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Foto: Anne-Sophie Hußler | Verlagsbeilage | Februar 2015 | HOY

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Foto: Anne-Sophie Hußler | Verlagsbeilage | Februar 2015 | HOY
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www.zukunft-in-sachsen.de
Aus der Traum?
Katrin Unger, Berufsberaterin der
Agentur für Arbeit Dresden,
gibt Tipps, wie man den Abbruch
einer Ausbildung verhindern kann.
Immer wieder hört man, dass ein großer Teil der
Jugendlichen die Ausbildung vorzeitig beendet. Wo
liegen die Ursachen?
Auch in Dresden kommt es immer wieder zu Ausbildungsabbrüchen, wobei das nicht die Regel ist. Vielmehr handelt es sich
um Einzelfälle. Die Gründe sind dabei sehr unterschiedlich:
3 Falsche Berufswahl: Hier stellt sich meist heraus, dass die
jungen Leute falsche Erwartungen an das Berufsbild hatten,
zuvor unzureichend Informationen gesammelt haben und somit enttäuscht sind vom Arbeitsalltag. Diese Abbrüche erfolgen meist im ersten Ausbildungsjahr.
3 Kündigung in der Probezeit: Zum Ende der Probezeit
kommt es immer wieder vor, dass Jugendliche eine Kündigung erhalten. Manchmal ist der Kündigungsgrund bekannt,
aber nicht immer. Bei Kündigungen während der Probezeit
müssen jedoch auch keine Gründe genannt werden.
3 Kündigung aufgrund von Pflichtverletzungen: Das
sind Kündigungen, die die Betroffenen selbst zu verantworten haben. So führen versäumte Krankmeldungen, verspätete
Abgabe von Krankenscheinen, Nichtvorlage des Berichtsheftes, Verstöße gegen die Arbeitszeitregelungen oder
schwerwiegendere Gründe zu fristlosen Kündigungen.
3 Kündigung aufgrund von Problemen in der Firma:
Auch hier handelt es sich um Einzelfälle. Es werden Mobbing,
unzureichende Vermittlung von Ausbildungsinhalten, Verstöße gegen die Arbeitszeitregelungen usw. als Kündigungsgründe benannt. Diese Kündigungen erfolgen fast immer
durch die Jugendlichen.
Foto: www.fotolia.com © K.- P. Adler
Einen Job mit Spaß und Perspektive.
Kann mir eine Krankenkasse den bieten?
Reine Lernschwierigkeiten sind als Abbruchgründe nicht relevant. Hier sind bei betrieblichen Ausbildungen Unterstützungsmöglichkeiten in Form von Ausbildungsbegleitenden Hilfen
(AbH) möglich. Viele Firmen wissen darüber Bescheid und tragen dafür Sorge, dass die Azubis diese Hilfe in Anspruch nehmen. Unentschuldigtes Fehlen in der Berufsschule kann allerdings sehr wohl zu einer Kündigung führen.
Was passiert nach einem Ausbildungsabbruch? Kann
der Betreffende sofort eine neue Lehre beginnen, oder
muss er pausieren?
In jedem Fall muss sich der Jugendliche Gedanken machen, wie
er sein Leben weiter gestalten möchte. Soweit er die Ausbildung
im gleichen Beruf fortsetzen möchte, ist es sinnvoll, vor der
Kündigung nach einem neuen Unternehmen zu suchen. Hier
können die Kammern oder Innungen im Einzelfall unterstützend tätig werden. Grundsätzlich ist das Fortsetzen der Ausbildung möglich, jedoch nur innerhalb bestimmter Fristen. Bei
Unterbrechungen muss durch die Kammer geprüft und entschieden werden, ob eine Fortsetzung noch möglich ist.
Wenn der Jugendliche eine andere Ausbildung beginnen möchte, ist dies im laufenden Jahr kaum möglich. Aufgrund des Berufsschulturnus‘ beginnen Ausbildungen zumeist im August
oder September. Im Ausnahmefall kann auch ein späterer Einstieg - meist bis Oktober - erfolgen. Dann entscheiden Unternehmen und Kammer, ob dies sinnvoll und realistisch ist, ob etwa der versäumte Unterrichtsstoff nachgeholt werden kann.
Bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz kann auch
die Hilfe und Unterstützung der Berufsberatung in Anspruch
genommen werden. Durch die Beratungsfachkräfte werden gemeinsam mit dem Jugendlichen die neuen Perspektiven erarbeitet oder besprochen und eine Vermittlungsunterstützung
kann erfolgen. Hier gilt es zu beachten, dass die Agentur für Arbeit hinsichtlich der dualen, also betrieblichen, oder gleichgestellten Berufe tätig werden kann. Bei schulischen Ausbildungen können wir lediglich beraten.
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Mechatroniker/ -in
Mikrotechnologe/ -in
3
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Wie kann man den richtigen Beruf finden, damit das
sprichwörtliche Kind gar nicht erst in den Brunnen fällt?
Um einen Ausbildungsabbruch zu vermeiden, ist es wichtig, sich
bereits im Vorfeld umfassend über die eigenen persönlichen Voraussetzungen und Erwartungen im Klaren zu sein. Weiterhin
sind Informationen über den angestrebten Beruf erforderlich.
Dafür stehen viele Medien zur Verfügung: z. B.. Beruf Aktuell,
BerufeNet, Berufe TV. Außerdem bietet sich ein Praktikum im
gewünschten Beruf an, um Ansprüche und Realität miteinander
abgleichen zu können. An dieser Stelle liegen durchaus Defizite
vor, denn Praktika werden immer wieder auf „den letzten Drücker“ oder wenig zielgerichtet gesucht. Dann landet man schnell
in einem Bereich, der uninteressant ist, und vergibt die Möglichkeit einer realistischen Einschätzung für einen möglichen
Wunschberuf.
Zum Austesten der Interessen bieten sich ebenso Überbrückungsmöglichkeiten wie beispielsweise Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr
oder die Einstiegsqualifizierung an. Hier erfolgen über einen
Zeitraum von bis zu 12 Monaten Einsätze in einem fest umrissenen Arbeitsgebiet, und die Entscheidung für oder gegen den jeweiligen Beruf wird untermauert. Diese Möglichkeiten sind außerdem gute Plattformen, um ein umfassendes Zeugnis zu erhalten und eventuell im Unternehmen eine Ausbildung beginnen zu
können. Wenn sich im Praktikum oder ähnlichen Einsätzen herausstellt, dass der Beruf doch nicht der Richtige ist, ist das auch
ein Erfolg. Denn durch den Abgleich von Erwartungen und Berufsalltag können Fehlentscheidungen und somit auch Ausbildungsabbrüche vermieden werden.
Welche Unterstützung kann man in der Agentur für
Arbeit bekommen?
Durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit kann die Berufswahl mitgestaltet werden. Wir stehen allen Dresdner Jugendlichen, die eine Ausbildung anstreben, zur Verfügung - und das
kostenfrei. Wir können bei der Entscheidung für oder gegen einen Beruf helfen. Dabei nutzen wir unsere Kenntnisse über den
Arbeits- und Ausbildungsmarkt, die Inhalte der Ausbildungen
und Berufe und stellen unsere Medien in Print- und Onlineformaten zur Verfügung. Auch spezielle Testverfahren können die
Berufswahl unterstützen. Dazu zählen etwa der Berufswahltest
und die Leistungsfeststellung durch den Berufspsychologischen
Service.
In jedem Fall bieten wir Hilfe zur Selbsthilfe an. Wer sie in Anspruch nehmen möchte, kann dies jederzeit tun. Jedoch sollte jeder das fortschreitende Jahr im Auge behalten. Für einige Berufe
und Laufbahnen gibt es feste Bewerbungsfristen. Wenn man die
verpasst, kann man sich erst ein Jahr später wieder bewerben
und muss sich Gedanken zu einer Überbrückung machen.
Also heißt es: rechtzeitig beginnen! Persönliche Kontakte zu Firmen auf Messen, im Rahmen der Woche der offenen Unternehmen, an Tagen der offenen Tür und bei Betriebserkundungen
dienen der Informationsbeschaffung über Berufe und deren Inhalte sowie über die Anforderungen seitens der ausbildenden
Unternehmen. Und die schulischen Leistungen spielen bei der
Entscheidung für einen Beruf und die damit verbundenen Chancen auf eine Ausbildungsstelle eine wichtige Rolle. Wer Probleme
in Mathematik hat, der sollte sich genau überlegen, ob ein Beruf
wie Bankkaufmann/-frau oder Steuerfachangestellte/r das Richtige ist.
Interview: Sylvia Schmidt
Ein abwechslungsreicher Beruf mit Perspektive!
Wir bilden aus zum examinierten Altenpfleger (m/w)
Wir bieten  Fachkundige Begleitung durch erfahrene Praxisanleiter(innen)
 Praktische Ausbildung in einem unserer sieben Altenpflegeheime
in Dresden und Umgebung
 Vergütung nach AVR DW
EKD,Deutschland
Fassung Sachsen
Diakonie
Fassung Sachsen
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung (bevorzugt per E- Mail):
Diakonisches Werk-Stadtmission Dresden e.V. | Abteilung Personal | Glacisstraße 44 | 01099 Dresden | E-Mail: abteilung.personal@diakonie-dresden.de |
Tel: (0351) 8172-350
www.diakonie-dresden.de
Vielfältige Medien in Print- und Onlineformaten gibt es im Berufsinformationszentrum (BiZ).
