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Broschüre Fortbildung 2015

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Fortbildung 2015
Education 2015
Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e.V. Eupener Straße 33 D-30519 Hannover
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de - Fon: +49 511 8420116 - Fax: +49 511 84201798
Fortbildung 2015
Vorsprung durch Wissen
Qualifizierte Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor, um eine wettbewerbsfähige Position der
Unternehmen im nationalen wie im internationalen Umfeld zu sichern. Mitarbeiter, deren Produktund Qualitätsbewusstsein den marktwirtschaftlichen Entwicklungen gerecht werden, sind heute
wichtiger denn je. Das DIK bietet qualifizierte, aktuelle Aus- und Weiterbildung für die Beschäftigten
der Kautschukindustrie, ihrer Zulieferer und für die Anwender von Elastomerwerkstoffen. Erschließen Sie sich Know-How und Erfahrung durch die Teilnahme an dem modular aufgebauten Fortbildungsangebot, welches für Interessenten mit vorhandenen Grundkenntnissen bzw. für Teilnehmer
nach Absolvieren des Einsteigerkurses konzipiert ist. Begrenzte Teilnehmerzahlen, kompetente Dozenten, umfassende Vorlesungen und praktische Demonstrationen garantieren den Schulungserfolg.
Die als Anschluss zum Kurs „Kautschuktechnologie für Einsteiger“ auch einzeln buchbaren Themenwochen des modularen Fortbildungssystems vermitteln anwendungsbezogene, umfassende
Kenntnisse über Rohstoffe, Verarbeitungsverfahren, Compounding, Vernetzung und Physikalische
Eigenschaften der Elastomere und deren Herstellung sowie zu Spezialthemen wie z. B. Lebensdauer – Simulation und Elastomer- und Werkstoffanalytik. Neu im Programm aufgenommen wurde ein
Workshop zum Thema „“Rubber Friction and Tyre Traction“, der allerdings nur in englischer Sprache
stattfinden wird.
Die Fortbildungsmodule, mit Ausnahme des Einsteigerkurses, sind konzipiert für erfahrene
Mitarbeiter(innen) aus Entwicklung, Verarbeitung, Anwendung und Management, die sich betrieblich weiterqualifizieren möchten. Voraussetzung ist eine vorhandene grundlegende Fachausbildung
bzw. weitreichende Betriebserfahrung oder/und die Teilnahme am Kurs „Kautschuktechnologie für
Einsteiger“ des DIK.
Fortbildung 2015
27. – 29. Januar 2015
17. – 19. Februar 2015
22. - 24. September 2015
24. - 26. November 2015
Kautschuktechnologie
für Einsteiger
Dieser dreitägige Fortbildungskurs vermittelt
einfache Grundlagen zu Kautschuken, Füllstoffen, Vulkanisation, Verarbeitungstechnik
und physikalischen Eigenschaften. An einfachen praktischen Demonstrationen werden
die grundlegenden Zusammenhänge zwischen
Materialeigenschaften und Verarbeitungsprozessen dargestellt.
Inhalt
• Natur- und Synthesekautschuk
Chemischer Aufbau, einfache StrukturEigenschaftsbeziehungen
• Füllstoffe: Ruße, Kieselsäuren
Herstellung, Einsatz, physikalische Wirkung
• Mischungsherstellung
Mischaggregate, Mischverfahren,
Mischungskontrolle
• Vulkanisation
Prinzip der Vulkanisation, Konsequenzen
für die physikalischen Eigenschaften
• Verarbeitungstechniken
Vulkanisieren, Extrudieren und
Kalandrieren
• Physikalische Prüfung
Härtemessung, Bestimmung von Zugfestigkeit und Druckverformungsrest, Ermittlung
der Quellungsbeständigkeit
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PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
02. - 06. März 2015
Fortbildungsmodul:
„Rohstoffe“
Die „Performance“ von Elastomercompounds
wird neben den Verarbeitungsprozessen durch
die Auswahl und durch die Qualität der Rohstoffe
bestimmt. Mit umfassenden Kenntnissen zum
chemischen Aufbau, den physikalischen Eigenschaften und den Struktur-Eigenschaftsbeziehungen sowie zu den interaktiven Wirkungen von
Mischungsbestandteilen ist der unter technischen
und wirtschaftlichen Aspekten gezielte Einsatz von
Rohstoffen in der Kautschuktechnologie erfolgreich. Speziell die zunehmenden Anforderungen
an Elastomere hinsichtlich Alterungs- und Temperaturbeständigkeit, hoher dynamischer Belastbarkeit unter extremen Bedingungen sowie guter
Verarbeitbarkeit erfordern ein fundiertes Wissen
zu mechanistischen Zusammenhängen und zum
Anwendungsbereich der Polymere. Ein gezieltes
„Compounding” ist nur mit weitreichenden Kenntnissen zur Effizienz von Additiven wie z. B. Füllstoffen, Weichmacher, Alterungsschutzsysteme
und Vernetzungschemikalien möglich.
