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der Spatz 1/15 als

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spatz
26. Jahrgang I Nummer 1/2015 I März / April
www.derspatz.de
der
Magazin für Ökologie und Gesundheit
Naturmode – die neue Lässigkeit
Bayerns beste Bio-Produkte 2015
Ökologisch sauber waschen
7 Tipps für Nachhaltigkeit
Biologisches Gärtnern
Clean Eating
14./15. März in München
Ökologisch bauen
‘S NICHT!
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Gut essen
das Klima schützen
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der Spatz 1/2015
EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser,
INHALT
neulich war ich zu einer Veranstaltung eingeladen, in der es um
das Thema ging „Braucht Bio eine neue Bewegung“. Branchen-Insider
und Fachleute haben darüber diskutiert, wie sich die ökologische
Landwirtschaft und der Bio-Markt entwickeln kann. Die Nachfrage
nach Bio-Produkten steigt ständig und verändert die Handelsstrukturen. Wie bleibt die Bio-Szene authentisch und werteorientiert?
Ja Bio braucht eine neue Bewegung. Und es gibt sie auch schon.
Sie kommt, wie die meisten Trends, mal wieder aus den USA und
heißt „Clean Eating“. Das bedeutet ursprüngliche, vollwertige,
unverarbeitete Lebensmittel zu essen, industriell hergestellte
Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen zu meiden und täglich
selber mit frischen Zutaten zu kochen (siehe S. 4 - 5). Mir gefällt
dieser „Trend“, denn er ist nicht neu. Er erinnert an die Anfänge der
Naturkost als Gegenbewegung zur sogenannten Zivilisationskost
in den 60er und 70er Jahren. Die Naturkost kam übrigens Anfang
der 70er Jahre mit der Hippie-Bewegung auch aus den USA und
war für junge Leute die Alternative zur deutschen Reformkost.
Wenn Clean Eating dazu beiträgt, dass wieder mehr aus frischen,
regionalen Produkten gekocht wird, dann ist jetzt im Frühling die
beste Zeit damit zu beginnen.
Der Frühling weckt ja die unterschiedlichsten Bedürfnisse: die
Sehnsucht nach Bewegung an der frischen Luft, das Bedürfnis
sich zu entschlacken und entgiften, die Absicht zu fasten oder auf
irgend etwas zu verzichten. Die einen essen keine Süßigkeiten mehr,
die anderen kein Fleisch. Manche entscheiden sich für weniger
Fernsehen, weniger rauchen, weniger Energie verbrauchen (siehe
S. 21)... Wir haben das Bedürfnis uns von Belastungen zu befreien,
um uns leichter, wohler und sauberer zu fühlen. Der Frühjahrsputz
ist keine Pflichtübung, sondern macht richtig Freude (S. 22 - 23).
Der Frühling belebt auch die Mode-Branche, weil man dringend
was Neues zum Anziehen braucht. Wählen Sie nachhaltig, sozial
und fair produzierte Textilien, dann macht der Einkauf noch mehr
Freude (siehe S. 34 - 37).
Wenn der Frühling bei Ihnen den Wunsch weckt, sich ein Haus zu
bauen, dann finden Sie auf den Seiten 24 -31 viele Informationen,
die Ihnen helfen ein wohngesundes nachhaltiges Haus, das
Ihren Vorstellungen entspricht, zu finden.
Endlich fängt auch für alle Hobby-Gärtner wieder die
schönste Zeit es Jahres an. Es kann gesät und gepflanzt
werden – und man ist der Natur wieder ein
Stückchen näher (siehe S. 16 - 17).
Wenn wir Sie mit dieser Ausgabe dazu
inspirieren können, Ihre Frühlingsgefühle
in die Tat umzusetzen freuen sich
der Spatz und Gudrun Wasner-Meyer
ERNÄHRUNG
Clean Eating....................................................... 4
Buch-Tipp: Clean Eating.........................................5
Kochen mit Michaela Baur .............................. 6
Sekem – Lebenskraft der Sonne..........................7
Mit natürlichen Lebensmitteln in Form..........8
Selbermachen: Lebensmittel.......................... 8
Bäckerei-Café Schubert...........................................9
Vegane Bioschokolade......................................... 11
7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit...................12
Plose Mineralwasser............................................. 13
Bayerns beste Bio-Produkte..........................14
UMWELT
Ökologisches Gärtner ....................................16
Was ist das Kartoffelkombinat?....................... 17
Bewahrung der Schöpfung............................18
Heldenmarkt, 14./15. März................................ 19
Umweltnachrichten........................................20
Stabilität durch grüne Sachwerte................... 21
CO2-Fußabdruck reduzieren.............................. 21
HAUSHALT
Ökologisch sauber bleiben............................22
Nachhaltig waschen............................................. 22
BAUEN und WOHNEN
Sind Ökohäuser immer Holzhäuser ............24
Neubau Institut für Baubiologie...................... 26
Grüne Dächer für München.............................. 27
Sich wohlfühlen im Kinskofer Haus............... 28
Sonnleitner: ecoQuartier................................... 29
Gesundheitsrisiko Wohnschimmel................ 30
Das Haus aus ganzen Bäumen......................... 31
Zirbenstuben maßgeschreinert....................... 32
Die Oase für gesundes Wohnen...................... 33
MODE
Die neue Lässigkeit.........................................34
Die Macher hinter der Marke: Maas.............. 35
Der Markt für nachhaltige Textilien............... 35
Maas: Frühlingshaftes Farbenspiel................ 36
JustJoint – anziehend anders............................ 36
NähWerk liebensWert.......................................... 37
GESUNDHEIT
Entschlacken mit der „Grünen Woche“.......38
Mehrner Heilwasser.............................................. 40
Viel Wirbel ums Essen.......................................... 40
Ausbildung zum EMB-Berater/Coach............ 41
Der elektromagnetische Bluttest.................... 41
INFO-SEITEN
Veranstaltungskalender...................................... 42
Kleinanzeigen.......................................................... 44
Impressum................................................................ 44
Kolumne: Janina Nottensteiner....................... 45
Delphin: 25 Millionen Allergiker...................... 46
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Spatz ein Werbe-Magazin ist, d.h.
auch alle Textbeiträge, die an eine Anzeige angeschlossen sind, sind als
Werbung zu sehen. Die Artikel von Stephan Wild, Claudia Mattuschat,
Andrea Reiche, Thomas Schilling, Sebastian Schulke, Michaela Baur und
Janina Nottensteiner sind redaktionelle Beiträge.
der Spatz sucht neue Auslegestellen! Bitte rufen Sie an, wenn Sie den Spatz
auslegen möchten oder eine Auslegestelle kennen. Tel. 089 - 74 14 1154
www.derspatz.de: Hier finden Sie unsere redaktionellen Beiträge und
die Umweltnachrichten ungekürzt sowie aktuelle Meldungen.
Titelbild: Bau-Fritz GmbH & Co. KG, www.baufritz.de
Beilagen: Green City Energy AG, www.greencity-energy.de, in der
Gesamtauflage, Heldenmarkt, www.heldenmarkt.de, in einer Teilauflage.
Wir bitten um freundliche Beachtung!
der Spatz 1/2015
3
ERNÄHRUNG
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Clean Eating – ein Hoch auf unsere Großmütter!
Zu viel Fett, zu viele Kalorien, zu wenig Ballaststoffe: Laut Statistischem Bundesamt gilt mit einem Body Mass
Index (BMI) größer 25 mittlerweile jeder zweite Deutsche als übergewichtig. In Folge dessen nimmt für viele
Menschen die Lebensqualität durch Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen oder Problemen mit
dem Bewegungsapparat bereits in mittleren Lebensjahren ab. Diesen Zahlen zum Trotz gibt es auch gegenläufige
Trends. Von Stephan Wild
Der Boom an Fitness- und Gesundheitsratgebern ist ungebrochen: Von der Büro-Diät bis zum Aufbau von Muskelpaketen
innerhalb von 30 Tagen – es gibt kaum eine Methode oder ein
Thema, das in diesem Bereich medial bisher nicht abgebildet
wurde. Doch meist behelfen sich viele mit dem Griff zu fettreduzierten Lebensmitteln, zu Nahrungsergänzungsmitteln oder
praktizieren „FDH“. Am Ende stehen meist Frust und der schnell
einsetzende Jo-Jo-Effekt.
Aus den USA kommt nun ein Ernährungstrend der zwar
alles andere als neu ist, aber durch seine Einfachheit besticht.
In Anlehnung an unsere Großmütter wird jetzt wieder Wert
darauf gelegt sich einfach, bodenständig, naturnah, ausgewogen und völlig unaufgeregt zu ernähren. Unter dem Motto
„Clean Eating“ wird unserer Nahrung vom Einkauf bis zur
Zubereitung und ihrem Verzehr maximales Bewusstsein beigemessen. Dabei wird nur gegessen, was dem Körper uneingeschränkt gut tut.
Die gesunde Lebenseinstellung macht den
Unterschied
Als clean gilt dabei alles, was die Industrie nicht behandelt
hat und was keine raffinierten Zucker oder Transfette sowie
Farb- und Süßstoffe oder Weißmehl enthält. Anders als bei
herkömmlichen Diäten werden dabei keinerlei Nahrungsgruppen aus dem Speiseplan ausgeblendet. Folglich gilt Clean Eating
nicht als Diät, sondern als Basis für eine ausgewogene Ernährung, in der auch Fette und Kohlenhydrate einen natürlich
hohen Stellenwert genießen, ohne dass Kalorien gezählt
werden. Selber kochen wird groß geschrieben, denn das Konzept
geht einen bedeutenden Schritt weiter, weil eine nachhaltig
gesunde Ernährung in einer gesunden Lebenseinstellung gesehen wird.
Es gilt dem Essen Raum und vor allem ein Höchstmaß an
Bedeutung zu geben, während der Konsument die Inhaltstoffliste auf Joghurts und allen anderen industriell verarbeiteten
Lebensmitteln lesen lernt. Weg von der schnell im Supermarkt
eingekauften und ewig haltbaren Dauerwurst, hin zu frischem
Obst und Gemüse vom Bioladen und Wochenmarkt – am
besten von Erzeugern, die nicht nur der Rendite, sondern auch
der Nachhaltigkeit Bedeutung beimessen.
4
Nachhaltige Lebensmittel als Basis
Zu diesem Anbieterkreis gehören z.B die Herrmannsdorfer
Landwerkstätten. Sie wurden 1986 mit der Vision gegründet,
die Würde der Tiere zu respektieren und eine nachhaltige Bodenbearbeitung sicherzustellen – all dies in achtsamer Kooperation mit produzierendem Handwerk und vermarktendem
Handel. So hat die europaweit tätige Firma den Beweis erbracht:
Lebensmittel können auch in einer tief industrialisierten Gesellschaft in Würde für Tier, Natur und letztlich Mensch hergestellt werden. Das mittelständische Unternehmen steht dabei
auf gesunden wirtschaftlichen Beinen, denn der Hof mit
Gaststätte, Brauerei, Mühle, Käserei und Metzgerei generiert
solide Erträge.
Auch der Marmeladenhersteller Tarpa setzt auf Bioqualität
und althergebrachte Handwerkskunst. Dabei greift das Unternehmen ausschließlich auf lokale Mitarbeiter und Früchte
zurück. Der Produzent kocht beispielsweise aus 1,25 Kilogramm
vollreifer Zwetschgen, mittels schonendem Eindickungsverfahren im Kessel, 250 Gramm Fruchtmuss – ohne eine einzige
weitere Zutat.
Pure Leidenschaft zum Produkt leitet auch Georg Thalhammer, der als Hokkaido-Pionier in Deutschland gilt. Als einer der
ersten Landwirte in Süddeutschland hat er den aus Asien
stammenden Kürbis angebaut. Weil sich nicht jede Frucht im
Frischebereicht vermarkten lässt, suchte er einen Weg, um
seine Hokkaidos sinnvoll zu verwerten. Dazu verarbeitet Thalhammer die Kürbisse zu Püree, das ihm
als Basis für die Verwertung von Feinkostprodukten dient. Daneben vertreibt
er unter dem Label „Georg“ Bio-KürbisKetchup und feine Tomatensaucen.
Akzente setzen mit Paleo
Wer sich gut zurecht gefunden
hat im Dschungel der nachhaltigen
Lebensmittel und wem Clean
Eating nicht weit genug
geht, für den ist vielleicht
auch Paleo interessant:
Der Grundgedanke ist der
der Spatz 1/2015
ERNÄHRUNG
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eines evolutionsgerechten Essverhaltens, denn gemäß Paleo
hat sich unsere Ernährungsweise schneller verändert als unsere Körper. Damit scheidet v.a. der Konsum von Getreide
wegen des Glutengehalts sowie von Zucker aus. Daneben wird
auch der Verzehr von Hülsenfrüchten und Milchprodukten
reduziert. Das fördert die Verdauung, senkt Nahrungsmittelunverträglichkeiten und wirkt sich positiv auf den Blutzuckerund Insulinspiegel aus.
Ve r z i c ht
muss aber auch
bei Paleo nicht
geübt werden:
Kokos-, Mandelund Kastanienprodukte sowie
alternative Süßungsmittel bereiten gangbare
Wege. Neben
Informationen
und einer Produktauswahl
rund um Paleo
bietet beispielsweise der WebRezept dazu in dem Buch „Clean Eating“
Shop paleowelt.
de ein umfangreiches Rezeptsortiment, das schnell die Vorzüge einer vor allem an Gemüse reichen Kost zeigt. Selbst die in
Deutschland so beliebten Nudelgerichte und Brote lassen sich
damit im Speiseplan wiederfinden.
Zudem wird auf den Webseiten des Unternehmens wie
auch auf zahlreichen Blogs rund um das Thema deutlich, dass
Paleo mehr eine Philosophie als eine Reduktion auf die Ernährung ist: Bewegung, Sport und sensorische Erlebnisse sind
essenzieller Bestandteil. Bisweilen ist der so gekräftigte Körper
sogar in der Lage, mit chronischen Krankheitsbildern oder Allergien besser umzugehen, manchmal bis zur Symptomfreiheit.
Wohlbefinden durch Lebensmittel
Für welche Intensität der Nachhaltigkeit in puncto Ernährung man sich auch entscheiden mag, ein extrem positiver
Aspekt ist den dargestellten aktuellen Life-Style-Bewegungen
gleich. Der Weg führt weg vom technologisch verwandelten
Nahrungsmittel hin zum naturbelassenen Lebensmittel. Denn
diese sind Mittel und Zweck zugleich und tragen erheblich zu
unserem Wohl- und Gesundheitsbefinden bei. Das wussten
auch schon unsere Großmütter – ein Hoch auf sie!
Infos und Blog: www.projekt-gesund-leben.de
Buch-Tipp:
Natürlich kochen und besser leben
mit dem Clean-Eating-Konzept
Unverarbeitete Lebensmittel aus ökologischer Herkunft, frisch und abwechslungsreich zubereitet – das
ist das Ernährungskonzept von Clean Eating. Längst
hat die Bewegung zahlreiche Anhänger überzeugt.
Mit „Clean Eating – Natürlich kochen“ erscheint jetzt
das erste deutschsprachige Buch zum Thema.
Der Trend zum reinen
Essen kommt aus den Vereinigten Staaten und auch bei
uns wissen mehr und mehr
gesundheitsbewusste Menschen reines Essen zu schätzen. Clean Eating bedeutet,
natürliche, vollwertige und
möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu sich zu nehmen
und auf stark verarbeitete und
industriell hergestellte Fertigund Convenience-Produkte zu
verzichten. „Iss nichts, was
deine Großmutter nicht als Essen erkannt hätte“, heißt ein
Motto der wachsenden Clean-Eating-Gemeinschaft.
Die Gesundheitsexpertin Hanna Frey hat das Konzept der
frischen und reinen Küche überzeugt. Schon lange ernährt
sie sich clean und fühlt sich seither so energiegeladen und
fit wie nie zuvor. In ihrem Ratgeber erklärt sie die einfachen
Regeln dieser gesunden Lebensphilosophie. 80 Rezeptideen
wie das Blaubeermuffin-Porridge, Wirsing-Wraps mit Möhren
und Avocado-Dip oder die gefüllten Feigen mit HaselnussSchoko-Quark machen eine Ernährungsumstellung leicht und
lecker. Zahlreiche Tipps, wie die Ernährung am besten gelingt,
worauf beim Einkaufen zu achten ist und wie man auch im
Restaurant nicht auf Clean Eating verzichten muss, runden
das erste deutschsprachige Buch zum Thema kompetent ab.
„Clean Eating“ ist für immer mehr Menschen, ein gesundes
Ernährungskonzept, eine moderne Vollwerternährung, ein Lebensstil. Naturbelassene Lebensmittel, Bewegung und Sport
– das sind die Grundpfeiler des Clean-Eating-Wohlgefühls.
Clean Eating – Natürlich kochen
Hardcover, 168 Seiten mit rund 220 Farbfotos, € 18,95
ISBN 978-3-86362-036-3
Dort-Hagenhausen Verlag, www.d-hverlag.de
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der Spatz 1/2015
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Kochen mit Michaela Baur
Haben Sie diesen Winter
schon Zuckerhut gegessen?
Dann wird es Zeit, bevor die Sonne die ersten Früchte
hervorbringt und das Wintergemüse in den Regalen
ablöst. Sollten Sie jedoch eine mildere Variante meines verpackten
Quinoas bevorzugen, dann können Sie mit dem Nachkochen auch auf den
Spitzkohl warten und die Päckchen damit zubereiten. In jedem Fall ist es ein
schmackhaftes vegetarisches Gericht, das sich auch gut vorbereiten lässt.
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200 g Quinoa in 400 ml Gemüsebrühe kochen. Mit 3 Tl Kreuzkümmel würzen. Von 1 Zuckerhut oder Spitzkohl die äußeren
Blätter entfernen, 12 weitere Blätter abnehmen und blanchieren, den Strunk entfernen und den restlichen Kohl in Streifen
schneiden (fürs Gemüse s.u.). Blätter mit Quinoa füllen
und mit einem Zahnstocher feststecken. Die Päckchen in
Olivenöl anbraten und in eine Auflaufform schichten.
Currysoße:
1 Tl Currypulver und 1 Tl Speisestärke in
250 ml Sahne auflösen. Soße über die Zuckerhutpäckchen gießen und nach Geschmack
100 g geriebenen Käse darauf verteilen.
Im Ofen bei 180 °C ca. 15 Minuten überbacken.
Gemüse:
1 Zwiebel würfeln in Öl anschwitzen.
1 kg Möhren in Scheiben schneiden und
Foto: © Bernd S. - Fotolia.com
dazugeben. Mit 200 ml Fond aufgießen
und bissfest dünsten. Kurz vor Ende der
Garzeit die Kohlstreifen dazugeben. Mit
Salz und Pfeffer abschmecken. Gemüse
zu den Zuckerhutpäckchen mit Quinoa
ionell EIN
t
i
und Currysoße servieren.
F
d
Zuckerhut
Obwohl die Form des Zuckerhut an die
Kegelform erinnert, in der Zucker früher
Rauchig.
gehandelt wurde, erinnert sein GeHerzhaft.
schmack eher an die seiner Verwandten
Vegan.
aus der Familie der Zichoriengewächse
Chicorée, Radicchio und Endivie.
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Joghurt, Müsli und Co.
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Lebenskraft der Sonne
Die SEKEM-Initiative für nachhaltige Entwicklung um ihren Gründer Dr.
Ibrahim Abouleish hat in Ägypten mit bio-dynamischer Landwirtschaft
2.500 ha Wüste urbar gemacht.
Kindergärten, Waldorfschulen, ein Krankenhaus,
die Heliopolis Universität
und kulturelle Angebote
geben 20.000 Menschen
eine Arbeits- und Lebensperspektive.
Für die Realisierung der
Initiative für nachhaltige Entwicklung wurde der Gründer
2003 mit dem Alternativen
Nobelpreis ausgezeichnet.
Unsere Datteln der Sorte
„Siwi“ stammen aus der Oase
Bahariya in der ägyptischen
Westwüste. Seit Anfang der
90er-Jahre arbeitet SEKEM
hier mit zuverlässigen Vertragsbauern zusammen, die
von Beginn an durch den
Demeter-Verband beraten
werden.
Feinste Datteln bilden auch die
Grundlage für unsere exklusiven Demeter-Konfekte und Schoko-Datteln. Die
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edlen Zutaten werden nach den strengen Demeter-Richtlinien angebaut und
in handwerklicher Tradition produziert.
Neu im Sortiment ist auch der SEKEMDattelsirup und die SEKEM-Dattelcreme.
Natürlich hergestellt mit DemeterDatteln aus dem SEKEM-Anbauprojekt.
Genuss mit gutem
Gewissen.
SEKEM-Produkte verbinden
Genuss mit nachhaltiger
Erzeugung und sozialem
Engagement. Feinste
Entdecken Sie auch vegane SesamRiegel von SEKEM. Neben den bekannten
Sesamriegeln Schwarzkümmel, Zimt,
Natur oder Orange wird das Sortiment
ab sofort ergänzt um die Trendsorte mit
10 % Quinoa. Davert GmbH
Datteln aus Ägypten verarbeiten wir zu leckerem
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Mit natürlichen
Lebensmitteln in Form
Clean Eating, ein Trend, der wie so oft von Amerika
zu uns kommt, wird meist unter der Kategorie Diäten
geführt. Dabei hat diese Bewegung viel mehr zu bieten
als den simplen Gewichtsverlust.
„Sauberes“ Essen bedeutet in diesem Fall, auf hoch verarbeitete Produkte wie Fast Food oder Lebensmittel ohne großen
Nährwert zu verzichten und stattdessen Lebensmittel in ihrer
natürlichen Form zu sich zu nehmen. Besonders Produkte mit
so genannten komplexen Kohlenhydraten spielen dabei eine
Rolle und selbstverständlich das Kochen am eigenen Herd.
Vollkorn-Getreideprodukte enthalten viele komplexe
Kohlenhydrate und sind daher nicht nur für eine Clean Eating
Diät unverzichtbar, sie sind auch Bestandteil einer gesunden
Ernährung. Das fängt schon beim Frühstück an. Antersdorfer
Mühle Bio Haferflocken, pur oder als Müsli-Bestandteil, bringen mit reichlich komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen,
Vitaminen und Mineralien Kopf und Körper in Schwung. Sie sind
hochwertige Energielieferanten, die lange brauchen, um vom
Körper abgebaut zu werden und die damit ein lang anhaltendes
Sättigungsgefühl erzeugen.
Wer unter einer Glutenunverträglichkeit leidet kann zu Quinoa greifen und damit denselben Effekt erzielen. Gerne auch als
Inka-Korn bezeichnet ist Quinoa eine der besten pflanzlichen
Eiweißquellen. Das gilt auch für Bohnen, die darüber hinaus
noch weitere Vorteile haben: Sie machen bei wenig Kalorien
lange satt, sie sind vielfältig zuzubereiten und schmecken als
Salat, Suppe oder Beilage genau so gut wie als Hauptgericht zum
Beispiel mit frischem Gemüse. Die Antersdorfer Bio-Mühle bietet eine große Auswahl an diesen vielseitigen Hülsenfrüchten.
Trends kommen und gehen. Wenn allerdings der Clean
Eating Trend dazu beträgt, dass wieder mehr Menschen sich
der hervorragenden Lebensmittel in ihrer ursprünglichen Form
erinnern ist viel gewonnen. Besonders die Wertschätzung von
„sauberen“, natürlichen Produkten, die wie bei den Antersdorfer
Mühle Bio Lebensmitteln vielfach regional und in traditioneller
bäuerlicher Landwirtschaft erzeugt werden.
www.antersdorfer-muehle.de
Selbermachen
Zurück zum Ursprung: Lebensmittel aus eigener Hand
Verunsichert von den (Irr)Wegen der Industrie suchen viele Menschen einen neuen Bezug zu Lebensmitteln:
Urban Gardening Projekte wachsen geradezu wie Pilze aus dem Boden. Solidarische Landwirtschaftsinitiativen
wie das Kartoffelkombinat verzeichnen immer mehr Mitglieder. Aber auch Kurse für Käsen, Brauen, Backen
oder Wursten sind groß im Kommen. Von Claudia Mattuschat
Der Name Herrmannsdorfer ist in und um München
Inbegriff unverfälschter, handwerklich hergestellter Lebensmittel. Erzeugung und Verarbeitung sind dabei unter einem
Dach in Glonn vereint. Als „Akademie für gute Lebens-Mittel“
bietet die Herrmannsdorfer Handwerkstatt jetzt auch die
Möglichkeit, sich selber das nötige Know-how für die Herstellung genussvoller Bio-Produkte anzueignen. Brot backen,
Würstl füllen, Brezn drehen, Butter schlagen oder Bier brauen
ziehen Experimentierfreudige in den Südosten Münchens.
Für private und geschäftliche Veranstaltungen werden die
Seminare auch als kulinarische Events organisiert.
www.herrmannsdorfer.de/handwerkakademie/kurse/
Im Ökologischen Bildungszentrum spielt das Selbermachen von Lebensmitteln ebenfalls eine wichtige Rolle. Das
Gemeinschaftsprojekt von Münchner Volkshochschule und
Münchner Umwelt-Zentrum e.V. bringt pro Halbjahr ein neues Programm heraus . In der Rubrik
„Rundum gesund“ findet man dort derzeit so
interessante Termine wie „Käse selbstgemacht“
(13.5.15), „Die Kunst des Räucherns“ (11.6.15),
„Bier brauen zu Hause“ (20.6.15) oder „Wilde
Fermentation“ (2.7.15). Daneben bietet die Institution verschiedene Streifzüge in die vegetarische
und vegane Küche oder den richtigen Umgang mit
Heil- und Wildkräutern. www.oebz.de
8
Wer tiefer in die (Käse)Materie einsteigen möchte, fährt
am besten dorthin, wo das Handwerk zu Hause ist: ins Allgäu. Dort hat Käsermeister Georg Gründl die erste private
Käseschule eröffnet. Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren
lernen im Laufe eines zweieinhalbstündigen Kurses, aus
frischer Bio-Milch Weichkäse nach Feta-Art herzustellen.
Bei einem sechs- bis achtstündigen Spezialseminar entsteht
ein halbfester Schnittkäse, der noch ein paar Wochen im
Reiferaum verbleibt und anschließend zugesandt wird. Ist
man dann auf den Geschmack gekommen, kann man das
Hobby auch zu Hause weiterpflegen: Der Online-Shop hat
vom Starterset mit Labtabletten, Milchsäurebakterien, Käseform und Pressdeckel bis zum Rezeptbuch alles, was das
Käserherz begehrt.
www.kaeseschule.de
Ebenfalls im Allgäu bietet der Allgäuer Kräuterland e.V.