Foto: BA
für eine Ausbildung als Mechatroniker am Standort Spremberg bzw. ein
duales Studium zum Bachelor of Engineering Elektro- und Informationstechnik
VINCI Energies
vielseitig
international
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individuell
VINCI Energies ist Experte für Energie- und Informationstechnologien.
Wir sind vielseitig:
aktiv in den Geschäftsfeldern
Infrastrukturen, Industrie,
Dienstleistungen und Telekommunikation.
Actemium BEA GmbH ist ein Unternehmen der VINCI Energies Deutschland GmbH
und schwerpunktmäßig im Bereich Elektro- und Automatisierungstechnik tätig.
Wir haben eine führende Marktposition im Anlagenbau und viele tolle Kunden,
für die wir maßgeschneiderte Lösungen ausarbeiten, Projekte planen und realiseren, sowie die elektrotechnische und leittechnische Ausrüstung beschaffen,
liefern und errichten.
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03130 Spremberg
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22 in Eruopa - mit 1.500 lokal
integrierten Business Units,
64.000 Beschäftigten und
10 Mrd. Euro Umsatz.
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französischer Marktführer in allen
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Anbieter in Europa.
Wir sind individuell:
denn unsere Unternehmen
ergänzen sich und bündeln ihr
Know-how zu einzigartigen Lösungen, die dem Kunden den
entscheidenden Mehrwert bieten.
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Franziska Hoffmann (26),
Kauffrau für Verkehrsservice
bei der DB Regio Südost in
Leipzig, 3. Lehrjahr:
Wer Info-Veranstaltungen besucht und
Praktika absolviert,
wird im Ausbildungsalltag dann
selten enttäuscht.
Foto: Fotolia/Goodluz
Gut informiert –
Erwartungen erfüllt
Junge Leute aus verschiedenen Unternehmen berichten, wie ihr Berufswunsch zustande kam, wie sie ihren
Ausbildungsplatz fanden und ob sich
sich der Alltag jetzt so anfühlt, wie sie
es sich bei der Bewerbung vorgestellt
hatten.
Texte und Fotos: Simone Burig
Als größter Druckkonzern Europas mit Standorten in Ahrensburg, Dresden, Liverpool und
Nürnberg ist die internationale Unternehmensgruppe Prinovis auf maßgeschneiderte Kommunikationslösungen rund um die Kernkompetenz Druck spezialisiert.
Neben höchster Qualität im Druck und in der Weiterverarbeitung bietet das
Unternehmen seinen Kunden aktuell Dienstleistungen im Bereich Medienkreation und Mobile Solutions an.
An unserem Standort in Dresden bieten wir für das Jahr 2015 Ausbildungen mit folgenden Berufszielen an:
› Medientechnologen Druck (m/w)
Der Medientechnologe fertigt seine Druckerzeugnisse bei Prinovis auf Rotationstiefdruck- bzw.
Offsetdruckmaschinen. Während des Druckvorganges überwachen sie alle Maschinenfunktionen sowie die Einhaltung des Qualitätsstandards.
› Mechatroniker (m/w)
Auszubildende, die den Beruf des Mechatronikers ergreifen, erlernen das erforderliche Wissen
zur Inbetriebnahme und zum Bedienen von mechatronischen Anlagen. Auch Servicetätigkeiten
an diesen Maschinen gehören zu ihrem Aufgabengebiet.
Hast du Lust bei uns in die Praxis einzusteigen und den Grundstein für deine berufliche Zukunft
zu legen? Dann nutze die Möglichkeit einer Online-Bewerbung unter www.prinovis.com/de/karriere/
oder sende deine Bewerbung an:
Prinovis Ltd. & Co. KG, Betrieb Dresden
Personalabteilung I Meinholdstraße 2 I 01129 Dresden
gabriele.heyde@prinovis.com
Ich wollte einen Beruf mit Perspektive ergreifen, einen Beruf, in dem ich mich ständig
weiterbilden kann und bei
dem ich auch einen guten Verdienst habe.
Außerdem bin ich zu 60 Prozent schwerbehindert, kann
seit einem Autounfall meine
rechte Hand nicht mehr bewegen. Das machte die Suche
nach einer Ausbildung nicht
Franziska Hoffmann
leicht. Aber bei der Bahn habe
ich meine Chance bekommen.
Ich betreue derzeit die Kunden im Nahverkehr, kontrolliere die Fahrkarten und mache
Lautsprecherdurchsagen. Der Kontakt zu den Kunden macht
mir viel Spaß.
Dass ich auch Schichten arbeiten muss, ist manchmal hart.
Aber ich in froh, dass ich mit 26 überhaupt noch mal die Chance auf eine Ausbildung bekommen habe. Ich will danach auf
jeden Fall im Unternehmen bleiben.
Jette Müller (18),
Mikrotechnologin im
Bereich Mikrosystemtechnik
bei der Microelectronic
Packaging Dresden GmbH,
2. Lehrjahr:
Ursprünglich wollte ich eine
Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin machen. Ich ging zur
Messe „KarriereStart“, um
mich darüber zu informieren.
Dann bin ich am Stand von
Microelectronic Packaging gelandet. Dort hat mir ein damaJette Müller mit Christian
liger Azubi von seiner Lehre
Böhme, Ausbilder und Leiter
erzählt, was ich spannend
der Fertigungsausführung
fand.
Ich habe mich beworben und
bin mittlerweile im zweiten
Lehrjahr. Wir stellen hauptsächlich Sensoren her, was großen
Spaß macht. Wir arbeiten dafür im Reinraum, müssen also immer einen Overall, Handschuhe und eine Haube tragen. Daran
gewöhnt man sich aber schnell.
Vielleicht mache ich nach der Ausbildung noch einen Technikerlehrgang oder den Meister. Das würde die Firma sogar fördern.
5
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Olga Weimär (23),
Kauffrau für Spedition und
Logistikdienstleistung bei der
Rieck Logistik-Gruppe,
2. Lehrjahr:
Ich habe zunächst in einem Lager bei einem Versandhandel
gearbeitet. Oft hatten die Kunden ihre Ware schon einen Tag
später. Und ich habe mich immer gefragt, wie das alles funktioniert mit der Lagerung, der
Kundenbestellung und dem
Versand.
Eine Freundin machte bei der
Olga Weimär
Rieck Logistik-Gruppe diese
Ausbildung und hat sie mir
empfohlen. Es macht riesigen
Spaß, und meine Erwartungen an die Ausbildung haben sich erfüllt.
Ob ich übernommen werde, weiß ich jetzt noch nicht. Aber ich
kann mich auf jeden Fall noch weiter spezialisieren und mich beispielsweise zur Verkehrsfachwirtin weiterbilden. Das überlege ich
mir, wenn es so weit ist.
Rudolph Fritsche (20),
Werkzeugmechaniker bei der
VEM Sachsenwerk GmbH,
3. Lehrjahr:
Nach dem Abitur wollte ich zunächst praktische Erfahrungen
sammeln. Und weil ich schon
immer etwas in Richtung Metallbearbeitung machen wollte,
habe ich mich für diese Ausbildung entschieden.
Was jetzt alles zu meinen Aufgaben gehört, hat meine Erwartungen komplett übertroffen.
Ich habe einen Allroundberuf
Rudolph Fritsche
mit Fräsen, Sägen, Schleifen,
Schweißen ergriffen. Es ist die
Königsklasse unter den Metallberufen und macht mir großen Spaß.
Wenn ich meine Ausbildung besser als mit 3,0 abschließe, bekomme ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Das ist eine gute
Perspektive. Vielleicht studiere ich danach auch noch oder mache den Techniker. Das Unternehmen würde mich dabei sogar
unterstützen.
Florian Wölk (19),
Zerspanungsmechaniker bei
der VEM Sachsenwerk
GmbH, 2. Lehrjahr:
Ich bin nicht so der Theoretiker,
vielmehr der Praktiker. Deshalb
habe ich während meiner
Schulzeit ein Praktikum in einem Stahlwerk absolviert.
Dabei habe ich gemerkt, dass
mir eine solche Arbeit liegt und
großen Spaß macht. Außerdem
hat mein Opa als Zerspanungsmechaniker gearbeitet, war
selbst Meister und Ausbilder.
Im Sachsenwerk habe ich mich
Florian Wölk
beworben, weil mir Bekannte
erzählt hatten, dass das Unternehmen eine solide Ausbildung
mit guten Bedingungen bietet. Außerdem wird an neuen Maschinen gearbeitet.
Meine Erwartungen an die Ausbildung haben sich bisher voll und
ganz erfüllt. Sie ist sehr abwechslungsreich und macht mir viel
Spaß.
