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Das Weserbergland zeigt Flagge – FÜR UNSERE REGION!

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Delmenhorster Nachrichten • Ganderkeseer Zeitung
IN DIESER AUSGABE
Neue Gruppe für
Alleinerziehende
Seite 3
gegründet
In Bremen hat
der Freimarkt
eröffnet
Seite 7
Neuer Orden für
Fasching in
Ganderkesee Seite 9
Werder will
die Bayern
ärgern
SEIT 1832
183. JA HRGA NG, NR. 243 · 1,50 
SA MSTAG, 18. OK TOBER 2014
Das letzte
Jute-Haus
vor dem
Abriss
Seite 29
WETTER
Temperatur:
19 °C / 13 °C
Niederschlagswahrscheinlichkeit:
vormittags 50 % / nachm. 40 %
PENDLERSERVICE
DELMENHORST.
Wegen Arbeiten
an der Betondecke kann es auf
der A 1 zwischen Delmenhorst-Ost und Ahlhorner
Heide zu örtlichen Sperrungen kommen.
Wegen
Lärmschutzbauarbeiten ist die
Strecke der NordWestBahn zwischen Osterholz-Scharmbeck und Bremen-Burg von heute bis
Montag, 14 Uhr, gesperrt.
Es wird ein Ersatzverkehr
mit Bussen eingerichtet.
BREMEN.
BÖRSE
Schlusskurse: 22.00 Uhr
DAX
+3,12% auf 8850,27 Punkte
Euro Stoxx 50
+3,05% auf 2962,24 Punkte
Dow Jones
+1,63% auf 16380,34 Punkte
Euro in Dollar
+0,58% auf 1,2823 $
KONTAKT
☎ (0 42 21) 156-666
☎ (0 42 22) 8070-0
@ www.dk-online.de
Dieses letzte Gebäude der alten Jute-Fabrik am Bahnhof soll für Parkplätze abgerissen werden. Die Mieter will der Eigentümer umquartieren.
Auf dem Jute-Gelände am
Bahnhof soll das letzte
historische Fabrikgebäude
Parkplätzen weichen – Rat
und Verwaltung sehen
tatenlos zu. Jetzt äußern
sich erste Mieter öffentlich.
VON MICHAEL KORN
UND JAN ERIC FIEDLER
DELMENHORST. In der Stadt
ist eine Diskussion um die
Abbruchpläne für das letzte
historische Fabrikgebäude
auf dem Jute-Gelände entbrannt. Der Eigentümer will
dort Parkplätze für einen
Elektro- und einen Verbrauchermarkt schaffen – die
Planungspolitiker des Stadtrates haben dem Vorhaben
bereits zugestimmt. Laut
Rathaus gibt es angeblich
keine rechtliche Handhabe
gegen den Abbruch.
Tipps
und Trends
INHALT
REGION
Seite
Seite
KULTUR
Seite
FERNSEHEN
Seite
POLITIK
Seite
GUT ZU WISSEN
Seite
WIRTSCHAFT
Seite
WELTSPIEGEL
Seite
SPORT
Seite
KIRCHE
Seite
UNTERHALTUNG
VON HUS UN HEIMAT Seite
Seite
MEIN VEREIN
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45
47
48
Erste Mieter in dem Bau,
der nicht unter Denkmalschutz steht, reagieren gegenüber dem dk empört: Dr.
Ursula Malow und Dr. JörgPeter Malow betreiben dort
seit sieben Jahren eine Praxis
– mit Vertrag bis 2017. Mit
ihnen sei zuletzt im vergangenen Jahr über das Thema
gesprochen worden. Angeboten habe der Eigentümer
einen Umzug in das CenterHauptgebäude oder in einen
künftigen Neubau auf dem
Außengelände des Gartenmarkts. Eine Einigung stehe
aus. Ursula Malow: „Uns
stört, dass dieses historische
Gebäude für Parkplätze weichen soll.“ Die Saller-Gruppe als Jute-Eigentümerin
war für eine Stellungnahme
nicht erreichbar.
Auf der dk-Facebook-Seite gab es gestern eine Welle
der Kritik an den Abrissplänen.
Kommentar
BAUEN &
WOHNEN
VERLAGSBEILAGE 18. UND 23. OKTOBER 2014
 BAD-IDEEN
 SANIERUNG
KOMMENTAR
Stadt macht historischen Fehler
VON MICHAEL KORN
Ein Abriss des letzten steinernen Zeugen der wechselvollen Jute-Geschichte wäre
ein weiterer trauriger Beleg
für den Umgang mit historischer Bausubstanz in Delmenhorst. Schon die Nordwolle hat unter dieser unsäglichen Politik mit der
Abrissbirne arg gelitten und
wäre heute wohl nur noch in
Fragmenten erhalten, wenn
damals nicht in einer nächtlichen Aktion ein Abrissstop
an den Sheddächern verfügt
worden wäre. Die Stadt
wirbt stolz mit ihrem Bekenntnis zur Industriekultur
und den daraus erwachsenen Identifikationswerten.
Atlas trifft auf
Sympathiewelle
1500 Unterschriften für Werkserhalt
 WOHNTRENDS
 HEIZUNG/OFEN
 GARTENTIPPS
ink DELMENHORST. Heute
liegt die 24-seitige Beilage
„Bauen & Wohnen“ dem dk
bei.
mik
DELMENHORST/GANDERKESEE/VECHTA. Die Un-
terschriftensammlung der
IG Metall gegen die Schließung des Atlas-Werkes in
Delmenhorst hat am vergangenen
Wochenende
nach Gewerkschaftsangaben rund 1500 Unterstützer
mobilisiert – knapp 1000 in
Delmenhorst und etwa 500
in Ganderkesee. Gewerkschaftssekretär
Thomas
Tillmann-Bramkamp
erklärte gestern: „Das positive
FOTO: ANDREAS NISTLER
Echo aus der Bevölkerung
macht den Betroffenen
Mut. Auf der einen Seite
machten Bürger ihrem Ärger über die Methoden des
Herrn Filipov Luft und auf
der anderen Seite erklärten
uns viele, sie seien extra zu
den Ständen gekommen,
weil sie von den Aktionen
gelesen hätten und ihre Unterstützung
ausdrücken
möchten.“ Heute werden
Unterschriften am Standort
Vechta gesammelt.
Ohne Wolle, Hansa, DLW
und Jute mit Tausenden Arbeitern – auch aus dem Ausland – wäre Delmenhorst
ein Dorf an der Delme geblieben und hätte niemals
seine wirtschaftliche sowie
integrative Bedeutung erlangen können, die bis heute nachwirkt. Nähmen Rat
und Verwaltung ihre historische Verantwortung wahr,
würde alles daran gesetzt,
das letzte Jute-Haus zu sichern – mit einem Denkmalsantrag oder einer Festsetzung im Bebauungsplan,
mindestens aber mit einer
klaren Erhaltsaufforderung
an den Investor. Nicht zu-
letzt ist das Backsteinhaus
alleine schon optisch ein
Gewinn in der sonstigen
Center-Architektur. Erschreckend ist die bisherige
Gleichgültigkeit von Politik
und Verwaltung. Offenkundig ist das stadthistorische
Empfinden
lahmgelegt,
wenn es darum geht, einen
Investor zu binden. Es klingt
sogar Erleichterung durch,
dass das Jute-Gebäude nicht
unter Denkmalschutz steht.
Die Stadt ist im Begriff einen
Fehler zu begehen, der nie
wieder gutgemacht werden
kann.
 Ihre Meinung zum Beitrag:
michael.korn@dk-online.de
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DELMENHORST
SEITE 2
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
SWD senden
Rechnungen
bis November
jef DELMENHORST. Ein überschaubarer Teil der Stadtwerke-Kunden wartet noch
auf seine Gas-Abrechnung.
„Die fehlenden fünf Prozent sind vom Abrechnungssystem als Fehler
ausgewertet worden“, erklärte
SWD-Sprecherin
Britta Fengler auf dk-Anfrage. Die Gründe seien zum
überwiegenden Teil, dass
keine Zählerstände von den
Kunden abgegeben worden
seien und Ableser keinen
Zutritt erhalten hätten.
Auch nicht plausible Zählerstände würden überprüft. Die Abrechnungen
werden laut Fengler manuell korrigiert und voraussichtlich zwischen dem 27.
Oktober und 7. November
verschickt. Beim dk hatten
sich mehrere SWD-Kunden
gemeldet und eine ungewöhnlich lange Wartezeit
bei der Zustellung der
Rechnungen beklagt.
Arbeiten am
Reinersweg
AUS DER POLITIK
Unbekannte
beschmieren
Amtsgericht
SPD: IGS-Umsetzung
mit Augenmaß
ben DELMENHORST. Der parallele Betrieb von dreigliedrigem Schulsystem und IGS
kann nach Einschätzung
des SPD-Unterbezirks Delmenhorst auf Dauer nicht
durchgehalten werden. Daher sei die jetzt auf den Weg
gebrachte Erweiterung der
IGS auf sechs Züge sinnvoll.
Dies könne allerdings nur
unter Einhaltung konkreter
Regeln gelingen. Dazu gehöre einerseits die Sicherung der Qualitätsstandards
der IGS sowie andererseits
aber auch die gute Ausbildung der Jugendlichen an
den Real- und Oberschulen.
Diese müsse ohne Abstriche
gewährleistet sein. Als dritten Punkt nennt die Delmenhorster SPD das „Mitnehmen“ aller Beteiligten.
Auf das Delmenhorster Amtsgericht ist in der Nacht zum Freitag
ein Farbanschlag verübt worden.
Der oder die Täter haben den Eingangsbereich des Gerichts mit
einer größeren Menge Farbe verschandelt. Das gesamte Portal
wurde erheblich beschmutzt. Gestern mussten Besucher des Gerichts daher einen Nebeneingang
benutzen. Einen Hinweis auf den
Anlass der Tat oder gar den oder
die Verursacher hat es laut Gerichtssprecher zunächst nicht gegeben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt
Hinweise auf den oder die Täter
unter Telefon (0 42 21) 15 59-115
entgegen.
FOTO: HELMUTH RIEWE
Kulturfest zeigt die
Vielfalt der Nationen
Unter dem Motto „Einheit in Vielfalt“ veranstaltet das
Integrationslotsenteam Delmenhorst und Umgebung
am 31. Oktober sein erstes Kulturfest. Gefeiert wird
kno DELMENHORST. Am Reinersweg müssen die Auto- von 18 bis 22 Uhr in der Markthalle. VON HEIKE BENTRUP
fahrer ab Montag, 20. Oktober, mit Beeinträchtigungen
rechnen. Laut Angaben der
Stadt werden bis Freitag, 31.
Oktober, Schachtdeckel instandgesetzt. Während dieser Zeit kommt es an verschiedenen Stellen zu Behinderungen. Das Ende der
Arbeiten kann sich witterungsbedingt verzögern.
DELMENHORST. Mit Musik,
Tanzvorführungen und kulinarischen
Spezialitäten
aus aller Herren Länder will
das Integrationslotsenteam
Delmenhorst und Umgebung am 31. Oktober, 18 bis
22 Uhr, in der Markthalle
auf dem ersten Fest der Kulturen in Delmenhorst das
bunte Miteinander in der
Stadt präsentieren. „Unabhängig von Konfessionen
und Politik wollen wir an
diesem Abend unter dem
Motto ,Einheit in Vielfalt‘
gemeinsam feiern und die
Gelegenheit zum Kennenlernen bieten“, sagt der Vorsitzende Muhanad Paulus.
Auf dem Programm
stehen laut Sprecherin
Marites
Cadiz-Teichert,
Darbietungen aus verschiedenen Kulturen. Mit
dabei sind unter anderem
eine mazedonische und
eine aramäische Tanzgruppe, eine Trommelgruppe mit Kindern der
Astrid-Lindgren-Schule,
eine Rapper-Gruppe, Sabri
mit afghanischer Musik,
die Band Hobbyrooms
vom Gut Dauelsberg, der
VfL Stenum und Anna Dis-
terhof mit Bauchtanz, eine
yezidische Tanz- und Musikgruppe sowie die Tanzgruppe Las Cariñosas.
Außerdem gibt es internationale Spezialitäten.
 Karten für das Kulturfest
sind zum Preis von fünf Euro
im Vorverkauf jeweils mittwochs, 10 bis 15 Uhr, in den
Räumen des Vereins, Lange
Straße 4, oder unter Telefon
(0 42 21) 2 85 92 17 oder
(01 77) 2 38 14 74 erhältlich.
An der Abendkasse kostet
ein Ticket sechs Euro.
Wohnig fordert mehr
Kapital für Stiftung
ben DELMENHORST. Für eine
vorsorgliche Bereitstellung
von jeweils 500.000 Euro in
den Etats für die Jahre 2016,
2017 und 2018 zur Eigenkapitalbildung der Delmenhorster Heimstiftung hat
sich der Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat, Volker
Wohnig,
ausgesprochen.
Gleichzeitig fordert er die
Stiftungsorgane auf, „Kreativität“ bei der Beschaffung
von Finanzierungsmitteln
für Vorhaben zu entwickeln.
Wohnig reagiert damit auf
die Beratungen in der
jüngsten Sitzung des Sozialausschusses, in der der Geschäftsführer der Heimstiftung, Dieter Heinrichs, Ausbaupläne
für
das
August-Jordan-Haus vorgestellt hatte.
LESERMEINUNG
Anmerkung der Redaktion: Leserbriefe müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Wir behalten uns vor, sie sinnwahrend zu kürzen. Bitte beachten Sie bei Einreichung: Länge des
Briefes maximal 50 Zeilen, d.h. eine halbe DIN A4-Seite (1,5-zeilig
beschrieben). Wir bitten darum, Ihre vollständige Adresse und
Telefonnummer anzugeben, um Verwechslungen zu vermeiden.
Senden Sie die Briefe bitte per E-Mail an: redaktion@dk-online.de
oder an unsere postalische Anschrift.
ABBIEGEVERBOT AN LANGER STRASSE
Stück aus dem Tollhaus
Thema: Linksabbiegeverbot schon mit der Faust beaus der Langen Straße in die droht. Den Zebrastreifen
Friedrich-Ebert-Allee
benutzen die wenigsten.
An der Langen Straße 55 ist Nicht nur ein „Schildbürseit
Generationen
der gerstreich“, sondern ein
Wohnsitz der Familie Loge- „Stück aus dem Tollhaus“
mann. Ich bin seit über 30 ist diese neue VerkehrsfühJahren hier ansässig und rung. Benötige ich als AnUnfälle an der Kreuzung wohnerin der Fußgängerhat es sehr wenige gegeben. zone zum Beispiel ein paar
Man braucht keiNudeln oder eine
ne ganze Hand
Flasche Öl, muss
dafür, sie abzuich das Auto aus
zählen. Erinnern
der Garage holen.
kann ich mich
Um
Richtung
Ich kann mich Kaufland oder
leider nicht, ob
nicht an einen Jute-Center zu
überhaupt
ein
Unfall von Linkskommen, fahre
Unfall beim
abbiegern
verLinksabbiegen ich jetzt rechts
schuldet wurde.
aus der Langen
erinnern.
Gefährlich ist
Straße auf die
es nur morgens
Friedrich-Ebertkurz vor acht Uhr, wenn die Allee auf die Grüne Straße
Kinder und Erwachsene auf durch die Rosenstraße wieFahrrädern kreuz und quer der auf die Lange Straße
über die Kreuzung brettern, und „schwupps“ bin ich
egal welche Farbe die Am- schon wieder auf der Friedpel hat. Wenn ich zu der rich-Ebert-Allee, dann kann
Zeit mal raus musste – nur es ja losgehen. Tolle Anordim Kriechtempo mit Fuß nung, herzlichen Glückauf der Bremse. Beim links wunsch.
Herta Logemann
Einordnen wurde ich oft
Delmenhorst
beschimpft
und
sogar
Delmenhorster Tageblatt
Harpstedter Tageblatt
Huder Zeitung
Stuhrer Zeitung
EUROPÄISCHE ZENTRALBANK
Mandat weit überschritten
Thema: Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.
In Ihrem Kommentar schreiben Sie, dass die Europäische
Zentralbank in Person von
Herrn Draghi mit der Entscheidung, einen unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen zu verkünden, zum
Retter in der Krise wurde,
und deshalb der Europäische Gerichtshof in seinem
Urteil dieses Handeln nicht
verurteilen dürfe. Allein mit
der Ankündigung hat die Europäischen Zentralbank ihr
Mandat weit überschritten.
Wenn dieses Programm umgesetzt worden wäre, hätte
das auf jeden einzelnen noch
verheerendere Folgen als es
jetzt schon der Fall ist. Die
aktuelle Politik der Europäischen Zentralbank mit ihren
niedrigen Zinsen vernichtet
in Massen das angelegte
Geld der Sparer – gerade
nachdem diese wegen des
jahrelangen Mantras der Politik versuchen, sich eine sichere private Altersvorsorge
aufzubauen. Dass die Regierungen die Entscheidung
der Europäischen Zentralbank weitestgehend mittragen, ist schlicht der Tatsache
geschuldet, dass dieses niedrige Zinsniveau ihnen in die
Hände spielt. Merkel und
Schäuble wissen sehr genau,
dass sie ohne die niedrigen
Zinsen noch weit von ihrem
selbstgestecken Ziel des ausgeglichenen Haushalts entfernt wären. Die Zinslast im
Bundeshaushalt liegt so weit
unten, dass die schwarze
Null erreichbar ist. Bezahlen
für diese Politik des billigen
Geldes dürfen die Anleger
und Sparer, besonders jene,
die eine sichere Anlage brauchen, weil die eigene Kapitaldecke nicht ausreicht, um
auf die noch vorhandenen
renditeträchtigen aber risikoreichen Anlageformen zu
setzen. (...)
Andreas Cebulla
Ganderkesee
Gegen Ethik und Moral
herr eine Lücke im Verwaltungsrecht zunutze gemacht
und Amt und Mandat zu
seinem eigenen Vorteil verwendet! Gegen den Willen
der Bevölkerung übrigens,
die er ja eigentlich vertreten
soll, hat er trotz Appell an
sein Gewissen mitgestimmt
und seine eigene grüne Wiese in millionenschweres
Bauland verwandelt. Mit
den Plänen des Hasberger
Gastwirts, der Bebauung
des Grundstücks schräg gegenüber und der direkt anschließenden Flächen am
Herausgeber:
Dirk Schulte Strathaus · Frank Dallmann
Verlag RIECK GmbH & Co. KG: Lange Str.
122, 27749 Delmenhorst, Tel. (0 42 21) 156666, Fax (0 42 21) 156-999
Verlagsleiter: Stefan Hinderlich
Chefredaktion (V. i. S. d. P.): Michael Korn
(MIK) -250,
Redaktion Delmenhorst: Tel. (04 2 21) 156220, Fax (0 42 21) 156-290, E-Mail: redaktion
@dk-online.de
Leiter: Michael Korn (MIK) -250, Stellv. u. Chefreporter: Thomas Breuer (TBR) -231, Heike
Bentrup (BEN) -236, Britta Buntemeyer (BBR)
-237, Jan Eric Fiedler (JEF) -242, Jens Gehrke
(JG) -234, Online: Eyke Swarovsky (SKY) -201
Redaktion Ganderkesee: Im Knick 2, 27777
Ganderkesee, Tel.: (0 42 22) 80 70-0, Fax
(0 42 22) 80 70-60, E-Mail: redaktion-gan@
dk-online.de
Leiterinnen: Julia Dutta (DUT) -20, Sonia Voigt
(SOV) -20, Stellv.: Katja Butschbach (KB) -70,
Thorsten Konkel (KONK) -40, Tina Spiecker
(TI) -30,
Sport: Leiter: Lars Pingel (PIN) -260, Daniel
Niebuhr (DN) -261, Frederik Böckmann (FRB)
-264
Überregionale Seiten: Neue Osnabrücker
Zeitung: Chefredaktion: Ralf Geisenhanslüke
(Chefredakteur), Dr. Berthold Hamelmann
(stellvertretender Chefredakteur), Burkhard
Ewert (Newsdesk-Leitung)
BAULAND IN HASBERGEN
Thema: Orstrat Hasbergen
Erst kommt das Fressen,
dann die Moral! Diese
Brechtsche Weisheit kennen
jetzt auch die Hasberger. Auf
der Ortsratssitzung demonstrierte die CDU den
Anwesenden, was dieser
Satz bedeutet. Erst einmal
lehnten sie den Antrag der
UAD ab, den Bürgern vor
der Abstimmung zu den Bebauungsplänen Raum für
Fragen und Anregungen zu
geben. Und dann, gegen alle
Gesetze von Ethik und Moral, hat sich ein CDU-Rats-
Amtliches Verkündigungsblatt der
Stadt Delmenhorst und der
Gemeinden Ganderkesee und Stuhr
Südfeld, zieht sich jetzt ein
breiter Neubaustreifen mitten durchs Dorf und das ist
nur der Anfang! Sehr irritierend war hier auch das Abstimmungsverhalten
des
Ratsherren der Grünen.
Nach monatelangem gemeinsamen Kampf mit den
Bebauungsgegnern änderte
er unbegründet und unerwartet die Seiten und bildete eine schwarz-grüne Koalition. Ein Schelm der Böses dabei denkt!
Bettina Chmielnik
Delmenhorst
Sonderveröffentlichungen:
Leiterin: Berit Schminke (INK) -880, Daniela
Krause (DAN) -860, Eike Nienaber (NIE) -860,
Verantwortlich für den Anzeigenteil:
Susanne Franke, Leitung Geschäftskunden,
Tel. (0 42 21) 156-500
Kundencenter Ganderkesee: Im Knick 2,
27777 Ganderkesee, Tel.: (0 42 22) 80 70-0,
Fax (0 42 22) 80 70-60
Druck: DruckHaus RIECK Delmenhorst GmbH,
Sulinger Str. 66, 27751 Delmenhorst
Zustellung: Media Net Verlags- und VertriebsGmbH, Sulinger Str. 66, 27751 Delmenhorst.
Bankkonten: bei allen Delmenhorster Banken
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und
Fotos wird keine Gewähr übernommen. Im Fall
höherer Gewalt und bei Arbeitskampf (Streik
oder Aussperrung) besteht kein Belieferungsoder Entschädigungsanspruch.
Bezugspreis durch Zusteller einschließlich Versandkosten und Zustellgebühren: 27,80 Euro
inklusive 7% Mehrwertsteuer.
Abbestellungen sind bis zum 15. eines Monats
schriftlich an den Verlag zu richten. Die Belieferung endet dann zum Monatsende.
Es gilt die Anzeigenpreisliste vom 1. 1. 2014.
DELMENHORST
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 3
DELMENHORSTER KREISBLATT
Treff soll Alleinerziehende ermutigen
Unter dem Dach des Kinderschutzbundes hat Angelika Lämmlin eine Gruppe für alleinerziehende Mütter
und Väter ins Leben gerufen. Unterstützt wird sie von
einem versierten Team von Experten. Das erste Treffen findet am 6. November statt.
VON HEIKE BENTRUP
DELMENHORST. Wie belas-
tend eine Trennung vom
Partner mit all ihren Folgen
und einem sich möglicherweise anschließenden jahrelangen Sorgerechtsstreit
sein kann, hat Angelika
Lämmlin eigenen Angaben
zufolge selber erfahren
müssen. „Gerade, wenn
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sich die Auseinandersetzungen über Jahre hinziehen, kann das sehr zermürbend sein“, berichtet die
46-Jährige.
In einer solchen Situation hat die aus Bremen zugezogene Mutter einer in-
Vogelbörse
mit Exoten
ben DELMENHORST. Von Papageien über Großsittiche,
Wellensittiche, Kanarienvögel, Waldvögel bis hin zu
Exoten reicht die bunte Palette an Tieren, die am morgigen Sonntag, 19. Oktober,
auf der Vogelbörse des Vereins für Vogelzucht und
-pflege, „Exotis“ Delmenhorst, gekauft und getauscht werden können.
Die Ausstellung findet in
der Zeit zwischen 8 und 12
Uhr in der Halle des DATSachverständigenbüros
Klang und Thon, Bremer
Straße 133, statt. Es gelten
die allgemeinen Börsenrichtlinien.
Hühnervögel
sind nicht zugelassen.
Galerie lädt
zu Workshop
kno DELMENHORST. Die
Städtische Galerie lädt am
heutigen Samstag von 15 bis
18 Uhr Kinder ab sechs Jahren zum Workshop „Wander-Lichter“ ein. Der Workshop beginnt mit einem
Spaziergang um die Außeninstallation „Wand“ am
Haus Coburg. Danach geht
es in die Stadt, um sich von
Häuserfassaden inspirieren
zu lassen. Anschließend
entwerfen die Teilnehmer in
der Jugendkunstschule bunte Lichtobjekte und Laternen, mit denen sie auf dem
Weg zurück zum Haus Coburg die Stadt beleuchten.
Die Teilnahme am Workshop kostet zwei Euro. Treffpunkt ist im Hof der Galerie
an der Fischstraße 30.
zwischen
neunjährigen
Tochter in Delmenhorst
Hilfe gesucht und – unter
anderem in Person der Delmenhorster Rechtsanwältin
Gaby Lübben – von professioneller Seite auch gefunden. Wonach sie jedoch vergeblich Ausschau hielt, war
eine Gruppe, in der sich Alleinerziehende über ihre
alltäglichen Sorgen und
Nöte austauschen, sich gegenseitig ermutigen und
schließlich auch einmal abschalten können.
Anlass für sie, die Initiative zu ergreifen und selber
einen Treff zu initiieren. Ab
dem 6. November treffen
sich alleinerziehende Mütter und Väter künftig jeweils
am ersten Donnerstag im
Monat von 18 bis 19.30 Uhr
in den Räumen des Delmenhorster Kinderschutzbundes an der Langen Straße 101. Dessen Vorsitzender
Jörg Bernhardt hatte sofort
ein offenes Ohr, als Angelika Lämmlin ihr Anliegen an
ihn herantrug. „Die Zahl alleinerziehender Mütter und
Väter in der Stadt ist groß,
was den Eltern hilft, hilft
auch den Kindern“, sagt
Bernhardt. Daher habe sich
Die neue Gruppe kann starten: Das Organisatorenteam mit (von links) Helga Kattinger (Kinderschutzbund), Jörg Bernhardt (Kinderschutzbund),
Rechtsanwältin Gaby Lübben, Friedhelm Haß von der Schuldnerberatung und Initiatorin Angelika Lämmlin.
FOTO: HEIKE BENTRUP
der
Kinderschutzbund
spontan entschlossen, das
Vorhaben zu unterstützen.
Neben dem Vereinsvorsitzenden Bernhardt und
seiner Stellvertreterin Helga
Kattinger hat Lämmlin als
weitere Experten die Delmenhorster Rechtsanwältinnen Gaby Lübben und
Renate
Lewerenz-Wiegmans mit ins Boot holen
können. Eine Rechtsberatung gebe es laut Lübben,
gleichzeitig Außenstellen-
Betriebe wünschen
sich besseres
Image der Stadt
leiterin der Opferhilfsorganisation Weißer Ring, aber
nicht. „Der Einsatz ist rein
ehrenamtlich“, betont sie.
Mit dabei ist des Weiteren
Friedhelm Haß von der
Schuldnerberatung für Verbraucher und Kleingewerbetreibende. Denn, so weiß
auch Initiatorin Lämmlin,
„eine Trennung geht oftmals auch mit finanziellen
Problemen einher“.
 Ihre Meinung zum Beitrag:
heike.bentrup@dk-online.de
GROSSE ZAHL VON ELTERN BETROFFEN
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es
in Deutschland im Jahr 2012
knapp 2,7 Millionen alleinerziehende Eltern, darunter 2,3
Millionen Mütter. 1,6 Millionen der Alleinerziehenden
haben ein Kind im Alter von
unter 18 Jahren. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
stellt für die meisten Alleinerziehenden eine beträchtliche Herausforderung dar, da
die Betroffenen mit deutlich
höheren Anforderungen konfrontiert sind als Paare. Daher sind die Alleinerziehenden auf ein engmaschiges
Netz der Unterstützung angewiesen. In Delmenhorst soll
es künftig neben den regelmäßigen Treffen auch gemeinsame Unternehmungen
mit den Kindern geben. Infos
bei Angelika Lämmlin, Telefon (01 76) 37 89 23 74. BEN
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Gewerbemonitor vorgestellt
jg DELMENHORST. Verkehrsanbindung und Breitbandversorgung sind gut, beim
Stadtimage und Angebot an
Fachkräften ist noch Nachholbedarf: Das sind einige
der Ergebnisse des Gewerbemonitors, der in der
jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses vorgestellt wurde. Das LQMMarktforschungsunternehmen aus Mainz hatte im
Auftrag der Wirtschaftsförderung 150 etablierte Unternehmen und 50 Existenzgründer zu ihrer Situation in
Delmenhorst befragt. So gilt
die Stadt zwar als weltoffen,
aber auch als wenig zukunftsorientiert.
Passende Gewerbeflächen
sind Unternehmen wichtig
Mit der Wirtschaftsförderung sind die Unternehmen
recht zufrieden, die Mitarbeiter seien kompetent und
stets ansprechbar. „Die Unternehmen wünschen sich
allerdings, dass die Wirtschaftsförderung mehr aus
eigenem Antrieb auf die
Unternehmen zugeht und
mehr bei Förder- und Finanzierungsfragen hilft“, so
Barbara Heinrich von LQM.
Auch bei der Suche nach
passenden Gewerbeflächen
wurde mehr Hilfe eingefordert.
Wirtschaftsförderer
Eduard Ruppel erklärte,
dass die Wünsche der Be-
triebe den Zielen des Wirtschaftsförderungskonzeptes entsprechen. So soll
mehr
Standortmarketing
betrieben und das Gewerbeflächenangebot erhöht
werden. „Wir sind auf Kurs“,
so Ruppel. Im Vergleich mit
40 anderen Kommunen
steht Delmenhorst in keinem Bereich besonders
schlecht da – außer in der
Einschätzung des eigenen
Images. „Wir müssen das
Image nach außen und innen verbessern“, sagte Ruppel.
Der Gewerbemonitor offenbarte noch einige Gegensätze: So sind die Unternehmen dem Standort Delmenhorst gegenüber sehr
loyal eingestellt, wollen ihn
aber nicht unbedingt weiterempfehlen. Auch sehen
die Befragten die allgemeine Grundstimmung eher
negativ, für ihr eigenes Unternehmen sind sie hingegen optimistisch eingestellt. Die Ausschussmitglieder diskutierten den
Bericht. „Das Schlechtreden darf keine Delmenhorster Spezialität werden“,
sagte SPD-Ratsherr Deniz
Kurku. Es soll künftig jährlich einen Bericht zu der
Entwicklung des Wirtschaftsstandortes geben,
die nächste Gewerbemonitor-Studie mit Befragung
der Unternehmen soll im
Jahr 2016 stattfinden.
Diagnose:
chronische Mangelerscheinungen
Unzureichende Zufuhr von wertvollen Vorsorgetipps kann zu
späterem Geldmangel führen. Wir durchleuchten Ihre Altersvorsorge
und bieten Therapien für eine sorgenfreie Zukunft.
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DELMENHORST
SEITE 4
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
DELMENHORSTER CHRONIK
NOTDIENSTE
vor 175 Jahren
NOTFÄLLE
Delmenhorst. Bei meiner morgenden Abreise von hier
nach Charleston (Süd-Carolina) sage ich hiermit meinen
Verwandten, Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl! Den 18ten October 1839. D. W. H. v. d. Lippe
Polizei: 110.
Feuerwehr: 112 (auch Fax).
Krankentransport und
Notarzteinsatzfahrzeug:
(04 41) 1 92 22.
Gift-Notruf: (05 51) 1 92 40.
Klinikum Delmenhorst:
(04221)993.
St.-Josef-Stift: 900.
Frauenhaus: 96 81 81.
Kinder- und Jugendtelefon:
(0 44 08) 87 07.
Notruf für Frauen und
Mädchen in Krisensituationen: (0 44 08) 81 80.
Palliativ-Hotline: 99 40 60.
vor 100 Jahren
Ein Brief aus Amerika über den Krieg gelangte am gestrigen Tage in unsere Hände. Er beweist, daß bei seiner Absendung am 17. September ... dort wenigstens schon die
Kunde von den Erfolgen der deutschen Armee verbreitet
war ...
vor 75 Jahren
Anzeige – Praxis wieder aufgenommen, Frau Dr. Fastenau.
vor 50 Jahren
Der ... Sonntag war für die Stadion-Siedler ein Ehrentag. In
der Stadthalle Hannover überreichte Niedersachsens Sozialminister Kurt Partzsch den Vertretern der Siedlung, Wilhelm Hense und Bachmann, eine Urkunde und einen
Scheck über 400 Mark. Die Siedlung war aus dem Wettbewerb „Die besten Kleinsiedlungen“ als dritter Preisträger
(Altsiedlungen) auf Landesebene hervorgegangen ...
vor 25 Jahren
Auch für Delmenhorst soll 1991 ein Ozon-Meßplatz eingerichtet werden. Das teilte SPD-Landtagsabgeordneter Harald Groth Oberstadtdirektor Willi Schramm mit ...
NOSTALGIE
Erntedankfest auf Gut Dauelsberg: Einrichtungsleiter Helmut Blauth (links) begrüßt nach dem Gottesdienst
die zahlreichen Besucher und schneidet zum Auftakt die Geburtstagstorte an.
FOTO: ANDREAS NISTLER
Cremetorte für
130 Jahre Arbeit
Das Gut Dauelsberg hat
gestern seinen 130.
Geburtstag und das
traditionelle Erntedankfest gefeiert. Den Gottesdienst gestaltete Bischof
Jan Janssen.
VON JENS GEHRKE
Als Zufluchtsort mitten in der Gesellschaft mit 130-jähriger
Tradition – so beschreibt
Bischof Jan Janssen die soziale Heimstätte Gut Dauelsberg. Das Oberhaupt der
Evangelischen Kirche in Oldenburg gestaltete gestern
den Gottesdienst zu Beginn
des Erntedankfestes. Die
Veranstaltung bietet in diesem Jahr viele Gründe zum
Feiern: Die Einrichtung
wird zum einen 130 Jahre
alt, zum anderen ist die Veranstaltung eingebunden in
die erstmals stattfindende
Woche der Diakonie. In sei-
DELMENHORST.
DELMENHORST. Die Villa,
heute Familienzentrum,
war im Februar 1991,
als diese Aufnahme entstand, noch den Jugendlichen vorbehalten. Stark
frequentiert war stets der
Billardtisch. Wer Angaben
zu den jungen Männern
machen kann, sollte sich
Montag ab 10 Uhr unter
Telefon (0 42 21) 15 62 20
melden. Auf dem Nostalgiefoto vom 8. Oktober
hat Andrea Jabben neben
Jürgen Jabben auch Elke
Kasing erkannt. Das Nostalgiebild, das am 13. Oktober erschienen ist, zeigt
laut Silvia Eberle unter
anderem Ulla und Hans
Lange. Inge Hirschfeld
hat darauf Dr. Rolf Berner
BEN / FOTO: DK-ARCHIV
erkannt.
nem Gottesdienst forderte
Bischof Janssen dazu auf,
Besitz nicht nur zu hüten
und zu vermehren, sondern
auch zu teilen. Rund 140
Gäste verfolgten im voll besetzten Fachwerkhaus die
Predigt. Das sich anschließende Hoffest besuchten
rund 350 Besucher, darunter Nachbarn, ehemalige
Mitarbeiter, Betreuer und
Bewohner sowie Mitglieder
der Kirchengemeinde.
Kuchen und selbst gemachte Produkte standen
im Mittelpunkt des Angebotes der Stände. Dazu begleiteten verschiedene Musikgruppen und das Straßentheater „Ungewohnt“
das Fest mit Bauernhof-Atmosphäre. Die Polizei beteiligte sich mit einem
Fahrradparcours. Das Programm hatte Matthias Meyer, Bereichsleiter auf dem
Gut Dauelsberg, auf die
Beine gestellt.
Einrichtungsleiter Hel-
mut Blauth schnitt zu Beginn die Geburtstagstorte
aus Buttercreme und Marzipan an und ging auf das
Motto
„Lebensbahnrastplatz“ ein. Er beschrieb das
Gut Dauelsberg als Halt auf
dem Lebensweg, den die
Betroffenen danach ohne
oder mit Hilfe der Einrichtung fortführten. Die Veranstaltung war in diesem
Jahr in die erstmals stattfindende Woche der Diakonie eingebunden. Franz-Josef Franke, Geschäftsführer
des Diakonischen Werkes,
lobte die Kooperation als
Zeichen der starken Verbindung zwischen der Einrichtung und der Diakonie. Die
Arbeit habe viele Schnittstellen. Auch Ratsherr Jürgen Stöver (SPD) lobte die
herzliche Atmosphäre, die
ein besonderes Kennzeichen der Feste auf Gut Dauelsberg sei.
 Ihre Meinung zum Beitrag:
jens.gehrke@dk-online.de
ÄRZTE
Ärztliche Bereitschaft:
Westerstraße 10 (am
St.-Josef-Stift), 11 61 17.
Die Praxis ist Sa, So und
feiertags von 8 bis 22 Uhr
besetzt. Ab 22 Uhr telef.
Bereitschaft bis 7 Uhr
morgens. Sprechstunde für
Patienten unter 18 Jahren,
9 bis 13 Uhr, nach tel.
Anmeldung (ab 8 Uhr unter
116117).
Augenarzt: Erreichbar über
die Nummer Ihres Augenarztes.
Für Soldaten: 9 21 80,
Apparat 4735.
Tierärztlicher Notdienst für
Kleintiere: Sa, So: Dr. Sonja
Küster, Schillerstr. 48,
Delmenhorst,
(0 42 21) 58 78 60.
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Sa, So: Dr. L. Spanka / C.U.
Ebert, Blumenstr. 4, Hude,
(0 44 08) 74 77.
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12 Uhr.
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Sa: Rosen-Apotheke,
Cramerstr. 15,
(0 42 21) 9 35 90.
So: Schauburg-Apotheke,
Lange Str. 35,
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Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß § 6a
Abs. 3 PAngV dar einem Einkaufswert von 499,- Euro. In der Regel genügt die Vorlage von Personalausweis und EC-Karte. Gilt auf alle Neuaufträge/Neuplanungen, ausgenommen BabyOne und Abverkaufsartikel. Nicht mit andern Aktionen und untereinander kombinierbar. Unser Finanzierungsbeispiel: z.B.
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DELMENHORST · STUHR
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 5
DELMENHORSTER KREISBLATT
KOMPAKT
Werke von Bach
erklingen in St. Paulus
dh VARREL. Der Delmenhorster Organist Norbert
Müller und der Flötist Daniel Stosiek aus Görlitz geben am morgigen Sonntag,
18 Uhr, ein Konzert in der
katholischen
St.-PaulusKirche am Varreler Feld. Auf
dem Programm stehen
Werke von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt ist frei,
um eine Kollekte wird am
Ausgang gebeten.
Gospelchor Chorisma
gibt zwei Konzerte
dh STUHR. Der Gospelchor
Chorisma tritt am morgigen
Sonntag, 19 Uhr, in der
evangelischen Kirche in
Brinkum auf. Am Dienstag,
21. Oktober, 19.30 Uhr, geben die rund 60 Sängerinnen und Sänger in der Klosterkirche Heiligenrode ein
weiteres Konzert. Unter
dem Titel „Free your soul“
bietet der Chor ein buntes
Programm aus Gospels und
Traditionals dar. Der Eintritt ist frei, um eine Spende
wird gebeten.
Buchvorstellungen in
evangelischer Bücherei
dh STUHR. Das Büchereiteam der evangelischen
Kirchengemeinde
Stuhr
stellt am Dienstag, 21. Oktober, 20 Uhr, im Gemeindehaus an der Stuhrer
Landstraße
interessante
Bücher aller Art vor.
NOTDIENSTE STUHR
ÄRZTE
Für Stuhr, Weyhe, Syke,
Emtinghausen und Riede:
Bereitschaft von 8 Uhr bis
morgen 7 Uhr, Sprechzeit 9
bis 13 und 17 bis 20 Uhr,
Henry-Wetjen-Platz 3,
Weyhe-Leeste,
(04 21) 800 60 60.
Sozialstation Stuhr:
(04 21) 56 32 73.
APOTHEKEN
Sa: Geest-Apotheke,
zuständig für Stuhr, Weyhe
und Syke, Drohmweg 69,
Weyhe-Kirchweyhe,
(04 20 3) 8 17 51.
So: Hache-Apotheke (Rewe),
zuständig für Stuhr, Weyhe
und Syke, Hauptstr. 56,
Syke, (0 42 42) 93 30 33.
24h-Notdienst ab 9 Uhr.
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Divarena zeigt Erfolgskomödie aus London
Schauspiel-Duo kommt mit „Darf ich noch auf eine Ohrfeige mit raufkommen?“ ins Neue Deichhorst
kno DELMENHORST. Die beiden Schauspieler Christian
Holdt und Tanja Baumgart
wollen das Delmenhorster
Publikum am kommenden
Donnerstag, 23. Oktober,
ab 20 Uhr in der Divarena
mit dem Theaterstück „Darf
ich noch auf eine Ohrfeige
mit rauf kommen?“ begeistern. Die Komödie wird von
den Veranstaltern als „humorgeladen“
angepriesen.
Erkenntnisse über Beziehungen und andere Geheimnisse des Alltags soll es
geben.
Held des Stückes ist Thomas, der nach drei Jahren
Ehe von seiner Frau verlassen wird. Dabei hätte er
dieses Schicksal eigentlich
als studierter Statistiker
vorhersehen müssen, liegt
doch die Scheidungsrate
bei stolzen 54 Prozent. Am
Boden zerstört, hilft ihm
seine langjährige beste
Freundin mit einer einfachen wie genialen Idee:
Kontaktanzeigen. Und so
beginnt für Thomas eine rasante Berg- und Talfahrt der
Gefühle. Er lernt die dominante Swetlana kennen, die
Ökoaktivistin Josy und die
verzweifelte Elene, die einen
potentiellen Vater für ihre
geplanten Kinder sucht.
Die Rolle des Thomas verkörpert Christian Holdt. Er
ist seit Jahren als Sprecher
von Hörbüchern wie „Perry
Rhodan“ oder „Gangs of
New York“ tätig. Eine Mammutaufgabe muss Tanja
Baumgart absolvieren. Sie
schlüpft während der Show
in sechs verschiedene Frauenrollen. Erfahrung sammelte sie unter anderem in
der ZDF-Serie „Wilsberg“.
 Karten gibt es für 20 oder 24
Euro im dk-Ticketshop, Lange
Straße 122. Für dk-Abonnenten
gibt es einen Euro Rabatt.
Felgendiebe
schlagen
häufiger zu
Felgendiebe haben im
Autohaus Hinrichsen
großen Schaden angerichtet. Die Polizei
bestätigt, dass die Zahl
dieser Delikte zunimmt.
VON DIRK HAMM
BRINKUM. Mehrfach haben
sich Felgen- und Reifendiebe zuletzt an hochwertigen
Fahrzeugen des Brinkumer
Autohausbesitzers
und
Transportunternehmers
Rüdiger Hinrichsen zu
schaffen gemacht. Der Gesamtschaden betrage in den
vergangenen zwei Monaten
mehr als 40 000 Euro, berichtet der Unternehmer.
„Es reicht mir“, sagt Hinrichsen und fordert von der
Industrie, hochwertige Felgen künftig zu kennzeichnen, um den Tätern das
Handwerk zu erschweren.
Für Zeugen, deren Hinweise
zur Ergreifung der Diebe
führen, hat er eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt.
Eine Kennzeichnung der
teuren Autoteile erachtet
auch Lothar Sengelmann,
Ermittlungsdienstleiter im
Polizeikommissariat Weyhe,
für sinnvoll: „Die Diebe gehen überwiegend Fahrzeuge der Luxusklasse an. Bei
den hohen Werten, um die
es geht, halte ich die Ausstattung der Felgen mit Individualnummern für richtig.“
Der Polizeibeamte bestätigt, dass die Zahl der Fälle
zunimmt: Seien in Stuhr
und Weyhe 2013 44 Felgendiebstähle registriert worden, liege die Zahl in diesem
Jahr bereits bei mehr als 50.
 Ihre Meinung zum Beitrag:
redaktion@dk-online.de
Schauspielerin Tanja Baumgart schlüpft während des Stücks in sechs verschiedene Frauenrollen. Christian
Holdt spielt den studierten Statistiker Thomas.
FOTO: VERANSTALTER
DE PLATTDÜTSCHE ECK
Saunieren
VON WILFRIED RUNGE
D
or is jo ümmer wat
los an ehrn Stammdisch. Jedeen will sik mit
siene Belevnisse dickdoon.
So frog lesd de Heino inne
Runn, of nich ok maal een
von siene Stammdischbroer ne Sauna besocht hett.
„Jo“, meen Fritz, „miene
Fro un ik gahn dor faken
hen. Dat is good för use
Gesundheit, un wi sünd
sietdem ok nich mehr oftins verküllt!“
„Segg maal Heino“,
mellt sik Hinnerk, „woso
wüllst du sowat weeten?
Du wullt us doch nich
wiesmaken, dat du al maal
solkeen Sweettempel besocht hest? Du magst jo
nich maal ope Straten de
Mütz afsetten, un denn
willst du blacksteert twüschen frömde Lüüd sitten?
Nä, dat glövt di nüms!“
„Un doch hebbt miene
Anno un ik dat belevt!“
„Vertell, vertell“, reep de
Runn.
„Dat keem so: Wi wulln
nur maal kort Bekannte
besöken, aver dor meenen
de, dat et in‘n Momang
nich so paßt - se wulln
graad in‘n Keller, in ehre
Sauna. Aver sä‘n se, wi könt
jo mitsaunen. Wieldat Anno sowat al lang maal utprobeern wull, hebb ok ik
mi mitsnacken laten.
Eers is dat jo schaneerlich so blacksteert mit
annere Lüüd in so‘n egen
Ruum to sitten, aver man
gewöhnt sik snell doran.
De Frons hebbt sik unnen
ope Bänk sett un wi Keerls
sünd na baven klattert.
Minsch, na korter Tiet löpt
di de Sweet man nur so
an‘n Lief dal. Mußt di wunnern, woveel Water man so
mit sik rümsleppt! As de
Gastgever denn noch op
de heeten Steen so‘n Rüükwater goten hett, is dat
noch slimmer worrn. Na
teihn Minuten sünd wi rut,
hebbt us kolt afduscht un
in‘n Legestohl utroht. Dat
hebbt wi dreemaal makt!“
„Dunnerlüttchen Heino!“, meen Korl, „du büst
jo nu ‚n richtiger Gesundheitsapostel worrn! Wenn
du nu noch dat Supen un
Smöken opgiffst, warrst du
förwiß hunnert Johrn old!“
„Schöön weer‘t jo, aver
leider kann ik dor nich
wedder hen, wieldat sik
de Navers dor besweert
hebbt!“
„Woso dat denn?“, frog
de Runn.
„Och, wi wulln jo egens
nur ‚n korten Besöök maken, un so harr ik vörher
vör‘n Huus anne Parkklock
nur de Brötjentaste drückt.
Wieldat ik aver keen Knöllchen von‘n Scherriff hebben wull, bü ik twüschen
‚n Gang rutgahn un hebb
in dissen Automaaten twee
Euros rinsteckt. Nu meent
de Navers dor, dat ik ‚n öffentlichet Argernis weesen
bün, un mi vör de Kinner
unsittlich wiest hebb!“
Jo, hebb ik bi mi dacht:
De sik för‘n Pankoken utgifft, warrd ok as solkeen
opfreeten! Dat meen ik
man.
REGION
R E G I O N OLDENBURG
O LD E N B U R G
SEITE
SEITE 66
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
Kindsein am anderen
Ende der Welt
KOMPAKT
Klimawandel und
Innovationschancen
red OLDENBURG. Zu einem
Klima-Innovationsforum
lädt das Netzwerk „Innovation & Gründung im Klimawandel“ (NIK) am Dienstag, 11. November, ab 18
Uhr in die Alte Fleiwa. Unter dem Motto „Heute sehen, morgen ernten“ geht
es sowohl um die Herausforderungen, die der Klimawandel für den Nordwesten mit sich bringt, als
auch um das sich daraus
ergebende unternehmerische Potenzial. Hauptredner sind Landeswirtschaftsminister Olaf Lies (SPD)
und der Präsident der Oldenburgischen Industrieund
Handelskammer
(IHK), Gerd Stuke. NIK wird
von der Universität Oldenburg koordiniert.
Aktionstag zum
Klinik-Geburtstag
ohm OLDENBURG. Zum
fünfjährigen Bestehen der
Universitätsklinik für Geriatrie am Klinikum Oldenburg findet am Sonntag
von 13 bis 17 Uhr ein Aktionstag zum Thema „Aktiv
im Alter“ an der RahelStraus-Straße 10 statt. Angeboten werden etwa Hörtests, das Ausprobieren von
Alltagshilfen, GymnastikÜbungen,
Führungen
durch die geriatrische Station, Musikeinlagen durch
den Shanty-Chor Oldenburg und Kurzvorträge. Der
Eintritt ist frei.
„Weil wir Mädchen sind …“ stellt den Alltag in anderen Erdteilen vor
Im warmen Bett aufwachen, frühstücken, zur
Schule gehen, mit anderen Kindern spielen, das
ist für hiesige Kinder
Normalität. Doch wie leben Kinder in Indien, Afrika oder Südamerika?
VON KATRIN ZEMPEL-BLEY
OLDENBURG. Die Erlebnisausstellung „Weil wir Mädchen sind …“ im Oldenburger Landesmuseum für Natur und Mensch am Damm
holt Kinder ab sofort zu einer spannenden und informativen Reise zu Kindern
auf der anderen Seite der
Welt ab.
Djenebou aus Mali, Asha
aus Indien und Yoselin aus
Ecuador laden die Kinder zu
sich nach Hause ein und geben ihnen einen lebendigen
Eindruck von ihrem Alltag
und ihrem Familienleben.
Doch bevor die Reise losgeht, nehmen sie ein
Gastgeschenk mit und erfahren, ob Asha sich darüber freuen wird. Dann stehen die Kinder in ihrer Küche, stellen fest, dass das
Mädchen sehr früh aufsteht
und im Haushalt fast alles
beherrscht. Schlafen muss
sie auf engstem Raum mit
ihren Eltern und Geschwistern auf Matten. Die Kinder
erfahren auch, dass Asha
wenig Zeit zum Spielen hat
und sie bereits als Jugendliche verheiratet wird. In einer Kiste befindet sich ihre
Mitgift.
„Weil
wir
Mädchen
sind …“ wendet sich an
Mädchen und Jungen ab
acht Jahren sowie Familien,
Schulen,
Einzelbesucher
und Gruppen und wurde
als Wanderausstellung vom
Kinderhilfswerk Plan konzipiert. Es handelt sich um
eine interaktive Ausstellung, denn überall ist die
Aktivität der jungen Besucher gefragt. Sie können sogar eine traditionelle indische Hochzeit nachstellen.
Die passende Kleidung
überziehen, ihre Hände mit
Henna verzieren oder etwas auf Hindi schreiben,
einen Wassereimer auf dem
Kopf transportieren oder
virtuell in einem Bus durch
die Anden touren. Viele
scheinbar alltägliche Dinge
können selbst ausprobiert
und so Gegensätze zwischen dem Leben hierzulande und in einem fernen
Kontinent erfahren werden.
Um die Frage, mit welchen Chancen Kinder auf-
REGIONALWETTER
14°
chen aufmerksam machen“, sagt Marc Tornow,
Sprecher von Plan. Dafür,
dass die Ausstellung jetzt in
Oldenburg zu sehen ist, hat
sich die örtliche Plan-Aktionsgruppe eingesetzt.
„Die Wanderausstellung
von Plan ist in dieser Weise
einmalig und macht exemplarisch erfahrbar, wie
Mädchen anderswo mit ihrem Leben zurechtkommen“, sagt Peter-René Becker, Direktor des Landesmuseums
Natur
und
Mensch. Sensibel sind auch
Themen wie Benachteiligung und Vernachlässigung
sowie Gewalt gerade für ein
jüngeres Publikum aufbereitet – und natürlich die
vielen bunten Seiten anderer Kulturen.
Und ganz zum Schluss
stehen die Ausstellungsbesucher vor einem aus Stein
gebauten Haus und einer
Lehmhütte und sollen sich
vorstellen, welche Teile ihres Hausstandes sie bei einem Umzug mitnehmen
würden. Spätestens dann
wird klar: Waschmaschine,
Herd oder PC können
ebenso wie manch ein gemütliches Möbelstück zu
Hause bleiben. Hier treffen
tatsächlich
verschiedene
Welten aufeinander.
Glücksrad: Die Drehscheibe macht deutlich, wie viel im Leben davon
abhängt, in welchem Umfeld man geboren wird. FOTO: KATRIN ZEMPEL-BLEY
wachsen, dreht sich alles in
der Ausstellung – die weder
mahnen noch moralisieren, sondern mit Kindern
ins Gespräch kommen will.
Sie macht deutlich, dass
Mädchen nicht dieselben
Chancen haben wie Jungen, obwohl die Kinderrechtskonvention das festgeschrieben
hat.
„Wir
möchten mit der Ausstellung auf die weltweite Benachteiligung von Mäd-
DEUTSCHLANDWETTER
EUROPAWETTER
Cuxhaven
Kiel
19°/15°
19°/14°
Wilhelmshaven
W
Essen
Köln
20°/14°
HOCHWASSER
S 4-5
S 5
S 5
S
S
S
S
5-6
4-5
4
4
S 4
DIE NÄCHSTEN TAGE
Morgen ist es nach vereinzeltem
Frühnebel erst heiter. Später werden die Wolken bei Werten bis 22
Grad zahlreicher. Sie bringen aber
nur gebietsweise etwas Regen. Die
neue Woche beginnt wechselhaft.
Die Temperaturen gehen zurück.
16°/10°
Madrid
DI
14°/9°
Rom
Ankara
Tunis
Stuttgart
WIND HEUTE
22°/15°
Lissabon
Nürnberg
Bundesamt für Seeschifffahrt und
Hydrographie für den 18.10.2014
Helgoland
Borkum, Südstrand
Norderney, Riffgat
Juist, Hafen
Baltrum, Westende
Spiekeroog
Langeoog
Wangerooge, West
Emden,Seeschleuse
Wilhelmshaven
Fedderwardersiel
Cuxhaven
Bremerhaven
Brunsbüttel
Bremen
07:52 / 20:42
06:56 / 19:55
07:13 / 20:10
07:13 / 20:10
07:16 / 20:13
07:41 / 20:39
07:39 / 20:36
07:45 / 20:41
08:17 / 21:12
08:43 / 21:36
08:52 / 21:48
09:03 / 21:56
09:10 / 22:06
09:53 / 22:45
10:41 / 23:36
27°
München
unter
-10°
unter
-10°
-10°
bis -5°
-5°
bis 0°
0°
bis 5°
5°
10°
15°
20°
25°
30°
bis 10° bis 15° bis 20° bis 25° bis 30° bis 35°
über
35°
Der Tag startet gebietsweise mit zähem Nebel. Dann ist es überwiegend freundlich. Nur im Nordwesten und Norden sind die Wolken zahlreicher, und es kann ein wenig regnen oder nieseln. Später steigt auch
im nördlichen Mecklenburg-Vorpommern die Regenwahrscheinlichkeit
an. 17 bis 23 Grad werden erreicht. In Nebelgebieten bleibt es kühler.
BIOWETTER
Die Wetterlage hat auf unser Wohlbefinden nur einen äußerst geringen Einfluss. Daher sind körperliche Beschwerden heute kaum auf
das Wetter zurückzuführen. Wetterfühlige sind allerdings eher müde
und schlapp, das wirkt sich negativ auf ihre allgemeine Leistungsfähigkeit aus.
WETTERLEXIKON
Lichtstreuung:
Die Lichtstreuung ist eine diffuse
Zerstreuung der Sonnenstrahlung
in der Atmosphäre durch Luftmoleküle, bzw. durch Staub- und Dunstteilchen und auch eine Zerstreuung der Lichtstrahlen künstlicher Lichtquellen in dunst- bzw.
staubhaltiger Luft.
SONNE & MOND
07:56
18:23
01:59
16:10
23.10.
31.10.
06.11.
14.11.
Athen
Kanaren
Nach Auflösung örtlicher Nebelfelder scheint zum Teil die Sonne, dann
sind auch wieder dichte Wolken unterwegs. Vor allem im Norden kann
es etwas regnen. Im Süden sind Regentropfen selten. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 20 Grad. Der Wind weht an der Küste frisch.
MO
Dresden
Bonn
Diepholz
Raum Unterweser:
Wesermündung/Jade:
Ostfriesische Inseln:
Elbmündung
und Helgoland:
Nordfriesische Inseln:
Westliche Ostsee:
Zwischenahner Meer:
Steinhuder Meer
und Dümmer:
Warschau
Paris
Frankfurt
4 Beaufort
aus Süd
Berlin
Leipzig
Erfurt
O
S
Moskau
London
Magdeburg
18°/13°
Wildeshausen
Berlin
Hannover
Oldenburg
Lilienthal
Hude 19°/13°
Bremen
Delmenhorst
Achim
Stuhr
Ganderkesee
Verden
19°/13° Syke
N
H Hoch
T Tief
Dublin
Bremen
Osterholz-Scharmbeck
19°/14°
Stockholm
Hamburg
Bremerhaven
Emden
SO
Oslo
Rostock
Warmfront
Kaltfront
Mischfront
Kaltluft
Warmluft
WETTERKONTOR-TELEFON
www.wetterkontor.de
So funktioniert es:
Wählen Sie 0900 130 041 01 (0,65 EUR/Min.*) und folgen Sie den
Hinweisen des Telefonoperators oder geben Sie direkt Ihre Postleitzahl ein.
Wetter-SMS für 7 Tage bestellen: 0900 130 043 0 (1,30 EUR/Min.*).
*aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichender Mobilfunktarif
-10°
bis -5°
-5°
bis 0°
0°
bis 5°
5°
10°
15°
20°
25°
30°
bis 10° bis 15° bis 20° bis 25° bis 30° bis 35°
über
35°
Ein kräftiges Sturmtief über dem Atlantik lenkt sehr warme Luft aus Südwesten nach Mitteleuropa. So steigen die Temperaturen wieder verbreitet über die 20-Grad-Marke. Warm ist es auch in Frankreich, in Benelux und im Alpenraum. Am Mittelmeer werden noch bis zu 33 Grad erreicht. Intensive Regengüsse und Gewitter gibt es in Südskandinavien.
INLAND
Augsburg
Berlin
Frankfurt
Freiburg
Dresden
Hamburg
Hannover
Helgoland
Karlsruhe
Kassel
Konstanz
Köln/Bonn
Leipzig
List/Sylt
München
Nürnberg
Rostock
Saarbrücken
Stuttgart
Zugspitze
AUSLAND
wolkig
19°
wolkig
18°
wolkig
20°
wolkig
23°
wolkig
18°
Regenschauer 18°
wolkig
19°
Regenschauer 15°
wolkig
22°
wolkig
19°
wolkig
20°
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Regenschauer 16°
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19°
Regenschauer 17°
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heiter
5°
Amsterdam
Athen
Brüssel
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Zürich
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Regenschauer 19°
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sonnig
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8°
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REGION
R E G I O N BREMEN
BREMEN
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
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7
DELMENHORSTER KREISBLATT
Eine Meerjungfrau
ziert die
Wasserbahn „Atlantic Rafting“.
Vom Rummel nicht
wegzudenken: das
Kettenkarussell.
Aus 72 Meter Höhe
blicken Besucher des
„City Skyliner“ über
Bremen.
Fotos: dpa
Miss Freimarkt kommt
aus Delmenhorst
alex BREMEN. Die Stadtgemeinde Bremen plant eine
neue Straßenbahn-Verbindung. Die Strecke soll die
Straßenbahnlinien 2 und
10 auf Höhe „Bei den drei
Pfählen/Bennigsenstraße“
mit der Linie 1 verbinden.
Sie wird über die Bennigsenstraße,
die
Stresemannstraße und die Steubenstraße
zur
JuliusBrecht-Allee führen.
1400 Fahrgäste
pro Tag erwartet
Jahrmarkt am Freitagabend eröffnet – Viele Neuheiten unter den Fahrgeschäften
In Bremen ist die fünfte
Jahreszeit angebrochen:
Der Freimarkt ist in
vollem Gange. Mit der
19-jährigen Patricia Ehlers wird eine gebürtige
Delmenhorsterin das
größte Volksfest weit und
breit bis zum nächsten
Jahr repräsentieren.
VON A. SCHNACKENBURG
BREMEN. Die Errungenschaften moderner Technik
sind auf dem Bremer Freimarkt mit seinen fast fünfzig Karussells und sonstigen Fahrgeschäften allgegenwärtig. Zur gestrigen
Eröffnung des Spektakels
im Bayernzelt aber stieß die
Technik an ihre Grenzen:
Zunächst sorgten kleine
Stromausfälle dafür, dass
Moderator Jens-Uwe Krause und die Band des
Abends zeitweise im Halbdunkel musizieren mussten. Dann fielen auch noch
die Mikrofone aus, als Innensenator Ulrich Mäurer
die Eröffnungsansprache
hielt. Er behalf sich schließlich mit einem Megafon.
Viel zu sagen gab es allerdings ohnehin nicht: Der
Gesellschaft war eher nach
Feiern. Zumal, nachdem
die Jury das Geheimnis um
die neue Miss Freimarkt gelüftet hatte: Sie heißt Patricia Ehlers, ist 19 Jahre jung
– und stammt aus Delmenhorst. Den Umständen entsprechend verzichtete sie
auf lange Reden und begnügte sich mit einem
freundlichen, noch ein we-
Neue Linie
für
Straßenbahn
Auf diese Weise möchte
die Stadt die Vahr, Blockdiek und Osterholz einerseits mit dem Ostertor, dem
Steintor, dem Peterswerder
und Hulsberg andererseits
verbinden. Bislang musste,
wer etwa von der Vahr aus
per Straßenbahn die östliche Vorstadt erreichen
wollte, an der Domsheide
oder dem Hauptbahnhof
umsteigen.
Die Bremer Straßenbahn
AG (BSAG) rechnet für die
geplante Strecke mit einer
Fahrgastnachfrage auf der
neuen Verbindung von bis
zu 1400 Personen pro Tag.
Die Querverbindung Ost ist
auch Bestandteil des kürzlich von der Bürgerschaft
beschlossenen
Verkehrsentwicklungsplans für Bremen.
KOMPAKT
Patricia Ehlers ist die elfte Miss Freimarkt.
nig schüchternen Lächeln.
In den kommenden 16 Tagen, zumal beim Freimarktsumzug am nächsten
Wochenende, obliegt es ihr,
das Volksfest zu repräsentieren – mit oder ohne Worte.
Während sich das Publikum im Bayernzelt traditionell nicht zuletzt um Bodenhaftung mühte, wollen
einige neue Fahrgeschäfte
auf der Bürgerweide hoch
hinaus.
Am
höchsten
kommt der Fahrgast mit
dem „City-Sky-Liner“ – und
das auf durchaus gemütliche Weise. Es handelt sich
um einen 81 Meter hohen
Ein Prosit: Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) beim Fassanstich.
Aussichtsturm mit gläserner Fahrgastzelle, die ihre
Passagiere gemächlich in
die Höhe befördert und
sich dort langsam um 360
Grad dreht. Auf diese Weise
kann der Gast in allen Himmelsrichtungen über Bremen blicken. Wer mag,
kann sich für die siebenminütige Tour auch ein Getränk
mitnehmen.
Via
Lautsprecher erzählt eine
freundliche Dame zudem,
was es mit welchem Gebäude auf sich hat, das der
Gast aus der Höhe erblickt.
Sechs Euro zahlt der Erwachsene für die kleine
Reise in diesem behinder-
tengerechten
Karussell.
Deutlich
ungemütlicher,
dafür aber umso spritziger
nimmt sich die Fahrt im
„Gladiator“ aus. Zwar hat
der Gast auch in diesem
Karussell einen guten Blick:
Die offene Fahrgastzelle katapultiert ihn in 62 Meter
Höhe. Allerdings fällt es
dem Auge ungleich schwere als im „City-Sky-Liner“,
Fixpunkte am Horizont
auszumachen: Der „Gladiator“ jagt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90
Kilometern pro Stunde um
die eigene Achse. Seine
Passagiere hängen dabei
zeitweise über Kopf in der
FOTOS: A. SCHNACKENBURG
Luft. „Man braucht ein
bisschen Mut, um mitzufahren. Ich habe es noch
nicht gemacht“, räumt
denn auch Betreiber Remco Kriek aus Groningen unumwunden ein. Die dreiminütige
Schleudertour
schlägt für Erwachsene mit
7 Euro zu Buche. Damit ist
der „Gladiator“ nicht nur
das wohl giftigste, sondern
auch das teuerste Fahrgeschäft des Freimarkts.
Der 979. Bremer Freimarkt ist täglich von 13 bis
23 Uhr, freitags und samstags bis 24 Uhr geöffnet.
■ Weitere Informationen:
www.freimarkt.de
Daimler nimmt neue Anlage in Betrieb
Pressenlinie für 100 Millionen Euro – Modell für andere Werke
VON A. SCHNACKENBURG
Zukunftsträchtige Investition: die neue Pressenlinie im Bremer Daimler-Werk.
FOTO: DAIMLER
BREMEN. Mercedes-Benz
hat gestern in seinem Bremer Werk eine neue Servopressenlinie offiziell in Betrieb genommen. Für die
Anlage, die 95 Meter lang
und zwölf Meter hoch ist,
investierte das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro. Diese Summe ist
Teil einer Gesamtinvestition in Höhe von 750 Millionen, die Mercedes-Benz in
diesem Jahr im Bremer
Werk tätigt.
„Durch innovative Fertigungsverfahren können wir
Zukunftstechnologien wie
den Leichtbau wirtschaftlich in Serie bringen“, erklärte
Produktions-Be-
reichsvorstand
Markus
Schäfer das Investment.
Die neue Presse kann je
nach Bauteil bis zu 40 Teile
pro Minute herstellen. Vorwiegend handelt es sich dabei um Karosserieteile aus
Aluminium für die neue
C-Klasse-Familie. Die Maschine kann auch Bauteile
aus Stahl verarbeiten.
Hohes Maß an
Automatisierung
Erstmals in der Konzerngeschichte ist nicht nur der
Teilefluss innerhalb der
Pressenlinie automatisiert,
sondern der gesamte Materialfluss – von den zugeschnittenen Platinen bis
zur Übergabe der fertigen
Teile zum Weitertransport.
Sogar die Qualitätsprüfung
der Teile steuern Roboter.
Diese vollintegrierte Qualitätsprüfung der Bauteile innerhalb der Pressenlinie sei
eine Weltneuheit, hieß es.
Am Ende der Anlage transportieren weitere Roboter
die fertigen Pressteile in Ladungsträger.
Die Bremer Erfahrungen
bei Aufbau und Betrieb der
neuen Presselinie sollen
auch in andere MercedesBenz-Presswerke
einfließen. So sind baugleiche
Anlagen für das DaimlerJoint-Venture Beijing Benz
in China sowie für das Mercedes-Benz-Presswerk im
baden-württembergischen
Kuppenheim geplant.
Zwischenstopp für
Kreuzfahrtriese
dpa
PAPENBURG/HAMBURG. Wegen eines zu geringen Wasserstandes auf
der Elbe kommt das neue
Kreuzfahrtschiff der Meyer
Werft, die „Quantum of the
Seas“, nicht wie geplant am
Sonntag ins Dock. Bei
Blohm+Voss in Hamburg
sollten noch letzte Inspektions- und Einstellarbeiten
ausgeführt werden. Nach
Angaben eines Werftsprechers soll das größte je in
Deutschland gebaute Passagierschiff nun am Samstagmorgen zunächst in Bremerhaven anlegen. Voraussichtlich am Montag solle
dann entschieden werden,
wann und wo die Arbeiten
an dem 348 Meter langen
Luxusliner ausgeführt werden sollen.
Graffiti als
Fair-Trade-Symbol
red BREMEN. Ein sichtbares
Symbol für das Engagement in Sachen Fairer Handel bekommt Bremen in
den nächsten Wochen. Die
Servicestelle Kommunen in
einer Welt gGmbH überreichte der Hansestadt einen Gutschein für ein Graffiti-Kunstwerk. Erstellt wird
es ab kommendem Montag
vom
szenebekannten
Künstler Kosta Jakson an
der Außenfassade der botanika, wo seit 2011 auch die
Messe „FairFair“ stattfindet. Das fertige Kunstwerk
soll am 14. November übergeben werden. Bremen war
als Hauptstadt des Fairen
Handels 2013 ausgezeichnet worden.
NORDWEST
N O R D WE S T
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SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
KOMPAKT
Großkontrolle gegen
Schwarzarbeit
dpa HANNOVER. Bei einer
landesweiten Großkontrolle wegen Schwarzarbeit in
Niedersachsen
haben
Fahnder in 358 Fällen Verstöße festgestellt. Insgesamt wurden 1050 Betriebe
unter die Lupe genommen,
wie das Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte.
Schwerpunktmäßig
wurden Baustellen unter die
Lupe genommen, außerdem Kfz-Werkstätten, Gaststätten und eine Hundeschule. In 80 Fällen wird ermittelt, ob die untersuchten Betriebe den vorgeschriebenen Mindestlohn
zahlen. In 21 Fällen bestand der Verdacht, dass
Ausländer ohne gültige Arbeitserlaubnis beschäftigt
waren. In 100 Fällen wurden Verfahren wegen des
Verdachts auf Scheinselbstständigkeit eingeleitet.
