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Foto: Anne-Sophie Hußler | Verlagsbeilage | Februar 2015 | DBA

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Foto: Anne-Sophie Hußler | Verlagsbeilage | Februar 2015 | DBA
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www.zukunft-in-sachsen.de
Aus der Traum vom Wunschberuf?
Katrin Unger, Berufsberaterin der
Agentur für Arbeit Dresden,
gibt Tipps, wie man den Abbruch
einer Ausbildung verhindern kann.
Immer wieder hört man, dass ein großer Teil der
Jugendlichen die Ausbildung vorzeitig beendet. Wo
liegen die Ursachen?
Auch in Dresden kommt es immer wieder zu Ausbildungsabbrüchen, wobei das nicht die Regel ist. Vielmehr handelt es sich
um Einzelfälle. Die Gründe sind dabei sehr unterschiedlich:
3 Falsche Berufswahl: Hier stellt sich meist heraus, dass die
jungen Leute falsche Erwartungen an das Berufsbild hatten,
zuvor unzureichend Informationen gesammelt haben und somit enttäuscht sind vom Arbeitsalltag. Diese Abbrüche erfolgen meist im ersten Ausbildungsjahr.
3 Kündigung in der Probezeit: Zum Ende der Probezeit
kommt es immer wieder vor, dass Jugendliche eine Kündigung erhalten. Manchmal ist der Kündigungsgrund bekannt,
aber nicht immer. Bei Kündigungen während der Probezeit
müssen jedoch auch keine Gründe genannt werden.
3 Kündigung aufgrund von Pflichtverletzungen: Das
sind Kündigungen, die die Betroffenen selbst zu verantworten haben. So führen versäumte Krankmeldungen, verspätete
Abgabe von Krankenscheinen, Nichtvorlage des Berichtsheftes, Verstöße gegen die Arbeitszeitregelungen oder
schwerwiegendere Gründe zu fristlosen Kündigungen.
3 Kündigung aufgrund von Problemen in der Firma:
Auch hier handelt es sich um Einzelfälle. Es werden Mobbing,
unzureichende Vermittlung von Ausbildungsinhalten, Verstöße gegen die Arbeitszeitregelungen usw. als Kündigungsgründe benannt. Diese Kündigungen erfolgen fast immer
durch die Jugendlichen.
Foto: www.fotolia.com © K.- P. Adler
Einen Job mit Spaß und Perspektive.
Kann mir eine Krankenkasse den bieten?
Reine Lernschwierigkeiten sind als Abbruchgründe nicht relevant. Hier sind bei betrieblichen Ausbildungen Unterstützungsmöglichkeiten in Form von Ausbildungsbegleitenden Hilfen
(AbH) möglich. Viele Firmen wissen darüber Bescheid und tragen dafür Sorge, dass die Azubis diese Hilfe in Anspruch nehmen. Unentschuldigtes Fehlen in der Berufsschule kann allerdings sehr wohl zu einer Kündigung führen.
Was passiert nach einem Ausbildungsabbruch? Kann
der Betreffende sofort eine neue Lehre beginnen, oder
muss er pausieren?
In jedem Fall muss sich der Jugendliche Gedanken machen, wie
er sein Leben weiter gestalten möchte. Soweit er die Ausbildung
im gleichen Beruf fortsetzen möchte, ist es sinnvoll, vor der
Kündigung nach einem neuen Unternehmen zu suchen. Hier
können die Kammern oder Innungen im Einzelfall unterstützend tätig werden. Grundsätzlich ist das Fortsetzen der Ausbildung möglich, jedoch nur innerhalb bestimmter Fristen. Bei
Unterbrechungen muss durch die Kammer geprüft und entschieden werden, ob eine Fortsetzung noch möglich ist.
Wenn der Jugendliche eine andere Ausbildung beginnen möchte, ist dies im laufenden Jahr kaum möglich. Aufgrund des Berufsschulturnus‘ beginnen Ausbildungen zumeist im August
oder September. Im Ausnahmefall kann auch ein späterer Einstieg - meist bis Oktober - erfolgen. Dann entscheiden Unternehmen und Kammer, ob dies sinnvoll und realistisch ist, ob etwa der versäumte Unterrichtsstoff nachgeholt werden kann.
Bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz kann auch
die Hilfe und Unterstützung der Berufsberatung in Anspruch
genommen werden. Durch die Beratungsfachkräfte werden gemeinsam mit dem Jugendlichen die neuen Perspektiven erarbeitet oder besprochen und eine Vermittlungsunterstützung
kann erfolgen. Hier gilt es zu beachten, dass die Agentur für Arbeit hinsichtlich der dualen, also betrieblichen, oder gleichgestellten Berufe tätig werden kann. Bei schulischen Ausbildungen können wir lediglich beraten.
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DÄCHER · FASSADEN · HALLENBAU
Vielfältige Medien in Print- und Onlineformaten gibt es im Berufsinformationszentrum (BiZ).
Wie kann man den richtigen Beruf finden,
damit das sprichwörtliche Kind gar nicht
erst in den Brunnen fällt?
Um einen Ausbildungsabbruch zu vermeiden, ist
es wichtig, sich bereits im Vorfeld umfassend
über die eigenen persönlichen Voraussetzungen
und Erwartungen im Klaren zu sein. Weiterhin
sind Informationen über den angestrebten Beruf
erforderlich. Dafür stehen viele Medien zur Verfügung: z. B.. Beruf Aktuell, BerufeNet, Berufe
TV. Außerdem bietet sich ein Praktikum im gewünschten Beruf an, um Ansprüche und Realität
miteinander abgleichen zu können. An dieser
Stelle liegen durchaus Defizite vor, denn Praktika
werden immer wieder auf „den letzten Drücker“
oder wenig zielgerichtet gesucht. Dann landet
man schnell in einem Bereich, der uninteressant
ist, und vergibt die Möglichkeit einer realistischen Einschätzung für einen möglichen
Wunschberuf.
Zum Austesten der Interessen bieten sich ebenso
Überbrückungsmöglichkeiten wie beispielsweise
Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales
Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr oder die Einstiegsqualifizierung an. Hier erfolgen über einen
Zeitraum von bis zu 12 Monaten Einsätze in einem fest umrissenen Arbeitsgebiet, und die Entscheidung für oder gegen den jeweiligen Beruf
wird untermauert. Diese Möglichkeiten sind außerdem gute Plattformen, um ein umfassendes
Zeugnis zu erhalten und eventuell im Unternehmen eine Ausbildung beginnen zu können.
Wenn sich im Praktikum oder ähnlichen Einsätzen herausstellt, dass der Beruf doch nicht der
Richtige ist, ist das auch ein Erfolg. Denn durch
den Abgleich von Erwartungen und Berufsalltag
können Fehlentscheidungen und somit auch
Ausbildungsabbrüche vermieden werden.
Foto: BA
Welche Unterstützung kann man in der
Agentur für Arbeit bekommen?
Durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit
kann die Berufswahl mitgestaltet werden. Wir
stehen allen Dresdner Jugendlichen, die eine
Ausbildung anstreben, zur Verfügung - und das
kostenfrei. Wir können bei der Entscheidung für
oder gegen einen Beruf helfen. Dabei nutzen wir
unsere Kenntnisse über den Arbeits- und Ausbildungsmarkt, die Inhalte der Ausbildungen und
Berufe und stellen unsere Medien in Print- und
Onlineformaten zur Verfügung. Auch spezielle
Testverfahren können die Berufswahl unterstützen. Dazu zählen etwa der Berufswahltest und die
Leistungsfeststellung durch den Berufspsychologischen Service.
In jedem Fall bieten wir Hilfe zur Selbsthilfe an.
Wer sie in Anspruch nehmen möchte, kann dies
jederzeit tun. Jedoch sollte jeder das fortschreitende Jahr im Auge behalten. Für einige Berufe
und Laufbahnen gibt es feste Bewerbungsfristen.
Wenn man die verpasst, kann man sich erst ein
Jahr später wieder bewerben und muss sich Gedanken zu einer Überbrückung machen.
Also heißt es: rechtzeitig beginnen! Persönliche
Kontakte zu Firmen auf Messen, im Rahmen der
Woche der offenen Unternehmen, an Tagen der
offenen Tür und bei Betriebserkundungen dienen der Informationsbeschaffung über Berufe
und deren Inhalte sowie über die Anforderungen
seitens der ausbildenden Unternehmen. Und die
schulischen Leistungen spielen bei der Entscheidung für einen Beruf und die damit verbundenen
Chancen auf eine Ausbildungsstelle eine wichtige
Rolle. Wer Probleme in Mathematik hat, der sollte sich genau überlegen, ob ein Beruf wie Bankkaufmann/-frau oder Steuerfachangestellte/r das
Richtige ist.
Interview: Sylvia Schmidt
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Wir bilden aus zum examinierten Altenpfleger (m/w)
Wir bieten  Fachkundige Begleitung durch erfahrene Praxisanleiter(innen)
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in Dresden und Umgebung
 Vergütung nach AVR DW
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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung (bevorzugt per E- Mail):
Diakonisches Werk-Stadtmission Dresden e.V. | Abteilung Personal | Glacisstraße 44 | 01099 Dresden | E-Mail: abteilung.personal@diakonie-dresden.de |
Tel: (0351) 8172-350
www.diakonie-dresden.de
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Franziska Hoffmann (26),
Kauffrau für Verkehrsservice
bei der DB Regio Südost in
Leipzig, 3. Lehrjahr:
Wer Info-Veranstaltungen besucht und
Praktika absolviert,
wird im Ausbildungsalltag dann
selten enttäuscht.
Foto: Fotolia/Goodluz
Gut informiert –
Erwartungen erfüllt
Junge Leute aus verschiedenen Unternehmen berichten, wie ihr Berufswunsch zustande kam, wie sie ihren
Ausbildungsplatz fanden und ob sich
sich der Alltag jetzt so anfühlt, wie sie
es sich bei der Bewerbung vorgestellt
hatten.
Texte und Fotos: Simone Burig
Als größter Druckkonzern Europas mit Standorten in Ahrensburg, Dresden, Liverpool und
Nürnberg ist die internationale Unternehmensgruppe Prinovis auf maßgeschneiderte Kommunikationslösungen rund um die Kernkompetenz Druck spezialisiert.
Neben höchster Qualität im Druck und in der Weiterverarbeitung bietet das
Unternehmen seinen Kunden aktuell Dienstleistungen im Bereich Medienkreation und Mobile Solutions an.
An unserem Standort in Dresden bieten wir für das Jahr 2015 Ausbildungen mit folgenden Berufszielen an:
› Medientechnologen Druck (m/w)
Der Medientechnologe fertigt seine Druckerzeugnisse bei Prinovis auf Rotationstiefdruck- bzw.