Rico Beyer (19),
Zerspanungsmechaniker
bei der Theegarten-Pactec
GmbH & Co KG,
3. Lehrjahr:
Vor meiner Bewerbung hatte
ich im Metallbereich bereits ein
Praktikum gemacht, das mir
sehr gut gefallen hat. Deshalb
wollte ich gern den Beruf des
Zerspanungsmechanikers erlernen.
Mein Bruder hat dieselbe Ausbildung bei der TheegartenPactec GmbH & Co KG absolviert und mich daraufhin erRico Beyer
muntert, mich ebenfalls in diesem Unternehmen zu bewerben. Mein Ausbildungsalltag
dort gefällt mir sehr gut. Er ist genauso, wie ich ihn mir vorgestellt
hatte.
Unter anderem fräsen wir verschiedene Bauteile und schleifen
Schrägen, wir bohren und erlernen sogar die CNC-Programmierung.
Erik Förster
Erik Förster (19),
Fluggerätemechaniker bei
den Elbe Flugzeugwerken,
2. Lehrjahr:
Mich hat die Luftfahrt schon
immer interessiert – und vor
allem die Technik dahinter.
Weil ich aber gerne in meiner Heimat Dresden bleiben
wollte, habe ich mich umgehört, wo ich hier in diesem
Bereich eine Ausbildung machen kann. Verwandte haben mir dann die Elbe Flugzeugwerke empfohlen, weil
es ein wirtschaftlich gut aufgestellter Betrieb ist, der eine anspruchsvolle Ausbildung anbietet. Diese macht
mir großen Spaß, weil ich in
vielen Bereichen des Unternehmens eingesetzt werde.
Ich war schon als Maler unterwegs und habe im Lager
gearbeitet. Und sogar ich als
Auszubildender kann in der
Produktion, also direkt am
Flieger, arbeiten. Damit habe
ich meine Traumausbildung
gefunden, ich kann mich
nicht beschweren. Außerdem bietet das Unternehmen viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Vielleicht
werde ich nach der Lehre
auch noch studieren.
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Ausbildu
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Info
Weitere Informatio
6
www.zukunft-in-sachsen.de
Theresa Schraps (21, links), die eine Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin macht, lackiert ihrer Mitschülerin Sina Räubig (21) die Nägel. Auch professionelle
Schminktechniken sind Teil der Ausbildung an der Privaten Schule IBB.
Willkommen zum
TAG DER OFFENEN TÜR
am 28.02.2015 von 12:30 – 16:00 Uhr
Wir bilden aus!
Unsere Ausbildungsangebote sind die
Antwort auf die aktuellen und zukünftigen
Anforderungen des Gesundheitswesens
sowie auf die Bedürfnisse einer sich rasch
verändernden Gesellschaft.
Wir garantieren eine theoretische und
praxisnahe hochqualifizierte Ausbildung
unter der Leitung von erfahrenen Lehrkräften und Praxisanleitern in den Kliniken Bavaria in Kreischa und bei kooperierenden Einrichtungen.
Die 3-jährige Ausbildung erfolgt nach
dem bundeseinheitlichen Rahmenlehrplan und der Prüfungsordnung für die
jeweilige Ausbildungsrichtung und endet nach erfolgreicher Prüfung mit einer
staatlich anerkannten Berufserlaubnis.
Mit diesen Abschlüssen erhalten unsere
Absolventinnen und Absolventen eine
fundierte Fach- und Handlungskompetenz in ihrem Beruf.
Berufsfachschulen der Klinik Bavaria Kreischa
GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGER/-IN
Kontakt:
www.pflegeschule-klinik-bavaria.de
pflegeschule@klinik-bavaria.de
Tel. 035206 5 - 5068
Ausbildungsbeginn: 01.03. und 01.09.2015
PHYSIOTHERAPEUT/-IN
Kontakt:
www.physiotherapie-schule-kreischa.de
info@physiotherapie-schule-kreischa.de
Tel. 035206 6 - 4311 *
ERGOTHERAPEUT/-IN
Kontakt:
Theresa macht eine Ausbildung zur
Europäischen Wellnesskosmetikerin und ist von der Vielseitigkeit des
Berufes begeistert.
S
chon als kleines Mädchen liebte es Theresa
Schraps (21), sich vor dem Spiegel zu
schminken und die Nägel zu lackieren.
Nach dem Abitur schnupperte sie mit einem
Praktikum in den Beruf der Kosmetikerin hinein.
Dabei wurde ihr schnell klar, dass eine Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin an
der Privaten Schule IBB in Dresden genau das
Richtige für sie wäre.
„Während meines fünfwöchigen Praktikums in
einem Kosmetikstudio in Österreich konnte ich
bereits viele Aufgaben selbstständig übernehmen
und einen Einblick in die verschiedenen Bereiche
der Kosmetik gewinnen“, erzählt die junge Frau
aus Gera. So durfte Theresa kleinere Behandlun-
gen wie Gesichtsreinigung oder Fußpflege ausführen. „Die Abwechslung in diesem Berufsfeld
hat mir sehr gut gefallen, und mir wurde bewusst, dass ich eher ein praktischer Typ bin und
mich ein trockenes Studium auf Dauer nicht
glücklich machen würde“, berichtet Theresa. Auf
den Rat einer Bekannten hin bewarb sich Theresa Schraps an der Privaten Schule IBB in Dresden, da hier nicht nur klassische Gesichtskosmetik, sondern auch Hand- und Fußpflege, Wellnessanwendungen wie verschiedene Massagetechniken, beispielsweise Kräuterstempel-, Hot
Stone-, Aromatherapie- sowie Ayurvedamassagen, Grundlagen der Anatomie, Orthopädie, Dermatologie, Trainings-, Bewegungs- und Ernährungslehre, Psychologie und Mentalwellness sowie Englisch und Spanisch unterrichtet werden.
Als Theresa ihre Ausbildung im November des
letzten Jahres als „Späteinsteigerin“ begann, war
sie positiv überrascht: „Ich dachte, im ersten Jahr
lernen wir zunächst einmal nur die theoretischen
Grundlagen und kommen erst später dazu, sie
www.ergotherapie-schule-kreischa.de
info@ergotherapie-schule-kreischa.de
Tel. 035206 6 - 4311 *
LOGOPÄDE/-IN
Kontakt:
Der Job für
ewige Schönheit
und Jugend
www.logopaedie-schule-kreischa.de
info@logopaedie-schule-kreischa.de
Tel. 035206 5 - 5426 *
Für das Jahr 2015 suchen wir
für unser Werk in Bernsdorf
* Ausbildungsbeginn: 01.09.2015
Auszubildende (m/w) als
n Verfahrensmechaniker
Fachrichtung Kunststoff- und
Kautschuktechnik
In Kooperation bilden wir zusätzlich aus:
KÖCHIN/KOCH
Kontakt: www.klinik-bavaria.de
sylke.knechtel@klinik-bavaria.de
Klinik Bavaria | An der Wolfsschlucht 1 – 2 | 01731 Kreischa | Tel.: 035206 6-4355
Ohne Studiengebühren
Schauspieler werden!
Komm zu uns als Azubi!
Mehr Infos findest du unter:
www.ausbildung-bei-bauder.de
n Maschinen- und Anlagenführer
Fachrichtung Metall- und Kunststofftechnik
4-j. praxisverb.
Ausbildung an Höherer
Berufsfachschule
für Theaterarbeit/
Schauspiel, bafögberechtigt, Ausbildungsort Zinnowitz
(Usedom). Erste Vorsprechen 21./22. März.
Theaterakademie Vorpommern, Heringsdorfer Weg 1,
17454 Zinnowitz, Tel. 038377/3680
www.theaterakademie.info
7
www.zukunft-in-sachsen.de
auch anzuwenden. Aber die Ausbildung bietet wirklich sehr viele
Möglichkeiten, das Gelernte gleich praktisch auszuprobieren“,
sagt Theresa. Anders als sie erwartet hatte, trainieren die Auszubildenden die neu erlernten Techniken und Kniffe ab dem ersten
Lehrjahr nicht nur in den zahlreichen Praxisstunden an ihren
Mitschülerinnen, sondern stellen auch bei den regelmäßig stattfindenden Kundentagen ihr erlerntes Fachwissen unter Beweis.
Mehrere Praktika im In- und Ausland vervollständigen die Ausbildung an der IBB. Zuletzt durften die Azubis aller drei Ausbildungsjahre sogar die Debütantinnen und Debütanten auf dem
SemperOpernball schminken.
Ganzheitliche Behandlung der Kunden für
einen gesunden Lebensstil
„Viele unterschätzen die Ausbildung und denken, wir üben hier
nur, wie man schminkt und Nägel lackiert. Aber wir haben unter
anderem auch Anatomieunterricht und lernen dabei viele lateinische Fachbegriffe aus der Medizin. Das ist sicher nicht jedermanns Sache - genauso wenig wie beispielsweise Fußbehandlungen. Aber für mich ist die abwechslungs- und umfangreiche Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin genau die richtige Entscheidung gewesen. Der Beruf dient nicht ausschließlich
der äußeren Schönheit, sondern zugleich der Gesundheitsprophylaxe. Deshalb steht eine ganzheitliche Behandlung der Kunden im Vordergrund, um einen gesunden Lebensstil zu fördern“,
erläutert Theresa. Daher gehören zur Ausbildung unter anderem
auch Ayurveda, Fitness- und Bewegungs- sowie Ernährungslehre.
