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Gemeinde Information 1/2015

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Gemeinde Information 1/2015
Aus dem Gemeinderat
Hochwasserentlastung Weiggelen
Klassenstruktur Primarstufe
Im Gebiet Schlupf arbeiten derzeit zwei Equipen an
den baulichen Entlastungsmassnahmen. Die Entlastungsleitung und der Sperrenverbau im Waldbereich
sind erstellt und das Trennbauwerk (Einlauf in Entlastungsleitung) steht kurz vor der Vollendung. Der
Geschiebesammler ist in Arbeit, die Geländemodellierung und die Anschlussdämme sind noch ausstehend. Die Hauptarbeiten zum Hochwasserschutz sind
voraussichtlich im März 2015 fertig. Bis dahin werden
3
750 Tonnen Steinblöcke für den Bachverbau, 75 m
einheimische Weisstanne und rund 6 Tonnen Stahl
für Schwellen verbaut sein. Für den Erdbau wird das
lokal vorhandene Material verwendet.
Der Gemeinderat führt die 3. Kindergartenklasse
definitiv ein und schliesst auf Sommer 2015 eine
Primarschulklasse. Gestützt auf die Schülerzahlen
werden am Kindergarten Oberdiessbach ab Schuljahr
2015/16 unverändert drei Klassen mit insgesamt 59
Kindern unterrichtet. Der Klassendurchschnitt beträgt damit 19,6 Kinder. Auf der Primarstufe sind die
Schülerzahlen weiterhin rückläufig und die Entwicklung hat sich zusätzlich verschärft. Der Gemeinderat
schliesst deshalb auf Antrag der Schulkommission
eine 5./6. Klasse auf Ende Schuljahr im Juli 2015. Für
das folgende Schuljahr rechnet die Schulleitung mit
einem Klassendurchschnitt von 19,2 Kindern. Mit der
Klassenschliessung spart die Gemeinde rund 80‘000
Franken pro Jahr.
Abfall auf dem Primarschulareal
Bau der Sperren im Schlupf
Seit letztem Sommer wurde beim Eingang zum Primarschulhausneubau wiederholt viel Abfall liegen
gelassen. Jugendliche lassen spätabends Getränkedosen, Zigarettenstummel und sogar Scherben beim
Tischtennistisch zurück. Trotz mündlichen Ermahnungen seitens des Hauswarts hat sich die Situation
bisher nicht verbessert. Wir appellieren an die Jugendlichen, die Ordnung einzuhalten und an die
Schülerinnen und Schüler zu denken, die sich dort
tagsüber aufhalten.
Kantonaler Richtplan mit Verbesserungsbedarf
Der kantonale Richtplan Siedlung wurde vom Regierungsrat überarbeitet und den Gemeinden sowie
Regionen zur Vernehmlassung unterbreitet. Weil die
ländlichen Gemeinden in ihrer Entwicklung immer
mehr eingeschränkt werden, lehnt der Gemeinderat
die für Oberdiessbach vorgesehene Einstufung als
„zentrumsnahe ländliche Gemeinde“ ab. Diesem
Raumtyp sollen 182 Gemeinden angehören, die bei
künftigen Ortsplanungsrevisionen nicht viel mehr als
Landschaftspflege ausführen dürfen. Die Gemeinde
Oberdiessbach bringt für die Versorgung der Umgebung und als Arbeitsstandort wichtige Faktoren mit,
die nach Auffassung des Gemeinderates einer Zentrumsgemeinde mit Entwicklungsperspektive entsprechen. Diese Einstufung lässt mehr Spielraum bei einer
künftigen Ortsplanungsrevision, in dem eine höhere
Raumverdichtung wie auch die Ansiedlung neuer
Arbeits- und Wohnzonen möglich bleiben. Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland unterstützt die Haltung
des Gemeinderates und empfiehlt, neben Oberdiessbach auch die Gemeinden Riggisberg und Laupen neu
zum Raumtyp „Agglomerationsgürtel/Entwicklungsachse“ zu zählen.
Kreditgenehmigungen im Gemeinderat
Der Gemeinderat genehmigte für die Gestaltung der
Innenfläche auf dem Verkehrskreisel an der Thunstrasse einen Kredit von 15‘000 Franken. Der Kreisel
wird im Frühling unter Federführung des Vereins
„Zäme für Oberdiessbach“ verschönert.
Im vergangenen Jahr musste der Sportplatz Leimen
wegen der schlechten Witterung zu höheren Kosten
unterhalten werden, als ursprünglich angenommen.
Der genehmigte Nachkredit beträgt 11‘300 Franken.
Letztes Jahr mussten diverse Verkehrssignale auf
Gemeindestrassen ersetzt werden; entweder als
Folge von Unfällen oder wegen mutwilliger Beschädigung. Der Gemeinderat genehmigte für die Ersatzbeschaffungen einen Nachkredit in Höhe von 6‘600
Franken.
1
Gemeinde Information 1/2015
Aus der Verwaltung
SBB-Tageskarten unverändert beliebt
Neues Angebot: Die KulturLegi der Caritas
Die SBB-Tageskarten werden seit vielen Jahren geschätzt. Für aktuell 42 Franken pro Tag und Person
kann auf dem ganzen Schienennetz in der Schweiz
Bahn gefahren werden. Die Tageskarte ist auch bei
vielen Bergbahnen und für Schiff-Fahrten gültig. Die
Auslastung der fünf Tageskarten lag im vergangenen
Jahr bei hohen 92 %, das entspricht der durchschnittlichen Auslastung in den letzten 10 Jahren. Die SBBTageskarte kostet auch 2015 unverändert 42 Franken
und kann bei der Gemeinde online reserviert und am
Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden.
Was ist die KulturLegi?
Vom Hallenbad über ein Zeitungsabonnement, von
Kinos und Museen über die Migros-Klubschule bis
zum YB-Fussballspiel. Mit der KulturLegi haben Sie
Zugang zu rund 1700 Angeboten zu teils massiv ermässigten Preisen. Ebenfalls können Sie mit der KulturLegi in allen Caritas Märkten Lebensmittel zu
günstigsten Preisen erwerben.
Mehr Einwohner!