Inhalt
• Kautschuke
Herstellung, Eigenschaften und Anwen dungen (z.B. NR, BR, SBR, EPDM, NBR,
HNBR, EVA, ECO, ACM, FKM, Q)
• Füllstoffe
Herstellung, Charakterisierung, Eigenschaf-
ten (Furnace-Ruße, Spezialruße, Kiesel säuren, Silane)
• Weichmacher
Prinzip der Weichmachung, Anwendung,
Weichmacherarten
• Additive
Alterungsschutzmittel und Verarbeitungshilfsmittel
• Thermoplastische Elastomere
Herstellung, Eigenschaften, Anwendung
(Blockcopolymere, Thermoplastische
Vulkanisate)
• Vernetzungschemikalien
Schwefel- und Peroxidsysteme
• Compounding
Ziele, Lastenheft, Optimierung,
Fehlerquellen
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
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Fortbildung 2015
Fortbildung 2015
19. - 21. Mai 2015
23. - 25. Juni 2015
24. - 26. November 2015
15. - 17. Dezember 2015
Fortbildungsmodul:
„Verarbeitung“
Fortbildungsmodul:
„Eigenschaften“
Fachseminar
Fachseminar
Der Mischungsherstellung kommt unter technologischen, quantitativen und wirtschaftlichen
Gesichtspunkten eine besondere Bedeutung zu.
Dementsprechend wird unter Beachtung des aktuellen Stands des Wissens auf den Prozess der
Mischungsherstellung inkl. maschinenbaulicher
Aspekte und Rohstoffhandhabung eingegangen.
Andere zentrale Themengebiete wie Vulkanisationstechniken, Extrusions- und Kalanderprozesse sind ebenfalls wesentlicher Bestandteil des
Kurses. Dem Kursteilnehmer werden neben Konzepten für diese Prozesse auch verfahrenstechnische Aspekte näher gebracht. Die Verarbeitung
im Spritzguss-Verfahren ist eine der wichtigsten
und ökonomischen Techniken zur Formgebung
und Vulkanisation von Kautschukmischungen.
Deren theoretische Behandlung nimmt deshalb
breiten Raum ein. Die Kurs-Themenschwerpunkte werden den Teilnehmern durch praktische
Vorführungen und Übungen anschaulich gemacht.
Die physikalischen Eigenschaften von Elastomeren werden mittels quasi-statischer und
dynamischer Messungen bestimmt. Die Ermittlung „einfacher“ physikalischer Kennzahlen
wird in Theorie und Praxis ebenso vermittelt,
wie die Messungen von Schub- und Elastizitätsmoduli sowie deren Abhängigkeiten von
der Temperatur, Messfrequenz und Verformungsamplitude. Um die Qualität der Produkte
und der Ergebnisse interner Prüftätigkeit innerhalb eines produzierenden Betriebes auf
einem hohen Standard zu halten, ist die Kenntnis von grundlegenden statistischen Zusammenhängen essentiell erforderlich. Im Rahmen
des Fortbildungsmodul wird demzufolge auch
intensiv auf die Auswertung und Interpretation
ermittelter Messwerte eingegangen.
„Lebensdauer - Simulation“
„Elastomer- und
Werkstoffanalytik“
Inhalt
• Rohstoff-Handling
Handhabung von Rohstoffen für die
Mischungsherstellung Down-Stream
• Physikalische Prüfung
Ermittlung „einfacher“ physikalischer Kenn zahlen zum Spannungs-Dehnungs-Verhal ten, Verschleißverhalten, Medienbestän dikkeit und Relaxationsverhalten der
Elastomere
•
•
Inhalt
Mischungsherstellung, Mischungsüberprüfung
Maschienbauliche Aspekte der Mischaggregate (Innenmischer, Walzwerk, Tandem-Mischer etc.), Überprüfung des
Mischungserfolges (Viskosität, Vulkanisationsverhalten, Füllstoffverteilung)
• Rheologie
Grundlagen und rheometrische Verfahren
• Vulkanisationsverfahren
Salzbad, Heißluft, AUMA, Presse, Autoklav
• Spritzgießen
Maschinenkonzepte und -verfahren,
Automatisierung
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Viskoelastische Eigenschaften Dynamische Hochfrequenzeigenschaften
Theorie der linearen Viskoelastizität,
Temperatur, Frequenz- und Amplitudenabhängigkeit, Nichtlineare Effekte,
Messtechnik, Einflüsse von Kautschuk,
Weichmachern und Füllstoffen
• Relaxation und Kriechen
Relaxations-/Kriechexperimente,
Modellierung, Langzeitvorhersage
• Qualitätssicherung
• Dynamische Untersuchungen
Ultraschallspektrometrie, Dielektrische
Messungen, Superpositionsverfahren (WLF),
Anwendungsbeispiele
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
Die Lebensdauer von technischen Gummiwerkstoffen hängt von vielen, häufig miteinander gekoppelten Einflussfaktoren ab. Die Auswirkungen der chemischen und thermischen
Alterung und die Komplexität der Ermüdungseigenschaften von Elastomeren unter mehrachsigen Belastungszuständen sind in Verbindung
mit Ansätzen zur Lebensdauervorhersage und
deren Anwendung ein wesentlicher Bestandteil
dieses Fortbildungsmoduls. Weiterhin ist die
computergestützte Simulation der Belastungsprozesse von Elastomerbauteilen als Ausgangspunkt für die optimierte Auslegung von
Bauteilen ein aktuell zu behandelndes Thema.
