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Blickpunkt Jöllenbeck

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Ausgabe: März 2015
www.blickpunkt-joellenbeck.de
Jöllenbecker Str. 536 | 33739 Bielefeld
Tel.: 0 52 06 - 91 390 | www.aufderheide-gmbh.de
Blickpunkt Jöllenbeck - 1
Blickpunkt / Editorial
Hallo Jürmke!
Der Bericht von der letzten Bezirksvertretung hat es nicht
mehr ins Heft geschafft, er folgt im nächsten Monat.
Dafür gibt es die Zusammenfassung der Informationen zum
Stadtbezirk Jöllenbeck aus dem aktuellen Wohnungsmarktbericht des Bauamts der Stadt Bielefeld. Eine Betrachtung zu
der im Bau befindlichen Ampelanlage an der Kreuzung Horstheider Weg / Theeser Straße schließt sich an.
Anzeigen- und Redaktionsschluss für die
April-Ausgabe: 20. März 2015
Erscheinungsdatum: 28. März 2015
HOLTMANN
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Wichtige Telefonnummern
Polizei / Notruf
Polizei Bezirksdienst
Hauptkommissar Thomas Güttler
(Jöllenbeck)
Hauptkommissar Thomas Beck
(Vilsendorf & Theesen)
Feuerwehr / Rettungsleitstelle
Arztrufzentrale
Apotheken-Notdienst
Blickpunkt Jöllenbeck - 2
110
0 52 06 / 16 42
0160 / 92 01 49 27
0160 / 11 16 176
112
0180 / 50 44 100
0800 / 228 228 0
Mehrere Institutionen haben sich für das Gelingen der Eiswette ins Zeug gelegt. Sehr gelungen sind auch der 1. Bielefelder
Vorsorgetag und die Gesundheitsmesse mobil & fit. Und mit
seiner jahrzehntelangen Routine konnte Ulrich Gäsing nichts
aus der Ruhe bringen, das Hallenfußballturnier um den Pokal
des Oberbürgermeisters hat den teilnehmenden Mannschaften viel Spaß gemacht. Freude bereitete den Zuschauern auch
Bernd Lafrenz mit seinem Shakespeare Solo-Theater, ein schöner Auftakt für die neue Reihe der Kulturveranstaltungen des
Bezirksamts. Eher nachdenklich gestaltete sich die von der
Jürmker Bücherstube zusammen mit dem Bezirksamt veranstaltete Lesung im Heimathaus: die Geschichte des Ferdinand
Matuszek. Wirklich lesenswert.
Abgerundet wird das Heft durch Beiträge über die Jahreshauptversammlungen der Löschabteilungen Vilsendorf und
Theesen und SoVD Jöllenbeck. Auch der Sport kommt nicht
zu kurz. Die Seminarreihe des Sozialseminars der Evangelischen Kirchengemeinde zum Thema Gerechtigkeit ist zu
Ende. Eine Zusammenfassung des letzten Beitrags von Pastor Matthias Blomeier soll auch dazu dienen, die Zeit bis zur
nächsten Reihe überbrücken zu helfen. Tipps zum Frühjahrsputz im Auto und eine ausführlicher Beitrag zur Wasserversorgung beschließen das Heft.
Viel Spaß mit dem neuen Blickpunkt ...
Ihr Team vom Blickpunkt Jöllenbeck
Ärztliche Notfallpraxis für Erwachsene
Teutoburger Straße 50 • Haus 2
Mo.-Fr. 19.00 - 22.00 Uhr
Sa., So. und Feiertags 9.00 - 22.00 Uhr
Kinderärztliche Notfallpraxis
Teutoburger Straße 50 • Haus 2
Mo.-Fr. 19.00 - 22.00 Uhr
Mi. 16.00 - 22.00 Uhr
Sa., So. und Feiertags 9.00 - 22.00 Uhr
Ärztlicher Notdienst
(für nicht gehfähige Patienten oder nach
Schluss der Notfallpraxen)
0521 / 1 36 92 92
0521 / 1 36 91 91
0521 / 1 92 92
Blickpunkt / Aktuell
Wohnungsmarktbericht 2014
Leerstandsquote in Jöllenbeck nur 0,5 %
Das Bauamt hat den aktuellen Wohnungsmarktbericht veröffentlicht. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2013, es werden
aber auch Aussagen zu 2014 getroffen.
Danach wohnen derzeit fast 22.000 Personen im Stadtbezirk.
Obschon das Durchschnittsalter mit 43,9 Jahren knapp 1 Jahr
über dem der Gesamtstadt liegt, übertrifft der Jugendquotient
(Pers. unter 21 J. je 100 Pers. von 21 bis 59 J.) den von Bielefeld
deutlich: 42,5 in Jöllenbeck, gleiches gilt allerdings auch für den
Altenquotient mit 53,5.
Zur Miete wohnt man hier in Bestandswohnungen im Schnitt
trotz des Anstiegs auf 5,65 €/m² etwas günstiger als im städtischen Durchschnitt. Die Miete in öffentlich geförderten Wohnungen (ca. 8%) liegt bei 4,51 €. In freifinanzierten Neubauten
muss in Bielefeld im Schnitt mit 8,52 €/m² gerechnet werden.
Abgesehen von dem oberen Mietpreissegment ist der Wohnungsmarkt in Bielefeld angespannt mit steigender Tendenz,
insbesondere öffentlich geförderte Wohnungen und Angebote aus dem niedrigen Mietpreissegment sind zunehmend rarer und diese Situation soll sich die nächsten drei Jahre noch
verschärfen.
Bei Eigentumswohnungen sind die Angebotspreise zwar auf
knapp unter 1.400,- €/m² gesunken, dennoch liegen sie fast
150,- € über dem Schnitt in ganz Bielefeld.
Nahezu 160 Wohnungen sind barrierefrei bzw. barrierearm.
Im Bezug auf den städtischen Durchschnitt gibt es in Jöllenbeck mehr Seniorenhaushalte und gleichzeitig weniger spezifischen Wohnraum für Senioren. Langfristig sollten ein Fünftel
der Haushalte mit über 70-jährigen seniorengerecht gestaltet
werden. In Jöllenbeck liegt diese Quote unter 7 % (in Brackwede z.B. bei 13 %).
Die Leerstandsquote fällt auf nur noch 0,5 %, in anderen Stadtbezirken werden immerhin Quoten bis zu 2 % erreicht, im gesamtstädtischen Mittel sind es 1,1 %.
In Jöllenbeck wurden 77 bebaute Grundstücke verkauft (Vorjahr 95), 45 nicht bebaute Grundstücke (Vorjahr 47) und 58 Eigentumswohnungen (Vorjahr 52). Von den 15 im August 2014
benannten Baugebieten in Bielefeld mit zusammen über 300
erschlossenen Baugrundstücken befinden sich 5 Gebiete im
Stadtbezirk Jöllenbeck.
Die Bodenrichtwerte liegen im individuellen Wohnungsbau
zwischen 215 bis 260 €/m², im Geschosswohnungsbau werden
185 bis 210 €/m² erreicht.
Der komplette Bericht kann hier heruntergeladen werden:
http://www.bielefeld.de/ftp/dokumente/Wohnungsmarktbericht2014.pdf
M.B.
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Blickpunkt Jöllenbeck - 3
Blickpunkt / Amt
Unfallschwerpunkt Kreuzung Theesener Straße/Horstheider Weg
Die Ampel soll es richten
Es dauert nicht mehr lange und die neue
Lichtzeichenanlage wird in Betrieb genommen. Damit soll die umstrittene, weil (bewusst) unübersichtliche Verkehrsführung auf
dieser Kreuzung entschärft werden.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Bezirksvertretung in Jöllenbeck mit der
Verkehrsführung an der Kreuzung Theesener Straße/Horstheider Weg. Ortstermine, Stellungnahmen, Konzepte – viel Zeit ging ins Land, zu viele weitere Unfälle ereigneten sich (gerade erst wieder in der letzten Woche). Alle, wirklich
alle, die damit befasst waren, wünschten sich einen Kreisel. Nicht nur weil Kreisverkehre augenblicklich en vogue sind, weil sie auf gleichsam natürliche Weise
die Geschwindigkeit reduzieren - insbesondere am Ortseingang wie hier - und
trotzdem gleichzeitig den Verkehr fließen lassen, weil sie kaum Unterhalt kosten, sondern weil ein Kreisel hier schlicht die beste Lösung wäre.
Eine Ampel dagegen ist eine rein technische Lösung, der Verkehrsfluss kommt
abwechselnd aus allen Richtungen immer wieder zum Erliegen, psychologisch
führt das Anfahren bei Grün allzu häufig zu stärkeren Beschleunigungsvorgängen, der Verkehrsteilnehmer möchte die „verlorene“ Zeit ja wieder einholen.
Also warum eine Ampel ?
Zwei Dinge verhindern den Kreisel: einerseits der Platzbedarf,
der nicht allein durch städtische Flächen gedeckt ist und Gespräche mit den Eigentümern nicht erfolgreich waren, andererseits liegt entlang des Horstheider Weges eine Druckgasleitung,
die aufwendig um den zu errichtenden Kreisel herum verlegt
werden müsste, auf Kosten der Stadt Bielefeld.
Und so kommt jetzt die Lichtzeichenanlage. Aber was für eine!
Laut dem für unseren Stadtbezirk zuständigen Mitarbeiter des
Amtes für Verkehr, Herrn Reiner Sander, wird diese Installation sehr aufwendig mit moderner Technik ausgestattet. Für die
Steuerung werden auf den vier Straßenschenkeln Messpunkte
bestimmt, die das jeweils aktuelle Verkehrsaufkommen an das
Schaltprogramm melden. Das Programm wird von vornherein
mit tageszeit-abhängigen Schaltzyklen versehen. Die Feinjustage erfolgt dann vor Ort in einem mehrtägigen Probebetrieb.
„Die last- und tageszeit-abhängige Steuerung wird helfen, einen
Rückstau an dieser Ampelkreuzung weitgehend zu vermeiden“, ist
Reiner Sander überzeugt. „Und damit nicht genug. Wir haben die
Situation vor Ort genau geprüft. Daher wird es auch Taster geben,
Skizze der geplanten Lichtzeichenanlage
Ausschnitt aus dem VS-Lageplan, mit freundlicher Genehmigung
des Amtes für Verkehr
Blickpunkt Jöllenbeck - 4
über die Fußgänger und Radfahrer ein Grünsignal anfordern können. Weiterhin wird auch die u.a. für die Grünunterhaltung wichtige nördliche Zufahrt zum Sportplatz abgesichert. Alles zusammen,
die zahlreichen Sensoren und die mitlernende Steuerungssoftware
machen diese Ampelanlage zu der aktuell technisch fortschrittlichsten im gesamten Stadtgebiet. Wir gehen davon aus, dass dies
die Akzeptanz bei allen Verkehrsteilnehmern erhöht. Im Stau steht
niemand gerne.“
Bleibt zu hoffen, dass der Optimismus von Herrn Sander berechtigt ist. Die täglichen Autoschlangen auf dem Horstheider Weg
und die sehr gewöhnungsbedürftige Querungssituation sind
nicht nur lästig, sondern vielmehr gefährlich.