Per Stichtag 31.12.2014 leben in der Gemeinde
Oberdiessbach 3‘509 Einwohnerinnen und Einwohner. Im vergangenen Jahr sind 27 Kinder zur Welt
gekommen, 27 Einwohner verstorben, 14 Ehen wurden geschlossen und 14 Scheidungen vollzogen. 110
Menschen sind innerhalb der Gemeinde umgezogen,
55 Jugendliche wurden volljährig und 5 Ausländer
eingebürgert. Insgesamt leben 247 Ausländer fest in
der Gemeinde (7 %). 262 Einwohner sind weggezogen und 315 neu zugezogen. Die Einwohnerzahl ist
gegenüber dem Vorjahr (inkl. Ortsteil Bleiken) um 75
Personen gestiegen.
Wer kann die KultuLegi anfordern?
Berechtigt sind neu auch Einwohner aus Oberdiessbach, die nachweislich am oder unter dem Existenzminimum nach den Richtlinien der Schweizerischen
Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) leben oder eine der
folgenden Leistungen beziehen:
 Sozialhilfe
 Ergänzungsleistungen (AHV oder IV, Stipendium)
 Mindestens die zweithöchste Stufe der Krankenkassen-Prämienverbilligung (IPV).
Bei Personen, die weniger als die zweithöchste Stufe
bzw. keine Prämienverbilligung erhalten, wird die
Bezugsberechtigung individuell und vertraulich geprüft.
Kosten
Im ersten Jahr ist die KulturLegi gratis. Ab dem zweiten Bezugsjahr wird ein einmaliger Betrag pro Jahr
von Fr. 20.00 (Einzelperson), bzw. Fr. 30.00 (Familie)
in Rechnung gestellt. Für Kinder und Jugendliche bis
zum 18. Altersjahr ist eine Verlängerung gratis.
Wie kommen Sie zur KulturLegi?
Melden Sie sich am Schalter des Regionalen Sozialdienstes am Mattenweg 2. Bringen Sie ein Passfoto
von Ihnen und Ihren Familienmitgliedern mit. Die
Anmeldung erfolgt durch die Mitarbeitenden des
Regionalen Sozialdienstes.
Weitere Infos und alle Angebote:
www.kulturlegi.ch/bern
Im 2014 ist die Einwohnerzahl erstmals wieder gestiegen.
(Bild: Haubenquartier mit Altersheim Sonnrain im Vordergrund)
Unterwegs zu einer altersfreundlichen Gemeinde
Am Donnerstag, 23. April 2015 werden erste Ergebnisse aus dem Workshop über das Altersleitbild der Region
Oberdiessbach vorgestellt.
Die Veranstaltung findet im Restaurant Löwen statt und beginnt um 19.30 Uhr. Die Bevölkerung ist herzlich
eingeladen.
Hanspeter Schmutz, Gemeinderat Ressort Soziales
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Gemeinde Information 1/2015
Die wichtigsten Änderungen auf den 1. Januar 2015
bei AHV/IV/EO und Ergänzungsleistungen zur AHV/IV
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Erhöhung der AHV/IV-Renten und der Beträge
für den allgemeinen Lebensbedarf bei den Ergänzungsleistungen (EL)
Durchschnittliche Krankenkassenprämien bei
den Ergänzungsleistungen (EL)
Individuelle Prämienverbilligung (IPV) für Bezüger/innen von Ergänzungsleistungen (EL)
Erhöhung des BVG-Grenzbetrages
Erhöhung der AHV/IV-Renten
Die monatliche Altersrente beträgt neu bei voller
Beitragsdauer mindestens 1'175 Franken (bisher
1'170) und höchstens 2'350 Franken (bisher 2'340).
Die monatliche Witwenrente/Witwerrente beträgt
neu bei voller Beitragsdauer mindestens 940 Franken
(bisher 936) und höchstens 1'880 Franken (bisher
1‘872). Die monatliche Waisenrente beträgt neu bei
voller Beitragsdauer mindestens 470 Franken (bisher
468) und höchstens 940 Franken (bisher 936).
Die ganze monatliche Invalidenrente beträgt neu bei
voller Beitragsdauer mindestens 1‘175 Franken (bisher 1‘170) und höchstens 2'350 Franken (bisher
2'340). Die monatliche Dreiviertels-Invalidenrente
beträgt neu bei voller Beitragsdauer mindestens 882
Franken (bisher 878) und höchstens 1‘763 Franken
(bisher 1‘755). Die halbe monatliche Invalidenrente
beträgt neu bei voller Beitragsdauer mindestens 588
Franken (bisher 585) und höchstens 1‘175 Franken
(bisher
1‘170).
Die
monatliche
ViertelsInvalidenrente beträgt neu bei voller Beitragsdauer
mindestens 294 Franken (bisher 293) und höchstens
588 Franken (bisher 585).
Lebensbedarf und Beträge der durchschnittlichen
Krankenkassenprämien bei den Ergänzungsleistungen (EL)
Der Höchstbetrag für den allgemeinen Lebensbedarf
bei den EL beträgt für Alleinstehende 19‘290 Franken
(bisher 19‘210), für Ehepaare 28‘935 Franken (bisher
28‘815) und für Waisen 10‘080 Franken (bisher
10‘035).
Die durchschnittlichen Krankenkassenprämien im
Kanton Bern betragen für die Gemeinde Oberdiessbach (inkl. Aeschlen und Bleiken):
2015
Erwachsene
junge Erwachsene (Alter 18-25)
Kinder
Region 2
CHF 5‘136
CHF 4‘764
CHF 1‘164
Individuelle Prämienverbilligung (IPV)
Aufgrund von Änderungen der gesetzlichen Grundlagen wird ab 1.1.2015 bei der Auszahlung der Ergänzungsleistungen die Prämienverbilligung direkt an
ihre Krankenkasse ausbezahlt.
Familienzulagen
Das monatliche Mindesteinkommen der Arbeitnehmenden und Selbständigerwerbenden für Anspruch
auf Familienzulagen beträgt neu mindestens 587
Franken (bisher 585)
Beiträge der Selbständigerwerbenden
Die betragliche Höchstlimite der sinkenden Beitragsskala für Selbständigerwerbende liegt neu bei 56‘400
Franken (bisher 56‘200)
Erhöhung des BVG-Grenzbetrages
Der Grenzbetrag der beruflichen Vorsorge (nicht
BVG-pflichtig) wird neu auf 21'150 Franken pro Jahr
(bisher 21'060) erhöht.
