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EDI- Implementation Guidelines der VOLKSWAGEN AG

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VOLKSWAGEN AG
EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
Seite: 1
EDIImplementation Guidelines
der VOLKSWAGEN AG
Informationsschrift für die Lieferanten der VOLKSWAGEN AG
im Belieferungsprozess für produktives Material, Originalteile,lagerhaltiges AMaterial und Sonstiges im Bereich E-Invoiving
Dieses Dokument sowie nachrichtenspezifische EDI-Guides
finden Sie in der aktuellen Fassung im Internet unter:
www.vwgroupsupply.com/portal01/vw/pub?path=/content/vwkbc/de/public/informationen/elektronische
r_datenaustausch/edi_guidelines.portlet.html
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
1
VOLKSWAGEN AG
EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
Seite: 2
Inhaltsverzeichnis
Seite
1.
1.1.
EDI BEI VOLKSWAGEN / AUDI
3
EDI-Standards: VDA / ODETTE / EDIFACT
1.2. Überblick zum EDI-Einsatz bei VOLKSWAGEN
1.2.1. Materialabruf
1.2.2. Materialanlieferung
1.2.3. EDI-Nachrichten-Implementierungsmatrix Volkswagen
1.3.
2.
2.1.
WebEDI-Einsatz bei Volkswagen
4
6
6
6
8
12
DER EDI-GESCHÄFTSPROZESS BEI VOLKSWAGEN
EDI im Entwicklungs- und Konstruktionsprozess
12
12
2.2. EDI im Materialabrufprozess
2.2.1. Lieferabruf / Lieferübersicht
12
12
2.3. EDI im Transport und Belieferungsprozess
2.3.1. WebEDI im Transport- und Belieferungsprozess
2.3.2. Belieferung an VOLKSWAGEN-Anlieferstellen
2.3.3. Lieferungen über Kommissionsläger (Lieferantenmaterial)
2.3.4. Abholsteuerung (AMES-T)
2.3.5. JiT/JIS-Anlieferung
2.3.6. Besonderheiten ŠKODA und SEAT
2.3.7. Einbindung der Spediteure im traditionellen Belieferungsprozess
2.3.8. Einbindung der Spediteure im AMES-T-Prozess
15
15
15
18
21
21
21
23
24
2.4.
Packmittelsteuerung (Behältersteuerung)
25
EDI-IMPLEMENTIERUNGSHINWEISE
26
3.
3.1. Anwendung der EDI-Standards bei VOLKSWAGEN
3.1.1. Dateinamenskonventionen bei VOLKSWAGEN
3.1.2. Der EDIFACT/ODETTE-Nutzdatenrahmen
3.1.3. Lieferabruf
3.1.4. Feinabruf
3.1.5. Abrufvorschau und Versandabruf
3.1.6. Lieferschein- und Transportdaten
3.1.7. Kommissionslager-Daten / JiT/JIS-Tagessammellieferschein
3.1.8. Sendungsbegleitende Belege
3.1.9. Warenanhänger
3.1.10. Packmittel-(Ladungsträger)daten VDA 4927
26
26
27
28
30
30
31
31
31
32
33
3.2. Code-Listen und allgemeine Datenfelder bei VOLKSWAGEN
3.2.1. Hinweise auf öffentliche Code-Listen und Schlüsseltabellen
3.2.2. VW/Audi-spezifische nachrichtentypübergreifende Datenfelder
3.2.3. Hinweise zum VW/Audi - EDI-Datenkatalog
33
33
33
37
4.
EDI-FUNKTIONSSTELLEN UND ANSPRECHPARTNER IN DER VW AG
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2
37
VOLKSWAGEN AG
EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
1.
Seite: 3
EDI bei Volkswagen / Audi
Vorwort
Dieses Dokument beschreibt den Belieferungsprozess für produktives Material und die
Anwendung der Nachrichtenstandards im Elektronischen Datenaustausch (EDI) zwischen
den europäischen Werken der Marken AUDI, AUDI de México, Bentley, Lamborghini,
Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Pkw, Škoda auto,Škoda Autpo India,
Aurangabad, Volkswagen Argentina, Volkswagen Russland, Volkswagen Indien und
VW Group of America (Chattanooga) (aus Vereinfachungsgründen nachfolgend
VOLKSWAGEN genannt) und ihren Zulieferern. Andere Marken und außereuropäische
Werke der VOLKSWAGEN AG haben EDI-Guides in Anlehnung an diese EDIImplementation-Guidelines erstellt. Die EDI-Verfahren gelten über das Produktionsmaterial
hinaus auch für lagerhaltiges Allgemeines (Verbrauchs-) Material und für Originalteile
(Ersatzteile).
Basis und Referenz der Prozess- und Detailbeschreibungen sind im VDA erarbeitete und
veröffentlichte VDA-Empfehlungen. Der VDA veröffentlicht Verwendungsempfehlungen auch
für die ODETTE-Nachrichtentypen und weiteren ODETTE-Standards (z.B. ODETTEWarenanhänger) sowie für ODETTE-Subsets von EDIFACT-Nachrichtentypen. Darüber
hinaus kommen bei VW auch EDIFACT-Nachrichtentypen zum Einsatz, die nicht auf VDAoder Odette-Empfehlungen basieren.
Diese Dokumentation und weitere nachrichtenspezifische Guides beinhalten nur ergänzende
Informationen zu den VDA-Empfehlungen und Odette- Standards. Daher ist die
Verfügbarkeit
der
relevanten
VDA-Empfehlungen
und
Odette-Beschreibungen
unverzichtbare Voraussetzung bei der Implementierung von EDI-Technik und –Nachrichten.
Die VDA-Empfehlungen sind auf den Internetseiten des VDA verfügbar (www.vda.de). Die
Dokumentation zu den ODETTE-Standards sind über die jeweiligen nationalen ODETTEOrganisationen zu beziehen. Die Anwendung der in der VOLKSWAGEN AG genutzten
EDIFACT-basierten Nachrichtentypen ist in separaten Nachrichten-Guides detailliert
beschrieben. Zum Verständnis von Struktur und Inhalten dieser Nachrichtentypen sind i.d.R.
keine weiteren Standard-Dokumentationen der Organisationen erforderlich. Die EDIFACTNachrichten-Guides gelten teilweise auch für die Marken Skoda und SEAT.
Änderungen oder Ergänzungen zur EDI-Implementierung in den Werken der VOLKSWAGEN
AG werden wir für Sie im erforderlichen Umfang auf der B2B-Plattform zur Verfügung stellen.
Von unseren nicht EDI-fähigen Zulieferern erwarten wir die Nutzung und Bedienung der
Web-basierten Anwendung WebEDI für Liefer– und Feinabrufe sowie Lieferscheindaten. Die
Anwendung versorgt die für die Applikation freigeschalteten Lieferanten mit aktuellen
Material-Bedarfsinformationen (Abrufdaten) und unterstützt den Dispositions- und
Belieferungsprozess.
Die in unseren Werken erwarteten Liefer- und Transportdaten können mit WebEDI einfach
auf Basis der Lieferabrufe aufbereitet werden. Feinabrufdaten und das fixierte AMES-T
Versandsoll werden in der Aufbereitung ebenfalls berücksichtigt. Mit WebEDI können alle
erforderlichen Standardbelege erstellt werden. Die vollständige Integration von EDI-Daten in
die Prozesse beim Lieferanten ist jedoch nur mit klassischem EDI gewährleistet.
Um mit der Anwendung WebEDI arbeiten zu können, muss der Lieferant auf der
Lieferantenplattform und als WebEDI-Nutzer in der Teilnehmerverwaltung mit DUNS- und
Lieferantennummer (inkl. Index) registriert sein.
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VOLKSWAGEN AG
EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
Seite: 4
EDI - Electronic Data Interchange
Austausch von strukturierten Geschäfts- und
Produktdaten zwischen externen Partnern
auf der Basis von Standards
EDI
Trading Partner
EDI
Trading Partner
Netzverbindungen
File
Transfer
Softwar
eee
Kommunikationsstandards
EDI
Converter
OFTP/ISDN,
OFTP/TCP.IP (ENX)
Nachrichtenstandards
VDA / ODETTE / X.12 /
ODETTE-EDIFACT / EDIFACT
EDI System
File
Transfer
Software
EDI
Converter
EDI System
Nachrichtentypen
Lieferabruf / Feinabruf /
Lieferschein / Gutschrift u.a.
AnwendungsSysteme
AnwendungsSysteme
Abb. 1: Was ist EDI?
Top
1.1.
EDI-Standards: VDA / ODETTE / EDIFACT
EDI (Electronic Data Interchange) ist der Austausch von strukturierten Geschäftsdaten (z.B.
Lieferabruf, Feinabruf, Lieferschein- und Transportdaten, Gutschrift) zwischen den
Informationssystemen von externen Partnern auf Basis von Nachrichtenstandards (VDA,
ODETTE, EDIFACT) und Kommunikationsstandards (ODETTE File Transfer Protokoll für
den Bereich der europäischen Automobilindustrie).
EDI ist unverzichtbar für schlanke, effiziente Geschäftsprozesse mit unseren Lieferanten von
Produktionsmaterial und Originalteilen und stellt die Voraussetzung für eine optimierte
Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten dar. Der EDI-Nutzen ist auf beiden
Partnerseiten gegeben, auch auf Lieferantenseite. Volkswagen und Audi erwarten auf der
Lieferantenseite die integrierte EDI-Unterstützung des gesamten Geschäftsprozesses. Der
EDI-Nutzen beim Lieferanten entsteht im Prozess mit einer Integration der EDI-Nachrichten
zu den Inhouse-Systemen, wobei die Nachrichten datenseitig jeweils aufeinander aufbauen.
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
4
VOLKSWAGEN AG
EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
Seite: 5
VOLKSWAGEN nutzt die folgenden EDI-Standards:
VDA
Verband der Automobilindustrie
EDIFACT
Electronic Data Interchange for Administration, Commerce
and Transport
Der VDA hat als einer der ersten Industrieverbände bereits 1975 zur besseren
Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern die Entwicklung
von Nachrichtenstandards initiiert. Die erste Nachricht – Lieferabruf – wurde 1978 eingesetzt.
Als Ergebnis entstanden und entstehen neben Nachrichtentypen und DFÜProtokollvereinbarungen auch Verfahrensempfehlungen für den Belieferungsprozess.
Mit der Europäisierung der Geschäftsbeziehungen entstand 1984 die ODETTE-Initiative.
1986 wurde die EDIFACT-Initiative mit dem Ziel gegründet, einen weltweiten
branchenunabhängigen Nachrichtenstandard auf der Basis der ISO 9735 Syntax zu
erarbeiten. Die EDIFACT/ISO-Syntax hat eine variable Datenstruktur. ODETTE entwickelte
in einem ersten Schritt eigene Nachrichtentypen, die jedoch kompatibel zur EDIFACT-Syntax
ISO 9735 sind.