Allerdings werden voraussichtlich die Parkmöglichkeiten auf
der Westseite des Horstheider Weges zwischen Gaudigstraße
und Theesener Straße wegfallen. Bei einer Ampel ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass die Gegenfahrbahn im Bereich der
möglichen Rückstaulänge frei zu befahren ist. Das ist nicht zu
gewährleisten, wenn dort Fahrzeuge geparkt werden – ein Umstand der auch z.Z. nur geduldet wird.
M.B.
Blickpunkt / Stadtbezirk
Eiswette 2015 - eine Nachlese
Zum zweiten Mal richteten die Stadtbezirke Schildesche und Jöllenbeck die Eiswette gemeinsam aus. Die Aufgabe in diesem Jahr
bestand darin, ein 200 m langes Band über den See zu spannen.
Dies gelang mit Hilfe von Booten, der See war am 31. Januar nicht
zugefroren. Auf der Mitte des Sees trafen sich Astrid Brausch und
Detlev Knabe mit dem Ende des Schildescher Bandes und Lars
Schmidtke und Mike Bartels mit dem Jöllenbecker Ende, die Enden wurden verknotet und das Band leicht gespannt. Kommentiert wurde die Aktion von Heinz Flottmann, begleitend gab es eine
Light-Show und am Ende einen pyrotechnischen Tusch.
Mehrere Institutionen hatten sich im Stadtbezirk Jöllenbeck an Erstellung des Bandes beteiligt, so die Grundschule Theesen, die Realschule Jöllenbeck, die Kita Oberlohmannshof, die Kita Handin-Hand, die AWO-Kita Vilsendorf und der AWO Treffpunkt im
Punkte-Haus. Die mit sehr viel Kreativität gefertigten Bänder sind
erhalten geblieben und werden im Rahmen des Erdbeerfestes
auf dem Marktplatz in Jöllenbeck zu sehen sein. Vielen Dank fürs
Mitmachen!
M.B.
Blickpunkt Jöllenbeck - 5
Blickpunkt / Recht
1. Bielefelder Vorsorgetag
Neues Beratungs- und Vorsorgezentrum
eröffnet
KANZLEI LINKENBACH RÖHR ERMEL
RECHTSANWÄLTE WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER NOTAR
SPEZIALKANZLEI FÜR ERBRECHT UND VORSORGE
Kanzlei Bielefeld-Jöllenbeck
Dorfstraße 28, 33739 Bielefeld (Notariat)
Telefon: 05206 - 91 55-0, Fax 05206 - 87 67
e-mail: kanzlei@linkenbach.com
Internet: www.linkenbach.com
Kanzlei Bielefeld-Innenstadt
Detmolder Straße 15 (Villa Katzenstein), 33604 Bielefeld
Telefon: 0521 - 13 666 13, Fax 0521 - 13 666 14
RA und Notar Jörg-Christian Linkenbach
Fachanwalt für Erbrecht und Steuerrecht
zert. Testamentsvollstrecker (DVEV)
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Tätigkeitsschwerpunkte
Gestaltendes Erbrecht (insbes. steuergünstige Erbfolge)
Streitiges Erbrecht (insbes. Erb- und Pflichtteilansprüche)
Verwaltung (Testamentsvollstreckung, Nachlassverwaltung)
Erbschaftsteuerrecht, Erbschaftsteuererklärungen
Steuerstrafrecht (insbes. Selbstanzeigen, Auslandsvermögen)
Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen
Arbeitsrecht (insbes. Kündigungsschutz)
Grundstücks- und Immobilienrecht
Blickpunkt Jöllenbeck - 6
Das Konzept ist gut angenommen worden: „Bei einigen Vorträgen mussten zusätzliche Stühle aufstellen, wir sind wirklich positiv überrascht“. zieht Rechtsanwalt Jörg-Christian Linkenbach
Resumée (oben im Bild mit seinem Partner Matthias Hampel).
In dem tollen Ambiente fallen auch die ausgestellten Skulpturen und Bilder des Künstlers Peter Recksiek sofort ins Auge.
Besonders die Skulpturen aus 1000-jährigen Ölbäumen sind
faszinierend.
Das Vortragsprogramm wird fortgesetzt, die nächsten Termine
finden Sie in der gegenüberliegenden Zusammenstellung.
Diese Kombination ist in Bielefeld einmalig.
M.B.
im Beratungs- und Vorsorgezentrum, Jöllenbecker Str. 132, 33613 Bielefeld (ehem. Volksbank)
Kostenlose Vorträge
Mittwoch, 11. März 2015
• 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
Vortrag: „Schenken und Vererben mit Sinn und Verstand“
Referent:Rechtsanwalt und Notar Jörg-Christian
Linkenbach, Fachanwalt für Erbrecht und
Steuerrecht, Vorsorgeanwalt
• 17.15 Uhr bis 17.45 Uhr:
Vortrag: „Geldanlage in schwierigen Zeiten“
Referent:Klaus Blome, PLANSECUR - Die Finanzplaner, www.k-blome.plansecur.de
• 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr:
Vortrag: „Das Leben verlängern: Sinnvolle Krebsvorsorge“
Referent:Facharzt Urologie Dr. med. Frederick de Brabandt
• 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr:
Vortrag: „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“
Referent:Rechtsanwalt und Notar Jörg-Christian
Linkenbach, Fachanwalt für Erbrecht und
Steuerrecht, Vorsorgeanwalt
Familienrecht und Verkehrsrecht
Mittwoch, 25. März 2015
• 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
Vortrag: „Schenken und Vererben mit Sinn und Verstand“
Referent:Rechtsanwalt und Notar Jörg-Christian
Linkenbach, Fachanwalt für Erbrecht und
Steuerrecht, Vorsorgeanwalt
• 17.15 Uhr bis 17.45 Uhr:
Vortrag: „Vermögen erhalten auch im Pflegefall“
Referent:Sebastian Beyer, Mitinhaber der Allianz-Agentur Beyer OHG
• 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr:
Vortrag: „Die Möglichkeiten der Physiotherapie im Alter“
Referent:Thomas Schoen und Jens Limbach, Inhaber der Praxis Physio Connect
• 19.15 Uhr bis 19.45 Uhr:
Vortrag: „Geldanlage in schwierigen Zeiten“
Referent:Klaus Blome, PLANSECUR - Die Finanzplaner, www.k-blome.plansecur.de
Donnerstag, 12. März 2015
• 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr:
Vortrag:„Aktuelle Rechtsprechung im Mietrecht,
für Mieter und Vermieter“
Referent:Rechtsanwalt Matthias Hampel, Fachanwalt für Familienrecht und Verkehrsrecht
• 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr:
Vortrag: „Geldanlage in schwierigen Zeiten“
Referent:Klaus Blome, PLANSECUR - Die Finanzplaner, www.k-blome.plansecur.de
• 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr:
Vortrag: „Das Leben verlängern: Sinnvolle Krebsvorsorge“
Referent:Facharzt Urologie Dr. med. Frederick de Brabandt
• 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr:
Vortrag: „Ehegatten- und Elternunterhalt im Pflegefall“
Referent:Rechtsanwalt Matthias Hampel, Fachanwalt für
Eine telefonische Anmeldung wird erbeten unter der Rufnummer 0521/988 33 822
Anfahrt mit dem Auto:
Parkplätze für Besucher erreichen Sie über die
Bremer Straße
Öffentliche Verkehrsmittel:
Stadtbahn Linie 3, Haltestelle Nordpark
Donnerstag, 26. März 2015
• 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr:
Vortrag: „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“
Referent:Rechtsanwalt und Notar Jörg-Christian
Linkenbach, Fachanwalt für Erbrecht und
Steuerrecht, Vorsorgeanwalt
• 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr:
Vortrag: „Vermögen erhalten auch im Pflegefall“
Referent:Sebastian Beyer, Mitinhaber der Allianz-Agentur Beyer OHG
• 17.45 Uhr bis 18.15 Uhr:
Vortrag: „Das Leben verlängern: Sinnvolle Krebsvorsorge“
Referent:Facharzt Urologie Dr. med. Frederick de Brabandt
• 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr:
Vortrag: „Die Möglichkeiten der Physiotherapie im Alter“
Referent:Thomas Schoen und Jens Limbach, Inhaber der Praxis Physio Connect
• 19.30 Uhr bis 20.15 Uhr:
Vortrag: „Ehegatten- und Elternunterhalt im Pflegefall“
Referent:Rechtsanwalt Matthias Hampel, Fachanwalt für
Familienrecht und Verkehrsrecht
Blickpunkt Jöllenbeck - 7
Blickpunkt / Veranstaltungen
32. Internationales Hallenfußballturnier um den Pokal des Oberbürgermeisters
Wie im vergangenen Jahr hat die Mannschaft aus der russischen Partnerstadt Welikij Nowgorod den Pokal des Oberbürgermeisters gewonnen – überreicht gemeinsam von
Bürgermeister Andreas Rüther und dem unermüdlichen
Organisator der Veranstaltung Ulrich Gaesing (Foto rechts),
zweiter wurde die Mannschaft aus unserer polnischen Partnerschaft Rzeszów, sie erhielt den vom Personalrat der Stadt
Bielefeld gestifteten Fairnesspokal - vertreten durch Susanne Beckmann.
Beide Mannschaften (siehe Foto oben und rechts im Endspiel) wollen im kommenden Jahr wieder antreten: sollte
Welikij Nowgorod erneut erfolgreich sein, dürfen sie den
Wanderpokal behalten.
Das Team der Stadtwerke Bielefeld (Foto rechts unten) verlor knapp das Halbfinale gegen die polnische Mannschaft,
alle anderen Spieler aus Bielefeld (Wohnungsbaugesellschaft BGW, Radio Bielefeld, Bielefelder Rathauskicker)
waren da schon ausgeschieden. Gespielt wurde übrigens
ohne Bande und ohne harte Bandagen: es gab zum Glück
keine Verletzungen.
Das Turnier steht für praktizierte Völkerverständigung: zum
einen spielen Teams aus unseren Partnerstädten gegen
Bielefelder Mannschaften und Teams aus der Region und
dann ist da noch der gute Zweck der Veranstaltung: Nicaragua ist nach Haiti immer noch das zweitärmste Land
auf dem amerikanischen Kontinent und Esteli ist unsere
Partnerstadt dort. So wurde auch in diesem Jahr statt eines Eintrittsgeldes wieder um Spenden gebeten für ein
Behindertenprojekt in Esteli, auch die Erlöse der Tombola
flossen dorthin.
Obwohl zwar 10 Mannschaften mit deutlich über 100 teilnehmenden Sportlern und einigen Betreuern und Freunden die Tribüne bevölkerten, war das Völkerverbindende
bei dem hiesigen Publikum noch nicht so richtig angekommen. Die Besucherzahlen sind noch ausbaubar.
M.B.