(www.allgaeuer-kraeuterland.de) eine Ausbildung zur
Fachfrau bzw. zum Fachmann für Selbstversorgung an. Dazu gehört freilich mehr als „nur“
die Herstellung von Lebensmitteln. Die
allein ist ein weites Feld, dem auf Internetportalen wie www.nahrungsmittelselbermachen.de und www.lebensmittelselbermachen.de mit Rezepten, Tipps und
Zubehör Rechnung getragen wird. Also dann:
Ärmel hoch und ran ans Selbermachen …
der Spatz 1/2015
ERNÄHRUNG
Anzeige_Himmelgrün_140x255.pdf
1
sos-design
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Lebensart in neuem Bäckerei-Café Himmelgrün
Schubert macht‘s möglich
Die Biobäckerei Schubert eröffnet ein Café mit Bäckerei und Laden für
schöne Dinge in altem Kesselhaus auf dem Gelände des ehemaligen
Schlachthofs in Augsburg.
Bunt, hell, fröhlich und natürlich
100 % Bio: Das Café Himmelgrün ist
nun das Aushängeschild der Biobäckerei
Schubert mit einem kreativen und gut
durchdachten Konzept. Neben einem
familienfreundlichen Tages-Café mit
Kinderecke wird in dem frisch restaurierten alten Kesselhaus die Hauptfiliale des
Augsburger Familienbetriebs ihren Platz
haben. Ein kleiner „Laden für schöne Dinge“ soll zudem einladen zum Stöbern in
nettem Krimskrams für Groß und Klein.
Das Design
Das vielfältige Angebot spiegelt sich
im bunt-lebensfrohen Design, das sich
durch die gesamte Innengestaltung
zieht. Alles frei nach der Devise: IndustrieCharme plus Retro-Look plus Urlaubsgefühle. Das räumliche Konzept erinnert
an ein Dorf mit Scheune, Dorfplatz mit
Baum und angrenzenden Läden. Die
gesamte Innengestaltung stammt vom
Designbüro sos-design in München.
Die Bäckerei
Das Café Himmelgrün und die neue
Stammfiliale der Bäckerei befindet sich
der Spatz 1/2015
nun in einem alten Kesselhaus direkt
gegenüber der Backstube von Schubert.
In der neuen Filiale selbst gibt es ebenfalls
eine kleine Backstube für Kleingebäck wie
Brezen, die dort täglich frisch gebacken
werden. Ein großes Schaufenster gibt
schon von außen den Blick frei in diese
Ladenbackstube. Gebacken wird auch
hier wie immer bei Schubert mit besten
Zutaten in Bioqualität und nach allen
Regeln der Backkunst.
Das Café
Saisonal, regional und 100% Bio, das
ist die Devise im Tagescafe. Ob Frühstück,
kleines Mittagessen oder Kaffee und
Kuchen – im Angebot ist frische Naturkostküche mit veganen, vegetarischen,
glutenfreien Alternativen und Fleisch generell nur in Maßen. Gekocht wird bio mit
viel Obst und Gemüse. Außerdem gibts
frischgemahlenen Hafer für Porridge,
alternative Süßungsmittel statt Zucker,
kaltgepresste Öle, fair gehandelten Kaffee, Demeter-Milch aus Glasflaschen um
nur einige der sorgfältig ausgewählten,
hochwertigen Bio-Nahrungsmittel zu
nennen. Eine besondere Stellung nimmt
natürlich das Brot ein: es ergänzt alle
angebotenen Speisen und steht dafür
den Gästen auf einem großen, extra
geschreinerten Brotbuffet zur Verfügung.
In Entwicklung ist zudem die Gestaltung des schönen Gastgartens mit Bäumen, Hollywoodschaukel, Sandkasten
und Liegestühlen.
Familie Schubert und das gesamte
Team freut sich auf bunt gemischte Gäste in diesem neuen, kleinen Paradies in
Augsburgs wieder zum Leben erweckten
Schlachthofgelände – zum Genießen,
Verweilen, Einkaufen, Feiern, Basteln,
Ratschen, Spielen und Kultur erleben.
himmelgrün, Am alten Schlachthof 9,
86153 Augsburg, Tel: 0821-455 93 766
Öffnungszeiten des Cafés: Mo - Fr 7-18,
Sa und So 8 - 17 Uhr / Rollstuhlgerecht
www.cafe-himmelgrün.de
Frühstück, Mittag,
Kaffee und Kuchen,
frische, saisonale,
natürliche
Gute-Laune-Küche mit
veganen und glutenfreien Alternativen,
Süßes und Salziges –
und einfach immer
gutes Brot,
Krimskrams,
Kindersachen,
Schönes aus Papier,
liebevolle Geschenke,
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Smoothie fit
Smoothies, die cremigen Vitalstoff-Cocktails, fördern Gesundheit und Wohlbefinden.
Mit ihren Antioxidantien
stoppen sie Alterungsprozesse
und ermöglichen, lange jung
und fit zu bleiben. Gleichzeitig
helfen sie, das Idealgewicht zu
erreichen und zu halten. Denn
sie bieten dem Körper viele Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Ballaststoffe, Mineralien und Spurenelemente. Die
leckeren Getränke aus Früchten, Kräutern, Salaten, grünem
Blattgemüse, etc. sind im Handumdrehen im Mixer zubereitet.
Einen Extra-Kick an Vitalstoffen bieten Zutaten wie Açaí- und
Aroniabeeren, Wildkräuter, Weizengrassaft, Moringabaumblätter, Ingwer, Granatapfelsamen, Hagebutten- und rohes
Kakaopulver sowie Zimt. Bananen und Datteln als Beigaben
stillen den Heißhunger auf Süßes. Liebhaber der herzhaften
Küche mixen sich pikante Smoothie-Kreationen mit Gemüse.
Die TV-Moderatorin Katja Lührs und die Biologin Beate
Förster befassen sich seit Jahren mit gesunder Ernährung.
In dem Buch „Smoothie fit“ geben sie ihr fundiertes Hintergrundwissen, viele Tipps sowie 70 Rezepte weiter.
Katja Lührs & Beate Förster, Smoothie fit, Vitalstoff-Cocktails
für Wohlbefinden und Idealgewicht – ein Leben lang,
14,90 Euro, 188 Seiten, ISBN 978-3-86264-243-4
Hans-Nietsch-Verlag
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Feiner Kaffee, würzig, mit opulenten Aromen ist schon in der Herstellung eine Kunst für
sich. Ihn so zu produzieren, dass es allen Beteiligten dabei gut geht, eine zweite. Darum sind
alle unsere Kaffees Fairtrade zertifiziert. Und werden alle ökologisch angebaut – übrigens
auch ein Grund, warum er so unverschämt lecker ist.
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Vegane
Bioschokolade
Die veganen Bio-Schokoladen von VIVANI gehören
mittlerweile zum festen Einkaufs-Repertoire vieler
veganer Bio-Kunden. In England wurden sie bereits als
„beste vegane Süßware“ prämiert.* Nun knüpft der
Hersteller an den Erfolg seiner milchfreien Schoko-Alternativen an und bringt mit iChoc eine neue, rein vegane
Bioschokoladen-Linie auf den Markt. Der Schwerpunkt
liegt hierbei auf tierproduktfreien Schokoladen, die
geschmacklich sehr nah an das Vollmilch-Original
herankommen.
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Vier Sorten auf preisbewusstem Niveau
„White Nougat Crisp“, „Choco Cookie“, „White Vanilla“,
„Almond Orange“: Vier innovative Sorten, die wie klassische
Vollmilch-Schokolade schmecken, aber – dank der Verwendung von Reisdrink (Reismilch) anstelle von Kuhmilch – völlig
tierproduktfrei gefertigt sind. Hergestellt werden die veganen
iChoc Schokoladen, ebenso wie auch die VIVANI-Produkte, in
der renommierten Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik im
ostwestfälischen Herford.
Die einzelnen iChoc Schokoladen im Überblick:
Almond Orange: „Vollmilch“-Schokolade auf Reisdrink-Basis
mit Mandel- und Orangenstückchen.
White Nougat Crisp: „Weißer“ Haselnuss-Nougat, verfeinert
mit knusprigem Haselnuss-Krokant.
White Vanilla: Weiße Reisdrink-Schokolade, veredelt mit echter
Bio-Bourbon-Vanille.
Choco Cookie: „Vollmilch“-Schokolade auf Reisdrink-Basis mit
dunklen Kakaokeks-Stückchen.
Vegan und ganzheitlich ökologisch
Die Rohstoffe der iChoc Schokoladen stammen allesamt aus
100 % geprüftem Bio-Anbau, der Kakao aus Bio-Mischkulturen
von fair bezahlten Bauern-Kooperativen in der Dominikanischen
Republik. Bei den Rezepturen werden keine künstlichen Aromen und keine Emulgatoren, wie beispielsweise Sojalezithin,
eingesetzt – ein besonderer Qualitätsanspruch der VIVANI
Chocolatiers. Auch die Verpackung der einzelnen Täfelchen ist
ökologisch wertvoll. Dank NatureFlex-Folie und FSC-zertifiziertem Karton ist sie vollständig kompostierbar. „Hierauf haben
wir viel Wert gelegt“, erklärt iChoc Geschäftsführer Andreas
Meyer. „Ökologische Zutaten, faire Löhne für die Lieferanten und
Bio-Verpackungsmaterial sind unserer Meinung nach ebenso
wichtige Aspekte für eine vegane Schokolade, wie die tierproduktfreie Herstellung. Da sollte es keine Trennung geben.“
www.ichoc.de, Onlineshop: www.bioschokolade.de
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*Quelle: www.viva.org.uk/awards/winners
W W W.V I VA NI .DE
der Spatz 1/2015
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ERNÄHRUNG
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2015 alles ein bisschen besser machen
Sieben Tipps für mehr Nachhaltigkeit
Der Jahreswechsel ist der Moment des Neustarts. Man zieht Bilanz unter das vergangene Jahr und zugleich werden
Pläne und Ziele für das kommende gesteckt. Neben den Klassikern wie „mit dem Rauchen aufhören“, „gesünder
ernähren“ oder „mehr Sport“ taucht auf der Liste der guten Vorsätze auch immer häufiger der Wunsch „nachhaltig einkaufen“ auf. Ein löbliches, wenn auch hochgestecktes Ziel, das nicht nur dem Änderungswilligen selbst,
sondern zugleich der gesamten Umwelt zugute kommt. Daher haben wir für Sie sieben Tipps zusammengestellt,
die Ihnen helfen, diesen wirklich guten Vorsatz einzuhalten.
Tipp 1: Einkäufe planen
In Deutschland entstehen pro Jahr in
etwa 11 Mio. Tonnen Lebensmittelabfälle. Dabei zeigen sich nur für 22 % Industrie und Handel verantwortlich. Der Löwenanteil von 61 % geht auf das Verhalten von uns Verbraucher/-innen zurück.
Um dem vorzubeugen lässt sich jedoch
einiges tun. Als erste Maßnahme empfiehlt sich, eine gute Planung des Einkaufs. Ausgerüstet mit einer anhand des
(Kühlschrank-) Vorrats erstellten Einkaufsliste, entgeht man der Gefahr Unpassendes oder Doppeltes zu kaufen.
Auch sollte man sich nicht von Schnäppchen, die zwar günstig, aber nicht unbedingt notwendig sind, verleiten lassen.
Mit einem Stoffbeutel ausgerüstet stellt
sich zudem nicht die Frage an der Kasse,
ob Plastik- oder Papiertüte.
Tipp 2: Einkaufen mit Maß
Oft wird auf Verpackungen damit
geworben, dass man 20%, 30 % oder gar
50 % mehr Inhalt für den gleichen Preis
bekommt. Die 5 kg Packung ist in Relation günstiger als die 500 g Variante und
wer von diesem und jenem vier kauft,
bekommt das Fünfte gratis dazu. Doch
gerade bei Lebensmitteln sollte, damit
nicht anschließend Reste im Müll landen,
Maß statt Masse gelten. Zudem kann
man mit Blick auf Mindesthaltbarkeitsdaten oder dem Griff zum Brot vom
Vortag sowohl Geld sparen als auch zugleich verantwortlich nachhaltig handeln.
Tipp 3: Saisonal einkaufen
Äpfel, Erdbeeren oder Süßkirschen,
Pastinake oder Batavia-salat – insbesondere bei Obst und Gemüse kann man
durch Beachten des jeweiligen Erntezeitpunkts nachhaltig handeln. Der saisonale Einkauf hilft, Energie, die durch monatelange Lagerung anfällt, einzusparen.
Zudem können die Pflanzen durch Erreichen der optimalen Erntereife ihr volles
Aroma entfalten, das sich frisch am
besten genießen lässt. Eine Übersicht
über Sorten und ihre Erntezeiten stellt
bspw. die Bundesvereinigung der Erzeu-
12
Verteilung der Lebensmittel
nach Bereichen
...von insgesamt ca. 11 Millionen Tonnen!
Quelle: Studie der Universität Stuttgart (2012), Grafik BNN
gerorganisationen Obst und Gemüse e.V.
in ihrem Saisonkalender zur Verfügung.
Tipp 4: Regional einkaufen
Wer bereits auf Saisonaliät achtet,
kann sein Engagement verstärken, indem
er zusätzlich auf Produkte aus der Region
setzt. Je kürzer Transportwege sind, desto frischer und nährstoffhaltiger sind die
Waren, und desto weniger Emissionen
fallen – eine durchdachte Logistik vorausgesetzt – an. Bei Hofläden und auf
Bauernmärkten kann man häufig direkt
vom Erzeuger kaufen. Auch Naturkostläden und Bio-Supermärkte arbeiten oft in
regionalen Strukturen und beziehen
Teile ihres Sortiments, v.a. Eier, Milch oder
Frischeware, aus der näheren Umgebung.
Und wer seinen Einkauf mit dem Fahrrad
erledigt, schont das Klima gleich doppelt.
Tipp 5: Bioprodukte einkaufen
Aus Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit empfiehlt es sich, auf Bioprodukte
zurückzugreifen. Denn die ökologische
Dimension ist eines der Grundelemente
gängiger Nachhaltigkeitsdefinitionen.
Bei Biolebensmitteln ist der Herstellungsprozess die Absicherung der ökologischen
Qualität, der bspw. durch Verzicht auf
Gentechnik, Pestizid- oder übermäßigen
Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung
Wasser, Erde und Luft schont. Zudem sind
viele der klein- und mittelständischen
Naturkostunternehmen bemüht, darüber hinaus nachhaltig und umweltbewusst zu produzieren und zu wirtschaften. Eine Definition von Nachhaltigkeit
sowie eine Übersicht über engagierte
Unternehmen stellt die Kampagne Nachhaltig Bio! vor.
Tipp 6: Einkäufe richtig lagern
Aus dem Geschäft kommend, ist es
besonders bei Fleisch- und Milchprodukten wichtig, die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Daher sollten Kühltaschen genutzt und auf kurze Wege geachtet
werden. Auch zuhause angekommen hat
jedes Lebensmittel seine eigenen Vorlieben, denen es gilt, gerecht zu werden.
Für die Kühlschrankordnung bedeutet
das: Obst- und Gemüse in das unterste,
das Frischefach. Aufsteigend folgen Fisch
und Fleisch, Milchprodukte, ganz oben
Käse und Speisereste. Für Butter und
Getränke ist das Fach in der Tür vorgesehen. Nicht in den Kühlschrank gehören
Brot, Kartoffeln, Tomaten und Äpfel. Brot
sollte gut verpackt sein, Kartoffeln und
Zwiebel lagern am besten an einem
dunklen, trockenen Platz. Da Tomaten
und Äpfel Ethylengas ausströmen, empfiehlt sich hierfür ein separater Lagerort.
Tipp 7: Reste verwerten
Am besten ist es natürlich, wenn man
seine Gerichte so kocht, dass erst gar
nichts überbleibt. Dazu gehört jedoch
eine Menge Erfahrung, und selbst dann
lassen sich Überbleibsel nicht immer
vermeiden. Dann lohnt es sich, die Restspeisen gut zu verstauen (einfrieren oder
verpacken) und sie zwei, drei Tage später
aufzuwärmen. Mit Gewürzen, kombinierten Zutaten und etwas Kreativität kann
man die Reste am nächsten Tag zu einem
schmackhaften, neuen Gericht arrangieren. Tipps, Tricks und Anregungen zum
Kochen mit Resten finden sich auf der
Internetseite www.zugutfuerdietonne.
de. Sind die Vorräte erschöpft, sollte man
sich etwas Zeit nehmen und in Ruhe
seine nächsten Einkäufe planen...
Der Bundesverband Naturkost Naturwaren
(BNN) e.V. vertritt die Naturkostbranche auf
politischer und wirtschaftlicher Ebene. Im
Verband sind ca. 250 Hersteller, Groß- und
Einzelhändler organisiert. Der BNN ist an der
Gestaltung internationaler und nationaler Gesetzesvorhaben beteiligt, verabschiedet besondere
Qualitätsrichtlinien für den Naturkostfachhandel
und ergänzt mit dem BNN-Monitoring die etablierten Prozesskontrollen in der ökologischen
Lebensmittelwirtschaft.
der Spatz 1/2015
ERNÄHRUNG
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Idealer Begleiter für die Fastenzeit:
Plose Mineralwasser
Am Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit. Unabhängig vom
religiösen Ursprung kann dieser Tag ein Startpunkt in 40 gesunde Tage sein.
Kein Fleisch, keine Süßigkeiten oder kein Alkohol – so lauten oft die Vorsätze. Zusätzlich zum Verzicht auf die eine oder andere „Ernährungssünde“
kann man die Zeit bis Ostern auch nutzen, um sich positive Gewohnheiten
anzutrainieren, die dauerhaft einen gesunden Lebensstil unterstützen.
Eine Möglichkeit dafür ist, täglich
mindestens 1,5 Liter zu trinken. Plose
Mineralwasser passt aufgrund seiner
besonderen Eigenschaften sehr gut in
die Fastenzeit. Ein niedriger Trockenrückstand, viel quelleigener Sauerstoff und
ein ideal zellgängiger pH-Wert machen
es zum idealen Fastenbegleiter.
„Ein festes Datum wie der Aschermittwoch und eine überschaubare
Zeitspanne bilden zusammen eine gute
Ausgangslage, um positive Rituale wie
regelmäßiges Wassertrinken fest in den
Alltag zu integrieren. Zur optimalen
Unterstützung der Fastenzeit, in der
man sich vorwiegend von pflanzlichen
Lebensmitteln ernähren sollte, eignet
sich ein leichtes Mineralwasser mit einem niedrigen Trockenrückstand wie das
natürliche Mineralwasser von Plose sehr
gut. Mineralienarmes Wasser hat auf den
Körper eine reinigende Wirkung“, weiß
Diplom-Oecotrophologin, Heilpraktikerin
und Klassische Homöopathin Susanne
Kirstein vom Fastenzentrum Kirstein.
Der sogenannte Trockenrückstand ist
die Summe der anorganischen Mineralstoffe, die zurückbleiben, wenn ein Liter
Wasser bei 180 °C verdampft. Plose Mineralwasser weist einen extrem niedrigen
Trockenrückstand von nur 22 mg/l auf.
Das Mineralwasser entspringt einer
artesischen Quelle am Berg Plose nahe
dem Naturschutzgebiet Puez auf einer
Höhe von 1870 Metern. Ein ideal zellgängiger pH-Wert von 6,6 und sehr viel
quelleigener Sauerstoff zeichnen das
natürliche Mineralwasser aus Südtirol
aus. Es wird ausschließlich in umweltfreundlichen Glasflaschen abgefüllt, da
Glas die wertvollen Eigenschaften und
den Geschmack nicht beeinflusst.
Rein, leicht,
natürlich – Plose
Die
Arteserquelle aus
SÜDTIROL
auf 1.870 m
Weitere Informationen finden Sie unter www.plosemineralwasser.de.
Neues aus Deutschlands regionalen Kochtöpfen
Slow Food Genussführer Deutschland 2015
400 ehrenamtliche und unabhängige Testerinnen und Tester waren für den
neuen Slow Food Genussführer 2015 erneut auf der Pirsch. Mit inzwischen
403 Gasthausempfehlungen vom Allgäu bis zur Waterkant, vom Saarland
bis in die Lausitz sowie einer Vielzahl an Neuentdeckungen beweist der im
letzten Jahr so erfolgreich gestartete Gastro-Kompass erneut seine kulinarische Kompetenz. Auch die Hauptstadt Berlin gibt ihr Debut.
„Das Herz der kulinarischen
Identität Deutschlands liegt in
den regionaltypischen Gasthäusern«, sagt Slow Food-Gründer
Carlo Petrini. Dieser Maxime
bleibt der Genussführer auch
in seiner neuen Ausgabe treu.
Während sich Gault Millau und
Michelin der Spitzengastronomie widmen, setzt er andere
Akzente. Statt mit Sternen oder
Rankings glänzt er mit liebevollindividuellen Beschreibungen
und vielen Details aus den Speisekarten
der empfohlenen Häuser. Neben feinen
Restaurants haben auch einfache Gasthäuser und Weinstuben, Almhütten und
Fischkaten Eingang gefunden, bayerische
Bräustüberl und märkische Fischbrater.
der Spatz 1/2015
Es hat sich einiges geändert, aber die Kriterien für die
Aufnahme sind geblieben: Regional geht vor international,
handwerklich vor extravagant,
bezahlbar vor hochpreisig.
Gute Gerichte aus frischen saisonalen Zutaten und Verzicht
auf Zusätze, Aromastoffe und
Geschmacksverstärker sind
oberstes Gebot. Und natürlich
muss es schmecken, das Ambiente soll einladend und der
Service freundlich sein. Ausnahmslos alle
Lokale wurden überprüft und aktualisiert.
Slow Food Deutschland e.V. (Hrsg.)
Slow Food Genussführer Deutschland
2015, 448 Seiten, 19.95 €, oekom verlag,
ISBN 978-3-86581—663-4, oekom.de
• Äußerst niedriger Trockenrückstand von nur 22 mg/l
• Idealer zellgängiger pH-Wert
von 6,6
• Sehr viel quelleigener Sauerstoff
von nahezu 10 mg/l
• Frei von Arsen und Uran
• Ausschließliche Abfüllung in
umweltfreundliche Glasflaschen
Hier finden Sie den Plose-Händler
in Ihrer Umgebung:
plosemineralwasser.de
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Bayerns beste Bio-Produkte 2015
Im Januar 2015 wurden erneut die 10 besten bayerischen Bio-Produkte auf der Internationalen Grünen Woche
in Berlin (IGW) prämiert. Hersteller und Verarbeiter bayerischer Bio-Produkte waren aufgerufen, sich mit bis
zu 3 Produkten am Wettbewerb zu beteiligen. Mit dem Wettbewerb verfolgt die Landesvereinigung für den
ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) das Ziel, die hohe Qualität bayerischer Bio-Lebensmittel für die
Verbraucherinnen und Verbraucher in Bayern und Deutschland an Hand ausgewählter Produkte darzustellen.
Aus den 61 eingereichten Bio-Produkten wählte eine fünfköpfige Jury die 10 besten Produkte nach festgelegten Kriterien
aus: regionaler Rohstoffbezug, Produktqualität, soziales Engagement des Unternehmens sowie Beiträge zu Umwelt- und Naturschutz. Die Gewinner in den Kategorien Gold, Silber, Bronze und Innovation zeichnete der bayerische Landwirtschaftsminister
Helmut Brunner am 17. Januar 2015 auf der IGW aus. Alle Informationen zum Wettbewerb: www.bayerns-beste-bioprodukte.de
GOLD-GEWINNER
Bayerischer Reis, Chiemgaukorn, Naturland, 83308 Trostberg
Bei dieser Spezialität handelt es
sich nicht um Reis im botanischen
Sinne, sondern um poliertes Getreide.
Julia Reimann und Stefan Schmutz
bauen auf ihrem Naturland-Hof im
Chiemgau alte Getreidesorten an,
die eine hohe Nährstoffdichte und
hochwertiges Protein aufweisen.
Verarbeitet werden diese zu „Bayerischem Reis“. Dieser „Urgetreide-Mix“
enthält Perl-Emmer, Perl-Einkorn und
Perl-Dinkel. Durch das Polieren der
Getreidekörner nimmt das Getreide
mehr Wasser auf, was die Kochzeit
erheblich reduziert. Der Bayerische
Reis eignet sich als Füllung für Gemüse,
kann wie Reis als Beilage verwendet
werden und schmeckt köstlich als Salat oder Bratlinge. Das
Getreide für den Bayerischen Reis stammt ausschließlich aus
eigenem Anbau. Neben alten Getreidesorten wachsen auf den
Feldern Buchweizen und Linsen, Leinsamen, Hanf und Leindotter – weiter verarbeitet zu Ölen, Nudeln, Mehl und Grieß. Die
insgesamt 80 Chiemgaukorn-Produkte gibt es im Hofladen, in
Naturkostläden, Bio-Supermärkten oder über den Onlineshop.
Mehr Informationen unter: www.chiemgaukorn.de
Heumilchjoghurt natur, Hofmolkerei Zum Marx,
82395 Obersöchering
Der Naturjoghurt wird in der
hofeigenen Molkerei der Familie
Westenrieder im bayerischen
Pfaffenwinkel aus Bio-Heumilch
hergestellt. In den Sommermonaten sind die Kühe auf der kräuterreichen Weide, im Winter werden sie
mit Heu von den eigenen Flächen
gefüttert. Silage kommt nicht in die
Tröge. Die kräuterreiche Fütterung
der Milchkühe trägt zu dem besonders milden Geschmack und dem
hohen Nährstoffgehalt der Milch bei.
Durch den Verzicht auf Magermilchpulver ist der Joghurt etwas flüssiger
als industriell produzierte Joghurts. Die ausschließliche Heumilchproduktion wirkt sich auch auf die Artenzusammensetzung auf den Weiden aus: Die Vielfalt an Kräutern und Gräsern
hat seither deutlich zugenommen, da die Wiesen weniger oft
gemäht werden. Der Bio-Heumilchjoghurt, den es auch in
verschiedenen Fruchtvarianten gibt, ist unter der Marke „Unser
Land“ in gut sortierten Lebensmittelmärkten beziehungsweise
in den Naturkost- und Dorfläden der Region erhältlich.