Die Migration der alten ODETTE-Nachrichtentypen zu ODETTE/EDIFACT-Subsets ist
weitgehend abgeschlossen. Der VDA wird für Subsets, die im Bereich des VDA relevant
sind, VDA-Empfehlungen herausgeben. Die Weiterentwicklung der alten ODETTENachrichtentypen sowie der VDA-Nachrichtentypen auf Basis von festen Satzstrukturen
wurde eingestellt.
In der weltweiten Joint Automotive Initiative (JAI) wurden – beginnend in 2001 – unter
Mitwirkung von Vertretern aus VDA-Mitgliedsfirmen Automotive Subsets der für den
Belieferungsprozess wichtigsten EDIFACT-Nachrichten entwickelt.
Durch ODETTE definierte Subsets erfüllen nicht in allen Fällen die Anforderungen der
VOLKSWAGEN AG. Daher nutzt VOLKSWAGEN auch Nachrichten, die dem EDIFACTStandard entsprechen aber nicht den Odette-Subsets aus EDIFACT.
Seit 1995 werden im VW/Audi-Belieferungsprozess ODETTE/EDIFACT-Subsets eingesetzt.
Im weiteren EDI-Ausbau ist geplant, weitere EDIFACT-Nachrichten zu implementieren, bei
Verfügbarkeit auch geeignete ODETTE/EDIFACT-Subsets. Bei implementierten
Nachrichtentypen setzen wir EDIFACT-basierte Nachrichten ebenfalls parallel zu
eingeführten VDA- und ODETTE-Nachrichtentypen ein. Es ist geplant, in einem
kontinuierlichen Auslauf die VDA- und ODETTE-Nachrichten weiterhin anzubieten.
VOLKSWAGEN bleiben die „alten“ VDA-Nachrichtentypen mit fester Satzstruktur so lange im
Einsatz, bis notwendige Erweiterungen des Datenumfanges eine Ablösung erzwingen.
Mittelfristig werden wir die bereits für Volkswagen festgelegten EDIFACTNachrichtenstrukturen an die globalen JAI EDIFACT-Subsets anpassen.
Als DFÜ-Protokoll hat sich das ODETTE File Transfer Protokoll (OFTP) für den Dateiversand
durchgesetzt. Mit Verabschiedung der OPFTP Version 2 wird VOLKSWAGEN über diese
Verbindung einen Nachrichtenaustausch anbieten.
Top
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VOLKSWAGEN AG
EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
1.2.
Seite: 6
Überblick zum EDI-Einsatz bei VOLKSWAGEN
Die nachfolgenden Informationen geben einen Überblick über den Stand der EDIImplementierung bei Volkswagen und Audi. Ein tabellarischer Überblick zum beabsichtigten
Ausbau mit weiteren EDI-Nachrichtentypen wird im Abschnitt 1.2.5. gegeben.
Weitere Vorschriften für den Belieferungsprozess bei Volkswagen und Audi (z. B. Allgemeine
Versandvorschrift, Verpackungsanweisung) sind parallel zu beachten.
1.2.1.
Materialabruf
Im Standardverfahren erhalten Lieferanten einen EDI-Liefer- oder Feinabruf abruf als VDA
4984 – Global DELFOR.
Der Versandabruf als elektronisches Pick-Up-Sheet wird bei VOLKSWAGEN als
Abholauftrag im AMES-T-Prozess eingesetzt. Als Versandabruf wird als ODETTE/EDIFACT
–Subset CALDEL/DELJIT von Volkswagen übertragen.
Ein weiterer Direktabruf CALDEL wird für die Steuerung der Direktanlieferung im
Originalteil-Streckengeschäft als Ergänzung zum Lieferabruf eingesetzt.
Der Produktionssynchrone Abruf (PAB) wird bei VOLKSWAGEN nur in speziellen Fällen
– bei auftragsbezogener Sequenzsteuerung (JiT) von Fahrzeugkomponenten – eingesetzt.
Bei neuen JiT-Installationen kommt das ODETTE/EDIFACT –Subset SYNCRO/DELJIT als
PAB und für modulspezifische Vorschaudaten zum Einsatz.
Lieferanten im Neuen Logistik-Prozess (NLK) erhalten eine Abrufvorschau in den Formaten
VDA 4905,EDIFACT DELFOR und VDA 4984 – Global DELFOR. Sie dient zur
Produktionseinplanung des Lieferanten.
Der verbindliche Abruf im NLK-Prozess erfolgt mit dem Versandabruf (VAB) im Format
GLOBAL DELJIT als elektronisches Pick-up-Sheet.
1.2.2.
Materialanlieferung
EDI Lieferschein- und Transportdaten erwarten wir zwingend sowohl für die traditionelle
Belieferung an VOLKSWAGEN-Abladestellen als auch für Lieferungen an Kommissionsläger
oder Externe Dienstleister. Auch bei der Belieferung im AMES-T-Prozess sind bei der
Abholung die Lieferschein- und Transportdaten zu senden. Wir erwarten hier entweder die
VDA 4913 in der Version 3 oder 4 oder die EDIFACT-DESADV.
Bei Übertragung von EDI Lieferschein- und Transportdaten erwarten wir sendungsbegleitend
Transport- und Sendungsbelege gemäß VDA 4939. Für Anlieferungen im NLK-Prozess
werden die sendungsbegleitenden Dokumente als Pick-up-Sheet (PUS) in einem
modifierten Format VDA 4939 erwartet. Grundsätzlich kann dieses Format jedoch auch
für konventionelle Anlieferungen verwendet werden.
Die Kennzeichnung der in der VOLKSWAGEN AG angelieferten Waren an den Packstücken
erfolgt mit dem JAI Global Transport Label – GTL verbindlich für alle Anlieferungen ab
1.12.2010.
Bei Anlieferungen im Rahmen NLK wird die Nutzung des GTLs zwingend vorausgesetzt.
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6
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Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
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Im JiT-Standardprozess bei VW/Audi wird ein Tagessammellieferschein (TSL) im Format
4913 oder EDIFACT-RECADAV erstellt. Der TSL wird immer von VOLKSWAGEN an den
Lieferanten übertragen.
In den Informationsverbund sind unsere Gebietsspediteure einbezogen.Die Spediteure
erhalten vom Lieferanten eine Kopie der EDI Lieferschein- und Transportdaten an
VOLKSWAGEN. Die EDI-Verbindung ist bilateral zwischen Lieferanten und dem
verantwortlichen Gebietsspediteur zu vereinbaren. Alternativ können die Lieferschein- und
Transportdaten auch von VOLKSWAGEN an die Gebietsspediteure übermittelt werden. Dies
ist im Einzelfall mit den zuständigen EDI-Koordinatoren der Marken abzustimmen.
Im AMES-T-Prozess erhält der Spediteur einen EDI-Transportauftrag aus unserem AMES-TSystem.
Der Gebietsspediteur sendet an Volkswagen je Frachtträger Anlieferdaten im Format VDA
4921 mit Angabe aller Sendungen / Lieferscheine. Die Anlieferungsdaten nach VDA 4921
von unseren Spediteuren nutzen wir zur vereinfachten Eingangserfassung der kompletten
Ladung eines Frachtträgers.
Für die Bestandsführung und Bewegungsmeldung unserer Packmittel (Ladungsträger)
setzen wir die VDA 4927 ein. Wir erwarten, dass die von uns gesendeten Nachrichten beim
Lieferanten empfangen und ausgedruckt werden können. Die Lieferanten erhalten von uns
monatlich den Kontovollauszug mit Bewegungsmeldungen.
Alle Behälterinformationen können (alternativ) in der LISON-Web-Anwendung unseres
Packmittel-Managements abgerufen werden. Die Packmittelanforderung (Leergut) kann nur
über die WEB-Anwendung erfolgen. Packmittel-Korrekturmeldungen sind ebenfalls nur über
die WEB-Applikation möglich.
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EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
1.2.3.
Seite: 8
EDI-Nachrichten-Implementierungsmatrix Volkswagen
Prozess
VDA (alte Struktur) EDIFACT/ODETTESubs.
VDA-Empfehlungs-Nr
Hinweis auf VW-Einsatz
EDIFACT-Bezeichnung
ODETTE-Bezeichnung
VDA-Empfehlungs-Nr
Hinweis auf VW-Einsatz
DELFOR
DELINS V4R0
Lieferabrufdaten
LAB
VDA – Global
Messages
VDA 4984 – Global
DELFOR
Vorschaudaten JIS
VDA 4905
im Einsatz
Auslauf Dez. 2016
Feinabrufdaten
FAB
DELFOR D97A
Im Einsatz
Auslauf Dez. 2016
DELFOR
DELINS V4R0 D96A
Vorschaudaten JIS
VDA 4984 – Global
DELFOR
VDA 4915
im Einsatz
Auslauf Dez. 2016
Abrufvorschau NLK
VDA 4905
Auslauf Dez. 2016
Versandabruf NLK
VAB
-
Kanban-Feinabrufdaten
KANBAN
-
DELFOR D97A
Im Einsatz
Auslauf Dez. 2016
DELFOR
DELINS V4R0
DELFOR D97A
Im Einsatz
Auslauf Dez. 2016
GLOBAL DEJIT
JAI EDIFACT D.04B;
2006
DELJIT
DELINS V4R0 D96A
VDA 4984 – Global
DELFOR
VDA 4985 – Global
DELJIT
Ab 2015 geplant
VDA 4985
Einsatz nicht geplant
Versandabrufdaten an
Zulieferer
VAB
-
Bei Abholsteuerung mit
AMES-T
Direktabruf OT
für Direktbelieferung im
OT-Streckengeschäft
JiT-Abrufdaten
Produktionssynchroner
Abruf, Vorschaudaten
PAB, REF, SEV
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
-DELJIT D97A
Im Einsatz
DELJIT
CALDEL V1R0
-DELJIT D97A
Im Einsatz
DELJIT
CALDEL V1R0
VDA 4985 geplant
-
DELJIT D96 A
Im Einsatz
DELJIT D96A
VDA 4986
Einsatztermin offen
SYNCRO V3R1
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Ausgabestand: März 2015
Nutzungskonzept in
Spezial-JiT-SW
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DELJIT D96A und
DELJIT D95 B
im Einsatz
9
Seite: 9
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VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
Nachricht
VDA (alte Struktur)
Nachrichtentyp
Kurzbezeichnung
VDA-Empfehlungs-Nr
Hinweis auf VW-Einsatz
Lieferschein- und
Transportdaten
MAT
VDA 4913/2, ff
im Einsatz
Auslauf Dez. 2018
–
Perlenketten-Monitoring
(PK-Monitoring)
Kommissionslager- u.
JiT-Abwicklung:
Tagessammellieferschein (TSL)
TSL
VDA 4913/2
im Einsatz
EDIFACT/ODETTE
Subset
Seite: 10
VDA – Global
Messages
EDIFACT-Bezeichnung
ODETTE-Bez. / Directory
VDA-Empfehlungs-Nr
Hinweis auf VW-Einsatz
DESADV
VDA 4987
ab Mitte 2015
AVIEXP V5R1 D96A
Im Einsatz
Auslauf Dez. 2018
DESADV
AVIEXP V5R1 D96A
Im Einsatz
RECADV
VDA 4987
geplant
VDA-Empfehlung wird
für 2015 erwartet.
