auch von „Heil-Kunst“ spricht.
Prof. Dr. med. Dr. phil. Anil-Martin Sinha, MBA, Chefarzt der Kardiologie (links), und Künstler
sowie Sektionsleiter der Schmerztagesklinik Dr. med. Martin Schellenberger (rechts) vor ei­
nem der Foto-Kunstwerke, die geradezu heilende Wirkung auf den Betrachter haben können.
Dr. Martin Schellenberger wurde 1963 in Marburg an der Lahn geboren.
Nach seiner Ausbildung zum Fotografen studierte er Medizin an der Tech­
nischen Universität München. Nach Stationen in Norddeutschland kam er
2011 an das Sana Klinikum Hof, an dem er seit 2014 Schmerztagesklinikleiter
ist. Seine fotografischen Werke wurden bereits in verschiedenen Galerien in
München sowie in verschiedenen Sparkassen ausgestellt. Aktuell können
die Fotografien von Dr. Schellenberger in der Kardiologischen Funktionsab­
teilung (ehemalige Notaufnahme) in der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr oder auf
Anfrage besichtigt werden.
Schlaganfallkampagne von Juni bis August
Fotos: Sana Klinikum Hof
Sana Klinikum Hof gegen den Schlaganfall
Am Freitag, den 25.07.2014 hat der Schlagan­
fall-Infobus in der Fußgängerzone beim Kugel­
brunnen Halt gemacht, um rund um das Thema
Schlaganfall zu informieren. Neurologische Ex­
perten wie Chefarzt Dr. med. Marcus Beck und
Oberärztin Dr. med. Elisabeth Oertle waren vor
Ort und beantworteten alle Fragen der inter­
essierten Bürger. Die Aktion zielt vor allem auf
die Sensibilisierung der Bevölkerung ab: „Hier
können wir aktuell noch besonders viel tun, um
weitreichende Schlaganfallfolgen zu verhindern.
Besonders wenn die Anzeichen eines Schlagan­
falls früh erkannt werden, kann auch schnell und
substanziell geholfen werden. Schnelles Handeln
kann Leben retten und Eigenständigkeit bewah­
ren helfen, deshalb sind solche Aufklärungstouren
sehr wichtig!“. Deutschlandweit ereignet sich alle
drei Minuten ein plötzlicher Schlaganfall. Nur ei­
ner von vier Patienten wird wieder völlig gesund.
Folgeschäden könnten oft verhindert werden,
wenn die Betroffenen rechtzeitig in eine speziel­
le Schlaganfallstation (Stroke Unit) eingewiesen
werden. Um für dieses Thema zu sensibilisieren
und über Risikofaktoren und Symptome aufzu­
klären, wurde die Kampagne „Bayern gegen den
Schlaganfall“ ins Leben gerufen. Der Startschuss
für die Initiative unter der Schirmherrschaft von
Ministerpräsident Horst Seehofer fiel am 11. Juni
2014 in Erlangen. Von Juni bis August fanden
im ganzen Freistaat zahlreiche Veranstaltungen
statt. So ­tourte der Schlaganfall-Infobus durch
mehr als 50 bayerische Städte und Gemeinden –
in Hof am 25. Juli. Im Vorfeld fand am 23. Juli in
der Münch-Ferber-Villa eine Abendveranstaltung
zum Thema Schlaganfallprävention und Behand­
lung statt. Die Initiative des Bayerischen Staats­
ministeriums für Gesundheit und Pflege, des
Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für
Bau und Verkehr, der Neurologischen Klinik des
Uni-Klinikums Erlangen, der Deutschen Schlag­
anfall-Gesellschaft sowie des Pharmaunterneh­
mens Boehringer Ingelheim arbeitet hierfür mit
zahlreichen Krankenhäusern und Organisationen
aus dem Gesundheits- und Rettungswesen zu­
sammen.
Chefarzt der Neurologie Dr. med. Marcus Beck (vierter von
links) mit Vertretern der Pharmaindustrie und Mitgliedern der
Schlaganfallselbsthilfegruppe
03.2014 | 360°
3
Sana Klinikum HoF | ENGAGEMENT & NACHHALTIGKEIT
Ehrung für groSSes Engagement
Danke an die Grünen Damen
Ehrenamtlicher Besuchsdienst hat fünfjähriges Jubiläum.
von „Grünen Engeln“ statt von Grünen Da­
men sprechen, und Prof. Dr. med. Matthias
Schürmann, ärztlicher Direktor, führte aus:
„Die Grünen Damen geben den Patienten
die Zeit, die Klinikmitarbeiter oft nicht ha­
ben. Sie hören zu, sie führen Gespräche,
gehen mit ihnen spazieren oder erledigen
kleine Laufaufträge.“ So kann auch ein
Stück Seelsorge geleistet und der Hei­
lungsprozess beschleunigt werden.
Im Rahmen einer Feierstunde mit Sekt,
Kaffee und Kuchen ehrte ein hochkaräti­
ges Komitee die sieben Grünen Damen
des Sana Klinikums Hof für ihre ausge­
zeichnete Arbeit. Waltraud Kriesche, Lan­
desbeauftragte der Grünen Damen und
Herren (eKH e. V.), überreichte Urkunden
und Ehrennadeln. Dr. med. Holger Otto,
Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof,
sagte anerkennend, man müsse vielmehr
V.l.n.r.: Yvonne Leidenfrost (Nachfolge Frau Kriesche) und Waltraud Kriesche
(Landesbeauftragte der eKH e.V.), Marianne Werland, Margit Hirsch, Ursula
Mohrmann, Isolde Roth, Uta Prell, Ursula Schnabel, Dr. med. Winfried Sachs,
Angela Schwarzenau und Geschäftsführer Dr. med. Holger Otto MaHM
(auf dem Bild fehlt Evi Roth)
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Originalunterlage
für die
Buchung
Holzblock
nach
unten
unbedeckte
Stelle
englische
Briefanrede
ehem.
ungar.
Reitersoldat
Nebenfrau
Abrahams
beeindruckt
7
Zähre
EDVAnwender
(engl.)
13
Schellfischart
„Mutter“
in der
Kindersprache
17
Taufzeugin
Glaubensfreidenker
englisch:
Ei
Fluss
durch
Slowenien
1
Körperbauspezialist
aus zwei
Zellen
gezeugt
(biolog.)
zweiteilig
graubraunschwarz
(Farbton)
16
11
kurz für:
an dem
kaputt
(ugs.)
am
Tag
nach
gestern
Wirkstoff
in Nahrungsmitteln
14
Männername
Gesundheitspflege
Kfz.-Z.:
TorgauOschatz
früher
Modell
hervorragend
Teil der
Kerze
Vorname
von
Filmstar
Wepper
5
Lehnsarbeit
Zueinanderhalten
nach
oben
2
3
Nutztier
der
Lappen
dt. Adelshaus
(... und
Taxis)
Postsendung
Abk.:
Sante,
Santi
ein
Vorname
Eisenhowers
8
straffälliger
Geistlicher
unverändertes
Bestehen
15
„heilig“
in span.
