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Diakonie Nachrichten

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Winter 2014
www.diakonie-erlangen.de
Diakonie Nachrichten
Aktuelle Meldungen und Angebote aus
den Einrichtungen der Diakonie Erlangen
Ungewöhnliches Projekt gestartet:
Wohnen in Gastfamilien
Tablet's live – mehr Spaß im Alter durch Technik
Ehrenamtliche möchten die Lebensqualität im Alter verbessern
„Schlossgartenvernissage“ in der Diakonie Sophienstraße
Bewohnerinnen und Bewohner realisieren gemeinsames Kunstprojekt
Viel Unterstützung für „Erste Hilfe gegen Armut“
Diakonie erhält mehr als 37.000 Euro an Zuwendungen
2
Editorial und Inhalt
Editorial
Inhalt
3 ANgeDACHT – Gedanken
von Pfarrer Tereick
4 Neuigkeiten aus dem
Diakonischen Werk
Erlangen
6 Hospiz
Liebe Leserinnen und Leser,
8 Diakonie am Ohmplatz
Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich für das Jahr 2015 alles Gute,
unverwüstliche Gesundheit, viel Erfolg und Freude!
10 Diakonie in der
Sophienstraße
10 Rezept-Tipp:
Faschingskrapfen
14 Diakonie AKTIV
Die Diakonie Erlangen hat auch im vergangenen Jahr wieder viele
neue Projekte erfolgreich ins Leben gerufen: Tablet-PCs für Seniorinnen und Senioren, die KulturTafel oder die Erweiterung der
Jugendwerkstatt Erlangen um den neuen Ausbildungszweig im
Textilbereich zu Änderungsschneiderin, um nur einige Projekte zu
nennen. Auch in 2015 möchten wir Konzepte, die sich bewährt
haben ausbauen und neue Ideen und Pläne realisieren.
15 KulturTafel
18 Veranstaltungshinweise
Deshalb hoffe ich, dass die Diakonie Nachrichten Ihren Interessen
entgegenkommt. Sollten Sie Wünsche und Anregungen haben,
seien es Kleinigkeiten oder Grundsätzliches, wir freuen uns über
hilfreiche Hinweise und Leserbriefe.
19 Rätsel
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
16 Spenden und helfen
Sabine Weißenborn
Chefredakteurin
Möchten auch Sie die Arbeit der
Diakonie Erlangen unterstützen?
Spendenkonto bei der Sparkasse:
Konto-Nr.: 60 025 874 BLZ: 763 500 00
IBAN: DE46 7635 0000 0060 0258 74
BIC: BYLADEM1ERH
Bitte nennen Sie als Verwendungszweck
den gewünschten Einrichtungs- oder Projektnamen, dazu Ihre vollständige Anschrift.
Impressum: Herausgeber: Diakonie Erlangen, Raumerstraße 9, 91054 Erlangen, Tel.: 09131 6301-0, Fax: 09131 6301-120, info@diakonie-erlangen.de,
www.diakonie-erlangen.de V.i.S.d.P.: Gabriele Sörgel Redaktion: Anita Urban, Alexander Kulla, Marion Kreis, Rainer Kühn, Inge Schwager, Sabine
Weißenborn Layout: Stephan Bühring Bildmaterial: Diakonie Erlangen, u. a. Titelfoto: Hannelore Louis_pixelio.de Druck: Druckerei Bresler Auflage:
1000 Stück Ausgabe: Winter 2015
Gedanken von Pfarrer Tereick
3
ANgeDACHT
von Pfarrer Wolfgang Tereick,
Vorstandssprecher der Diakonie Erlangen
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Was w
Es sind Rituale inzwischen. Ab
Mitte Dezember stellen Zeitungen und Videotext zusammen:
„Das wird neu im nächsten
Jahr“. Dann kommen Finanzamt, Rentenversicherung und
Krankenkassenbeiträge, Punkte
in Flensburg, Steuererhöhungen
und neue EU-Staaten.
Zack, die Uhr schlägt 12 und
alles ändert sich. Wirklich?
Geht das Leben so im Jahresrhythmus? Die Grüße und
Tipps zum neuen Lebensjahr
am Geburtstag unterstellen
denselben Zeittakt.
Leben geht anders. Nicht
Schlag auf Schlag, nicht auf
Schienen mit klaren Stationen.
Leben geht langsam. Leben
verändert sich langsam, unscheinbar und unspektakulär.
So erleben Sie es, und je
älter jemand wird, umso kleiner
werden die Veränderungen, obwohl wir die Zeit so fühlen, als
raste sie davon.
Nichts wird anders bloß
durch den Jahreswechsel.
Leben wächst und vergeht behutsam, es ist oft auf der Kippe
und voller Widersprüche, die
wir nicht auflösen können.
Der Glaube hilft auszuhalten,
was bevorsteht.
Der Glaube hilft innezuhalten,
wo wir zu schnell werden.
Der Glaube hilft anzuhalten,
wenn das Leben nicht weitergeht.
Weihnachten war da und
kommt alle Jahre wieder.
Weihnachten war und bleibt
leise und langsam. Weihnachten löst die Widersprüche auch
in Zukunft nicht auf, sondern
erklärt sie zum Normalen:
Gott wird Mensch – Ochse und
Esel beim Kind – Himmel auf
der Erde – Gold in die Armut –
Fremde führen zum Ziel.
Bleiben Sie dabei, mit Ihrer
Hoffnung und Ihrer Angst, mit
Ihrer Entschlossenheit und
Ihren Widersprüchen. Wir begleiten Sie. Diakonie geht mit.
Auch 2015 – einfach so – ohne
Knall. 4
Neuigkeiten
Konfirmandentag am Buß-und Bettag
Bereits zum zweiten Mal hospitierten 61 Konfirmanden aus
den Kirchengemeinden St.
Markus in Sieglitzhof und
Lukas in Bubenreuth in den
verschiedenen Einrichtungen
der Diakonie Erlangen.
bildenden kleine Frühstücksbretter anfertigen, im Kleiderladen Fundgrube halfen sie beim
Sortieren der gespendeten
Kleidung. In der Tafel haben sie
die Ausgabe der Lebensmittel
an Bedürftige mit vorbereitet.