Offsetdruckmaschinen. Während des Druckvorganges überwachen sie alle Maschinenfunktionen sowie die Einhaltung des Qualitätsstandards.
› Mechatroniker (m/w)
Auszubildende, die den Beruf des Mechatronikers ergreifen, erlernen das erforderliche Wissen
zur Inbetriebnahme und zum Bedienen von mechatronischen Anlagen. Auch Servicetätigkeiten
an diesen Maschinen gehören zu ihrem Aufgabengebiet.
Hast du Lust bei uns in die Praxis einzusteigen und den Grundstein für deine berufliche Zukunft
zu legen? Dann nutze die Möglichkeit einer Online-Bewerbung unter www.prinovis.com/de/karriere/
oder sende deine Bewerbung an:
Prinovis Ltd. & Co. KG, Betrieb Dresden
Personalabteilung I Meinholdstraße 2 I 01129 Dresden
gabriele.heyde@prinovis.com
Ich wollte einen Beruf mit Perspektive ergreifen, einen Beruf, in dem ich mich ständig
weiterbilden kann und bei
dem ich auch einen guten Verdienst habe.
Außerdem bin ich zu 60 Prozent schwerbehindert, kann
seit einem Autounfall meine
rechte Hand nicht mehr bewegen. Das machte die Suche
nach einer Ausbildung nicht
Franziska Hoffmann
leicht. Aber bei der Bahn habe
ich meine Chance bekommen.
Ich betreue derzeit die Kunden im Nahverkehr, kontrolliere die Fahrkarten und mache
Lautsprecherdurchsagen. Der Kontakt zu den Kunden macht
mir viel Spaß.
Dass ich auch Schichten arbeiten muss, ist manchmal hart.
Aber ich in froh, dass ich mit 26 überhaupt noch mal die Chance auf eine Ausbildung bekommen habe. Ich will danach auf
jeden Fall im Unternehmen bleiben.
Jette Müller (18),
Mikrotechnologin im
Bereich Mikrosystemtechnik
bei der Microelectronic
Packaging Dresden GmbH,
2. Lehrjahr:
Ursprünglich wollte ich eine
Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin machen. Ich ging zur
Messe „KarriereStart“, um
mich darüber zu informieren.
Dann bin ich am Stand von
Microelectronic Packaging gelandet. Dort hat mir ein damaJette Müller mit Christian
liger Azubi von seiner Lehre
Böhme, Ausbilder und Leiter
erzählt, was ich spannend
der Fertigungsausführung
fand.
Ich habe mich beworben und
bin mittlerweile im zweiten
Lehrjahr. Wir stellen hauptsächlich Sensoren her, was großen
Spaß macht. Wir arbeiten dafür im Reinraum, müssen also immer einen Overall, Handschuhe und eine Haube tragen. Daran
gewöhnt man sich aber schnell.
Vielleicht mache ich nach der Ausbildung noch einen Technikerlehrgang oder den Meister. Das würde die Firma sogar fördern.
5
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Olga Weimär (23),
Kauffrau für Spedition und
Logistikdienstleistung bei der
Rieck Logistik-Gruppe,
2. Lehrjahr:
Ich habe zunächst in einem Lager bei einem Versandhandel
gearbeitet. Oft hatten die Kunden ihre Ware schon einen Tag
später. Und ich habe mich immer gefragt, wie das alles funktioniert mit der Lagerung, der
Kundenbestellung und dem
Versand.
Eine Freundin machte bei der
Olga Weimär
Rieck Logistik-Gruppe diese
Ausbildung und hat sie mir
empfohlen. Es macht riesigen
Spaß, und meine Erwartungen an die Ausbildung haben sich erfüllt.
Ob ich übernommen werde, weiß ich jetzt noch nicht. Aber ich
kann mich auf jeden Fall noch weiter spezialisieren und mich beispielsweise zur Verkehrsfachwirtin weiterbilden. Das überlege ich
mir, wenn es so weit ist.
Rudolph Fritsche (20),
Werkzeugmechaniker bei der
VEM Sachsenwerk GmbH,
3. Lehrjahr:
Nach dem Abitur wollte ich zunächst praktische Erfahrungen
sammeln. Und weil ich schon
immer etwas in Richtung Metallbearbeitung machen wollte,
habe ich mich für diese Ausbildung entschieden.
Was jetzt alles zu meinen Aufgaben gehört, hat meine Erwartungen komplett übertroffen.
Ich habe einen Allroundberuf
Rudolph Fritsche
mit Fräsen, Sägen, Schleifen,
Schweißen ergriffen. Es ist die
Königsklasse unter den Metallberufen und macht mir großen Spaß.
Wenn ich meine Ausbildung besser als mit 3,0 abschließe, bekomme ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Das ist eine gute
Perspektive. Vielleicht studiere ich danach auch noch oder mache den Techniker. Das Unternehmen würde mich dabei sogar
unterstützen.
Florian Wölk (19),
Zerspanungsmechaniker bei
der VEM Sachsenwerk
GmbH, 2. Lehrjahr:
Ich bin nicht so der Theoretiker,
vielmehr der Praktiker. Deshalb
habe ich während meiner
Schulzeit ein Praktikum in einem Stahlwerk absolviert.
Dabei habe ich gemerkt, dass
mir eine solche Arbeit liegt und
großen Spaß macht. Außerdem
hat mein Opa als Zerspanungsmechaniker gearbeitet, war
selbst Meister und Ausbilder.
Im Sachsenwerk habe ich mich
Florian Wölk
beworben, weil mir Bekannte
erzählt hatten, dass das Unternehmen eine solide Ausbildung
mit guten Bedingungen bietet. Außerdem wird an neuen Maschinen gearbeitet.
Meine Erwartungen an die Ausbildung haben sich bisher voll und
ganz erfüllt. Sie ist sehr abwechslungsreich und macht mir viel
Spaß.
Rico Beyer (19),
Zerspanungsmechaniker
bei der Theegarten-Pactec
GmbH & Co KG,
3. Lehrjahr:
Vor meiner Bewerbung hatte
ich im Metallbereich bereits ein
Praktikum gemacht, das mir
sehr gut gefallen hat. Deshalb
wollte ich gern den Beruf des
Zerspanungsmechanikers erlernen.
Mein Bruder hat dieselbe Ausbildung bei der TheegartenPactec GmbH & Co KG absolviert und mich daraufhin erRico Beyer
muntert, mich ebenfalls in diesem Unternehmen zu bewerben. Mein Ausbildungsalltag
dort gefällt mir sehr gut. Er ist genauso, wie ich ihn mir vorgestellt
hatte.
Unter anderem fräsen wir verschiedene Bauteile und schleifen
Schrägen, wir bohren und erlernen sogar die CNC-Programmierung.
Erik Förster
Erik Förster (19),
Fluggerätemechaniker bei
den Elbe Flugzeugwerken,
2. Lehrjahr:
Mich hat die Luftfahrt schon
immer interessiert – und vor
allem die Technik dahinter.
Weil ich aber gerne in meiner Heimat Dresden bleiben
wollte, habe ich mich umgehört, wo ich hier in diesem
Bereich eine Ausbildung machen kann. Verwandte haben mir dann die Elbe Flugzeugwerke empfohlen, weil
es ein wirtschaftlich gut aufgestellter Betrieb ist, der eine anspruchsvolle Ausbildung anbietet. Diese macht
mir großen Spaß, weil ich in
vielen Bereichen des Unternehmens eingesetzt werde.
Ich war schon als Maler unterwegs und habe im Lager
gearbeitet. Und sogar ich als
Auszubildender kann in der
Produktion, also direkt am
Flieger, arbeiten. Damit habe
ich meine Traumausbildung
gefunden, ich kann mich
nicht beschweren. Außerdem bietet das Unternehmen viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Vielleicht
werde ich nach der Lehre
auch noch studieren.
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Info
Weitere Informatio
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Theresa Schraps (21, links), die eine Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin macht, lackiert ihrer Mitschülerin Sina Räubig (21) die Nägel. Auch professionelle
Schminktechniken sind Teil der Ausbildung an der Privaten Schule IBB.
Willkommen zum
TAG DER OFFENEN TÜR
am 28.02.2015 von 12:30 – 16:00 Uhr
Wir bilden aus!
Unsere Ausbildungsangebote sind die
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Anforderungen des Gesundheitswesens
sowie auf die Bedürfnisse einer sich rasch
verändernden Gesellschaft.
Wir garantieren eine theoretische und
praxisnahe hochqualifizierte Ausbildung
unter der Leitung von erfahrenen Lehrkräften und Praxisanleitern in den Kliniken Bavaria in Kreischa und bei kooperierenden Einrichtungen.
Die 3-jährige Ausbildung erfolgt nach
dem bundeseinheitlichen Rahmenlehrplan und der Prüfungsordnung für die
jeweilige Ausbildungsrichtung und endet nach erfolgreicher Prüfung mit einer
staatlich anerkannten Berufserlaubnis.
Mit diesen Abschlüssen erhalten unsere
Absolventinnen und Absolventen eine
fundierte Fach- und Handlungskompetenz in ihrem Beruf.
Berufsfachschulen der Klinik Bavaria Kreischa
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pflegeschule@klinik-bavaria.de
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Ausbildungsbeginn: 01.03. und 01.09.2015
PHYSIOTHERAPEUT/-IN
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Tel. 035206 6 - 4311 *
ERGOTHERAPEUT/-IN
Kontakt:
Der Job für
ewige Schönheit
und Jugend
Theresa macht eine Ausbildung zur
Europäischen Wellnesskosmetikerin und ist von der Vielseitigkeit des
Berufes begeistert.
S
chon als kleines Mädchen liebte es Theresa
Schraps (21), sich vor dem Spiegel zu
schminken und die Nägel zu lackieren.
Nach dem Abitur schnupperte sie mit einem
Praktikum in den Beruf der Kosmetikerin hinein.
Dabei wurde ihr schnell klar, dass eine Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin an
der Privaten Schule IBB in Dresden genau das
Richtige für sie wäre.
„Während meines fünfwöchigen Praktikums in
einem Kosmetikstudio in Österreich konnte ich
bereits viele Aufgaben selbstständig übernehmen
und einen Einblick in die verschiedenen Bereiche
der Kosmetik gewinnen“, erzählt die junge Frau
aus Gera. So durfte Theresa kleinere Behandlun-
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Berufsfachschule
für Theaterarbeit/
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(Usedom). Erste Vorsprechen 21./22. März.