Inhalt
• Struktureigenschaftsbeziehungen •
• gefüllter Elastomere
•
•
•
•
•
Chemische Aspekte der Alterung•
Alterungsmechanismen, Alterungsschutz-•
mittel, Einbeziehung numerischer
Modellierung
•
•
•
•
Risswachstum, Ermüdung und Fehlstellen
Dynamisches Risswachstum, CT-Untersuchungen, Fehlstelleneinfluss, Ermüdung
unter mehraxialen Belastungszuständen
• Bauteilprüfung und •
•
• Lebensdauervorhersage
•
•
•
•
•
•
•
•
Simulation (Festkörpersimulation)
Materialmodelle zum elastischen Materialverhalten, Modellierung inelastischer Eigenschaften, Konzepte zur kontinuumsmechanischen Modellierung dynamischer Eigenschaften, Praxisbeispiele
Der Einsatz von modernen analytischen Methoden zur Qualitätsüberwachung, zur Schadensaufklärung, z. B. in Verbindung mit Reklamationen, zur Reinheitsüberprüfung von Rohstoffen sowie allgemein zur Werkstoffanalyse
hat einen hohen Stellenwert in der Anwendung
von Elastomeren sowie in der Werkstoffentwicklung und Elastomerherstellung erlangt.
Gleiches gilt für Umweltaspekte wie Emissionen, Gerüche und Lebensmittelbedarfsgegenstände. Dieses Fachseminar behandelt Grundlagen, Strategien und Anwendungsbeispiele
moderner instrumenteller Analysenmethoden
in Theorie und Praxis.
Inhalt
•
Analysenstrategien
Universelle Vorgehensweise zur Elastomeranalyse, Trennungsgang zur Bestimmung
von Polymeren, Füllstoffen und Additiven
• Qualitätskriterien und Methodenvalidierung
Reproduzierbarkeit von Analysenergebnissen,
Präzision, Richtigkeit, Nachweis- und Bestimmungsgrenze
•
Grundlagen instrumenteller Analysenmethoden zur chemischen Werkstoffanalyse
Thermoanalyse (DSC, TGA), Probenvorbereitung und Extraktion, Chromatographie
(GC, GC-MS, DC, HPLC, LC-MS), (ATR-)FT-IR-Spektroskopie
•
Mikroskopie in der Elastomeranalytik
Rasterelektronenmikroskopie (REM) mit
Elementspezifischer Detektion (EDX), Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), Computertomographie (CT), Lichtmikroskopie (LM)
• Anwendungsbeispiele
Schadensanalyse, Werkstoffanalyse
(Elastomerinhaltsstoffe), Qualitätskontrolle
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
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Fortbildung 2015
Fortbildung 2015
06. - 07. Mai 2015
29. - 30. September 2015
03. - 04. November 2015
01. - 02. Dezember 2015
DIK / DKG
DIK / DKG
DIK / DKG
DIK / DKG
Herstellung von
Kautschukmischungen
Extrusion
Grundlagen und Praxis
Spritzgießen
von Elastomeren
TPE
Grundlagen und Praxis
Während der Kautschukverarbeitung hat der Mischprozess eine herausragende Bedeutung. Auftretende Fehler wie z. B. ungenügend dispergierte
Zuschlagstoffe und unterschiedliches Verarbeitungsverhalten, können vielfach in der Mischungskontrolle
nicht detektiert werden. Sie führen daher zu hohem
Ausschuss in den Weiterverarbeitungsprozessen
oder bei den Endprodukten. Ein Ansatzpunkt für eine
wirtschaftlichere Fertigung ist die Optimierung des
Mischprozesses. Hierbei sind sowohl Rohstoffeinflüsse als auch maschinenbauliche und verfahrenstechnische Aspekte zu beachten. Diese Themenstellungen werden im Seminar umfassend durch eine
Kombination von Grundlagenvorlesungen in Form
von Vorträgen und durch praktische Versuche behandelt. Die Versuchsreihen dienen dazu, die erlernte Theorie zu trainieren und damit zu vertiefen. Theoretische Ansätze können somit auch zur Erklärung
mischtechnischer Probleme genutzt werden, was zu
deren Lösung in der täglichen Praxis beitragen soll.
Das Seminar hat zum Ziel, dem Anwender im Mischsaal das notwenige Handwerkszeug zur optimalen
Gestaltung von Mischprozessen zu geben.
Bei der Extrusion werden Kautschukmischungen im
Extruder kontinuierlich ausgeformt und anschließend
nachfolgenden Prozessstufen wie Vulkanisation,
Kühlen, Veredeln oder Konfektionieren übergeben.
Das Seminar hat das Ziel, durch eine Kombination
von theoretischen Vorträgen und praktischen Versuchen Ansatzpunkte für eine Optimierung des Extrusionsprozesses aufzuzeigen. Der Praktiker erhält die
Möglichkeit, mit Hilfe von theoretischen Ansätzen extrusionstechnische Problemstellungen zur erfassen.
