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ALBUM
DAS PHILATELIEMAGAZIN DER ÖSTERREICHISCHEN POST AG
MÄRZ 2015
GAUDEAMUS IGITUR
AM 12. MÄRZ 1365 WURDE DIE UNIVERSITÄT WIEN GEGRÜNDET. ZUM
650. JAHRESTAG GRATULIERT DIE POST NUN MIT EINER EIGENEN SONDERMARKE.
S
echseinhalb Jahrhunderte Erfahrung und Renommee, ein mit über 180 Studienprogrammen überaus vielfältiges Lehrangebot, eine große Gemeinschaft von Studierenden, die
Fülle von Angeboten für Auslandsaufenthalte und nicht zuletzt der reizvolle Standort im
Herzen von Wien machen die „Hauptuni“ zu einem gefragten Bildungsmagneten für in- und ausländische Studentinnen und Studenten. Im Jubiläumsjahr 2015 weisen zahlreiche Veranstaltungen auf die Relevanz von Forschung und Lehre für die Weiterentwicklung der Gesellschaft
und die Bildung künftiger Generationen hin; mit der Herausgabe einer eigenen Sondermarke beteiligt sich die Österreichische Post auf attraktive Weise an den interessanten Gedenkaktivitäten.
Sondermarke „650 Jahre Universität Wien“: Nennwert 1,00 €, Ersttag 13.3.2015,
Grafikentwurf: Tea Mina Jaramaz, Druck: OeSD, Auflage: 200.000 Stück.
Unter Kaiserin Maria Theresia und ihrem Sohn Joseph II. wurde die Universität in eine staatliche Lehranstalt umgewandelt und die Ausbildung von Ärzten und Beamten in den Vordergrund gerückt. Durch die josephinischen Reformen
war das Studieren schließlich auch Protestanten und Juden erlaubt, 1783 wurde Deutsch als Unterrichtssprache eingeführt. Die Revolution 1848 forderte die unabhängige Lehr- und Lernfreiheit und leitete damit eine
grundlegende Erneuerung des Bildungswesens ein – der damals formulierte Grundsatz „Die
Wissenschaft und ihre Lehre ist frei“ trägt bis heute seine Gültigkeit. Während des Ersten
Weltkriegs diente die Universität als Lazarett, nach dem Anschluss an das Deutsche Reich
im Jahr 1938 folgte die „Gleichschaltung“ der Hochschule, die daraufhin rund 45 Prozent
aller Lehrenden aus „rassischen“ Gründen entließ. Trotz schwerer im Zweiten Weltkrieg
verursachter Bombenschäden konnte bereits Ende Mai
1945 der Lehrbetrieb an der
Universität wieder aufgenommen werden. Als in den
Siebzigerjahren der freie
Universitätszugang eingeführt wurde, hatte dies einen
enormen Andrang und eine
ständige Erweiterung der
Uni zur Folge. Heute umfasst
die Hochschule rund 92.000
Studierende und 9.700 Mitarbeiter in 15 Fakultäten.
Das von Heinrich Ferstel
im Stil der Renaissance erbaute
und von Kaiser Franz Joseph
am 11. Oktober 1884 feierlich
eröffnete Hauptgebäude der
Universität Wien.
Foto: © Archiv der Universität Wien
Zur Geschichte: Von der Pariser Sorbonne inspiriert, gründete Herzog Rudolph IV. der Stifter am 12. März 1365 die „Alma
Mater Rudolphina Vindobonensis“, die Universität Wien. Zwar sollte es bis zu einem geregelten Lehrbetrieb noch weitere
20 Jahre dauern, doch die Hochschule konnte sich etablieren und wuchs zur größten Universität des Heiligen Römischen
Reiches heran. Die Kirchenspaltung durch Luthers Reformation, die erste Türkenbelagerung Wiens sowie wirtschaftliche
Not ließen die Zahl der Studierenden jedoch wieder drastisch sinken, durch die Vereinigung der Universität mit dem
Jesuitenkollegium unter König Ferdinand II. im Jahre 1623 wurde dieser Stagnation allerdings wirksam Einhalt geboten.
II
ALBUM
MÄRZ 2015
EDITORIAL
Treue lohnt sich
Dass das neue Jahr wieder einige spannende philatelistische News bereithält, darüber haben wir ja bereits des
Öfteren berichtet. Das innovative Internet-Projekt PhilaWiki – siehe auch die Seiten X und XI in diesem Heft – ist nur
eines von mehreren Beispielen. Mit großem Interesse sehen viele Sammlerkollegen auch der neuen Dauermarken­
serie, die aufgrund der Tarifanpassung per 1. März 2015 ausgegeben wird, entgegen. Diese Reihe mit dem Titel
„Impressionen aus Österreich“ lädt uns auf eine attraktive Rundreise durch unsere vielseitige Heimat und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aller neun Bundesländer ein. Dass die Ausgabe neuer Freimarken für Sie, verehrte
Leserinnen und Leser, mit einem finanziellen Aufwand verbunden ist, dessen sind wir uns selbstverständlich bewusst.
Ihre Treue schätzen wir daher umso mehr – aus diesem Grund haben wir uns, quasi als Willkommensgruß der neuen
Serie, eine besondere Überraschung einfallen lassen: Jeder Abonnent und Besteller bekommt auf Basis der Abonnements und der Umsätze 2014 die entsprechende Anzahl von Zusammendrucken aller ausgegebenen Werte der
neuen Dauermarkenserie, nicht perforiert, auf Briefmarkenpapier, gratis als Geschenk überreicht. Eine philatelistische
Besonderheit, die unseren treuen Kunden vorbehalten und nicht käuflich erwerbbar ist!
Ein weiteres „Goodie“ ist die schon zur Tradition gewordene Treue­
bonusmarke, die heuer eine von der bekannten steirischen Marken­
künstlerin Brigitte Heiden gestaltete „Kuhschelle“ zeigt. Einst weit
verbreitet auf den Weiden und Wiesen Europas, ist die Gewöhnliche
Kuhschelle in freier Natur heute nur noch selten anzutreffen und streng
geschützt. Wir haben die raue Schönheit nun auf die Treuebonusmarke
2014 gebracht und bedanken uns mit diesem philatelistischen
Blumengruß bei all unseren treuen Stammkunden.