Zur Prostitution gezwungen
Brüderpaar soll Frauen aus Bulgarien nach Deutschland gelockt haben – Hohe Dunkelziffer
Ein Prozess in Hannover
wirft ein Schlaglicht auf
ein verbreitetes Problem:
Junge Frauen aus Osteuropa werden ins Land gelotst, misshandelt und sexuell ausgebeutet. Wie
viele es sind, lässt sich
kaum schätzen.
dpa HANNOVER. Als Beruf
geben die beiden bulligen
Typen auf der Anklagebank
des Landgerichts Hannover
„Kaffeehaus-Betreiber“ an.
Dabei sollen die bulgarischen Brüder über Jahre
hinweg junge Frauen aus
ihrer
Heimat
nach
Deutschland gelockt, eingesperrt, misshandelt und
als Prostituierte ausgebeu-
tet haben. Der am Freitag
gestartete Prozess könnte
einen seltenen Einblick in
die brutalen Methoden von
Menschenhändlern geben.
Seit der EU-Osterweiterung
arbeiten immer mehr junge
Frauen vor allem aus Bulgarien und Rumänien in
deutschen Bordellen. Wie
viele dies freiwillig tun, ist
unbekannt.
Experten schätzen, dass
die 425 polizeilichen Ermittlungsverfahren wegen
Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung im Jahr
2013 nur die Spitze des Eisberges sind. Das von der
Bundesregierung geplante
neue Prostituiertenschutzgesetz sei dringend notwendig, meint Christian
Zahel, Leiter der Abteilung
Organisierte Kriminalität
im
Landeskriminalamt:
„Wir brauchen mehr Kontrollmöglichkeiten.“
Nur jede siebte von
Zwangsprostitution betroffene Frau wende sich an die
Polizei, meint Anna Hellmann von der Frauenrechtsorganisation
Terre
des Femmes. Hauptgründe
dafür seien eine fehlende
Perspektive,
Rechtsunsicherheit und die Angst vor
den Tätern. Welches Martyrium verschleppte Frauen
erleiden, lässt die Verlesung
der Anklageschrift erahnen.
Der 34 Jahre alte Angeklagte versprach demnach
vier jungen Bulgarinnen im
Alter von 18 bis Anfang 20
gut bezahlte Jobs im goldenen Westen, wo als Kellne-
rin oder Putzfrau bis zu
1000 Euro im Monat zu verdienen seien. Einem Mädchen spielte er vor, sich in
es verliebt zu haben. In
Hannover nahmen beide
Angeklagten dann den
Frauen Ausweise, Handys
und Bargeld ab. Nach
Überzeugung der Staatsanwaltschaft sperrten sie ihre
Opfer über Wochen in einer
Wohnung ein, demütigten
sie mit Tritten und Schlägen, bis sich die Frauen bereit erklärten, für das Zuhälter-Duo anschaffen zu
gehen.
Zur körperlichen Gewalt
–und bei einem Opfer Vergewaltigungen – kamen
Drohungen auch gegen die
Familien in der Heimat.
Abend für Abend gaben die
Zusätzliche
Ranger im
Wattenmeer
Wieder Unfälle mit
entlaufenen Pferden
dpa
REHBURG/ALFERDE.
Erneut haben ausgebrochene Pferde Verkehrsunfälle verursacht. Im Kreis
Nienburg kollidierte am
Donnerstagabend ein Pferd
mit einem Kleinwagen. Der
50-jährige Fahrer musste
mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, berichtete
die Polizei. Das Pferd verendete. Bei Hildesheim
stieß am Freitag ein Auto
mit einem Pferd zusammen, das mit weiteren Tieren von einer Weide entlaufen war. Der Fahrer blieb
unverletzt, das verletzte
Pferd musste eingeschläfert
werden.
Ehefrau erstochen:
Zehn Jahre Haft
dpa MÜNSTER. Weil er seine
Frau mit 28 Messerstichen
getötet hat, muss ein 34Jähriger aus Ahaus im westlichen Münsterland für
zehn Jahre ins Gefängnis.
Das Schwurgericht Münster verurteilte ihn am Freitag wegen Totschlags. Die
Richter schlossen nicht aus,
dass der Mann bei der Tat
im März im Affekt gehandelt hat. Offenbar sei er
wütend und frustriert gewesen, weil die Frau ihn
zuvor verlassen hatte. Das
Opfer habe keine Chance
gehabt, den Angriff zu
überleben. Einer der insgesamt
28
Messerstiche
durchbohrte das Herz.
Hohe Belastung
durch Pflegetätigkeit
epd HANNOVER/BREMEN. In
Norddeutschland sind viele
Angehörige von Pflegebedürftigen körperlich erschöpft. Mehr als jeder dritte Betroffene (39 Prozent)
in
den
Ländern
Niedersachsen,
Bremen,
Schleswig-Holstein
und
Hamburg fühlt sich durch
die Pflegetätigkeit körperlich am Ende, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Forsa-Umfrage im
Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) ist
demnach überzeugt, dass
seine eigene Gesundheit
angegriffen wird.
Zwangshuren ihre Tageseinkünfte ab. Eine von ihnen zahlte den Brüdern
binnen eineinhalb Jahren
laut Anklage 80 000 bis
90 000 Euro. Sie habe sich
mithilfe eines anderen
Mannes aus der Ausbeutung lösen können, erklärt
die Staatsanwältin. Eine
andere schrie um Hilfe, als
ihr Aufpasser sich auf dem
Weg zum Rotlichtbezirk etwas zu essen holte.
Zum Auftakt schwiegen
die Angeklagten und machten keinen sonderlich zerknirschten Eindruck. Ein
Verteidiger sagte, es sei
noch gar nicht sicher, ob
die Frauen überhaupt als
Zeuginnen erscheinen und
ihre Aussage aufrechterhalten werden.
Fachzentrum zum Schutz der Moore
Mittelpunkt der Moorforschung: Das Europäische Fachzentrum
Moor und Klima ist am Freitag in Wagenfeld im Landkreis Diepholz
eröffnet worden. In dem knapp vier Millionen Euro teuren Haus können sich Interessierte über Moore und ihre Bedeutung für den Natur- und Klimaschutz informieren. Die Einrichtung dient außerdem
der wissenschaftlichen Ausbildung. Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) schreibt Mooren eine herausragende Rolle für den Klimaschutz zu. Falsch bewirtschaftete Moore verlören ihre Funktion als Speicher für Kohlendioxid, sagte er. Niedersachsen
verfügt über die größten Moorflächen in Deutschland.
FOTO: DPA
FDP will neues
Vergabegesetz
CDU: Sicherung
verstärken
„Mehrkosten von 70 Millionen Euro“
Kritik an Regeln im Maßregelvollzug
VON HANS BRINKMANN
HANNOVER. Die niedersächsische FDP-Landtagsfraktion tritt dafür ein, das
von Rot-Grün erst im letzten Jahr beschlossene Landesvergabegesetz wieder zu
ändern und zu entbürokratisieren.
Der
stellvertretende
Fraktionschef Jörg Bode erklärte jetzt vor Journalisten
in Hannover, allein im Baubereich führten die Vorgaben bei der Erteilung öffentlicher Aufträge zu jährlichen Mehrkosten von bis
zu 70 Millionen Euro. Der
Flughafen Hannover beklage Zusatzkosten von sieben
Millionen Euro. „Alles in allem wird hier in einem Volumen von 100 Millionen
Euro Geld verschenkt“, sagte Bode.
Er forderte, die Bestimmungen zu entschlacken.
So sollte es künftig eine
Freigrenze von 100 000 Euro für die freihändige Vergabe beziehungsweise eine
beschränkte Ausschreibung
geben. Derzeit liegt die
Schwelle bei 10 000 Euro.
Mit den eingesparten
Bürokratiekosten ließe sich
Freiraum für Investitionen
zur konjunkturellen Belebung schaffen, sagte der
frühere Wirtschaftsminister. Entsprechend begründeten er und Fraktionschef
Christian Dürr auch die
Forderung nach einem Verzicht auf geplante Gebührenerhöhungen bei der
Wasserentnahme (20 Millionen Euro) und bei der Lebensmittelkontrolle (fünf
Millionen). Zu einem „Aktionsplan“ für Konjunktur
und Wachstum zählten sie
ferner Maßnahmen wie Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur und die Beseitigung der kalten Progression.
VON HANS BRINKMANN
HANNOVER. Die CDU-Landtagsfraktion drängt nach
den jüngsten Ausbrüchen
aus dem Maßregelvollzug
auf verstärkte Sicherheitsvorkehrungen. Unter Hinweis auf die Flucht eines
Verbrechers, der aufgrund
von Drogenabhängigkeit in
der Anstalt in Moringen
einsaß, forderte der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Jens
Nacke, am Freitag eine bessere bauliche Sicherung
und personelle Überwachung in Bereichen mit besonders gefährlicher Klientel. Als Vorbild könne hier
etwa Bayern mit der besonderen Sicherung geschlossener Abteilungen gelten.
Nacke machte deutlich,
für bestimmte Teile der
zehn Maßregelvollzugseinrichtungen in Niedersachsen müssten Sicherheitsan-
forderungen wie in Haftanstalten gelten. Es könne
nicht sein, dass auf Stacheldraht verzichtet werde und
statt Mauern Dornenbüsche als Begrenzung dienten. Der CDU-Politiker forderte, die laufende Beratung des Landtages über eine Gesetzesnovelle auf das
Thema Sicherheit auszudehnen und erste Mittel
noch im Haushaltsplan für
2015 zu verankern.
Vom zuständigen Sozialministerium wurde darauf
verwiesen, dass nach der
Flucht in Moringen bereits
verstärkte Sicherungsmaßnahmen ergriffen worden
seien. Ein Sprecher nannte
unter anderem die Anbringung von Nato-Draht auf
dem Dach sowie eine stärkere Überwachung des Innenhofes. Zudem finde
kurzfristig ein Gespräch
mit allen Einrichtungsleitern im Land statt.
dpa WILHELMSHAVEN. Nach
jahrelanger Kritik an der
Überwachung des Nationalparks Wattenmeer bessert das Land nach: Elf
Ranger sollen von 2015 die
Besucher an der Küste betreuen und Aufklärungsund Öffentlichkeitsarbeit
leisten. Bislang gab es für
das Gebiet zwischen Ems
und Elbe nur 3,5 AufseherStellen. Der Vorschlag ist
Teil der Haushaltsberatungen. Naturschützer sehen
langfristig einen Bedarf von
bis zu 50 Rangern. Der Landesrechnungshof
hatte
2011 moniert, dass die Betreuungs- und Überwachungssituation nicht zufriedenstellend sei.
Zahl toter
Seehunde
steigt
dpa OLDENBURG/TÖNNING.
An der Suche nach den Ursachen für das Seehundsterben in Schleswig-Holstein wollen sich auch Spezialisten aus Niedersachsen
beteiligen. Neue Erkenntnisse soll am Samstag ein
Kontrollflug entlang der
niedersächsischen Nordseeküste bringen. Verendete Tiere sollten auf Viren
oder andere Krankheitserreger untersucht werden,
kündigte das Landesamt
für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg an. Anders als in Schleswig-Holstein gab es zwischen Ems
und Elbe aber bislang keine
auffällige Häufung von toten Tieren. „Es herrscht erhöhte Wachsamkeit“, sagte
Laves-Sprecherin Hiltrud
Schrandt.
An der schleswig-holsteinischen
Nordseeküste
summiert sich die Zahl der
seit Anfang Oktober entdeckten verendeten Tiere
auf 230. Watt- und Strandwanderer sollten tote Tiere
nicht berühren und Hunde
an der Leine führen.
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
Ganderkeseer Zeitung
SEITE 9
DELMENHORSTER KREISBLATT
Neuer Orden vereint alle Aktiven
Der Faschingsorden für die Session 2014/15 stammt
aus der Feder von Susanne Sperling. Gestern Abend
hat ihn die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine
(GGV) erstmals präsentiert. Das Motiv soll alle GrupVON JULIA DUTTA
pen des Faschings vereinen.
Buchstäblich in letzter Minute hat
Susanne Sperling ihren Entwurf noch zum Wettbewerb
gebracht. Am letzten Tag
der Frist, im Dunkeln nach
23 Uhr, warf die Ganderkeseerin ihren Entwurf in den
Briefkasten von GGV-Präsident Uwe Meyer – und sollte kurze Zeit später als Siegerin des diesjährigen Ordenwettbewerbs
hervorgehen. Mit 16 Vorschlägen sind in diesem
Jahr so viele wie noch nie
eingereicht worden. Und
Sperlings war der letzte gewesen.
Die Ganderkeseerin, die
gern zeichnet und bei der
Gemeindeverwaltung als
Beamtin in Lohn und Brot
steht, ist über ihren Sieg
selbst ganz überrascht: „Ich
habe das erste Mal mitgemacht und nicht damit gerechnet, dass ich gleich ge-
GANDERKESEE.
KARTEN BEIM DK
Für den Faschingsauftakt
am Dienstag, 11. November, im Gasthaus Witte in
Immer gibt es ab sofort
Karten beim dk. Beginn ist
um 20 Uhr. Die Tickets kosten im Vorverkauf zehn
Euro und sind erhältlich im
Kundencenter in GanderkeDUT
see, Im Knick 2.
winne“, sagte sie gestern
Abend bei der Präsentation
des fertigen Entwurfs. Ganz
anders die Zweit- und Drittplatzierten: Reiner Geerken
und Melanie Tönjes-Pleus
sind „alte Hasen“ und haben jeweils schon ein- beziehungsweise zweimal einen Orden gestalten dürfen
– umso mehr freuten sie
sich für die Debütantin
Sperling. 17 Stimmen bekam sie von Präsidium und
Festausschuss für ihren
Entwurf. Mit einer Stimme
überholte der den Vorschlag von Reiner Geerken,
der passend zum Motto
„Fasching ist unser Leben“
einen Vorschlag mit Herzmotiv gemacht hatte.
„Auf dem Orden sind alle
Gruppen des Faschings vereint“, erklärt Sperling die
Idee hinter dem Orden, der
jetzt in 950-facher Ausfertigung in Oldenburg in Serie
geht um am Dienstag, 11.
November, das erste Mal
ausgeteilt wird. Ein Kappenträger, ein Musiker, ein
Clown und ein Funkenmariechen bilden die lustige
Combo auf dem neuen Faschingsorden.
Bewegung hat es auch im
Präsidium der GGV gegeben: Henning Adler rückt
als Vize-Präsident für Werner Bochmann auf, Marktmeister Holger Lüdeke für
„Für die
Region einmalig“
Feiern unter neuem Motto: von links Prinz Timo Vetter, Drittplatzierte Melanie Tönjes-Pleus, Vize-Präsident Henning Adler, Siegerin Susanne
Sperling, Vize-Präsident Thomas Tesch und Zweitplatzierter Reiner Geerken präsentieren den neuen Faschingsorden-Entwurf.
FOTO: JULIA DUTTA
Dirk Wischhusen. Adler will
sich künftig verstärkt um
Marketing kümmern und
eine Initiative gegen Glas
beim Umzug anstoßen. Er
ist seit 13 Jahren beim Fasching aktiv und seit drei
Jahren Ehrenkappenträger.
Im Präsidium richtet sich
der Blick bereits auf den
Sessionsauftakt am Dienstag, 11. November. Um
11.11 Uhr gibt es traditionell den Startschuss im
Gasthaus Stolle, nachmittags pflanzen die aus dem
Amt scheidenden Prinzenpaare Bäume, bevor abends
bei Witte in Immer das bis
dahin gut gehütete Geheimnis um das neue Faschingsprinzenpaar gelüftet wird. Karten für den
Sessionsauftakt (Einlass 19
Uhr, Beginn 20 Uhr) gibt es
exklusiv beim dk.
 Ihre Meinung zum Beitrag:
julia.dutta@dk-online.de
INITIATIVE GEGEN GLAS BEIM UMZUG
Die GGV möchte in diesem
Jahr gemeinsam mit dem örtlichen Handel Gespräche
führen, um die Menge an gefährlichen Glasscherben während des Umzuges einzudämmen. „Ein Verbot können wir
nicht durchsetzen“, sagte
Henning Adler gestern Abend.
Stattdessen will der Verein
für Aufklärung sorgen und mit
dem örtlichen Getränkehandel ins Gespräch kommen,
um Lösungen aus Plastik vorzuschlagen. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Probleme mit den vielen
Glasscherben von Alkoholflaschen beim Umzug gegeben.
Das Deutsche Rote Kreuz
musste diverse SchnittverletDUT
zungen behandeln.
ANZEIGE
Grabungsfunde werden ausgestellt
dut GANDERKESEE. „Eine behalten und ausgestellt“,
für die Region einmalige sagte Bürgermeisterin Alice
Siedlungs- und Bestat- Gerken-Klaas. Die Lagetungslandschaft“
haben rung und Ausstellung der
laut Archäologen die Gra- rund 2000 Jahre alten Funbungen im neuen Gewer- de ist allerdings so aufwänbegebiet
Ganderkesee- dig und teuer, dass die GeWest zutage gefördert. Für meinde das nicht leisten
die Wissenschaftler steht kann.
fest: In Grüppenbühren haDie Grabungen hat sich
ben in der Bronze- und Ei- die Gemeinde insgesamt
senzeit sowie in der römi- rund eine Million Euro kosschen Kaiserzeit
ten lassen. Sie
Menschen gelebt.
waren VoraussetSie wohnten in
zung dafür, dass
Häusern, bestatdas
Unternehteten ihre Toten
men Netto an
Wir hätten
auf
Gräberfeldieser Stelle sein
gern einige
dern und betrieneues Logistikben Wirtschaft in
zentrum errichausgewählte
Form von Eisen- Stücke behalten. ten konnte.
hütterei.
Die Ergebnisse
Rund
7000 ALICE GERKEN-KLAAS der Grabungen
BÜRGERMEISTERIN
Fundnummern
sollen nun auch
haben die Wisder Öffentlichkeit
senschaftler des
vorgestellt werUnternehmens denkmal3D den. Das Team von denkin den anderthalb Jahren, mal3D sowie Professor Dr.
in denen sie im heutigen Hauke Jöns vom NiederGewerbegebiet gegraben sächsischen Institut für hishaben,
vergeben.
Den torische Küstenforschung
Fundnummern werden je wollen darüber informiemehrere Fundstücke zuge- ren. Ab Donnerstag, 23. Okordnet. Zutage brachten sie tober, werden die Exponate
unter anderem Tonscher- dann für drei Wochen im
ben, Knochenreste und Ur- Ganderkeseer Rathaus zu
nen. Alles wird jetzt aufge- sehen sein. Parallel gibt es
arbeitet, die Exponate hat eine Fotoausstellung.
die Gemeinde dem Land  Der Infoabend
Niedersachsen überlassen. findet am Mittwoch, 22.
„Wir hätten gern einige Oktober, um 18.30 Uhr im
ausgewählte
Fundstücke Rathaus statt.
nft
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b ra u l i t ä t !
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Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.
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GANDERKESEE
SEITE 10
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
NOTDIENSTE IN GANDERKESEE
UND DEM LANDKREIS OLDENBURG
NOTFÄLLE
Polizei: 110.
Feuerwehr: 112 (auch Fax).
Krankentransport und
Notarzteinsatzfahrzeug:
(04 41) 1 92 22.
Gift-Notruf: (05 51) 1 92 40.
Klinikum Delmenhorst:
(0 42 21) 993.
St.-Josef-Stift: (0 42 21) 900.
Frauenhaus: 0 42 21) 96 81 81.
Frauenhaus für den Landkreis
Oldenburg: (0 44 31) 9 28 42.
Kinder- und Jugendtelefon:
(0 44 08) 87 07.
Notruf für Frauen und Mädchen in Krisensituationen:
(0 44 08) 81 80.
Palliativ-Hotline:
(0 42 21) 99 40 60.
ÄRZTE
GANDERKESEE
Ärztliche Bereitschaft:
Westerstraße 10 (am St.Josef-Stift), 11 61 17. Die
Praxis ist Sa, So und feiertags
von 8 bis 22 Uhr besetzt. Ab
22 Uhr telef. Bereitschaft bis
7 Uhr. Sprechstunde für
Patienten unter 18 Jahren, 9
bis 13 Uhr, nach tel. Anmeldung (ab 8 Uhr unter 116117).
Sozialstation: (0 42 22) 34 64.
Tierärztlicher Notdienst: Sa, So:
Dr. Gabriele Lührs,Schierbroker
Str. 15a, (0 42 21) 5 65 61.
HUDE/WÜSTING
Ärztliche Bereitschaft:
Auguststr. 16, Oldenburg,
(04 41) 7 50 53, 9 bis 23 Uhr.
Sozialstation Hude/Hatten:
(0 44 08) 6 07 07.
Tierärztlicher Notdienst: So:
Dr. Jehner, Holler Landstr. 25,
Hude, (0 44 84) 15 72.
HARPSTEDT
Ärztliche Bereitschaft:
Bassumer Krankenhaus,
Marie-Hackfeld-Str. 6, (0 42 41)
97 07 07, 8 Uhr bis morgen 7 Uhr.
WILDESHAUSEN
Ärztliche Bereitschaft:
Krankenhaus Johanneum,
Feldstr. 1. (0 44 31) 9 82 10 10.
Sa, So und feiertags von 10
bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr.
LANDKREIS OLDENBURG
Tierärztlicher Notdienst: Sa,
So: TÄ Übermuth, Kornweg
10, Wildeshausen, (0 44 31)
92 94 44, zuständig für
Wildeshausen und Harpstedt,
nach tel. Absprache.
ZAHNARZT
DELMENHORST/HUDE
Sa, So: Dr. L. Spanka / C.U.
Ebert, Blumenstr. 4, Hude,
(0 44 08) 74 77. Notdienst
jeweils von 11 bis 12 Uhr.
GANDERKESEE/LANDKREIS
OLDENBURG
Sa, So: ZA Carsten Hansen,
Bahnhofstr. 16, Wildeshausen,
(0 44 31) 7 22 66, Notfallsprechstunde 11 bis 12 Uhr.
Tel. Bereitschaft jew. von 8
Uhr bis zum Morgen 8 Uhr.
APOTHEKEN
GANDERKESEE/HUDE
Sa: Apotheke Bookholzberg,
Stedinger Str. 63, Ganderkesee-Bookholzberg, (0 42 23)
30 70.
So: Flores-Apotheke, Parkstr.
47, Hude, (0 44 08) 63 63.
24h-Notdienst ab 8.30 Uhr.
Auch der Vorstand des RV Ganderkesee packt mit an: Svenja Wieker, Hermann Würdemann und Ana-Lena Balzersen (von links) haben gestern
geholfen, die Reithalle vom alten Sand zu befreien.
FOTO: ANTJE CZNOTTKA
Hilfe der Mitglieder
macht Investition möglich
Die Reithalle des RV Ganderkesee bekommt einen
neuen Boden. Bis Donnerstag werden etwa 15 ehrenamtliche Helfer und Vereinsmitglieder mit dem Austausch des Sandes in der Halle und weiteren ReparaVON ANTJE CZNOTTKA
turarbeiten beschäftigt sein.
GANDERKESEE. Die Reithalle
HARPSTEDT
Sa: Linden-Apotheke, Lange
Str. 13, Harpstedt, (0 42 44)
9 51 44.
So: Lindenmarkt-Apotheke,
Bahnhofstr. 19, Bassum,
(0 42 41) 92 24 22.
WILDESHAUSEN
Sa: Linden-Apotheke, Lange
Str. 13, Harpstedt, (0 42 44)
9 51 44.
So: Zana Apotheke, Mühlendamm 1, Wildeshausen
des Reitvereins Ganderkesee soll sich bereits am Donnerstag, 23. Oktober, in neuem Glanz präsentieren. Dazu waren gestern ab 9 Uhr
Trecker und Radlader damit
beschäftigt, den Sand aus
der Reithalle zu fahren. „Etwa alle 15 Jahre sollte so ein
beanspruchter Boden ausgetauscht werden. In den
vergangenen Jahren wurde
nur Sand aufgeschüttet,
nicht erneuert“, erklärt
Svenja Wieker, stellvertretende Vorstandsvorsitzende
des RV Ganderkesee. Deswegen sei der Untergrund
wellig geworden und musste ausgetauscht werden.
Nachdem der Sand beseitigt wurde, wird nun die
darunter liegende Trennschicht geprüft und gegebenenfalls
ausgebessert.
Binder und Bande in der
Halle wurden bereits mit
Hochdruckreinigern gesäubert und neu gestrichen.
Am Dienstag werde der
neue Sand – immerhin 140
Kubikmeter – geliefert und
in der Halle verteilt, berichtete Wieker. „Am Mittwoch
wird das Fließ auf dem Sand
verteilt“, kündigt sie an. Das
Fließ vermische sich mit
dem Sand und binde so länger Feuchtigkeit. „Wenn der
Sand aufgetragen wurde,
teilen wir die Halle in quadratmetergroße Felder ein
und verteilen in jedem Feld
eine bestimmte Menge Fließ
per Hand“, erklärt Wieker.
Auch eine neue Beregnungsanlage wird in der
nächsten Woche installiert.
„Die Alte war aus den 70er
Jahren und ist porös geworden“, sagt Wieker.
Die Renovierung bedeute
eine Menge Arbeit, die sich
aber lohne. „Die Renovierung des Reitstalles ist eine
Investition in die Zukunft“,
sagt Wieker. Das wissen
auch die Mitglieder des Vereins zu schätzen und packen
kräftig mit an. 15 Vereinsmitglieder helfen bei den
Arbeiten oder stellen die
Maschinen zur Verfügung.
„Gerd Frerichs hat uns den
Radlader geliehen und die
Familie Holschen nimmt
uns den Sand ab und fährtihn auf ihr Feld“, erklärt
Wieker. „Dank der Hilfe der
Mitglieder ist die Erneuerung finanzierbar.“
 Ihre Meinung zum Beitrag:
antje.cznottka@dk-online.de
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Fit und schlank durch das Jahr
DELMENHORST, im Oktober 2014.
Wellness-Coach Edeltraut Sukopp
hat sich auf die Fahne geschrieben,
Menschen zu unterstützen, auf
gesunde Art und Weise ihr Übergewicht zu eliminieren und ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Leider
ist es allzu häufig der Fall, dass viele
Menschen gerne Gewicht reduzieren
möchten, jedoch Angst davor haben – mitunter viel Geld ausgeben
– was am Ende wieder mit erneuter
Gewichtszunahme zunichte wird.
„Es ging doch gut – was ging denn
schief?“ ist oft die Frage. Dass die
Auswahl unserer Nahrungsmittel
heute mit der von vor 25 oder 30
Jahren nicht mehr verglichen werden
kann, steht außer Frage. Doch was
kann man tun? Worauf muss man
achten? Macht Fett wirklich fett?
Was ist nun mit den Kohlenhydraten
und welche sollte ich meiden? Wo
kann ich als Normalverbraucher den
Hebel ansetzen bzw. wo und wie
kann ich meine Ernährung insofern
umstellen, dass ich trotz aller Diäten,
die ich in meiner Verzweiflung schon
ausprobiert habe, nun doch endlich
meine Pfunde loswerden kann und
nie mehr zunehmen muss.
Dazu bedarf es einer gewissen
Beachtung einiger Komponenten:
Die „Entscheidung“, das wirkliche
Verlangen und die Leidenschaft
etwas zu verändern.
Das „Verstehen“, also auch ein
bisschen Lernbereitschaft.
Ein klein wenig „Disziplin“
nicht viel - denn nur der kann
abnehmen, der auch isst!
Die „ Bereitschaft“, die Verpflichtung eines wöchentlichen Treffs
sich selbst gegenüber.
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226 Kilo schmelzen
in zwölf Wochen
Nächster Kurs startet am 11. November
Insgesamt
48 neue Teilnehmerinnen und
Teilnehmer haben den vergangenen zwölfwöchigen Ernährungskurs unter der Leitung
von Wellness-Coach Edeltraut
Sukopp erfolgreich hinter sich
gebracht. 67 Anmeldungen
hatte die Inhaberin des „Nutrition Club“ gezählt. Davon
hatten 9 Personen bereits
erfolgreich an vorherigen Kursen teilgenommen. Mit dem
Ergebnis ist die Nordic-Walking-Trainerin auch diesmal
wieder sehr zufrieden: „Unsere bester Teilnehmer hat 15,9
kg, davon 8,5 kg Körperfett
verloren.“ Erfreut stellt die Ernährungsberaterin außerdem
fest, dass sich vermehrt auch
Männer zu dem zwölfwöchigen Kurs anmelden, Tendenz
steigend. Wie immer wurden
zu Beginn des Wettbewerbs
DELMENHORST.
„Gruppendynamik“ ist hoch motivierend. In den Klassen des Wettbewerbs sind sie unter Gleichgesinnten. Lernen Sie mit Spaß und
Freude einen „roten Faden“ zu
entwickeln, der bis zum Lebensende hilft, immer wieder die Spur
zu finden.
Was bietet der Ernährungskurs:
•฀ 12 Wochen-Programm mit
wöchentl. Ernährungsworkshops
•฀ Jeder Teilnehmer wird von
seinem Wellness-Coach betreut
•฀ Wöchentliche Körpermessungen
mittels Bio-Impedanz-Analyse
•฀ Wettbewerb mit festen Regeln
und tollen Gewinnen
alle wichtigen Eckdaten wie
Gewicht, Fett- und Wasseranteil des Körpers sowie
Bauch- und Hüftumfang der
Teilnehmer notiert. Über
alle „Abnehmer“ summiert,
ließen sich, verglichen mit
der endgültigen Messung,
folgende Ergebnisse festhalten: „Zusammen haben die
Teilnehmer 226 Kilogramm
an Körpergewicht verloren,
ihren Bauchumfang um 3,24
Meter und den Hüftumfang
um 3,06 Meter reduziert“, berichtet Edeltraut Sukopp. „Auf
diese Leistung können die
Teilnehmer sehr stolz sein.“
Am 11. und 12. November
geht der Kurs in die nächste
Runde. Anmeldungen sind ab
sofort im Internet unter www.
delmenhorst-nimmt-ab.de
oder unter Telefon (0 42 21)
78 07 93 möglich.
GANDERKESEER CHRONIK
vor 100 Jahren
Hude. Auch in unserer Gemeinde ist man ernstlich bemüht,
die künftigen Soldaten in einer Jugendwehr zusammenzuschließen. ...
vor 50 Jahren
Fröhliches und Besinnliches in Liedern, Gedichten und
Tänzen unter der Erntekrone bildeten den Auftakt des
Hengsterholzer Erntefestes, das am Sonnabend alt und
jung feierte ...
vor 25 Jahren
Glückwünsche für Hermann Bokelmann: Gerold Pflug
überreichte ihm für sein 25jähriges Amtsjubiläum als Bürgermeister des Fleckens Harpstedt eine Urkunde des Städte- und Gemeindebundes ...
NOSTALGIE
Teilnahmegebühr:
für 12 Wochen nur 59,- Euro
Die Kurse beginnen am
Dienstag, den 11. November 2014 u.
Mittwoch, den 12. November 2014
um 10.00 Uhr und 19.30 Uhr
Information u. Anmeldung bei:
Edeltraut Sukopp
Telefon 0 42 21–78 07 93
oder online auf unserer Homepage
www.delmenhorst-nimmt-ab.de
„Christen
gegen
Arbeitslosigkeit“
war 1985 das Motto einer
Info-Veranstaltung des Arbeitskreises „Kirche und
Arbeitswelt“ der evangelischen Kirchengemeinde
Ganderkesee. Dabei wur-
GANDERKESEE.
Fühlen sich viel leichter: Einige Teilnehmer haben ihren Erfolg
kürzlich im Sun House gefeiert.
FOTO: PRIVAT
den Unterschriften für eine
Resolution des Kirchlichen
Dienstes in der Arbeitswelt
gesammelt. Wer jemanden
auf dem Bild erkennt, kann
sich Montag unter (0 42 22)
80 70-0 in der Redaktion
melden.
ACZ / FOTO: DK-ARCHIV
GANDERKESEE · LANDKREIS
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 11
DELMENHORSTER KREISBLATT
Drei Unfälle
mit vielen
Blechschäden
dut GANDERKESEE. Gleich
drei Unfälle haben sich am
Donnerstag in Ganderkesee
ereignet: Gegen 14.50 Uhr
befuhr eine 79-jährige Autofahrerin aus Wildeshausen die Almsloher Straße
und wollte nach rechts auf
ein Grundstück einbiegen.
Eine nachfolgende 21-jährige Fahrerin aus Hude bemerkte dieses zu spät und
fuhr auf. Verletzt wurde niemand, an beiden Fahrzeugen entstand laut Polizei
aber erheblicher Sachschaden. Zu einem weiteren
Verkehrsunfall kam es am
gegen 17.25 Uhr auf der
Wildeshauser Landstraße
in Schlutter. Ein 41 Jahre alter Fahrer eines Kleinkraftrades aus Wildeshausen befuhr den Kreisel in Schlutter und wollte diesen in
Richtung
Wildeshausen
wieder verlassen. Beim Verlassen des Kreisels kam er
mit seinem Kleinkraftrad
zu Fall und rutschte auf die
Gegenfahrbahn. Hier stieß
er mit dem Auto einer
29-jährigen Fahrerin aus
Stuhr zusammen, die in
Richtung Delmenhorst unterwegs war. Auch er blieb
unverletzt.
Ein dritter Verkehrsunfall
ereignete sich gegen 15 Uhr
in der 30 km/h-Zone Schillerstraße. Dazu kam es, als
eine 25 Jahre alte Autofahrerin aus Ganderkesee die
Vorfahrtsregel „Rechts vor
Links“ nicht beachtete und
mit dem Auto einer 29 Jahre
alten Fahrerin zusammenstieß. Es entstand laut Polizei ein Gesamtschaden in
Höhe von 11.500 Euro.
Kurs lehrt
Entspannung
acz GANDERKESEE. Die regioVHS bietet ab Donnerstag, 23. Oktober, sechs Mal
den Kurs „Zeit für mich Entspannungstechniken
zum Kennenlernen“ von 18
bis 19.30 Uhr im Einsiedel
Betreutes Wohnen, Ebereschenweg 1, unter der Leitung von Sabine Tietze an.
Das Seminar lehrt Entspannungsmethoden. Infos und
Anmeldung unter (0 42 22)
4 44 44 oder (0 44 08) 92 31 62.
Kurs hilft Migranten bei Jobsuche
Berufsbezogene Sprachförderung für Migranten
können Volkshochschulen
der Region unter Leitung
der regioVHS mit Fördermitteln anbieten. Migranten sollen in den Arbeitsmarkt integriert werden.
VON KATJA BUTSCHBACH
GANDERKESEE. Die Berufs-
bezogene Sprachförderung
für Migranten können mehrere Volkshochschulen aus
der Region auch in der Förderperiode 2015 bis Ende
2017 anbieten: das Projekt
des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und des
Europäischen Sozialfonds
wurde jetzt neu bewilligt.
Unter Federführung der regioVHS sind auch die Volkshochschulen Delmenhorst,
Wildeshausen und Oldenburg sowie die Kreisvolkshochschulen
Ammerland
und Vechta dabei.
Das Angebot richtet sich
vorrangig an Migranten, die
in Deutschland bereits etwas
Fuß gefasst haben und für
den Einstieg in den Beruf
Deutschkenntnisse benötigen. So werden Kursteilnehmer etwa vom Jobcenter
oder von der Agentur für Arbeit betreut. Bereits in den
Jahren 2009 bis 2014 hatte
die regioVHS mit Kooperationspartnern das Projekt mit
43 Kursen geleitet, die durchschnittlich 20 Teilnehmer
Stoßen auf den Erfolg ihrer Volkshochschulen an: (von links) Norbert Krümpelbeck (Vechta), Claudia Grove (Oldenburg), Winfried Krüger (Ammerland), Helmut Koletzek (Delmenhorst), Doris Hanken, Rolf Schütze (beide Ganderkesee) und Hinrich Ricklefs (Wildeshausen).
FOTO: KATJA BUTSCHBACH
besuchten. Dies seien, so
Koordinatorin Doris Hanken
von der regioVHS, sehr viele
Teilnehmer, die so eine
Sprachstufe höher gebracht
wurden und auf dem Arbeitsmarkt integriert werden
können.
Die Liste der Kooperationspartner hat sich erweitert: Neu dabei sind Oldenburg, Ammerland und Vechta. Zu den Zielgebieten zählt
nach wie vor auch der Landkreis Cloppenburg. „Eine so
breit angelegte regionale Kooperation gab es noch nie“,
sagte Rolf Schütze, Leiter der
regioVHS. Das Thema berufliche Bildung nehme an
Volkshochschulen
heute
mehr Raum ein als früher.
Durch die Kooperation
können Migranten wohnortnah betreut werden. Neben
Migranten, die schon länger
in Deutschland leben und
einen
Integrationskurs
durchlaufen haben, können
auch Menschen die Kurse
besuchen, die im Asylberechtigungsverfahren sind.
Die Mittel sind, so Schütze,
endlich, weil sie regional und
über Jahre verteilt werden.
Übersteigt hier die Zahl derjenigen, die einen solchen
Kurs besuchen möchten, die
Zahl der Plätze, so ist es laut
Schütze eine gesellschaftliche Herausforderung, auch
diese Menschen zu fördern.
Auch für die Stadt Delmenhorst mit hohem Migrantenanteil sei das Projekt
wichtig, erklärte VHS-Geschäftsführer Helmut Koletzek. In der Vergangenheit
habe man bereits 14 dieser
Kurse angeboten. Die sechsmonatigen Kurse umfassen
580 Unterrichtsstunden inklusive Praktikum. Vermittelt
werden unter anderem Begriffe aus der Arbeitswelt.
Um die Mittel des Europäischen Sozialfonds zu bekommen, musste die regioVHS sich gegen andere
Bildungsträger durchsetzen.
Man habe letztlich die Leistungsfähigkeit der Volkshochschulen demonstriert.
Die Volkshochschulen können die Kurse durch die Mittel kostendeckend anbieten.
 Ihre Meinung zum Beitrag:
katja.butschbach@dk-online.de
Prozess gegen Landrat Eger beginnt Montag
Verfahren gegen Immobilienkaufmann Einsiedel inzwischen endgültig eingestellt
rh OLDENBURG/WILDESHAUSEN. In der seit langem
schwelenden Korruptionsaffäre um Frank Eger, den
Landrat des Landkreises Oldenburg, wird es nun ernst.
Für den kommenden Montag um 9 Uhr hat die Erste
Große Strafkammer des
Landgerichts Oldenburg den
Prozessbeginn wegen Vorteilsannahme gegen den
SPD-Kommunalpolitiker
festgelegt. Zwar ist der offiziell noch bis Ende des Monats amtierende Landrat gegenwärtig krank geschrieben. Doch in Oldenburger
Justizkreisen geht man davon aus, dass die Verhand-
lungsfähigkeit des Angeklagten davon nicht betroffen ist.
Nicht mit auf der Anklagebank wird der Oldenburger Immobilienkaufmann
Dieter Einsiedel sitzen, der
binnen zehn Jahren mehr als
120 000 Euro an Eger
und dessen damalige
Ehefrau geleistet haben soll. Nach Zahlung einer Geldauflage von angeblich
45 000
Euro wurde das
Verfahren gegen den zunächst Mitbeschuldigten inzwischen endgültig eingestellt.
Für die Richter ergibt die-
se ungewöhnliche Konstellation, dass der Immobilienkaufmann ihnen in dem auf
zunächst 13 Tage anberaumten Prozess vollständig als
Zeuge zur Verfügung steht
und in dieser Rolle
auch strikt zur
Wahrheit
verpflichtet ist. Bei
Eröffnung
des
Verfahrens waren die Richter
noch davon ausgegangen, dass
auch Einsiedel auf der Anklagebank werde Platz nehmen müssen. Angeklagten
steht
ein
umfassendes
Schweigerecht zu; auch an
ne von Frank Egers Ehefrau
gegründete GmbH monatlich zirka 2000 Euro erhalten
zu haben. Der Landrat soll
dem auf die Errichtung von
Seniorenwohnanlagen spezialisierten Unternehmer im
Gegenzug Wohlwollen und
Unterstützung zugesagt und
vertrauliche Informationen
übermittelt haben.
Bisher hat Frank Eger den
Vorwurf der Vorteilsannahme oder gar der Bestechlichkeit bestritten. Zwar hatte er
den Eingang der Gelder auf
dem Firmenkonto seiner
Frau eingeräumt; dafür habe
es aber auch legale Gegenleistungen gegeben.
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ns unter: www.handwerk.de
die Wahrheitspflicht sind sie
nicht gebunden. In der Prozessvorbereitung hatte das
Gericht daher nach anderen
Quellen zu forschen, mit denen die Vorwürfe erhärtet
oder entkräftet werden
könnten. Inzwischen soll der
Unternehmer die Ladung als
Zeuge zur Aufklärung der
Vorwürfe gegen Frank Eger
bereits erhalten haben. Womöglich wird so ein kürzerer
Prozess möglich.
Die Zentralstelle für Korruptionsdelikte der Staatsanwaltschaft
Osnabrück
wirft dem Wildeshauser
Landrat vor, zwischen März
2007 und März 2012 über ei-
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Jürgen Grünig,
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Steller Straße 69A
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ist seit Mai 2014 im Unternehmen und kann auf 32 Jahre Berufserfahrung im Tischlerhandwerk zurückblicken.
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„Er ist sowohl in der Werkstatt als auch im Kundenkontakt im Einsatz“, so Rainer von Seggern.
„Durch seine langjährige Erfahrung ist er sowohl in der Werkstatt als auch im Kundenkontakt eine
Bereicherung“.
Nach Gründung der Tischlerei im Jahr 1999 wurde der Betrieb kontinuierlich erweitert. Neben dem Bau von
Fenstern, Türen und Treppen hat sich Rainer von Seggern auch im individuellen Möbel- und Innenausbau
einen Namen gemacht. „Unsere Stärke sind unsere qualifizierten Mitarbeiter, die als Team hervorragend miteinander harmonieren“, schwärmt von Seggern und Ehefrau Gabi, die ihn von Anfang an im Büro unterstützt.
Steller Straße 69A
27755 Delmenhorst
Mitglied der
Tischler-Innung
www.tischlerinnung-delmenhorst.de
Telefon 0 42 21-80 25 69
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Kreishandwerkerschaft
Delmenhorst/Oldenburg-Land
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www.stellenboerse-handwerk.de
LANDKREIS
SEITE 12
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
Juwelier
überfallen
has WILDESHAUSEN. Ein bewaffneter, dunkel gekleideter
Mann hat gestern kurz vor 14
Uhr ein Juweliergeschäft an
der Westerstraße überfallen.
Der Vermummte bedrohte
den Mitarbeiter mit einer
Schusswaffe. Mit der Beute
flüchtete der unbekannte,
etwa 1,80 Meter große und
schlanke Täter in Richtung
Burgpark. Die Polizei fahndete umgehend nach dem
Räuber. Auch der Polizeihubschrauber überflog den
Einsatzraum. Der Täter
flüchtete jedoch unerkannt.
Chöre singen Verdi-Messe
Konzert in der Christuskirche mit großem Orchester
has HARPSTEDT. Guiseppe
Verdis „Messa da Requiem“
erklingt heute, Sonnabend,
in der Harpstedter Christuskirche. Ein großes Werk,
interpretiert von starken
Ensembles, wie sich bei der
ersten Aufführung am vergangenen Wochenende in
Salzwedel zeigte: Ausführende sind der Bremer
Osterchorsteinway und die
Kantorei Salzwedel sowie
50 Instrumentalisten mit
Mitgliedern des Orchesters
der Komischen Oper Berlin.
Soloparts übernehmen Wiltrud de Vries, Sopran, Annette Gutjahr, Mezzosopran, Bernhard Scheffel,
Tenor, und Allan Parks,
Bass.
Der Osterchorsteinway
musiziert erstmals in der
Christuskirche, hat sich
aber in der Region einen
Namen gemacht, unter anderem mit Konzerten in der
Ganderkeseer Kirche Sankt
Cyprian und Cornelius.
Den Chor aus Bremen verbinden mehrere Chorpro-
jekte mit der Kantorei Salzwedel. Chor- und Projektleiter Manfred Seidl ist hier
auch als langjähriger Musiklehrer am Ganderkeseer
Gymnasium bekannt.
Das Konzert beginnt
heute um 19.30 Uhr – nicht,
wie im Harpstedter Gemeindebrief
angegeben,
um 17 Uhr. Die Besucher
werden ab 18.30 Uhr eingelassen. Der Eintritt kostet
an der Abendkasse 20 Euro.
Ermäßigte Karten gibt es
für zehn Euro.
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Christoph Wallinger beendet sein Praktikum wie begonnen: Rauf auf
den 230-PS-Trecker und raus zur Ernte.
FOTO: REINER HAASE
Praktikum
festigt
Berufsziel
Christoph Wallinger
verlässt Kirchkimmen
mit jeder Menge Erfahrungen aus der maschinellen Landwirtschaft.
Der Österreicher hat vier
Monate lang beim Lohnunternehmer Blankemeyer praktiziert.
VON REINER HAASE
KIRCHKIMMEN. Ein bisschen
verwegen ist’s schon, wenn
Holger Blankemeyer die
hierzulande unübersehbaren Maissilagehaufen mit
den Bergen vergleicht, die
den Elternhof Christoph
Wallingers im Lammertal
umgeben. Aber es zeigt die
freundschaftliche Lockerheit, die der Kirchkimmer
Lohnunternehmer mit dem
Praktikanten aus dem alpinen Salzburger Land in den
vergangenen vier Monaten
aufgebaut hat. Viel Arbeit
stand an – und doch blieb
Raum für Späße mit „unserem Ösi“.
Der 17-jährige Praktikant
freut sich, dass er in Blankemeyers Unternehmen seit
Anfang Juni die ganze Erntezeit vom ersten Grasschnitt
bis zum jetzt nahezu letzten
Maishäckseln miterlebt hat.
Im Salzburger Land durchläuft der Junior eines ZehnHektar-Hofes mit 65 Ziegen
für die Erzeugung von Biomilch und Biokäse eine
Landtechnik-Ausbildung.
Den Hof der Eltern, die als
Quereinsteiger zur Hochzeit
zwei Ziegen geschenkt bekamen und einen stillgeleg-
ten Betrieb wiederbelebten,
will er gerne übernehmen,
aber vor allem Konstrukteur
im Bereich der Landtechnik
werden. Die Vielfalt der Arbeit, der große Maschinenpark haben dafür seine
Grundlagen gefestigt. „Es ist
höchst eindrucksvoll, wie
das hier alles organisiert
wird und was für Massen
bewegt werden“, sagt Wallinger in einer Pause beim
Auswechseln von Messern
eines Maishäckslers. Auch
Persönliches, die stundenlangen Gespräche mit den
„Ersatzgroßeltern“ Rolf und
Renate Blankemeyer am
Abendbrottisch, die neu gewonnenen Freunde bei der
Landjugend, nimmt er gerne mit nach Österreich.
Begeisterung
schwingt
mit, wenn Holger Blankemeyer von der Einsatzfreude und dem Geschick Wallingers erzählt. Schon die
Hartnäckigkeit des 17-Jährigen beim Ergattern des
Praktikumsplatzes habe ihn
beeindruckt, dann die Bereitschaft zur Mitarbeit in
der anstrengenden Erntesaison. Jetzt will er tun, was
er kann, um dem 17-Jährigen die baldige Rückkehr in
die Gemeinde Hude zu ermöglichen: Für ein Praktikum beim LandmaschinenHersteller Amazone. „Die
nehmen eigentlich nur
Praktikanten für ein halbes
Jahr und nicht für acht Wochen in den Ferien“, weiß
Blankemeyer, „mal seh’n,
was ich tun kann.“
 Ihre Meinung zum Beitrag:
reiner.haase@dk-online.de
Kupfer entwendet
has GROSS IPPENER. Unbekannte haben am Donnerstag zwischen 0 Uhr und 7.20
Uhr von einem Betriebsgelände in Groß Ippener, Am
Gewerbegebiet, eine Tonne
Kupfer entwendet. Sie hatten einen Zaun durchtrennt
und das Kupfer in drei Gitterboxen entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass die
Beute in einem größeren
Fahrzeug
abtransportiert
worden ist. Hinweise an die
Polizei Wildeshausen, Telefon (0 44 31) 94 11 15.
VERLAGSSONDERTHEMA
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 13
DELMENHORSTER KREISBLATT
Bei uns an der
Perfektes Zusammenspiel
An der Bremer Straße ist
Nicole Habeck ein noch
recht junges Gesicht. In der
Friseurbranche jedoch ist
sie bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert zu
Hause. Ihre Meisterprüfung
konnte Nicole Habeck im
Jahre 1998 erfolgreich ablegen. Am 1. Oktober hat sie
im Salon „Chillout Cut“ an
der Bremer Straße die Geschäftsführung übernommen und sorgt dort im
wahrsten Sinne des Wortes
für kreative Köpfe.
„Frisuren sind so unterschiedlich wie ihre Träger
und sprechen Bände über
den
individuellen
Geschmack. Ein Grund mehr,
nur die Profis an den Kopf
ranzulassen“, findet die Friseurmeisterin und betont,
dass Trends mit den Möglichkeiten, die heutige Produkte bieten, wachsen. Hier
sei Kreativität und kompetentes Wissen über Haarstrukturen gefragt. „Denn
Haare sind unterschiedlich,
und wir legen besonders
FOTO: EIKE NIENABER
großen Wert auf typgerechte Beratung, präzise Schnitte, schonende Colorationen
und Haarprodukte, individuelle Pflege und modernes
Styling, um die Persönlichkeit unserer Kunden attraktiv zu unterstreichen“, sagt
Nicole Habek, für die ein
perfektes Zusammenspiel
von Haar, Farbe und Frisur
einfach dazu gehört. Vom
Basic-Look bis hin zum glamourösen Styling für den
Abend – im Salon Chillout
Cut bekommen die Kunden
die richtige Frisur, individuell und typengerecht sowie eine umfangreiche Beratung inklusive.
Und zur Frisur gibt es
darüber hinaus auch noch
das passende Verwöhnprogramm für die kalte Jahreszeit: Im Monat November
bietet der Salon ein gleichermaßen wohltuendes
wie pflegendes ParaffinBad für die Hände zum halben Preis an.
Bremer Straße
Pfade durch den Steuer-Dschungel
Der Steuer-Dschungel ist
für die meisten Menschen
ein recht unwegsames Terrain. Udo Barnekow jedoch
kennt sich in diesem bestens aus. Seit nunmehr 23
Jahren leitet der Steuerberater die Delmenhorster
Beratungsstelle des Lohnund Einkommensteuer Hilfe-Rings Deutschland und
führt seine Mandanten auf
sicheren Pfaden durch eben
jenen Gesetzesdschungel.
Mit rund 260 000 Mitgliedern ist der Steuerring eine
der größten Lohnsteuerhilfevereine bundesweit. „Da
wir als Verein aufgestellt
sind, können wir unseren
Mitgliedern eine umfassende Beratung bieten“, erklärt
Udo Barnekow. Der jährliche Mitgliedsbeitrag werde
moderat nach dem jeweiligen Einkommen bemessen,
wofür es schlussendlich die
gesamte Servicepalette des
Steuerrings ohne versteckte
Zusatzkosten gebe. Diese
beinhaltet neben der jährlichen Steuererklärung unter
anderem auch diverse weitere Beratungen in den Bereichen Kindergeld, Kapitalanlagen oder auch Vermietungen bis zu einer
gewissen
Einkommensgrenze. Der staatlich geprüfte Betriebswirt verfügt
über 22 Jahre Erfahrung in
der Steuerberatung und
Mitgliederbetreuung. Ständige steuerfachliche Weiterbildungen gehören für
Udo Barnekow zum Stan-
dard. Er hat sich – neben
allgemeinen Themen rund
um die Arbeitnehmer – zudem spezialisiert auf Rentenbesteuerung, öffentlicher Dienst und steuerliche
Besonderheiten von Soldaten.
Auf Wunsch berät Udo
Barnekow auch auf Englisch und vor Ort bei den
Mandanten. Selbstständige
und Freiberufler können
nicht beraten werden.
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Markenqualität gepaart mit schnellem Service
Qualität setzt sich durch –
für Marc Müller ist das keine leere Reklamefloskel,
sondern das Fundament
seiner Dienstleistungsphilosophie. Seit 26 Jahren
führt er nun schon den TopAuto-Shop, drei davon an
der
Heinrichstraße/Ecke
Bremer Straße. „In all den
Jahren habe ich viele kommen und gehen sehen – ich
aber bin geblieben“, erklärt
der Inhaber und liefert auch
gleich den Grund dazu:
Sein Sortiment bestehe
ausschließlich aus hochwertigen Produkten namhafter und am Markt etablierter Markenhersteller wie
Kupplungen und Stoßdämpfer von Sachs, Batterien von Varta, Dachboxen
und Fahrradträger von
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Der Name Reimann steht
seit langem für Qualität
und Zuverlässigkeit – Tradition, die also verpflichtet.
Michael Bartels sieht diese
Pflicht als Herausforderung, welcher er sich mit
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SEITE 14
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
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Straße an der richtigen
Adresse. Die Vollreinigung
bringt aber nicht nur Weißes wieder zum Strahlen,
sondern ist ein zuverlässiger Partner in allen Bereichen der Textilpflege. Neben der professionellen
Reinigung und der Fleckentfernung gehören Hemden- und Bügelservice, Bet-
tenreinigung, Imprägnierung,
Lederund
Pelzreinigung sowie die
Teppich- und Gardinenreinigung zum Leistungsangebot des Wäschekorb-Teams
um Filialleiterin Christa
Odenthal (2. von links). Von
der Lieblingshose für den
Alltag über Arbeitskleidung
bis hin zum teuren Brautkleid – alles, was im Wäschekorb landet, erstrahlt
wieder im neuen Glanz. Die
Geschäftsführung hat Tim
Torsten Stöver inne.
Viele Trends erlebt
Frisurentrends
kommen
und gehen – Jürgen Stadtlander hat schon viele von
ihnen erlebt. „Als ich 1962
angefangen habe, war bei
Herren der kurze Maschinenschnitt modern, wenig
später wurden mit den Pilzköpfen die Haare dann länger“, erinnert sich der Friseurmeister. Und selbst so
manchen Hippie habe er
frisiert. „Denn ohne regelmäßiges Spitzenschneiden
ist auch die schönste Langhaarfrisur schnell kaputt“,
wie er sagt. Derzeit seien
Side- und Undercut vor allem bei jungen Frauen angesagt und bei den Herren
erfreut sich wieder die Maschine zunehmender Beliebtheit. Vor zehn Jahren
verschlug es Jürgen Stadtlander nach Delmenhorst,
wo er an der Bremer Straße
einen Traditionssalon übernahm. Dort sorgt er mit
seinen Mitarbeitern wie
Astrid Bauszus für Frisuren
und Colorationen für jeden
Typ und Anlass.
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seit
1999
Vor gut drei Jahrzehnten
gründete Ingo Wenthe das
Unternehmen für Hausverwaltung, das heute von seiner Frau Gabriele und
Hans-Jürgen Przibylla geführt wird. Zu den Hauptaufgaben gehört die Verwaltung von Immobilen in
Delmenhorst,
Bremen,
Stuhr, Oldenburg und dem
weiteren Umland. Insgesamt betreut das Unterneh-
men mehr als 2000 Wohneinheiten über 200 Liegenschaften. Diese setzen sich
aus Wohnungseigentums-,
Miet- und Gewerbeobjekten sowie Ferienanlagen
zusammen. Für den reibungslosen Verwaltungsablauf sorgt neben der Geschäftsführung ein zehnköpfiges Team in den
Bereichen Bewirtschaftung,
Technik und Logistik.
Als Hans Sagehorn im Jahre
1906 an der Bremer Straße
seine
Kutscherschmiede
gründete, steckte das Automobil noch in den Kinderschuhen. Dies änderte sich
wenig später und 1934 wurde der Betrieb offizieller
Opel-Händler. Aus diesem
Jahr stammt die „Molly“ ein
Modell P4 des Rüsselsheimer Autobauers, das noch
heute im Besitz der Firma
ist und „bei gutem Wetter
immer mal wieder raus
darf“, wie Inhaberin Stephanie Sagehorn sagt. Der
Opel-Vertragspartner übernimmt mit seinem Team
wie Kfz-Meister Marcus Sagehorn und Azubi Danny
Werner (Mitte) die Wartung
und Reparatur aller Fabrikate. Zum Service gehört
unter anderem auch eine
Autovermietung.
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Solar und Sanitär
365 Sonnentage im Jahr –
für die Firma Mühlenbruch
ist das normal, denn mit
Solaranlagen hat das Spezialistenteam um Andreas
Mühlenbruch (rechts) tagtäglich zu tun. Der Meisterbetrieb für das Installateurund Heizungsbauerhandwerk übernimmt neben
dem Solarbereich auch alle
Arbeiten rund um Sanitär
und Heizung. Ob Neubau
oder Altbausanierung – von
der unverbindlichen Beratung über die Angebotserstellung bis hin zur Realisierung aus einer Hand
reicht das Servicespektrum.
Der Meisterbetrieb beschäftigt mit Lars Grafmüller und Nominik Nass
(links) zudem zwei Auszubildende zum Anlagenmechaniker SHK. Demnächst
steht der Umzug in neue
Räumlichkeiten an der Rodenkirchener Straße an.
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
VERLAGSSONDERTHEMA
SEITE 15
DELMENHORSTER KREISBLATT
Bei uns an der
Bremer Straße
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Volle Absicherung
Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert sorgt die
Delmenhorster Geschäftsstelle der Öffentlichen Landesbrandkasse für die optimale Absicherung ihrer
Kunden. Sven-Oliver Viet
übernahm vor zehn Jahren
die Leitung und steht an
der Bremer Straße mit seinem fünfköpfigen Team allen Interessierten und Versicherten mit Rat und Tat
zur Seite. Als flexible und
zuverlässige Ansprechpartner in allen Versicherungsfragen bieten sie vollen
Service. Von der Kfz-Versicherung über Kranken-,
Hausrat-, Lebens- oder
Rechtschutzversicherung
bis hin zur Altersvorsorge
und Schadenregulierung
wird so gut wie jeder Bereich abgedeckt. Die Öffentliche versichert sowohl
private als auch gewerbliche Kunden.
FOTO: HILDE FIEWEGER-JOPPIG
Team von Spezialisten
Als der Fernsehtechnikermeister Günther John im
Jahre 1960 in der elterlichen Garage sein TV-Fachgeschäft
gründete,
da
guckten die Menschen im
wahrsten Sinne noch in die
Röhre. Kaum eine Branche,
in welcher sich im Laufe
der Jahre so viel verändert
hat – ein moderner Fernseher ist heute kaum dicker
als eine Hand breit und ein
multimedialer
Entertainmentkünstler. Eine unüberschaubare
Sendervielfalt
und diverse Empfangsarten machen dem Endverbraucher die Entscheidung
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für das richtige Gerät nicht
gerade leichter. Und auch
anfallende
Reparaturen
können nur noch ausgebildete Spezialisten ausführen.
Bei der Firma John ist man
stets am Puls der Zeit gewesen, was die technischen
Entwicklungen anbelangt.
Heute leiten Birgit John und
Thorsten Franke die Geschicke der Firma, die neben
dem TV-Service die Installation und Instandsetzung
von digitalen Antennen-,
Kabel- und Sat-Anlagen sowie deren Wartung und Reparatur in eigener Werkstatt
übernimmt.
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diesem Thema
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Kreative Malerarbeiten
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Mit eigenem Labor
„Wir sind das älteste und
größte Fotofachgeschäft in
Delmenhorst“, erklärt Jürgen Waßer, Inhaber von
photo! Waßer bei Inkoop an
der Bremer Straße. Ob aus
Wildeshausen oder Bremen
– Kunden von weit über die
Grenzen Delmenhorsts hinaus schätzen den Service
des einzig echten Vollsortimenters der Umgebung.
Das eigene Labor sei ein Al-
leinstellungsmerkmal der
Firma und bilde das Kerngeschäft. Dort können beispielsweise Bilder bis zu einer Größe von 1,18 Meter x
3 Meter auf den verschiedensten Oberflächen erstellt werden. Eine große
Auswahl an Kameras und
Ausrüstungszubehör sowie
Fotogeschenke, Pass- und
Bewerbungsbilder gehören
ebenfalls zum Angebot.
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Traumbäder nach Maß
Seit einem halben Jahrhundert nun schon steht der
Name Friedrich Lange in
Delmenhorst und Umgebung für Traumbäder und
mehr. Die Firma wird heute
von Rolf Lange in der zweiten Generation geführt und
bietet eine breit gefächerte
Palette an Produkten und
Dienstleistungen in den Bereichen rund um Bäder,
Heizungen, Umwelttechnik
sowie Zink- und Kupferarbeiten. Das umfangreiche
Leistungsangebot beinhaltet auf Wunsch auch die
komplette Planung, Finan-
zierung, Ausführung und
Wartung. Um stets auf dem
neuesten Stand der Technik
zu sein und den Kunden einen gleichermaßen qualifizierten und zuverlässigen
Service bieten zu können,
ergänzen sowohl die Geschäftsführung als auch die
Mitarbeiter ihre langjährige
Erfahrung mit regelmäßigen Fortbildungen. In den
modernen
Ausstellungsräumen an der Bremer Straße können die Kunden sich
von aktuellen Sanitärtrends
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Maler- und Bodenbelagsarbeiten aller Art liegt ein weiterer
Leistungsschwerpunkt im Bereich der Wärmedämmung. Das Team ist
qualifiziert, bildet sich
ständig weiter und fördert
auch den Nachwuchs. Derzeit sucht die Firma noch
einen Auszubildenden.
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Fast sieben Jahrzehnte besteht der Malerbetrieb
Möhlenbrock nun schon
und wird heute in der dritten Generation von Malermeister Axel Möhlenbrock
geführt. Insgesamt 17 Mitarbeiter – davon ein Auszubildender – sind derzeit für
das Delmenhorster Traditionsunternehmen tätig. Jeder Kunde – ob gewerblich,
privat oder öffentlicher Träger – erhält eine individuel-
zzgl. 1,99 € Bearbeitungspauschale,
nicht mit anderen Aktionen
kombinierbar,
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Januar 2010
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2014
GARTEN
OKTOBER
G A R TE N IM
IM O
K TO B E R
SEITE
16
SEITE 16
NOTIZEN AUS
DEM GARTEN
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
Vorsorge für neue Blütenpracht
Genuss
entgangen
Jetzt kommt die Zeit für Gartenträume
E
rfahrungen gibt es nicht
zum Nulltarif – entweder
kosten sie Geld oder Arbeit
oder
beides.
Schon immer
weckten
die
stacheligen
Fruchtstände,
die im Herbst
unter Esskastanien in Parks
und
großen
Gärten liegen,
die Erinnerungen an wunderschöne Urlaube im südlichen Alpenland mit uralten
Kastanienwäldern
und
schmackhaften Kastaniengerichten. Schon bald gab es
im eigenen Garten einen
Esskastanienbaum, der jetzt
ins Tragealter gekommen ist.
Nicht vertraut mit der Zubereitung, legte ich die ersten
Kastanien in die Ofenröhre
mit großer Vorfreude auf die
eigenen Maroni. Kurz darauf
folgte Knall auf Knall. Weil ich
die Schale nicht angeritzt
hatte, waren die Kastanien
explodiert. Der erwartete Genuss war futsch, und die
langwierige Ofensäuberung
verstärkte noch den Frust.
Aber Schaden macht ja klug,
wie es heißt. Schmackhafte
Esskastanien eigener Ernte
wird es sicher noch geben.
Heilt und
ziert: die
Engelwurz
Die ätherischen Öle und
heilenden Bitterstoffe der
wilden Engelwurz werden
seit Jahrhunderten in der
Volksmedizin als Magenmittel und gegen Rheuma
und Gicht eingesetzt. Von
der selbstständigen Anwendung rät Mannfried
Pahlow in seinem „Großen
Buch der Heilpflanzen“
aber ab, weil es bei Überdosierung zu Vergiftungen
kommen kann. Das Buch
ist für alle, die sich mit
Heilpflanzen
befassen,
empfehlenswert.
Die wilde Engelwurz mit
weiß-grünlichen Blütenbällen hat großen Schmuckwert. Sie wird darin aber
von der eindrucksvollen roten Engelwurz (Angelica gigas) weit übertroffen. Die
rote Engelwurz ist eine gute
Strukturpflanze für die Rabatte und ist auch als Solitär außerordentlich wirkungsvoll. Leider ist sie
ziemlich kurzlebig und
muss aus den
Samen
nachgezogen werden.
Die rote Engelwurz wird von Insekten geliebt und ist eine Bereicherung für den Garten.
Purpurdost und Staudensonnenblume „Lemon Queen“ sind ein eindrucksvolles Paar, das aber auch mit hohen Astern oder Eisenhut gute Partnerschaften eingehen kann.
Es duftet schon nach
Herbst, und der Garten
schwingt sich auf zum
letzten Blütenhöhepunkt.
Trotzdem beschleicht den
Gartenliebhaber eine leise Wehmut bei dem Gedanken, dass in den Beeten bald vieles abgeräumt
werden muss. Es ist aber
auch die Zeit des Vorsorgens für Neues.
VON INGRID BEUCKE-ADLER
(TEXTE UND FOTOS)
Manches muss nun weichen, schon allein um Platz
für die bunte Schar der
Zwiebelblumen und Frühlingsblüher zu schaffen. Es
ist aber auch der Zeitpunkt
gekommen, wurzelnackte
Rosen zu pflanzen, die in
dem noch warmen Boden
vor dem Winter gut Wurzeln fassen können, um im
Frühjahr
dann
gleich
durchzustarten.
Nicht zuletzt können
jetzt die Beobachtungen
und Erkenntnisse Früchte
tragen, die beim Besuch
von Gartenschauen, an Tagen der offenen Gartentür
und nicht zuletzt bei befreundeten Gärtnern gewonnen wurden. Bei solchen Gelegenheiten finden
sich immer wieder besondere Pflanzenkombinationen, die sich lohnen, auch
einmal im eigenen Garten
ausprobiert zu werden.
Nicht zu toppen ist zum
Beispiel das Duo Kleinblütige Staudensonnenblume
(Helianthus microcephalus
„Lemon Queen“) und hoher Purpurdost (Eupatorium fistulosum „Glutball“).
Dieses Paar bereitet nur
Freude. Beide Pflanzen
werden
übermannshoch
und bilden vom Spätsommer bis Ende Oktober einen wunderbaren Hintergrund für tiefe Rabatten.
Der über zwei Meter hohe
Dost mit riesigen Blütentellern steht auch sehr gut als
Solitär am Rand von größeren Teichen, wo er dekora-
Duftnesseln, ergänzt mit Prachtscharten und Rosen, ergeben Bilder,
die in Erinnerung bleiben.
tiv zu einem schönen Winterbild beitragen kann.
Eine
unentbehrliche
Pflanze im Herbst ist das
Sedum. Besonders bewährt
hat sich Sedum telephium
„Herbstfreude“, das nicht
nur zur Blütezeit, sondern
das ganze Jahr über proper
aussieht. Die Pflanze ist
pflegeleicht und langlebig,
muss aber öfter geteilt werden. Eine schöne Ergän-
Schön und essbar
Blüten und Kräuter als Schmuck
Eine Schale mit essbaren
Blüten ist ein trendiger
Tischschmuck. Es gibt sogar spezielle Gärtnereien,
die essbare Blüten an Spitzengastronomie liefern.
Nicht nur Taglilienblüten
schmecken
erfrischend.
Kapuzinerkresse, Radieschen- und Schnittlauchblüten bringen eine schärfere
Note. Rosenblütenblätter
und Veilchen schmecken
dagegen mild aromatisch.
Die blauen Sternchenblüten von Borretsch sollte
man allerdings nicht mehr
verwenden. Das Bundesinstitut für Risikoforschung
warnte im vergangenen
Jahr vor leberschädigenden
Pyrrolizidinen, die auch im
Borretsch
vorkommen.
Wissenschaftler hätten mit
feineren Geräten höhere
Gehalte gemessen, als bis-
zung ist Purpursalbei (Salvia officinales „Purpurascens“) mit ähnlichen Ansprüchen wie sonniger, trockener Stand und magerer
Boden. Das einjährige Gras
Panicum virgatum „Fontaine“ macht sich dazu ebenfalls gut. Einen bewundernswerten Dreiklang hat
eine Gartenfreundin aus violett und grün-weiß blühenden
Duftnesseln
(Agastache rugosa „Blue
Fortune“ und „Alabaster“),
lila Prachtscharte (Liatris
spicata) und der roten Rose
„Resonanz“ gestaltet. Die
lange blühenden Agastachen sind eine wahre Bienenweide. Deswegen und
wegen ihres Dufts und der
langen Blütezeit sollten sie
gepflanzt werden.
Dr. Konrad Näser, der
bekannte
Staudenfachmann und Züchter, dem
auch der oben erwähnte
Purpurdost zu verdanken
ist, hat nach dem Tod von
Karl Foerster dessen Züchtungsarbeit in Bornim fortgeführt. Er mahnt, beim
herbstlichen Ausputzen der
Rabatten behutsam vorzugehen und zierende Samenstände und Gräser stehen zu lassen, damit im
Winter Reif und Schnee
den Garten verzaubern
können. Das größere Aufräumen sollte erst nach
dem Winter und vor dem
Neuaustrieb der ersten
Zwiebelblumen und Stauden erfolgen.