RECADV D97A
Im Einsatz
Lagerinformationen
VW/AudiEDL/Komm.Lager – VW/Audi –
Lieferant
MAT
VDA 4913/2
im Einsatz
VDA-4990
DFÜWarenbegleitschein
VDA 4912
Entfall ab 1.12.2010
Ab Einsatz der VDA
4987 wird die
Nachfolgeversion 2.0
des TSB (VDA 4939)
erwartet (noch nicht
veröffentlicht)
Pick-up-Sheet
PUS
VDA 4939
modifiziert
Transport- und
Sendungsbeleg
TSB
DIN-Lieferschein
Gutschriften
VDA 4939
Handelsrechnungen
VDA 4906
(auslaufend)
Keine Nutzung
VDA 4908
(auslaufend)
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
geplant
Siehe TSB VDA 4939
VDA 4938 – Global
INVOIC (zurzeit noch
nicht alle
Gesellschaften)
VDA 4938 – Global
INVOIC (zurzeit noch
nicht alle
Gesellschaften
-
.
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EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
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Warenanhänger
VDA-Warenanh.
VDA 4902-2
auslaufender
Einsatz
ODETTE-LABEL
VDA 4902- 3 / 4(+KLT)
Seite: 11
Global Transport
Label – GTL
Ab Dezember 2010
alleiniger Labeltyp.
Entfall ab Dezember Entfall ab Dezember 2010
2010
DESADV
Speditionsauftragsdaten
DESADV bei Abholung
mit AMES-T
VDA 4913 (anstelle
VDA 4920) im
Einsatz
DESADV D98A
Im Einsatz
Anlieferungsdaten
VDA 4921
m Einsatz
Packmitteldaten
VDA 4927
Konto-Vollauszug = K
K u. L im Einsatz,
Bewegungsmeldung = B B geplant
Leergutanforderung = L
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IFSSUM D95B
CONSUM V1R0
Einsatz offen
keine Nachricht verfügbar
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Logististische Daten
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1.3.
Seite: 12
WebEDI-Einsatz bei Volkswagen
Mit der Anwendung WebEDI ermöglichen wir allen nicht EDI-fähigen Zulieferern den
Empfang von Lieferabruf- und Feinabrufdaten und und den Versand von Lieferdaten. Das
Versenden unserer Abrufe per Post oder Fax entfällt.
Der Anwender im WebEDI kann darüber hinaus alle erforderlichen sendungsbegleitenden
Papierbelege und Label erstellen.
Die Versandsoll-Daten aus AMES-T werden ebenfalls als Bedarfsmengen in WebEDI zur
Verfügung gestellt.
2.
Der EDI-Geschäftsprozess bei Volkswagen
2.1.
EDI im Entwicklungs- und Konstruktionsprozess
Der Vertrag über Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten zwischen dem Lieferanten und
VOLKSWAGEN legt Verantwortungen und Grundsätze für den CAD/CAM-Datenaustausch
fest.
Vorgaben zum EDI von Konstruktionsdaten sind nicht Bestandteil dieser EDI-Guidelines.
Vorschriften und Informationen zum EDI von Konstruktionsdaten werden von CAD/TIIntegration heraus gegeben.
2.2.
EDI im Materialabrufprozess
2.2.1.
Lieferabruf / Lieferübersicht
Der Lieferabruf für Serienmaterial enthält pro Sachnummer einen Horizont von bis zu sechs
Monaten. Für bis zu 11 Wochen sind Einzelabrufe aufgegeben unter Angabe des
Belieferungstages (Eintrefftermin im Werk). Entsprechend den vorgenommenen
Optimierungen können pro Woche eine oder mehrere Belieferungen vorgegeben sein. Die
folgenden 4 Monate sind als Vorschau in Form von Abrechnungsperioden, die 4 oder auch 5
Wochen (zur Synchronisierung mit Monatszeiträumen) betragen, dargestellt.
Der Lieferabruf für Originalteile (OT) und für lagerhaltiges A-Material hat keine fest
strukturierten Zeitleisten für die Bedarfsvorschau. In diesen Lieferabrufen können
Bedarfszahlen für Einzeltermine zwischen Bedarfszahlen für Bedarfsperioden stehen.
Die nachfolgende Übersicht bezieht sich auf VW-und Audi-Werke, die mit dem System
LAFES / FOLAB arbeiten.
Die Ermittlung des Teilebedarfs als Basis für den Lieferabruf erfolgt wöchentlich, wobei
jeweils das Fahrzeugprogramm der drittfolgenden Woche erstmalig berücksichtigt wird. Die
Lieferabrufe enthalten Einzelabrufe ab dem Montag der Folgewoche. Bedarfsmengen, die
auf einen Anliefertag vor dem Termin des Bedarfslaufs terminiert waren und für die noch kein
Wareneingang verbucht wurde, werden im Lieferabruf als Rückstand ausgewiesen. Die
Summe der Bedarfsmengen für Rückstand und Sofortbedarf (und ggf. Mengen für den
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
12
EDI Implementation Guidelines
VOLKSWAGEN AG
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Seite: 13
nächstfolgenden Anliefertag) sind umgehend zu versenden. Erforderlichenfalls ist die
Versandart mit dem zuständigen Disponenten vorab zu klären.
Bedarfsrechnung
Februar
3
4
D M D F M DM D F
3A
Sofortbedarf
1
April
2
3
4
März
2
3
4
1
April
2
3
4
März
1
2
3
DM D F M DM D F
4
1
April
2
3
4
4
M DM D F
1
April
2
3
4
4
1
Mai
2
3
4
LABDFÜ
1
DM D F MDM D F
Sofortbedarf
Sofortbedarf
LABDFÜ
März
2
3
3D
DM D F M DM D F
Sofortbedarf
März
3
4A
4
Aug
Mai
Jun
Jul
Aug
Jul
Aug
Jul
Aug
1 2 3 4 5 1 2 3 4
1
Mai
Jun
1 2 3 4 5 1 2 3 4
Mai
Jun
1 2 3 4 5 1 2 3 4
LABDFÜ
April
2
3
Jun
DM D F M DM D F
Sofortbedarf
Jun Jul
LABDFÜ
Februar
3
4
3C
Mai
Woche
1 2 3 4 5 1 2 3 4
1. ZP8-Woche
Februar
3
4
3B
4
März
2
3
1
5
Jul
1 2 3 4 1 2
Aug
Sep
3 4
LABDFÜ
Abb. 3:
Zeitleiste Lieferabruf, Vorschau- und Programmrechnung.
Der Planungszeitraum wird am Ende der Zeitleiste monatsweise aufgefüllt, im Beispiel
erscheint der Monat August erstmals Mitte Februar im Lauf 3a, in den Läufen 3b, 3c und 3d
entfällt am Anfang der Zeitleiste jeweils eine Berichtswoche, der Monat September erscheint
erstmals Mitte März im Lauf 4a.
7.30 h Liefereinteilungen am BS für manuelle Korrekturen frei
18.00 h Redaktionsschluß > Datenversand(DFÜ) und Druckausgabe
Postversand der LAB
an Lieferanten
Postzustellung der LAB
bei Lieferanten
3D
Bedarfsrechnung
für ZP8-Woche 4
Einplanen Fahrzeugaufträge Woche 4
(Wochensoll)
Ggf. Korrekturen d. Lieferprogramme Woche 2 u. 3
aufgrund von Einzelmaßnahmen
Woche 1
Mo Di
Mi
Rückstand
Abb. 4:
Woche 2
Do Fr
Mo Di
Sofortbedarf
Mi
Do Fr
Woche 3
Mo Di
Mi
Do Fr
Anlieferung bei
VW/Audi
Woche 4
Mo Di
Mi
Do Fr
Fertigung
Zeitleiste Lieferabruf, Beeinflussung des Lieferabrufs durch das
Fahrzeugprogram
Der
Volkswagen-Lieferabruf
berücksichtigt
das
Fortschrittszahlen-Verfahren.
Fortschrittszahlen (FZ) sind kumulierte Liefer- und Empfangsmengen ab einem definierten
Zeitpunkt. Bei Serienteilen ist dies der Inventurtermin, der in der Regel im Oktober /
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November liegt. Die Fortschrittszahl bei Originalteilen bildet sich -abweichend von der Serieüber die gesamte Vertragslaufzeit und wird nicht mehr zum VW-Inventurtermin auf Null
gesetzt. Fortschrittszahlen sind die Voraussetzung für eine sofortige systemunterstützte
Synchronisierung zwischen den Informationssystemen von VOLKSWAGEN und den
Lieferanten. Auf Basis der FZ lässt sich eine exakte Abgrenzung der Liefermengen zwischen
dem zuletzt erfassten Wareneingang beim Kunden (zum Zeitpunkt der Generierung des
Lieferabrufs) einerseits und den beim Lieferanten geführten Versand-Informationen
andererseits durchführen. Die FZ enthalten alle ab dem definierten Zeitpunkt bei
VOLKSWAGEN positiv wie negativ verbuchten Lieferungen bis zum Erstellungstag des
aktuellen Lieferabrufs.
Die FZ wird durch folgende Ereignisse verändert
- Der Wareneingang bewirkt eine Erhöhung der kumulativen Forschrittszahl; gleichzeitig
wird der zugrunde liegende Lieferabruf entlastet.
- Plus-Korrekturen im Wareneingang erhöhen die FZ, Minus-Korrekturen verringern sie.
- Rücklieferungen zu Lasten des Lieferanten (z.B. aus Qualitätsgründen) bewirken eine
Reduzierung der FZ; der nächste Lieferabruf wird zum Bedarfsausgleich entsprechend
aufgestockt.
Die Differenz zwischen der Versand-FZ beim Lieferanten und der Eingangs-FZ bei
VOLKSWAGEN definiert bei abgestimmten Fortschrittszahlen das Material auf dem
Transportweg (MAT). Zur Abgrenzung wird im Lieferabruf die letzte, bei VOLKSWAGEN
erfasste Lieferscheinnummer ausgewiesen. Bei Einsatz der DELFOR/VDA 4987 werden die
letzten letzten drei erfassten Lieferscheinnummern übermittelt.
Wareneingänge in Lägern im Eigentum des Lieferanten (EDL bzw. Kommissionslager)
bleiben bei der Bedarfsrechnung unberücksichtigt. Die Lieferabrufe für solche Teile sind
eindeutig abgegrenzt über die Abladestelle.