Mehr Informationen unter: www.hofmolkerei-marx.de
Kürbisketchup, Georg Thalhammer, 97854 Steinfeld
Tomatenketchup kennt jeder – doch Kürbisketchup? Mit 70% Kürbisanteil, einem für Ketchup
geringen Zuckeranteil und weiteren Bio-Zutaten
ist das Kürbisketchup von Georg Thalhammer ein
passender und vollwertiger Begleiter zu Gemüse,
Fleisch, Fisch, Pasta, Reis und auch klassisch zu Currywurst und Pommes. Für das vegane und glutenfreie
Ketchup stammen die Kürbisse ausschließlich aus
Deutschland – mindestens zu 80% aus Bayern. Um
die Ertragssituation auf Biohöfen zu verbessern,
verarbeitet das 2008 gegründete Unternehmen
ausschließlich Kürbisse, die aufgrund kleiner
Schönheitsfehler nicht in den Handel gelangen.
So erfolgen Kürbisanbau und Vermarktung in
enger Kooperation mit den Bio-Landwirten aus
der Region. Neben Kürbisketchup, -püree und
-nudeln vertreibt das Unternehmen auch PestoProdukte. Die Produkte erhalten Sie in Regionalund Dorfläden in den Landkreisen Main-Spessart
und Würzburg sowie über den Onlineshop des Unternehmens.
Mehr Informationen unter: www.georg-thalhammer.de
SILBER-GEWINNER
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Leindotteröl, Chiemgaukorn, Naturland, 83308 Trostberg
Der Leindotter ist eine alte Kulturpflanze. Mit
Anbau und Verarbeitung beschäftigen sich Julia
Reimann und Stefan Schmutz seit über 10 Jahren.
Unter dem Namen Chiemgaukorn vermarktet
der Naturland-Hof ausschließlich Produkte aus
eigenem Anbau und Verarbeitung. Die Samen des
Leindotters werden nach der Ernte in der eigenen
Ölmühle schonend kalt gepresst und direkt in
dunkle Flaschen abgefüllt. Das Leindotteröl – nicht
zu verwechseln mit Leinöl – ist reich an wertvollen
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Der hohe
Vitamin E-Gehalt verleiht dem Leindotteröl eine
längere Haltbarkeit im Vergleich zu Leinöl. Das Öl
hat einen mild-nussigen Geschmack und eignet
sich für die kalte Küche, es passt aber auch zu Gemüse und Kartoffelgerichten. Die ChiemgaukornProdukte gibt es im Hofladen, in Naturkostläden,
Bio-Supermärkten oder über den Onlineshop.
Mehr Informationen: www.chiemgaukorn.de
der Spatz 1/2015
ERNÄHRUNG
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Klosterschinken, Klosterbetriebe Plankstetten, Bioland,
92334 Berching
Für den Klosterschinken der Klosterbetriebe Plankstetten
wird nur Schweinefleisch aus eigener Landwirtschaft und
eigener Schlachtung verwendet. Die 12-monatige Reifung
im Kellergewölbe und die hochwertigen Bio-Zutaten geben
dem Schinken die besondere Würze
und zarte Konsistenz. Durch
die Warmfleischverarbeitung kann auf die
Zugabe von Phosphat
verzichtet werden. Auch
Nitritpökelsalz kommt
nicht zum Einsatz. Hier
werden Fleisch- und Wurstprodukte, Brände, Obstler, Honig,
Brot und Backwaren sowie die Plankstettener Bierspezialitäten
hergestellt. Die Spezialitäten der Klosterbetriebe Plankstetten
sind im Kloster-Hofladen, im Naturkostfachhandel sowie über
den Onlineshop zu beziehen.
Mehr Informationen unter: www.kloster-plankstetten.de
Edelrindersalami, Schneinderhof, Demeter,
92648 Vohenstrauß
Guter Geschmack braucht seine Zeit: So
wird die Edelrindersalami im NaturreifeVerfahren vom Schneinderhof hergestellt. Während einer Reifezeit bis zu
12 Wochen entwickeln sich vielfältige
Aromen, die zum unverwechselbaren
Geschmack und zur guten Bekömmlichkeit der Salami beitragen. Das
Fleisch für die Edelrindersalami
stammt von den eigenen AngusRindern und von Demeter-Höfen
aus der Umgebung. Der direkte
Kontakt zu den Verbrauchern ist Familie Ram besonders wichtig.
So bietet sie inzwischen das sogenannte „Genussguthaben”an.
Verbraucher können sich an der Entwicklung des Hofes beteiligen und zugleich hochwertige Produkte vom Hof beziehen.
Die Produkte sind über den Onlineshop des Hofes erhältlich.
Mehr Informationen unter: www.demeter-schneinderhof.de
Feuerbeißer, Chiemgauer Naturfleisch, Biokreis,
83308 Trostberg
Die Feuerbeißer von Chiemgauer Naturfleisch bestehen aus Schweine- und
Rindfleisch. Sie werden über Buchenholz geräuchert und sind gluten-, hefe-, lactose- und
eifrei. Auf den Einsatz von Phosphaten oder
Nitritpökelsalz wird verzichtet. Das Biokreis
zertifizierte Unternehmen verarbeitet ausschließlich Fleisch von Höfen, die den Verbänden Biokreis, Bioland, Demeter oder Naturland
angehören. Langjährige Abnahmeverträge
mit den Bio-Landwirten der Region sowie die
gute langjährige Zusammenarbeit mit der
Chiemgauer Schlachthaus GmbH gewährleisten die hohe Qualität der Produkte. Wer
wissen will, woher die Tiere für das jeweilige
Produkt stammen, findet auf jeder Verpackung Angaben zum
Landwirt, dem Ort der Schlachtung und Zerlegung. Die Produkte
von Chiemgauer Naturfleisch sind in Naturkostläden erhältlich.
Mehr Informationen: www.chiemgauer-naturfleisch.de
Leinöl, Chiemgauer Ölmühle, Demeter, 83365 Nußdorf
Für das Leinöl der Chiemgauer Ölmühle werden ausschließlich Demeter-Leinsamen aus dem
Chiemgau und der näheren Umgebung verwendet.
Der regionale Rohstoffbezug, die Qualität der Leinsamen und die schonende Kaltpressung der Samen
sind entscheidend für die hohe Qualität und den
besonders milden Geschmack des Leinöls. Durch
den hohen Gehalt an den essentiellen Omega3-Fettsäuren sollte das Öl zügig verbraucht werden.
Lein wird heute nur noch selten angebaut. Johann
Niedl von der Chiemgauer Ölmühle möchte mit
seinem Demeter zertifizierten Leinöl dazu beitragen,
den Leinanbau in der Region wieder zu beleben,
um so das Wissen um Anbau und Verarbeitung
dieser alten Kulturpflanze zu erhalten. Das Öl der
Chiemgauer Ölmühle ist über den Onlineshop des
Unternehmens und in Naturkostläden im Chiemgau
und Umgebung zu beziehen.
Mehr Informationen unter: www.chiemgauer-oelmuehle.de
BRONZE-GEWINNER
INNOVATIONSPREIS
Quittensecco, Mustea, Bioland,
97247 Untereisenheim
Der Quittensecco begeistert Liebhaber von
Perlweinen und alten Obstsorten mit seinem
feinherben Geschmack. Nicht nur die handwerkliche Herstellung, sondern auch die Sortenvielfalt, der richtige Baumschnitt, eine schonende
Produk-tionsweise und die langjährige Kellererfahrung von Marius Wittur beim Vergären
sorgen für die hohe Qualität und den feinen
Geschmack. Der Quittenmost aus den von Hand
gepflückten Früchten bleibt nach dem Pressen
über mehrere Monate in Edelstahlfässern und
wird im Frühjahr ohne Zugabe von künstlichen
Aromen in Flaschen abgefüllt. Marius Wittur
und seine Frau Leoni Wright rekultivieren 50
Quittensorten, die zu verschiedenen Produkten
verarbeitet werden. Alle Produkte sind über die
Homepage zu beziehen.
Mehr Informationen: www.mustea.de, quittenlehrpfad.de
Chutney, Tomate 7, 84034 Landshut
„Black Krim“ heißt die schwarze Tomatensorte, die für das
Chutney zum Einsatz kommt. Alte Tomatensortenin verschiedenen Formen, Farben und Mustern – das ist die Leidenschaft von
Günther Maierhofer. Unter dem Namen Tomate 7 vermarktet er
Chutneys und Saucen aus Tomatenraritäten und leistet damit
einen wichtigen Beitrag zum Sortenerhalt im Gemüsebau. Vom
Anbau bis zur Verarbeitung ist alles Handarbeit – auf Konservierungsmittel und
Geschmacksverstärker wird verzichtet.
Günther Maierhofer bezieht die Tomaten
während der Saison von Bio-Höfen aus der
Region. Auch bei den restlichen Zutaten
legt er, sofern möglich, Wert auf Regionalität. Die Produkte sind in Naturkostläden,
bei Wein- und Feinkosthändlern und
über den Onlineshop erhältlich. Auch
Saatgut alter Tomatensorten gibt es im
Onlineshop .
Mehr Informationen unter: www.tomate7.de
der Spatz 1/2015
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UMWELT
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Ökologisches Gärtnern
Beim Boden fängt alles an
Die UNO hat 2015 zum Jahr der Böden erklärt. Aus gutem Grund, gehen doch jährlich
rund 6 Mio. Hektar fruchtbares Ackerland durch Erosion und Raubbau verloren. Die
lebenswichtige Ressource braucht dringend Schutz – auch im eigenen Garten. Wer
jedem Löwenzahn, jeder Blattlaus und jeder Schnecke mit Herbizid und Fungizid den
Kampf ansagt, tut genau das Gegenteil. Insofern beginnt der eigene Bio-Anbau mit
einem Perspektivenwechsel, bei dem die Worte „Unkraut“ und „Schädling“ gleich mal
aus dem Vokabular gestrichen werden. Von Claudia Mattuschat
Ein echter Bio-Gärtner freut sich über Kleinigkeiten, über
die manch anderer die Nase rümpft: Regenwürmer, Schnecken
und Tausendfüßler verwandeln seinen Kompost in fruchtbaren
Humus. Hirtentäschel und Vogelmiere lassen auf nährstoffreichen Boden schließen. Und Grasschnitt ist nicht länger lästiger
Abfall, sondern sorgt als Mulch für gleichbleibende Feuchtigkeit
und optimale Wachstumsbedingungen. In vielerlei Hinsicht ist
das ökologische Gärtnern also ein Umdenkprozess, der so
manches im Gartenleben leichter macht. Dazu gehört auch,
im Herbst den Spaten im Schuppen stehen zu lassen. Denn die
alte Sitte, den Boden grobschollig umzugraben, raubt nicht nur
Muskelkräfte, sondern stellt das von der Natur so sinnvoll
ausklügelte System im wahrsten Sinne des Wortes auf den
gen sind verlockend. Tatsache ist aber: Die bunte Vielfalt ist in
Händen weniger Konzerne, die Pflanzenzüchtung ins Labor
verlegt haben, um der Natur dort mit Gentechnik und Chemie
„auf die Sprünge zu helfen“. Ökologisch orientierte Partner wie
Bingenheimer Saatgut, Bioland, Greenpeace oder Zukunftsstiftung Landwirtschaft haben sich daher im Saat:gut e.V. zusammengeschlossen, um miteinander auf nachhaltige Weise
standortgerechte Sorten für den Ertrags- und Gartenanbau zu
züchten. Mit dem Ziel, Saatgut als Kulturgut zu bewahren,
arbeitet auch der Kultursaat e.V. Seit 2004 betreibt der Verein
eine Erhaltungszuchtbank, in der Muster von fast 800 samenfesten Sorten lagern, die am mitteleuropäischen Markt noch
verfügbar sind. Samenfest heißt dabei, dass die Kulturen, die
aus der Saat hervorgehen, weiter vermehrt werden können.
Im Prinzip hat der Öko-Gärtner, der ein Päckchen Samen von
De Bolster oder Bingenheimer erwirbt, also gleich den Grundstock für alle kommenden Ernten gelegt. Das gilt für Blatt-,
Kohl-, Frucht-, Wurzel- und Knollengemüse ebenso wie für
Hülsenfrüchte, Kräuter und Blumen.
Vielfalt für den Bio-Gärtner
Viele vermeintliche „Unkräuter“ sind kulinarische Delikatessen wie z.B. Gänseblümchen oder junge Löwenzahnblätter. Foto: Johanna Mühlbauer - Fotolia.com
Kopf: Die luftbedürftige oberste Erdschicht wird mitsamt ihrer
fleißigen Humusproduzenten in den Tiefen begraben, während
die Nährstoffe, die an den Pflanzenwurzeln benötigt werden,
Wind, Sonne und Regen schutzlos ausgeliefert sind. Besser ist
es daher, den Boden im Herbst mit Grabgabel, Sauzahn oder
Grubber zu lockern und noch einmal mit halbreifem Kompost
zu mulchen oder bei Bedarf organisch zu düngen, um für die
nächste Anbausaison bereit zu sein.
Auf die Natur vertrauen
Wer bei der Bodenpflege nicht gegen, sondern mit der
Natur arbeitet, wird über kurz oder lang mit fruchtbarem Humus belohnt. Er ist die Basis, auf der im Frühling die Saat für
eine reiche Ernte ausgebracht wird. Die Auswahl an Blumen,
Kräutern und Gemüse ist groß, und die Bilder auf den Packun-
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Im Naturkostfachhandel gehört bio-zertifiziertes Saatgut
heute oft zum Standardsortiment. Mit torffreier Anzuchterde
und dem richtigen Maß an Licht, Wärme und Feuchtigkeit
werden aus den Samen auf der Fensterbank schnell kleine
Keimlinge. Sind dann die ersten Blättchen sichtbar, müssen sie
vorsichtig pikiert, also vereinzelt werden, damit sie sich bis zum
Ende der Eisheiligen mit genügend Freiraum zu robusten
Jungpflanzen entwickeln können. Ein halbwegs grüner Daumen
ist dabei schon gefragt, doch lässt sich dieser arbeitsreiche
erste Schritt auch bequem umgehen, indem man gleich auf
fertige Jungpflanzen zurückgreift. Manche Gartencenter wie
Kölle oder Dehner führen inzwischen eine eigene Bio-Linie.
Auch auf Wochenmärkten, in Hofläden oder bei Anbietern von
Öko-Kisten wird man oft fündig. Mehr Auswahl – gerade im
Hinblick auf alte Sorten und Gemüseraritäten – hat man jedoch
in spezialisierten Bio-Gärtnereien und Online-Shops. Über die
verschiedenen Bezugsquellen informieren Internetportale wie
www.gartenrundbrief.de oder www.bio-gaertner.de. Beide
dienen außerdem als praktisches Kompendium, wenn es um
allgemeine Fragen und Tipps rund ums ökologische Gärtnern,
Pflanzen und Pflegen geht.
Vom Anbau zur Ernte
Was haben Kohl und Zucchini gemeinsam? Beide sind sogenannte Starkzehrer, die einen besonders hohen Nährstoffbedarf haben. Wer das weiß, ist schon auf bestem Weg zur
guten Ernte, denn er kann gezielt auf die Bedürfnisse seiner
Pflanzen eingehen. Im klassischen Bauerngarten teilt man das
Gemüsebeet in vier Felder auf: hier die gerade vorgestellten
Starkzehrer, da Mittelzehrer wie Radieschen oder Paprika, dort
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Schwachzehrer wie Bohnen, Erbsen und Kräuter, und schließlich einen Bereich für die Gründüngung mit Senfsaat oder
Leguminosen, die den Boden wieder regeneriert. Um dieses
Konzept umzusetzen, braucht man eine große Fläche – oder
eine Kompromisslösung in Form einer gut durchdachten
Mischkultur. Dabei verteilt man die verschiedenen Nutzpflanzen so im Beet, dass sie das Platzangebot optimal ausnutzen
wie Radieschen, Salat und Kohlrabi oder sich gegenseitig
schützen wie Zwiebeln und Gelbe Rüben. Bis die Reihen geschlossen sind, wird rund um die Kulturen mit halbreifem
Kompost, Rasenschnitt oder anderem organischen Material
gemulcht. So bleibt der Boden unkrautfrei und man muss
zugleich weniger düngen. Da wiederum gilt eine wichtige
Regel: Chemisch-synthetische Düngemittel haben im BioGarten nichts verloren. Ökologische Alternativen bietet zum
Beispiel das Aries Sortiment im Naturkostladen, die OnlineShops www.ludwig-engelhart.de und www.gaertnermeistermayr.de, oder eine neue Geschäftsidee: GreenLab Berlin (www.
greenlabberlin.de) entwickelt und produziert Biodünger, der
durch Upcycling aus pflanzlichen Abfällen der Lebensmittelindustrie gewonnen wird.
Gärtnern ohne Garten
Nicht jeder hat das Glück, einen Garten zu besitzen. Auf
eigenes Obst und Gemüse muss man dank zahlreicher Urban
Gardening Initiativen dennoch nicht verzichten. Mit den Tiny
Gardens (www.tinygardens.de) zaubern zwei Münchner Landschaftsarchitektinnen reiche Ernte nach „Balkonien“. Ausrangierte Obstkisten lassen sie dazu in einer Behindertenwerkstatt
mit Farbe und Schrift verschönern und als Bio-Kräuter-, Beerenoder Salatgärtchen fertig bepflanzen. Wem das nicht genug
ist, der kann sich in einem der vielen Kraut- und Gemeinschaftsgärten engagieren, die sich in der Regel alle den Grundsätzen
des ökologischen Anbaus verschrieben haben. Die Website
www.urbane-gaerten-muenchen.de gibt einen umfassenden
Einblick in die breite Angebotspalette der Landeshauptstadt.
Auf www.stadtacker.net kann man seine Parzelle gezielt nach
Bundesland und Region suchen und findet gleichzeitig Veranstaltungstermine für Hobbygärtner in der Nähe. l
Was ist das
Kartoffelkombinat?
Das Kartoffelkombinat ist eine Genossenschaft. Es
geht um den gemeinsamen Aufbau einer unabhängigen, selbstverwalteten und regionalen Versorgungsstruktur. Damit machen sich die beteiligten
Haushalte zunehmend unabhängig von industriellen
Agrarstrukturen und bestimmen selbst, was und wie
angebaut wird.
Sie bauen sich eine eigene Verteil- und Lieferlogistik
auf und nutzen das Internet,
um genossenschaftliche,
basisdemokratische Entscheidungsprozesse vorzubereiten.
Es geht nicht darum, in einem immergleichen System
„besser“ zu konsumieren,
sondern die Grundlage des
Konsumententums in Frage
zu stellen. Mit dem Eintritt ins
Kartoffelkombinat werden
die Mitglieder zugleich Eigentümer und Kunden der Genossenschaft. Oder anders ausgedrückt: am Kartoffelkombinat
teilnehmende Haushalte sind nicht mehr nur reine Konsumenten von Lebensmitteln, sondern sie werden Schritt für
Schritt zu den Produzenten ihres eigenen Bio-Gemüses.
Der einmalige Genossenschaftsanteil liegt bei 150 € und
die Beteiligung an den Jahreskosten beträgt 816 €. Das Gemüse, das die Haushalte über das Kartoffelkombinat beziehen,
ist kein Einkauf bei einem Ökokisten-Lieferservice, sondern
das Ergebnis des gemeinschaftlichen Engagements. Sein
persönliches Engagement in der Genossenschaft kann man
nach Belieben selbst dosieren. Alles ist denkbar, vom stillen
Genießer über den gelegentlichen Erntehelfer bis hin zum
engagierten Initiator eigener Projektideen.
ARD-Beitrag über uns: www.kartoffelkombinat.de/tv
Kartoffelkombinat eG
Durasweg 3, 81247 München
Naturlandgärtnerei Schönbrunn
Kräuterweg 1, 85244 Schönbrunn
www.kartoffelkombinat.de
www.facebook.com/kartoffelkombinat
Wir bieten ihnen ab Mitte März eine Auswahl
an Gemüse-Jungpflanzen und Kräutern.
Hofladen, Schlagweg 8, 81241 München
Mo., Mi., Fr.
12.00 - 18.00 Uhr
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Bewahrung der Schöpfung
Immer mehr Ackerboden geht verloren, dabei ist er die „Grundlage unserer
Existenz“ – und so startet der Landschaftspflegeverband Freising ein ethisches Projekt. „Wasserpflanzenbiotop“ steht auf dem Schild aus Holz. Die
weißen, aufgemalten Buchstaben blättern bereits ab. Wind und Wetter nagen an dem alten Schild, das am Rande eines Tümpels steht. Brennnesseln
und Schilf wuchern rings herum. Befestigt ist es an einer Eisenstange, die
etwas schief und verrostet aus dem Boden ragt. Es scheint so, also ob das
Schild langsam aber sicher zu einem natürlichen Teil des Biotops werden
würde. Von Sebastian Schulke
Auch die Felder und Wiesen rund um
den Tümpel wirken so, als ob der Mensch
nicht übermäßig eingreift und der Natur freien Lauf lässt. Zumindest mit ihr
zusammen spielt. Denn statt blanken
Ackerflächen, die äußerst effizient mit
modernen Maschinen bearbeitet werden und keinen Spielraum für andere,
natürliche Lebensräume lassen, sind
hier in Scheyern die Felder durch Hecken
unterteilt. Das Maisfeld gegenüber reicht
nicht bis zum äußersten Rand des kleinen
Bachlaufes, sondern endet knapp zehn
Meter davor. Außerdem ragen Büsche
und Sträucher aus den drei Meter hohen
Maisreihen. Das Ganze wirkt recht verwildert. Hat der Bauer etwa keine Zeit,
keine Lust oder kein Geld mehr, um seine
Felder zu bestellen?
Nein, das ist es nicht. „Es geht hier
um die Bewahrung der Schöpfung“, sagt
Matthias Maino, der Geschäftsführer des
Landschaftspflegeverbands Freising. Er
steht vor dem Prielhof des Klosters Scheyern, blickt an dem Wasserpflanzenbiotop
vorbei über die Felder und will etwas
bewegen. In den Köpfen der Menschen
und auf den Ackerflächen der Bauern
– und zwar mit seinem Projekt „Bewahrung der Schöpfung“. Maino erklärt: „Der
Ackerboden ist eine lebensnotwendige
Grundsäule für den Menschen. Aus ihm
entsteht seine Nahrung. Der Boden ist
Wurzel und Herkunft des Menschen, er
ist die Grundlage seiner Existenz. Das
können wir nicht länger ignorieren.“
Neben Erdöl oder Wasser wird auch
die Ressource Boden immer knapper.
Momentan leben auf der Erde um die
sieben Milliarden Menschen – 2050
sollen es über zehn Milliarden sein. Das
bedeutet: Die Städte werden größer und
größer, die Straßen länger und breiter –
und die landwirtschaftlichen Flächen
kleiner und kleiner. Über 30.000 Hektar
Ackerfläche gehen so Jahr für Jahr allein
in Deutschland verloren. Das entspricht
in etwa dem Stadtgebiet von München
mit seinen 1,4 Millionen Einwohnern.
Außerdem kommt es zu einer steigenden
Flächenkonkurrenz zwischen Bauern,
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die eine effiziente Pflanzenproduktion
für Nahrungsmittel (wie Getreide, Obst,
Gemüse) und Grünland-Bewirtschaftung
(wie Milchbauern) betreiben und denen,
die auf erneuerbare Rohstoffe (wie Biogas, Biosprit, Sonnenenergie) setzen.
„Tank oder Teller ist nicht die eigentliche Frage“, sagt Maino. Zumal der
Freisinger Landschaftspflegeverband mit
seinem neuen Projekt genau diese beiden
Bereiche zusammenführt, in dem er auf
lokaler Ebene die Kräfte bündelt – also
Bauern, Bürgermeister, Naturschützer
und Grundbesitzer auf einen gemeinsamen Kurs bringt, der nachhaltig und
respektvoll mit der regional verfügbaren
Fläche umgeht. Dafür sei allerdings ein
ethisches Fundament sehr wichtig. Denn
landwirtschaftliche Flächen sind nicht
nur Ackerböden. „Die Landwirtschaft
muss als Kulturgut gesehen werden.
Bei der Nutzung landwirtschaftlicher
Flächen müssen die Interessen im Hinblick auf ethische Prinzipien wie Wohlergehen, Autonomie und Gerechtigkeit
abgewogen werden“, meint Dr. Stephan
Schleissing, Geschäftsführer des Instituts
Technik-Theologie-Naturwissenschaften
(TTN) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Es mache keinen Sinn, wenn die große
Mehrheit der Bauern ihre Böden weiterhin übernutzen, um Nahrungsmittel für
Dumpingpreise auf dem Weltmarkt zu
verkaufen. Auch der steigende Fleischverbrauch der Menschen weltweit sorge
für eine immer größere Schieflage in der
Landwirtschaft, beanspruche immer
mehr Flächen für Rinder und deren Futtermittel, besonders in Entwicklungsländern. Laut einer WWF-Studie werden für
ein Kilo Rindfleisch außerhalb der Europäischen Union bis zu 49 Quadratmeter
Land benötigt. „Wir bieten jedoch einen
Weg an“,sagt Matthias Maino, „der die
ökonomischen, ökologischen und ethischen Belange erkennen und verstehen
lässt, sie als gleichwertig ansieht und
zusammen spielen lässt.“
Wie der landwirtschaftliche Betrieb
des Klosters Scheyern. Der Prielhof mit
seinen umliegenden Feldern beherbergt Projekte des „Helmholtz Zentrum
München“ – ein international bekanntes
Forschungszentrum für Gesundheit
und Umwelt. Diese bearbeiten unter
anderem Strategien für eine nachhaltige
Nahrungsproduktion im Einklang mit
erneuerbaren Energien. Dabei werden
Agroforstsysteme mit sogenannten
„stockausschlagsfähigen Gehölzen“
angelegt, die aus schnell wachsenden
Hölzern wie Pappeln, Weiden oder
Schwarz-Erle bestehen und wie große
Hecken aussehen, die die einzelnen
Ackerflächen unterteilen.
Es handelt sich also nicht, wie anfangs vermutet, um einen verarmten
oder lustlosen Bauern. Im Gegenteil:
„Diese Hecken haben einen erheblichen
Mehrwert“, sagt Frank Wagener vom
Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) an der Hochschule Trier.
Denn sie seien Teil einer extensiven und
ertragreichen Landwirtschaft, würden
Elemente nachhaltiger Forst- und Landwirtschaft kombinieren, so die Felder vor
Erosion schützen und Nahrungsmittelals auch Energieproduktion auf derselben
Fläche verbinden – rund 90% Nahrung
und 10% Energie. „Monokultur und Überdüngung gehören so der Vergangenheit
an.“ Und nicht nur das: Derart genutzte
Ackerböden fördern die Pflanzenvielfalt,
dienen dem Gewässerschutz, werten die
Landschaft auf, schaffen neue Erholungsräume für den Menschen und geben
Tieren wichtigen Lebensraum zurück.