Die umfassende Themenstellung (Kautschukeigenschaften, Maschinenbau, Verfahrenstechnik) vermittelt einen Überblick über die Herausforderungen der
Extrusion und ist eine gute Gelegenheit, wertvolle
Anregungen für die eigene betriebliche Praxis mit
nach Hause zu nehmen.
Erst Anfang der 70er Jahre etablierte sich das Spritzgießverfahren zur Herstellung von Elastomerformteilen. Der Weg vom Kompressionsverfahren über das
Transfermoldingverfahren hin zum Spritzgießen mit
seinen Verfahrensvarianten erforderte ein kontinuierliches Umdenken aller Prozessbeteiligten. In enger Zusammenarbeit zwischen Materialentwicklung, Maschinenbau und Anwender entstanden so zum Teil komplexe, hoch automatisierte Produktionsabläufe und
innovative Produktlösungen. Maschinen in modularer
Bauweise, ausgerüstet mit moderner Prozesssteuerung und Regelung, in Kombination mit rheologisch
ausgelegten Werkzeugkonzepten schaffen die Voraussetzung für effiziente Prozesse. In Zusammenarbeit mit
Forschung und Lehre werden Probleme der Praxis aufgegriffen und in gemeinsamen Projekten einer Lösung
zugeführt. Forschungsvorhaben legen vielfach den
Grundstein für die technolotgische Weiterentwicklung
des Verfahrens.
Der Markt für Thermoplastische Elastomere (TPE) ist
durch eine ungebrochene Dynamik gekennzeichnet.
Eine Vielzahl an TPE-Werkstoffen wird seit Jahren
erfolgreich in verschiedenen Industriezweigen eingesetzt. Insbesondere durch die Entwicklung innovativer
und technisch anspruchsvoller Bauteile, die geprägt ist
durch eine zunehmende Komplexität und detailreiche
Geometrien, wird die überdurchschnittliche Wachstumsrate dieses Werkstoffes weiter anhalten.
Inhalt
• Der Innenmischer aus maschinenbaulicher Sicht
• (Einführung und Weiterführung)
• Der Innenmischer aus verfahrenstechnischer •
• Sicht
• Dispersion von Füllstoffen
Inhalt
• Mischungseigenschaften, Mischungsherstellung
• und Mischungsanalyse
• Rheologie von Kautschukmischungen, Grund-•
• lagen und Besonderheiten
• Förderverhalten und Auslegung eines •
• Einschneckenextruders
• Auslegung des Extrusionswerkzeuges
• Vor- und nachgeschaltetes Anlagenequipment in
• der Profilextrusion
• Kontinuierliche Vulkanisation von •
• Kautschukprofilen
• Herstellung von EPDM-Compounds
• Einfluss der Prozessparameter auf die •
• Produkteigenschaften
•
•
•
•
• Der Innenmischer als Reaktor
Inhalt
• Aufbau und Beschreibung von Spritzgießmaschinen
• Aufbau von Elastomermischungen
• Bestandteile und ihr Einfluss
Das Seminar TPE – Grundlagen und Praxis hat das
Ziel, Entscheidungshilfen bei der Materialauswahl zu
geben. Anhand von Bauteilen werden unterschiedliche
Einsatzbereiche dargestellt, um die charakteristischen
Materialeigenschaften am Beispiel zu erläutern. Praktische Versuche stellen den Einfluss der Verfahrensparameter auf die Qualität von Spritzgieß- und Extrusionsbauteilen dar und beleuchten die Besonderheiten
der TPE-Werkstoffe zwischen Thermoplasten und
Elastomeren. Abschließend geben Experten Tipps zur
Auslegung von Extrusions- und Spritzgießwerkzeugen.