Warum Haselnüsse
eine gute Wahl sind
Üppige Ernte in diesem Jahr
Hübscher Tischschmuck: Kräuter und Blüten haben doppelten Nutzen.
her bekannt waren.
Die bekannte Köchin Gabriele Kurz beschreibt in ihrem Buch „Meine Kräuterküche“ (Ludwig Verlag 24,95
Euro), wie sie sich mit ihren
wunderbaren vegetarischen
Gerichten solch einen Erfolg erkochte, dass sie im
Jahr 2007 nach Dubai eingeladen wurde, um dort im
Restaurant „Magnolia“ im
Resort Madinat Jumeirah
internationale Gäste mit ihrer Kräuter- und Blütenküche zu verwöhnen. Sie bekam sogar ihren eigenen
Kräutergarten in der Wüste.
35 Jahre eigener Nussanbau
im Hausgarten hat noch
nie solch eine üppige Ernte
von Haselnüssen wie in
diesem Jahr erbracht. Nach
der Ernte der Nüsse ist
sorgfältige
Trocknung
wichtig, damit sich in den
Nüssen kein giftiger Schimmel bilden kann.
Bei Zimmertemperatur
werden die Nüsse dünn auf
einem Tuch oder Karton
ausgebreitet und täglich
gewendet, dann sind sie in
vier Wochen trocken. Kühl
und trocken gelagert, sind
sie dann mindestens ein
Jahr haltbar.
Der Anbau von Haselnüssen ist etwas aus dem
Fokus geraten. Aber der gesundheitliche Wert der Haselnüsse ist mindestens
ebenso hoch wie der anderer Nüsse. Viele Mineralien,
wertvolle Fette und vor allem B-Vitamine und Vitamin E und C sind enthalten. Kinder sind meistens
mit Begeisterung dabei,
Nüsse zu sammeln, um sie
dann im Familienkreis oder
mit Freunden zu knacken
und zu verspeisen. Wem es
vor allem auf den Nussertrag ankommt, der sollte zu
Haselnuss-Züchtungen
greifen.
Das Buch „Nüsse für den
Hausgarten“ von Frank von
Berger (Cadmos Verlag 10,95
Euro) enthält sehr nützliche
Ratschläge für alle, die sich
mit dem Gedanken tragen,
Haselnüsse, Walnüsse oder
Esskastanien anzupflanzen.
KULTUR
K U L TU R
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
SEITE
17
SEITE 17
DELMENHORSTER KREISBLATT
KULTURTIPP
Endlich kein
Stau mehr am
Louvre?
Mannheim:
Schau über
die Päpste
E
Neues Entree für Millionen Besucher pro Jahr
Am Ziel aller Kulturträume: Australische Touristen posieren für ein Selfie-Foto vor der berühmten Pyramide des Pariser Louvre.
Millionen Besucher strömen Jahr für Jahr in den
Pariser Louvre. Der Eingang unter der Glaspyramide im Innenhof ist
chronisch überlastet.
Jetzt kommt Abhilfe. Das
meistbesuchte Museum
der Welt baut sein Entree
komplett um.
VON BIRGIT HOLZER
PARIS. Die Wartereihe zieht
sich schlangenförmig über
den Platz vor dem majestätischen Palast. Jugendliche
scherzen herumziehen Grimassen und fotografieren
sich dabei gegenseitig.
Manche der Wartenden haben ein Buch dabei, in das
sie sich versenken. Denn es
kann noch dauern: zwei bis
drei Stunden mindestens.
Wer die Mona Lisa sehen
will oder einige der anderen 38 000 im Louvre ausgestellten
Kunstwerke,
braucht Geduld und gute
Nerven.
„Wenn man dann im Inneren ist, empfängt einen
ein Geräuschpegel wie in
einem Flughafen-Terminal,
und im Sommer herrscht
hier große Hitze“, erklärt
Pauline Prion, Leiterin des
Projekts „Pyramide“. „Das
ist unangenehm für das
Dienstpersonal, das hier
den ganzen Tag verbringen
muss, aber natürlich auch
für die Besucher.“
Der Louvre, nach eigenen Angaben das meistbesuchte Museum der Welt,
stellt ein Aushängeschild
der französischen Hauptstadt dar – doch der erste
Eindruck wird getrübt von
der langen Wartezeit, dem
Lärm in der Empfangshalle
und einer unübersichtlichen Ausschilderung. „Die
Infostände sind manchmal
derart überlaufen, dass
man sie gar nicht mehr
sieht“, klagt Prion.
Neun von zehn Besuchern wollen in erster Linie
zu Leonardo da Vincis berühmter Mona Lisa – und
fragen sich durch, mangels
Orientierungshilfen.
Um
den Empfang der täglich
30000 bis 40000 Kulturinteressierten zu verbessern,
hat der Louvre im Sommer
das Projekt „Pyramide“ für
die Umgestaltung des Eingangsbereichs bis April
2016 lanciert. Die unpraktischen Drehtüren werden
umgebaut, die Garderobe
ebenso vergrößert wie die
Zahl der Toiletten, die Infostände sollen versetzt und
die Ausschilderung klarer
werden.
„Es handelt sich nicht
um ein einzelnes großes
Projekt, sondern die Aufeinanderfolge von mehreren
einzelnen“, erklärt Thomas
Dubuisson vom beauftragten
Architektur-Büro
Search. Finanziert werden
die Kosten in Höhe von
53,5 Millionen Euro maßgeblich vom Erlös aus der
Partnerschaft mit dem Louvre Abu Dhabi, der 2015 eröffnet werden soll. Die
Überlassung des Namensrechts für 30 Jahre und
Wechselausstellungen mit
Leihgaben bringen dem Pariser Louvre fast eine Milliarde Euro ein.
So kommt das Großprojekt ohne Subventionen
aus.Die üblichen Öffnungszeiten werden beibehalten,
obwohl es sich um die
größte Baustelle seit Errichtung der Glaspyramide als
zentralem Eingang im Jahr
1989 handelt. Viele hatte
die vom damaligen Präsidenten François Mitterrand
initiierte Konstruktion aus
Stahl und Glas des amerikanisch-chinesischen Architekten I.M. Pei durch
den radikalen Kontrast zum
einstigen Königspalast zunächst schockiert.
Heute gehört die Pyramide längst zu den Vorzeigestücken des Museums,
sie gilt gar als sein Symbol,
schwärmt dessen Leiter
Jean-Luc Martinez: „Der
Louvre ist das einzige Museum auf der Welt, bei dem
schon der Eingang als
Kunstwerk
angesehen
wird.“ Sie gilt gar als sein
Symbol, nicht zuletzt durch
den Film-Hit „The Da Vinci
Code – Sakrileg“.
Doch längst wird der
Louvre Opfer seines eigenen Erfolgs: In den 80erJahren ging man von einer
jährlichen
Besucherzahl
von drei bis fünf Millionen
Menschen aus – inzwischen sind es rund neun
Millionen. Bis zum Jahr
2025 wird sogar mit zwölf
Millionen gerechnet. Weil
nur ein Viertel der Besucher Franzosen sind, kündigt Martinez außerdem
FOTO: REUTERS
die Ausschilderung in drei
Sprachen und Übersetzungen der Erklärtafeln an, damit man sich in dem gigantischen Museum zurechtfindet, das sich auf 243 000
Quadratmeter
erstreckt,
403
Ausstellungsräume
zählt sowie Säle und Gänge
mit einer Gesamtlänge von
14,5 Kilometern.
„Unsere Besucher unterscheiden sich vom traditionellen
MuseumsPublikum“, erklärt Martinez. „Oft handelt es sich
um seltene Museums-Gäste, die sich noch dazu in einem Palast orientieren
müssen, der ursprünglich
nicht als Museum gebaut
wurde.“
Knapp 60 Prozent kommen zum ersten Mal und
eine Mehrheit zieht es vor
allem wegen berühmter
Meisterwerke her: Von der
Venus von Milo über Gemälde von Rembrandt, Renoir oder Caravaggio bis
zur unverzichtbaren Mona
Lisa. Die Wartezeit, um sie
zu sehen, wird sich bald
verkürzen, auch wenn ihr
geheimnisvolles
Lächeln
vielen das stundenlange
Ausharren wert ist.
Günter Grass’ Rolle als Soldat
Besucher wählen das Thema als Ausstellungsmodul im Lübecker Grass-Haus
dpa LÜBECK. Die Besucher
des
Lübecker
GünterGrass-Hauses haben gewählt: Das neue Kapitel der
Ausstellung zu Leben und
Werk des Literaturnobelpreisträgers soll sich mit
dessen Rolle als Soldat befassen.
Auch seine Zeit bei der
Waffen-SS werde darin wissenschaftlich aufgearbeitet,
hat der Leiter des GünterGrass-Hauses, Jörg-Philipp
Thomsa, bereits angekündigt. Am Freitag wurde das
neue
Ausstellungsmodul
vorgestellt. Auf einem Multimediatisch im Erdgeschoss des Hauses werden
die Ausstellungsbesucher
künftig ein Jahr lang in digitalen Dokumenten zu
und über Grass’ Zeit in Hitlers Wehrmacht stöbern.
„Wir zeigen Material aus
unserem Archiv, das zum
Teil noch nie öffentlich zu
sehen war“, sagte Thomsa.
„Dabei wird natürlich auch
Grass’ Zeit bei der WaffenSS eine Rolle spielen.“
Der Schriftsteller hatte
2006 öffentlich eingestanden, dass er 1944 mit 17
Jahren zur Waffen-SS einberufen worden war. Zuvor
hatte es in offiziellen Biografien stets geheißen, er
sei 1944 als Flakhelfer eingezogen worden. Sein spätes Geständnis hatte bei
vielen Menschen für Empörung gesorgt, da Grass jahrzehntelang den Eliten des
Landes immer wieder eine
unzureichende Aufarbeitung der NS-Vergangenheit
vorgeworfen hatte. Seit der
Neugestaltung des Günter-Grass-Hauses im Jahr
2012 können Besucher darüber abstimmen, welches
Thema als Nächstes wissenschaftlich aufgearbeitet
werden und dann ein Jahr
lang in der Ausstellung zu
sehen sein soll. Das Modul
„Grass als Soldat“ löst das
Kapitel „Sexualität im Werk
von Günter Grass“ ab, das
seit Oktober 2013 im
Grass-Haus zu sehen war.
Literaturnobelpreisträger Günter Grass in den Ausstellungsräumen
des Günter-Grass-Hauses in Lübeck.
FOTO: DPA
ine Ausstellung zur Geschichte der Christenheit bis zur Reformation
planen die Mannheimer
Reiss-Engelhorn-Museen
gemeinsam mit dem Vatikan und der Universität
Heidelberg. Die Sonderausstellung „Die Päpste und
die Einheit der lateinischen
Welt“ im Jubiläumsjahr der
Reformation 2017 werde
rund 600 Exponate präsentieren, sagte Museumsdirektor Alfried Wieczorek in
Mannheim. Dazu gehörten
Handschriften, Urkunden,
Skulpturen, Gemälde und
Textilien. Darunter seien
auch Leihgaben aus dem
Vatikan, die bisher noch
nicht öffentlich gezeigt
wurden.
Noch nie habe eine Ausstellung so umfassend die
Geschichte des Papsttums
dargestellt, so Wieczorek.
Die Ausstellung beginne
mit Petrus und betrachte
die Entwicklung des Papsttums bis zu Beginn des 16.
Jahrhunderts.
Das Papsttum sei zur geistlichen und weltlichen Autorität geworden, die auch
das lateinische Abendland
prägte, betonten die Ausstellungsmacher. Die wichtigsten Phasen bis zum 16.
Jahrhundert würden am
Wirken
herausragender
Päpste vorgestellt.
Bis zur Reformation, die
sich 2017 zum 500. Mal
jährt, hätten die Protestanten und Katholiken eine gemeinsame Geschichte gehabt.
epd
PERSÖNLICH
PETER HANDKE, österreichische Schriftsteller (Bild,
71) hält nichts vom Literaturnobelpreis. Dieser bringe lediglich einen Moment
der Aufmerksamkeit, der
Literatur helfe er mit seiner
„falschen Kanonisierung“
jedoch nicht, sagte Handke
im Interview. „Den Nobelpreis sollte man endlich abschaffen.“ Vor der diesjährigen Verleihung des Literaturnobelpreises war Handke („Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“) von
den Buchmachern selbst
als einer der Favoriten gehandelt worden.
FOTO: DPA
MARIE DUBOIS, französische Schauspielerin, ist tot.
Sie starb im Alter von 77
Jahren in der Nähe der
Stadt Pau. Dubois war in
den 1960er-Jahren vor allem durch Autorenfilme der
Nouvelle Vague bekannt
geworden. Der berühmte
französische
Regisseur
FRANÇOIS TRUFFAUT drehte mit ihr als Kellnerin Léna
ihren ersten Film „Schießen Sie auf den Pianisten“
(aus dem Jahr 1959) zudem
mit CHARLES AZNAVOUR.
TV AM SAMSTAG
SEITE 18
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
DOKUMENTATION
DIE TV- UND SPIELFILMTIPPS DES TAGES
Song of the Cowboy
Vier Cowboy-Singer und -Songwriter
stehen beispielhaft für die Cowboys der heutigen Zeit. Sie sind
alle tief im Westen der USA verwurzelt und vom Pioniergeist der
Vergangenheit geprägt. Ihre Musik
ist authentisch und meilenweit entfernt von jeder falschen WesternRomantik. Wylie Gustafson ist
Pferdezüchter in Montana und 150
Tage im Jahr als Sänger und Gitarrist auf Tour. Seine poetischen Texte feiern die Schönheit der Schöpfung und stehen in reizvollem
Kontrast zu seiner sehr modern
klingenden Musik. Die 19-jährige
Krystin Harris ist eine der jungen
Hoffnungen der Cowboymusic. Auf
ihrer Ranch nahe Dallas lebt sie
ihren ganz eigenen Cowgirl-Traum.
Der Crow-Indianer Henry Real Bird
war früher Rodeo-Reiter, heute
züchtet er Rodeo-Pferde. In seinen
Songs verarbeitet er vor allem indianische Gesangstraditionen. Gail
Steiger ist der Rebell unter den
Cowboy-Sängern.
22.00 3 SAT
Das Erste
5.30 ¥ Das Surfcamp 5.55 ¥ Yakari 7.10 ¥ Paula und die wilden Tiere
7.35 ¥ Wissen macht Ah! 8.00 ¥
Checker Can 8.25 ¥ neuneinhalb
8.35 Ein Fall für B.A.R.Z. 9.50 ¥
neuneinhalb (Wh.) 10.03 ¥ Tierisch
gut! 10.45 ¥ Von und zu lecker
11.30 ¥ Kopfball 12.00 ¥ Tagesschau 12.05 ¥ Abenteuer Diagnose
(3/3) 12.50 ¥ Tagesschau 13.00
¥ Die Trödelqueen – Gelegenheit
macht Liebe. TV-Komödie, D 2011.
Mit Mariele Millowitsch, Katharina
Müller-Elmau, Martin Feifel
14.30 ¥ Tourenwagen: Deutsche
Tourenwagen Masters
Qualifying zum 10. Lauf. Live
aus Hockenheim
16.00 ¥ W wie Wissen
16.30 ¥ Reportage im Ersten
Frontfrau am Brandherd
17.00 ¥ Tagesschau Mit Wetter
17.10 ¥ Brisant
17.50 ¥ Tagesschau
18.00 ¥ Sportschau (3)
Fußball: 3. Liga
18.30 ¥ Sportschau
20.00 ¥ Tagesschau Mit Wetter
20.15 a ¥ Klein gegen Groß –
Das unglaubliche Duell
Spiel & Spaß mit Kai
Pflaume. Gäste: Atze Schröder, Armin Rohde,
Anni Friesinger-Postma,
Matthias Fahrig, Jan Josef
Liefers, Manuela Schwesig
23.30 ¥ Tagesthemen
Mit Wetter
23.50 ¥ Das Wort zum Sonntag
Sprecher: Verena Maria Kitz,
Frankfurt
23.55 ¥ Inas Nacht
Late-Night-Show. Gäste: Jörg
Pilawa, Irina Opaschowski,
Winfried Glatzeder, Miss
Platnum, Bilderbuch (Band)
0.55 H ¥ Tödliche Versprechen –
Eastern Promises
Thriller, USA/GB/CDN 2007.
Mit Viggo Mortensen, Naomi
Watts, Vincent Cassel. Regie: David Cronenberg
2.35 H ¥ Hero wanted – Helden
brauchen kein Gesetz
Actionthriller, USA 2008. Mit
Cuba Gooding jr., Ray Liotta
WDR
14.00 H ¥ Mord im Spiegel. Kriminalfilm, GB 1980 15.40 Erlebnisreisen-Tipp 16.00 ¥ Verrückt nach
Meer 16.50 ¥ Sport im Westen
17.20 ¥ Kochen mit Martina und
Moritz 17.50 ¥ Und es schmeckt
doch!? 18.20 ¥ Hier und heute
18.50 ¥ Aktuelle Stunde. Regionalmagazin 19.30 Lokalzeit 20.00 ¥
Tagesschau 20.15 a ¥ Tatort. Die
chinesische Prinzessin. Krimireihe,
D 2013 21.45 ¥ Lachgeschichten
22.45 ¥ RebellComedy. Neu 23.15
¥ Bus mit lustig 23.30 ¥ Ladies
Night 0.15 H ¥ Begegnung in Venedig. Liebesdrama, F/CDN 1998
Sport 1
5.25 Motorradsport: Straßen-WM:
GP von Australien. Live 8.00 Werbesendung (Wh.) 9.15 Turbo. Wohnwagenrennen (Wh.) 9.30 Normal
10.00 Cinefacts 10.30 Storage
Wars (Wh.) 13.30 Storage Hunters 16.25 Motorsport: VLN-Langstreckenmeisterschaft. ROWE DMV
250-Meilen-Rennen 16.55 Tourenwagen. Vorberichte 17.00 Springreiten: Baltic Horse Show. Aus Kiel
(Wh.) 18.00 Die PS-Profis (Wh.)
19.00 Die PS-Profis (Wh.) 20.00
Das große Auto-Quiz – Die interaktive Gewinnshow 23.30 Motorsport:
Scirocco R-Cup 0.00 Sport-Clips
Leg dich nicht mit Zohan an
Topagent Zohan (Adam Sandler),
der beste Mann des Mossad, ist
seines Agententlebens überdrüssig. Als er seinen Tod vortäuscht,
ist für ihn der Weg nach Amerika
frei. Dort will er Friseur werden.
Actionkomödie
22.45 SAT.1
Die Physiker
Es gibt kaum ein Stück mit einer so
eindringlichen Botschaft wie „Die
Physiker“, Friedrich Dürrenmatts
Parabel auf die Verantwortung der
Wissenschaft. Corinna Harfouch
spielt das Fräulein von Zahnd.
Komödie
20.15 3 SAT
Elvis-O-Rama
Der Film schlägt mittels einer ganzen Palette an Material, wie Konzertausschnitten, Elvis-Filmen oder
skurrilen Auswüchsen der ElvisVerehrung, einen filmischen Bogen
vom Menschen zum Mythos.
Dokumentarfilm
22.00 ARTE
Nach 7 Tagen – Ausgeflittert
Eddie (Ben Stiller) kann sein Glück nicht fassen: Lila (Malin Akerman) macht ihm den Hof und ist gewillt,
ihn zu ehelichen. In den Flitterwochen entpuppt sich die Traumfrau dann aber als vulgäre Nervensäge.
Seine wahre Liebe findet Eddie gleichwohl. Dummerweise handelt es sich dabei nicht um seine Frau,
sondern um die bodenständige Miranda, die nicht weiß, dass Eddie verheiratet ist.
20.15 SAT.1
Das Zweite
5.45 H2O – Plötzlich Meerjungfrau
6.30 pur+ 6.55 Wendy 7.20 ¥ Wickie und die starken Männer 7.45
¥ Das Dschungelbuch 8.10 ¥ 1, 2
oder 3 8.35 ¥ Bibi Blocksberg 9.25
¥ Bibi und Tina 9.50 Mia and me
10.15 ¥ Mako – Einfach Meerjungfrau 11.00 heute 11.05 Die Küchenschlacht 13.00 heute 13.05 ¥ Der
Landarzt 13.50 a ¥ Downton Abbey
14.40 ¥ Rosamunde Pilcher: Die
Rose von Kerrymore
TV-Drama, D 2001
Mit Jenny Jürgens
16.15 ¥ Lafer! Lichter! Lecker!
17.00 ¥ heute
17.05 ¥ Länderspiegel
Aus den Bundesländern
17.45 ¥ Menschen – das Magazin
Nehmt uns auf!
18.00 ¥ ML Mona Lisa
Frauen, Männer & mehr
18.35 ¥ hallo deutschland
19.00 ¥ heute
19.20 ¥ Wetter
19.25 ¥ Herzensbrecher –
Vater von vier Söhnen
20.15 ¥ Udo Jürgens – Mitten im
Leben Johannes B. Kerner
präsentiert die große
Geburtstagsshow. Mitwirkende: Udo Jürgens, Helene
Fischer, David Garrett,
Lang Lang, Chris de Burgh,
Christina Stürmer, Yvonne
Catterfeld, Jamie Cullum,
José Carreras, Santiano,
Tim Bendzko, Otto Waalkes,
Annett Louisan, Schiller,
LaBrassBanda, Ensemble
des Musicals „Ich war noch
niemals in New York“, Pepe
Lienhard Orchester. Aufzeichnung aus der RothausArena in Freiburg
22.45 ¥ heute-journal Wetter
23.00 Das aktuelle Sportstudio
Fußball: Bundesliga, 8.
Spieltag, u.a.: Bayern München – Werder Bremen; 1.
FSV Mainz 05 – FC Augsburg
/ 2. Liga, 10. Spieltag
0.30 ¥ Varg Veum – Geschäft
mit dem Tod TV-Kriminalfilm,
N 2011. Mit Trond Espen
Seim, Jonathan Espolin
MDR
12.45 Die Südheide 13.30 MDR
Garten (Wh.) 14.00 Fußball: 3.
Liga. 14. Spieltag: Rot-Weiß Erfurt – Chemnitzer FC. Live aus Erfurt 15.55 ¥ Wetter für 3 16.00 ¥
aktuell 16.05 MDR vor Ort 16.30
¥ Sport im Osten 18.00 Meine
Freiheit, meine Grenzen 18.15 ¥
Unterwegs in Sachsen-Anhalt 18.45
Glaubwürdig 18.54 Unser Sandmännchen 19.00 Regional 19.30 ¥
aktuell 19.50 Quickie 20.15 Henne,
Cohrs & Co. 22.15 ¥ aktuell 22.30
¥ Mankells Wallander: Die Schuld
(2). TV-Kriminalfilm, S/D 2009 0.00
H Der Panther. Actionthriller, F 1985
Eurosport
9.00 WATTS (Wh.) 9.30 Tennis: WTA
International Tour (Wh.) 11.30 Fußball: Bundesliga der Frauen. 8. Spieltag: FC Bayern München – SC Sand.
Live aus München 13.45 Motorsport: Formula Renault 3.5 Series.
1. Rennen. Live aus Jerez de la Frontera (E) 15.00 Tennis: WTA International Tour (Wh.) 16.00 Tennis: WTA
International Tour. BGL Luxembourg
Open: Finale. Live 18.00 WATTS
(Wh.) 19.00 Kraftsport: Strongman
Champions League (Wh.) 20.00
Kampfsport: King of Kings World GP
(Wh.) 23.30 Tennis: WTA International Tour (Wh.) 1.00 Fußball (Wh.)
NDR
8.00 ¥ Ratgeber: Gesundheit 8.30
¥ Die Reportage (Wh.) 9.00 ¥ Nordmagazin (Wh.) 9.30 ¥ Hamburg
Journal (Wh.) 10.00 ¥ SchleswigHolstein Magazin (Wh.) 10.30 ¥
buten un binnen (Wh.) 11.00 ¥
Hallo Niedersachsen (Wh.) 11.30
Mauerjahre – Leben im geteilten
Berlin 12.15 ¥ Weltreisen 12.45 ¥
Geheimnis Michelangelo 13.30 Elefant, Tiger und Co.
14.00 ¥ Die Tricks der
Autobranche (Wh.)
14.45 ¥ Typisch!
Mach weiter, Elfriede!
15.15 ¥ Bleib bei mir TV-Gesellschaftskomödie, D 2009.
Mit Saskia Vester
16.45 a ¥ Alles Klara
Tod in Lilliput. Krimiserie
17.35 ¥ Tim Mälzer kocht!
Deftige Sauerkrautpasta
18.00 ¥ Nordtour U.a.: Reporter unterwegs: Insel Föhr – 3 Teile
18.45 ¥ DAS! Gast: Dennenesch
Zoudé (Schauspielerin)
19.30 ¥ Hallo Niedersachsen
20.00 ¥ Tagesschau
20.15 a ¥ Polizeiruf 110 Einer
von uns. Krimireihe, D
2010. Mit Charly Hübner
21.45 ¥ Tatort Ein Wodka zu viel
Krimireihe, D 1994. Mit
Manfred Krug. Organisierte
Kriminelle aus St. Petersburg betreiben von Hamburg
aus ein reges Schmuggelgeschäft mit der GUS. Ein
russischer Milizionär, der
inkognito gegen die Bande
ermittelte, ist ermordet
worden. Stoever & Co. jagen
gemeinsam mit einem russischen Kollegen die Täter.
23.15 Asien, Australien, Antarktis
Die Lieblingsgeschichten von
ARD-Korrespondent Robert
Hetkämper beginnen 1990
in Shibuya. Tokios quirliges
Stadtviertel für Nachtschwärmer ist Startpunkt einer
Abenteuerreise von Asien
über die Inselwelt Ozeaniens
bis ins Eis der Antarktis mit
gewaltigem Bildmaterial.
4.30 Die NDR Quizshow (Wh.)
BR
15.00 Zeit für Tiere 15.30 Melodien der Berge (VPS 15.29) 16.15 Unter vier Augen 16.45 ¥ Rundschau
17.00 Blickpunkt Sport 18.00 ¥
Zwischen Spessart und Karwendel 18.45 ¥ Rundschau 19.00 ¥
natur exclusiv 19.45 ¥ Kunst und
Krempel 20.15 a õ ¥ Die reichen
Leichen. Ein Starnbergkrimi. TVKriminalfilm, D 2014 21.45 ¥ Rundschau-Magazin 22.00 a õ ¥ Föhnlage. Ein Alpenkrimi. TV-Kriminalfilm,
D 2011. Mit Martin Feifel 23.30 ¥
Pfarrer Braun. Der Fluch der Pröpstin. Krimireihe, D 2004 0.55 Mit
den Augen der Seele
HR
13.30 H ¥ Bühne frei für Marika. Musikkomödie, D 1958 15.00
Kein schöner Land 15.45 Zum
Blauen Bock 16.30 Horizonte
17.00 Hessen à la carte 17.30
heimspiel! am Samstag 18.00
maintower weekend 18.30 Eine
Uni namens Goethe – Streifzug
durch 100 wilde Jahre 19.15 ¥
Brisant 19.30 ¥ Hessenschau
20.00 ¥ Tagesschau 20.15 ¥
Highway durch die Rocky Mountains
21.00 ¥ Highway durch die Kaktuswüste 21.40 ¥ Tatort. Kinderwunsch. Krimireihe, A 2009 23.10 ¥
Schnell ermittelt 23.55 Der Fahnder
RTL
5.15 Betrugsfälle 6.10 Verdachtsfälle 8.15 Familien im Brennpunkt
9.15 Yolo. Die Herrin der Ringe: Im
Reich von Orks und Elfen. Im beschaulichen Nienburg in Niedersachsen finden sich jährlich mehr als
8.000 Spieler zur „Conquest of Mythodea“ zusammen, dem weltweit
größten Live-Rollenspiel. Sogar aus
Australien kommen sie angereist:
Normale Menschen, die fünf Tage
lang zu Orks, Untoten, Rittern, Heilern oder Elfen mutieren. 9.45 Yolo
10.00 Exclusiv (Wh.) 10.10 GZSZ
(Wh.) 12.40 Doctor’s Diary – Männer sind die beste Medizin
14.45 Verdachtsfälle Spezial
„Verdachtsfälle“ blickt
hinter die Kulissen und zeigt
hautnah, was passiert, wenn
eine unerwartete Situation
zu einer realen Bedrohung
für das eigene und das Leben seiner Lieben wird.
16.45 Mario Barth deckt auf (Wh.)
18.45 RTL aktuell
19.05 Explosiv – Weekend
20.15 Das Supertalent Diana
(53) aus München, die sich
selbst lieber Leslie nennt,
ist Sängerin und seit 25
Jahren ’Metallerin’. Sie liebt
Rock und Metal und hat
laut eigener Aussage ’einen
Haufen Fans’. Dieter Bohlen
ist der Grund, warum sie
sich bei „Das Supertalent“
beworben hat. Denn der
Poptitan hat mal gesagt,
dass Metaller nichts können. Leslie möchte ihn vom
Gegenteil überzeugen und
hat sich hierzu den Vocalcoach Jürgen an die Seite
geholt. Mit seinen Tipps und
Tricks will sie die Supertalent Jury überzeugen.
22.30 Bülent und seine Freunde
Mitwirkende: Atze Schröder,
Enissa Amani, Eckart von
Hirschhausen, Kaya Yanar
23.35 Geht’s noch?!
Kayas Woche (Wh.)
0.15 Das Supertalent (Wh.)
2.10 Bülent und seine Freunde
Comedyshow (Wh.)
RTL2
5.00 H Der Engländer, der auf einen
Hügel stieg und von einem Berg herunterkam. Liebeskomödie, GB 1995
6.45 Das A-Team 8.45 X-Factor: Das
Unfassbare 10.35 H Blind Date.
Romantikkomödie, USA 1987 12.30
H The Chase. Actionkomödie, USA
1994 14.05 H Zurück in die Zukunft. Sci-Fi-Film, USA 1985 (Wh.)
16.25 H Mein Partner mit der kalten Schnauze II. Krimikomödie, USA
1999 18.05 H Mein Partner mit der
kalten Schnauze 3. Actionkomödie,
USA 2002 20.00 RTL II News 20.15
Warehouse 13 23.00 The Walking
Dead 4.55 The Walking Dead (Wh.)
SRTL
11.30 WOW: Die Entdeckerzone
12.00 H Urmel voll in Fahrt. Animationsfilm, D 2008 13.15 Cosmo
& Wanda 13.35 Camp Sumpfgrund
14.00 Cosmo & Wanda (Wh.)
14.30 Dumm Fu 15.00 Tom und
Jerry 17.20 Ninjago – Das Jahr der
Schlangen 17.45 Turbo FAST 17.55
Coop gegen Kat 18.15 Go Wild!
(Wh.) 18.45 Woozle Goozle 19.15
Angelo! 19.45 Die Dschungelhelden
20.15 H Asterix – Sieg über Cäsar.
Zeichentrickfilm, F 1985. Regie:
Paul Brizzi, Gaëtan Brizzi 21.50 Mr.
Bean 22.20 Merlin 0.15 Shop24Direct Schlagernacht
SAT.1
5.05 Auf Streife 5.50 Auf Streife
6.40 Auf Streife 7.40 Auf Streife
8.40 Auf Streife. Die Doku zeigt auf
Basis echter Polizeifälle den harten
und gefährlichen, manchmal auch
menschelnden Einsatz echter Großstadt-Polizisten. Ob Gewaltdelikte,
jugendlicher Leichtsinn, verunglückte Liebesbeweise oder einfach nur
die verwirrte Rentnerin. Auf Streife.
Echte Polizeiarbeit. Echte Beamte.
9.40 The Voice of Germany 11.55
The Voice of Germany (Wh.)
14.00 Im Namen der Gerechtigkeit Mitwirkende: Alexander
Hold; Stephan Lucas
16.00 Anwälte im Einsatz
17.00 Mein dunkles Geheimnis
Ob verbotene Liebesaffären,
heimliche Doppelleben, perfide Racheaktionen oder zerstörerische Lügen – die Stories sind so vielfältig, bunt
und manchmal schockierend
wie das Leben selbst.
18.00 K 11
19.55 Sat.1 Nachrichten
20.15 H Nach 7 Tagen – Ausgeflittert Romantikkomödie,
USA 2007. Mit Ben Stiller,
Malin Akerman. Eine aberwitzige Filmkomödie nach
dem Drehbuch von Scot Armstrong, Kevin Barnett und
Leslie Dixon, das sich an der
Kurzgeschichte „A Change
of Plan“ von Bruce Jay Friedman orientiert. Die FarellyBrüder Bobby und Peter – bekannt für irrwitzige Streifen
wie „Dumm und dümmer“
oder „Verrückt nach Mary“
– führen bei ihrem neuen
Meisterwerk Regie und
beweisen ihr Händchen für
tabulose Komödien.
22.45 H Leg dich nicht mit Zohan
an Actionkomödie, USA
2008. Mit Adam Sandler,
John Turturro
1.10 H Stealth Fighter
Actionfilm, USA 1999
2.45 Boxen: WBA/IBO/WBCWM im Mittelgewicht Gennady Golovkin (KAS) – Marco
Antonio Rubio (MEX). Live
Kabel 1
5.30 Abenteuer Leben (Wh.) 10.30
Die Super-Heimwerker. Rene hat
sich vor Kurzem einen neuen Flatscreen-Fernseher geleistet. Dass
das Ding an die Wand soll, ist für
Rene sonnenklar – und auch, dass
ein Paneel das teure Stück halten
soll. Den dazugehörigen Bausatz hat
sich der Berliner schon besorgt. Rene aber hat keine Ahnung, wie das
Ganze zusammenpassen soll 11.05
Achtung Kontrolle! 16.45 News
16.55 Achtung Kontrolle! (Wh.)
18.10 Mein Revier (Wh.) 20.15 Navy
CIS. Krimiserie 22.15 Navy CIS: L.A.
23.15 Numb3rs 0.15 Navy CIS
Tele 5
5.15 Reich und schön 5.35 Leider
geile Werbeclips! 6.00 Leider geile Werbeclips! (2) 6.10 Reich und
schön 7.00 Dauerwerbesendung
13.00 Leider geile Werbeclips!
13.25 Hercules 14.25 Xena 15.20
Relic Hunter – Die Schatzjägerin
18.20 Sliders 20.15 Monster Village. TV-Horrorfilm, CDN/USA 2008
22.05 Bigfoot – Die Legende lebt!
TV-Horrorfilm, USA 2012. Free-TV-Premiere 23.50 H Cleanskin – Bis zum
Anschlag. Thriller, GB 2012 (Wh.)
1.47 H Outlaw. Thriller, GB 2007
(Wh.) 3.20 H Quicksand – Tödliche
Dosis. Thriller, IND/USA 2002
Udo Jürgens – Mitten im Leben
Die Show würdigt den deutschsprachigen Sänger und Songwriter, der am 30. September 80
wurde. Seine Evergreens sowie
Filmbeiträge lassen die umfangreiche Karriere Revue passieren.
Show
20.15 ZDF
PRO 7
6.10 Scrubs – Die Anfänger (Wh.)
6.30 Suburgatory (Wh.) 7.15 Two
and a Half Men (Wh.) 8.10 2 Broke Girls (Wh.) 8.40 New Girl (Wh.)
9.10 The Big Bang Theory (2/12)
(Wh.) 10.35 How I Met Your Mother
(Wh.) 12.00 Family Guy. Neue Staffel 12.30 Futurama 13.00 Die Simpsons 13.30 Malcolm mittendrin.
Das Firmenpicknick
14.25 Scrubs – Die Anfänger
15.20 Two and a Half Men
Säen und Ernten / Ohne
Mücken kein Beglücken
16.15 The Big Bang Theory
Paradoxe Psychologie / Und
jetzt mit Zunge
17.15 How I Met Your Mother
Die Tänzerhüfte / Die Stinsons. Sitcom
18.10 Newstime
18.20 Die Simpsons
Corrida de Toro / Kiss, Kiss
Bang Bangalore. Trickserie
19.20 The Big Bang Theory
Kleines Gefäß mit Honig /
Die Geschenk-Hypothese
20.15 Himmel oder Hölle
Show. Moderation: Jochen
Schropp, Evelyn Weigert
Frischen Wasabi essen oder
Körbe mit basketballgroßen
Kakteen werfen: Wer bei der
Quiz-Game-Show „Himmel
oder Hölle“ die Antwort auf
Moderator Jochen Schropps
Fragen nicht weiß, dem wird
die Hölle heiß gemacht! Ahnungslose Teilnehmer haben
über den Umweg „Hölle“ die
Chance, im Spiel zu bleiben.
Dort wartet Evelyn Weigert
mit teuflischen Aufgaben ...
23.15 Crash Games – jeder Sturz
zählt
0.15 Himmel oder Hölle
Spielshow (Wh.)
2.50 H Hellboy Fantasyfilm, USA
2004. Mit Ron Perlman,
John Hurt, Selma Blair. Regie: Guillermo del Toro
4.55 Clara Harris – Verzweifelte
Rache TV-Drama, USA
2004. Mit Sela Ward, Brett
Cullen, Elizabeth Peña. Regie: Robert Dornhelm
3sat
14.30 Am Grat der Zeiten und Kulturen 15.15 Ländermagazin 15.45
Schweizweit 16.20 H ¥ Mensch,
ärgere dich nicht. Komödie, D
1972 17.45 Curry – Ein kulinarisches Missverständnis 18.05 ¥
Reisezeit – Traumhafte Ziele 18.30
¥ Licht aus! Wenn Energie Luxus
wird 19.00 ¥ heute 19.30 Bauerfeind 20.00 ¥ Tagesschau 20.15
Die Physiker. Komödie, CH 2013
22.00 Song of the Cowboy 23.00
Kinomagazin 23.35 ¥ Menschen
bei Maischberger. Grausam, heimtückisch, habgierig – Wer ist Mörder,
wer Totschläger? 0.50 lebens.art
Kinderkanal
10.20 Tanzalarm 10.45 ¥ Tigerenten-Club 11.45 ¥ Schmatzo 12.00
Piets irre Pleiten 12.25 Rowdy &
Zwick 12.50 Matzes Monster 13.15
Jacob 2/2 13.40 quergelesen-Tipp
13.45 motzgurke.tv 14.10 Schloss
Einstein – Erfurt (Wh.) 15.00 H ¥
Sams im Glück – Sams III. Kinderfilm,
D 2012 16.35 Der kleine Nick 17.35
Das Haustiercamp 18.00 Sesamstraße 18.15 Ritter Rost 18.40 Zoés
Zauberschrank 18.50 Sandmann
19.00 ¥ Das Dschungelbuch 19.25
¥ Checker Tobi. Neu 19.50 logo!
20.00 Erde an Zukunft 20.10 Checkpoint (2/10) 20.35 Web vs. Promi
VOX
5.30 H Vermisst in der Fremde. Drama, USA 2003. Mit Edward Asner,
Robin Thomas, Illeana Douglas 7.25
Criminal Intent – Verbrechen im Visier. Todesengel / Machtkampf /
Vielweiberei / Fette Beute / Todesengel / Machtkampf 12.50 Shopping Queen. Motto in Düsseldorf:
Jubel, Trubel, Designerstück! Kreiere
den perfekten Look zur Lederjacke
aus meiner Kollektion! Mit Guido
Maria Kretschmer
15.55 Shopping Queen
Tag 4: Nadine
18.00 hundkatzemaus Hundestrand. Moderation:
Dr. Wolf, Diana Eichhorn.
Zusammen mit dem Hund
„Klein Maggie“ begibt sich
Diana Eichhorn an der
Nordsee auf die Suche nach
Antworten auf die Frage,
worauf Hundehalter beim
Strandurlaub mit ihrem Vierbeiner achten müssen.
19.10 Der Hundeprofi Fall „Don
Pepino“ und Fall „Aiko“
20.15 H Ab durch die Hecke
Animationsfilm, USA 2006.
Regie: Tim Johnson, Karey
Kirkpatrick
21.50 õ White Collar Der Club der
jungen Diebe. Krimiserie.
Mit Matt Bomer, Tim DeKay,
Willie Garson. Das FBI untersucht einen Kunstraub,
bei dem Neals frühere
Vorgehensweise äußerst
raffiniert kopiert wurde.
Die Spur führt das Team zu
einer Kriminologieklasse
an der örtlichen Universität,
die sich mit Neals „Lebenswerk“ beschäftigt.
22:45 õ White Collar
Aufgelesen. Krimiserie
23.35 Criminal Intent – Verbrechen im Visier Vielweiberei.
Krimiserie. Henry Talbott ist
sexsüchtig und unterhält
mehrere Geliebte. Als seine
Freundin ihm eines Tages
damit droht, seiner Frau
alles zu erzählen, ertränkt er
sie in der Badewanne.
0:25 Criminal Intent (Wh.)
Arte
14.25 Mit offenen Karten 14.55
Die Entwicklung im Gang (1/3) (Wh.)
15.40 Die Entwicklung im Gang
(2/3) (Wh.) 16.25 Die Entwicklung
im Gang (3/3) (Wh.) 17.05 ARTE Reportage 18.00 ¥ Die kulinarischen
Abenteuer der Sarah Wiener in Asien
(Wh.) 18.45 Zu Tisch ... (Wh.) 19.15
ARTE Journal 19.30 360° Geo Reportage 20.15 Moorleiche 21.05
Das Rätsel der gefälschten Mumie
22.00 Elvis-O-Rama. Dokumentarfilm, A/F ’07 22.55 Tracks (VPS
23.35) 23.40 Damon Albarn in Concert (VPS 0.20) 0.50 H Mad Circus
(VPS 1.30). Drama, E/F 2010 (Wh.)
VIVA
9.30 Neu 10.00 Special Charts
(1) 10.30 The Ride 11.35 VIVA
Top 100 13.40 MTV World Stage
14.40 Game One 15.05 American
Dad 15.35 Futurama (2) 16.00 Futurama (3). Getrennt von Kopf und
Körper 16.30 American Dad. Weil
Stan in seiner Jugend schlechte
Erfahrungen beim Abschlussball
gemacht hat, ist er umso stolzer darauf, mit Francine eine HighschoolBallkönigin zur Frau zu haben. Entsprechend enttäuscht ist Stan, als
sich beim Klassentreffen von Francine herausstellt, das zwei Stimmen
damals nicht korrekt gezählt wurden
TV AM SONNTAG
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 19
DELMENHORSTER KREISBLATT
DOKUMENTATION
DIE TV- UND SPIELFILMTIPPS DES TAGES
Preis des Goldes
Die Mongolei gehört zu den rohstoffreichsten Ländern der Erde.
Internationale Großkonzerne haben
das Land bereits unter sich aufgeteilt und schürfen hier nach Uran,
Gold, Silber, Kupfer, Erdöl und Kohle. Doch auch die mongolische Bevölkerung möchte von den großen
Goldvorkommen profitieren: Rund
100.000 Menschen schürfen in
der Mongolei illegal nach Gold. Um
ihrer Armut zu entkommen, graben
sie mit bloßen Händen und setzen
veraltete Maschinen und lebensgefährliche Methoden ein. Die Goldsucher graben nicht nur Stollen,
die nicht genügend gesichert sind,
sondern waschen die geförderten
Steine auch mit giftigem Quecksilber, um an das wertvolle Edelmetall
zu kommen. Die Menschen wissen,
dass sie damit sich und die Umwelt massiv schädigen. Und deswegen geraten sie mit ihrer eigenen
Kultur in Konflikt: Für die Nomaden
ist die Natur heilig.
21.45 3 SAT
Das Erste
5.30 ¥ Wissen macht Ah! (Wh.)
5.55 ¥ Yakari 6.45 ¥ Das Surfcamp 7.10 ¥ Willi wills wissen 7.35
¥ Tigerenten-Club 8.35 ¥ Rennschwein Rudi Rüssel 9.30 ¥ Die
Sendung mit der Maus. Magazin
10.03 ¥ Immer wieder sonntags.
Best of. Musikshow 12.03 ¥ Presseclub. Talk 12.45 ¥ Europamagazin. Bericht aus Brüssel 13.15 ¥
Tagesschau 13.30 ¥ Tourenwagen:
Deutsche Tourenwagen Masters.
10. Lauf. Live aus Hockenheim.
Kommentar: Philipp Sohmer
15.45 Der Friedensweg
Auf Spurensuche am Sentiero della Pace
16.30 a ¥ Wildes Baltikum (1/2)
Die Küste. Dokumentation
17.15 ¥ Tagesschau Mit Wetter
17.30 ¥ Gott und die Welt
18.00 ¥ Sportschau
18.30 ¥ Bericht aus Berlin
18.50 ¥ Lindenstraße
Nebenwirkungen. Soap
19.20 ¥ Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten
20.00 ¥ Tagesschau Mit Wetter
20.15 a ¥ Polizeiruf 110
Smoke on the Water
Krimireihe, D 2014
Mit Matthias Brandt, Ken
Duken, Marek Harloff
Erstausstrahlung
21.45 ¥ Günther Jauch
Der Polittalk aus dem Herzen der Hauptstadt: Günther
Jauch diskutiert in seiner
einstündigen Live-Sendung
sonntags nach dem Krimi
mit interessanten Gästen
aus Politik und Gesellschaft
das Thema der Woche. Aktuell, relevant und bewegend.
22.45 ¥ Tagesthemen
Mit Sport und Wetter
23.05 ¥ ttt – Titel, Thesen,
Temperamente
23.35 H ¥ Das Blaue vom Himmel
Drama, D 2011. Mit Juliane
Köhler, Hannelore Elsner,
Karoline Herfurth. Regie:
Hans Steinbichler
1.15 H ¥ Die innere Sicherheit
Drama, D 2000. Mit Julia
Hummer, Barbara Auer
WDR
14.00 Fußball: 3. Liga. 14. Spieltag:
Preußen Münster – Arminia Bielefeld. Live 16.00 ¥ Cosmo-TV (VPS
15.45) 16.30 ¥ „Ich lass dich nicht
im Stich, Papa!“ (VPS 16.15) 17.00
Hallervorden – Die besten Sketche
17.45 Dieter Hallervorden – Lachgeschichten 18.15 ¥ Tiere suchen
ein Zuhause 19.10 ¥ Aktuelle
Stunde 19.30 ¥ Westpol 20.00 ¥
Tagesschau 20.15 ¥ Wunderschön!
21.45 ¥ Sportschau – Bundesliga
am Sonntag 22.15 ¥ Zimmer frei!
23.15 ¥ Bus mit lustig 23.30 ¥
Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs 0.00 Rockpalast
Sport 1
8.15 Teleshopping (Wh.) 8.30 Die Arche-Fernsehkanzel 9.00 Ellermann’s
Talk 9.15 Hattrick pur 9.30 Bundesliga pur. 8. Spieltag 11.00 Doppelpass 13.15 Bundesliga pur (Wh.)
15.00 Poker: EPT Series 10 (13)
16.00 Motorradsport: Straßen-WM:
GP von Australien. Rennen 17.00
Basketball: BBL. 5. Spieltag: Telekom Baskets Bonn – Artland Dragons. Live 19.00 Hattrick 20.15 Motorsport: Porsche Carrera Cup. Das
Rennen 20.45 Die PS-Profis (Wh.)
22.15 Doppelpack. 8. Spieltag
23.00 Bundesliga – Der Spieltag
23.54 Die Rene Schwuchow Show
Das Blaue vom Himmel
Als Sofias (Juliane Köhler, l.) Mutter Marga (Hannelore Elsner) an
Alzheimer erkrankt, scheint es,
als quäle sie etwas. Erst eine gemeinsame Reise nach Riga wird
sie von einer Lebenslüge erlösen.
23.35 ARD
Drama
Grill den Henssler
In dieser Folge treffen zwei Musikwelten aufeinander: Während
Wilson Gonzales Ochsenknecht
(r.) für Hip-Hop & Rock steht, ist
Florian Silbereisen beliebter Moderator von Schlager-Events.
Show
20.15 VOX
Fame – Der Weg zum Ruhm
Leben und Lernen von Musik- und
Schauspielstudenten aus sozial
benachteiligten Schichten an einer Kunsthochschule in den New
Yorker Slums, von der Aufnahmebis zur Abschlußprüfung.
Tanzfilm
20.15 ARTE
Polizeiruf 110
Nach dem Mord an einer Journalistin stellt sich schon bald der Täter: Der erfolglose Musiker Mischa Eigner gesteht, Anne ten Hoff aus Eifersucht erschlagen zu haben. Doch Eigner hat ein Alibi, von dem er aber
keinen Gebrauch macht. Offensichtlich kennt er den Täter und will ihn schützen. Hanns von Meuffels (M.
Brandt) folgt den Spuren der letzten Recherche der Journalistin, die ihn zu einem Politiker führt.20.15 ARD
Das Zweite
7.05 ¥ Ritter Rost 7.20 ¥ Bibi
Blocksberg 7.45 ¥ Bibi und Tina
8.10 ¥ Löwenzahn (1/9). Neue
Folgen 8.35 ¥ Löwenzahn Classics
9.00 ¥ sonntags 9.30 ¥ Katholischer Gottesdienst 10.15 Peter Hahne 10.45 ¥ Udo Jürgens – Mitten im
Leben (Wh.) 13.15 Bares für Rares
14.00 Die Büffelranch Wasserbüffel im Umzugsstress
14.45 planet e.
Der Adlerflüsterer
15.15 ¥ heute
15.20 H ¥ Vater der Braut
Komödie, USA 1991
17.00 ¥ heute
17.10 ¥ Sportreportage
18.00 ¥ ZDF-Reportage
Wilde Tiere in der Stadt –
Wildschwein und Waschbär
erobern den Kiez
18.30 ¥ Terra Xpress
19.00 ¥ heute Wetter
19.10 ¥ Berlin direkt
19.30 ¥ Terra X Houdini – Spiel
mit dem Tod: Stunts und
Tricks des Meistermagiers
20.15 ¥ Zu mir oder zu dir?
TV-Komödie, D 2014
Mit Maren Kroymann,
Walter Sittler, Lavinia Wilson
Regie: Ingo Rasper
21.45 ¥ heute-journal Wetter
22.00 ¥ Inspector Barnaby
Die Druiden kommen
Krimireihe, GB 2011.
Mit Neil Dudgeon, Jason
Hughes, Fiona Dolman. Letzte Folge. Auf dem Opfertisch
in Crowcall Circle, einem
uralten Steinkreis, wird der
Farmer Alex erschlagen aufgefunden. Er wollte seinen
Acker umpflügen, gegen den
Widerstand der örtlichen
New Age Druiden.
23.30 ZDF-History
Prinz Philip – Blaues Blut
und deutsche Wurzeln
0.00 ¥ Precht Die Zukunft der
Arbeit. Gast: Sascha Lobo
(Internet-Vordenker)
0.45 heute
0.50 ¥ Inspector Barnaby
Die Druiden kommen
Krimireihe, GB 2011 (Wh.)
MDR
13.10 ¥ Die Stein 14.00 ¥ Unter
uns (Wh.) 16.00 ¥ aktuell 16.05
Heute auf Tour 16.30 ¥ Sport im
Osten 18.00 ¥ aktuell 18.05 a ¥
In aller Freundschaft 18.52 † Unser Sandmännchen 19.00 Regional
19.30 ¥ aktuell 19.50 ¥ Kripo live
20.15 a ¥ Damals war’s 21.45 ¥
aktuell 22.00 Comedy mit Karsten
22.45 ¥ Sportschau – Bundesliga
am Sonntag. Fußball, Bundesliga: 8.
Spieltag: Hamburger SV – 1899 Hoffenheim, SC Paderborn – Eintracht
Frankfurt 23.05 Der lange Weg der
kleinen Kämpfer. Dokumentarfilm, D
2014 0.25 ¥ Sport im Osten (Wh.)
Eurosport
12.00 Tennis: WTA International
Tour (Wh.) 13.30 Motorsport: Formula Renault 3.5 Series. 2. Rennen (9. und letzte Saisonstation).
Live 14.45 Marathon: AmsterdamMarathon (Wh.) 15.45 Darts: Top of
Ghent. Halbfinale und Finale der Herren 18.30 Springreiten: Weltcup. 1.
von 13 Springen der Westeuropaliga
19.30 Boxen: IBA-IntercontinentalTitel im Halbschwergewicht (Wh.)
21.30 WATTS (Wh.) 22.30 Motorsport Weekend 22.45 Motorsport:
Formula Renault 3.5 Series (Wh.)
23.45 Darts: Top of Ghent (Wh.)
1.15 Motorsport Weekend Magazin
NDR
7.25 mareTV kompakt 7.35 ¥ Einfach genial 8.00 õ Thomas Hengelbrock dirigiert Mendelssohn 8.35
Thomas Hengelbrock im Gepräch
mit Hélène Grimaud 9.00 ¥ Nordmagazin (Wh.) 9.30 ¥ Hamburg Journal
(Wh.) 10.00 ¥ Schleswig-Holstein
Magazin (Wh.) 10.30 ¥ buten un
binnen (Wh.) 11.00 ¥ Hallo Niedersachsen (Wh.) 11.30 ¥ Sagenhaft –
der Thüringer Wald 13.00 ¥ Der XXLOstfriese – Herd statt Pferd 13.45 ¥
Schönes Landleben XXL (Wh.)
15.15 7 Tage ...
in der Studentenverbindung
16.00 Lieb und teuer
16.30 DAS! Wunschmenü mit Rainer Sass Kürbisravioli für die
Doppelkopfrunde
17.00 Bingo!
Die Umweltlotterie
18.00 ¥ Nordseereport
Der Sand am Meer
18.45 ¥ DAS! Gäste: Maren
Kroymann (Schauspielerin),
Walter Sittler (Schauspieler)
19.30 ¥ Hallo Niedersachsen
20.00 ¥ Tagesschau
20.15 Das große Wunschkonzert
Gast: Matthias Reim
Heute trifft Moderator Lutz
Ackermann einen Schlagerstar, der alle Höhen und
Tiefen des harten Geschäfts
erlebt hat: Matthias Reim.
Er verdiente Millionen mit
einem seiner ersten Superhits „Verdammt ich lieb’
dich“. Durch dubiose Berater verlor er alles. Aber er
hat sich wieder nach oben
gekämpft. Mit seinen
neuen Titeln ist er vielleicht
noch erfolgreicher als mit
denen von früher.
21.45 Sportschau – Bundesliga
am Sonntag
22.05 Die NDR Quizshow
22.50 Sportclub
23.35 Sportclub Stars
Markus Rehm
0.05 H õ ¥ Monsters
Science-Fiction-Film, USA
2010. Mit Whitney Able,
Scoot McNairy, Kevon Kane.
Regie: Gareth Edwards
BR
15.00 ¥ Welt der Tiere 15.30 ¥
Dorfgeschichten 16.15 ¥ Fernweh 16.45 ¥ Rundschau 17.00 ¥
Schuhbecks 17.30 ¥ Alpen-DonauAdria 18.00 Aus Schwaben und Altbayern 18.45 ¥ Rundschau 19.00
¥ Unter unserem Himmel 19.45 õ
¥ Daniel in der Löwengrube. Lustspiel, D 2014. Mit Bernd Helfrich
21.15 ¥ freizeit 21.45 Sportschau –
Bundesliga am Sonntag 22.05 Blickpunkt Sport 22.50 Blickpunkt Sport
Regional 23.00 ¥ Rundschau-Magazin 23.15 BR extra 23.30 Mensch,
Otto! 0.00 H Die verrückten Reichen. Komödie, F/I/D 1976
HR
15.30 Fußball: Regionalliga Südwest. 12. Spieltag: Kickers Offenbach – SV Waldhof Mannheim. Live
aus Offenbach am Main 17.30
Mex – Das Marktmagazin (VPS
17.15) (Wh.) 18.00 defacto 18.30
Hessen-Reporter 19.00 Täter – Opfer – Polizei 19.30 ¥ Hessenschau
20.00 ¥ Tagesschau 20.15 ¥
Entdeckungen in der Rhön 21.45
Sportschau – Bundesliga am Sonntag. Fußball, Bundesliga: 8. Spieltag
22.05 heimspiel! Bundesliga 22.15
Das große Hessenquiz 23.00 Dings
vom Dach 23.45 strassen stars
0.15 Wer weiß es?
RTL
5.50 Verdachtsfälle Spezial 7.50
Die Trovatos – Detektive decken
auf 8.50 Die Trovatos – Detektive
decken auf 9.55 Psych. Krimiserie.
Shawn wird des Nachts ins Museum
gerufen, weil eine ägyptische Mumie
plötzlich verschwunden ist. Er stellt
fest, dass die Mumie nicht etwa gestohlen wurde, sondern von selbst
davongegangen ist. 10.50 Monk
11:45 Monk. Krimiserie. Die Ermittlungen zu einem Mordfall bringen
Monk an genau jenen Ort, an dem
er vor zwölf Jahren vom Tod seiner
Ehefrau erfahren hat. Doch nicht nur
die Erinnerungen erschüttern den
genialen Ermittler. 13.35 Das Supertalent (Wh.)
15.45 Bauer sucht Frau (Wh.)
17.45 Exclusiv – Weekend
18.45 RTL aktuell
19.05 Schwiegertochter gesucht
Thommy weckt seine Vanessa mit österreichischen
Pfannkuchen. Den Nachmittag genießen die beiden am
örtlichen Badesee.
20.15 H ¥ Battleship
Actionfilm, USA 2012.
Mit Taylor Kitsch, Liam
Neeson, Alexander Skarsgård. Free-TV-Premiere.
Action-Spezialist Peter Berg
inszenierte eine wuchtige
Materialschlacht, die neben
kolossaler Action auch nicht
auf Humor verzichtet. Da die
aufwendige US-Produktion
auf dem bekannten Spieleklassiker „Schiffe versenken“ basiert, ist es nur
selbstverständlich, dass jede
Menge Metall auf hoher See
vernichtet wird. Zudem feiert
Pop-Star Rihanna in „Battleship“ ihr Schauspieldebüt.
22.40 „Spiegel“-TV Magazin
Hells Angels: Geschichte
eines Rockerclubs
23.25 H ¥ Battleship Actionfilm,
USA 2012 (Wh.)
1.50 Exclusiv – Weekend Das
Infotainment-Magazin ist
immer ganz nah dran an den
Trends nicht nur in der Welt
der Schönen und Reichen.
RTL2
8.00 Family Stories 8.55 Family
Stories 9.55 Family Stories 10.55
Die Geissens – Eine schrecklich
glamouröse Familie! 12.55 Babys!
Kleines Wunder – großes Glück
13.55 Teenie-Mütter – Wenn Kinder
Kinder kriegen 15.00 Die Schnäppchenhäuser – Der Traum vom Eigenheim 16.00 Der Trödeltrupp. Neue
Folgen 17.00 Columbus – Das
Erlebnismagazin 18.00 Grip – Das
Motormagazin 19.00 Mein neuer
Alter 20.00 RTL II News 20.15 H
American Pie. Komödie, USA 1999
22.05 The Walking Dead 0.55 Das
Nachrichtenjournal
SRTL
11.05 Familie Fox – Die Geheimnishüter (Wh.) 11.30 WOW: Die Entdeckerzone 12.00 H Tad Stones – Der
verlorene Jäger des Schatzes. Animationsfilm, E 2012 (Wh.) 13.30 H
Urmel voll in Fahrt. Animationsfilm,
D 2008 (Wh.) 15.00 Camp Sumpfgrund 15.30 Cosmo & Wanda 16.00
H Asterix – Sieg über Cäsar. Zeichentrickfilm, F 1985 (Wh.) 17.20
Ninjago – Das Jahr der Schlangen
17.45 Turbo FAST 18.15 Go Wild!
(Wh.) 18.45 Woozle Goozle 19.15
Angelo! 19.45 Die Dschungelhelden
20.15 Upps! Die Pannenshow 22.10
voll total 0.20 Shop24Direct
SAT.1
6.45 Auf Streife 7.45 Auf Streife
8.45 So gesehen – Talk am Sonntag
9.05 In Gefahr – Ein verhängnisvoller
Moment. Doku-Soap 10.05 In Gefahr – Ein verhängnisvoller Moment
11.00 Schicksale – und plötzlich
ist alles anders. Doku-Soap 11.30
Schicksale – und plötzlich ist alles anders 12.00 Mein dunkles Geheimnis
12.30 H Leg dich nicht mit Zohan an.
Actionkomödie, USA 2008 (Wh.)
14.45 H Nach 7 Tagen – Ausgeflittert Romantikkomödie,
USA 2007. Mit Ben Stiller,
Malin Akerman (Wh.)
16.55 The Biggest Loser – Teens
Die letzte Woche bricht
an – die letzte Chance noch
einmal alles zu geben und
sich das Ticket fürs Finale
zu sichern. Die verbliebenen
fünf Teens stellen sich ihren
Ängsten und schließen mit
ihrem alten Leben ab.
18.55 Julia Leischik sucht:
Bitte melde dich
19.55 Sat.1 Nachrichten
20.15 Navy CIS
Jackson. Krimiserie
21.15 Navy CIS: L.A.
Die Mauer. Krimiserie. Die
Pläne für eine neuartige
Drohne gestohlen. ChefIngenieurin bei dem Projekt
ist Jessica Peyton, die Sam
in Saudi Arabien schützte.
Peytons Tochter Riley ist
ebenfalls verschwunden,
doch sie geht nicht von
einer Entführung aus, angeblich sei das Mädchen bei
seinem Vater. Sam beweist
allerdings den richtigen
Riecher und findet heraus,
dass die Kleine tatsächlich
gekidnappt wurde.
22.15 Castle Der Tod kommt auf
heißen Reifen. Krimiserie
23.15 Criminal Minds Der Fuchs
0.10 Navy CIS (Wh.)
1.05 Navy CIS: L.A. (Wh.)
1.55 Castle (Wh.)
2.40 Criminal Minds (Wh.)
3.15 Navy CIS (Wh.)
4.40 Im Namen der Gerechtigkeit – Wir kämpfen für Sie!
Kabel 1
5.35 Numb3rs 8.05 Elementary
(Wh.) 9.55 Toto & Harry – Die Zwei
vom Polizeirevier 10.25 Toto &
Harry – Die Zwei vom Polizeirevier
11.00 Rosins Restaurants – Ein
Sternekoch räumt auf! 13.00 Rosins Restaurants – Ein Sternekoch
räumt auf! (Wh.) 15.00 Mein Lokal,
dein Lokal – Wo schmeckt’s am besten? (Wh.) 17.00 News 17.10 Mein
Lokal, dein Lokal – Wo schmeckt’s
am besten? (Wh.) 20.15 Mein Revier 22.20 Abenteuer Leben. Die
Welt des Kaffees 0.10 Mein Revier
2.15 H Private Parts – Dirty Radio.
Komödie, USA 1997
Tele 5
6.00 Leider geile Werbeclips! (1)
6.10 Hercules (Wh.) 6.59 Dauerwerbesendung 8.00 Antworten mit Bayless Conley 8.29 Dauerwerbesendung 10.30 Hour of Power 11.30
Missionswerk Arche 11.59 Dauerwerbesendung 15.05 Leider geile
Werbeclips! (2) 15.40 Leider geile
Werbeclips! (3) 16.20 H Schrei des
Weißen Wolfes. Abenteuerfilm, USA
2000 18.20 Die Legende von Sleepy Hollow. TV-Abenteuerfilm, CDN/
USA 1999 20.15 H Valdez. Western, USA 1971 22.10 H In deinen
Händen. Drama, DK 2004 0.15 H
Das Verhör. Kriminalfilm, F 1981
Battleship
Als die modernen Kreuzer der Navy einer Alien-Attacke nicht länger
standhalten können, liegt es an
Hopper (Taylor Kitsch) und einem
japanischen Kommandanten, die
Aliens zurückzuschlagen.
Actionfilm
20.15 RTL
PRO 7
8.55 The Big Bang Theory (Wh.)
10.45 How I Met Your Mother (Wh.)
11.40 Heroes of the Internet 12.10
Heroes of the Internet 12.40 Crash
Games (Wh.) 13.45 H Daddy ohne
Plan. Komödie, USA 2007
15.55 H Jumanji Fantasyfilm, USA
’95. Mit Robin Williams, K.
Dunst. Ein Junge wird in ein
geheimnisvolles Brettspiel
„entführt“ und erst nach
26 Jahren befreit. Doch die
Kräfte von „Jumanji“ drohen die Welt ins Chaos zu
stürzen. Das Spiel muss zu
Ende geführt werden.
18.00 Newstime
18.10 Die Simpsons Während sie
auf ihr Essen im „Frierenden
Holländer“ warten, erzählen
sich die Simpsons Seemannsmärchen. Homer beginnt mit der Geschichte vom
gekenterten Kreuzfahrtschiff
auf der Reise nach Israel.
18.40 Die Simpsons
19.05 Galileo
20.15 H Schutzengel Thriller, D
2012. Mit Til Schweiger.
Free-TV-Premiere. Um Werbung für seinen actiongeladenen Thriller zu machen,
scheute Til Schweiger es
nicht, für eine exklusive
Vorpremiere des Films in
ein Bundeswehr-Lager nach
Afghanistan zu reisen. Die
begeisterten Reaktionen der
Soldaten schmückten dann
den Trailer des gelungenen
Streifens, der „sich in Sachen Soundeffekte, Kameraeinstellungen und Härte
nicht vor den Hollywoodgrößen zu verstecken braucht“,
wie moviemaze.de befand.
23.05 H Shooter Actionthriller, USA
2007. Mit Mark Wahlberg
Regisseur Antoine Fuqua
inszenierte einen packenden
und spannungsgeladenen
Thriller, bei dem dem Zuschauer das ein oder andere
Mal der Atem stockt.
1.35 H Schutzengel
Thriller, D 2012 (Wh.)
3sat
16.05 H Wir sind vom schottischen
Infanterie-Regiment. Komödie, USA
1935 17.20 H Die Leibköche seiner Majestät. Komödie, USA 1944
18.30 Museums-Check mit Markus
Brock 19.00 ¥ heute 19.10 NZZ
Format 19.40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit 20.00 ¥ Tagesschau 20.15 Pufpaffs Happy Hour
21.00 ¥ Jürgen Becker – Der dritte
Bildungsweg 21.45 ¥ Preis des Goldes. Dokumentarfilm, D/MON 2012
23.10 ¥ Polizeiruf 110. Der Tausch.
Krimireihe, D 1997 0.40 H õ ¥
Ignition – Tödliche Zündung. Actionfilm, CDN/GB 2002
Kinderkanal
10.25 TOM 10.35 Siebenstein
11.05 ¥ Löwenzahn 11.30 ¥ Die
Sendung mit der Maus 12.00 ¥
Zwerg Nase. TV-Märchenfilm, D
2008 13.30 Schau in meine Welt!
13.55 CheXperiment (3/26) 14.10
Fluch des Falken 15.00 Krimi.de
15.45 Dein Traumjob? 16.00 Willi
wills wissen 16.25 ¥ Tim und Struppi 17.30 quergelesen-Tipp 17.35
¥ 1, 2 oder 3 18.00 Sesamstraße
18.15 Ritter Rost 18.40 Zoés Zauberschrank 18.50 Sandmann 19.00
¥ Das Dschungelbuch 19.25 pur+
19.50 logo! 20.00 Occupy School
20.25 Livespiel 20.40 Gumball
VOX
5.15 Menschen, Tiere und Doktoren 6.15 hundkatzemaus (Wh.)
7.25 Der Hundeprofi (Wh.) 8.30
Vier Hochzeiten und eine Traumreise (Wh.) 9.30 Vier Hochzeiten und
eine Traumreise (Wh.) 10.30 Vier
Hochzeiten und eine Traumreise
(Wh.) 11.25 Vier Hochzeiten und
eine Traumreise. Tag 4: Elisabetta
aus Mals (IT) (Wh.) 12.25 Vier Hochzeiten und eine Traumreise (Wh.)
13.25 Goodbye Deutschland!
15.30 Auf und davon –
Mein Auslandstagebuch
16.30 Schneller als die Polizei
erlaubt
17.00 auto mobil
18.15 2 Profis für 4 Räder (3/6)
Daniela möchte mit ihrem
Start Up-Unternehmen
richtig durchstarten. Die
Kölnerin hat bereits eine
pfiffige Geschäftsidee und
ein repräsentatives Büro.
Was jetzt noch fehlt ist ein
passendes Auto.
19.15 Detlef muss reisen
20.15 Grill den Henssler (2)
Die neue Kocharena.
Moderation: Ruth Moschner
In dieser Folge treffen zwei
Musikwelten aufeinander:
Während Wilson Gonzales
Ochsenknecht die Hip-Hop
& Rock-Szene mit Songs
versorgt, ist Florian Silbereisen Moderator von
Schlager-Events. Eins haben
die beiden trotzdem gemeinsam: Sie sagen Koch-King
Steffen Henssler den Kampf
am Herd an! Weibliche
Unterstützung erhalten sie
dabei von der NachrichtenModeratorin Annett Möller.
23.20 Prominent!
0.05 Die Höhle der Löwen Andreas, Alexander und Ole
suchen auf den Märkten
dieser Welt nach besonderen Delikatessen und stellen
die dann jeden Monat in
einer Box zusammen. Via
Abo können ihre Kunden so
immer wieder neue Produkte
kennenlernen. (Wh.)
Arte
12.30 ¥ Philosophie 12.55 Square
(VPS 12.59) 13.50 360° Geo Reportage (VPS 13.55) (Wh.) 14.45 H
Heute trage ich Rock! (VPS 15.35).