Blickpunkt Jöllenbeck - 8
Blickpunkt / Veranstaltungen
es ist wieder soweit:
Frühjahrskonzert
in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck
am Sonntag, 22. März 2015, Beginn 16.00 Uhr
Eintritt: 8,- €
Kartenvorverkauf:
Reisebüro „Am Markt“ (Dorfstraße, Jöllenbeck)
Wolf Musikinstrumente (Im Stift 3, Schildesche)
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Tel. 05206 928 938 • Fax 05206 928 939
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33739 Bielefeld
Telefon (05206) 43 30
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Anzeigen- und Redaktionsschluss für die April-Ausgabe:
20. März 2015 – Erscheinungsdatum: 28. März 2015
Blickpunkt Jöllenbeck - 9
Blickpunkt / Marktplatz
1. Messe mobil & fit
Wer wagt, gewinnt!
Gegen mannigfaltige Widerstände, Zweifel und Skepsis hat Dr.
Eric Strathmann von der Dorf-Apotheke in Jöllenbeck seine Idee
einer Gesundheitsmesse auf den Weg gebracht. Mit Erfolg: bereits am Sonnabendmittag war die Messe in den Räumen von
Autohaus Steinböhmer in Babenhausen gut besucht, die Aussteller in zahlreiche Gespräche „verwickelt“, die Plätze im „Café
Lechtermann“ besetzt. Und der wirkliche Zustrom der Besucher
kam erst noch, so reichte der Platz in dem Vortragsraum oft
kaum aus.
Das besondere Konzept der Veranstaltung fand bei den Besuchern sehr viel Anklang: nicht nur gewerbliche Anbieter, sondern eine ganze Reihe von Selbsthilfegruppen machten auf ihre
Angebote aufmerksam (z.B. Deutsche Leberhilfe, Selbsthilfegruppen zu EDS-Syndrom, Sarkoidose, Turner-Syndrom, Diabetes - um nur einige zu nennen). Dazu die schon angesprochenen Vorträge: die Themen reichten von reinigungsfreundlichen
Arbeitsflächen mit keimtötender Wirkung (Reimar Küstermann,
raumwerk Tischlerei) über Allergieprävention (Dr. med. Drees),
Behandlung von Arthrose und Bandscheibenvorfall (Dr. Michael Busch) bis hin zur Organspende aus Sicht eines Betroffenen.
Auch der Spaß am Mitmachen kam nicht zu kurz. Reaktionsund Hörtests, Balancetraining, Lungenvolumen – quasi spielerisch wurden die Interessenten an die damit verbundenen Themen herangeführt. Hinzu kam eine anregende Moderation auf
der Bühne, Saxophon-Soli und Tanzdarbietungen.
Informationen zu altersgerechten Bädern (Aufderheide GmbH),
Arzneimitteln (Hexal, ratiopharm), Produkten mit Alpakawolle
oder z.B. Elektrosmog rundeten das Angebot ab.
Besonderes Interesse erntete auch der Stand des Heimatvereins
Jöllenbeck, der den förderlichen Einfluss des Gesundheitswanderns zum Thema hatte. Uwe Biermann, zertifizierter Gesundheitswanderführer war überhaupt nicht zu bremsen, wenn er
die vielfältigen Aspekte dieser speziellen Form des Wanderns
erläutern durfte. Gesundheitswandern macht nicht nur Spaß,
sondern verbessert das allgemeine Wohlbefinden, stärkt Kraft,
Ausdauer und psychosoziale Ressourcen. Sie wollen mitmachen? Uwe Biermann erreichen Sie per eMail wandermuckel@
gesundheitswandernowl.de oder telefonisch 05206/5691.
In der Mitte des Raumes war ein Exemplar eines VW XL1 ausgestellt, ein in Kleinserie hergestellter Elektro-Zweisitzer, das viele
Details zukünftiger Automobile besitzt.
Wann diese Veranstaltung in der Zukunft eine Fortführung erfährt, steht noch nicht fest.
M.B.
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Mobil: 0 15 20 / 9 46 91 91
Mobil 0172 - 2 49 76 02
Telefon/Fax 0 52 06 - 10 81
Waldstraße 41 • 33739 Bielefeld
Blickpunkt Jöllenbeck - 11
Blickpunkt / Marktplatz
Bernd Lafrenz, Solotheater – „Die lustigen Weiber von Windsor“
Freitag, der 13. – ein denkwürdiger Theaterabend in Jöllenbeck
Bernd Lafrenz aus Freiburg i. Breisgau hat sich auf Shakespeare spezialisiert: zehn Stücke gehören zu seinem ständigen Repertoire, das er zudem weiterhin ausbaut. Und alle spielt er solo,
d.h. er schlüpft im wahrsten Sinne des Wortes nacheinander oder auch mal gleichzeitig in alle
Rollen, die Shakespeare um sein Thema herum ersonnen hat. Unglaublich, wenn man sich an seine eigenen Bemühungen erinnert, auch nur einen einzelnen längeren Text auswendig zu lernen.
Die Bühnendeko ist überschau- aber unglaublich wandelbar. Da wird eine Wand zum Fenster, zur Tür, zum Wald oder eine Trockenhaube zum Suppentopf, ein Kleiderständer zum Küchenherd usw. - mitunter persifliert Bernd Lafrenz sich hier
auch selbst und erntet stets
Heiterkeit im Publikum.
Dies verfolgte unten im Parkett das streckenweise recht
turbulente Geschehen auf
der Bühne. Deutlich über 150
Menschen waren gekommen,
z.T. eingeschworene Fans des
Künstlers. Aber Spaß hatten
alle bei der Sache.
Aufhänger war eine Situation
im Friseursalon: zwei Kundinnen unter der Trockenhaube erhalten jeweils eine SMS mit dem
gleichen amourösen Inhalt. Als
Absender stellt sich der Friseur
heraus, der nun beginnt, seinen Kundinnen die Geschichte
von Sir John Falstaff und seine 3
Kumpanen zu erzählen, die sich
in Windsor mehr schlecht als
recht durchs Leben schlagen. Die weiteren Charaktere waren
ein eifersüchtiger Ehemann,
ein korrupter Pfarrer, zwei reiche Bürgersfrauen (auf deren
Geld Sir Falstaff spekuliert)
und einige Personen mehr.
Für Sir John
Falstaff ging die Sache noch einigermaßen glimpflich aus ...
Die Veranstaltung war der
diesjährige Auftakt für eine
neue Reihe von Kulturangeboten des Bezirksamts in Jöllenbeck, diesmal in Zusammenarbeit mit dem Bielefelder
Kulturverein.
Jetzt im März folgt ein
Deelenkonzert mit Crystal
Pasture:
Freitag, 14. März, 20.00 Uhr
Hof Meyer zu Hoberge,
Telgenbrink 31
M.B.
Blickpunkt Jöllenbeck - 12
Lesung im Heimathaus
gut besucht
Eine Geschichtsstunde der besonderen Art erwartete die zahlreichen Besucher der Lesung im
Heimathaus am 10. Februar.
Die beiden Autoren Friedhelm
Schäffer aus Jöllenbeck und Oliver Nickel, Geschäftsführer der
„Dokumentationsstätte
Stalag
326 Senne“, lasen aus ihrem neuen Buch. Es ist dem Leben des
Ferdinand Matuszek gewidmet.
Mitunter schmerzhaft detailreich werden seine Erlebnisse als
Zwangsarbeiter in Polen und später in Deutschland während des
zweiten Weltkriegs geschildert.
Das Buch basiert auf ausführlichen Interviews, welche die beiden Autoren mit Ferdinand Matuszek geführt haben. Einige
der Interviews wurden als Video
dokumentiert und begleitend
gezeigt.
Sehr viel Energie haben die Autoren darauf verbracht, die Authentizität der Aussagen zu bestätigen: wo immer ein Zugang zu
historischen Materialien möglich
war, konnten die Erinnerungen
verifiziert und z.T. das Schicksal
der Betroffenen auch erstmals für
Herrn Matuszek geklärt werden.
Das Schicksal von Ferdinand Matuszek wurde in der Lesung in
den größeren Zusammenhang
der gezielten Ausbeutung der
Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen in der NS-Zeit eingebettet. So erfuhren die Zuhörer
von den zehntausenden kleinerer
und größerer Arbeitslager, die im
Blickpunkt / Marktplatz
Buchtipps der „Jürmker“ Bücherstube
gesamten Gebiet des damaligen
Deutschen Reiches betrieben
wurden. Je länger der Krieg dauerte, um so zahlreicher wurden
die Einsätze dieser Menschen:
nicht nur in der Schwer- und
Rüstungsindustrie, nein, quasi
auch jedem Bauernhof wurden
Zwangsarbeiter zugewiesen.
Mit unvorstellbarer Perfidie gingen Nazi-Schergen aber auch Angehörige der Wehrmacht mit den
russischen
Kriegsgefangenen
um, deren millionenfacher Tod
bewusst angestrebt wurde.
Während die zwangsweise Beschäftigten in der Industrie stets
am Abend in ihre Lager zurückkehren mussten, lebten viele
Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft direkt auf den Höfen. Ihre
Lage war spürbar besser: in einigen Fällen konnten sie engere
Kontakte zu den Bauernfamilien
aufbauen und überall hatten sie
zumindest etwas zu essen!
Absolut lesenswert.
M.B.
Klaus Modick
Konzert ohne Dichter
Kiepenheuer & Witsch • 240 S. • 17,99 €
Heinrich Vogeler, gefeierter Märchenprinz des Jugendstils, ist
auf der Höhe seines Erfolgs. Im
Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen - besonders
für das nach fünfjähriger Arbeit
fertiggestellte Gemälde „Das
Konzert oder Sommerabend auf
dem Barkenhoff“. Während es in
der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler das Resultat dreifachen
Scheiterns: In seiner Ehe kriselt
es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und eine fragile Freundschaft zerbricht. Rainer
Maria Rilke, der literarische Stern
am Himmel der Worpsweder
Künstlerkolonie, und sein „Seelenverwandter“ Vogeler haben
sich entfremdet - und „Das Konzert“ bringt das auf subtile Weise
zum Ausdruck: Rilke fehlt. Sein
Platz zwischen den Frauen, die
er liebt, bleibt demonstrativ leer.
Was Vogeler und Rilke zueinanderführte und später trennte,
welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld
und die Macht der Mäzene, davon erzählt Klaus Modick auf
kunstvolle Weise: Auf der Reise zur Preisverleihung erinnert
Vogeler sich an die Euphorie
des gemeinsamen Aufbruchs
- und an Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff,
die Frauen, denen Rilke in einer skandalösen Dreiecksbeziehung verbunden war. Ein
großartiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.
Olivier Truc
40 Tage Nacht
Droemer • 496 S. • 19,99 €
Kautokeino in Lappland am
10. Januar. Eine gletscherkalte
Polarnacht. Morgen wird nach
vierzig Tagen die Sonne wiedergeboren, zwischen 11.14
und 11.41 Uhr – und die Menschen atmen auf. Morgen aber
wird es auch zu den spektakulärsten Verbrechen kommen,
die Kommissar Klemet Nago
von der samischen Polizei in
der verschneiten Tundra je gesehen hat: Eine kostbare samische Trommel, Wahrzeichen
des letzten Urvolks Europas,
wird aus dem Museum gestohlen. Wenig später findet
man den Rentierhirten Mattis
brutal ermordet auf.