Sondermarke „Kuhschelle –
Treuebonusmarke 2014“:
Nennwert 0,68 €,
Ersttag 7.3.2015,
Entwurf: Brigitte Heiden,
Druck: OeSD,
Auflage: 420.000 Stück.
Viel Freude damit und alles Gute,
Ihr
Günter Schmied
Leiter Produktmanagement
Philatelie
Der Zusammendruck der neuen Dauermarkenserie
„Impressionen aus Österreich“.
IMPRESSUM
Herausgeber:
Österreichische Post AG,
Philatelie,
1030 Wien,
Haidingergasse 1
Chefredaktion:
Thomas Rieger
E-Mail: thomas.rieger@post.at
Layout:
Verlag Pollischansky
www.verlag-pollischansky.at
Druck:
Niederösterreichisches
Pressehaus, St. Pölten
Sammler-Service
Steinheilgasse 1, 1210 Wien
Gratis-Hotline innerhalb
Österreichs: 0800 100 197
Tel. 057767 95095
(außerhalb Österreichs:
0043 57767 95095)
Fax: 057767 95195
(außerhalb Österreichs:
0043 57767 95195)
E-Mail: sammler-service@post.at
Zentrale Stempelstelle Philatelie
Sonderpostamt
Steinheilgasse 1, 1210 Wien
Tel. 057767 33600
E-Mail:
pa.1010.sonderpostamt@post.at
www.post.at  www.post.at/philatelie
MÄRZ 2015
ALBUM
III
500. GEBURTSTAG DER
HEILIGEN TERESA VON AVILA
SIE STEHT FÜR WEISHEIT, MUT UND STÄRKE UND GILT ALS EINE DER GRÖSSTEN
MYSTIKERINNEN DES CHRISTLICHEN GLAUBENS. ZUM 500. GEBURTSTAG DER HEILIGEN
TERESA VON AVILA ERSCHEINT EINE SONDERMARKE, DIE DIE SCHUTZPATRONIN VON
SPANIEN AUF EINEM GEMÄLDE AUS DER ZEIT UM 1900 ZEIGT.
T
eresa Sánchez de Cepeda y Ahumada wurde am 28. März 1515 im kastilischen Avila als drittes von zehn Kindern
geboren. Sie galt als fröhliches, neugieriges Mädchen und durfte auf Wunsch ihres Vaters das Lesen und Schreiben erlernen. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter übernahm ein Kloster der Augustinerinnen Teresas Erziehung.
Im Jahr 1535 sah sie sich aus Angst vor der Bevormundung durch einen Ehemann, aber auch
aus Furcht vor der Verdammnis zum Eintritt in den Orden der Karmelitinnen veranlasst. Die
nächsten Lebensjahre waren von schwerer Krankheit gekennzeichnet, ein längeres Koma
und eine anschließende mehrjährige Lähmung bildeten den Tiefpunkt ihres Leidens.
Wieder genesen, kam es vor einem Bildnis
Christi zur ersten intensiven Begegnung mit
Jesus; Gebete und Visionen, aber auch Umstände wie der Tod ihres Vaters führten der
Legende nach schließlich zur Erfahrung der
unendlichen Liebe Jesu.
Sondermarke „500. Geburtstag Heilige Teresa von Avila“:
Nennwert 1,70 €, Ersttag 28.3.2015, Grafikentwurf: Dieter Kraus,
Druck: OeSD (© Etch-Art by OeSD), Auflage: 200.000 Stück.
Ihrem Wunsch nach einer Reform im Karmeliterorden in Anlehnung
an die „Descalzos“, die Unbeschuhten, wurde 1562 durch Papst Pius
IV. stattgegeben, und es kam zur Gründung des Klosters San José in
Avila. Bereits fünf Jahre später konnte sie vier weitere Klöster gründen, in denen die Pflege einer intensiven Beziehung zu Gott, Demut,
ein geschwisterlicher Lebensstil und das Loslassen vom Ich zu den
höchsten Ordensidealen zählten. Insgesamt gehen 15 Frauenklöster,
16 Männerklöster sowie eine Missionsstation auf Teresa von Avila
zurück.
Foto: © Locutus Borg
Zu ihrem umfassenden schriftlichen Werk zählen unter anderem eine
Autobiografie, die Schriften „Weg zur Vollkommenheit“, „Das Buch
der Gründungen“ und „Wohnungen der inneren Burg“, die die Tiefe
ihrer spirituellen Erfahrungen beschreiben. Für Teresa von Avila bedeutete das Gebet zu Gott stets ein Verweilen bei einem menschgewordenen Freund und die Erfahrung seiner
ungeteilten Liebe. Ihre Unerschrockenheit
führte auch immer wieder zu Problemen mit
höheren kirchlichen Instanzen, zu einem
Ausschluss aus der Kirche kam es jedoch
nie. Teresa von Avila verstarb am 4. Oktober
1582 in Alba de Tormes, im Jahr 1614 wurde
sie selig gesprochen, ihre Heiligsprechung
erfolgte 1622. Als Gedenktag ist ihr der
15. Oktober geweiht.
Die neue Marken Kollektion – siehe auch Seite VII.
Hl. Teresa von Avila. Holzstatue von
Gregorio Fernández, ausgestellt im Museum
Nacional de Escultura in Valladolid (Spanien).
„Der Herr schaut nicht so sehr auf die Größe der Werke
als vielmehr auf die Liebe, mit der sie getan werden.“
Teresa von Avila
ALBUM
IV
MÄRZ 2015
OSTERPUZZLE
DER NEUE WERT DER AMÜSANTEN SERIE „COMICMARKENPUZZLE“ WIDMET SICH DER BELIEBTEN FIGUR DES OSTERHASEN.
Ü
ber das Alter des Osterhasen spekulieren die Historiker und warten mit
verschiedenen Theorien auf. Erstmals schriftlich erwähnt wurde der eierbringende Nager vermutlich im Jahr 1682 in einer Schrift des Heidelberger
Arztes Georg Franck von Franckenau bzw. seines Doktoranden Johannes Richier:
„De ovis paschalibus“ („Von Ostereiern“). Sie handelt vom Osterhasen, der Eier
in Gärten versteckt und auf diese Weise Kinder ebenso wie Erwachsene erfreut.