Drama, F/B 2008 16.15 Isabelle
Adjani – Hautnah (VPS 17.35). Dokumentarfilm, F 2010 17.25 Metropolis 18.10 Gustavo Dudamel
dirigiert die Wiener Philharmoniker
19.15 ARTE Journal 19.35 ¥ Karambolage 19.45 Zu Tisch ... 20.15
H Fame – Der Weg zum Ruhm.
Tanzfilm, USA 1980 22.25 Let’s
dance! (3/3) 23.20 Danzaora – Rocia Molina. Dokumentarfilm, F 2013
0.40 Musik im Salon 1.50 Vox Pop
VIVA
8.00 Good Morning Sunday 9.30
VIVA Top 100 11.35 Your Choice
12.40 The Ride 13.40 Keeping up
with the Kardashians 14.40 American Dad 15.05 American Dad 15.35
Futurama (3). Als ein Minenunfall
die Versorgung von 200 Robotern
lahm legt, steigt Bender extrem im
Wert. Deshalb entscheidet er, seinen
ganzen Körper – mit Ausnahme des
Kopfes – zu verkaufen. 16.30 American Dad. Stan fährt zu einem Junggesellenabschied nach Atlantic City.
Als sein bester Freund ihm aus dem
Weg geht schreitet Roger ein und beweist sich als guter Kumpel
SERVICE
SEITE 20
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
DELMENHORST
HEUTE UND MORGEN
GANDERKESEE
HEUTE UND MORGEN
AUSSTELLUNGEN
AUSSTELLUNGEN
Jute–Center am Bahnhof,
Atelier BerGer, ständige
Ausstellung, 11 bis 14 Uhr.
Klinikum Delmenhorst,
Hildburg Brinkmann und
Ingrid Ahrens – Farbspiele,
Bilder (bis Ende November),
Eingangsbereich, Wildeshauser Str. 92.
Museumsmühle Hasbergen,
14 bis 16 Uhr, auch nach tel.
Vereinbarung unter 4 18 03,
Hasberger Dorfstr. 1.
Stadtbücherei / Medienpädagogisches Zentrum im
City–Center, Kriegsjahre in
Delmenhorst, (bis 21.
Oktober), Lange Str. 1a, 10
bis 13 Uhr.
Städtische Galerie, Jan
Köchermann – Wand,
Außeninstallation (bis 16.
November), Fischstr. 30, 11
bis 17 Uhr.
Sa.: KulturHaus Müller,
Bärbel Horsch – Fremde
Blicke, Ring 24, 14 bis 18
Uhr. So.: auch 11 bis 17 Uhr.
BÜCHEREI
Stadtbücherei / Medienpädagogisches Zentrum im
City-Center, Lange Str. 1a,
10 bis 13 Uhr.
BÄDER
GraftTherme, Freizeitbad 10
bis 21 Uhr, Gesundheitsbereich: Sauna 10 bis 23
Uhr, Wellness 11 bis 20 Uhr,
Am Stadtbad 2.
DIVERSES
Wochenmarkt in der Innenstadt, auf dem Rathausplatz,
7.30 bis 13 Uhr.
Infostand der Jusos Delmenhorst, vor dem Ratskeller,
Innenstadt, 10 bis 14 Uhr.
Tag der Ausbildung, Infos
über die aktuellen Ausbildungsberufe bei der SWDGruppe, Gelände der
SWD-Gruppe, Fischstr.
32-34, 12 bis 16 Uhr.
Wander-Lichter, Spaziergang
und Bastelaktion mit Katrin
Seithel, Treffpunkt: Eingang,
Städtische Galerie, Fischstr.
30, 15 bis 18 Uhr.
THEATER/(KLEIN-)KUNST
Heinz Gröning, Holger Müller
& Horst Fyrguth – Little
Show Of Horror Comedy,
Divarena, Gustav-Stresemann-Str. 1, 20 Uhr.
Münchner Tourneetheater –
Omma Superstar, Komödie
von Gunther Beth und Folker
Bohnet, Kleines Haus,
Max-Planck-Str. 3, 20 Uhr.
Sa. u. So.: Berufsförderungswerk Weser–Ems, Lego–Ausstellung, (bis 19. Oktober),
Apfelallee 1, 10 bis 18 Uhr.
BÜCHEREI
Sa.: Gemeindebücherei
Ganderkesee, Habbrügger
Weg 2, 10 bis 13 Uhr.
BÄDER
Sa.: Hallenbad Ganderkesee,
7 bis 9.30 Uhr und 15 bis 19
Uhr, Am Steinacker.
So.: 8 bis 10 Uhr (nur für
Schwimmer) und 10 und 13
Uhr (für alle Gäste).
TAGESTIPP: Grit Boettcher wird zur Super-“Omma“
SONNTAG
KONZERTE
THEATER: Als „Omma Superstar“ ist Grit Boettcher heute abend im Theater Kleines Haus in Delmenhorst zu sehen. In
dem Stück taucht Meta Sommer (Boettcher) nach jahrelanger Funkstille plötzlich bei ihrer Tochter auf. Die freut das gar
nicht. Noch schlimmer wird es als „Omma“ eine Hauptrolle in einer Telenovela ergattert und dadurch im Haus alles
drunter und drüber geht. Karten gibt es ab 21 Euro an der Abendkasse, die um 19 Uhr öffnet.
JEF / FOTO: RÜDIGER NEUMANN
BREMEN HEUTE UND MORGEN
AUSSTELLUNGEN
Sa. u. So.: Galerie Am
Schwarzen Meer, Rosa Jaisli
& Tamer Serbay – Transformation, Papierarbeiten,
C–Prints, Malerei,Plastik, 17
bis 19 Uhr.
Sa. u. So.: KUBO, Barbara
Klemm – Indien Bilder,
Fotografien, Galerie Mitte,
Beim Paulskloster 12, 15 bis
18 Uhr.
So.: Ortsamt Oberneuland,
Oberneuland–Sammlung,
Urkunden, Bücher, Bilder,
Fotos, Filme, Bremensien
u.v.m., Mühlenfeldstr. 16, 11
bis 13 Uhr.
Sa. u. So.: Weserburg –
Museum für moderne Kunst,
Meisterschüler der HfK
Bremen – Of The Universe,
Teerhof 20, 11 bis 18 Uhr.
SONNABEND
DIVERSES
8. Abend für Kunst und
Musik in Hemelingen, Musik
mit Gabriele Banko, Eva Huck
& Johannes Grundhoff, dazu
zeigt Künstlerin Andrea
Imwiehe ihre Arbeiten,
Bürgerhaus Hemelingen,
Godehardstr. 4, 19 Uhr.
Die Prinzessin auf der Erbse,
Figurentheater frei nach Hans
Christian Andersen, Mensch
Puppe – Bremer Figurentheater, Schildstr. 21, 15 Uhr.
Längengrad, ab 10 Jahren,
Olbers-Planetarium, Werderstr. 73, 19.30 Uhr.
THEATER/(KLEIN-)KUNST
Pappa Pia, Musical-Komödie
von Christopher Kotoucek und
Sascha Korf, Fritz, Herdentorsteinweg 39, 20 Uhr.
New Model Army – Between
Dog and Wolf, Independent;
Support: Average Engines,
Aladin, Hannoversche Str.
11, 20 Uhr.
Tim Garland‘s Lighthouse,
langjähriger Saxophonist der
Chick Corea Band, Sendesaal
Bremen, BürgermeisterSpitta-Allee 45, 20 Uhr.
SONNTAG
Mordsfrühstück #31 –
Sebastian Fitzek, Krimi-Kurzgeschichten gelesen von 2
TREFFPUNKTE
Landidyll-Hotel Backenköhler, Spielzimmer für Kinder,
Dorfring 40, 11.30 bis 17
Uhr, (0 42 23) 7 30.
Schauspielern, Bremer
Kriminal Theater, Friesenstr.
16-19, 11 Uhr.
Wir konstruieren und
programmieren Roboter mit
Lego Mindstorms, mit Jens
Buttgereit, Focke-Museum,
Schwachhauser Heerstr. 240,
14.30 Uhr.
Sa. u. So.: Stadtmuseum
Oldenburg, Nicola Stäglich
und Wulf Kirschner – Crossover, Malerei, Objekte und
Skulpturen, Am Stadtmuseum 4-8, 10 bis 18 Uhr.
THEATER/(KLEIN-)KUNST
SONNABEND
AUSSTELLUNGEN
Alice im Wunderland,
Gehörlosentheater, Bremer
Shakespeare Company,
Theater am Leibnizplatz,
Schulstr. 26, 14 Uhr.
Moks – Abzählen, nach dem
Roman von Tamta Melaschwili, Theater Bremen,
Kleines Haus, Goetheplatz
1-3, 18.30 Uhr.
Tanzwerk Bremen & Impuls
– Hand aufs Herz, Tanztheater
mit Senioren, auch 20 Uhr,
Schaulust im Güterbahnhof,
Beim Handelsmuseum 9, 18
Uhr.
THEATER/(KLEIN-)KUNST
Falstaff, Oper Giuseppe Verdi,
Staatstheater, Großes Haus,
Theaterwall 28, 19.30 Uhr.
Sa.: Künstlerstätte Heiligenrode, In Gedenken an
Gerhild Freund, An der
Wassermühle 5-10, 15 bis 18
Uhr. So.: 11 bis 18 Uhr.
KONZERTE
SONNABEND
Gospelchor Baseline, Benefiz
zur Förderung von Kiola,
Garnisonskirche, Peterstr.
41, 18 Uhr.
DIVERSES
KONZERTE
DIVERSES
OLDENBURG
HEUTE UND MORGEN
Geistliches Konzert, Werke
von Caldara, Hasse und
Durante, Leitung: Peter
Elgeti, St.-Cyprian-und-Cornelius-Kirche, 18 Uhr.
10 Jahre Northern Lights –
Celtic Folk On Strings,
Chinelo-Theater, Feldstr. 103,
19.30 Uhr.
AUSSTELLUNGEN
SONNTAG
DIVERSES
Aktiv im Alter, Aktionstag
der Geriatrie mit Musik,
Kurzvorträgen und Mitmachaktionen, Klinikum Oldenburg, Rahel-Straus-Str. 10,
13 bis 17 Uhr.
STUHR
HEUTE UND MORGEN
10. Freimarkts-Bouleturnier,
FTSV Jahn Brinkum, Langenstr. 50, Brinkum, 11 Uhr.
SONNTAG
KONZERTE
Daniel Stosiek und Norbert
Müller – Werke von J.S. Bach
für Flöte und Orgel, Kath.
Kirche St. Paulus Moordeich,
Varreler Feld 7, 18 Uhr.
KINOPROGRAMM
DELMENHORST
MAXX
(Tel. 0 42 21 / 9 98 92 00)
„Der 7bte Zwerg 3D“, 15 / So.
11 Uhr. „Der Richter - Recht
oder Ehre“, 20 / Sa. 22 Uhr.
„Die Biene Maja - Der Kinofilm“, 15 / So. 11 Uhr. „Die
Vampirschwestern 2 - Fledermäuse im Bauch“, 15, 17.30 /
So. 11 Uhr. „Drachenzähmen
leicht gemacht 2 3D“, 15 / So.
11 Uhr. „Dracula Untold“, 20 /
Sa. 22.30 Uhr. „Gefällt Mir“,
17.30 Uhr. „Gone Girl - Das
perfekte Opfer“, 17.15, 20 /
Sa. 22 Uhr. „Männerhort“,
17.30, 20 / Sa. 22.30 Uhr.
„Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth“, 15, 17.30,
20 / Sa. 22.30 / So. 11 Uhr.
„Prinz Ribbit 3D“, 15 / So. 11
Uhr. „Teenage Mutant Ninja
Turtles 3D“, 15, 17.30, 20 /
Sa. 22.30 / So. 11 Uhr. „The
Equalizer“, 17.15, 20 / Sa.
22.15 Uhr.
BREMEN
CINEMAXX
(Tel. 040 / 80 80 69 69)
„Annabelle“, 16.45, 21, 23.15
Uhr. „Der kleine Nick macht
Ferien“, 13, 15.15 Uhr. „Die
Biene Maja - Der Kinofilm“,
12.45, 14.45 Uhr. „Die
Vampirschwestern 2 - Fledermäuse im Bauch“, 12.30, 15,
17.30 Uhr. „Drachenzähmen
leicht gemacht 2“, 14.30 Uhr.
„Dracula Untold“, 17.45 / Sa.
21 / 23.15 Uhr. „Dracula
Untold (OV)“, So. 21 Uhr.
„Gone Girl - Das perfekte
Opfer“, 17, 20.30, 22.20 Uhr.
„Guardians of the Galaxy 3D“,
19.45 Uhr. „Hüter der Erinnerung - The Giver“, So. 15.30
Uhr. „Incir Reçeli 2 (OmU)“, 20
/ Sa. 22.30 Uhr. „Katakomben“, Sa. 22.50 Uhr. „Lucy“,
So. 22.50 Uhr. „Männerhort“,
14.30, 17.15, 19.45 / So.
22.30 Uhr. „Maze Runner - Die
Auserwählten im Labyrinth“,
14.45, 17.15, 20.15, 23 Uhr.
„Mein Freund, der Delfin 2“,
14, 16.30 Uhr. „Monsieur
Claude und seine Töchter“, So.
18.45 Uhr. „Planes 2 - Immer
im Einsatz“, 12.30 Uhr. „Prinz
Ribbit“, 12.30 Uhr. „Rico,
Oskar und die Tieferschatten“,
13 Uhr. „Saphirblau“, 12.30
Uhr. „Sex Tape“, 19 Uhr. „Sin
City: A Dame to Kill For 3D“,
22.45 Uhr. „Teenage Mutant
Ninja Turtles“, 12.30, 15 Uhr.
„The Equalizer“, 17, 20, 23 Uhr.
„The Equalizer (OV)“, Sa. 18.45
Uhr. „Wenn ich bleibe“, 14 Uhr.
„Who Am I - Kein System ist
sicher“, Sa. 15.30 / 17.30,
20.15 Uhr.
GONDEL
(Tel. 04 21 / 79 25 50)
„Monsieur Claude und seine
Töchter“, Sa. 14, 18.45 / So.
15 Uhr. „Phoenix“, Sa. 12 Uhr.
„The Cut“, Sa. 16, 20.45 / So.
12, 17, 20 Uhr.
OLDENBURG
CINEMAXX
(Tel. 0 18 05 / 24 63 62 99)
„Annabelle“, 21 / Sa. 23.15
Uhr. „Das magische Haus“, Sa.
12 Uhr. „Der kleine Nick macht
Ferien“, 12.15 Uhr. „Die Biene
Maja - Der Kinofilm“, 12, 14.15
Uhr. „Die Vampirschwestern 2
- Fledermäuse im Bauch“,
12.15, 14.45, 17.20 Uhr.
„Drachenzähmen leicht
gemacht 2“, 15 Uhr. „Dracula
Untold“, 16.40, 18.50 / Sa.
23.30 Uhr. „Gone Girl - Das
perfekte Opfer“, 19.30 / Sa.
22.50 Uhr. „Guardians of the
Galaxy 3D“, 19.30 Uhr.
„Männerhort“, 14.20, 16.20,
20.30 / Sa. 22.30 Uhr. „Maze
Runner - Die Auserwählten im
Labyrinth“, 14.40, 17.20, 20 /
Sa. 23.20 Uhr. „Mein Freund,
der Delfin 2“, 12.30 / Sa.
13.20, 16 / So. 14.20, 17 Uhr.
„MET Opera: Le Nozze Di
Figaro“, Sa. 19 Uhr. „Planes 2
- Immer im Einsatz“, So. 12 Uhr.
„Sex Tape“, So. 18.50 Uhr.
„Teenage Mutant Ninja Turtles“,
12.45, 15.15 Uhr. „Teenage
Mutant Ninja Turtles 3D“, 17.45,
20.15 / Sa. 23 Uhr. „The
Equalizer“, 17.30, 19.40 / Sa.
22.50 Uhr. „TinkerBell und die
Piratenfee“, So. 12.15 Uhr.
„Wenn ich bleibe“, 14.15 Uhr.
„Who Am I - Kein System ist
sicher“, 16.45 / Sa. 23.30 /
So. 21 Uhr.
WILDESHAUSEN
LILI-SERVICEKINO
(Tel. 0 44 31 / 7 04 97 15)
„Der 7bte Zwerg“, 15 Uhr. „Die
Blechtrommel“, So. 20 Uhr.
„Ein Augenblick Liebe“, Sa.
17.30 Uhr. „Gone Girl - Das
perfekte Opfer“, Sa. 20 Uhr.
„Monsieur Claude und seine
Töchter“, So. 17.30 Uhr.
 Weitere Termine und
Kontakte sowie das vollständige Kinoprogramm
unter www.dk-online.de
Politik
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
SEITE
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SEITE 21
DELMENHORSTER KREISBLATT
„Soli auch
nach 2019
nötig“
dpa POTSDAM. Die Länder-Regierungschefs halten
die Einnahmen aus dem
Solidaritätszuschlag auch
über das Auslaufen des Solidarpakts im Jahr 2019 hinaus für unverzichtbar. „Die
Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und
West muss noch fortgesetzt
werden“, sagte SachsenAnhalts
Regierungschef
Reiner Haseloff (CDU) am
Freitag nach der Konferenz
der Ministerpräsidenten in
Potsdam.
Auch im Westen sei einiges aufzuholen, was während des Aufbaus Ost liegen
geblieben sei. Die Ministerpräsidenten seien sich einig, dass der „Soli“ mit Einnahmen von 18 Milliarden
Euro im Jahr 2019 praktisch
fortgeführt werden müsse,
voraussichtlich für zwei bis
drei
Legislaturperioden.
Ein erheblicher Teil der
Bundesländer bevorzuge
die Methode, den „Soli“
nicht mehr als Sonderabgabe, sondern zusammen mit
der Einkommensteuer zu
erheben. Dies könne aber
„optisch wie eine Steuererhöhung wirken“, meinte
Haseloff. Darüber soll in
den kommenden Monaten
beraten werden.
Deutsche
Geiseln
befreit
dpa MANILA/BERLIN. Zwei
von Islamisten auf den Philippinen entführte Deutsche sind frei: Das bestätigte die örtliche Polizei auf
den Philippinen am Freitag.
Der 72 Jahre alte, aus
dem Rheingau stammende
Arzt und seine 55 Jahre alte
Lebensgefährtin waren im
April während einer Segeltour westlich der Philippinen verschleppt worden.
Die Kidnapper der islamistischen Terror-Organisation Abu Sayyaf hatten gedroht, den Rentner zu enthaupten, sollte das geforderte Lösegeld von vier
Millionen Euro nicht gezahlt werden. Zunächst
blieb unklar, ob Geld geflossen ist oder das Militär
die Verschleppten befreit
hat. „Sie sind jetzt in Sicherheit in einem Militärcamp“, sagte Roberto Fajardo, Chef einer Anti-Kidnapping-Einsatzgruppe
der
philippinischen Polizei.
Der 72-Jährige und seine
Partnerin seien von Polizisten in der Stadt Patikul auf
der Insel Jolo in Empfang
genommen worden. Aus
dem Auswärtigen Amt gab
es keine Stellungnahme. Einen Tag vor Ablauf des Ultimatums der Islamisten war
der Krisenbeauftragte des
Ministeriums, Rüdiger König, auf den Philippinen
eingetroffen.
Ein Sprecher der Terrorgruppe verkündete in einem lokalen Radiosender,
die vor sechs Monaten gekidnappten Deutschen seien gegen die Zahlung der
geforderten Summe freigelassen worden.
Mit Mut und Herz gegen Ebola
Kampf gegen die Epidemie: Noch bevor die deutsche
Freiwilligenmission von Bundeswehr und Deutschem Roten Kreuz begonnen hat, engagieren sich Helfer aus
dem Nordwesten Deutschlands im Ebola-Krisengebiet.
Unter ihnen Hawanatu Jah (oben links), angehende
Fachärztin am Klinikum Osnabrück, und Ole Hengelbrock aus Borgloh, der als Sozialarbeiter in der liberianischen Hauptstadt Freetown aktiv ist. Für „Ärzte ohne
Grenzen“ ist Matthias Grade aus Quakenbrück (unten
links) aktiv. Am Klinikum Osnabrück teilte er seine in Libe-
ria gemachten Erfahrungen jetzt mit dem Klinikpersonal.
Franz Rosen aus Emsbüren, Leiter und Initiator der
Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer, unterstützt
Kinder im Katastrophengebiet.
Seite 23
FOTOS: SCHMITTE/PENTERMANN/SCHULTE/DPA/REUTERS
Lokführer streiken wieder
Deutsche Bahn bietet fünf Prozent mehr Lohn an – Privatbahnen als Alternative am Wochenende
Mit einem zweitägigen
Streik bei der Deutschen
Bahn wollen die Lokführer an diesem Wochenende den Schienenverkehr
in ganz Deutschland
lahmlegen. Privatbahnen
fahren aber.
Als Alternativen in der
Region boten sich unter anderem die Betreiber von
Fernbussen und die Privatbahnen an. Die Nordwestbahn ist nach eigenen Angaben ebenso wie die Westfalenbahn nicht von Lokführerstreiks betroffen. Al-
lerdings könne es aufgrund
abgestellter Fahrzeuge der
Deutschen Bahn kurzfristig
zu
Beeinträchtigungen,
Verspätungen und Störungen im Bahnverkehr kommen, hieß es. „Wir fahren
ganz normal unseren vollen Fahrplan“, teilte die
Hamburg-Köln-Express
GmbH (HKX) mit.
Am späten Abend bekräftigte die GDL, dass sie trotz
eines neuen Tarifangebotes
der Deutschen Bahn bei ihrem Streik bleibt. Das Angebot enthält für die Lokführer eine dreistufige Einkom-
KOMMENTAR
VON UWE WESTDÖRP
OSNABRÜCK. Im Güterverkehr traten die Lokführer
bereits am Freitagnachmittag in den Ausstand. Die
Kollegen im Personenverkehr wollten um 2 Uhr am
Samstagmorgen folgen. Enden sollen alle Arbeitsniederlegungen am Montag
um 4 Uhr, wie die Gewerkschaft Deutscher Lokführer
(GDL) mitteilte.
Die Deutsche Bahn reagiert erneut mit einem Ersatzfahrplan. Vom Streik
betroffene Kunden können
ihre Fahrkarte und Reservierung in den DB-Reisezentren kostenlos erstatten
lassen. Reisende mit Zugbindung könnten auch andere Züge benutzen. Das
gilt auch für Sparpreistickets.
Gewerkschaft am Zug
VON UWE WESTDÖRP
Eines vorweg. Streiks sind
legitime Instrumente des
Arbeitskampfes. Es ist deshalb kein „Amoklauf“,
wenn Lokführer vorübergehend die Arbeit niederlegen. Da sind einem Bahnsprecher eindeutig die Pferde durchgegangen.
Dennoch steht die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) zu Recht in
der Kritik. Umfang und
Zeitpunkt ihrer Aktionen
sind maßlos übertrieben.
Gleich zwei volle Tage zu
streiken und noch dazu an
einem Wochenende, an
dem besonders viele Urlau-
ber unterwegs sind – dadurch verscherzt es sich die
GDL mit vielen weiteren
Bürgern.
Die Gewerkschaft wird
das einkalkuliert haben. Sie
muss aber auch damit
rechnen, dass nun die Debatte um Einschränkungen
für Spartengewerkschaften
deutlich schärfer wird.
Das entsprechende Gesetz ist zwar schon entworfen, könnte aber durchaus
noch mal überarbeitet werden.
Sosehr die GDL kritisiert
wird – einen Erfolg kann sie
schon verbuchen. Unter
den massiven Streikdrohungen hat die Deutsche
Bahn endlich ein verhandlungswürdiges
Angebot
vorgelegt: fünf Prozent
mehr Geld in drei Schritten. Darüber lässt sich reden. Nun sind die Lokführer am Zug.
Kompromisse sind auch
im Streit der GDL mit der
konkurrierenden Gewerkschaft EVG gefragt. Wer
darf welche Arbeitnehmer
vertreten, lautet die Frage.
Das Thema hat so viel Brisanz, dass es in kühler Gesprächsatmosphäre gelöst
werden und nicht weiter einen sich zuspitzenden Arbeitskampf befeuern sollte.
■ Ihre Meinung zum Beitrag:
redaktion@dk-online.de
menserhöhung um insgesamt fünf Prozent bei einer
Vertragslaufzeit von 30 Monaten. Außerdem bietet die
Bahn einen Einmalbetrag
von 325 Euro und die Einstellung von 200 zusätzlichen Lokführern im Jahr
2015 an.
„Angesichts einer niedrigen Inflationsrate ist dies
ein mehr als ordentliches
Verhandlungsangebot“, erklärte DB-Personalvorstand
Ulrich Weber. Die GDL hatte allerdings fünf Prozent
Erhöhung für 12 Monate gefordert.
Die Bahn bekräftigte,
auch über andere Berufsgruppen mit der GDL sprechen zu wollen. Das Angebot erfüllt jedoch nicht die
Kernforderung der GDL, Tarifverträge für das gesamte
Zugpersonal abschließen zu
können.
Die fünfte Streikaktion
könnte Millionen von Reisenden treffen, darunter neben
Wochenendpendlern
auch viele Urlauber: In sieben Bundesländern beginnen die Herbstferien, in zwei
anderen gehen sie zu Ende,
darunter Nordrhein-Westfalen.
(Mit dpa) Seite 27
Ausweis-Entzug
Waffenruhe
Keine Ausreise für potenzielle IS-Kämpfer
Nigeria: Entführte Mädchen wohlauf
dpa/KNA BERLIN. Gewaltbereite Islamisten sollen
künftig durch den Entzug
des Personalausweises daran gehindert werden, in
Kampfgebiete nach Syrien
und in den Irak auszureisen.
Darauf
verständigten
sich die Innenminister von
Bund und Ländern am
Freitag bei einem Sondertreffen in Berlin. Verdächtige sollen stattdessen eine
Art Ersatzausweis bekommen, mit dem sie Deutschland nicht verlassen dürfen. Bislang ist es bereits
möglich, Terroranhängern
den Reisepass zu entziehen. Viele Islamisten reisen
aber mit einem Personalausweis in die Türkei und
von dort weiter nach Syrien
und in den Irak.
Auch aus Deutschland
haben sich zahlreiche junge Männer der Terrormiliz
Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak angeschlossen. Die deutschen
Sicherheitsbehörden haben
bislang mehr als 450 Ausreisen in diese Region gezählt. Im September hatte
die Bundesregierung die
Terrororganisation IS in
Deutschland verboten. Seit
Wochen wird über weitere
Wege und Instrumente diskutiert, um verstärkt gegen
IS-Anhänger in Deutschland vorzugehen und zu
verhindern, dass sie in
Kampfgebiete aufbrechen.
So soll beispielsweise eine Islamistin aus München
mit ihrem achtjährigen
Sohn ausgereist sein, um
sich
dem
bewaffneten
Kampf
dschihadistischer
Gruppen
anzuschließen.
Ein in Ditzingen bei Stuttgart lebender Dschihadist
ist laut „Stuttgarter Nachrichten“ bei Kämpfen in Syrien getötet worden.
dpa ABUJA. Ein halbes Jahr
nach der Entführung von
mehr als 200 Schülerinnen
durch die Terrororganisation Boko Haram hat Nigeria
eine Waffenruhe mit der Islamistenmiliz bekannt gegeben. In weiteren Verhandlungen werde die Freilassung der Mädchen und
jungen Frauen angestrebt,
sagte Regierungssprecher
Mike Omeri dem Sender
BBC. Möglicherweise könne dies in der kommenden
Woche geschehen. „Ich
kann bestätigen, dass die
Mädchen am Leben und
wohlauf sind“, sagte er am
Freitag. Zuvor hatte der
Stabschef der nigerianischen Streitkräfte Alex Badeh erklärt, bei Verhandlungen im Tschad sei eine
Einigung auf eine Waffenruhe erzielt worden. Einzelheiten wurden zunächst
nicht mitgeteilt. Es gebe
Hinweise darauf, dass die
Freilassung der entführten
Schülerinnen Teil der Vereinbarung sei, berichtete
die nigerianische Zeitung
„Premium Times“. Regierungssprecher Omeri sagte,
Gespräche mit Boko Haram
würden in Nigerias Nachbarland Tschad stattfinden.
POLITIK
P O L I TI K
SEITE
22
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KOMPAKT
Hilfsfonds auch für
weitere Opfergruppe
dpa BERLIN. Neben den
Hilfen für Opfer der Heimerziehung soll es im kommenden Jahr auch einen
Hilfsfonds für Kinder und
Jugendliche geben, die in
Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie
misshandelt wurden. Dafür sei ein eigenständiger
Fonds in Vorbereitung,
teilte das Bundessozialministerium mit. Das Ministerium habe den Ländern
und den Kirchen ein detailliertes Konzept und einen Zeitplan für die Errichtung dieses Fonds vorgelegt. Eine Einbeziehung
in die bestehenden Heimkinderfonds sei nicht vorgesehen.
Migranten werden
im Job diskriminiert
dpa BERLIN. Migranten
werden auf dem Arbeitsmarkt nach eigener Einschätzung in großem Umfang diskriminiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Studie der Forschungsinstitute IAB und DIW, die am
Freitag in Berlin vorgestellt
wurde. Über die Hälfte der
5000 befragten Migranten
gaben an, aufgrund ihrer
Herkunft bereits benachteiligt zu werden. Am häufigsten sei dies auf dem Arbeitsmarkt sowie bei Ämtern und Behörden der Fall.
54 Prozent erklärten, dass
sie bei der Arbeits- und
Ausbildungsplatzsuche
schlechter behandelt würden.
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
Mehr Geld für Pflegebedürftige
Bundestag beschließt Reform mit großer Mehrheit – Grüne und Linke lehnen Vorsorgefonds ab
Die 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland bekommen vom
nächsten Jahr an mehr
Geld und bessere Möglichkeiten zur Betreuung.
Das sieht die Pflegereform von Union und SPD
vor, die der Bundestag
gegen die Stimmen der
Opposition beschloss.
dpa BERLIN. „Ausgangspunkt ist der Wunsch der
Menschen [. . .], zu Hause in
den eigenen vier Wänden
gepflegt werden zu können“, sagte Bundesgesundheitsminister
Hermann
Gröhe (CDU). Die Reform
kostet die Beitragszahler ab
2015 rund 3,6 Milliarden
Euro mehr pro Jahr. Linke
und Grüne halten die Reform für unzureichend und
lehnen insbesondere den
neuen Vorsorgefonds ab. In
diesen bei der Bundesbank
angesiedelten Topf sollen
jedes Jahr rund 1,2 Milliarden Euro fließen. Je nach
Zinsentwicklung sollen bis
zu 42 Milliarden Euro angespart werden, damit genug
Geld da ist, wenn ab 2035
die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation ins Pflegealter
kommen. Beitragssprünge
sollen so vermieden werden.
Zu den Verbesserungen
ab 2015 zählen eine Anhebung der Leistungen um
vier Prozent und die Möglichkeit, die Zahl der rund
25 000 zusätzlichen Betreuungskräfte in Heimen auf
bis zu 45 000 aufzustocken.
Die Entlastung von pflegenden Angehörigen durch
vorübergehende Heimunterbringung oder ambulante Pflege soll verstärkt werden. Leistungen für ambulante Pflegedienste sollen
für Haushaltshilfen umgewidmet werden können.
Das Gesetz muss noch formal den Bundesrat passieren. Der Beitragssatz steigt
zum 1. Januar 2015 von
AUCH DAS NOCH
D
er bayerische Finanzminister Markus Söder
(CSU) wagt sein Schauspieldebüt: Für die BR-Heimatsoap „Dahoam is Dahoam“ hat er sich vor die
Kamera gewagt, wie der
Sender mitteilte. In der Folge „Politische Wurst-Phobie“ spielt Söder, der auch
Heimatminister ist, sich
selbst.
Ausstrahlungstermin ist der 20. Januar 2015
um 19.45 Uhr. Bei Söders
Gastauftritt geht es um eine
Autopanne des Ministers,
die ihn zwingt, im roten
Metzgereibus von Veronika
Brunner zu einem Termin
zu fahren. Da wird Landrat
Schattenhofer blass vor
Neid, als seine Kontrahentin mit Söder vorfährt.
in der laufenden Wahlperiode umgesetzt werde. Nach
jahrelangen Vorbereitungen sollen Betroffene statt
in drei Pflegestufen dann in
fünf Pflegegrade je nach
Beeinträchtigung eingeteilt
werden. Der Pflege-Bevollmächtigte des Bundes,
Karl-Josef Laumann (CDU),
erläuterte, ab 2016 können
sich die 25 000 Pflegeeinrichtungen auf das neue
System einstellen.
KOMMENTAR
Endlich ein Fortschritt
VON CHRISTOF HAVERKAMP
Die erste Stufe der Pflegereform ist ein Fortschritt für
2,6 Millionen Menschen.
Der schwarz-roten Koalition gelingt nun, was die
Vorgängerregierung
vergeblich versucht hat: Verbesserungen in vielen Details für Pflegebedürftige,
Angehörige und Pflegekräfte. Die Kassen zahlen nun
mehr ambulante Leistungen für Demenzkranke; zudem bessert sich die Be-
treuung in der ambulanten
Pflege und in Heimen, es
gibt einen höheren Zuschuss für behindertengerechte Umbauten und
Lohnersatz für zehn Tage
Freistellung vom Beruf für
die Pflege.
Nach langer Zeit des
Stillstands ist dieses Bündel
von Maßnahmen beachtlich. Es sollte nicht kleingeredet werden, auch wenn
sich mancher noch umfassendere
Verbesserungen
erhofft hat. Weitsichtig ist
jedenfalls, dass die Koalition schon jetzt finanzielle
Vorsorge für die Zeit trifft,
in der die Babyboomer-Generation
pflegebedürftig
wird.
Doch zu Recht hat die
Opposition den Finger in
eine Wunde gelegt. Seit
Jahren wird über die neue
Definition von Pflegebedürftigkeit gestritten, weil
deren Umsetzung mit hohen Kosten verbunden ist.
Nochmals ist die Einführung verschoben worden.
Gesundheitsminister Hermann Gröhe muss sich daran messen lassen, ob es
ihm bis 2017 gelingt, die
neue Definition der Pflegebedürftigkeit einzuführen.
Dass
Arbeitnehmer
künftig einen um 0,3 Prozentpunkte höheren Beitragssatz zahlen müssen,
ist zu verschmerzen. Dieses
Opfer sollte die Pflege jedem Beschäftigten wert
sein.
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Fahimi fordert
Anti-AfD-Bündnis
SPD-Generalsekretärin: Partei Gefahr
dpa BERLIN. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi
fordert ein breites Bündnis
gegen die aufstrebende
Partei
Alternative
für
Deutschland (AfD). Neben
der SPD und anderen Parteien sollten auch Gewerkschaften, Kirchen, Industrie- und Sozialverbände,
Stiftungen und Nicht-Regierungsorganisationen der
euroskeptischen Partei klar
entgegentreten, schreibt sie
in einem Beitrag für die
„Frankfurter
Allgemeine
Neue Ideen für
Langzeitarbeitslose
dpa BERLIN. Koalitionspolitiker suchen nach neuen
Wegen, um Langzeitarbeitslose in Jobs zu vermitteln. Eine Gruppe von Unions-Parlamentariern legte
dazu am Freitag in Berlin
Vorschläge vor. Demnach
könnte die finanzielle Unterstützung für Erwerbslose
in bestimmten Fällen an
Arbeitgeber weitergereicht
werden. Diese würden sie
als Teil des Lohns an die
Betroffenen auszahlen und
ihnen Arbeit geben. Dadurch sollen ihre Chancen
auf dem Arbeitsmarkt steigen. Von den Sozialdemokraten kamen positive Reaktionen.
2,05 Prozent (Kinderlose:
2,3 Prozent) um 0,3 Punkte.
Weitere 0,2 Punkte sollen
Anfang 2017 hinzukommen, wenn vor allem Hunderttausende Demenzkranke in die Pflegeversicherung aufgenommen werden. Gegen Kritik der Opposition versicherte Gröhe,
dass dieser nächste Schritt
zum Umbau der Pflegeversicherung 2015 gesetzlich
auf den Weg gebracht und
Zeitung“. Fahimi sagte:
„Unser Land ist zu wichtig,
als dass wir es diesen Demagogen im Schlafrock überlassen sollten.“ Die AfD sei
eine Gefahr. Sie wolle „die
AfD nicht dämonisieren“.
Ebenso falsch aber sei es,
„sie zu verharmlosen“. Sie
würde sich wünschen, dass
mehr CDU-Politiker so eindeutig Position beziehen
würden wie Finanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU).
Dieser hatte gesagt, die AfD
sei eine Schande.
KOMMENTAR
„. . . Herr Weselsky, ist das Ihr ganzes Sortiment?“
KARIKATUR: KARL-HEINZ SCHOENFELD
Ex-Agenten vor Gericht
Jugoslawen wegen Beihilfe zum Mord an Dissident angeklagt
dpa MÜNCHEN. Wegen des
31 Jahre zurückliegenden
Mordes an einem kroatischen
Dissidenten
in
Deutschland stehen seit
Freitag zwei ehemals führende jugoslawische Geheimdienstler vor Gericht:
der damalige Amtschef
Zdravko Mustac und sein
enger Mitarbeiter Josip Perkovic. Die Anklage wirft
den beiden vor, 1983 die
Ermordung des Regimegegners Stjepan Durekovic
im oberbayerischen Ort
Wolfratshausen angeordnet
zu haben. Die Anklage am
Oberlandesgericht
München legt ihnen die Beihilfe
zum Mord zur Last.
Beide verweigerten zum
Prozessauftakt Angaben zur
Sache. Mustac war von
1982 bis 1985 Chef des
kommunistischen jugoslawischen Geheimdienstes
SDS. Er soll die Ermordung
befehligt haben. Der 72Jährige wurde im April
nach langem politischen
Tauziehen von Kroatien
nach Deutschland ausgeliefert. Der drei Monate zuvor überstellte Perkovic bekleidete beim SDS die Position eines Generals. Der
69-Jährige wird von der
Bundesanwaltschaft
beschuldigt, die Mörder angeworben zu haben.
Initiiert wurde der Mord
nach Erkenntnissen der
Bundesanwaltschaft vom
damaligen jugoslawischen
Staatspräsidenten
Mika
Spiljak persönlich. Dieser
habe verhindern wollen,
dass Durekovic Verwicklungen seines Sohnes in illegale Geschäfte beim staatlichen Mineralölkonzern publik macht.
Die Identität der Mörder
steht der Bundesanwaltschaft zufolge bis heute
nicht sicher fest. Ein Mittäter war im Jahr 2008 –
ebenfalls vom Oberlandesgericht München – zu lebenslanger Haft verurteilt
worden. Durekovic wurde
am 28. Juli 1983 ermordet:
In einer als Druckerei genutzten Garage in Wolfratshausen lauerten seine Mörder ihm auf und töteten ihn
mit mehreren Schüssen aus
zwei Waffen – einer „Ceska“
und einer „Beretta“ – und
schweren Schlägen auf den
Kopf.
Beschämende Stille
VON BEATE TENFELDE
Dröhnendes
Schweigen
nach einem Aufruf, der
höchste Beachtung und Anerkennung verdient: Der
Appell von SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi
scheint zu verhallen, mit
dem sie ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen
den Rechtspopulismus in
der AfD schmieden will. Das
ist beschämend – und es ist
bezeichnend für eine Trägheit, die gefährlich werden
kann.
In Großbritannien ist am
Beispiel der Ukip zu besichtigen, wie Ausländer- und
Europa-Feinde Premier David Cameron vor sich hertreiben. In seiner Not verspricht er den Briten für den
Fall seines Wahlsiegs ein Referendum über den Verbleib
Großbritanniens in der EU.
Europa verkommt so zur
Verhandlungsmasse – dabei
war und ist es eine große
Idee. Auch in Deutschland
gibt es ein vagabundierendes Protestpotenzial, das
früher dem „Richter Gnadenlos“ (Schill) nachlief und
heute
dem
„Professor
Scheinheilig“ (Lucke). Dieser und andere mit akademischem Grad oder unternehmerischem Erfolg stellen sich in die erste Reihe –
und in den hinteren Rängen
breiten sich jene aus, die im
Anzug des Biedermanns
dumpfe und kaum verhüllte
Parolen gegen Zuwanderer,
gegen Homosexuelle und
andere verbreiten, die ihnen
nicht passen.
Die rüde Antwort auf Fahimis Appell überließ AfDChef Bernd Lucke folgerichtig einem anderen: So bleibt
er der Saubermann, der sich
über „entartete Landschaften“ erbost. Eine Schande.
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EINBLICKE
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SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
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DELMENHORSTER KREISBLATT
„Beim Schutzanzug Hilfe nötig“
Infektiologe erklärt Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Ebola-Patienten
Sorgfältig legt Matthias
Grade einen gelben
Kunststoffanzug, einen
Mundschutz, eine
Schutzbrille und eine
Plastikschürze auf den
Tisch. Ähnliche Anzüge
hat der Arzt kürzlich
selbst getragen.
VON MARIE-LUISE BRAUN
OSNABRÜCK. Von Mitte August bis Anfang September
war er mit der Organisation
„Ärzte ohne Grenzen“ in Liberia, um Ebola-Kranken
zu helfen. Seine Erfahrungen gab er jetzt an Mitarbeiter des Klinikums Osnabrück weiter.
Aufmerksam hören rund
70 Interessierte zu, während der Internist, Infektiologe und Tropenmediziner
über seinen Aufenthalt im
liberianischen Foya spricht.
Sonst arbeitet Grade am
Christlichen Krankenhaus
Quakenbrück. Er spricht
nicht nur über die Arbeit
für die Patienten, die Hygienemaßnahmen, die Auswirkungen des Virus. Denn
die Bedingungen vor Ort
sind ganz andere als hier.
Grade erzählt auch, wie
sich die Afrikaner immer
weiter anstecken, weil sie
nicht informiert sind – und
es viel Fingerspitzengefühl
braucht, um durch ihre
Kultur, ihre Wut, Ängste
und Vorurteile durchzudringen, damit sie sich vor
Ebola schützen. Der Mediziner berichtet vom heißfeuchten Klima, das es unmöglich
mache,
den
Schutzanzug länger als eine
Stunde zu tragen. In ihm
sei man sicher, betont er.
Wegen der unterschiedlichen Bedingungen ma-
che es keinen Sinn, das
An- und Ausziehen des
Schutzanzuges im Vortragssaal zu demonstrieren. Selbst in Osnabrück
geschieht das in besonderen Räumen – vor allem
das Auskleiden, denn das
sei ein kompliziertes Unterfangen, bei dem man
Hilfe brauche. Denn der
Anzug ist nach dem Patientenkontakt höchstwahrscheinlich mit dem Virus
besetzt. Deshalb müssen
sich die Helfer nach jedem
Handgriff beim Entkleiden
komplett
desinfizieren.
Um ganz sicher zu gehen,
werden sie dabei von
anderen unterstützt. Wie
schnell das Entkleiden
schief- gehen kann, zeigt
der Fall der spanischen
Krankenhelferin, die sich
dabei ins Gesicht gefasst
haben soll und nun mit
dem Virus infiziert ist. Hat
Grade denn gar keine
Angst? „Angst engt ein.
Aber man sollte einen großen Respekt haben“, antwortet er.
Westafrika – das klingt
weit weg. Aber die jüngsten Entwicklungen zeigen,
dass das Virus auch auf andere Kontinente gelangen
kann. Zum einen durch Infizierte, die mit dem Flugzeug reisen, zum anderen
durch Hygienefehler wie in
Spanien. „Das Virus ist ja
schon da“, sagt Grade. Zudem sei es eine statische
Frage, dass aus Verdachtsfällen bei Reisenden bestätigte Fälle werden können.
„Aber eine Epidemie wie in
Afrika halte ich hier für unmöglich“, betont er und
nennt die Hygienestandards als Schutz.
Die sind auch einer der
Gründe, warum Christiane
Körbel-Peceny, die Hygie-
nebeauftragte des Klinikums, Matthias Grade eingeladen hat. „Das Klinikum ist nicht für die Aufnahme solcher Patienten
eingeplant“, erläutert sie.
Der Vortrag diene vor allem der Information. Aber
auch der Vorbereitung,
falls es hier einen Verdachtsfall geben sollte.
So hält das Klinikum an
acht Stellen Notfallkisten
vorrätig. Darin sind Schutzanzüge und Schürzen, viruswirksame
Desinfektionsmittel, Handschuhe, diverse Mundschütze und
weitere Dinge, die die Mitarbeiter angesichts eines
Verdachtsfalls
anziehen
sollen. So gekleidet sind sie
geschützt und können die
weiteren Schritte in die Wege leiten: den Patienten mit
Verdacht isolieren, die anderen Patienten schützen,
dann den Patienten behandeln. Das sei das übliche
Vorgehen bei einem Ebola-Ausbruch, erläutert Grade.
Die erste Zeit in Liberia
war er allein im Isoliercamp. Zweimal täglich für
maximal eine Stunde sei er
in einen Anzug geschlüpft,
um Patienten zu behandeln. Der Rest der Zeit war
angefüllt mit der Aufnahme von Verdachtsfällen.
Die geschieht über räumliche Distanz, sodass das
Tragen von Mundschutz,
Handschuhen und Gummistiefeln ausreiche. Zudem gilt es, die Patientendaten zu verwalten – ganz
ohne Papier, denn auch
das kann kontaminiert
werden. „Dort zu helfen
bedeutet großen logistischen Aufwand“, sagt Grade. Dabei gelte es, stets
wachsam zu bleiben: „Die
Tücke liegt im Detail.“
Freundschaften in der Politik – ein heikles Thema. In
der SPD herrscht Unbehagen über das enge Verhältnis ihres Altkanzlers Gerhard Schröder zu Russlands
Präsident Wladimir Putin.
Im Lichte der Ukraine-Krise sei Schröder gut beraten,
seine Auftritte und sein Engagement zu überdenken,
meint nicht nur SPD-Fraktionsvize und Außenpolitiker Rolf Mützenich. Auch
Schröder müsse wissen,
wie sensibel Balten und Polen seine Partnerschaft mit
Putin beobachteten. Schröder ist das schnuppe.
Glücklich sein können
die Genossen dagegen über
das gute Verhältnis von Außenminister Frank-Walter
Steinmeier (SPD) zu seinem französischen Amtskollegen Laurent Fabius.
Der „liebe Laurent“ (Steinmeier ist mit ihm per Du)
war sogar in dieser Woche
bei einer Sitzung des Kabinetts im Kanzleramt dabei.
Die enge Zusammenarbeit
mit Steinmeier beschrieb
der Franzose sehr charmant: „Ich habe seiner
Ehefrau gesagt, dass er immer dann, wenn er nicht
bei ihr ist, mit mir zusammen ist.“
Sozialministerin Andrea
Nahles (SPD) pflegt soziale
Kontakte offenbar vorwiegend per SMS. Sie erschien
mit
blau
bandagierter
Hand. Warum? Sie leidet
unter einer Sehnenscheidenentzündung.
Wahrscheinlich vom vielen Simsen – so vermutet sie.
Vollständig geschützt ist Tropenmediziner Matthias Grade in diesem
Anzug, den er in Liberia benutzt.
FOTO: PRIVAT
Helfer aus der Region berichten: Was Freiwillige beim Ebola-Einsatz erwartet
OSNABRÜCK.
Hunderte
Freiwillige aus Deutschland
bereiten sich derzeit auf ihren Einsatz im Ebola-Krisengebiet vor. Doch bereits
jetzt sind Helfer vor Ort,
auch aus Osnabrück, Quakenbrück, Emsbüren und
Borgloh.
So wie Hawanatu Jah.
Die 32-jährige Ärztin aus
Osnabrück ist am 12. Oktober nach Sierra Leone abgereist. Dort wird die angehende Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Osnabrück sieben Wochen lang
in einem Kinderkrankenhaus der Notärzte-Organisation Cap Anamur in der
Hauptstadt Freetown arbeiten. „Ich bin Ärztin, spreche die Sprache und kenne
die Kultur und die Gegebenheiten.“ Jah ist in dem
westafrikanischen
Land
aufgewachsen, ihr Vater
stammt von dort, die Mutter ist Deutsche. In der Klinik wird sie aber nicht auf
der Isolier-Station für Ebo-
Ein Schild in Monrovia warnt vor der Epidemie.
la-Infizierte arbeiten. „Ich
bin keine Infektiologin. Ich
werde aufklären und mich
um die mittlerweile auch
völlig zusammengebrochene medizinische Grundversorgung der Kinder kümmern.“ Das sei mit ihrer
Ausbildung durchaus möglich.
Als Mitarbeiter für Cap
Anamur ist auch Ole Hengelbrock aus Borgloh im
Einsatz. Seit Juni 2013 ist er
als Sozialarbeiter in der
Hauptstadt Freetown, lange
FOTO: DPA
bevor die Epidemie über
das Land hereinbrach. Die
bisherige
Unterstützung
der internationalen Gemeinschaft erachtet er als
unzureichend und die
Menschen vor Ort ebenso
wenig. „Sie hören von all
den Millionen an Spendengeldern, die nach Westafrika fließen, und dass Regierungen mobilisieren möchten, aber vor Ort sehen sie
kaum etwas von dieser Hilfe“, sagt der 26-Jährige.
Wenn in einigen Wochen
Der liebe
Laurent
VON BEATE TENFELDE
Wenn Händeschütteln nicht mehr drin ist
VON MARIE-LUISE BRAUN
UND KARSTEN FREI
BERLINER
GEFLÜSTER
die Freiwilligen eintreffen,
dann sollten sie „Konflikte
zerlachen, sich ablenken
lassen und sich nach Nebensachen bücken können.
Im Grunde dürfen sie anderen als unheimlich oder
lächerlich scheinen. Denn,
wenn dir jemand aus 10 000
Kilometer Entfernung ein
Helfersyndrom nachsagt,
kannst man das als Kompliment verstehen.“
Seit 1997 ist Matthias
Grade im Einsatz für Ärzte
ohne Grenzen. Von Mitte
August bis Anfang September dieses Jahres war Grade
im liberianischen Foya, um
bei der aktuellen EbolaEpidemie zu helfen. Dort
zu helfen sei eine Herausforderung. Problematisch
sei nicht nur die ärztliche
Versorgung, die auch eine
logistische
Herausforderung sei, weil alles – Medikamente, Zelte, Ausrüstung
– erst dorthin transportiert
werden müsse. Auch die
Überzeugungsarbeit
vor
Ort sei eine Herausforderung. Denn durch die Kultur, durch Vorurteile, durch
Ängste seien manche Libe-
rianer wenig empfänglich
für Vorsichtsmaßnahmen
oder die Empfehlung, sich
ins Krankenhaus zu begeben. „Manche denken, die
Weißen hätten die Krankheit gebracht und wollten
ihre Organe klauen“, erzählt er.
Mit großer Sorge verfolgt
Franz Rosen die Berichterstattung über Ebola. Der
Leiter der Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer aus Emsbüren musste
mittlerweile von einem
zweiten Todesfall im unterstützten
SOS-Kinderdorf
Juah Town in Liberia erfahren. Den Kindern gehe es
gut, aufgrund der Epidemie dürfen sie das Dorf
aber derzeit nicht verlassen. Isoliert zu werden, darauf müssen sich auch
Freiwillige einstellen. Rosen berichtet von einer
Helferin, die im Ebola-Gebiet im Einsatz war und
nach ihrer Rückkehr nach
Österreich von Freunden
gemieden wurde. „Plötzlich waren Umarmungen
und Händeschütteln nicht
mehr drin.“
(mit epd)
HISTORISCH
18. Oktober
1954 – Texas Instruments
bringt das erste Transistorradio („Regency TR-1“) auf
den Markt.
1989 – Auf Drängen des
SED-Politbüros tritt Staatsund Parteichef Erich Honecker „aus gesundheitlichen
Gründen“ zurück. Nachfolger wird Egon Krenz.
1999 – In stürmischem
Meer vor der indonesischen Provinz Irian Jaya
sinkt eine mit Fracht und
159 Menschen überladene
Fähre. Nur 38 Passagiere
können gerettet werden.
19. Oktober
1949 – In Köln wird der
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) als
Spitzenverband der Industrie gegründet.
1994 – Das Bundeskabinett
beschließt eine Ausweitung
der Hoheitsgewässer von
bislang drei auf zwölf Seemeilen.
2004 – Fast 60 Jahre nach
dem Zweiten Weltkrieg gibt
Frankreich
Deutschland
bedeutende, am Kriegsende beschlagnahmte Archivbestände zurück.
POLITIK
P O L I TI K
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SEITE 24
KURZ NOTIERT
Außenminister
dpa DEN HAAG. Der Sozialdemokrat Bert Koenders ist
zum neuen Außenminister
der Niederlande ernannt
worden. Der bisherige Chef
der UN-Friedenstruppe in
Mali wurde von König Willem-Alexander vereidigt. Er
tritt die Nachfolge von
Frans Timmermans an, der
Vizepräsident der EU-Kommission in Brüssel werden
soll.
Proteste
dpa HONGKONG. Die Räumung eines Hauptprotestlagers in Hongkong durch
die Polizei heizt den Konflikt zwischen Regierung
und Demonstranten an.
Gestern Abend besetzten
Hunderte aufgebrachte Aktivisten Straßenzüge im belebten
Geschäftsviertel
Mong Kok, nachdem Polizisten dort Barrikaden geräumt hatten.
Einbürgerung
dpa GENF. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat die
Entscheidung
Tansanias
zur Einbürgerung von rund
200 000 Menschen aus Burundi gelobt. Es sei das erste Mal in der Geschichte
des UNHCR, dass eine so
große Personengruppe in
einem Erstasylland eingebürgert worden sei, hieß es.
PERSÖNLICH
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
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2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
Ukraine-Krise bleibt verfahren
Staatenführer ringen mit russischem Präsidenten Putin um Lösung
Stundenlang hat Bundeskanzlerin Angela Merkel
mit Kremlchef Wladimir
Putin über einen Ausweg
aus der Ukraine-Krise
verhandelt. Doch ihr
Gegenüber blieb hart.
dpa MAILAND. Schon die
Sitzordnung war vielsagend: Als die Spitzenrunde
zur Ukraine-Krise im Palazzo der Präfektur von
Mailand zusammenkam,
nahm Merkel demonstrativ links neben dem ukrainischen Präsidenten Petro
Poroschenko Platz. Kremlchef Wladimir Putin, den
die Europäer wegen des
festgefahrenen
Konflikts
ins Gebet nehmen wollten,
wurde am Freitagmorgen
unter prunkvollen Kronleuchtern vom französischen Präsidenten François Hollande und dem
Gastgeber eingerahmt, Italiens
Ministerpräsident
Matteo Renzi.
Was genau an dem runden Tisch mit der bordeauxroten Decke besprochen wurde, blieb unklar.
Doch ein paar Stunden
nach dem Treffen war klar:
Merkel und die anderen
mächtigen Europäer hatten Putin nicht von seinem
Konfrontationskurs
abbringen können. Sie könne
keinerlei Durchbruch erkennen, stellte die Kanzle-
An diesem runden Tisch in Mailand diskutieren Kanzlerin Angela Merkel (mit dem Rücken zur Kamera), Kremlchef Wladimir Putin (li.), der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (re.) und Frankreichs Staatschef François Hollande (Mitte).
FOTO: DPA
rin am Mittag ernüchtert
fest.
Kurz davor hatte Putin
erkennen lassen, was er
vom Verlauf der Gespräche
hält – wenig bis nichts.
Kremlsprecher Dmitri Peskow kritisierte, ohne Namen zu nennen, eine „absolut voreingenommene“
Haltung bei einigen der
Verhandlungsführer.
Direkt im Anschluss an
das Spitzentreffen sprach
Renzi wohl etwas zu optimistisch
von
einem
„Schritt nach vorne“ und
vom echten Willen, eine
Lösung zu finden. Schon in
der Nacht hatte sich abgezeichnet, dass vom morgendlichen Meeting kaum
ein Durchbruch zu erwarten sein würde. Zu festgefahren sind die Fronten.
Zweieinhalb Stunden hatte
Merkel bis gegen 1.30 Uhr
mit Putin um Fortschritte
gerungen.
Mal auf Deutsch, mal in
einem Sprachmix und mal
auf Russisch – wie oft bei
den Unterhaltungen der
Deutschen mit dem Russen
– hatte die Kanzlerin versucht, Putin die Bedeutung
der am 7. Dezember anstehenden Lokalwahlen in
den Regionen Donezk und
Lugansk
klarzumachen.
Merkel hält die Urnengänge für einen zentralen
Punkt, mit dem Putin die
Ernsthaftigkeit seiner Bemühungen um eine friedliche Lösung nachweisen
kann.
Doch auch in dieser Frage habe es keine Lösung
gegeben,
musste
eine
ziemlich genervte Kanzle-
rin eingestehen. Heftigster
Streitpunkt zwischen Putin
und Poroschenko dabei ist,
ob die Wahlen nach ukrainischem Recht abgehalten
werden oder ob die prorussischen Separatisten sie
organisieren dürfen. Merkel hielt trotz der Rückschläge an den Verhandlungen mit dem russischen
Präsidenten fest. Direkt
nach dem Ende des europäisch-asiatischen Gipfels
traf sie am Nachmittag erneut Putin und Poroschenko.
„Rentnern können wir nicht Stoppschild zeigen“
Unions-Mittelstand: Die Menschen würden sich verschaukelt fühlen
ULRICH NUSSBAUM (Bild),
parteiloser Berliner Finanzsenator, verlässt die Landesregierung. Er werde sich am
11. Dezember gleichzeitig
mit dem Regierenden Bürgermeister KLAUS WOWEREIT (SPD) zurückziehen,
kündigte der 57-Jährige an.
Es handele sich um eine
persönliche Entscheidung,
unabhängig vom SPD-Mitgliedervotum über Wowereits Nachfolger, betonte
Nußbaum, der für die SPD
im rot-schwarzen Kabinett
saß. Wowereit hatte vor zwei
Monaten seinen Rücktritt
angekündigt. Der Entscheid,
in dem die 17 000 Berliner
SPD-Mitglieder über seinen
Nachfolger
entscheiden,
ging nun zu Ende. Wowereit
bekannte, dass er sich ein
wenig vor dem schwarzen
Loch fürchte, das sich nach
seinem Rücktritt auftun
könnte. „Natürlich wird sich
mein Leben total verändern“, sagte der 61-Jährige
dem „SZ-Magazin“. FOTO: DPA
WÖRTLICH
„Einige Teilnehmer des Mailänder Frühstücks zeigten
keinen großen Willen, die
Lage in der Ukraine objektiv zu erörtern.“
Kremlsprecher
DMITRI
PESKOW äußert sich nach
dem Spitzentreffen zum
Ukraine-Konflikt.
VON BEATE TENFELDE
BERLIN. Schluss mit dem
Kuschelkurs
in
der
Regierung?Weiter Streit um
die
Wirtschaftspolitik?
Braucht Deutschland ein
Sparpaket? Kommt die
Rente mit 60? Dazu im Interview Carsten Linnemann, Vorsitzender der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung
der
CDU/CSU (MIT).
Heiße Debatten um die
Konjunkturabkühlung: Ist
die Verbindung gestört
zwischen Union und SPD?
Nein. Es ist normal, dass
der ein oder andere Abgeordnete einmal zuspitzt.
Das gehört dazu und ist zuweilen auch eine Frage des
Typs.
Es gibt eine Reihe von Kritikern, die eine neue Wirtschafts- und Finanzpolitik
fordern. Hat sich in einer
ungeliebten Regierungskoalition Frust entladen?
Die Kritik hat nichts mit
Frust zu tun, sondern ist
der neuen Situation geschuldet. Die Exporte sind
massiv eingebrochen, die
Investitionen
rückläufig,
und die Wachstumsprognosen wurden kräftig nach
unten korrigiert. Das sind
schlechte Aussichten für einen Staat, dessen Wohlstand eng mit der konjunkturellen Prosperität verknüpft ist. Da hilft nur eins:
Alles unterlassen, was unseren Mittelstand zusätzlich belastet, und mehr Planungssicherheit schaffen.
Stützen Sie die Forderung
Ihres CSU-Kollegen Ramsauer, zur Entlastung der
Wirtschaft die Beschlüsse
zur Rente mit 63 und zum
Mindestlohn auszusetzen?
Die Methode „Rein in die
Kartoffeln, raus aus den
Kartoffeln“ halte ich für
falsch. Sie untergräbt genau das, was wir brauchen,
nämlich Vertrauen. Stellen
Sie sich nur vor, wir würden den 150 000 Menschen, die bereits die Rente
mit 63 beantragt haben,
das Stoppschild zeigen und
sagen: „Wir machen alles
rückgängig, was wir im Juli
beschlossen haben.“ Die
Leute würden sich von uns
verschaukelt fühlen, und
das zu Recht. Ich bleibe dabei: Verlässlichkeit und
Planungssicherheit sind in
der jetzigen Situation die
wichtigsten Währungseinheiten.
Die SPD sagt, das Bündnis
werde mit „Entgleisungen“ aus der CSU in Verruf
gebracht …
Nein, Diskussionen sind
doch verständlich, wenn
solche Blitze wie die neuen
Wachstumsprognosen einschlagen.
Ist ein Sparpaket nötig, um
im Etat 2015 doch noch die
„schwarze Null“, also einen
Haushalt ohne neue Kredite, zu erreichen?
Nein, der Haushalt ist dank
Bundesminister Schäuble
gut aufgestellt.
Ist es tatsächlich so
schlimm, wenn im laufenden Jahr 1,2 Prozent
Wachstum kommt? 2013
waren es schließlich nur
0,2 Prozent Wachstum …
Wir sollten keine Rezession
herbeireden. Aber wenn
wir beim Auftragseingang
in der Industrie ein Minus
von sechs Prozent und bei
der Produktion von Investitionsgütern ein Minus von
knapp zehn Prozent haben,
muss die Politik handeln.
Was ist zu tun?
Wir müssen uns die Vereinbarungen von Union und
SPD für die laufende Wahlperiode noch einmal genau
anschauen. Der Koalitionsvertrag muss durch einen
Mittelstands-TÜV.
Welches Projekt käme
nicht durch Ihren TÜV?
Das Projekt Werkverträge
zum Beispiel. Ziel war, Missbrauch zu erschweren, und
zwar über die Verbesserung
der Informations- und Unterrichtungsrechte der Betriebsräte. Dagegen wäre
nichts einzuwenden. Doch
wenn SPD und Gewerkschaften immer weitere Forderungen
draufsatteln,
braucht man sich nicht zu
Carsten Linnemann, CDU-Mittelständler.
FOTO: DPA
wundern, wenn die Wirtschaft nicht mehr investiert.
Und außerdem?
Die Bundesregierung muss
schnellstmöglich eine klare
Ansage machen, dass das
Vermögen von Betrieben
auch künftig weitgehend
von der Erbschaftsteuer befreit bleibt. Denn wenn diese Regelung kassiert wird,
stehen zahlreiche Familienunternehmen vor der unlösbaren Aufgabe, ihr Unternehmen an die nächste
Generation weiterzugeben.
Damit stehen auch Millionen Arbeitsplätze auf dem
Spiel. Diesen Betrieben, die
das Herzstück der deutschen Wirtschaft sind, muss
die Regierung jetzt, in diesen Tagen, ein klares politisches Signal geben.
Die
Verfassungsrichter
haben hier das Wort …
Das entlässt die Politik nicht
aus der Verantwortung, die
Unternehmensübergaben
schonend zu gestalten.
Stichwort Rente: Eine vierzehnköpfige Kommission
soll bis zum Herbst Vorschläge zum flexiblen
Renteneintritt erarbeiten.
Wo bleibt das Konzept?
Spätestens im Dezember
liegt es auf dem Tisch. Die
Gespräche laufen sehr
konstruktiv. Wir sind einig
in dem Ziel, die Erwerbstätigkeit älterer Menschen zu
heben. Es darf nicht sein,
dass diejenigen, die länger
arbeiten, bestraft werden.
Im Gegenteil: Sie müssen
belohnt werden.
Kommt die Rente mit 60,
die SPD und Gewerkschaften fordern?
Sie wird nicht kommen.
Punkt. Das wäre kontraproduktiv angesichts eklatanten
Fachkräftemangels.
Skandinavische
Länder
drehen solche Reformen
gerade zurück. Zu Recht.
Zum Schluss: Bewegt sich
die Union beim Abbau der
kalten Progression nach
dem Vorstoß der Mittelstandsvereinigung
MIT
und des Arbeitnehmerflügels CDA?
Ja, durchaus. 35 CDUKreisverbände haben sich
bereits unserem Antrag angeschlossen. Auch einige
CDU-Landesverbände haben so votiert.
Hand aufs Herz: Fühlen
Sie sich von der Parteiführung als „Rebell“ geächtet?
Natürlich nicht. Dazu besteht auch kein Grund.
GUT
G U T ZU
Z U WISSEN
WI S S E N
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
SEITE
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25
DELMENHORSTER KREISBLATT
Orca-Wale können Delfinisch
Studie von US-Zoologen belegt: Beim Zusammenleben neue Vokabeln gelernt
Wale sind nicht nur kommunikativ, sie lernen
auch in ihrem Leben
neue Laute hinzu. In der
Regel stammen die von
Artgenossen, die Jungtiere hören sich die Töne
bei den älteren ab. Doch
Orca-Wale beherrschen
offenbar auch Fremdsprachen, wie nun amerikanische Zoologen herausgefunden haben.
VON JÖRG ZITTLAU
BREMEN. Ein ForscherTeam um Ann Bowles vom
Hubbs-Seaworld Research
Institute in San Diego hat
die Tonfolgen von drei Orcas aufgezeichnet, die seit
mehreren Jahren zusammen mit Delfinen gehalten
werden, und sie mit den
Tonmustern verglichen, die
man aufgezeichnet hatte,
bevor man die beiden
Zahnwalarten zusammenlegte.
Dabei zeigte sich, dass
sich im Laufe der Jahre das
Vokabular der Orcas dem
der Delfine angeglichen
hat. Sie geben nun mehr
Klicks und Pfiffe von sich
als früher und haben dafür
die für ihre Art typischen
pulsierenden Töne redu-
Sprachgenies: Orca-Wale verstehen nicht nur ihre Artgenossen, sie können auch Fremdsprachen lernen.
ziert. Einer der Orcas hat
sich sogar völlig neue Laute
von seinen artfremden Beckengenossen abgeguckt:
Er produziert jetzt ein Zirpen, das man sonst überhaupt nicht von seiner Art
kennt. Das Interessante daran: Die Delfine tun das
normalerweise auch nicht.
Sie haben sich diese Töne
ebenfalls abgehört, nämlich von ihren menschlichen Betreuern. „Die Orcas
waren wirklich sehr moti-
viert, sich an die Sprachmerkmale ihrer sozialen
Partner anzupassen“, so
Bowles. Die Tonaufnahmen
aus San Diego dokumentieren erstmals, dass die
Schwertwale von sich aus
die Spracheigenheiten einer fremden Art übernehmen, also quasi eine
Fremdsprache lernen können. Ob sie das allerdings
auch in freier Wildbahn
tun, bleibt offen. Nichtsdestoweniger ist die Studie
ein weiterer Beleg für die
herausragende Intelligenz
der Orcas, die aufgrund ihrer teilweise rabiaten Jagdtechniken auch gerne als
Killerwale bezeichnet werden. Auch wenn man am
Ende nicht weiß, ob sie das
Delfinisch nur wie ein Papagei nachplappern oder
aber wirklich verstehen.
Aus einer anderen Studie
weiß man, dass sie die Laute von Seelöwen imitieren
können. Die Robben komANZEIGE
HOROSKOP
WIDDER
21. 3.–20. 4.
Versprechen Sie sich von einer neuen Bekanntschaft
nicht zu viel.
STIER
21. 4.–21. 5.
Gönnen Sie sich mehr Ruhe,
um Kraft zu tanken.
ZWILLINGE
22. 5.–21. 6.
Träumen Sie weniger. So wird
Ihr Blick klarer.
KREBS
22. 6.–22. 7.
Äußern Sie ruhig Kritik.
LÖWE
23. 7.–23. 8.
Entspannen Sie heute. Sie
haben in letzter Zeit viel geleistet.
JUNGFRAU
24. 8.–23. 9.
Reden Sie nicht nur, sondern
handeln Sie auch.
WAAGE
24. 9.–23. 10.
Sie verlangen einiges von Ihrem Körper, also pflegen Sie
ihn auch.
SKORPION 24. 10.–22. 11.
Ihre Wochenendruhe wird von
verschiedenen Seiten gestört.
SCHÜTZE
23. 11.–21. 12.
Ihnen gefällt es, mal unter Ihren Freunden im Mittelpunkt
zu stehen.
STEINBOCK 22. 12.–20. 1.
Stellen Sie sich einem Problem.
WASSERMANN 21. 1.–19. 2.
Denken Sie wieder mehr an
sich und Ihre Schwächen.
FISCHE
20. 2.–20. 3.
Schieben Sie den Berg an
Schwierigkeiten nicht länger
vor sich her. Sonst wird er
eher größer als kleiner.
Facebook führt
Krisen-Funktion ein
Geht es den Freunden gut?
VON KIM ULPTS
HAMBURG. „Safety Check“
nennt Facebook sein neustes Feature. Die Idee dahinter ist so simpel wie nachvollziehbar: Freunde oder
Verwandte befinden sich
an anderen Orten der Welt,
an denen vielleicht gerade
ein Erdbeben wütet oder
eine Überschwemmung alles verwüstet.
Den Lieben zu Hause
kann zukünftig per Pushmitteilung ein Lebenszeichen gesendet werden: Befindet sich ein Nutzer im
Krisengebiet, sendet die
Facebook-App eine Anfrage, ob er in Sicherheit ist.