Fortsetzung in der nächsten Ausgabe
Landschaftspflegeverband Freising e.V.
www.kreis-freising.de/landkreis/landschaftspflegeverband/
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FAIR REGIONAL
Heldenmarkt
MESSE FÜR NACHHALTIGEN KONSUM
14./15. MÄRZ | München | Postpalast
Samstag 10 – 20 Uhr | Sonntag 10 – 18 Uhr | Eintrittspreise: 9 EUR | ermäßigt 6 EUR | Kinder bis 14 Jahre frei Online-VVK: 7,50 EUR | 5 EUR ermäßigt
Lösungen für eine bewusste Lebensweise
Am 14. und 15. März öffnet der Postpalast in München seine Tore bereits zum dritten Mal für Deutschlands
führende Messe rund um nachhaltigen Konsum und alternative Lebensstile. Die Verbrauchermesse möchte
zum bewussten Konsum anregen und so präsentieren sich Unternehmen mit Dienstleistungen und Produkten,
die im Einklang mit den ökologischen und sozialen Ressourcen der Erde stehen sowie biologisch, fair und meist
regional erzeugt werden.
Die Bandbreite der Angebote deckt alle Bereiche des alltäglichen Lebens ab, wie z.B. Mode, Lebensmittel, Wohnen,
Kosmetik, Geldanlagen oder Mobilität. Gewöhnlich sind
die Produkte keineswegs und reichen von veganen Weinen,
Baumsparverträgen, kompostierbaren Kaffeekapseln, Taschen
aus Fahrradschläuchen, der ersten fairen Computermaus bis
hin zum Tesla, dem Sportauto mit Elektroantrieb. Aber auch
renommierte Unternehmen wie beispielsweise die Hofpfisterei,
Rapunzel, Keimling Naturkost und Veganz finden sich unter
den Ausstellern.
Begleitet wird die Messe durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit informativen Fachvorträgen, Workshops,
Ausstellungen, einem Bühnenprogramm sowie mehrfach
stattfindenden Tombola-Verlosungen. Das ganztägige Vortragsprogramm bietet vor allem lokalen Akteuren eine Plattform:
Die Bloggerin Claudia Renner (claudigoesvegan.de) widmet
sich der Frage, wie es sich vegan leben lässt, das Kartoffelkombinat erklärt das Modell der solidarischen Landwirtschaft und
die Honigpumpe zeigt, was das Phänomen von Stadtbienen
ist. Darüber hinaus wird sich mit Themen wie beispielsweise
nachhaltige Finanzanlagen, der Problematik Plastikmüll und
virtuellem Wasser beschäftigt.
Vegane Kochshows, grüne Modenschauen und ein Kinderprogramm mit abwechslungsreichen Mitmach-Aktionen,
einem Puppentheater sowie einer Kletterwand sorgen für ein
interaktives Kennenlernen nachhaltiger Themen schon bei
den Kleinsten.
Der Heldenmarkt vereint damit unterschiedliche Ansätze,
zeigt Produktalternativen und liefert Hintergrundinformationen. Diese kommen keinesfalls dogmatisch rüber, sondern
machen viel mehr Lust auf das Entdecken und Ausprobieren
alternativer Lebensstile. Der Heldenmarkt ist damit eine
wertvolle Adresse für alle Nachhaltigkeitsinteressierten und
diejenigen, die es gerne werden wollen.
der Spatz 1/2015
Wann: Samstag, 14.03. von 10.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 15.03. von 10.00 bis 18.00 Uhr
Wo: Postpalast, Wredestraße 10, 80335 München
Eintritt: Online-Vorverkauf: 7,50 und 5,00 EUR ermäßigt
Tageskasse: 9,00 EUR und 6,00 EUR ermäßigt
freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre
Web: www.heldenmarkt/de/muenchen-2/
www.facebook.de/heldenmarkt/
Veranstalter: Forum Futura UG (haftungsbeschränkt)
Winsstraße 7, 10405 Berlin
Samstag
12:00:Wie bewerte ich mein Geld? Ökofinanz 21
13:00: Hirten der Meere auf hoher See, Sea Shepherd
14:00: Von der fairen Computermaus, Nager IT
14:30: Grüne Modenschau, präsentiert durch Monagoo
15:00:Ein guter Tag hat 100 Punkte!
16:00:Virtuelles Wasser? Lichtmatrix
17:00:Meins ist Deins! Mamikreisel
16:30: Die alltagsnahe Vegan-Show, claudigoesvegan.de
Sonntag
11:00:Fair aus Brasilien – fair nach Deutschland?
12:00: Vegan leben! claudigoesvegan.de
13:00:Unternehmen im Profil: greenXmoney.com
14:00: Warum Imker in die Städte ziehen, Die Honigpumpe
14:30: Die kreative vegane Küche, Restaurant Bodhis
15:00:Bio direkt vom Acker, Kartoffelkombinat
16:00: Plastik – weniger ist Meer, Umweltnetz München Ost
17:00:Wo steht die Energiewende? Greenpeace München
16:30: Grüne Modenschau, präsentiert durch Monagoo
Änderungen vorbehalten
Aktionen an beiden Tagen
Tombolaverlosung 11:30 | 13:30 | 15:30 | 17:30
Vollständiges Programm: www.heldenmarkt.de/muenchen-2/
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Umwelt-Nachrichten: ● Ombudsfrau fordert Transparenz
in der EU
Die Ombudsfrau der Europäischen
Union Emily O’Reilly hat die EU-Kommission dazu aufgefordert, einen verbindlichen Gesetzesrahmen für ihre
Expertengruppen zu schaffen, um eine
ausgewogene Repräsentation unterschiedlicher Interessen zu gewährleisten.
Die Expertengruppen beraten die EUKommission bei Gesetzgebungsprozessen und unterstützen sie bei der Erstellung von Rechtsakten und Strategien.
Laut O’Reilly sollte die EU-Kommission
für jede Gruppe unter Berücksichtigung
der betroffenen Gruppen und der jeweils
benötigten Expertise festlegen, wie dort
unterschiedliche Interessen ausgeglichen vertreten sein können. Außerdem
sei es notwendig, Ausschreibungen für
Bewerbungen in den Expertengruppen
öffentlich zu machen. Organisationen
und Einzelpersonen sollten nur in solchen Gruppen mitwirken dürfen, wenn
sie sich in das EU-Transparenzregisters
eingetragen haben.
Quelle: DNR
● Prüfstelle für Bio-Lebensmittel
gefordert
Der Berichterstatter des Europäischen
Parlaments zur Reform der EU-Ökoverordnung Martin Häusling hat eine EU-weite
Prüfstelle gefordert, die gegen möglichen
Betrug mit Biolebensmitteln vorgehen
soll. Die Reform der EU-Ökoverordnung
und immer wieder auftretende Verstöße
gegen die Regeln der biologischen Landwirtschaft sind der Anlass für Häuslings
Vorschlag. Der Politiker und Ökolandwirt
hält es für richtig, die Biobranche künftig
noch stärker als bisher zu kontrollieren,
um das Vertrauen der Verbraucherinnen
und Verbraucher zu bewahren. Bisher
sieht der Entwurf der EU-Kommission zur
Ökoverordnung dies nicht vor. Häusling
will bis Ende März seinen Gegenentwurf
vorlegen. Darin lehnt er besondere Pestizid- oder Gentechnikgrenzwerte für
Biolebensmittel ab.
Quelle: www.martin-haeusling.de
● Industrie beeinflusst Risikoforschung
Die Gentechnik- und Lebensmittelindustrie beeinflusst die Behörden und
die Risikoforschung zu Themen der AgroGentechnik und Lebensmittelsicherheit
in Deutschland. Diesen Vorwurf erhebt
die Organisation Testbiotech in einem
Bericht. Sie zeichnet darin die Verbindungen mehrerer Mitarbeiter von Behörden
zusammengestellt von Andrea Reiche
und Institutionen zu Gentechnik-Unternehmen und Lobbyverbänden nach.
Um dieser Entwicklung gegenzusteuern,
empfiehlt Testbiotech eine „Anhebung
der Standards zur Vermeidung von Interessenkonflikten bei mit öffentlichen
Geldern finanzierten Projekten zur Risikoforschung sowie bei Mitarbeitern in Behörden.“ Nichtregierungsorganisationen
aus den Bereichen Umwelt-, Verbraucherund Tierschutz müssten beteiligt werden,
wenn Themen und Experten für die mit
öffentlichen Geldern finanzierte Risikoforschung ausgewählt werden.
Quelle: Testbiotech
● Artenvielfalt in der Krise
Der weltweite Verlust der Biodiversität, der Vielfalt an Arten und Lebensräumen, steigt dramatisch. Eine aktuelle
Studie von ForscherInnen der Universität
Wien und des Umweltbundesamtes
zeigt, dass die Folgen von Umweltveränderungen wie Lebensraumzerschneidung und Klimawandel verspätet erkannt
und unterschätzt werden. In den letzten
Jahrzehnten hat sich der durch den
Menschen verursachte Verlust der Biodiversität weltweit dramatisch beschleunigt. Die Folgen sind unübersehbar:
Zerstörung naturnaher Lebensräume,
der rasante Rückgang vieler Arten und
damit gravierende negative Auswirkungen auf Lebensqualität und -grundlagen
der Menschheit. Der Rückgang wichtiger
Bestäuber wie Insekten verursacht hohe
Verluste in der Landwirtschaft, und der
Verlust naturnaher Augebiete verstärkt
gravierend die Auswirkungen von Hochwässern.
Quelle: Sonnenseite
● Rekordzubau bei Windenergie
Erstmals kann die Branche in Deutschland 4.750 Megawatt an Land neu installieren, wie die Deutsche WindGuard im
Auftrag des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE) und von VDMA Power Systems ermittelte. Dies entspricht einem
Wachstum von 58 Prozent gegenüber
dem Zubau im Vorjahr (2.998 Megawatt).
Quelle: Bundesverband Windenergie e.V.
● Biosprit fördert Konkurrenz um Land
und Lebensmittel statt Klimaschutz
Die Nutzung von Pflanzen oder Land
für die Produktion von Bioenergie läuft
Bemühungen zuwider, den Klimawandel
aufzuhalten und die Weltbevölkerung zu
ernähren, lautet das Fazit eines neuen
Berichts des US-amerikanischen World
Resources Institute. Zum einen stelle die
Umwandlung von Pflanzen zu Treibstoff
eine ineffiziente Form der Landnutzung
dar. Um im Jahr 2050 lediglich zehn
Prozent des Spritbedarfs im Transportbereich mit Agrartreibstoffen zu decken,
wären 30 Prozent mehr Energie nötig, als
alle geernteten Pflanzen aktuell liefern.
Sollen 20 Prozent des Energiebedarfs
aus Bioenergie stammen, müsste die
Gewinnung pflanzlichen Materials gar
verdoppelt werden. Zudem konkurriere
die Bioenergienutzung direkt mit dem
Bedarf an fruchtbarem Land für den
Anbau von Lebens- und Futtermitteln.
Quelle: Weltagrarbericht 2015
● 118.000 Stimmen gegen Plastiktüten
Mehr als 118.000 Menschen haben
eine Petition gegen Plastiktüten unterstützt, die die Studentin Stefanie Albrecht
und die Deutsche Umwelthilfe (DUH)
gemeinsam auf der Internetplattform
www.change.org am 14. August 2014 gestartet haben. Darin fordern sie Umweltministerin Hendricks auf, eine Umweltabgabe auf Plastiktüten in Höhe von 22
Cent einzuführen. Allein in Deutschland
werden jährlich mehr als sechs Milliarden
Plastiktüten verbraucht. Jeder Deutsche
verbraucht pro Jahr 76 Plastiktüten. Die
Europäische Union hat sich im November
2014 auf konkrete Zielvorhaben für die
Reduktion von Plastiktüten geeinigt.
Quelle: www.change.org
● Mehr Massentierhaltung trotz
weniger Fleischkonsum
Der Fleischkonsum geht in Deutschland nach Recherchen des Bundes für
Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND) immer weiter zurück, aktuell um
1,3 Prozent im Zeitraum von Januar bis
Oktober 2014. Das entspricht rund einem
Kilogramm weniger Fleischverbrauch pro
Kopf gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Zugleich ist das Ausmaß der industriellen Tierhaltung gegenüber 2013 stark
gestiegen, insbesondere in der Hühnerhaltung. Im Jahr 2014 werden nach
Hochrechnungen insgesamt fast 980.000
Tonnen Hähnchenfleisch verarbeitet.
Damit werden 2014 sieben Prozent mehr
Masthühner zu Fleisch verarbeitet als im
Vorjahr, oft nach leidvollen Transporten
aus anderen Ländern. Gleichzeitig werden Mastanlagen hierzulande immer
größer. In Massentierhaltungen wurden
dieses Jahr rund fünf Prozent mehr Hühner gemästet als 2013. Quelle: BUND
Weitere Umweltnachrichten finden Sie im Internet unter www.derspatz.de
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Ökologische Geldanlagen
Stabilität durch grüne Sachwerte
In Zeiten der Niedrigverzinsung sind viele Anleger auf der Suche nach der passenden Vermögensanlage. Festgeldoder gar Tagesgeldkonten werfen keinen nennenswerten Gewinn mehr ab, doch die Börse ist riskant und den
krisengebeutelten Durchschnittsanleger treibt eher der Wunsch nach Stabilität. Sachwertorientierte Vermögensanlagen mit vermeintlich konservativen Renditen werden von vielen Anlegern immer häufiger der wackeligen
Aussicht auf einen Spitzengewinn vorgezogen. Ökologische Geldanlagen bieten hier eine attraktive Alternative.
Für viele Anleger stellt sich bei jeder Investitionsentscheidung die Frage: Wie kann ich als Anleger sichergehen, mein
Vermögen stabil und risikoarm zu investieren? Ein guter Weg
dahin ist die Überprüfung der Transparenz und Nachhaltigkeit
einer Geldanlage. Da sich gezeigt hat, dass auf dem unübersichtlichen Finanzmarkt sogar vermeintliches Fachpersonal keinen
Überblick wahren konnte, wollen die Anleger ihre getätigten
Investments mehr denn je selbst verstehen und außerdem die
beteiligten Akteure kennen, um deren Vertrauenswürdigkeit
selbst abschätzen zu können. Nur so können sie selbst ihr Portfolio kontrollieren und das Verlustrisiko im möglichen Umfang
eingrenzen. Zwei weitere bewährte Methoden, das Risiko der
Vermögensanlagen zu minimieren, sind außerdem zum einen
Investitionen in Sachwerte mit einem realen Gegenwert und
zum anderen Diversifikation, natürlich des Portfolios, aber auch
innerhalb einer Geldanlage.
Kraftwerkspark II – ein Mix aus regenerativen Energiearten
und europäischen Standorten
All diesen Kriterien entspricht die aktuelle Beteiligungsmöglichkeit des alternativen Energiedienstleisters Green City
Energy, die festverzinsliche Anleihe „Kraftwerkspark II“. Anleger
investieren in festgelegte Kraftwerkspakete aus ErneuerbareEnergien-Anlagen. Durch den Mix aus Windenergie, Wasserkraft
und Photovoltaik an verschiedenen Standorten in mehreren
Energiemärkten wird das Anlagerisiko gestreut. Das erste
Kraftwerkspaket mit einem bayerischen Windpark und einer
norditalienischen Kleinwasserkraftanlage ist bereits platziert.
Nun folgt das zweite Paket mit einem interkommunalen Windpark in Baden-Württemberg, einem bayerischen Windpark
und einem Photovoltaikprojekt in Frankreich, wo sich auch die
Dependance von Green City Energy befindet.
Windpark Altertheim, Kraftwerkspark II, Green City Energy
Attraktive Beteiligungskonditionen
Anleger haben die Wahl zwischen einer zehn- oder 20jährigen Laufzeit bei einer jährlichen Verzinsung von 4,75 bzw. 5,75
Prozent. Als zusätzliche Sicherheit beteiligt sich die Green City
Energy AG selbst mit einer Einlage in Höhe von 0,5 Millionen
Euro am „Kraftwerkspark II“ und erhöht diesen Betrag – bis zum
Ende der Laufzeit nicht verzinst – schrittweise auf insgesamt
fünf Prozent des Anleihevolumens. Über 500 Anleger, darunter
auch eine namhafte Stiftung, haben den „Kraftwerkspark II“
bereits gezeichnet. Der Platzierungsstand von über 22 Mio. Euro
liegt inzwischen knapp bei der Hälfte des Maximalvolumens
von 50 Mio. Euro. Eine Zeichnung ist ohne Agio möglich.
Wesitere Informationen zum Kraftwerkpark II erhalten Sie unter
www.greencity-energy.de/kwpII und Tel. 089 - 890 668-850.
Zur Fastenzeit den CO2-Fußabdruck reduzieren
Die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. ruft zum Beginn der Fastenzeit
dazu auf, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Mit einfachen EnergiesparTipps für den Alltag können alle MünchnerInnen in den vierzig Tagen bis Ostern einen Beitrag zum Klimaschutz
leisten. Die Reduktion der persönlichen CO2-Emissionen ist für Jede und Jeden ohne großen Verzicht möglich.
7,6 Tonnen. Diesen CO2-Fußabdruck hinterlässt jede/r
Münchner/in durchschnittlich pro Jahr. Damit liegen sie weit
über dem für das Weltklima gerade noch verträglichen Fußabdruck von 2,5 Tonnen pro Jahr, den das Umweltbundesamt
empfiehlt. Green City ruft deshalb zum Beginn der Fastenzeit
alle MünchnerInnen dazu auf, sechs Wochen lang die eigenen
CO2-Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt die Münchner
Umweltorganisation einfache Maßnahmen, mit denen Jede/r
bereits sofort starten kann. Schon im morgendlichen Weg zur
Arbeit steckt viel Potenzial zur Emissionsreduktion: Wer statt
dem Auto Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzt,
spart pro Jahr je nach Fahrtstrecke bereits bis zu einer Tonne
CO2. Auch im Büroalltag lässt sich mit kleinen Veränderungen
der Spatz 1/2015
viel erreichen: Wer die Raumtemperatur per Thermostat um 1°C
senkt und abends elektrische Geräte mit einer Steckdosenleiste
abschaltet, senkt den Energieverbrauch deutlich. Nach Feierabend lässt sich mit vegetarischer, regionaler und saisonaler
Ernährung der eigene CO2-Fußabdruck weiter minimieren.
Mit der Aktion will Green City darauf aufmerksam machen,
dass jede/r Einzelne im Alltag mit etwas Achtsamkeit seine
persönlichen Emissionen reduzieren und damit ein Zeichen
gegen den Klimawandel setzen kann. Fastenzeit muss nicht
den totalen Verzicht eines Genussmittels bedeuten. Für den
Klimaschutz braucht es vielmehr zahlreiche kleine Schritte,
die hoffentlich auch nach dem Ende der Fastenzeit nachhaltig
fortgeführt und im Alltag umgesetzt werden. Green City e.V.
Weitere Informationen unter www.greencity.de
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HAUSHALT
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Ökologisch sauber bleiben
Wohnung und Wäsche wollen gepflegt werden. Mit den richtigen Mitteln geht das umweltfreundlich. Viel braucht
es dazu allerdings nicht. Im Gegenteil: Je weniger, desto besser – zumindest was den Gebrauch von Wasch- und
Reinigungsmitteln anbelangt. Denn in der Regel – das zeigt der Verbrauch von etwa acht Kilo pro Kopf – gehen
wir zu sorglos damit um. Beim Wäschewaschen hat der durchschnittliche Haushalt – das hat eine vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie des Öko-Institut Freiburg gezeigt – ein Einsparpotenzial von 35 Prozent
bei Strom und damit auch CO2-Emission. Von Andrea Reiche
Zu viel und zu heiß
Die Autoren haben hier angenommen, dass der Durchschnittshaushalt so wäscht: 40 Prozent Buntwäsche bei 30°C,
45 Prozent Buntwäsche bei 60°C und 15 Prozent Weißwäsche
bei 90°C. Dabei bräuchte es die 90 Grad-Wäsche gar nicht, denn
wirklich schmutzige Kleidung kommt ja fast gar nicht in die
Trommel – Unterwäsche und Hemden werden meist täglich
gewechselt. Da muss nicht mal bei 60°C gewaschen werden,
schon bei 30°C wird die Wäsche sauber. Die meiste Energie
benötigt die Maschine beim Erhitzen des Wassers, mit niedrigen Temperaturen lässt sich also Strom sparen. Und weil Waschen immer die Umwelt belastet und nicht alle Stoffe in den
Kläranlagen vollständig abgebaut werden können, gilt es,
sparsam die richtigen Waschmittel einzusetzen.
Baukastensystem nutzen
Vor allem Bleichstoffe, die in Vollwaschmitteln enthalten
sind, braucht es nicht für jede Wäsche – das schadet auch den
Kleidungsstücken. Am schonendsten wäscht, wer sich an das
Baukastensystem hält: Ein Basiswaschmittel für jede Wäsche
ohne Bleichmittel und je nach Wasserhärte und Verschmutzungsgrad Wasserenthärter und Fleckensalz. Der gezielte
Einsatz des Wasserenthärters erlaubt eine niedrige Dosierung,
Fleckensalz sollte nur eingesetzt werden, wenn die Wäsche
wirklich schmutzig ist. Man kann auch ein normales Kompaktwaschmittel für Buntwäsche nehmen und nach Bedarf Fleckensalz zugeben. Neben einigen ökologischen Herstellern
bietet auch die Waschkampagne ein Baukastensystem an.
Besser ökologisch
Ökologische Waschmittel enthalten keine aus Erdöl hergestellten Stoffe, sie verwenden Tenside aus nachwachsenden
Rohstoffen aus nachhaltigem Anbau. Die verwendeten Enzyme
werden nicht gentechnisch hergestellt. Als das Unternehmen
Ecover im vergangenen Jahr ankündigte, ein Waschmittel mit
gentechnisch hergestelltem Algenöl auf den Markt zu bringen,
waren die Proteste so groß, das die Firma einen Rückzieher
machte.
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Nachhaltig waschen
– wie geht das?
Durch den Einsatz von Waschnuss-Extrakt braucht ein
Waschmittel weniger Tenside. Bei Klar Waschnuss Flüssig z.B.,
werden durch den Einsatz von Waschnuss-Saponin 10% an
anionischen und nichtionischen Tensiden auf der Basis von
Palmkernöl eingespart.
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Saponin aus Waschnuss-Schalen ist ein hochwirksamer
Wasch-Rohstoff und daher eine ideale natürliche Alternative
zu herkömmlichen Tensiden.
Die wild wachsenden Früchte des Waschnussbaumes bergen das wertvolle und sehr ergiebige Saponin, das in einem
einfachen Verfahren ohne Zusatz von Chemikalien gewonnen
wird. So entsteht der 100% pflanzliche Rohstoff für Wasch- und
Reinigungsprodukte, der vollständig biologisch abbaubar ist.
Saponin aus Waschnuss-Schalen ist obendrein auch noch
sehr hautverträglich. Auch den dermatologischen Test, der
für die Klar Produkte Standard ist, besteht die Waschnuss mit
einem exzellenten Ergebnis. Nachhaltig ist, wenn Hautallergien
vermieden werden können.
Ein sehr gute Waschleistung ist in diesem „Naturwaschmittel” kombiniert mit einer sehr guten Schonung der Fasern
und Farben. Die Fasern werden geglättet, die Wäsche wird
wunderbar weich ganz ohne Weichspüler und lässt sich ganz
leicht und schnell bügeln.
Neben verschiedenen Waschmitteln, Spülmittel und Seifen,
wird das Waschnuss-Saponin auch bald im neuen Colorwaschmittel der Marke Klar eingesetzt.
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20.02.15 09:12
der Spatz 1/2015
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Weichspüler sind für eine saubere Wäsche völlig unnötig
und sollten wenn überhaupt nur äußerst sparsam verwendet
werden.
Die Siegel Ecozert und die Europäische Umweltblume
zeichnen ökologische Waschmittel aus. Das Umweltzeichen Blauer Engel findet man neuerdings
auch auf Handgeschirrspülmittel, Allzweck-, Sanitärund Glasreinigern, die möglichst
wenig umwelt- und gesundheitsbelastende Stoffe enthalten und durch anaerobe
biologische Abbaubarkeit der Tenside Gewässer
schonen.
Ö K O L O G I S C H
K O N S E Q U E N T
NEU
Beim Putzen: Keine aggressiven Reiniger
Beim Einsatz von Putzmitteln im Haushalt darf man ruhig
bescheiden sein. Auch hier gilt: Alle Reiniger belasten die Gewässer, von daher sollte man schon beim Einkauf auf besonders
umweltfreundliche Produkte achten. Tenside, Säuren, Enzyme
und Bleichmittel – diese Inhaltsstoffe sind in Reinigungsmitteln
enthalten: Tenside verringern die Oberflächenspannung des
Wassers und helfen so, Fette zu lösen. Säuren sind wirksam
gegen Kalk, Enzyme rücken eiweiß- und stärkehaltigen Flecken
zu Leibe und Bleichmittel den Farbstoffen. Heutzutage müssen
Tenside vollständig biologisch abbaubar sein, bei den Duft- und
Konservierungsmitteln gibt es allerdings keine gesetzlichen
Vorgaben.
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Neue Kennzeichen für Gefahrstoffe
Bis Anfang Juni müssen alle Hersteller auf das neue internationalen Kennzeichnungssystem für gefährliche Stoffe
umgestellt haben: Das Warnsysmbol zeigt ein
großformatiges Ausrufezeichen in roter Umrandung. Für einen normalen Hausputz braucht
es solche Reinigungsmittel aber gar nicht. Wer
ohnehin empfindlich ist oder leicht allergisch
reagiert, sollte unbedingt auf aggressive Reiniger verzichten.
Chlor, Phosphonate, Hypochlorid, Duft- und Farbstoffe sind
aber nicht nur für unsere Haut und Lunge gefährlich, sondern
belasten die Gewässer. Auch einen WC-Reiniger mit anorganischen Säuren kann man getrost im Regal stehen lassen. Es gibt
ja genug Alternativen zum ökologisch sauberen Putzen.
Vier für den Hausputz
Nur vier Mittel braucht es tatsächlich, um Haus und Wohnung sauber zu halten: Einen Allzweckreiniger, eine Scheuermilch für groben Schmutz, einen Sanitärreiniger auf Basis von
Zitronensäure gegen den Kalk und ein Handspülmittel, das
sich auch zum Fensterputzen eignet. Auf keinen Fall brauchen
Sie für den Hausputz antibakterielle Mittel oder solche mit
synthetischen Duftstoffen: Diese können polyzyklische Moschusverbindungen enthalten, die
Umwelt und Gesundheit schädigen und
Allergien auslösen können. Bakterien gehören zu unserem natürlichen Umfeld und
helfen uns auch dabei, gesund zu bleiben.
