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Gastgeberverzeichnis Augustdorf 2015

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Das Magazin von Industrial X-Ray
FLUGSICHERHEIT
Passagiere in
Zukunft effizienter
kontrollieren
Neuer Standort in
Shelton
#2 | 2014
COMET USA
INHALT
EDITORIAL
COMET SPIRIT
COMET USA: Shelton jetzt noch näher
beim Kunden
04
COMET INSIDE
Foodinspektion: Glasklarer Durchblick 10
Zerstörungsfreie Materialprüfung:
«More than the best image»
14
Stephan Haferl,
General Manager
Industrial X-Ray
EXPERTENWISSEN
Flugsicherheit: In Zukunft schneller und
sicherer kontrollieren
07
Kulturgutanalysen: Ein Kaiser wird
durchleuchtet
Liebe Leserinnen und Leser
19
Das oft gehörte Motto «Global denken, lokal handeln» wird in den verschiedensten Zusammenhängen verwendet. Als COMET beschloss, auf dem
wichtigen nordamerikanischen Markt einen Anker auszuwerfen, wurde ein
kleines Vertriebsbüro in Cincinnati eröffnet. Nach der Übernahme von
Feinfocus im Jahr 2004 wurden die beiden Betriebe am Standort des
Letztgenannten in Stamford zusammengelegt.
PRODUKTE & NEWS
Zertifiziert: CE-Zertifizierung und Typenprüfung von Röntgenröhren
22
Zehn Jahre später sind wir dem Areal in Stamford entwachsen, sodass
wir unsere Aktivitäten nun nach Shelton CT. verlegt haben. Angesichts
deutlich verbesserter Logistikdienste und Kommunikationsmöglichkeiten
mag diese Entscheidung von aussen betrachtet nicht unbedingt naheliegend erscheinen. Doch das eingangs erwähnte Motto erfordert in unserem
Verständnis einen engen Kontakt mit unseren Kunden und Lieferanten vor
Ort. Deshalb ist die Investition in einen neuen Standort in Shelton eigentlich auch eine Investition in unsere Beziehung zu Ihnen, unseren Kunden
und Lieferanten. Das ist immer sinnvoll und ein konkretes Beispiel für
lokales Handeln.
COVER
Das Titelbild zeigt ein
Röntgenbild des X-RayArtisten Nick Veasey.
www.nickveasey.com
Das Magazin von Industrial X-Ray
FLUGSICHERHEIT
Passagiere in
Zukunft effizienter
kontrollieren
Die vorliegende Ausgabe ist einmal mehr einem breiten Spektrum von
Röntgenanwendungen gewidmet. Von der Lebensmittelsicherheit bis zur
Sicherheit im Auto. Von Produktsicherheit bis zur Entdeckung kultureller
Wurzeln. Und nicht zu vergessen: die Zukunft der Sicherheitskontrollen am
Flughafen. Die Bandbreite der verschiedenen Anwendungen ist riesig.
So anspruchsvoll die vielfältigen Anforderungen an die Röntgensysteme
sind, so inspirierend sind sie für uns bei COMET.
Neuer Standort in
Shelton
Impressum
Herausgeberin: COMET AG, Flamatt (Schweiz).
Chefredaktion: Flavia Nicolai, VP Marketing &
Business Communications Industrial X-Ray.
Redaktion, Gestaltung, Produktion: Denon Publizistik
AG, Rapperswil-Jona (Schweiz). Daliah Kremer,
Fabrizio Milano.
Fotos: Nick Veasey (Cover), Gaëtan Bally (S. 2, 11 – 13,
16–17, 22), Oliver Kpognon (S. 4 –5), istockphoto
(S. 7 – 9, 10), Fotolia (S. 14), Yxlon (S. 15 + 18), Stiftung
Pro Kloster St. Johann in Müstair (S. 19 – 21).
Korrektorat: Irène Fasel, Rapperswil-Jona (Schweiz).
Lithografie: Küenzi & Partner/mediacheck, Langnau
a. A. (Schweiz).
Druck: Rub Media AG, Wabern (Schweiz).
Auflage: 700 Ex. deutsch, 700 Ex. englisch.
02
X-RAY insight 2 | 2014
#2 | 2014
COMET USA
Ich hoffe, wir können einiges von unserer Inspiration an Sie, unsere
Kunden und Lieferanten, weitergeben.
COMET vernetzt
Unser Kundenmagazin finden Sie online:
www.comet-xray.com (PDF und Issuu).
Fragen, Feedback, Vorschläge?
Schreiben Sie uns:
magazine@comet-xray.com
Stephan Haferl
«X-Ray insight» 1/2015
Die nächste Ausgabe
erscheint im Frühling 2015
X-RAY insight 2 | 2014
03
COMET SPIRIT
COMET SPIRIT
Um ihr Potenzial richtig
ausschöpfen zu können, ist
die US-Niederlassung von
Industrial X-Ray und ebeam
Technologies (XET) von
Stamford nach Shelton gezogen. Im Frühling wurde der
neue Standort mit einem Fest
eingeweiht.
Gäste aus der Schweiz durften an
der Einweihung natürlich nicht
fehlen. Unter anderem dabei
waren: Charles Flückiger, Stephan
Haferl (Bild oben, von links) sowie
Roland Vonlanthen (Bild unten
links). Bild oben rechts: Jeremy
Simon, General Manager XET
Americas.
COMET USA – neuer Standort Shelton CT
«Unseren Kunden die grösstmögliche Freude bereiten»
Um das Wachstumspotenzial weiter ausschöpfen
zu können, ist die COMET US-Niederlassung von
Industrial X-Ray und ebeam Technologies (XET)
Anfang dieses Jahres von Stamford nach Shelton/
Connecticut gezogen. Im Frühling dieses Jahres
wurde der neue Standort offiziell eröffnet. Jeremy
Simon, General Manager XET Americas, erklärt, wie
unsere Kunden vom neuen Standort profitieren
können.
04
X-RAY insight 2 | 2014
COMET entwickelt sich in den USA ausgezeichnet. Die Nachfrage nach Röntgentechnologie zur Steigerung der Zuverlässigkeit und Effizienz der Produkte und
Prozesse unserer Kunden in den Bereichen Materialprüfung, Sicherheitsinspektionen, der Bestrahlung und im Bereich
Forschung stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich. «Von Jahr zu Jahr ist es
uns gelungen, neue Kunden zu gewinnen,
sich für ihre Bedürfnisse einzusetzen und
mit ihnen langfristige Beziehungen aufzubauen. Wir wollen dieses Engagement
im Dienste unserer Kunden durch qualifizierte Beratung vor Ort und schnellen und
kompetenten Service weiter aktiv vorantreiben. Der Umzug an einen grösseren,
modernen Standort folgt demnach den
Kundenbedürfnissen, aber auch unserer Strategie zum Aufbau des Geschäfts
«Wir verkaufen unseren Kunden
nicht nur unsere Produkte
und Systeme, sondern bilden
die Kunden auch aus.»
Jeremy Simon, General Manager XET Americas
in Nordamerika», kommentiert Jeremy
Simon, General Manager XET Americas.
Mehr Raum bietet unseren Kunden mehr
Möglichkeiten
Im Frühling wurde der neue Standort
mit einem Fest eingeweiht. Vor Ort waren Kunden, Mitarbeitende sowie Senior
Manager aus der Schweiz. Jeremy Simon
ist stolz auf den neuen Standort: «Wir haben in Shelton 50 Prozent mehr Platz zur
X-RAY insight 2 | 2014
05
EXPERTENWISSEN
COMET SPIRIT
In Shelton sind die Räumlichkeiten rund 50 Prozent grösser sowie modern und mit einer Vor-Ort-Lagerhaltung
für schnelle Belieferung der Kunden ausgebaut.