Weitere Informationen und Auskünfte
Informationen und Auskünfte finden Sie im Internet
unter www.akbern.ch oder www.ahv-iv.ch. Formulare und Merkblätter erhalten Sie kostenlos bei den
AHV-Zweigstellen.
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Gemeinde Information 1/2015
Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
1. Was sind Ergänzungsleistungen?
Ergänzungsleistungen (EL) decken den Existenzbedarf von AHV/IV-Leistungsbezüger/innen, sofern die
nachstehenden Bedingungen erfüllt sind. EL sind
keine Fürsorgeleistungen.
2. Wer hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen?
Einen EL-Anspruch hat, wer die persönlichen und
wirtschaftlichen Voraussetzungen dazu erfüllt. Die
persönlichen Voraussetzungen erfüllt, wer:
 eine AHV- oder IV-Rente, eine Hilflosenentschädigung der IV oder während mindestens
sechs Monaten ein IV-Taggeld bezieht (gewisse
Personen haben auch dann ein Anrecht auf EL,
wenn sie eine AHV/IV-Rente nur deshalb nicht
beziehen, weil sie die für die Rente erforderliche
Mindestbeitragsdauer nicht erfüllt haben) und
 das
Schweizerbürgerrecht
besitzt
oder
EU/EFTA-Bürger/in ist oder
 sich als Ausländer/in ununterbrochen mindestens 10 Jahre in der Schweiz aufhält (bei Personen aus gewissen Staaten muss lediglich eine
Frist von fünf Jahren eingehalten werden, die
zuständige Zweigstelle erteilt gerne weitere
Auskünfte) oder
 sich als Flüchtling oder Staatenloser ununterbrochen während mindestens 5 Jahren in der
Schweiz aufhält
Die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt, wer
weniger Einnahmen als Ausgaben hat. Dabei bestimmt das Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen,
welche Einnahmen anzurechnen sind und welche
Ausgaben akzeptiert werden.
3. Wie werden Ergänzungsleistungen berechnet?
Um die Höhe des EL-Anspruchs zu bestimmen, werden die anerkannten Ausgaben wie z. B. der Lebensbedarf und die Wohnungsmiete (bei Heimbewohner/innen die Heimkosten), Krankenkassenprämien
usw. dem anrechenbaren Einkommen gegenübergestellt. Zum anrechenbaren Einkommen gehören nicht
nur alle Renteneinkünfte (inkl. AHV/IV-Renten) und
anderen Einkommen, sondern auch das Vermögen
nach Abzug der Schulden und der Vermögensertrag.
4. Welche Krankheits- und Behinderungskosten
können vergütet werden?
Die EL vergütet unter gewissen Voraussetzungen
Kosten für Zahnarzt, Diät, medizinisch notwendige
Transporte, Hilfsmittel, Selbstbehalte und Franchisen
sowie Pflegekosten, falls die Pflege zu Hause oder in
Tagesstrukturen vorgenommen wird.
Krankheits- und Behinderungskosten müssen einzeln
ausgewiesen und unter Vorlage der Originalrechnungen innert 15 Monaten seit Rechnungsstellung bei
der AHV-Zweigstelle am Wohnort geltend gemacht
werden.
5. Keine Leistung ohne Anmeldung!
Der EL-Anspruch muss mit amtlichem Anmeldeformular, zusammen mit allen Belegen und Beweismitteln, bei der AHV-Zweigstelle am Wohnort geltend
gemacht werden. Wer EL beansprucht, hat alle nötigen Auskünfte über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse wahrheitsgetreu zu erteilen sowie
alle verlangten Beweismittel und Belege vorzulegen.
Wer durch unwahre oder unvollständige Angaben für
sich oder für andere widerrechtlich eine EL erwirkt
oder zu erwirken versucht, macht sich strafbar. Ausserdem müssen zu Unrecht bezogene EL zurückerstattet werden.
6. Änderungen sofort melden!
Ergänzungsleistungsbezüger/innen oder deren Vertreter/innen haben der AHV-Zweigstelle ihres Wohnorts jede Änderung der persönlichen (z.B. Änderung
des Zivilstandes oder der Wohnsituation) und wirtschaftlichen (z.B. Aufnahme einer Erwerbstätigkeit
oder Erbschaftsanfall) Verhältnisse sofort und unaufgefordert zu melden. Diese Meldepflicht erstreckt
sich auch auf Veränderungen, die bei Familienmitgliedern eintreten, die bei der EL-Festsetzung berücksichtigt wurden. Eine Meldepflichtverletzung hat die
Rückerstattungspflicht der zu Unrecht bezogenen
Ergänzungsleistungen zur Folge!
7. Informationen
www.akbern.ch oder bei den AHV-Zweigstellen, die
kostenlos Auskünfte erteilen und amtliche Formulare
sowie Merkblätter abgeben.
Ausgleichskasse des Kantons Bern
AHV-Zweigstelle Oberdiessbach
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Gemeinde Information 1/2015
Flexibles AHV-Rentenalter ermöglicht vorzeitige Pensionierung
Ordentliches Rentenalter
Männer treten mit 65 Jahren ins AHV-Rentenalter
ein. 2015 werden somit die Männer des Jahrgangs
1950 rentenberechtigt.
Das ordentliche Rentenalter beginnt für Frauen mit
64 Jahren. 2015 werden folglich die Frauen des Jahrgangs 1951 rentenberechtigt.
Vorbezug und Aufschub der Altersrente
Dank der Flexibilisierung des Rentenalters können
Männer und Frauen den Bezug der Altersrente
 um ein oder zwei Jahre vorziehen (Vorbezug für
einzelne Monate nicht möglich)
oder
 um mindestens ein bis höchstens fünf Jahre
aufschieben.
Wer seine Altersrente vorbezieht, erhält für die gesamte Dauer des Rentenbezugs eine gekürzte Rente.
Wer den Beginn des Rentenbezugs aufschiebt, erhält
demgegenüber für die gesamte Dauer eine erhöhte
Rente. Kürzung bzw. Zuschlag werden zusammen mit
der Rente periodisch der Lohn- und Preisentwicklung
angepasst.
Jeder Ehepartner hat, unabhängig vom anderen die
Möglichkeit, seine Rente vorzubeziehen oder aufzuschieben (z.B. bezieht die Ehefrau ihre Rente vor, der
Ehemann schiebt sie auf).