Wenn es dem N
utzer gut
geht, kann er den „I’m
safe“-Button drücken und
alle seine Freunde in der
Kontaktliste erhalten eine
entsprechende
Push-Benachrichtigung. Hat die
App jemanden irrtümlich
in einer Katastrophenzone
lokalisiert, kann er auch die
Option „Ich befinde mich
nicht in dem Gebiet“ anklicken. Wie Mark Zuckerberg
auf seiner Facebook-Seite
schreibt, hätten das Erdbeben und der Tsunami in Japan vor einigen Jahren das
Unternehmen dazu inspiriert. Ganz neu ist die Idee
allerdings nicht: Die Libanesin
Sandra
Hassen
brachte bereits Anfang des
Jahres die App namens „I’m
alive“ auf den Markt, die
das gleiche Ziel verfolgt.
Rückrufaktion
Für Corned Beef
ots DELMENHORST. Die Firma Könecke ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt „Könecke Deutsches
Corned Beef“ und „Redlefsen Deutsches Corned Beef“
(SB-Packung in Scheiben)
zurück. Es sei nicht auszuschließen, dass die in dem
Produkt verarbeiteten Rinder an Milzbrand erkrankt
gewesen seien, sagte ein
Sprecher des Unternehmens. Das Produkt, das bei
Dohle, Penny, Aldi Nord
und Kaufland vertrieben
wurde, wurde bereits aus
dem Verkauf genommen. Es
kann gegen Rückerstattung
des Kaufpreises auch ohne
Beleg zurückgegeben werden. Es handelt sich um
Produkte
mit
den
Mindesthaltbarkeitsdaten:
Dohle 10. 11. 2014, Penny
8. 11. 2014,
Aldi
Nord
9. 11. 2014, Kaufland unter
der
Marke
Redlefsen
6. 11. 2014,
7. 11. 2014,
08. 11. 2014, 09. 11. 2014 und
Marke Könecke 10. 11. 2014.
FOTO: IMAGO
men daraufhin neugierig
angeschwommen, und bevor sie das Täuschungsmanöver richtig bemerkt haben, werden sie auch schon
von der schwarz-weißen
Wal-Armada attackiert und
gefressen. Aber auch das
bedeutet ja nur, dass ein
Orca seinen Nutzen aus
dem Nachahmen von Lauten ziehen kann. Das ist
zwar clever, heißt aber
nicht, dass er die andere
Sprache auch versteht.
Sanierung?
Alle müssen
zahlen
dpa KARLSRUHE. Wohneigentümer müssen die Kosten für wichtige Sanierungen in einem Mehrfamilienhaus gemeinsam zahlen.
Das gilt auch für diejenigen, die sich die Renovierungen gar nicht leisten
können, wie der Bundesgerichtshof (BGH) am Freitag
entschieden hat.
Die Richter gaben damit
der Besitzerin einer Kellerwohnung recht. Sie hatte
die anderen Wohnungseigentümer eines Mehrfamilienhauses verklagt. Die Eigentümer weigerten sich,
der Sanierung der Kellerwohnung
zuzustimmen.
Diese ist wegen Feuchtigkeit in den Außenwänden
nicht mehr bewohnbar und
müsste dringend renoviert
werden.
„Wichtige Sanierungen
müssen alle zahlen“, sagte
die Vorsitzende BGH-Richterin Christina Stresemann.
Der Senat ging sogar noch
einen Schritt weiter: Danach machen sich Eigentümer
schadenersatzpflichtig, wenn sie dringende Renovierungen verhindern.
Das Landgericht Koblenz
hatte die Klage der Frau
noch abgewiesen. Das Gericht sah die „Opfergrenze“
der anderen Eigentümer
überschritten. Der BGH
entschied jetzt anders.
WIRTSCHAFT
WI R TS C H A· FBÖRSE
T
SEITE
26
SEITE 26
Telefónica streicht 1600 Jobs
VW ruft
eine Million
Autos zurück
dpa PEKING/WOLFSBURG.
Volkswagen hat über eine
Million Autos vorrangig in
China und den USA zurückgerufen. VW und sein
chinesischer Partner FAW
beorderten wegen Problemen mit der Hinterachse
der Fahrzeuge 563 605 Sagitar-Modelle in die Werkstätten, teilte Chinas Qualitätsbehörde am Freitag mit.
Zusätzlich rufe VW ebenfalls wegen Achsproblemen
17 485 importierte Beetles
zurück. In Amerika sind etwa 400 600 Jettas und rund
41 600 Beetles betroffen. In
Deutschland sollen 15 500
Beetle und Jetta zurückgerufen werden, sagte ein
VW-Sprecher. Es liege kein
Materialfehler vor, die Achse sei sicher.
Lufthansa:
Bislang 4400
Flugausfälle
dpa FRANKFURT. Mehr als
eine halbe Million Passagiere der Lufthansa und ihrer Tochter Germanwings
haben seit April wegen der
Pilotenstreiks ihre Reisepläne ändern müssen.
Rund 4400 Flüge wurden
bisher gestrichen, wie die
Airline mitteilte. Die Höhe
des Gesamtschadens nach
sieben Streikwellen im
Konflikt um die Übergangsrente der Kapitäne bezifferte Lufthansa nicht.
Derweil beendeten die
Germanwings-Piloten am
Freitagmorgen ihren zwölfstündigen Ausstand. In
dem Tarifkonflikt hatte
Germanwings wegen des
Streiks rund 100 Flüge gestrichen. Betroffen waren
etwa 13 000 Passagiere.
Verschmelzung von 02 und E-Plus soll Milliarden sparen
Der Zusammenschluss
der Mobilfunkkonzerne
Telefónica Deutschland
(O2) und E-Plus hat für
die Beschäftigten drastische Folgen. Am Freitag
wurden sie darüber informiert, dass bis 2018 rund
1600 von 9100 Stellen
gestrichen werden sollen.
dpa
MÜNCHEN/DÜSSELDORF. Da sich durch die
Verschmelzung viele Stellen doppeln, sollen etliche
Beschäftigte mit einem goldenen Handschlag verabschiedet werden – und gegen eine Abfindung ihren
Posten räumen. „Betriebsbedingte Kündigungen sollen soweit möglich vermieden werden“, hieß es vom
Konzern. Mit dem Stellenabbau will das Unternehmen sein Sparziel von fünf
Milliarden Euro in den
nächsten Jahren erreichen.
Der Stellenabbau trifft
sowohl Telefónica Deutschland mit Sitz in München
als auch E-Plus in Düsseldorf. „Hier geht es insbesondere um die Streichung
von
Doppelfunktionen“,
erklärte das Unternehmen.
Einen weiteren großen
Standort hat Telefónica in
Hamburg, wo auch das
Festnetzgeschäft angesiedelt ist. Alle drei Standorte
sollen aber weiterhin erhalten bleiben. Insgesamt hat
der Konzern 9100 Arbeitsplätze. Größter Standort
des Unternehmens ist die
Zentrale in München mit
derzeit rund 2600 Mitarbeitern. In Düsseldorf, dem
E-Plus-Standort, arbeiten
rund 1000 Menschen, in
Hamburg 700 weitere.
Einschnitte
befürchtet
die Gewerkschaft Verdi
aber auch im Callcenter in
Nürnberg, wo die Umbaupläne auch schon seit Monaten für Unruhe sorgen.
Verdi-Telekommunikationsexpertin Susanne Becker kritisierte den Stellenabbau am Freitag als fantasielos: „Die Telekommunikation hat Zukunft, da
muss den Firmen doch etwas Besseres einfallen.“ Die
Einschnitte beim Personal
sind aus Sicht von Verdi der
falsche Weg, um im Wettbewerb mithalten zu können. E-Plus und O2 hätten
zusammen mehr Kunden
als T-Mobile und Vodafone.“ Diese Kunden müssten
in das neue Unternehmen
übernommen
werden,
warnte Fachgruppenleiter
Peter Praikow. „Gerade jetzt
braucht es eine besonders
intensive Kundenbetreuung, um eine gute Servicequalität bieten zu können.“
Seit Anfang Oktober ist
E-Plus eine 100-prozentige
Tochter von Telefónica
Deutschland, die wiederum
zum spanischen Telefonkonzern Telefónica gehört.
Durch den Zusammenschluss mit E-Plus war Telefónica Deutschland gemessen an Kundenzahlen
mit 44,7 Millionen Teilnehmern zum größten Mobilfunkkonzern Deutschlands
aufgerückt und hatte T-Mobile (39,1 Mio.) und Vodafone (32,3 Mio.) hinter sich
gelassen.
Mit einem Volumen von
mehr als acht Milliarden
Euro war die Übernahme
eine der größten in der Mobilfunkbranche und hatte
monatelang für Wirbel in
der Branche gesorgt. Die
EU-Kommission hatte dem
Zusammenschluss nach einer gründlichen Prüfung
Ende August zugestimmt.
BÖRSENINFORMATIONEN
M-DAX 15177,83 +3,02% TEC-DAX 1164,49 +4,63% DOW JONES 16380,34 +1,63% NIKKEI 225 14532,51 -1,40%
BÖRSENBERICHT
Die Kursbewegungen an der
Börse sind momentan geradezu
mörderisch. Nachdem am Donnerstag noch verkauft wurde, als
breche die Konjunktur weltweit
ein, wurde am Freitag gekauft,
als gebe es bald keine Aktien
mehr. Am Vortag wurde noch
eine neue Finanzkrise in der Eurozone heraufbeschworen, nun
erneut auf die Notenbanken
vertraut. Den sogenannten
Game-Changer dürften die Aussagen von James Bullard, Chef
der Notenbank von St. Louis, geliefert haben. Nachdem Bullard
in der Vergangenheit für eine
baldige US-Leitzinsanhebung
die Stimme erhoben hatte,
spricht er nun von der Option,
das Anleihenkaufprogramm der
US-Notenbank fortzuführen.
Das alte und noch immer gültige Mantra an der Börse lautet:
Entweder die Wirtschaft in den
USA springt an, oder es gibt weitere Anleihenkäufe durch die
Fed. Damit wird das Risiko für
den Aktienmarkt wesentlich geringer eingestuft. Während der
DAX am Vortag noch im Tagestief bei 8.355 Punkten notierte,
schloss er am Freitag mit einem
Plus von 3,1 Prozent bei 8.850
DOW JONES
Punkten.
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
DAX
Adidas NA
Allianz SE vNA E
BASF NA E
Bayer NA E
Beiersdorf
BMW St. E
Commerzbank
Continental
Daimler NA E
Dt. Bank NA E
Dt. Börse NA
Dt. Post NA E
Dt. Telekom NA E
E.ON SE E
Fres. M.C.St.
Fresenius SE
Heidelb.Cem.
Henkel Vz.
Infineon NA
K+S NA
Lanxess
Linde
Lufthansa
Merck
Münch. Rück E
RWE St. E
SAP SE E
Siemens NA E
ThyssenKrupp
VW Vz. E
Div.
1,50
5,30
2,70
2,10
0,70
2,60
0,00
2,50
2,25
0,72
2,10
0,80
0,50
0,60
0,77
0,42
0,60
1,22
0,12
0,25
0,50
3,00
0,45
0,95
7,25
1,00
1,00
3,00
0,00
4,06
Kurs
17.10.
54,64
120,45
69,31
104,85
62,52
80,57
10,75
151,65
59,35
24,09
52,00
23,00
10,68
13,00
54,27
38,31
51,76
74,99
7,24
19,97
40,38
147,80
11,67
68,71
147,00
26,46
54,01
84,20
18,11
160,00
Veränderung
z. Vortag %
Tief
+1,39 WWW
52,94
+2,16 WWWW
115,05
+3,45 WWWWWW 64,27
+3,40 WWWWWW 88,50
+1,51 WWW
60,78
+3,49 WWWWWW 74,74
+4,47 WWWWWWWW 9,18
+4,23 WWWWWWW 129,10
+2,36 WWWW
55,10
+3,24 WWWWWW 22,66
+2,91 WWWWW
49,90
+2,79 WWWWW
21,55
+3,19 WWWWWW 10,07
+3,54 WWWWWW 12,23
+5,44 WWWWWWWWW 46,70
+5,13 WWWWWWWWW 30,66
+4,20 WWWWWWW 48,32
+3,24 WWWWWW 72,16
+2,39 WWWWW
6,77
+2,73 WWWWW
18,37
+1,60 WWW
38,95
+2,21 WWWW
137,05
+2,37 WWWW
10,69
+3,32 WWWWWW 56,30
+2,80 WWWWW 141,10
+3,54 WWWWWW 24,35
+3,99 WWWWWWW 51,17
+2,16 WWWW
80,17
+2,75 WWWWW
16,58
+4,51 WWWWWWWW 147,40
52 Wochen
Range
Dividende
1,80
0,75
0,75
1,10
3,00
0,87
0,30
17.10.
42,83
30,20
43,97
41,14
49,08
36,28
25,63
±%
+3,52
+7,11
+2,84
+5,31
+3,83
+3,00
+0,49
FOTO: REUTERS
KOMMENTAR
Teurer Stellenabbau
Das ging schnell: Kaum hat
Telefónica
Deutschland
den Konkurrenten E-Plus
übernommen, werden erste Stellenstreichungen bekannt. 1600 von aktuell
9100 Jobs sollen bis 2018
überflüssig sein, die Stühle
nicht mehr besetzt werden.
„Synergien
schöpfen“
heißt solch ein Schritt im
Managerdeutsch,
andere
nennen ihn eine harte
Sparmaßnahme auf Kosten
der Mitarbeiter.
Klar gibt es bei der Zusammenlegung von Konkurrenten Jobs, deren Be-
setzung in selbstständigen
Unternehmen unumgänglich ist. Beim Zusammenschluss sind dann allerdings einige Arbeitsplätze
praktisch doppelt vorhanden und besetzt – das zu
erhalten macht wenig Sinn.
Aber wird in einer Welt, in
der schnelle Informationen
immer wichtiger und von
Milliarden Menschen immer
selbstverständlicher
verlangt und auch genutzt
werden, nicht gerade in der
Kommunikationsbranche
jeder schlaue Kopf dringend gebraucht?
Nun soll der Stellenabbau in München, Düssel-
dorf und an den anderen
Standorten möglichst ohne
betriebsbedingte
Kündigungen über die Bühne gehen. Das ist ehrenwert.
Aber dieser Jobabbau
wird teuer, wie schon viele
vor ihm. Mit goldenen
Handschlägen ist schon
mancher Sparplan vorangetrieben worden. Das ist
bei Telefónica nicht anders
zu erwarten. Hoffentlich
weiß man in München, was
man tut. Denn die Konkurrenz – Telekom, Vodafone
und einige kleinere Anbieter – liegt auf der Lauer.
y DAX
y Euro in Dollar
y Öl, Brent
VON GERHARD PLACKE
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■ Ihre Meinung zum Beitrag:
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9900
1,350
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17.7.2014
Hoch
93,22
139,00
88,28
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77,33
96,10
14,48
183,40
71,27
38,15
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56,11
40,20
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86,96
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MDAX
A. Springer SE
Aareal Bank
Airbus Group
Aurubis
Bilfinger
Brenntag NA
Celesio NA
Hier laufen die Fäden zusammen: die Telefónica-Zentrale in Barcelona.
DMG Mori Seiki
Dt. Annington
Dt. EuroShop
Dt. Wohnen Inh.
Dürr
ElringKl. NA
Evonik
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Hugo Boss NA
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Rheinmetall
Rhön-Klinikum
RTL Group
Salzgitter
Sky Deutschl.
STADA vNA
Südzucker
Symrise
TAG Imm.
Talanx
TUI NA
Wacker Chemie
WINCOR NIXD.
17.10.2014
0,50 20,71
0,70 22,11
1,25 33,49
0,34 16,35
1,45 52,28
0,50 23,26
1,00 25,47
1,45 48,08
1,25 48,35
0,70 28,17
0,75 29,91
0,00 14,18
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3,00 60,65
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3,34 98,71
0,00 105,25
0,35 27,49
0,00 9,15
2,00 66,25
0,30 45,81
1,73 53,10
1,00 42,50
3,07 90,41
0,00 23,99
1,35 64,96
0,70 35,10
0,00 26,70
1,47 30,60
0,40 33,89
0,26 22,46
4,50 68,12
0,20 23,76
0,00 6,74
0,66 28,86
0,50 10,68
0,70 41,30
0,35 9,27
1,20 24,90
0,15 10,17
0,50 87,62
1,48 35,38
+4,18
+2,31
+2,43
+2,41
+3,18
+3,38
+3,26
+5,72
+1,50
+4,41
+4,23
+5,04
+4,15
+2,99
+2,64
+5,43
+2,66
+2,58
+4,47
+2,13
+1,61
+3,77
+2,17
+4,41
+0,66
+4,03
+1,98
+5,00
+2,55
+3,48
-0,86
+0,97
+2,56
+4,19
+0,19
+2,81
+5,79
+3,98
+2,41
+3,41
+3,02
+3,23
+1,07
18.7.2014
17.10.2014
+2,11% auf 86,07 $/Barrel
17.10.2014
17.7.2014
AKTIEN AUS DER METROPOLREGION
METALLE UND ROHSTOFFE
Dividende 17.10.
±%
Aleo Solar
0,00 1,46 -0,82
artec techn.
0,00 1,27 +12,04
BayWa vNA
0,75 32,38 +3,40
Berentzen Vz.
0,13 3,93 -0,53
Brem. Lagerh.
0,40 10,51 -0,94
Brem. Straßenb.
0,26 124,48 ±0,00
CEWE KGaA
1,50 47,92 +4,74
Energiekontor
0,50 8,67 -0,07
EnviTec Biogas
0,00 6,22 -8,74
Euromicron
0,00 11,78 +3,02
Frosta
1,00 24,49 +3,77
H&R
0,00 6,80 +1,05
Jean Pierre Rosselet 0,00 1,03 +21,29
MeVis Medic. S.
0,00 12,80 -1,08
Nord. Steingut
0,00 11,70 ±0,00
OHB
0,37 19,25 +3,47
OLB
0,10 19,50 ±0,00
PNE Wind
0,15 2,23 +2,30
Puma SE
0,50 155,91 -1,32
Reed. H. Ekkenga 44,00 2999 ±0,00
Sloman Neptun
0,50 38,00 ±0,00
Steinhoff
0,11 3,76 +3,64
Trade & Value
0,00 4,55 ±0,00
Edelmetalle (€)
17.10.
16.10.
Goldbarren (1 kg)
31375,00 31445,00
Silberbarren (1 kg)
594,64
597,50
Krügerrand (1 Unze) 940/1006 943/1008
DEVISEN & NOTEN
Land
für 1 Euro
Australien
Dänemark
England
Japan
Kanada
Norwegen
Schweden
Schweiz
Ungarn
USA
Devisen
Noten
Geld/Brief
Ank./Verk.
1,4562/1,4564
1,36/1,57
7,4258/7,4658
7,10/7,85
0,7936/0,7976
0,76/0,83
136,24/136,72 131,14/145,14
1,4341/1,4461
1,37/1,53
8,3603/8,4083
8,01/9,01
9,1338/9,1818
8,72/9,87
1,2054/1,2094
1,17/1,25
305,47/305,74 255,00/385,00
1,2785/1,2845
1,22/1,35
Westdt. Metalle (€/100 kg)17.10. 16.10.
Aluminium
173,00 170,00
Blei in Kabeln
190,94 188,51
Messing MS 58-2 505,00 - 516,00 506,00
Messing MS 63
491,00 - 493,00 493,00
Messing MS 63/37 491,00 - 494,00 494,00
Metalle London ($/t)17.10.
16.10.
Kupfer
6629/6629 6629/6630
Stahl Billet
455/465
440/450
Zink
2227/2227 2205/2205
Zinn 99,9% 19300/19305 19290/19300
Rohstoffe ($/mmBtu)
Erdgas, Henry Hub Nat Gas
17.10. 16.10.
3,77 3,80
ZINSEN
Hauptrefi. ab 10.09.14
Spitzenrefi. ab 10.09.14
Einlagefazilität ab 10.09.14
Private Dispo-Kredite
Hypothekenzinsen (eff.) 5 Jahre
Hypothekenzinsen (eff.) 10 Jahre
Sparbrief 1 Jahr
Sparbrief 3 Jahre
Festgeld bis 5000 €, 3 Monate
Festgeld bis 5000 €, 1 Jahr
0,05 %
0,30 %
-0,20 %
9,83 %
1,44 %
1,90 %
0,49 %
0,70 %
0,25 %
0,45 %
Dispozins bis Festgeld sind Ø-Werte, Quelle FMH
ME(S)Z 22.00 Uhr Schlusskurse
Erläuterung: Dax und M-Dax sind Xetra Schlusskurse, die regionalen Aktien sind Schlusskurse der
Börse Berlin. Kurse und Dividende in Euro/Aktie;
St.: Stammaktie; NA: Namensaktie; Vz: Vorzugsaktie;
E: auch im Euro-Stoxx., *= Preis vom Vortag oder letzt
verfügbar, Nikkei = © Nihon Keizai Shimbun, Inc.
Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle:
WIRTSCHAFT
WI R TS C H A F T
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
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DELMENHORSTER KREISBLATT
Fernbus oder Flugzeug?
KOMPAKT
Frühwarnsystem
für Finanzen
Die Alternativen zum Zug – ADAC erwartet am Wochenende Staus, aber kein Chaos
Sprecher Frank Elsner am
Freitag. Ob die Nachfrage
nach
Mietwagen
am
Wochenende aber tatsächlich größer werde, konnte
er allerdings nicht absehen:
Häufig stornierten Kunden
bereits gebuchte Wagen,
weil ihr Zug zum Ort der Filiale ausfalle.
ICEs und Regionalzüge
stehen still – wer am
Wochenende mit der
Bahn fahren wollte, muss
wegen der Lokführerstreiks also umdenken.
dpa BERLIN. Hier ein Überblick über die Alternativen:
Fernbus-Anbieter: Die
Webseiten der Anbieter
sind überlastet, die Buchungen verdoppeln oder
verdreifachen sich seit Ankündigung der Streiks. „Es
ist der pure Wahnsinn“,
sagt der Sprecher des Bundesverbands
Deutscher
Omnibusunternehmer,
Matthias Schröter. Es gebe
deutlich mehr Anfragen als
freie Plätze. Die Anbieter
versuchten nun, den Ansturm mit weiteren und
größeren Bussen aufzufangen. Wer am Wochenende
zwischen großen Städten
oder Ballungsräumen pendeln muss, sollte aber bereits am Freitag gebucht
haben.
Mitfahrgelegenheit: Die
Internetplattform mitfahrgelegenheit.de hat wegen
des Ansturms ihr Personal
für das Wochenende aufge-
Ist mein Zug pünktlich? Am Wochenende vermutlich nicht.
stockt: Seit Freitagmorgen
seien die Nutzerzahlen für
Webseite und App um etwa
25 Prozent gestiegen. Zugleich habe das Angebot an
Mitfahrgelegenheiten zugelegt, sagte Sprecher Simon
Baumann.
Fluglinien:
Lufthansa
rechnet am Wochenende
mit zusätzlichen Buchungen. Wenn erforderlich, will
die Fluggesellschaft größere Maschinen einsetzen. Air
Berlin
verzeichne
seit
Dienstag ein „sehr gutes“
FOTO: REUTERS
Last-minute-Geschäft, sagte eine Sprecherin.
Autovermieter: Der Autovermieter Sixt will an
Bahnhöfen mehr Autos bereitstellen. „So machen wir
das bei jedem Streik“, sagte
Selber fahren: Der ADAC
rechnet mit mehr Staus auf
den Autobahnen. Der Streik
werde die Situation auf den
Straßen verschärfen. „Den
Leuten bleibt ja nichts anderes übrig, als auf Bus
oder Auto auszuweichen“,
sagte Sprecherin Maxi Hartung. Durch den Beginn der
Herbstferien in sieben Bundesländern und zahlreiche
Baustellen sei am Wochenende ohnehin mit vielen
Staus zu rechnen. Auf außergewöhnlich chaotische
Zustände müssten sich die
Autofahrer aber nicht einstellen. Der HerbstferienVerkehr sei nicht mit dem
im Sommer vergleichbar,
sagte Hartung. Stressig
könnte es nach Angaben
des
Speditionsgewerbes
auch werden, weil Unternehmen verstärkt auf Lastwagen setzen, um Güter an
ihr Ziel zu bringen.
Tarifeinheit rückt näher „Eine Katastrophe für die Industrie“
Nahles kündigt Gesetzentwurf an
dpa BERLIN. Bundesarbeitsministerin
Andrea
Nahles (SPD) will den geplanten Gesetzentwurf zur
Tarifeinheit Anfang November vorlegen. Justizund
Innenministerium
würden vorher noch verfassungsrechtliche
Fragen
prüfen, sagte sie am Freitag
im RBB-Inforadio.
Bei der Tarifeinheit geht
es darum, in Großunternehmen mit mehreren Gewerkschaften ein annähernd einheitliches System
von Lohn- und Arbeitsbedingungen sicherzustellen,
damit kleine schlagkräftige
Spartengewerkschaften ihre
Partikularinteressen
nicht auf Kosten anderer
Beschäftigter durchsetzen
können. Dazu will die Koalition kleine Gewerkschaften zur Kooperation mit
den Hauptgewerkschaften
drängen, ohne ihr Streikrecht grundsätzlich zu beschneiden. Das ist derzeit
ein Thema bei den Streiks
der Lokführer und Piloten.
Nahles plant ein sogenanntes betriebsbezogenes
Mehrheitsprinzip. „Im Konfliktfall – wie zum Beispiel
aktuell bei der Deutschen
Bahn – machen wir als
Staat einen Lösungsvorschlag und werden dabei
das Mehrheitsprinzip stärken. Das wird der Gegenstand des Gesetzes sein“,
erklärte die Bundesarbeitsministerin, wollte darauf
aber nicht näher eingehen.
Es sei eine Gratwanderung,
dieses
Mehrheitsprinzip
gelten zu lassen und zu
entscheiden, „welche Gewerkschaft hat die meisten
Mitglieder in einem Be-
trieb“, und auf der anderen
Seite „dennoch das Streikrecht auch der kleinen Gewerkschaften zu wahren“,
sagte sie.
In Wirtschaft und Politik
wird seit Langem diskutiert, ob die kleinen Berufsgewerkschaften es mit den
Streiks überreizen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und
die Vereinigung Cockpit
(VC) verbindet dabei, dass
sie als Spartengewerkschaften lediglich eine Berufsgruppe vertreten. Die Ausgangslage im Tarifstreit ist
jedoch unterschiedlich.
Die Pilotengewerkschaft
kämpft um den Erhalt einer
Übergangsrente und Konditionen für den Vorruhestand der Flugkapitäne. Ihr
Verhandlungsmandat wird
der Vereinigung Cockpit
von niemandem streitig gemacht.
Verband befürchtet finanzielle Schäden durch Bahnstreik
dpa FRANKFURT. Der 61stündige Streik im Güterverkehr schneidet wichtige
Industriebranchen von der
Rohstoffversorgung
ab.
„Das ist eine Katastrophe“,
sagte Gunnar Gburek, Logistikexperte des Bundesverbands
Materialwirtschaft, Einkauf und Logis-
hätten zwar für einige Tage
Vorräte an Kohle und Erzen, die Halden müssten
aber schnell wieder gefüllt
werden. Die Chemieindustrie könnte Schwierigkeiten
bekommen, ihre Produkte
zu lagern, wenn nicht ausreichend Eisenbahnwagen
am Werk stehen.
Deutsche haben mehr
Geldvermögen
dpa FRANKFURT. Die Menschen in Deutschland haben immer größere Geldvermögen. In den privaten
Haushalten wuchsen sie
von April bis Juni um 57
Milliarden Euro auf 4,976
Billionen Euro, wie die
Deutsche Bundesbank am
Freitag in Frankfurt mitteilte. Zugleich nutzen die Verbraucher das niedrige Zinsniveau für die Kreditaufnahme. Ein Großteil der
Neukredite von rund sechs
Milliarden Euro entfalle auf
Wohnungsbaukredite.
Freihandelsabkommen
mit Singapur
dpa BRÜSSEL. Die EU und
Singapur haben sich auf
ein Freihandelsabkommen
verständigt. Mit der Einigung über Schutzklauseln
für Investoren seien die
Verhandlungen
abgeschlossen, sagte EU-Handelskommissar Karel De
Gucht am Freitag in Brüssel. Auf den Rest des Pakets
hatten sich beide Seiten
schon zuvor geeinigt. Die
EU verhandelt auch mit
Vietnam, Thailand und Malaysia über Freihandelsabkommen.
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B ra
Kampf um
mehr Einfluss
Ganz anders die GDL. Sie
setzt sich für mehr Geld, eine kürzere Arbeitszeit und
weniger Überstunden ein –
auch das sind Tarifklassiker.
Zugleich muss sie sich aber
gegen die größere Konkurrenz behaupten, die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die GDL
will in Tarifrunden aber
auch bei Zugbegleitern,
Bistro-Servicekräften, Disponenten und Rangierführern das Sagen haben. Sie
fasst diese Gruppen mit
den Lokführern als „Zugpersonal“ zusammen und
reklamiert darin die Mehrheit der Mitglieder für sich.
tik. „Selbst wenn es nicht
zu
Produktionsausfällen
kommt, werden die Unternehmen einen finanziellen
Schaden haben.“
Besonders betroffen sei
die Stahlindustrie. „Ein
Hochofen muss permanent
versorgt werden“, sagte
Gburek. Die Unternehmen
dpa BERLIN. Für dubiose
Angebote bei Finanzprodukten und beim Einkauf
im Internet soll ein neues
Frühwarnsystem bei den
Verbraucherzentralen entstehen. Das Bundesverbraucherministerium stellt
1,5 Millionen Euro für Vorarbeiten bereit, um ab Februar 2015 einen „Marktwächter Finanzmarkt“ und
einen „Marktwächter Digitale Welt“ aufzubauen. Sie
sollen etwa die Erfassung
von Anfragen und Beschwerden vertiefen.
www.oeffentlicheoldenburg.de
WELTSPIEGEL
WE L TS P I E G E L
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SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
PERSÖNLICH
JUDE LAW (41, Bild), britischer Schauspieler, wird
nach Angaben zum fünften
Mal Vater. „Ich kann bestätigen, dass Jude Law und
CATHERINE HARDING im
Frühjahr ein Kind erwarten“, teilte sein Sprecher
mit. Das Paar sei nicht
mehr zusammen, aber wolle das Kind gemeinsam aufziehen. Law hat drei Kinder
im Alter von 13 bis 17 Jahren mit seiner Ex-Frau, der
Schauspielerin
SADIE
FROST. Tochter SOPHIA aus
Judes Beziehung mit dem
Model SAMANTHA BURKE
ist fünf Jahre alt.
FOTO: DPA
KURZ NOTIERT
Trauerfeier für Hamburger Sprayer „OZ“
Zu einer Trauerfeier für den tödlich verunglückten Sprayer „OZ“ haben sich mehr als 500 Gäste am Hamburger
Friedhof Ohlsdorf versammelt. In einem bunt bemalten
Holzsarg begleiteten sie Walter Josef Fischer – wie „OZ“
mit bürgerlichem Namen hieß – am Freitag zur letzten
Ruhestätte. Dabei ließen sie Luftballons in den Himmel
steigen. Mehrere Polizisten begleiteten den Trauerzug.
Der Graffiti-Sprayer „OZ“ war Ende September mit 64
Jahren beim Sprühen auf einer Bahnstrecke verunglückt. Für das Begräbnis hatten Anhänger der „Kiez-
freunde“ des FC St. Pauli mehr als 8000 Euro Spenden
gesammelt. Bereits in der vergangenen Woche wurde
der Sarg in der OZM Art Space Gallery im Schanzenviertel aufgebahrt. Mit bunten Bemalungen verzierten ihn
Freunde und bekannte Sprayer.
FOTO: DPA
Tod auf Popkonzert
dpa SEOUL. Bei einem
Unfall während eines Popkonzerts in Südkorea sind
nach
Medienberichten
mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Mindestens elf weitere wurden verletzt, als das
Gitter über einem zehn Meter tiefen Lüftungsschacht
nachgab und zahlreiche
Besucher hineinstürzten.
Warten im Himalaja
dpa KATHMANDU. Drei Tage
nach
dem
tödlichen
Schneesturm im Himalaja
sitzen noch mindestens 40
Wanderer in den Bergen im
Zentrum Nepals fest. Die
Regierung in Kathmandu
schicke nicht ausreichend
Helikopter, hieß es. Die
Menschen säßen in TeeHütten und seien erst einmal sicher.
Speed in der Kita
dpa BRÜSSEL. Nach Kontakt mit der AufputschDroge Speed sind zwölf
Kleinkinder in Belgien vorsorglich ins Krankenhaus
gebracht worden. Die Kinder spielten in ihrer Krippe
mit einem Beutel voll
Speed. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die
Droge einer Praktikantin
gehörte.
AUCH DAS NOCH
S
tundenlang war ein Tourist in London in einem
Buchladen eingesperrt. Als
der US-Amerikaner um
kurz nach 21 Uhr aus dem
zweiten Stock ins Erdgeschoss der „Waterstones“Filiale zurückkehrte, war
der Laden leer. Der Mann
rief die Polizei, doch die
ließ sich Zeit. Schließlich
twitterte er: „Hi Waterstones, ich bin seit zwei
Stunden in eurem Buchladen [..] eingeschlossen. Bitte lasst mich raus!“ Tausende verbreiteten die Nachricht. Um 23 Uhr befreite
die Polizei den Mann. „Wir
freuen uns, mitteilen zu
können, dass [er] wieder
ein freier Mann ist“, twitterte „Waterstones“.
Die Schulden wegsingen
Geldsorgen sind das Hauptkriterium für eine neue Girlie-Band in Japan
Wer in Japans Unterhaltungsmarkt Karriere machen will, muss sich etwas
Besonderes einfallen lassen. Neuester Trick: eine
Girlie-Band aus bankrotten Mädchen, die ihre
Schuldenberge wegsingen. Auch eine Deutsche
versucht ihr Glück als
„Schulden-Idol“.
VON SUSANNE STEFFEN
TOKIO. 127 Millionen Yen.
So hoch ist der Schuldenberg der neun jungen Frauen zwischen 19 und 30 Jahren, die es nach diversen
im japanischen TV übertragenen Casting-Runden in
die Girlie-Band „The Margarines“ geschafft haben.
Das sind 935 000 Euro. In
den kommenden Monaten
können die Fans live mitverfolgen, wie der Schul-
denstand mit jedem Konzertticket und jeder verkauften CD sinkt. Mindestens 10 000 Alben müssen
die „Schulden-Idole“ verkaufen, dann sind sie ihre
Geldsorgen los, so die Auflage der Produzenten. Mit
ein bisschen Glück sind sie
dann auch bekannt und
beliebt genug für eine halbwegs lukrative Karriere im
Showbiz.
Und wenn nicht? So
überschuldet, wie sie sind,
haben diese Mädchen ja
nichts zu verlieren, erklären
die Produzenten bei jeder
Gelegenheit. „Weil sie so tief
in der Kreide stehen, werden sie sich mehr anstrengen als andere Idols. Ich bin
sicher, sie werden glänzen“,
versicherte Band-Managerin Kayoko Okubo auf einer
Pressekonferenz.
Mehr als 500 mittellose
junge Frauen hatten sich
um einen Platz bei „The
Margarines“ beworben. Die
Lebensgeschichten
der
neun Gewinnerinnen, die
in ultrakurzen Hotpants
und
großzügig
ausgeschnittenen T-Shirts zum
Presse-Debüt
antraten,
sind durchaus repräsentativ für die Geldsorgen, mit
denen sich ein stetig wachsender Teil von Japans Jugend quält.
„Ich habe fünf Millionen
Yen Schulden“, erklärt die
22-jährige Natsumi Watanabe ein bisschen verschämt, als die Produzenten sie der Presse vorstellen. Über ihre gesanglichen
und tänzerischen Qualitäten verlieren die Moderatoren kaum ein Wort. Umso
ausführlicher beschreiben
sie, wie die alleinerziehende Mutter zweier Kleinkinder Schulden in Höhe des
Jahreseinkommens eines
japanischen
Durchschnittshaushalts
angehäuft hat. „Ich habe mir
von gewieften Verkäufern
Schönheitsbehandlungen
und diverse Produkte aufschwatzen lassen“, erzählt
Watanabe.
Nach und nach beichten
die Mädchen ihre Finanzprobleme. Mal war der
Kaufrausch schuld, mal waren es horrende Schulgebühren, die die Finanzen
überstiegen.
Auch
die
22-jährige
Deutsche Marie Christine
Krause hat sich mit ihrer
Ausbildung finanziell übernommen. Um sich ihren
Traum von einem JapanStudium zu erfüllen, hatte
sie sich 2,2 Millionen Yen
von ihren Eltern und ihrem
Bruder geliehen. Jetzt hofft
sie laut offizieller BandHomepage, dass sie als einziges blondes „SchuldenIdol“ genug verdienen
kann, um ihre Familie in
das Land ihrer Träume einzuladen.
„Goodbye Schulden-Paradies“ heißt denn auch die
erste Single der Margarines,
die im Dezember auf den
Markt kommen soll. Die
Produzenten setzen vor allem auf das Mitleid der
Fans. „Die Schulden der
Mädels sind mitleiderregend. Man will sie unterstützen. Genau das ist ihr
Verkaufsargument“, erklärt
Managerin Okubo ganz offen. Ein gewisser Erfolg sei
der Girl-Group angesichts
des hoch professionellen
Marketings
garantiert,
glauben Branchenkenner.
Die Idee, dass junge
Frauen sich ihrer Geldsorgen durch Gesangsauftritte
in aufreizenden Kostümen
entledigen können, gehe
allerdings zu weit, kritisierte jüngst die englischsprachige Tageszeitung „Japan
Times“. Dass eine solche
Band gegründet werden
könne, zeige, dass die Möglichkeiten
japanischer
Frauen noch immer sehr
begrenzt seien.
Japans neues Superspielzeug
Neuer Magnetzug schafft mehr als 500 Kilometer in der Stunde – Reisezeiten halbiert
dpa TOKIO. Die HightechNation Japan läutet ein
neues Zeitalter für Hochgeschwindigkeitszüge
ein.
Die Magnetschwebebahn
Maglev mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als
500 Kilometern in der Stunde soll zum Jahr 2027 die
Hauptstadt Tokio mit der
Industriestadt Nagoya verbinden. Die Regierung gab
der Bahngesellschaft Central Japan Railway (JR Tokai) am Freitag grünes
Licht zum Bau der Trasse.
Bis 2045 soll die Strecke bis
zur Millionenstadt Osaka
ausgebaut werden. Die Gesamtkosten für das Mammutprojekt werden mit 9
Billionen Yen (66 Milliarden
Euro) veranschlagt.
Windschnittig: Japans neuer Superzug Maglev.
FOTO: DPA
Der Großteil der 286 Kilometer langen Strecke bis
nach Nagoya soll durch
Tunnel führen. JR Tokai ist
zuversichtlich, die immensen Kosten alleine schultern zu können. Das Unternehmen verdient viel Geld
mit dem Shinkansen, Japans derzeit schnellstem
Zug, der vor 50 Jahren die
Ära der Hochgeschwindig-
keitszüge eingeläutet hatte.
Mit dem Maglev würde die
Reisezeit zwischen dem
Bahnhof Shinagawa in Tokio und Nagoya auf gerade
einmal 40 Minuten verkürzt. Der Shinkansen benötigt derzeit gut das Doppelte der Zeit. Zwischen Tokio und Osaka würde die
Reisezeit von 145 Minuten
auf 67 Minuten sinken.
Kürzlich hatte JR Tokai auf
einer
Teststrecke
eine
Höchstgeschwindigkeit von
500 Kilometern pro Stunde
erreicht. In Deutschland
war ein Projekt zum Bau
der Magnetschwebebahn
Transrapid
gescheitert.
Grund war auch ein Unfall
mit 23 Toten auf der Teststrecke im Emsland 2006.
PLÄNE FÜR EINE MAGNETSCHWEBEBAHN
Die Japaner wollen in Zukunft mit einer Magnetschwebebahn durchs Land
reisen, die bis zu 500
Stundenkilometer schnell
sein
kann.
Auch
in
Deutschland gab es einmal
Pläne, die Magnetschwebebahn zum Verkehrsmittel
der Zukunft zu machen.
Um die neue Technik zu
entwickeln und auszuprobieren, wurde bei Lathen
im Emsland eine Versuchsstrecke gebaut. Im Jahr
2006 kam es dor t jedoch
zu einem tragischen Unfall
mit 23 Toten. Fünf Jahre
später wurde das Projekt
Na klar!
Erzählnachricht für Kinder
Transrapid – so wurde die
Magnetschwebebahn
genannt – eingestampft. Bis
heute gibt es nur eine funktionierende Strecke in China, die von Schanghai zum
Flughafen 30 Kilometer außerhalb der Stadt führt. Eine Strecke von München
zum Flughafen wurde verwor fen – viel zu teuer. tac
Sport
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
SEITE
29
SEITE 29
DELMENHORSTER KREISBLATT
„… dann müsste ich aufhören“
Bremens Torhüter Raphael Wolf über Gegentore und das Duell mit dem FC Bayern
VON OLAF DOROW
BREMEN. In der vergangenen Saison hatte der FC
Bayern erst mit 7:0, dann
mit 5:2 gewonnen. Wie geht
es vor dem Spiel heute Raphael Wolf? Sein Team ist
Tabellenletzter und hat so
viele Gegentore wie keine
andere bekommen. Olaf
Dorow sprach mit ihm.
Wirklich?
Ich mache mir keine Gedanken darüber, was war
und was wird. Dass einem
da eine Top-Mannschaft
gegenübersteht, ist doch jedem klar. Aber: Es ist eben
nur ein Bundesligaspiel,
das es zu bestreiten gilt. Also treten wir an.
Abschlusstraining:
Alle an Bord
BREMEN. Trainer Robin
Dutt kann in München
mit dem nahezu identischen Kader antreten,
den er schon in der letzten Partie gegen den SC
Freiburg zur Verfügung
hatte. Lediglich der rotgesperrte Ersatztorwart Richard Strebinger wird
durch Raif Husic ersetzt.
Beim
Abschlusstraining
waren – abgesehen von
den Langzeitverletzten –
alle Spieler im Einsatz.
Dutt hatte am Donnerstag angekündigt, gegenüber der Freiburg-Partie
in seinem 18-köpfigen
Aufgebot keinerlei Änderungen vornehmen zu
wollen.
Bayern gegen Werder:
Was vor wenigen Jahren
noch der Nord-Süd-Gipfel war, ist ein Spiel ungleicher Gegner geworden.
Herr Wolf, gegen Bayern
haben Sie in der vergangenen Saison zwölf Tore kassiert. Schläft man da
schlecht?
Raphael Wolf: Nein. Das ist
ein Spiel wie jedes andere
auch.
WERDER-SPLITTER
Eichin im Bremer
„Doppelpass“
Den hat er sicher: Raphael Wolf kassiert in der Liga die meisten Gegentore – und nun kommt auch noch der FC Bayern.
fokussiere. So werde ich
das angehen. Mich da vorher schon verrückt zu machen, ist unnötiger Ballast.
Den brauche ich nicht.
Na gut, Sie werden vielleicht keine schlaflosen
Nächte haben, das wäre ja
auch ungesund für einen
Sportler …
… ja, dann müsste ich wohl
aufhören mit dem Sport ...
Ihnen steht heute ein Keeper gegenüber, der seit Ihrem Debüt in der Liga im
letzten November erst 18
Gegentore bekam. Bei Ihnen sind es 61. Neidisch?
Überhaupt nicht. Ich
konzentriere mich auf
mich. Und auf Werder. Es wäre die falsche
Denkweise,
mich mit anderen zu
beschäftigen.
… trotzdem ist das doch
schwer aus dem Kopf zu
kriegen: 0:7 und 2:5 gegen
Bayern, jetzt die meisten
Gegentore der Liga, als Tabellenletzter gegen den Tabellenersten.
Ganz ehrlich: Bei mir ist
das so, dass ich mich wie
auf jedes andere Spiel auch
War das vor einem Jahr
anders? Haben Sie sich
diese Haltung antrainieren müssen?
Vor einem Jahr hat mich so
etwas niemand gefragt.
Aber ich glaube, das war
von Anfang an so. Ich bin ja
mit ziemlich vielen Gegentoren gestartet …
… 14 in drei Spielen …
… da habt Ihr Reporter
mich ja immer wieder
drauf angesprochen. Und
trotzdem habe ich immer
wieder gesagt, dass ich
Spaß an meinem Job habe.
Das ist bis heute so. Niemandem machen Gegentore Spaß. Aber wir haben,
auch als Mannschaft, die
Ruhe bewahrt. Wir haben uns gefestigt in der
Rückrunde und haben Zu-null-Spiele
gehabt.
Vor Werder haben
Sie beim SV Kapfenberg gespielt. Auch da
haben Sie im Schnitt
zwei Gegentore pro Spiel
kassiert.
Um es auf den Punkt zu
bringen: In Österreich wollte mich jeder Top-Verein
haben. Die Mannschaft war
jedes Jahr Abstiegskandidat
Nummer eins. Ich habe einen großen Teil dazu beige-
tragen, dass wir die Liga gehalten haben. Sonst wäre
ich doch jetzt gar nicht hier
bei Werder Bremen. Gegen
Salzburg …
… also gegen den FC Bayern von Österreich …
… hat jeder gesagt, da
kriegt Ihr sieben, acht Dinger. Ich habe meinen Job
gemacht, und am Ende haben wir sogar zweimal zu
null gespielt. Für mich ist
klar: Es bringt nur etwas,
wenn man sich auf sich
selbst konzentriert.
Wie gehen Sie also in das
Spiel, in dem statistisch
gesehen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Sie
mindestens wieder zwei
Gegentore bekommen?
Grundsätzlich beschäftige
ich mich ja gar nicht mit
der Statistik. Hätten Sie mir
den Wert jetzt nicht gerade
gesagt, würde ich den gar
nicht kennen. Ich probiere,
FOTO: DPA
jeden Ball zu halten. Mehr
kann ich doch nicht tun.
Und hinterher? Denken
Sie: Ach, ich armer Kerl,
wieder zwei Dinger? Oder
eher: Na gut, ich bin ja
auch Teil des Problems?
Weder noch. Das ist nicht
das Niveau, mit dem ich
meine Analyse vornehme.
Wichtig ist, die Dinge zu erkennen und anzusprechen.
Das erste Gegentor gegen
Schalke neulich, das habe
ich mir angeguckt: Den Ball
kann man halten. Das ist
so. Das wäre nicht gut, das
zu leugnen.
Warum?
Wenn ich es offen anspreche, auch vor mir selbst,
bin ich klarer im Kopf. Ich
kann das dann viel besser
verarbeiten. Wenn ich das
immer wieder wegschiebe,
dann kommt das immer
wieder auf. So gehe ich die
Dinge an.
BREMEN. Für Thomas Eichin endet die Dienstreise
nach München erst am
morgigen Sonntagmittag.
Werders Sportchef ist am
Münchner Flughafen ab 11
Uhr Gast beim Sport1Fußballtalk „Doppelpass“.
Ebenfalls vor Ort ist der
aus Bremen stammende
Sportjournalist Frank Hellmann.
Bode: Lob für Dutt
und Manager Eichin
BREMEN. Marco Bode hat
Robin Dutt den Rücken gestärkt. Werders designierter
Aufsichtsratschef lobte in
einem Interview den Cheftrainer trotz des letzten Tabellenplatzes, den Werder
aktuell belegt. „Ich kann
nur sagen, dass bei allen
Dingen, die ich auf dem
Platz sehe, Robin einen
klasse Job macht“, sagte
Bode, „deshalb bringt mich
nichts dazu, in eine andere
Richtung zu denken.“ Positiv äußerte sich der frühere
Stürmer auch zur Arbeit
von Geschäftsführer Thomas Eichin.
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Oldenburger
Frauen vor
hoher Hürde
spo OLDENBURG. Spitzenreiter Thüringer HC hat am
Mittwoch mit einem 28:25
über Bayer Leverkusen vorgelegt, der VfL Oldenburg
will an diesem Sonntag
(16.30 Uhr, EWE-Arena) gegen SG BBM Bietigheim
nachziehen und nah dranbleiben am amtierenden
Meister, der mit 10:0 Punkten nur einen Minuspunkt
vor Oldenburg (7:1) rangiert. „Das wird ein schwieriges, aber sehr interessantes Duell“, sagt VfL-Coach
Leszek Krowicki: „Bietigheims Mannschaft besitzt
Klasse.“ Auch er hätte vor
der Saison den Oldenburger Gegner – wie viele andere Trainer auch – auf einen Platz vor dem VfL gesetzt. Die Gäste haben sich
nach Platz neun in der Vorsaison wie kein zweiter
Erstligist verstärkt. Derzeit
sind sie Zehnter. „Falls Bietigheim noch nicht seine
beste Phase erreicht hat,
wollen wir das ausnützen.“
Baskets wollen
zurück auf Kurs
BBL: Oldenburg empfängt Tübingen
spo OLDENBURG. Bissig
wollen sie sein, eher zahnlos kamen sie bislang daher: Die Walter Tigers Tübingen haben den Saisonstart in der Basketball Bundesliga verpatzt. Mit 0:8
Punkten ziert der Club aus
dem Süden das Tabellenende. An diesem Samstag, 18.
Oktober, gastieren die Tigers ab 20.30 Uhr bei den
Baskets Oldenburg (große
EWE-Arena) und wollen
den zuletzt gegen die Brose
Baskets
eingeschlagenen
Aufwärtstrend fortsetzen.
Dort
deuteten
die
Schwaben beim 81:92 zumindest zeitweise an, was
in ihnen steckt. „Das ist ein
gutes Team“, stellt Oldenburgs Assistenztrainer Philipp Köchling daher vor der
Partie klar. „Sicherlich sind
die Ergebnisse bisher nicht
die, die sich Tübingen vorgestellt hat. Die Mannschaft ist noch dabei, sich
zu finden. Die Tigers haben
Talent und Routine.“
Die Oldenburger wollen
sich indes nach der Niederlage im Derby am vergangenen Sonntag bei den Artland Dragons und am Mittwoch im Eurocup in der Liga wieder auf Kurs bringen
und an die Leistung in den
ersten drei Saisonspielen
anküpfen, die sie allesamt
gewannen.
An den gelungenen Saisonstart anknüpfen wollen
auch die Eisbären Bremerhaven. Zwei Siege aus drei
Spielen fuhr die Mannschaft von Trainer Calvin
Oldham ein, ehe sie zehn
Tage Pause hatte. Die Eisbären sind daher mehr als
bereit für die Frankfurt Skyliners, die am Sonntag um
15 Uhr zu Gast in Bremerhaven sind. „Ich hoffe“,
sagt Oldham mit Blick auf
die lange Pause, „dass alle
fokussiert sind.“
Skripnik:
Das wird ein
nettes Derby
spo BREMEN/OLDENBURG.
Nachdem sich die U-23Fußballer von Werder Bremen mit deutlichem Erfolg
in Norderstedt (5:0) eindrucksvoll in der Regionalliga Nord zurückgemeldet
haben und auf Platz zwei
vorgerückt sind, wollen die
Grün-Weißen am Sonntag
an diesen Auftritt anknüpfen. Das Team von Coach
Viktor Skripnik empfängt
um 14 Uhr den VfB Oldenburg zum Lokalderby. „Das
wird doch ein nettes Lokalderby“, sagt Skripnik, der
weiß: „Vor unserem heimischen Publikum haben wir
nach der Niederlage gegen
Goslar noch was gutzumachen und wollen die drei
Punkte unbedingt hierbehalten. Das ist für uns ein
ganz wichtiges Spiel, um
auf der Siegerstraße zu
bleiben.“ Die Gäste könnten nach dem Heimsieg
über Lüneburg mit einer
Überraschung in die vordere Tabellenhälfte springen.
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SPORT
SPORT
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Nürnbergs Befreiungsschlag
ERGEBNISSE
FUSSBALL
Bundesliga, 8. Spieltag
1. Bayern München
2. TSG Hoffenheim
3. Mönchengladbach
4. Bayer Leverkusen
5. Eintr. Frankfurt
6. FSV Mainz
7. VfL Wolfsburg
8. Hannover 96
9. SC Paderborn
10. FC Augsburg
11. FC Schalke 04
12. Hertha BSC Berlin
13. Bor. Dortmund
14. 1. FC Köln
15. SC Freiburg
16. VfB Stuttgart
17. Hamburger SV
18. Werder Bremen
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
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7
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7
15:2
11:6
9:4
13:11
12:10
10:6
11:8
5:8
10:10
8:9
11:12
11:14
9:12
4:6
7:10
6:12
2:8
10:16
17
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7
6
5
5
5
4
Samstag spielen: Bayern München - Werder Bremen, FSV Mainz 05 - FC Augsburg, Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach, SC Freiburg - VfL Wolfsburg,
VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen, 1. FC
Köln - Borussia Dortmund (alle 15.30
Uhr), FC Schalke 04 - Hertha BSC Berlin
(18.30 Uhr). – Sonntag spielen: Hamburger SV - TSG Hoffenheim (15.30 Uhr), SC
Paderborn - Eintracht Frankfurt (17.30
Uhr).
2. Bundesliga, 10. Spieltag
VfL Bochum - Darmstadt 98
Heidenheim - Kaiserslautern
1. FC Nürnberg - RB Leipzig
1. FC Ingolstadt
2. 1. FC Kaiserslautern
3. FC Heidenheim
4. Fort. Düsseldorf
5. RB Leipzig
6. SV Darmstadt
7. VfL Bochum
8. Greuther Fürth
9. FC Nürnberg
10. Karlsruher SC
11. FC St. Pauli
12. Eintr. Braunschweig
13. SV Sandhausen
14. VfR Aalen
15. TSV 1860 München
16. FSV Frankfurt
17. Union Berlin
17. Erzgebirge Aue
9
10
10
9
10
10
10
9
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9
9
9
9
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9
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9
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1:1
1:1
1:0
16:6
16:12
20:13
18:11
14:8
15:11
18:14
14:9
11:17
11:10
11:15
12:12
6:12
8:11
10:14
11:18
6:15
6:15
19
18
16
16
16
16
15
14
13
12
11
10
10
9
9
8
7
7
Samstag spielen: Braunschweig - Greuther Fürth, Un. Berlin - Sandhausen (beide
13 Uhr). – Sonntag spielen: Karlsruhe Aalen, Frankfurt - Ingolstadt, Aue - ’60
München (alle 13.30 Uhr). – Montag spielen: Düsseldorf - St. Pauli (20.15 Uhr).
3. Liga, 14. Spieltag
Samstag spielen: Stuttgart U 23 - Stuttgarter Kickers, Rostock - Unterhaching,
Dortmund U 23 - Osnabrück, Regensburg
- Sonnenhof Großaspach, Wehen Wiesbaden - Mainz 05 U 23, Kiel - Halle, Er furt Chemnitz, Dresden - Köln, Cottbus - Duisburg (alle 14 Uhr). – Sonntag spielen:
Münster - Bielefeld (14 Uhr).
Regionalliga Nord: Eintracht Braunschweig U 23 - Goslarer SC 08 2:2. –
West: Sportfreunde Siegen - Rot-Weiss
Essen 1:3, Viktoria Köln - Sportfreunde
Lotte 1:1.
HANDBALL
Bundesliga, Männer, 9. Spieltag: HSG
Wetzlar - Füchse Berlin 24:24.
1. RN Löwen
2. THW Kiel
3. FA Göppingen
4. Balingen-Weilstett.
5. Flensburg-Handew.
6. MT Melsungen
7. HSV Handball
8. Füchse Berlin
9. SC Magdeburg
10. Bergischer HC
11. VfL Gummersbach
12. Hannover-Burgdorf
13. HSG Wetzlar
14. TuS N-Lübbecke
15. GWD Minden
16. HC Erlangen
17. TBV Lemgo
18. Lu-Friesenheim
19. SG Bietigheim
10
10
8
11
7
10
10
10
8
8
9
9
8
10
9
10
7
8
10
301:232
284:240
218:206
275:287
206:177
282:272
268:259
274:277
220:210
216:219
251:248
242:244
218:212
270:275
244:253
236:279
199:213
197:234
269:333
18:2
16:4
13:3
11:11
10:4
10:10
10:10
10:10
9:7
9:7
9:9
9:9
8:8
8:12
6:12
6:14
4:10
4:12
2:18
BASKETBALL
Euroleague, Männer, Gruppe B: Alba Berlin - ZSKA Moskau 68:84.
Bundesliga, Männer, 5. Spieltag: Mitteldeutscher BC - Phoenix Hagen 80:79 (Richard 20, Massenat 18, Standhardinger
13, Nicholas 11/Ramsey 25, Gordon 20,
Bell 19, Nixon 7).
EISHOCKEY
DEL, 11. Spieltag: Mannheim - Düsseldorf 3:2, Iserlohn - Augsburg 1:2, Köln Berlin 2.3 n. V., Schwenningen - Krefeld
3:2, Straubing - Wolfsburg 0:4.
TENNIS
ATP-Turnier in Wien, Viertelfinale: Kohlschreiber (Augsburg/4) - Becker (Mettlach) 6:4, 7:6 (7:3); Murray (Großbritannien/2) - Struff (Warstein) 6:2, 7:5;Ferrer
(Spanien/1) - Karlovic (Kroatien/6) 7:6
(7:5), 6:4. – ATP-Turnier in Stockholm,
Viertelfinale: Bachinger (Dachau) - Mannarino (Frankreich) 4:6, 6:1, 6:4; Dimitrow (Bulgarien/2) - Jack Sock (USA) 5:7,
6:4, 6:3; Tomic (Australien) - Verdasco
(Spanien/7) 0:6, 6:4, 7:6 (8:6).
WTA-Turnier in Luxemburg, Halbfinale:
Beck (Bonn) - Allertova (Tschechien) 6:0,
6:1; Zahlavova Strycova (Tschechien/4) Barthel (Neumünster) 6:3, 6:2.
LOTTO UND MEHR
Lotterie Keno
Gewinnzahlen: 3 - 5 - 15 - 19 - 29 - 32 33 - 37 - 40 - 43 - 46 - 47 - 48 - 50 - 52 55 - 56 - 62 - 66 - 70
Lotterie plus 5: 7 3 7 4 8
(Ohne Gewähr)
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
Sieg gegen Leipzig – Kaiserslautern nur 1:1 – Bochums kuriose Serie
Kaiserslautern glückt in
Heidenheim nicht der
Sprung nach ganz oben,
dagegen bejubelt Nürnberg gegen RB Leipzig einen wichtigen Sieg. Das
Freistoßspray erlebt seine
Bundesliga-Premiere in
Bochum. Dort ging für
den VfL eine kuriose Unentschieden-Serie weiter.
dpa MÜNCHEN. Der 1. FC
Kaiserslautern hat den
Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Pfälzer
mussten sich im Topspiel
beim 1. FC Heidenheim mit
einem 1:1 (0:0) begnügen.
Dagegen feierte der 1. FC
Nürnberg durch das 1:0
(0:0) gegen RB Leipzig einen Befreiungsschlag. Für
den VfL Bochum ging gegen Aufsteiger SV Darmstadt 98 eine kuriose Serie
weiter. Im sechsten Heimspiel gab es für das Team
von Trainer Peter Neururer
das sechste 1:1 (0:1).
Vor 13 000 Zuschauern in
der ausverkauften VoithArena brachte der eingewechselte
U21-Nationalspieler Amin Younes den
FCK zwar in der 77. Minute
verdient in Führung. Heidenheims Kapitän Marc
Schnatterer glich aber nur
zwei Minuten später mit einem sehenswerten Schlenzer aus. Der FCK verpasste
es damit zum vierten Mal
in dieser Saison, auswärts
eine Führung über die Zeit
zu retten. „Wir waren über
weite Strecken die bessere
Mannschaft, haben aber in
einer Situation falsch gehandelt. Insgesamt dürfen
wir aber mit dem Punkt
nicht unzufrieden sein“,
sagte Lauterns Trainer Kosta Runjaic.
Einen Tick schneller: Nürnbergs Ondrej Petrak (l.) vor Leipzigs Matthias Morys.
Nach einem 3:2 gegen
Lautern und einem 1:1 in
Bochum begann Nürnberg
auch gegen die stark in die
Saison gestarteten Leipziger
gut, doch wirklich zwingend
war keines der beiden
Teams trotz offensiver Ausrichtung. Nach entschlossenem Einsatz von Niclas
Füllkrug war dann aber der
ehemalige Bayern-Amateur
Alessandro Schöpf (74.) mit
einem Distanzschuss der
Matchwinner. Nach der
späten Führung ging es vor
28 571 Zuschauern richtig
heiß her. Nürnberg verpasste bei Kontern eine vorzeitige Entscheidung, der Leipziger Druck mündete nicht
in ein Tor. So musste FCNCoach Valérien Ismaël mit
seinem Team bis zum Ende
der fünfminütigen Nachspielzeit zittern.
In Bochum kam erstmals
im deutschen Bundesliga-
Fußball das bei der WM erprobte Freistoßspray zum
Einsatz. In der siebten Minute der Zweitliga-Partie
nutzte Referee Robert Hartmann am Freitagabend die
Spraydose nach einer Freistoß-Entscheidung zugunsten der Gastgeber.
Nur drei Minuten später
fiel der Führungstreffer für
die Gäste. Nach einer Flanke von Marcel Heller wurde
ein Kopfball von Romain
Disziplin-Fan mit der blauen Mappe
Schalke: Di Matteo soll Wende bringen – Schon vor der Premiere unter Druck
dpa GELSENKIRCHEN. Alles
neu auf Schalke mit Roberto Di Matteo? Die Hoffnung
bei den Verantwortlichen
des Fußball-Bundesligisten
ist groß. Der in der Schweiz
geborene Italiener wiegelt
indes noch ab: Seit seiner
Amtsübernahme vom beurlaubten Jens Keller am 7.
Oktober gab es zu wenig
Zeit und – durch die Länderspielabstellungen – zu
wenig Personal, um Grundlegendes so zu verändern,
dass die Premiere gegen
Hertha BSC an diesem
Samstag (18.30 Uhr) schon
zwingend das „neue Schalke“ präsentieren kann.
„Das wird vielleicht jetzt
nicht gleich gegen Hertha
knallen, das kann dauern“,
sagte der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies dem „Westfalen-Blatt“. Auch Di Matteo, mit dem FC Chelsea
Champions-League-Gewinner 2012, betonte, dass
„alles auf einmal“ nicht gehe: „Wir müssen Schritt für
Schritt machen.“ Dabei
Blick in die blaue Mappe: Neu-Schalker Roberto Di Matteo und Benedikt Höwedes.
FOTO: IMAGO
aber ist durchaus Eile geboten. Denn für Di Matteo ist
klar: „Die Jungs sind mit
der aktuellen Punkteausbeute nicht zufrieden.“
Acht Zähler und Position
elf erfüllen nicht die Ansprüche, die der Königsklassen-Starter an sich
stellt. Di Matteo: „Wir wollen in der Tabelle schnellstmöglich klettern.“ Dabei
hat er klare Vorstellungen:
eine gute Organisation viel
Disziplin, eine stimmige
Balance zwischen Offensive
und Defensive.
Und Di Matteo lebt seinen Profis Professionalität
vor: „Wenn um 14.30 Uhr
trainiert wird, dann ist er
schon um 7.45 Uhr auf
Schalke. Er arbeitet sehr
konzeptionell und plant al-
les ganz genau durch“, so
Tönnies. Beim Training ist
Di Matteo mittendrin, zumeist mit einer blauen
Mappe unter dem Arm. Immer wieder regt er Verbesserungen an, erklärt, welche Art des Fußballs er von
seinen Jungs sehen will.
„Es ist zu erkennen, dass
die Spieler fokussiert sind
und auf sich aufmerksam
machen wollen“, berichtete
Manager Horst Heldt: „Ich
habe schon Veränderungen
gesehen, das ist positiv,
aber damit haben wir das
Spiel am Samstag noch
nicht gewonnen.“ Klar ist:
Die Abwehrarbeit muss intensiver werden. Nur Bremen (16) und der kommende Gegner aus Berlin (14)
haben mehr Gegentore als
Schalke und Stuttgart (beide zwölf) einstecken müssen. Ergo ist der Erfolgsdruck auf den Keller-Nachfolger schon vor der Premiere und dem Königsklassen-Heimspiel gegen Sporting Lissabon, wenn Siege
erwartet werden groß.
FOTO: DPA
Bregerie (10.) unhaltbar abgefälscht. Mikael Forssell
rettete der Neururer-Truppe dann in der Nachspielzeit (90.+5) vor 19 618 Zuschauern zumindest noch
einen Punkt – nach einer
Kopfballvorlage von Torwart Andreas Luthe. „Es
war das erste Mal, dass ich
eine Kopfballvorlage von
einem Torhüter bekommen
habe“, berichtete der Finne
später.
Bahn streicht
Sonderzüge
für Fans
dpa BERLIN. Fußball-Fans
müssen am Wochenende
wegen des angekündigten
Streiks der Gewerkschaft
Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit massiven
Problemen bei der Anreise
zu den Bundesligaspielen
rechnen. Wie die Deutsche
Bahn mitteilte, sind alle
Fußball-Sonderzüge gestrichen worden. „Die An- und
Abreise der Fans zu den
Stadien kann durch die DB
nicht sichergestellt werden“, teilt die Bahn mit.
Die Vereine haben über ihre Fan-Abteilungen Empfehlungen und Informationen zu alternativen Anreisemöglichkeiten gegeben.
Borussia Dortmund bietet
auf seiner Homepage ein
Forum für Mitfahrgelegenheiten zum Auswärtsspiel
am Samstag beim 1. FC
Köln an. Der Dachverband
der Bremer Fanclubs hat
für die Fans, die nach München reisen wollen, noch
Plätze in den von ihm organisierten Bussen.
SPORT
SPORT
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
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DELMENHORSTER KREISBLATT
Der Mann aus der Wildnis
Vor 50 Jahren gewinnt der Zehnkämpfer Willi Holdorf eine legendäre Goldmedaille
Willi Holdorf erscheint
pünktlich zum verabredeten Termin. Gute Zeiteinteilung. Wie an diesem
Sonntag vor 50 Jahren,
als er bei den Olympischen Spielen in Tokio
torkelnd zum Zehnkampf-Gold lief. Ein dramatisches Finale wie geschaffen für die Legendenbildung.
VON GERHARD MÜLLER
KIEL.
Viele
Zeitungen
druckten am Tag darauf das
Foto, das den zusammengebrochenen Leverkusener
Sportstudenten im Staub
der Aschenbahn sitzend
zeigt, während Silbermedaillengewinner Rein Aun,
ein Este, der für die Sowjetunion startete, und der
Wolfsburger Horst Beyer,
der Sechster wurde, versuchen, Holdorfs Gehfähigkeit wiederherzustellen.
50 Jahre später kann
Westdeutschlands einziger
Zehnkampf-Olympiasieger
die letzten Meter des 1500m-Laufs lebhaft schildern.
Diese wenigen Sekunden
sind deshalb so perfekt abgespeichert, da sie sein gesamtes Leben veränderten.
Schon bei Halbzeit lag
Holdorf in Führung. Am
zweiten Tag hätte er sich im
Stabhochsprung fast aus
dem Kreis der Medaillenanwärter
verabschiedet.
Die vorletzte Höhe, 4,10 m,
schaffte er erst im dritten
Versuch. Vor dem letzten
Wettbewerb betrug sein
Vorsprung auf den Russen
Aun 18 Sekunden.
Was dann geschah, ist
ein Klassiker der deutschen
Sport-Geschichte.
Willi
Holdorf sagt es so: „Rein
Aun war ein starker 1500m-Läufer. Er hatte 1964 eine Bestzeit von 4:17 Minuten stehen, ich von 4:50,
obwohl ich wusste, dass ich
schneller laufen kann. Aun
Ein Stück Sportgeschichte: Willi Holdorf vor 50 Jahren in Tokio nach dem dramatischen 1500-m-Lauf im
Zehnkampf. Auch heute noch nimmt der mittlerweile 74-Jährige die Zeitungsartikel von damals gern zur
Hand.
FOTOS: IMAGO
rannte los wie ein Verrückter und hatte schon nach
der ersten Runde 40 Meter
Vorsprung. Als ich auf die
Zielgerade kam, lief er
schon durchs Ziel. Da bin
ich noch mal voll angetreten, aber drei, vier Meter
vor dem Ziel wurde mir
richtig schwarz vor Augen,
und ich bin nach rechts getaumelt. Dann lag ich hinter der Ziellinie und war im
Kopf wieder völlig klar, aber
die Beine wollten nicht
mehr. Ein eigenartiges Gefühl.“
Dass er Gold gewonnen
hatte, da sein Rückstand
nach 4:34 Minuten auf Rein
Aun nur zwölf Sekunden
betrug, wusste der 24-Jährige da noch nicht. Das vermittelte ihm kurz darauf
sein Leverkusener Trainer
Bert Sumser. Holdorf: „Da
dachte ich, na, wenn der
lacht, wirst du nicht verloren haben.“ Die Agenturen
schrieben von einer „bei-
spiellosen kämpferischen
Leistung bis zur völligen
Erschöpfung“. Holdorf sagt
es mit dem ihm eigenen
Humor heute so: „Dass ich
ins Ziel getorkelt bin, war
werbetechnisch ideal, denn
das ist es, woran sich die
Leute erinnern.“ Die Deutschen konnten die Fernsehbilder übrigens erst einen Tag später sehen. Satelliten, die Live-Übertragungen aus Japan ermöglichten, hingen 1964 noch
nicht am Himmel. Der Film
musste erst von Tokio per
Flugzeug nach Frankfurt
gelangen. Holdorf: „Tokio
war damals für mich so
weit weg, als wenn man mir
heute sagen würde, ich
müsste zum Mond fliegen.“
Erstaunlich, dass er danach nie mehr einen Zehnkampf absolvierte und nur
1969 einmal aus „Jux und
Dollerei“ (Holdorf) rückfällig wurde. Der König der
Athleten dankte so früh ab,
weil er mit der HandballNationalspielerin
Doris
verheiratet und schon Vater
war, noch Diplomsport studierte und fand, er müsse
seine Familie ernähren.