COMET-Standort
Shelton/USA
Die US-Niederlassung von
Industrial X-Ray und
ebeam Technologies (XET)
wurde 2004 in Stamford
als Salescenter mit vier
Mitarbeitern gegründet.
Der Standort wuchs und
entwickelte sich verstärkt
zum Produktions- und
Dienstleistungscenter. Aus
Kapazitätsgründen ist man
Anfang 2014 von Stamford
nach Shelton gezogen. Ein
neues Technology Lab
sowie diverse Einrichtungen zur Schulung der
Kunden bereichern heute
den rund 1650 m2 grossen
Standort. Jeremy Simon
leitet als General Manager
XET Americas diese
US-Niederlassung von
COMET.
Weitere Informationen:
www.comet-xray.com
06
X-RAY insight 2 | 2014
Verfügung als vorher.» Die Fläche von
rund 1650 m2 umfasst Räumlichkeiten für
die Produktion und für Reparaturen, ein
Test-Technologielabor für Röntgen, eine
Testanlage für ebeam, als auch Büroräume für Service & Sales. Die Räumlichkeiten sind auf die Bedürfnisse der Kunden
eingerichtet. «Kunden können vor Ort in
unserem Technologie- und Applikationslabor sehen, was eine 450 kV- oder eine
600 kV-Röhre leistet. Wir sind eingerichtet, um kundenindividuelle Machbarkeitsstudien anhand präziser Parameter für die
Bildgebungsanforderungen der Kunden
durchzuführen, sodass sie das am besten
geeignete XRS-System auswählen können. In unserem Trainingscenter können
Kunden ihr Wissen aufbauen und vertiefen. Wir sind eingerichtet für Schulungen
von Gruppen und Produkteinführungs­
veranstaltungen. Schliesslich profitieren
COMET-Kunden von einer schnellen Belieferung von Röhren und XRS-Modulen
durch die ausgebaute Vor-Ort-Lagerhaltung.»
Erreichbarkeit und Kundenzufriedenheit
an erster Stelle
Die US-Niederlassung zog 2004 von Cincinnati (Ohio) nach Stamford um. Seither ist
die Verkaufsorganisation mit dem Geschäft
stetig gewachsen, erzählt Jeremy Simon,
und zwar von ursprünglich 4 auf 20 Mitarbeitende. Mit dem Wachstum hat sich auch
der Fokus gewandelt. Der Standort wurde
als Dienstleistungs- und Röntgentechnologiezentrum immer wichtiger. «Wir können
gezielter auf die individuellen Bedürfnisse
unserer Kunden eingehen und massge-
schneiderte Lösungen anbieten», sagt Simon. Dies gestattet es uns in einer frühen
Projektphase einzugreifen und die geeignete Produktlösung für die Anforderungen
des Kunden anzubieten. Darum geht es
schliesslich beim Aufbau der Kundenbeziehungen. Wir haben regelmässig Kunden
zu Besuch. Diesen verkaufen wir nicht nur
unsere Produkte und Systeme, sondern wir
bilden sie auch aus. So können diese die
Leistung der COMET-Röntgenröhren optimieren, damit sie Mehrwert für ihre Kunden
erbringen können.»
Zahlreiche Wachstumsmärkte
Noch näher bei den Kunden zu sein, lautet
das Motto. Doch in welchen Märkten sieht
man die grössten Wachstumschancen?
«Es gibt zahlreiche Gebiete. Wir sehen Potenzial im NDT, vor allem in der Luft- und
Raumfahrttechnik und im Energiesektor –
Öl &Gas. So bietet etwa die Expansion der
Energie-Pipelines in Nordamerika, welche
für das Fracking ausgebaut und regelmässig überprüft werden müssen, eine grosse
Chance für unsere neuen portablen Röntgenröhren. Weiter setzen wir auf das Segment Sicherheit, wo wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden etwa auf
dem Gebiet CT-Scanner zur Gepäckkontrolle in Flughäfen moderne Wege einschlagen. Aber auch in umliegenden Ländern
Mittel- und Südamerikas sehen wir Bewegung. Mexiko entwickelt sich zu einem sehr
interessanten Markt.» Als wichtiger Produktionsstandort der internationalen Automobilindustrie hat sich Mexiko etabliert.
Weiter gehört auch Kanada zu den Ländern
mit grossem Wachstumspotenzial.
Flugsicherheit
In Zukunft schneller und sicherer
kontrollieren
Langwierige Sicherheitskontrollen und diverse
Vorschriften für das Handgepäck gehören heutzutage
zum Fliegen. Guido Peetermans von der International
Air Transport Association (IATA) in Genf ist überzeugt:
Das muss nicht sein. In Zukunft sollen die Passagiere
wieder am Flughafen mit einem positiven Reisegefühl
starten, schneller abgefertigt werden und mehr Klarheit über die Sicherheitsanforderungen haben.
Das Thema Sicherheit sollte die Flugpassagiere schon beim Kofferpacken
beschäftigen. In weiten Teilen der Welt
gelten für Flüssigkeiten im Handgepäck
ebenso restriktive Vorgaben wie für
Scheren, Nagelfeilen und andere scharfe
Gegenstände. Laptops und andere elektronische Geräte müssen bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen unter
Umständen ausgepackt werden. Zudem
müssen die Passagiere alle metallischen
Gegenstände aus Kleidertaschen entfernen und möglicherweise Schuhe und
Gürtel ausziehen. Ertönt ein Alarmsignal, wird der Passagier abgetastet – ein
Eingriff in die Privatsphäre – und seine
Taschen werden durchsucht. Vor allem in
Spitzenzeiten kommt es deshalb zu langen Warteschlangen. Immer schlimmer
wurde die Situation nach dem 11. September 2001 und anderen Ereignissen der
jüngsten Fluggeschichte, etwa dem Terrorangriff des «Christmas Day Bomber»,
der am 25. Dezember 2009 versuchte, ein
Flugzeug der Northwest Airlines auf dem
Weg von Amsterdam nach Detroit in die
Luft zu sprengen. Der Terrorist hatte den
Sprengstoff in seiner Unterwäsche an
Bord geschmuggelt. Seit diesen Ereignissen hat sich punkto Screening-Praxis viel
X-RAY insight 2 | 2014
07
EXPERTENWISSEN
«Smart Security» erarbeitet
neutrale Kriterien, anhand
welcher Risikopersonen
besser kontrolliert werden
als andere. Dadurch
werden schliesslich die Warteschlangen verkürzt.
EXPERTENWISSEN
verändert: Die Sicherheit wurde verbessert, doch zugleich wurden die Kontrollstellen zu richtiggehenden Nadelöhren.
Guido Peetermans von der International
Air Transport Association (IATA) kommentiert: «Wir haben ein Sicherheitsprotokoll
nach dem anderen eingeführt. Aber was
die Sicherheitskontrollen vom Kernprozess und der Technologie her gesehen betrifft, hat sich wenig getan. Das heutige
System funktioniert, ist aber eine schwere
Bürde für die Behörden, die Flugbranche
und unsere Passagiere, deren Unzufriedenheit wegen der langen Wartezeiten
und der in die Privatsphäre eingreifenden
Massnahmen steigt.»