Theaterakademie Vorpommern, Heringsdorfer Weg 1,
17454 Zinnowitz, Tel. 038377/3680
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LOGOPÄDE/-IN
Kontakt:
gen wie Gesichtsreinigung oder Fußpflege ausführen. „Die Abwechslung in diesem Berufsfeld
hat mir sehr gut gefallen, und mir wurde bewusst, dass ich eher ein praktischer Typ bin und
mich ein trockenes Studium auf Dauer nicht
glücklich machen würde“, berichtet Theresa. Auf
den Rat einer Bekannten hin bewarb sich Theresa Schraps an der Privaten Schule IBB in Dresden, da hier nicht nur klassische Gesichtskosmetik, sondern auch Hand- und Fußpflege, Wellnessanwendungen wie verschiedene Massagetechniken, beispielsweise Kräuterstempel-, Hot
Stone-, Aromatherapie- sowie Ayurvedamassagen, Grundlagen der Anatomie, Orthopädie, Dermatologie, Trainings-, Bewegungs- und Ernährungslehre, Psychologie und Mentalwellness sowie Englisch und Spanisch unterrichtet werden.
Als Theresa ihre Ausbildung im November des
letzten Jahres als „Späteinsteigerin“ begann, war
sie positiv überrascht: „Ich dachte, im ersten Jahr
lernen wir zunächst einmal nur die theoretischen
Grundlagen und kommen erst später dazu, sie
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7
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auch anzuwenden. Aber die Ausbildung bietet wirklich sehr viele
Möglichkeiten, das Gelernte gleich praktisch auszuprobieren“,
sagt Theresa. Anders als sie erwartet hatte, trainieren die Auszubildenden die neu erlernten Techniken und Kniffe ab dem ersten
Lehrjahr nicht nur in den zahlreichen Praxisstunden an ihren
Mitschülerinnen, sondern stellen auch bei den regelmäßig stattfindenden Kundentagen ihr erlerntes Fachwissen unter Beweis.
Mehrere Praktika im In- und Ausland vervollständigen die Ausbildung an der IBB. Zuletzt durften die Azubis aller drei Ausbildungsjahre sogar die Debütantinnen und Debütanten auf dem
SemperOpernball schminken.
Ganzheitliche Behandlung der Kunden für
einen gesunden Lebensstil
„Viele unterschätzen die Ausbildung und denken, wir üben hier
nur, wie man schminkt und Nägel lackiert. Aber wir haben unter
anderem auch Anatomieunterricht und lernen dabei viele lateinische Fachbegriffe aus der Medizin. Das ist sicher nicht jedermanns Sache - genauso wenig wie beispielsweise Fußbehandlungen. Aber für mich ist die abwechslungs- und umfangreiche Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin genau die richtige Entscheidung gewesen. Der Beruf dient nicht ausschließlich
der äußeren Schönheit, sondern zugleich der Gesundheitsprophylaxe. Deshalb steht eine ganzheitliche Behandlung der Kunden im Vordergrund, um einen gesunden Lebensstil zu fördern“,
erläutert Theresa. Daher gehören zur Ausbildung unter anderem
auch Ayurveda, Fitness- und Bewegungs- sowie Ernährungslehre.
Zudem bietet die Schule die Möglichkeit, sich in diversen Wochenendkursen weiterbilden und zertifizieren zu lassen, etwa zu
den Themen Nagelmodellage und kosmetisch-manuelle Lymphdrainage sowie zu speziellen Teilmassagen wie zum Beispiel Fußreflexzonenmassagen.
Durch das breite Fächerangebot und die vielen Praxisbezüge in
der Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin an der
Privaten Schule IBB haben die Absolventinnen beste Chancen auf
dem Arbeitsmarkt. „Da die Beauty- und Wellnessbranche europaweit seit Jahren ein ungebremstes Wachstum verzeichnet, bietet dieser Beruf sehr gute Jobchancen. Bis zu 99 Prozent unserer
Absolventen finden sofort im In- oder Ausland einen Arbeitsplatz“, berichtet Dagmar Mager, Geschäftsführerin der Privaten
Schule IBB gGmbH. Und auch Theresa hat sich schon so ihre Gedanken über die Zukunft gemacht: „Erst mal werde ich sicher in
einem Kosmetikstudio angestellt sein, aber später könnte ich mir
gut vorstellen, mich auch selbstständig zu machen“, so die junge
Frau.
(sy/fm)
Theresa übt eine Hot-Stone-Massage an einer Mitschülerin.
Fotos (3): MEDIENKONTOR/Franziska Märtig
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Vom ersten
Regalmeter
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Als Hausleiter mit Zusatzaufgaben kümmert sich Antonio Pispa um den Umbau
von Kaufland-Märkten. Foto: Sylvia Miskowiec
Aufgestiegen vom Auszubildenden bis
zum Hausleiter: Antonio Pispa kennt den
Weg vom Azubi zur Führungskraft im
Kaufland ziemlich gut.
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ntonio Pispa ist ein groß gewachsener abteilung. Und bemerkte schon früh, dass ihm
Mann. Der dunkle Anzug sitzt perfekt, Führungsarbeit Spaß macht. „Kaufland überträgt
doch der krawattenlose Hals sorgt dafür, allen Auszubildenden während ihrer Ausbildung
dass es nicht zu businessmäßig wirkt. Schließlich im sogenannten Azubiprojekt vier Wochen lang
muss Antonio Pispa auch etwas Zugängliches die Verantwortung über einen gesamten Markt“,
und Offenes verströmen, wenn er mit Bauarbei- erinnert sich Antonio Pispa. Das heißt: Die juntern, Supermarktangestellten und Kunden gen Menschen müssen einmal selbst die Geschispricht.
cke in die Hand nehmen. Antonio Pispa wurde
Antonio Pispa ist Hausleiter bei Kaufland, oder ge- zusammen mit einem Mit-Azubi zum Hausleiter
nauer: Hausleiter „mit Zusatzaufgaben“. „Ich bin ernannt.
praktisch eine Schnittstelle“, erklärt er. „Eine Antonio Pispa machte seine Sache offenbar gut.
Schnittstelle zwischen dem Vertrieb, der Zentrale Nach seinem Abschluss blieb er bei Kaufland.
und dem Baubereich.“ Das heißt, Antonio Pispa „Es ist bei Kaufland aber generell das Ziel, dass
kümmert sich um die Umgestaltung und Moderni- Azubis nach der Ausbildung fest übernommen
sierung von Kaufland-Märkten, die beginnt bei der werden sollen“, versucht Antonio Pispa etwas zu
Organisation und Planung der einzelnen Umbauab- beschwichtigen. Doch was folgt, ist recht beischnitte, seien es nun neue Theken oder ein Back- spiellos: Über mehrere Stationen und verschiedeshop, geht weiter über eine veränderte Anordnung ne Märkte hinweg arbeitet sich das Jungtalent
der Regale und hört bei der Installation moderner nach oben, hat die richtigen Chefs, die an ihn
glauben und ihn unterKassen noch lange nicht
stützen, und er hat das
auf. All das hat der 29-Jährichtige
Credo: „Ich schierige im Auge – momentan
„Führungsverantwortung
le
nicht
nach oben, wohin
in zwei Kaufland-Märkten,
und Kundenkontakt machen
in Dresden-Weixdorf und
ich vielleicht noch gelaneinfach jeden Tag anders gen könnte. Ich erledige
in Bayreuth. Dass man mit
und spannend.“ meinen aktuellen Job mit
noch nicht einmal 30 JahHingabe und Spaß.“ Das
ren so viel Verantwortung
hat, ist nicht unüblich bei
rät er auch allen anderen
Kaufland, wo „einem viele Türen offen stehen“, wie Auszubildenden.
Antonio Pispa sagt.
Antonio Pispa wird schnell Warenbereichsleiter,
Dabei wollte der jetzige Hausleiter ganz am An- sechs Jahre nach Beginn seiner Ausbildung ist er
fang, mit 16 Jahren, gar nicht in den Handel – das erste Mal Hausleiter. Eine steile Karriere, doch
sondern zur Polizei. Doch für Ordnungshüter rückblickend sagt Antonio Pispa bescheiden:
war er damals noch zu jung. Etwas zur Überbrü- „Manchmal wäre ich gern noch länger in einer Pockung musste her, dachte sich Antonio Pispa und sition geblieben, einfach, um mehr lernen zu köngriff zur Zeitung, durchsuchte Annoncen, telefo- nen.“ Doch er lernt auch so viel dazu, oft auch aus
nierte, schrieb Bewerbungen. Und landete mitten Fehlern, etwa, als er mitten in der Weihnachtszeit
im Dezember 2002 im Kaufland im Elbepark falsch disponiert und zu wenig Obst und Gemüse
Dresden. Dort wurden noch Azubis gesucht, die ordert. „Da habe ich mich dann selbst in den
Einzelhandelskaufmann beziehungsweise -frau Markt gestellt und mich persönlich beim verärgerwerden wollten. Antonio Pispa unterschrieb – ten Kunden entschuldigt.“ Es sei diese Mischung
aus Führungsverantwortung und Kundenkontakt,
und der die Entwicklungsreise begann.
Wie jeder Auszubildende räumte auch er Regale die jeden Tag anders und spannend mache. Antoein, durchlief die verschiedenen Stationen vom nio Pispa wird seinem Job von daher treubleiben,
Getränkehandel bis zur Kasse. Im dritten Jahr wie er versichert: „Der Handel hat mich verhafSylvia Miskowiec
spezialisierte er sich auf die Obst- und Gemüse- tet.“
9
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Die Welt im Sucher
David Pinzer tut als Fotograf
beruflich das, was er auch privat am liebsten macht.
E
s war eine innere Befreiung.“ David Pinzer hat mit Anfang 30 so einiges hinter sich gelassen: das Studium, die Festanstellung. Er hat sich auf
eigene Beine gestellt, das gemacht, was er
seit seiner Jugend ganz gut kann: Bilder.
Heute, drei Jahre später schmücken seine
Fotos Kalender, Schaufenster, Kataloge.
„Die Fotografie hat mich schon lange fasziniert“, sagt David Pinzer. Mit der Praktica seines Vaters hat es angefangen, das
Bilder machen und selbst entwickeln. Als
Motiv musste alles herhalten, ob Freunde
oder die Natur. „Zwei bis drei Filmrollen
habe ich pro Monat verbraucht. Für jetzige
Verhältnisse ist das wenig, aber damals
war’s teuer.“
Reisen entpuppte sich als zweite große
Leidenschaft des Dresdners – natürlich
immer mit der Kamera im Gepäck. Nach
dem Abitur ging es nach Indien und Nepal. Die Erinnerungen an diese Reise sind
auf rund 50 Dia-Filmen gebannt. Nichtsdestotrotz glaubt er auch nach kleineren
Leidenschaft Fotografie: David Pinzer in Aktion.
