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AKTIONSGERICHT KW 13 - Ullrich Pittroff Catering

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Evangelisch in Bruck
Evang. - Luth. Gemeinde St. Peter und Paul, Erlangen Bruck
Oktober/November
5/2014
Schätze im Leben (S. 2 und 3) und in unserer Kirche (S. 27)
Inhalt
An(ge)dacht...........................................3
Aus dem Kirchenvorstand...................4
Aktuelles...............................................5
Lichtblicke.........................................6-7
Kindertagesstätte..................................8
Aus dem Gemeindeleben............... 9-11
Aus der Landessynode.......................12
Jugend.................................................13
Gottesdienste................................14-15
Kontakte..............................................16
Regelmäßige Termine..................17-19
Geburtstage...................................20-21
Kasualien.............................................22
Besondere Veranstaltungen..............23
Kirchenmusik................................24-25
Ankündigungen/Ökumene................26
Kirchenschatz.....................................27
Zu guter Letzt: Reformationstag......28
IMPRESSUM
© 2014 by Evang.-Luth. Kirchengemeinde
St. Peter & Paul, Bruck (Herausgeber)
Der Gemeindebrief erscheint in zweimonatlichem Abstand. Alle Angaben wie
Geburtstage, Taufen, Trauungen, Bestattungen etc. sind nur für die Kirchengemeinde bestimmt und dürfen nicht
zu gewerblichen Zwecken verwendet
werden.
V.i.S.d.P.: Pfarrer Heinz Bäßler
Redaktion: Heinz Bäßler, Katja Ehmcke,
Anne Neumann, Horst Steckert
nicht gekennzeichnete Bilder: gemeindeeigen bzw. Magazin Gemeindebrief
Titelbild: Lotz, Magazin Gemeindebrief
Druck: LEO DRUCK, Stockach
Auflage: 3000
Redaktionsschluss des nächsten Gemeindebriefes: 3.11.2014
2
Mit den folgenden
Gedanken grüßt Sie
Pfrin. z.A. Bettina
Witte
Eine Frau bekommt zu ihrem Geburtstag eine Schatzkiste geschenkt. Als sie
sie öffnet, ist sie erstaunt: Die Schatzkiste ist leer. „Sie ist für Erinnerungen
an Schönes gedacht, was Du erlebst,
was Dich glücklich macht oder Dir gut
tut. Oder für schöne Dinge, die Dein
Leben bereichern“, sagt die Freundin,
die sie ihr geschenkt hatte.
Die Frau füllt die Schatzkiste: mit einer
Muschel aus dem Urlaub, mit einem
Buch, das ihr gut gefallen hatte. Sie legt
ein Foto von ihrer Familie hinein, eine
Feder, die sie bei einem Waldspaziergang gefunden hatte, einen Brief, der
ihr viel bedeutet.
Viele andere Dinge haben inzwischen
in der Schatzkiste einen Platz gefunden.
„Wenn ich einen schweren Tag hatte,
dann schaue ich abends oft hinein“,
sagt sie. „Die Erinnerung an das Gute,
an die Schätze in meinem Leben gibt
mir Kraft und macht mich ein bisschen
fröhlicher.“
Ich finde das eine tolle Idee. Wie leicht
verfliegen schöne Erlebnisse. Wie
schnell gerät das Schöne, das ich erlebt
An(ge)dacht
habe, in einer schweren Zeit aus dem
Blick. Wer sich dann erinnern kann: Es
gibt nicht nur die harten Zeiten, nein,
ich habe auch viel Gutes erlebt, der
trägt einen Schatz in sich, den er heben
und von dem er zehren kann. So eine
Schatzkiste kann mich daran erinnern,
immer wieder. Wenn wir in unserer Kirche am Erntedankfest unseren
Altarraum festlich schmücken, dann
ist das so ähnlich, als füllten wir eine
Schatzkiste. Wir erinnern uns an das,
was wir in diesem Jahr ernten konnten.
Kartoffeln und Getreide, Äpfel, Birnen,
Pflaumen und Nüsse. Dahlien, Sonnenblumen, Astern, nette Gespräche, ein
erholsamer Urlaub, neuen Mut, für das,
was wir unbedingt angehen müssen.
Viel Arbeit steckt darin. Und doch können wir nicht allein für eine gute Ernte
sorgen. Gott hat seinen Segen darauf
geträufelt, damit wachsen konnte, was
Menschen gesät haben. Er hat uns reich
beschenkt. Und dafür danken wir ihm
an diesem Tag.
Mich an das Gute erinnern, dankbar
dafür sein – am Erntedankfest und an
den anderen Tagen meines Lebens, das
kann schwere Zeiten in ein anderes
Licht rücken und mir Kraft geben, sie
zu überstehen. Es kann mich zufrieden
machen, ja manchmal sogar glücklich.
Bestimmt hat das auch der Beter des
103. Psalm gewusst, wenn er sagt:
„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“
Offene Augen und Ohren für das Gute
und Schöne in Ihrem Leben wünscht
Ihnen
Ihre Bettina Witte, Pfarrerin z.A.
3
Aus dem Kirchenvorstand
Kindertagesstätte
Seit der Eröffnung unserer neuen Kindertagesstätte mit zwei Krippengruppen
ist nun ein Jahr vergangen. Die Mitarbeiterinnen haben sich als Team neu
gefunden. Dazu trug auch ein TeamCoaching bei, das Ende des Kindergartenjahres stattfand. Ein Extra-Dank gilt
unserer Pfarrerin Bettina Witte, die sehr
viel Zeit und Gespräche investiert hat.
Eine engagierte Elternschaft begleitet
die Arbeit interessiert und tatkräftig.
Auch dafür danken wir als Kirchengemeinde ganz herzlich. Wir entschuldigen uns in diesem Zug bei Team und
Elternschaft für die Zurückhaltung und
die Missverständnisse beim Umzug der
alten Einrichtung in das neue Gebäude.
Wären da die Eltern nicht gewesen,
hätte die neue KiTa gar nicht starten
können ...
Wir erbitten und wünschen für das
zweite Jahr Gottes Segen für alles
Engagement und alle Bemühungen für
unsere Kinder!
Gemeindehaus Boschstraße
Während der Bauphase der neuen Kindertagesstätte diente das Gemeindehaus
als Übergangslösung für Mitarbeiterraum, Bewegungs- und Schlafraum der
Kinder. Schon in dieser Zeit zeichnete
sich ab, dass die Nutzung der alten
Nachtspeicheröfen an ihr Ende gekommen war. Eine Erneuerung dieser
Heizungsvariante wäre nur mit einem
Austausch der gesamten Elektroinstallation möglich. Zur Zeit wird eruiert,
4
welche Heizungsart für das über 40
Jahre alte Geäude finanzierbar ist.