Rentenvorbezug
Der Rentenvorbezug muss mit amtlichem Anmeldeformular zum Voraus geltend gemacht werden. Dies
zweckmässigerweise spätestens drei Monate vor
dem Geburtstag, ab dem die vorbezogene Rente
ausgerichtet werden soll. Andernfalls ist der Rentenvorbezug bzw. Rentenbezug erst ab dem nächstfolgenden Geburtstag möglich. Rückwirkend kann kein
Vorbezug geltend gemacht werden.
Wer die Rente vorbezieht, untersteht weiterhin der
AHV/IV/EO-Beitragspflicht. Während des Vorbezugs
bezahlte Beiträge werden für die Rentenfestsetzung
nicht mehr berücksichtigt. Der für erwerbstätige
AHV-Rentner/innen anwendbare Freibetrag, auf dem
keine Beiträge zu entrichten sind, gilt nicht während
des Rentenvorbezugs.
Weil der Rentenvorbezug auch für Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen möglich
sein soll, können unter bestimmten Voraussetzungen
während des Vorbezugs auch Ergänzungsleistungen
gewährt werden.
Wichtig: Während der Dauer des Rentenvorbezuges
werden keine Kinderrenten ausgerichtet. Wird eine
vorbezogene Altersrente durch Hinterlassenenrenten
abgelöst, werden diese wie die vorbezogene Altersrente gekürzt.
Rentenaufschub
Wer kurz vor dem Rentenalter steht, kann mit amtlichem Formular den Rentenbezug um mindestens
ein, höchstens fünf Jahre aufschieben. Damit erhöht
sich der Rentenanspruch um den Aufschubszuschlag.
Die Rente kann während des Aufschubs – wiederum
mit amtlichem Formular - jederzeit abgerufen werden; man muss sich somit nicht im Voraus auf eine
bestimmte Aufschubsdauer festlegen.
Der Aufschubszuschlag, ein fixer Frankenbetrag in
Prozenten des Durchschnitts der aufgeschobenen
Rente, entspricht dem versicherungstechnischen
Gegenwert der während des Aufschubs nicht bezogenen Rente: Je länger der Aufschub, desto höher
der Zuschlag.
Auskünfte
www.akbern.ch oder www.ahv-iv.ch (Rubrik Merkblätter) oder bei den AHV-Zweigstellen, die kostenlos
Formulare und Merkblätter abgeben, aus denen
unter anderem auch die Zuschlagsätze bei Rentenaufschub bzw. die Kürzungssätze bei Rentenvorbezug
ersichtlich sind.
Ausgleichskasse des Kantons Bern
AHV-Zweigstelle Oberdiessbach
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Gemeinde Information 1/2015
„Der Gleitigscht Diessbacher 2015“
Vorschau
Samstag, 25. April 2015, ab 12.45 Uhr beim Oberstufenschulhaus
Kinder der Jahrgänge 2000 bis 2009 (und jünger) reservieren sich
heute schon das Datum für den traditionellen Laufanlass, der über
die Sprintstrecken 50 – 80m sowie beim 1000m-Lauf die schnellsten Mädchen und Knaben pro Jahrgang kürt.
Da bist du dabei – aber sicher!
Der Turnverein Oberdiessbach und seine LeichtathletikNachwuchsgruppe freuen sich auf eine grosse Teilnehmerschar!
Weitere Informationen via Plakataushang
anfangs April oder unter 031 771 30 84
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Impressum
Herausgeber und Redaktion
Gemeinderat Oberdiessbach
Kontakt
Telefon 031 770 27 27
Fax 031 770 27 20
info@oberdiessbach.ch
Gestaltung/Layout
Gemeindeschreiberei
Druck
Druckerei Gerber
Oberdiessbach
Auflage 1700 Expl.
Redaktionsschluss
nächste Ausgabe
24. April 2015
Frühere Ausgaben
www.oberdiessbach.ch
Gemeinde Information 1/2015
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Gemeinde Information 1/2015
Zurückschneiden von Hecken, Bäumen und Sträuchern:
Helfen Sie mit, die Verkehrssicherheit zu erhöhen!
Während des Strassenunterhalts wird immer wieder
festgestellt, dass diverse Hecken bzw. Sträucher oder
Bäume zu weit in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen.
Diese Bäume, Sträucher und Anpflanzungen gefährden die Verkehrsteilnehmer, aber auch Kinder und
Erwachsene, die aus verdeckten Standorten unvermittelt auf die Strasse treten. Um Verkehrsgefährdungen zu verhindern, schreiben das Strassengesetz
vom 4. Juni 2008 sowie die Strassenverordnung vom
29. Oktober 2008 unter anderem vor:
Hecken, Sträucher, landwirtschaftliche Kulturen und
nicht hochstämmige Bäume müssen seitlich mindestens 50 cm Abstand vom Fahrbahnrand haben. Überhängende Äste dürfen nicht in den über der Strasse
freizuhaltenden Luftraum von 4.50 m Höhe hineinragen; über Geh- und Radwegen muss mindestens eine
Höhe von 2.50 m freigehalten werden (vgl. Abbildung).
Die Wirkung der Strassenbeleuchtung darf nicht
beeinträchtigt werden.
Bei gefährlichen Strassenstellen längs öffentlicher
Strassen und entlang von Radrouten, insbesondere
bei Kurven, Einmündungen, Kreuzungen, Bahnübergängen, dürfen höherwachsende Bepflanzungen aller
Art inkl. Geäste die Verkehrsübersicht nicht beeinträchtigen, weshalb ein je nach den örtlichen Verhältnissen ausreichender Seitenbereich freizuhalten
ist.
Nicht genügend geschützte Stacheldrahtzäune müssen einen Abstand von 2 m von der Grenze des öffentlichen Verkehrsraumes haben.
Die Strassenanstösser werden deshalb ersucht, die
Äste und andere Bepflanzungen bis zum 30. April
2015 und im Verlaufe des Jahres nötigenfalls erneut
auf das vorgeschriebene Lichtmass zurückzuschneiden. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die
Verkehrssicherheit!
Im Weiteren weisen wir darauf hin, dass bei gefährlichen, unübersichtlichen Strassenstellen Bäume,
Grünhecken, Sträucher, gärtnerische und landwirtschaftliche Kulturen (z. B. Mais, Getreidearten) in
einem genügend grossen Abstand gegenüber der
Fahrbahn anzupflanzen sind, damit nicht ein Zurückschneiden bzw. ein vorzeitiges Mähen erfolgen muss.