Datum
Eingangs-FZ VOLKSWAGEN
MAT Versand-FZ Lieferant
20.11.95
EFZ: 19.900
21.11.95 Lieferschein
123
Lieferschein
123
Menge
100
VFZ
20.000
EFZ
20.000
0
VFZ:
20.000
22.11.95 Lieferabruf-Lauf: EFZ kumulativ seit
letztem Stichtag
EFZ: 20.000
0
VFZ:
20.000
23.11.95
Abb.5:
Menge
100
100
Lieferschein
500 124
EFZ: 20.000 1.400 125
Menge
500
900
VFZ
20.500
21.400
Beispiel der Fortschrittszahlenbildung
Die Übertragung der Lieferabrufe erfolgt im Minimum alle vier Wochen. In den dazwischen
liegenden Wochen wird der Lieferabruf nur dann erstellt, wenn im Vergleich zur Vorwoche
prozentuale, vom Disponenten vorgegebene Toleranzgrenzen unter- oder überschritten
werden, oder wenn technische Änderungen (z.B. eine veränderte Abladestelle) mitzuteilen
sind.
Die Liefervorschau wird in einem wöchentlichen Zyklus erzeugt ("gerechnet"), in der Regel
montags. Ein Lieferant erhält einen Lieferabruf je Sachnummer und Werk. Einen separaten
Lieferabruf gibt es ferner für Festmengenbestellungen, z.B. Bestellungen für Versuchsteile.
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Jeder neue Lieferabruf ersetzt den alten vollständig mit sofortiger Gültigkeit!
Der Disponent kann bei unvorhergesehenen Änderungen auch innerhalb der Woche einen
neuen Lieferabruf versenden.
2.3.
EDI im Transport und Belieferungsprozess
Die Anlieferkonzepte von VOLKSWAGEN verlangen eine vollständige und zeitgerechte EDIKommunikation mit den Lieferanten unter Einbindung der Gebietsspediteure.
Die EDI-Verfahren unterscheiden sich nach den folgenden Anlieferkonzepten:
 Traditionelle Belieferung an die Werke und Anlieferstellen bei VOLKSWAGEN (PushPrinzip),
 Lieferungen an Kommissionsläger oder Externe Dienstleister (Push-Prinzip),
 Direkte Montagebelieferung bei produktionssynchroner JIT/JIS-Beauftragung und
Belieferung, wie z. B. Perlenkette,,
 Direktbelieferungen (AMES-T) an die Werke und Anlieferstellen bei VOLKSWAGEN mit
optimierten Abholrouten (Pull-Prinzip),
 Direktbelieferungen OT-Streckengeschäft an die OT-Kunden (Händler und
Vertriebszentren)
 Belieferungen im Rahmen des Neuen Logistikkonzeptes.
2.3.1.
WebEDI im Transport- und Belieferungsprozess
Die WebEDI-Anwendung auf der B2B-Lieferantenplattform von VOLKSWAGEN versorgt die
nicht EDI-fähigen Lieferanten mit aktuellen Material-Bedarfsinformationen und unterstützt
den Dispostions- und Belieferungsprozess beim Lieferanten.
Die in den Konzern-Werken erwarteten Liefer- und Transportdaten können einfach vom
Anwender (Lieferanten) auf Basis der Lieferabrufe aufbereitet werden. Feinabrufdaten und
das fixierte AMES-T Versandsoll werden in der Aufbereitung ebenfalls berücksichtigt. Mit
WebEDI können Lieferanten alle erforderlichen Standardbelege (TSB / GTL) erstellen.
WebEDI unterstützt das traditionelle Anlieferkonzept, die Anlieferung über Kommissionsläger
bei VOLKSWAGEN und auch den AMES-T-Prozess.
2.3.2.
Belieferung an VOLKSWAGEN-Anlieferstellen
Bei dem traditionellen Anlieferkonzept mit Belieferung an VOLKSWAGEN-Anlieferstellen
erwarten wir vom Lieferanten in integrierter, widerspruchsfreier Form
 EDI-Lieferschein- und Transportdaten,
 Transport- und Sendungsbelege (TSB) nach VDA 4939,
 Global Transport Label (GTL).
Die durchgängigen Lieferschein- und Transportdaten sollten direkt aus den originären, von
Volkswagen mit EDI übermittelten Liefer- und Feinabrufen übernommen werden. Die EDIFähigkeit für das Generieren und Senden von Lieferscheindaten wird von allen Lieferanten
von Produktionsmaterial, A-Material und Originalteilen erwartet.
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VOLKSWAGEN erwartet, dass die Lieferschein- und Transportdaten frühestmöglich,
d. h. unverzüglich nach dem Warenversand vollständig und absolut fehlerfrei übermittelt
werden.
Die eingehenden Lieferschein- und Transportdaten werden werden beim Empfang formal
und – soweit möglich – inhaltlich geprüft. Festgestellte Fehler in den EDI-Daten werden
umgehend mit einer eMail an den Lieferanten gemeldet.
Die TSBs können mit dem VW-TSB-Generator erstellt werden. Der TSB-Generator steht den
Lieferanten für die Erstellung der Sendungsbelege an die Werke der VOLKSWAGEN AG
kostenlos zur Verfügung. Mit dem TSB-Generator können auch Transport- und
Sendungsbelege nach VDA 4939 für Sendungen erzeugt werden, die nicht im AMES-TProzess gesteuert werden.
Von allen Lieferanten erwarten wir die Kennzeichnung der Waren und Packmittel mit dem
Global Transport Label. Die Warenanhänger sind am Behälter oder ggf. am Gebinde
befestigt. Alle Fertigungsmaterial-Lieferungen an diese Abladestellen müssen mit dem
Warenanhänger dem GTL versehen sein. Hieraus folgt, dass in der korrespondierenden
Lieferschein-DFÜ die Packstücknummer analog der Vorschrift für die Verschlüsselung von
Packstückdaten (siehe
Guides Packstückdarstellung in den EDI-Lieferscheindaten)
abgebildet werden muss.
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Rechnungsdaten
Spediteur
Freight Forw.
VDA 4921
VDA 4913
VDA 4908
VDA 4913 / DESADV
VW
Log.
VDA 4939
Lieferant
Supplier
Abb. 6:
GTL
VDA 4905 / DELFOR
VDA 4915 / DELFOR
VOLKSWAGEN
EDI-Mindestanforderungen bei traditioneller Anlieferung an VOLKSWAGENLäger
Wichtiger Referenzbegriff für die Lieferschein- und Transportdaten ist die SendungsLadungs-Bezugsnummer (SLB-Nummer), die bei EDI durch den Lieferanten festgelegt und
auf Transportbelegen eingetragen wird. Die SLB-Nummer wird für eine Sendung (zwischen
einer Beladestelle und einer Anlieferstelle) erzeugt und umfasst einen oder mehrere
zusammengehörende Lieferscheine eines Lieferanten. Bei Eintreffen der Ware werden die
EDI-Lieferscheindaten in der Früherfassung des Wareneingangs über die vom Spediteur
festgelegte Borderonummer oder alternativ über die auf den Transportbelegen vom
Lieferanten notierte SLB-Nummer im Wareneingangssystem aktiviert.
Weitere organisatorische Festlegungen sind:
- Es ist sicherzustellen, dass alle Packstücke eines Lieferscheines in einem Sendungsumfang bei VOLKSWAGEN angeliefert werden. Lieferungen von Teilmengen eines
Lieferscheines sind unzulässig. Es ist sicherzustellen, dass der DFÜ-Versand erst nach
abgeschlossener Verladung erfolgt.
- Je Abladestelle ist eine Lieferscheinnummer zu vergeben. Lieferungen mehrerer
Positionen an eine Abladestelle sollen unter einer Lieferscheinnummer zusammengefasst
werden.
- Falls die tatsächliche Lieferung gegenüber den übermittelten Lieferschein- und Transportdaten abweicht, muss auf diese Änderung auf dem Deckblatt der Sendung unübersehbar
hingewiesen werden. Nachträgliche Änderungen dürfen nur einen absoluten,
unvermeidbaren Ausnahmefall darstellen!
- Im Lieferabruf / Feinabruf werden Anlieferstellenschlüssel für die Ermittlung der
Empfangsort-/ Anlieferadressen übertragen. Die Anlieferadressen können über eine auf
der
VOLKSWAGEN-Lieferantenplattform
www.vwgroupsupply.com
hinterlegte
Adresstabelle zugeordnet werden. Sie können zur Adressenaufbereitung in den
Transport- und Sendungsbelegen und auf den Warenanhängern verwendet werden.
- Spezifische Lagerkonzepte bei Audi bedingen ergänzend zur Abladestelle die
Informationen Lagerort und Verbrauchsstelle im Lieferabruf / Feinabruf und die
Rückübertragung in der Lieferschein-DFÜ, dem TSB und auf dem Warenanhänger GTL.
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2.3.3.
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Lieferungen über Kommissionsläger (Lieferantenmaterial)
Die Anlieferkonzepte von VOLKSWAGEN beinhalten als eine Variante die Einschaltung von
Kommissionslägern bzw. EDLs (Externe Dienstleister). Kommisionsläger sind Läger vor oder
in den VW-Werken, die von Lieferanten disponiert und mit Lieferantenmaterial beschickt,
aber operativ von VW gesteuert werden. Die Ware bleibt bis zur Ausgabe an den Einbauort
im Eigentum des Lieferanten. Die Abrechnung und Umbuchung des Lieferantenmaterials in
VW-Eigentum erfolgt zum Abrechnungszeitpunkt 0 Uhr für den abgelaufenen Tag. Die
logistische Vereinnahmung der Ware (ohne Eigentumsübergang!) durch Volkswagen erfolgt
nach den gleichen Wareneingangsverfahren wie bei einer normalen Lieferung in ein VWLager.
Die Besonderheit dieser Abwicklung besteht darin, dass nicht die Lieferungen und
Lieferscheinnummern des Lieferanten an das Kommissionslager Basis für die
Leistungsabnahme durch VOLKSWAGEN sind, sondern die vom Kommissionslager
festgelegten Lieferscheinnummern.
Der Prozess erfordert eine enge Informationsabstimmung mit dem Lieferanten. Die
Informationsbasis für das Materialavis vom Lieferanten an das Kommissionslager ist die
Lieferschein-DFÜ. Im EDI-gestützten Prozess "Kommissionslager" sendet der Lieferant
Lieferschein- und Transportdaten an Volkswagen. Die EDI-gestützten Rückinformationen
von Volkswagen an den Lieferanten nach VDA 4913-2/3 über Zugänge, Abgänge und
Bestände sind vom Lieferanten zu verarbeiten, um Läger, Belieferungen und die Bezahlung
kontrollieren zu können.
Die Auslagerung aus dem Kommissionslager wird mit einer internen Nachricht veranlasst.
Rechnungsdaten
Spediteur
Freight Forw.
VDA 4913
VDA 4921
Komm.-Lager
VDA 4912 (TSL)
VDA 4913 (TSL) / RECADV
VDA 4913 / DESADV
Lieferant
Supplier
Abb. 7:
VDA 4905 / DELFOR
VDA 4915 / DELFOR
VDA 4908 / VDA 4907
LieferantenMaterial
Supplier material
VW
Log.