Smart Security holt alle Parteien
an einen Tisch
Guido Peetermans ist seit 2011 Project
Manager von «Smart Security» (zuvor
«Checkpoint of the Future»). Die Initiative
untersteht heute der gemeinsamen Leitung der IATA und des Airports Council
International (ACI). Sie verfolgt das Ziel,
Sicherheitskontrollen an Flughäfen effizienter und gleichzeitig sicherer zu gestalten. Der heutige starre «one-size-fits-all»Ansatz soll abgelöst werden durch einen
In Kombination mit fortschritt­
lichen Screening-Technologien
und einem bestimmten Niveau
an unvorhersehbaren Massnahmen wird die Sicherheit steigen,
während den meisten Passagieren das Leben erleichtert wird.
08
X-RAY insight 2 | 2014
risikobasierten Ansatz, der die Sicherheit
erhöht, den Prozess kundenfreundlich gestaltet und auf innovativen Technologien
wie fortschrittlichen Röntgensystemen
beruht. «Dass der ‹Unterwäsche-Bomber›
nach dem 11. September 2001 Sprengstoff an Bord bringen konnte, rüttelte die
Regierungen und die Branche auf und
veranlasste sie, einen Paradigmenwechsel für die Sicherheitskontrolle in Betracht
zu ziehen. Doch dieser erfordert gemeinsame Anstrengungen, und niemand
schaffte es, alle wichtigen Parteien, wie
Regierungen, Flughafenverantwortliche,
Airline-Verantwortliche und Lösungsanbieter, an einen Tisch zu bringen, schon gar
nicht länderübergreifend. Die IATA sprang
in die Lücke und rief das Projekt ‹Smart
Security› ins Leben.»
Es gelang ihr, alle wichtigen Parteien
zusammenzuführen, um einen gemeinsamen Plan für die Passagierkontrolle
der nächsten Generation auszuarbeiten.
«Ein wichtiger Meilenstein wurde 2013
erreicht, als die IATA und das ACI ihre
Initiativen unter dem Namen ‹Smart Security› vereinten, sodass die Flugbranche
nunmehr mit einer Stimme spricht», berichtet Peetermans. Das ACI ist der globale
Berufsverband der Flughafenbetreiber.
Die Smart Security Management Group,
der Regierungen, Flughäfen und Airlines
angehören, ist für die strategische Richtung und Leitung des Projekts verantwortlich. Zu den Hauptanliegen gehört ein
differenziertes Screening: «Heute unterliegen alle Passagiere denselben Kontrollmassnahmen, die primär darauf abzielen,
verbotene Gegenstände zu finden. Eine
Familie mit Kindern auf dem Weg in den
Urlaub beispielsweise wird gleich kontrolliert wie eine Einzelperson, über die wenig
oder nichts bekannt ist und die an einen
risikoreicheren Ort fliegt», erklärt Peetermans. Smart Security schlägt deshalb
einen gezielteren Ansatz vor, der auf neutralen Kriterien basiert. Als weniger riskant geltende Reisende sollen von einer
beschleunigten Kontrolle profitieren,
während andere möglicherweise erweiterten Sicherheitschecks unterliegen. In
Kombination mit fortschrittlichen Screening-Technologien und einem bestimmten
Niveau an unvorhersehbaren Massnahmen wird dadurch die Sicherheit steigen,
während den meisten Passagieren das
Leben erleichtert wird.
Ein risikobasierter, intelligenter Ansatz
Peetermans ist sich sicher: «Die meisten
Reisenden sind ungefährlich. Konzentriert
man sich auf die grössten Risikobereiche,
werden die Kontrollen allgemein nicht
nur viel schneller, sondern auch sicherer.»
Flughäfen und Airlines seien gleichermassen an dieser Entwicklung interessiert.
Denn was gut sei für den Passagier, sei
auch gut fürs Business. «Die internationalen Hubs stehen intern in Konkurrenz. Der
Passagier hat oft mehrere Routen zur Auswahl und entscheidet, ob er zum Beispiel lieber über London, Paris, Amsterdam oder
Zürich fliegt. In der Regel wähle ich jenen
Hub, der am bequemsten, sprich schnell,
effizient und kundenfreundlich, ist.»
Das Smart-Security-Team hat einen Plan
für die Entwicklung der Passagierkontrollen
im Zeitverlauf erstellt. Darin enthalten sind
auch Vorschläge, die kurz-, mittel- und langfristig als aus operativer Sicht erreichbar,
technisch machbar und politisch akzeptabel gelten. «Viele innovative Technologien
und Prozesse sind demnächst einsatzbereit.
Anhand von Pilotprojekten mit einer ausgewählten Zahl führender Flughäfen wollen wir den Nutzen dieser Lösungen aufzeigen», führt der Project Manager der IATA
aus. Bisher sind drei Flughäfen bekannt, die
sich am Pilotprogramm beteiligen und dabei von ihrer Aufsichtsbehörde und ihrem
Home Carrier unterstützt werden: Amsterdam Schiphol, London Heathrow und
der jüngst eröffnete Hamad International
Airport in Doha, Katar. Mehrere weitere
Flughäfen in verschiedenen Regionen der
Welt sollen folgen.
«Mit einem Multi-View-Röntgengerät können die Screener Gegenstände aus verschiedenen Winkeln
anschauen und Bedrohungen
besser erkennen.»
Guido Peetermans, IATA project manager «Smart Security»
Flaschenhals entfernen – Röntgen­
technologien helfen
Die Technologie wird eine wichtige Rolle
spielen, wenn es darum geht, Handgepäck effektiv und effizient zu kontrollieren,
ohne dass die Passagiere Flüssigkeiten,
Laptops und andere elektronische Geräte
auspacken müssen. Mit einem MultiView-Röntgengerät können die Screener
Gegenstände aus verschiedenen Winkeln anschauen und Bedrohungen besser
erkennen. Mithilfe von Algorithmen lassen sich zudem gefährliche Gegenstände
wie Waffen oder Sprengstoff ermitteln.
Neu aufkommende Technologien wie
Computertomografie (CT), Beugung von
Röntgenstrahlen und Systeme zur Erkennung liquiden Sprengstoffs werden die
Kontrollmöglichkeiten weiter verbessern
und uns dem Ziel einer effizienten, kundenfreundlichen Zukunft näherbringen»,
so Peetermans.
Die Zukunft beginnt jetzt
«Der Weg zur Realisierung unserer Vision
ist lang, doch die heute verfügbaren Innovationen für Prozesse und Technologien
können viel bewirken. Viele Einzelkomponenten, die wir uns anschauen, könnten sich schon allein zu bahnbrechenden
Neuerungen entwickeln. Den grössten
Nutzen bringt aber eine integrierte Lösung, die Engpässe verhindert.» Guido
Peetermans ist mit den erzielten Fortschritten zufrieden. «Immer mehr wichtige
Regierungen und Branchenakteure unterstützen diesen Paradigmenwechsel. Unsere Pilotprojekte mit Regierungen und
Flughäfen belegen, dass wir kurz vor dem
Durchbruch stehen – und dass schon bald
grosse Schritte in Richtung einer Sicherheitskontrolle am Flughafen möglich sind,
die rascher, bequemer und diskreter ist.»