Zudem bietet die Schule die Möglichkeit, sich in diversen Wochenendkursen weiterbilden und zertifizieren zu lassen, etwa zu
den Themen Nagelmodellage und kosmetisch-manuelle Lymphdrainage sowie zu speziellen Teilmassagen wie zum Beispiel Fußreflexzonenmassagen.
Durch das breite Fächerangebot und die vielen Praxisbezüge in
der Ausbildung zur Europäischen Wellnesskosmetikerin an der
Privaten Schule IBB haben die Absolventinnen beste Chancen auf
dem Arbeitsmarkt. „Da die Beauty- und Wellnessbranche europaweit seit Jahren ein ungebremstes Wachstum verzeichnet, bietet dieser Beruf sehr gute Jobchancen. Bis zu 99 Prozent unserer
Absolventen finden sofort im In- oder Ausland einen Arbeitsplatz“, berichtet Dagmar Mager, Geschäftsführerin der Privaten
Schule IBB gGmbH. Und auch Theresa hat sich schon so ihre Gedanken über die Zukunft gemacht: „Erst mal werde ich sicher in
einem Kosmetikstudio angestellt sein, aber später könnte ich mir
gut vorstellen, mich auch selbstständig zu machen“, so die junge
Frau.
(sy/fm)
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keramische Massen und Glasuren sowie Arbeitsformen herstellen, die keramischen Massen formen
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Dauer der Ausbildung: 3½ Jahre
Mechatroniker/innen bauen komplexe Systeme aus mechanischen, elektronischen und pneumatischen Komponenten. Zudem gehören Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten zu ihren Aufgaben.
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sicherheitsrelevanten Bauteilen erfordert Verantwortungsbewusstsein. Kenntnisse und Fähigkeiten
in Mathematik und Physik sind wichtige Voraussetzungen.
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zu organisieren und durchzuführen. Eine Ausbildung im SKH Großschweidnitz ist also immer abwechslungsreich und interessant. Ab sofort können Sie sich für eine Ausbildung zum/zur
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• grundlegendes Interesse an PC-Arbeit und Verwaltungsabläufen haben
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• kommunikativ und freundlich zugewandt sein
• flexibel und teamfähig sein
Schwerbehinderte sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese schicken Sie an
Sächsisches Krankenhaus Großschweidnitz
Personalabteilung
Dr.-Max-Krell-Park 41 | 02708 Großschweidnitz
oder online: bewerbung@skhgr.sms.sachsen.de
Vom ersten
Regalmeter an
Antonio Pispa kennt den Weg vom
Azubi zur Führungskraft im Kaufland ziemlich gut.
A
ntonio Pispa ist ein groß gewachsener
Mann. Der dunkle Anzug sitzt perfekt,
doch der krawattenlose Hals sorgt dafür,
dass es nicht zu businessmäßig wirkt. Schließlich
muss Antonio Pispa auch etwas Zugängliches
und Offenes verströmen, wenn er mit Bauarbeitern, Supermarktangestellten und Kunden
spricht. Antonio Pispa ist Hausleiter bei Kaufland, oder genauer: Hausleiter „mit Zusatzaufgaben“. „Ich bin praktisch eine Schnittstelle“, erklärt er. „Eine Schnittstelle zwischen dem Vertrieb, der Zentrale und dem Baubereich.“ Das
heißt, Antonio Pispa kümmert sich um die Umgestaltung und Modernisierung von KauflandMärkten, die beginnt bei der Organisation und
Planung der einzelnen Umbauabschnitte, seien
es nun neue Theken oder ein Backshop, geht weiter über eine veränderte Anordnung der Regale
und hört bei der Installation moderner Kassen
noch lange nicht auf.
Dass man mit noch nicht einmal 30 Jahren so viel
Verantwortung hat, ist nicht unüblich bei Kaufland, wo „einem viele Türen offen stehen“, wie
Antonio Pispa sagt. Dabei wollte der jetzige
Hausleiter ganz am Anfang zur Polizei. Doch für
Ordnungshüter war er damals mit 16 noch zu
jung. Etwas zur Überbrückung musste her, dachte sich Antonio Pispa und griff zur Zeitung,
durchsuchte Annoncen, telefonierte, schrieb Bewerbungen. Und landete mitten im Dezember
2002 im Kaufland im Elbepark Dresden. Dort
wurden noch Azubis gesucht, die Einzelhandelskaufmann beziehungsweise -frau werden wollten. Antonio Pispa unterschrieb - und der die
Entwicklungsreise begann.
Wie jeder Auszubildende räumte auch er Regale
ein, durchlief die verschiedenen Stationen vom
Getränkehandel bis zur Kasse. Im dritten Jahr
spezialisierte er sich auf die Obst- und Gemüseabteilung. Und bemerkte früh, dass ihm Führungsarbeit Spaß macht. „Kaufland überträgt allen Auszubildenden im sogenannten Azubiprojekt vier Wochen lang die Verantwortung über
einen gesamten Markt“, erinnert sich Antonio
Pispa. Er wurde zusammen mit einem Mit-Azubi
zum Hausleiter ernannt. Und machte seine Sache
offenbar gut. Nach seinem Abschluss blieb er bei
Kaufland. „Es ist bei Kaufland aber generell das
Ziel, dass Azubis nach der Ausbildung fest übernommen werden sollen“, versucht Antonio Pispa
etwas zu beschwichtigen. Doch was folgt, ist
recht beispiellos: Über mehrere Stationen und
verschiedene Märkte hinweg arbeitet sich das
Jungtalent nach oben, hat die richtigen Chefs, die
an ihn glauben und ihn unterstützen, und er hat
das richtige Credo: „Ich schiele nicht nach oben,
wohin ich vielleicht noch gelangen könnte. Ich
erledige meinen aktuellen Job mit Hingabe und
Spaß.“ Das rät er auch allen anderen Auszubildenden.
Antonio Pispa wird schnell Warenbereichsleiter,
sechs Jahre nach Beginn seiner Ausbildung ist er
das erste Mal Hausleiter. Rückblickend sagt Antonio Pispa bescheiden: „Manchmal wäre ich
gern länger in einer Position geblieben, um mehr
zu lernen.“ Doch er lernt auch so viel, oft auch
aus Fehlern, etwa, als er mitten in der Weihnachtszeit falsch disponiert und zu wenig Obst
und Gemüse ordert. „Da habe ich mich selbst in
den Markt gestellt und mich persönlich beim
Kunden entschuldigt.“ Es sei diese Mischung aus
Führungsverantwortung und Kundenkontakt,
die jeden Tag anders und spannend mache. Antonio Pispa wird seinem Job von daher treubleiben, wie er versichert: „Der Handel hat mich verhaftet.“
Sylvia Miskowiec
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Die Welt im Sucher
David Pinzer tut als Fotograf
beruflich das, was er auch privat am liebsten macht.
E
s war eine innere Befreiung.“ David Pinzer hat mit Anfang 30 so einiges hinter sich gelassen: das Studium, die Festanstellung. Er hat sich auf
eigene Beine gestellt, das gemacht, was er
seit seiner Jugend ganz gut kann: Bilder.
Heute, drei Jahre später schmücken seine
Fotos Kalender, Schaufenster, Kataloge.
„Die Fotografie hat mich schon lange fasziniert“, sagt David Pinzer. Mit der Praktica seines Vaters hat es angefangen, das
Bilder machen und selbst entwickeln. Als
Motiv musste alles herhalten, ob Freunde
oder die Natur. „Zwei bis drei Filmrollen
habe ich pro Monat verbraucht. Für jetzige
Verhältnisse ist das wenig, aber damals
war’s teuer.“
Reisen entpuppte sich als zweite große
Leidenschaft des Dresdners – natürlich
immer mit der Kamera im Gepäck. Nach
dem Abitur ging es nach Indien und Nepal. Die Erinnerungen an diese Reise sind
auf rund 50 Dia-Filmen gebannt. Nichtsdestotrotz glaubt er auch nach kleineren
Ausstellungen und Vorträgen noch nicht
Leidenschaft Fotografie: David Pinzer in Aktion.