VOLKSWAGEN
N
EDI bei Lieferungen über Kommissionslager (Lieferantenmaterial)
Die Rückinformationen von Volkswagen an den Lieferanten nach VDA 4913-2/3 über
Abgangsmeldungen (VA 36), Eingangsbestätigungen (VA 30) und Bestandsmeldungen (VA
35) werden in Absprache mit dem Lieferanten täglich am Folgetag morgens oder wöchentlich
am Montag Morgen übertragen. Abgangsmeldung, Eingangsbestätigung und
Bestandsmeldung werden in einer Datei zusammengefasst, wobei der Lieferant in
Absprache mit Volkswagen einzelne Vorgangsarten auswählen kann.
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Folgende Rückmeldungen von Volkswagen an den Lieferanten über Kommissionslagerdaten
sind im Einsatz:
- Abgangsmeldung an Volkswagen: VDA 4913 - Vorgangsart (VA) 36
Die Abgangsmeldung wird täglich nach Umbuchung (Eigentumsübertragung) des am
Vortag an Volkswagen gelieferten Materials von VW an den Lieferanten übertragen.
- Eingangsbestätigung: VDA 4913 - VA 30
Die Eingangsmeldung wird am Folgetag der Anlieferung (Warenannahme) an das
Kommissionslager von Volkswagen an den Lieferanten übertragen.
- Bestandsmeldung: VDA 4913 - VA 35
Die Bestandsmeldung über das Lieferantenmaterial wird gleichzeitig mit der Übertragung
von Lagerabgangs- oder -eingangsdaten gesendet.
Bei der Warenübergabe vom Kommissionslager an Volkswagen wird eine neue
Lieferscheinnummer vergeben, die dann Basis für alle nachfolgenden Informationen,
einschließlich Gutschrift oder Rechnung, ist. Zusätzlich übertragen wir die ursprünglich vom
Lieferanten vergebenen Lieferschein-Nummern (Alt) in der Abgangsmeldung, bei VDA 4913:
Satzart 714, Feld 22.
Um Überschneidungen der Lieferschein-Nummernkreise Neu und Alt zu verhindern, ist von
jedem Lieferanten, der ein Kommissionlager beliefert, für die Abwicklung "VWKommissionslager" ein werksübergreifender Lieferschein-Nummernkreis (Neu) zu
reservieren und dem zuständigen Ansprechpartner für das Kommissionslager mitzuteilen.
Die Sendungs-Ladungs-Bezugsnummer in der Abgangsmeldung ist ein VW-interner
Steuerungsbegriff. Unter der SLB-Nummer werden die Lieferscheine des Tages
zusammengefasst. Beide Nummernkreise werden lieferantenbezogen bei Volkswagen
verwaltet.
Die für das Anlieferkonzept „Belieferung an VW-Abladestellen“ getroffenen Festlegungen für
die EDI-Übertragung der Lieferschein- und Transportdaten, dem Transport- und
Sendungsbeleg VDA 4939 und den Warenanhänger GTL gelten bei der Lieferung an
Kommissionsläger in vollem Umfang.
2.3.3.1.
Lieferungen über externe Lieferantenläger (Externe Dienstleister)
EDLs sind logistische Dienstleister in unmittelbarer Nähe der VW-Werke, die für
VOLKSWAGEN Lageraufgaben wahrnehmen und anforderungsgerecht Montagebereiche
beliefern. Der Materialzugang in die Fertigung wird durch Lagerabrufe (z. Zt. im internen
INEAS-Format) an den EDL gesteuert. Dadurch wird es möglich, die Fertigung in kleineren
Partien zu beliefern als es direkt vom Lieferanten aus zweckmäßig wäre.
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Spediteur
VDA 4921
Rechnungsdaten
ED
L
VW/AudiMateria
l
VDA 4913 TSL
Lagerabruf
VDA 4913
Seite: 20
VDA 4913 / DESADV
Lieferant
Supplier
Abb. 8:
VDA 4905 / DELFOR
VDA 4915 / DELFOR
VDA 4908 / VDA 4907
EDI bei Lieferungen
(z. B. an ELZ, Werk XC)
über
EDL,
VW
Log.
VOLKSWAGEN
N
Material
im
Eigentum
von
VW
Die EDL-Abwicklung mit dem Material in Eigentum des Lieferanten entspricht im Prinzip der
Abwicklung beim Kommissionslager. Der wesentliche Unterschied zum Kommissionslager
besteht darin, dass das EDL-Lager und die das Lager unterstützende Informationssysteme
durch Dritte, nämlich den EDL, betrieben werden.
ED
L
Lieferanten-
Spediteur
Rechnungsdaten
materia
l
Ausbau nach
Empfehlung
VDA 4913
VDA 4921
VDA 4913
Lagerabruf
VDA 4913
VDA 4913 / DESADV
für Frachtabrechnung
Lieferant
VDA 4905 / DELFOR
VDA 4915 / DELFOR
VDA 4908 / VDA 4907
Abb. 9:
VOLKSWAGEN
N
VW
Log.
EDI bei Lieferungen über EDL (Material im Lieferanteneigentum)
Im EDI-gestützten Prozess sendet der Lieferant je nach Vereinbarung mit dem EDL EDILieferschein- und Transportdaten an Volkswagen oder direkt an den EDL und erhält vom
EDL Rückmeldungen für Eingangsbestätigungen, Bestands- und Abgangsinformationen.
Wichtig ist, dass der Lieferant vom EDL zusammen mit den Informationen über die
Lieferungen an VOLKSWAGEN die vom EDL vergebenen Lieferscheinnummern genannt
bekommt, da diese Basis für die Gutschrift oder Rechnung sind. Für Rückinformationen vom
EDL zum Lieferanten wird i.a. ebenfalls das Format der VDA 4913-2/3 verwendet. Alternativ
werden die Rückinformationen als Fax gesendet. Die Lieferung vom EDL an die
VOLKSWAGEN-Warenannahme wird durch eine VDA 4913-2/3 vom EDL an VW avisiert.
Die EDI-Lieferschein- und Transportdaten vom Lieferanten wird an den EDL direkt oder an
Volkswagen gesendet, wenn der EDL die Weiterleitung bei der zuständigen Werklogistik
oder beim Systemverantwortlichen beantragt hat. Gehören zum Sendungsumfang eines
Lieferanten sowohl Lieferumfänge an eine VOLKSWAGEN-Abladestelle als auch
Lieferantenmaterial-Umfänge für einen EDL, können beide Umfänge in einer DFÜ-Datei an
VOLKSWAGEN übertragen werden. VOLKSWAGEN leiten die infrage kommenden Umfänge
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an den EDL weiter. Diese Möglichkeit vereinfacht sowohl die Versandabwicklung beim
Lieferanten als auch die Wareneingangserfassung beim EDL.
Nachfolgende Regeln zur Weiterleitung der Lieferschein und Transportdaten sind zu
beachten:
- An den EDL werden nur die Lieferscheindaten (Satzarten / Segmente) weitergereicht, die
einer EDL-Abladestelle zugeordnet werden können.
- Die den EDL betreffenden Datensätze / Segmente werden unverändert an den EDL
weitergereicht.
- Die Satzarten 711 und 719 werden vom Lieferanten mit den unveränderten, gesendeten
Versionsnummern von Volkswagen an den EDL übertragen.
- Als Datenübertragungsnummer Alt/Neu von Volkswagen an den EDL wird die
Übertragungsnummer aus der Lieferanten-DFÜ übernommen.
- Die Übertragungsdatei von VW an den EDL hat den Dateinamen
„DFR.R11sid.FR2300A“, wobei ‘sid’ für die Station-Id des EDL steht.
- Die Weiterleitung an den EDL erfolgt unmittelbar nach Erhalt der Lieferanten-DFÜ.
Die für das Anlieferkonzept „Belieferung an VW-Abladestellen“ getroffenen Festlegungen für
den TSB VDA 4939 und den Warenanhänger GTL gelten auch bei der Lieferung an EDLs.
2.3.4.
Abholsteuerung (AMES-T)
Der AMES-T-Prozess wird bei z. Z. bei VOLKSWAGEN mit ausgewählten Spediteuren
abgewickelt. Wichtigstes Merkmal des AMES-T-Prozesses ist die zeitpunktgenaue
Abholung. In diesem Prozess übernimmt der Spediteur weitgehende Steuerungs- und
Kontrollfunktionen. Die Abholsteuerung erfolgt sowohl bei Direktanlieferung an VWAbladestellen als auch bei Anlieferungen über EDL.
Der Spediteur ist mit zusätzlichen Aufgaben (z.B. Mengen- und Behälterkontrolle) beauftragt.
Die Abweichungen im ‘AMES-T-Prozess bei Volkswagen’ von der Standardabwicklung sind
in einer Zusatzdokumentation detailliert beschrieben. In dieser Dokumentation erfolgt daher
keine weitergehende Beschreibung.
2.3.5.
JiT/JIS-Anlieferung
Die JiT-Anlieferung wird bei VOLKSWAGEN nur in speziellen Fällen - bei auftragsbezogener
Sequenzsteuerung von Komponenten - praktiziert. JiT-Beziehungen werden nach dem
Abwicklungskonzept „Kaufteile-Abwicklung bei JiT-Anlieferung“ installiert. Die JiT-Abwicklung
ist mit den eingesetzten EDI-Verfahren und Nachrichtentypen in der Dokumentation
„Kaufteile-Abwicklung bei JiT-Anlieferung von einfachen und variantenreichen JiT-ZSBs“
beschrieben.
2.3.6.
Besonderheiten ŠKODA und SEAT
EDI Lieferschein- und Transportdaten sind unter separatem Dateinamen und unter
Beachtung einiger Besonderheiten auch für Lieferungen an die Marken ŠKODA und SEAT
bereitzustellen.
Das Hostsystem für den Empfang von Lieferschein- und Transportdaten für ŠKODA ist ein
Konzernsystem im IVZ in Wolfsburg. Die Lieferschein- und Transportdaten sind insofern
auch an das IVZ in Wolfsburg zu senden. Lieferanten für ŠKODA, die bereits Lieferscheinund Transportdaten an Volkswagen senden, wenden sich bitte an den Verantwortlichen bei
Volkswagen. Nach dem Eintrag der Berechtigung können dann operativ Lieferschein-Daten
auch für ŠKODA gesendet werden. Die Verfahrensbeschreibungen gelten in vollem Umfang
für ŠKODA.