Städtenamen
niederösterr.
Fluss
Schmuckkügelchen
Kneten
des
Körpers
Kosmetikartikel;
Salbe
sechsfüßiger
latein.
Vers
9
ein
Längenmaß
Kaltspeise
zweiter
Flugzeugführer
Sitzstreik
(2 Worte,
amerik.)
schlagen
chemisches
Element
Warengestell
Flachs
Schiffsbauplatz
10
in
Indien:
Rechtloser
6
Bettwäschestück
Glaslichtbild
(Kw.)
Ausspruch
ohne
Orientierung
4
med. Instrument z.
Spülung v.
Hohlorganen
zubereitete
Nahrung,
Essen
12
englisch:
eingeschaltet
sprachlich
hervorheben
Fluss
zum
Dollart
W-10
Lösungswort:
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
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Sie es unter Nennung Ihres Namens und Ihres Sana Stand­
ortes mit der Betreffzeile „Kreuzworträtsel“ einfach an:
HOL-Mitarbeiterzeitung@sana.de.
Einsendeschluss ist der 15. November 2014.
Viel Spaß und viel Glück beim Rätseln!
Bitte beachten: Teilnahmeberechtigt sind nur Mitarbeiter der Sana Kliniken AG und deren Tochtergesellschaften.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter oder Angehörige des Verlags dürfen nicht teilnehmen.
4
360° | 03.2014
Leserbriefe
Schreiben Sie uns!
Damit unsere Mitarbeiterzeitung 360° Ihnen größt­
möglichen Nutzen bringt, würden wir uns ehrlich
freuen, wenn Sie uns schreiben: etwa über Ihre
Belange, Sorgen, Fragen, aber auch Wünsche …
Bereits in der nächsten Ausgabe geben wir Ihnen
dann gern in gedruckter Form eine Antwort, so­
fern das unser Redaktionsschluss zulässt. Hier
die Adresse:
Sana Kliniken AG
Unternehmenskommunikation
Oskar-Messter-Straße 24
85737 Ismaning
E-Mail: HOL-Mitarbeiterzeitung@sana.de
Rätsel: Hubert Witte; Foto: Sana Klinikum Hof
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krankenhaus & zukunft | Sana Kliniken Bundesweit
Überregionale Neuheiten
aus der Sana Klinik Welt
Zuwachs für die Sana Familie
Willkommen Kliniken Leipziger Land!
Fotos: Kliniken Leipziger Land
In der Nacht zum 2. Oktober 2014 wurden die letzten
­Unterschriften geleistet – seitdem gehören die Kliniken
Leipziger Land (vorbehaltlich der Zustimmung des Kartell­
amtes) zur Sana Familie. Kaum zwei Wochen später
­heißen wir unsere neuen Kollegen herzlich willkommen.
Ab dem 1. Januar 2015 werden die Sana Kliniken die unternehmerische Ver­
antwortung für die Kliniken Leipziger Land übernehmen. Zahlreiche Klinik­
betreiber hatten in den vergangenen zehn Monaten ihr Interesse an den
Leipziger Kliniken bekundet. Nach sorgfältiger Prüfung fiel die Entscheidung
für die Sana Kliniken, die als solider, kompetenter Klinikbetreiber und attrak­
tiver Arbeitgeber bekannt sind. Für Mitarbeiter und Patienten bedeutet das:
Kontinuität und Planungssicherheit.
Dem Gesellschafterwechsel muss noch das Bundeskartellamt zustimmen.
Zur Stärkung der regionalen Vernetzung wird Sana sehr eng mit den nieder­
gelassenen Ärzten kooperieren. Die unternehmerische Führung liegt aus­
schließlich bei der Sana Kliniken AG.
Die Kliniken leipziger land in Fakten:
Eckdaten:
• Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit Fächervielfalt eines
Schwerpunktversorgers
• Zwei Klinikstandorte (Borna und Zwenkau)
• Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig
• Zwölf chefarztgeführte Klinikbereiche, zehn Kompetenzzentren
• 490 Betten
• 25.000 stationäre Fälle, 63.000 ambulante Fälle
• 1.025 Beschäftigte
Besonderheiten & Schwerpunkte:
• Perinatalzentrum Level 2, Neonatologisches Mutter-Kind-Zimmer
• Mutter-Kind-Zentrum mit circa 970 Geburten pro Jahr
• Mitglied im Traumanetzwerk Westsachsen
• Zertifiziertes Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie
• Stroke-Unit-Einheit
• Herzkatheterlabor, Chest Pain Unit
• Dialyse-Abteilung
• Nuklearmedizin
• CT, 3-Tesla-Hochfeld-MRT
• 24-Stunden-Notaufnahme, Hubschrauberlandeplatz
03.2014 | 360°
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Sana Kliniken Bundesweit | Krankenhaus & Zukunft
Mehr Hygienetransparenz für patienten
Neues Reinigungssystem
erfolgreich erprobt
Im Sana-Klinikum Remscheid wird seit Oktober 2013 mit einem neuen Reinigungssystem wirksam
gegen die Weiterverbreitung von Keimen und Viren vorgegangen.
Reinigung mit Farbsystem: Rote, gelbe und blaue Tücher kommen für unterschiedliche Bereiche im Patientenzimmer zum Einsatz.