Die Grundeigentümer entlang von Gemeindestrassen
haben Bäume und grössere Äste, welche dem Wind
und den Witterungseinflüssen nicht genügend Widerstand leisten und auf die Verkehrsfläche stürzen
können, rechtzeitig zu beseitigen. Sie haben die Verkehrsfläche von heruntergefallenem Reisig und
Blattwerk zu reinigen.
Nicht vorschriftsgemäss zurückgeschnittene Bepflanzungen werden durch die Gemeinde auf Kosten des
pflichtigen Grundeigentümers zurückgeschnitten.
Kommission Tiefbau und Betriebe
4.50
2.50
Trottoir
8
Fahrbahn
Strassenrand
50
Gemeinde Information 1/2015
Zuletzt erteilte Baubewilligungen
Name
Vorhaben
Adresse
Orange Communications SA
Ausbau der bestehenden Mobilkommunikationsanlage
Hasli 105
Abolhassan Akbarzadeh
Vergrösserung Remise und Einbau von vier Wohnungen
Thunstrasse 5a
Reto Tschanz
Erstellen Stützmauer auf Südwestseite; Vergrössern des
Sitzplatzes auf Westseite
Waldeckweg 2
Aline Mäder und
Thomas Schärer
Aufhebung Schutzraum
Alpenweg 25
Andreas Wegmüller
Ausbau Dachstock; Einbau Nasszelle und Dachfenster
Sportplatzweg 5
Erbengemeinschaft
Ulrich Bürki
Einbau einer Küche in bestehendes Zimmer im Dachgeschoss, Einbau von zwei Fenstern in Nordwestfassade,
Einbau von zwei Dachflächenfenstern
Oberbleiken 409
Walter und Verena Vogel
Einbau Blumenladen im Erdgeschoss
Kirchstrasse 4b
Christoph Schertenleib und
Barbara Lockart Schertenleib
Umnutzung Mehrzweckraum in Wohnung; Einbau Küche
und Galerie (nachträgliches Baugesuch)
Egglen 340
Gemeindeverwaltung: Bekanntgabe von
Adressen und Geburtsdaten
Vereine und politische Parteien verlangen gelegentlich
Listenauskünfte in Form von
Adressen für eine bestimmte Personen- oder Altersgruppe. Sie verwenden
diese Daten für Einladungen
oder um über ihre Aktivitäten zu informieren. Die Gemeindeschreiberei prüft
jeweils, ob die Adressen bekanntgegeben werden
dürfen. Für kommerzielle Zwecke werden keine Daten herausgegeben.
Listen- und Einzelauskünfte erfolgen gestützt auf das
Datenschutzreglement der Gemeinde Oberdiessbach
vom 8. März 2010. Das Reglement kann unter
www.oberdiessbach.ch aufgerufen oder am Schalter
der Gemeindeschreiberei bezogen werden.
Jede Person kann von der Gemeinde eine Adressoder Auskunftssperre verlangen. Bei einer Adresssperre werden die Daten nicht bekanntgegeben. Die
Adresssperre kann bei der Gemeinde jederzeit ohne
Nachweis eines schützenswerten Interesses verlangt
werden. Für eine Auskunftssperre hingegen muss ein
schützenswertes Interesse nachgewiesen werden.
Auskunftssperren gelten bei Einzelauskünften.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeschreiberei.
EMMENTALOBERAARGAU
Steuererklärung
Sie sind im AHV-Alter und wünschen Hilfe
beim Ausfüllen Ihrer Steuererklärung.
Termine nach Vereinbarung.
Beratungsstelle Konolfingen
Chisenmattweg 32
3510 Konolfingen
Tel. 031 790 00 10
www.pro-senectute.region-eo.ch
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Gemeinde Information 1/2015
Aus den Schulen
10, 15 und 20 Jahre im Dienste des Kindergartens und der Primarschule Oberdiessbach
Wir gratulieren den drei Kolleginnen zum Dienstjubiläum, das sie im letzten Jahr feiern konnten, und danken
ihnen für ihren enormen und kontinuierlichen Einsatz an unserer Schule. Mit ihrem kontinuierlichen Engagement sind sie für unsere Schule wichtige Pfeiler und tragen seit Jahren wesentlich zum Gelingen des gesamten
Schulbetriebs bei. Wir wünschen ihnen weiterhin viel Befriedigung bei ihrer Unterrichtstätigkeit und hoffen, sie
noch viele weitere Jahre in unserem Team zu wissen.
10 Jahre: Sabine Lehmann
Seit 1. August 2004 unterrichtet Sabine Lehmann mit verschiedenen
Pensen an den Kindergärten von Oberdiessbach. Bis Sommer 2013
übernahm sie jeweils einen Vormittag in der Kindergartenklasse
von Helen Spreng. Seit beinahe zwei Jahren unterrichtet sie je einen
halben Tag an den Kindergartenklassen A und C. Daneben erteilt
Sabine Lehmann „Deutsch als Zweitsprache“ denjenigen Kindern,
die keine oder geringe Deutschkenntnisse besitzen. Wir schätzen
die Flexibilität von Sabine Lehmann sehr. Neben ihrem Pensum am
Kindergarten ist sie immer wieder bereit, auch kurzfristig als Stellvertreterin im Kindergarten oder in der Primarschule einzuspringen.
15 Jahre: Elisabeth Amstutz
Elisabeth Amstutz hat vor 15 Jahren an der Primarschule die musikalische Grundschulung der Erst- und Zweitklässler übernommen.
Sie führt die Kinder mit Sorgfalt und auf vielfältige Art und Weise in
die Welt der Musik ein mit dem Ziel, bei ihnen die Freude an der
Musik zu wecken. Daneben unterrichtet sie seit einigen Jahren das
Wahlfach „Gemeinsames Musizieren“ und seit zwei Jahren erteilt
sie Flötenunterricht an unserer Schule. Elisabeth Amstutz führt regelmässig mit ihren Wahlfachschülerinnen und –schülern kleine
Konzerte durch. Daneben betreut sie seit einigen Jahren die Bibliothek der Primarschule und engagiert sich dabei für eine „gluschtige“
Bibliothek.