Foto: David Pinzer
Ausstellungen und Vorträgen noch nicht
an eine Fotografen-Karriere und beginnt
zu studieren, fotografiert hin und wieder
nur kleinere Aufträge. David Pinzer
schließt sein Studium der Philosophie,
Kunstgeschichte und Neuere Geschichten
ab, hängt sogar noch ein Doktorandenstudium dran. Doch dann war sie wieder da,
die Lust nach mehr. „Die Uni, das Studium, alles ist voller Bücher – irgendwo fehlten mir die Menschen.“
2010 merkte David Pinzer, dass ihm die
Fotografie wichtiger ist und entscheidet
sich für die Selbstständigkeit. „Ich bin relativ naiv an die Sache rangegangen“, erinnert er sich. Gründer-Seminare, Ratgeber
wälzen? Fehlanzeige. „Aber vielleicht hat
mich genau diese Naivität davor gerettet,
alles wieder zu zerdenken.“ Die erste Zeit
ist schwer, doch nach und nach baut sich
David Pinzer Kontakte auf. Wer aber
glaubt, ein Fotograf verbringe die meiste
Zeit mit Models, der irrt. „Vieles ist Computerarbeit“, sagt David Pinzer. So fotografiert er etwa einen halben Tag für einen
Kunden, nimmt sein mobiles Studio dafür
mit. Und sitzt danach noch einmal genauso lange vor dem Bildschirm. „Für Portraits kann ich pro Bild zwei Stunden für
die Retusche brauchen.“
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10
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Für die Zufriedenheit der Gäste
Charlotte macht eine Ausbildung zur Hotelfachfrau und
hat sich darauf mit mehreren
Praktika perfekt vorbereitet.
C
harlotte Müller (22) kommuniziert
gerne mit Menschen, ist zuvorkommend und hilfsbereit. Nach
dem Abitur beschloss die junge Frau, eine
Ausbildung zu machen. Sie sammelte erste
Berufserfahrungen in der Gastronomie
und Hotellerie und merkte dabei schnell,
dass ihr die Arbeit am Gast besonders viel
Spaß macht. Darum entschied sie sich für
eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im renommierten Hotel INNSIDE by Meliá
Dresden in bester Lage unmittelbar an der
Frauenkirche. Mittlerweile ist sie dort bereits im zweiten Lehrjahr.
Gerade in der Hotellerie und Gastronomie
gibt es jedes Jahr viele Azubis, die ihre
Ausbildung abbrechen, da sie vorher keine
konkreten Vorstellungen vom Alltag in
der Branche hatten. Nicht so jedoch Charlotte Müller: „Um mir sicher zu werden,
dass eine Ausbildung in der Hotellerie
oder Gastronomie das Richtige für mich
ist, habe ich in meiner Heimatstadt bei
Bonn zunächst acht Monate lang in einem
Restaurant in Vollzeit gearbeitet und danach noch ein viermonatiges Praktikum in
einem Hotel in der Region angehängt. Dadurch wusste ich schon gut, was in der
Ausbildung auf mich zukommen wird und
war perfekt vorbereitet“, berichtet die junge Frau. Durch ihre Tätigkeit in beiden Betrieben war Charlotte bereits an lange Arbeitszeiten und den in der Gastronomie
üblichen Schichtbetrieb gewöhnt. „Außerdem habe ich schnell gemerkt, dass mir
die abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten in einem Hotel besser gefallen als
Bartender Marlon Kutschke zeigt Charlotte, Hotelfachfrau-Azubi im INNSIDE by Meliá
Foto: MEDIENKONTOR
Dresden, wie man professionell Cocktails mixt.
die Arbeit nur in einem Restaurant. Darum habe ich mich entschieden, eine Ausbildung als Hotelfachfrau zu machen, da
man mit einem solchen Abschluss in allen
Bereichen eines Hotels arbeiten kann“, erklärt Charlotte Müller.
Die dreijährige Ausbildungszeit zur Hotelfachfrau sieht vor, dass die Azubis alle Bereiche des Hotels durchlaufen, also sowohl
die Arbeit an der Rezeption, im Restaurant
als auch im sogenannten Housekeeping,
der Abteilung, die die Reinigung und Instandhaltung insbesondere der Gästezimmer absichert. „Ich bin am liebsten im
Restaurant im Spätdienst eingeteilt, denn
da ist alles weniger hektisch als im Frühdienst. Morgens sind die Gäste oft noch
müde und wollen möglichst schnell ihr
Frühstück. Abends haben sie mehr Zeit
und wollen auch gerne beraten werden. Da
kann man besser auf den einzelnen Gast
eingehen, und das macht mir besonders
viel Spaß“, verrät Charlotte. Seit einer Woche arbeitet Charlotte in der sechsten Etage des Hotels in der „TWIST-Skybar“ mit
traumhaftem Blick auf die Kuppel der
Frauenkirche. Hier lernt die Auszubildende neben dem perfekten Gästeservice beim
Team um Barchef René Förster, der zu den
Top-Bartendern in Deutschland zählt, wie
man Cocktails professionell mixt.
Die Entscheidung, für die Ausbildung alleine in eine fremde Stadt zu ziehen, hat
Charlotte noch keinen Tag bereut. Einer
der Hauptgründe dafür ist sicherlich, dass
sie im Hotelteam wie in einer Familie aufgenommen wurde. Anders als oft in der
Branche üblich, werden persönliche Wünsche auch von den Azubis fast immer bei
der Dienstplanung berücksichtigt. Zudem
erhält jeder Azubi zur Eingewöhnung in
eine neue Abteilung einen Paten vom Hotel an die Seite gestellt. In Charlottes Fall
ist das Nadine Koch, die im Restaurant als
Chef de Rang tätig ist und somit nach dem
Restaurantleiter und dessen Stellvertreter
die höchste Führungsposition inne hält
und über große Berufserfahrungen verfügt. Nadine Koch ist für Charlotte stets
mit Rat und Tat zur Stelle.
Aber nicht nur mit dem „Paten-Programm“ unterstützt das Hotel die Azubis.
So finden regelmäßig interne Schulungen
statt, bei denen verschiedene Fachkräfte
Seminare zu Themen halten, die aktuell in
der Berufsschule auf dem Stundenplan stehen oder die den Lehrlingen besonders
wichtig sind. Zudem können die beliebten
„Inhouse Experiences“ von den jungen
Mitarbeitern in Anspruch genommen werden. Hierbei dürfen sie das Hotel einen
Tag lang vom Frühstück über Wellness bis
zum Abendessen als Gast erleben. „Dadurch bekommt man ganz unterschiedliche Einblicke. Man merkt, worauf es dem
Gast ankommt und wo man selbst noch an
sich feilen muss“, sagt Charlotte.
Für die Zukunft ist sich Charlotte sicher,
dass sie in der Hotellerie bleiben möchte.
Dabei kann sie sich durchaus vorstellen,
vom operativen in den administrativen
Bereich zu wechseln und etwa Aufgaben
im Marketing, Verkauf oder F&B, also der
Abteilung Speisen und Getränke, zu übernehmen. „Aber alles step by step. Erst mache ich meine Ausbildung fertig, und dann
sehen wir weiter“, so die ehrgeizige junge
Frau.
(JL/sy)
Welcher Beruf
passt zu mir?
3 Wer sich nicht sicher
ist, wohin die persönlichen Neigungen tendieren, kann im Internet über den kostenlosen Test der Bundesagentur für Arbeit
seine beruflichen Ziele
finden:
3 http://portal.berufeuniversum.de Hier
werden u.a. auch die
drei wichtigsten Fragen zum Berufswunsch gestellt.
3 1. Was kann ich? Begabungen und Fähigkeiten entdecken
3 2. Was will ich? Wünsche und Erwartungen
3 3. Welche Ausbildungsmöglichkeiten
gibt es?
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„Medientechnik oder so …“
Der Girls Day bestätigt Vanessa K. in ihrem Berufswunsch.
Doch das anschließende Praktikum bringt eine überraschende Wendung.
D
as zierliche blonde Mädchen mit
den blauen Augen kann man sich
gut vor der Kamera vorstellen.
Doch Vanessa zieht es nicht ins Rampenlicht. „Ich wollte zwar immer irgendetwas
mit Medien machen, habe aber eher an
Medientechnik gedacht“, erklärt die 16Jährige. Bei einer Projektarbeit in der achten Klasse hat sie ihre ersten Erfahrungen
gesammelt und einen eigenen Film gedreht. Nur wenige Jugendliche in Vanessas
Alter wissen genau, was sie später einmal
werden wollen. Die meisten schwanken
zwischen verschiedenen Berufen oder haben noch gar keine Ahnung. Deshalb
macht es Sinn, etwa zwei Jahre vor dem
avisierten Schulabschluss mit der Suche
nach dem passenden Beruf zu starten.
Bereits mit 14 Jahren hat sich Vanessa die
ersten Gedanken über ihre berufliche Zukunft gemacht. Sie hat mit der Familie, mit
Freunden und Bekannten gesprochen und
viel im Internet recherchiert. Der entscheidende Tipp kam von einer Nachbarin. „Sie
hat mir vom Girls Day erzählt und welche
Möglichkeiten er bietet“, erinnert sich die
Gymnasiastin. Ziel der Veranstaltung ist
es, Mädchen Zugang zu Berufen zu verschaffen, die sie noch zu wenig im Blick
haben. Dazu gehören vor allem technische
und naturwissenschaftliche Bereiche, aber
auch Forschung und IT. Da der Girls Day
ganz ohne Jungs stattfindet, können die
Teilnehmerinnen ihre individuellen Stärken zeigen.
Auch die Lehrer erzählen vom Girls Day
und versprechen, an diesem Tag keinen
neuen Lehrstoff einzuführen. Eine von den
Eltern unterschriebene Freistellung von
der Schule genügt, und Vanessa kann zum
Girls Day gehen. „Ich habe mir die Staatliche Studienakademie in der Hans-Grundig-Straße angeschaut, um mehr über das
duale Studiensystem und die dort angebotenen Medien-Studiengänge zu erfahren“,
erzählt sie. „Viele meiner Freundinnen
sind auch zum Girls Day gegangen, haben
sich aber alle für etwas anderes interessiert.“
Für Vanessa (im
blauen Shirt mit
Print) war der Girls
Day ein voller Erfolg, weil sie jetzt
weiß, was sie will
und was nicht.
Foto: Staatliche Studienakademie Dresden
An der Studienakademie erhält Vanessa
ein kleines Willkommensgeschenk. Dann
gibt es eine Führung durch das Haus, ehe
die Mädchen an einer richtigen Vorlesung
teilnehmen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa werden die modernen Labore besichtigt. „Ich fand den Tag
super. Vor allem, dass wir die Studentinnen direkt vor Ort fragen konnten“, bringt
Vanessa ihre Erlebnisse auf den Punkt.