In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen
HYSYST® Deutschland ist im Rahmen eines Pilot­
projektes ein validiertes präventives Flächenrei­
nigungs- und Desinfektionskonzept für den pati­
entennahen Bereich eingeführt worden mit dem
Ziel, das Risiko nosokomialer Infektionen, die
Verbreitung von Keimen, zu minimieren und die
Reinigung für den Patienten nachvollziehbarer zu
machen. Vor der Einführung des neuen Systems
wurden bestehende Reinigungs- und Hygienekon­
zepte sowie alle damit verbundenen Prozesse des
Krankenhauses analysiert und geprüft. Als Basis
dazu dienten das IfSG (Gesetz zur Verhütung und
Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Men­
schen), die Empfehlungen der DGKH (Deutsche
Gesellschaft für Krankenhaushygiene) und die Emp­
fehlungen des RKI (Robert Koch-Institut).Sichtbare
Zeichen des neuen Reinigungskonzepts sind kleine
permanente Hygienesiegel, die auf allen relevanten
Hand- und Hautkontaktstellen im Patientenzimmer
und im Patientenbad angebracht werden. Diese
bilden die Leitpunkte für die Reinigungskraft. Da­
bei kommt das Drei-Farben-System (blaue, gelbe
und rote Tücher) zum Einsatz. In der Dusche und
im Waschbecken werden zudem wasserlösliche
Siegel angebracht, die die abgeschlossene Reini­
gung sichtbar machen. Die Siegel lösen sich auf,
sofern sie mit Wasser in Berührung kommen. Zu­
sätzlich wird das WC nach der desinfizierenden Rei­
nigung mit einer Banderole versiegelt, ebenso wie
gereinigte Nachttische und Patientenschränke. Die
desinfizierend aufbereiteten Fernbedienungen wer­
den in Folie verpackt und geben dem Patienten ein
zusätzliches Maß an Sicherheit. Ein Faltblatt klärt
Patienten über das neue Reinigungssystem auf und
macht die Reinigung nicht nur transparent, sondern
auch erlebbar.
Nach der erfolgreichen Erprobung im Sana-­Klinikum
Remscheid wird HYSYST® schrittweise in allen
Sana Kliniken eingeführt. Den Roll-out verantwortet
und koordiniert die Sana Tochtergesellschaft Sana
DGS pro.service. Der bundesweit festgelegte, leicht
reduzierte Sana Standard sieht die Kontaktpunkte,
die Nachttischbanderole und den wasserlöslichen
Button in der Dusche vor.
SAna Catering-Services
Reine Geschmackssache?
Über 360 Tonnen Fleisch, rund 95 Tonnen Reis, 640 Tonnen Kartoffeln – für die rund 9.000.000
Mahlzeiten bei Sana pro Jahr werden unglaubliche Dimensionen an Lebensmitteln benötigt.
Die oben genannten Zahlen betreffen einige der Lebensmittelverbräuche,
die Sana 2014 erwartet. Dass deren Verarbeitung und vor allen Dingen das
An-den-Patienten-Bringen keine Selbstläufer sind, weiß Frank Thul, Ge­
schäftsführer der Sana-Catering-Service GmbH (SCS): „Wir gehören als
Caterer im Sana Verbund mit mehr als 45 Millionen Euro Umsatz in den
vergangenen Jahren zu den ganz großen Dienstleistern im Verpflegungs­
markt. Da muss vom Einkauf bis zum Hygienekonzept alles stimmen.“ Umso
interessanter ist dabei, dass es bei Sana nicht deutschlandweit das gleiche
Verpflegungssystem gibt. So wird jedes einzelne Krankenhaus in seiner
Individualität betrachtet und die Voraussetzungen werden vor Ort geprüft.
Die SCS kennt alle Verpflegungsformen und empfiehlt unter Beachtung der
Wirtschaftlichkeit, Qualität und Struktur das für das Krankenhaus am besten
geeignete Modell. Dabei spielen Servicekomponenten eine wichtige Rolle.
Nur wer mit dem Patienten redet, weiß, was dieser erwartet – mit sogenann­
ten Hostessen nimmt die SCS die Wünsche auf.
Neben der Verantwortung für die Struktur der Sana Speisenversorgung wer­
den aktuell auch die klassische Krankenhausküche, Rezepte und Speise­
pläne hinterfragt. Patienten liegen bei Sana im Schnitt etwas mehr als fünf
Tage. „Eine Umstellung der Essgewohnheiten ist in einer solch kurzen Zeit
nicht möglich, also müssen wir uns die Frage stellen, welche Erwartung hat
der Patient an das Essen bei uns?“, führt Thul aus. Im neuen Konzept sieht er
die schwindende Wichtigkeit einer Vorsuppe, andere Rezepturen, aber auch
6
360° | 03.2014
Eine gute Speiseversorgung trägt maßgeblich zum Wohlbefinden bei.
eine breite Auswahl an Frühstücksvarianten. Der Patient soll mehr mitbestim­
men, was künftig angeboten wird. Die neuen Ideen werden 2015 unter einem
eigenen Markennamen – der noch nicht verraten wird – eingeführt. Eines
wird sich aber nicht ändern: Essen ist Geschmackssache – guten Appetit!
krankenhaus & zukunft | Sana Kliniken Bundesweit
IM INTERVIEW
Auf einen Espresso mit …
Dr. Jens Schick & Thorsten Reichle
Serviceorientierung spielt im Krankenhaus eine immer größere Rolle. Die 360° hat
mit Dr. Jens Schick, Vorstand der Sana, und Thorsten Reichle, Generalbevollmächtigter
Technisches Facility Management & Services, zu diesem Thema gesprochen.
Im Krankenhausalltag spielt, neben Medizin
& Pflege, der Dienstleistungsbereich eine immer wichtigere Rolle. Wie ist dieser Bereich
bei Sana aufgebaut?
Dr. Jens Schick: Die Sana Kliniken AG hat für
verschiedenste Dienstleistungen eigene speziali­
sierte Servicegesellschaften etabliert. Neben den
­Bereichen Informationstechnologie, Instandhal­
tung Medizintechnik, Einkauf und Logistik gibt es
auch Gesellschaften für Bereiche wie Speisenver­
sorgung, Wäscheversorgung, Unterhaltsreinigung
und sonstige infrastrukturelle Dienstleistungen.
Thorsten Reichle: Durch diese Gesellschaftsstruk­
tur werden Effizienz- und Bündelungspotenziale in
den Dienstleistungen, wie beispielsweise im Ein­
kauf, voll erschlossen und Konzepte sanaweit zur
Umsetzung gebracht. Alle Gesellschaften und de­
ren MitarbeiterInnen arbeiten in unterschiedlichs­
ten Arbeitskreisen übergreifend zusammen und
bedienen sich in der Verwaltung gleichen soge­
nannten „Shared Services“ wie Personalabrech­
nung oder Finanzbuchhaltung. Deutschlandweit
werden die Dienstleistungen lokal erbracht oder
aber regional gebündelt, jeder der Dienstleister
hat Fachspezialisten in Form von Standort- oder
Projektverantwortlichen im Einsatz.
Fotos: Sana Kliniken
Wenn man die Presse verfolgt, bekommt man
das Gefühl, dass die Ansprüche der
Patienten in Bezug auf Servicequalität steigen. Können Sie dies bestätigen?