20 Jahre: Sonja Hänsenberger
Seit 1994 unterrichtet Sonja Hänsenberger an der 5. und 6. Klasse
der Primarschule. Davor ist sie im Jahr 1988 als Sekundarlehrerin
für die Sprachfächer an die Oberstufe gewählt worden und hat dort
6 Jahre unterrichtet. Mit der Umstellung auf 6 Jahre Primarschule /
3 Jahre Sekundarschule wechselte Sonja Hänsenberger zusammen
mit Albert Schmid an die Primarschule. Sie unterrichtet heute zusammen mit ihrer Kollegin, Sonja Kernen, eine 5./6. Mehrjahrgangsklasse. Neben all den Aufgaben an ihrer Klasse ist Sonja Hänsenberger für das Schulmaterial der Primarschule verantwortlich,
eine Aufgabe mit einem erheblichen administrativen und organisatorischen Aufwand, die sie mit grosser Zuverlässigkeit löst.
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Gemeinde Information 1/2015
Pensionierung Vreni Salzmann
auf Ende Januar 2015
1981 begann Vreni Salzmann mit ihrer Arbeit in der Bibliothek in
Oberdiessbach, eine Tätigkeit, die sie noch heute ausübt.
An der Schule Oberdiessbach startete sie 1991 mit dem Unterricht in
DaZ (Deutsch als Zweitsprache). In diesem Unterrichtsangebot unterstützte sie Kinder und Jugendliche ohne Kenntnisse oder mit noch
ungenügenden Kenntnissen der Unterrichtssprache beim Aufbau der
notwendigen Kompetenzen. In dieser Tätigkeit unterrichtete sie je
nach Alter der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten, auf der
Primar- und der Sekundarstufe und je nach Anzahl der Schülerinnen
und Schüler in einem grösseren oder kleineren Pensum.
Vreni Salzmann wird nun auf Ende des ersten Semesters des laufenden Schuljahres pensioniert. Ihre Arbeit erledigte sie stets mit ganzem
Einsatz und auch von ganzem Herzen. Wir danken ihr herzlich für das
grosse Engagement in den letzten 24 Jahren im Dienste der Schule
Oberdiessbach und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt von
Herzen alles Gute.
Elternforum
Mittwoch, 4. Mai 2015, 20.00 Uhr
in der Aula Sekundarstufe
Thema: Abfall, Littering,
Lebensmittelverschwendung
Zum zweiten Mal widmet sich das Elternforum dem
Thema „Abfall, Littering, Lebensmittelverschwendung“ und dem verantwortungsvollen Umgang mit
Ressourcen.
Auch dieses Jahr findet das Elternforum unter Einbezug einiger Schulklassen unserer Schulen statt. Das
Thema wird vorgängig in einzelnen Klassen bearbeitet.
Als Referentin konnten wir Frau Nicole Hostettler
gewinnen. Frau Hostettler ist an der PHBern tätig und
arbeitete vorher in Zürich beim Verein Pusch (Praktischer Umweltschutz).
Bitte beachten Sie auch die Plakate und Flyer, welche
rechtzeitig in den Gemeinden aufgehängt werden
resp. in den Geschäften aufliegen.
Schulchor Oberdiessbach
Konzert
Samstag, 21. März 2015,
16.00 Uhr und 19.30 Uhr
„Happy“
Aula Sekundarstufe I, Oberdiessbach
Die diesjährigen Konzerte stehen unter dem Motto
„Happy“. Der Schulchor präsentiert mit Unterstützung einer Band aus aktuellen Schülern einen bunten
Strauss Popsongs.
Wir freuen uns auf den Besuch unserer Konzerte!
Für Details verweisen wir auf die später erscheinenden Plakate.
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Gemeinde Information 1/2015
Mediothek Oberdiessbach
Tagesschule Oberdiessbach
Kirchbühlstrasse 30, Sekundarschulanlage
Seit 1. Januar 2015 neu in der Mediothek:
Digitale Medien-Ausleihe mit
Leserucksäcke für Kinder und
Familien zu verschiedenen Themen
„Rite, Rite, Rössli…“
Dienstag, 3. März 2015,
9.30 - 10.15 Uhr
Für Kleinkinder bis ca.
4 Jahre in Begleitung eines
Erwachsenen
Wir zeigen Ihnen altbekannte und neue Kniereiter, Fingerverse, Reime und
kurze Lieder in Mundart.
Zu Gast: Michèle Roten
Die Journalistin und Autorin
der Bücher „Wie Frau sein“
resp. „Wie Mutter sein“ ist
bei uns zu Gast.
Am Donnerstag, 5. März
2015 um 19.30 Uhr gibt uns
die „Miss Universum“ Kolumnistin Einblicke in ihre
Werke.
Haben Sie einen Betreuungsengpass?
Suchen Sie einen Mittagstischplatz?
Dann sind Sie in der Tagesschule Oberdiessbach an
der richtigen Adresse! Sie finden verschiedene Angebote zur Betreuung Ihres Kindes! Sie können einen
Schnuppertermin vereinbaren und Ihr Kind noch
nachträglich anmelden.
Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen
(Angaben siehe unten).
Die aktuellen Betreuungszeiten
Montag: 07.15 Uhr bis 08.15 Uhr
Montag: 12.00 Uhr bis 18.15 Uhr
Dienstag: 12.00 Uhr bis 13.15 Uhr und 15.15 Uhr
bis 17.15 Uhr
Donnerstag: 12.00 Uhr bis 18.15 Uhr
Foto: Echtzeit-Verlag
„Kaffeeklatsch und
Gipfeltreffen“
Samstag, 25. April 2015,
9.30 bis 11.30 Uhr
Zu Kaffee, Tee und Gipfeli
servieren wir Ihnen die
Samstagsausgabe verschiedener Tageszeitungen und
Sie können in unserem neuen Angebot „Englische
Taschenbücher“ stöbern.
Frühlingsferien: Die Mediothek bleibt vom
2. bis 20. April 2015 geschlossen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Mediotheksteam
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Kontakt
Für Fragen und Informationen zu Tagesschule gibt
Ihnen die Tagesschulleiterin,
Sandra Buchs, gerne Auskunft:
per E-Mail: tagesschule@schule-oberdiessbach.ch
per Telefon: 079 197 66 76 (bedient während den
Tagesschulzeiten).