Bereits in der Antike war der Hase Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Wachstum
und wurde in der Kunst sowie in kirchlichen Darstellungen immer wieder aufgeSondermarkenblock „Osterhasen“
griffen. Das bekannte „Dreihasenbild“, das drei in einem Kreis angeordnete Hasen
mit insgesamt nur drei Ohren darstellt, ist Sinnbild für die heilige Trinität und wurde aus der Serie „Comicmarken-Puzzle“:
schon früh als Motiv für die Bemalung von Ostereiern verwendet – möglicherweise Gesamtnennwert 2,72 € (4 x 0,68 €),
Ersttag 7.3.2015,
entstand so die Geschichte vom Hasen, der die Eier bringt. Auch die frühlingsGrafikentwurf: Dominik Gröstlinger,
bedingte Vermehrungsfreudigkeit der Feldhasen und die damit verbundene forDruck: Joh. Enschedé Stamps B.V.,
cierte Futtersuche dürften dazu beigetragen haben, dass sich der Osterhase im
18. Jahrhundert vor allem in den städtischen Gebieten als österliches Symboltier Auflage: 150.000 Blocks à 4 Marken.
durchsetzte. Im gutsituierten Bürgertum des 19. Jahrhunderts verwandelte sich die
Suche nach den Ostereiern allmählich in einen Familienbrauch und der religiöse Ursprung trat vielerorts immer mehr in
den Hintergrund. Sein nachhaltiges Erscheinungsbild verdankt der Osterhase übrigens dem bayrischen Beamten Franz
Graf von Pocci, der mit seinen Illustrationen vom aufrecht stehenden Hasen mit einem Korb voller Eier seiner Phantasie
einst freien Lauf ließ.
Die vier selbstklebenden Marken ergeben wieder, ebenso wie die früheren Ausgaben dieser Serie, gemeinsam das
Gesamtbild, jedes Wertzeichen für sich bildet indes, in der formgerechten Perforation eines Puzzleteiles, eines von vier
Einzelbildern sowie eine eigene frankaturgültige Briefmarke zum Nennwert von jeweils 0,68 Euro.
DIE BOMBENERFRISCHUNG
MIT DER „MUTTER“ ALLER ÖSTERREICHISCHEN LIMONADEN, DER „SCHARTNER BOMBE“,
WIRD DIE BELIEBTE SERIE „KLASSISCHE MARKENZEICHEN“ NUN AUF ERFRISCHENDE WEISE
FORTGESETZT.
D
ie Geschichte des bekannten österreichischen Erfrischungsgetränks reicht zurück bis ins frühe 20. Jahrhundert,
als ein einfacher Bauer aus dem oberösterreichischen Leppersdorf eine warme Quelle entdeckte und diese nicht
nur als Gefrierschutz für seine Mühle verwendete, sondern auch gerne darin badete. In den Zwanzigerjahren
schloss sich die Aktiengesellschaft „Heilbad Scharten“ zusammen, man bohrte bis zu einer Tiefe von 184 Metern,
errichtete ein Badehaus und machte das heilbringende Wasser gut betuchten Gästen zugänglich. Als das Quellwasser allmählich abkühlte und weniger wurde, griff ein gewisser Otto Burger aus Linz die Idee auf, das Wasser
mit Fruchtsirup zu versetzen und als Getränk zum Verkauf anzubieten – dies freilich war die Geburtsstunde
der Schartner Bombe, die ihren Namen der ursprünglichen Flaschenform verdankt. In einem Leppersdorfer
Presshaus füllte man fortan 600 Flaschen pro Stunde ab und die Schartner Bombe avancierte rasch zu einem
großen Erfolg, dem nicht einmal die Wirtschaftskrise etwas anhaben konnte. Nach Burgers Tod übernahmen
die sogenannten „Lichtenegger Nährmittel Werke“ den Betrieb, welcher einige Jahre später an die „Schartner-Fein-GesmbH“ veräußert wurde. Bis 1975 ließ man das Schartner Wasser zur Produktion eigens nach
Mühlgrub bei Bad Hall transportieren, schließlich wurde jedoch das Haller Mineralwasser zur Herstellung der
Limonade verwendet. 1969 folgte, da die Beliebtheit des Getränks immer größer
wurde, die Errichtung einer Flaschenabfüllanlage, die mit einem jährlichen Output
von 40 Millionen Flaschen die weltweit größte ihresgleichen war. Diese Investition
war jedoch eine Nummer zu groß – die Schartner Bombe wechselte in den Jahren
danach mehrmals ihren Besitzer, ehe Mitte der Neunzigerjahre das Familienunternehmen Starzinger aus Frankenmarkt den Betrieb übernahm und seither überaus
erfolgreich führt.
Heute wird die Schartner Bombe neben den klassischen Sorten
Orange und Zitrone auch in exotischen Geschmäckern wie Mara- Sondermarke „Schartner Bombe“ aus
cuja, Ananas oder Ginkgo Orange mit Vitaminen versetzt oder zu- der Serie „Klassische Markenzeichen“:
ckerfrei angeboten. Neben PET-Flaschen und Alu-Dosen werden
Nennwert 0,68 €, Ersttag 1.3.2015,
jedoch auch die unverkennbaren grünen Glasflaschen nach wie vor
Grafikentwurf: Dieter Kraus,
Druck: OeSD, Auflage: 300.000 Stück.
in Lokalen und Restaurants serviert.
ALBUM
MÄRZ 2015
V
PS-NOSTALGIE
MIT DER „DELTA GNOM“, EINER HEUTE WENIG BEKANNTEN UND DAHER UNTER SAMMLERN
HOCH GESCHÄTZTEN ZWEIRADMARKE, WIRD DIE SERIE „MOTORRÄDER“ NUN FORTGESETZT.
D
ie Geschichte der Produktion von motorisierten Zweirädern in der Wiener Motorenfabrik
Engler, Wolmersdorfer und Co. begann im Jahre 1924 mit einem 123 ccm-Fahrradhilfsmotor, der mit dem Namen Delta bezeichnet wurde. Bald darauf wurden 170er-Zweitaktmotoren aus eigener Herstellung verarbeitet, 1925 kam ein äußerst erfolgreiches Delta GnomModell mit einem 250 ccm-Motor auf den Markt, das bis in die Dreißigerjahre gebaut wurde.