Klemet und seine Partnerin Nina, frisch von der Polizeischule im Süden des Landes, ermitteln – und geraten
in politische und menschliche Verwicklungen, die tief
in die Geschichte Lapplands
zurückreichen.
Anna Kuschnarowa
Das Herz von Libertalia
Beltz Jugendroman • 461 S. • 17,95 €
Irland, um 1700: Anne Bonny
kommt als uneheliches Kind
zur Welt und wird von ihrem
Vater als Junge aufgezogen.
Die Männerkleider verschaffen ihr Vorteile, aber Anne will
sie selbst sein. Als junge Frau
gilt sie als die „verlockendste
und herausforderndste Schöne“
von ganz Charles Towne.
Doch „irgendeinen dieser gelackten Affen heiraten“? Nie
im Leben! Zu groß ist Annes
Hunger nach Freiheit, zu stark
ihr Traum vom wilden Leben
im sagenhaften Piratenreich
„Libertalia“.
Annes Herz entflammt für
den Piratenkapitän James
Bonny - sie brennt mit ihm
durch und geht auf wüste Kaperfahrt durch die Karibik ... Ein fulminanter historischer Roman - von der
Sehnsucht nach grenzenloser
Freiheit. Wortgewaltig, lebendig, unwiderstehlich.
Blickpunkt Jöllenbeck - 13
Blickpunkt / Vereine
Turnen: 2. Mannschaft vom TUS Jöllenbeck siegt souverän beim
Relegationswettkampf zur
Gauliga 1
Am 15.02.15 fanden die Relegationswettkämpfe der Gauligen 1 und 2 in der TSVE-Halle in Bielefeld statt. Die 2. Mannschaft vom TUS Jöllenbeck ging im ersten Durchgang der
Gauliga 1 an die Geräte.
Insgesamt turnten acht Mannschaften um den Erhalt oder
Aufstieg in die Gauliga 1. Dieses Jahr war es besonders spannend, da nur zwei freie Plätze zu vergeben waren.
Amelie Becker, Veronika Epifanov, Alicia Heyduck, Jana Strothmann und Nele Duvnjack gingen als erste Mannschaft
am Sprung an den Start. Jana Strothmann unterstützte die
Mannschaft zum ersten Mal und erreichte am Sprung die
höchste Punktzahl des gesamten Wettkampfes, knapp vor
Nele.
Danach folgte der Stufenbarren. Auch hier erturnten die
Mädchen viele Punkte, Veronika zeigte eine saubere Übung
und wurde dafür mit der dritthöchsten Wertung belohnt.
Als drittes Gerät folgte der Zitterbalken, Amelie und Veronika zeigten neue Elemente und turnten ihre Übungen sauber und sturzfrei. Veronika erhielt die zweithöchste Wertung
und knapp dahinter Amelie mit der dritthöchsten Wertung.
Nach dem Balken lag die zweite Mannschaft auf dem zweiten Rang, jedoch mit vielen Punkten Abstand zum ersten
Platz. Damit blieb es für die Turnerinnen spannend und sie
hatten einen weiteren Ansporn für den Boden, ihr letztes
Gerät an dem Wettkampftag.
2. Mannschaft TUS Jöllenbeck
An allen vier Geräten erturnte sich die zweite Mannschaft
die höchsten Punktzahlen und lagen mit stolzen vier Punkten vor dem Zweitplatzierten.
In der Gesamtwertung an allen vier Geräten wurde Nele
Zweite.
Tabelle:
1. TUS Jöllenbeck 2
142,40 Pkt.
Veronika und Amelie zeigten schöne Bodenübungen und
erreichten ihre persönlichen Bestnoten. Nele und Alicia turnten als letzte Turnerinnen, Nele legte mit der zweitbesten
Wertung des gesamten Wettkampfes vor und Alicia erlangte
mit einer ordentlichen Übung die höchste Bodenwertung.
2. Spvg Steinhagen 3
138,55 Pkt.
3. MTV Bad Oeynhausen 3
136,40 Pkt.
4. TG Vennebeck
136,30 Pkt.
5. TSVE Bielefeld
132,10 Pkt.
Bei der Siegerehrung blieb es spannend, die Platzierungen
wurden von hinten vorgelesen und die Jöllenbeckerinnen
wurden als letzte Mannschaft aufgerufen. Somit standen
sie ganz oben auf dem Treppchen und sicherten sich einen
Platz in der Gauliga 1.
6. TV Löhne Bahnhof 130,85 Pkt.
7. TSG Rheda 4
129,30 Pkt.
8. Spvg Heepen 2
123,85 Pkt.
TUS Jöllenbeck
Blickpunkt Jöllenbeck - 14
M.E.
Geschäftsstelle im Bezirksamt Jöllenbeck, Amtsstraße 13, 33739 Bielefeld
Telefon: 05206 67 86 • Fax: 05206 96 94 81
Blickpunkt / Vereine
Werner Lippert
42. Int. B-Juniorenturnier des
VfL Theesen um den Pokal der
Sparkasse Bielefeld
Steuerberater
Pfingsten ist es wieder soweit: Der VfL Theesen lädt zum
bereits 42. Internationalen U17-Turnier ein. Die Vorbereitungen für das B-Juniorenturnier um den Pokal der Sparkasse Bielefeld laufen Hochtouren: Auch in diesem Jahr
werden wieder nationale Topp-Mannschaften auf Internationale Größen treffen.
Sowohl Titelverteidiger und Lokalmatador DSC Arminia
Bielefeld als auch Vorjahresfinalist Desportivo Brasil, eine
der größten Jugendakademien Brasiliens, haben bereits
ihre Teilnahme zugesagt. Zum ersten Mal nimmt der SüdBundesligist 1. FC Kaiserslautern am Turnier im Bielefelder Norden teil. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf eine
hohe Qualität im Teilnehmerfeld“, weist Turnierkoordinator
Michael Haselhorst schon heute auf die ersten Zusagen für
das Turnier im Mai hin. Wir dürfen gespannt sein, welche
weiteren Teams der Einladung in den BIEKRA-Sportpark an
die Gaudigstraße folgen werden.
M. S.
Oliver Lippert
Rechtsanwalt
Tätigkeitsschwerpunkte:
Jahresabschlüsse/Buchhaltung
Steuererklärungen
Rentenbesteuerung
Lohn-/Baulohnabrechnungen
Büros:
Westerfeldstraße 8
(im Volksbankgebäude)
33611 Bielefeld
Telefon: 0521/9891160
Fax:
0521/989116-29
Limited Gründung
Jöllenbecker Heide 20
33739 Bielefeld
Telefon: 05206/91310
Fax:
05206/913121
Steuerrechtliche und
betriebswirtschaftliche Beratung
E-Mail: info@stb-lippert.com
Unternehmens-/
Existenzgründungsberatung
Steuerstrafrecht
Erbschaftsteuerliche Beratung
Unternehmensnachfolge
Wirtschaftsrecht
Zivilrecht
Gesellschaftsrecht
Freiwillige Feuerwehr
Löschabteilung Theesen
70 Jahre Feuerwehrmann !
August 1944, Heinz Ellersiek ist gerade mal 16 Jahre alt, musste sich schon ein paar Mal zur „Ertüchtigung“ auf dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge unterm Rütli melden, da
schafft er es gerade noch, den Dienst bei der HJ zu vermeiden:
durch Vermittlung des Löschgruppenleiters August Nolting
wird er Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Theesen und keine
14 Tage später sein erster großer Einsatz nach schweren Bombenangriffen auf Bielefeld. Siebzig Jahre danach muss Heinz Ellersiek zwar nicht mehr zu Löscheinsätzen `rausfahren, aber er
beteiligt sich immer noch aktiv an den verschiedenen Veranstaltungen, an denen die Ehrenabteilung beteiligt ist. Weitere
Ehrungen gab es für 40-jährige Mitgliedschaft an Joachim Bollmann und an die beiden Feuerwehrmänner Hans-Ulrich Horst
und Jens Kaldewey für je 35 Jahre.
Der im vergangenen Jahr gewählte Löschabteilungsführer
Jens Uwe Bollmann wurde nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen am Institut der Feuerwehr in Münster von dem Leiter
der Bielefelder Feuerwehr Rainer Kleibrink zum Brandinspektor
ernannt. Stefanie Fiedler und Tilman Meyer zu Hoberge erhielten ihre Ernennungen zum Unterbrandmeister.
Der Abteilungssprecher Kai Uwe von Hollen hatte die Aktivitäten aus 2014 in einem ausführlichen und sehr unterhaltsamen
Bericht zusammengefasst. Die Zahl der Einsätze ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, allerdings musste
die Löschabteilung zu mehreren überörtlichen Hilfeleistungen ausrücken. „Das Engagement der Bielefelder Feuerwehren
bei regionalen und überregionalen Gefährdungslagen ist überdurchschnittlich“, lobte Rainer Kleibrink, um gleich darauf einschränkend auf die schwierige Situation hinzuweisen, mit der
die Feuerwehr klarkommen muss, wenn auch sie die geforderten 8% Einsparungen erbringen soll, „hier werden wir alles auf
den Prüfstand stellen und gemeinsam eine Lösung erarbeiten.“
hinten von links: Leiter der Feuerwehr Rainer Kleibrink, Bezirksbürgermeister Mike Bartels, stellv. Bezirkssprecher Sven Baumann, Bezirksamtsleiter Andreas Hansen, Gesamtsprecher Detlev Eikelmann, Tilman Meyer
zu Hoberge, Stefanie Fiedler, vordere Reihe: Hans-Ulrich Horst, Joachim
Bollmann, Heinz Ellersiek, Löschabteilungsführer Jens Uwe Bollmann
Zwei Veranstaltungen haben die Kameraden für dieses Jahr schon in der
Vorbereitung:
• am Ostersonntag um 17.00 Uhr
wird das Osterfeuer im Teilholz
entzündet
• das Mittsommerfest wird am Wochenende 20./21. Juni auf dem
Hof Meyer zu Hoberge am Telgenbrink 31 gefeiert, auf der Deele wird eine Live-Band zum Tanz
bitten, tagsüber gibt es viele Attraktionen, am Sonntag zudem
einen Gottesdienst und anschließend den Frühschoppen.
M.B.
Blickpunkt Jöllenbeck - 15
Blickpunkt / Vereine
Sozialverband Deutschland NRW e.V.
Jahreshauptversammlung im OV Jöllenbeck
Für den 14.02.2015 lud der Ortsverband Jöllenbeck seine Mitglieder in den Saal des Restaurants Alter Dorfkrug in Enger-Besenkamp
ein. 52 Mitglieder folgten der Einladung.