Gemeinde Information 1/2015
Leben retten dank First-Respondern
33mal rückte der Rettungsdienst Münsingen von
Januar bis Ende November 2014 wegen HerzKreislaufstillstand aus. Im Durchschnitt brauchte die
Ambulanz knapp 12 Minuten bis zum Patienten.
Diese Minuten können das Schicksal des Patienten
besiegeln. Um dies zu verhindern und die Zeit bis
zum Eintreffen der Profiretter zu überbrücken, bildete der Rettungsdienst Münsingen First-Responder
aus. Im Notfall sind diese in minutenschnelle beim
Patienten und wissen, was in den ersten Minuten
eines Notfalls zu tun ist - ganz nach dem Prinzip der
Nachbarschaftshilfe.
Im Falle eines Herzkreislaufstillstandes ist die Cardiopulmonale Reanimation (CPR) gefragt. Das heisst
auf Deutsch so viel wie Herz-Lungen-Wiederbelebung. Diese ist so wichtig, damit das Gehirn des
Patienten weiterhin möglichst gut mit Sauerstoff
versorgt wird. Ist dies nicht der Fall, schwindet die
Überlebenschance innerhalb weniger Minuten dahin.
Zentralstes Element der CPR ist die HerzdruckMassage. Der Helfer drückt dem Patienten mit beiden Händen in der Mitte des Brustbeins auf den
Brustkorb, 5-6 cm tief und 100- bis 120mal pro Minute.
Hand in Hand
Zusammen mit den Rettungsdiensten Thun und Emmental bildet der Rettungsdienst Münsingen FirstResponder für die CPR aus. Die Sanitätsnotrufzentrale in Bern bietet sie auf, wenn der Anrufer über starke Brustschmerzen klagt, die auf einen Herzinfarkt
hindeuten könnten, oder eine Person bereits bewusstlos ist. Bei Eintreffen des Rettungsdienstes
informieren und unterstützen sie die Einsatzkräfte.
Das an 365 Tagen rund um die Uhr, freiwillig und
ehrenamtlich. Somit sind die First-Responder in der
Region Münsingen, neben dem Akutspital mit Notfalldienst, in der Rettungskette unersetzlich geworden. Der Erfolg liegt auf der Hand: Der FirstResponder, der möglicherweise unmittelbar in der
Nähe des Einsatzortes wohnt, ist immer schneller vor
Ort, als jeder noch so effiziente Rettungsdienst. Diese
Minuten entscheiden im Falle eines Herzkreislaufstillstandes über Leben oder Tod.
Defibrillator erhöht Überlebens-Chance
CPR ist anstrengend. Es ist gut, wenn sich mehrere
Helfer abwechseln können. Daher werden immer alle
First-Responder per SMS aufgeboten. Oftmals kommt
auch der automatisierte externe Defibrillator (AED)
zum Einsatz. Die First-Responder wissen, wo dieses
Gerät zu holen ist und wie es bedient wird. Je schneller ein Herz im Herzkammerflimmern mit Hilfe eines
AED defibrilliert – also ein Elektroschock abgegeben
wird – desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass das
Herz wieder in seinen normalen Rhythmus übergeht.
Kontakt-Adresse
Interessiert an der Aufgabe als „First Responder“?
Nehmen Sie mit dem regionalen Samariterverein
Kontakt auf oder melden Sie sich bei Gerhard Moser,
Leiter Rettungsdienst Spital Münsingen,
031 682 81 90, gerhard.moser@spitalnetzbern.ch
http://muensingen.spitalnetzbern.ch
SPITAL MÜNSINGEN
STANDORTLEITUNG
Philippe Pellaton
Direktor
Patient mit Herzstillstand – was nun?
Der First Responder weiss Bescheid.
(Foto: zvg)
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Gemeinde Information 1/2015
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Gemeinde Information 1/2015
Aus den Vereinen
100 Jahre OV Oberdiessbach
Der Ornithologische Verein Oberdiessbach und Umgebung feiert im 2015 sein 100jähriges Bestehen.
Der Verein zählt aktuell über 40 Mitglieder die sich
der Zucht und Erhaltung von Kaninchen, Tauben,
Geflügel und Ziervögel widmet. Der OV Oberdiessbach ist in der Abteilung Kaninchen einer der stärksten Vereine der Schweiz. Mehrere Schweizermeister
und sogar ein Europameister sind Mitglied im Verein.
Vom 28. Februar bis am 1. März 2015 führen wir in
der Carhalle Zwahlen an der Weststrasse 6 in Oberdiessbach eine Jubiläums-Rammlerschau durch.
Über 300 Rammler (männliche Kaninchen) von verschiedensten Rassen und Farbenschlägen werden
ausstellt. Wir laden die Bevölkerung von Oberdiessbach herzlich zu dieser Ausstellung ein. Der Eintritt ist
frei.
Durch die Zucht von verschiedenen Rassen wird die
Biodiversität gefördert und eine genetische Vielfalt
für die Zukunft gesichert. Zudem setzen sich die Mitglieder des OV Oberdiessbach aktiv für den Vogelschutz ein. An verschiedenen geeigneten Orten sind
mehr als 150 Nistkästen für die wildlebenden Vögel
aufgehängt. Die Nistkästen werden jährlich kontrolliert, gereinigt und im Bedarfsfall ersetzt.
Öffnungszeiten
Sa, 28. Februar: 15.00 bis 22.00 Uhr, ab 18.00 Uhr
Raclette-Abend
So, 1. März: 10.00 bis 15.00 Uhr, ab 11.30 Uhr feines
Mittagsmenü
Haben Sie Fragen zur Zucht und Haltung von Kleintieren oder möchten Sie Mitglied werden in unserem
Verein? So wenden Sie sich bitte an den Präsidenten,
Stefan Röthlisberger, 3674 Bleiken, 078 811 02 89.
Bläserschule der
Brass Band Oberdiessbach
In Zusammenarbeit mit der Musikschule Worblental
Kiesental bietet die Brass Band Oberdiessbach (BBOb)
Kindern ab 8 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen die
Möglichkeit, ein Blechblas-instrument zu erlernen.
Die BBOb stellt dazu kostenlos ein Instrument zur Verfügung und organisiert das Gruppenspiel unter der Leitung
eines erfahrenen Jugendmusikleiters. Die Musikschule ist
für die musikalische Grundausbildung durch einen professionellen Musiklehrer verantwortlich.