Maschinen mit größerem Hubraum wie etwa das Spitzenmodell mit 500 und ein Luxusmodell mit
1.000 Kubikzentimetern folgten, infolge der Wirtschaftskrise gingen die Verkaufszahlen jedoch
bald wieder zurück. Dennoch: Nach Puch, DSH und Titan galt Delta Gnom einst als die viertgrößSondermarke
te österreichische Motorradmarke. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Pro„Delta Gnom 123 ccm LM 125“
duktion eingestellt, danach erzeugte das Unternehmen neben
aus der Serie „Motorräder“:
Maschinenteilen auch wieder Fahrräder und vor allem Mopeds
Nennwert 2,20 €, Ersttag 7.3.2015,
und Leichtmotorräder; das Design der Delta Gnom folgte dem
Grafikentwurf: David Gruber
in den Fünfzigerjahren modernen italienischen Stil. Anfang
(Foto: Wolfgang M. Buchta),
der Sechziger musste die Produktion schließlich beendet
Druck: OeSD, Auflage: 500.000 Stück.
werden, da die ohnehin geringen Stückzahlen immer
mehr abnahmen und die Konkurrenz aus dem In- und Ausland zu stark geworden war.
Das Motiv der neuen Sondermarke zeigt ein Delta Gnom-Leichtmotorrad aus dem
Jahre 1953, ausgestattet mit einem Einzylinder-Zweitaktmotor der Firma Fichtel
& Sachs mit 123 Kubikzentimetern, einer Leistung von 5,8 PS bei 5.500 Umdrehungen, einer Teleskopgabel und einer sogenannten „Jurisch-Hinterradfederung“.
Die dazugehörige Numiphilum
Kollektion – siehe auch Seite VII.
MIT SPITZEM STIFT
JOSEPH HARDTMUTH WAR BAUMEISTER, ARCHITEKT UND ERFINDER UND SCHAFFTE DEN
SPRUNG VOM ARMEN MAURERGESELLEN ZUM WOHLHABENDEN, GEEHRTEN MANN. EINER
SEINER GRÖSSTEN ERRUNGENSCHAFTEN, DER KERAMISCHEN GRAPHITMINE, IST DER NEUE
WERT AUS DER REIHE „ÖSTERREICHISCHE ERFINDUNGEN“ GEWIDMET.
A
m 13. Februar 1758 in Asparn an der Zaya geboren, erlernte Joseph Hardtmuth zwar das Maurerhandwerk,
beschäftigte sich jedoch bereits als Jugendlicher nach vollbrachter Arbeit mit Architektur und technischen
Zeichnungen. Als er Jahre später nach Wien zog, ließen große Aufträge nicht lange auf sich warten. Er wurde
Baudirektor und Architekt der Fürstenfamilie Liechtenstein, und auch sein erfinderischer Geist erwachte mehr und
mehr. Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte er unter anderem das „Wiener Steingut“, er konstruierte eine Presse, mit der Ziegel ohne Verwendung von Brennstoffen hergestellt werden konnten, und er erfand eine elastische
Schiefertafel, die mit Wasser wieder gelöscht werden konnte.
Die Idee zu seiner größten Erfindung entstand freilich aus einer simplen Notwendigkeit: Für ihn, dem Architekten
und Erfinder, zählte der Bleistift zu seinem wichtigsten Werkzeug – gute Bleistifte waren jedoch teuer und mussten eigens aus England importiert werden. Für die herkömmliche Herstellung einer Bleistiftmine musste Graphit
zerkleinert, mehrmals gesiebt, mit Schwefel oder Antimon versetzt, geschmolzen, gekühlt
und zugeschnitten werden; das Resultat war meist brüchig und unzulänglich. Hardtmuth
vermengte indes den Graphit mit einem plastischen Ton und formte daraus maschinell
gleichmäßige Minen, die anschließend gebrannt wurden.
Durch unterschiedliche Mischverhältnisse und Brenndauer
gelang es ihm darüber hinaus, Bleistifte in verschiedenen
Härtegraden herzustellen. In der Folge gründete er eine
Bleistiftfabrik und verwendete für die Produktion ausschließlich heimische Rohstoffe. Das Familienunternehmen florierte
rasch und bald darauf wurden die Wiener Bleistifte europaweit exportiert. Heute gehört die mittlerweile tschechische
Firma „Koh-i-Noor Hardtmuth“
Sondermarke „Keramische Graphitmine –
zu den ältesten BleistiftproJoseph Hardtmuth“ aus der Serie
duzenten der Welt und steht
„Österreichische Erfindungen“:
für erstklassige Schreib- und
Nennwert 0,80 €, Ersttag 1.3.2015, Grafikentwurf:
Künstlerwaren.
David Gruber, Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V.,
Auflage: 550.000 Marken in Kleinbögen zu 10 Stück.
Die dazugehörige
Kleinbogen Edition – siehe auch Seite VIII.
VI
ALBUM
MÄRZ 2015
MARKENARTIKEL
20 EURO-SILBERMÜNZE „QUARTÄR – LEBEN AUF DER ERDE“
(ERHÄLTLICH AB 18. MÄRZ)
Die 20 Euro-Silbermünzenserie „Lebendige Urzeit“ der Münze Österreich präsentiert auf fünf
20 Euro-Silbermünzen die fünf spannenden Urzeit-Epochen Trias, Jura, Kreide, Tertiär und
Quartär. (Auflage in der Qualität „Polierte Platte/Proof“: 50.000 Stück, Nennwert: 20 Euro,
Durchmesser: 34 mm, Material: Silber Ag 900, Feingewicht: 18 g, Gewicht: 20 g).