Der Umwelt schaden am wenigsten solche Mittel, die aus nachhaltig angebauten Rohstoffen hergestellt sind, wie sie
im Bioladen angeboten werden. l
der Spatz 1/2015
Sogar mehr als natürlich! Denn das Sonett-eigene
biologisch-dynamische Herstellungsverfahren fügt
allen Produkten einen Leben fördernden Impuls
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Weihrauch, Gold, Myrrhe, Lorbeer, Olivenöl und Rosenblütenasche 8-förmig im Oloid bewegt. Mit diesen so rhythmisierten
„balsamischen Zusätzen“ werden Sonett-Produkte „geimpft“.
Darüber hinaus wird das gesamte Prozesswasser in einer
Wirbelkette aus zwölf eiförmigen Gläsern in frei fließenden,
wunderschön ausgeformten Tromben verwirbelt. Sonett-Produkte sind vollständig biologisch abbaubar. Im Vergleich mit
anderen Wasch- und Reinigungsmitteln sind Sonett-Produkte
frei von petrochemischen Tensiden und Enzymen. Sie enthalten keine künstlichen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe.
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Sind Ökohäuser immer Holzhäuser?
Unter einem Ökohaus wird häufig ein Holzhaus verstanden, obwohl auch ein massives Haus ökologischen
Kriterien entsprechen kann. Umgekehrt ist nicht jedes Holzhaus zwangsläufig auch ein ökologisches Haus,
wenngleich vieles dafür spricht. Neben der Frage nach dem Energieeinsatz bei der Herstellung, dem späteren
Energieverbrauch im Betrieb und der Entsorgung spielen auch Emissionen der einzelnen Bauprodukte eine Rolle,
die für den Gebäudenutzer relevant sein können. Von Thomas Schilling, Dipl.-Ing., Architekt
Vorteile des Holzhauses
Für die ökologischen Eigenschaften eines Holzhauses spricht
vor allem sein zentraler Baustoff Holz, wenn er wie üblich aus
der Region kommt. Da es sich dabei um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, dessen Verarbeitung mit einem sehr
geringen Energieaufwand verbunden ist und der darüber hinaus auch noch CO2 speichert. Da Holz von Natur aus einen
geringen Energiedurchlassgrad hat, dämmt Holz gut, spart
damit Heizkosten und weiteres CO2 und wirkt somit auf mehrfache Weise positiv für unser Klima. Schließlich ist Holz sehr
hygroskopisch und wirkt damit auch positiv auf das Raumklima
im Inneren des Hauses.
konstruktion zum Einsatz kommt, bzw. auch wie weitere
Baustoffkombinationen, etwa verklebte Abdichtungslagen,
Bodenaufbauten, Fenster, der Einsatz von ökologisch problematischem Montageschaum, elektrische Installationen etc.
aussehen, können die Nutzer unter schädlichen Emissionen
leiden. Wie auch bei einem späteren Abriss des Gebäudes die
eigentlich gute Wiederverwertungsquote von Holzhäusern in
Frage gestellt werden kann.
Der Innenausbau bestimmt das Raumklima
Insbesondere die zum Rauminneren weisenden Oberflächen
bestimmen wesentlich unser Raumklima. Wenn wir z.B. nach
innen Kunststoffplatten anordnen würden, dann
wären die klimatischen Vorteile unseres Holzhauses
nur noch in Bezug auf den geringen Energieverbrauch
bei Herstellung und Betrieb gegeben, das Raumklima
würde vermutlich leiden. Zum Glück gibt es wohl kaum
Holzhäuser mit nach innen orientierten Kunststoffoberflächen, wogegen dies nach außen schon eher der
Fall sein kann, wenn z.B. auf eine außenliegende Polystyroldämmung ein kunststoffvergüteter Putz aufgebracht wird, wie dies auch im Massivbau häufiger der
Fall ist. Aber auch die häufig in Holzhäusern anzutreffenden Gipskartonverkleidungen sind im Vergleich
etwa zu sichtbar bleibenden Holzschalungen oder
Lehmplatten klimatisch und auch ökologisch im Nachteil. Ähnliches gilt für den Bodenaufbau, der in einem
Holzhaus genauso wie in einem Massivhaus aussehen
kann, z.B. mit Polystyroldämmung, Kunststofffolie und
Zementestrich, verklebtem und vielleicht auch noch
lackiertem Parkett oder ökologischer z.B. mit einer
Attraktive Architektur und energieeffiziente, ökologische Bauweise. Dieses Holzhaus wurde ge- Unterkonstruktion aus Lagerhölzern und Naturfasern
plant und realisiert durch die Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG. www.sonnleitner.de
und einem verschraubten Dielenboden.
Tatsächlich bauen sich aber die wenigsten Menschen massive Holzhäuser, sondern meistens handelt es sich um Holz- Auch ein Massivhaus kann ökologisch sein
Wie wir sehen gibt es im Ausbau geringere Unterschiede
ständerbauten, bei denen die tragende Konstruktion aus Holz
ist. Die Zwischenräume werden dann mit Dämmstoffen auf- zwischen einem Holzhaus und einem Massivhaus. Auch in
gefüllt. Dämmstoffe dämmen wie der Name erwarten lässt einem Massivhaus kann ein ökologischer Innenausbau stattnochmals besser als Holz, so dass die Wandstärke im Vergleich finden. Ebenso gibt es durchaus massive Bauweisen, die man
zu einer massiven Holz- oder gar Ziegelwand reduziert werden als ökologisch bezeichnen kann. An erster Stelle ist hier das
kann, was Kosten spart. Allerdings bedeutet dies auch, dass Lehmhaus zu nennen, die traditionelle Bauweise in vielen
wir nicht mehr rundum von Holz umgeben sind, sondern die Ländern des Südens. Lehm ist ebenso wie Holz ein regionaler
mit Dämmung gefüllten Hohlräume nach beiden Seiten hin Baustoff, der ohne großen Energieaufwand gewonnen und
verbaut werden kann und später problemlos in den Stoffkreismit einer Verschalung oder Platten abgeschlossen werden.
Auch bei den Dämmstoffen gibt es ökologische, etwa aus lauf zurück gegeben werden kann. Auch die klimatischen EiPflanzenfasern, und weniger ökologische wie zum Beispiel genschaften sind abgesehen von der schlechten WärmedämPolystyrol, das energieaufwändig aus Erdöl gewonnen wird. mung, die im Süden keine Rolle spielt, hervorragend. Lehm
Auch letzteres wird gelegentlich in bzw. an Holzhäusern verbaut speichert neben Feuchte auch Gerüche und wirkt aufgrund
und stellt die ökologischen Qualitäten eines solchen Hauses seiner großen Dichte ausgleichend auf das Klima. D.h. im Somin Frage. Auch Mineralfasern, die häufig in Holzhäusern zum mer bleibt ein Lehmhaus mit dicken Wänden länger kühl. Dies
Einsatz kommen, weil sie trotz ebenfalls relativ energieauf- ist ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Holzhaus, das
wändiger Herstellung günstig sind und sehr gut dämmen, aufgrund seiner geringen Masse sehr schnell die Umgebungskönnen nicht wirklich als ökologische Dämmstoffe bezeichnet temperatur annimmt und folglich für wärmere Regionen nicht
werden. Je nachdem welcher Dämmstoffmix in der Gebäude- so gut geeignet ist.
24
der Spatz 1/2015
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Auch traditionelle Natursteinhäuser sind aus regionalen
Baustoffen errichtet und ähnlich wie Lehmhäuser zu bewerten.
Demgegenüber sind moderne Massivhäuser, etwa aus gebrannten Ziegeln, weniger ökologisch, selbst wenn der Ton als
Grundstoff für die Ziegel regional gewonnen sein sollte, was
aufgrund der zunehmenden Zentralisierung der Produktion
immer seltener der Fall ist. Sowohl bei der Ziegelherstellung
wie auch bei anderen Wandbaustoffen, z.B. Kalksandstein oder
gar Beton, werden erhebliche Mengen an Energie benötigt, die
um viele Größenordnungen über der für den Transport der
schweren Baustoffe benötigten Energie liegt. Moderne Massivbauten sind also im Gegensatz zu Holzhäusern keine „CO2Senke“ sondern tragen zum CO2-Ausstoß bei. Ein Vorteil von
Massivhäusern unabhängig ob ökologisch oder nicht, ist allerdings der Schallschutz, der aufgrund der hohen Masse von
massiven Häusern wesentlich besser als im Holzbau ist. Offensichtlich ist auch der Brandschutz bei massiven Häusern besser,
wenngleich Holzbauten durch Brandschutzverkleidungen und
ausreichend groß dimensionierte Balken eine hohe Feuerwiderstandsdauer besitzen können und folglich auch Geschosswohnungsbau damit erfolgreich realisiert wird.
Kombination von Holz- und Massivbau
Wenn wir nun rekapitulieren sehen wir, dass sowohl Holzwie Massivbauten ökologisch sein können. Jedoch spielt in
unserer zeitweise sehr kühlen Witterung die Gebäudedämmung
doch eine wichtige Rolle, weshalb traditionelle Massivbauten
aus Lehm oder Naturstein nicht ideal sind, selbst wenn sie im
Sommer aufgrund ihrer Masse und im Hinblick auf den Schallschutz grundsätzlich dem Holzhaus überlegen sein sollten.
Letzteres spielt zumindest bei Einfamilienhäusern nicht die
größte Rolle, was mit ein Grund dafür ist, warum gerade im
Einfamilienhausbau die Anzahl der Holzbauten hoch ist. Ebenso ist sicher für viele private Bauherren der ökologische Gedanke wichtiger als im Geschosswohnungs- oder Gewerbebau.
Tatsächlich gibt es aber bei beiden Bauweisen Vorteile, d.h.
beim Holzbau der geringe Energieaufwand und die gute
Dämmwirkung und beim Massivbau aufgrund der hohen
Masse klimaregulierende Eigenschaften und ein guter Schallschutz. Es ist also nicht verwunderlich, dass es Bauweisen gibt,
die die Vorteile beider Systeme vereinen. Man spricht hierbei
gelegentlich auch von Hybridbauten. Der klassische Hybridbau
hat einen massiven Kern mit tragenden Wänden aus Ziegeloder Beton und auch Ziegel- oder Betondecken. Dies sorgt für
ausgeglichene Temperaturen im Haus zur warmen Jahreszeit
und einen guten Schallschutz. Die nicht tragenden Außenwände sind dagegen in Holzbauweise, meist als Holzständerkonstruktion, errichtet. Sie übernehmen die Funktion der gut
dämmenden Gebäudehülle, die vorgefertigt und passgenau
angeliefert und in wenigen Tagen montiert werden kann.
Wenngleich Beton und Ziegel wie erläutert einen hohen Energieaufwand für Herstellung und Transport haben, wird dieser
im Hinblick auf das gesamte Haus durch die energiesparende
Bauweise der Außenhülle gemindert und bei richtiger Wahl
der Ausbaustoffe kann durchaus ein sehr ökologisches und vor
allem auch wohngesundes Haus entstehen.
Holzbetonverbundstein
Ein interessanter und einen etwas anderen Weg gehender
Kombinationsbaustoff ist der sogenannte Holzbetonverbundstein, der aus regional gewonnenen Holzspänen, ähnlich
Hackschnitzeln, gewonnen wird, denen eine geringe Menge
von Zement (ca. 3%) beigesetzt wird. Die Mischung wird dann
in Formen gepresst, so dass ein sehr stabiler, sehr schwer ent-
der Spatz 1/2015
flammbarer und auch feuchteresistenter Baustoff entsteht. In
der Regel handelt es sich dabei um Hohlkörper mit Stegen, in
die werksseitig eine Kerndämmung eingelegt wird. Je nach
Wandstärke und Dämmstoffwahl sind dabei fast passivhaustaugliche Werte zu erreichen. Aus ökologischer Sicht ist hierbei
eine Holzweichfaserdämmung ideal. Die mit Dämmstoff auf
der Außenseite ausgelegten Wandbaukörper werden auf der
Baustelle aufeinander gestapelt und geschossweise ausbetoniert. So entsteht eine sehr gut dämmende und massive Außenwand mit relativ guten ökologischen Werten. Auch hier
bestimmt der weitere Ausbau die tatsächlichen ökologischen
Eigenschaften des Hauses.
Fazit
Unter ökologischen Aspekten ist das Holzhaus nach wie
vor in unseren Breiten die erste Wahl. Allerdings sprechen einige bauphysikalische Vorteile auch für massive Gebäude.
Durch Kombination beider Bauweisen lassen sich diese Vorteile nutzen ohne zu große ökologische Kompromisse eingehen
zu müssen. Der Innenausbau ist unabhängig von der Grundkonstruktion des Gebäudes maßgeblich an der ökologischen
Gesamtbilanz und an einem gesunden Wohnklima beteiligt.
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Green City e.V. kostenfrei beraten
lassen. Alexandra Schmidt und
Wolfgang Heidenreich freuen
sich, dass ihr Beratungsangebot
so gut angenommen wird. „ Jede
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von interessierten Bürgerinnen
und Bürgern. Es ist toll zu sehen,
wie sich die Münchner für das
Grün in ihrer Stadt einsetzen.“
Besonders häufig kämen Fragen
zu Begrünungen an Wärmeverbundsystemen, aber auch
zum Erhalt bestehender Begrünungen. „Wir hoffen, dass die
Nachfrage weiter steigt“, lacht
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in München!“
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interessierten Laien, die in gesunden Häusern leben, arbeiten und – was an erster Stelle steht –
schlafen, entspannen und regenerieren wollen.
Wolfgang Maes klärt stets praxisnah und leicht verständlich auf: über elektrische und magnetische Felder von Elektroinstallationen und Stromverbrauchern, über die elektromagnetische
Strahlung des Mobilfunks, von Handys, Schnurlostelefonen, Babyphonen, Computer-, Internetund Smart-Techniken, Radio, TV und anderen Sendern, über Elektro- und Magnetostatik als
Folge von Synthetik und Stahl, über Radioaktivität und Radon aus Baustoffen und dem Bodengrund, über geologische Störzonen, außerdem über Schallwellen vom Infra- bis Ultraschall
und Vibrationen und über Licht von der Glühbirne bis zur Energiesparlampe.
Er gibt Tipps zur Messung und Sanierung hausgemachter Umweltrisiken und stellt alltägliche,
berührende Fallbeispiele vor. Er bietet viele praktikable Möglichkeiten zur dringend notwendigen
Stressreduzierung, informiert über wissenschaftliche Forschungsergebnisse, kommentiert die
neuesten Verordnungen und Grenzwerte, lässt kritische Fachleute aus aller Welt zu Wort
kommen und hat seine eigene aus Erfahrung resultierende Meinung.
Prof. Dr. Anton Schneider schreibt im Vorwort: “Spannend, interessant, hilf- und lehrreich,
auch humorvoll und provozierend von der ersten bis zur letzten Seite. Millionen könnten
geheilt oder vor Erkrankung geschützt werden, allein durch Anwendung baubiologischer
Erkenntnisse. Mit der Ausrede von Unkenntnis lässt sich Untätigkeit jetzt nicht mehr rechtfertigen. Ein informativer, lesenswerter,
engagierter und aufrüttelnder Tatsachenbericht!”
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der Spatz 1/2015
BAUEN & WOHNEN
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ecoQuartier
In Pfaffenhofen entsteht gerade das ecoQuartier, ein
ökologisches Baugebiet mit durch und durch nachhaltigem Wohnkonzept auf der Basis einer modernen,
harmonischen städtebaulichen Architektur.
ecoQuartier ist ein in Deutschland wohl einzigartiges
Stadtteilentwicklungskonzept, das für das Zusammenspiel
der Bereiche Ökologie, Ökonomie und der sozialen Aspekte
des Wohnens steht. Ein Konzept, das auf Basis konsequenter
Baubiologie und Architektur einen verantwortungsvollen
Lebensstil in Einklang mit natürlichen Gegebenheiten bringt,
ohne auf einen zeitgemäßen Lifestyle zu verzichten. Das Baugebiet liegt verkehrsgünstig, nur wenige Kilometer von der
Autobahn A9, München/Nürnberg entfernt. Pfaffenhofen ist
eine gewachsene Stadt – und eine wachsende Stadt – ideal,
um sich dort anzusiedeln und Pfaffenhofen hat alles, was der
Mensch braucht.
Das ecoQuartier ist eine Siedlung mit architektonisch aufeinander abgestimmten Gebäude-Gestaltungsformen. Aus
dieser Konzeption ergibt sich eine lebendige Vielfalt, bei der
sich der Ausdruck der verschiedenen Gestaltungselemente
wechselseitig steigert und gleichzeitig zu einer harmonischen
Gesamtwirkung der Gebäudeensembles beiträgt.
Im Tal- und Bergdorf des ecoQuartier baut die Fa. Sonnleitner
Holzbauwerke ökologische, energieeffiziente Holzhäuser mit
besten baubiologischen Eigenschaften, gesundem Raumklima
durch diffusionsoffene Klimawandsysteme und hohem Massivholzanteil bei besten Dämmeigenschaften mit gleichzeitig
hohem Wärmespeichervermögen. Wesentlicher Bestandteil
sind dabei der respektvolle Umgang mit natürlichen Gegebenheiten und der Einsatz von baubiologischen, wohngesunden
und schadstofffreien Bauweisen. Sonnleitner bietet umfassenden „Alles aus einer Hand“-Service von der Beratung über
die individuelle Planung bis hin zum komplett schlüsselfertig
ausgebauten Holzhaus inklusive Haustechnik. Der Bauherr hat
einen Ansprechpartner, der ihn während aller Projektstufen
durchgängig betreut.
Das ecoQuartier will eine ökologisch und sozial intakte und
gesunde Lebensumwelt schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei
eine hochwertige, ökologische Siedlung, in die umgebende
Landschaft am Rande der Stadt Pfaffenhofen integriert. Die
Landwirtschaft als Ausgangspunkt der Siedlung wird eingebunden und thematisiert. Die Landschaft ist Teil der Siedlung und
die Siedlung ist Teil der Landschaft, mit fließenden Übergängen.
Der Straßenbau ist bis auf die Verschleißschicht fertig gestellt
und die ersten Häuser werden gerade bezogen.
der Spatz 1/2015
ecoQuartier / Pfaffenhofen
Was sind die wichtigsten Kriterien für ein richtig gutes
Wohnhaus? Sie wissen oder ahnen es: die Lage, das Umfeld,
das gesunde Wohnen. Genau dafür finden Sie die optimalen
Voraussetzungen in der neu entstehenden, vorbildlich ökologischen Wohnsiedlung „ecoQuartier“ in Pfaffenhofen a. d.
Ilm: Die schöne Lage am Stadtrand unweit vom Stadtplatz,
das anspruchsvolle architektonische und ökologische Konzept und die wohngesunden Holzhäuser von Sonnleitner.
Gerne stellen wir Ihnen die Besonderheiten vor und würden
uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
Sonnleitner-Niederlassung Eresing
Dipl.-Ing. Werner Tochtermann
Frietinger Straße 1, D-86922 Eresing
Tel. 08193 938641, Fax 08193 938650
E-Mail: Eresing@sonnleitner.de
Für Einfamilien- und Doppelhäuser sind etwa 30 Bauplätze
vorgesehen, der Rest ist im Geschoßwohnungsbau geplant.
Zudem sind 20 gewerbliche Bau-Grundstücke ausgewiesen.
Bei der Konzeption und der praktischen Erschließung
des ecoQuartiers wurde streng darauf geachtet, dass jedes
umgesetzte Detail, dem „Naturgesetz“ bzw. dem „Geschäftsmodell“ der Nachhaltigkeit entspricht. Das ecoQuartier ist ein
ökologisches Muster-Baugebiet: die Wärmeversorgung erfolgt
über ein zentrales Biomasse-Blockheizkraftwerk, Regenwasser
wird über offene Retentionsflächen geführt, Grauwasser wird
biologisch aufbereitet und für die Toilettenspülung verwendet
und Strom wird regenerativ erzeugt. Das ecoQuartier ist eine
Einladung, sich bewusst für ein nachhaltiges Lebens-, Bau- und
Wohnkonzept zu entscheiden.
Interessierte wenden sich bitte an:
Werner Tochtermann, Sonnleitner-Niederlassung Eresing
Frietinger Str. 1, 86922 Eresing, Tel. 08193-938641; Fax -938650
E-Mail: eresing@sonnleitner.de
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BAUEN & WOHNEN
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Naturkalk an der Wand setzt Schimmelpilze aufs Trockene
Gesundheitsrisiko Wohnschimmel
– vorbeugen ist besser als heilen
Dass Schimmel zu den größten Wohnplagen gehört und die Gesundheit gefährden kann, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Wohnschimmel lässt sich nicht alleine mit fehlerhaftem Lüftungsverhalten erklären oder auf
den Altbau reduzieren. Auch in Neubauten nistet er sich zunehmend ein. Die Ursache ist immer die gleiche:
Feuchtigkeit. Doch wieso waren früher z.B. Kellerwände fast immer feucht, aber kaum von Schimmel befallen?
Das Erfolgsgeheimnis von damals wirkt noch heute: Putze und Farben aus Naturkalk. Die entziehen mit ihrem
hohen pH-Wert dem Schimmel die Lebensgrundlage.
Ungefähr 35% der deutschen Haushalte sind von
Schimmelbefall betroffen. Im
Altbau sind die Gründe hierfür
oft schadhaftes Mauerwerk
und fehlende Dämmung, in
sanierten Gebäuden und Neubauten ist es die hermetische
Abdichtung, die dem Schimmel
seine Lebensbedingungen
schafft und nicht ausgetrocknete Rohbauten. Durch Mörtel,
Beton etc. werden hier bis zu
20.000 Liter Wasser eingebracht. Dazu kommt: Ca. 40 %
der Haushalte sind Singlehaushalte, oft mit mangelnder Gelegenheit zum Lüften. Und: In
einem Mehrpersonenhaushalt
entstehen täglich bis zu 12 Liter Feuchtigkeit durch Atmen, Duschen, Kochen etc. Schimmel besiedelt häufig das Badezimmer,
wo 53 % der Betroffenen Schimmelbefall beklagen, gefolgt von
Schlafzimmer und Küche. Neben der Vermeidung von Feuchtigkeit kommt v.a. den Wandoberflächen eine Schlüsselfunktion
dabei zu, dem Schimmel keine Angriffsfläche zu bieten. Denn
Vorbeugen ist besser als heilen. Hat sich der Schimmel erst
eingenistet, hilft nur eine gründliche Sanierung, i.d.R. mit der
chemischen Keule. Die wiederum bekämpft zwar Schimmel,
ist aber selbst oft nicht unbedenklich für Mensch und Umwelt.
„Die Natur hält ein wirkungsvolles Mittel gegen
Schimmel bereit, das schon
die alten Römer kannten.
Farben und Putze aus reinem
Kalk sind stark alkalisch und
damit für den Schimmelpilz
sprichwörtlich ätzend“, erklärt
Thomas Bühler von HAGA.
Durch die Fähigkeit von Kalk,
Feuchtigkeit aufzunehmen
und wieder abzugeben, finden
Schimmelpilze das zum Überleben notwendige dauerhaft
feuchte Milieu nicht vor. Und
die Feuchteregulierung verbessert das Raumklima spürbar.
Naturkalkfarben und -putze
bekommt man v.a. im ökologischen Baustoffhandel und kann sie auf allen entsprechend
vorbehandelten Wänden anbringen.
Im NaturBauZentrum Veit in Pöttmes, Schrobenhausener
Str. 17 findet in Zusammenarbeit mit der VHS am 26. März
um 19 Uhr ein Schimmel-Infoabend statt, der über mögliche
Ursachen und natürliche Abhilfen informiert.
Teilnahmegebühr 8,00 €. Anmeldung unter Tel. 08253 - 1021
oder E-Mail info@naturbauzentrum.de
Weitere Infos zu Wandgestaltung mit Naturkalk und SeminarFoto: haganatur.de
terminen unter www.haganatur.de
Mit Naturkalk gegen Schimmel
Wie Sie Wohnschimmel einfach vermeiden können
Weitere Infos erhalten Sie bei folgenden Fachpartnern:
Gütter
Naturbaustoffe
Eichhornweg 1
83512 Wasserburg
Tel.: 08071 1303
Naturbauzentrum G. Veit
Schrobenhausener Str. 17
86554 Pöttmes
Tel.: 08253 1021
Werkstatt holz & farbe
Urbanstr. 2
93059 Regensburg
Tel.: 0941 41686
Naturbau Ammersee
Gewerbegebiet 4
82399 Raisting
Tel.: 08807 9491209
LebensArt GmbH
www.guetter-wbg.de
www.naturbauzentrum.de
www.werkstattholzundfarbe.de
www.naturbauammersee.de
www.lebensartfreising.de
Naturwarenhaus FFB
Auf der Lände 3
82256
Fürstenfeldbruck
Tel.: 08141 18491
NaturBauHaus
Tegernseer Landstr. 103
81539 München
Tel.: 089 69759090
Gasteig
www.naturbaumarkt.de
www.gesundbaumarkt.de
www.naturwarenhausffb.de
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www.haganatur.de
Naturwaren Handels GmbH
Preysingstrasse 15
81667 München
Tel.: 089 481049
Pixner GmbH
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Malerarbeiten
Am Schlichtfeld 11
82541 Münsing
Tel.: 08177 998484
www.pixner.de
natürlich bauen und wohnen
Erdinger Str. 45
85356 Freising
Tel.: 08161 887137
Reiner Natürliches
Bauen & Wohnen e.K.
Bärndorf 3
94327 Bogen
Tel.: 09422 805546
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der Spatz 1/2015
BAUEN & WOHNEN
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BaumHaus – das Haus aus ganzen Bäumen
Wohnen und Leben im Holzhaus: Holz als Baustoff liegt im Trend. Denn kaum ein anderer ist so umfassend in
der Lage, allen Anforderungen an das „Nachhaltige Bauen“ gerecht zu werden wie Holz. Mit diesen zukunftsorientierten Anforderungen geht auch ein Höchstmaß an Behaglichkeit für die Bewohner einher. Die Zimmerei
Brunthaler aus Egglham im Landkreis Rottal-Inn hat sich schon frühzeitig auf innovative Konzepte im Massivholzhausbau spezialisiert.