Die gemeindlichen Aktivitäten, die in
der Boschstraße stattfanden, konnten
zwischenzeitlich alle anders untergebracht werden. Unter anderem sind wir
der Gemeinde Hlg. Kreuz dafür sehr
verbunden.
Heizung in der Kirche
Immer wieder fallen in der Heizperiode
einzelne Heizkörper der UnterbankHeizung in der Kirche aus - sehr zum
Leidwesen derer, die gerade dort Platz
genommen haben. Der Kirchenvorstand
lässt derzeit in Zusammenarbeit mit
dem Kirchengemeindeamt prüfen, ob
eine Erneuerung der Heizung fällig ist.
Zwischenzeitlich bitten wir Betroffene,
die zu frieren beginnen, sich auf eine
andere, geheizte Bank zu setzen.
Konfirmanden-Konzept
Der Konfi-Kurs war probeweise auf
Samstage verlegt worden, weil durch
G 8 und Freizeitaktivitäten der Jugendlichen kaum Wochentagstermine
möglich waren. Dies wurde jetzt vom
Kirchenvorstand festgeschrieben. Zugleich wird der neue Konfi-Jahrgang
noch im Juni bzw. Juli mit einer Wochenendfreizeit und einem kurzweiligen
Kurstag beginnen, um für die Jugendarbeit mehr Kontinuität zu schaffen. Der
Termin der Konfirmation verbleibt in
der Regel am ersten Sonntag im Juni.
für den Kirchenvorstand: Pfr. Bäßler
Aktuelles
Keine neue Steuer! Neues Verfahren für die Erhebung
der Kirchensteuer auf Kapitalerträge
Seit einigen Wochen informieren die
Banken und Versicherungen ihre Kunden über eine neue Verfahrensregelung
zur Erhebung der Kirchensteuer auf
Kapitalerträge – Stichwort Abgeltungsteuer. Kirchenmitglieder fragen nach
den Gründen und den Auswirkungen
dieser Änderung. Daher möchte ich das
neue Verfahren kurz erklären.
Kapitalerträge, also z.B. Zinsen, gehören zu den Einkünften, die schon immer
der Besteuerung unterliegen – auch
hinsichtlich der Kirchensteuer. Bereits
seit 2009 wird die Abgeltungsteuer im
Wege eines automatisierten Steuerabzugs von der Bank einbehalten und an
die Finanzbehörden weitergeleitet. Das
soll künftig genauso auch mit den 8 %
Kirchensteuer geschehen. Daher informiert ab 2015 das Bundeszentralamt
für Steuern die Banken elektronisch
verschlüsselt darüber, wer von ihren
Kunden Kirchenmitglied ist. Die Banken
ermitteln dann die Höhe der Kirchensteuer und führen sie automatisiert und
anonym über die Finanzämter an die
entsprechende Kirche ab.
Das vereinfachte Verfahren bedeutet für
Sie keine neue Steuer und keine Steuererhöhung. Die Kirchensteuer beträgt
weiterhin 8 % der staatlichen Steuer.
Auch die Steuerfreibeträge bleiben
unverändert: Bei Erträgen unter 801,00
Euro für Ledige und 1.602,00 Euro für
Verheiratete müssen Sie weder Steuer
noch Kirchensteuer zahlen. Durch die
pauschale Abgeltungsteuer von 25 %
ist die Kirchensteuer in den meisten
Fällen sogar gesunken.
Sie müssen sich als Kirchenmitglied
um nichts weiter kümmern. Das neue
Verfahren erfüllt die hohen Anforderungen des Datenschutzes. Bankmitarbeitende erfahren nicht, welcher Kirche
Sie angehören.
Wenn Sie nicht wünschen, dass das
Bundeszentralamt für Steuern Ihre
Bank über Ihre Kirchenmitgliedschaft
informiert, so können Sie beim Bundeszentralamt eine Sperre setzen lassen.
Über diese Möglichkeit klären die Banken derzeit ihre Kunden auf. Wählt ein
Kunde diese Möglichkeit, dann behält
die Bank die Kirchensteuer nicht ein.
Das Bundeszentralamt informiert aber
das Finanzamt über diese Sperre. Der
Bankkunde ist dann verpflichtet, eine
Steuererklärung mit der Anlage KAP
abzugeben, damit die Kirchensteuer
erhoben werden kann.
Ihr Mitgliedsbeitrag ist für uns keine
Selbstverständlichkeit. Er ist wichtig,
denn unsere Kirche ist auf Ihre Verbundenheit und Ihre Hilfe angewiesen.
Danke, dass Sie wie viele andere solidarisch unsere Kirche mittragen.
Herzliche Grüße
Oberkirchenrat Dr. Hans-Peter Hübner
Leiter der Abteilung Gemeinden und
Kirchensteuer im Landeskirchenamt
s.a.: www.bayern-evangelisch.de/kirchenkapitalertragsteuer
5
Lichtblicke
Erntedank 2014
Auch dieses Jahr werde ich am Montag nach dem Erntedankfest unsere
Kirchentüren öffnen und die Erntegaben, die unseren Altar schmücken an
Menschen in Not verteilen. Dieses Jahr
wird mich Herr Borchardt, unser Praktikant, unterstützen. Wenn Sie diese
langjährige Aktion ebenfalls unterstützen wollen, dann können Sie haltbare
Lebensmittel in der Woche vom 29.
September im Pfarramt zu den üblichen
Öffnungszeiten abgeben. Frisches Obst
und Gemüse nimmt Herr Tausch am
Samstag den 4. Oktober von 9.00 bis
11.00 Uhr an der Kirche entgegen. Eine
weitere Möglichkeit ist, dass Sie eine
Geldspende im Kantorat abgeben, ich
kaufe dann für den Erntedanksonntag
frisches Gemüse ein. Bereits heute ein
Dankeschön für die Gaben.
Benefiz-Essen
Wie bereits angekündigt findet am 10.
Oktober um 19.00 Uhr im Kantorat ein
sehr exquisites Benefiz–Essen zu Gunsten des Mittagstisches „Aufgetischt“
statt. Das köstliche Menü wird Stefan
Rottner, Küchenprofi des exklusiven
Romatikhotels in Nürnberg zubereiten.
Ab sofort können Sie Eintrittskarten
(für Essen inklusive Getränke) für diesen
Abend im Pfarramt für 65 Euro pro
Person erwerben. Getränke und Lebensmittel werden von uns bezahlt, Herr
Rottner stellt seine Kochkunst kostenlos
zur Verfügung.