MÜNZEN-ABONNEMENT
20-EURO-SILBERMÜNZEN-SERIE „LEBENDIGE URZEIT“
Ausgabetermine der Münzen und Themen:
17.4.2013 Trias – Leben im Wasser 48,99 € Bestell-Nr. 661301
11.9.2013 Jura – Leben in der Luft 45,-- € Bestell-Nr. 661302
19.3.2014 Kreide – Leben auf der Erde 45,-- € Bestell-Nr. 661303
10.9.2014 Tertiär – Leben auf der Erde 45,-- € Bestell-Nr. 661304
18.3.2015 Quartär – Leben auf der Erde 45,-- € Bestell-Nr. 651506
„Quartär“ ist die letzte Ausgabe des Abonnements „Lebendige Urzeit“
Die Sammelverpackung kann um 44,40 € bestellt werden (Bestell-Nr. 661300)
MARKEN EDITION 1 „KIRCHE AM STEINHOF“
Die Kirche zum Heiligen Leopold – besser bekannt als „Kirche am Steinhof“ oder „Otto-WagnerKirche“ – wurde in den Jahren 1904 bis 1907 nach
Plänen von Otto Wagner erbaut.
(2,10 €,
im Abo 1,60 €)
Bestell-Nr.
115843
MARKEN HEFT
„BEST OF PASTA“ UND
„BEST OF TORTEN“
Abbildungen entsprechen Symbolfotos
(ERHÄLTLICH AB MITTE MÄRZ)
Die beliebtesten und besten Rezepte
aus Österreich inklusive 8 Briefmarken
im Wert von 5,92 €.
Marken Heft „Best of Pasta“
(5,99 €) Bestell-Nr. 615007
Marken Heft „Best of Torten“
(5,99 €) Bestell-Nr. 615006
MARKEN HEFT XL „BIENEN“
(ERHÄLTLICH AB MITTE MÄRZ)
Auf unserer Erde leben – je nach Betrachtung – 20.000 bis
30.000 Bienenarten, allein in Österreich kommen 650 verschiedene Gattungen vor. Bienen liefern nicht nur köstlichen
Honig, sie sind auch für ein funktionierendes Ökosystem
überaus wichtig. Dieses Markenheft XL präsentiert die wichtigsten Fakten und beinhaltet 9 Briefmarken im Wert von
9,24 €.
(9,99 €) Bestell-Nr. 615008
ALBUM
MÄRZ 2015
VII
NUMIPHILUM KOLLEKTION „DELTA GNOM 125“
Die Ausgabe enthält die Sondermarke „Delta Gnom 125“ und eine Silbermarke mit gleichem Motiv. Legierung: Feinsilber, Reinheit: 999,0, Größe: 20 x 26 mm, Stärke: 0,1 mm.
Die Silbermarke ist nicht frankaturgültig und kann außerhalb der Verpackung oxidieren.
(17,99 €, im Abo 15,90 €) Bestell-Nr. 615301
MARKEN EDITION 8
„STAN LAUREL & OLIVER HARDY“
Stan Laurel und Oliver Hardy – im deutschsprachigen Raum
auch als Dick und Doof bekannt – waren ab den 1920er-Jahren über 30 Jahre lang als Komikerduo in Hollywood äußerst
erfolgreich tätig. Diese Marken Edition präsentiert 8 exklusive Briefmarken des legendären Komikerduos im Gesamtwert von 5,92 €.
(9,90 €, im Abo 7,90 €) Bestell-Nr. 115823
MARKEN KOLLEKTION „HEILIGE“
(ERHÄLTLICH AB 20. MÄRZ)
Die vorliegende Kollektion beinhaltet je einen 4er-Markenblock gestempelt und ungestempelt, einen 4er-Markenblock geschnitten / nicht perforiert und einen 4er-Markenblock geschnitten / nicht perforiert / Schwarzdruck
der Sondermarke „500. Geburtstag Heilige Teresa von
Avila“ sowie einige weitere in- und ausländische Briefmarken zum Thema „Heilige“.
(29,90 €, im Abo 28,50 €) Bestell-Nr. 615401
MARKEN EDITION 20 „ÄGYPTISCHE KUNST“
(ERHÄLTLICH AB MITTE MÄRZ)
Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen ägyptischer
Altertümer findet man in Wien im Kunsthistorischen Museum.
Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung fand ihren Ursprung
in einer Figur des Gem-nef-hor-bak, die der Gesandte des
österreichischen Kaiserhauses im Jahr 1560 in Konstantinopel erworben hatte und die auch heute noch im Museum
ausgestellt ist. Diese Marken Edition präsentiert 20 exklusive
Briefmarken im Gesamtwert von 14,20 €.
(19,90 €, im Abo 14,90 €) Bestell-Nr. 115805
VIII
ALBUM
MÄRZ 2015
MARKEN HEFT „EINE OSTERHASEN-GESCHICHTE“
In diesem Heft erleben die mutigen Hasenkinder Rosi, Max und Ferdinand
wilde Abenteuer im Löffelwald und in der Malerwerkstatt des großen Ostereiermalermeisters Adalbert Löffel. Inklusive acht Osterhasen-Briefmarken im
Gesamtwert von 5,28 €.
(5,50 €) Bestell-Nr. 611024
KLEINBOGEN EDITION „KERAMISCHE
GRAPHITMINE – JOSEPH HARDTMUTH“
Inklusive Kleinbogen der Sondermarke „Keramische Graphitmine – Joseph
Hardtmuth“ aus der Serie „Österreichische Erfindungen“ und 2 Farbdrucken
des Kleinbogens.
(15,99 €, im Abo 14,50 €, für alle KB-Abonnenten
ist der Preis im Abo 13,50 €) Bestell-Nr. 315730
MARKEN EDITIONEN – SONDERAUSGABEN MIT
ERGÄNZUNGSWERTEN ZUR TARIFUMSTELLUNG
MARKEN EDITION 20 SK
„OBST“
MARKEN EDITION 20
„SEHENSWÜRDIGKEITEN
AUS ALLER WELT“
Diese Marken Edition präsentiert zwanzig
exklusive Briefmarken mit jeweils 5 Marken
der Ergänzungswerte 6 Cent, 10 Cent, 20
und 40 Cent (Gesamtnominalwert 3,80 €).
(8,90 €, im Abo 8,50 €)
Bestell-Nr. 115804
Diese Marken Edition präsentiert zwanzig exklusive
Briefmarken mit jeweils fünf
Mar­
ken der Ergänzungswerte 6 Cent, 10 Cent, 20
und 40 Cent (Gesamtnominalwert 3,80 €).