Foto: David Pinzer
an eine Fotografen-Karriere und beginnt
zu studieren, fotografiert hin und wieder
nur kleinere Aufträge. David Pinzer
schließt sein Studium der Philosophie,
Kunstgeschichte und Neuere Geschichten
ab, hängt sogar noch ein Doktorandenstudium dran. Doch dann war sie wieder da,
die Lust nach mehr. „Die Uni, das Studium, alles ist voller Bücher – irgendwo fehlten mir die Menschen.“
2010 merkte David Pinzer, dass ihm die
Fotografie wichtiger ist und entscheidet
sich für die Selbstständigkeit. „Ich bin relativ naiv an die Sache rangegangen“, erinnert er sich. Gründer-Seminare, Ratgeber
wälzen? Fehlanzeige. „Aber vielleicht hat
mich genau diese Naivität davor gerettet,
alles wieder zu zerdenken.“ Die erste Zeit
ist schwer, doch nach und nach baut sich
David Pinzer Kontakte auf. Wer aber
glaubt, ein Fotograf verbringe die meiste
Zeit mit hübschen Models, der irrt. „Vieles
ist Computerarbeit“, sagt David Pinzer. So
fotografiert er etwa einen halben Tag für
einen Kunden, nimmt sein mobiles Studio
dafür mit. Und sitzt danach noch einmal
genauso lange vor dem Bildschirm – das
ist der Fluch und Segen der digitalen Fotografie. „Für Portraits etwa kann ich pro
Bild schon mal zwei Stunden für die Retusche brauchen.“
Sylvia Miskowiec
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Bartender Marlon Kutschke zeigt Charlotte Müller
(22), Hotelfachfrau-Azubi
im INNSIDE by Meliá
Dresden, wie man professionell Cocktails mixt.
Fotos (3) : MEDIENKONTOR
Die Zufriedenheit der Gäste steht
für sie an erster Stelle
C
Charlotte macht eine Ausbildung zur Hotelfachfrau
und hat sich darauf mit mehreren Praktika perfekt
vorbereitet. „Ich wusste schon vorher sehr gut, was
in der Ausbildung auf mich zukommen wird“, sagt
die junge Frau. Sie ist sich sicher, auch nach der
Lehre in der Hotellerie zu bleiben.
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harlotte Müller (22) kommuniziert gerne chen Einsatzmöglichkeiten in einem Hotel besser
mit Menschen, ist zuvorkommend und gefallen als die Arbeit nur in einem Restaurant.
hilfsbereit. Nach dem Abitur beschloss Darum habe ich mich entschieden, eine Ausbildie junge Frau, eine Ausbildung zu machen. Sie dung als Hotelfachfrau zu machen, da man mit
sammelte erste Berufserfahrungen in der Gastro- einem solchen Abschluss nach der Ausbildung in
nomie und Hotellerie und merkte dabei schnell, allen Bereichen eines Hotels arbeiten kann, also
dass ihr die Arbeit am Gast besonders viel Spaß natürlich auch im Restaurant. Dadurch kann ich
macht. Darum entschied sie sich für eine Ausbil- mir für den späteren Berufsweg mehr Möglichdung zur Hotelfachfrau im renommierten Hotel keiten offen halten“, erklärt Charlotte Müller.
INNSIDE by Meliá Dresden in bester Lage unmit- Das Hotel INNSIDE by Meliá Dresden war eines
telbar an der Frauenkirche. Mittlerweile ist sie der ersten Hotels, das auf ihre Bewerbung geantdort bereits im zweiten Lehrjahr.
wortet hat. „Nach einem ersten persönlichen GeGerade in der Hotellerie und Gastronomie gibt es spräch war ich so überzeugt, dass ich gleich am
jedes Jahr viele Azubis, die ihre Ausbildung ab- nächsten Tag zugesagt habe“, erzählt Charlotte.
brechen, da sie vorher
Die dreijährige Ausbilkeine konkreten Vorsteldungszeit zur Hotelfachlungen vom Alltag in der
frau sieht vor, dass die
Branche hatten. Nicht so
Die dreijährige Ausbildung Azubis alle Bereiche des
jedoch Charlotte Müller:
sieht vor, dass die Azubis Hotels durchlaufen, also
„Um mir sicher zu werdie Arbeit an der
alle Bereiche durchlaufen: sowohl
den, dass eine Ausbildung
Rezeption, im Restaurant
Rezeption, Restaurant als auch im sogenannten
in der Hotellerie oder
und Housekeeping. Housekeeping, der AbteiGastronomie das Richtige
für mich ist, habe ich in
lung, die die Reinigung
meiner Heimatstadt bei
und Instandhaltung insBonn zunächst acht Monate lang in einem Res- besondere der Gästezimmer absichert. „Ich bin
taurant in Vollzeit gearbeitet und danach noch am liebsten im Restaurant im Spätdienst eingeein viermonatiges Praktikum in einem Hotel in teilt, denn da ist alles weniger hektisch als im
der Region angehängt. Dadurch wusste ich schon Frühdienst. Morgens sind die Gäste oft noch mügut, was in der Ausbildung auf mich zukommen de und wollen möglichst schnell ihr Frühstück.
wird und war perfekt vorbereitet“, berichtet die Abends haben sie mehr Zeit und wollen auch
junge Frau. Durch ihre Tätigkeit in beiden Be- gerne beraten werden. Da kann man besser auf
trieben war Charlotte bereits an lange Arbeitszei- den einzelnen Gast eingehen, und das macht mir
ten und den in der Gastronomie üblichen besonders viel Spaß“, verrät Charlotte. Aber auch
Schichtbetrieb gewöhnt. „Außerdem habe ich in den anderen Bereichen des Hotels findet sie
schnell gemerkt, dass mir die abwechslungsrei- sich mittlerweile gut zurecht. „Zu Beginn meiner
11
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Ausbildung war ich im Housekeeping. Da
habe ich mich in den ersten zwei, drei Wochen öfter mal im Haus verirrt“, schmunzelt sie. Seit einer Woche arbeitet Charlotte in der sechsten Etage des Hotels in der
„TWIST-Skybar“ mit traumhaftem Blick
auf die Kuppel der Frauenkirche. Hier
lernt die Auszubildende neben dem perfekten Gästeservice beim Team um Barchef René Förster, der zu den Top-Bartendern in Deutschland zählt, wie man Cocktails professionell mixt.
Die Entscheidung, für die Ausbildung alleine in eine fremde Stadt zu ziehen, hat
Charlotte noch keinen einzigen Tag bereut. Seit anderthalb Jahren ist sie jetzt
schon in Dresden und hat sich, trotz anfänglichen Heimwehs, sehr gut eingelebt.
Einer der Hauptgründe dafür ist sicherlich, dass sie im Hotelteam wie in einer Familie aufgenommen wurde. Anders als oft
in der Branche üblich, werden persönliche
Wünsche auch von den Azubis fast immer
bei der Dienstplanung berücksichtigt. Zudem erhält jeder Azubi zur Eingewöhnung
in eine neue Abteilung einen Paten vom
Hotel an die Seite gestellt. In Charlottes
Fall ist das Nadine Koch, die im hauseigenen Restaurant als Chef de Rang tätig ist
und somit nach dem Restaurantleiter und
dessen Stellvertreter die höchste Führungsposition inne hält und über große
Berufserfahrungen verfügt. Nadine Koch
ist für Charlotte stets mit Rat und Tat zur
Stelle.
Aber nicht nur mit dem „Paten-Programm“ unterstützt das Hotel die Azubis.
Auch die Arbeit im Housekeeping gehört zur Ausbildung zur Hotelfachfrau:
Charlotte bei letzten Handgriffen am Gästebett.
So finden beispielsweise regelmäßig interne Schulungen statt, bei denen verschiedene Fachkräfte Seminare zu Themen halten,
die aktuell in der Berufsschule auf dem
Stundenplan stehen oder die den Lehrlingen gerade besonders wichtig sind. Zudem
können die beliebten „Inhouse Experiences“ von den jungen Mitarbeitern in Anspruch genommen werden. Hierbei dürfen
Die angehende Hotelfachfrau Charlotte Müller
beim Check-in an der Rezeption
sie das Hotel einen Tag lang vom Frühstück über Wellness bis hin zum Abendessen als Gast erleben. „Dadurch bekommt
man ganz unterschiedliche Einblicke. Man
merkt, worauf es dem Gast ankommt und
wo man selbst noch an sich feilen muss“,
sagt Charlotte.
Für die Zukunft ist sich Charlotte sicher,
dass sie in der Hotellerie bleiben möchte.
Dabei kann sie sich durchaus vorstellen,
vom operativen in den administrativen
Bereich zu wechseln und beispielsweise
Aufgaben im Marketing, Verkauf oder
F&B, also der Abteilung Speisen und Getränke, zu übernehmen. „Aber alles step
by step. Erst mache ich meine Ausbildung
fertig, und dann sehen wir weiter“, so die
ehrgeizige junge Frau.
(JL/sy)
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„Medientechnik oder so …“
Der Girls Day bestätigt Vanessa K. in ihrem Berufswunsch.
Doch das anschließende Praktikum bringt eine überraschende Wendung.
D
as zierliche blonde Mädchen mit
den blauen Augen kann man sich
gut vor der Kamera vorstellen.
Doch Vanessa zieht es nicht ins Rampenlicht. „Ich wollte zwar immer irgendetwas
mit Medien machen, habe aber eher an
Medientechnik gedacht“, erklärt die 16Jährige. Bei einer Projektarbeit in der achten Klasse hat sie ihre ersten Erfahrungen
gesammelt und einen eigenen Film gedreht. Nur wenige Jugendliche in Vanessas
Alter wissen genau, was sie später einmal
werden wollen. Die meisten schwanken
zwischen verschiedenen Berufen oder haben noch gar keine Ahnung. Deshalb
macht es Sinn, etwa zwei Jahre vor dem
avisierten Schulabschluss mit der Suche
nach dem passenden Beruf zu starten.