Nach dem Girls Day will sie ein Praktikum
machen. Deshalb bewirbt sie sich an der
SAEK – dem Förderwerk für Rundfunk
und neue Medien gGmbH. Ihre Aufgabe:
die Produktion einer 45-minütigen Radiosendung. Vanessa bekommt die technischen und journalistischen Grundlagen
der Hörfunkproduktion erläutert. Für die
Neue Perspektiven kennenlernen
3 Obwohl junge Frauen in Deutschland über eine besonders gute
Schulbildung verfügen, entscheiden
sich die meisten für „typisch weibliche“ Berufsfelder.
3 Hier schafft der Girls Day Abhilfe:
Am 23. April 2015 öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen ihre Türen für Schülerinnen ab der 5.
Klasse. Dann können die Mädchen
wieder Ausbildungen aus IT, Handwerk, Naturwissenschaften sowie
Technik kennenlernen.
3 Parallel findet der Boys Day statt.
Dabei erhalten die Jungen Informationen zu sozialen und pädagogischen Einrichtungen.
3 www.girls-day.de
3 www.boys-day.de
Beim Girls- und Boys Day werden vor
allem Berufe vorgestellt, für die sich
Jugendliche üblicherweise nicht entscheiden. Foto: Kompetenzzentrum TechnikDiversity-Chancengleichheit e.V.
Ablaufplanung für Jingles, Moderationen,
einzuspielende Beiträge und die Musik ist
sie selbst verantwortlich. „Das Praktikum
war zwar ganz anders als der Filmdreh,
aber ich habe mich die ganze Zeit alleingelassen gefühlt.“ Dazu kommen Langeweile
und Unterforderung. „Damit war das Thema Medientechnik irgendwie vom Tisch“,
so Vanessa.
Ein duales Studium an der Berufsakademie möchte die Schülerin trotzdem machen. „Ich will danach in Richtung Management gehen“, beschreibt sie ihre Pläne. Im Grundstudium gibt es jede Menge
Mathe und Statistik. Weil sie sich jedoch
nicht ganz sicher ist, ob sie in Mathe gut
genug ist, besucht sie gemeinsam mit ihren Eltern eine Berufsberatung. Der Tipp:
ein betriebswirtschaftliches Studium im
Bereich Handel oder Industrie. „Um ganz
sicher zu gehen, möchte ich noch ein Praktikum machen“, sagt Vanessa.
Trotz der Erkenntnis, dass Medientechnik
nicht das Richtige für sie ist, empfindet
Vanessa den Girls Day als einen vollen Erfolg. Sie weiß jetzt, was sie will – und was
sie erwartet. Für eine ihrer Freundinnen
hat sich der Girls Day ebenfalls gelohnt.
Nach einer Führung durch die Gläserne
Manufaktur hat sie sich bei Volkswagen in
Dresden beworben und beginnt dort im
Herbst eine Ausbildung.
Anika Böhme
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Lisbeth Übermuth (li.) und Charlotte Altmann schauen täglich in die SZ. Gut informiert zu sein, hilft den Azubis der Oberlausitz-KliFoto: Constanze Knappe
niken auch in Patienten-Gesprächen weiter.
Auf Mission Grips
Medienkompetenz gehört
in immer mehr Unternehmen
wie den Oberlausitz-Kliniken
zur Ausbildung dazu. Das
hilft auch im Job weiter,
sagen die Azubis.
D
en Sportteil liest Charlotte Altmann gern, ebenso die Seiten mit
dem politischen oder lokalen
Teil. Warum gehen immer weniger Menschen wählen, schließen sich stattdessen
Protestbewegungen an? Das ist so eine
Frage, die die 19-Jährige beschäftigt. „Junge Leute sollten wissen, was um sie herum
passiert“, sagt die angehende Hebamme
im ersten Lehrjahr. Das erfahre man im
Internet. Jedoch fehle ihr im Schichtdienst
die Zeit, nach Informationen zu googeln.
Auch sei deren Verlässlichkeit dort nicht
unbedingt gegeben. Dafür umso mehr in
der Sächsischen Zeitung.
Die darf Charlotte Altmann jetzt ein Jahr lang
kostenlos lesen. Ihr Ausbildungsbetrieb, die
Oberlausitz-Kliniken gGmbH (OLK), macht’s
möglich. Das Unternehmen schickt seine
Azubis auf die „Mission Grips“ der Sächsischen Zeitung. OLK-Geschäftsführer Reiner
E. Rogowski schaut berufsbedingt häufig in
die Online-Ausgabe, auf die gedruckte Zeitung möchte er dennoch nicht verzichten.
Statistisch gesehen sei 2013 jeder dritte Einwohner des Landkreises Bautzen in den Einrichtungen des Klinikverbunds gewesen.
Über die Anschaffung neuer Technik wie des
Herzkatheters zum Beispiel informiert das
Unternehmen in der SZ. In der Zeitung spiegelt sich ebenso die Resonanz der Menschen
auf Entscheidungen wie den Bau der Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin sowie
für Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder
zur Übernahme von Arztpraxen wider, sagt
Reiner E. Rogowski. Dass sich die Azubis regelmäßig informieren, sei sehr wichtig. Die
OLK bieten 89 Ausbildungsplätze in fünf Berufen an, davon allein 75 für Gesundheitsund Krankenpfleger, dazu drei Plätze für BAStudenten. Zehn angehende Ärzte werden in
ihrem praktischen Jahr in den Krankenhäusern in Bautzen und Bischofswerda ausgebildet. Seit 2001 lege man großen Wert auf die
Ausbildung in den eigenen Häusern, so Reiner E. Rogowski. Seiner Ansicht nach könne
ein rundum informierter Nachwuchs nur gut
sein fürs Unternehmen. Es beteiligt sich daher erneut an der „Mission Grips“. Begleitet
wird das SZ-Projekt vom Institut für Kommunikationswissenschaften der TU Dresden.
Politik, Sport, Kultur oder Medizin – Azubis
sind durch das Zeitunglesen informierter.
Das kommt ihrem Job zugute. Lisbeth Übermuth hat das schon selbst festgestellt. Die
20-Jährige im ersten Lehrjahr möchte Gesundheits- und Krankenpflegerin werden.
Aus der Zeitung erfahre sie, was aktuell ist.
So könne sie viel besser mitreden, wenn ältere Patienten sich über Ereignisse unterhalten
oder das Klinikpersonal darauf ansprechen.
Lisbeth Übermuth und Charlotte Altmann
finden die „Mission Grips“ super. Je nach
Schicht schauen die beiden jungen Frauen
täglich morgens oder am Nachmittag in die
Zeitung. Davon haben sie selbst etwas – und
ihr Ausbildungsbetrieb ebenfalls
Constanze Knappe
--------------------------------------------------3 Kontakt:
Sächsische Zeitung
Elisabeth Olshausen
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3 Ein Gehaltskonto einrichten. Der Arbeitgeber braucht zudem die IBAN für Überweisungen. Viele Geldinstitute bieten für junge Menschen spezielle Konditionen wie ein gebührenfreies Konto oder ein Startguthaben. Ganz wichtig:
Wer noch nicht volljährig ist, benötigt für die Kontoeröffnung das Einverständnis der Eltern.
3 Eine Lohnsteuerkarte beim Finanzamt beantragen.
3 Den Sozialversicherungsausweis für den Arbeitgeber kopieren. Jeder Arbeitgeber zahlt in der Regel neben der
Lohnsteuer auch Sozialbeiträge für Kranken-, Pflege-,
Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.
3 Nachweis der Krankenversicherung anfordern.
3 Bei Bedarf eine ärztliche Bescheinigung einreichen.
3 Wenn nötig, frühzeitig nach einem polizeilichen Führungszeugnis fragen.
3 Vermögenswirksame Leistungen (VL) beim Arbeitgeber
erfragen. Beim geförderten VL-Sparen kann man zwischen Anlagen in Vermögensbeteiligungen wie Investmentfonds oder in wohnwirtschaftlichen Anlagen wie einen Bausparvertrag wählen. Diese Geldleistung seitens
des Arbeitgebers ist im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag vereinbart.
SZ
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Was erwarten die „Personaler“?
Auf der Messe „KarriereStart“
erhielten die Schüler Praxistipps für ihre Bewerbung um
einen Ausbildungsplatz.
W
as gehört in eine Bewerbung
um einen Ausbildungsplatz?
„Ein Foto“, rufen die Schüler
auf der Messe „KarriereStart“ im Chor.
Und wie sollte das aussehen? Zaghaft gehen einige Hände nach oben. „Kein Selfie“,
sagt ein Junge. Und ein anderer fügt hinzu:
„Kein Urlaubsbild.“
Die beiden Referentinnen Janine Neuenburg-Wagner und Katja Sommer von der
Ostsächsischen Sparkasse Dresden geben
den Jugendlichen recht. „Sie sollten unbedingt ein professionelles Bewerbungsfoto
verwenden. Schließlich soll der erste Eindruck möglichst vorteilhaft sein.“ Doch
ganz so wichtig, wie die Schüler glauben,
sei das Bild heute gar nicht mehr. „Es wird
zwar immer noch gern gesehen“, berichten
die Ausbildungsfachfrauen aus ihrer Praxis. „Aber man kann es inzwischen auch
weglassen.“ Dadurch soll die Gleichbehandlung gewahrt und niemand wegen
seines Aussehens benachteiligt werden.
Unverzichtbar – und auch das wissen
selbst jüngere Schüler schon – ist dagegen
der Lebenslauf. Zum Inhalt gibt es aber
noch recht vage Vorstellungen: „Das Geburtsdatum? In welcher Schule ich bin?
Meine Hobbys?“ Im Prinzip alles richtig,
bestätigen die Expertinnen, und sie geben
einen prinzipiellen Tipp: „Früher hat man
alles chronologisch aufgelistet, heute gilt
besonders beim Bildungsweg: nicht mit
der Grundschule anfangen, sondern das
Aktuellste obenan stellen.“ Unbedingt auf-
Vor dem Versand sollte die Bewerbung noch einmal gründlich überprüft werden.
führen sollte man danach weitere besondere Fähigkeiten und Erfahrungen, wie
zum Beispiel Sprachkenntnisse, Praktika
und Ferienjobs. Bei den Hobbys sei etwas
Zurückhaltung angesagt. „Nicht zu viel
aufzählen und überlegen, was zur gewünschten Ausbildung passt.“ Hinter dem
Lebenslauf werden die Zeugnisse und Zertifikate eingeheftet. „Auch hier gilt“, so die
Referentinnen, „dass die neuesten und relevantesten Dokumente zuoberst liegen.“
Das Schwierigste an der Bewerbung ist für
die meisten das Anschreiben, denn darin
Weitere Hinweise
3 Eine vollständige Bewerbungsmappe enthält ein Anschreiben, einen Lebenslauf und Zeugnisse. Dabei ist es
ratsam, hochwertiges Papier zu verwenden. Die Mappe
sollte keinesfalls Benutzungsspuren aufweisen und möglichst seriös aussehen.
