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Wintergetreide aktuell
17.10.2014
Problemflächen: Mais
Das sorgfältige Zerkleinern der Maisstoppeln ist in vieler Hinsicht ein Muss, denn einerseits wird
dem Maiszünsler das Überwinterungsquartier zerstört, andererseits wird dadurch der
Rotteprozess besser in Gang gebracht. Das ist aus Sicht der Ackerhygiene wichtig, denn erste
Untersuchungen haben gezeigt, dass der Mais wieder mal voll mit Pilzen war, insbesondere
Fusariumarten. Erste Untersuchungen der Silage auf DON-Gehalte liefern erstaunlich hohe
Werte, die sich nicht nur negativ auf die Milchleistung der Kühe auswirken können, sondern
indirekt auch in Hinblick auf Fusariumbelastung im nachfolgenden Wintergetreide wichtig sind.
Daher unbedingt auf sauberes Unterpflügen achten (mit Vorschäler). Aufpassen beim Nachbau
der Weizensorten. Kein Nachbau von anfälligen Sorten (z.B. Tobak, Tuareg, Inspiration)
Insektiziden:
Aufgrund der milden Temperaturen ist der Läusezuflug immer noch massiv vorhanden. Auf
vielen Flächen springen auch die Zikaden umher. Beide Schädlinge können Viren übertragen
und sollten, wenn z.B. noch eine Überfahrt mit Mn oder Spurenelementen ansteht, gleichzeitig
mitbekämpft werden. Insbesondere wenn auf Nachbarflächen noch Ausfallgetreide/- Raps
steht oder ein gerade erst geernteter Maisschlag stand. Achten Sie auf solchen Flächen auch
auf rote Spitzen vom Ausfallgetreide bzw. von Gräsern (z.B. Trespen oder Flughafer). Dies ist
ein Hinweis auf Virusbeladung der Pflanze.
Daher solche Bestände umgehen pflügen
Grüne Brücke vermeiden.
Pyrethroide erfassen gleichzeitig vorhandene Zikaden, die das Weizen-VerzwergungsGewässerabstände:
Virus übertragen können und Blattläuse. Ein Zusatz von z.B. Herbaspread 0,25 l/ha
Regelabstand
erhöht die Wirksamkeit der Insektizide.
90/75/50%
(in m)
Folgende Präparate können eingesetzt werden z.B.
Phytavis Cooper
80 ml/ha
15/-/oder Karate Zeon
5/5/10
75 ml/ha
oder Fastac SC
5/10/20
125 ml/ha
oder Sumicidin Alpha
200 ml/ha
5/10/15
5
oder Biscaya
300 ml/ha
1*/1*/5
Dunkle Böden mit hohen Humusgehalten oder Flächen mit höheren pH-Werten neigen zur
Festlegung von Spurennährstoffen wie z.B. Mangan (Mn). Hier hat sich eine Blattdüngung zur
Verbesserung der Winterhärte ab dem 3-Blattstadium bewährt.
Gleichzeitig bietet die aktuelle Witterung weiterhin gute Bedingungen für den Einsatz von
Bodenherbiziden.
Einsatz: EC 13/14 plus Insektizid, wenn erforderlich !
„Einwinterung“ durch
Spurenelemente
1,5 l/ha Yara Vita Getreide - oder - 2,0 l/ha Phytavis Getr. Plus
Gehalte in g/l (N 61 g/ Cu 50 g/ MgO 250 g/
Mn 150 g / Zn 80 g )
(Cu 52 g/ Mn 272 g/ Zn 100 g / B 17 g)
+ 0,2 l/ha Lebosol Kupfer
…auf typischen Manganmangelstandorten…
+ 3 - 4 kg/ha Mangansulfat oder + 1,5 l/ha Mangannitrat
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die bekannten AGRAVIS-Ansprechpartner.
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Gesundheitswesen
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