Bereits mit 14 Jahren hat sich Vanessa die
ersten Gedanken über ihre berufliche Zukunft gemacht. Sie hat mit der Familie, mit
Freunden und Bekannten gesprochen und
viel im Internet recherchiert. Der entscheidende Tipp kam von einer Nachbarin. „Sie
hat mir vom Girls Day erzählt und welche
Möglichkeiten er bietet“, erinnert sich die
Gymnasiastin. Ziel der Veranstaltung ist
es, Mädchen Zugang zu Berufen zu verschaffen, die sie noch zu wenig im Blick
haben. Dazu gehören vor allem technische
und naturwissenschaftliche Bereiche, aber
auch Forschung und IT.
Auch die Lehrer erzählen vom Girls Day
und versprechen, an diesem Tag keinen
neuen Lehrstoff einzuführen. Eine von den
Eltern unterschriebene Freistellung von
der Schule genügt, und Vanessa kann zum
Für Vanessa (im
blauen Shirt mit
Print) war der Girls
Day ein voller Erfolg, weil sie jetzt
weiß, was sie will
und was nicht.
Foto: Staatliche Studienakademie Dresden
Girls Day gehen. „Ich habe mir die Staatliche Studienakademie in der Hans-Grundig-Straße angeschaut, um mehr über das
duale Studiensystem und die dort angebotenen Medien-Studiengänge zu erfahren“,
erzählt sie. „Viele meiner Freundinnen
sind auch zum Girls Day gegangen, haben
sich aber alle für etwas anderes interessiert.“
An der Studienakademie erhält Vanessa
ein kleines Willkommensgeschenk. Dann
gibt es eine Führung durch das Haus, ehe
die Mädchen an einer richtigen Vorlesung
teilnehmen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa werden die modernen Labore besichtigt. „Ich fand den Tag
super. Vor allem, dass wir die Studentinnen direkt vor Ort fragen konnten“, bringt
Vanessa ihre Erlebnisse auf den Punkt.
Nach dem Girls Day will sie ein Praktikum
machen. Deshalb bewirbt sie sich an der
SAEK – dem Förderwerk für Rundfunk
und neue Medien gGmbH. Ihre Aufgabe:
die Produktion einer 45-minütigen Radiosendung. Vanessa bekommt die technischen und journalistischen Grundlagen
der Hörfunkproduktion erläutert. Für die
Ablaufplanung für Jingles, Moderationen,
einzuspielende Beiträge und die Musik ist
sie selbst verantwortlich. „Das Praktikum
war zwar ganz anders als der Filmdreh,
aber ich habe mich die ganze Zeit alleingelassen gefühlt.“ Dazu kommen Langeweile
und Unterforderung. „Damit war das Thema Medientechnik irgendwie vom Tisch“,
so Vanessa.
Ein duales Studium an der Berufsakademie möchte die Schülerin trotzdem machen. „Ich will danach in Richtung Management gehen“, beschreibt die Blondine
ihren Pläne. Im Grundstudium gibt es jede
Menge Mathe und Statistik. Weil sie sich
jedoch nicht ganz sicher ist, ob sie in Mathe gut genug ist, besucht sie gemeinsam
mit ihren Eltern eine Berufsberatung. Der
Tipp: Ein betriebswirtschaftliches Studium
im Bereich Handel oder Industrie. „Um
ganz sicher zu gehen, möchte ich noch ein
Praktikum machen“, hofft Vanessa auf
Klarheit.
Trotz der Erkenntnis, dass Medientechnik
nicht das Richtige für sie ist, empfindet
Vanessa den Girls Day als einen vollen Erfolg. Sie weiß jetzt, was sie will - und was
sie erwartet. Für eine ihrer Freundinnen
hat sich der Girls Day ebenfalls gelohnt.
Nach einer Führung durch die Gläserne
Manufaktur hat sie sich bei Volkswagen in
Dresden beworben und beginnt dort im
Herbst eine Ausbildung.
Anika Böhme
Neue Perspektiven kennenlernen
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3 Obwohl junge Frauen in
Deutschland über eine
besonders gute Schulbildung verfügen, entscheiden sich die meisten für
„typisch weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer.
3 Hier schafft der Girls Day
Abhilfe: Am 23. April
2015 öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen ihre Türen für
Schülerinnen ab der 5.
Klasse. Dann können die
Mädchen wieder Ausbildungen aus IT, Handwerk, Naturwissenschaften sowie Technik kennenlernen.
3 Neben Unternehmensführungen erleben die
Teilnehmerinnen, wie
vielfältig die Arbeit in den
Laboren, Werkstätten
Beim Girls- und Boys Day werden vor allem Berufe vorgestellt, für die sich Jugendliche üblicherweise nicht entscheiden.
Foto: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
und Büros sein kann. In
Workshops und bei Aktionen erproben sie die
eigenen Fähigkeiten.
3 Parallel findet der Boys
Day statt. Dabei erhalten
die Jungen Informationen zu sozialen und pädagogischen Einrichtungen.
3 www.girls-day.de
3 www.boys-day.de
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Und es hat Klick gemacht!
Es gibt ein Portal für alle Fragen rund um die Ausbildung:
www.zukunft-in-sachsen.de.
A
uch wenn das Jahr noch jung ist:
Der Sommer kommt. Und mit
ihm das Abschlusszeugnis. Und
dann die bangen Fragen: Gibt es ein Leben
nach der Schule? Wie soll es weitergehen?
Eine Ausbildung? Aber was und wo? Und
wie sieht dann die beste Bewerbung aus?
Wen diese Fragen umtreiben, der findet
Antworten auf zukunft-in-sachsen.de. Das
gemeinsame Ausbildungsportal der Sächsischen Zeitung, Dresdner Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit und Unternehmen in Sachsen begleitet Schüler
auf dem Weg in die Berufsausbildung.
Ganz leicht kann man sich durch den
Fahrplan der nächsten Jahre navigieren.
Selbst (noch) Ratlose finden Hilfe: Ein interaktiver Test des Partners Allianz zeigt,
welche Ausbildungsberufe überhaupt infrage kommen. Der Test offenbart, wo persönliche Stärken und Schwächen liegen
und welcher Job gut passen würde.
Auf der Suche nach Übersichten wird man auf zukunft-insachsen.de ebenfalls fündig.
Ob Augenoptiker, Mechatroniker, Bäcker oder Schornsteinfeger – alle Jobs werden
von A bis Z kurz vorgestellt.
Die Message dahinter ist: Eine
Ausbildung in Sachsen ist für
jeden möglich. Für die Suche
nach einem passenden Ausbildungsplatz lohnt sich zudem auf jeden Fall ein Blick
ins Online-Branchenbuch.
Dort finden sich erste Infos
zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen im Freistaat
Sachsen. Und wer gleich
noch wissen will, wie viel er
am Monatsende aufs Konto
bekommen könnte, für den
hält das Portal eine Übersicht über aktuelle Vergütungen in einigen
Berufsgruppen parat.
Ist letztlich klar, in welche Branche und
welchen Beruf es gehen soll, führt kein
Weg an der Suche nach einem Ausbildungsplatz vorbei. User haben es einfach
Grips:
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Karriere nach dem
zweiten Anlauf
Kaufleute im Groß- und Außenhandel können es weit bringen – Christian Malinowski hat es geschafft
und ist mit seiner Berufswahl absolut zufrieden.
C
Christian Malinowski an seinem Arbeitsplatz bei der Firma HTI – Dinger & Hortmann KG in Klipphausen. Foto: MEDIENKONTOR/Franziska Märtig
Die TBG Transportbeton Elster-Spree GmbH & Co. KG mit dem
Standort Hoyerswerda sucht für das Ausbildungsjahr 2015 engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine
Ausbildung zum Verfahrensmechaniker (m/w)
der Steine und Erden Industrie Fachrichtung Transportbeton
Meine Aufgaben:
Verfahrensmechaniker/-innen steuern und überwachen Produktionsanlagen. Dabei arbeiten sie an weitgehend automatisierten
Anlagen, die sie auch warten und instand setzen. Mitunter disponieren sie auch den Einsatz von Transportfahrzeugen für bspw. die
Belieferung von Baustellen.
Meine Qualifikationen:
■ Guter Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife
■ Technisches Verständnis
■ Handwerkliches und organisatorisches Geschick
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Zuverlässigkeit
Unser Angebot:
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in der Sie interessante Einblicke in die Herstellung von Transportbeton
gewinnen werden.
Wenn Sie sich mit dem Profil identifizieren können, erwartet Sie eine
spannende, herausfordernde Aufgabe mit Verantwortung vom ersten
Tag an sowie persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Zur ersten Kontaktaufnahme steht Ihnen Herr Andreas Beyer,
Geschäftsführer, TBG Transportbeton Elster-Spree GmbH & Co. KG,
Tel.: 0 355 / 726831 oder Frau Marlene Heinstein, Referentin
Personalbetreuung, Tel.: 06221/ 481 13698 gerne zur Verfügung.