Bild: christian alex/pixelio.de
Mittwochs-Café
Termine für Oktober und November:
15. Oktober
19. November (Buß-und Bettag)
9.00 bis 12.00 Uhr
Abenteuerspielplatz Zeißstraße
6
Lichtblicke
Adventsmarkt
Wie Sie auf S. 26 lesen können, wissen
wir noch nicht, ob und in welcher Form
dieses Jahr ein Adventsmarkt stattfindet. Ich weiß jedoch heute schon, dass
es wieder einen Verkaufstisch mit Leckereien und kreativen Weihnachtspräsenten geben wird. Die Rumpflaumen,
nach denen ich schon häufig gefragt
wurde, sind bereits in Auftrag gegeben worden. Schön wäre es, wenn sich
noch mehr Menschen bei mir melden
würden, die bereit wären zu sägen,
backen, nähen, stricken etc. Sie können
sich aber auch bei Frau Trojanski für
die Talenteaktion melden, sie könnte
dann vermitteln. Umso mehr Talente
eingebracht werden, umso vielfältiger
wird uns Marktangebot. Der Erlös ist
auch dieses Mal wieder für Lichtblicke
in Bruck.
Aufgetischt – jeder is(s)t willkommen
Vor genau einem Jahr habe ich zum
ersten Mal mit Hilfe des Gemeindebriefes nach ehrenamtlichen Mitarbeitern
für den Mittagstisch gesucht. Wie Sie
wissen, hat sich ein Team gefunden
und seit Juni begrüßen wir ein Mal im
Monat Gäste zu einem leckeren Menü
im Kantorat. Die 32 Plätze, die wir im
Kantorat haben, sind fast immer voll
besetzt. Gerne würden wir unser Angebot um einen weiteren Donnerstag im
Monat erweitern und so suche ich wieder nach Menschen, die sich vorstellen
können in einem Mittagstisch–Team zu
arbeiten. Sie haben Fragen? Rufen Sie
mich an oder kommen Sie einfach am
1. Donnerstag im Monat im Kantorat
vorbei, genießen Sie unser Menü und
lernen Sie den Aufgabenbereich vor Ort
kennen.
Diakonin Petra Messingschlager
7
Kindertagesstätte
Anmeldetage zur Voranmeldung fürs Kita-Jahr 2015/2016
und 2016/2017
- 24.11. bis 26.11.2014
von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
- 02.03. 2015 bis 04.03.2015
von 9.00 bis 16.00 Uhr
8
und ebenfalls besteht die Möglichkeit
zur Anmeldung am „Tag der offenen
Tür“ am Samstag, 20.03.2014 in der
Zeit von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr.
Sehr wichtig: Ein Kind kann ab dem
Tag der Geburt angemeldet werden.
Aus dem Gemeindeleben
Alles Schauspieler???
In der letzten Ausgabe von „Evangelisch in Bruck“ haben wir unter dem
Thema „Das kann ich und das mach‘
ich gern“ Ihr Talent gesucht. Gemeldet
haben sich zwei Schauspiel-Talente.
Schön! Irgendwie werde ich allerdings
den Verdacht nicht los, dass die ganze
Gemeinde aus Schauspielern besteht,
die fleißig bemüht sind, ihre Talente zu
verbergen. Keine leidenschaftlichen Kuchenbäcker/innen? Niemand kreativ in
der Küche? Kein einziger Mensch, der
gerne und gut basteln oder „schrauben“
kann? Und nicht eine oder einer spielt
gerne und gekonnt ein Instrument?
Mal ehrlich: Das gibt’s ja gar nicht.
Keinen Mut? Zu wenig Info? Also: Wir
wollen keine Bäckerei eröffnen, sondern hätten gerne für Feste und Feiern
ein- bis zweimal im Jahr einen feinen
Kuchen, einen schönen Aufstrich oder
Salat von unterschiedlichen Menschen
(damit nicht immer die gleichen Leute
gefragt werden müssen). Von den Bastlern und Werkern könnte z.B. irgendetwas Schönes hergestellt werden, das
wir – etwa beim Adventsmarkt – zu
Gunsten unserer diakonischen Arbeit
verkaufen. Oder man zeigt anderen
Leuten, was man macht und wie’s geht.
Das waren nur ein paar Beispiele.
Bitte: Geben Sie sich einen Ruck und
verstecken Sie Ihr Talent nicht länger!
Ich freue mich über Ihren Anruf (Tel
9083370) oder Ihre Mail (gtrojanski@
arcor.de)
Gertrud Trojanski
für den Öffentlichkeitsausschuss
9
Aus dem Gemeindeleben
Erlöse von Johannisfeuer und
Gemeindefest
Beim diesjährigen Johannisfeuer wurden durch den Verkauf von Getränken
und Speisen insg. 1.672 € erlöst. Wieviel davon in unserer Gemeinde bleibt
und wofür, wird noch geklärt.
Die Kollekte beim ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung der Kirchweih
betrug 56,20 €. Sie wurde wie auch der
Ertrag des Gemeindefestes in Höhe von
662,06 € für unsere sozial-diakonische
Arbeit „Lichtblicke“ zur Verfügung
gestellt.
Grabmacher erhöht Gebühren
Unser Grabmacher aus Kriegenbrunn
musste nach vielen Jahren nun seine
Gebühren erhöhen. Wir bitten um Verständnis, wenn bei Umbettungen oder
Bestattungen deshalb höhere Kosten
entstehen.
10
Frauenfrühstück
am 8. November 2014
Mára-Herzen
Zum Kunst-Frauenfrühstück laden wir
Sie herzlich um 9 Uhr ins Kantorat
Fürther Str. 40 ein. Nach einer Andacht
und einem gemütlichen Frühstück
setzen wir unter Anleitung von Katharina Voge künstlerische Herzideen im
Stil der Erlanger Künstlerin Mára um,
die wir mit Stressless Painting gestalten
(Ende 11 Uhr).
Wir freuen uns auf Sie!
Katja Ehmcke, Tel. 6879160,
katja.ehmcke@web.de
Spende der Raiffeisen-Volksbank
Von der VR-Bank erhielten wir für unseren Mittagstisch „Aufgetischt“ 450 €
als Spende. Herzlichen Dank!
Aus dem Gemeindeleben
¡Hola aus Nicaragua!
Managua, 29.08.2014
Jetzt bin ich
also endlich
hier und darf
Ihnen das erste
Mal von meinem Auslandsjahr berichten.