Die Jugendlichen erhielten Einblicke in die unterschiedlichen
Arbeitsbereiche der Diakonie
und arbeiteten praktisch mit.
In unseren Altenhilfeeinrichtungen unterstützten sie tatkräftig
die Bewohner bei der Freizeitgestaltung, in der Jugendhilfeeinrichtung Puckenhof konnten
sie Einblick nehmen in die Arbeit in den Wohngruppen. In
In der Jugendwerkstatt durften
sie unter Anleitung der Auszu-
der Obdachlosentagesstätte
halfen sie bei der Essenszubereitung mit und in der Küche
des Heimes am Ohmplatz
waren sie für die Portionierung
des Mittagessens zuständig.
Im Anschluss konnten sie sich
über das Erlebte austauschen
und schlossen den Tag mit
einer Andacht ab.
Wir bedanken uns ganz herzlich für das Interesse und das
Engagement für unsere Einrichtungen. Sabine Hornung
Seniorenmessen in Erlangen
Im vergangenen Herbst fanden
fast zeitgleich zwei Messen
statt, bei denen auch die Dia-
konie nicht fehlen durfte: die
Messe Dreycedern und die Seniorenmesse in der HeinrichLades-Halle. Dabei informierte die Diakonie vor
allem über ihre Angebote
in der Demenzbetreuung, der Tagespflege,
dem betreuten Wohnen
und über ihre Pflegeheime am Ohmplatz und
der Sophienstraße.
Michaela Laible, Leiterin
der Tagespflege der Dia-
konie AKTIV war es in Dreycedern besonders wichtig, mit
kleinen Tipps weiterzuhelfen
und auf die Angebote der Demenzbetreuung hinzuweisen.
Auch der Messestand der Diakonie in der Heinrich-LadesHalle war gut besucht. Viele
Messegäste waren unterwegs,
um sich individuell über Tagespflege und Demenzangebote
zu informieren. Insgesamt war
die Resonanz der Besucherinnen und Besucher sehr positiv.
Michaela Laible
Neuigkeiten
5
Weihnachtsfeier für die Kinder aus den
von der Diakonie betreuten Familien
Kurz vor Weihnachten kam der Weihnachtsmann auf eine Stippvisite
bei der Diakonie vorbei. Er brachte viele Geschenke für die Kinder mit.
Strahlende Kinderaugen und große Freude bei den Mitarbeiterinnen
und den Eltern waren der Lohn für so viele Präsente. Vielen Dank den
Mitarbeitenden der Hypovereinsbank in Erlangen, die diese Aktion
möglich gemacht haben. Weihnachten hat 2014 für die Familien ein
bisschen mehr Glanz bekommen. Sabine Hornung
Familie statt Einrichtung
Es ist ein ungewöhnliches Projekt, mit dem der Bezirk Mittelfranken die Stadtmission Nürnberg beauftragt hat: Das Betreute Wohnen in Gastfamilien
in Erlangen, Fürth und Nürnberg und den Landkreisen
Fürth und Erlangen-Höchstadt
auf den Weg zu bringen.
„Betreutes Wohnen in Gastfamilien“ ist ein Angebot für erwachsene Menschen mit seelischer Behinderung, die Unterstützung benötigen, aber nicht
auf stationäre Hilfen angewiesen sind. Dabei schließt sich für
seelisch Kranke die Lücke zwischen alleine leben und der Unterbringung in einer stationären
Einrichtung. Dahinter steht die
Idee, dass Familien, Einzelpersonen oder Paare einen Menschen mit einer psychischen
Erkrankung bei sich aufnehmen. In der Gastfamilie sind
Menschen mit Behinderung
langfristig integriert: Hier erleben sie den Alltag, erproben
ihre Fähigkeiten, entwickeln soziale Kompetenzen und übernehmen Verantwortung im
Rahmen ihrer Möglichkeiten.
„Die Konstellation, dass ein älteres Ehepaar einen Gast bei
sich aufnimmt, kommt bei dieser Hilfeform gar nicht so selten
vor. Häufiger nehmen auch allein lebende ältere Menschen
einen hilfsbedürftigen Menschen bei sich auf, der etwa im
gleichen Alter ist. Beide gestalten ihren Alltag miteinander und
freuen sich über die gewonnene Zweisamkeit. Wichtig ist
nur, dass jeder für sich eine
Rückzugsmöglichkeit hat“, so
Bärbel List, verantwortlich für
das Hilfsangebot. „Entscheidend ist, dass es hier nicht um
Pflege, sondern um gemeinsame Alltagsgestaltung geht.“
Gewinnen können beide Seiten. Es geht um weniger Einsamkeit, um Sinn und Engagement und um Unterstützung für
einen Menschen, der sonst
nicht allein leben könnte. Sowohl Gast als auch Familie
werden sorgsam ausgewählt
und möglichst passend zueinander geführt. Es gibt die Möglichkeit des Ausprobierens, ob
man wirklich miteinander leben
kann in Form eines Probewoh-
nens, das die Stadtmission fachlich begleitet.
Darüber hinaus bleibt sie
Ansprechpartnerin für
die Familien und den
Gast.
Ein Faltblatt informiert Interessierte über die
Möglichkeiten
des „Betreuten
Wohnens in
Gastfamilien“
Die aufnehmende Familie
oder Einzelperson wird regelmäßig beraten und gecoacht. Bei Fragen rund
um die Erkrankung des Gastes und auch bei Konflikten stehen Sozialpädagogen als Vermittler zur Verfügung. Die Familie erhält neben
der Begleitung durch den Fachdienst auch eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro im
Monat sowie 300 Euro Miete
und eine Pauschale für die Verpflegung von ca. 160 Euro im
Monat. Sabine Weißenborn
Nähere Auskünfte
und Informationen bei:
Bärbel List
Stadtmission Nürnberg
Pirckheimerstraße 16
90408 Nürnberg
Telefon 0911 935955-74
6
Neuigkeiten
Hospiz
Manfred Wolf, Geschäftsführer der Diakonie Pflege
gGmbh, Ingrid Schwemmle, Vorsitzende des Hospizvereins, Dr. Michael Eckart, 1. Vorsitzender der
AMO und Inge Schwager, Leiterin des Stationären
Hospiz Erlangen. (v.l.)