Inhalt
• Übersicht über die TPE-Werkstoffe
• Charakterisierung von Materialeigenschaften
• Spritzgießen von Flüssigsilikonkautschuk (LSR)
• Verarbeitung von TPE-Materialien mit verschiedenen
• Werkzeug- und Maschinenkonzepten
• Störgrößen im Spritzgießprozess
• Die Mehrkomponententechnik. Richtlinie 2019
• Betriebs-, Produktions- und Prozessdatenerfassung
• Einschnecken-Extrusionsmaschinen und •
• Verfahren zur Verarbeitung von TPE
• Innovative Werkzeugkonzepte; •••
Werkzeugauslegung und Simulation;
Werkzeugbeschichtungen
• Prozessoptimierung mittels Statischer Verfahren
• Automation in der Spritzgussfertigung
•
• Grundlagen der Rheologie bei Elastomeren und TPE
• State-of-the-Art and Developments in TPV Profile
• Extrusion
•
• Online-Qualitätskontrolle, Oberflächen- und •
• Geometrievermessung bei TPE-Extrusionsprofilen
• Compoundieren von TPE
• TPU im Umfeld der TPE und Elastomere
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Fortbildung 2015
Teilnahmegebühren
„Kautschuktechnologie für Einsteiger“
für DIK- oder DKG-Mitglieder
für Nichtmitglieder für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern Fortbildung 2015
€ 980,-€ 1.180,-€ 1.100,--
Kurs des modularen Fortbildungssystems „Rohstoffe“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 1.580,-für Nichtmitglieder € 1.690,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 1.600,-Kurs des modularen Fortbildungssystems „Verarbeitung“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 980,-für Nichtmitglieder € 1.180,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 1.100,-Kurs des modularen Fortbildungssystems „Eigenschaften“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 980,-für Nichtmitglieder € 1.180,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 1.100,-Fachseminar „Lebensdauer – Simulation“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 980,-für Nichtmitglieder € 1.180,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 1.100,-Fachseminar „Elastomer- und Werkstoffanalytik“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 980,-für Nichtmitglieder € 1.180,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 1.100,-DIK/DKG-Fachseminar „Spritzgießen von Elastomeren“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 880,-für Nichtmitglieder € 990,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 920,-DIK/DKG-Fachseminar „Extrusion – Grundlagen und Praxis“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 880,-für Nichtmitglieder € 990,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 920,-DIK/DKG-Fachseminar „TPE – Grundlagen und Praxis“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 880,-für Nichtmitglieder € 990,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 920,--
Organisation Fortbildung 2015
Veranstalter und Ort
Ansprechpartner
Deutsches Institut für
Kautschuktechnologie e. V.
Eupener Str. 33
30519 Hannover
Karin Hanne
Telefon
+49 511 84201-16
Fax
-798
E-Mail
pr-dik@dikautschuk.de
Internetwww.dikautschuk.de
Anmeldung und Teilnahmegebühr
Für Anmeldungen nutzen Sie bitte das Onlineformular auf unserer Internetseite.
Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine rechtzeitige Anmeldung zu empfehlen.
Anmeldeschluss ist jeweils 2 Wochen vor Kursbeginn.
www.dikautschuk.de
In der Teilnahmegebühr enthalten sind Getränke, Mittagessen und die Kursunterlagen.
Hotelreservierungen nehmen Sie bitte selbständig vor. Hotelvorschläge sowie eine Anfahrtsskizze/Routenplaner finden Sie auf unserer Internetseite.
Stornierungen
Abmeldungen müssen schriftlich erfolgen. Bei einer Stornierung bis 15 Tage vor Kursbeginn beträgt die Stornogebühr 100,-- Euro. Bei späteren Absagen ist der gesamte Betrag
fällig. Es kann aber ein Ersatzteilnehmer gestellt werden.
DIK/DKG-Fachseminar „Herstellung von Kautschukmischungen“
für DIK- oder DKG-Mitglieder € 880,-für Nichtmitglieder € 990,-für Nichtmitglieder ab 3 Mitarbeitern € 920,--
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PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
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Training 2015
Training 2015
Gaining an Edge through Knowledge
Qualified employees are a crucial factor for companies in advantageously positioning themselves in
national and international competition. Today more than ever before, there is an enormous demand
for employees with product and quality awareness in tune with market developments. Deutsches
Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK) offers qualified, up-to-date training and advanced education for those employed in the rubber industry and its suppliers as well as for users of elastomer
materials. Participants in DIK’s modularly structured advanced training courses acquire the requisite
know-how and experience. These courses are tailored to interested parties with a good understanding of the fundamentals or for those who have already completed the basic course for beginners.
Caps on the number of participants, competent instructors, wide-ranging lectures, on-hands demonstrations and theme-oriented internships guarantee the success of the offerings.
After completion of the basic course “Rubber Technology for Beginners”, it is possible to sign up for
the modular course “Properties”. A new addition in the program is a workshop on “Rubber Friction
and Tire Traction”. The advanced training module “Properties” tailored to the nees of those experienced Empolyees in the areas of development, processing, application and management interested
in upgrading their professional qualification. Those eligible for participation have completed basic
technical training or have gathered extensive on-the-job experience. Or they may also have completed DIK’s introductory the course “Rubber Technology for Beginners”.
March 03 – 05, 2015
May 06 – 08, 2015
Rubber Technology for
Beginners
DIK / DKG
This three-day advanced education course imparts the basics on rubber types, fillers, vulcanization, processing techniques and physical
properties. Straightforward hands-on examples
illustrate the essential relationships between
material properties and processing techniques.
Content
•
•
Natural and synthetic rubber
Chemical structure, basic interrelations of structural properties
•
Compounding
Compounding units,
compounding techniques,
control of compounding
Fillers: carbon blacks, silicic acids
Manufacture, use, physical effects
• Vulcanization
Underlying principle of vulcanization,
consequences for physical properties
• Processing techniques
Vulcanization, extruding and
calendering
• Physical testing
E.g. hardness measurements, determination of tensile strength and compression set,
determination of swelling consistency
Mixing
of Rubber Compounds
Efficient mixing is of paramount importance for
processing rubber compounds. Any shortcomings in this stage of process, such as poorly
dispersed additives or divergent performances when blending and processing, often fail
to be detected by downstream mixing checks.