Der seit 1917 bestehende Sozialverband
Deutschland vertritt die Interessen von Rentnern, Alten und Kranken, sowie Pflegebedürftigen und Behinderten. Während der
Kreisverband Bielefeld des Sozialverbandes
Deutschland mit seinem Kreisbüro seinen inzwischen fast 6000 Mitgliedern Rat und Hilfe
in Fragen des Sozialrechts bietet, organisieren die Ortsverbände unter dem Motto Gemeinsam statt Einsam ein vielseitiges Freizeit- und Informationsprogramm. Auffällig
ist, dass seit geraumer Zeit dem SoVD immer
mehr jüngere Menschen beitreten, weil sie
juristische Hilfe benötigen, ohne die sie mit den bürokratischen
Hürden unseres Sozialsystems überfordert sind.
Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende, Ingeborg Klose,
wurde der Verstorbenen des Jahres 2014 gedacht und das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung verlesen.
Der Vorstand des SoVD OV Jöllenbeck, von links: Ingeborg Klose
- 1. Vorsitzende, Helga Gieselmann - 2. Kassiererin, Willi Helsberg
- Revisor, Michael Klose - Schriftführer, Edith Römer - Frauensprecherin, vorn: Helmut Osha - 1. Kassierer
Zum offiziellen Teil einer Jahreshauptversammlung gehören die
verschiedenen Berichte, Rückblicke und Ausblicke auf die Veranstaltungen des Jahres.
•Im Herbst findet die zweite Mitgliederversammlung statt.
Hier bemühen wir uns wieder um einen fachkundigen Referenten, der uns ein interessantes Thema nahebringen wird.
Ingeborg Klose ließ dann noch einmal die Veranstaltungen des
Jahres 2014 Revue passieren, bevor Helmut Osha das Veranstaltungs-Programm des Jahres 2015 vorstellte:
Nachdem alle diese Informationen verdaut hatten, widmete
man sich dem hervorragenden Essen, das seinen krönenden
Abschluss mit Bayrisch-Creme und Welfenpudding fand. Den
Abend beschloss dann Wilhelm Butzke mit Musik zum Tanzen
und Zuhören. Gegen Mitternacht traten alle gutgelaunt den
Rückweg nach Jöllenbeck an.
M.K.
• Highlight ist im Juni eine 6-Tage Reise in den Schwarzwald.
• Ebenfalls im Juni werden im Rahmen einer Mitgliederversammlung langjährige Mitglieder geehrt.
Heimatverein Jöllenbeck
De Jürmsken kuiert platt
Mondag Oamd droffe in’ne jürmsken Heimatstuaben
wuier plattduisk sungen un äok plattduisk kuiert weiern. Trotz des schlichten Wiärs weuern achtentwüntig Lui
kurmen.
Unner de Leitung van Helga Böckstiegel voanstalte de
Heimatvoin oinen wuideren Oamd iut de Voanstaltungsruige „Wui kuiert platt“. Niaben plattduitsken Dönnekens
heul Gerd Heining den Vodrag: „Wui loiert Platt! No is no
olles möglich!“
Et weuern, unner annern, de unnerschiedlichsten Iutsproken van den Woart „Mädchen“ up oiner Duitslandkorden
voklickert un diskutiert. Dat het in Nordduitskland „Deern“
bui us „Luid“ un in Bayern „Madl oder Dirndl“. An oinigen
Buispialen weuern auk de Schruibwuisen vokleuert. Auk
düsse es in den oinzelnen Regionen unnerschiedlich.
Blickpunkt Jöllenbeck - 16
Wilfried Niederjohann mit Rudi
De Höhepunkt des Oamds was de Uptrett van Wilfried
Niederjohann iut Schildske met suinen Ruin „Rudi“. Wilfried Niederjohann begleitete de plattduisken Frünne
auk buin Singen plattduisker Lieder up suiner Gitarre.
W.-U. S.
Blickpunkt / Vereine
Freiwillige Feuerwehr
Löschabteilung Vilsendorf
Ein Einsatz verhindert (beinah) die Beförderungen
Hauptversammlung der Vilsendorfer Feuerwehr
Es war Premiere für Frank Wemhöner: Zum ersten Mal leitete der
seit einem Jahr amtierende Löschabteilungsführer die Jahreshauptversammlung der Löschabteilung Vilsendorf. Allerdings
war ihm keine Spur von Nervosität anzumerken, routiniert eröffnete er die Versammlung und ließ das Dienstjahr 2014 Revue
passieren.
Als Ehrengäste begrüßte Wemhöner die Repräsentanten des Stadtbezirks Heidi Lämmchen
(stellv. Bezirksbürgermeisterin) und Andrea Strobel vom Bezirksamt. Für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt nahm Bezirkssprecher Hans-Werner Grimm und für das Feuerwehramt der stellv.
Leiter Bernd Heißenberg teil. Letzterer kam eine
durch einen Brandeinsatz eine halbe Stunde zu
spät. Große Erleichterung war im Saal zu spüren,
als Heißenberg dann aber gerade rechtzeitig
zu den Beförderungen und Ehrungen erschien.
Schließlich war er die wichtigste Person für diesen Tagesordnungspunkt – er war im Besitz der
Urkunden.
Zunächst wurden Nils Beckmann und Moritz
Bredenkamp aus der Jugendfeuerwehr in den
aktive Dienst übernommen. Ein sentimentaler Jugendwart
Dennis Hüfner übergab beide in die Obhut der Abteilung. Der
Name Bredenkamp war an diesem Abend dann noch häufiger zu hören, denn schon bei der nächsten Beförderung wurden die Brüder Philipp und André Bredenkamp zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Die ranghöchste Ernennung wurde dem
stellv. Löschabteilungsführer Sven Nadolny zuteil: er wurde zum
Brandmeister befördert.
Geehrt mit Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Oliver Wemhöner, Markus Schrader, Michael Dowe und Michael Wittenberg. Das Feuerwehr-Ehrenkreuz in
Gold für 35 Jahre gab es für Christian Hattwig und Rudi Menz.
Besonderer Dank der Abteilung ging an Klaus Wilhelm Schürmann für 40 Jahre und Willi Dowe für 50 Jahre Zugehörigkeit zur
Vilsendorfer Abteilung.
Eine Überraschung hatte der ehemalige Löschabteilungsführer
Arnold Hattwig mitgebracht. Hattwig hat seit seiner Pensionierung die Ereignisse der über 100-jährigen Geschichte der Abteilung Vilsendorf zusammengetragen und in einer Chronik zusammengefasst. Ein Exemplar der Ereignisse von 1909 bis 2009
übergab er feierlich der Abteilung.
Impressum:
Blickpunkt Jöllenbeck
Herausgeber und verantwortlich für den
Inhalt und Anzeigenteil im Sinne des
Pressegesetzes:
Mike Bartels • pixel desktop-publishing
Heidsieker Heide 114a
33739 Bielefeld
Gesellschaftlicher Höhepunkt der Vilsendorfer war 2014 das Osterfeuer. Auch diesen Ostersonnabend, den 4. April 2015 ab
18.00 Uhr, hofft die Abteilung auf eine erneut große Beteiligung
der Bevölkerung.
G.v.B.
Dreisparrendruck
Wellingholzhauser Straße 27
33829 Borgholzhausen
www.dreisparrendruck.de
Tel.: 0 52 06 / 92 89-38 • Fax: -39
eMail: blickpunkt@pixel-plus.de
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Mo. - Fr. 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr bzw.
nach telefonischer Vereinbarung
auf dem Foto links Bernd Heißenberg (stellv. Leiter der Feuerwehr
Bielefeld), Frau Andrea Strobel (stellv. Leiterin des Bezirksamts)
und Heidi Lämmchen (stellv. Bezirksbürgermeisterin), rechts in der
ersten Reihe Bezirkssprecher Hans-Werner Grimm, neben ihm mit
der Chronik Arnold Hattwig
Druck:
Auflage: 9.000 Ex.
© Mike Bartels • pixel desktop-publishing
Vervielfältigung und Nachdruck
von Beiträgen oder Anzeigen (auch
auszugsweise) nur mit schriftlicher
Genehmigung.
Bürozeiten:
Die Löschabteilung umfasst derzeit 34 aktive Kameraden, 15 Kameraden in der Ehrenabteilung und 6 fördernde Mitglieder. Das
Jahr 2014 war mit 4 Einsätzen zwar von der Anzahl der Einsätze
ein ruhiges Jahr. Dennoch war es auch ein tragisches Jahr, da bei
einem Einsatz zwei Brandtote zu beklagen waren. Frank Wemhöner erinnert daher auch noch einmal in seinem Jahresbericht
an die Wichtigkeit von Rauchmeldern in einer Wohnung.
Blickpunkt Jöllenbeck - 17
Blickpunkt / Veranstaltungen
Rock ‘N‘ Roll und Beat unterm Blauen
Dach
Einen musikalischen Querschnitt durch 3 Jahrzehnte präsentiert der ‘Beat-Clan 64‘ mit seinem Band-Festival am Samstag, den 28. März in der Festhalle Unterm Blauen Dach in
Bielefeld-Vilsendorf.
Gleich drei erfolgreiche Bands und ein bekannter Discjockey
werden das Publikum mit Hits im authentischen Sound der 50er,
60er und 70er Jahre unterhalten.
Die Rock-A-Teers gehören seit nunmehr fast 20 Jahren zu den
erfolgreichsten Rock & Roll-Bands der Region.
Mit ihrer breiten Instrumentierung und dem bis zu 5-stimmigen
Gesang ist die 7-köpfige Formation in der Lage, die volle Rock ‚‘n‘
Roll-Palette der späten 50er und frühen 60er Jahre abzudecken
– von Elvis über Buddy Holly, Eddie Cochran und Jerry Lee Lewis
bis hin zu Chuck Berry.
A-Capella-Songs und Stücke aus dem melodischen HighschoolRock finden sich ebenfalls im Repertoire der Rock-A-Teers, die
auch auf internationalem Parkett Erfolge feiern.
Die Fulltones gelten als absolut authentische Beat-Band und
sind auf der Szene längst keine Unbekannten mehr. In der klassischen 60er Jahre-Besetzung auftretend, verdanken sie ihre
Popularität nicht zuletzt der Tatsache, daß sie sich mit ihrem
frechen Beat wohlltuend vom üblichen Oldie-Einheitsbrei absetzen. Ihre Interpretationen der Rolling Stones, Kinks, Them,
Sonics oder Small Faces klingen so frisch und knackig, als hätte der ‘Star-Club‘ gerade erst seine Türen geöffnet. Dann ist da
noch die absolute Spielfreude, die dieses Quintett auszeichnet.
Die Gruppe Beatbox ist schon seit mehr als 20 Jahren aktiv und
hat sich in ihrer Musik mehr auf die Rock-Hits der späten 60er
und frühen 70er Jahre verlegt.
Die fünf erfahrenen Musiker erinnern musikalisch an die Spencer Davis Group, Steppenwolf, Bob Dylan und Santana, spielen
aber auch rockige Balladen von Bryan Adams oder passenden
Stücke von Lenny Kravitz und Eros Ramazotti. Sie verstehen es
ausgezeichnet, das alles unter einen Hut zu bringen und ihr
Konzept hat sich zwischenzeitlich auf vielen Stadtfesten und bei
Club-Konzerten bewährt.