Spende für
das Hospiz
Erlangen
Tablet’s live – mehr Spaß
im Alter durch Technik
Ein ehrenamtliches Team der
Bayerischen
Eliteakademie
möchte die Lebensqualität im
Alter verbessern. Aus diesem
Grund haben sie das gemeinnützige Projekt „Tablet’s live“
ins Leben gerufen.
Tablet-PCs können eine große
Bereicherung für Seniorinnen
und Senioren sein. Durch ihre
intuitive Bedienung ermöglichen sie Menschen auch im
hohen Alter Spiel, Spaß und
persönliche Kontakte. Die Diakonie am Ohmplatz wird derzeit
mit ersten Tablets ausgestattet,
das Team um „Tablet’s live“
richtet die Geräte vorab ein,
übernimmt die Einführung der
Interessierten und die langfristige Betreuung der Benutzung.
Die Tablets lassen sich intuitiv
steuern, bieten Spiele, die nicht
nur Spaß machen, sondern
auch fordern und fördern. Für
weitere Informationen wenden
Sie sich bitte an Ihre Pflegeeinrichtung in der Diakonie am
Ohmplatz bzw. der Diakonie
Sophienstraße.
Insgesamt 5.000 Euro spendete
Dr. Michael Eckart von der Arbeitsgemeinschaft Mittelfränkischer Onkologen (AMO) dem
Stationären Hospiz in Erlangen.
Möglich wurde die Spende da
sich der Verein, der sich seit
über 15 Jahren für die lückenlose Versorgung krebskranker
Patienten in der Region einsetzt,
auflöst. Die AMO wird umgewandelt und das gesamte Vereinsvermögen für einen guten
Zweck gespendet. „Soziales
Engagement ist für uns seit Jahren ein fester Bestandteil der
Unternehmenskultur und wir
freuen uns, dass wir dieses Projekte mit unserer Spende unterstützen können.“, so Eckardt.
Sabine Weißenborn
Der erste Teil der Spendenübergabe von mehr als 3000
Euro erfolgte bereits im November, die restlichen 2.000
Euro erhielt das Hospiz Erlangen nach Auflösung des Vereins zum Jahresbeginn. Sabine Weißenborn
Hospiz
7
Weihnachten im Hospiz
Für viele Menschen ist das Fest
der Liebe untrennbar mit der
Familie verbunden. Zusammen
sein, gemeinsam feiern und
sich beschenken. Die Gäste im
Hospiz, die sich an ihrem nahenden Lebensende befinden,
haben auch den Wunsch, noch
einmal im Kreise der nahen Angehörigen das Weihnachtsfest
zu feiern. Im stationären Hospiz
wird es ihnen ermöglicht.
Haupt- und Ehrenamtliche
schmückten die Räume, stellten den Christbaum auf, deckten die Tafel, kochten und
backten, um alles so angenehm und gemütlich wie möglich zu gestalten, um ein wenig
Erinnerungen an vergangene
Zeiten bei den Gästen zu wekken. Der Kuchentisch war
reichlich gedeckt und acht der
zwölf Gäste des Hospizes
kamen der Einladung nach, mit
ihren Angehörigen an der Tafel
zusammen zu sitzen.
Was schon für gesunde Menschen eine große Anstrengung
bedeutet, war für einige Gäste
bereits nach dem Kaffee zu viel.
Das Zusammensein, Gespräche führen und aufmerksam
sein, spendet nicht nur viel
Kraft, sondern kostet auch welche. Ein Teil der Gäste verbrachte den Rest der Feierlich-
keiten mit seinen Angehörigen
in Ruhe im Zimmer. Denn wie
Frau Schwager in ihrer Eingangsrede erwähnte, ist der
Stress in der Weihnachtszeit
nicht das, was sie sich unter
Weihnachten vorstellt. Die anschließende Andacht von Pfarrerin Cordula von Erffa wurde
musikalisch begleitet von unserem Musiktherapeuten André
Hartinger und seiner Familie.
Danach blieb etwas Zeit für Gespräche und den gemeinsamen
Austausch. Dr. Elisabeth Preuß,
Bürgermeisterin in Erlangen,
folgte der Einladung zur Weihnachtsfeier stellvertretend für
die Stadt. Sie fand in ihrer Ansprache lobende Worte für die
Hospizarbeit.
Als Überraschungsgast kam
das Christkind höchst persönlich. Eigentlich wollte das Dormitzer Christkind eine Angehörige im Hospiz besuchen, um
sie zu überraschen. Zur allgemeinen Freude erklärte es sich
bereit, auch den anderen Hospizgästen ein kleines, von der
Einrichtungsleitung vorbereitetes, Geschenk zu überreichen.
Derweil arbeiteten Hospizhelferinnen und eine Mitarbeiterin
des Hospizes eifrig an der Zubereitung des Abendessens,
welches dann von übrig gebliebenen Hospizgästen, Angehörigen und Mitarbeitern gemeinsam im Wohnzimmer des Hospizes eingenommen wurde. Die
anderen Gäste bewirteten die
diensthabenden Pflegekräfte in
den Zimmern. Zum Abend hin
lichteten sich die Reihen dann
zusehends. Der anstrengende
Tag konnte für alle Beteiligten
ausklingen. Alexander Kulla
8
Diakonie am Ohmpatz
Generationentreffen
am Ohmplatz
Mit einer Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen ließ die
Diakonie am Ohmplatz das vergangene Jahr ausklingen. Den
Auftakt machte der Besuch der
Kindergartenkinder von Matthäus und dem Kindergarten
Stadtinsel am Martinstag. Die
Kinder hatten viel Schönes im
Gepäck, wie selbstgemalte
Martinszeichnungen und selbstgebackene Martinsgans-Kekse.