Dr. Jens Schick: Ja, Patienten holen sich eine
zweite Meinung, fordern mehr Service und infor­
mieren sich über die Krankenhäuser und deren
Angebotsspektrum im Internet. Ganzheitliche
Gesundheitsangebote und Servicekonzepte sind
gefragt. Es geht mehr und mehr darum, das Kern­
geschäft Medizin zu erweitern. Hier spielt die Opti­
mierung von nicht-medizinischen Geschäftsberei­
chen wie Verpflegung, Reinigung, Einkauf, Logistik
und Facility Management eine große Rolle.
Wie reagiert Sana darauf?
Thorsten Reichle: Wir stellen fest, dass uns Pa­
tienten immer mehr nach Kriterien messen, die
auch außerhalb des Krankenhauses wichtig sind,
d. h. sie bewerten, ob die MitarbeiterInnen freund­
lich sind, es den Joghurt gibt, den man von zu
Hause kennt, oder die Brötchen noch warm sind.
Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Klini­
ken sind wir mit offenen Augen und Ohren durch
die Einrichtungen gegangen. Bereits einfache Din­
ge steigern die Zufriedenheit: Tragen Mitarbeiter
ihre Namensschilder, sind Besucher-WCs ausge­
schildert, ist die Beleuchtung an, wird man gegrüßt
oder sind die Wartebereiche bequem.
Dr. Jens Schick: Wichtig ist, das Bewusstsein für
Service in unserem Alltag zu verankern und die
Patienten- und Serviceorientierung nachhaltig
im Unternehmen zu platzieren. Dabei müssen
wir auch sehen, welche Trends im Umfeld eintre­
Dr. Jens Schick, Vorstand der Sana Kliniken AG
Thorsten Reichle, Generalbevollmächtigter
Technisches Facility Management & Services
ten, unter anderem in der Kommunikations- und
Informationstechnologie, der Ausstattung von
Gebäuden und Räumen, aber auch Lebensge­
wohnheiten. Wir müssen den Patienten und seine
Situation respektieren und uns für und um ihn or­
ganisieren. Es kann nicht sein, dass wir Patienten
vor der Röntgenabteilung mehr als 30 Minuten auf
den Rücktransport zur Station warten lassen, nur
weil kein Patientenbegleitdienst erreichbar ist.
zurückgegangen ist, und die Reinigung erfährt im
gesamten Hause eine neue Wertschätzung. In Pa­
tientenbefragungen trifft das Hygienesystem auf
positive Resonanz. Es schafft beim Patienten eine
positive Grundstimmung, löst Vorbehalte auf und
erzeugt ein Wohlwollen für alle anderen Dienst­
leistungen innerhalb des Hauses.
Im Sana-Klinikum Remscheid wurde das
neue Hygiene-Konzept „HYSYST“ eingeführt.
Wie wurde dies umgesetzt und was sind die
Ergebnisse?
Thorsten Reichle: Die Sauberkeit im Krankenhaus
kann jeder Patient bewerten. Dass die Reinigung
dabei auch mit der allgemeinen Hygiene im Ein­
klang steht, ist auch bekannt, wenngleich Hygiene
in der Klinik noch viel mehr umfasst. Dennoch wol­
len wir mit HYSYST neue Wege gehen, indem wir
unseren Patienten transparent darstellen, wie wir
arbeiten. Bereits vor der Einführung von HYSYST
haben unsere Reinigungskräfte einschlägige
Richtlinien und Gesetze befolgt. Mit HYSYST klä­
ren wir nun aber Patienten darüber auf, weshalb
welche Schritte getan werden, warum welches Rei­
nigungstuch mit welcher Farbe verwendet wird und
welche Kontaktflächen zu desinfizieren sind. Rei­
nigungsnachweise wie Buttons geben Sicherheit,
auch wenn diese Maßnahmen persönliche Hygie­
ne und Händedesinfektion nicht ersetzen können.
HYSYST validiert darüber hinaus unser Reini­
gungsverfahren, weshalb wir uns dazu entschlos­
sen haben, das System sanaweit einzuführen.
Dr. Jens Schick: Die ersten Ergebnisse der Pati­
entenbefragungen zeigen, dass die Reklamations­
quote in Remscheid, unserem Pilothaus, deutlich
Ein ganz wichtiger Servicebereich ist die
Speisenversorgung. Welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie hier?
Dr. Jens Schick: Wir arbeiten derzeit intensiv an
einem Alleinstellungsmerkmal für unsere Speisen­
versorgung. Neben Sana wake up, unserem Cafe­
teria-Konzept, soll ein neues Verpflegungskonzept
alle Facetten der Gastronomie für Patienten be­
inhalten, also Menüauswahl und Getränkeversor­
gung. Dabei geht es uns immer um individualisier­
bare Standards, der Speiseplan wird durch die
Menükarte ersetzt. Diese Konzepte sind auch in
unterschiedlichen Versorgungsformen umsetzbar.
Thorsten Reichle: Für Einrichtungen, in denen der
menschliche Service im Vordergrund steht, emp­
fehlen wir häufig, mit einer Buffetversorgung nah
am Patienten zu sein und dessen Wünsche aktuell
zur Essenszeit abzufragen und aus den verschie­
denen Komponenten zusammenzustellen. Für
große Einrichtungen empfehlen wir Vorbestellung
und Portionierung mit Vorlauf, mit konstantem
Qualitätsniveau für den Patienten. Die Qualität
der Menüzusammenstellung ist die eine Seite,
genauso wichtig ist der Serviceanteil: Wie werde
ich empfangen? Werden meine individuellen An­
sprüche berücksichtigt? Wir werden uns also in
Zukunft noch mehr an den Patienten und deren
Wünschen orientieren.
Vielen Dank für das Gespräch.
03.2014 | 360°
7
Sana Kliniken Bundesweit | Medizin & Innovation
Focus-ärzteliste 2014
40 Sana-Chefärzte auf Focus-Bestenliste
Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden auch 2014 vom Magazin Focus die besten Ärzte
Deutschlands in der Focus-Ärzteliste ausgezeichnet.
Für eine Aufnahme in die Focus-Ärzteliste 2014 mussten die betreffenden
Mediziner häufig von Fachkollegen empfohlen werden, um in die engere
Auswahl zu gelangen. Weitere Daten wurden in Zusammenarbeit mit nie­
dergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbst­
hilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben.
Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl
fachwissenschaftlicher Publikationen trugen zur Bewertung bei. „Ich freue mich
sehr über diese Auszeichnung. Mein Dank richtet sich in erster Linie auch an die
Teams der Ärzte, ohne die eine medizinische Versorgung auf diesem Niveau so
nicht möglich wäre“, betonte Sana Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Philippi.