3 Während Lebenslauf und Zeugnisse eingeheftet werden,
liegt das Anschreiben lose obenauf.
3 Um sich (und auch der Personalabteilung) unnötigen Aufwand zu ersparen, sollte man immer zuerst prüfen, ob
das anvisierte Unternehmen den gewünschten Beruf im
entsprechenden Jahr überhaupt ausbildet.
3 Das Anschreiben sollte sich dann auch ganz konkret
auf diesen Ausbildungsplatz beziehen. Vorteilhaft ist es
zudem, den zuständigen Leiter/Mitarbeiter der Personalabteilung in der Anrede namentlich zu nennen.
„Sehr geehrte Damen und Herren“ sollte nur eine Notvariante sein, wenn sich kein Name ausfindig machen
lässt.
3 Schon beim Verfassen von Anschreiben und Lebenslauf unbedingt die Rechtschreibprüfung einschalten,
anschließend selbst mehrfach Korrektur lesen und das
Ganze möglichst von einer zweiten Person checken
lassen – Fehler können den Gesamteindruck gründlich
verderben.
3 Damit die sorgsam erstellte Bewerbungsmappe auch
beim Versand nicht beschädigt wird, gehört sie in einen ausreichend festen Umschlag.
muss man dem „Personaler“ erklären, warum man gerade für diese Ausbildung in
diesem Unternehmen genau der Richtige
ist. „Dabei sollte der Bewerber zeigen, dass
er gut über den Beruf und die Firma informiert ist und weiß, welche Eigenschaften
und Stärken erwartet werden.“ Neben der
korrekten Form mit Absender, Datum, Betreff und möglichst persönlicher Anrede
gibt es auch für den Umfang eine wichtige
Regel. „Nicht mehr als eine A4-Seite“, raten die Expertinnen. „Denken Sie daran,
dass Sie ganz sicher nicht der einzige Be-
Fotos: dpa, M.-U. Dreyling
werber sind.“ Nach weiteren Tabus befragt, antworten die Schüler eifrig: „Kaffeeflecken! Eselsohren! Rechtschreibfehler!“ Janine Neuenburg-Wagner und Katja
Sommer mahnen, am Ende noch einmal
zu prüfen, ob das Anschreiben wirklich an
die richtige Firma gerichtet ist und ob die
Unterlagen in Papierform oder online gewünscht werden. Bei aller Ungeduld sollten die jungen Leute die Antwort nicht vor
dem Bewerbungsschluss erwarten: „Aber
wenn der eine Weile verstrichen ist, sollte
man ruhig mal nachfragen.“ Birgit Hilbig
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Karriere nach dem
zweiten Anlauf
Kaufleute im Groß- und Außenhandel können es weit bringen – Christian Malinowski hat es geschafft
und ist mit seiner Berufswahl absolut zufrieden.
C
Christian Malinowski an seinem Arbeitsplatz bei der Firma HTI – Dinger & Hortmann KG in Klipphausen. Foto: MEDIENKONTOR/Franziska Märtig
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ren kann. Man kann nach der Ausbildung auch
in Richtung Buchhaltung, Verkauf oder Marketing gehen – je nachdem, wie das Profil des dualen Ausbildungspartners und die Spezialisierung
in der Ausbildung aussehen“, erläutert Malinowski. So können Azubis an der AFBB beispielsweise diverse Wahlfächer wie etwa Qualitätsmanagement, Kundenkommunikation und
Beschwerdemanagement oder auch Stenografie
und Maschineschreiben belegen.
hristian Malinowski (32) hat als Einkäufer von Industrietechnik sowie als Ausbildungsverantwortlicher bei der HTI
Dinger & Hortmann KG in Klipphausen nahe Gute Englischkenntnisse sind
Dresden Karriere gemacht. Seinen Erfolg ver- hilfreich für den Joballtag
dankt der junge Mann seiner Ausbildung zum Einer der Gründe für die Bandbreite der EinsatzKaufmann im Groß- und Außenhandel an der fähigkeit von Kaufleuten im Groß- und AußenAkademie für berufliche Bildung gGmbH (AFBB) handel ist neben den Schwerpunkten in der
schulischen Ausbildung natürlich auch, dass die
in Dresden.
Auszubildenden
beim
Wie viele junge Menschen
Praxispartner alle Abteihat auch Christian Malilungen eines Unternehnowski eine Weile gebraucht, bis er für sich
„Man muss natürlich mens durchlaufen: „Ich
wollte immer einkaufen,
den richtigen Berufsweg
alle Prozesse kennenlernen, aber natürlich muss man
gefunden hat. Nach dem
um ein guter Kaufmann alle Prozesse kennenlerAbitur hatte er zunächst
zu werden.“ nen, um ein guter Kaufein Jura- und dann ein
mann zu werden. Ich haPolitikstudium begonnen,
be dabei jedoch schnell
bis ihm klar wurde, dass
seine Stärken ganz woanders liegen: „Ich wollte gemerkt, dass Buchhaltung und Tätigkeiten im
eigentlich am liebsten verhandeln, Konditionen Lagerbereich nicht so mein Ding sind“, so der
vereinbaren, Verträge aufsetzen. Da habe ich ein- Kaufmann.
fach mal Berufe mit diesen Schwerpunkten re- Womit viele Jugendliche möglicherweise auch
cherchiert und bin dabei auf den Beruf des Kauf- nicht rechnen ist, dass ein Großteil der täglichen
manns im Groß- und Außenhandel gestoßen“, Arbeit auf Englisch vonstattengehen kann, je
nach Tätigkeitsfeld und Unternehmen natürlich.
erzählt Christian Malinowski.
„Da hatte ich anfangs schon ein bisschen BamDuale Ausbildung, um die eigenen
mel. Größtenteils läuft der Kontakt jedoch
Stärken verwirklichen zu können
schriftlich, man bespricht nur ab und an einige
Kurz nachdem er die Entscheidung getroffen hat- Kleinigkeiten am Telefon. Aber da wächst man
te, bewarb sich Christian Malinowski bei der auch rein. Die wichtigsten Vokabeln und RedeAkademie für berufliche Bildung gGmbH (AFBB) wendungen bekommt man im Berufsschulunterin Dresden für eine duale Ausbildung in dem Be- richt mit auf den Weg, der Rest ist ein wenig
ruf. Die AFBB übernahm den theoretischen Teil Small Talk und Improvisationskunst“, sagt
und schlug mehrere Praxispartner vor, bei denen Christian Malinowski und lacht. Um sein Engsich die Azubis dann auf dem kurzen Dienstweg lisch zu verbessern, halfen ihm auch der intensifür den praktischen Ausbildungsteil bewerben. ve Business-Englisch-Kurs und das vierwöchige
„Ich habe mich für die Firma HTI Dinger & Hort- Auslandspflichtpraktikum der AFBB.
mann KG in Klipphausen entschieden. Das Unternehmen ist ein technischer Fachgroßhandel, Nach der Ausbildung gleich eine
der Materialien für Trink- und Abwassersysteme, Weiterbildung draufgesattelt
Gasleitungen und zur Fernwärme- und Strom- Nach seiner erfolgreichen Ausbildung wurde
versorgung sowie für den Kanal- und Straßenbau Christian Malinowski bei HTI fest angestellt. Anvertreibt. Daneben hat HTI auch Komponenten schließend ließ er sich an der AFBB zum Ausbilfür die Automobilzulieferer-, chemische und Le- der weiterbilden und sattelte dann noch an der
bensmittelindustrie sowie den industriellen Abendschule den Fachkaufmann für Einkauf und
Rohrleitungsbau im Angebot“, berichtet Christi- Logistik oben drauf. Mittlerweile ist Malinowski
bei HTI als Einkäufer für den Bereich Industrielle
an Malinowski.
Kunststoffe zuständig und darüber hinaus AusWaren ein- und verkaufen sowie
bildungsverantwortlicher im Betrieb sowie Anden Markt beobachten
sprechpartner für die AusbildungsverantwortliIn der Ausbildung war Malinowski ziemlich chen aller fünf weiteren Niederlassungen der HTI
überrascht: „Dieser Beruf ist vielfältiger als zu- Dinger und Hortmann KG in Sachsen und Sachnächst erwartet. Kaufleute im Groß- und Außen- sen-Anhalt. „Ich bin mit meiner Berufswahl auch
handel kaufen Waren bei verschiedenen Herstel- im Nachhinein betrachtet absolut zufrieden.
lern ein und verkaufen sie an Unternehmen in Auch wenn es ein typischer Bürojob ist, bietet er
Handwerk und Industrie weiter. Sie beobachten durch regelmäßige Werksbesuche, sich ständig
den Markt, erschließen neue Zulieferer, beraten verändernde Waren und Märkte und auch das
die Käufer und führen Einkaufsverhandlungen. ein oder andere Mittag- oder Abendessen mit
Ich hatte den Beruf nur von der Einkäuferseite Lieferanten genau das Maß an Abwechslung und
aus betrachtet, aber er bietet eine solide Grundla- Freiraum, was ich brauche“, so Christian Mali(sy/fm)
ge für allerlei Tätigkeiten, die man später ausfüh- nowski.
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tig, das man sich nach und nach
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Vielen Jugendlichen fällt es
schwer zu entscheiden, was sie
später einmal beruflich machen
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größten Arbeitgeber in Deutschland. Rund 4.000 Auszubildende
in dreizehn Berufen hat REWE.
Einer von ihnen ist Sascha K., 22,
aus Hannover.
Warum eine Ausbildung
bei REWE?
REWE wirbt damit, Azubis zu
übernehmen und ihnen KarriereChancen zu bieten. Das hat mich
erst auf den Einzelhandel gebracht. Und REWE bildet ja in
vielen Berufen aus. So bin ich auf
deren Internetseite auf den Kaufmann im Einzelhandel mit der
Fachrichtung Feinkost gestoßen.
Mit frischen Lebensmitteln arbeiten und direkten Kundenkontakt
haben - genau das ist, was ich gesucht habe.
Probieren geht über Studieren: Feinkost-Experte Sascha K. erfährt im Dialog mit den Kunden schnell,
was ankommt und was nicht.
Wie sieht ein typischer
Arbeitstag aus?