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ren kann. Man kann nach der Ausbildung auch
in Richtung Buchhaltung, Verkauf oder Marketing gehen – je nachdem, wie das Profil des dualen Ausbildungspartners und die Spezialisierung
in der Ausbildung aussehen“, erläutert Malinowski. So können Azubis an der AFBB beispielsweise diverse Wahlfächer wie etwa Qualitätsmanagement, Kundenkommunikation und
Beschwerdemanagement oder auch Stenografie
und Maschineschreiben belegen.
hristian Malinowski (32) hat als Einkäufer von Industrietechnik sowie als Ausbildungsverantwortlicher bei der HTI
Dinger & Hortmann KG in Klipphausen nahe Gute Englischkenntnisse sind
Dresden Karriere gemacht. Seinen Erfolg ver- hilfreich für den Joballtag
Einer der Gründe für die
dankt der junge Mann
Bandbreite der Einsatzfäseiner Ausbildung zum
higkeit von Kaufleuten im
Kaufmann im Groß- und
Außenhandel an der Aka„Man muss natürlich Groß- und Außenhandel
demie für berufliche Bilalle Prozesse kennenlernen, ist neben den Schwerin der schulidung gGmbH (AFBB) in
um ein guter Kaufmann punkten
schen Ausbildung natürDresden.
zu werden.“ lich auch, dass die AuszuWie viele junge Menschen
bildenden beim Praxishat auch Christian Malipartner alle Abteilungen
nowski eine Weile gebraucht, bis er für sich den richtigen Berufsweg eines Unternehmens durchlaufen: „Ich wollte
gefunden hat. Nach dem Abitur hatte er zunächst immer einkaufen, aber natürlich muss man alle
ein Jura- und dann ein Politikstudium begonnen, Prozesse kennenlernen, um ein guter Kaufmann
bis ihm klar wurde, dass seine Stärken ganz wo- zu werden. Ich habe dabei jedoch schnell geanders liegen: „Ich wollte eigentlich am liebsten merkt, dass Buchhaltung und Tätigkeiten im Laverhandeln, Konditionen vereinbaren, Verträge gerbereich nicht so mein Ding sind“, so der
aufsetzen. Da habe ich einfach mal Berufe mit Kaufmann.
diesen Schwerpunkten recherchiert und bin da- Womit viele Jugendliche möglicherweise auch
bei auf den Beruf des Kaufmanns im Groß- und nicht rechnen ist, dass ein Großteil der täglichen
Außenhandel gestoßen“, erzählt Christian Mali- Arbeit auf Englisch vonstattengehen kann, je
nach Tätigkeitsfeld und Unternehmen natürlich.
nowski.
„Da hatte ich anfangs schon ein bisschen BamDuale Ausbildung, um die eigenen
mel. Größtenteils läuft der Kontakt jedoch
Stärken verwirklichen zu können
schriftlich, man bespricht nur ab und an einige
Kurz nachdem er die Entscheidung getroffen hat- Kleinigkeiten am Telefon. Aber da wächst man
te, bewarb sich Christian Malinowski bei der auch rein. Die wichtigsten Vokabeln und RedeAkademie für berufliche Bildung gGmbH (AFBB) wendungen bekommt man im Berufsschulunterin Dresden für eine duale Ausbildung in dem Be- richt mit auf den Weg, der Rest ist ein wenig
ruf. Die AFBB übernahm den theoretischen Teil Small Talk und Improvisationskunst“, sagt
und schlug mehrere Praxispartner vor, bei denen Christian Malinowski und lacht. Um sein Engsich die Azubis dann auf dem kurzen Dienstweg lisch zu verbessern, halfen ihm auch der intensifür den praktischen Ausbildungsteil bewerben. ve Business-Englisch-Kurs und das vierwöchige
„Ich habe mich für die Firma HTI Dinger & Hort- Auslandspflichtpraktikum der AFBB.
mann KG in Klipphausen entschieden. Das Unternehmen ist ein technischer Fachgroßhandel, Nach der Ausbildung gleich eine
der Materialien für Trink- und Abwassersysteme, Weiterbildung draufgesattelt
Gasleitungen und zur Fernwärme- und Strom- Nach seiner erfolgreichen Ausbildung wurde
versorgung sowie für den Kanal- und Straßenbau Christian Malinowski bei HTI fest angestellt. Anvertreibt. Daneben hat HTI auch Komponenten schließend ließ er sich an der AFBB zum Ausbilfür die Automobilzulieferer-, chemische und Le- der weiterbilden und sattelte dann noch an der
bensmittelindustrie sowie den industriellen Abendschule den Fachkaufmann für Einkauf und
Rohrleitungsbau im Angebot“, berichtet Christi- Logistik oben drauf. Mittlerweile ist Malinowski
bei HTI als Einkäufer für den Bereich Industrielle
an Malinowski.
Kunststoffe zuständig und darüber hinaus AusWaren ein- und verkaufen sowie
bildungsverantwortlicher im Betrieb sowie Anden Markt beobachten
sprechpartner für die AusbildungsverantwortliIn der Ausbildung war Malinowski ziemlich chen aller fünf weiteren Niederlassungen der HTI
überrascht: „Dieser Beruf ist vielfältiger als zu- Dinger und Hortmann KG in Sachsen und Sachnächst erwartet. Kaufleute im Groß- und Außen- sen-Anhalt. „Ich bin mit meiner Berufswahl auch
handel kaufen Waren bei verschiedenen Herstel- im Nachhinein betrachtet absolut zufrieden.
lern ein und verkaufen sie an Unternehmen in Auch wenn es ein typischer Bürojob ist, bietet er
Handwerk und Industrie weiter. Sie beobachten durch regelmäßige Werksbesuche, sich ständig
den Markt, erschließen neue Zulieferer, beraten verändernde Waren und Märkte und auch das
die Käufer und führen Einkaufsverhandlungen. ein oder andere Mittag- oder Abendessen mit
Ich hatte den Beruf nur von der Einkäuferseite Lieferanten genau das Maß an Abwechslung und
aus betrachtet, aber er bietet eine solide Grundla- Freiraum, was ich brauche“, so Christian Mali(sy/fm)
ge für allerlei Tätigkeiten, die man später ausfüh- nowski.
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Dezent kommt immer gut
Zum Vorstellungsgespräch
sollte man zwar nicht aufgetakelt, aber auch nicht
oberlässig erscheinen.
D
ie Einladung zum Bewerbungsinterview ist durchaus ein erster
Erfolg. Doch wer glaubt, er hätte
den Ausbildungsplatz jetzt schon in der
Tasche, der irrt. Das Gespräch soll dem
Arbeitgeber einen ersten Eindruck von Ihnen vermitteln – es dient ihm als Entscheidungshilfe. Natürlich ist es kein „Verhör“,
das Sie bestehen müssen. Aber es ist auch
kein nettes Plauderstündchen. Für Sie
heißt es jetzt: Fettnäpfchen vermeiden:
3 Vorbereitet sein: Am besten lesen Sie nochmals Ihre schriftliche Bewerbung durch, damit es bei dem Gespräch nicht zu Ungereimtheiten kommt. Üben Sie doch vorher mit
Freunden oder Eltern und achten Sie dabei
auf Haltung, Sprache und Auftreten.
3 Pünktliches Erscheinen: lieber etwas
früher als zu spät; allerdings nicht schon
eine halbe Stunde vor dem Termin ungeduldig an der Bürotür klopfen. Doch planen Sie eine Pufferzeit ein; sie dient Ihrer
eigenen Beruhigung und beugt Unwägbarkeiten (z. B.. Stau, Bus ausgefallen) vor.
Sich fünf bis zehn Minuten vor dem Termin als anwesend zu melden, gilt als ideal.
3 Kleider machen Leute: Sie gehen nicht
zu einer Party oder in die Disko! Und der
erste Eindruck entscheidet zwar nicht al-
Für das Gespräch muss man sich nicht so „verkleiden, dass man sich unwohl fühlt.
Foto: www.fotolia.com © Mike
Aber Tattoos und Piercings deckt man besser ab.
les, doch schon sehr viel. Am besten zu der
Garderobe greifen, die Sie auch auf Ihrem
Bewerbungsfoto getragen haben. Das steigert den Wiedererkennungswert.
3 Greifen Sie zu gedeckten Farben wie
Dunkelgrün, Dunkelblau, kombiniert mit
frischen Tönen, etwa mit einem weißen
Hemd oder einer hellen Bluse.
3 Tabu sind knallrote, pinke, gelbe Kleidung, Neonfarben und wilder Mustermix.
Auch zu viel Schmuck, Parfüm oder Aftershave wirken störend.
3 Unbedingt vermeiden, was nachlässig
wirkt: ungeputzte Schuhe, abgelaufene Absätze, fettige Haare oder ungepflegte Fingernägel.
3 Lange Haare sollten beim ersten Vorstellungstermin gebunden getragen werden. Piercings besser herausnehmen, Tattoos möglichst mit der Kleidung überdecken.