(8,90 €, im Abo 8,50 €)
Bestell-Nr. 115803
MARKEN EDITION 8
„EISENBAHNEN“
Diese Marken Edition
präsentiert acht exklusive
Briefmarken mit jeweils 2
Marken der Ergänzungswerte 6 Cent, 10 Cent, 20 und 40 Cent (Gesamtnominalwert 1,52 €). (5,90 €, im Abo 5,50 €) Bestell-Nr. 115822
ALBUM
MÄRZ 2015
IX
PHILATELIETAGE
Beim Kauf von Philatelie­produkten
ab einem Einkaufswert von 20 Euro
erhalten Sie – wie immer – eine
personalisierte Briefmarke
geschenkt (limitierte Auflage,
Abgabe so lange der Vorrat reicht).
Datum
Uhrzeit
Standort
01.3.2015 8-13
Großtauschtag  Gasthof Weichbold-Marcher, Hauptstraße 1
8940 Weißenbach/Liezen
03.3.2015 9-15
Postfiliale  Europaplatz 3
1150 Wien
05.3.2015 9-12 / 13-16
Postfiliale  Kaiser Franz Joseph-Ring 35
2500 Baden bei Wien
08.3.2015 8-13
Großtauschtag  Steiermarkhof, Krottendorferstraße 81
8052 Graz
10.3.2015 8-12
Gemeindeamt  Hauptplatz 4
4860 Lenzing
11.3.2015 9-15
Postfiliale 1037  Rennweg 1
1030 Wien
15.3.2015 8.30-13
35. Sammler- und Händlertreffen  Zentrum Z2000, Sparkassenplatz 2 2000 Stockerau
15.3.2015 8-12
Großtauschtag  Neues Rathaus, Hauptstraße 1-5
4040 Linz
15.3.2015 8-13
Briefmarkenbörse  Gemeindezentrum St. Ruprecht, Kinoplatz 3
9020 Klagenfurt
17.3.2015 9-12 / 14-16
Postfiliale  Marktstraße 13
6230 Brixlegg
18.3.2015 9-15
Postfiliale  Alpenstraße 75
5033 Salzburg
20.3.2015 9-12 / 13-16
Postfiliale  Hauptstraße 19
7442 Lockenhaus
21.3.2015 12-16
Großtauschtag  Volksheim, Schulgasse 5
8740 Zeltweg
22.3.2015 8-12
Großtauschtag BSV Mattighofen  Schloss Mattighofen, Stadtplatz 1
5230 Mattighofen
24.3.2015 9-14
Post Partner  Markt 4
2572 Kaumberg
25.3.2015 8-12
Post Partner  Stiftsplatz 4
4582 Spital am Pyhrn
26.3.2015 9-15
Post Partner  1. Straße 28
3331 Kematen a.d.Ybbs
27.3.2015 9-12.30 / 14.30-16 Post Partner  Marktstraße 36
4201 Gramastetten
27.3.2015 9-12 / 14-16.30
Postfiliale  Volkshausstraße 4
9523 Villach-Landskron
28.3.2015 9-14
Großtauschtag BSV Olymp. Dorf  Centrum O-Dorf, Kajetan Sweth Str.1 6020 Innsbruck
X
ALBUM
MÄRZ 2015
JETZT ONLINE:
DAS NEUE PHILAWIKI
WIE BEREITS IM EDITORIAL DES FEBRUAR-ALBUMS ANGEKÜNDIGT, IST DIE NEUE
INTERNET-SEITE PHILAWIKI.POST.AT SEIT KURZEM ONLINE. SIE ALLE SIND NUN
EINGELADEN, DIESE UMFASSENDE PHILATELISTISCHE WISSENSSAMMLUNG SCHRITT
FÜR SCHRITT ZU ERWEITERN.
P
hilaWiki – so viel hat Philateliechef Ing. Jörg Pribil bereits in der
letzten Ausgabe verraten – ist ein neues Internet-Projekt zum Aufbau einer philatelistischen Enzyklopädie aus freien Inhalten, zu der
jeder Einzelne mit seinem Wissen beitragen kann. Vorbild ist das allseits
bekannte „Internet-Lexikon“ Wikipedia – mit ganz ähnlichem Aufbau, nur
eben ausschließlich dem Fachbereich Philatelie gewidmet. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: PhilaWiki soll die Möglichkeit bieten, ein oftmals brach liegendes philatelistisches Knowhow öffentlich zu machen und
damit vor dem Vergessen werden zu bewahren. Nach einer sorgsamen
Entwicklungsphase und einem entsprechenden Finanzeinsatz freuen wir
uns, dass PhilaWiki vor kurzem online gegangen ist und nun gewissermaßen darauf wartet, von Ihnen entdeckt, genutzt und erweitert zu werden.
Die Internet-Adresse dieser neuen, für alle Philatelisten überaus interessanten Einrichtung lautet https://philawiki.post.at/
„PhilaWiki ist ohne Übertreibung ein
Meilenstein in der österreichischen
Philatelie. Ich freue mich sehr, dass wir
dieses Projekt nach einer aufwändigen
Entwicklungsphase nun erfolgreich
starten konnten. Klicken Sie sich rein
auf philawiki.post.at und tragen Sie ak­tiv bei, dass diese Wissenssammlung
immer größer wird!“
Ing. Jörg Pribil
Leiter Philatelie & Marken
MÄRZ 2015
ALBUM
XI
Ausgangssituation:
Es
gibt keine umfassende Wissenssammlung im Internet zum Thema „Österreichische
Briefmarken“
Zielsetzung:
 Vorhandenes
Wissen, das zu verschwinden
droht, wird gesammelt und allen Interessierten dauerhaft zugänglich gemacht
 Philatelie-Seite basierend auf dem WikipediaKonzept
 Bestehende Philatelisten sollen motiviert und
junge Zielgruppen angesprochen werden
 Weitere Vertiefung des Themas „Philatelie“ in
den sogenannten Neuen Medien
Vorteile:
 Nutzen
der vorhandenen Informationen über
bequeme Suchfunktionen
 Aktive Beteiligung an der Informationssammlung
Kontakte / Austausch zu bzw. mit anderen
Sammlern
Online-Präsentation des eigenen Wissens
bzw. der eigenen Recherchen
 Hierarchischer Aufbau – User, Autor, Redakteur, Administrator – garantiert ausschließlich
korrekte und seriöse Beiträge
Weitere Informationen zu PhilaWiki erhalten Sie in einem speziellen Folder, der Ihnen in den nächsten Tagen
per Post zugestellt wird!