Krebs*
Prof. Dr. med. Christian Jackisch
Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Nikolaos Zamboglou
Fachbereich: Strahlentherapie
Funktion: CA der Strahlenklinik /
Radioonkologie
Einrichtung: Sana Klinikum Offenbach
Fachbereich: Brustkrebs/
Gynäkologische Tumore
Funktion: CA der Klinik für
Gynäkologie und Geburtshilfe
Einrichtung: Sana Klinikum Offenbach
Prof. Dr. med. Olaf Ortmann
Fachbereich: Brustkrebs/
Gynäkologische Tumore
Funktion: Direktor der Universi­
tätsklinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe
Einrichtung: Caritas Krankenhaus
St. Josef Regensburg
Dr. med. Hansjörg Keller
Fachbereich: Urologische Tumore
Funktion: CA der Klinik für Urologie,
Kinderurologie, Urologische Onkologie
und Palliativmedizin
Einrichtung: Sana Klinikum Hof
Prof. Dr. med. Christian Ell
Fachbereich: Tumore des
Verdauungstrakts
Funktion: CA der Medizinischen Klinik
II/IV: Gastroenterologie, Pneumologie,
Hämatologie-Onkologie
Einrichtung: Sana Klinikum Offenbach
Prof. Dr. med. Dietmar Lorenz
Fachbereich: Tumore des
Verdauungstrakts
Funktion: CA der Chirurgischen Klinik
I: Allgemein- & Viszeralchirurgie
Einrichtung: Sana Klinikum Offenbach
Prof. Dr. med. Alois Fürst
Fachbereich: Tumore des
Verdauungstrakts
Funktion: Direktor der Klinik
für Chirurgie
Einrichtung: Caritas Krankenhaus St.
Josef Regensburg
Prof. Dr. med. Stephan Petrasch
Fachbereich: Tumore des
Verdauungstrakts
Funktion: CA der Klinik für Onkologie/
Hämatologie
Einrichtung: Klinikum Duisburg
8
360° | 03.2014
Prof. Dr. med. Christoph Andree
Fachbereich: Brustchirurgie
Funktion: CA der Klinik für
Plastische Chirurgie
Einrichtung: Sana Kliniken
Düsseldorf
Dr. med. Carolin Nestle-Krämling
Psyche*
Dr. med. Bernd Sponheim
Fachbereich: Schizophrenie
Funktion: CA der Klinik für
Psychiatrie, Psychotherapie und
Psychosomatik
Einrichtung: Sana Hanse-Klinikum
Wismar
Schwangerschaft und Geburt*
Prof. Dr. med. Ricardo Felberbaum
Fachbereich: Reproduktionsmedizin
Funktion: CA der Klinik für Frauenheil­
kunde und Geburtshilfe
Einrichtung: Klinikum Kempten
PD Dr. med. Ute Germer
Fachbereich: Risikogeburt & Pränatal­
diagnostik
Funktion: OA an der Uni-Kl. für Frau­
enheilkunde und Geburtshilfe
Einrichtung: Caritas Krankenhaus St.
Josef Regensburg
Dr. med. Johannes Steinhard
Fachbereich: Risikogeburt & Pränatal­
diagnostik
Funktion: Leiter des Department Feta­
le Kardiologie im Zentrum für Angebo­
rene Herzfehler
Einrichtung: Herz-und Diabeteszentrum NRW
Schönheit*
Dr. med. Sixtus Allert
Fachbereich: Brustchirurgie
und Bodylift
Funktion: CA der Klinik für Plastische
und Ästhetische Chirurgie
Einrichtung: Sana Klinikum
Hameln-Pyrmont
Fachbereich: Brustchirurgie
Funktion: CA der Klinik
für Senologie
Einrichtung: Sana Kliniken
Düsseldorf
Prof. Dr. med. Lukas Prantl, PhD
Fachbereich: Brustchirurgie
Funktion: Direktor der Klinik für
Plastische und Ästhetische, Hand- und
Wiederherstellungschirurgie
Einrichtung: Caritas Krankenhaus
St. Josef Regensburg
Knochen und Gelenke*
Prof. Dr. med. Andreas M. Halder
Fachbereich: Kniechirurgie/
Hüftchirurgie
Funktion: CA der Klinik
für operative Orthopädie
Einrichtung: Sana Kliniken
Sommerfeld
Prof. Dr. med. Dominik Parsch
Fachbereich: Kniechirurgie/
Hüftchirurgie
Funktion: CA der Baumann-Klinik
Orthopädie am Karl-OlgaKrankenhaus
Einrichtung: Karl-OlgaKrankenhaus
Prof. Dr. med. Heiko Reichel
Fachbereich: Kniechirurgie/
Hüftchirurgie
Funktion: Ärztlicher Direktor der
Orthopädischen Universitätsklinik
am RKU
Einrichtung: RKU – Universitäts- und
Rehabilitationskliniken Ulm
Medizin & Innovation | Sana Kliniken Bundesweit
Prof. Dr. med. Stefan Sell
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Klaus Matschke
Fachbereich: Kniechirurgie
Funktion: CA der Klinik für Endopro­
thetik und Gelenkchirurgie
Einrichtung: Sana Gelenk- und Rheu­
mazentrum Baden-Württemberg
Dr. med. Steffen Oehme
Fachbereich: Herzchirurgie
Funktion: Ärztlicher Direktor und
Chefarzt Herzchirurgie
Einrichtung: Sana Herzchirurgie
Stuttgart
Prof. Dr. med. Jan Gummert
Fachbereich: Herzchirurgie
Funktion: Direktor der Klinik für Tho­
rax- und Kardiovaskularchirurgie
Einrichtung: Herz-und Diabeteszentrum NRW
Fachbereich: Kniechirurgie/
Hüftchirurgie
Funktion: CA des Gelenkzentrums
Orthopädie und Unfallchirurgie
Einrichtung: Imland Klinik
Eckernförde
Prof. Dr. med. Arend Billing
PD Dr. med. Robert Hube**
Fachbereich: Kniechirurgie/
Hüftchirurgie
Funktion: Orthopäde und Unfallchir­
urg, Spezielle Orthopädische
Chirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie
Einrichtung: Sana Klinik
München-Sendling
Fachbereich: Gefäßchirurgie
Funktion: CA der Chirurgischen Klinik
IV: Gefäßchirurgie und Gefäßzentrum
Einrichtung: Sana Klinikum
Offenbach
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Ruth Strasser
Prof. Dr. med. Hermann Mayr**
Fachbereich: Kniechirurgie
Funktion: Orthopäde und Unfallchir­
urg, Spezielle Orthopädische Chirur­
gie, Sportmedizin, Chirotherapie
Einrichtung: Sana Klinik
München-Sendling
Dr. med. Ernst-Otto Münch**
Fachbereich: Kardiologie
Funktion: Ärztliche Direktorin und
Direktorin der Klinik für Innere Medizin
und Kardiologie
Einrichtung: Herzzentrum Dresden
Universitätsklinik
Prof. Dr. med. Dieter Horstkotte
Fachbereich: Kardiologie
Funktion: Direktor der Klinik für
Kardiologie
Einrichtung: Herz-und Diabeteszentrum NRW
Dr. med. Willi Attmannspacher**
Dr. med. Siegfried Eckert
Fachbereich: Bluthochdruck
Funktion: OA an der Klinik für
Kardiologie
Einrichtung: Herz-und Diabeteszentrum NRW
Fachbereich: Kniechirurgie
Funktion: Chirurg, Unfallchirurg, Sportmedizin
Einrichtung: Sana-Klinik Nürnberg
Fachbereich: Schulterchirurgie
Funktion: Facharzt für Chirurgie und
Unfallchirurgie
Einrichtung: Sana Klinik
München-Sendling
PD Dr. med. Michael Dienst**
Herz und GefäSSe*
Fotos: Sana Kliniken
Prof. Dr. med. Kai-Nicolas Doll
Fachbereich: Herzchirurgie
Funktion: Ärztlicher Direktor und
Chefarzt Herzchirurgie
Einrichtung: Sana Herzchirurgie
Stuttgart
Die
Fachbereich: Hüftchirurgie
Funktion: Facharzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie, Sportmedizin (D, USA),
Spezielle Orthopädische Chirurgie,
Orthopädische Rheumatologie
Einrichtung: Sana Klinik
München-Sendling
360°
Prof. Dr. med. Ernst Wiedemann**
Gratuliert!