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Das Hostsystem für den Empfang von Lieferschein- und Transportdaten für SEAT, VW
NAVARRA und GEARBOX ist im IVZ in Barcelona implementiert. Die EDI Lieferschein- und
Transportdaten sind insofern über das IVZ in Wolfsburg an das IVZ in Barcelona
durchzurouten. Die Unterscheidung der drei Unternehmen wird über „Werk Kunde“
vorgenommen. Die Daten werden bei SEAT, VW NAVARRA und GEARBOX für dispositive
Zwecke (Material auf Transport) genutzt. Die VDA4913-Daten werden ferner an den
verantwortlichen Gebietsspediteur für SEAT, VW NAVARRA und GEARBOX weitergeleitet,
der diese Daten um Transport- und rechnungsrelevante Daten ergänzt und in einem
erweiterten 4913-Format an das IVZ Barcelona u.a. für die Bearbeitung im Wareneingang
sendet. Die Verfahrensbeschreibung der VDA 4913 gelten in vollem Umfang für SEAT Das
spezielle Datenfeld „Werk Lieferant“ ist aus diesem Grund nicht zu füllen.
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2.3.7.
Seite: 23
Einbindung der Spediteure im traditionellen Belieferungsprozess
Bei der Transportbeauftragung geht die Aufforderung zum Transport vom Lieferanten aus,
indem er dem Spediteur den Transport am Vortag avisiert. Der Speditionsauftrag/Frachtbrief
bezieht sich auf eine Sendung und enthält eine SLB-Nummer, wenn die dazugehörenden
Lieferschein- und Transportdaten mit EDI an VOLKSWAGEN übertragen werden. Ein
Anliefertransport bei Sammelladung hat somit mehrere SLB-Nummern, jeweils eine für einen
Speditionsauftrag/Frachtbrief.
VOLKSWAGEN erwartet von den Lieferanten, dass die EDI-Lieferschein- und
Transportdaten
bei
Komplettund
Sammelladung
an
VOLKSWAGEN
und parallel an den zuständigen Gebietsspediteur gesendet werden. Die EDI-Verbindung ist
bilateral zwischen Lieferanten und VOLKSWAGEN zu vereinbaren. VOLKSWAGEN hat
zusammen mit den Gebietsspediteuren entschieden, ausschließlich die VDA 4913 anstelle
der VDA 4920 als Speditionsauftragsdaten vom Lieferanten an den Spediteur einzusetzen.
Alternativ dazu können die VDA4913-Daten auch von VOLKSWAGEN nach Absprache mit
den EDI-Koordinatoren der Marken an die Gebietsspediteure gesendet werden.
Vom Spediteur erwartet VOLKSWAGEN die Transport- und Anlieferungsdaten als VDA
4921 (Anlieferungsdaten Spediteur an Kunde) je Anliefertransport .Die Anlieferungsdaten mit
Angabe aller Lieferscheine eines Frachtträgers werden maschinell unterstützt vom Spediteur
aus den Lieferschein- und Transportdaten des Lieferanten erzeugt und durch Transportdaten
des Spediteurs ergänzt. Die Anlieferdaten werden u.a. in Verbindung mit Lieferschein- und
Transportdaten direkt für die maschinelle Transportbewertung (Abrechnung) verwendet.
VDA 4913
VDA 4908
oder
VDA4906
Spediteur
Freight
Forwarde
r
VDA 4921
VDA 4913
Lieferant
Supplier
Abb.10:
VDA 4913 / DESADV
/ AVIEXP
Volkswagen
EDI unter Einbeziehung der Spediteure (z. B. an Werk 11)
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VW
Log.
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Seite: 24
Einbindung der Spediteure im AMES-T-Prozess
Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit, Senkung der Transportkosten und für eine
transparentere Materialverfolgung ist im Volkswagen-Konzern das Projekt AMES-T
(Advanced Mobility Engineering and Services for Transportation) umgesetzt. Speditionen
und Zulieferer werden stärker in einen erweiterten Informationsfluss des Transport- und
Belieferungsprozesses eingebunden. Der Prozess ist im Logistik-Handbuch AMES-T
beschrieben, zu finden auf der B2B-Lieferantenplattform von Volkswagen.
TSB
VDA 4939
Spediteur
Freight
Forwarde
r
VDA 4908
VDA 4921
TAB (DESADV)
Lieferant
Supplier
VAB (DELJIT Caldel)
VDA 4913 / DESADV
Volkswagen
VW
Log.
Abb. 12: EDI-Übertragungen im AMES-T Prozess
Im AMES-T-Prozess müssen im TSB die Lieferschein- und Transportdaten (VDA 4913 oder
EDIFACT DESADV) als zweidimensionaler pdf417-Code abgelegt werden.
VOLKSWAGEN stellt eine kostenlose Software, den TSB-Generator, zur Verfügung, mit dem
aus einer EDI-Nachricht - entsprechend unseren EDI-Guides für Lieferschein- und
Transportdaten VDA 4913 oder EDIFACT DESADV - die Transport- und Sendungsbelege
inkl. der pdf417-Codes erstellt werden können. Das Tool steht im geschlossenen Bereich der
B2B-Lieferantenplattform zum Download bereit.
EDI-Partner, die den “VW-TSB-Generator“ nicht nutzen, haben den TSB nach unseren
Vorgaben zu gestalten. Implementation Guidelines für die Erstellung der Transport- und
Sendungsbelege nach der VDA Empfehlung 4939 in den IS-Systemen der Lieferanten finden
Sie ebenfalls auf der B2B-Lieferantenplattform.
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Packmittelsteuerung (Behältersteuerung)
Die Verpackungsinformationen werden den Lieferanten als Verpackungsvereinbarung in der
Internetapplikation LISON für den Container Management Prozess verbindlich mitgeteilt. Die
Verpackungsvereinbarung wird einmalig für Neuteile sowie im Falle von Änderungen erstellt
und mitgeteilt. In den Abrufen wird die Verpackungsvereinbarung ebenfalls übertragen,
sofern
die
Stammdaten
entsprechend
gepflegt
sind.
Bei
Teilen
ohne
Verpackungsvereinbarung und bei Abrufen im NLK-Prozess wird kein Verpackungssatz /
Verpackungssegment übertragen.
Die Verpackungsvereinbarung ist unbedingt einzuhalten. Die Packmittelinformationen sind in
den Liefer- und Transportdaten auf den Transport- und Sendungsbelegen und auf dem
Warenanhänger vollständig und korrekt aufzugeben. Dabei sind folgende Faktoren
unbedingt zu beachten:
- Die vom Lieferanten verwendete Bezeichnung muss exakt den Angaben in der
Verpackungsvereinbarung bzw. den Packmittel-Informationen des Lieferabrufes
entsprechen. (z.B. VW0001 und nicht VW1 oder 006428 und nicht 6428).
- Um eine korrekte Behälterbestandsführung und Versandsteuerung seitens
VOLKSWAGEN sicherzustellen, mus die Lieferantennummer mit Index auf dem GTL
angegeben werden. Der Index muss in der Lieferschein-DFÜ VDA 4913, Satzart 712 auf
Stelle 14 / im LOC+9-Segment der DESADV und auf dem TSB eingetragen sein.
Das Verfahren der "Packmittelsteuerung und -abwicklung bei VOLKSWAGEN" wird durch die
Nutzung von EDI nicht verändert, die Verfahrensbeschreibung der Logistik, bleibt in der
jeweils aktuellen Fassung gültig.
Kennzeichnung von Einwegverpackungen
Der Einsatz von VOLKSWAGEN-Behältern ist durch eine jeweils sachnummernbezogene
Verpackungsvereinbarung
vorgeschrieben.
Es
gibt
Ausnahmefälle,
in
denen
lieferantenspezifische (Einweg-)Verpackungen zum Verpacken der Teile genutzt werden.
Diese Behälter sind nicht Bestandteil unseres Packmittelkatalogs, sie müssen trotzdem in
allen Unterlagen und Nachrichten an uns übertragen werden.
Nicht-VOLKSWAGEN-spezifische Behälter sind entsprechend VDA Empfehlung 4913,
Anlage 10, Pos. 11 zu beschreiben. Die zu verwendenden Bezeichnungen für Einweg- und
Leihverpackung (nicht Eigentum von VOLKSWAGEN) sind ebenfalls in unserem Guide
Lieferscheindaten VDA 4913 (Anhang) aufgeführt.
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
25
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EDI Implementation Guidelines
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Logististische Daten
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3.
EDI-Implementierungshinweise
3.1.
Anwendung der EDI-Standards bei VOLKSWAGEN
Seite: 26
Auf eine allgemeine Strukturbeschreibung der Standards VDA / EDIFACT haben wir in
dieser Dokumentation ebenso verzichtet, wie auf die detaillierte Beschreibung einzelner
Nachrichtentypen.
Der strukturelle Aufbau von EDIFACT- und ODETTE-Nachrichten auf Basis der ISO 9735 ist
u. a. in der VDA-Empfehlung 4900 beschrieben.
3.1.1.
Dateinamenskonventionen bei VOLKSWAGEN
Beim elektronischen Austausch von Dateien mit Volkswagen ist das Prinzip der
Einzelnachrichten-Übertragungung zu beachten. Sowohl beim Senden als auch beim
Empfangen muss je Nachrichtentyp der von Volkswagen vorgegebene Dateiname genutzt
werden. Die Bündelung verschiedener Nachrichtentypen in einer Übertragungsdatei ist nicht
erlaubt. Beim Empfang wird der Dateiname auf Gültigkeit geprüft. Die VW-internen
Verarbeitungsprozeduren für die Nachrichten werden über den Dateinamen gesteuert. Bei
einer Nutzungsänderung von Nachrichtentypen, wie z. B. Versionserhöhung, ist der
Ansprechpartner bei Volkswagen vorher zu informieren.
Die EDI-Dateinamen von Volkswagen haben eine definierte Struktur, sie enthalten drei
Qualifier, die durch einen "." getrennt sind.
Dsk.sidsid.aaaaaa.ma
Bedeutung der Abkürzungen:
D
Kennung "D" für Datei
sk
2-stelliges Systemkennzeichen
.sid
3-stellige Station-ID des Datensenders
.
sid
3-stellige Station-ID des DatenEndempfängers (s. auch Adressierung/Routing
im Konzern)
.
.aaaaaa 6- oder 7-stellige vom systemverantwortlichen
Ansprechpartner bei VW festgelegte Kennung
der Nachrichtenart
.
.
.ma
hier kann zur internen Steuerung ein
Mandantenkennzeichen und ggf. ein
Werkskennzeichen angehängt werden.
Beispiel:
DUC.KEYZ01.VDA4905.VW
DFC.Z01R11.VDA4913.AU
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
(Lieferabruf von VW in VDA 4905)
(Lieferscheindaten an AUDI AG in VDA 4913)
26
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Ausgabestand: März 2015
3.1.2.
Seite: 27
Der EDIFACT/ODETTE-Nutzdatenrahmen
VOLKSWAGEN verwendet die Standard-Trennzeichen. Das Segment UNA wird in
Nachrichten gemäß EDIFACT-Version 2 daher nicht gesendet. Neuentwicklungen, wie z. B.
die GLOBAL DELJIT als VAB, werden zukünftig auf Basis der Version 3 mit dem
Zeichensatz UNOC basieren. In diesen Fällen wird das Trennzeichhensegement UNA
gesendet. Eingehende Nachrichten, die von einem VW-Partner gesendet werden, werden
weiterhin auf der Version 2 aufbauen. Das UNA-Segment sollte in diesen Fällen nicht
übertragen werden.
