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Presseaussendung
13. Oktober 2014
VERNISSAGE CHRISTINE GUNZER + „BUNTE RÖHREN“
In „fremde Gefilde“ begibt man sich ab nächster Woche an der Universität für
Musik und darstellende Kunst Graz (KUG). Es wird bildende Kunst im Mittelpunkt
stehen, wenn in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz (KUL) am 15. Oktober
die Ausstellung Christine Gunzer + „Bunte Röhren“ eröffnet wird.
Zu einer Begegnung der Künste kommt es am 15.10.2014 ab 13.00 Uhr in der Grazer
Reiterkaserne. Studierende der Abteilung textil•kunst•design vom Institut für bildende
Kunst und Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz (KUL) sind eingeladen
worden, ihre Werke an der KUG (der Kunstuniversität Graz) zu präsentieren. So
ähnlich die beiden Universitäten einander in ihren Abkürzungen sind, so
unterschiedlich sind die Fachbereiche, die dort studiert werden können: Während man
an der KUL künstlerische und industrielle Gestaltung studieren kann, wird man an der
KUG in Musik und darstellender Kunst ausgebildet.
„Kunst darf nicht als Einzelbegriff verstanden, sondern muss als Kollektiv gesehen
werden“, erklärt Elisabeth Freismuth, Rektorin der KUG. „Musik und darstellende Kunst
benötigen, wie auch alle anderen Kunstformen, Inspiration von außen, um wirken zu
können. Die österreichischen Kunstuniversitäten kooperieren daher eng miteinander
und ich freue mich über dieses Projekt mit der Kunstuni Linz, in dem wir unsere
Kompetenzen bündeln“, führt Freismuth weiter aus und dankt dem KUL-Rektor Univ.Prof. Dr. Reinhard Kannonier für
diese besondere Form der universitären
Zusammenarbeit .
Auch in Zukunft möchte sie, gemeinsam mit anderen Kunstuniversitäten, ähnliche
Projekte gestalten.
Christine Gunzer + „Bunte Röhren“ stehen als Beispiel für die praktische Umsetzung
wesentlicher Merkmale der freien künstlerischen Studien. Gestaltungs- und
Materialkompetenz führen in Kombination mit künstlerisch-wissenschaftlicher Reflexion
und angewandter Problemlösungsneugier zu bemerkenswerter Vielfalt in den Werken.
Die Ausstellung ist bis einschließlich 15. Dezember 2014 zu sehen und im Zeitraum
von 08.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet.
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Rückfragen: Mag. Martin Eigler, Stabsabteilung für Öffentlichkeitsarbeit der KUG
Tel.: 0316/389-1152, Mobil: 0664/859 23 12, E-Mail: presse@kug.ac.at
www.kug.ac.at
AUSSTELLUNG:
CHRISTINE GUNZER + „BUNTE RÖHREN“
Anna Baldinger, Christine Brandl, Sandra Eichinger, Lea Gahleitner,
Katharina Grafinger, Anita Haxhija, Rudolf Heinz, Lisa Martinelli, Lisa Mayinger,
Julia Neuhold, Marlene Penz, Nicole Pühringer, Franziska Sponring, Eva Wutte
Kunstuniversität Graz, Reiterkaserne
Leonhardstraße 82-84
8010 Graz
Vernissage: 15.Oktober 2014, 13.00 Uhr
HINTERGRUNDINFO:
christine gunzer
in weiterführung ihrer bachelorarbeit hat die künstlerin christine gunzer neue
bildgewebe hergestellt. diese, aus handzeichnungen, symbolen, mustereintragungen,
schriftzügen und sprachrapportierungen zusammengestellten oberflächen breiten sich
entweder zu riesigen formaten wandfüllend aus oder werden in kleineren skizzenhaften
ausschnitten gezeigt. die nach allen seiten hin offenen papier- wachsobjekte entstehen
durch kopieren, zerschneiden und wieder zusammensetzen, also mittels einer „cut-uptechnik”. absicht der künstlerin ist es, auf diese weise herkömmliche
wahrnehmungsperspektiven zu durchbrechen und neu zu ordnen. darin ist die
handwerkliche methode insofern ein wesentlicher aspekt, als erst durch sensible
bearbeitung mittels druckverfahren, überzeichnungen und vernähungen diese neuen
aussagen bedeutung und gültigkeit erlangen.
bunte röhren
bezeichnet die thematische zusammenfassung von arbeiten einzelner künstlerischer
positionen. gleichformatige kartonrollen wurden mit der ausführung des konzepts des
„streifenmalens” überzogen. individuell gestalterische inhalte konnten ausschließlich
durch farbgebung, auftrag und rhythmisierung der abfolge eingebracht werden.
die formale geschlossenheit der kunstwerke, gegeben durch die vielseitig benutzen
gangpassagen der präsentationsbereiche, bilden ein ganzes und beruhigen den raum,
in dem es kein verweilen gibt. im vorbeigehen werden sich die einzelnen beiträge
wieder zu einem ganzen schließen und vermitteln trotzdem einen unendlichen freiraum
der ganz persönlichen ausführungen. die röhrensammlung ist durch die
architektonischen gegebenheiten nie in ihrer gesamtheit zu sehen, sie muss durch die
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Rückfragen: Mag. Martin Eigler, Stabsabteilung für Öffentlichkeitsarbeit der KUG
Tel.: 0316/389-1152, Mobil: 0664/859 23 12, E-Mail: presse@kug.ac.at
www.kug.ac.at
betrachtung in bewegung erst erschlossen werden. einen weiteren aspekt, die
erweiterung von räumen, bildet das im außenbereich platzierte singulare objekt der
künstlerin marlen penz. dort geht es bereits um die loslösung vom konzept der in serie
bemalten oberflächen und um die transformation zum skulpturalen objekt. verweisen
die bunten röhren auf inhaltlich gestalterische überlegungen, so steht die „große röhre”
zwar formal immer noch im selben kontext, die bedeutung aber liegt bereits auch in der
auseinandersetzung mit dem autonomen kunstwerk.
(Gilbert Bretterbauer)
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Rückfragen: Mag. Martin Eigler, Stabsabteilung für Öffentlichkeitsarbeit der KUG
Tel.: 0316/389-1152, Mobil: 0664/859 23 12, E-Mail: presse@kug.ac.at
www.kug.ac.at
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Kunst und Fotos
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