Ein rührender Moment der Geschenkübergabe: schüchterne,
zarte Kinderhände legten ihre
Geschenke in große vom Leben
gezeichnete Hände. Es floss
sogar manche Träne des Glück
bei den Damen und Herren des
Ohmplatzes, die sich herzlich
für den Besuch bedanken.
Am Buß- und Bettag besuchten
Konfirmanden den Ohmplatz,
außerdem fand das alljährliche
Adventsingen bzw. Musizieren
der Rückertschule und des
Christian-Ernst-Gymnasiums
statt.
ein weiteres Highlight war der
gemeinsam gestaltete Gottesdienst zusammen mit fünf Familien der Elia Gemeinde. Kinder und Erwachsene führten
ein kleines Krippenspiel auf. Die
musikalische Umrahmung mit
Cello, Querflöte und Klavier
übernahmen Enkelkinder einer
Bewohnerin und unser Herr
Sommer.
Gleich zwei besonders gelungene Überraschungen gab es
an Heilig Abend: Religionsschülerinnen und – schüler des
Ohm-Gymnasiums verschenkten kunstvoll gestaltete Karten
mit guten Wünschen zum Fest,
Nach dem Gottesdienst sangen und musizierten die jungen
Leute in den einzelnen Wohnbereichen weiter. Begleitet wurden sie von Pfarrerin Tröger,
Krista Wagner und Cäcilie
Kraus.
In der Adventszeit wurden auch
wieder alte, fast vergessene Fähigkeiten der Bewohnerinnen
und Bewohner ans Licht geholt:
mit großem Eifer und der tatkräftigen Unterstützung der Rotarier wurden wieder viele lekkere Plätzchen gebacken. Krista Wagner, Sozialbetreuung
Diakonie am Ohmplatz
9
Dankeschön den
Mitarbeitenden
Bereits Mitte November hatte
die Diakonie Erlangen ihre Mitarbeitenden zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Bei festlichem Gänsebraten nutzten viele die Möglichkeit sich mal über die Einrichtungen hinaus mit Kolleginnen
und Kollegen über deren Erfahrungen bei der Arbeit auszutauschen und auch mal ein persönliches Wort zu wechseln.
Nach der Begrüßung durch den
Vorstandssprecher Wolfgang
Tereick und einer kleinen Filmvorführung, wurde geschlemmt
und geplaudert. Ein herzliches
Dankeschön an das Team der
Service AKTIV, die sich wieder
gewohnt routiniert um das Wohl
der Gäste kümmerte. Weihnachtsspende
Ganz herzlich bedankt sich
Anita Urban, Einrichtungsleiterin, für die großzügige Spende
des Rotary-Clubs, die auf der
Erlanger Waldweihnacht erfolgreich Spenden sammelten und
aus diesem Weihnachtserlös
der Diakonie am Ohmplatz, Abteilung Pflege 2.000 Euro überreichten. Zudem ein herzliches
Dankeschön im Namen aller
Bewohnerinnen und Bewohner
an die Familie Lehmann von
Kunststoff Frör, die anstelle von
Weihnachtspräsenten für ihre
Kunden, 1.000 Euro für besondere Wünsche bzw. Aktivitäten
außer Haus der Bewohnerinnen
und Bewohner spendeten. Anita Urban
Sabine Weißenborn
Wir pflegen,
helfen und
beraten gerne!
Wichtige Rufnummern –
Vorwahl 09131...
Diakonie hilft !
Diakoniestationen, ambulante Pflege
und häusliche Betreuung
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• Seniorenzentrum Sophienstraße
• Stationäres Hospiz
6301-600
6301-800
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www.diakonie-erlangen.de
10
Diakonie in der Sophienstraße
Die kleine Hexe
singt und tanzt
Wieder einmal war die Tanzgruppe Ihna in der
Diakonie Sophienstraße zu Gast und erfreute die
Bewohnerinnen und Bewohner diesmal mit ihrer
Interpretation der „Kleinen Hexe“ von Ottfried
Preußler. Bereits bei den Vorbereitungen zuzuschauen war sehr interessant und alle staunten
wie viel Aufwand die Tanzgruppe hatte, bevor sie
überhaupt anfangen konnte.
Die Chorgemeinschaft 1858 Erlangen
Im Herzen berührt
Am 10. Dezember besuchte die Chorgemeinschaft 1858 Erlangen die Diakonie Sophienstraße. Die Bewohnerinnen und Bewohner
der Pflegestationen, des Betreuten Wohnens
und Angehörige erfreuten sich an ganz besonderen Weihnachtsliedern.
Die Chorgemeinschaft präsentierte viele Weisen, die selten gesungen werden. Zum Beispiel berührte das Lied aus dem 17. Jahrhundert „Lieb Nachtigall wach auf“ ganz besonders die Herzen der Zuhörer. Aber auch Lieder
mit lateinischem Text wurden gesungen, zum
Beispiel „In dulci jubilo“. Der Chorleiter Dr. Richard Taubald stellte den Inhalt jeden Liedes
einzeln vor. So war es möglich, die Weihnachtsgeschichte in Gedanken zu verfolgen.
Man konnte die Begeisterung in deren Augen
deutlich erkennen.
Einige waren zu Tränen gerührt, sie fühlten
sich an ihre aktive Familienzeit erinnert. Da
gehörte Hausmusik und gemeinsames Singen
noch fest zu den Weihnachtsritualen. Es war
ein gelungenes Weihnachtskonzert. Zur
Freude aller Anwesenden kam auch noch der
Nikolaus vorbei. Er wünschte allen eine ruhige
und gesegnete Adventszeit und verteilte lekkere Mandarinen. Mit viel Applaus und einem
herzlichen Dankeschön wurden die Chorgemeinschaft 1858 und der Nikolaus verabschiedet. Daniela Zabel
Bei dem Stück, das zu Ehren des 150. Geburtstags Ottfried Preußlers einstudiert wurde, handelte es sich um einen Tanzwettbewerb nach
dem Vorbild der Fernsehserie „Supertalent“. Die
Kinder, im Alter zwischen drei und 14 Jahren,
waren mit Feuereifer dabei, spielten und tanzten
wie die Profis. Musikalisch wurden sie von drei
Eltern begleitet. Von Anfang an rissen sie ihr Publikum mit und regten es zu stürmischem Applaus an. Manche Lieder wurden sogar komplett
durchgeklatscht.