Weitere Informationen:
www.iata.org/smart-security
Evaluation neuer
Technologien bei der
Gepäckkontrolle
Auch die Fachhochschule
Nordwestschweiz befasst
sich mit dem Thema Flugsicherheit. Projektleiter
Dr. Stefan Michel untersucht
unter anderem mit seinem
Team das Gebiet der Handgepäckkontrolle. «Allein
im Flughafen Zürich kontrollieren Fachpersonen, die
sogenannten Screener,
mehrere Millionen Gepäckstücke pro Jahr. Das heisst,
sie überprüfen in erster
Linie die Röntgenbilder der
Gepäckstücke. Da muss sehr
genau, aber auch schnell
entschieden werden, ob
ein Gepäckstück gefährlich ist oder nicht», erklärt
Michel. Screener müssen
ausgezeichnet geschult sein,
um Gefahrengegenstände
erkennen zu können. Aber
auch das Röntgensystem
spielt eine entscheidende
Rolle. Heute liefern die Systeme meist zweidimensionale Bilder. Neue CT-Geräte
erlauben es, 3-D-Bilder zu
liefern. An der Fachhochschule Nordwestschweiz
wird der Nutzen solcher
Technologien in Bezug auf
das Zusammenspiel von
Mensch und Maschine
evaluiert, mit dem Ziel die
Mensch-Maschinen-Interaktion zu verbessern.
Weitere Informationen:
www.fhnw.ch
X-RAY insight 2 | 2014
09
COMET INSIDE
COMET INSIDE
Glasverpackungen sind gefragt,
aber auch heikel: Die Turiner
Firma Dylog erkennt mit ihren
Röntgensystemen kleinste
Glassplitter und filtert die fehlerhaften Verpackungen aus.
Sicherheitsprüfungen in Food, Pharma und Textil
Glasklarer Durchblick
Die Reinheitsstandards in der Food-Industrie
steigen stetig. «Quality first» wird vom Konsumenten
heute als Standard erwartet. Produzenten wollen
nachweisen, dass keine Fremdkörper in ihren Produkten sind. Aber nicht nur hier bietet die Röntgen­
technologie einen Mehrwert, sondern auch in der
Bekleidungs­industrie: Designerkleider der Marke
Ferragamo werden nach Stecknadeln untersucht.
Der italienische Prüfsystemhersteller Dylog ist
am Puls der Zeit und setzt auf In-house-Software
und Röntgen­komponenten von COMET.
10
X-RAY insight 2 | 2014
Wer ein Glas Honig, eingemachte Früchte oder Kindernahrung öffnet, freut sich
natürlich auf den Genuss der feinen
Speisen. Doch leider kann es vorkommen, dass man nicht nur in einen Pfirsich
beisst, sondern auf Metall oder gar auf
einen Glassplitter. Diese Wahrscheinlichkeit wird in Europa zum Glück immer
geringer. «Die Technologien, Verunreinigungen und Fremdkörper in Lebensmitteln und Verpackungen zu finden, haben
sich in den letzten 20 Jahren rasant verbessert», erklärt Marco Pipino. Der Ingenieur ist Managing Director des Departements Hi Tech der Firma Dylog Hi Tech in
Turin/Italien. «Dank Röntgen sind wir in
der Lage, Metall, Glas, Steine sowie Plastikteile zu erkennen und als fehlerhaftes
Produkt auszuweisen», erklärt Pipino und
erinnert sich, wie 1991 alles angefangen
hat. «Italienische Kunden wie Ferrero und
Nestlé waren die Vorreiter und interessiert, alle möglichen Arten von Verunreinigungen in Lebensmitteln zu eliminieren. Alle Produktionsstandorte werden
bis heute mit den Qualitätsprüfsystemen
ausgestattet. So will es auch das Lebensmittelgesetz.» Auch die kleinen Hersteller
ziehen nach, denn alle Produzenten müssen im Schadensfall belegen können,
dass sie alles Erdenkliche unternommen
haben, um Verunreinigungen zu entdecken und auszusortieren.
Glas als Verpackung ist wieder «in»
Besonders heikel und gefährlich können Glasfragmente sein. Vor 20 Jahren gab es zwar schon Prüftechnologien, um Fremdkörper zu erkennen. Was
die Erkennung von Glas betrifft, war
die Technologie noch nicht ausgereift.
Marco Pipino (links) sagt, was
Dylog stark macht: Die Technologie ist auf höchstem Niveau
(oben), um auch die anspruchsvollsten Kunden zufriedenzustellen: zum Beispiel im Bereich
Babynahrung (unten).
«Wir haben uns darauf
spezialisiert, auch kleinste
Glassplitter zu erkennen.»
Marco Pipino, Managing Director, Dylog Hi Tech Departement
«Wir haben uns deshalb darauf spezialisiert, auch kleinste Glassplitter zu
erkennen. Glas gehört zu den ältesten
Werkstoffen der Menschheit und erlebt
gerade in Europa ein Revival», meint der
Managing Director. «Glas ist delikat,
kann leicht zerbrechen im schnellen Inline-Abfüllprozess. Zur Erkennung dieser Glasfragmente sind zuverlässige
Röntgensysteme notwendig», betont
X-RAY insight 2 | 2014
11
COMET INSIDE
Dylog Hi Tech
Dylog wurde 1980 in
Turin/Italien als Softwareunternehmen gegründet. Die Mitarbeitenden
erarbeiteten Algorithmen
für Rechner in grösseren
Unternehmen. Im Jahr
1991 gründete Dylog die
Divison Hi Tech, die sich
auf den Bereich der Röntgeninspektion konzentriert. Dylog entwickelt seit
über 20 Jahren Röntgensysteme zur Erkennung
von Fremdkörpern für die
Food- und Pharma-Industrie in über 50 Ländern.
Die grössten Kunden
sind in Italien und Frankreich sowie in Südafrika.
Argentinien und weitere
lateinamerikanische Märkte bieten Wachstumschancen. Dylog beschäftigt
rund 300 Mitarbeitende in
vier Produktionsstätten in
Turin. Das Software- und
Technologieunternehmen
erzielt eine jährlichen
Umsatz von 30 Millionen
Euro, mit wachsender
Tendenz.
Weitere Informationen:
www.dyloghitech.com
12
X-RAY insight 2 | 2014
COMET INSIDE
Marco Pipino. Die Füllmaschinen bei
Glasverpackungen müssen sehr exakt
arbeiten, damit nichts zerbricht. «Geht
ein Glas entzwei, muss man die ganze
Anlage stoppen und reinigen. Plastik ist
elastisch, hält mehr aus», weiss Pipino.
beinhalten, sind bei uns äusserst selten,
in Amerika oder Afrika aber normal. So
grosse Mengen werden dort eher in Dosen oder Plastikbehälter verpackt als in
zerbrechlichem Glas. Glas hat ja auch einen Eigengewicht.»
Lebensgefahr abwenden
Doch warum legen die Foodhersteller so
grossen Wert auf die Glasfragment-Erkennung? «Schauen Sie, beissen Sie auf
ein Metallteilchen, kann ein Zahn abbrechen. Das ist zwar äusserst unangenehm
und Sie müssen zum Zahnarzt, aber der
Vorfall ist nicht lebensgefährlich. Glassplitter können da schon wesentlich
schlimmere, ja sogar lebensbedrohende
Probleme verursachen.» Screening von
Glasbehältern ist in Europa nachgefragt,
denn Glas ist beliebt, recyclierbar und
wird als hochwertig angesehen. «Glas
wird mit Sauberkeit und hoher Qualität
in Zusammenhang gebracht. Glas ist geruchs- und aromaneutral. Alkohol kann
zum Beispiel in Plastikbehältern chemisch reagieren, auch Honig schmeckt
anders, wenn es in Glas verpackt ist.
