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Infoseite Salami (PDF-Download: 10,6 KB)

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Überwiegend lecker: Salami im Test
Wer genau die Salami erfunden hat, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass es die Italiener
waren, die diese Wurstsorte bekannt gemacht haben. Schließlich waren sie auch die
Namensgeber. Das Wort „Salami“ stammt vom italienischen Begriff „salame“ ab, was
so viel heißt wie „gesalzenes Fleisch“. Diese Tradition der Wurstherstellung ist uralt,
schon in der Antike wurde Fleisch mit Salz haltbar gemacht. Längst hat die Salami
auch die Länder nördlich der Alpen erobert, in Deutschland gehört sie inzwischen zu
den beliebtesten Wurstarten.
Der Test:
Wir haben für die Kostprobe zehn Salamiprodukte gekauft. Alle Salamis waren am
Stück, bis auf zwei geräucherte Würste waren alle Produkte luftgetrocknet. Von den
Sorten waren italienische, französische, ungarische und deutsche Salamis vertreten
und zwar in der Kategorie Edel- und Delikatesssalami, das heißt die Produkte hatten
eine gehobene Qualität. Probiert haben eine Expertin vom Lebensmitteluntersuchungsamt, ein Metzgermeister und ein Vertreter der Organisation Slow food.
Viele gute Noten:
Die Tester fanden die Salamiproben überwiegend lecker. Es gab immerhin vier Mal
ein Gut, drei Würste schmeckten befriedigend, dreimal gab es ein Ausreichend. Bei
den vier guten Produkten waren die Tester sehr angetan vom Geschmack, es
handelte sich dabei um luftgetrocknete Salami-Sorten aus Fankreich und Italien.
Unsere Nachbarn wissen offensichtlich wie man eine gute Salami macht. Der
Testsieger war ein waschechter Franzose: Die Saucisse sèche der Firma Montagne
noire. Schlusslicht im Test war die Mühlenhof Delikatess-Salami von Penny. Wie bei
allen nicht so überzeugenden Produkten schmeckte diese Wurst den Testern zu fett
und es gab kein typisches Salamiaroma.
Auf was man beim Kauf achten sollte:
In Deutschland wird die Salami traditionell geräuchert, in den Südländern wird diese
Wurst dagegen wochen- oder monatelang an der Luft getrocknet. Wer so eine
Salami kauft, sollte auf den Zusatz „echt“ oder „original“ auf der Verpackung achten.
Etliche Salamis aus Italien haben auch das europäische Herkunftssiegel, dann darf
die Salami nur aus der Region stammen, die auf der Verpackung angegeben ist.
Außerdem sollte auf der Salami zusätzlich die Bezeichnung „Edelsalami“ stehen,
denn das ist ein Zeichen für Qualität. Bei der Edelsalami ist der Anteil an
Magerfleisch höher und sie enthält weniger Bindegewebe. Unsere Kostprobe zeigt
außerdem, dass der Preis bei einer Salami eine Orientierung sein kann. Im unserem
Test waren die teuren Salamis auch die besseren.
Ein kalorienhaltiges Vergnügen:
Auch wenn sie noch so lecker ist, Salami sollte man nur in Maßen essen, denn sie ist
sehr fetthaltig. Diese Wust verliert während der Reifung Wasser, deshalb ist das Fett
konzentrierter. In 100 Gramm Salami stecken über 400 Kilokalorien, das ist
ordentlich. Ungünstig ist außerdem, dass Salamis Nitrit und Nitrat enthalten, diese
Stoffe werden beim Pökeln zur Konservierung eingesetzt. Nitrat kann sich im Körper
zu Nitrosaminen umwandeln, diese Substanzen stehen unter Krebsverdacht.
Salami sollte man also nicht nur wegen des hohen Fettanteils in Maßen genießen.
Link:
WDR, Der Vorkoster, Salami: Edelspezialität mit 1A Qualität oder minderwertige
Resteverwertung?
http://www.wdr.de/tv/vorkoster/sendungsbeitraege/2013/0419/index.jsp
Stiftung Warentest: Salami- hier geht’s um die Wurst
http://www.test.de/Salami-Hier-gehts-um-die-Wurst-1724967-2724967/
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