Es kommt ganz darauf an, wo ich
eingesetzt werde - im Servicebereich für Fleisch, Wurst oder Käse oder im Backshop. Egal, in
welcher Abteilung man ist, ich
habe dafür zu sorgen, dass alle
angebotenen Lebensmittel frisch
und verfügbar sind und optisch
schön präsentiert werden. Ich
kann meiner Kreativität freien
Lauf lassen, was die Bestückung
der jeweiligen Abteilungen an-
geht. Zum Job gehören auch die
täglichen Bestellungen: Welche
Ware wird gebraucht? Welche
läuft aktuell gut und wonach haben Kunden gefragt, was ich neu
ins Sortiment aufnehmen könnte? Da ist Fingerspitzengefühl nö-
Was war die größte
Herausforderung?
Ich wollte von Anfang an Gas geben und alles lernen. Ich hatte
Glück, dass ich einen sehr guten
Chef hatte, der mir vom ersten
Ausbildungstag an vollstes Vertrauen schenkte. Er hat mir alles
Stück für Stück beigebracht. Ich
war dadurch bereits im zweiten
Ausbildungsjahr so gut vorbereitet, dass ich zeitweise die Feinkost-Abteilung geleitet habe. Das
heißt: Drei Wochen der Chef zu
sein. Alles zu managen und für
alles die Verantwortung zu tragen. Ware zu bestellen und genau
zu kalkulieren. Natürlich machte
ich Fehler. Aber daraus lernte
ich, es beim nächsten Mal besser
zu machen.
Link-Tipp:
www.rewe.de/karriere und
www.rewe.de/machsbesser
Impressum
Erstklassige
Ausbildung:
Komm in
unser Team
Verlagsbeilage
der Sächsischen Zeitung
Redaktion:
Roger Peters (verantw.)
Sächsische Zeitung GmbH,
Ostra-Allee 20
01067 Dresden
Anzeigen:
Tobias Spitzhorn (verantw.)
Sächsische Zeitung GmbH
Ostra-Allee 20
01067 Dresden
Druck:
Dresdner Verlagshaus Druck GmbH,
Meinholdstraße 2
01129 Dresden
Layout:
Rita Schönberger-Gay, Anett Hahn
Redaktion DMV
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Ausbildung bei der AL-KO KOBER GROUP
Für 2015 haben wir noch folgende Ausbildungsstellen zu besetzen:
Standort Rossau
I Maschinen- und Anlageführer/in
I Industriemechaniker/in
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bevorzugt online an:
sabine.schiessel@al-ko.de oder an
AL-KO DÄMPFUNGSTECHNIK GMBH
Die Welt war noch
nie so unfertig.
Pack mit an.
Du suchst die passende Lehrstelle?
Wir haben mehr als 500 im Angebot!
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Sabine Schiessel I Frankenberger Landstraße 1 I 09661 Rossau
Fon: +49 3727/ 99499-279 I E-Mail: sabine.schiessel@al-ko.de
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Orientierung im Berufe-Dschungel
Foto: www.fotolia.com © Gennadiy Poznyakov
Die Veranstaltungsübersicht
gibt Tipps, wo und wann man
sich informieren kann.
Agentur für Arbeit Bautzen:
(alle Veranstaltungen im BiZ)
3 04.03.2015 Jobbörse & Co. – Kurzseminar zum
Umgang mit den Onlineportalen
3 05.03.2015 Büroberufe neu geordnet
3 10.03.2015 Werbung in eigener Sache – Schülerseminar für die Bewerbung in Unternehmen
3 16.03.2015 Karriere bei der Bundeswehr – mit
und ohne Uniform
3 21.03.2015 18. Hochschulmesse im BiZ
3 26.03.2015 Bundespolizei stellt Karrieremöglichkeiten vor
3 27.03.2015 Jobbörse & Co. – Kurzseminar zum
Umgang mit den Onlineportalen
3 07.04.2015 Werbung in eigener Sache - Schülerseminar für die Bewerbung in Unternehmen
3 13.04.2015 Karriere bei der Bundeswehr – mit
und ohne Uniform
3 15.04.2015 Jobbörse & Co. – Kurzseminar zum
Umgang mit den Onlineportalen
3 21.04.2015 Bundespolizei stellt Karrieremöglichkeiten vor
----------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen
im Internet unter www.arbeitsagentur.de/
bautzen‚ Link zur Veranstaltungsdatenbank
Agentur für Arbeit Dresden:
3 10.03.2015, 16.00 Uhr – 18.00 Uhr, „Die Grünen 14“; Es werden vierzehn Berufe im Agrarbereich ausführlich vorgestellt.
3 14.03.2015, 10.00 – 15.00 Uhr, Messe für Ausbildung und Studium im Stadion Dresden. Messe der Agentur für Arbeit Dresden, die den Ju-
gendlichen in kompakter Form die Möglichkeit
bietet, sich rund um das Thema Ausbildungsund Studienwahl umfassend zu informieren. Neben einer Vielzahl regionaler Unternehmen, die
ihre aktuellen Ausbildungsstellen präsentieren,
werden sächsische Studieneinrichtungen vor Ort
sein und Wissenswertes zu Studiengängen, Voraussetzungen und den Zulassungsverfahren
bieten. Fachvorträge mit wertvollen Tipps rund
um das alles bestimmende Thema gewährleisten
ein abwechslungsreiches Programm.
3 07.04.2015, 10.00 – 14.00 Uhr, Tag der Uniform, Informationen zu Laufbahnchancen bei
Ausbildung
... denn morgen
beginnt heute!
Wir bilden aus:
Kauffrau/-mann im Groß- u. Außenhandel
Fachkraft für Lagerlogistik/Lagerwirtschaft
OMEGA SORG GmbH, Landsberger Str. 44
04736 Waldheim, Tel. 03 43 27/9 59-0, Fax 9 59-59
info.waldheim@omega-sorg.de
04746 Hartha Markt 23 Tel.03 43 28 - 44 0 87
Bundespolizei, Landespolizei, Berufsfeuerwehr,
Zoll und Bundeswehr
3 09.04.2015, 10.30 – 12.00 und 13.00 – 14.30
Uhr, Bewerbungstipps im BiZ, Informationen
rund um das Thema Bewerbung wie z.B. Bewerbungs-ABC; Anschreiben, Lebenslauf & Co.; Online bewerben und Auswahltests; Vorstellungsgespräche
3 23.04.2015, 14.00 – 16.00 Uhr, Girls & Boys
Day, Orientierung im Berufe-Dschungel. Das BiZ
der Agentur für Arbeit Dresden öffnet seine Türen
zum Girls & Boys Day und gibt geschlechtsuntypische Tipps zur Berufswahl. In der 2-stündigen
Veranstaltung kann man seine Stärken checken,
eine Schnupperführung durch das neue BiZ erhalten, sich selbst durch das Berufe-Universum
manövrieren und bei einem Quiz sein Wissen
testen. Über die Aktionslandkarten www.girlsday.de und www.boys-day.de kann man sich
noch bis zum 20. April anmelden.
----------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen
im Internet unter www.arbeitsagentur.de/dresden‚
Veranstaltungen vor Ort
Agentur für Arbeit Pirna:
3 03.03.2015, 14.00 Uhr: Einstellungsberatung
der Bundespolizei (BiZ)
3 18.03.2015, 18.30 Uhr: Regionale Betriebe zu
Gast im BiZ - Möbelwerk Heidenau - Informationen zu Arbeit, Ausbildung und Karriere im Unternehmen
3 24.03.2015, 17.00 Uhr: Ausbildung zum/zur
Staatlich geprüfte Krankenpflegehelfer/in und
Sozialassistent/in (BiZ)
3 26.03.15 + 23.04.15 Karriereberatung der
Bundeswehr (BiZ)
3 23. April 2015, 09.00 – 13.00 Uhr: Girls & Boys
Day, Agentur für Arbeit Pirna, Seminarstr. 9. Regionale Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen präsentieren verschiedene Berufe aus
dem Gast- und Baugewerbe, Handwerk und
dem sozialen Bereich zum Anfassen und Ausprobieren. Beim mechanisch-technischen Verständnistests können die Mädchen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Workshop vom
Jugendring e.V. können die vielen neuen Informationen und Erfahrungen des Girls- und Boys
Day ausgetauscht werden. Gleich anmelden
über die Aktionslandkarten! www.girls-day.de
bzw. www.boys-day.de
----------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen
im Internet unter www.arbeitsagentur.de/pirna‚ Veranstaltungen vor Ort‚ Link zur zentralen Veranstaltungsdatenbank
Agentur für Arbeit Riesa
3 05.03.2015 Bundespolizei stellt Karrieremöglichkeiten im BiZ vor
3 07.03.2015 Ausbildung LIVE zum Erleben, Ausbildungsbörse im Gewerbegebiet Klipphausen,
Zentraler Anlaufpunkt: Sächsische Haustechnik
Dresden KG, Bremer Straße 2
3 10.03.2015 Ausbildungsmarkt im Kulturzentrum
Großenhain
3 14.03.2015 „Radebeul JOBBT“ – Tag der offenen Tür im BSZ Meißen-Radebeul mit über 50
Firmen aus der Region
3 17.03.2015 JOB-TOUR 2014/2015 der Agentur
für Arbeit Riesa und des Jobcenters Landkreis
Meißen macht Station im Ratssaal des Rathauses der Stadt Riesa – Freie Ausbildungs- und Arbeitsstellen in der Stadt Riesa
3 18.03.2015 Special Studium 2015 – Hochschultag im BiZ
Hochschulen aus Sachsen und Brandenburg
stellen sich und ihre Studienmöglichkeiten vor,
und Experten beantworten Fragen rund ums
Studium. In Vorträgen werden einige Studiengänge im Detail vorgestellt:
15.00 Uhr: Mittleres Management in sächsischen
Behörden und Justiz
15.45 Uhr: Studium an der Berufsakademie sowie der Studiengang Energie- und Umwelttechnik
16.30 Uhr: Lehramt in Sachsen
Des Weiteren haben alle Interessenten die Möglichkeit, um 15.00 Uhr einen studienfeldbezogenen Beratungstest zu absolvieren, um herauszufinden, ob der angestrebte Studiengang den eigenen Fähigkeiten entspricht.
----------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen
im Internet unter www.arbeitsagentur.de/riesa ’Veranstaltungen vor Ort‚ BiZ-Kalender
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Dezent kommt immer gut
Zum Vorstellungsgespräch
sollte man zwar nicht aufgetakelt, aber auch nicht
oberlässig erscheinen.
Auch zu viel Schmuck, Parfüm oder Aftershave wirken störend.
3 Unbedingt vermeiden, was nachlässig
wirkt: ungeputzte Schuhe, abgelaufene Absätze, fettige Haare oder ungepflegte Fingernägel.
3 Lange Haare stehen vielen Frauen gut.
Sie sollten beim ersten Vorstellungstermin
aber gebunden getragen werden. Lange
Haare bei Männern gehen gar nicht.