Selbst bei Wasser erkennen Konsumenten einen Unterschied», erklärt Marco
Pipino. Nicht zu vergessen, dass sensible Babynahrung in kleine Gläschen
abgefüllt wird. In Amerika, Asien oder
Afrika verwendet man im hochpreisigen Bereich Glasverpackungen. «In diesen Ländern werden aber in der Regel
XXL-Packungen gekauft. Packungen, die
drei oder fünf Kilogramm Lebensmittel
Dylog-Röntgensysteme mit eigener
Softwareabteilung
Die Ansprüche der Foodproduzenten auf
noch bessere und feinere Lebensmittelkontrolle steigen stetig. Denn sie wollen
beste Qualität garantieren. «Die Ansprüche steigen natürlich auch deshalb, weil
immer strengere Kontrollen möglich
sind», meint Pipino. Das Turiner Unternehmen baut seinen Erfolg nicht nur
auf der Hardware auf, sondern auch auf
der passenden Softwarelösung. «Dylog
ist ursprünglich ein Softwareunternehmen. Das ist ein klarer Vorteil, denn wir
haben dieses wichtige Know-how im
Haus. Besonders stolz sind wir darauf,
dass viele Mitarbeitenden schon unzählige Jahre bei uns arbeiten. Wir konnten
also mit demselben Team unser Wissen
und Können stets verfeinern und vorwärtsbringen.» Dank der Software können Glasfragmente einerseits äusserst
zuverlässig und blitzschnell erkannt und
aussortiert werden. Anderseits bleibt
die Anzahl derjenigen Gläser, die irrtümlich aussortiert werden, äusserst gering.
«Die Rate der falsch aussortierten Gläser ist nicht zu unterschätzen», erklärt
Marco Pippino. «Denn jedes Glas, das
irrtümlich entsorgt wird, ist Geld, das
verloren geht, sind Ressourcen, die unnötig vernichtet werden. Dank unserer
Software können wir hier Mehrwert bieten», betont Pipino.
Stark ist das Turiner Unternehmen auch
im Bereich der Pharma-Inspektion, wo
häufig auf Glasverpackungen gesetzt
wird, zum Beispiel bei grösseren Ampullen. Weiter wird auch kontrolliert, ob
alle Blisterverpackungen mit Tabletten
gefüllt sind.
Suche nach der Stecknadel
Als neues Anwendungsgebiet werden
beispielsweise Kleider des Designerlabels Ferragamo nach Nadeln untersucht. «Die Prüfung von Herrenanzügen
ist nicht immer ganz einfach, denn in einem Anzug hat es auch durchaus Metallteile wie Knöpfe, die dazugehören. Um
Steck- oder Nähnadeln zu finden, muss
deshalb diese Form definiert sein. Röntgensysteme erkennen die Form der Nadel und sortieren diese Kleidungsstücke
aus. Dasselbe wird auch bei Schuhen
angewendet, damit zum Beispiel keine
Nägel in der Ferse steckenbleiben oder
alle Nägel akkurat verarbeitet sind», erklärt der Dylog-Manager.
Die eigene Leistung stets übertreffen
Dylog entwickelt und verfeinert ihre
Technologie und Software stetig weiter.
«Wir engagieren uns zusammen mit unseren Kunden und wollen jeden Tag die
Leistung vom Vortag übertreffen», be-
schreibt Pipino das erklärte Motto. Die
neuste Entwicklung von Dylog ist im Bereich der Fettanalyse. «Die Fettanalyse
wird in den nächsten Jahren einen hohen Stellenwert erhalten», meint Pipino.
Das heisst, Foodproduzenten müssen
genau deklarieren können, aus wieviel
Prozent Fleisch und Fett eine Salami
oder Mortadella besteht. «Gesetze werden den Fettgehalt vorscheiben. Dank
unseren Röntgensystemen können wir
den Fettgehalt mit einer minimalen Abweichung bestimmen.»
Dylog ist ursprünglich
ein Softwareunternehmen.
Somit entwickelt das Unternehmen auch die passende
X-ray Software dazu.
«Um Steck- oder Nähnadeln zu
finden, muss diese Form definiert
sein. Röntgensysteme erkennen
die Form der Nadel und sortieren
diese Kleidungsstücke aus.»
Marco Pipino, Managing Director, Dylog Hi Tech Departement
Ausserdem wird noch in diesem Jahr
ein neuartiges Prüfsystem auf den
Markt kommen, das dank drei integrierter COMET-Röntgenröhren die Produkte
gleichzeitig von verschiedenen Seiten
kontrollieren kann, und das schneller
und genauer als je zuvor. «Dies eröffnet uns neue Möglichkeiten und bringt
uns und unsere Kunden im Bereich der
Foodinspektion wieder einen riesigen
Schritt vorwärts.»
X-RAY insight 2 | 2014
13
COMET INSIDE
COMET INSIDE
Röntgenprüfung eines Rades im
YXLON-Inline-System.
Zerstörungsfreie Materialprüfung
«Mehr als nur brillante Bilder –
more than the best image»
Time is money. Produktionsprozesse werden schneller
und flexibler. Kunden verlangen in ihren Produktionsprozessen Röntgenprüf- und Messsysteme, die höchste
Genauigkeit und Zuverlässigkeit garantieren, denn jede
Minute Stillstand in der Produktion kostet Geld. Für
diese Schlüsselanforderungen – Tempo, Zuverlässigkeit und Genauigkeit – sind die hoch präzisen Röntgen­
prüfsysteme von YXLON Weltklasse, wie Stefan Moll,
Präsident X-Ray Systems YXLON, im Interview erklärt.
14
X-RAY insight 2 | 2014
1 | 2014
Stefan Moll, Ihr Motto lautet:
«More than the best image».
Was meinen Sie damit?
«The best image» zu liefern, ist unsere
Pflicht, da gibt es keine Diskussion. Doch
wir wollen mehr als nur unsere Pflicht
erfüllen. Deshalb ist «more than the best
image» unser Motto. Das «more» sind
zum Beispiel das Prozessverständnis,
partnerschaftliche Lösungen von Problemen gemeinsam mit unseren Kunden und
unser Service. Das «more» sind auch die
einfache Bedienung unserer Systeme und
die direkte Berücksichtigung der individuellen Anforderungen unserer Kunden.
YXLON ist weltweit mit weit über
50 Prozent Marktanteil führend im
Bereich der Reifen- und Räderprüfung.
Wo liegen die Stärken Ihrer Systeme?
«Die Hochwertigkeit unserer
Systeme macht sich bei den
Kunden schnell bezahlt.»
Stefan Moll, President of X-Ray Systems YXLON
In der Zuverlässigkeit und insbesondere
in der von uns inhouse entwickelten Software. Wir sind weltweit führend, was die
sogenannte Uptime betrifft. Diese liegt
bei über 98 Prozent. Die Uptime sagt aus,
wie lange ein System verfügbar beziehungsweise in Betrieb ist, ohne stillzustehen.
Weshalb ist diese Uptime so wichtig?
Die hohe Prozentzahl von 98 Prozent bedeutet: Die Anlagen fallen so gut wie nie
X-RAY insight 2 | 2014
15
COMET INSDE
COMET INSIDE
aus, laufen praktisch 24 Stunden am
Tag, 7 Tage die Woche. Das ist für den
Kunden immens relevant, weil unsere
Räderprüfsysteme in der Regel inline
betrieben werden. Sie sind Teil einer
grossen Produktionslinie und da kostet jede Minute Stillstand bares Geld.
Herzstück unserer Systeme ist die Au-
«Wir unterstützen unsere
Kunden, Technologiesprünge
zu machen.»
Stefan Moll, President of X-Ray Systems YXLON
tomatic Defect Recognition (ADR) Software. Dank dieser Software werden
fehlerhafte Teile automatisch auf der
Linie erkannt und aussortiert. Mit einer quasi hundertprozentigen Uptime
halten wir bei unseren Kunden die Produktivität hoch. Ihre Fertigungsanlagen
laufen auf höchster Geschwindigkeit
und YXLON-Prüfsysteme halten mit.