Vor knapp drei Wochen ging mein Flug
nach Managua, viel ist seither passiert.
Doch der Reihe nach:
Nachdem meine Mitfreiwillige Rebecca und ich angekommen waren, ging
es erstmal fast übergangslos in die
benachbarte Stadt Granada, um dort
für zwei Wochen Spanischunterricht zu
nehmen. Granada ist ein kleines Städtchen am Nicaraguasee, dem größten
See Nicaraguas, mit vielen Kolonialbauten. Während ich am Vormittag
immer Einzelunterricht hatte, habe ich
am Nachmittag mit Rebecca die Stadt
und die Umgebung erkunden dürfen.
Diese ersten Tage waren für uns als
Eingewöhnungszeit gedacht; Zeit, sich
an Land, Leute, Sprache und Klima zu
gewöhnen. Bei einer nicaraguanischen
Gastfamilie untergebracht, konnten wir
auch gleich das typische Essen kennenlernen. Neben den Grundnahrungsmitteln Reis, Bohnen und Tortillafladen,
werden auch viel Suppe, Queso (eine
Käsesorte) und Bananen gegessen. Hier
wendete ich auch gleich meine gelernten Spanischkenntnisse an und es war
eine Möglichkeit, sich an das nicaraguanische Spanisch zu gewöhnen. Mir hat
diese Zeit in Granada, in der ich wohl
noch eher als Tourist unterwegs war,
sehr gut getan, um mich einzufinden
und einzuleben.
Nach zwei Wochen „Ankommen“
wurden wir von der Jugendgruppe der
Kirche abgeholt. Nach ein paar Kennenlernspielen, gingen wir zusammen
Pizzaessen und hatten Zeit, uns zu
unterhalten. Auch die gemeinsame Busfahrt zurück nach Managua bot dazu
viel Gelegenheit.
Jetzt befinde ich mich in der Freiwilligen-WG in Managua. Unser Haus, das
ich mir mit zwei anderen deutschen
Freiwilligen teile, liegt in einem sicheren und ruhigen Wohnviertel im Süden
der Stadt. Nach und nach erkunden wir
nun die Umgebung und den Rest der
Stadt.
Am Sonntag werden wir das erste Mal
mit in den Gottesdienst gehen und so
auch einen weiteren Teil der Gemeinde
kennenlernen. Darauf bin ich schon
sehr gespannt.
Bis jetzt habe ich noch nicht angefangen, in meinem Projekt zu arbeiten.
Es wird aber hoffentlich nicht mehr so
lange dauern. Bis dahin werde ich noch
intensiv Spanisch lernen, und zusammen mit Rebecca ein paar Sehenswürdigkeiten besichtigen.
Ich freue mich schon darauf, Ihnen
das nächste Mal Weiteres erzählen zu
können.
Muchos saludos, Judith Schleifer
11
Aus der Landessynode
Neuer Internetauftritt
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in
Bayern hat seit Mitte Juli eine neue
Homepage. Schauen Sie mal unter
http://www.bayern-evangelisch.de
rein. Hier können Sie sich rasch einen
Überblick verschaffen und bei Fragen schnell Antworten finden: Von
strukturellen Inhalten, wie den Aufbau
der Landeskirche, Ansprechpartner,
Handlungsfeldern bis hin zu aktuellen Stellungnahmen. Vertiefend gibt
es auch Hörbeispiele und Videos zu
einzelnen Themen. Sie erhalten Hilfe
bei der Auswahl von Tauf-, Trau- oder
Konfirmationssprüchen und jede Menge
12
Informationen zu den verschiedensten
Themen von kirchlichem Ehrenamt bis
zu kirchlichen Finanzen. Ich persönlich
finde diese Seite sehr übersichtlich und
nutzerfreundlich aufgebaut. Probieren
Sie es mal aus!
Alles rund um die Landessynode ist online unter landessynode.bayern-evangelisch.de zu finden. Hier können Sie im
Archiv beispielsweise die Antrittsrede
der neuen Synodalpräsidentin Frau
Dr. Ann-Kathrin Preidel aus Eltersdorf
nachlesen oder sich über aktuelle Beschlüsse der Landessynode informieren.
Katja Ehmcke
Jugend
Eindrücke von der
Jugendfreizeit 2014
in Spanien
Kinderbibeltag!
Herzliche Einladung an alle Kinder ab
dem Grundschulalter zum evangelischen Kinderbibeltag am Buß- und bettag von 8.30 bis 16.00 Uhr im Kantorat!
Einladungen werden per Post versandt!
13
Gottesdienste
Oktober
05.10.
16. Sonntag nach
Trinitatis
10.00h
Gottesdienst mit der Kindertagesstätte
Pfrin. Witte
12.10.
17. Sonntag nach
Trinitatis
09.30h
Sing-Gottesdienst mit Kirchenchor
Pfr. Bäßler
19.10.
18. Sonntag nach
Trinitatis
10.00h
Familiengottesdienst
Pfrin. Witte und Team
26.10.
19. Sonntag nach
Trinitatis
09.30h
Gottesdienst, Kindergottesdienst
Pfr. Bäßler
November
02.11.
20. Sonntag nach
Trinitatis
09.30h
Gottesdienst zum Reformationsfest
mit Abendmahl
Pfr. Bäßler
09.11.
Drittletzter Sonntag
im Kirchenjahr
10.00h
Familiengottesdienst
Pfrin. Witte und Team
16.11.
Vorletzter Sonntag
im Kirchenjahr
09.30h
Gottesdienst zum Volkstrauertag
mit Posaunenchor
Pfr. Bäßler
19.11.
Buß- und Bettag
19.00h
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfrin. Witte
23.11.
Letzter Sonntag im
Kirchenjahr
Ewigkeitssonntag
09.30h
Gottesdienst mit Abendmahl und
Chor, Kindergottesdienst
Pfr. Bäßler
30.11.
1. Advent
09.30h
Gottesdienst
Pfrin. Witte
07.12.