In den glücklichen Gesichtern konnte man deutlich sehen wie viel Freude die Kinder mit ihrer
Darbietung auslösten. Am Ende war man sich
einig, dass es ein wahrhaft gelungener Nachmittag war. Alle bedankten sich ganz herzlich bei der
Tanzgruppe Ihna mit der Hoffnung und dem
Wunsch, dass die Gruppe bald einmal wieder
kommt. Ursula Knoll, Madina Nuridov, Almasa Staudigel
Begeistertes
Publikum
Diakonie in der Sophienstraße
11
Ein Kunstwerk
entsteht
Ein neuer Blickfang
in der Cafeteria
„Schlossgartenvernissage“
in der Diakonie Sophienstraße
Ein Gemälde schmückt nun die
Cafeteria der Diakonie Sophienstraße! Im Herbst 2014
wurde im Rahmen des Projekts
„Malen für Jedermann“ mit Interessierten der Einrichtung ein
Gemeinschaftsbild für die Cafeteria gestaltet. Geplant und
geleitet wurde dieses Angebot
von der Erlanger Künstlerin Ute
Andrzejewski, unterstützt durch
die Sozialdienstleiterin Eva
Stöttinger.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts hatten
einundzwanzig Leinwände zur
Verfügung. Linien und Formen
wurden von der Künstlerin vorgezeichnet, diese galt es mit
Pinsel und Farbe kreativ zu gestalten. Alle waren mit Begei-
sterung dabei und so entstand
nach und nach als Gesamtkunstwerk
der
Erlanger
Schlossgarten. Am 3. Dezember lud die Diakonie Sophienstraße zu einer „Schlossgartenvernissage“ ein, um das Gemälde der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Der Einrichtungsleiter, Rainer
Kühn, begrüßte die zahlreich
erschienenen Gäste mit einem
Sektempfang und betonte in
einer kurzen Rede, dass das
Bild stets in Ehren gehalten
werde. Ein Stück Persönlichkeit
haben alle in dem Werk hinterlassen. Zum Dank und als Ausdruck der Wertschätzung wurden den „Künstlerinnen und
Künstlern“ Blumen überreicht.
Ein Einblick in die Entstehungsgeschichte, gefolgt von der feierlichen Enthüllung des Bildes,
rundete die Veranstaltung ab.
An dieser Stelle herzlichen
Dank an Ute Andrzejewski für
ihr Engagement! Eva Stöttinger
12
Diakonie in der Sophienstraße
Weihnachtsstimmung und Jahresausklang
in der Diakonie Sophienstraße
Mitte Dezember richteten die
Damen des Innerwheel-Clubs
Alexandra Görtzen, Marianne
Kappius, Christa Köhler, Gerta
Neundörfer, Dr. Hiltraud Weinzierl und Erika Wurzschmitt die
Weihnachtsfeier des „Kleinen
Kreises“ in der Cafeteria der Einrichtung aus. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin Dr.
Weinzierl wurde der „Wichern
Adventskranz“ präsentiert und
hierzu die Geschichte erzählt.
Weihnachtsfeier mit dem
„Kleinen Kreis“
Im weiteren Programm wurden
verschiedenste Weihnachtsgedichte und Geschichten vorgetragen, wie zum Beispiel „Weihnachten in der Fremde 1945“.
Danach wurde ein Weihnachtsstück in fünf Rollen aufgeführt
und Weihnachtslieder gesungen. Dazu reichten die Damen
des „Kleinen Kreises“ Stollen,
Lebkuchen und Plätzchen. Der
Einrichtung wurde, in Ergänzung zum letztjähri-
gen Weihnachtsgeschenk, ein
passender Gartentisch sowie
zwei weitere Gartenstühle überreicht.
Zur Bescherung kam der Weihnachtsmann, zauberte ein
Strahlen auf viele Gesichter
und brachte Gebäcktüten. Die
besonders schön gestalteten
Feiern des „Kleinen Kreises“
finden stets großen Anklang
und so war es auch diesmal
nicht verwunderlich, dass alle
Plätze restlos belegt waren.
Liederfest mit Studierenden
Bereits am folgenden Nachmittag feierten einige Studierende
der katholischen Hochschulgemeinde unter Leitung von Maria
Walter ein weihnachtliches Liederfest in der Cafeteria. Gemeinsam wurden klassische
Weihnachtslieder
gesungen
sowie Weihnachtsrätsel gelöst.
Vielen herzlichen Dank an die
Damen des „Kleinen Kreises“
und die Studierenden für die
liebevoll ausgerichteten Nachmittage sowie
das große Engagement im
vergangenen
Jahr!
Gottesdienst an Heilig Abend
An Heilig Abend gab es noch
einmal eine kleine interne Feier,
bei der gesungen und erzählt
wurde, bevor der schon traditionelle Gottesdienst mit Pfarrer
Richter für besinnliche Weihnachtsstimmung sorgte. Natürlich wurde auch für diejenigen
gesorgt, die an der Feier nicht
teilnehmen konnten. Der „Glühweinexpress“ – angeführt von
Besuchshund Bobo – hielt an
jedem Zimmer. Es wurden viele
Weihnachtsleckereien angeboten, die bei allen gut ankamen.
Manche der Plätzchen landeten
allerdings direkt in Bobos
Bauch, mit dem Argument „er
will ja auch was von Weihnachten haben!“
Das Ende des Jahres 2014
wurde an Silvester mit Sekt und
Orangensaft ausgiebig gefeiert,
worüber sich alle sehr freuten.
Der absolute Höhepunkt war
das Feuerwerk im Garten, welches von den Tagesgruppenräumen oder den eigenen Zimmern aus bewundert werden
konnte. Es sorgte für viel Gesprächsstoff und alle wünschten sich fröhlich ein gutes
Neues Jahr. Eva Stöttinger,
Barbara Beetz und Uschi Knoll
Rezept-Tipp
13
Das Rezept
Zutaten:
250 ml Milch, 1 Würfel
Hefe, 500 g Mehl,2 Eier, 40
g Zucker, 50 g Butter, 1
Prise Salz, Fett zum Frittieren, 250 g Marmelade zum
füllen, Puderzucker zum
bestäuben.