Fachbereich: Kniechirurgie
Funktion: Facharzt für Orthopädie,
Spezielle Orthopädische Chirurgie,
Sportmedizin
Einrichtung: Sana Klinik
München-Sendling
Prof. Dr. med. Bernhard Banas
Fachbereich: Bluthochdruck
Funktion: Direktor der Klinik für
Nieren- und Hochdruckerkrankungen
Einrichtung: Caritas-Krankenhaus
St. Josef
Schmerz*
Dr. med. Wolfram Seidel
Fachbereich: Schmerz
Funktion: CA der Klinik für
Manuelle Medizin
Einrichtung: Sana Kliniken
Sommerfeld
Dr. med. Uwe Junker
Fachbereich: Schmerz
Funktion: CA des Zentrums für Anäs­
thesie, Intensiv-, Schmerzund Palliativmedizin
Einrichtung: Sana-Klinikum
Remscheid
Magen, Darm und Ernährung*
Prof. Dr. med. Christian von Tirpitz
Fachbereich: Gastroenterologie &
CED
Funktion: CA der Medizinischen Klinik
für Gastroenterologie
Einrichtung: Sana Klinikum Biberach
Standort: Biberach
Prof. Dr. med. habil. Klaus Gellert
Fachbereich: Bauchchirurgie
Funktion: CA der Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie
Einrichtung: Sana Klinikum
Lichtenberg
Prof. Dr. med. Dietmar Lorenz
Fachbereich: Bauchchirurgie
Funktion: CA der Chirurgischen Klinik
I: Allgemein- & Viszeralchirurgie
Einrichtung: Sana Klinikum Offenbach
Prof. Dr. med. Alois Fürst
Fachbereich: Bauchchirurgie
Funktion: Direktor der Klinik
für Chirurgie
Einrichtung: Caritas Krankenhaus
St. Josef Regensburg
Allergie*
Prof. Dr. med. Volker Stephan
Fachbereich: Allergologie / Asthma
Funktion: CA der Klinik für Kinderund Jugendmedizin
Einrichtung: Sana Klinikum
Lichtenberg
* Bezeichnung der Fachgebiete laut Focus-Ärzteliste
** Belegarzt im Sana Verbund
03.2014 | 360°
9
Sana Kliniken Bundesweit | Kompetenz & Team
Personalien
Berlin-Brandenburg
Christian von Klitzing &
Irmgard Wübbeling
Christian von Klitzing, der bisherige Direk­
tor des Sana Klinikums Lichtenberg, bildet
ab 1. Juli 2014 als zweiter Geschäftsführer
der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg
gemeinsam mit der Sprecherin der Ge­
schäftsführung, Irmgard Wübbeling, die
neue Doppelspitze. Sana Rechnungs­
wesen GmbH
Mathias Miersch
unterstüt zt als z weiter
Geschäftsführer die Geschäftsführerin
Anja Krüger im weiteren Ausbau der
Regionalisierung der Finanzbuchhal­
tung sowie in der Harmonisierung der
ERP-Landschaft auf Basis einheitlicher
Prozesse.
das Sana Klinikum Offenbach auch die Re­
gionen Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Sie erweitern das Team um Mathias Weis
(regionale Personalleitung Südost) und
Herrn Michael Rabus (regionale Personal­
leitung Südwest).
Dahme-Spreewald
Michael Kabiersch
Michael Kabiersch über­
nimmt in Ergänzung zu
seiner Geschäftsführung im Sana Herz­
zentrum Cottbus ab sofort die Geschäfts­
führung der Klinikum Dahme-Spreewald
GmbH mit den beiden Standorten in Königs
Wusterhausen und Lübben. Mit diesem
Schritt wird die Kontinuität an der Spitze
des Klinikums gesichert, nachdem Jutta
Soulis die Gesellschafter gebeten hat,
sie bis auf Weiteres von ihren Aufgaben
zu entbinden.
Sommerfeld
Jean Franke
Sana Management Service
Almut Steinfeld &
Hajo Remmers
Almut Steinfeld, die seit 2010 für die Sana,
zunächst als Projektleiterin M&A und spä­
ter als Prokuristin für die verschiedens­
ten Dienstleister im Einsatz war, über­
nimmt zusammen mit Hajo Remmers die
Geschäftsführung der neuen Dienstleis­
tungsgesellschaft Sana Management Ser­
vice GmbH. Herr Hajo Remmers, bereits
seit 2007 bei Sana, wird in Doppelfunkti­
on weiterhin die Geschäftsführung für die
clinic.log Logistik- und Dienstleistungsge­
sellschaft mbH ausüben.
Gesundheitsökonomin Jean
Franke, bisher Referentin
der Geschäftsführung der Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg, übernimmt kommissa­
risch die kaufmännische Leitung der Sana
Kliniken Sommerfeld.