2. Advent
09.30h
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfr. Bäßler
Den Predigttext für den jeweiligen Sonntag finden Sie in den Losungen oder unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Perikopenordnung. (Reihe VI)
14
Gottesdienste
Gottesdienste für Kinder und
Familien
19.10. 10.00hFamiliengottesdienst
26.10. 09.30hKindergottesdienst
09.11. 10.00hFamiliengottesdienst
23.11. 09.30hKindergottesdienst
Gottesdienste mit besonderer
musikalischer Gestaltung
12.10. 09.30h Sing-Gottesdienst mit
dem Kirchenchor
16.11. 09.30h Gottesdienst mit
Posaunenchor
23.11. 09.30h Gottesdienst mit dem
Kirchenchor
Gottesdienste mit Abendmahl
02.11. 09.30h 20. Sonntag nach
Trinitatis
19.11. 19.00h Buß- und Bettag
23.11. 09.30hEwigkeitssonntag
07.12. 09.30h 2. Advent
Mögliche Tauftage
18./19. Oktober
26. Oktober
8./9. November
6./7. Dezember
Wochenschlussandacht wird eingestellt
Seit etwa zwei Jahrzehnten trafen sich
regelmäßig einige Gemeindeglieder am
Samstagabend um 18 Uhr, wenn der
Sonntag eingeläutet wird. Mit einer
ganz schlichten Liturgie, bei der jeder
mitmachen konnte, feierten sie das
Ende der Woche und den Beginn der
neuen Woche mit dem Sonntag. Dies
geht auf den alten Brauch zurück, dass
schon das Erscheinen der ersten drei
Sterne am Firmament den Beginn eines
neuen Tages markiert. Da der Kreis der
Besucher jedoch immer kleiner wird
und gelegentlich nur eine Person oder
gar niemand mehr kommt, hat sich der
Besucherkreis entschlossen, das Angebot nicht weiter aufrecht zu erhalten.
Wir bedauern, dass diese geistliche
halbe Stunde nun nicht mehr stattfinden wird, und hoffen, dass alle bisherigen Besucher die Kraftquelle, die ihnen
die Wochenschlussandacht war, nun
anderswo finden können.
15
Kontakte
Pfarramt St. Peter und Paul
Sekretärin: Amelie Hallier-Schierling
Friedhofstraße 2, 91058 Erlangen
Tel.: 63 105, Fax: 768449
pfarramt.bruck-er@elkb.de
Öffnungszeiten: Mo, Di und Do
von 10:00-12:00 Uhr
Pfarrer
Heinz Bäßler
Friedhofstraße 2, 91058 Erlangen
Tel.: 63 105, Fax: 76 84 49
pfarramt.bruck-er@elkb.de
Pfarrerin
Bettina Witte
Eulerstraße 10, 91058 Erlangen
Tel.: 64 426
witte.bettina@t-online.de
Projektleitung
Diakonin Petra Messingschlager
„Lichtblicke in Bruck“
Fürther Str. 40 (Hinterhaus) 91058 Erlangen
Tel.: 66 850 oder über das Pfarramt
petra.messingschlager@t-online.de
Mesner
Helmut Tausch Tel: 65 221
Vertrauensperson des
Horst Steckert
Kirchenvorstandes
Horst_Steckert@web.de
Chorleiter
Marco Schneider
Tel.: 0173-36 35 224
kantor@bruck-evangelisch.de
Posaunenchorleiter
Dr. Michael Rausch
posaunenchor-bruck@gmx.de
Kindertagesstätte
Leitung: Christine Weiß
Boschstraße 3, 91058 Erlangen
Tel.: 64 712 Fax: 9322896
kiga.peterpaul@elkb.de
Kirche
Fürther Straße 42, 91058 Erlangen
Kantorat
Fürther Straße 40, 91058 Erlangen
Kulturpunkt Bruck (ehem. Begeg- Fröbelstraße 6, 91058 Erlangen
nungszentrum Fröbelstraße)
Tel.: 30 36 64, Fax: 71 01 59
Website
www.bruck-evangelisch.de
Bankverbindung
IBAN: DE97763600330002801531
BIC: GENODEF1ER1
16
Regelmäßige Termine
Eltern-Kind-Gruppen
J
Jugend
Eltern-Kind-Gruppe
Jugendgruppe
(Kinder geb. von 04/12 bis 08/12)
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
Freitags von 15.00-16.30 Uhr
Bei Interesse bitte melden.
Leitung: Stefanie Lauckner
mail: stefanie.lauckner@mail.de
Kantorat
Mittwoch 18.00-19.30 Uhr
Leitung: Pfrin. Bettina Witte
„Krabbelmäuse“
(Kinder geb. von 10/12 bis11/12)
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
Donnerstags von 15.00-17.00 Uhr
Bei Interesse bitte melden.
Leitung: Christina Ende
mail: christina-man@gmx.de
Kinder
Kindergartenchor
in der Kindertagesstätte
Spatzen Di. 14.45-15.30 Uhr
Rotkehlchen Mi. 14.30–15.15 Uhr,
Leitung: Marco Schneider
Tel.: 0173 3635224
Kinderchor
Kantorat
Mittwoch 16.15–17.15 Uhr
Leitung: Marco Schneider
Tel.: 0173 3635224
Mädchengruppe
„Die aufgekratzen Teetassen“
für Mädchen ab Grundschulalter
Kantorat
Dienstag 16.00-17.30 Uhr
Leitung: Pfrin. Bettina Witte
Jugendchor „CrossOver“
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
Donnerstag 19.30-21.00 Uhr
Leitung: Marco Schneider,
Tel.: 0173 3635224
Kirchenmusik
Kirchenchor
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
Mittwoch 20.00-22.00 Uhr
Leitung: Marco Schneider
Tel.: 0173 3635224
Gospelchor „Singing Diff‘rent“
Gemeindezentrum Heilig Kreuz
Montag 19.30-21.15 Uhr
Leitung: Marco Schneider
Tel.: 0173 3635224
Posaunenchor
Gemeindesaal Heilig Kreuz
Donnerstag 20.00 Uhr
Obmann: Helmut Barfuß
Ökumenische Band
Wir proben nach Absprache
Leitung: Horst Steckert
Tel.: 32 183
17
Regelmäßige Termine
Frauen
Frauenfrühstück
Kantorat
Samstag 9.00-11.00 Uhr alle 6 Wochen
08.11.
Wir gestalten Mára-Herzen
(Katharina Voge)
Organisation: Katja Ehmcke
Tel.: 68 79 160
Senioren
Seniorentreffpunkt
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
vierzehntägig Dienstag, 14.30 Uhr
14.10. Es Krenweibla erzählt alles um
den Meerrettich (Rosl Wilfer)
28.10. Wir bewegen Geist und Körper
(E. Meyer)
11.11. Abendmahl im Sitzen
(Pfr. Bäßler)
25.11. Ich singe Dir mit Herz und Mund
Kirchenlieder und ihre Geschichte
(Dr. J. Wilkes)
Leitung: Frau Kragleder,
Frau Schachameyer,
Frau Else Meyer,
Altenclub
Kantorat,
vierzehntägig Montag, 14.30 Uhr
6.10. Herzwaffeln (Frau Wein)
20.10. Zipperlein im Alter Teil 2
(Frau Paprotka)
3.11. Die Maus Frederick
Eine Novembergeschichte (E. Meyer)
17.11. Einladung in die Oper
(Herr Schneider)
Leitung: Frau Meyer,
Frau Ilgenfritz,
18
Tanz mit - bleib fit
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
vierzehntägig Dienstag, 14.30-16 Uhr
Termine: 07.10., 04.11., 18.11.