Kann man sagen, dass ADR eine Art
Standardsoftware in Prüfsystemen ist?
Welchen Vorteil hat der Kunde mit der
YXLON-ADR-Software?
ADR ist zwar ein Standard für Inline-
prüfsysteme, aber unsere YXLON-ADRSoftware ist die anerkannte Referenz,
wenn es um Fehleridentifikation und
korrekte Aussortierung geht. Aber nicht
nur dann. Aufgrund der ausserordentlichen Präzision werden Fehler nicht nur
sicher erkannt und fehlerhafte Teile aussortiert, sondern darüber hinaus wird
der Pseudoausschuss auf ein Minimum
reduziert. Um Pseudoausschuss handelt
es sich, wenn Teile fälschlicherweise als
fehlerhaft befunden und aussortiert werden, was ebenfalls überflüssige Kosten
bedeutet. Darüber hinaus erfasst unsere
Software kontinuierlich die statistischen
Prozessdaten und meldet sie zurück
(Prozessfeedback), sodass bei erhöhtem
Fehleraufkommen sofort und gezielt in
den Prozess eingegriffen und Verbesserungsmassnahmen eingeleitet werden
können. Durch diese Möglichkeiten zur
Prozessoptimierung macht sich die Hochwertigkeit unserer Systeme beim Kunden
schnell bezahlt.
Haben sich die Anforderungen der Kunden über die Jahre hinweg verändert?
Die Kunden verlangen mehr und mehr ein
besseres Verständnis ihrer Prozesse. Das
heisst, wir sind nicht mehr nur Zulieferer,
sondern auch Berater und strategischer
Technologiepartner. Die Anforderung,
noch schneller, noch stabiler und immer
genauer zu sein, beantworten wir mit innovativen Produkten und optimalen Lösungen. Wir unterstützen unsere Kunden
dabei, Technologiesprünge zu machen.
Kunden der Automobilindustrie agieren global. Auch YXLON ist mit seinen
Standorten weltweit vertreten: Wie
wichtig ist das Zusammenspiel der
Standorte?
Unsere Kunden sind weltweit vertreten
und agieren global, genau wie wir. Mit
unseren acht Standorten und einem Repräsentantennetz in über 50 Ländern,
sind wir dort bei unseren Kunden vor
Ort, wo sie uns brauchen. Wir bieten
standardisierte und kundenspezifische
Systeme, genau wie unseren kompetenten Service, Trainings und Beratungen,
überall gleichermassen an, was für unsere global agierenden Partner bedeutet,
dass sie an all ihren Standorten dieselbe
Qualität und Unterstützung von uns bekommen. Konkret heisst das: Einer der
grössten Zulieferer der Automobilindustrie produziert Aluminiumräder an seinen
verschiedenen weltweiten Standorten.
Um überall dieselbe Qualität zu erzielen,
sind die Giessprozesse vereinheitlicht.
Wir können durch unsere lokale Präsenz
diese Prozesse an jedem Standort direkt
unterstützen und die Qualität der Produkte sicherstellen.
Wir haben über die Aluminiumräder-Prüfung gesprochen. Ist YXLON bei der Reifenprüfung ebenfalls so gut positioniert?
Dieses Geschäft ist ähnlich strukturiert
wie das Rädergeschäft. Auch da agieren
wir global – nah beim Kunden. Bei der
Pneuprüfung können wir allerdings noch
mit einer Besonderheit aufwarten: Wir haben einen eigenen Röntgendetektor entwickelt, den wir auch in Hamburg selbst
herstellen. Damit haben wir die komplette
Röntgenkette selbst in der Hand und das
Know-how für alle Kernkomponenten wie
Röhren, Detektoren und Software in Hamburg konzentriert.
«Wir sind nicht nur
Zulieferer sondern auch
Technologiepartner.»
Stefan Moll, President of X-Ray Systems YXLON
Wie ist die Zusammenarbeit zwischen
YXLON und COMET?
Es geht darum, die Endkunden zu begeistern. Da ist unsere Zusammenarbeit
ausserordentlich wichtig und berei-
Reifenprüfanlage mit
ADR Software. Die Reifen werden
mit grösster Sorgfalt geprüft.
16
X-RAY insight 2 | 2014
X-RAY insight 2 | 2014
17
COMET INSIDE
EXPERTENWISSEN
chernd. Gemeinsam können wir den Kunden ein massgeschneidertes Produkt bieten. Wichtig für uns ist ausserdem, dass
wir zuverlässige Komponenten erhalten.
Denn was die Qualität betrifft, gehen wir
keine Kompromisse ein.
YXLON International
GmbH
Als direkter Nachfolger
von Philips reichen die
Wurzeln von YXLON bis
zu C.H.F. Müller, dem
Hersteller der ersten Röntgenröhre, zurück. YXLON
International ist heute der
weltweit führende Anbieter von Röntgensystemen
für industrielle Anwendungen. Dank langjähriger
Erfahrung und Innovationsfreude konnte YXLON
das Vertrauen der namhaftesten Produzenten in der
Automobilindustrie, Luftund Raumfahrt, in der
Elektronikindustrie und
anderen Bereichen gewinnen. Seit Januar 2007
gehört YXLON International zur COMET Gruppe.
YXLON ist ja nicht nur im Bereich Reifenund Räderprüfung führend, sondern auch
auf dem Gebiet der Computertomografiesysteme. In diesem Jahr hat YXLON
auf der «Control», der internationalen
Messe für Qualitätssicherung, die neuen
CT-Systeme FF20 CT und FF35 CT präsentiert. Wie waren die Reaktionen?
Unsere Erwartungen wurden bei Weitem
übertroffen. Die Kunden waren neugierig
und wollten unsere neuen Systeme FF20
CT und FF35 CT sofort bestellen. Mit diesen Systemen gehen wir neue Wege in
der Bedienungsfreundlichkeit. Wir zeigten
auf der Control bereits funktionsfähige
Prototypen, sodass die Kunden vor Ort
die neuen Möglichkeiten kennenlernen
konnten.
Was ist denn so besonders an diesen
neuen Systemen?
Die Bedienung erfolgt wie beim Smartphone per Touch mit selbsterklärenden
grafischen Symbolen. Sie basiert auf einer
neuen innovativen Softwareplattform, die
massgebend für die nächsten Jahre sein
wird. Zukünftig kommt die Softwareplattform auch auf den grösseren CT-Systemen – die mit 600-kV-Röhren von COMET bestückt sind – zum Einsatz. Mit den
ersten beiden kleinen Produkten dringt
YXLON in den Mikrokosmos vor, wo Kunden Details im Nanometer-Bereich interessieren. Dies sind nicht Anwendungen
in der Inlineproduktion, sondern Anwendungen im Bereich Labore, Forschung
und Entwicklung, wie die Materialanalyse
und die hoch präzise 3-D-Vermessung von
Bauteilen.
Die YXLON-Systeme sind qualitativ führend. Gilt dasselbe auch für den Service?
Unbedingt! Mit unserem weltweiten Servicenetz sind wir überall sehr nah am
Kunden. In unseren zehn Servicecentern
bieten wir nicht nur Applikationsdienstleistungen, sondern auch Seminare und
Kundentrainings an. Auf Wunsch können Trainings auch beim Kunden vor Ort
stattfinden. Mit dem Servicepass kann der
Kunde unsere Serviceleistungen genau
nach seinem Bedarf für sich sicherstellen.
Darüber hinaus sind auch kundenindividuelle Serviceleistungen jederzeit mit uns
möglich. Nur wer nah an seinen Kunden
ist, kann für sie die optimalen Produkte bereitstellen.