Personalleitungen
Michael Buth &
Thorsten Münse
Die Regionalisierung im Personalbereich
setzt sich weiter fort. Michael Buth, Per­
sonalleiter der Sana Kliniken Berlin-Bran­
denburg, ist als regionaler Personalleiter
künftig zuständig für alle Einrichtungen der
Region Ost. Thorsten Münse verantwortet
zu seinen Aufgaben als Personalleiter für
antwortungsbereich. Frau Dr. Kempe wurde
als Direktorin Organisation und Unterneh­
mensentwicklung berufen. Herr Andresen
wird kaufmännischer Direktor der Sana
Kliniken Ostholstein.
Ostholstein
Dr. Barbara Kempe &
Hans-Jürgen Andresen
Die Prokuristen Dr. Barbara Kempe und
Hans-Jürgen Andresen erweitern ihren Ver­
Lübeck
Florian Claus
Florian Claus ist seit 1. Sep­
tember neuer Kaufmänni­
scher Leiter an den Sana Kliniken Lübeck.
Er folgt André Stoschus, der im Sommer als
Geschäftsführer zu den Sana Kliniken Ost­
holstein gewechselt ist. Bereits im Mai 2012
wechselte er zur Sana Kliniken AG und wur­
de hier Referent des Generalbevollmächtig­
ten der Region Nord. „Mit Florian Claus ha­
ben wir einen neuen kaufmännischen Leiter
gefunden, der die Strukturen des Konzerns
und des Hauses kennt und mit fundiertem
Wissen eine große Unterstützung bieten
wird“, freut sich Klaus Abel, Geschäftsfüh­
rer der Sana Kliniken Lübeck.
Personalentwicklung 2015
Unterstützung für Ihren Führungs-Alltag!
Trainings zu Management- und Führungs-Themen sollen
MitarbeiterInnen in leitenden Positionen unterstützen.
Zum ersten Mal bietet die Organisations- und Perso­
nalentwicklung der Sana Management Service GmbH
2015 spezielle Trainings zu Management- und Füh­
rungs-Themen für alle Führungskräfte im Sana Verbund
an. So werden unter anderem Kurse zum Konflikt-Ma­
nagement, Change-Management, Projekt-Management
oder zum Thema Kommunikation & Team angeboten.
Die Trainings sollen Führungskräfte unterstützen, sich
10
360° | 03.2014
regelmäßig weiterzubilden und in Schulungen nicht nur
neue Werkzeuge zu erlernen, sondern sich mit Kollegen
auszutauschen, um voneinander zu lernen und zu netz­
werken. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur
Anmeldung finden Sie im Sana Extranet unter Veranstal­
tungen – Workshops/Seminare/Gremien der OE & PE
Dienstleister. Oder kontaktieren Sie Susanne Hörmann
und ihr Team direkt unter OE-PE@sana.de
Kompetenz & Team | Sana Kliniken Bundesweit
Antibiotika-Beratung
Antibiotic Stewardship in den Sana Kliniken
Die zunehmende Antibiotikaresistenz ist ein weltweites Problem, das eine
immer größere Bedeutung bei der Behandlung von Infektionskrankheiten
darstellt. Mittlerweile wird sogar bereits vom Ende der Antibiotika-Ära ge­
sprochen. Vor diesem Hintergrund wurden weltweit Programme zum sach­
gerechten Umgang mit Antibiotika initiiert. Das Bundesgesundheitsminis­
teriums veröffentlichte 2011 eine Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie
(DART), parallel zur Novellierung des Infektionsschutzgesetzes. Eines der
Kernziele darin ist die „Förderung der Aus-, Weiter- und Fortbildung von
medizinischen Berufsgruppen und Apothekern“.
Kurs 2
In Anlehnung an einen Kurs der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie
zum Antibiotic Stewardship etablierte Prof. Geiss, Bereichsleiter Hygiene und
Infektiologie, ein Kursprogramm für Ärzte und Apotheker der Sana Kliniken.
Bislang werden 50 Kolleginnen und Kollegen in vier einwöchigen Modulen zu
Antibiotikaexperten ausgebildet. Damit wird die fachliche Grundlage geschaf­
fen, in den Sana Kliniken interdisziplinäre Teams von Antibiotikaberatern
aufzubauen. Die Kurse werden im Kloster Haydau bei Kassel durchgeführt,
wo sich die Kollegen fernab vom Klinikstress in Vorträgen und Seminaren in­
tensiv mit allen Aspekten der Infektionsdiagnostik und antiinfektiven Therapie
auseinandersetzen. Erste Erfolge dieses Programms zeigen sich in vielen
Kliniken an den rückläufigen Antibiotikaverbräuchen, was unter dem Aspekt
der verbesserten Behandlungsqualität ein großartiges Ergebnis darstellt.
Kurs 1
Effektive Dienstplanung
„Sana IS“
Gut geplant
Einweiser-Management
und -Monitoring
An 365 Tagen je 24 Stunden
bereit für unsere Patienten
Ohne den engagierten Einsatz der dienstplan­
verantwortlichen Führungskräfte, die Dienst­
pläne erstellen und die Herausforderungen der
täglichen Einsatzplanung meistern, wäre ein nie
ruhender Krankenhausbetrieb nicht möglich.
Die Anforderungen an die Dienstplanung sind
in den letzten Jahren stark gestiegen, sowohl
aufgrund der Regelungen im Arbeitszeitgesetz
als auch durch die veränderten Bedürfnisse der
Mitarbeiter an die Gestaltung ihrer Arbeitszeit.
Fotos: Sana Kliniken
Gestaltungsoptionen einer modernen Dienst­
planung wurden im Frühjahr 2014 in berufsgrup­
penindividuellen Schulungen für Mitarbeiter des
ärztlichen Dienstes sowie für den Pflege- und
Funktionsdienst angeboten. Der Referent Lars
Herrmann, Partner einer renommierten Ar­
beitszeitberatung, führte mit seiner erfrischen­
den Vortragsweise durch die Schulungen und
gab dabei einen Überblick über verschiedenste
Möglichkeiten der Dienstplangestaltung – von
der Einhaltung von Besetzungsvorgaben über
innovative Arbeitszeitmodelle bis hin zu Flexi­
bilisierungs-Instrumenten.