Das gelang ihm als Leichtathletik- und Fußballtrainer (beim Bundesligisten
Fortuna Köln sprang er im
Februar 1974 ein, verpasste
die Rettung aber am letzten
Spieltag) und später als Gebietsleiter von Adidas in
der Region Köln und seit
1978 in Schleswig-Holstein,
seiner Heimat. Aufgewachsen ist der heute 74-Jährige,
der nur durch Zufall zur
Leichtathletik fand, in dem
Nest Blomesche Wildnis
nördlich von Glückstadt.
Am Sonntag blickt Holdorf mit 130 Gästen, darunter sein Freund Uwe Seeler
sowie die Olympiasieger
Heike Henkel und Christian
Schenk, auf die turbulenten
Tage von Tokio zurück. Dabei sind auch ehemalige
Schützlinge wie Stabhochspringer Claus Schiprowski,
der 1968 in Mexiko Silber
gewann, oder Hürdensprinter Günther Nickel.
In der im Hildesheimer
Arete-Verlag erschienenen
Biografie des Autors Knut
Teske heißt es: „Der Junge
aus der Blomeschen Wildnis ist nun der König der
Athleten – und die Welt
steht still.“ Es ist die Beschreibung einer kurzen
Momentaufnahme mit für
einen großartigen Leichtathleten einmaliger Langzeitwirkung.
Vogts schmeißt hin
Harting jubelt
Rücktritt als Coach von Aserbaidschan
Dopingsünder Gatlin nicht nominiert
dpa BAKU. Nach sechs Jahren Fußball-Entwicklungshilfe in Aserbaidschan hat
der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts genug. Desillusioniert über den mangelnden Reformwillen und
die unzureichenden Trainingsbedingungen in dem
Land am Kaspischen Meer,
reichte der 67-Jährige nach
einem Gespräch mit Verbandschef Rovnag Abdullayev in Zürich seinen
Rücktritt ein.
„Ich habe dem Präsidenten die Situation geschildert und erklärt, dass es so
nicht weitergehen kann“,
sagte Vogts am Freitag. Aktuell kassierte er mit seinem Team in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 wieder einen
Rückschlag nach dem anderen und liegt nach der
jüngsten 0:6-Niederlage gegen Kroatien in der Gruppe
Will nicht mehr:
Nationaltrainer
Berti Vogts.
FOTO: DPA
H mit null Punkten und
2:10 Toren auf dem letzten
Platz.
Seit 2008 arbeitete der
Weltmeister von 1974 und
Europameister von 1972 als
Nationaltrainer in dem vorderasiatischen Land, das
fußballpolitisch zur UEFA
zählt. Dass er die Auswahl in
der FIFA-Weltrangliste von
Platz 147 zwischenzeitlich
auf Rang 73 geführt habe,
sei „eine Leistung, aber ich
will mehr. Dafür liebe ich
den Fußball zu sehr“, betonte Vogts. Immer wieder
habe er angemahnt, dass in
den Klubs mehr und intensiver trainiert werden müsse. „Man muss bereit sein,
mehr für den Fußball zu
tun“, sagte Vogts über die
Arbeit in der Ex-Sowjetrepublik, fügte aber hinzu: „Es
war eine schöne Zeit, wir
gehen als Freunde auseinander.“
dpa BERLIN/MONTE CARLO.
Robert Harting empfand
tiefe Zufriedenheit. Voller
Genugtuung erfuhr der
dreimalige
Diskus-Weltmeister am Freitag bei
Massagen in der Physiotherapie, dass der frühere Dopingsünder Justin Gatlin
aus den USA nicht zu den
drei Finalisten für die Wahl
zum
Welt-Leichtathleten
des Jahres 2014 gehört.
„Noch mehr gefreut hätte mich, wenn er von selbst
drauf gekommen wäre,
nicht anzutreten. Schließlich ist es ein Ehrenpreis,
und er hat sich ja nicht ehrenhaft verhalten“, sagte
der Berliner .
Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte nach
einem zweiwöchigen Wahlverfahren bekannt gegeben, dass Hochspringer
Mutaz Essa Barshim aus
Katar,
Marathon-Weltre-
kordler Dennis Kimetto aus
Kenia und der französische
Stabhochsprung-Star Renaud Lavillenie die drei Finalisten für die Wahlen im
November sind.
Olympiasieger
Harting
hatte sich wegen der Nominierung des US-Sprinters
Gatlin zuvor von der zehn
Kandidaten umfassenden
Liste streichen lassen und
damit für Aufsehen gesorgt.
„Der eigentliche Erfolg ist
nun vielmehr die Änderung
der Regularien für die Wahl
im nächsten Jahr“, erklärte
Harting, der am Samstag
seinen 30. Geburtstag feiert.
Die von Harting aufgedeckte Lücke will der Weltverband schnell schließen. Die
modifizierte Regel, keine
dopingbelasteten Sportler
auf die Shortlist zu setzen,
könnte somit schon bei der
Wahl im WM-Jahr 2015 zur
Anwendung kommen.
TICKER
FUSSBALL
Weltmeister Sami Khedira
nimmt nach sechswöchiger
Verletzungspause das Training bei Real Madrid wieder
auf. Im „Clásico“ am 25. Ok-
tober zwischen Real und
dem FC Barcelona wird der
deutsche
Nationalspieler
aber wahrscheinlich noch
nicht eingesetzt werden
können.
FOTO: DPA
Der Untersuchungsbericht
zu den Korruptionsvorwürfen bei den WM-Vergaben
2018 und 2022 wird nicht
komplett
veröffentlicht.
Unter anderem müssten
die Persönlichkeitsrechte
der im Bericht genannten
Personen gewahrt werden,
sagt der deutsche Richter
Hans-Joachim Eckert.
TENNIS
Philipp Kohlschreiber erreicht beim ATP-Turnier in
Wien das Halbfinale. Der
an Nummer vier gesetzte
Augsburger bezwingt im
deutschen Duell Benjamin
Becker mit 6:4, 7:6 (7:3).
Annika Beck erreicht beim
WTA-Turnier in Luxemburg
wie im Vorjahr das Finale.
Die 2-jährige Bonnerin besiegt in nur 46 Minuten die
Tschechin Denisa Allertova
mit 6:0, 6:1. Im Endspiel
trifft sie auf die Tschechin
Barbora Zahlavova Strycova, die sich gegen Mona
Barthel aus Neumünster
mit 6:3, 6:2 durchsetzt.
DOPING
Mit der Einrichtung einer
„Forschungsstelle
Sportmedizin“ will die AlbertLudwigs-Universität Freiburg die Geschichte der
Sportmedizin an der Hochschule und damit auch ihre
Dopingvergangenheit untersuchen. Das kündigt
Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer an.
LIVE IM TV
Heute
Motorrad: Großer Preis von
Australien, Qualifying, 6–8
Uhr
Sport1
Fußball: Bundesliga, Frauen, Bay. München - Sand,
11.30–13.45 Uhr Eurosport
Fußball: 3. Liga, RW Erfurt
- Chemnitzer FC, 14–15.55
Uhr
MDR
Fußball: 3. Liga, Energie
Cottbus - MSV Duisburg,
14–16 Uhr
RBB
Morgen
Motorrad: Großer Preis von
Australien, 3.45–8.15 Uhr
(Nacht von Samstag auf
Sonntag)
Sport1
Motorsport: DTM in Hockenheim,
Rennen,
13.30–15.45 Uhr
ARD
Fußball: 3. Liga, Preußen
Münster - Arminia Bielefeld, 14–16 Uhr
WDR
Basketball:
Bundesliga,
Baskets Bonn - Artland
Dragons, 17–19 Uhr Sport1
LOK ALSPORT
SEITE 32
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
Neerstedter
setzen auf
ihre Abwehr
Stuffel
im neuen
Revier
Die ehemalige Rückraumspielerin der HSG
Hude/Falkenburg schult
zur Kreisläuferin um.
Trainer Stürenburg ist
zufrieden, sie selbst sieht
noch Luft nach oben.
VON DANIEL NIEBUHR
Neue
Besen kehren nicht nur
sprichwörtlich gut, sie zaubern auch manche Überraschungen aus dem Hut. Als
Thorsten Stürenburg im
Sommer die OberligaHandballerinnen der HSG
Hude/Falkenburg
übernahm, hatte der Trainer
gleich eine für Katharina
Stuffel parat: Die Rückraumspielerin sollte zur
Kreisläuferin umschulen.
„Wir hatten Bedarf, und Katharina ist eine große Spielerin. Da dachte ich: Das
passt“, erklärt Stürenburg.
Die Saison ist zwar erst
einen Monat alt, Stürenburgs Idee funktioniert bisher aber gut. In den bisheri-
HUDE/FALKENBURG.
Hat eine neue Aufgabe: Katharina
Stuffel.
FOTO: ROLF TOBIS
KURZ NOTIERT
Kreisauswahl trifft auf
den VfL Osnabrück
Die sechs
Vorrundengruppen für den
„Avacon-Cup“ der U13Kreisauswahl-Mannschaften in der Karl-Laue-Halle
der NFV-Sportschule in
Barsinghausen
wurden
jetzt ausgelost. Die Auswahl
des Fußball-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst
trifft am 12. und 13. Januar
2015 auf Hildesheim, Celle,
Lüneburg/Lüchow-Dannenberg,
Emsland-Nord,
Hannover-Land-Ost
und
den VfL Osnabrück als eine
der vier Leistungszentren,
die je ein Team stellen.
DELMENHORST.
SV Tungeln
ehrt Fußballer
TUNGELN. Der SV Tungeln
hat auf seiner Jahresmitgliederversammlung mehrere Mitglieder der FußballAbteilung geehrt. Einige
waren seit den Anfängen
der Abteilung Mitglied. Geehrt
wurden
Hartmut
Krummacker, Klaus Lücken, Harald Peter, Gerd
Stolle Dietert Schütte und
Frank (alle 50 Jahre Mitglied) sowie Enno Kuhlmann, Jens Röbken, Bernd
Willers und Norbert Wecks
(alle 25 Jahre Mitglied).
gen vier Pflichtspielen hat
Stuffel siebenmal getroffen,
es hätten allerdings schon
mehr Tore sein müssen. Die
ehemalige
Neerstedterin
bekommt deutlich mehr
gute Gelegenheiten als
noch in der Vergangenheit.
„Ich bin beim Bällefangen
noch etwas unsicher und
verwerfe manchmal aus
guter Position. Das ist eben
ein neues Revier für mich“,
sagt die Studentin selbstkritisch. Sie tritt allerdings
auch ein schweres Erbe an:
Vorgängerin Sonja Cordes
gehörte in der vergangenen
Saison zu den Haupttorschützinnen. So weit ist
Stuffel noch nicht, Stürenburg findet aber, „dass sie
der Mannschaft am Kreis
hilft. Das gefällt mir schon
gut.“
So könnte der HSGCoach auch den Gesamtauftritt seines Team in dieser Spielzeit überschreiben,
in der Hude/Falkenburg alle Partien souverän gewonnen hat. Diese Serie gerät
heute Nachmittag allerdings in Gefahr, denn ab 16
Uhr ist der Tabellenzweite
beim Mitfavoriten HSG Wilhelmshaven zu Gast, der
zuletzt beim 21:27 beim TV
Cloppenburg die erste Saisonniederlage kassiert hat.
In der vergangenen Saison
retteten die Huderinnen an
der Jade erst in letzter Sekunde ein 25:25; auch deshalb ist Stuffel vorsichtig.
„Wir haben da schlecht
ausgesehen. Aber wir sind
dieses Mal umso heißer.“
HSG empfängt Nordhorn
Auf dem Sprung ins Heimspiel: Die VerbandsligaHandballer der HSG Delmenhorst um Benjamin
Janssens treffen heute ab 19 Uhr in der Stadionhalle auf die HSG Nordhorn II. Die Delmenhorster,
mit 6:2 Punkten Tabellendritter, wollen ihre gute
Position im Rennen um die Spitzenplätze festigen. „Ein Sieg ist Pflicht“, sagt Spielertrainer An-
Dünsen meldet ab
dn DÜNSEN. Zehn Niederlagen in zwölf Spielen, der
Sturz auf Platz 15, anhaltende
Personalprobleme
und zuletzt ein 0:13 gegen
den TSV Ganderkesee II –
nun hat der SC Dünsen kapituliert. Der Verein hat seine erste Mannschaft aus
der 1. Fußball-Kreisklasse
abgemeldet und ist damit
nur vier Monate nach dem
Last-Minute-Klassenerhalt
durch das gewonnene Entscheidungsspiel gegen den
FC Huntlosen am Tiefpunkt
angekommen. „Aus personellen Gründen ist es nicht
mehr machbar, einen Kader
zu stellen, den man für einen Kampf gegen den Abstieg in der Rückrunde
braucht“, sagte Abteilungsleiter Peter Wuttke.
dre Haake vor dem Vergleich mit „der Zweiten“
des Zweitligisten, die 2:4 Zähler auf dem Konto
hat. Ob Haake seine Mannschaft heute auf dem
Feld unterstützen kann, ist fraglich. Er hat sich
am vergangenen Sonntag beim VfL Fredenbeck
(28:27) verletzt. Alle anderen Spieler in seinem
Kader sind aber einsatzbereit.
FOTO: TOBIS
Hoykenkamp gefordert
dn HOYKENKAMP. Nach
holprigem Start können die
Landesliga-Handballer der
TS Hoykenkamp heute (15
Uhr) einen Big Point landen. Der Verbandsliga-Absteiger tritt beim hoch gehandelten Tabellenzweiten
FC Schüttorf 09 an und will
in der Tabelle Boden gutmachen. Dafür muss Trainer Jörn Franke mit seinem
Team aber eine Herkulesaufgabe lösen: Schüttorf
hat seit September 2013 alle
Heimspiele gewonnen.
Hoykenkamps Gemeinde- und Ligarivale HSG
Grüppenbühren/Bookholzberg hat dagegen frei.
Die für Samstag angesetzte
Partie beim Wilhelmshavener HV II wurde auf den 19.
Dezember verlegt.
pin NEERSTEDT. Vier Spiele,
vier Siege – diese durchaus
beeindruckende Bilanz ist
für Kai Freese, mit Dag Rieken Trainer der OberligaHandballer des TV Neerstedt, kein Anlass, die Auftritte mit Lobeshymnen zu
überschütten. Klar, auch er
ist mit dem Start in die Saison zufrieden. Doch er sieht
noch Steigerungspotenzial,
das am besten schon heute
ab 19.30 Uhr in der Halle
am Bunnsackerweg in Bremen ausgeschöpft wird.
Dort trägt der Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen
seine Heimspiele aus, der
mit 6:0 Punkten ebenso gut
in die Spielzeit gekommen
ist wie die Neerstedter.
„Die schnelle Mitte, die
erste und zweite Welle“, benennt Freese die Dinge, an
denen zuletzt im Training
verstärkt gefeilt wurde. Dort
klappen das alles ganz gut,
im Spiel bisher noch nicht.
„Wir hatten immer zehn bis
15 Minuten Leerlauf“, erklärt der TVN-Coach, dem
Marcel Kasper (Verdacht
auf Rippenbruch) und Jan
Busse (beruflich verhindert) fehlen. Die Grundlage
für das Konterspiel werde in
der Abwehr gelegt, erklärt
Freese. Die präsentierte
sich bisher als sehr stabil.
Darauf baut der TVN auch
heute, wenn es gilt, den
Platz an der Tabellenspitze
zu verteidigen. „Wir wollen
natürlich versuchen, das
Spiel zu gewinnen“, sagt
Kai Freese.
TVN steht
unter Druck
dn NEERSTEDT. Die Handballerinnen des TV Neerstedt wollen heute den Absturz in den Tabellenkeller
der Landesliga verhindern.
Ab 17.30 Uhr trifft das Team
von Maik Haverkamp auf
Blau-Weiß Lohne, eine der
Überraschungen der ersten
Saison-Wochen. Das Mittelfeldteam des Vorjahres
hat seine beiden bisherigen
Partien gewonnen, Neerstedt dagegen steht nach
zwei Pleiten aus drei Spielen etwas unter Druck. Haverkamp fordert deshalb:
„Wir müssen uns frühzeitig
von unten absetzen.“
Nachwuchs-Aushängeschild in Not
Durch eine beispiellose Verletztenserie droht den JDH-A-Junioren der Landesliga-Abstiegskampf
dn DELMENHORST. Am Wochenende hat Sven Janßen
mal frei. Seine A-Jugend der
SG JDH Delmenhorst muss
in der Landesliga erst am
25. Oktober wieder spielen,
und der Trainer ist über die
Pause ganz froh. „Vielleicht
kommen einige Verletzte
zurück“,
sagt
Janßen.
„Dann können wir uns neu
sammeln.“
Das wird dem Aushängeschild des Delmenhorster
Jugendfußballs auch gut
tun – denn die bisherige
Saison liefert bereits einigen Stoff zum Aufarbeiten.
Durch eine beispiellose Ver-
letztenserie steht Janßens
Team nur auf Platz zehn
und könnte am Wochenende auf einen Abstiegsplatz
abrutschen. Am Mittwoch
sollte die SG eigentlich
beim VfL Oythe antreten;
weil aber zu den acht Verletzten noch drei Grippekranke dazu gekommen
waren, hatte Janßen mit Zustimmung der Oyther um
Verlegung gebeten – die
Staffelleitung lehnte ab.
Das Spiel wird wohl mit 0:5
gegen Delmenhorst gewertet, obwohl beide Clubs in
einer Stellungnahme noch
einmal um eine Neuanset-
zung gebeten haben. „Wer
die Umstände nicht kennt,
wundert sich natürlich,
dass wir schon am sechsten
Spieltag nicht antreten“,
sagt Janßen. Besagte Umstände sind durchaus bedenklich: Acht fitte Spieler
und einen angeschlagenen
hatte der Trainer zuletzt zur
Verfügung. „So ein Pech habe ich noch nicht erlebt“,
sagt er. „Wir müssen aufpassen, dass uns jetzt nicht
die Saison den Bach runter
geht.“
Eigentlich schätzt Janßen
seine Mannschaft – mit
dem vollen 21er-Kader –
zwischen den Plätzen drei
und fünf ein, nun droht gar
Abstiegsgefahr. „Wir rutschen jetzt unten rein. Wir
hatten natürlich andere
Ziele und wollten vielleicht
sogar die ersten Herren des
TV Jahn unterstützen. In
der momentanen Lage ist
daran nicht zu denken“, erklärt Janßen.
Allerdings glaubt der
Trainer weiter an die Qualität seiner Mannschaft: „Wir
sind zu gut, um wirklich um
den Klassenerhalt zittern
zu müssen. Wenn die meisten fit sind, geht es wieder
bergauf.“
Kämpft sich mit seinem Team
durch eine schwere Phase: JDHTrainer Sven Janßen. FOTO: ROLF TOBIS
LOK ALSPORT
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 33
DELMENHORSTER KREISBLATT
FUSSBALL
BEZIRKSLIGA
STV Voslapp – SVE Wiefelstede
1:2
Ahlhorner SV – VfL Wildeshausen Sa, 16:00
TV Esenshamm – SV Atlas
Sa, 16:00
GVO Oldenburg – RW Sande
So, 15:00
TuS Obenstrohe – Abbehausen
So, 15:00
BV Bockhorn – FC Rastede
So, 15:00
SV Tur Abdin – VfL Oldenburg II So, 15:00
Heidmühler FC – Ganderkesee
So, 15:00
1. Atlas Delmenhorst
11 29: 6 27
2. VfL Wildeshausen
10 31:12 25
3. SV Tur Abdin
10 19:10 24
4. Heidmühler FC
11 22:10 23
5. TuS Obenstrohe
11 32:19 22
6. VfL Oldenburg II
11 21:13 20
7. GVO Oldenburg
11 30:22 18
8. TSV Ganderkesee
11 26:27 17
9. BV Bockhorn
11 29:22 15
10. TV Esenshamm
11 25:22 14
11. FC Rastede
11 20:32
9
12. TSV Abbehausen
11 17:31
8
13. SVE Wiefelstede
12 13:30
8
14. Ahlhorner SV
11 13:32
8
15. RW Sande
11 14:40
7
16. STV Voslapp
12 13:26
5
KREISLIGA
VfR Wardenburg – TV Falkenburg
3:0
Harpstedter TB – Jahn Delmenhorst
2:0
TSV Großenkneten – KSV Hicretspor
4:3
RW Hürriyet – TV Munderloh
Sa, 15:00
SV Achternmeer – FC Hude
So, 11:00
TuS Heidkrug – SV Baris
So, 14:00
VfL Stenum – VfL Wildeshausen II So, 14:00
TV Dötlingen – SF Wüsting-Altm. So, 14:30
1. RW Hürriyet
12 50:23 30
2. VfL Stenum
12 39:15 28
3. Harpstedter TB
13 21:16 27
4. VfR Wardenburg
13 26:16 26
5. TV Munderloh
12 29:12 25
6. SV Baris
12 33:17 24
7. FC Hude
12 32:23 21
8. SV Achternmeer
12 30:27 19
9. TSV Großenkneten
13 25:31 17
10. TuS Heidkrug
12 24:25 15
11. TV Dötlingen
11 26:28 14
12. VfL Wildeshausen II 12 22:27 12
13. KSV Hicretspor
13 17:35
5
14. SF Wüsting-Altm.
12 11:32
5
15. Jahn Delmenhorst
13 8:35
4
16. TV Falkenburg
12 17:48
3
Jahn reist
nach Aurich
dn DELMENHORST/WÜSTING.
Eines ist sicher: Die Fußballerinnen des TV Jahn werden auch an diesem Wochenende Oberliga-Tabellenführer bleiben. Um ihren
Vier-Punkte-Vorsprung zu
verteidigen, müssen die
Delmenhorsterinnen aber
am Sonntag ab 13 Uhr beim
Tabellen-Neunten SVG Aurich gewinnen. Bei Jahn
fehlt nur die verletzte Anna
Mirbach. Die Auricherinnen stehen zurzeit ohne
Trainer da: Nachdem Peter
Specken Ende September
sein Amt niedergelegt hatte, betreut Kapitänin Rena
Dirks das Team.
Ebenfalls morgen treten
die Sportfreunde WüstingAltmoorhausen beim ATSV
Scharmbeckstotel an. Die
Wüstingerinnen hoffen auf
den ersten Punkt, leiden
aber unter Personalproblemen.
Kein Lautsprecher und
trotzdem ein Dirigent
VfL Wildeshausen gelernt
hat, kein Lautsprecher. Im
Gegenteil: Dittrich bleibt
bescheiden. Er bezeichnet
seine Auftritte als „ganz ordentlich“ und sieht noch
Luft nach oben. „Mir fehlt
manchmal einfach die Sicherheit“, erklärt Dittrich.
Torwart Felix Dittrich
spielt beim Fußball-Bezirksligisten TSV Ganderkesee bislang eine
starke Saison. Der
25-jährige Schlussmann
sieht aber noch Luft
nach oben.
Keeper schiebt freiwillig
Extra-Schichten
VON FREDERIK BÖCKMANN
Felix Dittrich muss nicht lange
überlegen, warum es ihm
beim TSV Ganderkesee so
gut gefällt. „Das sind optimale Bedingungen hier. Wir
haben ein großes Trainerund Betreuerteam, das sich
sehr viel Zeit für uns nimmt.
Das Umfeld engagiert sich
sehr, unsere Fans sind überragend. Es ist fantastisch“,
schwärmt der Torwart des
Fußball-Bezirksligisten und
es klingt, als spiele Dittrich
in einer Art Wohlfühloase.
Auch sportlich hat der CoKapitän der Ganderkeseer
wenig Grund zu klagen, der
TSV hat sich vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15
Uhr) beim Heidmühler FC
als Tabellenachter schon
ein ganzes Stück von der
Abstiegszone entfernt.
GANDERKESEE.
Offensiver Torwart, der
viel spricht und dirigiert
„Wir sind mit dem Saisonverlauf zufrieden. Bis
auf zwei, drei Ausnahmen
haben wir uns ganz gut verkauft“, meint Dittrich. Zur
ordentlichen Punktebilanz
des Aufsteigers hat auch
Dittrich selbst beigetragen.
„Felix spielt eine klasse Saison“, sagt Ronald Feist. Der
Co-Trainer lobt Dittrichs
Ehrgeiz und seine exzellente Strafraumbeherrschung.
Außerdem ist Dittrich dank
seiner guten fußballerischen Qualitäten häufig in
das Aufbauspiel des TSV
eingebunden. „Felix ist ein
moderner, offensiver Torwart“, sagt Feist. Dittrich
widerspricht ihm nicht.
„Ich will der Mannschaft
das Gefühl geben, immer
Sichere Beute: TSV-Keeper Felix Dittrich pflückt den Ball vor dem heranstürmenden Wildeshauser Storven Bockhorn herunter. FOTO: ROLF TOBIS
anspielbereit zu sein.“ Die
größte Stärke des Keepers,
der 2009 vom Harpstedter
TB zum TSV gewechselt ist,
sei aber seine Kommunikation, erklärt Feist: „Das Verbale ist bei ihm überragend.
Er harmoniert sehr gut mit
unserer Viererkette.“
Das sieht Dittrich ähnlich. Der 25-Jährige ist sozusagen der erste Dirigent
im Defensivverbund. Gemeinsam mit Kapitän und
Nach der Pause aufgewacht
Harpstedt schlägt TV Jahn nach zäher erster Hälfte 2:0
nom LANDKREIS. In den
Freitagsspielen der Fußball-Kreisliga haben die
Kellerkinder TV Falkenburg,
TV Jahn und KSV Hicretspor jeweils Auswärtsniederlagen bezogen.
Wardenburg – Falkenburg
3:0 (0:0). Die Hausherren
haben ihre Erfolgsserie
fortgesetzt, mussten aber
ein hartes Stück Arbeit verrichten. Im ersten Abschnitt
besaßen die Falken zwei
Hundertprozentige, scheiterten aber an Torhüter
Benny Kauffeldt. Nach 73
Minuten gelang Przemyslaw Kolaski der Führungstreffer. Die Entscheidung
zugunsten der Platzherren
fiel erst kurz vor dem Abpfiff durch einen Doppelschlag (87./89.) von Dennis
Beckmann. „Falkenburg hat
lange gut mitgehalten und
sich nicht wie ein Kellerkind präsentiert. Letztendlich war unser Sieg aber verdient. Besonders freue ich
mich darüber, dass wir wieder zu Null gespielt haben“,
sagte Wardenburgs Trainer
Darius Mandok.
Harpstedt – Jahn 2:0 (0:0).
In einer ausgeglichenen
ersten Halbzeit beklagten
beide Teams einen Pfostenschuss. Bei den Hausherren
gab es in der Pause eine
lautstarke Ansage von Trainer Marcus Metschulat.
Seine Mannen dominierten
den zweiten Durchgang
und feierten durch Treffer
von Yannik Nolte (62./79.)
einen verdienten Erfolg.
„Nach zäher erster Halbzeit
haben wir uns aufgerafft
und nur noch auf ein Tor
gespielt“, sagte Metschulat.
Großenkneten – Hicretspor 4:3 (2:1). Die erste
Halbzeit gehörte klar den
Gastgebern, die nach einem
Rückstand aber nur zwei
Tore erzielten. Die Gäste
glichen nach Wiederbeginn
aus, doch dann zogen die
Hausherren auf 4:2 davon.
Hicret kam noch einmal
heran und kämpfte vehement um den Ausgleich.
„Wir haben verdient gewonnen, wobei wir es im
ersten Durchgang versäumt
haben,
vorentscheidend
davon zu ziehen“, bilanzierte Knetens Trainer Jörg
Beckmann. Tobias Schneider, Colin Deepe, Paul
Schneider und Andre Reimann für den Sieger sowie
Harun Yildiz (2) und Cemil
Yildiz erzielten die Tore.
Innenverteidiger
Patrick
Meyer gibt Dittrich von hinten die Kommandos, teilt
Gegenspieler zu und feuert
seine Mitspieler an. „Wenn
man einmal fünf bis zehn
Minuten eine schlechte
Phase hat, muss man viel
reden, sonst nutzt der Gegner das sofort aus.“
Wenn er seine eigenen
Leistungen beurteilen soll,
dann ist der Schlussmann,
der das Fußball-ABC beim
Gipfeltreffen
lässt Tipper
rätseln
pin฀ DELMENHORST. Nicht
bei allen Spielen der zwölften Runde des dk-Tippspiels ist ein klarer Favorit
auszumachen. Das spiegelt
sich auch in den Prognosen
von Sportredakteur Daniel
Niebuhr und Leserin Sarah
Schweppe wieder. Die
Tipps sind zwar ähnlich,
aber alle eng. Beide glauben, dass sich die Bezirksliga-Spitzenteams SV Atlas
und SV Tur Abdin gegen ihre unangenehmen Gegner
aus Esenshamm und Oldenburg durchsetzen. Beim
Kreisliga-Gipfeltreffen dagegen sind sie sich nicht einig. Schweppe prophezeit
den zehnten Hürriyet-Sieg
im 13. Spiel, Niebuhr sieht
die defensivstarken Munderloher vorne.
Das hat einen guten
Grund: Als Junior-ProduktManager einer Firma für
Entwässerungstechnik ist
der Wildeshauser häufiger
im Ausland unterwegs und
reist nach Polen, England
oder Asien. Deshalb fehlte
er bei einigen Spielen und
im Training. Ist der Torwart
wieder in der Heimat,
schiebt er neben dem normalen Training freiwillig an
einem anderen Tag SonderSchichten mit Torwart-Trainer Rainer Henning oder
Betreuer Jens Winkel.
Diese
Extra-Einheiten
bringen Dittrich, der in dieser Saison auch zwei Mal in
der TSV-Reserve ausgeholten hat, sehr viel. „Ich muss
fit sein“, erklärt die Nummer Eins. Gleichzeitig pushe ihn der Konkurrenzkampf mit seinem TSV-Torwart-Kollegen
Christian
Klattenhoff. Das ist auch
nötig. Denn als Schlussmann hat Dittrich nach
mehreren beschäftigungslosen Kreisliga-Spielen im
Vorjahr diese Saison wesentlich mehr zu tun. Ihm
gefällt das. Auch wenn Dittrich zugibt: „Man muss in
der Bezirksliga 90, 95 Minuten gedanklich richtig auf
der Höhe sein.“
Das dürfte auch morgen
beim Vierten Heidmühle,
wo der TSV personell aus
dem Vollen schöpfen kann,
der Fall sein. Sorgen macht
sich Dittrich trotz der mageren Punkteausbeute auf
fremden Plätzen (erst ein
Remis) aber nicht. Er sagt
selbstbewusst: „Wir sind
auch mal an der Reihe, auswärts einen Sieg zu landen.“
Das
Spitzentrio
vor hohen
Hürden
dn DELMENHORST. Für den
Gegner ein Highlight, für
den SV Atlas der schwierige
Alltag: Wenn die Delmenhorster in der Fußball-Bezirksliga zu Auswärtsspielen reisen, ist die Ausgangsposition häufig ähnlich.
„Der Gegner freut sich immer auf uns, weil wir oben
stehen und viele Zuschauer
mitbringen“, erzählt Trainer Jürgen Hahn. „Wir können unseren Jungs aber
nicht jede Woche verkaufen, dass es das Spiel des
Jahres ist. Unsere Motivation muss eine andere sein.“
Bei der Partie beim TV
Esenshamm heute (16 Uhr)
ist sie offensichtlich: Atlas
will die Tabellenführung
verteidigen. Dafür braucht
der SVA einen Sieg und
muss deshalb vor allem das
starke Esenshammer Offensivtrio Bünyamin Kapakli, Norman Preuß und Erhan Turan in den Griff bekommen. Hahn, dem Stefan
Kulikow fehlen wird, warnt:
„Esenshamm ist unberechenbar.“
Zeitgleich tritt Atlas-Verfolger VfL Wildeshausen
zum Landkreisderby beim
Ahlhorner SV an. Nach der
ersten Niederlage am vergangenen Wochenende (2:4
gegen den TuS Obenstrohe)
will der VfL beim defensiv
ausgerichteten Nachbarn
keine Federn lassen und –
bei einem Atlas-Ausrutscher – Platz eins zurückerobern.
Als drittes Team aus dem
Spitzentrio erwartet der SV
Tur Abdin am morgigen
Sonntag um 15 Uhr im Stadion den VfL Oldenburg II.
Für Tur Abdin ist das die
große Chance, sich oben so
richtig festzusetzen, denn
bei einem Sieg könnten die
noch ungeschlagenen Delmenhorster den sechstplatzierten VfL erst einmal weit
hinter sich lassen. „Der VfL
ist stark und steht nicht zu
Unrecht im Verfolgerfeld.
Wir haben gerade ein paar
schwere Spiele“, sagt Abdins Coach Andree Höttges,
dessen Team danach zum
heimstarken Nachbarn TSV
Ganderkesee muss.
-Tippspiel
zur Fußball-Saison 2014/2015
Mit attraktiven
Gewinnen von:
3K-Weg฀25฀A฀•฀Stuhr/Groß฀Mackenstedt
53:58 – Die Redaktion ist wieder dran, Redakteur Daniel Niebuhr
will gegen Leserin Sarah Schweppe gleichziehen.
SVG฀Aurich฀Frauen฀–฀TV฀Jahn
Sportredaktion: 2 : 4
Sarah฀Schweppe:
1 : 3
TV฀Esenshamm฀–฀SV฀Atlas
Sportredaktion: 1 : 2
Sarah฀Schweppe:
0 : 2
SV฀Tur฀Abdin฀–฀VfL฀Oldenburg฀II
Sportredaktion: 2 : 1
Sarah฀Schweppe:
3 : 1
Heidmühler฀FC฀–฀TSV฀Ganderkesee
Sportredaktion: 2 : 2
Sarah฀Schweppe:
2 : 0
RW฀Hürriyet฀–฀TV฀Munderloh
Sportredaktion: 2 : 3
Sarah฀Schweppe:
3 : 1
LOK ALSPORT
SEITE 34
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
Werden den SSB in den kommenden zwei Jahren führen: (von links) Richard Schmid (stellvertretender Vorsitzender Breitensport), Sonja Glander (stellvertretende Vorsitzende Sportjugend), Holger Fischer (SSB-Vorsitzender), Heinrich Grotheer (stellvertretender Vorsitzender Finanzen), Nicole Barwig (Vorsitzende Sportjugend) und Thorsten Rosowski (stellvertretender Vorsitzender Sportentwicklung).
FOTO: LARS PINGEL
Stadtsportbund verliert Mitglieder
In den 62 Sportvereinen, die dem Delmenhorster
Dachverband angehören, sind 15 682 Mitglieder gemeldet. Das sind 673 weniger als im Vorjahr, berichtete der SSB-Vorsitzende Holger Fischer während des
VON LARS PINGEL
Stadtsporttags in Heidkrug.
DELMENHOST. Das Kompliment war ein schöner Einstieg. „Ich komme gerne
hierher, denn in den Sportvereinen spielt das Leben“,
sagte die Delmenhorster
Bürgermeisterin Antje Beilemann zu Beginn des
Stadtsporttags, den der
Stadtsportbund (SSB) am
Donnerstagabend in der
Vereinsgaststätte des TuS
Heidkrug am Bürgerkampweg ausrichtete.
„Traditionelle Veranstaltungen wie diese bringen
Politik und Sport zusammen“, erklärte Beilemann.
Sie versprach, sich für die
Belange des Sports einzusetzen. Im Haushaltsentwurf der Stadt für das kommende Jahr seien „bei den
Zuschüssen keine Kürzungen vorgesehen“. Sie würden weiter 500 000 Euro betragen.
20 Vereine waren mit Delegierten vertreten. Mit den
Vorstandsmitgliedern waren damit 44 stimmberechtigte Personen anwesend.
62 Vereine gehören dem
SSB an. Der SSB-Vorsitzende Holger Fischer, der einstimmig
wiedergewählt
wurde und auch die Aufgaben des stellvertretenden
Vorsitzenden
Bildung
wahrnimmt, nannte in seinem Bericht eine weitere
Zahl, die ihm noch weniger
gefiel. Am 26. Februar gehörten dem SSB 15 682 Mitglieder an: „Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein
Rückgang um 673 Mitglieder oder 4,07 Prozent. Das
ist sehr heftig.“ Der Landessportbund habe den SSB
nach Gründen gefragt. Dies
sei an die am stärksten betroffenen Vereine weitergeleitet worden. Die hätten
den Rückgang erklären
können. „Wir haben einfach den Trend, dass die
Mitgliederzahlen
abnehmen“, sagte Fischer. „Das
können wir derzeit nicht
ändern.“
EHRENNADELN
Während seines Stadtsporttags in der Vereinsgaststätte
des TuS Heidkrug ehrte der
SSB Delmenhorst ehrenamtliche Mitarbeiter aus seinen
Mitgliedsvereinen und aus
dem Stadtverband mit silbernen und goldenenen Ehrennadeln für ihre Verdienste für
den Sport und ihr langjähriges Engagement.
Die silberne Ehrennadel er-
VG-Teams müssen auswärts ran
dn DELMENHORST. Zwei Wochen hatten die Volleyballer
der VG Delmenhorst-Stenum Zeit, um über ihren
Fehlstart in die Verbandsliga nachzudenken. Nach
dem 0:3 beim TuS Bloherfelde reist das Team von
Susanne Schalk heute zum
VC Osnabrück, der erst um
HCD stellt
Starter vor
frb DELMENHORST. Der Hockeyclub Delmenhorst hat
die Gruppen für das 72.
Hannes-Wendt-Turnier für
den 8. und 9. November bekanntgegeben.
Herren,
Gruppe A: HCD (Oberliga),
Club zur Vahr, Kahlenberger HTC (2. Bundesliga),
Rahlstedter THC, Braunschweiger THC (Regionalliga). Gruppe B: Bremer HC,
Berliner SV (Regionalliga),
Oberhausener THC, TTK
Sachsenwald (2. Liga), Hannover 78 (Oberliga). Damen, Gruppe A: Marienburger SC, ATSV Güstrow
(Oberliga), Rahlstedt (Regionalliga), Kahlenberg (2.
Liga). Gruppe B: HCD,
Oberhausen (Verbandsliga), Bremer HC, TG Heimfeld (Regionalliga).
15 Uhr auf den SV Nortmoor und anschließend auf
die VG trifft. Der Druck für
die
Delmenhorster
ist
schon früh in der Saison da:
Sie sind aktuell Letzter.
Die Damen von Delmenhorst-Stenum haben heute
ebenfalls eine Auswärtsaufgabe vor sich. Beim TV Bre-
Fischer erklärte, dass der
LSB fordert, dass sich Kreisund Stadtsportbünde ab
2015 zu Sportregionen zusammenschließen. Der SSB
strebt eine Kooperation mit
dem KSB Cloppenburg,
dem KSB Vechta und dem
KSB Oldenburg-Land an. Es
habe „leider Irritationen
gegeben“, erklärte Fischer.
Daher sei noch keine Vereinbarung unterschrieben
worden.
Der LSB wird die Beiträge
men-Walle steht Trainer Kai
Stöver mit seiner Mannschaft ab 15 Uhr bereits vor
einer Standortbestimmung.
Beide Teams haben ihre jeweilige Auftaktpartie gewonnen: Delmenhorst-Stenum mit 3:2 beim TSV Bremervörde, Walle mit 3:1
beim Buxtehuder SV.
hielten: Renate Lampe (TV
Jahn) und Marion Grotheer
(TuS Heidkrug).
Mit der goldenen Ehrennadel
wurden ausgezeichnet: Meike Piper (TuS Hasbergen),
Karin Werft (TuS Habergen),
Wolfgang Kretschmer (TV
Adelheide), Gerold Fuhrken
(Luftsportverein
Delmenhorst) und Frank Hörschgen
PIN
(Delmenhorster TB).
erhöhen. Fällig werden ab
2015 für Kinder 1,50 Euro,
für Jugendliche 2,60 Euro
und für Erwachsene 3,80
Euro pro Jahr. Der SSB werde aber voraussichtlich erst
ab 2016 höhere Beiträge
einfordern müssen, erklärte
Heinrich Grotheer, stellvertretender Vorsitzender Finanzen. Bis dahin würden
die Kosten aus Rücklagen
gedeckt.
Fischer berichtete, dass
die Delmenhorster Sportlernacht, die den Sportball
ersetzt und in der Gastronomie Schierenbeck stattgefunden hatte, trotz der
Unterstützung von Sponsoren mit einem finanziellen
Verlust beendet worden sei.
„Es gab Überbelegungen,
sie sterben zu lassen“, sagte
er. Dieser Plan wurde nach
„längeren Diskussionen fallengelassen“ und ein neues
Konzept erarbeitet. Das
sieht vor, dass der SSB Veranstalter ist und die Gas-
Devils laufen im Rasta-Dome auf
frb DELMENHORST. Ja, den
Start in die 2. Regionalliga
hatten sich die Basketballer
des Delmenhorster TV ganz
anders vorgestellt. Drei
Spiele, drei Niederlagen –
das bedeutet den vorletzten
Platz. Und heute droht neues Ungemach: Der DTV tritt
ab 19 Uhr beim Zweiten SC
Rasta Vechta II an. Das Spiel
beim ProA-Unterbau findet
im 3140 Zuschauer fassenden Rasta-Dome statt.
Wie schwer die Partie
wird, zeigt der Blick auf
Rastas Kader: Dort steht eine Handvoll ehemaliger
Zweit- und Drittliga-Spieler. Auch der Ex-Wildeshau-
Sturm behält im Finale die Nerven
Der Vorsitzende des Delmenhorster SK wird erstmals Schach-Stadtmeister
rh DELMENHORST. Nach einem siebenmonatigen Turniermarathon hat sich
Schachspieler Tobias Sturm
erstmals den Titel des Delmenhorster Stadtmeisters
gesichert. In einem spannenden Finale setzte sich
der Vorsitzende des Delmenhorster Schachklubs
knapp gegen den Jugendlichen Tobias Kügel durch.
Beide Spieler hatten am
Ende des elf Runden dauernden und im März gestarteten Turniers 9,5 Punkte auf ihrem Konto. Im Stechen
behauptete
sich
schließlich der 32-jährige
Sturm mit zwei Siegen in
Schnellpartien.
An der Stadtmeisterschaft hatten sich 27 Spieler
beteiligt, unter denen sich
rasch ein Spitzentrio, bestehend aus Tobias Sturm,
Tobias Kügel und Holger
Klattenhoff, bildete. Dank
seines Erfolges über Klat-
tronomie die Ausrichtung
übernimmt. „Damit wird
das finanzielle Risiko von
den Schultern der Vereine
genommen“, sagte Fischer.
„Am 21. März wird die zweite Delmenhorster Sportnacht gefeiert.“
Wie berichtet blieb ein
Posten im Vorstand vakant.
Es fand sich kein Nachfolger für Marion Grotheer, die
nicht wieder für das Amt
der stellvertretenden Vereins- und Organisationsentwicklung
kandidiert
hatte. Einstimmig gewählt
wurden Ingeborg Hübscher
(Frauen und Ältere), Richard Schmid (Breitensport), Thorsten Rosowski
(Sportentwicklung)
und
Heinrich Grotheer (Finanzen). Seit Donnerstag hat
der SSB zudem zwei neue
Ehrenmitglieder: den ehemaligen Vorsitzenden Heino Brackhahn und das
langjährige Vorstandsmitglied Gudrun Wiemer.
tenhoff, der wiederum
Sturm bezwungen hatte,
schien Kügel bereits auf Titelkurs zu liegen. Doch fast
sensationell handelte er
sich in Runde zehn eine
Lieferten sich ein spannendes Finale: Tobias Sturm (links) bezwang
Tobias Kügel und kürte sich zum Stadtmeister.
FOTO: HELMUTH RIEWE
Niederlage gegen Frank
Schröder ein, der durch den
Erfolg am Ende mit 6,5
Punkten auf Rang sechs
landete. Nach ihren Erfolgen in der Schlussrunde am
Donnerstag hatten die beiden Spitzenreiter Sturm
und Kügel somit jeweils 9,5
Punkte auf ihrem Konto, gefolgt von Klattenhoff (8,5)
sowie Ralf Wahrenberg und
Thorsten Meyer (je 7). In
der abschließenden Doppelrunde mit Bedenkzeiten
von jeweils 15 Minuten gewann Sturm beide Partien.
Beste Frau im Feld wurde
Andrea Wenke mit fünf
Punkten auf Gesamtrang
14, dahinter folgte die
punktgleiche Ulrike Schlüter auf Platz 15.
ser Alexander Grote spielt
seit dieser Saison in Vechta.
Star der Mannschaft ist
aber der Trainer. Der langjährige Bundesliga-Profiund Trainer Pat Elzie führte
Rasta I in zwei Jahren direkt
von der ProB in die Bundesliga. Seit Sommer coacht er
die Rasta-Reserve.
Von Weyhe
steigt auf
dn DELMENHORST. Der Delmenhorster Wilhelm von
Weyhe ist mit dem Wassersport-Verein Hemelingen
überraschend in die 1. Segel-Bundesliga aufgestiegen. Von Weyhes Team landete im abschließenden
Zweitliga-Rennen am Bodensee auf Platz zwei, sicherte sich Rang eins in der
Gesamtwertung und damit
den Aufstieg in die Eliteklasse. „Wir müssen in Sachen Trainingsmöglichkeiten noch eine Schippe
drauflegen, aber dann sind
wir gewappnet für die 1. Liga“, sagte von Weyhe, der
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Jan Seekamp, Jens Tschenscher und Sören Hadeler
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SEITE 36
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SEITE 38
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
Du bist nicht mehr da,
wo Du warst,
aber Du bist überall,
wo wir sind.
Am 7. Oktober 2014 verstarb im Alter von
76 Jahren unser Kamerad und ehemaliger
Ortsbrandmeister
Für die herzliche Anteilnahme und das letzte Geleit
beim Heimgang unserer lieben Mutter
Hauptbrandmeister
Erika Dahnken
Ernst Moravec
† 2. 9. 2014
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen.
Ursula Kreuzer
geb. Cieslinski
* 10. 11. 1928 † 5. 9. 2014
Hans-Jürgen und Margret
Der Verstorbene war viele Jahre aktives Mitglied der Freiwilligen
Feuerwehr Delmenhorst-Stadt.
Wir haben ihn als einen freundlichen, engagierten Kameraden
und Wehrführer kennen und schätzen gelernt.
Sein Tod hat uns alle bestürzt.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Delmenhorst, im Oktober 2014
Die Kameradinnen und Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst-Stadt
sagen wir allen Verwandten, Nachbarn,
Freunden und Bekannten sowie Herrn Pastor Frerichs
für seine tröstenden Worte und Begleitung unseren
aufrichtigen Dank.
Herzlichen Dank
sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten.
Die so zahlreichen Beileidsbekundungen in Wort und
Schrift gaben uns Trost und Kraft.
Die Kinder
“JUPP“ SCHILL
Du bist nicht mehr da, wo du warst –
aber du wirst immer bei uns sein.
1929 - 2014
Danke!
Rositha Ungar
geb. 28. 5. 1941
Es war sehr trostreich, so viel
gest. 30. 9. 2014
S TAT T K A R T E N
Dankeschön zur Anteilnahme
Anteilnahme beim Heimgang
Herzlichen Dank an alle Verwandten, Freunde, Bekannten,
Kollegen, Nachbarn sowie Patienten, die an unserer Trauer
Anteil genommen und mit uns mitgefühlt haben.
unseres lieben Vaters zu erfahren.
Die Kinder
Hans Bachmann
† 28. 9. 2014
Dr. Benedict Ungar mit Familie
Delmenhorst, im Oktober 2014
Von ganzem Herzen danken wir allen,
die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten
und ihre Anteilnahme durch tröstende Worte,
liebevolle Briefe oder eine stille Umarmung
so rührend zum Ausdruck brachten.
Delmenhorst, im Oktober 2014
DANKSAGUNG
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Delmenhorst, im Oktober 2014
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24. OKTOBER, 18 UHR
Vernissage „NARREN, GECKEN UND BAGALUTEN“
im Foyer des Kleinen Hauses und Modenschau der
Modedesignerin Silke Albers
Parkplatz auf dem Hof
Übersicht behalten! Unsere vielen Abonnenten wissen, dass sie
sich auf „Ihre“ Tageszeitung,
das Delmenhorster Kreisblatt,
verlassen können.
25. OKTOBER, 20 UHR
Emanuel & Band in der neuen Mensa des
Max-Planck Gymnasiums in Delmenhorst.
Ernestine Gutt
geb. Tetzlaff
* 15. 7. 1914
† 4. 8. 2014
Für die große, uns entgegengebrachte Anteilnahme am Heimgang
unserer geliebten Oma möchten wir uns recht herzlich bedanken.
DANKE
• an die Nachbarn und Freunde des Voßwinkels für die Hilfsbereitschaft über all die Jahre sowie die große Anteilnahme
und den wunderschönen Blumenschmuck.
• an alle Verwandten, Freunde und Bekannten, die durch Wort
und Schrift ihre Anteilnahme ausdrückten.
• an Frau Kreyenborg, die jahrelang immer und unermüdlich für
Oma da war und ihr damit ermöglicht hat, so lange zu Hause
sein zu können.
• an Herrn Dr. med. Kempe und seinem Praxisteam für die
besonders gute ärztliche Betreuung und die unkomplizierte
Lösung aller anfallenden Probleme.
• den Dres. Klein und Buttron nebst Familien für die jahrelange Unterstützung durch ärztliches Können und der immerwährenden Hilfe mit Herz und Hand.
• an das Personal des „Haus am Park“ für die liebevolle und
würdige Pflege.
• den Ärzten und dem Personal der Station M 5 des Klinikums
Delmenhorst, die es trotz schwierigster Umstände geschafft
haben, dass Oma noch ihren 100. Geburtstag erleben und
feiern konnte.
• Frau Pastorin Klank für die ausnehmend schöne und würdige
Trauerbegleitung.
• dem Beerdigungsinstitut Freuer, welches wirklich alles ermöglicht hat, für die außergewöhnlich gute und kompetente
Betreuung.
Im Namen aller Angehörigen
Holger und Sabine Beinke geb. Gutt
D I E N R . 1 I N D ELMENHORST UND GANDERKESEE …
…hier kennt sich
keiner besser aus.
26. OKTOBER, 11 UHR
Das Trio Amabile mit der Matinée „Haydn Pur“ in
der neuen Mensa des Max-Planck Gymnasiums in
Delmenhorst.
TICKETS
Ab 15.10.
im Rathaus Delmenhorst (Kulturbüro),
Buchhandlung Jünemann in Delmenhorst,
oder beim Delmenhorster Kreisblatt.
Ticketpreis für ein Konzert
Ticketpreis für beide Konzerte
15€
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SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 39
DELMENHORSTER KREISBLATT
Wenn ihr mich sucht,
dann sucht in euren Herzen.
Wenn ihr mich dort findet,
dann lebe ich weiter.
Antoine de Saint-Exupéry
Du hast uns geliebt, Du warst unser Leben,
in Freud und Leid, in Gemeinsamkeit.
Du hast uns umsorgt, hast immer alles gegeben.
Deine fleißigen Hände waren immer bereit.
Nun ruhe in Frieden, wenn unser Herz auch weint.
Meine liebe Frau, unsere geliebte Mutter, Oma und Uroma
Lars Meinlschmidt
* 22. 7. 2003
Ernestine Otte
† 8. 9. 2014
geb. Kampen
* 14. Februar 1935
† 13. Oktober 2014
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren,
aber es ist tröstlich zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung
ihm entgegengebracht wurde.
ist für immer von uns gegangen.
Sie war der Mittelpunkt unserer Familie.
Herzlichen Dank sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten,
die gemeinsam mit uns Abschied nahmen und ihre Anteilnahme auf so liebevolle und
vielfältige Weise durch Worte, Karten, Blumen, Zuwendungen und Spenden zum
Ausdruck brachten.
Besondere Anerkennung und Lob gelten Ariane, Joel, Lars-Philipp, Vivien und Jasmin
als beste Freunde und allen Helfern der wunderschönen Sargbemalung.
Bedanken möchten wir uns vor allem bei dem Pflegepersonal des ambulanten Kinderpflegedienstes Filius GmbH, Oldenburg, für die liebevolle Pflege und Fürsorge
sowie bei Herrn Dr. Matthias Senner mit Praxisteam und Frau Dr. Eva Hoppe für die
kompetente palliativmedizinische Unterstützung.
Ein besonderer Dank gilt dem ambulanten Kinderhospizdienst Oldenburg für die
Begleitung zu Hause sowie dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke und dem
Kinderhospiz Bethel in Bielefeld für erholsame Aufenthalte und liebevolle Betreuung.
Abschließend danken wir auch der Physiotherapeutin Frau Nadja Wedler, der Grundschule Schierbrok, Herrn Pastor Dreyer für seine einfühlsamen Worte sowie dem
Beerdigungsinstitut Backhus für einen würdevollen Abschied.
Ulf und Kerstin Meinlschmidt
Rethorn, im Oktober 2014
In Liebe und Dankbarkeit
Dein Helmut
Ria und Hans Hermann
Alfred und Karin
Hartmut und Sabine
Heiko
und alle Enkel und Urenkel
27777 Nutzhorn, Nutzhorner Landstraße 90
Die Beerdigung fand im Familienkreis statt.
Beerdigungsinstitut Freuer.
Tag für Tag
Wir trauern um unseren lieben Vater, Großvater und
Urgroßvater
Bewegt nehmen wir Abschied von unserer
lieben, langjährigen Kollegin
Anneliese Hanisch
geb. Segelken
Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
Anneliese,
bei unseren jährlichen Treffen wirst du immer bei uns sein.
Ursel, Heidi,
Christel, Ilse,
Gisela, Christiane,
Karin und Elke
Delmenhorst, im Oktober 2014
Gekämpft und doch verloren....,
dabei ha�est du noch so viele Pläne.
Nicht unerwartet und doch so plö�lich
musstest du gehen.
Dein Wissen und guter Rat
sind verloren und unerse�bar.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied.
Fri� "Fidi" Bleckwehl
* 23. 4. 1937
† 16. 10. 2014
Thomas und Marina mit Jessica
Frank
Martina und Meinhard mit Vanessa und Jasmina
Waltraud und Wilfried
Familie Herbert Bleckwehl
In Trauer nehmen wir Abschied von unserem
ehemaligen leitenden Mitarbeiter und Freund
Die Trauerfeier findet am Mi�woch, dem
22. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in der
Friedhofskapelle zu Ganderkesee sta�.
Heinz Mätzig
Von Beileidsbekundungen am Grab bi�en
wir abzusehen.
† 10. 10. 2014
Unserem verdienstvollen Werkmeister
werden wir ein ehrendes Andenken bewahren.
Mitarbeiter und Inhaber der
DELMENHORSTER KORK-FABRIK
ARTHUR LINCK
Familie Linck und Familie Schwerdt
Die Beisetzung hat in aller Stille stattgefunden.
verst. 24. 9. 2014
Bremervörde
Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis auf
dem evangelischen Friedhof an der Wildeshauser Straße
in Delmenhorst stattgefunden.
In stillem Gedenken
Utz Ullerich, Johannes, Julika, Olivia und Paulina
Anstatt eventuell angedachter Blumen bitten wir um eine
Spende für das Hospiz zwischen Elbe und Weser in
Bremervörde unter dem Kennwort „Heinz Ullerich“,
IBAN DE54 2415 1235 0075 1690 11, Spk Row-Brv.
Traueranschrift: Utz Ullerich, Friedrichsdorf 52 B am Kanal,
D-27442 Gnarrenburg/OT Langenhausen
Wir werden immer an dich denken.
27777 Ganderkesee, Vosteen 84 a
* 31. 5. 1927
Heinz Ullerich
geb. 11. 2. 1925
Berlin
Mit Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod unseres
geschätzten Tennisfreundes
Heinz Ullerich
aufgenommen.
Seinem Sohn und der Familie gilt unsere tiefe Anteilnahme.
Wir werden uns stets seiner erinnern und ihm ein ehrendes
Angedenken bewahren.
In stiller Trauer
Die Tennis-Senioren des
TC Blau-Weiss Delmenhorst
Wir sind traurig!
. . . denn es geschehen Dinge,
die wir nicht begreifen,
und wir stehen machtlos
und stumm daneben.
Heinz Strohmeier
* 14. 9. 1938
† 14. 10. 2014
In Liebe und Dankbarkeit
Mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa,
Bruder, Schwager und Onkel
Hans (Charly) Glahe
* 8. 4. 1940
† 12. 10. 2014
hat uns am Sonntag für immer verlassen.
Erika Strohmeier
Jens und Petra
Ralf und Britta mit Justin
und alle Angehörigen
Eutiner Straße 40, 27777 Ganderkesee
Wir werden im engsten Familienkreis Abschied nehmen.
Betreuung durch NOVIS Delmenhorst, Oldenburger Straße 187.
In Liebe und Dankbarkeit
Renate Glahe
1933 - 2014
durch ihre Anteilnahme zu trösten versuchten, sagen
wir hierdurch unseren herzlichen Dank.
Sabine und Hartmut
mit Lilly
und alle Angehörigen
Bestattungshaus Ullmann, Berliner Straße 133.
u
d
lu
b
Angela Dziemba
Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem langjährigen
Vereinskameraden, Ehrenmitglied und Ehrenvorstand des
Judoclubs BUSHIDO Delmenhorst e. V.
Wir trauern mit seiner Familie um einen liebenswerten
Menschen.
o - C
BUSHIDO
DE
Im Namen aller Angehörigen
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet
am Freitag, dem 24. Oktober 2014, um 11.00 Uhr auf dem
Friedhof Bungerhof statt.
Norbert Beinlich
L
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Werner Dziemba
M
S
Cornelia und Jürgen
J
Allen, die uns in unserem Schmerz beim Heimgang
unseres lieben Entschlafenen
ENHO
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Delmenhorst, im Oktober 2014
Bremen, im Oktober 2014
Deine Vereinskameraden
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SEITE 40
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
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Wochenende
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
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1
DELMENHORSTER KREISBLATT
IM GESPRÄCH
„Ist das schon Mitleid?“
Farin Urlaub (50) möchte nicht als zwangswitziger alter Mann durch die Welt gehen
Seit mehr als dreißig Jahren prägt Farin Urlaub
mit seiner Band „Die
Ärzte“ und auf Solopfaden die deutsche Musikbranche.
VON SARAH ENGEL
BERLIN. Im Interview erzählt der Musiker von seinen Sprintqualitäten bei
Angst, seinem ungetrübten
Optimismus und warum er
auf die Reife im Alter wartet.
Farin, der
Kabarettist
Horst Evers hat gesagt, jemand, der Berlin gut
kennt, sollte der neue Bürgermeister der Hauptstadt
werden, und hat Sie als
Kandidaten
vorgeschlagen. Haben Sie Lust, für
das Amt zu kandidieren?
(lacht laut) Um Himmels
willen. Horst Evers ist ein
lustiger Kollege. Ich habe
ihn vor Kurzem erst live gesehen und mag ihn sehr
gerne. Deswegen traut er
sich wahrscheinlich, so etwas zu sagen. Aber um
Himmels willen! Politik – es
gibt nichts, was mir ferner
läge.
Näher scheint Ihnen eher
der fiktive Tod zu liegen.
Im Video zu Ihrer neuen
Single „Herz? Verloren“
sterben Sie am Ende. Ich
habe mitgezählt: Das ist
inzwischen das neunte
Mal. Was ist so schön am
Video-Tod?
Ich habe keine Ahnung.
Der Regisseur Norbert
Heitker ist eigentlich ein
guter Freund von mir. Aber
irgendetwas hat er mit mir
am Laufen. Er sagt es mir
nicht ins Gesicht, aber er
lässt es mich in seinen Videos spüren.
Und da wehren Sie sich
nicht?
Ach nö. Wenn Norbert sagt,
spring hier rein in die Batteriesäure, dann springe
ich da rein. Er ist der Regisseur – ich muss machen,
was er sagt.
In „Herz? Verloren“ singen
Sie von Polyamorie. Sind
Sie schon mal in zwei, drei
Frauen gleichzeitig verliebt gewesen?
Ja. In meiner Pubertät sogar in noch viel mehr. Aber
irgendwann hat sich dann
das Dunkel in meinem
Kopf gelichtet. Heute ist es
nicht
mehr
ganz
so
schlimm.
Verlieren Männer wirklich
leichter ihr Herz?
So behauptet es jedenfalls
die Wissenschaft. Ich weiß
nicht wirklich, wie man das
messen soll. Die Probanden bekommen Bilder gezeigt, und es wird der Puls,
die
Pupillenerweiterung
und die Leitfähigkeit der
Haut gemessen. Dann behauptet die Wissenschaft:
Ah, das ist ein Symptom für
Verliebtsein. Wir Männer
sind offenbar ziemlich
stumpf.
WASSERSTOFFBLONDES HAAR UND DEN PUNKROCK IM BLUT
Farin Urlaub wird am 27. Oktober 1963 als Jan Vetter in
Berlin geboren. Während eines Ausflugs nach London
kommt er als Schüler Ende
der 70er-Jahre zum ersten
Mal mit dem Punkrock in Berührung. Fortan färbt er sich
seine Haare wasserstoffblond und macht Musik.
1980 lernt er in der Berliner
Rockdiskothek
Ballhaus
Es gibt also einen wissenschaftlichen Beweis für die
These Ihres Titels?
Selbstverständlich. Ich singe doch nicht einfach haltlos irgendwelchen Blödsinn
(lacht).
Viele Ihrer Lieder sollen
unterwegs entstehen. Wo
ist die aktuelle Single entstanden?
Ungefähr die Hälfte meiner
Lieder entsteht auf Reisen.
„Herz? Verloren“ ist letzten
Endes in Spanien entstanden. Aber die erste Zeile
des Refrains fiel mir ein, als
ich den Dschungel sah.
Keine Ahnung, wo sie herkam. Ich habe mich nicht
plötzlich in Bäume verliebt.
Ich stieg aus einem Auto
aus – ich weiß tatsächlich
noch Jahre später, wann
mir wo welche Zeilen eingefallen sind – und hatte
auf einmal die Zeile im
Kopf „Ich bin schon wieder
dabei, mein Herz zu verlieren“.
Wie lange braucht denn
ein Lied, um zu entstehen?
Das längste Lied, an dem
ich immer wieder versucht
habe weiterzukommen, an
dem ich ununterbrochen
gearbeitet habe, hat etwa
eineinhalb Jahre gedauert.
Das war eine Ballade von
„Die Ärzte“.
Es heißt, dass Sie bereits
mehr als 100 Länder besucht haben. Wie viele
sind es denn genau?
Ach, wenn ich das jetzt sage, dann gibt es wieder
Leute, die denken, dass ich
damit angebe. Ich lebe
eben ein sehr untypisches
und zum Teil sehr privilegiertes Leben, und ich
möchte jetzt wirklich nicht
damit angeben. Also, ich
habe schon wirklich viele
Länder gesehen, aber noch
lange nicht alle.
2011 sollen es 117 Länder
gewesen sein, habe ich jedenfalls gelesen.
Das war einmal. Jetzt sind
es noch ein paar mehr
(lacht).
Gibt es ein Traumland, das
sie unbedingt noch sehen
wollen?
Das ist bei
mir anders.
Traumländer
gibt es
nicht.
Ich
mö-
Spandau den Schlagzeuger
Dirk Felsenheimer (Bela B.)
kennen, mit dem er „Die Ärzte“ gründet. Seinen Künstlernamen verpasst er sich aufgrund seiner großen Leidenschaft zum Reisen („Fahr in
Urlaub“). Um seine ganze
Energie in die Band zu stecken, schmeißt Urlaub sein
Studium der Archäologie und
fährt mit „Die Ärzte“ erste Er-
folge ein. 1988 trennt sich
die Band, und ihre Mitglieder
widmen sich anderen Projekten. Gemeinsam mit Bela B.
und dem neuen Bandmitglied
Rodrigo González kommt es
1993 zum Comeback der
Band. Neben „Die Ärzte“ ist
Farin Urlaub seit 2001 auch
als Solokünstler unterwegs.
Am 17. Oktober ist die vierte
Platte „Faszination Welt-
chte die ganze Welt besuchen. Und in Westafrika
beispielsweise hat mir das,
was ich bislang gesehen habe, wirklich gut gefallen.
Aber im Augenblick ist es
nicht so eine gute Idee,
dorthin zu fahren. Leider,
leider, leider. Ich hoffe mal,
dass das nicht noch viel
schlimmer wird. Sobald das
irgendwie geht, würde ich
da gerne wieder hinfahren.
denn jetzt noch draufpacken?
Was hat Sie an Westafrika
so fasziniert?
Das ist sehr vielfältig. Einerseits die unterschiedlichen Kulturen. Die Menschen – da habe ich bislang
nur tolle Sachen erlebt –
oder fast nur. Andererseits
gibt es auch Lehmarchitektur, die mich sehr fasziniert. Die Natur ist wunderschön und vielfältig. Eine
sehr, sehr, sehr interessante
Gegend.
Was heißt „fast nur“? Sind
Sie schon mal überfallen
worden?
Ja, es passiert gelegentlich,
dass Leute versuchen, mich
zu überfallen. Aber zum
Glück nicht sehr häufig mit
Erfolg.
Sie haben also eine Strategie, wie Sie sich wehren?
Nö, ich renne dann einfach
weg. Wenn ich Angst habe,
bin ich unfassbar schnell.
Ich habe echt lange Beine,
und da geht einiges. Usain
Bolt und ich können uns da
echt tief in die Augen blicken (lacht).
Nach sechs Jahren bringen
Sie nun wieder mit dem
Racing Team ein Album
heraus – warum brauchen
Sie den Alleingang?
Ich schreibe viel zu viele
Lieder. Eigentlich müsste
ich noch eine dritte Karriere anfangen, um alle Songs
abzuarbeiten, die bei mir
zu Hause rumliegen. Das
ist wirklich schon krankhaft. Mir fällt ständig irgendetwas ein, und dann
denke ich immer: Oh
nein, wo soll ich das
Sie sind mehr als 30 Jahren
mit „Die Ärzte“ unterwegs,
in wenigen Tagen werden
Sie 51 Jahre alt. Auf ihrer
Homepage schrieb kürzlich ein Fan: „Sie haben
sich echt gut gehalten“.
Das ist so das Allerallerschlimmste, was man jemandem schreiben kann
(lacht). Mit so was muss ich
mich dann rumschlagen.
Deswegen habe ich das direkt auf meiner Homepage
veröffentlicht. Im Englischen sagt man so schön: A
backhanded compliment.
Ein tödliches Kompliment.
Es klingt nett, aber es ist so
erniedrigend.
Hat das Alter eine Bedeutung für Sie?
raum“ des „Farin Urlaub Racing Teams“ erschienen. Der
Sänger ist Vegetarier, Nichtraucher und trinkt keinen Alkohol. Er engagiert sich politisch und unterstützt als Mitglied Greenpeace sowie andere wohltätige Projekte. Seine Reisen hält Farin Urlaub
mit der Kamera fest – diese
Fotos veröffentlicht er in zwei
Bildbänden.
Ich denke immer, dass ich
mich langsam so richtig alt
fühlen müsste. Aber das
lässt auf sich warten. Ich
werde langsam nervös.
Warum?
Weil ich mich langsam mal
reifer fühlen müsste. Das
Alter ist mir nicht so wichtig. Aber die Reife – wo
bleibt sie? Verdammt!
Aber es ist doch schön,
dass Sie immer noch den
Schalk im Nacken haben.
Ja, aber zwischen Schalk im
Nacken und infantil ist
manchmal schon so ein
schmaler Grat. Und als
zwangswitziger alter Mann
möchte ich jetzt auch nicht
durch die Welt gehen.
Wobei das bei Ihren Fans
gut ankommt.
Ich frage
mich aber auch, ob das
nicht langsam Mitleid ist.
So nach dem Motto: Ach
guck mal, der arme Alte.
Sie machen in Ihren Liedern sowie auf der Bühne
einen sehr positiven Eindruck. Sind Sie ein Optimist?
Oh ja, das ist ganz schlimm
bei mir (lacht). Wenn sich
ein Bekannter ein Bein gebrochen hat, sage ich: Hey,
sei froh, dass du dir nur
das Bein gebrochen hast!
Mein Glas ist wirklich ständig halb voll oder ganz
voll. Ich glaube auch immer, dass am Ende des Tages alles noch gut ausgeht.
Damit gehe ich den anderen richtig auf den Zeiger.
Es gibt leider Leute, die es
sehr genießen, misanthrop
unterwegs zu sein. Ich versuche ihnen dann zu zeigen, dass trotzdem alles
schön ist.
In der Plattenindustrie
sieht es hingegen oft nicht
so schön aus, weil die Verkäufe immer weniger werden. Sie vertreiben Ihre
Musik unter einem eigenen Label. Was ist besser,
Platten oder MP3s zu verkaufen?