Interessiert? Weitere Informationen?
Brigitte Walthert, Tel. 031 771 21 02,
sekretaerin@bboberdiessbach.ch
Informationsworkshop mit anschliessender öffentlicher
Probe der BBOb
Wann? Samstag 28. März 2015, ab 12.30 Uhr
Workshop, ab 13.30 Uhr öffentliche Probe
Wo?
Aula der Sekundarstufe 1, Oberdiessbach
Kursbeginn:
August 2015, Schuljahr 15/16
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Gemeinde Information 1/2015
«Stationenweg» in Oberdiessbach
(HPS) Ein Team der Kirchgemeinde wird in der Karwoche und bis Ende Frühlingsferien (28. März bis
17. April) für die Oberdiessbacher Bevölkerung erstmals einen «Stationenweg» gestalten. Auf diesem
Parcours sollen Einzelpersonen, Gruppen und Familien mit Kindern die wichtigsten Etappen des Geschehens zwischen Karfreitag und Pfingsten kennenlernen
und mit Gedankenanstössen vertiefen können.
Der «Stationenweg» ist eine Art «Postenlauf» mit 12
Stationen. Jeder «Posten» gibt Auskunft über das
Geschehen an der «Station» des Weges und einen
Gedankenimpuls; eine künstlerische Darstellung
vertieft die Thematik. Bei diesem Parcours geht es
weniger um Geschwindigkeit als um Besinnlichkeit.
Der Parcours verläuft wie folgt: Kirche – Kirchstrasse
– Schulhausstrasse – Freimettigenstrasse – Friedhof –
Gärtnerei Mathys – Wanderweg – Glasholzstrasse –
Wanderweg unterhalb des Findlings auf dem Gumi –
Gumistrasse – Höhenweg – Alpenweg – Freimettigenstrasse – Kirche. Der Weg ist Kinderwagen bzw.
Rollstuhl tauglich – allerdings ist streckenweise ein
kräftiger Anschieber von Vorteil.
Beim ersten «Posten» (Kirchbrunnen neben dem
Lichtsignal) steht eine Wegleitung mit vertiefenden
Informationen zur Verfügung. Sie ist gedacht für
Leute, die mehr wissen wollen als dies aus den knappen Informationen an den einzelnen «Stationen»
ersichtlich ist.
Wir freuen uns, auf diese Weise die Festtage und die
Frühlingsferien mit einem anregenden, rund anderthalbstündigen Spaziergang bereichern zu können!
Für weitere Infos: Pfarramt Matte (031 771 15 49)
Erwachsenenbildung in der Region
Regionales Kursangebot Januar 2015 bis März 2015
Gemeinde /
Organisator
Kursthema
Datum / Zeit / Ort
Information /
Anmeldung
Frauenverein
Oberdiessbach
Osterhase, Bibi & Co.
Cake-Pops sind kleine Kuchen am
Stiel. Durch fantasievolles Deko
werden daraus einzigartige Oster
– und Frühlingsgrüsse.
Montag, 2. März 2015
19.30 – ca. 21.30 Uhr
Kirchgemeindehaus Oberdiessbach
Agnes MetzkerSchütz
Tel. 031 771 27 74
apmetzker@
bluewin.ch
Frauenverein
Oberdiessbach
Schmuck aus Altsilber
Kreieren eines Schmuckstückes
aus Altsilber-Besteck - kreativ
und einzigartig!
Donnerstag, 23. April 2015 oder
Freitag, 24. April 2015 (abends)
Werkraum, Primarschule Oberdiessbach
Daniela Soder
Tel. 031 511 21 91
daniela.soder@
gmx.ch
Frauenverein
Oberdiessbach
Naturkosmetik selber herstellen
Aus natürlichen Rohstoffen,
hochwertigen Oelen, ganz ohne
Konservierungsmittel eine Salbe,
Crème oder Lippenbalsam mixen!
Mittwoch, 6. Mai 2015
9.00 – ca. 11.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Oberdiessbach
Daniela Soder
Tel. 031 511 21 91
daniela.soder@
gmx.ch
Brenzikofen
Yoga-Kurs
Fortlaufender Kurs, jeweils
Dienstag, 18.00 – 19.15 Uhr
M. Langenegger,
Tel. 031 771 15 62
[i] Siehe auch www.oberdiessbach.ch -> Freizeit/Kultur -> Kurse/Erwachsenenbildung/Vorträge.
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Gemeinde Information 1/2015
Motorradfreunde Bleiken / Oberdiessbach
Diverse Ausflüge 2015
3. Mai: Frühlingsausflug
Nach Chapeau de Napoleon (Jura)
Treffpunkt Rest. Traube, 7.30 Uhr, Abfahrt 8.00 Uhr,
ca. 280 km, zurück ca. 15.00 Uhr
19. - 21. Juni: Bargamaskeralpen (Norditalien)
Spez. Programm nach Anmeldung
ca. 1‘100 km
Anmeldeschluss 3. Mai
4. - 5. Juli: Vollmondfahrt
Treffpunkt Rest. Traube, 24.00 Uhr, Abfahrt 00.30 Uhr
Grimsel – Furka – Susten, ca. 270 km
Anschliessend z Mörgele ufem Schalleberg ca. 6.00 Uhr
Anmeldeschluss 3. Juli
19. Juli: Vier-Pässe-Fahrt
Für Frühaufsteher, Abfahrt 04.00 Uhr, zurück ca. 11.30 Uhr
Treffpunkt: Weid 82, Bleiken
Susten – Gotthard – Nufenen – Grimsel (ca. 330 km)
1. Augustausflug
Treffpunkt Rest. Traube, 06.30 Uhr, Abfahrt 07.00 Uhr,
ca. 230 km, zurück 13.00 Uhr
Brünig – Dallenwil – Ächerli – Glaubenbielen - Schallenberg
5. + 6. September: Appenzell – Allgäu – Tirol
Spez. Programm nach Anmeldung
ca. 850 km
Anmeldeschluss: 1. August
20. September: Bettagsausflug
Treffpunkt Rest. Traube, 07.30 Uhr, Abfahrt 08.00 Uhr
Grischbachtal – Abländschen – Schiffenensee – Schwarzenburg
ca. 200 km, zurück ca. 14.00 Uhr
Anmeldungen: 079 210 77 42
Batzli Kurt, Weid 82, 3674 Bleiken
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