Mit der Zentrale in Hamburg und Vertriebs- und
Servicestandorten in
Tokio, Osaka, Hudson
(Ohio), San Jose (Kalifornien), Peking, Schanghai,
Hattingen und Heilbronn
sowie einem Repräsentantennetz in über 50 Ländern
ist YXLON weltweit bei
seinen Kunden vor Ort.
Weitere Informationen:
www.yxlon.com
Schon kleinste Fehler werden bei der Reifenprüfung registriert
und begutachtet.
18
X-RAY insight 2 | 2014
Kunst- und Kulturgutanalyse
Karl der Grosse – ein Kaiser
wird durchleuchtet
Wie alt ist die kunsthistorisch wertvolle Stuckstatue
Karls des Grossen im Schweizer Kloster Müstair
wirklich? Ein Forschungsprojekt soll anlässlich des
1200. Todestages von Kaiser Karl darüber Aufschluss
geben. Zu diesem Zweck wird die unter UNESCOSchutz stehende Karlsstatue, die im Chorpfeiler des
Klosters steht, gründlich untersucht.
Die Stuckstatue Karls des Grossen
(747–814 n. Chr.) hat innerhalb der internationalen Kunstgeschichte einen besonderen Stellenwert. «Sie gilt als die
älteste Monumentalstatue von Kaiser
Karl», erklärt Jürg Goll vom schweizerischen Archäologischen Dienst Graubünden. Die Statue ist zwischen dem
8. und 12. Jahrhundert entstanden.
Doch genauer konnte ihr Alter bisher
nicht ermittelt werden. «Um sie kunsthistorisch einzuordnen, sollten wir das
Alter der Statue etwas präziser definieren können», meint Goll weiter. «Diese
Forschungsarbeit ist ein wichtiger Beitrag unseres Landes zur internationalen
Kunstgeschichte.»
COMET-Expertenwissen gefragt
Dass die Statue gerade jetzt untersucht
wird, hat seinen Grund: Der Todestag
Karls des Grossen jährt sich zum 1200.
Mal. 2014 ist deshalb das «Karlsjahr».
Kaiser Karl gilt als Stifter des BenedikX-RAY insight 2 | 2014
19
EXPERTENWISSEN
EXPERTENWISSEN
Karl der Grosse – strategischer Vordenker
Kaiser Karl der Grosse war wohl der bedeutendste Herrscher des
Mittelalters, dessen Wirken in der Wiederherstellung des römischen Kaisertums gipfelte. Er war einerseits ein harter Kriegsmann,
anderseits reformierte er Kirche und Bildungswesen. Als fränkischer
Krieger unterwarf er Sachsen und die oberitalienischen Langobarden seiner Herrschaft. Kaiser Karl verlieh dem Reich nicht nur
militärische, sondern auch politische Strukturen mit verbindlichen
Gesetzen. Die Kirche erhielt zudem den Auftrag, die Bildung zu
fördern und Schulen zu gründen. Auch in der Schweiz hat Karl der
Grosse, der 1165 heiliggesprochen wurde, seine Spuren hinterlassen. Unter anderem soll die Gründung des Klosters Müstair auf ihn
zurückgehen. Die Legende von Müstair besagt, dass Karl der Grosse
nach seiner Krönung zum Langobardenkönig im Jahr 774 auf seiner
Rückreise auf dem Umbrailpass in einen Schneesturm geriet und
für seine Errettung die Stiftung eines Klosters gelobte. So kam es,
dass das Kloster St. Johann ab 775 erbaut wurde.
Kaiser Karl gilt als Stifter des Benediktinerinnenklosters in Müstair. Seit 1983 gehört das
Kloster zum Weltkulturerbe der UNESCO.
tinerinnenklosters in Müstair. Seit 1983
gehört das Kloster zum Weltkulturerbe
der UNESCO. Aus Anlass des aktuellen
Ereignisses finanziert der Schweizerische Nationalfonds das aufwendige
Projekt: Zwei Jahre lang, 2013–2015,
dauern die Untersuchungen an der
historischen Statue. Um die Substanz
der Statue zu erfassen und Fragen zur
Entstehung, Veränderung, Funktion
und Datierung beantworten zu können,
meldeten sich die Forscher des Institutes für Kunstgeschichte der Universität
«Wir müssen möglichst bis in
den Kern hineinschauen,
um die Statue wirklich einordnen
zu können.»
Jürg Goll, Archäologischer Dienst Graubünden
20
X-RAY insight 2 | 2014
Bern und des Archäologischen Dienstes
Graubünden als Erstes bei den Röntgenexperten der COMET in Flamatt. Das
Fachwissen, das technologische Knowhow und die umfassende Kundenberatung seitens COMET war im Rahmen
der strategischen Vorbereitung des
Projektes unverzichtbar. Es half, den
richtigen Weg für das Projekt zu definieren und es schnell zu starten. Da die
Statue aus konservatorischen Gründen nur
zerstörungsfrei untersucht werden kann,
wurden Fachexperten der YXLON International und Partner aus dem Netzwerk –
das Bundesamt für Materialforschung und
-prüfung (BAM) in Berlin – herbeigezogen.
Berühren des Kunstwerkes verboten
Dass die Untersuchung der Statue dermassen aufwendig ist und lange dauert, hat
mehrere Gründe: So ist das Kunstwerk ein
sogenanntes Palimpsest, das heisst, dass
die Statue mehrmals überarbeitet, weiter-
geformt und abgeändert wurde. «Ziel ist,
den Aufbau und die Zusammensetzung der
Stuckfigur bis in den Kern zu durchleuchten.
Nur so wird es gelingen, die Teile von möglicherweise unterschiedlichem Alter auseinanderzuhalten. Dazu müssen wir auch die
Nahtstellen der verschiedenen Schichten
nachweisen», sagt Jürg Goll. Ausserdem
könne das historisch wertvolle Werk nicht
einfach vom Sockel genommen und zur Untersuchung ins Labor geschickt werden. Die
Statue darf nicht von ihrem Platz entfernt
werden. «Wir wissen zum Beispiel, dass
es interessante Befunde auf der Rückseite hat, weil wir in einem Hohlraum hinter
dem Rücken Aufnahmen mit dem Smartphone machen konnten. Noch fehlt der Gesamtüberblick, weil wir nicht richtig an die
Stelle herankommen.» Und die Röntgenexperten von COMET ergänzen: «Könnte
man die Statue vom Sockel nehmen, würde
eine Computertomografie-Röntgenuntersuchung am meisten Aufschluss geben.»
Das rund 800-jährige Kulturgut ist aber so
kostbar, dass es nicht «reisen» darf und nur
berührungsfrei untersucht werden kann.
Einblicke liefern erste Ergebnisse
Um mögliche Strukturen im Innern der
Statue darstellen zu können, wurde die
Materialprüfung technlogisch mit einem
7,5-MeV-Betatron-Röntgenstrahler
und
einem Speicherfoliensystem als Detektor
durchgeführt. Erste Messungen durch das
BAM haben ergeben, dass die Gipsstatue
mindestens aus zwei Teilen besteht. Sie
konnten erkennen, dass im Bereich des
Gehrocks eine Sockelplatte eingesetzt ist,
die von Auge nicht sichtbar ist. Dadurch
ruht der gesamte Torso mit seinem Gewicht auf dieser steinernen Sockelplatte.
Weitere Untersuchungen sind momentan
im Gange. 2015 soll dann die abschliessende Bewertung der Untersuchungen
vorliegen und in einer umfassenden Publikation veröffentlicht werden.