Selbstverständlich
eine
Platte. MP3 ist aus ökologischen Gründen ganz wunderbar. Das klingt jetzt, als
wäre ich mein eigener
Großvater, aber mir tun so
ein bisschen die Leute leid,
die die Langspielplatte
nicht mehr in ihrer Hochzeit erlebt haben. Das
Gefühl, in einen Plattenladen zu gehen, alleine diese riesigen
Erdölscheiben, die du
hin und her wälzt, bis
du die richtige gefunden hast. Du musstest
die ganze Zeit zuhören,
um im richtigen Moment die Nadel wieder
hochzunehmen und umzudrehen. Das war einfach schön. Die Aufmerksamkeitsspanne von einem typischen 90-sekündigen Youtube-Clip hätte uns
damals sehr unterfordert.
Das ist heute leider anders.
Musik ist degradiert zum
Werbehintergrundgeräusch. So weit ist es mit
Musik gekommen, das finde ich schade.
Aber Sie sind doch Optimist. Haben Sie nicht eine
Idee, diese Kurzlebigkeit
zu überwinden?
Ja, ich heule dann einfach
ein bisschen mehr. Das
gleicht den ganzen Optimismus am Ende des Tages
wieder aus.
FOTO: OLAF HEINE
IM
I M NETZ
NETZ
SEITE
SEITE 242
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
DELMENHORSTER KREISBLATT
„Kochbücher müssen menscheln“
Wir haben uns mit ihm
über die boomende Foodblogger-Szene, aktuelle Ernährungstrends und sein
neues Buch „Auf die Hand“
unterhalten.
Herr Paul, Sie sind einer
der bekanntes deutschen
Foodblogger. Was zeichnet
„Nutri Culinary“ im Vergleich zu vielen anderen,
oft rezeptlastigen Blogs
aus?
Ich versuche alle Aspekte
der Kulinarik zu erfassen,
und Rezepte gibt es bei mir
tatsächlich nur selten,
stattdessen schreibe ich
eher über Kulinarik in Film,
Kunst und Literatur, ich rezensiere Bücher und bespreche sogar Bands in
meiner Rubrik Küchenmusik. Herzstücke sind meine
Reiseberichte, dazu komme
ich aber, wie wir alle, viel zu
selten (lacht).
Im Gegensatz zu vielen
Hobbyköchen haben Sie
das kulinarische Handwerk von der Pike auf gelernt. Wie beurteilen Sie
die
Foodblog-Bewegung
als Profi? Eine Bereicherung? Wo geht die Zukunft
hin?
Wann und warum fassten
Sie den Entschluss, nicht
mehr selbst Gäste im Restaurant zu bekochen, sondern zukünftig über Essen
und
Gastronomie
zu
schreiben, Restaurants zu
testen und Rezepte für eigene Bücher zu entwickeln?
RANDSTÄTTER VER
VON STEFANIE HIEKMANN
Es gibt für eine Gesellschaft
wenig Besseres als Menschen, die sich für Ernährung interessieren, sich
über die Kulinarik austauschen, Kochen und Essen
ist Kultur, und darum freue
ich mich über die wachsende Gemeinde von Genussbloggern und Gleichgesinnten, das hat ja bisweilen sogar einen politischen
Aspekt, wenn beispielsweise auch Missstände aufgezeigt werden. Eine Gefahr
ist dabei, im eigenen Saft
zu schmoren, man ist doch
(noch) sehr unter sich. Ein
weiterer Aspekt ist die zunehmende Professionalisierung von Foodblogs, das
führt bisweilen schon zur
Entwertung der Arbeit von
ausgebildeten Köchen und
Fotografen. Zeitschriften,
Magazine und PR-Agenturen arbeiten immer öfter
mit unbezahlten Inhalten
aus Blogs, für die sie früher
Profis engagiert haben. Ich
bin da aber sorglos, das ruckelt sich zurecht, und sehr
lange werden die Foodblogger auch nicht mehr
unbezahlt liefern wollen,
denn auch Bloggen ist
am Ende des Tages und
wenn man es gut macht Arbeit.
FOTOS: DANIELA HAU
G/B
Es gibt Stimmen, die sagen, Stevan Paul sei der
deutsche Foodblogger.
Zumindest ist er einer
der bekanntesten Blogger
der kulinarischen Szene
und obendrein auch einer der spannendsten.
Denn der Hanseat ist
nicht nur gelernter Koch
mit jahrelanger Erfahrung in der Sternegastronomie und Restaurantkritiker, sondern auch
Journalist und erfolgreicher Kochbuchautor.
LAG, SCREENSHOT
Stevan Paul über die Foodblog-Szene, Ernährungstrends und sein neues Buch
Ich habe Ende der Achtzigerjahre bis Mitte der
Neunzigerjahre als Koch in
der Sternegastronomie gearbeitet, eine Zeit mit 16Stunden-Tagen und Sechstagewoche, ständig unter
Druck im meist testosterongebeutelten
Verband
von Jungköchen, dazu die
glühende Hitze, die Arbeit
ist körperlich unfassbar fordernd. Ich bin dann raus,
habe über eine Festanstellung in der essen & trinken-Redaktion meine heutige Berufswelt kennengelernt und begonnen, als
Quereinsteiger im Journalismus zu arbeiten. Dabei
half es mir immer, dass ich
mein Sujet, das Kochen
und Genießen, von der Pike
auf gelernt habe. Man muss
nicht Oper singen können,
um über Oper zu schreiben, es hilft aber.
Ihr neuestes Buch „Auf die
Hand“ ist kein klassisches
Kochbuch.
Sie
reisen
durch die Welt, entdecken
unterschiedlichstes Streetfood, berichten von den
Menschen und erzählen
die Geschichten dahinter.
Passend dazu gibt es die
Rezepte. Welches ist Ihr
Streetfood-Liebling
und
warum?
Das vietnamesische Bánhmì-Sandwich hat es mir
ganz besonders angetan,
ein knuspriges Baguette
mit scharf geröstetem, würzigen Fleisch, viel knackfrischem Gemüse, Chillies
und Kräutern serviert, das
könnte ich jeden Tag essen.
Super gesund auch, und
STEAK-BAGUETTE
ZUTATEN
für 4 Baguettes
Für die Dijonsenf-Mayonnaise:
1 TL Dijonsenf
1 TL körniger Senf
3 EL Mayonnaise
2 EL Joghurt
Spritzer Estragonessig
(wahlweise Weißweinessig)
Salz
Prise Zucker
Für die Portweinzwiebeln:
1–2 rote Zwiebeln
40 g Butter
1 Zweig Thymian
1 Zweig Majoran
30 g brauner Zucker
100 ml roter Portwein
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Spritzer Rotweinessig
Für die Steak-Baguettes:
4 B aguettebrötchen
2 Rindersteaks
(Entrecote oder Rumpsteak)
à 200 g
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
3 EL Olivenöl
Salz
1–2 Flaschentomaten
4 S alatblätter
Fleischeslust pur: butterzartes,
medium gebratenes Entrecote mit
geschmorten Portweinzwiebeln,
gebratenen Tomaten und Dijonsenf-Mayonnaise. Die Franzosen
haben es einfach drauf!
ZUBEREITUNGSZEIT
Mayonnaise 5 Minuten
Zwiebeln 10 Minuten
Baguettes 15 Minuten
ZUBEREITUNG
Für die Dijonsenf-Mayonnaise den
Dijonsenf mit grobem Senf, Mayonnaise und Joghurt glatt rühren,
mit Essig, Salz und Zucker würzen.
Für die Portweinzwiebeln: Zwiebeln
in Spalten schneiden, Butter in einer
Pfanne schmelzen, die Zwiebelspalten darin glasig dünsten. Thymian
und Majoran hacken und unterrühren. Den braunen Zucker in einem
Topf mit zwei EL Wasser aufkochen
und goldgelb karamellisieren lassen.
Mit Portwein ablöschen und offen
auf die Hälfte einkochen. Zwiebeln
zugeben und offen einkochen, bis
die Flüssigkeit fast verdampft ist.
Mit Salz, Pfeffer und Rotweinessig
abschmecken. Warm stellen.
Für die Steak-Baguettes: Baguettebrötchen auf ein Gitter legen und in
den 50 Grad warmen Ofen schieben.
Die zimmertemperierten Steaks mit
Pfeffer würzen und in einer Pfanne
mit heißem Öl 1,5 Minuten braten,
umdrehen und noch mal 1,5 Minuten braten (siehe Tipp). Steaks herausnehmen und auf einem Teller im
Ofen warm halten. Tomaten in Streifen schneiden und im Steakfett kurz
und scharf von beiden Seiten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Baguettes aus dem Ofen nehmen und
längs aufschneiden, die Böden mit
Dijonsenf-Mayonnaise bestreichen,
mit Salatblättern und Tomatenscheiben belegen. Steaks in dicke Streifen
schneiden und die Baguettes damit
belegen. Mit den Zwiebeln toppen,
Deckel drauf und genießen.
TIPP
Wer sein Fleisch nicht medium rare
gebraten haben will, verlängert die
Bratzeit auf 2 Minuten (medium)
oder sogar 3 bis 4 Minuten pro Seite,
dann ist das Fleisch fast durchgebraten.
VARIANTE
Knoblauch! Je ½ Zehe verfeinert,
fein gewürfelt, sowohl die Senfmayonnaise als auch die Portweinzwiebeln.
damit steht es stellvertretend für die neue Lust am
„Auf die Hand-Essen“,
denn Fast Food ist heute
Good Food, handwerklich
hergestellt, aus besten,
häufig regionalen Produkten.
Welches war die größte
Überraschung oder Ihre
wichtigste Erkenntnis bei
der Streetfood-Recherche?
Die Macher der neuen
Streetfood-Generation haben mich nicht nur in ihre
Garküchen und Foodtrucks
eingeladen und ihre Rezepte verraten, sondern mir
auch ihre Lebensgeschichten erzählt. Und das sind
allesamt meist Quereinsteiger mit bemerkenswerten
Lebensläufen. Der Mann,
der das Bánh mì nach
Deutschland brachte, war
beispielsweise zuvor Arzt
an der Charité in Berlin.
Ein ehemaliger PR-Manager, der vier Sprachen fließend spricht, unter anderem Mandarin-Chinesisch,
verkauft heute mit Leidenschaft taiwanesisches Fingerfood.
Es gibt Gerüchte, dass Sie
selbst mehrere Hundert,
man munkelt sogar Tausend Koch- und Backbücher besitzen. Was macht
ein gutes Kochbuch heute
auch vor dem Hintergrund
des Internets und den diversen Foodblogs aus?
Ein gutes Kochbuch sollte
mit Sorgfalt geschrieben
und gestaltet sein, eine gewisse Opulenz schätze ich
sehr, dazu gehören auch
Ausstattung und Haptik.
Das wäre der Wettbewerbsvorteil gegenüber Apps, EBooks und seelenlosen
Kochportalen im Netz. Und
ein Kochbuch sollte heute
mehr sein als eine reine Rezeptsammlung. Kochbücher
müssen Geschichten erzählen, es muss menscheln.
Diese Mischung ist mir
selbst jetzt erstmals mit
„Auf die Hand“ gelungen.
Dabei ist nicht unbedingt
der fertig angerichtete Teller
das Spannendste, sondern
der Weg dahin. Ich denke,
das ist die Zukunft: Bücher
für Couch und Küche gleichermaßen.
Das
Zeitschriftenregal
erfährt momentan einen regelrechten Boom
an vegetarischen oder
veganen
Neuerscheinungen. Restaurants in
Großstädten
wenden
sich konkret mit fleischund fischfreier Küche an
ihre Kunden. Tendenz
steigend. Wie schätzen
Sie den Trend ein: Wird
die Veggie-Welle halten
und langfristige Veränderungen im Ess- und
Ernährungsverhalten
der Menschen verursachen?
Ich hoffe. Vegetarismus ist
ein Gebot unserer Zeit, wir
werden es uns nicht mehr
leisten können, in diesem
Ausmaß täglich Fleisch zu
essen, wir zahlen jetzt
schon einen hohen Preis
dafür, und ich meine nicht
Geld – es muss ein Ende
haben mit Massentierhaltung und Fleischskandalen.
Das gelingt nur, wenn wir
eine vielfältige vegetarische
Genussküche nicht nur
kennen, sondern auch kochen können. Ich finde es
aber auch bemerkenswert,
dass mit dem vegetarischen
Boom zeitgleich der Edelfleisch-Trend begann. Weniger, aber wertiger, das
wäre der Weg.
IM
I M LEBEN
LEBEN
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
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3
DELMENHORSTER KREISBLATT
100 Jahre ist es her, dass
der Büstenhalter patentiert wurde. In Frankfurt
widmet sich die Ausstellung „Body Talks“ diesem
Stück Zeitgeschichte.
VON CHRISTIAN HUTHER
Mary Phelps Jacob hatte
sich lange genug geärgert.
Sie war Frauenrechtlerin,
kam aber aus gutem Haus
in New York und kostete
das gesellschaftliche Leben
in vollen Zügen aus, bis hin
zu Affären, Drogen und wilden Partys. Ihrem schillernden Leben verdanken die
Frauen eine befreiende und
die Männer eine sinnlich
betörende Erfindung: den
BH. Die 19-Jährige war
nämlich zu einem Ball eingeladen, sah ihre Garderobe durch und merkte wieder einmal, dass ihr Korsett
arg drückte und sich unter
jedem Kleid abzeichnete.
Kurzerhand schnitt sie
das Korsett unter der Brust
ab und verhüllte diese mit
zwei Taschentüchern und
vier Bändern – fertig war
der BH. Der betonte aber
nicht den Busen, sondern
bedeckte ihn züchtig. Am
Ballabend im Jahr 1910
heimste Jacob ein Kompliment nach dem anderen
von den Männern ein,
während sie den Frauen
viele Fragen beantworten
musste.
Doch es dauerte noch
vier Jahre, bis sie ihre Erfindung patentieren ließ. Jacob war nicht die Erste,
aber die Einzige, deren Produkt für große Nachfrage
sorgte. Zwischen 1887 und
1914 meldeten allein sieben Tüftler ihre BH-Patente
an – die Zeit war also reif
für das Ende des Korsetts.
Streng genommen nahm
Jacob nur etwas auf, das es
bereits vor 4400 Jahren im
antiken Griechenland gab.
Die minoischen Frauen auf
Kreta bedeckten schon um
2500 vor Christus ihre Brüste mit Tüchern.
So weit zurück geht aber
nicht das Frankfurter Museum für Kommunikation.
Es dokumentiert 100 Jahre
BH-Geschichte an 100 Korsetts, Büstenhaltern, Wonderbras und Bodys, ergänzt
von Werbematerialien, Fotos, Filmen und anderen
historischen Belegen. Kein
anderes Kleidungsstück, so
die These der Ausstellungsmacherinnen Julia Bastian
und Sandra Bieler, zeigt
derart prägnant den veränderten Umgang mit Körperlichkeit und Weiblichkeit. Die Geschichte des
BHs belegt also auch die
Rolle der Frau im Wandel
der Zeiten.
Diese zweigleisige Geschichte haben die Kuratorinnen in acht Kleiderschränke einer Frau verlegt,
die gut zum privaten Charakter dieses Wäschestücks
passen. So schlendert der
Betrachter von Schrank zu
Schrank und erfährt dabei
kurzweilig fast alles über
das menschliche Leben der
vergangenen 100 Jahre. Im
Kontrast zu dieser intimen
Betrachtungsweise steht in
der Raummitte ein großer
Kleiderständer. Er symboli-
Backfisch-Korsett
und Bikini-Atoll
Der BH wird 100 Jahre alt – in Frankfurt wird er gewürdigt
siert die öffentliche Wirkung von Kleidung und
bietet weitere Bilder und
Texte.
Freilich kommt man mit
der Wissenschaft nicht weiter, wie sich eingangs an Zitaten zeigt. Die ist sich
nicht einig, weshalb die
Frauen dauerhaft sichtbare
Brüste haben, während bei
allen anderen Säugern die
Brüste nur in der Stillzeit
deutlich bemerkbar sind.
Ohnehin waren die Forscher mehr als einmal hilflos gegenüber den Modediktaten. So verhalf das um
1900
aufkommende
Schnürmieder zu einer
schlanken Figur in Form einer S-Kurve. Die Männer
sollten ihre Ehefrauen locker mit beiden Händen
umfassen können, so die
gängige Vorstellung. Allerdings litten die Frauen dabei Höllenqualen ob der
straffen Schnürung. Für
junge Mädchen gab es das
Backfisch-Korsett,
für
Schwangere
das
Umstands-Korsett, für den
Abend zu Hause das nicht
ganz so enge FaulenzerKorsett.
Damals herrschte eine
seltsame Doppelmoral: Der
weibliche Körper wurde betont, aber Sex vor der Ehe
In den 1960er-Jahren zeigt
Werbung zunehmend Frauen in selbstbewussten Posen, wie auf der Anzeige
(oben) aus dem Jahre
1966. Um 1900 mussten
sich die gut situierten Damen aber noch in eng geschnürte Korsetts zwängen. Junge Mädchen wurden schon sehr früh an ihren „ersten BH“ herangeführt. Im Jahr 1910 posierten aber auch bereits
Models in knappen Zweiteilern für den neuen Bikini-Trend.
FOTOS: TRIUMPH
war verpönt. Da muss der
BH von den Frauen als Befreiung empfunden worden
sein, obwohl er seinem Namen nicht gerecht wurde.
Die dünnen Stoffe verhüllten nur den Busen, stützen
ihn aber nicht. Doch in den
20er-Jahren war ohnehin
der knabenhafte Typ mit
kurzen Haaren, gerader
Taille und flacher Brust gefragt.
Freilich hatte sich das
Wäschestück schon im Ersten Weltkrieg durchgesetzt,
so makaber das auch klingt.
Da die Frauen die harte
Männerarbeit in der Fabrik
und auf den Feldern übernehmen mussten, griffen
sie zum BH, der ihnen
mehr Luft zum Atmen ließ.
Überdies sparte der Umstieg vom Korsett auf den
BH allein in den USA rund
28 000 Tonnen Metall.
Später propagierten die
Nazis ein mütterliches
Frauenbild mit vorsichtig
betonter Brust, während
die US-Soldaten mit Pinup-Girls bei Laune gehalten wurden. Wie eng verknüpft Mode und Zeitgeschichte oft sind, zeigt sich
am Foto des ersten Bikinis
von 1946. Der wurde in Paris präsentiert, kurz nach
dem ersten US-Kernwaffentest auf dem pazifischen
Bikini-Atoll. Beides erschütterte die Welt, und
das erste Ereignis wurde
rasch zum Namensgeber
für den knappen Zweiteiler.
Ohnehin pflegte man damals im Alltag noch viele
militärische Ausdrücke und
bezeichnete einen spitz geformten Büstenhalter als
Raketen-BH oder sprach
gleich vom Atombusen. Für
die
Bikini-Vorführung
musste man jedoch eine
Revuetänzerin verpflichten,
da es keine „anständige“
Frau wagte, mit so wenig
Stoff vor die Kameras zu
treten. Um zu zeigen, wie
klein der Bikini war, zog ihn
die Tänzerin durch einen
Ehering – und gab damit
nebenbei einen deutlichen
moralischen Hinweis.
Doch in den 60er-Jahren
galt dieses Wäschestück als
Symbol
der
Unterdrückung. Zornige Frauen demonstrierten barbusig, was
heute die „Femen“-Bewegung wiederaufgreift. Und
1968, bei der Wahl zur
„Miss America“ in Atlantic
City, warfen Feministinnen
alle „Instrumente weiblicher Folter“ in den Müll,
vom Lockenwickler über
Stöckelschuhe,
Nylonstrümpfe, Make-up, Wischmops und Playboy-Hefte
bis zum BH. Der hat sich
freilich
längst
wieder
durchgesetzt als praktisches oder erotisch aufgeladenes Accessoire. Heute
werden in Deutschland
jährlich rund 45 Millionen
BHs verkauft, pro Frau 1,5
Exemplare. Und heute darf
der Mann auch mal ein
Stück davon sehen – die
Unterwäsche
wird
zur
Oberwäsche.
Frankfurt/Main, Museum
für Kommunikation: „Body Talks – 100 Jahre BH“.
Bis 15. Februar. Di.–Fr. 9–18,
Sa./So. 11–19 Uhr. Internet:
www.mfk-frankfurt.de
KIRCHE
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SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
STANDESAMTLICHE NACHRICHTEN
HOCHZEITEN
2. Oktober 2014:
Esther-Juliane Bruns und
Carlo Ulbrich, Seumeweg
9 B, 27753 Delmenhorst.
2. Oktober 2014:
Stephanie Julia Stapinski
und Jorit Wessels, Schönemoorer Straße 29, 27753
Delmenhorst.
2. Oktober 2014:
Sarah Spatz, Aumunder
Straße 17, 27751 Delmenhorst und Marcus Huntemann, Ziethenweg 10,
27755 Delmenhorst.
10. Oktober 2014:
Manuela Hayna und
Jan-Claas Christian
Schröder, Baumstr. 21 A,
27753 Delmenhorst.
GEBURTEN
14. September 2014:
Noah Jamal Becker (m),
Mariam Becker geb. Nyang
und Benjamin Thomas
Manfred Becker,Am
Ohlmoorgraben 6,
22415 Hamburg.
23. September 2014:
Raik Ole Finck (m), Nicole
Finck geb. van Anken und
Carsten Finck,
Großer Ort 2, 27243
Groß Ippener.
23. September 2014:
Max Hildermann (m),
Inna Hildermann geb.
Schall und Artur Hildermann, Nutzhorner Straße
74, 27777 Ganderkesee.
25. September 2014:
Rafael Kulmann (m),
Tatiana Anatol‘evna
Kulmann geb. Melnik und
Andrej Kulmann, Berliner
Straße 102, 27751 Delmenhorst.
26. September 2014:
Michelle Kessler (w), Irma
Kessler, Fridtjof-NansenStraße 21, 27749 Delmenhorst und Alex Kessler geb.
Sinkowski, Elsa-Brandström-Straße 3, 27749
Delmenhorst.
27. September 2014:
Moritz Henn (m), Nicole
Henn geb. Hasselberg
und Alexander Henn,
Karlstraße 1, 27749
Delmenhorst.
27. September 2014:
Lina Sophie Schmalz (w),
Sarah-Sarina Knese und
Dennis Schmalz,
Dürerstraße 3, 27798 Hude
(Oldb).
27. September 2014:
Emelie Sophie Ohsmer
(w), Alexandra Ohsmer,
Grüne Straße 66, 27749
Delmenhorst und Felix
Wille, Norderoog 4,
28259 Bremen.
Woche der
Diakonie gestartet
Gottesdienste, Aktionen und Projekte
ben
KREIS
DELMENHORST / LANDOLDENBURG. „Ge-
meinsam Feuer und Flamme“ lautet das Motto der
Woche der Diakonie, die
am Mittwoch in Kirchengemeinden und diakonischen
Einrichtungen des Kirchenkreises
Delmenhorst/Oldenburg-Land gestartet ist.
In der Laurentiuskapelle in
Falkenburg gab es zum Auftakt eine Andacht mit Kreispfarrer Bertram Althausen.
Auch an den nächsten Tagen präsentieren Gemeinden und Einrichtungen mit
besonderen Gottesdiens-
ten, Ausstellungen, Spielen,
Vorträgen und Diskussionen unterschiedliche Aspekte diakonischer Arbeit.
Für heute, 18. Oktober,
stehen in Delmenhorst folgende Veranstaltungen auf
dem Programm: 10 bis
11.30 Uhr: Basteln im Gemeindehaus der Lutherkirche, Hohensteiner Straße;
11.30 bis 13.30 Uhr: Tag des
offenen Mittagstisches im
Tagesaufenthalt, Willmsstraße 6; 10 bis 16 Uhr:
Schnupperangebote in der
Evangelischen Familien-Bildungsstätte, Schulstraße.
Die Sänger des Chores Gregorianika gastieren morgen Abend in der Apostelkirche an der Breslauer Straße.
FOTO: PRIVAT
Klangvolle Reise in
das mystische Mittelalter
Die Gesänge des Chores Gregorianika werden morgen
Abend ab 18 Uhr die Apostelkirche an der Breslauer
Straße erfüllen. Das Konzert ist Bestandteil der Veranstaltungen zum 60-jährigen Bestehen des Düsternorter Gotteshauses.
VON HEIKE BENTRUP
Auf eine
klangvolle Reise in das
mystische
Mittelalter
können sich Besucher der
Apostelkirche am morgigen
Sonntag, 19. Oktober, in
dem Konzert des Chores
Gregorianika begeben. Auf
dem Programm stehen
DELMENHORST.
klassische Choräle, das berührende „Ameno“ sowie
eigene Stücke und aktuelle
Kompositionen aus dem
Album „Cantabile“.
Auch ohne aufwendige Licht- und Lasershow
oder dramatische Effekte
stellen die Sänger laut
Ankündigung eindrucksvoll unter Beweis, dass die
klassische Gregorianik bis
heute nichts an Faszination
verloren hat. Gerade die
schlichte Präsentation in
Verbindung mit der mystischen Atmosphäre sind es,
die die Besucher in längst
vergangene Zeiten entführen. Die Gesänge sind
geprägt durch eine tiefe
Spiritualität und einen makellosen Klang.
Die Chormitglieder haben klassische Gesangs-
Konzert für Orgel und Flöte
Norbert Müller und Daniel Stosiek spielen Werke von Bach
ben MOORDEICH. Bearbeitungen von Kompositionen von Johann Sebastian
Bach für Orgel und Flöte
erklingen am morgigen
Sonntag, 19. Oktober, in
der Kirche der katholischen
St.-Paulus-Gemeinde am
Varreler Feld 7 im Stuhrer
Ortsteil Moordeich. Dort
konzertieren der Delmen-
horster Organist und Kirchenmusiker Norbert Müller sowie der Görlitzer Flötist Daniel Stosiek. Beginn
des Bachabends in Moordeich ist morgen Abend
um 18 Uhr.
Auf dem Programm steht
unter anderem die populäre Suite h-Moll (BWV 1067).
Ferner bringen die beiden
Ausführenden auch die Fuga canonica aus dem „Musikalischen Opfer“ sowie
die Bearbeitung eines Konzertes von Alessandro Marcello für Orgel zu Gehör.
Interessierte Besucherinnen und Besucher sind
willkommen. Der Eintritt
ist frei, um eine Kollekte
wird gebeten.
ausbildungen
absolviert
und lernten sich 2002 im
ukrainischen Lemberg am
dortigen Gesangskonservatorium kennen. Dort
entdeckten sie auch ihre
gemeinsame Leidenschaft
für den gregorianischen
Gesang, der im Ursprung
das gesungene Wort einstimmigen
liturgischen
Gesangs in lateinischer
Sprache darstellt.
Beginn des Konzertes
ist um 18 Uhr. Der Eintritt
kostet 20 Euro pro Person.
Musik und
Döntjes
ben DELMENHORST. Musik
und Döntjes werden morgen, 19. Oktober, ab 17 Uhr
vom Männergesangverein
Stickgras und dem MartinLuther-Salonorchester
in
der Stickgraser Lutherkirche
an der Hohensteiner Straße
präsentiert. Die Moderation
übernimmt Margrit Unger.
Der Eintritt ist frei.
KIRCHLICHE NACHRICHTEN
Ev.-luth. Kirchenkreis Delmenhorst
Sonntag, 19. Oktober 2014
Emmaus-Kapelle Bungerhof: 10 Uhr Gottesdienst zur Woche der Diakonie mit Abendmahl (Pfarrer Stulken und der
Hospizdienst). Heilig-Geist-Kirche: 10 Uhr Gottesdienst
(Pfarrer Dr. Konukiewitz). Kirche Zu den 12 Aposteln: 10
Uhr Gottesdienst (Lektor Gué).
Lutherkirche / Stickgras: 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrer
Frerichs). St.-Johannes-Kirche: 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Klank). St.-Laurentius-Kirche Hasbergen: 10 Uhr
Gottesdienst (Lektorin Kock).
St.-Paulus-Kapelle: 11.15 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin
Bockentin). St.-Stephanus-Kapelle: 10 Uhr Gottesdienst
(Pfarrerin Bockentin). Stadtkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit: 10 Uhr der besondere Gottesdienst zur Woche
der Diakonie mit dem Posaunenchor im Gemeindehaus
(Team), anschl. Frühstück.
Stuhr: 9.30 Uhr Gottesdienst mit Begrüßung der neuen
Konfirmanden (Pastor Vetter), anschl. Kirchenkaffee. Varrel: 11 Uhr Gottesdienst (Elke Bittkau und Ilse Düßmann).
Freitag, 24. Oktober 2014
Varrel: 15 bis 16.30 Uhr Kindergottesdienst für Kinder ab 6
Jahren (Ilse Düßmann und Team).
Ev.-luth. Kirchengemeinde Schönemoor
‚St. Katharinen‘
Sonntag, 19. Oktober 2014
10 Uhr Gottesdienst im Gemeinehaus (Pastorin Wöhler).
Ev.-luth. Kirchengemeinde Ganderkesee
Sonntag, 19. Oktober 2014
Auferstehungskirche Bookholzberg: 10 Uhr Gottesdienst
(Pastor Koch). Laurentius-Kapelle Falkenburg: 18 Uhr
Gottesdienst. St.-Cyprian-und-Cornelius-Kirche: 10 Uhr
Predigtgottesdienst (Pastorin Brahms), 11.15 Uhr Taufgottesdienst (Pastorin Brahms). Timotheus-Haus Stenum: 11
Uhr Familiengottesdienst (Pastor Dreyer & Team).
se. St. Paulus-Gemeinde, Stuhr-Moordeich: Sa.: 18 Uhr
Beichtgelegenheit. 18.30 Uhr Vorabendmesse. So.: 10.30
Uhr Familienmesse. Mo.: 15.30 Uhr Seniorenmesse. Mi.: 9
Uhr Heilige Messe. Do.: 19 Uhr Eucharistische Anbetung.
19.30 Uhr Heilige Messe.
Katholische Pfarrämter in Delmenhorst
Sonntag, 19. Oktober 2014
Landeskirchliche Gemeinschaft und Bund für EC: 20 Uhr
Gemeinschaftsstunde.
St. Marien: Sa.: 17 Uhr Vorabendmesse, anschl. Rosenkranzandacht. So.: 10 Uhr Hochamt, 18 Uhr Rosenkranzandacht. 18.30 Uhr Abendmesse. Mo.: 18 Uhr Heilige
Messe. Di.: 14.30 Uhr Heilige Messe, anschl. Rosenkranzandacht. Mi.: 8.30 Uhr Heilige Messe. 17 Uhr Polnischer
Gottesdienst. Do.: 8 Uhr Stille Anbetung. 9 Uhr Heilige
Messe. 16 Uhr Rosenkranzandacht in der Kapelle St.JosefStift. Fr.: 8.30 Uhr Heilige Messe. 10 Uhr Gottesdienst im
Stephanusstift. 18 Uhr Rosenkranzandacht. St. Christophorus: Sa.: 18 Uhr Vorabendmesse. So.: 9.30 Uhr Heilige
Messe. Mo.: 8 Uhr Heilige Messe. Di.: 8 Uhr Heilige Messe.
Mi.: 15 Uhr Heilige Messe. Do.: 19.30 Uhr Abendmesse. Fr.:
8 Uhr Heilige Messe. Allerheiligen: So.: 9.30 Uhr Heilige
Messe in polnischer Sprache. 11.15 Uhr Familiengottesdienst, anschl. Frühschoppen. Di.: 9 Uhr Heilige Messe.
Do.: 19 Uhr Rosenkranzandacht. Fr.: 15 Uhr Heilige Messe.
Stenum, St. Michael: So.: 9 Uhr Heilige Messe.
Bookholzberg, St. Bernhard: So.: 11 Uhr Rosenkranzgebet,
anschl. Heilige Messe. Mi.: 9 Uhr Heilige Messe, anschl.
Beichtgelegenheit.
Ganderkesee, St. Hedwig: Sa.: 16.30 Uhr Beichtgelegenheit. 17 Uhr Vorabendmesse und Gottesdienst für kleine
Leute. Di.: 9 Uhr Heilige Messe. Do.: 9 Uhr Heilige Mes-
Landeskirchliche Gemeinschaft u. Bund für EC
Gottesdienste in Hude
Samstag, 18. Oktober 2014
St.-Elisabeth-Kirche: 15 Uhr Taufgottesdienst (Pastor Backenköhler).
Sonntag, 19. Oktober 2014
Martin-Luther-Gemeindehaus: 11.11 Uhr Kindergottesdienst (Pastor Backenköhler), 15 Uhr Seniorengottesdienst (Pastor Backenköhler). St.-Elisabeth-Kirche: 10
Uhr Gottesdienst (Pastor Lupas).
Montag, 20. Oktober 2014
St.-Elisabeth-Kirche: 9 Uhr Erntedankgottesdienst
Grundschule Jägerstraße (Pastor Lupas), 10 Uhr Erntedankgottesdienst Grundschule Jägerstraße (Pastor Lupas).
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Martin-Luther-Gemeindehaus: 19 Uhr Einweihung MLG
mit Bläserkreis, Catherinenchor und Gospelchor (Pastor
Backenköhler).
Freitag, 24. Oktober 2014
Martin-Luther-Gemeindehaus: 19 Uhr Jugendgottesdienst (Pastor Backenköhler).
UNTERHALTUNG
U N TE R H A L TU N G
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
SEITE
SEITE45
5
DELMENHORSTER KREISBLATT
RABENAUS WUNDERSAME ERLEBNISSE
SPRUCHREIF
Moritz (4) steigt in das neue
Auto seines Vaters und sagt:
„Hier riecht es.“ Auf die Frage, wonach es rieche, antwortet er: „Nach schlecht.“
Jörn (3) auf die Frage, ob er
Ketchup zu seinen Pommes
haben will: „Ich möchte mit
ohne.“
Schnelle Sprüche per SMS
an 05 41/7 60 52 96. Per Mail
an: dialog@dk-online.de
oder per Brief an das
Delmenhorster Kreisblatt,
Lange Straße 122;
27749 Delmenhorst.
silbenRätsel
sudoku
Aus den folgenden Silben
sind 9 Wörter mit den unten stehenden Bedeutungen zu bilden:
Leicht
Das Rätselgitter besteht aus 3 x 3 Blöcken, die wiederum
in 3 x 3 Felder unterteilt sind. Dieses
Gitter ist nun mit
den Zahlen 1 bis 9
so aufzufüllen, dass
in jeder Spalte, in
jeder Zeile und in
jedem 3-x-3-Block
jede Zahl nur e
inmal vorkommt.
auf – ca
bel
bu––cher
che––die
drin
– fi––em
fin –
ge
gang
– her
– gend
– kaj – ma
ho –– mut
iso –
nan
meer– –paniet
– ro––pa
schwer
– po ––ra
te –
to
rand
– trat
– re
– un
– ria
– zeit
– rot
– zen
– se –
to – top – vik – zu
1. Leichtathlet
britische K önigin † 1901
lösungen
Schwer
9
7 1
5
4
7
1
6 5
3 1
9
2
6
2
8
7
6
3
9
6 3
5
7
6
1
4 7
8
2.
2. Öffnung
spanisch: Landhaus,
Landgut
3. Beinkleid
3. Geldmittel, Geldwesen
4. Atomart eines chemischen Elements
4. unpassender Augenblick
2
Sudoku Leicht
8
6 2
4
1
5
2
3
6 9
7
3
3
8
1
4
1
2 4
5
3
8
2
6
9
7
8
1
2
3
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1
3
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7
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1
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8
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2
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1
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2
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4
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3
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8
7
5
1
6
8
6
5
9
2
1
7
3
4
Sudoku Schwer
6 7
1
7
8
2
3
4
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5
6
1
7
4
3
7
8
5
9
2
6
1
3
VeRgleichsbildRätsel
5. Ozeanteil
6
5
2
1
7
4
9
8
3
9
8
1
2
6
3
4
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5
1
7
9
6
4
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3
5
2
3
2
6
7
9
5
1
4
8
5
4
8
3
1
2
6
9
7
Auf den ersten Blick
sehen beide Bilder
gleich aus. Sie unterscheiden
sich
aber in acht Einzelheiten.
5. gezogener Wechsel
6. Kegelschnittkurve
6. Weinort in Ungarn
7. Laubbaum mit glatter
Rinde
7. eingängige Schlagzeile
Wo sind sie
zu finden?
8. erhöhter Sitzraum in
Kirchen
8. scherzh. Nachahmung
9. keinen Aufschub duldend
9.
Melancholie
Die
ersten Buchstaben –
Die
erstennach
Buchstaben
–
von unten
oben – und
von
unten nach
oben – und
die fünften
– entgegengedie
entgegensetztfünften
gelesen ––ergeben
ein
gesetzt
gelesenvon
– ergeben
Bühnenstück
Heinvier
rich Gesteinssorten.
von Kleist (1777-1811).
Silbenrätsel:
1 Viktoria, 2 Zugang, 3
Niethose, 4 Isotop, 5 Randmeer, 6 Parabel, 7 Rotbuche, 8 Empore, 9 dringend
= Der Prinz von Homburg.
Für Sie gezeichnet von
Dirk Struve.
kReuzwoRtRätsel
höchster
Berg der
Erde:
Mount ...
Stufenaufgang
9
Abk. des
USGeheimdienstes
Temperaturbezeichnung
blaue
Farbe
Abk.:
national des
Himmels
Faserprodukt
gefährlich,
gewagt
alkohol.
Getränk,
Sake
gefältelter
Kleiderbesatz
Ausruf
des
Ekels
altjapan.
Ritteradel
lat.:
Erde
Kfz-Z.
Peru
11
ländl.
Zugmaschine
6
Wasserbewegung
Zauberer,
Schwarzkünstler
Stifterin der
Ursulinen
Stück
Kautabak
knuspriges
Backwerk
KurzWindstreckenschatten- läufer
seite
Kellertier
gewaltsame
Wegnahme
ugs.:
Lauferei
weibl.
Schwein
feste
japanische
Matratze
4
5
6
3
7
8
9
10
11
12
elektr.
Schalteinrichtung
poetisch:
Adler
griech. Abk.:
Sagen- Public
könig Relations
engl.
Volksballadenheld
(Robin)
Figur in
„Die
Räuber“
5
Großvater
französisch:
Liebe
früherer
Zarenerlass
ungebraucht
Abk.:
Self-Extracting
Archive
Sittenlehre
haarlos
Vorhaben,
Absicht
US-Raumfahrtbehörde
(Abk.)
wirtschaftl.
unabhängig
längl.
Vertiefung,
Fuge
Vorgebirge,
Landspitze
Bücher-,
Warengestell
Teil der
Gitarre
anhänglich
Kinderfahrzeug
Spielgerät
Schwung
Prophet
1
ugs.: Eingeweide
Ablagerung des
Pleistozäns
3
2
InternetAbk.:
Good
Luck
französisch:
Osten
4
Zeichen
für
Terbium
Besitzer,
verfüg.
Person
Grazie,
Liebreiz
Pflanzenwuchsform
Pflanzgut,
Keimgut
engl.:
Haltestelle
Musik:
leise
Geschwätz,
Klatsch
folglich,
demnach
ugs.:
langweilig
mit Bäumen eingefasste
Straße
altes
Wegemaß
Auslese
der
Besten
Einzahl
(lat.)
2
stark
abfallend
Fluss
durch
Florenz
7
Hautpflegemittel
Greifvogel,
Habichtartiger
Abgaben
an den
Staat
10
kurzer,
heftiger
Regenschauer
Kleidungsstück
(Kurzw.)
Scheitelpunkt Idee,
Gedanke
des
Himmels
Zweiergruppe
aufs
Hören
bezogen
Tatze,
Pranke
Schiffsbauplatz
Kindeskind
Normeninstitution
(Abk.)
Teil der
Westkarpaten
den
Preis
erhöhen
längliche
Vertiefung
Wassersportler
Faulendes
Frau
Adams
(A. T.)
1
Trumpf
im Kartenspiel
(frz.)
amerik.
Boxlegende
(Nachn.)
persönliches
Betttuch
Fürwort
8
®
s3213.17-36
12
Art der
Internetverbindung
(engl. Abk.)
AUFLÖSUNG DES LETZTEN RÄTSELS
■ ■ T ■ ■ ■W■ E ■ ■ F ■ ■ G ■ E ■ ■ P ■ ■ Z ■ A ■ K ■ ■W■ ■
H E X E NME I S T E R■BURR I T O■R U E S S E L T I E R
A X T ■ I ■ S ■ S E R I O E S ■ B ■ A L B UM■ C ■ H■ R E ■ A
■ P ■K OM I T E E ■ S ■ T ■ L E H N E ■ I ■ V I E R L I NGE
DE HNBAR■C■BEGE HE N■K■ANRE I S E■A■A■
■R■ I ■G■AK T U E L L ■ S ■GE I GE ■G■D■U L T RA
■T SCHECHE■D■A■L EGE N■R■SA T URN■ABB
NECKAR■L ■K E UCHE N■T ■ J A PANER■ I NT ER
■■ H■M■O B E N■ME ■ E ■ S O N A R ■M
■ B A L L A D E ■ U KW■ T R E U E ■ R ■ E S
S PRE E■ECHT ■E F E U■E NT GE L T
■R■ S T A RK■ E E G■A N I S ■OO■BA
■MG■ S O N N T A G
Veranlassung (1-12)
R AT & TAT
SEITE 46
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
DELMENHORSTER KREISBLATT
DELMENHORST
BERATUNG
AA – Anonyme Alkoholiker,
Gemeindehaus StephanusKapelle, Stickgraser Damm
136, Di. 20 Uhr, Tel.
1 82 08, 4 40 20,
(0 42 22) 58 33.
Aids-Beratung, Tel. 99 26 25.
Allergietelefon Kinderklinik,
Wildeshauser Str., Tel.
99 44 01.
Ambulante Krankenpflege
Martina Waldmann, Pflegeberatung, Nordstr. 37,
9 bis 13 Uhr, Tel. 98 70 27
oder (01 77) 2 85 96 92.
AWO-Tagesbetreuung für
Senioren, Nordwolle:
58 74 58; Ganderkesee:
(0 42 22) 80 79 77; Neues
Deichhorst: 58 74 54.
Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt, Frauenhaus der
AWO, Tel. 96 81 82.
Beratungsstelle für Ehe-,
Familien- und Lebensfragen,
Westerstr. 10, Mo. u. Fr. 14
bis 18 Uhr, Di. u. Mi. 9 bis
12 Uhr, Tel. Anmeldung vormittags unter (0 44 01) 22 92,
sonst 91 69 00.
Beratungsstelle gegen
sexuellen Missbrauch an
Mädchen und Jungen,
Bismarckstr. 33, Tel. 1 31 79.
Beratungsstelle Gesundheitsamt, Tel. 99 26 25.
Betreuungsverein Delmenhorst e.V., Beratung zum
Betreuungsrecht und Vorsorgevollmacht, auch nach
Vereinbarung, Lahusenstr. 9,
Mo. bis Do. 9 bis 12 Uhr, Tel.
8 00 99 90.
Cafe Deltissima, Treffpunkt,
Beratungsstelle, Cafe für
Psychiatrie-Erfahrene und
Interessierte, Louisenstr. 8,
Mo. 14.30 bis 17 Uhr, Mi. 15
bis 19 Uhr. Do. 14 bis 17
Uhr, Tel. 12 97 70.
Treffpunkt, Beratungsstelle,
Cafe für Psychiatrie-Erfahrene und Interessierte,
Patientenclub „Poller“, Di. 14
bis 16.30 Uhr, Tel. 12 97 70.
Delmenhorster Bürgerstiftung und Freiwilligen-Agentur der Bürgerstiftung,
Königsberger Str. 65, 10 bis
12 Uhr, Tel. 6 85 16 81.
Delmenhorster Hörzeitung,
für Sehbehinderte und
Blinde, alle Nachrichten für
Delmenhorst und umzu auf
mp3-CD – zwei Mal pro
Woche; jeden 4. Mittwoch im
Monat Blindenstammtisch,
Mi., Tel. 99 26 25 oder
5 12 21.
Delmenhorster Tafel e.V.,
Ausgabezeiten von 9 bis 12
Uhr, Elbinger Str. 8, Mo. bis
Mi., Tel. 58 70 330 Mo.Fr. von 9 bis 11 Uhr.
DGB-Service-Büro, gewerkschaftliche Sprechstunde für
Mitglieder und sonstige
Ratsuchende, Lange Str. 72,
Di. 17 bis 19 Uhr, Tel.
1 70 30.
Sprechstunde für Arbeitnehmer in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Mi. 14
bis 18 Uhr, Tel. 1 70 30.
Diakonie Streetwork Delmenhorst, Tel. 9 16 68 55.
Diakonisches Werk Delmenhorst / Oldenburg-Land,
Allgem. Sozialberatung,
Sitterdienst, Gesprächskreise für Pflegende
Angehörige, Lutherstr. 4,
9 bis 12 Uhr, Tel. (0 42 22)
80 62-12/13.
DRK Haus, Kleiderkammer,
Schulstr. 17, 13.30 bis 16.30
Uhr.
Drob, Anonyme Drogenberatung, Scheunebergstr. 41,
Tel. 1 40 55.
Elternkreis von drogenabhängigen oder gefährdeten
Kindern und Jugendlichen,
Scheunebergstr. 41, Tel.
5 48 58 und 5 09 79.
Ev. Seniorenhilfe Delmenhorst e.V., Willmsstr. 5, Di.,
Tel. 96 30 30.
Gleichstellungsstelle,
Beratung für Frauen, Zi. 104,
Rathausplatz 1, Do., Tel.
99 11 87.
Hoffnung – SchlaganfallSelbsthilfegruppe Delmenhorst & Umgebung,
Tel. 2 15 07.
Hospizdienst DEL, Mit dem
Sterben Leben e.V., Mühlenstr. 112, Tel. 1 23 16 88,
Rufbereitschaft unter
(01 71) 8 33 63 07.
Sprechstunde, auch nach
Vereinbarung, Do. 10 bis 12
Uhr, Tel. 1 23 16 88, Rufbereitschaft unter
(01 71) 8 33 63 07.
Integrationsbeirat, Sprechzeit im Multifunktionsraum im
Erdgeschoss des City-Centers, Lange Str. 1a, Mi. 16
bis 18 Uhr, Tel.
(01 60) 4 36 20 36.
Kleiderkammer / Babykorb
der Caritas, Louisenstr. 24,
Tel. 98 34 90.
Kompetenzzentrum Telearbeit,
Beratung und Information,
Lahusenstr. 25, Tel.
6 85 52 50.
Kreuzbund (Suchtmittelabhängigkeit), Gruppenabend im Gemeindezentrum
St. Marien, Louisenstr. 22,
Do. 19.30 Uhr, Tel. 8 74 41.
Lotsen für pflegende Angehörige e.V., Pflegebegleitung
für Delmenhorst, Ganderkesee und Umgebung; Tel:
01 57 / 38 28 71 92 oder
68 98 70 (1. Vorsitzender G.
Schweer) oder 9 81 40 84 04
(Uwe Lisson), 8 Uhr.
Mieterschutzverein für
Delmenhorst und umzu e.V.,
auch von 15 bis 18 Uhr,
Lange Str. 41, 9 bis 13 Uhr,
Tel. 9 16 47 65.
Migrationserstberatung des
Caritasverbandes Delmenhorst, Louisenstr. 27, Mo. u.
Mi., Tel. 98 34 90.
Mutter-Kind-Kurberatung der
Caritas, Louisenstr. 27, Di.
bis Fr. 9 bis 13 Uhr,
Tel. 98 34 90.
NABU Delmenhorst, Beratung für Naturschutzprobleme, 5 61 61;
Pflegeaufnahme für wildlebende Tiere, 53 11 95.
Paritätischer Delmenhorst,
Schuldner- und Insolvenzberatung, Sozialberatung,
Bismarckstr. 21, 8 bis 17
Uhr, Tel. 15 25 50.
Pflege-Notruftelefon,
Sozialverband Deutschland,
Fr., Tel. (01 80) 2 00 08 72.
Psychologische Beratungsstelle der Stadt Delmenhorst, Bismarckstr. 26, Mo.
u. Do., Tel. 1 41 41.
Rathaus Delmenhorst,
Sprechtag der Wehrdienstberatung Bremen, Raum 214,
Rathausplatz 1, Do. 10 bis
15 Uhr.
Rechtsberatung und Vertretung für Bürger mit
geringem Einkommen,
Cramerstr. 183, Do., Tel.
1 26 22 05.
Rheuma-Liga, Beratung und
Vergabe von Therapieplätzen
nach tel. Terminabsprache im
Schaarhaus, Bremer Str. 14,
Mo. bis Mi. 9 bis 12 Uhr,
Tel. 1 37 33.
Schuldner- und Insolvenzberatung des Vereins Solidarische Hilfe e.V., Karlstr. 2,
Mo. u. Mi. 9 bis 15 Uhr,
Tel. 2 89 18 52.
Schuldnerberatung für
Verbraucher und Kleingewer-
betreibende Delmenhorst
und Umzu e.V., Cramerstr.
183a, 9 bis 18 Uhr, Tel.
39 85 83, Fax 9 81 59 41.
Schuldnerberatung Phöniks,
Donnerstagvormittag ohne
Anmeldung, sonst ohne
Wartezeit, Bismarckstr. 88,
9 bis 17 Uhr, Tel. 9 73 14 90.
Seniorenbetreuung der AWO
(ganztags), Entlastung
pflegender Angehöriger, 8 bis
17 Uhr, Tel. 58 74 58.
Seniorenbüro (Seniorenbeirat), Sprechstunde, HansBöckler-Platz (Stadthaus 1),
Mi. 10 bis 12 Uhr, Tel.
2 98 26 20.
SHG Raus aus den alten
Schuhen – dem Leben eine
neue Richtung geben,
Treffen in Raum 1 des
Gesundheitstreffs SchaarHaus, Bremer Str. 14, Fr.
19 Uhr, Tel. 6 73 30.
Siemershaus, Beratungssprechstunde im gesetzlichen Jugendschutz, III. Etage,
Zimmer 305, Frau Engelke,
Am Stadtwall 10, Di. 16 bis
19 Uhr, Tel. 99 25 34.
Sozialberatung für ausländische Mitbürger, 9.30 bis
12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr
im Verein der Arbeiter und
Jugendlichen aus der Türkei,
Louisenstr. 8, Tel. 15 02 91.
Sozialverband Deutschland
SoVD (ehem. Reichsbund),
Behinderten- und Rentenberatung, Kirchplatz 10, 9 bis
12 Uhr, Di. 14 bis 18 Uhr,
Tel. 1 43 31.
Städt. Seniorenberatung im
Siemershaus, Am Stadtwall
10, 9 bis 10.30 Uhr, Do.
14.30 bis 16 Uhr.
Umweltzentrum DEL,
Louisenstr. 8, Di. bis Fr.,
Tel. 12 08 08.
VdK Sozialverband, Behinderten- und Rentenberatung,
Koppelstr. 15, Mi. 15 bis 18
Uhr, Tel. 1 39 92.
Entgegennahme von Rentenanträgen, tel. Anmeldung
erforderlich, Mi. 14 bis 16.30
Uhr, Tel. 1 39 92.
Weisser Ring, Rat und Hilfe
für Kriminalitätsopfer, Tel.
(01 51) 55 16 46 94.
LEBENSHILFEN
Alateen-Gruppe (Kinder u.
Jugendl. aus Alkohl.-Familien), Gemeindehaus,
Lutherstr. 4, Tel. 98 39 50,
Mo. 19.30 Uhr, Tel. 1 60 52.
STUHR
7, Tel. (04 21) 56 32 73.
BERATUNG
24-Stunden-Pflege-Bremen,
Heidi Andrea Göldenitz,
Tel. (04 21) 69 64 27 45.
AA – Anonyme Alkoholiker,
ev. Gemeindehaus, Stuhrer
Landstr. 142, Mo. 20 Uhr,
Tel. (04 21) 8 09 02 83.
Allerleirauh, Beratungstelefon gegen sexuellen Missbrauch, Tel. (04 21)
5 66 99 88.
Behindertenbeirat Stuhr,
Feodor Wiese, Tel. (0 42 06)
93 46, Mi..
Deutsche Parkinson Vereinigung, R. Hupe (04 21)
80 46 33.
Hospizverein Stuhr e.V.,
Sterbebegleitung, Tel.
(01 51) 75 01 24 31.
Seniorenbetreuung, exam.
Altenpflegerin Ulrike Schäfer, Tel. (04 21) 8 78 46 14
od. 24 Std. unter (01 60)
7 78 66 01.
Sozialstation Gemeinde
Stuhr, ambulante Krankenund Altenpflege, Am Rathaus
PRO DEM e.V., Beratungsstelle für Stuhr und Weyhe,
zur regionalen Versorgung
alter Menschen mit Hirnleistungsstörungen, Sprechstunde Mo. bis Fr. 9 bis 16
Uhr, Beratungsgespräche
nach Terminvereinbarung,
Bremer Str. 7, Tel.
(04 21) 8 98 33 44.
GANDERKESEE
AWO-Begegnungsstätte,
Kleiderkammer, Brüninger
Weg 38e, Do. 10 bis 16 Uhr.
Betreuungsverein OldenburgLand, Beratung zu den
Themen Betreuungsrecht,
Vorsorgevollmacht und
Betreuungsverfügung, im
Rathaus, Di. 10 bis 11 Uhr,
Tel. (0 44 31) 7 27 67 oder
während der Sprechzeit (0 42 22) 4 45 18.
Diakonisches Werk, Integrationsberatung für Migrantinnen und Migranten, Am Ring
14, 9 bis 13 Uhr.
FreiwilligenForum Mach mit,
im Rathaus, 9 bis 12 Uhr,
Tel. (0 42 22) 4 45 44.
Gleichstellungs-Beauftragte,
Mühlenstr. 2, Di. u. Do.,
Tel. (0 42 22) 4 44 23,
sowie nach Vereinbarung.
Guttempler-Gemeinschaft,
Hilfe für Alkoholkranke,
10 bis 18 Uhr, Tel. (0 42 22)
83 70 od. (0 42 22) 39 21.
Al-Anon Familiengruppen für
Angehörige und Freunde von
Alkoholikern, ev. Gemeindehaus, Stuhrer Landstr. 142,
Mo. 20 Uhr, Tel.
(04 21) 58 30 63.
SELBSTHILFEN
Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe, Treffen im
Gemeindehaus Varrel,
Varreler Landstr. 69-71, Di.
20 Uhr, Tel.(0177 ) 1 94 93 87
od. 1 79 19.
SELBSTHILFEN
AA – Anonyme Alkoholiker,
Gemeindehaus Breslauer Str.
88, Tel. (04 21) 8 09 02 83,
Mi. 20 Uhr.
Gemeindehaus Deichhorster
Str. 5, Tel. 2 11 12 und
Gemeindehaus Friesenstr. 5,
Fr. 20 Uhr.
Gemeindehaus Friesenstr. 36,
So. 19.30 Uhr.
Gemeindehaus Lutherstr. 4
und Klinikum Delmenhorst,
Wildeshauser Str. 92 /
Konferenzraum im Haupthaus, Tel. 6 67 18, Mo. 19.30
Uhr.
Schaarhaus, Bremer Straße
14, Do. 20 Uhr.
Tel. für alle 1 82 08, 4 40 20,
(0 42 22) 58 33.
Al-Anon, Angehörige und
Freunde von Alkoholikern,
ev. Gemeindehaus, Friesenstr.
36, So. 19.30 Uhr. Gemeindehaus Breslauer Str. 88, Mi.
20 Uhr.
Gemeindehaus Friesenstr. 36;
Gemeindehaus Deichhorster
Str. 5, Fr. 20 Uhr. Städtische
Kliniken, Konferenzraum im
Haupthaus, Wildeshauser Str.
92; Gemeindehaus, Lutherstr.
4, Mo. 19.30 Uhr.
Stephanus-Gemeindehaus,
Stickgraser Damm 136, Di.
20 Uhr.
Tel. für alle 4 40 20 und
(0 42 22) 9 61 54.
Al-Anon-Gruppe (Erwachsene
Kinder aus Alkoholikerfamilien), Schaar-Haus, Bremer
Str. 14, Sa. 18 Uhr, Tel.
2 19 93.
Die Kette (SHG psychisch
Kranke und Angehörige),
Bastelgruppe, Schaar-Haus,
Bremer Str. 14, Mi. 19 bis 22
Uhr. Gesprächskreis, SchaarHaus, Bremer Str. 14, Do.
19 bis 22 Uhr, Tel. 7 15 83.
Drob, Anonyme Drogenberatung, Treffen der Selbsthilfegruppe Glücksspiel,
Scheunebergstr. 41, So. 18
bis 20 Uhr, Tel. 1 40 55.
Elternkreis von drogenabhängigen oder gefährdeten
Kindern und Jugendlichen,
Treffen in der Drob., Scheunebergstr. 41, Di. 19 Uhr, Tel.
5 48 58 und 5 09 79.
Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, Treffen im
Gemeindehaus Bungerhof,
Stedinger Str. 244, Do. 20
Uhr, Fr. 19 Uhr, Tel. Mo.
7 40 16; Do. 2 55 14; Fr.
(04 21) 54 71 84. Treffen im
St. Stephanus-Stift, Stickgraser Damm 136, Mo. 19.30
Uhr, Tel. Mo. 7 40 16; Do.
2 55 14; Fr. (04 21) 54 71 84.
Kreuzbund (Suchtmittelabhängigkeit), Selbsthilfegruppe für Suchtgefährdete
und Angehörige, Louisenstr.
22, Tel. 8 74 41.
Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Delmenhorst, SchaarHaus, Bremer Str. 14, Tel.
7 31 09 oder 1 70 01.
Relax-SHG - Seelische
Gesundheit - Freizeittreff,
Treffen im Schaar-Haus,
Bremer Str. 14, Fr. u. Sa. 15
bis 18 Uhr, Tel. 7 47 21 oder
2 83 43 07.
Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken,
Hasporter Allee 215, Tel.
2 98 70 10.
Selbsthilfegruppe Inkontinenz, Treffen im SchaarHaus, Bremer Str. 14, Mo. 18
Uhr, Tel. 8 24 74.
Selbsthilfegruppe Schlafapnoe, Aktuelles unter: www.
shg-schlafapnoe-delmenhorst.
de, Tel. 80 57 11 od.
(01 75) 7 74 56 46.
SHG Angst, Panik und
Depressionen,
Treffen im Schaar-Haus;
Gruppe I 18 bis 19.30 Uhr;
Gruppe II 19 bis 20.30 Uhr,
Tel. 6 06 42 oder 1 86 64,
Bremer Str. 14, Do.
Typ-2-Diabetiker, Treffen im
Schaar-Haus, Bremer Str. 14,
Mo. 18.30 bis 20 Uhr, Tel.
6 50 12, (01 52) 04 04 00 11
o. 2 31 29 (AB).
GANDERKESEE
BERATUNG
LEBENSHILFEN
Guttempler-Hilfe für Alkoholkranke und Angehörige,
Schreberstr. 29, Infos unter
Tel.: 6 60 40 oder 4 10 81
sowie unter www.guttemplernds.de, Mo. bis Do. 20 Uhr.
Lebenshilfe Delmenhorst und
Landkreis Oldenburg e.V.,
Betreuung von Menschen mit
Behinderungen und Beratung
der Familien, Bismarckstr. 21,
Tel. 1 52 50.
NORLE gGmbH (NORmales
LEben), familienentlastender
Dienst und Ambulante Hilfen
für Menschen mit Behinderungen, Cramerstr. 192,
Tel. 15 57 89.
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Ring 14, Mi. 20 bis 22 Uhr,
Tel. (0 44 82) 97 41 33.
GANDERKESEEBOOKHOLZBERG
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Schlaganfall, für Betroffene
und Angehörige, Treffen im
Wohnpark Am Fuchsberg,
Adelheider Str. 23,
14-tägig ab 14 Uhr,
Tel. (0 42 22) 89 70, 89 46
und 79 42 21.
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Auf dieser Seite veröffentlicht das dk jeden Sonnabend die wöchentliche
Übersicht der Beratungen,
Lebens- und Selbsthilfen.
Änderungswünsche bei Namen, Adressen, Öffnungszeiten oder Telefonnummern werden per Mail an
termine@dk-online.de oder
per Post an Delmenhorster
Kreisblatt, Lange Straße
122, 27749 Delmenhorst
entgegengenommen.
Von Hus un Heimat
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 47
DELMENHORSTER KREISBLATT
Gasometer
gehörte zu
Wahrzeichen
Ein spannendes Panorama breitet sich vor dem Betrachter aus,
der den Blick vom Wasserturm
aus über die Delmenhorster Innenstadt schweifen lässt. Als
diese Postkartenansicht in den
50er Jahren entstand, bot sich
dabei ein Anblick, der heute im
Stadtbild fehlt: Der 55 Meter hohe Gasometer gehörte wie der
Wasserturm selbst und die Stadtkirche zu den Wahrzeichen Delmenhorsts. Genau 40 Jahre lang
diente das imposante Bauwerk
als Gasspeicher. Im Jahr 1931
wurde der riesige Behälter auf
dem Gelände der Stadtwerke zwischen Fisch- und Wittekindstraße
errichtet. Mit diesem Speicher
sollte das Problem der Druckschwankungen im Gasnetz behoben werden. Mit der Umstellung
auf Fern- und Erdgas hatte der
Gasspeicher, der eine Kapazität
von 15 000 Kubikmetern aufwies,
ausgedient. Er wurde 1971 abgerissen.
BILDVORLAGE: PRIVAT
Erste
Glocken im
alten China
dh DELMENHORST. Die ältesten Kirchenglocken im
Umkreis von Delmenhorst
beherbergt die Klosterkirche
in Heiligenrode, sie stammen aus der Zeit um 1350.
Dies hat der Delmenhorster
Kirchenmusiker
David
McCloy für sein Buchprojekt
über die historischen Glocken in der Region recherchiert. Noch deutlich früher,
im 12. Jahrhundert, sind von
Mönchen die ersten Kirchenglocken in Deutschland gegossen worden. Die
ältesten Glocken weltweit
sind aus der chinesischen
Shang-Dynastie (etwa 1600
bis 1027 v. Chr.) belegt. Der
Bronzeguss von Kirchenglocken kam im 9. Jahrhundert
auf. Seit dem 10. Jahrhundert entstanden hohe, zum
Tragen des Glockenstuhls
errichtete Türme.
Musiker schließt Lücken im
Wissen über hiesige Glocken
Der Delmenhorster Kirchenmusiker David McCloy
erforscht die Geschichte der Glocken in unserer Region. Daraus soll bis Ende kommenden Jahres ein Buch
entstehen. Viele Glocken sind in den beiden WeltkrieVON DIRK HAMM
gen eingeschmolzen worden.
DELMENHORST. Welche der
Delmenhorster
Glocken
hat ihre Patina über den
längsten Zeitraum angesetzt? David McCloy weiß
die Antwort: Es handelt sich
um die obere der beiden
Schlagglocken, die außen
an der zum Kirchenschiff
hin ausgerichteten Seite
des Turms der Stadtkirche
angebracht sind. Um das
Jahr 1430 ist diese Glocke,
so weiß der junge Delmenhorster zu berichten, von
dem „Urvater der Glockengießkunst“ in unserer Region, Ghert Klinghe, gegossen
worden. Ursprünglich hing
die Glocke, deren unterer
Zeppelin als
Namenspate
dh DELMENHORST. Spektakuläre Überflüge eines
Zeppelins wie der von LZ
127 über Delmenhorst 1929
(s. HuH Nr. 39, 27.9.2014)
haben die Menschen in
den 20er und 30er Jahren
fasziniert – und mitunter
zu ungewöhnlichen Handlungen inspiriert, wie Leserin Britta Salzmann in
einer Zuschrift berichtet:
„Am Tag des ersten Überfluges eines Zeppelins über
Delmenhorst soll unserer
Familie ein Mädchen geboren worden sein. Dieses
arme Geschöpf erhielt den
Namen ‚Zeppelina‘, was zur
allgemeinen Erheiterung
der Delmenhorster Bevölkerung führte.“
65. Jahrgang, Nummer 42
Kontakt: Dirk Hamm
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David McCloy hat für sein Buchprojekt auch historische Fakten zu den
Glocken der Stadtkirche zusammengetragen.
FOTO: DIRK HAMM
„Zwilling“ um das Jahr 1790
entstanden ist, innen und
wurde als Totenglocke verwendet.
All das sind Informationen, die der Hobbyforscher
derzeit akribisch recherchiert und zusammenträgt.
Daraus soll ein Buch über
die Geschichte der Glocken in der Region um die
Metropolen Oldenburg und
Bremen bis 1945 entstehen.
David McCloy hat ein
feines Gehör für das Geläut
von Glocken. Neben den
Daten und Geschichten
rund um das zumeist in
Kirchen, aber auch in Profanbauten wie Rathäusern
und Schulen zu findende
Instrument hat der 24-Jährige Tonaufnahmen zahlreicher Geläute archiviert.
Das Gespür für den schönen, den harmonischen
Klang kommt nicht von
ungefähr: McCloy ist als
studierter Kirchenmusiker
bei zahlreichen religiösen
Anlässen in den Kirchen
Bremens und umzu an der
Orgel anzutreffen.
Im Zuge seiner Forschungsarbeit werde so
Die obere der beiden Außenglocken der Stadtkirche ist um 1430
gegossen worden.
FOTO: DK-ARCHIV
manche Wissenslücke in
einer Reihe von Gemeinden
geschlossen, weiß der Delmenhorster: „In vielen Kirchen in der Region ist die
Geschichte ihrer Glocken
noch nicht aufgeschrieben
worden.“ Natürlich findet
in dem entstehenden Werk
auch die Heimatstadt des
Autors angemessene Berücksichtigung.
So wird das Buch, dessen
Veröffentlichung für Ende
kommenden Jahres anvisiert ist, viele interessante
Informationen über die Geschichte der Glocken und
Geläute in Delmenhorst
präsentieren. Etwa über das
kürzeste
Glockengeläute
in der Stadtgeschichte: Für
die Stadtkirche ist 1911 in
Lübeck ein dreistimmiges
Geläute gegossen worden,
bereits 1917 war es schon
wieder Geschichte – zwei
große Glocken wurden zur
Herstellung von Munition
für die deutschen Truppen,
die im Ersten Weltkrieg
kämpften,
eingeschmolzen.
Auch im Zweiten Weltkrieg sind zahlreiche Glocken zu Kriegszwecken aus
den Glockenstühlen entfernt worden. So kommt es,
dass der heutige Bestand
an Kirchenglocken zum
großen Teil nach 1945 hergestellt worden ist, in Massenproduktion – was sich
mitunter im Klang niederschlägt, hat David McCloy
festgestellt: „Diese Glocken
klingen oft nicht schön.“
Dat Telefoon bi de Füürwehr
Helmut Steinert über einen Besuch in der Feuerwache / Viele schwere Brände in früherer Zeit
hs DELMENHORST. De Sabbelkassen is jümmers in’ne
Gäng. Hüüt tut dat „Handy“
all up de Straat dat is ok nich
anners. Weer sien Roh hebben will, de schall bi de Füürwehr nich rinkieken. Ik
weer so kort na Klock neegen maal in de FüürwehrWach. Jüst dor keem een
Nootroop, dor seet een in’ne
Kmiep. De weer jüst bi dat
Pannkoken backen ween, de
Botter in de Pann weer woll
to hitt worrn un de Pann
stünn miteens ünner Füür
un he harr versocht dat Füür
mit Water löschen. Nu stünn
de ganze Köök ünner Füür.
De Baas vun de Füürwehr
hett aver wüsst, dat blangenan vun denn Anrooper een
Huus för oole Lüüd steiht.
Veerteihn Koppel Füürwehrlüüd sind mit Sireenhulen ünnerwegens na de
Füürstee. Wenn de eerst
Koppel Füürwehrlüüd ankamen, ward de Baas mellen
wat los is, un of he noch anner Lüü bruken kann. De
Oolen künt nich mehr alleen
so fix ut de Gefahr kamen,
dor mutt’n holpem weern.
Weer in Demost 112 wählen deiht, de is foorts mit’n
Baas för Noot, Leed un
Elend, dat is bi em allens
bienanner, verbunnen. In
düsse Zentrale wesseln sik
de Füürwehrlüüd alle twölf
Stunnen af, so is de Wach
Dag un Nacht paraat. De
Börgerslüüd roopt in Johr
veele dusend maal an. Darbi
sind veele Nootroop, Füür
und anners watt, wat se stüren möten.
Dat gifft ok Roopers för
Kleckerkraam, wenn een
geelen Sack brennt, roopt se
alle Näs lang an. Bidat Füür
vun Hüüs glöwt se, dat weet
de Füürwehr all lang. Elkmaal ist dat een lütt Füür un
de Rook ut’n Kamin hett’n
Rookmeller in Gang sett,
denn ward de Insatz vun de
Füürwehr man düer.
In Demost geev dat in
verleden Tieden vun 1702
bet 1856 mennigeen groot
Füür dat veel Schaden
brocht. 1538 weern dat hun-
nert Hüüs de afbrennt sind.
1552 is de ganze Stadt afbrennt, dor weern nur noch
seßteihn Hüüs över bleven.
1560 hett dat Rathuus
brennt. 1700 un 1738 geev
dat noch lüttje Füür.
So kunnt vun 1702 bet
1856 elkeen nur Börger in
Demost weern, wenn he dat
Börgerrecht har un toför
Geld betahlen hett, denn
Börger-Eed afleggt har, un
een Füürammer kregen har.
So weer jeder Börger een
Füürwehrmann!