Behaglichkeit durch Natürlichkeit
Das besonders behagliche Raumklima eines Brunthaler
BaumHauses resultiert vor allem daraus, dass die ursprünglichen Eigenschaften reinen Holzes erhalten werden. Die
innovative Monoblockbauweise ermöglicht es, massives
Vollholz völlig chemiefrei – also ohne Leim, Kunststoff oder
chemischen Holzschutz – zu verbauen. Neben dem Baustoff
Holz wirkt sich auch der völlige Verzicht auf synthetische
Substanzen spürbar positiv auf das Raumklima und damit
das Wohlbefinden der Bewohner aus: Zu jeder Jahreszeit
angenehme Oberflächentemperaturen in den Inenräumen,
die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften von Massivholz,
das Fehlen synthetischer Allergene sowie nicht zuletzt die
hervorragenden Dämmeigenschaften gegenüber Wärme und
Schall schaffen ein Höchstmaß an Behaglichkeit. Daneben
schützt die metallfreie Holzkonstruktion in nicht unerheblichem Maße vor hochfrequenter Strahlung von außen.
Eigenschaften des natürlichen Baustoffes erhalten
„Die Grundlage für den hohen Klimakomfort bietet Holz,
die konstruktive Umsetzung aber entscheidet, inwieweit die
natürlichen Eigenschaften des Baustoffes dem Bewohner
erhalten bleiben“, meint Walter Brunthaler, Inhaber der
Zimmerei Brunthaler. Die Verwendung von stehenden Vollholzbalken ist eine Besonderheit des Monoblocksystems, die
diese völlig leimfreie Konstruktion in höchster Formstabilität
und Standfestigkeit ermöglicht.
BaumHaus – kein Haus von der Stange
Jedes Brunthaler BaumHaus ist ein Unikat. Individuelle
Planung für architektonische Einzigartigkeit und für die
Berücksichtigung persönlicher Bedürfnisse stehen im Vordergrund. Vom kleinen, feinen Bungalow bis hin zu mehrstöckigen Wohn- oder Geschäftsgebäuden bietet das Brunthaler
Monoblock-System Lösungen. Dabei muss ein Brunthaler
BaumHaus nicht zwangsläufig in rustikaler Holzoptik aufwarten. So können z. B. mineralische Verschalungen, natürliche
Lehm- oder Kalkputze innen und/oder außen wie auch kreative Farbgestaltung die optische Ausstrahlung weitreichend
individualisieren.
„Zumeist werden Mischformen gewünscht. Das heißt, dass
die Häuser teilweise auch optisch ihren Holzhauscharakter
behalten und teilweise mit Schalungen, Putzen oder Anstrichen versehen werden“, erklärt Walter Brunthaler, „und es wird
zunehmend auf Holzschutzanstriche außen verzichtet – dies
zum einen aus Gründen der Schadstofffreiheit, zum anderen
aber auch, weil es großteils gar nicht nötig ist!“ Durch die
Verwendung thermisch behandelten Holzes und geeignete
Konstruktionen kann nämlich durchaus auf chemischen
Holzschutz verzichtet werden. Und eine „ehrwürdig ergraute“ Holzfassade ist keineswegs ein Hinweis auf Verschleiß,
sondern vielmehr Ausdruck robuster Natürlichkeit.
Weitere Informationen zum Brunthaler BaumHaus erhalten
Sie unter www.brunthaler-baumhaus.de
oder Telefon 08543 62404-00.
www.brunthaler-baumhaus.de
Zwei Balken aus einem 100-jährigen Baum.
Sonst nichts. Denn stehende Vollholzbalken
sind die Grundlage für das Haus aus massivem,
natürlichem Holz – für das BaumHaus eben!
Zimmerei Walter Brunthaler, Pfarrkirchener Straße 31, 84385 Egglham, Deutschland
Tel. +49 8543 62404-00, Fax +49 8543 62404-10, info@walter-brunthaler.de, www.walter-brunthaler.de
der Spatz 1/2015
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BAUEN & WOHNEN
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Zirbenstuben – immer etwas besonderes ...
... maßgeschreinert, massiv, ausgewählt
Wo auch immer man sich in den Alpen bewegt, der Übergang vom Bergwald zur waldfreien Höhenstufe ist eine
markante Lebensraumgrenze. Höher als alle anderen Baumarten steigt die Zirbe und wagt sich in Bereiche vor,
in denen andere Gehölze kaum mehr Überlebenschancen haben.
Sie wächst langsam, wird bis zu 20 Meter hoch und bis zu
1000 Jahre alt. An ihrem Standort erfüllt sie dabei eine wichtige
Schutzfunktion gegen Lawinen und Hangerosionen. So wie ein
Dach das Haus, schützt sie als Bodenbewehrung und erstes
Hindernis für Schnee- und Geröllmassen den Wald und das Tal
vor den Folgen extremer Witterungseinflüsse.
Ihr feinjähriges, gelblich ockerfarbenes Holz ist sehr dauerhaft. Im alpinen Raum wird sie wegen des angenehmen Duftes
seit Jahrhunderten besonders auch zum Einrichten kompletter
Stuben und Zimmer verwendet.
Vielleicht haben Sie es auch schon einmal erlebt – dieses
Gefühl in einer jahrhundertealten Zirbenstube – die besonderen
Schwingungen, den sympathisch leichten Duft, der dauerhaft
bleibt? Das kommt nicht von ungefähr: Das Johanneum Research Institut in Granz hat es bewiesen. Zirbenholz hat eine absolut positive Wirkung auf den Erholungsprozess der Menschen
und führt zu einer niedrigeren Herzfrequenz bei körperlicher
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und mentaler Belastung.
Oft wird „Zirbenstube“ mit
dem traditionellen, rustikalen,
alpenländischen
Stil gleichgesetzt.
Ko n ra d K re i tmair, der Schreinermeister und
Diplomgestalter,
ist davon überzeugt, dass dem
nicht unbedingt
so sein muss. Es
ist alleine Sache
Ihres persönlichen Geschmackes, für welche
Gestaltung Sie
sich entscheiden. Von Anfang an sind sie in den gemeinsamen
Entstehungsprozess Ihrer Wohnträume mit eingebunden.
So kann eine Stube aus Zirbenholz durchaus auch moderner
Innenraumgestaltung entsprechen.
Mit seinen Schreinern, die etwas verstehen vom Holz und
seiner Bearbeitung, fertigt Konrad Kreitmair Ihren individuellen Wohlfühlraum aus massiver Zirbelkiefer. In Ihrer maßgeschreinerten Stube oder Ihrem Schlafzimmern werden sie sich
wohlfühlen – über Generationen.
Wenn Sie mehr über die vielfältigen Möglichkeiten der Zirbe
erfahren wollen, beantwortet Ihnen Herr Kreitmair gerne Ihre
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Das Regalsystem Flexi Tube Nature von Kißkalt Designs
besteht aus der Kombination von Buchenholzröhren.
Zusammengehalten werden die aufeinanderliegenden
Regalröhren mit aufgesteckten Edelstahlklammern.
Das Regal ist in Einzelteilen bestellbar und absolut
flexibel im Gebrauch.
Bei Flexi Tube Nature handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Regalsystems Flexi Tube. Bei der ursprünglichen
Version werden die aufeinanderliegenden Röhren durch
eine außen angebrachte Ummantelung aus Wollfilzen bzw.
EVA-Schaum rutschfest gehalten und am Boden mit Keilen
gestoppt. Das modifizierte Regalsystem Flexi Tube Nature
zeichnet sich durch eine Materialreduzierung aus. Die einfache
Montage erfolgt durch die hinzugefügten Edelstahlklammern,
die sowohl die bisherige Ummantelung der Röhren, wie auch
die Bodenstopper ersetzen.
Als gestalterisch neuer Effekt lassen sich die in zwei
Größen erhältlichen Röhren in beliebiger Anzahl neben- und
übereinander anordnen und somit zu Regalskulpturen oder
transparenten Raumteilern türmen. Im Inneren ruht ein Regalboden, der als Ablagefläche für den Wohn- und Officebereich
dient. Optionale Wandhalter machen aus jeder Regalröhre ein
individuelles Wandregal.
Bei der Verarbeitung der Regalröhren achtet Kißkalt Designs auf ökologische Wachs-Öle. Die geformten Holzröhren
werden aus zertifizierten Hölzern aus Deutschland gefertigt.
Alle Teile werden in Deutschland produziert.
Kißkalt Designs, Fürther Straße 98-100, 90429 Nürnberg
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OASIS Wohnkultur & Naturmatratzen. Das ökologisch bewegte
Einrichtungshaus in München zählt zu den ersten Adressen der
Stadt für nachhaltige und gesunde Wohn-Kultur in zeitloser
Formensprache.
OASIS-Geschäftsführer Uwe Beutler hebt vor allem den Gewinn an persönlicher Lebensqualität hervor, das ein Wohnmilieu
mit Naturmaterialien aus einem nachhaltigen Produktkreislauf
vermittelt: „Vögel suchen instinktiv Gräser und
andere Naturmaterialien für ihren Nestbau
zusammen, weil sie biologisch ihrer eigenen kreatürlichen Energie entsprechen.
Aus dem gleichen Grund fühlen sich auch
Menschen wohler und gesünder, wenn sie in
einer natürlichen Wohn-Umgebung leben."
Seit der Gründung des Unternehmens im
Jahr 1992 freut sich der Öko-Pionier über ein stetig wachsendes
Interesse seiner Klientel an schadstofffreien, einwandfreien
Natur-Möbeln. Anfangs, so Beutler, habe man ihn noch skeptisch als "Öko" oder "Müsli" bezeichnet, aber diese Zeiten seien
lange vorbei. „Dank der Aufklärung in den Medien wissen
immer mehr Kunden, dass viele ihrer Allergien auch auf die
bei der Möbelverarbeitung verwendeten Beizmittel, Lacke oder
Klebstoffe zurück gehen. Bei uns suchen sie Möbel, die dank
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Naturmode im Frühjahr/Sommer 2015
Die neue Lässigkeit
Der Frühling zaubert neue Kleider – auch in der Naturmode. Wir stellen
Ihnen innovative Ideen und Kreationen von Designern nachhaltig produzierter Mode für Frühjahr und Sommer vor. Lassen Sie sich für eigene
Outfits inspirieren! Von Katrin Speer
für Kinder von Baumwollbauern in Indien/Indore. Drei Euro pro verkauftem
Exemplar kommen dem Projekt zugute.
89 Prozent der Lanius-Sommerkollektion
ist GOTS-zertifiziert, 100 Prozent fair
produziert.
Elegante Frida Kahlo-Serie
Flower Power: Gecrashte Bluse im Voile-Print aus
GOTS-zertifizierter kbA-Baumwolle
Foto: Madness
„Sporty Chic“ rückt in den Blickpunkt!
Lässige und edle Teile werden zu einem
neuen Casual-Look kombiniert. Die
Schnitte sind komfortabel, die Materialien nachhaltig, die Farben sommerlich
bunt. Jeanshemden und kurze Kastenjacken, schmale Bermudas und Jumpsuits
sowie Etui- und Hemdblusenkleider liegen im Trend. Topmodisch sind FlowerPower-Dessins und Statement-Prints mit
Kunstmotiven. Sweatshirt, Jogginghose
und Sneakers werden unverzichtbare
Lieblingsstücke.
Pur, verspielt, edel und lässig
...lautet das Kollektionsmotto von
Lanius. Zu den nachhaltigen Materialneuheiten gehört feiner Sommerstrick
aus „Cashlama“, einer sehr feinen, mit
Lurex und Seide veredelten Lamawolle
aus einem bolivianischen Familienbetrieb. Neu ist auch Bionik, eine beschichtete Regenpopeline: Zur Wahl stehen ein
lässiger Parka und ein edler Trenchcoat.
Wer eines der neuen Shirts mit Printmotiven kauft, unterstützt ein Schulprojekt
34
Alma & Lovis stellt starke Frauen in
den Mittelpunkt. Blickfang der Businessund Casual-Kollektion ist eine elegante
Serie mit großflächigen Printmotiven von
der Künstlerin Frida Kahlo. Rock, Top, Kleid
und Tunika – alles aus 100 Prozent kbABaumwolle - wirken fast selbst wie
Kunstwerke. Ein edles Stück (nicht nur)
für’s Büro ist die Langarmbluse mit dekorativer Spitzenborte aus 100 Prozent
kbA-Baumwolle. Zu den Materialneuheiten gehören Shirts aus 100 Prozent kbALeinen-Jersey - geringelt und in tollen
bunten Farben.
Jugendliche Sommerfrische
Die Naturmodekollektion des Hanfspezialisten HempAge steht für sportive
Lässigkeit. Neue starke Farbtöne wie
Smaragd, Turquoise und Lobster sorgen
für Frühlingslaune. In der Damenmode
dominieren jugendlich frische Shirts und
Hosen sowie lässig schicke Kleider. Neu
im Programm sind eine Seidenbluse mit
modischen Halbärmeln in puristischem
Look und ein Shirt in neuartigem HanfJersey. Die Herrenmodelle sind schlicht
und zeitlos. Das Material Hanf bietet
nicht nur hohen Tragekomfort. Es zeichnet sich zudem durch eine herausragende Öko-Bilanz aus.
den langen marineblauen Jerseyrock ist
das überschnittene Ringelshirt – alles
vorwiegend aus 100 Prozent kbA-Baumwolle!
Bretonische Einflüsse
Lana natural wear hat sich bei seiner
Damenmode von der einzigartigen Küstenlandschaft der Bretagne inspirieren
lassen: Für den Strandwalk gibt es Kleider,
Hosen und Röcke in purem, femininem
Design. Die Farbpalette aus Blau- und
Grüntönen, aus Pastellen und Neutraltönen sowie florale Drucke und Ringel im
Matrosenstyle wecken Urlaubsphantasien. Neues hat auch „Rosalie Strick“, das
Jacquard-Strick-Programm mit Rosenund Blumenmustern von Lana, im Angebot. Stöbern Sie doch mal!
www.lanius-koeln.de
www.almalovis.de
www.hempage.de
www.maas-natur.de
www.lana-organic.de
www.madness-online.com
www.braintreeclothing.com
Maritimer Look
– neu interpretiert
Maas steht für ökologisch und fair
produzierte Casualwear. Mit maritimen
Looks stimmt der Naturtextilversender
auf die Frühjahr/Sommer-Saison ein und interpretiert sie neu! Die Strickjacke
mit großen Punkten in den Farben Blau,
Weiß, Rot wird mit blau-weißer Streifenjeans kombiniert. Perfekte Ergänzung für
Mädchenhaft: Cardigan und Blütenrock aus
Organic Cotton Strick und Hanf.
Foto: Hempro Int. GmbH & Co. KG
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Die Macher hinter der Marke: Maas. Natürlich leben...
Von der „Wickelkiste“ zum Naturmodeversandhaus
Wer sich mit den Anfängen der Naturmode befasst, trifft unweigerlich auf die Maas Naturwaren GmbH in Gütersloh. Gisela und Reinhard Maas, Gründer des ostwestfälischen Naturmodeversandhauses, gehören zu den
Pionieren „grüner“ Mode: In diesem Jahr feiert das Unternehmen 30-jähriges Bestehen.
Von Katrin Speer
Als das Unternehmerehepaar in den
80ern gemeinsam mit Freunden nach
einer ökologischen Alternative zur Wegwerfwindel suchte, um nachkommende
Generationen vor stetig wachsenden
Müllbergen zu bewahren, stieß es auf
einen Öko-Windel-Produzenten. Mit
der ersten Sammelbestellung war der
Grundstein für ein Versandunternehmen
– damals noch die „Wickelkiste“ – gelegt.
Neben dem Versandgeschäft gehören heute acht Ladenfilialen und 130
Mitarbeiter zum Unternehmen. „Naturmode ist erwachsen geworden“, bringt
Geschäftsführer Reinhard Maas die Entwicklungen auf den Punkt. „Aus ‚Jute statt
Plastik’ hat sich eine ernstzunehmende
Branche für nachhaltige Mode entwickelt, die nicht nur Überzeugungstäter
sondern auch ‚Normalkunden’ erreicht
– einfach, weil sie schön ist“.
Unternehmen mit persönlicher Note
„Wir sind als unabhängiges Familienunternehmen organisiert und machen
fast alles selbst“, erläutert Reinhard Maas
sein erfolgreiches Unternehmenskonzept nicht ganz ohne Stolz. Modedesign,
Katalogproduktion, Buchhaltung, Lagerlogistik, Callcenter... – alles ist unter
Gründer und Inhaber:
Gisela Kaufmann-Maas und Reinhard Maas
einem Dach vereint. „Die Wege sind kurz,
wir können sämtliche Abläufe überwachen und schnell auf Kundenbedürfnisse
reagieren“, resümiert der ehemalige
Sozialpädagoge die Vorteile.
„Wir bemühen uns um eine persönliche Note und um Transparenz gegenüber
unseren Kunden.“ Glaubwürdigkeit sei
gerade in der Naturmode von höchster
Wichtigkeit. Die Kollektionen werden
aus hochwertigen Naturmaterialien
aus nachwachsenden tierischen und
pflanzlichen Fasern – meist aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder
kontrolliert biologischer Tierhaltung
(kbT) hergestellt. Produziert werde
überwiegend in Deutschland und im
europäischen Ausland. Für die gesamte
Wertschöpfungskette gelten hohe ökologische und soziale Standards.
Teilnehmer am Neuen Bündnis für
nachhaltige Textilien
Das Engagement für eine nachhaltig
produzierte Mode geht über das eigene
Unternehmen hinaus. Reinhard Maas ist
Gründungsmitglied des Internationalen
Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN)
und setzt sich als Vorstandsmitglied für
die Interessen des Einzelhandels ein.
Zudem gehört die Maas Naturwaren
GmbH zu den Erstunterzeichnern des von
Bundesminister Müller initiierten „Neuen Bündnisses für nachhaltige Textilien“.
„Endlich hat die Politik ernsthaftes Interesse an einer Verbesserung der Situation
in der Textilindustrie“, sagt Maas. Der
Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch
und die katastrophalen Arbeitsbedingungen hatten 2013 weltweites Entsetzen
ausgelöst. Das Bündnis will durch eine
Selbstverpflichtung höhere soziale und
ökologische Standards in der globalen
Textil-Industrie bewirken.
Mehr als ein Grund, einfach mal im
neuen Sommerkatalog von Maas zu
blättern... www.maas-natur.de
Der Markt für nachhaltige Textilien wächst
Auf der Ethical Fashion Show Berlin im Januar 2015 stellte der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft
e.V. (IVN) die Entwicklung des Naturtextilmarktes vor und riskierte einen Blick in die Zukunft: Tendenz positiv!
Für die Marktanalyse untersuchte
der IVN die Ergebnisse seiner rund 120
Mitglieder von 200 bis 2013 gemessen an
der prozentualen Umsatzentwicklung im
Vergleich zum Vorjahr. Der Untersuchung
zufolge stieg der Umsatz der deutschen
Naturtextilwirtschaft jährlich durchschnittlich um 5 Prozent. Zwischen 2006
und 2011 erreichte sie sogar zweistellige
Wachstumsraten. Damit erzielte sie ein
deutlich besseres Ergebnisse als der leicht
rückläufige konventionelle Bekleidungsmarkt (minus 1,8* bis 2 Prozent**).
Nachhaltiges Engagement lohnt sich
Die Umsatzentwicklung wertete
IVN-Vorstand Jürgen Schweikardt als
äußerst positives Zeichen für die gesamte
Branche: „Die Zahlen belegen, dass es
sich lohnt, Textilien und Lederwaren
umweltfreundlich und sozialverträglich
herzustellen – sowohl in Hinblick auf
der Spatz 1/2015
Umwelt und Gesellschaft, als auch hin- nun auch die Politik. Zudem habe sich
sichtlich einer erfolgreichen Geschäfts- Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie in anderer Branchen
entwicklung.“
Die Gründe sind laut IVN vielfältig. zunehmend verankert.
Unter anderem hätten die Veränderun- IVN wagt kühne Prognose
Angesichts der positiven Entwickgen in der Messelandschaft wie auch
neue Gesetze (EU-Öko-Verordnung, lungen und trotz vieler Hindernisse und
Herausforderungen wie
REACH und das Abkomglobale Flächenknappheit
men Accord), aber auch
und Probleme bei der
die MedienberichterstatÜberprüfung der internatung über Skandale und
tionalisierten WertschöpKatastrophen einen Beifungskette wagt der IVN
trag geleistet. Zusätzlich
die Prognose, dass sich
hätten Kampagnen von
Naturtextilien und NaNGO’s die konventionelle
turlederwaren zu einem
Textilindustrie unter Druck
Massenmarkt entwickeln
gesetzt. Mit dem von
könnten.
Bundesminister Müller
Bundesminister Gerd Müller erKatrin Speer
initiierten „Neuen Bündnis öffnete die Ethical Fashion Show,
für nachhaltige Textilien“ Foto: Timur Emek/ Getty Images Quellen: *Textilwirtschaft und
engagiere sich seit 2014 for Ethical Fashion Show Berlin **Statistisches Bundesamt
35
MODE
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Frühlingshaftes Farbenspiel
in der neuen Frühjahr/Sommerkollektion von Maas Natur
Die winterliche Tristesse lässt kaum vermuten, aber die zarten Frühlingsanfänge stehen
bald vor der Tür und da dürfen die neuen Sommerparka von Maas natürlich nicht fehlen. Die
etwas längeren Jacken aus Twill-Qualität bringen sie bunt und wetterfest durch den Frühling.
Die neue Frühjahr/Sommerkollektion von Maas besticht durch lebendige Farben, einzigartige Materialien und die konsequente Umsetzung des nachhaltigen Anspruchs. Dieses Jahr
besonders angesagt, die Kontrastfarben Rot und Blau; mit weiß kombiniert wirken sie sanft
und sommerlich frisch.
Auch Leinen bleibt im Frühjahr/Sommer 2015 ein Thema wie zum Beispiel das Maas
Leinenkleid in femininer Optik. Besondere Begleiter für den Frühling sind das Chambray Kurzarmkleid und die Tunikabluse.Das einzigartige an Chambray
ist die schillernde Optik, die durch die Zweifarbigkeit entsteht.
Lassen Sie sich inspirieren
von der neuen Frühjahr/
Sommerkollektion 2015 von
Maas Natur.
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JustJoint – anziehend anders
Die JustJoint UG ist ein Service Unternehmen für Verbände und Organisationen, die für ihre Veranstaltungen
ökologisch und sozial hergestellte Textilien bedrucken- oder besticken lassen wollen. Das Unternehmen versteht
sich als Bindeglied zwischen dem Kunden, mit seinen Wünschen und Ansprüchen, und dem mittlerweile recht
großem Angebot an Textilien mit unterschiedlichsten Qualitäten und Zertifizierungen.
Gruppen, Vereine, Verbände, Pfarreien, Organisationen,
Institutionen und Firmen, die nicht nur irgendein billiges Textil
als Identifikationsträger wollen, sondern (auch mit u.U. kleinem
Budget) ein entsprechend qualitatives, ökologisches und /oder
sozial fair produziertes Kleidungsstück bevorzugen, sind hier
richtig. Beratung wird bei Justjoint großgeschrieben.
Die Umsetzung von Aufdrucken mit wasserbasierenden,
umweltfreundlichen Farben auf Textilien ist eine komplexe
Angelegenheit. Um hier ein optimales Ergebnis zu erhalten,
bietet Justjoint nicht nur Unterstützung bei der Ideenfindung, sondern auch bei der grafischen Gestaltung bis hin zur
Erstellung einer professionellen Druckvorlage. Die Mitarbeiter
verfügen über eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich.
In der Kundenbetreuung ist Peter Schardt der Hauptansprechpartner. Er kennt und beobachtet den Textilmarkt seit
fast 20 Jahren. Als Leiter der Landjugendverlag GmbH hatte er
bereits 1998 die „öko fair tragen“ Kampagne der Landjugendbewegung organisiert und das Fairtrade Textillabel LamuLamu
aufgebaut. Seit dem Start der Kampagne hat sich einiges auf
36
dem Textilmarkt getan. Es wurden Zertifizierungen wie GOTS
entwickelt, die dem Verbraucher eine gewisse Produktsicherheit
bieten. Die Fair Wear Foundation hilft ihren Mitgliedsfirmen
bei der Umsetzung von sozialen Ziele und stellt auch eine
Kontrollinstanz dar.
Für spezielle Kundenwünsche (Sonderproduktionen, Privat
Label Produktionen) arbeitet JustJoint mit Firmen in Ostafrika,
Indien oder der Türkei zusammen. Hier steht eine regionale
Produktionskette im Vordergrund, damit die Wertschöpfung
an den Textilien soweit wie möglich auch in den Herstellungsländern bleibt.
Ob T-Shirt, Poloshirt, Sweater, Hoodies, Hemden oder
Taschen, JustJoint hilft ihnen bei der Auswahl der richtigen
Produkte, und setzt die Aufdrucke oder Bestickungen qualitativ
hochwertig um.
Beispiele und weitergehende Informationen:
www.justjoint.de oder www.facebook.com/justjoint.de
Kontakt: JustJoint UG (haftungsbeschränkt), Eiper Berg 10,
53783 Eitorf, Tel. 02243 - 858 96 77, post@justjoint.de
der Spatz 1/2015
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NähWerk liebensWert
In den Gebrauchtwarenhäusern der Weißer Rabe Gruppe in München
gehen große Mengen Kleiderspenden ein. Darunter sind viele Textilien,
die aus der üblichen Second-Hand-Ware positiv herausstechen: edle und
hochwertige Kleidungsstücke, die begehrt und modisch sind. Das NähWerk verkauft diese Second-Hand-Kleidung zusätzlich zum bestehenden
Sortiment im Laden. Daneben wird es auch einen kleinen Bereich mit
Kinderkleidung aus zweiter Hand geben.
In den kommenden Monaten soll das
Projekt Zweitverwertung gespendeter
Textilien weiter ausgebaut werden:
In Zusammenarbeit mit einer ehrenamtlich arbeitenden Designerin von
WUNDERWERKE plant das NähWerk im
kommenden Jahr Upcycling-Produkte zu
entwerfen. Beim Upcycling entstehen
aus Alltagsresten neue Gebrauchsgegenstände. Die vom NähWerk entwickelten
Produkte sollen von den MitarbeiterInnen
mit Unterstützungsbedarf aus gespendeten Stoffen und nicht mehr tragbaren
Kleidungsstücken gefertigt werden.
Johanna Schilling, Geschäftsführerin
der Weißer Rabe Gruppe: „Die Mehrfachnutzung von Textilien ist ökologisch
sinnvoll, unsere Kunden freuen sich über
ein edles Second-Hand Kleidungsstück
und unsere MitarbeiterInnen, die häufig
der Spatz 1/2015
von psychischen Erkrankungen, Behinderungen oder Suchterkrankungen betroffen sind, erleben berufliche Teilhabe.