Segmente und Segmentfolge des Nutzdatenrahmens VDA 4900
VW-Lieferant
L e v e l
Segment
Ve M/
rsi C
on
Wdh Dateninhalt
lg.
UNA
UNB
C
M
1
1
UNG
C
1
UNH
BGM
UNT
UNE
M
1
M
C
1
1
M
1
0 1 2 3 4
0
0
1
2
X
2
1
0
UNZ
1
1
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
Trennzeichensegment
Übertragungs-Kopfsegment (1mal pro DFÜ)
erstes Segment einer DFÜ
Kopfsegment Nachrichtengruppe (wird nicht
gesendet/verarbeitet)
Nachrichten-Kopfsegment (1mal pro Nachricht)
Anwendungsdaten (z.B. DELFOR)
Nachrichten-Endesegment (1mal pro Nachricht)
Endesegment Nachrichtengruppe (wird nicht
gesendet/verarbeitet)
Nutzdaten-Endesegment (1mal pro DFÜ)
letztes Segment einer DFÜ
27
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3.1.3.
Seite: 28
Lieferabruf
VOLKSWAGEN überträgt den Lieferabruf in denFormat VDA 4905/1 EDIFACT- DELFOR
und VDA 4984.
3.1.3.1.
Lieferabruf
Der Lieferabruf wird als



(Standard-)Lieferabruf mit Eingangskumulativen,
Liefervorschau mit Bedarfskumulativen im JiT-Prozess
NLK-Abrufvorschau
genutzt
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
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29
Seite: 29
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3.1.4.
Seite: 30
Feinabruf
VOLKSWAGEN überträgt den Feinabruf in den Formaten VDA 4915-1/2 EDIFACT DELFOR
und VDA 4984.
3.1.4.1.
Feinabruf
Der Feinabruf wird entweder als
 (Standard-)Lieferabruf mit Eingangskumulativen oder als
 Liefervorschau mit Bedarfskumulativen im JiT-Prozess genutzt.
Die Unterscheidung erfolgt über das Verwendungskennzeichen auf Teileebene.
Allgemeine Festlegungen
Änderungen zu Feinabrufen werden unter einer neuen Übertragungsnummer mitgeteilt.
Stornierungen eines Feinabrufes gibt es nicht.
3.1.5.
Abrufvorschau und Versandabruf
Im Rahmen des Neuen Logistikkonzepts, das 2009 zuerst in den europäischen
Marken von Volkswagen und Audi eingeführt wurde, werden Abrufvorschauen in den
Formaten VDA 4905 und EDIFACT DELFOR sowie Versandabrufe im Format
GLOBAL DELJIT übertragen.
3.1.5.1.
Abrufvorschau EDIFACT DELFOR
Die Abrufvorschauf wird im BGM-Segment mit Code 240 qualifiert. Alle Termine sind
Abholtermine beim Lieferanten.
3.1.5.2.
Abrufvorschau VDA 4905
Die Abrufvorschau als VDA 4905 wird durch die SA 512, Stelle 109 mit dem
Verwendungskennzeichen „U“ qualifiziert. Alle Termine sind Abholtermine
3.1.5.3.
Versandabruf EDIFACT GLOBAL DELJIT
Der Versandabruf ist der verbindliche Lieferabruf und wird einen Tag vor Abholung
des Materials beim Lieferanten versendet.
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
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3.1.6.
Lieferschein- und Transportdaten
Volkswagen kann von Lieferanten die Lieferscheindaten als
DESADV und VDA 4987 empfangen.
3.1.7.
Seite: 31
VDA 4913
, EDIFACT
Kommissionslager-Daten / JiT/JIS-Tagessammellieferschein
In der Kommissionslager- und in der Just-in-Time-Abwicklung sendet Volkswagen die aus
diesen Prozessen bei VW gebuchten Wareneingänge als Tages-Sammel-Lieferschein (TSL)
an die Lieferanten im Format VDA 4913 bei JiT alternativ auch im EDIFACT Format
RECADV. Kommissionslagermeldungen können z. Z. nur im VDA-Format übertragen
werden.
3.1.8.
Sendungsbegleitende Belege
Bei Lieferungen an VOLKSWAGEN sind ausschließlich Transport- und Sendungsbelege
nach VDA 4939 zu verwenden. Die Empfängerwerke erwarten den TSB in einfacher
Ausfertigung ohne Kopie.
Bei Lieferungen im grenzüberschreitenden Verkehr sind ggf. weitere Dokumente, wie z. B.
der CMR-Frachtbrief notwendig.
3.1.8.1.
Transport- und Sendungsbelege (TSB) VDA 4939
Der TSB VDA 4939 besteht aus einem Transport-Masterblatt, aus Sendungsmasterblättern
und Sendungspositionsblättern. Auf dem Transport- und Sendungs-Masterblatt sind die
Daten des Abholtransports bzw. der Sendung anzudrucken.
Das Sendungspositionsblatt dient im Wareneingang zur Erfassung der Lieferscheinund Transportdaten, wenn im Fehlerfall die DFÜ-Daten nicht oder nicht rechtzeitig im
Wareneingangssystem zur Verfügung stehen.
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
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Logististische Daten
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3.1.9.
Seite: 32
Warenanhänger
Grundsätzliches
Alle Ladeeinheiten (Packstücke), die mit Produktionsmaterial an Volkswagen geliefert
werden, müssen mit einem Warenanhänger (Label) versehen sein. Der bisher eingesetzte
OTL (=Odette Transport Label) entsprechend der Empfehlung VDA 4902 / 4 kann entfällt ab
1.12.2010.
Zur Unterstützung verbesserter Transport- und Wareneingangs-Prozesse in den Werken ,
wie z. B. OT-Streckengeschäft, ist der ausschließliche Einsatz des GTL prozess- oder
werksbezogen obligatorisch.
Das Standardformat des bedruckten Bereiches ist A5. Die Papierabmessungen können, im
Bedarfsfall auch größer als A5 sein..
Bei Nutzung von VDA-KLT-Systemen (nach VDA 4500) muss ein Warenanhänger für
Kleinladungsträger – GTL Small Label - verwendet werden.
 Der Warenanhänger muss so beständig sein und so angebracht werden, dass er bei der
Ankunft der Packstücke noch problemlos maschinell und visuell zu lesen ist.
 Noch vorhandene alte Warenanhänger müssen entfernt werden.
 Die Volkswagen Packmittel haben definierte Flächen bzw. Kartentaschen zur Aufnahme
der Warenanhänger. Die waagerechte Anbringung der Warenanhänger auf dem dafür
vorgesehenen Platz sichert die visuelle und maschinelle Lesbarkeit der Belege.
Bänderungen von Verpackungen dürfen nicht über oder unter dem Hauptwarenanhänger
verlaufen.
 Klebepunkte dürfen in keinem Fall Barcodes verdecken!
 Werden ausnahmsweise Packmittel eingesetzt, die nicht dem VW - Packmittelprogramm
entsprechen, so ist der Warenanhänger an einer Seite am oberen Rand anzubringen.
Besonderheiten des KLT-Warenanhängers
Der KLT-Warenanhänger passt genau in die Aufnahmefächer an den KLTs (Kartentaschen).
Die Warenanhänger müssen in die Kartentaschen eingeschoben und gegen Herausfallen
gesichert werden (z.B. durch Klebepunkte). Auf KLT-Kartentaschen dürfen keine
Warenanhänger aufgeklebt werden!
Die Small-Label für KLT und die DIN A5-Label sind inhaltlich weitgehend identisch. Beide
Formate können ohne Papierwechsel auf einem Drucker erstellt werden. Folgende
Druckverfahren sind möglich:
- Ausdruck von zwei KLT-Warenanhängern auf der DIN A5 -Druckfläche und anschließend
Schneiden auf 7,4 cm Höhe.
- Ausdruck eines KLT-Warenanhängers auf der oberen Hälfte der DIN A5 -Druckfläche und
anschließend mittig falten auf 7,4 cm Höhe.
Die untere Hälfte wird nicht bedruckt. Oder
Die untere Hälfte der DIN A5 -Druckfläche kann zum Druck von Lieferantendaten
(z. B. Sachnummer Lieferant) genutzt werden, falls diese für die interne Abwicklung beim
Lieferanten unverzichtbar sind. Beim Versand der Ware muss der Warenanhänger aber
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Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
Seite: 33
so in die KLT-Kartentaschen geschoben werden, dass der von Volkswagen geforderte
Aufdruck sichtbar ist.
Die VW-spezifischen Anforderungen an die Label sind in spezifischen Guides „Global
Transport Label GTL“ dokumentiert, die Sie auf der Volkswagen Lieferantenplattform finden.
3.1.10.
Packmittel-(Ladungsträger)daten VDA 4927
Volkswagen überträgt die VDA 4927 entsprechend der Ausgabe 3 vom Februar 1997.
Die VW-spezifischen Anforderungen an die VDA 4927 sind in dem Nachrichtenguide
„Packmitteldaten VDA 4927“ dokumentiert.
3.2.
Code-Listen und allgemeine Datenfelder bei VOLKSWAGEN
3.2.1.
Hinweise auf öffentliche Code-Listen und Schlüsseltabellen
VDA-Schlüssel wurden für die Kommunikation innerhalb des VDA festgelegt.
Beschreibungen der Codes und Schlüssel, die in den Nachrichten verwendet werden, sind
Bestandteil der VDA-Empfehlungen, die beim VDA bezogen werden können.
ODETTE-Codes (ODDC) entsprechen den Codes der UN-Trade Data Elements Directory
(UN/TED-ISO 7372). Der ODETTE-Datenkatalog kann bei den nationalen ODETTEOrganisationen (z. B. VDA) bezogen werden. Bei VOLKSWAGEN eingesetzte ODETTENachrichtenstandards folgen den VDA-Empfehlungen, die für diese Nachrichtentypen
erarbeitet wurden. Die Beschreibungen der ODETTE-Codes sind Bestandteil der
nachrichtentypspezifischen VDA-Empfehlungen, sie brauchen also nicht zusätzlich beschafft
zu werden.
3.2.2.
VW/Audi-spezifische nachrichtentypübergreifende Datenfelder
Abladestelle (5 Stellen)
Die Abladestelle ist entsprechend des Formats im EDI-Lieferabruf bzw. im Feinabruf in
Nachrichten und Dokumenten zu übermitteln.
Aus der auf Papier übermittelten Liefereinteilung ist die Abladestelle ohne Trennzeichen zu
übernehmen, z.B.:
101-01 =>
101/74 =>
10101
10174
(St 1: Werk, St.2-3: Finanzschl., St 4-5 Lagergruppe)
Abrufdatum
Soll-Eintrefftermin der Lieferung in der Warenannahme von VOLKSWAGEN.