The Vi-King (Manfred Kuhlmann) ist ein Discjockey im traditionellen Sinne, der noch mit dem Mikrophon und dem Publikum arbeitet. Seit 1967 aktiv, hat er sich schon vor Jahren auf
die Sounds der 50er und 60er Jahre spezialisiert. Sein Repertoire, das übrigens alles den originalen Vinyl-Singles aus dieser
Zeit entstammt, umfaßt den Rock ‘n’Roll, Twist, Pop, Rhythm &
Blues und Soul – mit einem klaren Schwerpunkt auf dem Beat
der 60er Jahre.
Ein Discjockey, der weiß was er tut und es versteht, seine Musik
dem Publikum zu vermitteln.
Für Interessenten wird ein Shuttle-Service von der Straßenbahn-Endstation Schildesche zum ‘Blauen Dach‘ (und zurück) eingerichtet.
Buchung und Info unter der Ticket-Hotline 0521/81900 und bei
den Vorverkaufsstellen:
• Buchhandlung Welscher, An der Stiftskirche 14,
BI-Schildesche, Tel. 0521/81858
• GT-Service Transchel, Dorfstraße 11, BI-Jöllenbeck,
Tel. 05206/1075
M.K.
Blickpunkt Jöllenbeck - 18
The Rock-A-Teers
The Fulltones
Beatbox
Blickpunkt / Kirche
Sozialseminar der ev. Kirchengemeinde Jöllenbeck: Was ist gerecht ?
Mehr Gerechtigkeit wagen! – Was ist christlich geboten
Matthias Blomeier, Sozialpfarrer im Kirchenkreis Bielefeld
Vor einem Jahr haben der Rat der Evangelischen Kirche in
Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz einen gemeinsamen Text unter dem Titel „Gemeinsame Verantwortung
für eine gerechte Gesellschaft“ veröffentlicht, gegliedert in zehn
Thesen.
An diesen Thesen orientierte sich der Vortrag von Pastor
Blomeier.
1. Gemeinsame Verantwortung heißt,
wirtschaftliches Wachstum in den Dienst für den Menschen
zu stellen
2. Gemeinsame Verantwortung heißt,
die Soziale Marktwirtschaft nachhaltig weiterzuentwickeln
3. Gemeinsame Verantwortung heißt,
ordnungspolitische und ethische Maßstäbe für die Wirtschaft zu erneuern
4. Gemeinsame Verantwortung heißt, die Staatsfinanzen zu
konsolidieren
5. Gemeinsame Verantwortung heißt,
ökologische Nachhaltigkeit in Lebens- und Wirtschaftsstilen
zu verankern
6. Gemeinsame Verantwortung heißt,
die mit dem demographischen Wandel einhergehenden sozialen Belastungen gerecht zu verteilen
7. Gemeinsame Verantwortung heißt,
durch Inklusion und Partizipation zur Chancengerechtigkeit
beizutragen
8. Gemeinsame Verantwortung heißt,
eine breite Beteiligung an Erwerbsarbeit als wichtigem Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen
9. Gemeinsame Verantwortung heißt,
durch Bildung die persönliche Entwicklung und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt zu fördern
10.Gemeinsame Verantwortung heißt,
an der Gestaltung einer europäischen Solidaritäts- und Verantwortungsgemeinschaft mitzuwirken
Pastor Blomeier nahm die Anwesenden bei der Interpretation dieser Thesen direkt mit in die sozialen Problemzonen unserer Stadt. Rund 44.000 Menschen in Bielefeld leben von monatlichen Transferleistungen. Das bedeutet, dass mehr als jeder
achte Bielefelder seinen regelmäßigen Lebensunterhalt nicht
aus eigener Kraft bestreiten kann und auf unterschiedliche Formen staatlicher Unterstützung angewiesen ist. Unmissverständlich stellte Blomeier klar: Für diese rund 44.000 Menschen ist die
rechts neben Frau Dorothea Held: Pastor Matthias Blomeier
Mitmachgesellschaft jedenfalls in ganz weite Ferne gerückt.
Auch bei uns in Bielefeld können immer mehr Ältere von ihrer
Rente nicht mehr leben, sie brauchen staatliche Unterstützung,
Tendenz steigend.
Hart ging Pastor Blomeier mit den nach seiner Überzeugung zu
niedrigen Hilfen aus Hartz-IV ins Gericht: „Mit der Hartz‐IV‐Ökonomie hat sich eine Parallelwirtschaft als Hilfesystem und als Lückenfüllerin etabliert, die lediglich der Armutslinderung dient. Eine
nachhaltige und wirksame Bekämpfung von Armut erfolgt allerdings nicht. Der zu niedrig angesetzte Regelsatz sowie die Abschaffung der Einzelfallhilfen treiben die Leistungsberechtigten in eine
hochprekäre Lebenslage.“ Auch Gerichtsurteile würden bestätigen: Hartz‐IV reicht nicht zum Leben. Blomeier stellte fest: „Armut mitten in unserem reichen Land ist kein Naturereignis, sondern
politisch gemacht.“ Und er zitierte den bekannten Pädagogen
des 19. Jahrhunderts Johann Heinrich Pestalozzi mit der Aussage: „Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade!“ Wenn ein Mensch fast alles verloren hat, bleiben ihm oftmals nur die Reste. Ein Rest vom Essen der anderen. Ein Rest
vom Geld. Ein Rest vom Recht. Ein Rest von Menschenwürde. Ein
Rest von Gesundheit. Ein Rest vom Leben. Pastor Blomeier abschließend: „Es ist meines Erachtens verheerend, Kinder auf einem
Einkommensniveau zu belassen, das ihnen schlicht ihre Zukunftschancen nimmt. Kinderarmut ist ein Skandal und muss strukturell
bekämpft werden. Essen, Wohnung, Kleidung, Gesundheitsfürsorge und Bildung müssen für alle Kinder in ausreichender Weise gewährleistet sein.“
M.B.
Blickpunkt Jöllenbeck - 19
Blickpunkt / Marktplatz
125 Jahre Trinkwasser für Bielefeld
1,3 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser gefördert
„Das Wasser erreichte zum ersten Male am 22. Januar, Nachmittags
4 Uhr, den Hochbehälter, wo es von der versammelten WasserwerksBaucommission mit Hurrah begrüßt wurde, und beginnt mit diesem
Tage die Inbetriebsetzung der Gesammtanlage. Nachdem die Behälter gereinigt, die Straßenleitungen gefüllt und gespült waren, wurde
das Werk am 10. Februar zur Benutzung übergeben“, so beschrieb
der Verwaltungsbericht der Stadt Bielefeld für 1889/1890 die Geburtsstunde der öffentlichen Trinkwasserversorgung in Bielefeld.
Das Foto zeigt den Bau der Wasserleitung auf dem Jahnplatz 1889
(Stadtarchiv Bielefeld). Vor genau 125 Jahren nahm die zweitälteste Sparte der Stadtwerke Bielefeld ihren Betrieb auf – damals noch
als Teil der Stadtverwaltung.
Das erste Wasserwerk für die Versorgung der Bielefelderinnen und
Bielefelder ist immer noch in Betrieb: das Wasserwerk 01 im Sprungbachtal zwischen Sennestadt und Dalbke mit seinen 16 Brunnen.
Heute sorgen 15 Wasserwerke mit insgesamt 154 Brunnen dafür,
dass bei den Bielefelder Bürgern immer frisches Trinkwasser aus
den Wasserhähnen kommt.
Rund 1,3 Milliarden m³ sind in den letzten 125 Jahren gefördert
worden.
Vor 1890 lag die Wasserversorgung in Bielefeld ausschließlich in privaten Händen. Ende des 19. Jahrhunderts reichte diese Versorgung
jedoch nicht mehr aus. Die Industrialisierung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum führten auch in Bielefeld zu einem
stetig steigenden Wasserbedarf. Außerdem wurde den Stadtvätern
bewusst, dass verunreinigtes Wasser, wie es oft aus privaten Brunnen
gefördert wurde, Ursache vieler Erkrankungen war.
Deshalb ließen sie in den 1880er Jahren ein Konzept für eine zentrale Trinkwasserversorgung erarbeiten. Die Sachverständigen fanden
heraus, dass es in den Sandschichten der Senne ausreichend und vor
allem qualitativ hochwertiges Wasser gab. Der Sennesand stellte –
und stellt immer noch – einen guten natürlichen Filter für das zu fördernde Wasser dar. Auch die Entfernung zur Bielefelder Innenstadt,
Blickpunkt Jöllenbeck - 20
ungefähr zwölf Kilometer, schien überbrückbar. Das Wasser sollte zunächst in Wasserbehälter auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes gepumpt werden, von wo aus es mit natürlichem Gefälle in die
Häuser der Stadt gelangen sollte. Anfang 1889 beschloss der Rat der
Stadt offiziell die Schaffung einer öffentlichen Trinkwasserversorgung, hatte sich in den Jahren zuvor aber schon Grundstücke in der
Senne für die Wassergewinnung gesichert. Im April begannen die
Bauarbeiten. Am 22. Januar 1890 gelangte erstmals Wasser in den
Behälter neben der Sparrenburg – auch er noch heute in Betrieb. Am
10. Februar begann die Versorgung der Kunden.
Schnell wachsender Wasserbedarf
Der Bedarf an einwandfreiem Trinkwasser war so groß, dass am
Ende des ersten Betriebsjahres bei einer Einwohnerzahl von 40.000
bereits 972 Grundstücke an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen waren. Diese nahmen rund 200.000 m³ Stadtwasser ab.
Die Wasserabgabe stieg rasch an. Die vom Wasserwerk 01 geförderte Wassermenge reichte bald nicht mehr aus.1906 nahm das
Wasserwerk 02, heute in der Nähe der Autobahnabfahrt BielefeldSüd gelegen, die Arbeit auf. 1929 folgte das Wasserwerk 03 am
Flugplatz Windelsbleiche. Nach und nach kamen weitere Anlagen
hinzu, auch durch die kommunale Neuordnung in den 1970er Jahren. Denn bis in die 1980er Jahre hinein nahm der Wasserbedarf
stetig zu (siehe Grafik).
Danach ging der Verbrauch langsam zurück. Die Bielefelder setzten
die kostbare Ressource Trinkwasser bewusster ein und beschafften
immer mehr Wasser sparende Geräte für Haushalt und Gewerbe.
Seit Ende der 1990er Jahre legten die Stadtwerke Bielefeld einige
nicht mehr benötigte Förderanlagen still, zuletzt Ende 2014 das
Wasserwerk Dornberg.
Heute liegen bis auf das Wasserwerk Windfang im Teutoburger
Wald alle Wasserwerke der Stadtwerke Bielefeld in der Senne. Mehr
als 350.000 Menschen werden nun vom Bielefelder Wasserversorger beliefert. Im Jahr 2013 betrug der Wasserabsatz – ausschließlich
Grundwasser – 17 Millionen m³. Dieses Wasser wird fast zur Hälfte
aus oberflächennahen Brunnen in der Senne, die 20 bis 50 Meter in
die Tiefe reichen, gefördert. Etwa sechs Prozent kommen aus dem
Wasserwerk Windfang, der Rest aus den sogenannten Tiefbrunnen
in der Senne, die in über 450 Metern Tiefe gespeist werden. Hinzu
kommen rd. 500.000 m³ Wasserbezug aus Paderborn, Steinhagen
und Herford-West.
