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Korrosionsschutz am Kölner Dom - www.c

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Lehrstuhl Bauphysik Universität Dortmund
Wahlpflichtveranstaltung:
“Bautenschutzseminar”
Thema:
Korrosionsschutz am Kölner Dom
bearbeitet von:
Amin Subh
Carsten Linka
Korrosionsschutz am Kölner Dom
Bearbeitet von: Carsten Linka und Amin Subh
Bauwerk:
Der Dachreiter des Vierungsturmes wurde zwischen 1855
bis 1861 erbaut und besteht
aus drei Teilen:
1. Turmhelm
2. Glockenstube
3. Turmfuß
Konstruktion:
Die Eisenkonstruktion ist 6,15 m hoch und besteht aus:
- Walzeisen
- Unterbau aus Gußeisen
Wurden in einer Maschinenbaufabrik hergestellt.
Vorhandener Korrosionsschutz:
Bei der Herstellung:
Bei der Montage:
Nach der Montage:
Grundanstrich:
Leinöl mit Bleipulver
Verbesserung der Grundierung: Leinöl mit Bleipulver
Grundanstrich:
Leinöl mit Bleimennige
Deckanstrich:
Leinöl mit Lithopone*
Kommentar: Handentrostung, Pinselanstrich
(*durch Fällung mit Zinksulfat/Bariumsulfid zu
Zinksulfid/bariumsulfat und Glühung hergestellt)
Untersuchung:
1.
2.
3.
4.
elektromagnetisch auf Gesamtschichtdicke
Keilschnittverfahren (Schichtdicken der Einzelschichten); Paint-Inspection-Gage
Gitterschnittverfahren nach DIN 53151 (Ermittlung der Anstrichhaftung)
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen mit energiedispersen Röntgenanalyse (Pigmente der
einzelnen Schichten)
5. Infrarot-spektroskopische Untersuchung (Bestimmung der Bindemittel und der Pigmente)
Ergebnisse:
Aus 1.:
Aus 2.:
Aus 3.:
Aus 4. Und 5.: siehe vorhandener Korrosionsschutz
- Gute Korrosionsschutzanstriche:
- Guter Witterungsschutz durch Dacheindeckung
- Korrosiver Angriff daher nur durch klimatische Bedingungen
- Schlechte Haftbedindungen der Einzelschichten ; Verbundversagen
Viele Schichten mit großer Gesamtdicke
→ schlechterer Verbund
Wenige Schichten mit geringer Gesamtdicke
→ bessere Haftung
Empfehlung:
Intensiventrostung und neuer Korrosionsschutzanstrich
(z.B. nach Blatt 77 der TL 918 300 der Deutschen Bundesbahn)
Grundbeschichtung: PVC Kombination mit Zinkphosphat / Zinkoxid
Deckanstrich:
PVC Kombination ohne Eisenglimmer
Sollschichtdicke 160 µm
Korrosionsschutz am Kölner Dom
Bearbeitet von: Carsten Linka und Amin Subh
Inhalt:
1. Bauwerk
2. Konstruktion
3. Vorhandener Korrosionsschutz
4. Beurteilung des Korrosionsschutzes
5. Empfohlene Maßnahmen
1
Lehrstuhl Bauphysik
Universität Dortmund
Korrosionsschutz am Kölner Dom
Bearbeitet von: Carsten Linka und Amin Subh
1. Bauwerk :
Der Dachreiter des Vierungsturmes
wurde zwischen 1855 bis 1861 erbaut
und besteht aus drei Teilen:
1. Turmhelm
2. Glockenstube
3. Turmfuß
2
Lehrstuhl Bauphysik
Universität Dortmund
Korrosionsschutz am Kölner Dom
Bearbeitet von: Carsten Linka und Amin Subh
2. Konstruktion:
Die Eisenkonstruktion ist 6,15 m hoch
und besteht aus:
- Walzeisen
- Unterbau aus Gußeisen
Wurden in einer Maschinenbaufabrik hergestellt.
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Lehrstuhl Bauphysik
Universität Dortmund
Korrosionsschutz am Kölner Dom
Bearbeitet von: Carsten Linka und Amin Subh
3. Vorhandener Korrosionsschutz:
Bei der Herstellung:
Grundanstrich: Leinöl mit Bleipulver
Bei der Montage:
Verbesserung der Grundierung: Leinöl mit Bleipulver
Nach der Montage:
Grundanstrich: Leinöl mit Bleimennige
Deckanstrich: Leinöl mit Lithopone
Kommentar: Handentrostung, Pinselanstrich
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Lehrstuhl Bauphysik
Universität Dortmund
Korrosionsschutz am Kölner Dom
Bearbeitet von: Carsten Linka und Amin Subh
4. Beurteilung des Korrosionsschutzes:
Untersuchungen ergaben:
- Gute Korrosionsschutzanstriche auf der Basis:
- Leinöl als Bindemittel
- Bleipulver als Aktivpigment
(gilt auch heute noch als unübertroffen)
- Guter Witterungsschutz durch Dacheindeckung
- Korrosiver Angriff daher nur durch klimatische Bedingungen
- Schlechte Haftbedingungen der Einzelschichten; Verbundversagen
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Lehrstuhl Bauphysik
Universität Dortmund
Korrosionsschutz am Kölner Dom
Bearbeitet von: Carsten Linka und Amin Subh
5. Empfohlene Maßnahmen:
Viele Schichten mit großer Gesamtdicke
→
schlechterer Verbund
Wenige Schichten mit geringer Gesamtdicke
→
bessere Haftung
Daher ist von weiteren Schutzanstrichen abzuraten.
Folgerung für eine längerfristige Schutzmaßnahme:
1. Intensiventrostung
2. neuer Korrosionsschutzanstrich (z.B. nach Blatt 77 der TL 918 300 der Deutschen Bundesbahn)
Grundbeschichtung:
Deckanstrich:
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PVC Kombination mit Zinkphosphat / Zinkoxid
PVC Kombination ohne Eisenglimmer
Lehrstuhl Bauphysik
Universität Dortmund
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