Leitung: Frau R. Sonnabend,
Seniorenkegeln
Kegelanlage des FSV Bruck
Freitag, 14.30 Uhr
Leitung: Frau Rita Meier,
Senioren-Gymnastik-Gruppe
Schulturnhalle „Brucker Lache“
Donnerstag, 14.00 bis 15.00 Uhr
Leitung: Frau Eisele,
Senioren-Gymnastik
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
Montag, 9.30 bis 10.30 Uhr
Leitung: Frau E. Ehmcke,
Regelmäßige Termine
Geistliche Angebote
Gemeinschaft erleben
Bibeltreff
Mittwochs-Café
Kantorat
Donnerstag, 10.00-11.00 Uhr
Wir sprechen über den Predigttext des
kommenden Sonntages. Jeder ist zu
dieser offenen Gesprächsrunde
herzlich eingeladen.
Leitung: Pfr. H. Bäßler, Tel. 63 105
Abenteuerspielplatz, Zeißstraße
jeden 3. Mittwoch im Monat
15. Oktober und 19. November (Bußund Bettag)
9.00-12.00 Uhr
Aufgetischt
Kantorat
jeden 1. Donnerstag im Monat
2. Oktober und 6. November, 12.30 Uhr
Sonntagstreff
Einmal im Monat treffen sich am Sonntagnachmittag ab 14.30 Uhr Leute im
Kantorat, die sich gerne mit anderen
unterhalten, zusammen Kaffee trinken
und spielen. Die nächsten Treffen sind
am 12.10. und 16.11.
Leitung: Frau Andress / Frau Woitzel
Mittagstisch
Kulturpunkt Bruck (Fröbelstraße)
Montag bis Freitag, 12.00 Uhr
Versorgung durch die Regnitz Werkstätten; Anmeldung zwischen 8.00 und
9.00 Uhr unter Tel. 71 65 17
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Kasualien
Neues Leben - Taufen
Gemeinsames Leben - Trauungen
Beendetes Leben - Bestattungen
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Besondere Veranstaltungen
LeseGenuss: Bücher als Lichtblicke
Als Benefizveranstaltung für die
„Lichtblicke in Bruck“ laden wir Sie
am Donnerstag, den 13.11. ab 19 Uhr
ganz herzlich zu Gaumenschmaus und
Buchvorstellung mit der Buchhändlerin
Brigitte Eder ins Kantorat ein. Stärken
Sie sich zunächst mit leckeren Häppchen und Getränken bevor Sie charmant-unterhaltsam Neuerscheinungen,
Verschenkbücher und Adventsbegleiter
vorgestellt bekommen. Anschließend
können Sie Ihre Wunschbücher bestellen - auch über die vorgestellte
Literatur hinaus, Sie können gerne eine
vorbereitete Liste mitbringen. 10% des
Buchumsatzes gehen an die Lichtblicke.
Für das Buffet und die Getränke bitten
wir um Spenden.
Katja Ehmcke
Rückblick: Kirchenführungen am Tag des offenen Denkmals
Bundesweit öffneten zum Tag des
offenen Denkmals am 14. September
historische Bauten, Burgen, Schlösser,
Kirchen und Privathäuser ihre Türen.
Interessierte Gäste waren zu einem
spannenden Streifzug von Vergangenheit zu Gegenwart willkommen. In
diesem Jahr war unsere sehenswerte
Kirche samt restauriertem Kirchturmdach mit dabei. Wir hatten eingeladen
und viele, viele kamen. Nicht nur Besucher, die zum ersten Mal unsere Kirche
besuchten, konnten viel Interessantes
erfahren und entdecken. Auch für „alte“
Brucker gab es einiges, was man bislang nicht oder nicht so gesehen hatte
oder wusste.
Bei der Führung „Die Brucker Kirche
und die Farben des Himmels“ erklärte
Marco Schneider vor allem Farbgebung
und Symbolik von Altar und Kanzel
und wusste auf eindrucksvolle Weise zu berichten, dass sich die Brucker
mit der barocker Decke einen „offenen
Himmel“ geschaffen haben. Dass eine
Kirche nicht nur angefüllt ist mit Geschichte, sondern auch mit Glaubensund Lebensspuren von Menschen
wurde deutlich bei meiner Führung mit
Gedichten von Goethe bis Brecht.
Natürlich nutzen viele die Gelegenheit,
die Stufen im Kirchturm zu erklimmen
und neben den eindrucksvollen Zeugnissen von alt und neu im restaurierten
Turmdach auch die herrliche Aussicht
zu genießen.
Gertrud Trojanski
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Kirchenmusik
Neues vom Posaunenchor
Nach der Sommerpause und unserem
Ausflug nach Abensberg und Kelheim
ist unser erster Einsatz die Begleitung des katholischen Gottesdienstes
in unserer Nachbargemeinde Heilig
Kreuz am 19.10. Damit möchten wir
uns für die freundliche Aufnahme
in den dortigen Räumen für unsere
Probenarbeit bedanken. Am Abend
des Reformationstages werden auch
die Brucker Bläser mitwirken, wenn
der Bezirksposaunenchor zusammen
mit einem Projektchor bestehend
aus Jungbläsern aus dem gesamten
Dekanat den zentralen Reformations-
gottesdienst in
der Neustädter
Kirche um 19
Uhr begleitet.
Traditionell
sind wir dann
an Allerheiligen wieder beim ökumenischen Friedhofsgang dabei, bevor die
Martinsumzüge anstehen. Am Volkstrauertag (16.11.) möchten wir sowohl
beim Gottesdienst als auch anschließend am Kriegerdenkmal in Bruck mit
unserer Musik zu einem stimmungsvollen Rahmen beitragen.