Zubereitung:
100 ml Milch lauwarm erhitzen. Die Hefe hineinbrökkeln und verrühren. Mit 150
g Mehl zu einem Vorteig
verarbeiten. Mit etwas Mehl
bestäuben und zugedeckt
an einem warmen Ort ca.
25 Minuten ruhen lassen.
Faschingskrapfen
Der Faschingskrapfen ist schon
seit Jahrhunderten eine beliebte Tradition. Doch was
genau ist ein Faschingskrapfen,
woraus besteht er und woher
kommt eigentlich die Tradition,
dass er ausgerechnet an Fasching so beliebt ist?
Die Tradition des Faschingskrapfens geht bis ins Mittelalter
zurück. Zur damaligen Zeit war
es so, dass die besonders fettreichen Krapfen, die damals
noch andere Namen trugen, zur
Vorbereitung auf die anstehende Fastenzeit verspeist
wurden.
Aufgrund des hohen Fettgehaltes waren die Krapfen deutlich
nahrhafter als einfaches Brot,
sodass man sich praktisch vor
der anstehenden Fastenzeit
noch etwas Fett speichern
konnte. Auch bei den Römern
war bereits ein ähnliches Gebäck bekannt, welches als
„Globuli“ bezeichnet wurde
und meistens mit Marmelade
oder auch mit Honig verfeinert
wurde, nachdem es in sehr heißes Fett getunkt wurde. Den
namentlich traditionellen Faschingskrapfen erfand schließlich eine Wienerin, Cäcilia
Krapf, im 18. Jahrhundert. Die Eier und den Zucker
verrühren.
Mit dem Vorteig, restlicher Milch, restlichem Mehl, weicher Butter
und einer Prise Salz zu
einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 25 Minuten ruhen lassen. Den
Teig in Stücke von ca. 30 g
teilen, Kugeln formen.
Diese etwas flach drücken
und weitere 45 Minuten
ruhen lassen, bis sich das
Volumen verdoppelt hat.
Das Fett auf 170 Grad erhitzen. Krapfen portionsweise
goldgelb auf beiden Seiten
ausbacken. Herausheben
und abtropfen lassen.
Mit einem Spritzbeutel die
Marmelade seitlich hineinspritzen und mit Puderzukker bestäuben.
14
Diakonie AKTIV
Unsere Diakoniestationen
Diakoniestation Mitte
und Herzogenaurach
Leiter: Felix Krauß
Hertleinstraße 8
91052 Erlangen
Einzugsbereich:
Stadtgebiet Erlangen,
Herzogenaurach
Teilbereich Frauenaurach
Klostermühlgasse 2
91056 Erlangen
Einzugsbereich:
Frauenaurach, Hüttendorf,
Kriegenbrunn, Steudach,
Herzogenaurach
Diakoniestation Süd
Leiterin: Gertraud Distler
Daimlerstraße 44
91058 Erlangen
Einzugsbereich:
Südl. Stadtgebiet Erlangen,
Tennenlohe, Bruck, Eltersdorf
Diakoniestation Uttenreuth
Leiterin: Marion Ebel
Esperstraße 25 a
91080 Uttenreuth
Einzugsbereich:
Weiher, Rosenbach, Adlitz,
Rathsberg, Spardorf, Marloffstein, Atzelsberg, Buckenhof,
Buckenhof-Siedlung, Sieglitzhof, Bräuningshof
Diakoniestation West
Leiterin: Ursula Hengel
Donato-Polli-Straße 28
91056 Erlangen
Auf spiegelnasser Fahrbahn testeten die Teilnehmerinnen ihr Können.
Ein Tag beim ADAC
Fahrsicherheitstraining
Auf dem Betriebsgelände des
ADAC in Schlüsselfeld fand im
Herbst ein ganztägiges Fahrsicherheits-Intensivtraining für
zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie AKTIV
statt.
Neben theoretischen Kenntnissen wurden auch praktische
Fähigkeiten erprobt und erlernt.
Die Mitarbeiter testeten ihre
Reaktionsfähigkeit bei plötzlich
•
Meisterbetrieb der
Schreinerinnung
•
Ausbildungsbetrieb
der Diakonie Erlangen
für junge Menschen
•
Möbel- und Innenausbau
•
Spielebenen und Spielmöbel
Das ganze Fahrsicherheitstraining war sehr informativ und
machte zusätzlich sehr viel
Spaß. Ursula Krogmann, Mitarbeiterin der Diakoniestation Mitte
Wir bauen fast alles.
Hauptsache,
Einzugsbereich:
Westl. Stadtgebiet Erlangen,
Kosbach, Häusling, Dechsendorf, Möhrendorf, Kleinseebach, Röttenbach, Hemhofen, Bubenreuth
eintretenden Hindernissen aus
und wie sie sich in solchen Fällen am besten verhalten. Damit
sie auch in Zukunft sicher im
Dienste der Patientinnen und
Patienten unterwegs sind.
es ist aus
Holz
Jugendwerkstatt Erlangen . Sonnenstraße 23 . 91058 Erlangen
Telefon 09131 6301 340 . jugendwerkstatt@diakonie-erlangen.de
KulturTafel
15
Startschuss für KulturTafel
Wenn Sie die KulturTafel
unterstützen möchten –
hier die Kontaktadresse:
Juliane Siegel
KulturTafel Erlangen
Raumerstraße 9
91054 Erlangen
Telefon 09131 6301-121
Telefax 09131 6301-120
kulturtafel@
diakonie-erlangen.de
Mit einem kostenlosen Auftaktkonzert von KB‘s Jungleband
vor den Erlanger Arcaden
wurde das Hilfsangebot der
KulturTafel Erlangen offiziell eröffnet.
Knappe zwei Stunden begeisterten die zwölf Musiker mit
Jazznummern, die an den
Glanz und an die Atmosphäre
der großen Nachtclubs im New
York der 30er Jahre erinnern.