Einweisungen durch niedergelassene Ärzte sichern den Krankenhäusern den überwiegen­
den Teil ihrer Patienten. Deshalb können niedergelassene Ärzte als Schlüsselkunden der
Krankenhäuser bezeichnet werden. In der Auswahl eines Krankenhauses durch einen Pa­
tienten spielt die Empfehlung des Hausarztes oder eines Facharztes eine große Rolle. Sie
überwiegt sogar die persönliche Präferenz des Patienten. Der Einweiser steuert also den
Patientenstrom. Durch das Einweiser-Monitoring im „Sana IS“ können die Einweiser eines
Krankenhauses nach ihrer Wichtigkeit dargestellt und Veränderungen in Einweisungshäu­
figkeit und -spektrum strukturiert und kontinuierlich aufgezeigt werden. Im Management­
informationssystem „Sana IS“ können Einweiser nach verschiedenen Kriterien ausgewertet
werden. So kann, neben Analysen von Zeitreihen, auch das Leistungsportfolio eines nie­
dergelassenen Arztes anhand von ICD oder OPS analysiert werden. Ein grafisches Modul
ermöglicht zusätzlich die Darstellung der Kennzahlen wie z. B. Fallzahlen oder CaseMix­
Punkte der Einweiser anhand von Marktgebieten auf einer Landkarte. Dieses Reporting
ermöglicht den jeweiligen Einrichtungen eine nachhaltige Steuerung der Patientenströme
und liefert somit langfristig auch einen Beitrag zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit.
Das Interesse an den Schulungen war aus allen
Einrichtungen groß und das Feedback sehr gut.
Diese erfolgreiche Resonanz hat uns bestärkt,
weitere Schulungen für Dienstplanverantwortli­
che auf regionaler Ebene oder auch für einzelne
Einrichtungen anzubieten.
03.2014 | 360°
11
Sana Kliniken Bundesweit | engagement & Nachhaltigkeit
Radiologie
Grund zur Freude
Der Alfred-Breit-Preis für Radioonkologie ist 2014
nach Offenbach verliehen worden.
Große Freude bei der Übergabe der Ultraschallgeräte
Grosszügige Spende
Dankbar für neue
Ultraschallgeräte
Die Freude ist groß im Spital „Dr. Aurel Tulbure“ in Fagaras,
einer Stadt in Siebenbürgen (Rumänien). Denn die Klinik erhielt
vom Klinikverbund Kempten-Oberallgäu zwei Ultraschallgeräte
für die Gynäkologie und Urologie. Die Geräte, die am Standort
Immenstadt durch modernere Versionen ersetzt wurden, sind
von der hauseigenen Medizintechnik komplett überholt worden
und voll funktionstüchtig. „Wir sind froh, dass wir damit die Arbeit
in Ihrem Haus unterstützen können“, sagte der Aufsichtsrats­
vorsitzende des Klinikverbunds Gebhard Kaiser bei der Über­
gabe der Geräte. In die Wege geleitet hatte die Spende die
„Rumänienhilfe Kern“, die 1991 vom Ehepaar Erika und Robert
Kern in Untermaiselstein gegründet wurde. Vor allem zahlreiche
Dialysezentren konnten dank ihrer Hilfe in Siebenbürgen und
im Banat aufgebaut werden. Insgesamt hat der Verein bis heu­
te rund 90 Transporte zu 14 Projekten durchgeführt. Für seine
Verdienste erhielt das Ehepaar Kern zahlreiche Auszeichnun­
gen, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der Klinik­
verbund hat in der Vergangenheit schon mehrfach Geräte für
Krankenhäuser im Ausland zur Verfügung gestellt.
Prof. Dr. Dr. Nikolaos Zamboglou, Chef­
arzt der Klinik für Strahlentherapie und
interdisziplinäre Onkologie, und Prof.
Dr. Dimos Baltas, Leiter der Abteilung
für Medizinische Strahlenphysik und
Engineering am Sana Klinikum Offen­
bach, wurden auf der Jahres­tagung der
Deutschen Gesellschaft für Radioonko­
logie (DEGRO) mit dem „Alfred-BreitPreis“ ausgezeichnet. Diese Würdi­
gung honoriert die innova­tiven Beiträge
der beiden Professoren zu physika­
lisch-technologischen Entwicklungen
und deren klinischen Implementierung
auf dem Gebiet der interventionellen
Radioonkologie/Brachytherapie. We­
sentliche Voraussetzung für die Zuer­
kennung dieses im deutschsprachigen
Raum renommiertesten, mit 20.000
Euro dotierten Preises auf dem Ge­
biet der Radioonkologie einschließlich
Strahlenbiologie, Strahlenphysik und
anderen Grundlagenfächern sind he­
rausragende Forschungsarbeiten und
Entwicklungen, welche zu erkennba­
ren Fortschritten in der Krebstherapie
beitragen. Die beiden Professoren be­
tonen: „Bei uns herrscht große Freude
über diesen Preis, der auch bestätigt,
dass wir mit unserer Strahlenklinik in
Offenbach ein exklusives Therapiekon­
zept vorhalten, das z. B. Patienten mit
Prostatakrebs eine nicht-operative Be­
handlungsmodalität mit hervorragen­
den Heilungschancen bei niedrigem
Nebenwirkungsprofil ermöglicht.“
Stolz präsentieren Prof. Baltas (2.v.l.) und Prof. Zamboglou (Mitte) ihre Auszeichungen.
Sana Mitarbeiterin erhält Pulsus-Award
Hilfe zur Selbsthilfe
500 Euro für eine neue Waschmaschine in Eritrea – Gunnar
Schneider (l.) und Dr. Bernhard Schwilk mit Silke Scheider-Börsch
Seit zehn Jahren unterstützt Silke ScheiderBörsch, Stationsleitung der Kinderintensivklinik im
Sana-Klinikum Remscheid, ein Team von Ärzten,
Schwestern und Hebammen jährlich zwei Mal bei
ihrer Arbeit auf der Neugeborenen-Intensivstati­
on in Asmara, der Hauptstadt von Eritrea. Hier­
für spendet sie ihren Jahresurlaub und wird auch
vom Klinikum mit fünf Tagen Urlaub unterstützt.
„Unsere Hauptaufgabe vor Ort ist das side-by-­
side-Training der Pflegekräfte in Eritrea“, erzählt
Scheider-Börsch. „Wir geben Unterstützung und
schulen zum Beispiel in der Stillberatung, der Hy­
giene und in den verschiedensten Krankheitsbil­
dern“, fügt sie hinzu. Im Laufe der Entwicklung
und Jahre konnte die Säuglingssterblichkeit so auf
ca. 30 % runtergesetzt werden.
Für ihr ehrenamtliches Engagement im ostafrika­
nischen Eritrea wurden Silke Scheider-Börsch und
ihr Team nun mit dem pulsus-Award als „bestes
Team“ ausgezeichnet. Der Preis wurde in diesem
Jahr zum zehnten Mal von der Bild am Sonntag
und der Techniker Krankenkasse verliehen.
IMPRESSUM
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www.sprechende-medizin.com
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360° | 03.2014
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Fotos: Sana Kliniken
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