Michael Rausch
Bläserjubiläum am 27. Juli
Im Rahmen des
Gottesdienstes
am 27. Juli
wurden Willi
Bette, Horst
Steckert und
Michael Rausch
jeweils mit
einer Urkunde und dem goldenen
Bläserabzeichen für 25 Jahre treuen
Dienst in Posaunenchören geehrt. Willi
Bette stieß 1989 zum Posaunenchor
Bruck, als er „leichtsinnig“ spontan ein
Lied auf einem Flügelhorn blies, dabei
von Werner Kröpfel „ertappt“ und für
den Chor angeworben wurde. Seitdem
verstärkt er unsere erste Stimme und ist
als Katholik in unserem Chor ein Musterbeispiel für gelebte Ökumene. Horst
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Steckert erlernte 1989 das PosauneSpielen bei Pfarrer Velten Wagner und
wechselte dann 1999 von der Erlöserkirche in unsere Gemeinde, wo er nicht
nur eine Stütze in der Bass-Stimme ist,
sondern auch als Vertrauensmann des
Kirchenvorstandes eine tragende Rolle
einnimmt. Michael Rausch wurde 1989
von seiner ebenfalls Posaune spielenden
Mutter zum Erlernen des Instruments
im Posaunenchor Eschenau „motiviert“.
Nach seiner Zivildienstzeit beim Bayerischen Posaunenchorverband hat er sich
zusätzlich in verschiedenen Bläsergruppen engagiert und stieß dann 2006 zum
Brucker Posaunenchor hinzu, dessen
Leitung er 2008 übernommen hat. Seit
2010 ist er zudem Bezirksposaunenchorleiter im Dekanat.
Kirchenmusik
Liebe Gemeinde,
im Sommer ist musikalisch einiges
geschehen. Anfang August hat der
CoroCantiamo mit einem viertägigen
Marathon in der fränkischen Schweiz
eine CD aufgenommen, die sich der
Chor selbst zum 25jährigen Chorjubiläum schenkt. Aufgenommen wurden
Kantaten zum Osterfestkreis von Christoph Graupner in Ersteinspielung. Die
Musiker dazu kamen aus allen Teilen
Deutschlands angereist, und sogar aus
Österreich und der Schweiz. Wir hoffen,
dass die CD Ende November auf den
Markt kommt, so dass wir sie dann
schon bei unserem Konzert mit Kantaten zum Kirchenjahresende von Bach,
Telemann sowie den fränkischen Barockkomponisten Stolzenberg und Pachelbel am 16. November in Veitsbronn
präsentieren können. Das eigentliche
Festkonzert wird der CoroCantiamo in
Bruck am 28. Dezember geben.
Kurz vor Ende der Schulferien hatten
wir dann wieder unseren traditionellen
Kinder-Musical-Workshop. Diesmal
hatten sich über 20 Kinder angemeldet
und den Kulturpunkt Bruck in der Froebelstrasse mit viel Leben erfüllt. Wer die
Abschlussaufführung am 21. September
nicht miterleben konnte, hat Gelegenheit dies am 19. Oktober nachzuholen.
Ab 15.30 Uhr wird das Musical „Daniel
und das Geheimnis um die Schrift an
der Wand“ noch einmal wiederholt.
Während dieser Zeit bereiten die Kinder
auch schon das nächste Musical vor,
mit dem Titel „Das himmlische Hilfs-
werk“. Diese moderne Weihnachtsgeschichte für Alt und Jung wird in
diesem Jahr am Abend des 1. Advents
aufgeführt.
Der Kirchenchor ist im Oktober und
November ebenfalls im Einsatz. Am
Sonntag, den 12. Oktober wollen wir
im regulären Sonntagsgottesdienst einmal etwas neues ausprobieren. Wir laden ein zu einem „Sing-Gottesdienst“!
Mit dem Kirchenchor zusammen singt
die Gemeinde alte und vor allem neue
Lieder und gestaltet so auf besondere
Art und Weise einen Abendmahlsgottesdienst. Dabei wird auch unser neues
Gesangbuch „Kommt, atmet auf“ rege
zum Einsatz kommen.
Zum Ewigkeitssonntag mit Totengedenken am 23. November wird der Chor
ebenfalls den Gottesdienst ausgestalten.
Neue Mitsänger und Mitsängerinnen,
besonders auch für die Weihnachtszeit
mit ihren schönen, reichen Liedtraditionen sind gesucht und herzlich willkommen.
Auch im Kinderchor, Gospelchor und
dem Jugendchor, der seit diesem Herbst
im Kantorat probt, sind neue Mitglieder
herzlich willkommen. Haben Sie keine
Scheu. Kommen Sie vorbei oder rufen
Sie mich an!
Auf einen schönen musikalischen
Herbst mit der Gemeinde freut sich
Ihr Marco Schneider mit den Chören
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Ankündigungen/Ökumene
Allerheiligen – Allerseelen –
Friedhofsgang
Der Heilige Paulus redet in seinen
Briefen die Gemeindemitglieder an mit:
Ihr Heiligen in Korinth oder in Ephesus oder in Thessaloniki. Allerheiligen
bedeutet somit: Allen ist die Heiligkeit
durch Christus geschenkt. Oder gehen
wir noch weiter: Allen Seelen ist durch
den Schöpfergeist die Gottebenbildlichkeit geschenkt.
Aber wir denken bei „Heiligen“ an
besondere Vorbilder im Glauben. Gibt
es da einen Zusammenhang zwischen
diesen beiden Bedeutungen? Origenes
unterschied zwischen Gottebenbildlichkeit und gottähnlich. Die Gottebenbildlichkeit ist uns geschenkt. Aber durch
die Gnade angetrieben haben wir die
Aufgabe, diese unsere Heiligkeit auch
zu leben, Licht für andere Menschen
zu sein. Wir sind auch zur Heiligkeit
berufen! Somit kommen wir zur zweiten Bedeutung von Allerheiligen: Die
Heiligen, diese Vorbilder im Glauben,
mögen uns alle stärken, ermutigen und
bewegen.
Unsere lieben Verstorbenen sind auch
Heilige, Seelen, die gottebenbildlich
sind. Sie stärken uns den Rücken. In
ihnen haben wir unsere familiären
Wurzeln. Wenn wir beim Friedhofsgang
an ihrem Grab stehen, würdigen wir
sie in dankbarer Erinnerung! Sie sind
oft auf ganz individuelle Weise für uns
Vorbilder im Glauben.
Termin: Ök. Friedhofsgang, 1.11. 14.30,
Brucker Friedhof Michael Pflaum
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Brucker Adventsmarkt
Nachdem das Team vom städtischen
Kulturpunkt Bruck (vormals Begegnungszentrum) in der Fröbelstraße
sich nicht mehr in der Lage sieht, den
traditionell am 1. Advent stattfindenden
Brucker Adventsmarkt zu organisieren,
sind Gespräche der bisherigen Standbetreiber im Gange, ob und in welchem
Rahmen der Adventsmarkt (und die
Illumination des Christbaumes auf dem
Marktplatz) doch noch auf die Beine
gestellt werden kann. Eine Möglichkeit
wäre, den Kirchhof um die Kirche herum zu nutzen und in diesem schönen
Ambiente für Informationen, kleine
Geschenke und Unterhaltung mit Musik
und Ständen für Getränke und einenkleinen Imbiss zu sorgen. Bitte achten
Sie auf die aktuellen Abkündigungen
und ggf. die Werbeflyer für die Veranstaltung!