Für die Kleinen hatte Ballon-
clown Tini einiges zu bieten, die
Großen staunten über die verblüffenden Taschenspielertricks
von Zauberkünstler Wolfgang
Klier.
Die KulturTafel Erlangen vermittelt unbürokratisch kostenlose
Eintrittskarten aus den Bereichen Kultur und Freizeit an
Menschen mit kleinem Geldbeutel aus Erlangen und der
Region. Sabine Weißenborn
16
Spenden und helfen
Tafelsammelaktion
„Anbei die schönsten Bilder
von unserer gemeinsamen Aktion am vergangenen
Freitag. Respekt für
alle Helfer, insbesondere für
Frau Benkmann von
der Tafel, die uns von morge
ns umd 9.30 Uhr bis
abends um 16.30 Uhr beglei
tet hat.
Freuen sich über eine gelungene Zusammenarbeit zur Vorweihnachtszeit: Gertrud König, Leiterin der Erlanger Tafel e.
V., und René Blechinger, Filialleiter Erlangen der SpardaBank Nürnberg. Foto: KONTEXT public relations GmbH
180 Adventskalender
für Erlanger Kinder
Ein Adventskalender gehört in der Vorweihnachtszeit unbedingt dazu. Viele Eltern, die
wenig Geld zum Leben haben, können ihren Kindern diesen Wunsch allerdings häufig nicht erfüllen. Um diesen Familien eine Freude zu machen, spendete die Sparda-Bank Nürnberg über
ihren Gewinn-Sparverein (GSV) 180 Adventskalender des Traditionsunternehmens Playmobil an
die Erlanger Tafel. Die Tafel verteilte die Kalender
mit dem Spielzeug an Kinder aus bedürftigen Familien weiter, die sich dort mit Lebensmitteln versorgen. Wir freuen uns sehr, dass die
Kunden vom Kaufland wieder so spendabel wa
ren, zusätzlich konnten wir noch über 100 Euro an
Barspenden einsammeln. Insgesamt wieder
eine tolle Aktion!!!
Vielen Dank an alle und her
zliche Grüße
Emile Winters
PS: Nächstes Jahr knacken
wir die
15 Tonnengrenze!“
AREVA spendet an Erlanger Tafel
Vor Weihnachten hat AREVA
die Kunden der Erlanger Tafel
wieder zum Adventsnachmittag
in den Büchenbacher Gasthof
Güthlein eingeladen. Rund 90
Personen waren der Einladung
gefolgt und genossen süße und
herzhafte Spezialitäten. Für die
passende Unterhaltung sorgte
der Erlanger Kabarettist Klaus
Karl-Kraus, der humorvoll fränkisch auf die besinnliche Weihnachtszeit blickte.
Im Beisein von Bürgermeisterin
Elisabeth Preuß übergab der
Standortleiter von AREVA Wolfgang Däuwel zudem einen
symbolischen Spendenscheck
über 3.000 Euro: „Wir verzichten auf Weihnachtsgeschenke
an Geschäftskunden und unterstützen stattdessen soziale
Einrichtungen, regelmäßig auch
die Erlanger Tafel. Wir wissen,
dass die inzwischen rund 1.200
regelmäßigen Kunden der Tafel
diese Unterstützung dringend
brauchen“. Gertrud König
Spenden und helfen
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Sparkasse Erlangen unterstützt Diakonie
Die Sparkasse Erlangen setzte
auch in ihrem 185-jährigen Jubiläumsjahr ihre vorweihnachtliche Tradition fort: Mit ihrer jährlichen Spendenübergabe unterstützt sie gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter.
„Soziales Engagement ist einer
der wichtigsten Grundpfeiler
unserer Gesellschaft“, betonte
der Sparkassen-Vorstand Walter Paulus-Rohmer. „Um dieses
in die Tat umzusetzen, braucht
es zum einen finanzielle Mittel,
aber vor allem Menschen, die
sich ehrenamtlich engagieren
wollen. Durch ihren unentgeltlichen und unermüdlichen Ein-
satz schaffen sie Gemeinschaft
und geben das Gefühl von Verbundenheit und Zugehörigkeit.“, so Paulus-Rohmer weiter.
1.500 Euro konnte Juliane Siegel aus den Händen von Vorstand Heinz Gebhardt und
Oberbürgermeister Dr. Florian
Janik entgegennehmen. Diese
sind für den Aufbau der neuen
Erlanger KulturTafel bestimmt.
500 Euro erhielt Monika Köhler
für die Alleinerziehenden-Arbeit
der Kirchlichen Sozialberatung.
Ebenfalls 1.500 Euro durfte
Gertrud König für die Erlanger
Tafel entgegennehmen. Über
weitere 500 Euro freute sich
Joyce Holzheimer, Leiterin der
Bahnhofsmission.
Die Diakonie Erlangen bedankt
sich bei den Verantwortlichen
der Sparkasse Erlangen für die
großzügige und verlässliche
Unterstützung! Jochen Nußbaum
Viel Unterstützung für „Erste Hilfe gegen Armut“
Eine wachsende Zahl von Menschen bleibt vom Wohlstand
und Aufschwung in unserem
Land abgekoppelt – spürbar
auch in unserer Region.
„Jeder Sechste in Deutschland
gilt als armutsgefährdet“ – Von
Hartz IV auf geradem Weg in
die Altersgrundsicherung –
Armut ist immer noch weiblich“. Diese Schlagzeilen aus
den vergangenen Wochen bringen auf den Punkt, was die Mitarbeitenden der Diakonie Erlangen in ihrer täglichen Arbeit zu
oft erleben.
Umso schöner ist die starke
Resonanz, die die Diakonie für
ihre Weihnachtsaktion „Erste
Hilfe gegen Armut“ erfahren
durfte. „Von fast 544 Spenderinnen und Spendern haben wir
bislang mehr als 37.200 Euro
an Zuwendungen erhalten,“
freut sich Vorstandssprecher
Wolfgang Tereick. „Diese Spenden bedeuten Solidarität, mehr
Menschlichkeit, Hoffnung und
Freude für arme, alte und hilfsbedürftige Menschen in Erlangen und der Region!"