This results in an unacceptable level of rejects
in downstream processing stages and in final products. The missing process, therefore,
needs to be optimized for greater economy in
production. This involves both challenges of
mechanical engineering and process technology. Nor should the impacts of raw materials be
disregarded.
These topics will be covered comprehensively
during the seminar using a combination of lectures on fundamentals and practical tests. These test runs will serve as hands-on training to
try out and intensify the theoretical knowledge
acquired. In this way theoretical approaches
can also be used to explain mixing problems
helping to solve problems in day-to-day work.
The objective of the seminar is to provide users
at the mixing room with the necessary tools for
designing mixing processes in an optimum
way.
Contents
• Internal Mixer – Mechanical engineering aspects
• introduction and basics
• Internal Mixer – Process technology
• Internal Mixer – a reaction vessel
• Characteristics of polymers relating to the mixing
• process in an internal mixer
• Dispersion of fillers
• Compounding and its impact on product
10
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
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Training 2015
Participation fee
June 23 – 26, 2015
May 28 – 29, 2015
Courses of the module education systems
Workshop
“Properties”
Rubber Friction and Tyre Traction
Quasi-static and dynamic measurements are
used in determining the physical properties of
elastomers. The training module imparts an understanding of both the underlying theory and the
actual practice involved in determining “simple”
physical indices. It also looks at measurements of
shear and elasticity moduli and their dependency
on temperature, measuring frequency and amplitude of deformation. To maintain a high standard
regarding product quality and the results obtained
from internal testing activities in manufacturing
operations, an understand of the underlying statistical relationships is absolutely essential. As part
of the advanced training module, ample attention
is thus devoted to the evaluation and interpretation of the values obtained in measurements and
testing.
The seminar gives an over-view of advanced
theoretical and experimental concepts of rubber
friction and contact mechanics with rough interfaces and its application to tire traction, wet grip
and wear under service conditions.
Content
•
Physical testing
Determination of “simple” physical
indices for stress-strain behavior,
wear behavior, media resistance and
relaxation behavior of elastomers
•
Viscoelastic properties dynamic high-frequency properties
Theory of linear viscoelasticity,
temperature, frequency and amplitude
dependency, nonlinear effects,
measuring techniques, manifold influence
of rubber, plasticizers and fillers
• Relaxation and creep
Relaxation/creep experiments,
modeling, long-term predictions
The experience of well known specialists in this
field will show new methods of solving material
specific and constructive problems.
The lectures presented will provide a more fundamental understanding of friction phenomena
like hysteresis or adhesion, slip-stick, friction induced vibrations, lubrication and squeezing of water
films.
The seminar focuses on experts as well as trainees in the fields of research, development and
application of elastomer materials.
Invited Speakers:
Gert Heinrich (IPF Dresden)
Bo N. J. Persson (FZ Jülich)
Matthias Kröger (TU Freiberg)
Thiemo Kessel (Continental AG)
Frank Gauterin (KIT Karlsruhe)
Jörg Wallaschek (Uni Hannover)
Andreas Ueckermann (RWTH Aachen)
• Quality assurance
Christian Kipscholl (Coesfeld)
•
Stefan Torbrügge (Continental AG)
Dynamic testing
Ultrasound spectroscopy, dielectric
measurements, superposition
principle (WLF), application examples
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„Rubber Technology for Beginners“
for members of DIK or DKG for nonmembers for 3 or more employees from same nonmember € 980,-€ 1.180,-€ 1.100,--
DIK/DKG Technical seminar „Mixing of Rubber Compounds“
for members of DIK or DKG € 880,-for nonmembers € 990,-for 3 or more employees from same nonmember
€ 920,-Modular advanced training course „Properties“
for members of DIK or DKG for nonmembers for 3 or more employees from same nonmember € 980,-€ 1.180,-€ 1.100,--
Rubber Friction and Tyre Traction
for members of DIK or DKG for nonmembers for 3 or more employees from same nonmember
€ 880,-€ 990,-€ 920,--
Organization of continuing education 2015
Organizer and location
Contact person:
Deutsches Institut für
Kautschuktechnologie e. V.
Eupener Str. 33
30519 Hannover
Karin Hanne
Phone
+49 511 8420116
Fax
+49 511 84201798
E-Mail
pr-dik@dikautschuk.de
Internetwww.dikautschuk.de
Registration and participation fee
For your convenience, a course registration form is available at our website.
The number of participants is limited, so it is advisable to register early. The closing date
for registrations is 2 weeks before begin of seminar.
Stephan Westermann (Goodyear S.A.)
Valentin Popov (TU Berlin)
Training 2015
www.dikautschuk.de
The participation fee also covers beverages, lunch and the materials needed for the course.
While accommodation is not included in the fee, the flyer at our website lists hotel recommendations. It also provides directions on how to get to DIK including a route planner.
Cancelation
Cancelations must be in writing. A fee of €100.00 is withheld for cancelation up to fifteen
days prior to the beginning of the course or seminar. In the event of cancelation less than
fifteen days prior to the beginning of the course or seminar, the full participation fee is due.
It is, however, possible to name a substitute participant.