Unsere neue Ausrichtung im NähWerk
ist also in vielerlei Hinsicht liebensWert.
Wir hoffen, dass das auch unsere Kunden
schätzen.“
Damit den MitarbeiterInnen des
NähWerks die Arbeit nicht ausgeht, ist
der Betrieb dringend auf Kleiderspenden
angewiesen. Gut erhaltende Damen-,
Herren- und Kinderkleidung, Handtaschen und Accessoires, Bett-, Tisch- und
Haushaltswäsche und andere Textilien
aller Art können jederzeit im NähWerk abgegeben werden.
Das NähWerk ist Boutique,
Schneiderei und Café in einem. Die
in der Schneiderei angefertigten
Artikel werden in der Boutique
verkauft. Die Änderungsschneiderei
übernimmt Reparaturarbeiten und
Änderungen aller Art. Das Café
NähWerk, das im Ladengeschäft
integriert ist, bietet warme und
kalte Gerichte sowie Kaffee und
Kuchen. Im NähWerk arbeiten wie
in allen Betrieben der Weißer Rabe
Gruppe Mitarbeiter mit Handicaps
zusammen mit Profis.
WeißerRabesoz.Betriebeu.DiensteGmbH
Schwanthalerstr. 73, 80336 München
Telefon 089 - 544 644 - 0
www.weisser-rabe.de
Das NähWerk ist Mo. – Fr. von 10:00 –
18:00 Uhr geöffnet. www.naehwerk.de
www.hempage.com
37
GESUNDHEIT & WELLNESS
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Entschlacken mit der „Grünen Woche“
Alle Kulturen haben traditionell Fastenzeiten, also den freiwilligen Verzicht auf Essen, entwickelt – was den
Muslims der Ramadan, ist bei uns die Karwoche, bzw. die Fastenzeit zwischen Fastnacht und Ostern, zumindest
war das mal so. Anscheinend passiert es allzu leicht, dass man sich hier und da ein Pölsterchen zulegt, das man
Von Klaus Schubring, Makrobiotikberater
eigentlich nicht braucht. Aprikosenessig beträufelt, Rettich Tee,
Rettich geraspelt und mit Bancha Tee
übergossen, oder auch getrockneter
Rettich: Sengiri Daikon, der vorher eingeweicht und dann gekocht wird, geschmacklich lässt er sich gut mit Sauerkraut und Zwiebeln kombinieren.
Eigentlich – denn organisch war
eventuell ein Fettpolster gerade nötig,
vielleicht um zu starke Emotionen zu
dämpfen, vielleicht haben wir aber auch
zuviel Salze zu uns genommen, was durch
den Verzehr von Backwaren ganz leicht
geschieht, oder auch durch Snacks, die
oftmals hoffnungslos versalzen sind.
Kürzlich musste ich eine ganze Charge
gerösteter Erdnüsse zurückschicken, weil
sich diese eher als „Streusalz“ denn als
Nahrungsmittel eignen – der Hersteller
hatte wohl nur versucht, die üblichen
Geschmackserwartungen zu erfüllen.
Für unseren Körper ist das Problem
dabei, dass ein Übermaß an Salzen drastisch in den Elektrolythaushalt und damit
auch in die Funktionsweise des Nervensystems eingreift. Auf Dauer kann der
Körper so nicht funktionieren, daher
versucht der Organismus überschüssige
Salze zu binden – und zwar durch Fettsäuren.
speicheldrüse. Diese Organe können von
einem klebrigen Film dieses durch Fettsäuren gebundenen Salzes überzogen
werden. Und wenn das auskristallisiert,
nennen wir es Verkalkung, was die Flexibilität und damit die Arbeitsfähigkeit
dieser Drüsen deutlich schwächt.
Wenn die Leber schlechter arbeitet,
kann der Gallefluss schwächer werden
und eine in ihrer Funktion eingeschränkte Bauchspeicheldrüse stellt weniger
Verdauungsenzyme her. Dies führt dazu,
dass die Nahrung schlechter, also ineffektiver verdaut wird. Der Organismus
bekommt dann weniger von der Nahrung
ab und damit den Eindruck von Unterernährung, obwohl wir eigentlich genügend gegessen haben. Und „Unterernährung“ führt zu mehr Appetit, aus unserem
Inneren kommt unüberhörbar das Signal:
„Ich kriege gar nicht genug und könnte
noch mehr essen“ – obwohl der Magen
längst voll ist.
Salzüberschuss ist ein Risiko
für Organfunktionen
Salzüberschuss abbauen
Jojo-Prophylaxe – Zeigen Sie
dem Heißhunger die kalte
Schulter!
Da Salz als Substanz festhält und
bindet, muss Entschlacken beim Salz
anfangen. Am salzhaltigsten sind Eier –
ebenso Käse, Brühwürfel, Wurst, Fleisch,
Brot, Knäckebrot, Cräcker und Snacks.
Diese Nahrungsmittel sind während
unserer „Grünen Woche“ zu meiden.
Überschüssige Salzdepots lassen sich
sehr effektiv mit Rettich auflösen: frischer
Rettich gerieben, sparsam mit Ume-
Damit wir die Grüne Woche aber auch
gut durchstehen, brauchen wir komplexe Kohlenhydrate, die für einen konstanten Blutzuckerspiegel sorgen. Kein „low
carb“, sondern „Slow carb“ – langsam
verstoffwechselte Kohlehydrate, wie
Naturreis, Gerste, Hato Mugi gekocht als
Getreide, als Brei, in der Suppe sind der
beste Garant für einen gleichmäßigen
Blutzuckerspiegel. Ebenfalls Wurzelge-
Damit ist das Salz funktionell zwar
„aus dem Verkehr gezogen“, in unserem
Organismus bleibt es allerdings allemal
und zwar gerade da, wo wir das nicht so
gerne haben, an Bauch und Hüften.
Damit handeln wir uns leider auch
noch das Risiko einer Störung der Funktionsfähigkeit unserer inneren Drüsenorgane ein, v.a. Leber, Galle und Bauch-
Buch-Tipp:
Fettdepots auflösen
Auch hier ist Rettich hilfreich, den
servieren wir vielleicht künftig gleich zu
Frittiertem oder Gebratenem, dann wird
das Fett besser verdaut.
Gerste und noch stärker Hato Mugi
sind Getreidearten, die abgelagerte Fette im Organismus auflösen können.
Gerste ist etwas fester als Reis und kann
nach vorherigem Einweichen mit diesem
gekocht werden. Gekochte Gerste macht
sich auch gut als Einlage in der Gemüsesuppe.
Wie uns die Nahrungsindustrie dick macht
Hormone bestimmen unsere Figur. Fett macht schlank. Glutamat macht hungrig.
Die Nahrungsmittelindustrie bestimmt, worauf wir Appetit haben. Kaum ist die Chipstüte
geöffnet, gibt es kein zurück mehr. Künstliche Aromen und Geschmacksverstärker regen einen
komplexen Vorgang im Gehirn an, der dafür sorgt, dass unser Appetit unersättlich bleibt. Es
werden falsche Bedarfsmeldungen abgegeben, falsche Hungerbotschaften übermittelt, Sättigungssignale unterschlagen. Kein Wunder, denn natürlich sind Lebensmittelfirmen daran
interessiert, uns mehr Produkte zu verkaufen, als wir brauchen. Und unser natürliches Sättigungsgefühl wird dabei geschickt ausgetrickst. Die Folge sind überflüssige Pfunde.
Hans-Ulrich Grimm, der bekannte Kritiker der Lebensmittelindustrie, erklärt, wie man diese
Tricks durchschauen und diesem Teufelskreis entkommen kann. Ganz nebenbei räumt er dabei
auch mit zahlreichen Ernährungsmythen auf, z.B. vom Zusammenhang zwischen Fettkonsum
und koronaren Erkrankungen.
Hans-Ulrich Grimm, Die Kalorienlüge, Wie unss die Nahrungsindustrie dick macht
Taschenbuch, Knaur TB, 320 S., 9,99 €, ISBN: 978-3-426-78698-7
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38
der Spatz 1/2015
GESUNDHEIT & WELLNESS
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müse wie Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzeln und Hokkaidokürbis. Diese
gleichmäßige Versorgung mit Kohlehydraten ist der eigentliche Kernpunkt dieser
Frühjahrskur, weil wir sie sonst überhaupt nicht durchhalten können.
Mineralstoffe allen voran Calcium,
Magnesium und Eisen finden sich in
hoher Konzentration in grünem Blattgemüse: Broccoli, Weißkohl, Endivien, Romanesco, Feldsalat und die Blätter von
Löwenzahn, Rettich, Mairübchen – also
Stielmus, Karottengrün, Lauch und Frühlingszwiebeln.
Damit Sie weder während noch nach
der Fastenzeit vom Jojo-Effekt eingeholt
werden, ist es wichtig, auch während der
Frühjahrskur den nährenden Aspekt nicht
zu vernachlässigen – deshalb sind Getreide, Wurzel- und Blattgemüse mindestens genauso wichtig wie das Entschlacken selbst.
Ebenfalls müssen alle Süßmittel wie
Honig, Vollrohrzucker und natürlich Zucker gestrichen werden, auch Süßstoff
und Alkohol. Fett in Form von Nüssen,
Butter, Bratfett sollte gemieden und Öl
deutlich reduziert werden. Essig sollte
während dieser Zeit nicht verwendet
werden, wie auch Obst, das das Bedürfnis
nach Salzigem fördern kann und dann
wären wir wieder beim Anfang.
Eigentlich ist Obst gar nicht notwendig für uns, Vitamine können wir viel
wirkungsvoller aus Gemüse bekommen.
Vitamin C z.B. ist in Grünkohl oder Feldsalat enthalten, selbst wenn er gekocht
ist, noch reichlich. In diesen Gemüsen ist
die Ascorbinsäure nämlich über die enthaltenen Mineralstoffe gebunden und
entweicht daher nicht so schnell. Das
„Zerstören“ der Vitamine durch Kochen
hängt weniger von der Kochtemperatur
als vom Gemüse selbst ab. Je zuckriger
die Obstsorten sind, z.B. bei Südfrüchten,
umso leichter wird das Vitamin C herausgelöst, da kann schon eine hohe Luftfeuchtigkeit ausreichen.
Koffeinhaltige Getränke sollten in
dieser Zeit – und am
besten auch danach –
tabu sein: Kaffee, Cola,
Schwarzer Tee, Guarana
und auch der wegen
seiner sekundären Pflanzenstoffe hoch geschätzte Matcha, denn Koffein
greift massiv in das körpereigene Management
des Zuckerstoffwechsels
ein und kann damit unwiderstehliche Gelüste
auf Süßes und Kuchen
provozieren.
Makro b i o t i k
auf der Speisekarte
Vollgetreide
gut gekocht wie z.B. Vollreis, Gerste, Hirse, Hafer, Buchweizen,
Roggen, Dinkel, Quinoa.
Getreideerzeugnisse
Eine Woche für unsere
Regeneration
Nehmen wir uns eine Woche Zeit für
unsere Grüne Woche – keine Extra-Termine, ausreichend Schlaf und Zeit für
Entspannendes, wie den täglichen Spaziergang, mein Buch, meine Musik ....
Morgens Miso-Suppe kochen, mittags
Reis mit Gemüse, etwas Hülsenfrüchte
oder Tempeh und abends nochmal Getreide und Gemüse. Als Getränke gibt es
Bancha, Kukicha, süßes Gemüsegetränk
oder reines Quellwasser wie z.B. Plose
oder St. Leonhardsquelle.
Eine ausführliche Anleitung für die „Grüne Woche“ finden Sie in der Schrift von:
Klaus Schubring,
Entlasten im Frühjahr.
Diese und die entsprechenden Lebensmittel
bekommen Sie in Makrobiotik-Läden oder beim
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Hülsenfrüchte, Tempeh, Tofu, Seitan.
Polenta, Couscous, Bulgur,Vollkornbrot, Teigwaren, Nudeln. Hergestellt mit
traditioneller, innerer Qualität.
Traditionell fermentierte Würzmittel
Idealerweise ist die Herkunft des Gemüses, ökologisch, frisch, saisonal und
regional. Gemüse lässt sich dämpfen, kochen, dünsten, braten, einlegen, pressen,
frittieren, grillen und kann in Suppen und Eintöpfen verwendet werden.
Makrobiotik Spezialitäten
Gemüse
z.B. Shoyu, Tamari, Miso, Mirin, Genmai-Su, Ume-Su.
Hergestellt mit innerer Qualität.
Produkte für körperliche und geistige Weiterentwicklung.
Z.B. Mu-Tee, Tekka, Yansen, Kuzu, Shiso-Pulver, Hatomugi.
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1/2015GmbH • Altenwall 9 • D-28021 Bremen • Fon 0421-24360250 • Fax 0421-24360251 • team@ruschin-makrobiotik.eu
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RUSCHIN
Makrobiotik
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Wasser mit vielfältigen Heilkräften sprudelt.
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Zahnmedizin
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Beim Mehrner Heilwasser handelt es sich um ein artesisches,
geschmacksneutrales und unbehandeltes Heilwasser, das aufgrund seiner besonderen Mineralisierung und der schonenden
Abfüllung für ganz besondere Qualität steht.
Entschlacken, Entsäuern und Entgiften Sie Ihren Körper!
Hypotone Sulfatwässer, wie das Mehrner Heilwasser, wirken
im Körper als anregende, leicht abführende und entzündungshemmende Spülflüssigkeit. Durch die besondere Mineralisierung wirkt es sehr vielseitig und
eignet sich hervorragend zur Darmreinigung und Entschlackung des Körpers.
Vielfältige Heilkräfte: Denn auch bei Erkrankungen der Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse,
bei Magen-Darm-Beschwerden oder Stoffwechselerkrankungen hat sich das Heilwasser über
die Jahrhunderte bewährt – sowohl für Trinkkuren als auch zum dauerhaften Konsum. Das
Mehrner Heilwasser ist ein Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonat-Wasser und stellt
einen wichtigen Beitrag zu
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und basischen Ernährung dar.
Es ist natriumarm und ohne
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Prozesse im Körper notwen• Darmreinigung und Hilfe bei Verstopfung
dig: Herz-Kreislauf, Nerven,
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Energiestoffwechsel und die
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Haben Sie manchmal auch Bauchgrummeln, Blähungen oder
andere Beschwerden nach dem Essen? Etwa jeder Vierte
glaubt, an einer Nahrungsunverträglichkeit oder Allergie gegen
bestimmte Lebensmittel zu leiden.
Tatsächlich ist ein Anstieg allergischer Erkrankungen zu
beobachten. Doch viele Verbraucher greifen zu gluten- oder
laktosefreien Produkten, ohne an einer Unverträglichkeit
erkrankt zu sein. Ernährungsexperten haben einen NoceboEffekt ausgemacht. Anders als beim Placebo-Effekt, bei dem
beispielsweise ein Scheinmedikament positive Wirkung zeigt,
kann die Erwartung von unangenehmen Folgen reale Beschwerden auslösen.
Warum bei gesundheitlichen Beschwerden stets eine eindeutige Diagnose erfolgen sollte, berichtet die neueste Ausgabe
des Fachmagazins UGBforum 1/2015 mit dem Schwerpunkt
„Ernährungstrends: Viel Wirbel ums Essen.“
Das Heft nimmt aktuelle Ernährungstrends wie die Paläooder Steinzeit-Diät unter die Lupe, bewertet den Nutzen einer
ketogenen Diät für Krebspatienten und geht den angeblich
gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen im Weizen nach. Leicht
verständlich und frei von Werbung informiert das Heft Verbraucher und Ernährungsfachkräfte über den Stand der Wissenschaft und gibt Empfehlungen für die praktische Umsetzung.
Das Heft gibt es für 8,50 Euro
nur direkt beim Herausgeber:
www.ugb-verlag.de
UGB-Verlag, Sandusweg 3,
35435 Wettenberg,
Tel. 0641 - 80 89 60.
Aus dem Inhalt: Allergien und Unverträglichkeiten • Hysterie um Weizen • Steinzeiternährung • Wenn gesundes Essen zum Zwang wird •
Ketogene Diät • Essen als Selbstverwirklichung • Warme Breie • u.v.a.
der Spatz 1/2015
GESUNDHEIT & WELLNESS
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Aus-/Fortbildungen im Bereich Ernährung
Ausbildung zum
EMB®-Berater/Coach
Mit der einjährigen Ausbildung zum EMB®-Berater/
Coach bietet das Zentrum für Naturheilkunde Ihnen
einmalig in Deutschland ein umfassendes Ausbildungskonzept:
Eine ausschließliche Ernährungsberatung reicht für die
heutigen Bedürfnisse nicht mehr aus. Mit dieser Ausbildung
bieten wir Ihnen eine gelungene Synthese aus ausgesuchten
alten weisen Ernährungslehren, Ernährungswissenschaft und
modernen Ernährungsstrategien kombiniert mit wesentlichen
Elementen aus Mentaltraining und Bewegungslehre.
Innovative, maßgeschneiderte Konzepte werden Ihnen in
einem überschaubaren Zeitrahmen vermittelt – praxisnah und
am Puls der Zeit. Es eröffnet Ihnen eine Fülle an innovativen
Strategien zur Lebensstiländerung für Ihre Klienten und damit
praktikable Lösungen zur Prophylaxe ernährungsabhängiger
Erkrankungen.
Sie bekommen die Werkzeuge, um als persönlicher Ernährungscoach im Megatrend der betrieblichen Gesundheitsförderung ebenso erfolgreich tätig zu sein, wie in Einzel- oder
Gruppenberatungen. Nach erfolgreicher Absolvierung der
Ausbildung erhalten Sie ein Abschluss-Zertifikat, welches Ihnen
erlaubt, den geschützten Titel EMB®-Berater/Coach zu führen.
Beginn:
Wochenendausbildung ab 16./17.05.2015
Abendausbildung ab 19.11.2015
Der elektromagnetische Bluttest
Die elektromagnetische Schwingung von Körper, Blut
und Medikamenten erlaubt die Testung des energetischen Zustandes der Organe in Bezug auf Krankheit, die
Testung der passenden Medikamente und die Verlaufskontrolle der Therapie aus einem Tropfen Blut.
Frühdiagnose mittels elektromagnetischem Bluttest: Im
Blut des Menschen, das seinen Körper durchfließt, sind alle
Informationen über seinen gegenwärtigen Zustand enthalten.
Mittels des elektromagnetischen Bluttests ist es möglich, den
energetischen Zustand der Organe, chemisch-toxische Belastungen, Candida albicans, Parasiten, Belastung durch dentale
Werkstoffe, Schwermetall-Belastung, carcinogene Belastung
oder Präcancerosen zu bestimmen.
Jede Krankheit beginnt schwingungsmäßig, sie ist als elektromagnetische Information angelegt, ehe sie sich körperlich
manifestiert. Der Vorteil des elektromagnetischen Bluttests
liegt also in der Sichtbarmachung des energetisch geschwächten Organs bereits im Vorfeld der Manifestation, d. h. bevor Beschwerden entstehen und labormedizinisch nachweisbar sind.
Mehr noch! Über den elektromagnetischen Bluttest werden
aus einer großen Auswahl von naturheilkundlichen Medikamenten, genau die Medikamente und deren Dosierung ausgetestet,
der Spatz 1/2015
Intensivlehrgang „Moderne Ernährungstherapie“
Die heutige Lebensweise provoziert ein dramatisches Ansteigen ernährungsbedingter Erkrankungen wie Diabetes mellitus,
Fettstoffwechselstörungen, Lebensmittelunverträglichkeiten,
entzündlichen Darmerkrankungen, Demenzerkrankungen oder
Krebs. Es besteht zunehmender Bedarf an ernährungstherapeutischen Maßnahmen.
In unserem neuen Lehrgang „Moderne Ernährungstherapie“ werden fundierte ernährungsmedizinische Kenntnisse
und praxisorientierte therapeutische Konzepte vermittelt. Der
Lehrgang ist konzipiert für Ärzte/Heilpraktiker, die mit Ernährungstherapie ihr therapeutisches Angebot um ein wesentliches
Modul erweitern wollen.
Beginn: Vormittagsausbildung ab Januar 2016
Infoabende am Do 26.02. oder Do 16.04.2015 ab 19 h
Zentrum für Naturheilkunde
Telefon: 089 - 545 931-0, www.zfn.de
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Telefon: 089 - 85 66 20 56 Private Kassen
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die das geschwächte Organ stärken. Die Therapie kann also ganz
individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden.
Die Anwendung des elektromagnetischen Bluttests erstreckt
sich auf viele, bereits bestehende Krankheitsbilder z.B. Allergien, Hauterkrankungen, Migräne, Mykosen, Magen-Darm- und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verdacht auf Krebs, Rheuma,
psychosomatische Beschwerden. Der elektromagnetische
Bluttest kann aber auch zur Diagnose bei unklaren Beschwerden
und als Vorsorge-Untersuchung zur Feststellung des aktuellen
gesundheitlichen Zustandes verwendet werden.
Gisela Wyrwa, Dipl.-Biol., Heilpraktikerin
41
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VERANSTALTUNGS-KALENDER
HINWEIS:
Auf der nächsten Seite
finden Sie die Adresse
zu den Veranstaltungen,
die mit einem Buchstaben
angegeben ist.
MÄRZ
03.03.: Infoabend OsteopathieAusbildung. Anmeldung unter A
---------------------------------------------04.03.: Seminar Mandalas - Therapie für Körper, Seele und Geist.
Anmeldung unter A
---------------------------------------------05.03.: Kinesiologie: Touch For
Health mit Klaus Wienert. Anmeldung unter A
---------------------------------------------05.03.: WE-Kurs Kingdoms and
Families, Scholten. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------06.03.: Seminar Neues wagen,
Vetrauen gewinnen. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------06.03.: Mentalisierungsbasierte Psychotherapie mit Sigrid
Schweiger. Anmeldung unter A
---------------------------------------------07.03.: WE-Kurs MicrokinesiTherapie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------07.03.: Seminar Das Lernen Lernen. Anmeldung unter A
---------------------------------------------09.03.: Angewandte Krisenpädagogik mit Verena Plettenberg.
Anmeldung unter A
---------------------------------------------10.03.: Seminar BachblütenTherapie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------10.03.: Infoabend Glückstherapie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------11.03.: Infoabend HeilpraktikerAusbildung. Anmeldung unter A
---------------------------------------------13.03.: Kiefer-R.E.S.E.T mit Simonetta Ballabeni. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------14.03.: WE-Kurs Taping - Die
innovative Schmerztherapie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------16.03.: Lehrgang Krisenbegleiter. Anmeldung unter A
---------------------------------------------16.03.: Firmenfortbildung AuraSoma (Schützen Apotheke). Anmeldung unter A
---------------------------------------------17.03.: Einführung in die Chinesische Ernährungslehre mit
Konrad Stolle-Wiegand. Anmeldung unter A
----------------------------------------------
17.03.: Infoabend Psychologie/therapie Ausbildung. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------18.3., 18.00 bis 21.00: Frühlingsfrische Kränze.Wir winden, binden, schlingen und knoten frische
Kränze aus Weiden, Birkenzweigen, Efeuranken und Buxbaum,
als Tür- oder Tischschmuck. Dabei
werden Blütenpflanzen, z.B. Narzissen, in den Kranz eingearbeitet
und mit Eierschalen, Federn und
vorhandenen Schmuck bestückt.
Bitte mitbringen: Rosenschere,
vorhandener Frühlingsschmuck,
evtl. ausgepustete Eier und/oder
Eierschalen, gerne auch Buxbaum
und Ranken aus dem eigenen
Garten. Mit Frauke Feuss im
Ökologisches Bildungszentrum,
Englschalkinger Str. 166, 13 €
zuzügl. 8 € Materialgeld, 7 Plätze.
Anmeldung bei der MVHS (www.
mvhs.de) oder 089 - 480 06-62 39
---------------------------------------------18.03., 18.30-19.30:Gesundes
Raumklima durch Lehmputz
und Kalkfarben, Stefan Pixner,
Maler, Baubiologe, Farbgestalter.
Ort: Ökologische Bildungszentrum
Englschalkinger Straße 166,
81927 München,Tel. 089 - 93 94
89 61, Anmeldung: www.mvhs.
de/oebz
---------------------------------------------19.03.: Diabetes mellitus mit
Claudia Hitzelsperger. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------20.3., 18.00 bis 20.30: Der NichtsTun-Garten für Menschen mit
wenig Zeit. Kein Umgraben, kein
Gießen, kein Jäten und trotzdem
ernten? Ein Nichts-Tun-Garten
nach der Permakultur-Methode
bietet Lebensraum für Kräuter,
Sträucher, Bäume, Obst, Gemüse
und Blütenpflanzen. Ziel ist es bei
geringem Aufwand und mit höchstmöglicher Pflanzenvielfalt einen
gesunden Boden zu erhalten, der
dann gesunde Kräuter, Gemüse,
Blumen, Beeren und Früchte hervorbringt und in dem viele Tiere
einen Lebensraum finden. Vortrag
in Freimann, Ulrike Windsperger,
Volkshochschule, Keilberthstr. 6
(2. Stock), 12 €, 14 Plätze.
Anmeldung bei der MVHS (www.
mvhs.de) oder 089 - 480 06-62 39
---------------------------------------------20.03.: Heilen in der Neuen Energie (Quantentheorie) mit Hannelore Bogosyan. Anmeldung unter A
---------------------------------------------21.03.: Lehrgang DAO SHEN®
- Psychoenergetische/s Therapie/
Coaching. Anmeldung unter A
---------------------------------------------21.03.: Seminar Herzkohärenz
in Beratung und Therapie. Anmeldung unter A
42 21.03.15 Anmeldung: Intensivlehrgang ganzheitliche Wildkräuterkunde & Naturwahrnehmung: 13.- 17. Mai im Chiemgau.
Infos und Jahresprogramm: Kräuterzauber Chiemsee, Ilona Baur,
83209 Prien, Tel. 08051- 308 94 43
www.kraeuterzauber-chiemsee.de
---------------------------------------------23.03.: Numerologie (= Zahlenlehre) und ihre “Nebenwirkungen”
mit Karin Hehl. Anmeldung unter A
---------------------------------------------24.03.: Symptomaufstellungen
bei Krankheiten mit Wolfgang
Kraus. Anmeldung unter A
---------------------------------------------25.03.: SINGLEKOCHEN: Kochen - kennenlernen - genießen.
Beim Schnipseln, Rühren und
Probieren in wechselnden Teams
knüpfen Sie locker neue Kontakte.