Um noch mehr Menschen helfen zu können, fehlt uns zu unserem erhofften Ergebnis von
40.000 Euro noch eine Spen-
densumme von
2.800 Euro. Wollen
Sie mithelfen dies
zu
erreichen?
Jeder Euro zählt!
Herzlichen Dank
Allen, die unsere
Arbeit unterstützen. Gemeinsam
können wir vor
Ort viel Gutes
bewirken! Jochen Nußbaum
Spendenkonto:
Diakonie Erlangen, Konto-Nr.: 60 025 874, BLZ: 763 500 00
IBAN: DE46 7635 0000 0060 0258 74, BIC: BYLADEM1ERH
Sparkasse Erlangen, Stichwort: Armut
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Veranstaltungshinweise
Spenden und helfen
Diakonie Sophienstraße
VR-Bank erfüllt Weihnachtswünsche
4. Februar, 9.30 Uhr: GESTALT - kompakt: ein ganzheitliches Bewegungsprogramm zur körperlichen und geistigen Aktivität für Bewohnerinnen
und Bewohner des Betreuten Wohnens. Mehrzweckraum.
20.000 Euro hat die VR-Bank
Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG an regionale Sportvereine und gemeinnützige Institutionen übergeben. Mit
6. Februar, 15.30 Uhr: Auftritt der
Brucker Gashenker, Cafeteria
Jochen Nußbaum
Jeden 2. Dienstag im Monat, 14.30
Uhr: Nähkreis mit Ruth Sych: Nähund Flickarbeiten für Bewohner/innen
des Hauses kostenlos!
Monika Köhler (Leiterin der Kirchlichen Allg. Sozialarbeit) mit v.l.n.r.: Dr.
Konrad Baumüller (Vorstandssprecher), Florian Hartlieb (Kundenberater), und Hans-Peter Lechner (Generalbevollmächtigter) der VR-Bank
Jeden zweiten Donnerstag im
Monat ab 14.30 Uhr ist die Heimfürsprecherin Beate Lochner im Haus
und für Gespräche und Anliegen offen.
Diakonie am Ohmplatz
Jeden Freitag, 16 Uhr: Andacht
evang., kath., ökumenisch
Monatlich: Handarbeitskreis
Wöchentlich: Gymnastik im Erdgeschoss
Wöchentlich: Singkreis
Den Beginn der jeweiligen Veranstaltung erfahren Sie an der Information
der Diakonie am Ohmplatz.
dabei: Die Diakonie Erlangen
mit Ihrer Bildungs- und Projektwoche für bedürftige Familien
aus der Region. Die Diakonie
Erlangen bedankt sich – auch
im Namen der betroffenen Familien – bei den Verantwortlichen der VR-Bank ErlangenHöchstadt-Herzogenaurach für
die treue Unterstützung! Projekt Ehrensache der
HypoVereinsbank Erlangen
Auch 2015 wird die HypoVereinsbank Erlangen ihre Partnerschaft mit der Diakonie Erlangen fortsetzen – in erster Linie
durch den wertvollen ehrenamtlichen Einsatz.
Die langjährigen Projekte „Hundebesuchsdienst Pflegeheim
Ohmplatz“,
Lebensmittelsammlungen für die Tafel, Gartenpflege Maria-Busch-Haus
und „Weihnachtspäckchen für
Kinder“ werden voller Elan weiterverfolgt. Dazu kann noch
das ein oder andere neue Einsatzfeld kommen. Spenden
dafür wurden bereits übergeben – passenderweise am „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ (5.12.). Die Diakonie Erlangen dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HypoVereinsbank Erlangen, die
uns bislang so großartig unterstützen! Jochen Nußbaum
Unser Tipp
21. Februar: „Back to Life - Das
Leben kriegt mich wieder“ – so heißt
ein Workshop der Diakonie Erlangen
in drei Teilen für Alleinerziehende, die
sich auf neue Wege begeben wollen.
Für die zweite Veranstaltung „Äußere
Schönheit führt zu innerer Schönheit“
sind noch Plätze frei. Weitere Infos erhalten Sie im Internet: www.diakonieerlangen.de
Foto, v.l.n.r.: Grund zur Freude: Emile Winters (HVB), Jochen Nußbaum und Sabine
Hornung (Diakonie), Andrea Hutzler, Rainer Lange, Maximilian Schwarz (alle HVB)
bei der feierlichen Spendenübergabe
Rätsel
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Rätsel in Reimen
Mit M umschließt es
manchen Garten
Mit M
umschließt es manchen Garten,
#
Welcher Wortteil
mit D
trotzt es der Zeiten Lauf,
ist gesucht?
mit B
muß es den Acker warten,
_________
_________
_________
_________
Mitmachen und gewinnen:
mit L
steh'n Jäger oft darauf.
In der letzten Ausgabe fragten
wir, welcher Erlanger Wissenschaftler den Nobelpreis erhalten
hat. Die richtige Antwort lautete: Der Physiker Georg
Simon Ohm.
Vielen Dank für die zahlreiche
Beteiligung. Aus allen richtigen
Einsendungen haben wir folgende Gewinnerin gezogen:
Herzlichen Glückwunsch an
Irmgard Hauck von der Diakonie am Ohmplatz.
Sie erhält einen Gutschein für
das Café am Ohmplatz im
Wert von 15 Euro. Lösung einfach in der Einrichtung bzw. bei Ihrer
Diakoniestation abgeben. Einsendeschluss ist
der 30. März 2015. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Vorname
Gutschein im Wert
von
15,Café am Ohmplatz
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Name
_________________________________________________________________
Name der Diakonie Einrichtung
_________________________________________________________________
Straße
_________________________________________________________________
PLZ, Ort
Es blüht, es blüht
Es blüht, es
blüht
kommt alle
her, ihr Leu
te
Der Krokus
blüht
so wunders
chön
und macht
euch
eine Freude
Der Krokus
läut das Frü
hjahr ein
in seinen bu
nten Farben
Er blüht, er
blüht
Der Somme
r
muss noch
warten
Gerhard Le
dwina (*194
9)
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