D
ie Einladung zum Bewerbungsinterview ist durchaus ein erster
Erfolg. Doch wer glaubt, er hätte
den Ausbildungsplatz jetzt schon in der
Tasche, der irrt. Das Gespräch soll dem
Arbeitgeber einen ersten Eindruck von
Ihnen vermitteln - es dient ihm als Entscheidungshilfe. Natürlich ist es kein
„Verhör“, das Sie bestehen müssen. Aber
es ist auch kein nettes Plauderstündchen.
Für Sie heißt es jetzt: Fettnäpfchen vermeiden:
3 Vorbereitet sein: Am besten lesen Sie nochmals Ihre schriftliche Bewerbung durch, damit es bei dem Gespräch nicht zu Ungereimtheiten kommt. Üben Sie doch vorher mit
Freunden oder Eltern und achten Sie dabei
auf Haltung, Sprache und Auftreten.
3 Pünktliches Erscheinen: lieber etwas
früher als zu spät; allerdings nicht schon
eine halbe Stunde vor dem Termin ungeduldig an der Bürotür klopfen. Doch planen Sie eine Pufferzeit ein; sie dient Ihrer
eigenen Beruhigung und beugt Unwägbarkeiten (z. B.. Stau, Bus ausgefallen) vor.
Sich fünf bis zehn Minuten vor dem Termin als anwesend zu melden, gilt als ideal.
3 Kleider machen Leute: Sie gehen nicht
zu einer Party oder in die Disko! Und der
erste Eindruck entscheidet zwar nicht alles, doch schon sehr viel. Am besten zu der
Garderobe greifen, die Sie auch auf Ihrem
Bewerbungsfoto getragen haben. Das steigert den Wiedererkennungswert.
3 Greifen Sie zu gedeckten Farben wie
Dunkelgrün, Dunkelblau, kombiniert mit
frischen Tönen, etwa mit einem weißen
Hemd oder einer hellen Bluse.
3 Tabu sind knallrote, pinke, gelbe Kleidung, Neonfarben und wilder Mustermix.
Der allererste
Eindruck entscheidet
zwar nicht alles,
doch schon sehr viel.
Für das Gespräch muss man sich nicht so „verkleiden, dass man sich unwohl fühlt.
Aber Tattoos und Piercings deckt man besser ab.
Foto: www.fotolia.com © Mike
3 Piercings besser herausnehmen, Tattoos
möglichst mit der Kleidung überdecken.
Körperschmuck ist bei Personalchefs wenig beliebt. Ebenso sollten Sie ausgefallene
Accessoires (z. B. extravagante Brille) weglassen.
3 Kleiner Begrüßungsknigge: Mit guten
Manieren kann man kaum verlieren - nach
diesem Motto sollten Sie…
… mit einem festen Händedruck Ihr Gegenüber begrüßen und ihm dabei in die
Augen schauen.
… sich für die Einladung bedanken.
… sich erst nach Aufforderung setzen und
vor allem erst, nachdem Ihr Gegenüber
Platz genommen hat.
… die ersten Unsicherheitsmomente ruhig
weglächeln. Ein Lächeln kann jede Situation entspannen.
… unbedingt gerade, aufrecht und ruhig
auf dem Stuhl sitzen.
3 Bei dem Bewerbungsinterview selbst immer freundlich, zugewandt und aufmerksam bleiben, stets den Blickkontakt halten
und deutlich sowie nicht zu schnell sprechen.
(BA/sy)
Google Dich! und andere Tipps
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„Wer beim Bewerbungsgespräch punkten will, sollte die Firma, bei der er sich
vorstellt, kennen“, empfiehlt der Bewerbungsguide von „ad rem“. Junge Journalisten der Hochschulzeitung haben in
der Broschüre den Rat von Experten
und eigene Erfahrungen rund um die
Bewerbung zusammengefasst. Wissen
die jungen Leute doch noch genau,
wie aufgeregt man bei einem Vorstellungsgespräch ist. Eine gute Vorbereitung und ein
gesundes Selbstbewusstsein können da
helfen.
Die praktische Anleitung für Berufseinsteiger
zeigt, welche Dokumente in eine Bewerbungsmappe gehören, was in einem Anschreiben unbedingt erwähnt werden sollte
und wie man sich auch online gelungen
bewirbt. Über die Vor- und Nachteile der In
ternetpräsenz wird ebenso informiert. „Google Dich!“ wird in diesem Zusammenhang empfohlen.
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Arbeitsvertrag auch der Selbstständigkeit
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Hightech mit Zukunft vom Handwerker von heute: Auch Solaranlagen sind ein Fall für
Foto: HF.Redaktion
den Dachdecker.
„Dächer gibt’s
auch ohne Rezept“
Eine zukunftssichere Ausbildung
ist im Dachdeckerhandwerk Sachsen möglich – auch ohne Abitur
sprung eines ausgelernten Dachdeckers gegenüber einem Studierenden am Ende seiner Ausbildung kann sich durchaus im sechsstelligen Bereich bewegen. Und dabei ist der Arbeitsalltag
des Dachdeckers alles andere als eintönig. Seine
enn in Deutschland vom Fachkräfte- Aufgabenbereiche erstrecken sich von der Funmangel die Rede ist, sind damit damentabdichtung bis zur Dachgestaltung –
meist die akademischen Berufe ge- auch mit Solartechnik und Begrünung „on top“ –
meint. „Ohne Abitur sinken die Chancen für Er- und von der energetischen Optimierung der Gefolge im Arbeitsleben“, betonen viele Bildungs- bäudehülle bis zur Gestaltung und Ausführung
experten und Politiker. Entsprechend groß ist von Fassaden. Die Materialvielfalt reicht von
der Zulauf auf die GymHolz
über
Keramik,
nasien. Seit dem Jahr 2000
Kunststoff, Bitumen bis
ist laut Statistischem Bunzu Beton und einer VielGrundsolide undbeständige zahl von Metallen. Bei der
desamt der Anteil von
Handarbeit ist der Schlüssel Entwicklung neuer BauSchulabschlüssen
mit
zum Erfolg im Beruf. stoffe sind Dachdecker als
Fachhochschuloder
Hochschulreife um rund 7
Praktiker ebenso involProzent gestiegen. Das
viert wie bei der DefinitiAbitur muss sein, heißt die Devise – selbst wenn on neuer Normen.
es nur mittels acht- oder neunjähriger Nachhilfe Die Art des Schulabschlusses ist für die Ausbilgerade so gelingt.
dung im Dachdeckerhandwerk eher zweitrangig.
„Dabei sind gute Fachkräfte gerade im Handwerk Gefragt sind Menschen mit Spaß an Sport, Teamgesucht - und das gerne auch ohne Abitur“, be- geist und praktischem Verständnis sowie dem
tont ein Sprecher des Dachdeckerhandwerks in Willen, mit eigenen Händen Ideen zu verwirkliSachsen. „Denn auch Universitäten, Arztpraxen chen. Übrigens: Auch wer seine Karriere im
und Anwaltskanzleien brauchen – wie jeder Dachdeckerhandwerk mit einem Haupt- oder
Mensch - ein dichtes Dach über dem Kopf und Mittelschulabschluss begonnen hat, ist nicht
energetisch optimierte Gebäude“.
nach bestandener Gesellenprüfung am HöheEine zukunftssichere Ausbildung ist also auch – punkt seiner Laufbahn angelangt. Zusatzqualifioder vielleicht sogar gerade – im Handwerk mög- kationen wie etwa zum Energieberater machen
lich. Weitgehend unabhängig von oft nur kurzle- seine sichere Zukunft noch sicherer. Und die
bigen Technik-Trends und angesagten Hypes, ist Meisterprüfung eröffnet Dachdeckern nicht nur
hier grundsolide und beständige Handarbeit der die Chance zur Betriebsleitung oder BetriebsSchlüssel zum Erfolg und der Garant für einen gründung, sondern auch die Türen zu vielen
Fachhochschulen und Studiengängen.
(SZ)
Beruf mit Perspektiven.
„Gerade die Dachdecker sind es, die keine Billig- ------------------------------------------------------------Massenware wie so manche Ingenieure entwi- 3 Mehr Infos zu den Berufsperspektiven
ohne Abitur gibt es im Internet unter
ckeln und auf den Markt werfen, sondern Unikawww.DachdeckerDeinBeruf.de
te planen und erstellen“, so der Sprecher des
www.dachdecker-in-sachsen.de
Dachdeckerhandwerks. Handarbeit, die sich
und bei den regionalen Dachdecker-Innungen.
durchaus lohnt. Denn der Einkommensvor-
W
Was zeichnet Bewerbungsunterlagen aus, die überzeugen? Mit
dieser Frage sehen sich viele konfrontiert, wenn sie im Internet
nach passenden Informationen suchen. Schnell stehen sie vor einem Berg sich widersprechender Ratschläge. Selbst Arbeitgeber
sind sich oft nicht völlig einig. Dann gibt es noch das persönliche
Umfeld, das mit zahlreichen Tipps weiter zur allgemeinen Verunsicherung beiträgt. Wer hat nun recht?
Moderne Layouts und Trends
Unlängst ist die 3. Auflage von „Lebenslauf, Anschreiben, Erfahrungsprofil, Arbeitszeugnisse“ erschienen. Dieses Buch bringt
Licht in das Chaos der Meinungsvielfalt. Es zeigt auf, welche Anforderungen derzeit aktuell sind und wie man auch unterschiedliche Arbeitgeberwünsche gleichzeitig abdecken kann. Der Ratgeber behandelt moderne Layouts und Trends für Lebensläufe, wirkungsvolle Formulierungen für Anschreiben, zeigt, wie man selbst
ein Erfahrungsprofil erstellen kann und was Zeugnisse tatsächlich
aussagen. Darüber hinaus informiert er darüber, aus welchen Bestandteilen Bewerbungsmappen bestehen müssen und was dabei zu berücksichtigen ist, und gibt Tipps, wie man sich optimal
online bewerben, passende Dateiformate wählen und repräsentative E-Mails versenden kann. Checklisten und Übungsaufgaben
helfen bei der Umsetzung. Viele Beispiele von besonders erfolgreichen Lebensläufen, Anschreiben und Erfahrungsprofilen bieten
konkretes Anschauungsmaterial.
Der Autor, Arbeitsmarktexperte und Jobcoach Dieter L. Schmich,
bringt berufliche Erfolgsstrategien auf den Punkt. Im Auftrag von
Bildungseinrichtungen und Unternehmen ist er als Dozent und
Trainer tätig. Zugleich bietet er Seminare und persönliche Beratungsgespräche rund um die Themen Bewerbung, Karriere und
Work-Life-Balance an.
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