Michael Kaliske (TU Dresden)
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
13
als Gasthörer an der Veranstaltung teilnehmen. Wegen des besonderen Charakters des Weiterbildungsstudiums, der sich
durch Präsenz- und Praxisphasen ergibt, die in dreiwöchiger Folge abwechseln, ist es notwendig, dass die Studierenden
einen von der Universität anerkannten Praktikumsplatz nachweisen. Dies ist in der Regel der normale Arbeitsplatz.
Leibniz Universität Hannover
In Kooperation mit:
Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk)
Deutsche Kautschuk-Gesellschaft e. V. (DKG)
Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK)
Die Kautschukindustrie hat sich seit ihren industriellen Anfängen zu einer Hightech-Branche entwickelt, ohne deren
Produkte heute kein anderer Industriezweig und auch das so genannte tägliche Leben nicht mehr auskommen. Die Anforderungen der Abnehmer an Elastomer-Erzeugnisse haben im Laufe der Jahre ständig zugenommen und werden weiter
wachsen. Nur dem Forscher- und Erfindergeist und dem hohen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es
zu verdanken, dass die Kautschukindustrie all den Herausforderungen gerecht werden konnte.
Mit den Anforderungen der Kunden an die Produkte mussten aber auch Können, Wissen und Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen. Nicht nur Ingenieure, Chemiker, Physiker, Mathematiker, jeder, der sich an den auch
heute noch manchmal „geheimnisvollen“ Rohstoff Kautschuk herangewagt hat, war gefordert, ihn in seiner Vielfalt zu
beherrschen. Kautschuktechnologie erfordert heute fachübergreifendes Wissen, wie es im „normalen“ Studium nicht vermittelt werden kann.
Was die Kautschukindustrie braucht, sind Experten, die so auf dem Arbeitsmarkt nicht zu finden waren, und auch heute
nicht sind. Aus dieser Situation heraus entwickelte der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. anfang
der 80er Jahre das Weiterbildungsstudium Kautschuktechnologie. Ziel des Studienganges war und ist es, das bereits vorhandene Expertenwissen durch Kenntnisse in den jeweils anderen Fachbereichen zu ergänzen, Verständnis für Zusammenhänge in allen Bereichen der Kautschuktechnologie zu schaffen und so die fachübergreifende Zusammenarbeit zu
optimieren.
Dies gelingt seit Beginn des Studienganges im Jahr 1985 vor allen Dingen durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit
von namhaften Professoren der Leibniz Universität Hannover und anderen Hochschulen, die die Grundlagen der Elastomerwissenschaft vermitteln, mit Experten aus der Kautschukindustrie, die als Dozenten für die entwicklungs- und produktionsnahen Bereiche gewonnen werden konnten. Sie alle und die Absolventen des Weiterbildungsstudiums Kautschuktechnologie sind die Garantie für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft der Kautschukindustrie.
Das Weiterbildungsstudium Kautschuktechnologie bietet ein Studienangebot für Teilnehmer mit berufspraktischen Erfahrungen aus den Industriezweigen, die Kautschuk und andere gummielastische Werkstoffe herstellen, verarbeiten und
anwenden. Es ist berufsbegleitend angelegt und dient der berufsbezogenen Ergänzung und wissenschaftlichen Vertiefung
von Fachkenntnissen und Erfahrungen durch praxis- und problembezogene Lehrangebote. Es soll insbesondere darauf
hinwirken, die Teilnehmer mit den die Kautschuktechnologie beeinflussenden Fachwissenschaften vertraut zu machen.
Dazu gehören Kenntnisse aus der makromolekularen Chemie und der Polymerphysik, der Verfahrenstechnik, der Technologie der Kautschukverarbeitung, Produktprüfung, Qualitätssicherung, Recycling und der Rheologie sowie der Konstruktionsgrundlagen von elastomeren Produkten und deren mechanischen Eigenschaften.
Abschlusszertifikat und Zeugnis
Art und Anzahl der in den vorgesehenen Prüfungsfächern zu erbringenden Fachprüfungen regelt die Prüfungsordnung
des Weiterbildungsstudiums Kautschuktechnologie. Die Form der Prüfungen wird von den Prüfern festgelegt. Sie kann
aus einer schriftlichen Hausarbeit, einer Klausur oder einer Mündlichen Prüfung bestehen. Über die Ergebnisse der Fachprüfung wird ein Zeugnis ausgestellt. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums wird von der Leibniz Universität Hannover
durch ein Zertifikat bestätigt.