Dank aus Nicaragua für die
Kollekte von Himmelfahrt
Die Leiterin der Fundacion San Lucas
in San Carlos, Nicaragua, Hilde Düvel,
bedankt sich in einem Schreiben ganz
herzlich für die Kollekte des Gottesdienstes am Himmelfahrtstages 2014 in
Höhe von 450,75 €. Damit konnten in
diesem Projekt der Städtepartnerschaft
Erlangen – San Carlos 68 Therapie-Einheiten für Opfer häuslicher und ehelicher Gewalt finanziert werden.
Kirchenschatz
Paramente
Nach den Kirchenschätzen aus
Stein, Holz und
Metall ist diesmal
etwas Textiles an
der Reihe. „Paramente“ nennt
man die Gebilde
aus Stoff und/
oder Fäden - gewebt, gestickt, gewirkt,
genäht -, die der liturgischen und symbolischen Gestaltung von gottesdienstlichen Räumen und dem Gebrauch im
Gottesdienst dienen. Das Wort kommt
vom lateinischen „parare mensam“ –
den Tisch bereiten. Paramente gibt es
schon sehr lange. Ein Mosaik aus der
Kirche San Vitale in Ravenna aus dem
6. Jahrhundert nach Christus zeigt
schon Altartuch, Altarvorhang und Altarbekleidung. Ja, auch die Bekleidung
gehört zur Paramentik. Der Begriff
„Altarvorhang“ klingt jetzt allerdings
ziemlich profan. Deshalb gibt es auch
dafür ein lateinisches Wort : „Antependien“ (ante – vor, pendere - hängen) heißen die Textilien an Altar und
Kanzel, die einen festlichen Rahmen für
den Gottesdienst schaffen.
Vier Farben wechseln sich im Lauf des
Kirchenjahres ab. Diese Farben wurden
bereits im 12. Jahrhundert festgelegt.
Nachlesen, wann welche Farbe den
Altar und die Kanzel schmücken, kann
man in unserem Gesangbuch (Liturgischer Kalender ab Seite 1588). Mit Weiß
werden die Christusfeste (Weihnachten,
Gründonnerstag, Ostern und Osterzeit)
gefeiert, mit Rot die Feste der Kirche
(Pfingsten, Konfirmation, Kirchweihe), mit Violett die Advents- und die
Passionszeit. Als fünfte „Farbe“ gibt es
noch schwarze Antependien für den
Karfreitag. Die längste Zeit des Jahres
ist allerdings Grün an der Reihe. Es
bestimmt die „festlose“ Zeit des Jahres, die Epiphaniaszeit und die vielen
Sonntage der Trinitatiszeit. Das grüne
Parament ist also so etwas wie das Alltagskleid des Altars.
Grün bedeutet Leben, Wachsen, Reifen
und ist die Farbe der Hoffnung und der
Barmherzigkeit. Ein schönes Zeichen
dafür, dass das Leben von uns Christen
von all diesen Dingen durchdrungen
sein soll. Aber nicht allein die Farbe
ist wesentlich, auch die dargestellten
Symbole wollen zu uns sprechen.
Wenn wir jetzt im Herbst das Erntedankfest feiern und Gott für alles
danken, was er uns für unser Leben
geschenkt hat, dann stehen über allem
die Christusworte, die der Weinstock
auf dem Altar- und die Ähren auf dem
Kanzelantependium symbolisieren:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm,
der bringt viel Frucht, denn ohne mich
könnt ihr nichts tun.“ (Joh. 15, 6)
„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu
mir kommt, den wird nicht hungern;
und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Joh. 6, 35).
Gertrud Trojanski
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Zu guter Letzt: Reformationstag am 31. Oktober
,Wie bekomme ich einen gnädigen
Gott?‘ – diese Frage begleitete Martin
Luther Tag und Nacht. Und nicht nur
das: Sie trieb ihn in tiefste Depression“, so Nikolaus Schneider, Präses der
Evang. Kirche im Rheinland. Jahrelang habe Luther angenommen, Gott
fordere fromme Höchstleistungen, auch
Selbstdemütigung, Selbstqual und
Zerknirschung, um ihm zu gefallen.
Aber schließlich habe Luther im Brief
des Apostels Paulus an die Gemeinde
in Rom den Schlüssel gefunden: ,Der
Gerechte wird aus Glauben leben.‘ Kein
religiöser Leistungsstress also, sondern
einfach glauben. Diese Aussage befreite
ihn schlagartig.“
Martin Luther habe bei dem Studium der Bibel erkannt: „Gott nimmt
uns Menschen so an, wie wir zu ihm
kommen. Als Schuldiggewordene, als
Gekränkte, Gedemütigte, als Betrüger
und Trickser, als Ehebrecher oder als
Hochstapler“, sagt Schneider: „Auch
wenn wir keine Zeitgenossen Luthers
sind, machen wir doch auch ähnliche
Erfahrungen. Dass uns Ängste und
die Vergangenheit quälen. Unausgesprochenes niederdrückt und Nähe
verhindert. Auch uns sagt Gott zu:
Du bist angenommen wie du bist. So
kannst du zu mir kommen. Voraussetzungslos.“ Diesen Schatz aus der
Bibel gehoben zu haben, sei Luthers
Verdienst, so Nikolaus Schneider.
Quelle: www.ekir.de
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Martin Luther - Abbildung aus der Kirche St.
Peter und Paul
Predigtreihe im Dekanat
Reformation-Macht-Politik
So 05.10.14 19.00 Uhr
Um Gottes Willen! Religion macht Politik.
Johanneskirche (mit Dr. H. J. Luibl und Chr.
R. Morath)
So 12.10.14 10.30 Uhr
Fürchtet Gott, ehrt den König.
Thoaskirche (mit Pfr. J. Gunselheimer)
So 26.10.14 10.00 Uhr
Jedermann sei untertan der Obrigkeit.
Erlöserkirche (mit Dr. K. F. Grimmer)
Fr 31.10.14 19.00 Uhr
Das Kreuz mit der Politik.
Neustädter Kirche (mit Dek. P. Huschke)
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Seele and Geist
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