NACHLESE
Kitzbüheler Skirenntagen Ende Jänner 2015 wurde auch der
neue Sondermarkenblock „75. Hahnenkamm Rennen / 80. Geburtstag Toni Sailer“ der Öffentlichkeit präsentiert. Florian Sailer,
der Sohn der Skilegende, und Philateliechef Ing. Jörg Pribil
(rechts im Bild) freuten sich über die große Aufmerksamkeit des
sportbegeisterten Publikums.
Foto: K.S.C.
KITZBÜHEL. Im Rahmen der Eröffnungsfeier zu den
XII
ALBUM
NEUAUSGABEN
Sondermarke „Kuhschelle – Treuebonusmarke 2014“
Nennwert: EUR 0,68
Vorbezugstag 2.3.2015  Ausgabetag 7.3.2015
Markengröße: 32,25 x 42 mm
Entwurf: Brigitte Heiden
Druck: Österreichische Staatsdruckerei GmbH, Offsetdruck
Auflage: 420.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
Sondermarke „Delta Gnom 123 ccm LM 125”
Serie „Motorräder“
Nennwert: EUR 2,20
Vorbezugstag 2.3.2015  Ausgabetag 7.3.2015
Markengröße: 42 x 35 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Österreichische Staatsdruckerei GmbH, Offsetdruck
Auflage: 500.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
Bestell-Nr. 215110
Sondermarkenblock „Osterhasen”
Serie „Comicmarken-Puzzle”
Nennwert: EUR 2,72 (4 x EUR 0,68)
Vorbezugstag 2.3.2015  Ausgabetag 7.3.2015
Markengröße: ca. 40 x 40mm
Blockgröße: 100 x 100 mm
Grafikentwurf: Dominik Gröstlinger
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V., Offsetdruck
Auflage: 150.000 Blocks à 4 Marken
Bestell-Nr. 215330
Sondermarke „650 Jahre Universität Wien“
Nennwert: EUR 1,00
Vorbezugstag 2.3.2015  Ausgabetag 13.3.2015
Markengröße: 32,25 x 42 mm
Grafikentwurf: Tea Mina Jaramaz
Druck: Österreichische Staatsdruckerei GmbH, Offsetdruck
Auflage: 200.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
Bestell-Nr. 215100
Sondermarke „500. Geburtstag Heilige Teresa von Avila”
Nennwert: EUR 1,70
Vorbezugstag 2.3.2015  Ausgabetag 28.3.2015
Markengröße: 35 x 42 mm
Grafikentwurf: Dieter Kraus
Druck: Österreichische Staatsdruckerei GmbH,
Offset-Stich (© Etch-Art by OeSD)
Auflage: 200.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
Bestell-Nr. 215040
MÄRZ 2015
ALBUM
MÄRZ 2015
SONDERSTEMPEL
Datum
Zeit
Anlass
Standort
Veranstalter
Entwerfer
Darstellung
Gefälligkeitsabstempelung *) Rückfragen
28.2.2015 Ersttag der neuen
9-16 Uhr Dauermarkenserie
„Impressionen aus Österreich“
Verband
Österreichische
Österreichischer
Post AG, Philatelie,
Philatelistenvereine, 1030 Wien
Getreidemarkt 1,
1060 Wien
David Gruber
15.3.2015
40 x 28 mm
ErsttagsZusatzstempel
28.2.2015 Ersttag der Sondermarke
9-16 Uhr „Schartner Bombe“, Serie
„Klassische Markenzeichen“
Verband
Österreichische
Österreichischer
Post AG, Philatelie,
Philatelistenvereine, 1030 Wien
Getreidemarkt 1,
1060 Wien
Dieter Kraus
15.3.2015
37 x 37 mm
ErsttagsZusatzstempel
28.2.2015 Ersttag der Sondermarke
9-16 Uhr „Keramische Graphitmine –
Joseph Hardtmuth", Serie
„Österreichische Erfindungen“
Verband
Österreichische
Österreichischer
Post AG, Philatelie,
Philatelistenvereine, 1030 Wien
Getreidemarkt 1,
1060 Wien
David Gruber
15.3.2015
38 mm
ErsttagsZusatzstempel
7.3.2015
Ersttag der Sondermarke
„Delta Gnom 123 ccm LM 125",
Serie „Motorräder“
StadtwerkeHartberg-Halle,
Wiesengasse 43,
8230 Hartberg
ABSV-Sektion
Hartberg, Hermann
Dornhofer, Nr. 210,
8224 Kaindorf
David Gruber
21.3.2015
38 x 38 mm
ErsttagsZusatzstempel
Ersttag der Sondermarke
„Kuhschelle –
Treuebonusmarke 2014“
StadtwerkeHartberg-Halle,
Wiesengasse 43,
8230 Hartberg
ABSV-Sektion
Hartberg, Hermann
Dornhofer, Nr. 210,
8224 Kaindorf
Brigitte Heiden
21.3.2015
29 x 44 mm
Kuhschelle
ErsttagsZusatzstempel
Ersttag des
Sondermarkenblocks
„Osterhasen“, Serie
„Comicmarken-Puzzle“
StadtwerkeHartberg-Halle,
Wiesengasse 43,
8230 Hartberg
ABSV-Sektion
Hartberg, Hermann
Dornhofer, Nr. 210,
8224 Kaindorf
David Gruber
21.3.2015
38 x 29 mm
Ostereier
ErsttagsZusatzstempel
Frohe Ostern
StadtwerkeHartberg-Halle,
Wiesengasse 43,
8230 Hartberg
ABSV-Sektion
Hartberg, Hermann
Dornhofer, Nr. 210,
8224 Kaindorf
Hermann Dornhofer
21.3.2015
Philatelie
Region Süd
Peter Mayer
Tel.