MEIN VEREIN
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
SEITE 48
DELMENHORSTER KREISBLATT
Ortsverein Falkenburg-Habbrügge will junge und ältere Bewohner seiner beiden Dörfer gleichermaßen ansprechen
Mit seiner Arbeit nicht nur die alteingesessenen Dorfbewohner, sondern
auch die jungen Familien zu erreichen: Dieses Ziel hat sich der 1968
gegründete Ortsverein Falkenburg-Habbrügge gesetzt. Daher bietet er
Wettbewerb beim SV Heidkrug
Herbstmeisterschaft / Heute Arbeitsdienst an der Anlage
ben DELMENHORST. Die Mitglieder des Schützenvereins
Heidkrug von 1950 treffen
sich am morgigen Sonntag, 19. Oktober, zur Ermittlung der Herbstmeister. Die
Schießsportanlage in Heid-
krug ist dafür in der Zeit
von 10 bis 12 Uhr und von
15 bis 18 Uhr für die sportlichen Wettbewerbe in den
unterschiedlichen Klassen
geöffnet. Bereits am heutigen Samstag, 18. Oktober,
bittet der Vereinsvorstand
die Heidkruger Schützen um
10 Uhr zum Arbeitsdienst an
die Schießsportanlage. Dort
müssen laut eines Sprechers
notwendige
Reparaturen
verrichtet werden.
1847er küren ihre Vizemajestäten
Sein Vizekönigshaus hat der Delmenhorster Schützenverein von 1847 in diesem Jahr erstmals eine
Woche vor dem Königsball ausgeschossen. Die Proklamation fand vor dem Ball statt. Anschließend wur-
konkreten Plänen zählt eine Tagestour für Jung und Alt zum Emssperrwerk nach Papenburg. „Damit betreten wir Neuland“, sagt Vorsitzender
Jürgen Hakkel, der im Vorstand von seinem Stellvertreter Bernhard Mül-
ler, Kassenwartin Elke Tönjes und Schriftführer Heiner Lüschen unterstützt wird. Im Beirat sind Gerd Brand, Andrea Hilbig, Horst Lambeck, Ingo Lichtenberg, Michael Saathoff, Gernot Schierenbeck und Elisabeth
SV „Frisch Drauf“ ermittelt
seine Herbst- und Vereinsmeister
Urneburg siegt vielfach
seinen 204 Mitgliedern nicht nur klassische Aktivitäten wie zur „Aktion
saubere Landschaft“ oder zum Volkstrauertag an, sondern auch ThemenGrillabende mit spanischem oder amerikanischem Motto sowie alle zwei
de ausgiebig mit befreundeten Vereinen gefeiert. Das
Bild zeigt von links Vizeschülerkönigin Kathleen Sündermann, Vizekönig Uwe Schroth, Vizekönigin Stina
Gronowski und Vizejugendkönigin Pia Kluge. FOTO: PRIVAT
Jahre ein Herbstfest mit buntem Kinderprogramm. In Zukunft will der
Verein weiter die Realisierung eines Baugebiets an der Orthstraße unterstützen, das helfen soll, junge Familien in Falkenburg zu halten. Zu den
Die „Frisch Drauf“-Schützen verbinden den Schießsport
stets mit der Pflege der Geselligkeit. So auch wieder bei
den Vereins- und Herbstmeisterschaften. Dank der guten Vorbereitung durch Sportleiterin Maria SchnellbäVON HEIKE BENTRUP
cher verlief alles reibungslos.
DELMENHORST. Großer Andrang hat dieser Tage an
den Ständen des Schützenvereins
„Frisch Drauf“
geherrscht, wo sich die
Schießsportlerinnen
und
Schießsportler zu ihren Vereins- und Herbstmeisterschaften versammelt hatten.
Dank der guten Vorbereitung
durch Sportleiterin Maria
Schnellbächer konnten die
ersten Teilnehmer gleich an
den Start gehen, während
die übrigen Vereinsmitglieder die Wartezeit mit
der Pflege des gemütlichen
Klönschnacks überbrückten.
Nach Abschluss der schießsportlichen Wettbewerbe fieberten die Schützinnen und
Schützen der Auswertung
entgegen.
Während die mit Spannung erwarteten Ergebnisse von Maria Schnellbächer
verkündet wurden, über-
reichte die erste Vorsitzende
Brigitte Grave-Irrsack die
Nadeln an die Gewinner.
Vereinsmeister
wurden:
Schüler: Tiana Niehaus, Jugend: Julian Albers mit dem
Luftgewehr (LG) und Tristan
Uber mit der Luftpistole (LP),
Damenklasse: Tanja Kempen, Schützenklasse: Peter
Furche, Altersklasse Damen:
Sandra Bohlin, Altersklasse Herren: Jörg Niehaus. In
der Klasse Senioren A siegte
Petra Schwarting bei den
Damen und Klaus Irrsack
bei den Herren. Bei den Senioren B entschied Gertrud
Wiedenstriet die Vergleiche
bei den Damen und Werner
Rohde die Wettbewerbe bei
den Herren für sich.
Herbstmeister
wurden:
Schüler: Tiana Niehaus,
Jugend: Julian Albers (LG)
und Tristan Uber (LP), Damenklasse: Tanja Kempen,
Gastgeber punktet in Gruppe Hasbruch
sov URNEBURG. Der Gastgeber
SV Urneburg hat beim Hasbruch-Gruppenschießen im
Ganderkeseer Schützenbund
sieben Mannschafts- und elf
Einzelsiege erreicht. Der SV
Urneburg entschied die Kategorien Rika, Schüler, Jugend,
Damen, Freihand, Kleine
Mannschaft und Altersschützen für sich. Nur bei der Großen Mannschaft lag der SV
Schönemoor vorn. Urneburger Einzelsieger sind Mia
Heusmann und Malte Tönjes
VdK feiert
Erntedank
Die neuen Vereins- und Herbstmeister des Schützenvereins „Frisch Drauf“. Hintere Reihe von links: Julian Albers,
Tristan Uber, Jörg Niehaus, Peter Furche, Wolfgang Gambka, Werner Rohde und Klaus Irrsack. Vordere Reihe von
links: Tiana Niehaus, Gertrud Wiedenstriet, Petra Schwarting, Sandra Bohlin und Ingrid Klein.
FOTO: PRIVAT
Schützenklasse: Peter Furche, Altersklasse Damen:
Sandra Bohlin, Altersklasse
Herren: Wolfgang Gambka,
Senioren A: Damen: Ingrid
Klein, Herren: Klaus Irrsack,
Senioren B: Damen: Gertrud Wiedenstriet, Herren:
Werner Rohde. Den Herbstmeister-Pokal für das beste Ergebnis erhielt Sandra
Bohlin.
Reichlich Feldfrüchte und Obst
haben den Erntetisch geschmückt, der die Dekoration
zum Erntedankfest des Ortsverbandes Bungerhof/Donneresch
im Sozialverband VdK abrundete.
Rund 50 Teilnehmer hatten sich
zu dem Buffet in der Gaststätte
„Zur Eiche“ in Schlutter eingefunden. Über die Erntedankgaben,
die zum Schluss mitgenommen
werden durften, freuten sich auch
der Ortsverbandsvorsitzende Werner Rosenthal und seine Stellvertreterin Inge Breuer.
FOTO: PRIVAT
(1. und 2. Rika), Jule Petershagen (2. Schüler), Jan-Eike
Lübsen und Andre Henkel (1.
und 2. Jugend), Birgit Tönjes
(1. Damen und Freihand),
Melanie Tönjes-Pleus (2. Damen), Kevin Oelscher (2. Kleine Mannschaft), Marianne
Tönjes und Marianne Sprung
(1. und 2. Alter). Bester Schüler war Finn Krey (SV Grüppenbühren), für den SV Schönemoor siegten Svenja Mutke
(2. Freihand) und Torben Spille (1. Kleine Mannschaft).
Westphal aktiv. Mehr Informationen zum Verein gibt es im Internet unter
www.ov-falkenburg-habbruegge.de oder bei Jürgen Hakkel unter der Telefonnummer (0 42 22) 93 11 93.
FOTO: ANDREAS NISTLER
Dombrowski
gewinnt
sov SCHÖNEMOOR. Heiko
Dombrowski und Svenja
Mutke heißen die Herrenund Damen-Monatssieger
beim Schützenverein Schönemoor im September. Herren- und Damen-Freihand
entschieden Marc Bührmann und Kathrin Guttmann für sich. In der Altersklasse war Manfred Kruse der
Treffsicherste. Bei der Jugend
hatte Nico Jüchter die Nase
vorn und bei den Schülern
Thilo Muthig.
KONTAKT
Vereine, die ihre Mitteilungen
auf der wöchentlichen dk-Seite „Mein Verein“ veröffentlichen wollen oder sich für
das große Panoramafoto ablichten lassen möchten, wenden sich für die Gemeinde
Ganderkesee und den Landkreis Oldenburg an Redakteur Thorsten Konkel unter
Telefon (0 42 22) 80 70 40.
Für Themen aus der Stadt
Delmenhorst und aus der
Gemeinde Stuhr ist Redakteurin Heike Bentrup unter
der Delmenhorster Telefonnummer (0 42 21) 15 62 36
zuständig. E-Mails direkt an:
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Die Bewerbungsfrist für den Teilnahmewettbewerb endet am 17. 11.
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Es ist ein formloser Teilnahmeantrag mit den geforderten Unterlagen einzureichen. Näheres ist im Internet unter www.Ganderkesee.de – Wirtschaft – Ausschreibungen und den Ausschreibungsblättern von bi-medien, Submissionsanzeiger, subreport sowie im Amtsblatt der EU unter
http://ted.europa.eu oder bei der Gemeinde Ganderkesee unter 0 42 22/
44-3 26 zu erfahren.
Nachprüfstelle gemäß § 104 GWB ist die Vergabekammer Niedersachsen
beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Auf der Hude 2,
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statt.
Tagesordnung: beratende Mitglieder in Fachausschüssen; 114. Flächennutzungsplanänderung und Bebauungsplan Nr. 239 (Schönemoor,
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SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
SEITE
51
SEITE 11
DELMENHORSTER KREISBLATT
Kontrolle
ist besser
So fühlen Bewerber
Firmen auf den Zahn
In der Regel informieren sich Bewerber über potenzielle Arbeitgeber auch im Netz. Um sich nicht zu verzetteln, hilft eine Liste mit den wichtigsten Entscheidungskriterien und Fragen.
In der Selbstdarstellung
sind viele Arbeitgeber
groß. Doch hinter den
Kulissen sieht es oft anders aus. Wie Firmen abseits schöner Beschreibungen sind, müssen Bewerber selbst herausfinden – und zwar bevor sie
den Arbeitsvertrag unterschreiben. So machen sie
den Check.
VON JÖRG WIEBKING
FÜSSEN. Viele Arbeitgeber
werben mit Auslandseinsätzen oder flexiblen Arbeitszeiten. Nicht immer
stimmen diese Selbstbeschreibungen mit der Realität überein, warnt Karriereberater Dietrich Schmich
aus Leipzig. Für Bewerber
sei das gefährlich: „Es kann
im Extremfall meine Berufslaufbahn
zerstören,
wenn ich das zu spät bemerke, kündige und dann
einen Makel im Lebenslauf
habe.“ Doch wie finden Bewerber heraus, was eine
Firma wirklich bietet?
Systematisch vorgehen:
Viele Jobsuchende machen
den Fehler, zu wenig Quellen anzuzapfen und sich
zum Beispiel nur auf eine
Internetrecherche zu verlassen. Dieser einseitige
Blick könne leicht in die Irre führen, warnt Schmich.
Er rät, möglichst viele Quellen zu nutzen. Wichtig sei
dabei allerdings eine Liste
mit den wichtigsten Entscheidungskriterien
und
Fragen. „Sonst kann ich
endlos recherchieren und
verliere den Überblick.“
Kritischer Blick ins
Netz: Was berichten Medien? Wie schneidet das Unternehmen in Rankings
und auf Bewertungsportalen ab? Im Internet lassen
sich eine Menge Informationen finden. Doch Doris
Brenner, Karriereberaterin
aus Rödermark, rät zugleich zur Vorsicht: Sind die
Informationen aktuell, ausgewogen und seriös? „Oft
weiß man nicht, wer sich
da äußert und welche Interessen im Spiel sind.“
Hintergründe aus erster
Hand: Die beste Quelle
sind persönliche Kontakte.
„Wenn ich jemanden im
Unternehmen kenne und
ihm vertraue, kann ich dessen Aussagen viel besser
einschätzen“, erklärt Brenner. Bewerber könnten sich
außerdem im Bekanntenkreis umhören, ob jemand
einen Kontakt herstellen
kann. Hochschulabsolventen rät sie, das AlumniNetzwerk ihrer Uni zu nutzen.
Vorsicht in BusinessNetzwerken: Bei Xing oder
Linked In lassen sich Mitarbeiter recherchieren. Coach
Nadja Henrich aus Füssen
rät von solchen Kontakten
ab, falls nicht schon eine
Verbindung besteht: „Der
Bewerber kann nicht einschätzen, mit wem er da
spricht.“
Offensiv fragen: Im Vorstellungsgespräch
empfiehlt Henrich hingegen
Selbstbewusstsein
und
konkrete Fragen. Wie sind
die versprochenen Dinge
organisiert? Gibt es dazu
Betriebsvereinbarungen?
Wirbt die Firma etwa mit
Entwicklungsmöglichkeiten, sei die Frage erlaubt,
wer darüber entscheidet.
„Kümmert sich die Personalabteilung darum, dann
sorgt sie auch dafür, dass
das im Unternehmen einheitlich gelebt wird“, sagt
Henrich. Hängt alles vom
Vorgesetzten ab, könne die
Förderung sehr unterschiedlich ausfallen.
Augen und Ohren auf
im Unternehmen: Achten
sollten Kandidaten beim
Bewerbungstermin auf das
Arbeitsklima, rät Henrich.
Wie ist die Begrüßung am
Empfang? Wie gehen Vorgesetzte mit Mitarbeitern
um und die Kollegen miteinander? Doch vor allem
lernen Bewerber am besten
das Team kennen, empfiehlt die Karriereberaterin.
„Vorher würde ich nichts
unterschreiben.“
Hospitieren als Chance:
Ein Bewerbungsgespräch
alleine reicht als Entscheidungsgrundlage kaum aus,
sagt Schmich. „Ich würde
immer anbieten, für ein
paar Tage im Unternehmen
zu hospitieren. Das ist die
Gelegenheit, um mehr zu
erfahren.“ Wer schon einen
Job hat, muss jedoch aufpassen. Probetage bei ei-
nem Wettbewerber sind
verboten, warnt Simone
Burkard, Fachanwältin für
Arbeitsrecht aus Frankfurt.
Ansonsten gilt: Melden
muss ein Bewerber Probetage nicht. Er kann einfach
Urlaub nehmen, wenn es
nur um ein paar Tage ohne
Arbeits- oder Vergütungspflichten geht.
Fluktuation
checken:
Bewerber sollten im Vorstellungsgespräch nach der
durchschnittlichen Dauer
der Betriebszugehörigkeit
fragen, rät Henrich. Das sei
ein Indikator für das Arbeitsklima und die Zuverlässigkeit von Arbeitgeberaussagen. Überprüfen lassen sich solche Aussagen
mangels offizieller Zahlen
jedoch nicht. „Daher würde
ich auch fragen, warum die
Stelle neu besetzt wird“,
sagt Henrich. Außerdem
können Bewerber in Netzwerken wie Xing und Linked In recherchieren: Sie
zeigen die Dauer der Betriebszugehörigkeit
ihrer
Mitglieder an.
Blick über den Tellerrand: Der Umgang mit
Kunden kann ebenfalls ei-
FOTO: DIAGENTUR
niges über die Unternehmenskultur verraten, sagt
Brenner. „Wenn ich bei der
Einzelhandelskette X anfangen will, muss ich mich
nur in einen X-Markt stellen und beobachten, was
da
zwischenmenschlich
abläuft.“ Interessant sei außerdem, was Wettbewerber
erzählen: „Ich könnte zum
Beispiel bei Wettbewerber
Y einkaufen und nebenbei
einen Mitarbeiter fragen,
warum er nicht bei X arbeitet.“
Unnötigen
Aufwand
vermeiden: Bevor Jobsuchende alle externen Quellen anzapfen, sollten sie
sich eine Strategie zurechtlegen, rät Schmich. „Bevor
ich keine Einladung habe,
würde ich mich auf die üblichen Quellen beschränken: Unternehmenswebsite, etwas Internetrecherche und natürlich Jobmessen besuchen.“ Erst ein
Termin im Unternehmen
sei das Signal, wirklich alle
Register zu ziehen. „Sonst
komme ich vor lauter Recherche überhaupt nicht
dazu, Bewerbungen zu
schreiben.“
Gesund durch Herbst und Winter
Regelmäßig lüften und Hände desinfizieren: So überstehen arbeitende Menschen die Schnupfenzeit im Büro
tmn BREMEN. Husten, niesen, Nase putzen: Der
Herbst ist da und mit ihm
ansteckende Krankheiten
wie Schnupfen oder Grippe. Gerade im Büro verbreiten sich Viren und Bakterien rasend schnell. „Wer
sich nicht anstecken möchte, sollte regelmäßig lüften“, rät Hans-Michael
Mühlenfeld, Hausarzt aus
Bremen.
So wird der Anteil an Viren im Büro reduziert. Außerdem hilft es, Türklinken
und den eigenen Arbeitsplatz mehrfach am Tag zu
desinfizieren. Das ist besonders sinnvoll, wenn dieser von mehreren Personen
genutzt wird, wie es häufig
in einem Großraumbüro
der Fall ist.
Aber schon auf dem Weg
zur Arbeit besteht Ansteckungsgefahr. In öffentlichen Verkehrsmitteln sammeln sich viele Krankheitserreger. Wer morgens damit
ins Büro kommt, fasst am
besten keine Haltestangen
an.
Wer sich doch angesteckt
hat, kann Schadensbegrenzung
betreiben.
Verschnupfte Mitarbeiter niesen am besten in den Ellenbogen. Mit der Hand gibt
man die Krankheit viel
leichter an andere weiter.
Viel Schlaf und der Verzicht
auf Alkohol oder Zigaretten
helfen außerdem. Mühlenfeld appelliert allerdings an
die Vernunft der Mitarbeiter: „Wer krank ist, sollte zu
Hause bleiben.“
Die Krankheit auszukurieren, anstatt weiterzuarbeiten, ist eine Möglichkeit, die weitere Ausbreitung im Büro zu verhindern.
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SEITE 52
SAMSTAG, 18. OKTOBER 2014
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SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
Wo die Späne fliegen
Checkliste
hilft bei der
Berufswahl
tmn NÜRNBERG. Bei der Suche nach der richtigen
Ausbildung hilft Jugendlichen eine Checkliste der
Bundesagentur für Arbeit.
Die
neue
Broschüre
„Schritt für Schritt zur Berufswahl“ enthält diese
Checkliste. Von der Analyse
der eigenen Talente bis zur
Wahl einer bestimmten
Ausbildung hilft sie Schülern in der Vorbereitung auf
die wichtige Entscheidung.
SEITE
53
SEITE 13
DELMENHORSTER KREISBLATT
Zerspanungsmechaniker müssen genau arbeiten
gen zu lesen, Arbeitsschritte zu planen und das richtige Werkzeug auszuwählen.
Erst ab dem dritten
Lehrjahr arbeiten die Auszubildenden an CNC-Maschinen, welche die Fachkräfte für jede Produktion
neu programmieren müssen. Dabei steht CNC für
Computerized Numerical
Control, also „computergestützte numerische Steuerung“.
Während der laufenden
Produktion überprüfen die
Zerspanungsmechaniker
zum Teil bis auf Hundertstelmillimeter genau, ob die
Maße des Werkstücks im
vorgegebenen Toleranzbereich liegen. Während der
Ausbildung verdienen die
Auszubildenden laut Arbeitsagentur zwischen 860
Euro brutto im ersten Lehrjahr und 1013 im vierten
Lehrjahr. Die meisten Ausbildungsunternehmen bilden für den eigenen Bedarf
aus und übernehmen die
Azubis im Anschluss. Dabei
locken gute Gehälter: Das
Einstiegsgehalt nach der
Ausbildung liegt laut Bohm
bei etwa 1800 Euro brutto,
später steigt es auf 2500 Euro zuzüglich Schichtzulagen.
Wer gerne einmal fünf
gerade sein lässt, ist in
diesem Job verkehrt: Zerspanungsmechaniker
leisten Millimeterarbeit.
Sie stellen Metallteile für
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Arbeit ist anspruchsvoll –
und gut bezahlt.
VON MARIA FIEDLER
Betriebsräte
sind meist
männlich
tmn DÜSSELDORF. Es gibt
deutlich mehr Männer als
Frauen in Betriebsräten.
Das zeigt eine Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Frauen sind auch seltener
Betriebsratsvorsitzende: Im Schnitt hat rund
jeden dritten Vorsitz (29,1
Prozent) eine Frau inne.
Die Analyse basiert auf den
Daten von knapp 15 000
Firmen, in denen zwischen
März und Mai dieses Jahres
ein Betriebsrat gewählt
wurde.
Berlin.
Dennis
Tanzer
drückt auf den orangen
Knopf. Langsam senkt sich
der Fräskopf über das uförmige Werkstück und
bohrt sich in das Metall.
Späne fliegen. Durch seine
Schutzbrille
beobachtet
Tanzer das genau: Ihm ist
am Morgen bereits ein Fräser zerbrochen – in der Produktion darf das nicht passieren. Noch ist der 23-Jährige in seinem zweiten
Lehrjahr
zum
Zerspanungsmechaniker
bei
Knorr-Bremse, einem Hersteller von Bremssystemen
für Schienen- und Nutzfahrzeuge. „Es ist schon eine Herausforderung, die
technischen Zeichnungen
exakt umzusetzen“, sagt er.
Zerspanungsmechaniker
Sägen, bohren, feilen: Dennis Tanzer macht die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker.
FOTO: MARIA FIEDLER
arbeiten in Fabriken meist
an Dreh-, Schleif- und Fräsmaschinen. Sie stellen etwa
Radnaben, Motoren- und
Turbinenteile her, die später in Präzisionsmaschinen
eingesetzt werden. „Deshalb sollten die Facharbeiter ein gutes Auge für Details besitzen und sehr genau arbeiten“, erklärt Silvia
Bohm. Sie ist Ausbildungsberaterin bei der Industrie-
und Handelskammer in
Frankfurt am Main.
In der Berufsschule müssen die Fachkräfte etwa
Winkel und Schnittgeschwindigkeiten
berechnen. „Das ist schon eine
Hausnummer“, sagt Torben
Padur, der beim Bundesinstitut für Berufsbildung für
die Metallberufe zuständig
ist. Die Jugendlichen lernen, technische Zeichnun-
Ausbildung
für Kosmetik
kürzer
Der Beruf Kosmetikerin ist bei Jugendlichen nach wie vor beliebt.
FOTO: COLOURBOX
tmn BONN. Immer weniger
Jugendliche
entscheiden
sich dafür, die dreijährige
Ausbildung zum Kosmetiker zu machen. Das zeigen
die Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung: So
waren es 2012 noch 834
Schulabgänger, die den Beruf erlernten, im Jahr davor
987 und 2010 sogar 1143.
An Nachwuchs mangele es
der
Branche
trotzdem
nicht, sagt Monika Ferdinand, Vorsitzende des Bundesverbands
Deutscher
Kosmetikerinnen. Im Gegenteil: „Der Beruf ist nach
wie vor überlaufen.“ Jugendliche wählten jedoch
häufiger statt der drei Jahre
langen dualen Lehre eine
Kurzausbildung an einer
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ImmobilienMarkt
DELMENHORSTER KREISBLATT
SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
Die neue Schlichtheit
Japanische Ästhetik zieht in das Haus ein
Die Glasschalen des Designers Oki Sato sind aus recycelten Cola-Flaschen hergestellt.
Die Devise „Weniger ist
mehr“ ist nicht gerade
neu im Design. Aber
Mies van der Rohes Motto gilt im Moment als das
Maß aller Dinge, wenn es
um die reduzierte Ästhetik und formale Intelligenz aktueller Möbel und
Accessoires geht. Die japanische Kultur lässt grüßen.
VON UTA ABENDROTH
TOKIO. Japaner nehmen traditionell nicht allzu wichtig, was im Rest der Welt
passiert. Und so wurden ihre Produkte stets für den eigenen Markt konzipiert, die
Unabhängigkeit der eigenen Kultur gegen äußere
Einflüsse geschützt. Diese
japanische Eigenheit hat
ihren Reiz.
„Wir haben keine so lange Tradition, was die Gestaltung von Möbeln angeht“, sagt der Möbeldesigner Toru Shimizu vom Label Monokraft aus Tokio.
„Erst vor rund 130 Jahren,
als Bilder des Kaisers auf einem Stuhl die Runde
machten, kamen solche
westlichen Möbel sehr,
sehr langsam in Mode.“ Er
konzentriert sich ganz auf
Vollholzmöbel
ohne
Schrauben oder Metallverbindungen. „Bei uns ist die
Luftfeuchtigkeit manchmal
sehr hoch, da würde das
Holz rund um das Metall
reißen “, erklärt er.
Auch Woodwork stellt
Holzmöbel von geradliniger Schlichtheit her. Man
könnte die Entwürfe als
skandinavisches
Design
verorten, wären die Proportionen nicht andere: Asiaten sind im Schnitt kleiner
als Europäer, und so liegt
die Tischhöhe rund zehn
Zentimeter unter den in
Deutschland gängigen 76
Zentimetern.
Zu den gefragtesten Protagonisten der internationalen Designszene zählt
Oki Sato und sein Studio
Nendo, was im Japanischen
so viel wie Knete bedeutet.
Es soll vermitteln, dass
man mit Nendo alles formen kann. Bittet man den
37-Jährigen um eine Einschätzung, worin der Reiz
der japanischen Ästhetik
liegt, so sagt er: „Ich bin
mir nicht sicher, aber japanisches Design wird oft als
einfach und funktional bezeichnet. Und als eine ästhetische Formsprache, die
Spaß macht.“
Und das Geheimnis seines Erfolges? „Für mich
sind frische Ideen und die
Geschichte, die hinter der
Form steckt, immer am
wichtigsten. Vielleicht ent-
FOTO: NENDO
steht dadurch der Eindruck
von Poesie.“ Um nur ein
paar Beispiele zu nennen:
Seine Farmin-Net-Leuchten (Carpenters Workshop
Paris) sind aus Netzen, die
in der Landwirtschaft benutzt werden. Die Schalen
Bottleware werden aus reCola-Flaschen
cycelten
hergestellt.
Einer, für den Nachhaltigkeit und die damit verbundene ästhetische Reduktion von Produkten das
Thema ist, ist Petter Neby.
Der Norweger, der 2008 das
Unternehmen Punkt für
Haushaltsgeräte gründete,
weil er auf der Suche nach
einem Wecker verzweifelte,
sagt: „Ich denke, einer der
drängendsten Punkte im
Design heute ist die Frage,
was wir wirklich um uns
herum brauchen. In diesem Zusammenhang kann
die ästhetische Qualität eines Produktes eine Rolle
spielen, die Lebensqualität
zu verbessern.“
Punkt arbeitet mit dem
britischen Designer Jasper
Morrison zusammen, der
seit Jahrzehnten immer
wieder in Japan tätig ist. In
den vergangenen sechs
Jahren haben es bei Punkt
nur drei Produkte geschafft,
realisiert zu werden: der
Wecker AC 01, das Telefon
DP 01 und die Mehrfachsteckdose ES 01 – in den
Farben Schwarz, Rot und
Weiß. Nur den Wecker gibt
es noch in Silber. „Wir sollten dazu zurückkehren,
Produkte zu benutzen und
uns nicht von ihnen benutzen zu lassen“, sagt Neby.
Ein deutscher Designer,
der sich mit fernöstlicher
Ästhetik befasst, ist Carsten
Gollnick. Sein Geschirr, Besteck und seine edlen Holzkästchen vereinen maximale Schlichtheit mit maximaler Ästhetik. Für das Holz-
gefäß-Set Engawa hat er
sich von den in Zen-Klöstern immer noch gebräuchlichen Essschalen inspirieren lassen. Jeder Mönch hat
ein Set von nur vier Schalen. Der Begriff dafür, Oryoki, bedeutet „das, was gerade genug enthält“. „Die Reduziertheit und meditative
Kraft des gedrechselten
Holzes, kombiniert mit der
Vielfältigkeit im Gebrauch,
hat mich bei diesem Thema interessiert“, sagt Gollnick.
Die Grundprinzipien der
asiatischen Kultur sind
Ausgeglichenheit und Harmonie, umgesetzt werden
sie durch klares Design,
perfekt aufeinander abgestimmte Materialien und
Formen. Um es mit Petter
Nebys Worten zu sagen: „Es
geht nicht darum, irgendetwas schön zu machen, sondern den Dingen eine Bedeutung zu geben.“
Zoff ums Wasser und die Gebühren
Was bei der Betriebskostenabrechnung hinsichtlich Wasserkosten gilt
tmn BERLIN. Jahr für Jahr
die gleiche Frage: „Warum
muss die vierköpfige Familie aus der Wohnung nebenan nicht mehr für ihren
Wasserverbrauch zahlen als
der alleinstehende Nachbar?“, gibt Ulrich Ropertz
vom Deutschen Mieterbund (DMB) ein Beispiel,
warum an Fragen wie dieser in Mietshäusern Streit
entbrennen kann. Schließlich sind die Wasserkosten
ein durchaus beachtlicher
Posten der Betriebskostenabrechnung. Dabei sind die
Regeln eigentlich klar.
Welche Rechtsgrundlage gilt bei Wasserkosten?
Wasserkosten zählen laut
der Betriebskostenverordnung zu den umlegbaren
Betriebskosten. Hierzu ge-
hören laut Mieterbund neben dem reinen Wassergeld
auch Kosten für eine Wasseruhr und unter Umständen für eine Wasseraufbereitungsanlage.
Gezahlt
werden muss außerdem für
die Entwässerung.
Wie werden die Kosten
umgelegt? Hierbei haben
Vermieter in der Regel die
Wahl: Entweder die Abrechnung erfolgt nach der
Wohnfläche oder nach der
Anzahl der Personen, die in
der Wohnung leben. „Das
wird meist im Mietvertrag
festgelegt“, erklärt Ropertz.
„An diese Vereinbarung ist
der Vermieter dann dauerhaft gebunden.“ Finden
sich keine Angaben zum
Verteilerschlüssel im Mietvertrag, muss die Wohnflä-
che als Maßstab genommen werden.
Muss es einen Wasserzähler geben? Nein, nicht
unbedingt. Das ist in jedem
Bundesland unterschiedlich geregelt. „Nur in einigen Ländern sind Wasserzähler für Neubauten vorgeschrieben“, erklärt InkaMarie Storm vom Eigentümerverband Haus und
Grund in Berlin. Gibt es im
Haus allerdings Zähler,
müssen diese geeicht werden. Das muss alle sechs
Jahre neu geschehen. „Die
Kosten für die Eichung
können umgelegt werden“,
sagt Storm. Nach Ablauf
der Frist dürfen die Geräte
nicht mehr für die Abrechnung der Betriebskosten
eingesetzt werden.
Der Warmwasserverbrauch muss in der Regel über einen geeichten Zähler abgerechnet werden.
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SAMSTAG, 18.
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG,
Herbstlaub als Mulch
Tipps zum Kompostieren und Düngen im eigenen Garten
Hobbygärtner sollten
Laub von Bäumen und
Gehölzen am besten
nicht komplett entsorgen,
sondern als Mulch nutzen. „Unter Gehölzen
und Hecken kann das
Laub einfach liegen bleiben“, erläutert Wolfgang
Groß, Umweltreferent im
Bundesverband Garten-,
Landschafts-und Sportplatzbau (BGL) in Bad
Honnef.
VON EVA NEUMANN
BAD HONNEF. Hier schützt
es die Pflanzen an bitterkalten Wintertagen. Und das
Laub versorgt den Boden
nachhaltig mit allem, was
er braucht. „Es wird dort
zersetzt, sodass die Nährstoffe den Pflanzen wieder
zugutekommen.“ Auf Beeten mache sich Laubmulch
ebenfalls.
Aber überall eignet sich
der Schutz aus Blättern
nicht: Noch grüne oder gar
blühende Stauden darf der
Hobbygärtner auf gar keinen Fall damit bedenken.
Auch die Rasenflächen
müssen unbedingt frei sein.
Denn unter den sich zersetzenden, feuchten Blättern
vergilben oder faulen die
Grashalme.
Mehr als nur Abfall: Laub eignet sich in vielen Teilen des Gartens auch als Dünger.
Doch wohin mit dem
Laub? In weitläufigen Gärten mit vielen Gehölzen
kommen durchaus größere
Mengen zusammen. Nur
ein Teil kann der Hobbygärtner selbst kompostieren. „Wenn zu viel Laub
und eventuell noch Rasenschnitt auf dem Kompost
angehäuft werden, kommt
keine Luft dazwischen und
die Gartenabfälle können
nicht verrotten“, erklärt
Groß. Am besten wird
strukturreicher
Heckenund Gehölzschnitt locker
unter die Laubmassen gemischt.
Die Größe der Blätter,
aber auch ihre Zusammensetzung bestimmt, wie
schnell sie verrotten und
damit auch wieder Platz für
Terra Preta für den Garten
Der Superboden aus dem Amazonasgebiet
tmn BERLIN. Im Boden
schlummert viel Gutes für
die Pflanzen. Einer der
wichtigsten Nährstofflieferanten ist Humus. Während
der Hobbygärtner einem
herkömmlichen europäischen Gartenboden den
Humus Jahr für Jahr durch
Kompost, Häcksel oder
Laub zuführen muss, gibt
es auf kleinen Flächen der
südamerikanischen Regenwaldregion Amazonien Böden, die nachhaltig und
humusreich sind. „Diese
Erden heißen auf Portugiesisch terra preta de indio“,
sagt Haiko Pieplow, wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Freien Universität Berlin.
Hobbygärtner
können
Terra Preta selbst herstel-
len. Denn die teils meterhohen Schichten in den
Tropen sind vor 7000 bis
500 Jahren durch Menschenhand
entstanden.
Terra Preta enthält Holzkohle, Exkremente, Aschen,
terrestrische und aquatische Biomasse, sogar Lebensmittelabfälle.
Man
geht davon aus, dass die
Ureinwohner Fäkalien mit
Holzkohle gemischt und
weitere Abfälle dazugegeben haben. In luftdichten
Tongefäßen entstand die
fruchtbare Erde. Holzkohle
verhindert Fäulnis und bindet Gerüche.
Auf den Kleingarten lässt
sich die Herstellung von
Terra Preta übertragen.
Hobbygärtner
brauchen
dafür Holzkohle. „Es ist
wichtig, dass man feinen
Holzkohlestaub und keine
-asche verwendet“, betont
der Bodenkundler. Der
Staub hat noch stabile
Strukturen.
Der Staub wird mit fermentierten Gartenabfällen
und Mikroorganismen vermischt. Bei der Fermentierung ist es wichtig, dass
man die Stoffe aufeinanderpresst und nicht wie bei
der Kompostierung luftig
aufeinanderschichtet.
Es gibt auch Erde namens Terra Preta im Handel. „Industrielle Hersteller
nennen ihre Produkte gerne so“, erläutert Marianne
Scheu-Helgert von der Bayerischen Gartenakademie.
Knospen sollten Farbe zeigen
Täglich kleine SchluckeWasser tun Chrysantheme gut
tmn DÜSSELDORF. Die
Knospen von Chrysanthemen zeigen beim Kauf am
besten bereits etwas Farbe.
Rein grüne Knospen erblühten oft nicht, erläutert
das Blumenbüro in Düsseldorf. Die Zimmerpflanzen
mögen Standorte mit rund
18 bis 20 Grad und Sonne.
Hobbygärtner halten das
Substrat am besten immer
feucht.
Täglich
kleine
Schlucke Wasser seien gut,
alle zwei Wochen könne ein
phosphorhaltiger Blühdünger beigemischt werden.
Chrysanthemen bevorzugen einen sonnigen Standort und feuchtes
Erdreich.
FOTO: PFLANZENFREUDE.DE
FOTO: COLOURBOX.DE
weitere Gartenabfälle machen. „Walnuss oder auch
Eiche sind dafür bekannt,
dass sie sich sehr schwer
zersetzen“, sagt der BGLUmweltreferent. Kann der
hauseigene Kompost die
Laubmengen nicht fassen,
bringen Hobbygärtner ihre
Abfälle am besten zu einer
kommunalen Kompostieranlage.
Sanddorn
vielseitig
einsetzbar
Sanddorn enthält viele Vitamine.
FOTO: ANDREA WARNECKE
tmn VEITSHÖCHHEIM. Der
Sanddorn
(Hippophae
rhamnoides) ist Heckenpflanze, Wildobst und Vogelnährgehölz in einem.
Daneben ist die vielseitige
Pflanze auch noch relativ
anspruchslos, was den
Standort angeht: Sandig bis
lehmig und gut durchlässig
sollte er sein, sehr viele
Nährstoffe
im
Boden
braucht er aber nicht. Einzig stauende Nässe und
Schatten verträgt er nicht.
Das teilt die Bayerische
Gartenakademie mit.
Wer Früchte ernten will,
muss eine Besonderheit
beachten: Der Sanddorn ist
zweihäusig. Es braucht also
zumindest eine weibliche
und eine männliche Pflanze – mit Ausnahme der Sorte „Friesdorfer Orange“, die
als selbstfruchtbar gilt. Die
Früchte des Sanddorns
sind reich an Vitaminen,
besonders dem Vitamin C,
Mineralien und Spurenelementen wie Bor, Eisen und
Mangan. Sie sind direkt
vom Strauch gepflückt genießbar, werden aber häufig zu Gelees oder Marmeladen verarbeitet.
AutoMarkt
SAMSTAG,
18. OKTOBER
OKTOBER 2014
2014
SAMSTAG, 18.
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DELMENHORSTER KREISBLATT
Für geübte Aussteiger
Gefahren: Jaguar F-Type Coupé
Jaguar F-Type
Coupé
Länge (m)
4,47
1,92
Breite (m)
1,31
Höhe (m)
Kofferraum (l)
315-407
Leergewicht (kg)
1577
Zul. Gesamtgew. (kg)
2000
Zul. Anhängelast (kg)
2995
Hubraum (ccm)
250/340
Leistung (kW/PS)
Drehmoment (Nm)
450
Spurt 0–100 km/h (s)
5,3
Spitze (km/h)
260
8,8
Normverbrauch (l)
CO2-Emission (g/km)
205
Effizienzklasse
E
Vers. Typkl. (HF/VK/TK) 18/30/27
Preis ab (Euro)
67 000
Lange Motorhaube, weit hinten platzierte Sitze, kurze Überhänge: Die Grundkonstruktion des Jaguar F-Type ist klassisch, das Design aber dennoch alles andere als Retro.
Wendehälse auf dem
Bürgersteig, blitzende Fotohandys aus fahrenden
Autos, begeisterte Reaktionen an der Tankstelle:
Wo man auch mit dem
Jaguar F-Type auftaucht,
erregt der rasante Zweisitzer Aufsehen.
VON LOTHAR HAUSFELD
Gucken
Jaguar und die Schwesterfirma Land Rover haben
seit Jahren ein Händchen
für augenschmeichelndes
Design. Ob Range Rover
Evoque oder Jaguar XF –
fortschrittliche
Formensprache statt Festhalten an
Traditionen hat dem Unternehmen gut getan, und
auch der aggressive F-Type
profitiert davon, der sich
bis auf die lange Motorhau-
Was gibt’s noch?
Der F-Type ist als Coupé
und Cabrio (ab 74 000 Euro) erhältlich. Die Drei-Liter-V6-Benziner leisten
340 und 380 PS, das Spitzenmodell F-Type R kommt
mit seinem Fünf-Liter-V8
auf 550 PS.
be und die kurzen Überhänge kaum Anleihen bei
der Vergangenheit nimmt.
Pfiffige Details wie die Türgriffe, die in der Tür verschwinden und nur beim
Öffnen per Fernbedienung
aus der Versenkung hervorkommen, belegen den
Spaß, den die Entwickler
offensichtlich bei ihrer Arbeit hatten.
Fühlen
Platz ist nur für zwei, die
sich zudem mit einer gewissen Geschicklichkeit in
die Sportsitze hinabgleiten
lassen müssen. Entsprechende Körperfertigkeiten
sind auch beim Aussteigen
gefragt. Bitte vor dem großen Auftritt vor Freunden
erst einmal üben, wie man
sich aus den Sitzen schält,
ansonsten kann es durchaus peinlich werden. Dank
der massiven Mittelkonsole
wirkt man als Fahrer ziemlich eingemauert, was aber
in einem sportlich ausgelegten Coupé in Ordnung
geht. Der massive Lüftungsblock über der Mittelkonsole fährt aus der Versenkung hervor, wenn die
Klimaautomatik
Zugriff
braucht – oder er verschwindet wieder hinter
dem großen Touchscreen.
Die Bedienung ist nicht
durch und durch logisch;
Drehregler, Schalter und
Menüs im Touchscreen
wirken wenig durchdacht
und wahllos verteilt. Für
die Optik sind die kleinen
Fensterchen von Vorteil,
nicht allerdings für die
Rundumsicht, die sich eher
wie der Blick aus einer
Schießscharte anfühlt.
Fahren
Die 340 PS starke Ausbaustufe des Drei-Liter-V6
ist die kleinste Motorisierung im F-Type, und trotzdem scheut man sich gegen
die Vokabel „Einstiegsmotor“. Beim Drücken des
Startknopfes erwacht das
Aggregat mit einem wütenden Fauchen, um danach
in brabbelnden Leerlauf zu
wechseln; knapp über fünf
Sekunden dauert es, bis
Tempo 100 erreicht wird;
die
Achtgang-Automatik
wieselt blitzschnell durch
die Fahrstufen. Untermalt
wird die Beschleunigung
durch eine feine Geräuschkulisse, die natürlich V8Fanatiker nicht zufrieden
stellen wird, aber dennoch
gut austariert klingt.
Der über die Hinterräder
angetriebene F-Type hat
bei nassen Straßen seine
liebe Mühe, die Kraft auf
den Asphalt zu bringen.
Beim zu beherzten Tritt auf
das Gaspedal zuckt schon
mal das Heck. Glücklicherweise lässt sich die Katze
per Fahrprogramm „Winter“ zugunsten besserer
Traktion bändigen.
Überhaupt: Der F-Type
ist nicht direkt ein Monstrum für den Rennkurs, sondern ein der Markenhistorie angemessener Gran-Turismo-Sportler. Mit ihm
fährt man eher gemütlich
in den Wochenendurlaub,
Platz für mehr als 400 Liter
Gepäck ist vorhanden.
Ab Tempo 110 fährt der Heckspoiler aus.
Dem F-Type-Fahrer reicht
es zu wissen, dass man
über jede Menge Kraftreserven verfügt, anstatt diese permant abzurufen.
Staunen
Die erste Ausfahrt auf
der Autobahn brachte nicht
nur Gänsehaut bei der
enormen Beschleunigung,
die dem F-Type beim Tritt
aufs Gaspedal mühelos gelingt. Sondern auch Erstaunen über das, was sich bei
Tempo 110 tut: Urplötzlich
erschien im Rückspiegel eine auf dem Kopf stehende
Raubkatze mitsamt Jaguar-Schriftzug. Ab Tempo
110 steigt der kleine Heckflügel empor, um Auftrieb
zu reduzieren und die Stabilität bei hohem Tempo zu
erhöhen.
Ärgern
Ein Blick in die Preisliste
verrät: Mindestens 67 000
Euro sind für das F-Type
Coupé anzulegen. Mit dem
einen oder anderen Extra
von der Aufpreisliste rückt
die Schwelle zum sechsstelligen Betrag in greifbare
Nähe. Da darf man definitiv mehr erwarten als wackelige Blinkerhebel oder
Billig-Kunststoffabdeckungen mit Discounter-Anmutung, die sich zudem ebenso unbeabsichtigt wie mit
wenig Kraftaufwand entfer-
FOTOS: JAGUAR
nen lassen. Und wenn wir
schon beim Nörgeln sind:
Das Navigationssystem, für
das Jaguar immerhin annähernd 3000 Euro verlangt,
ist mit seiner pixeligen Grafik in etwa so modern wie
Dauerwelle und Jogginganzüge aus Ballonseide.
Kaufen?
Überraschenderweise
stehen gerade im Moment
keine 67 000 Euro zur freien
Verfügung, die eigenen
Kinder würden keinen Platz
in dem F-Type finden, der
Innenraum wirkt im Detail
billig – doch davon abgesehen kann es auf die Frage
nur eine Antwort geben:
Natürlich!
Zumindest
dann, wenn man mit einem
großen Auftritt keine Probleme hat, wenn man es
mag, aus dem fahrenden
Auto heraus fotografiert zu
werden. Und wenn man ein
geübter Aussteiger ist.
Plus/Minus
+
+
+
+
+
Design
Soundkulisse
Fahrleistungen
8-Gang-Automatik
Pfiffige Details
– Innenraumqualität
– Navigationssystem
Hybrid-SUV-Raumschiff
Lexus NX: Luxuriöser Kompakter zum Genießen
VON WOLFGANG WIELAND
KÖLN. Downsizing im Hause Lexus. Neben dem großen Geländegänger RX
wird ab diesem Wochenende ein kompaktes Crossover-Modell namens NX
300h stehen.
Die Japaner haben erkannt, wie erfolgreich sich
Audi Q5 und BMW X3 bei
uns verkaufen, und wollen
sich nun eine saftige Scheibe vom boomenden Kompakt-SUV-Kuchen
abschneiden. Der 4,63 Meter
lange
Hybrid-Kraxler
kommt mit einer kantigen,
verwinkelten, ja geradezu
spacigen Optik vorgefahren, damit wir bei ausführlichen Probefahrten den
mindestens 39 800 Euro
teuren Lexus auf seine Alltagstauglichkeit testen können.
Um es vorwegzunehmen, für den geringen
Grundpreis kann man das
ganz grobe Gelände gleich
getrost vergessen, denn dafür gibt es nur einen Frontantrieb – was allerdings in
der Klasse der modernen
SUV kein Kaufhindernis
darstellt.
Man müsste schon weitere 1700 Euro beim Lexus-Händler lassen, um das
Allrad-Paket mit an Bord
nehmen zu können. Das
hat neben der nun zur Verfügung stehenden Offroadtauglichkeit auch noch den
Vorteil, dass der 2,5 Liter
große Vierzylinder-Benziner mit 155 PS und der
143-PS-Elektromotor
für
die Vorderachse von einem
dritten Motor, einem zusätzlichen Stromer mit 68
PS für die Hinterachse, unterstützt wird. Zusammengefasst sorgt so eine Systemleistung von 197 PS für
Vortrieb.
Wie bei den Fahrzeugen
mit stufenlosem Automatikgetriebe üblich: Dieses
Getriebe ist nichts für Linke-Spur-Tiefflieger,
die
meinen, mit Lichthupe und
Drohgebärden
Richtung
Vordermann käme man
schneller und entspannter
Mut zur Kante: Der Lexus NX zeigt ein außergewöhnlich geformtes
Blechkleid – und innen viel Luxus.
FOTO: LEXUS
ans Ziel. Beim Kickdown,
also bei dem Versuch,
schnell mal einen schleichenden Vordermann zu
überholen, wird der Vierzylinder erst einmal drehzahlbedingt nur schön laut,
aber
antriebstechnisch
kommt der 1,7-Tonner nur
zeitlupenmäßig voran. Hier
ist vielmehr vorausschauendes Fahren gefragt, was
beim Hybriden ja ohnehin
Sinn macht, um die Verbrauchsvorteile auch voll
ausschöpfen zu können.
Im Innenraum ist auch
in diesem Lexus Luxus angesagt. Vor allem in den
Ausstattungsvarianten FSport und Luxury Line verwöhnen viel edles Leder
und mattierte Edelhölzer
die Sinne. Das große 6,2-
Zoll-Head-up-Display sorgt
dafür, dass der Blick des
Fahrers stets auf der Straße
bleiben kann, und die 360Grad-Kamera macht Einparken auch für ungeübte
Fahrer zum Kinderspiel.
Unterm Strich bringt der
neue Lexus viel Fahrspaß,
wenn man es nicht allzu eilig hat, denn die Höchstgeschwindigkeit wird beim
NX stets bei 180 km/h elektronisch abgeregelt. Der
Verbrauch wird werksseitig
mit durchschnittlich fünf
Litern Super angegeben.
Diesen Wert haben wir
nicht ganz erreicht, wer
aber durch die Rekuperation viel Elektropower nutzt,
kann mit sechs bis sechseinhalb Litern locker Lexus
und Luxus genießen.
AUTOMARKT
A U TO M A RK T
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18. OKTOBER
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DELMENHORSTER KREISBLATT
Herbstliche Gefahr
Volvo
schlägt die
Deutschen
Ratgeber: Wildunfall
Neuer Diesel im Mokka
Opel führt seine neue Diesel-Generation nun auch im Mini-SUV
Mokka ein. Das 1,6-Liter-Aggregat mit 136 PS ersetzt ab Anfang
2015 den noch aktuellen 1,7-Liter-Diesel. Bei einem Leistungsplus von sechs PS und 20 Nm mehr Drehmoment soll der neue
Motor fast einen halben Liter weniger verbrauchen: 4,1 Liter Diesel sind es laut Opel auf 100 Kilometern (109 g CO2/km). Motorblock und andere Komponenten des Triebwerks sind aus Aluminium statt Gusseisen gefertigt, was zu einer Gewichtsersparnis
von mehr als 20 Kilogramm führt.
SP-X/FOTO: OPEL
Technologieführer
E-Autos im internationalen Vergleich
SP-X MÜNCHEN. Deutschland hat die Technologieführerschaft bei der Elektromobilität zurück erobert.
Mit neuen Modellen wie
dem BMW i3 und dem VW
Golf GTE verdrängten die
heimischen Hersteller im
dritten Quartal die zuvor
führenden
Südkoreaner,
wie aus dem Elektromobilitäts-Index der Unternehmensberatung Roland Berger hervorgeht.
Während die deutschen
E- und Plug-in-Hybrid-Mo-
delle in Sachen Technologie für einen Spitzenplatz
sorgen, macht die teure
Bauart der heimischen
Branche das Leben bei der
Nachfrage schwer. So sieht
die Studie Deutschland nur
auf Rang vier unter den
Leitmärkten der neuen
Technik. Auf den ersten
drei Plätzen liegen gleichauf Frankreich, Japan und
die USA. Die französischen
Autobauer setzen bereits
seit Jahren mit aller Macht
auf das E-Auto.
SP-X KÖLN. Bei 2601 Unfällen im vergangenen Jahr registrierten die Behörden
die Ursache „Wild auf der
Fahrbahn“, in 2249 Fällen
kamen dabei Menschen zu
Schaden. Die tatsächliche
Zahl der Wildunfälle liegt
allerdings viel höher: Allein
über 200 000 im Straßenverkehr getötete Tiere der
Gattung Rehwild, Dam-,
Rot- und Schwarzwild werden in der Statistik 2012/13
des Deutschem Jagdverbands geführt. In der
herbstlichen Dämmerung
ist die Gefahr nun wieder
besonders hoch, mit einem
Tier auf Nahrungssuche zusammen zu stoßen.
Vor allem in den frühen
Morgen- und Abendstunden sollten Autofahrer zwischen Wald- und Feldzonen besonders vorsichtig
unterwegs sein und auf
springendes Wild achten.
Besonders gefährlich sind
neu gebaute Straßen, die
durch Waldgebiete führen,
da das Wild seinen gewohnten Wechsel beibehält. Taucht ein Reh auf,
müssen Autofahrer mit
nachfolgenden Tieren rechnen. Dann sollte man nicht
nur abbremsen, sondern
auch hupen.
Kommt es zu einem Zusammenstoß, schaltet man
die Warnblinkanlage ein, sichert die Unfallstelle ab
und schafft das Tier an den
Randstreifen. Das Tier sollte
man nicht mit bloßen Händen anfassen, es besteht
Tollwutgefahr. Ein Kadaver
darf nicht mitgenommen
werden, das wird als Wilderei gewertet. Ist das angefahrene Tier verletzt und
flieht, sollte man sich die
Fluchtrichtung merken und
die Stelle markieren, damit
der Förster das Tier verfolgen kann. Wichtig: Der Unfall selbst muss der Polizei
gemeldet werden. Diese
stellt eine Bescheinigung
für die Versicherung aus.
Eine Vollkaskoversicherung kommt in der Regel
für den gesamten Schaden
bei einem Wildunfall auf.
Auch bei einer Teilkaskoversicherung sind nach An-
gaben der Arag-Rechtschutzversicherung
Schäden aufgrund eines Zusammenstoßes mit Haarwild
(Hirsch, Reh etc.) mitversichert. Bei kleineren Tieren
wie Hasen besteht laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes
jedoch
keine generelle Einstandspflicht der Teilkasko.
Ist ein Zusammenprall
nicht mehr zu vermeiden,
sollte man auf keinen Fall
ausweichen. Ein hektisches
Ausweichmanöver könnte
noch schlimmere Folgen
haben. Hinzu kommt, dass
die Teilkasko in der Regel
nicht für Schäden zahlt, der
nicht nur einen Zusammenstoß mit dem Wild,
sondern durch Ausweichen
verursacht wurde.
Der Herbst bringt nicht nur Regen und Nebel mit sich. WildwechselStellen ist mit besonderer Vorsicht zu begegnen.
FOTO: AVD
SP-X MÜNCHEN. Wer einen
Volvo-Pkw kauft, muss seine Wahl selten bereuen.
Laut der jährlich veröffentlichten Kundenzufriedenheits-Studie des ADAC sind
Kunden der schwedischen
Marke besonders zufrieden
mit ihrem Fahrzeug.
Neben Modellen und
Händlern überzeugt vor allem der Werkstatt-Service
des Importeurs. Auf Platz
zwei der Marken-Rangliste
folgt Audi, Vorjahressieger
BMW erreicht nur noch
den Bronze-Rang. Dahinter
folgen mit Toyota, Honda
sowie Mazda drei japanische Hersteller. Marktführer VW platziert sich auf
dem zehnten Platz, knapp
vor Skoda, Dacia und Nissan, bei Mercedes reicht es
nur für Rang sieben.
Das Modell mit der größten Kundenzufriedenheit
ist der Volvo XC60, der vor
allem mit hohem subjektivem Sicherheitsempfinden
punkten konnte. In den
einzelnen Klassen erobern
Opel Adam, Audi A1, Mazda3, Audi A5 und Audi A6
die jeweilige Spitzenposition. Bei den Hochdachkombis sorgt der Skoda Roomster für die meisten zufriedenen Gesichter, bei den
Vans der VW Multivan und
bei den SUV der Gesamtsieger von Volvo.
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SAMSTAG,
18. OKTOBER
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DELMENHORSTER KREISBLATT
Machu Picchu
des Nordens
Geheimtipp für Peru-Reisende
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Der Süden Perus lockt
Besucher mit berühmten
UNESCO-Welterbestätten. Wesentlich ruhiger,
doch nicht weniger spannend ist aber der Norden
des Landes.
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. Den aus Dunningen in Baden-Württemberg
stammenden Andreas Haag
verschlug es vor 15 Jahren
als Entwicklungshelfer nach
Chachapoyas, in die Hauptstadt der Amazonas-Region
im Norden Perus. Eines Tages nahm ihn ein Bekannter mit auf eine Tour, die er
nicht vergessen sollte. „Von
Chachapoyas ging es ins
Utcubambatal bis Tingo“,
erinnert sich Andreas Haag.
„Von dort galt es noch über
1.000 Höhenmeter zu überwinden, eine Trekkingtour
von etwa fünf Stunden,
wenn man gut zu Fuß ist.“
Was Haag dann auf etwa
3.000 Höhenmetern zu sehen bekam, verschlug ihm
die Sprache: eine 600 mal
110 Meter große, festungsähnliche Anlage, umgeben
von bis zu 19 Meter hohen
und 1,5 Kilometer langen
Steinwänden - die Ruinen
von Kuelap.
Gemeinsam mit Andreas
Haag geht es an einem son-
nigen Morgen per Kleinbus
auf einer inzwischen ausgebauten
Schotterstraße
in Richtung Kuelap. Terrassenförmige Mais- und
Kartoffelfelder
bedecken
die steilen Berghänge der
östlichen Kordilleren, deren 3.000 Meter hohe Gebirgskämme von tiefen
Schluchten
zerschnitten
sind. Manchmal sind Bohnen und Lúcuma-Früchte
auszumachen.
„Dem Berliner Archäologen Klaus Koschmieder
zufolge baute man genau
diese Planzen schon vor
1.000 Jahren an“, bemerkt
Haag während der Fahrt.
„Damals lebten hier die
noch immer von Mystik
umwobenen Chachapoyas:
hellhäutige, große Menschen, die von d
en Inkas
Wolkenmenschen genannt
wurden.“
An einem Parkplatz mit
einem kleinen Museum hat
die Fahrt ein Ende. Von hier
aus führt ein halbstündiger Fußweg weiter bergauf,
bis man auf eine gewaltige,
fast 20 Meter hohe Mauer
trifft. Anders als die Inka
benutzten die Wolkenmenschen eine Art Mörtel, um
die Steine aneinander zu
binden. Parallel zur Mauer zieht sich d
er Wanderweg bis zu einem schmalen Eingang, dessen enge
Treppenschlucht im oberen
Teil nur eine einzelne Person passieren kann. Einige
Hundert Meter weiter ein
zweiter, ähnlicher Zugang,
der heute als ofizieller Besuchereingang dient.
Wenige Touristen sind
neben einer Gruppe von
Studenten auf den oberen
Plattformen der Anlage anzutreffen, die von den Wol-
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kenmenschen in Etappen
vom 5. bis zum 15. Jahrhundert errichtet wurde. „Nur
einzelne Reiseveranstalter
wie der deutsche Südamerikaspezialist
Viventura
bieten dieses Ziel in ihren
Peru-Rundreisen an“, bedauert Haag. „Jährlich besuchen vielleicht 25.000
Leute die Anlage, in Machu
Picchu wird d iese Zahl innerhalb von zehn Tagen erreicht.“ Ähnlich Machu Picchu am anderen Ende Perus
liegt auch Kuelap auf einem
langgezogenen Bergrücken,
umfasste einst etwa 400
Gebäude und bot Platz für
bis zu 3.000 Bewohner. Erst
1843 entdeckte man die
Zitadelle wieder, und seit
2004 wird s ie wissenschaftlich erschlossen.
Die heimische Natur
hatte Jahrhunderte Zeit,
um den bebauten Bergrü-
cken
zurückzuerobern.
Hohe Bäume mit weit
ausgestreckten Ästen voller Bromelien und wilden
Orchideen bilden ein mystisches Ambiente, in d
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die verteilt angeordneten
kleinen Rundbautenruinen
der Chachapoyas teilweise
einen recht verlorenen Eindruck hinterlassen. Mit etwas Phantasie könnte man
sich hier die Location für
den nächsten Indiana-Jones-Film vorstellen.
Am Wachturm La Atalaya
im Norden erhält man einen
ersten Eindruck von d
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Ausmaßen der Anlage. „Der
deutsche Anthropologe Peter Lerche, der seit 1983 in
Chachapoyas lebt, fand bei
seinen Erkundungen heraus, dass die Wolkenmenschen in Häuptlingstümern
organisiert waren, die sich
bei Gefahr von außen zu-
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Anreise
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von Frankfurt über Madrid u nd Lima nachTarapoto, von dort mit dem
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sammenschlossen und die
Zitadelle gemeinsam nutzten“, klärt Haag auf. Auf
dem Weg in den südlichen
Teil passiert man religiöse
und administrative Bauten,
Zeremonieplätze, Wohngebäude, in denen einst Eliten, Bauarbeiter, Handwerker und Bauern wohnten,
sowie Speicher.
Der architektonisch außergewöhnliche Haupttempel El Tintero hat die Form
eines sich nach unten verjüngenden Kegels, in d
essen laschenförmiger Grube
im Inneren man auf Samen,
Tier- und Menschenknochen und Keramikgefäße
stieß, was auf zeremonielle Zwecke hindeutet. Aber
war es auch ein Opferplatz
oder lediglich die Grabstätte für die Elite? Eine der
vielen Fragen, die – wie
auch die genaue Herkunft
der Chachapoyas – bislang
noch ungeklärt sind.
Vom Castillo im Süden
öffnet sich ein majestätischer Blick auf die von
tiefen Tälern zergliederte
Berglandschaft. 30 Fahrminuten weiter ergießt sich
der drittgrößte Wasserfall
der Erde in Gocta in die
Tiefe. Noch liegen all diese Schätze nicht auf den
hochfrequentierten Touristenwegen – ein heutzutage
seltener Glücksumstand für
Abenteuerlustige.
Unter weißen Segeln
Urlaub der besonderen Art: Das wahre Schiffsgefühl gibt es nur auf Segelschiffen
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. Kreuzfahren ist en
vogue und dank der unzähligen Megaliner, die durch
die Weltenmeere plügen
inzwischen auch absolut
massentauglich. Wer es authentischer haben möchte,
der setzt Segel und entert
eine traditionelle Schonerbark.
Es gibt kein schlechtes
Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung! Ein erster
unplanmäßiger Regenguss
prasselt dann auch bereits beim Überqueren der
Hörnerbrücke vom Kieler
Hauptbahnhof zum Norwegenkai auf uns nieder.
Egal. Der Empfang ist herz-
lich und die Kabinen sind
großzügig. Die „Star Flyer“
ist eine elegante 115 Meter lange Barkentine und
hat vier gut 60 Meter hohe
Masten, und der vorderste
darf auch von den Gästen
erklommen werden. Zumindest die erste Plattform
in rund 20 Metern Höhe.
Reicht aber auch, und vor
allem der Aufstieg – oder das
Aufentern, wie der geneigte
Seebär sagt – hat es in sich.
Sicherung hin oder her, so
eine Strickleiter ist halt kein
Aufzug. Die Aussicht macht
die schlotternden Knie aber
dann allemal wieder wett.
Nach dem gut fünf Seemeilen langen Törn durch
die Kieler Förde nimmt die
erreicht: Rügen soll ja sehr
schön sein. Heißt es. Kap
Arkona darüber hinaus einer der sonnigsten Flecken
Deutschlands.
Überprüfen lassen sich beide Thesen leider nicht. Es gießt
in Strömen, so dass weder
Kreidefelsen noch historische Leuchttürme ihre Magie entfalten können.
Kurz nach Ablegen beim
Abendessen sind alle Gäste aber wieder trocken und
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Der Wind hat nämlich auf„Star Flyer“ Kurs auf Rügen. haupt wahrzunehmen: Ja, gefrischt und sorgt für etDas Schiff gleitet so ruhig wir sind auf dem Wasser was Seegang und endlich
durch die Ostsee, dass man und ja, wir bewegen uns an auch das richtige Segelgeschon an Deck gehen muss, der Küste entlang. Das Ziel fühl. Großartig. Das nächsum den Raumgewinn über- ist am nächsten Morgen te Ziel heißt Danzig und
soll erst am übernächsten
Tag erreicht werden. Doch
der Wettergott möchte offenbar, d
ass wir schneller
ans Ziel kommen. Kapitän
Jürgen Müller-Cyran kann
über derartige Wetterkapriolen nur lächeln. Die
Natur ist eben unberechenbar. Und den allermeisten
Passagieren macht es auch
nichts aus, dass das Schiff
bei Windstärke acht inzwischen ordentlich wackelt.
Wer d
ie goldene Regel
„Immer eine Hand fürs
Schiff!“ beherzigt, kommt
auch auf den schwankenden Planken sicher dort an,
wo er hin möchte. So muss
Segeln sein. So, und kein
bisschen anders!
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Kanutour mit Tierexperte
Mit Naturilmer Andreas Kieling kommt noch eine Extranote ins Spiel
Eine Paddel-Expedition
im Nationalpark Unteres
Odertal ist aber auch
ohne Stargast schon ein
richtiges Abenteuer.
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. Es ist alles wie
immer. Zuerst entfaltet
Frauke Bennett eine gewaltige Landkarte, um ih-
ren Schäfchen zu zeigen,
was sie in Kürze an Wasserweg-Wirrwarr erwartet.
Füttert sie dann mit einigen statistischen Krumen
zu Brandenburgs einzigem
Nationalpark, in dem sie
sich die nächsten Stunden
aufhalten werden. Und beendet die Einführung mit
Trockenübungen rund ums
Boot.
Alles wie immer? Nicht
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ganz. Unter den heutigen
Gästen ist ein Mann, dessen größtes Lebensglück
darin besteht, Tieren so nah
wie möglich auf die Pelle zu
rücken. Egal ob Grizzlys in
Alaska oder Pinguine in der
Antarktis, Walhaie in Australien oder Wölfe in Brandenburg – Andreas Kieling
nimmt wilde Tiere s o al nge
und intensiv ins Visier seiner Kameras wie kaum ein
anderer.
Heute freilich kommt der
Ausnahmekönner ganz privat daher, ist lediglich mit
Fernglas und Fotoapparat bewaffnet und hat statt
seiner seelenverwandten
Hündin Cleo Sohn Thore dabei. Der bekennende
Brandenburg-Fan freut sich
wie alle anderen einfach
nur auf ein Stück Extraklasse-Natur und überlässt
Fachfrau Frauke Bennett
komplett das Kommando.
Vor das Vergnügen haben
die
Nationalpark-Götter
aber noch etwas Schweiß
gesetzt: Nach Querung
der
Hohensaaten-Friedrichsthaler
Wasserstraße
bei Schwedt müssen die
Vierer-Kanadier über den
Oderdeich geschleppt werden – „Umtragen“ heißt das
im Fachjargon.
Jetzt erst geht es richtig
los. Ablegen. Vertraut werden mit Boot und Paddel.
In Takt und Gleichmaß mit
beiden Mitstreitern kommen. Gleiten. Und dann
endlich auch genießen. Wir
sind schließlich unterwegs
ins Herzstück des einzigen
Auen-Nationalparks
in Deutschland. Die m en-
dürfnisses die Eingänge zu
ihren Burgen stets unter
Wasser anlegen, „was ihnen
tatsächlich oft den Arsch
rettet“, so Andreas Kieling.
Als ein Roter Milan aufsteigt und den Exkurs unterbricht, inspiriert ihn
das zu dem erfrischenden
Vergleich, dass es im Nest
dieses Raubvogels aussähe
wie im sprichwörtlichen
Rucksack von Luis Trenker.
Und von den Trauerseeschwalben weiß Kieling zu
berichten, dass sie während
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i- der Brutzeit extrem aggressiv werden und dann selbst
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Seeadlern gehörig zu schafschenleerste Gegend der auch die Stunde von fen machen können.
Bundesrepublik ist ein La- Andreas Kieling. Als Frauke Viel zu schnell vergeht auf
byrinth aus Wasserläufen. Bennett das Paradoxon er- diese Weise die Zeit. Wenn
Sehr wild. Sehr artenreich. klärt, dass „die wachsende wir nicht gerade paddeln,
Biber-Population im Nati- werfen sich Kieling und
Sehr naturbelassen.
Bunte
Libellen
tanzen onalpark nicht etwa zum Bennett die Bälle zu – das
schleierzart durch die son- Weidensterben führt, son- ist ziemlich amüsant und
nenwarme Luft. Frösche dern ganz im Gegenteil zu überaus lehrreich. Selbst
halten Siesta zwischen erhöhtem Weidenwachs- beim lauschigen Picknick
Seerosenblättern. Wir ler- tum“, legt er los zum The- in einer romantischen
nen das Pfeilkraut kennen, ma Biber und erfreut seine Fließsackgasse haben die
die Krebsschere u nd den gebannten Zuhörer mit ei- beiden kaum mal Zeit für
extrem
wasserscheuen nem Vortrag.
ein Päuschen – immer will
twa wusste schon, irgendjemand noch irgendSchwimmfarn, „der sich Wer e
unter Wasser in ein hauch- dass Biber in Klöstern auch etwas wissen. In Ruhe wird
dünnes Kleid aus Luft hüllt an Freitagen gegessen wur- jede Frage beantwortet.
und selbst nach wochen- den, weil die pifigen Mön- Ungefähr 25 Arten an Amlangem Tauchgang nicht che den Schwimmer zum phibien, Fischen, Vögeln
Fisch deklarierten und das und Säugetieren habe er
nass wird.“ Irre!
Frauke Bennett kennt sich Fell schlichtweg ignorier- entdeckt, sagt Andreas Kiehier bestens aus. Zu jeder ten. Dass Biber keinen Win- ling zum Schluss. Doch das
Planze u nd jedemTier terschlaf halten können, eigentlich Tolle für ihn sei,
weiß sie Geschichten zu er- weil die ständig nachwach- „dass dieses urwüchsige,
zählen; mal ischt sie eine senden Zähne sie dazu unberührte und sensible
Schlammspitzschnecke aus zwingen, immer an irgend- Fleckchen Natur so sensadem Wasser, dann wieder etwas rumzunagen. Dass tionell schnell verfügbar ist
präsentiert sie ein morasti- sie sich mittels Bürzeldrüse – nur mal eben eine Fahrtges Stück Gewächs, das sich pausenlos das Fell fetten stunde weg vom Ballungsals Süßwasserkoralle ent- müssen, damit es wasser- raum Berlin“. Und - das sei
dicht bleibt. Dass sie wegen hinzugefügt - nicht nur für
puppt.
Irgendwann aber schlägt ihres hohen Sicherheitsbe- Tierexperten ein Erlebnis.
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