Das System der Wasserversorgung ist im Prinzip noch das gleiche wie
vor 125 Jahren. Von den Wassergewinnungsanlagen wird das Wasser
in großkalibrigen Leitungen in die Wasserbehälter, die sich auf den
Höhen des Teutoburger Waldes befinden, transportiert. Insgesamt
lassen sich in den Behältern, von denen wenig zu sehen ist, weil sie
in die Erde eingelassen sind, 52.290 m³ Trinkwasser speichern. Dies
entspricht ungefähr der durchschnittlichen Tagesabgabe von etwa
50.000 m³. Von den Hochbehältern fließt das Wasser mit natürlichem
Gefälle durch ein engmaschiges, rund 1.500 Kilometer langes Wasserverteilungsnetz zu den gut 59.000 Hausanschlüssen.
Blickpunkt / Marktplatz
Von Natur aus gute Qualität
Die Bielefelderinnen und Bielefelder profitieren bis heute von der Entscheidung der Stadtväter, das Trinkwasser für die Stadt in der Senne zu fördern – und sich dort durch Kauf oder Pacht
Flächen in den Wassergewinnungsgebieten zu sichern. Das Sennewasser steht bis heute nicht
nur in ausreichender Menge zur Verfügung, es ist auch von weithin anerkannter guter Qualität.
Lediglich am Wasserwerk 01 mussten die Stadtwerke Bielefeld im Jahr 1998 und im Jahr 2008
am Hauptpumpwerk jeweils eine Aufbereitungsanlage in Betrieb nehmen, um – im Trinkwasser nicht erwünschte und zugelassene – Kohlensäure aus dem Wasser zu entfernen. Im Wasserwerk Ummeln muss außerdem dem geförderten Wasser Eisen und Mangan entzogen werden.
Hiervon abgesehen, kann das geförderte Grundwasser bis heute direkt aus den Brunnen in die
Haushalte geliefert werden. Die engmaschige Qualitätsüberwachung der Stadtwerke Bielefeld
und der Aufsichtsbehörden belegt immer wieder, dass das an die Bielefelder gelieferte Trinkwasser alle vom Gesetzgeber gestellten Anforderungen erfüllt und die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte zum größten Teil deutlich unterschreitet.
Um die gute Qualität des Bielefelder Trinkwassers zu erhalten, ist ein hoher Aufwand notwendig. Viele der Maßnahmen dienen gleichzeitig dem Natur- und Umweltschutz. So wird schon
seit Oktober 1929 regelmäßig geprüft, wie sich in der Senne die Niederschlagsmengen und
Grundwasserstände entwickeln. Auch die oberirdischen Gewässer werden beobachtet. Ziel ist
es, eine nachhaltige Wasserwirtschaft zu betreiben, bei der die Wasserförderung nicht über der
Grundwasserneubildung liegt oder die Oberflächengewässer negativ beeinflusst.
Die Wälder im Bereich der Wasserwerke bewirtschaften die Stadtwerke Bielefeld so, dass sie
bestmöglich dem Schutz der Grundwasservorräte – und nicht vorrangig dem Ertrag – dienen. Seit vielen Jahren ersetzen die Stadtwerke die früher angepflanzten Nadelwald-Monokulturen durch Laub- oder Mischwälder, weil dies der Versauerung der Böden und nachfolgend des Grundwassers vorbeugt. Ebenfalls dem Boden- und Grundwasserschutz dienen
Kooperationen mit den Landwirtschaftskammern in Bielefeld und den Kreisen Paderborn
und Gütersloh. Sie sollen den Schadstoffeintrag in den Boden durch Beratung der Landwirte minimieren.
Um die zivilisatorischen Einflüsse auf das Grundwasser so gering wie möglich zu halten, setzen sich die Stadtwerke Bielefeld für einen umfassenden Gewässerschutz ein – von der Renaturierung des Furlbachtals unweit des Safariparks bis hin zur Ausweisung von Wasserschutzgebieten. Zurzeit stehen die Schutzgebiete der Wasserwerke 01, 16 und 02, in den Bezirken
Senne und Sennestadt gelegen, zur erneuten Ausweisung an.
Neue Herausforderungen
Die kommenden Jahre und Jahrzehnte werden Bielefelds Wasserversorger vor neue Aufgaben stellen. Galt es in der Vergangenheit viele Jahre lang, durch ständigen Zu- und Ausbau
der Wasserwerke und des Netzes den immer größeren Wasserbedarf der wachsenden Stadt
Bielefeld zu decken, sinkt seit den 1980er Jahren langsam, aber stetig die Trinkwasserabgabe. In Zukunft wird der demografische Wandel diese Entwicklung – bisher verursacht durch
Wasser sparende Techniken und Verhaltensänderungen - verstärken. Die Verantwortlichen
bei den Stadtwerken Bielefeld müssen neben allem Aufwand für den Erhalt der guten Bielefelder Trinkwasserqualität ihre Anlagen hieran anpassen, um auch künftig jederzeit und
überall Trinkwasser in ausreichender Menge und guter Qualität liefern zu können.
B.J.
Stadtwerke Bielefeld feiern mit den
Bielefelderinnen und Bielefeldern
Die Stadtwerke Bielefeld wollen den 125. Geburtstag ihrer
Trinkwassersparte gemeinsam mit den Bielefelderinnen und
Bielefeldern feiern. In den kommenden Monaten wird es deshalb die unterschiedlichsten Veranstaltungen und Aktionen
rund um das Bielefelder Trinkwasser geben.
Den Anfang macht am 22. März, dem Internationalen Tag des
Wassers, das namu, Bielefelds Naturkundemuseum. Dort wird
eine Ausstellung zum Thema Trinkwasser eröffnet, die in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken entsteht. Sie wird über die
Bielefelder Wasserversorgung informieren, aber auch globale
Aspekte beleuchten.
Auch den 10. Mai sollte Interessierte sich im Kalender markieren. Für diesen Sonntag laden die Stadtwerke Bielefeld zu einem
Tag des offenen Wasserwerks ein. Sie öffnen die Tore von Bielefelds erstem Wasserwerk an der Paderborner Straße, um die
Technik der Wassergewinnung zu zeigen. Auch ein buntes Unterhaltungsprogramm für Familien wird es geben. Ebenfalls im
Mai wird das Theatertill in Bielefeld zu Gast sein. Auf Einladung
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kompetent und preiswert
Renovierungsarbeiten
Fußbodenverlegung
des
StadtwerkeRainer Lautz
Schulforums wird es
Wattstraße 4 - 33613 Bielefeld
Wasser-Theater
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Service-Telefon 0521 / 89 50 990
Mobil 0172 / 16 20 745
Grundschüler zeigen.
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Am 19. und 20. Juni
wird sich dann das
Stadtwerke-Gelände
an der Schildescher
Straße wieder in eine
große Konzertbühne verwandeln. Aus
Anlass des Jubiläums
werden die Bielefelder Philharmoniker
und die Musik- und Kunstschule auf der 4. Klangschicht musizieren – und auch hier wird das Wasser Thema sein.
Am 25. Juli schließlich jährt sich zum 125. Mal die offizielle Inbetriebnahme der Bielefelder Trinkwasserversorgung – an einem Samstag in den Sommerferien. Ein guter Termin, um das
Bielefelder Wasser einmal anders zu erleben: bei freiem Eintritt
in Bielefelds Freibädern.
B.J.
Blickpunkt Jöllenbeck - 21
Blickpunkt / Verkehr
Machen Sie Ihr Auto
frühlingsfrisch
Christoph Birnstein gibt Ihnen fünf Tipps für die
Frühjahrskur
Wenn der Frühling naht, wird es Zeit, die Spuren des Winters
wirkungsvoll zu beseitigen. Das ist klassische Vorsorge für den
Werterhalt des Wagens. Der Regionalbeauftragte Christoph
Birnstein vom ACE empfiehlt ein Fünfpunkte-Programm für
die wichtigsten Pflegeschritte am Auto, die jeder kostensparend selbst erledigen kann.
Fahrzeug waschen ist dabei unerlässlich. Es geht um eine
Intensivkur, die sich praktischerweise in einer ordentlichen
Waschanlage erledigen lässt. Wählen Sie dort ein Programm
mit Vor-, Haupt- und Unterbodenwäsche. Die Unterbodenwäsche dient dazu, Fahrzeugboden und Radhäuser mit kräftigem Strahl zu reinigen, damit an unzugänglichen Stellen
Salzreste und modriger Schmutz weggeschwemmt werden.
Das reduziert den Materialstress. Denn es geht nicht nur ums
Karosserieblech, das heutzutage meist ziemlich gut gegen
Korrosion geschützt ist, sondern betrifft auch Kunststoffe,
Gummis und Aluteile, die sauber und trocken Umwelteinflüssen schlicht besser standhalten. Die Hochdruck-Vorwäsche
löst Verschmutzungen und kann so verhindern, dass bei der
Hauptwäsche grober Dreck in den Bürsten hängen bleibt, der
mikrofeine Kratzer im Lack verursacht.
Wer’s noch besser machen will, kümmert sich bereits vorher
um die Zonen, die mit der Waschanlage kaum erreicht werden. Türeinstiege werden mit mildem Reinigungsmittel, viel
Wasser und wirklich sauberem weichem Schwamm, Waschhandschuh oder Bürste von Hand gesäubert.
Tipp: Nach dem Winter empfiehlt sich eine Motorwäsche.
Bei Benutzung eines Dampfstrahlers sollte man unbedingt
den empfohlenen Spritzabstand von mindestens 30 Zentimetern einhalten und mit dem Strahl nie zu lange an einer Stelle
verweilen, damit nicht Elektrik und Elektronik Schaden nehmen. Lassen Sie die Arbeit im Zweifel lieber von einem Fachmann erledigen.
Felgen pflegen ist ein spezielles Kapitel, dem im Zuge des
Frühjahrsputzes besondere Bedeutung zukommt. Neben Salz
und Splitt, der den Rädern über den Winter zugesetzt hat,
geht’s auch um eingebrannten Bremsstaub, der bei nachlässiger Felgenpflege irgendwann gar nicht mehr oder nur unter großem Aufwand mit speziellen Polituren zu entfernen
ist. Je nach Zustand empfehlen sich unterschiedliche Aktionen. Stark verschmutzte Felgen können vor dem Waschgang
mit dem Dampfstrahler behandelt werden, um hartnäckigen
Dreck mit starkem Druck wegzuwaschen.
Vorsicht im Umgang mit dem Dampfstrahler! Sprühen Sie niemals direkt auf die Flanke des Reifens. Denn der scharfe Strahl
kann die Struktur der Pneus – auch unsichtbar – so nachhaltig
beschädigen, dass sie zum Sicherheitsrisiko werden.