Kunst und Kulturgutanalyse – COMET und
YXLON zwei starke
Partner
Die Röntgenprüfung ist
die ideale Methode, um
seltene Kulturgüter mittels
bildgebender Verfahren zu
analysieren. COMET und
YXLON ergänzen hier ihr
Spektrum und ihre innovativen Leistungen: COMET
liefert das passende Herzstück, die X-Ray-Röhre mit
passendem Generator für
Untersuchungen im niedrigen und höheren Energiebereich. YXLON liefert
innovative CT-System-Lösungen mit einfacher und
intuitiver Bedienungssteuerung. COMET versteht
sich als Partner auf diesem
Anwendungsgebiet und
berät Kunden im Vorfeld
eines geplanten Projekts.
Namhafte Museen wie
das Tokyo Museum, das
Metropolitan Museum in
New York, sowie diverse
Institute und Museen in
Europa und der Schweiz
vertrauen auf die Expertise
von COMET.
Weitere Informationen:
www.comet-xray.com
www.yxlon.com
www.muestair.ch
www.ikg.unibe.ch/content/
forschung/forschungsprojekte/kloster_muestair/
index_ger.html
X-RAY insight 2 | 2014
21
PRODUKTE & NEWS
PRODUKTE & NEWS
ditierten Testlabors (CBTLs) durchführen
dürfen», erklärt Marcel Dysli weiter. Für
die Prüfungen der COMET-Röntgenröhren
war die NCB-Stelle SIQ zuständig.
Ein mehrköpfiges Team aus den Bereichen
R&D, Produktion, Qualität und Support
hat am COMET Industrial X-Ray-Standort
in der Schweiz/Flamatt während vier Monaten die komplexe Zertifizierung nach
der Norm IEC/EN61010-1 und dem sogenannten «CB-Scheme»-Prüfverfahren erfolgreich abgeschlossen. Diese wichtige
Zulassung gewährleistet in erster Linie
die elektrische Sicherheit der Röntgenröhren. «Dies bedeutet etwa, dass der Kunde
sicher ist vor Stromschlägen, dass nichts
überhitzt oder brennen kann», erklärt
Marcel Dysli, Verantwortlicher Quality Assurance & Test bei COMET IXT.
SIQ-Prüfzeichen
und CE-Konformität sind für Kunden sichtbar auf
den entsprechenden Produkten
und Dokumenten
Zusätzlich zum «CB-Scheme»-Verfahren
hat COMET eine international anerkannte
Baumuster- oder Typenprüfung erlangt.
«Das bedeutet, dass die nationale Zulassungsstelle SIQ unsere Produktion und
die entsprechenden Produkte in regelmässigen Abständen auditiert. So wird sichergestellt, dass ein bestimmtes Produkt
immer denselben Richtlinien und Normen
entspricht, wie jenes Produkt, das ursprünglich geprüft und zugelassen wurde.
Hier bieten wir unseren Kunden einen klaren Mehrwert, denn die Typenprüfung gibt
ihnen zusätzliche Sicherheit und dient ausserdem der Vertiefung unserer internen
Qualitätssicherung», so Dysli weiter.
www.iecee.org
www.siq.si
CE-Zertifizierung/Typenprüfung von Röntgenröhren
Zertifiziert: X-Ray-Röhren
für höchste Produktsicherheit
Zeigen Sie uns Ihre Bilder!
Marcel Dysli, Quality Assurance & Test bei COMET IXT
22
X-RAY insight 2 | 2014
Das «CB-Scheme»-Prüfverfahren ist ein
weltweit anerkannter und durch das
IEC (International Electrotechnical Commission) entworfener und überwachter
Prozess. Dieser soll helfen, den internationalen Zertifizierungsprozess zu vereinfachen. «Weltweit gibt es 52 Länder,
welche diesem Verfahren angeschlossen
sind, und rund 65 vom IEC anerkannte
«National Certification Bodys» (NCB), die
solche Prüfungen in insgesamt 276 akkre-
27. – 30. Oktober 2014
ASNT,
Annual Conference 2014
Charleston/
South Carolina, USA
12. – 14. November 2014
6. Internationales
Symposium zu NDT in
der Luftfahrtindustrie
Madrid, Spanien
17. – 19. Februar 2015
NDT Russia – 14th
International exhibition
for non-destructive
testing and technical
diagnostics
Moskau, Russland
08. – 15. März 2015
SPIE Smart Structures/
Non-Destructive
Evaluation 2015
San Diego, USA
16. – 19. März 2015
ASNT 24th Research
Symposium 2015
Garden Grove, CA, USA
COMET-Röntgenröhren werden regelmässigen Tests
bei weltweit anerkannten Prüfstellen unterzogen.
Unsere Kunden können sich auf geprüfte Produkt­
sicherheit verlassen.
«Hier bieten wir unseren Kunden
einen Mehrwert, denn
die Typenprüfung gibt ihnen
zusätzliche Sicherheit und dient
ausserdem der Vertiefung unserer
internen Qualitätssicherung.»
WELTWEITE
X-RAY-EVENTS 2014/15
25. – 26. März 2015
2nd Intern. Symposium on
Optical Coherence
Tomography for NDT
Dresden, Deutschland
«Late Summer
Harvest» von Paul
Ellis, NDT Sales
Manager, COMET
Technologies USA
Röntgenbilder faszinieren uns. Sie sind
fester Bestandteil unseres (Berufs-)Alltags. Deshalb freut es uns immer wieder,
wenn wir Zuschriften erhalten. Zeigen
auch Sie uns Ihre besten Röntgenbilder –
aus Ihrem Berufsumfeld oder von kunstvoll inszenierten Alltagsgegenständen.
Die besten Bilder werden wir im «X-Ray
insight» veröffentlichen.
Schicken Sie uns Ihre Bilder (300dpi/max.
5 MB) mit Ihren persönlichen Angaben
(Vorname, Name, Unternehmen), Informationen zum Bildsujet und der Aufnahmeart an magazine@comet-xray.com
4. – 6. Mai 2015
NDT of Composites II
Seattle, WA, USA
27. – 29. Mai 2015
6th International
Conference on Emerging
Technologies in NDT
Brüssel, Belgien
1. Juni 2015
NDT Canada 2015
Edmonton, Kanada
X-RAY insight 2 | 2014
23
XRS-600
for highest penetration
COMET is pleased to offer all the necessary components for a customized X-Ray Source:
The new XRS-600 module contains a COMET MXR-601HP/11 tube, XRP generator 600 kV,
HV-cables, cooler and interconnections designed for easy integration that will optimized
system performance. The XRS-600 module is factory pre-tested for hassle
free installation and operation.
Stepless control of kV and mA
Easy to install, easy to operate
Suitable for factory floor application
Arc resistant design increases efficiency
Higher resolution by using HP-Technology
Higher penetration, shorter exposure times
Arc suppression minimizes number of restarts
COMET – Marketleader with over 65 years of experience
SERVICE CENTER
EUROPA & ROW
COMET Switzerland
Herrengasse 10
3175 Flamatt
Switzerland
SERVICE CENTER
USA
COMET Technologies
USA, Inc.
100 Trap Falls Road Extension
Shelton, CT 06484
USA
SERVICE CENTER
ASIA
COMET China
1201 Guiquiao Road
Building 10, 1st floor
Pudong, Shanghai 201206
P.R. China
T +41 31 744 9000
F +41 31 744 9887
service.xray@comet.ch
T +1 203 504 7464
F +1 203 969 2162
service.xray@cometusa.com
T +86 21 6879 9000
F +86 21 6879 9009
service.xray@cometchina.com
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