Bestellnummer Kunde, Belieferung
Bei den Lieferschein- und Transportdaten ist unbedingt die im Lieferabruf angegebene
Bestellnummer einzusetzen.
Die Bestellnummer Kunde wird ursprünglich von Beschaffung vergeben. Sie wird für den
Lieferabruf in Abhängigkeit vom Anwendungsfall in die Rahmenbestellnummer
umgeschlüsselt.
Bestellnummer Kunde, Beschaffung
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
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VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
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Seite: 34
Die Bestellnummer Kunde wird ursprünglich bei der (Jahres-) Anfrage von Beschaffung
vergeben. Bei den Lieferschein- und Transportdaten ist die Bestellnummer Kunde der
Beschaffung nicht zu verwenden!
Empfangsort (Anlieferstelle) (3 Stellen)
Der Empfangsort / die Anlieferstelle bezeichnet den Ort (Halle / Externer Dienstleister), wo
angeliefert werden soll und umfasst bei Anlieferungen an europäische VW- und Audi-Werke
mehrere Abladestellen. Die ersten drei Stellen Anlieferstelle / Lagerort aus dem Lieferabruf
sind der Anlieferstellen-Code. Die folgenden vier Stellen sind der Lagerort (s. EDI-Guide
Lieferabruf VDA 4905 / DELFOR). Die Anlieferstelle wird im Lieferabruf gesendet, wenn in
den Stammdaten bei VOLKSWAGEN ein Eintrag gefunden wurde. Die Anlieferstelle ist eine
ergänzende Information zur Sachnummer und kein Schlüsselbegriff.
Die Anlieferstelle ist vom Lieferanten auf den Warenanhängern und Versandbelegen (VDA
4939) als Versandanschrift anzudrucken. Mit dem Anlieferstellen-Code ermittelt der TSBGenerator im AMES-T-Prozess die dort hinterlegte Lieferanschrift für die TSB-Erstellung. Bei
der kontrollierten Abholung im AMES-T-Prozess wird der Anlieferstellen-Code ausgelesen (s.
EDI-Guide VDA 4913 / DESADV). Daher ist der Empfangsort im AMES-T-Prozess für die
Belegerstellung mit dem TSB-Generator zwingend erforderlich!
Die verfügbaren Anlieferadressen stehen im geschlossenen Bereich der B2BLieferantenplattform zum Download zur Verfügung. Die Anlieferstelle wird von der
Werklogistik einer Marke festgelegt und zugeordnet.
Bei Werken mit SAP-System sind Abladestelle und Anlieferstelle i. d. R. identisch.
Lagerort: (4 Stellen)
Der Lagerort bezeichnet einen Platz in der Halle, wo der Artikel gelagert werden soll. Er ist
zur Zeit nur anwendungsabhängig mit Audi relevant und wird dem Lieferanten über die
Abrufdaten DELFOR, VDA 4905/1 bzw. VDA 4915 als ergänzende Information zum
Empfangsort aufgegeben und ist vom Lieferanten über die Versandinformationen
(Lieferschein- und Transportdaten und Belege) zurück zu übermitteln. Der Lagerort ist eine
ergänzende Information zur Sachnummer und kein Schlüsselbegriff.
Teilegenerationsstand
Bei Lieferungen muss der Teilegenerationsstand in den Lieferdaten und Begleitdokumenten
übermittelt werden.
Kundennummer
Die Kundennummer kann vom Lieferanten festgelegt und auf Anforderung des Lieferanten
im Lieferabruf und im Feinabruf übertragen werden. Die Übertragung einer unterschiedlichen
Kundennummer für unterschiedliche VOLKSWAGEN-Werke in Europa ist derzeit nicht
möglich.
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
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Seite: 35
Lieferantennummer
Grundsätzlich wird die Übermittlung der Lieferantennummer in den Lieferschein- und
Transportdaten im gleichen Format erwartet, wie sie im Lieferabruf übertragen
wurden.
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
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Seite: 36
Packmittelnummer (Packmittel-ID) Kunde
Die Packmittel werden in einer Erstinformation sowie bei Änderungen in der
Verpackungsanweisung sowie in dem Lieferabruf entsprechend der nachfolgenden Beispiele
angegeben. Die Packmittelnummer bei VOLKSWAGEN ist maximal 7-stellig.
Beispiele:
VW0001
VW0012
007255
010028
0110302
110656
FA0011
.....
nicht
nicht
nicht
nicht
nicht
nicht
nicht
SK-V-7143
70-A-110671
7-v-7255
70-A-010028
7-V-11030/2
70-A-110656
FA-11
Packstück-Nr.
Die Packstücknummer ist 9-stellig numerisch (mit führenden Nullen). Sie ist die laufende
Nummer eines Packstücks innerhalb eines Gebindes. Sie muss innerhalb eines
Kalenderjahres eindeutig pro Lieferant und Anlieferwerk sein.
Sachnummer Kunde (Artikelnummer / Teilenummer)
Die Sachnummern sind sowohl in den Lieferschein- und Transportdaten als auch in allen
Belegen so darzustellen wie sie von VOLKSWAGEN in den Abrufen übermittelt werden.
Sendungs-Ladungs-Bezugsnummer
Die Vergabe der Sendungs-Ladungs-Bezugsnummer ist eindeutig und darf sich innerhalb
eines Kalenderjahres nicht wiederholen.
Verbrauchsstelle / Verbrauchsort
(max. 14 Stellen)
Bei Belieferung der Audi-Werke Neckarsulm und Györ ist für einen Teilumfang der
Sachnummern abhängig vom Sachverhalt zusätzlich eine im Feinabruf und im Lieferabruf
übermittelte Verbrauchsstelle in den Lieferschein- und Transportdaten zu übertragen und auf
dem Warenanhänger anzudrucken. Die Verbrauchsstelle bezeichnet einen spezifischen,
einem Artikel zugeordneten Lagerplatz. Die Verbrauchsstelle ist eine ergänzende Information
zur Teilenummer mit Abladestelle und stellt keinen eigenen Schlüsselbegriff dar.
Werk Kunde
Der Werksschlüssel ist in den Liefer-/ Feinabrufen angegeben und ist identisch beim
Datenversand an VOLKSWAGEN anzugeben (s. a. Datenanhang "Warenannahmen").
Werk Lieferant
In den Lieferschein- und Transportdaten ist immer der Index des ausliefernden
Werkes zu benutzen. In unserem Wareneingangssystem prüfen wir, ob der gesendete
Index zulässig ist. VOLKSWAGEN akzeptiert auch lieferantenseitig vergebene
Werksschlüssel, die im Wareneingangssystem von VOLKSWAGEN in den von uns
vergebenen Schlüssel umgesetzt werden können. Diese Parallelschlüssel sind vor ihrer
Nutzung unbedingt mit den EDI-Koordinatoren von VOLKSWAGEN für Lieferschein-Daten
abzustimmen. Im weiteren Informationsfluss mit den Lieferanten (Behälterdaten, Gutschrift)
werden dann wieder ausschließlich die von VOLKSWAGEN vergebenen Lieferantenindizes
verwendet.
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
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VOLKSWAGEN AG
Logististische Daten
Ausgabestand: März 2015
3.2.3.
Seite: 37
Hinweise zum VW/Audi - EDI-Datenkatalog
In der "Übersicht der Datenverwendung beim elektronischen Datenaustausch mit
VOLKSWAGEN/Audi" finden Sie die von VOLKSWAGEN genutzten Datenelemente in den
EDI-Nachrichtentypen, die bei VOLKSWAGEN eingesetzt sind oder deren Einsatz geplant
ist. Dargestellt sind die Datenformate, wie sie durch die Standards empfohlen werden und
wie sie bei VOLKSWAGEN verarbeitet werden.
Der elektronische Datenaustausch bei VOLKSWAGEN basiert auf Definitionen von
Datenelementen, die in verfügbaren VDA-Empfehlungen vereinbart wurden (Spalte Format
VDA). Wie das Datenelement bei VOLKSWAGEN verarbeitet wird, ist in der Spalte Format
VW beschrieben. Wird ein Datenelement nur numerisch verarbeitet, ist dies durch die
Kennzeichnung "n" vor der Feldlänge ausgewiesen. Wird in der Spalte VW/Audi-Schlüssel
der Hinweis "D" gegeben, finden Sie eine Beschreibung des Datenelements im Abschnitt
'VW-spezifische nachrichtentypübergreifende Datenverwendung', die beim EDI mit
VOLKSWAGEN zu berücksichtigen ist. Beim Hinweis "N" wird das Datenelement in seiner
Verwendung im Abschnitt 2.... bei den nachrichtentypspezifischen Beschreibungen erläutert.
Bei Kennzeichnung "V" halten wir die Beschreibung in der jeweiligen VDA-Empfehlung für
ausreichend, um das Datenelement im Datenaustausch mit VOLKSWAGEN zu
implementieren. Die Kombination der Hinweise ist möglich.
Für Datenelemente, die in EDIFACT- oder ODETTE-basierten Nachrichtentypen (ISO 9735)
definiert sind, wurden zusätzlich die ODETTE-Formate ggf. mit Verweis auf die ODETTESchlüsseltabellen (ODDC) und auf die Trade Data Elements Directory (UN/TDED-ISO 7372)
aufgeführt.
Die nachrichtentypbezogene Verwendung der Datenelemente ist unter Angabe der Satzart
oder des Segments ausgewiesen. Bei schraffierten Feldern wird das Datum immer
verarbeitet (Mussfeld), wenn die Satzart übertragen wird. Wird das Datenelement nur bei
einem bestimmten Sachverhalt übertragen, ist Satzart / Segment nicht schraffiert.
Datenelemente einer Nachricht, die bei Volkswagen z. Z. nicht verarbeitet werden, sind mit "" gekennzeichnet.
Wichtig:
Z. Z. nicht bei VOLKSWAGEN verarbeitete Datenelemente können bei geändertem
Informationsbedarf aktiviert werden. Wir empfehlen daher, die Verarbeitungsmöglichkeit des vollen Datenumfangs entsprechend den VDA-Empfehlungen bei der
Planung Ihres EDI-Systems vorzusehen.
Der EDI-Datenkatalog steht auf der Volkswagen B2B-Lieferantenplattform zur Verfügung.
4.
EDI-Funktionsstellen und Ansprechpartner in der VW AG
Ansprechpartnerzum EDI mit den Konzern-Marken der VOLKSWAGEN AG finden Sie auf
der Volkswagen B2B-Lieferantenplattform www.vwgroupsupply.com : Informationen zur
Zusammenarbeit – Elektronischer Datenaustausch - Ansprechpartner
VW_EDI-Implementation-Guide_2015-03_deu.docx
37
VOLKSWAGEN AG
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VOLKSWAGEN AG
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Impressum
Thomas Sieck
IT Versorgungs- und TransportlogistikK-SIPB-3/1
Volkswagen Aktiengesellschaft
Brieffach 011/18361
D-38436 Wolfsburg
www.vwgroupsupply.com
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38
Seite: 38
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