Eine alternative Vorbehandlung der Stahl- oder Alu-Räder bietet sich mit Felgenreiniger an, damit der Schmutz gelöst und
so effizienter abgespült wird. Aufsprühen, einwirken lassen
und ab durch die Waschanlage. Fertig. Aber nicht alle Reiniger
sind auch gleich gut.
Tipp: Prüfen Sie nach jeder Durchfahrt durch die Waschanlage, wie gut die Bürsten mit den Felgen klargekommen
sind. Der Dreck hält sich oft hartnäckig an den Ansätzen von
Blickpunkt Jöllenbeck - 22
Speichen und in engen Winkeln der zum Teil kunstvoll geformten Alus. Entfernen Sie die verbliebenen Schmutzreste notfalls
mit Schwamm und Bürste von Hand, bevor sie sich noch stärker einbrennen.
Gläser reinigen ist Pflicht außen wie innen und eine gute Gelegenheit, Blinkergläser, Scheinwerfer und Windschutzscheibe auf Beschädigungen hin zu prüfen. Steinschläge können
zu Wassereintritt in den Leuchten führen und die Festigkeit
der Scheibe beeinträchtigen, die heutzutage meist mit dem
Scheibenrahmen verklebt ist und so als Teil der tragenden
Karosseriestruktur gilt. Reparaturen sollten daher nicht auf
die lange Bank geschoben werden, zumal da in einigen Fällen die Teilkaskoversicherung die Kosten dafür sogar komplett
übernimmt.
Für Durchblick von innen sorgen Glasreiniger und Mikrofasertuch. Damit löst sich der homogene Schmutzschleier, der
aus dem Luftgebläse geströmt ist und von den Ausdünstungen der Kunststoffteile im Fahrzeuginnenraum stammt. Häufig merkt man erst nach dem Putzen, wie dreckig die Scheibe
wirklich war. Wirklich saubere Scheiben reduzieren die Blendgefahr bei hellem Sonnenlicht genauso wie des Nachts bei
Gegenverkehr.
Tipp: Vergessen Sie nicht Heck- und Seitenscheiben sowie
die Spiegelgläser für optimale Rundumsicht.
Kunststoff und Gummis behandeln gehört zur gewissenhaften Autopflege nach dem Winter. Für unlackierten Kunststoff
im Außenbereich eignen sich Tiefenpfleger oder Kunststoffgel
zur Auffrischung und Konservierung. Gummidichtungen von
Türen und Fenstern bleiben mit Gummipfleger geschmeidig
und werden solchermaßen auch nach Jahren nicht bröselig
oder brüchig.
Tipp: Prüfen Sie die Scheibenwischer. Im Winter frieren die
Gummilippen der Wischer häufig an und werden dadurch gelegentlich derart beschädigt, dass sich danach beim Wischen
Schlieren oder Streifen bilden. Reinigen Sie zunächst versuchsweise die Gummis vorsichtig von Hand mit einem weichen Tuch. Tritt keine Besserung ein, müssen die Wischerblätter ausgetauscht werden. Innenraum säubern bedeutet nicht nur das bereits erwähnte
Putzen der Scheiben. Es geht vielmehr auch um eine gründliche Reinigung von Polstern und Teppichen. Denn feuchte
und schmutzige Textilien sind Nährböden für allerlei Pilze und
Bakterien, welche die Gesundheit der Passagiere beeinträchtigen und Ursache für schlechte Gerüche im Fahrzeug sein können. Die Grundreinigung beginnt mit einer Grobschmutzentfernung. Dazu gehört Saugen und Reinigung der Fußmatten.
Mikrofasertücher eignen sich für nahezu alle Oberflächen wie
Armaturentafel oder Verkleidungen, wobei häufig schon reines Wasser als Lösungsmittel für Verschmutzungen ausreicht.
Für hartnäckigere Fälle gibt’s Kunststoffpflegemittel, wobei
ungeeignete Kunststoffreiniger den Flächen oft speckigen
Glanz verleihen, der nicht mehr so ohne Weiteres zu beseitigen ist. Hochwertige, matte Pflegemittel sind im Zweifel die
bessere Wahl. Für die Sitze sollten geeignete Polster- oder Lederreiniger verwendet werden.
Tipp: Vergessen Sie bei der Innenreinigung nicht den Kofferraum. Falls dort noch ein Reserve- oder Notrad untergebracht
ist, prüfen Sie vorsorglich gleich mal dessen Luftdruck. Werfen Sie Ballast ab und lagern Sie Winterutensilien wie
Schneeketten oder Skiständer besser im Keller, als die
Kilos unnötig im Auto mitzuschleppen.
C.B.
Blickpunkt / Verkehr
Schulung zum
„Rollator-Trainer“
• Umgang mit dem Rollator (Tricks, Kniffe, …..)
• Rollator-Training (Indoor, Outdoor, Rollator-Parcours, Rollator-Walking, Aufbau von Gruppen)
Um die Eigenständigkeit und selbstständige Bewegungsfreiheit nach besten Möglichkeiten beizubehalten, zu verbessern
oder wieder herzustellen, eignet sich der „Rollator“ sehr gut.
Schulungskosten:
• 70,00 € (bei Privatanmeldung)
Der Rollator gibt bei Gleichgewichtsproblemen Sicherheit bei
der Fortbewegung und kann als Sitzgelegenheit zu kleinen
Pausen und als „Sportgerät“ genutzt werden.
(Überweisung bitte mit Angabe von Vor- u. Nachname sowie
Schulungsnummer 001/2015 bis zum 01. März 2015 auf das
Konto 000 799 2874 bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, BLZ 300 606 01)
Allerdings will der Umgang hiermit gelehrt, gelernt und geübt
sein.
Diese Fortbildungsmaßnahme ( UE) möchte (auch angehende)
Betreuungsmitarbeiter/inne/n und Pflegepersonal sowie ehrenamtlich engagierten Personen Grundinformationen in Theorie und Praxis zum Thema Rollator vermitteln, damit diese an
die Nutzer über verschiedene Einrichtungen oder Sportvereine
weiter getragen werden können.
Schulungsinhalte:
• Geschichte des Rollators
• Handhabung verschiedener Modelle
• 50,00 € (bei Anmeldung durch eine Institution)
Schulungstermine:
•Montag, 09. März 2015, 09.00 – 13.00 Uhr und
•Mittwoch, 11. März 2015, 14.00 – 17-00 Uhr
Ort:
• PVM GmbH, Südring 11 (IKEA-Gelände), 33647 Bielefeld
• Telefon 0521 - 93 84 85 0
Leitung:
• Frau Petra Tödheide
Ergotherapeutin, Reha-Berarterin nach MPG & Ausbildungsdozentin des LandesSportBund NRW Fachbereich „Ältere“
Der Shantychor
Bielefeld startet
Kartenverkauf
Der Shantychor Bielefeld
beginnt den offiziellen Kartenvorverkauf für das große Frühjahrskonzert am
28. März 2015, 19:00 Uhr
in der Rudolf-Oetker-Halle
in Bielefeld.
Karten gibt es bei allen
Chorkameraden, im Internet unter: www.shanty-chor-bielefeld.de und
den unten angeführten
Vorverkaufsstellen:
• Neue Westfälische,
Hauptstr. 58,
0521-4895510
• Neue Westfälische,
Niedernstr. 21 - 27,
0521-555437
• Tourist Information, Niederwall im neuen
Rathaus, 0521-516676
• Lotto Jittenmeier, Jöllenbecker Str. 392,
0521-8949519
• Lotto Jittenmeier, Eickumer Str. 61 - 63,
05206-917001
BESTATTUNGEN
ÜBERFÜHRUNGEN
ERLEDIGUNG
SÄMTLICHER
FORMALITÄTEN
AUFBAHRUNGSRÄUME
UND TRAUERHALLE
IM HAUSE
Dorfstraße 29
33739 Bielefeld
Telefon: 05206 / 2294
Telefax: 05206 / 8564
www.gaesing.de
• Buchhandlung Welscher,
An der Stiftskirche 14,
0521-81858
Blickpunkt Jöllenbeck - 23
Benefiz-Konzert zum Tode von Mike Warner
EIN ABEND FÜR MIKE
Die ostwestfälische Sixties-Musikszene nimmt Abschied vom Pionier
Der gebürtige Bielefelder und später national und international erfolgreiche Sänger Mike
Warner gehörte zweifellos zu den Rock’n’Roll-Pionieren im westfälischen Raum. Anläßlich
seines Todes im Januar, hat sich die ostwestfälische Beat- und Rock-Szene nun zusammen
getan und veranstaltet am Sonnabend, den 7. März ab 19.00 Uhr ein Konzert im Bielefelder Pappelkrug.
Selbst die Liverpooler ‘Star Club‘-Legende King Size Taylor läßt es sich nicht nehmen, aktiv
mit dabei zu sein. Mit seiner Band konnte er in den Sixties einige Hits verbuchen, von denen vor allen Dingen “Stupidity“ bis heute immer noch sehr populär ist. Neben ihm und seinen Stamm-Saxophonisten Ecki Hofmann aus der Hamburger Szene, kommen an diesem
Abend auch die Green Onions noch einmal zusammen. Die international erfolgreiche Bielefelder Renommier-Gruppe der 60s um den Gitarristen Udo Lummer wird in variierenden
Besetzungen mit ehemaligen Band-Mitgliedern auftreten – unterstützt von Musikern der
Rock-A-Teers. Die Herforder Jaguars, bei denen Mike auch eine Zeit gesungen hat, haben
sich mit den originalen Band-Mitgliedern Franz-Josef Gehrmann und Kalla Unte angekündigt und werden in erweiterter Formation abschließend auch King Size Taylor begleiten. Percy & the Gaolbirds aus Enger / Spenge haben genau wie Mike Warner bereits in
den sechziger Jahren erfolgreich Schallplatten veröffentlicht. 1966 wurde die Band bei einem Festival mit internationaler Beteiligung in Recklinghausen zum ‘Deutschen Beatmeister‘ gekürt und wenig später mit dem ‘Goldenen Banner‘ des Star-Club Hamburg ausgezeichnet. Erst kürzlich haben sie das 50-jährige Bühnenjubiläum gefeiert und werden sich
in ihrer kompletten Original-Besetzung präsentieren. Die Lohmann R&B-Kapelle ist seit
vielen Jahren in der Szene etabliert und weit über die Grenzen Bielefelds hinaus bekannt.
Die 8-köpfige Formation wird an diesem Abend die Live-Darbietungen mit gewohnt viel
Drive eröffnen. Außerdem gibt es noch die ‘Szene All-Stars‘- eine Session, die diesen Namen wirklich verdient - mit Musikern der Thunderbirds, Sounders, Generals, Merseyblues, Shatters und Backbeats.
Da das Fassungsvermögen im Pappelkrug sehr begrenzt ist, empfiehlt es sich,
den vergünstigten Vorverkauf (€ 15,00) wahrzunehmen, der im Pappelkrug, Wertherstrasse 311, 33619 Bielefeld
(Tel. 0521/98917471) und unter der Ticket-Hotline 0521 / 81900 bereits begonnen hat.
Blickpunkt Jöllenbeck - 24
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