Zulassung zum Studium
Zugelassen werden Bewerber und Bewerberinnen, die über eine ausreichende, in der Regel mindestens zweijährige
Berufsausbildung in der Kautschuktechnologie bzw. in zugeordneten Industriezweigen verfügen. Darüber hinaus ist ein
abgeschlossenes Universitätsstudium in einem einschlägigen Studiengang oder eine im Beruf und mit dem erfolgreichen
Abschluss der drei Aufbaukurse im DIK erworbene vergleichbare Qualifikation in Bezug auf das Weiterbildungsstudium
Kautschuktechnologie nachzuweisen. Bewerber und Bewerberinnen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können
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PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
Durchführung des Studiums
Das Studium umfasst ca. 300 Unterrichtsstunden und besteht aus Vorlesungen, Praktika und Exkursionen zu namhaften
Apparateherstellern, Kautschukverarbeitern und Rohstoffherstellern. Sie werden innerhalb jeweils viertägiger Präsenzphasen angeboten. Davon finden sechs im Winter- und fünf im Sommersemester statt. Auf diese Weise wechseln viertägige
Phasen intensiver Unterrichtung mit dreiwöchigen Arbeitsphasen ab, während der sich die Teilnehmer am Arbeitsplatz
befinden. Diese studienbegleitende Tätigkeit der Teilnehmer in der Kautschukverarbeitung und zugeordneten Industriezweigen wird von der Leibniz Universität als Praktikantenplatz anerkannt und ergänzt das Weiterbildungsstudium um den
notwendigen praxisnahen Teil der Ausbildung.
Das gesamte Unterrichtsprogramm wird im Zeitraum zwischen dem Beginn des Wintersemesters (Anfang Oktober) und
dem Ende des folgenden Sommersemesters (Mitte Juli) angeboten. Die Zeit zwischen den Semestern wird für Exkursionen
zu relevanten Unternehmen genutzt.
Die im Rahmen des Prüfungsplanes angebotenen Lehrveranstaltungen sind wie folgt zusammengefasst:
1 Grundlagen der Chemie und Technologie kautschukartgiger Wertstoffe
Systematik polymerer Werkstoffe
Synthese und Strukturen von Polymeren
2 Chemie und Technologie des Kautschuks
Herstellung und Eigenschaften von Elastomeren
Festigkeitsträger für Elastomerprodukte
Füllstoffsysteme und Chemikalien in der Elastomertechnologie
Physikalische Eigenschaften von Polymeren
Elastomeranalytik
Chemie und technische Realisierung der Haftung
Verfahren zum Prüfen von Kautschuk
und Elastomeren
3 Verfahrens- und Produktionstechnik der Kautschukverarbeitung
Umweltrelevante Aspekte beim Compounding
Verfahrenstechnische Grundlagen der Kautschukverarbeitung
und bei der Entsorgung
Anwendungsbezogene Rezepturgestaltung
Kautschukverarbeitung: MIschung- und
Elastomermischungen mit / ohne Zuschlagstoffe
Halbzeugherstellung, Vulkanisation, Extrusion
Chemische Vulkanisation / Vernetzungssysteme
4 Konstruktionsgrundlagen und Eigenschaften von Elastomerprodukten
Konstruktionsgrundlagen, Eigenschaften und Herstellungsverfahren für Reifen, Dichtungen, Formteilen und
Produten der Schwingungstechnik
Simulation der Funktionen von Elastomerprodukten
Qualitätssicherung für Elastomerprodukte
5 Übungen und Demonstrationen an Kautschukverarbeitungsanlagen und Messgeräten
Lichtmikroskopie / TEM / AFM
Spritzgießen
Innenmischer
Extrusion
Statische und dynamische Eigenschaften von Fehlerelementen
Dynamisch-mechanische und kalorimetrische
Emulsionspolymerisation
Untersuchungen an Elastomeren
Physikalische Prüfung von Elastomeren
ANMELDUNGEN FÜR DEN STUDIENGANG 2014/2015 SIND NOCH KURZFRISTIG MÖGLICH
Informationen dazu finden Sie unter www.dikautschuk.de
PR-DIK@DIKautschuk.de - www.DIKautschuk.de
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Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V.
Veranstaltungskalender 2015
Fortbildungskurse Kautschuktechnologie für Einsteiger
27.01. - 29.01.2015 Kautschuktechnologie für Einsteiger
17.02. - 19.02.2015 Kautschuktechnologie für Einsteiger
22.09. - 24.09.2015 Kautschuktechnologie für Einsteiger
24.11. - 26.11.2015 Kautschuktechnologie für Einsteiger
Kurse des modularen Fortbildungssystems
02.03. - 06.03.2015 Rohstoffe
19.05. - 21.05.2015 Verarbeitung
23.06. - 25.06.2015 Eigenschaften
Fachseminare
24.11. - 26.11.2015 Lebensdauer – Simulation
15.12. - 17.12.2015 Elastomer- und Werkstoffanalytik
Fachseminare DIK / DKG
06.05. - 07.05.2015 Herstellung von Kautschukmischungen
29.09. - 30.09.2015 Extrusion - Grundlagen & Praxis
03.11. - 04.11.2015 Spritzgiessen von Elastomeren
01.12. - 02.12.2015 TPE - Grundlagen & Praxis
Calendar of Events 2015
Rubber Technology for Beginners
March 03 – 05, 2015 Rubber Technology for Beginners
Course of the module education systems
June 23 – 26, 2015
Properties
Special Seminar DIK / DKG
May 06 – 08, 2015
Mixing of Rubber Compounds
Workshop
May 28 – 29, 2015
Rubber Friction and Tyre Traction
11/2014 Terminänderungen behält sich der Veranstalter vor 11/2014 Event organizer reserves the right to change
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