Ganz nebenbei bekommen Sie
viele Anregungen für Gerichte,
die bei Freunden und auf Parties
für Gesprächsstoff sorgen, aber
trotzdem einfach und schnell
zuzubereiten sind. Gemeinsam
genießen wir die Freude am Kochen und Genießen. Ort: www.
bildundraum-muc.de. Preis: 159 €
inkl. Aperitif + Willkommenssnack
+ 3-Gänge-Menü aus besten BioZutaten + begleitende Weine +
Mineralwasser + Espresso. Weitere Infos: Tel. 089 - 89 86 78 83,
www.michaelabaur.de
---------------------------------------------25.03.: Firmenfortbildung Allergien - Therapie mit Bio-Photonen
(ProLight). Anmeldung unter A
---------------------------------------------25.03.: Seminar Touch For
Health. Anmeldung unter A
---------------------------------------------26.03, 19:00: Schimmel-Infoabend im NaturBauZentrum
Veit. Multimediapräsentation,
Vorführungen und Diskussion
über mögliche Ursachen und rasche, wirkungsvolle und natürliche
Abhilfen von Wohnschimmel. Die
Teilnahmegebühr beträgt 8 €. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter: NaturBauZentrum
Veit, Schrobenhausener Str. 17,
86554 Pöttmes, Tel.: 08253 1021,
info@naturbauzentrum.de
---------------------------------------------26.03.: Die Glücksbox mit Eva
Trappehl. Anmeldung unter A
---------------------------------------------26.03., 19.00 - ca. 22.00 Uhr: Familien-, System-, Symptomaufstellung mit Susanne HausladenSchwab, HP. Gebühr 30,00 Euro.
Ort: Theresienstraße 46, 80333
München. Anmeldung unter Tel.
089 - 43 76 67 84 und Email
info@heilpraxis-hausladen.de
---------------------------------------------27.03.: WE-Kurs Positive Psychologie. Anmeldung unter A
27.03.: Energetische Aufrichtung des Bewegungsapparates
mit Martina Maria Hattler. Anmeldung unter A
---------------------------------------------28.03.: BIER-TASTING - Eine
neue Variante ist unser Menü mit
außergewöhnlichen Bieren aus
Bayern. Vom Aperitif bis zum Dessert werden die Biere von feinen,
saisonalen Gerichten begleitet.
Von unserem Bierexperten erfahren Sie, was ein qualitätvolles Bier
ausmacht, und er führt Sie in die
geheime Sprache des Bieres ein.
Es gibt viel zu probieren, staunen,
lernen und genießen. Ort: www.
bildundraum-muc.de. Preis: 125
€/Pers. inkl. Bierseminar + Aperitif
+ 5-Gänge-Menü aus besten BioZutaten + begleitende Biere + Mineralwasser + Espresso. Weitere
Informationen: Tel. 089 - 89 86 78
83, www.michaelabaur.de
---------------------------------------------30.03.14 Anmeldung: Auszeit
in der Toskana, Kräuterfülle,
Kraftplätze, Medizinwanderungen
13.- 20. Juni. Infos und Jahresprogramm: Kräuterzauber Chiemsee,
Ilona Baur, 83209 Prien,
Tel. 08051- 308 94 43
www.kraeuterzauber-chiemsee.de
APRIL
11.04.: Ausbildungsstart Heilpraktiker (Wochenendschule).
Anmeldung unter A
---------------------------------------------11.04.: Seminar Lösungsorientierte Kurzzeit-Beratung und
-Therapie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------13.04.: Der Armlängenreflextest
mit Sabina B. Neumayr. Anmeldung unter A
---------------------------------------------13.04.: Seminar Pendeltechnik.
Anmeldung unter A
---------------------------------------------14.04.: Ausbildungsstart Heilpraktiker (Tagesschule). Anmeldung unter A
---------------------------------------------14.04.: Infoabend Kranio-SakralTherapie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------14.04.: Lehrgang Glückstrainer/therapeut nach E. Trappehl.
Anmeldung unter A
---------------------------------------------14.04.: Firmenfortbildung Pneumatische Pulsationstherapie
(Pneumed). Anmeldung unter A
---------------------------------------------15.04.: Infoabend HeilpraktikerAusbildung. Anmeldung unter A
---------------------------------------------15.04.: Seminar Manuelle Triggerpunktbehandllung und
Schröpfen. Anmeldung unter A
----------------------------------------------
der Spatz 1/2015
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VERANSTALTUNGS-KALENDER
15.04.: Ausbildungsstart Heilpraktiker (für medizinische Berufe). Anmeldung unter A
---------------------------------------------16.04.: Infoabend EMB-/Ernährungstherapie-Ausbildung. Anmeldung unter A
---------------------------------------------16.04.: Tageskurs Schädelakupunktur nach Yamamoto. Anmeldung unter A
---------------------------------------------16.04.: Tageskurs Heilen in der
Neuen Energie (Quantentheorie).
Anmeldung unter A
---------------------------------------------16.04.: Heilen mit Zeichen und
Symbolen mit Ilona Kuhn-Weber.
Anmeldung unter A
---------------------------------------------17.04.: Ausbildungsstart Heilpraktiker (Freitagsschule). Anmeldung unter A
---------------------------------------------17.04.: Fürsorge durch Selbstfürsorge mit Britta Müller. Anmeldung unter A
---------------------------------------------17.04.: Seminar Radiästhesie/
Geomantie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------18.04.: WE-Kurs Gewaltfreie
Kommunikation. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------18.04.: Ausbildungsstart Homöopathie (Wochenendschule).
Anmeldung unter A
---------------------------------------------18.04.: WE-Kurs Energetische
Aufrichtung des Bewegungsapparates. Anmeldung unter A
---------------------------------------------20.04.: Psychologie des Selbst
mit Wolfhard H. König. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------21.04.: Ausbildungsstart Psychotherapie Basisjahr (Abendschule). Anmeldung unter A
---------------------------------------------21.04.: Seminar Fußreflexzonen
- Diagnostik und Therapie. Anmeldung unter A
---------------------------------------------22.04.: Tageskurs Augenakupunktur nach Dr. John Boel und
anderen. Anmeldung unter A
---------------------------------------------22.04.: Tageskurs KieferR.E.S.E.T. Anmeldung unter A
---------------------------------------------23.04.: Infoabend Psychologie/therapie Ausbildung. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------23.04.: Formen von Vielecken
und Kreisen in Haus und Garten
mit Ewald Kalteiß. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------24.04.: Schüßler-Salze bei Stoffwechselstörungen mit Christian
der Spatz 1/2015
ADRESSEN TV Tipps für März
A: Zentrum für Naturheilkunde
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Vorträge: 19.30 Uhr, Abendkasse 10 €. Bitte fordern Sie unser
Gesamtprogramm / Anmeldeformulare an.
Ihre Veranstaltung erscheint in der nächsten
Ausgabe, wenn Sie bis zum
10. April die Informationen zusenden und im Voraus pro Zeile (30 Zeichen)
3,00€ bezahlen. Adresse
und Konto siehe S. 44.
Heimüller. Anmeldung unter A
---------------------------------------------25.04.: Ausbildungsstart Psychotherapie Basisjahr (Wochenendschule). Anmeldung unter A
---------------------------------------------25.04.: Seminar Numerologie.
Anmeldung unter A
---------------------------------------------25.04.: Seminar Der Armlängenreflextest. Anmeldung unter A
---------------------------------------------27.04.: Infoabend PhytotherapieAusbildung. Anmeldung unter A
---------------------------------------------27.04.: Firmenfortbildung Kinesiologie-Informationstag (Ohland
Naturmedizin). Anmeldung unter A
---------------------------------------------27.04.: Firmenfortbildung Stress
abbauen (Sanatur). Anmeldung
unter A
---------------------------------------------28.04.: Seminar Symptomaufstellung im therapeutischen Kontext. Anmeldung unter A
---------------------------------------------28.04.: Seminar Analytische
Kinesiologie nach Ohland. Anmeldung unter A
---------------------------------------------28.04.: Lernen will gelernt sein
mit Markus Schmid. Anmeldung
unter A
---------------------------------------------30.04.: Ausbildungsstart Psychotherapie Grundlagenjahr
(Abendschule). Anmeldung s. A
---------------------------------------------30.04.: Firmenfortbildung Gesundheit mit äther. Ölen (Ohland
Naturmedizin). Anmeldung unter A
---------------------------------------------30.04.: Firmenfortbildung
Grundlagen der intestinalen
Mikroökologie (Enterosan). Anmeldung unter A
zusammengestellt von Dipl. Ing. Agrar (FH) Peter Boley
www.AGRAR-TVNews.de
Datum Sendezeit
Sender Thema
01.03. 14:00-15:30 NDR Wiesenhof - Gans schön lecker
01.03. 16:45-17:15 SWR Rote Rüben - weißes Kraut
01.03. 19:00-19:45 BR
Auf dem Weg in eine nachh. Zukunft
02.03. 15:15-16:00 NDR Sauerkraut in Valparaosio
02.03. 21:15-22:15 RTL Jenke-Experiment Massentierhalt.
04.03. 18:15-18:45 NDR Der Pflanzenjäger
04.03.18:50-19:15 HR Superfood
07.03. 10:45-11:30 ARD Ein Jahr mit Armin auf Biobauernhof
07.03. 12:05-12:50 ARD Darf ich Billigfleisch essen?
07.03. 16:15-16:45 BR Gärten im Donauland
08.03. 16:00-16:45 SWR Wie die Römer aßen
08.03. 16:45-17:15 SWR Das hohe Lied vom Kürbis
08.03. 23:15-23:59 PhoenixUnser täglich Tier
09.0320.15-21.00 NDR Gewürzgurken
10.03. 18:15-18:45 NDR Vom Bank-Direktor zum Bio-Bauern
11.03. 21:45-22:30 HR Die Lebensmittel - Erfinder
12.03. 18:15-18:45 NDR Familie Meyer und die Melkroboter
14.03. 12:45-13:30 NDR 100 Jahre Landleben
14.03. 14:45-15:15 NDR Hencks letzte Reeternte?
15.03. 12:15-13:00 HR Über Spargel,Riesling, Kartoffeln
15.03. 14:00-15:30 NDR Mein schönes Land TV
15.03. 16:45-17:15 SWR Aus Westerwälder Kräutergärten
15.03. 18:00-18:45 NDR Gartentouren durch Mecklenburg
15.03. 18:30-19:00 HR Der Essenskontrolleur
16.03. 14:45-15:15 3 SAT Mit dem Traktor auf Tour
16.03. 15:15-15:30 3 SAT Pfefferminz und Ziegenmilch
16.03. 15:30-16:00 SWR Luxus für Schweine und Rinder
17.03. 15:15-16:00 NDR Essen verändert die Welt
17.03. 16:10-16:55 3 SAT Die Rache der Schöpfung
17.03. 21:00-21:45 WDR Wurst ist, was drin ist
17.03. 22:45-23:59 BR Gekaufte Wahrheit - Gentechnik
18.03. 15:15-16:00 NDR Essen verändert die Welt Teil 2
18.03.17:00-17:45 MDR Tomatenaktion
19.03. 15:15-16:00 NDR Essen verändert die Welt Teil 3
19.03. 18:15-18:45 NDR Der Himbeerbauer von Eiderstedt
19.03. 22:00-22:45 SWR Wie sauber ist unser Wasser?
20.03. 21:00-21:45 WDR Glückliche Hühner
21.03. 11:30-12:15 NDR Berentzen-DieErfinderdesApfelkorn
21.03. 12:45-13:30 NDR Unser Leben auf dem Hof
21.03. 14:45-15:15 NDR Tag der offenen Gärten
21.03. 18:05-18:30 3 SAT Gartenparadiese in Österreich
21.03. 20:55-21:40 HR Europas Bambis - Damhirsche
22.03. 16:45-17:15 SWR Brotzeit! Heiß geliebt
23.03. 07:05-07:15 HR Kulnarischer Ausflug zu den Kühen
23.03. 21:00-21:45 NDR Die größten „Essenslügen“
24.03. 13:05-13:35 NDR Die Himbeerbauer von Eiderstedt
24.03. 15:15-16:00 NDR Das Ockerland der Provence
24.03. 20:15-21:00 HR Frankfurts grünes Wohnzimmer
26.03. 18:15-18:45 NDR Erdbeermais und gelber Mangold
27.03. 20:15-21:15 NDR Von Pflanzen und ihren Antreibern
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Theodor-Fischer-Straße 85, 80999 München
Tel.: 089 - 74 14 11 54, Fax: 089 - 74 14 11 55
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Redaktion und Anzeigen:
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Auflage: 45.000
Druck: ADVSCHODER AugsburgerDruck-u.VerlagshausGmbH
Papier: 100 % Recycling-Papier
Titelbild:
Bau-Fritz GmbH & Co. KG, www.baufritz.de
Illustrationen: Frieder Vogel
Redaktionelle Beiträge:Claudia Mattuschat, Janina Nottensteiner,
Stephan Wild, Andrea Reiche, Katrin Speer, Thomas Schilling
„Der Spatz” ist ein unabhängiges Verbraucher-Magazin für
Bayern und erscheint 5 mal im Jahr. Er ist kostenlos erhältlich in
Naturkostläden, Reformhäusern, Naturbau- und Naturwarenläden,
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2015 an. Erscheinungstag für Nr. 2/2015 ist der 21. April,
Anzeigenschluss sist am 31. März.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wider und nicht unbedingt die der Redaktion. Für den Inhalt der
Anzeigen und Artikel sind die Auftraggeber oder Autoren verantwortlich.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion.
der Spatz 1/2015
KOLUMNE
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Janina Nottensteiner ist seit 1997 Moderatorin beim Bayerischen Fernsehen. Bekannt aus Sendungen wie „Blickpunkt Sport“, „Wir in Bayern“ oder „laVita“ ist sie seit Januar 2014 das Gesicht
der Ökologie-Sendung „UNKRAUT“ ( jeden zweiten Montag um 19 Uhr im BR). Mit Kopf, Herz
und Hand erkundet und hinterfragt die Dipl. Journalistin Umwelt- und Naturschutzthemen
und lässt Sie an ihren ganz persönlichen Umwelt- und Naturerlebnissen Teil haben.
Viel Spaß beim Lesen...
ENERGIEWENDE – was tun?
„
Energiewende, mal ganz ehrlich WER kann das Wort eigentlich noch hören?
Und trotzdem es ist und bleibt einer der wichtigsten Begriffe der Gegenwart
und vor allem der Zukunft! Vorausgesetzt wir wollen die Energiewende
überhaupt.
Ja, wollen wir sie denn? Diese Frage ist mehr als berechtigt, wenn man das hin und her der Politik verfolgt – Versprechen, die gegeben und dann wieder gebrochen werden oder
Vorsätze, die man auf Stimmenfang unters Volk wirft und
an die man sich nach der Wahl nicht mehr hält. Sieben Jahre
haben wir noch Zeit – halt, nein, Zeit haben wir eigentlich
keine mehr – im Gegenteil!
Wollen wir die Energiewende bis zum Jahr 2020 schaffen,
dann ist es bereits höchste Zeit etwas zu tun. Aber wer macht
mit? Die Politik redet aber entscheidet nicht, dagegen gibt
es bereits engagierte Bürger die sehr wohl verstehen, dass
die Zeit drängt und sich deshalb selbst organisiert haben.
Eine gute Sache, wäre da nicht die Politik, die genau diesen
Menschen immer wieder Steine in den Weg legt. Die Windkraft ist durch die 10H Regel in Bayern blockiert, Solarstrom
wird so gut wie nicht mehr gefördert und die Rohstoffe für
Gaskraftwerke sind endlich – schlechte Voraussetzungen für
die Energiewende – speziell für die Energiewende von unten.
Auch beim Thema Stromtrassen ist man sich nicht
einig – 1 , 2 oder 2-X. Wie heißt es so schön, glaube keiner
Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast – und so ist es
auch bei den Bedarfsberechnungen. Was also tun? Wenn JA
zu(r) Stromtrasse(n), dann wo bauen? Plant man sie durch
bewohntes Gebiet protestieren die Bürger, werden sie durch
wertvolle Naturräume gezogen gehen diese kaputt. „Bürgerfreundlich und ökologisch vertretbar – so soll sie sein die
Energiewende“ – eine schöne Floskel! Aber wer gibt denn
jetzt klein bei? Wer oder was soll zurückstecken?
Ministerin Ilse Aigner hat mit ihrem Energiedialog
Gespräche angestoßen, alle Meinungen an einen Tisch gebracht – eigentlich eine gute Sache. Aber was kommt jetzt
dabei raus? Entscheiden darf sie ja letztlich auch wieder
nicht, dafür ist, wie wir gehört haben, Berlin zuständig.
Wieder nur geredet und nichts passiert? Und bis im Bund
entschieden wird – wie viele Wochen, Monate werden bis
dahin wieder vergehen?
In sieben Jahren sollen die AKWs vom Netz – eins müsste
allen klar sein: Ohne den Ausbau erneuerbarer Energien ist
das nicht zu schaffen. Doch da wären wir wieder bei den Bedarfsrechnungen. Der Bund Naturschutz fordert seit langem
eine strategische Umweltprüfung, die den Energiebedarf
unter umweltpolitischen und ökonomischen Gesichtspunkten analysiert – bisher leider Fehlanzeige.
Ich bin ja der Meinung, die beste Energie ist die, die
gar nicht erst erzeugt werden muss. Was das heißt? Ganz
einfach: Energie sparen! JEDE/R von uns kann seinen Beitrag dazu leisten. Es sind wie immer im Leben die kleinen
Dinge, die ganz viel bewegen können. Wenn jede/r von uns
verantwortungsvoll mit Energie umgeht, muss vielleicht gar
nicht mehr so viel produziert werden.
Ich weiß, gerade jetzt, solange es draußen noch bitter
kalt und auch noch lange dunkel ist, ist das mit dem Energiesparen leichter gesagt als getan – und dennoch: wenn wir
es schaffen würden, dass JEDER, der diesen Artikel liest, sich
angewöhnen würde am Fernseher durch den OFF Knopf das
Stand-by Lämpchen auszuschalten, wäre schon viel passiert!
Es hört sich nicht nur einfach an – es IST einfach! Einfach
den Knopf drücken und schon sind wir zusammen einen
ganzen Schritt weiter in die richtige Richtung.
UND Sie haben dann nicht nur über die Energiewende
geredet, geschimpft, sie verflucht oder gefeiert, sondern
sich auch noch selbst AKTIV daran beteiligt!
In diesem Sinne, liebe Grüße
Janina Nottensteiner
“
der Spatz 1/2015
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Hausstaubmilbe in Aktion
Staubfluse aus Hausstaub
25 millionen Allergiker in Deutschland!!
Kennen Sie auch einen Allergiker oder ist es gar ein Familienmitglied?
25 millionen Allergiker in Deutschland versuchen ihre Wohnung allergiegerecht zu pflegen. Es wird
gesaugt, geschrubbt und gewischt! Ärzte empfehlen jegliche faserhaltige Materialien zu vermeiden.
Als Resultat erhalten Sie eine kalte sterile Wohnung!
Warum bringt es nur manchmal eine leichte Besserung?
Nur 3 % des Staubes ist sichtbar. Das ist überwiegend der
Staub auf den Oberflächen. Der Staub in der Luft ist meist so
mikroskopisch klein, dass Sie ihn nicht sehen.
Jeder kennt das Erlebnis, wenn die Sonne zum Fenster herein
scheint: Die ganze Luft ist voller Staub.
Haben Sie schon mal versucht in dieser Situation abzustauben? Dann hatten Sie sicher das gleiche Erlebnis wie viele
andere auch: es hat nicht wirklich funktioniert!
Daher gehen viele dazu über, dann zu putzen, wenn die Sonne nicht herein scheint. Doch ist es dann sauberer oder sieht
man es nur nicht? Am nächsten Tag betreten Sie das Zimmer
und denken: Jetzt hab ich doch gestern erst alles sauber
gemacht und jetzt ist es schon wieder staubig.
Gesundheit:
Dass dieser Feinstaub die Einrichtung verstaubt ist die eine
Sache. Viel schlimmer noch sind die Auswirkungen auf Ihre
Gesundheit. Speziell Staubsauger können den Staub zerkleinern zu Feinstaub, der dann bis zu 3 Tage lang in der Luft
schwebt und von Ihnen und Ihren Kindern eingeatmet wird.
Sie atmen jeden Tag 2 gehäufte Esslöffel an Staub ein.
Dies führt oft zu Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit, Allergien
und vielen chronischen Krankheiten.
Saubere Luft ist eine gute Vorraussetzung für allergiegerechtes Reinigen. Damit die Luft aber auch möglichst
lange sauber bleibt sind mehrere Faktoren zu beachten:
1. Glattboden oder Teppiche:
Bei Glattboden ist doppelt so viel Staub in der Luft als bei
Teppichböden!
Es kommt daher darauf an, wer in der Wohnung wohnt.
Wenn kleine Kinder im Haus sind, sind Glattböden zu bevorzugen. Bei Erwachsenen ist Teppich ratsam.
Eine effektive Reinigung der Teppiche sorgt auch dafür, dass
weniger hoch gewirbelt wird und legalisiert somit die Problematik. Wer die Oberflächen, und vor allem die Luft sauber
hält hat bestens vorgesorgt.
2. Staubsauger machen es meist nur noch schlimmer.
Gerade der feine gesundheitsschädliche Staub wird oft durch
die Filter in die Luft geschleudert und schwebt dort bis zu 3
Tage. Staubsaugen mit Filtergeräten sollte allgemein vermie-
46 den werden. Wenn Sie beim Staubsaugen Staub riechen,
haben Sie diesen bereits eingeatmet.
3. Milben:
4 % des Milbenaufkommens sind im Teppich! ca. 26% in
Polster und der Rest, also 70 % im Bett! Laut Ärzten sind die
Ausscheidungen der Hausstaubmilbe Basis für viele Allergien.
Der Allergiker sollte darauf achten, dass speziell der
Schlafplatz hygienisch sauber gehalten wird. Die Matratze
sollte 1-2mal im Monat gereinigt werden. Ebenso sollten
Bettdecke und Kopfkissen gereinigt werden. Raushängen
an die frische Luft erfrischt zwar, aber entfernt keinen
Staub. Also bleiben auch die Allergene!
4. Luftreinigung:
Saubere Luft bedeutet Wohlbefinden Gesundheit und Kraft!
Bei der Anschaffung eines Luftreinigungsgerätes sollten
jedoch Einiges beachtet werden:
• Feinster, gesundheitsschädlichen Staub kann Filter passieren.
• Schmutzigen in Filtern kann verrotten und es entstehen
gesundheitsschädliche Stoffe.
• Filter bedeuten oft teure Folgekosten.
• Pflege nach und während des Gebrauchs.
• Kurze Laufzeit wegen oft nervigem Hintergrundgeräusch.
• Wasser bindet Staub sehr gut, wenn der Staub mit
Wasser vermixt wird!
• Nasser Staub ist endgültig und sicher beseitigt!
• Ein leicht befüllbarer und gut zu reinigender Wasserbehälter.
• Bei Wasser ist eine Selbsttrocknungsfunktion Pflicht.
• Wasser als Bindemedium ist fast kostenlos.
5. Mit einem richtig guten Gerät
werden Teppiche und Polster ebenso gründlich gereinigt
wie der Schlafbereich. Die gründliche Reinigung hängt
mit der gleichbleibend hohen Saugleistung eines solchen
Gerätes zusammen. Ihre Kinder oder Enkel können mit
ruhigem Gewissen auf dem Boden spielen und auch mal
Etwas, das auf dem Boden lag, in den Mund stecken.
Die Reinigung verläuft wie in der Natur. Falls irgendetwas
zurückbleibt sind es natürliche Stoffe, gegen die der Körper seine Abwehrkräfte aufbauen kann.
Der Verzicht auf Chemie trägt ebenso zu dieser natürlichen Wohnumgebung bei.
Verfasser:
H. Grassinger GmbH www.delphin-info.de
der Spatz 1/2015
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LUFT- UND RAUMREINIGUNG
Und der Schmutz macht sich aus dem Staub.
Allergiefreie Zone
Frische Luft
Staub kann wirklich niemand brauchen
Wohlbefinden und Lebensqualität –
das haben Sie davon:
Sie kennen das ja selbst: Kaum hat man Staub gesaugt und
denkt, dass nun sauber ist. Doch dann scheint die Sonne ins
Zimmer und entlarvt alles als Trugschluss – der Staub ist noch
immer da. Das genau ist die Schattenseite herkömmlicher
Reinigungssysteme. Denn diese entfernen den Staub nicht
richtig, sondern verwirbeln ihn größtenteils nur. Dabei können gefährliche Stoffe wie Schimmelpilze, Insektenkot, Hautschuppen und vieles mehr erst recht in die Luft geschleudert
werden und für ein schlechtes, ungesundes Raumklima
sorgen. Der DELPHIN
ist vor allem auch für empfindliche Menschen und Allergiker
ein wahrer Segen.
• Gesundes Raumklima für maximales Wohlbefinden.
• Allergene werden weitgehend entfernt.
• Durch die porentiefe Reinigung machen Teppiche auch
für Allergiker wieder Sinn.
• Auch bei Glattböden hält die Sauberkeit länger an.
• Durch die Reduktion der Allergene in der Luft fühlen sich
auch Allergiker wieder wohl.
• Der DELPHIN in Verbindung mit dem Flipper saugt,
wischt und trocknet zugleich – jeden Zentimeter mit
frischem Wasser.
• Der DELPHIN überzeugt durch ausgereifte, robuste
Technik sowie durch einfaches Handling.
DELPHINieren Sie:
beseitigen Sie auch das Unsichtbare in der Luft.
• Wer den DELPHIN besitzt, muss nicht mehr so oft
reinigen, spart also auch wichtige Zeit.
Das DELPHIN Prinzip ist der Natur abgeschaut.
Wie bei Regen auch, wird die schmutzige Luft mit dem
Wasser gewaschen und somit auch feinster Staub im Wasser
gebunden – die Raumluft ist wieder langanhaltend rein und
gesund.
Fordern Sie unsere Erstinformation an oder
vereinbaren Sie noch heute einen persönlichen
Kennenlerntermin mit dem DELPHIN.
Wir freuen uns und kommen gerne zu Ihnen.
Aktueller Kundenliebling:
Fugenbürste zum Reinigen der Fliesenfugen.
DELPHIN Zentrale H. Grassinger GmbH
88260 Argenbühl-Eglofs
Telefon 07566 1831
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ausgesucht. Doch nach kurzer Zeit ist sie meist dunkel. Genau hier hilft die Fugenbürste. Sie reinigt Fugen mit kaltem
Wasser 50 mal schneller als Dampf.
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