057767 21630
Universität Wien,
Universitätsring 1,
1010 Wien
Österreichische
Post AG, Philatelie,
1030 Wien
David Gruber
27.3.2015
36 mm
Universität Wien
ErsttagsZusatzstempel
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
13.3.2015 250. Geburtstag von
10-14 Uhr Johann Nepomuk Kalchegger
von Kalchberg
St. Barbara Mitterdorf, Forstliche Ausbildungs­stätte Pichl,
Rittisstraße 1,
8662 Mitterdorf
im Mürztal
BSV „Peter
Rosegger“,
Hans Flegel,
Roseggerstr. 26,
8670 Krieglach,
Tel. 03855 / 25 15
Erwin Pusterhofer
27.3.2015
Philatelie
Region Süd
Peter Mayer
Tel.
057767 21630
15.3.2015 35. Sammler- und
Händlertreffen in Stockerau
8.30-13
Veranstaltungs­
zentrum Z2000,
Sparkassenplatz 2,
2000 Stockerau
ÖBMHV (Österr.
Briefmarken- und
Münzenhändler­
verband) in
Kooperation mit
Fa. Westermayr,
Helmut Zodl,
Tel. 02266 / 628 71
Helmut Zodl
29.3.2015
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
8-14 Uhr
7.3.2015
8-14 Uhr
7.3.2015
8-14 Uhr
7.3.2015
8-14 Uhr
13.3.2015 Ersttag der Sondermarke
„650 Jahre Universität Wien“
8.30-13
Uhr
Uhr
Landkarte
von Österreich
Altes Werbesujet
Schartner Bombe
Porträt
Joseph Hardtmuth
Delta Gnom
123 ccm LM 125
35 x 45 mm
Osterhasenpaar
45 x 34 mm
J. N. Kalchegger
Ritter von Kalchberg, Schloss Pichl
40 mm
Veranstaltungs­
zentrum „Z2000“
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
Philatelie
Region Süd
Peter Mayer
Tel.
057767 21630
Philatelie
Region Süd
Peter Mayer
Tel.
057767 21630
Philatelie
Region Süd
Peter Mayer
Tel.
057767 21630
Abbildung
XIII
XIV
Datum
Zeit
ALBUM
MÄRZ 2015
Entwerfer
Darstellung
Gefälligkeitsabstempelung *) Rückfragen
Gmünder
Weltraumfreunde,
Miri Matejka,
Laxenburgerstr. 87,
1100 Wien,
Tel. 0664 / 332 69 80
Alfred Gugerell
1.4.2015
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
Josef Heiml-Halle,
Kronstorfberger­
straße 1,
4484 Kronstorf
BSV Lauriacum
Enns, Dipl.-Ing.
Rupert Dworak,
Blumenstraße 13,
4484 Kronstorf
Petra Riegler
3.4.2015
Philatelie
Region West
Renate
Rebhandl
Tel.
0664 6241798
28.3.2015 Ersttag der Sondermarke
10-16 Uhr „500. Geburtstag
Heilige Teresa von Avila“
Provinzialat
der Karmeliter,
Silbergasse 35,
1190 Wien
Österr. Philatelisten­
verein St. Gabriel,
Heinz Peroutka,
Baumgartenstraße
38-40/18, 1140 Wien,
Tel. 01 / 914 89 50
Dieter Kraus
11.4.2015
38 x 37 mm
ErsttagsZusatzstempel
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
28.3.2015 Tag der offenen Tür 2015 im
9-16 Uhr VÖPh, Gastland Deutschland
Verband
Österreichischer
Philatelistenvereine,
Getreidemarkt 1,
1060 Wien
Verband
Österreichischer
Philatelistenvereine,
Mag. Anton Tettinek,
Getreidemarkt 1,
1060 Wien
Prof. Adolf Tuma
Anlass
Standort
Veranstalter
Verband
Österreichischer
Philatelistenvereine,
Getreidemarkt 1,
1060 Wien
20.3.2015 100. Geburtstag von
10-14 Uhr Bundespräsident
Dr. Rudolf Kirchschläger
18.3.2015 50 Jahre erster Ausstieg ins All
14-16 Uhr
40 mm
Alexej Leonow,
Raumschiff
Woschod 2
36 x 38 mm
Porträt
Dr. Rudolf
Kirchschläger
Porträt
Hl. Teresa von Avila
11.4.2015
42 x 32 mm
Brandenburger Tor
Abbildung
Philatelie
Region Ost
Martin Luksch
Tel.
057767 33600
*) Gefälligkeitsabstempelungen – wenn nicht anders angegeben – nur bei der Zentralen Stempelstelle-Philatelie, Steinheilgasse 1, 1210 Wien.
AUSBLICK 2015: DIE ÖSTERREICHISCHE POST AG BEI NATIONALEN
UND INTERNATIONALEN VERKAUFSAUSSTELLUNGEN
INLANDSMESSEN
29.05.2015 – 31.05.2015
18.06.2015 – 21.06.2015
27.08.2015 – 30.08.2015
18.09.2015 – 20.09.2015
23.10.2015 – 26.10.2015
Marke + Münze 2015Graz
ÖVEBRIA 2015Tulln
Gmunden 2015Gmunden
Alpen-Adria 2015Pöllau
Modellbau-Messe 2015Wien
AUSLANDSMESSEN
05.03.2015 – 07.03.2015
10.04.2015 – 12.04.2015
15.04.2015 – 19.04.2015
07.05.2015 – 09.05.2015
13.05.2015 – 16.05.2015
03.09.2015 – 05.09.2015
Oktober
29.10.2015 – 31.10.2015
November
Internationale Briefmarken-BörseMünchen Deutschland
Milanofil 2015
MailandItalien
Intermodellbau 2015 DortmundDeutschland
Internationale Briefmarken MesseEssen
Deutschland
London 2015 Europhilex
LondonEngland
Sberatel Prag 2015
PragTschechien
Neuheitenschau
BernSchweiz
Internationale Briefmarken-Börse
Sindelfingen
Deutschland
Veronafil 2015
VeronaItalien
Stand Anfang Februar 2015, Änderungen und Druckfehler vorbehalten
AWZ
Bitte beachten Sie, dass der Automatenwertzeichendrucker in der BAWAG-PSK-Postfiliale 3114 St. Pölten, Linzer
Straße 34, aus organisatorischen Gründen vor kurzem abgebaut wurde und daher an diesem Standort nicht mehr zur
Verfügung steht!
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