3 Kleiner Begrüßungsknigge: Mit guten
Manieren kann man kaum verlieren –
nach diesem Motto sollten Sie…
… mit einem festen Händedruck Ihr Gegenüber begrüßen und ihm dabei in die
Augen schauen.
… sich für die Einladung bedanken.
… sich erst nach Aufforderung setzen und
vor allem erst, nachdem Ihr Gegenüber
Platz genommen hat.
… die ersten Unsicherheitsmomente ruhig
weglächeln. Ein Lächeln kann jede Situation entspannen.
… unbedingt gerade, aufrecht und ruhig
auf dem Stuhl sitzen.
(BA/sy)
Starten Sie Ihre berufliche Laufbahn
in einem zukunftssicheren Unternehmen!
In mehr als 120 Jahren hat sich die SCHERDELGruppe zu einem der führenden Anbieter im
Bereich der Metallumformung entwickelt. Unsere Premiumprodukte liefern wir unter anderem
für den Automobilbereich, die Medizintechnik und den Elektronikbereich.
Wir vertrauen weltweit auf über 4300 Mitarbeiter, die uns mit Eigenverantwortung, Engagement und Fachkompetenz langfristig begleiten und in unserem kontinuierlich wachsenden
Einsatzgebiet ihre persönlichen Ziele erreichen.
Mit ca. 100 Mitarbeitern fertigen wir im Werk Seifhennersdorf technische Federn, vor allem
Roll-, Trieb- und Spiralfedern sowie Federringe,vorrangig für die Automobilindustrie, dem
Maschinenbau und der Medizintechnik.
Durch das kontinuierliche Wachstum des Standortes Seifhennersdorf sind wir permanent
auf der Suche nach neuem Fachpersonal.
Auch die Lehrlingsausbildung hat deshalb für uns einen sehr hohen Stellenwert. Wir bieten unseren
Mitarbeitern und Auszubildenden eine sehr gute Arbeitsumgebung und moderne Arbeitsplätze.
Bei SCHERDEL erwarten Sie vielfältige Möglichkeiten, Ihre berufliche Laufbahn zu gestalten. Berufserfahrene und Berufsstarter finden hier attraktive
Aufgaben und Entwicklungsperspektiven, wie sie nur eine unabhängige internationale Unternehmensgruppe bieten kann. Schulabgänger können bei
SFS eine qualifizierte Berufsausbildung erwarten.
Freie Ausbildungsplätze als
■ Mechatroniker (m/w)
■ Werkzeugmechaniker (m/w)
Ihre Bewerbungen senden Sie bitte an:
SFS Spezialfedern GmbH Seifhennersdorf
Weitere Informationen finden Sie
im Internet unter: www.scherdel.de
Personalabteilung
Gewerbering 2 | 02782 Seifhennersdorf
16
www.zukunft-in-sachsen.de
Orientierung im Berufe-Dschungel
Foto: www.fotolia.com © Gennadiy Poznyakov
Die Veranstaltungsübersicht gibt Tipps,
wo und wann man sich informieren kann.
Agentur für Arbeit Bautzen: (alle Veranstaltungen im BiZ)
3 04.03.2015 Jobbörse & Co. – Kurzseminar zum Umgang mit den
Onlineportalen
3 05.03.2015 Büroberufe neu geordnet
3 10.03.2015 Werbung in eigener Sache – Schülerseminar für die
Bewerbung in Unternehmen
3 16.03.2015 Karriere bei der Bundeswehr – mit und ohne Uniform
3 21.03.2015 18. Hochschulmesse im BiZ
3 26.03.2015 Bundespolizei stellt Karrieremöglichkeiten vor
3 27.03.2015 Jobbörse & Co. – Kurzseminar zum Umgang mit den
Onlineportalen
3 07.04.2015 Werbung in eigener Sache – Schülerseminar für die
Bewerbung in Unternehmen
3 13.04.2015 Karriere bei der Bundeswehr – mit und ohne Uniform
3 15.04.2015 Jobbörse & Co. – Kurzseminar zum Umgang mit den
Onlineportalen
3 21.04.2015 Bundespolizei stellt Karrieremöglichkeiten vor
-------------------------------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen im Internet unter
www.arbeitsagentur.de/bautzen‚ Link zur Veranstaltungsdatenbank
Agentur für Arbeit Dresden:
3 10.03.2015, 16.00 Uhr – 18.00 Uhr, „Die Grünen 14“; Es werden
vierzehn Berufe im Agrarbereich ausführlich vorgestellt.
3 14.03.2015, 10.00 – 15.00 Uhr, Messe für Ausbildung und Studium im Stadion Dresden. Messe der Agentur für Arbeit Dresden, die
den Jugendlichen in kompakter Form die Möglichkeit bietet, sich
rund um das Thema Ausbildungs- und Studienwahl umfassend zu
informieren. Neben einer Vielzahl regionaler Unternehmen, die ihre
aktuellen Ausbildungsstellen präsentieren, werden sächsische
Studieneinrichtungen vor Ort sein und Wissenswertes zu Studiengängen, Voraussetzungen und den Zulassungsverfahren bieten.
Fachvorträge mit wertvollen Tipps rund um das alles bestimmende
Thema gewährleisten ein abwechslungsreiches Programm.
3 07.04.2015, 10.00 – 14.00 Uhr, Tag der Uniform, Informationen zu
Laufbahnchancen bei Bundespolizei, Landespolizei, Berufsfeuerwehr, Zoll und Bundeswehr
3 09.04.2015, 10.30 – 12.00 und 13.00 – 14.30 Uhr, Bewerbungstipps im BiZ, Informationen rund um das Thema Bewerbung wie
z.B. Bewerbungs-ABC; Anschreiben, Lebenslauf & Co.; Online bewerben und Auswahltests; Vorstellungsgespräche
3 23.04.2015, 14.00 – 16.00 Uhr, Girls & Boys Day, Orientierung im
Berufe-Dschungel. Das BiZ der Agentur für Arbeit Dresden öffnet
seine Türen zum Girls & Boys Day und gibt geschlechtsuntypische
Tipps zur Berufswahl. In der zweistündigen Veranstaltung kann
man seine Stärken checken, eine Schnupperführung durch das
neue BiZ erhalten, sich selbst durch das Berufe-Universum manövrieren und bei einem Quiz sein Wissen testen. Über die Aktionslandkarten www.girls-day.de und www.boys-day.de kann man sich
noch bis zum 20. April anmelden.
-------------------------------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen im Internet unter
www.arbeitsagentur.de/dresden‚ Veranstaltungen vor Ort
Agentur für Arbeit Pirna:
3 03.03.2015, 14.00 Uhr: Einstellungsberatung der Bundespolizei
(BiZ)
3 18.03.2015, 18.30 Uhr: Regionale Betriebe zu Gast im BiZ – Möbelwerk Heidenau – Informationen zu Arbeit, Ausbildung und Karriere im Unternehmen
Autohaus Kieschnick GmbH
sucht Auszubildende
für folgende Ausbildungsberufe
Mechatroniker/in und
Automobilkauffrau/mann
Von unseren Bewerbern erwarten wir:
einen guten Realschulabschluss, Aufgeschlossenheit,
Zuverlässigkeit, gute Umgangsformen.
Fühlst Du Dich angesprochen?
Dann freuen wir uns sehr auf Deine Bewerbung.
Diese sendest Du bitte an:
AH Kieschnick GmbH, z.Hd. Frau Elle, 02977 Hoyerswerda, Am Autopark 5
3 24.03.2015, 17.00 Uhr: Ausbildung zum/zur Staatlich geprüfte
Krankenpflegehelfer/in und Sozialassistent/in (BiZ)
3 26.03.15 + 23.04.15 Karriereberatung der Bundeswehr (BiZ)
3 23. April 2015, 09.00 – 13.00 Uhr: Girls & Boys Day, Agentur für
Arbeit Pirna, Seminarstr. 9. Regionale Unternehmen und
Ausbildungseinrichtungen präsentieren verschiedene Berufe aus
dem Gast- und Baugewerbe, Handwerk und dem sozialen Bereich
zum Anfassen und Ausprobieren. Beim mechanisch-technischen
Verständnistests können die Mädchen ihre Fähigkeiten unter
Beweis stellen. Im Workshop vom Jugendring e.V. können die
vielen neuen Informationen und Erfahrungen des Girls- und Boys
Day ausgetauscht werden. Gleich anmelden über die
Aktionslandkarten! www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de
-------------------------------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen im Internet
unter www.arbeitsagentur.de/pirna‚ Veranstaltungen vor Ort‚
Link zur zentralen Veranstaltungsdatenbank
Agentur für Arbeit Riesa
3 05.03.2015 Bundespolizei stellt Karrieremöglichkeiten im BiZ
vor
3 07.03.2015 Ausbildung LIVE zum Erleben, Ausbildungsbörse im
Gewerbegebiet Klipphausen, Zentraler Anlaufpunkt: Sächsische
Haustechnik Dresden KG, Bremer Straße 2
3 10.03.2015 Ausbildungsmarkt im Kulturzentrum Großenhain
3 14.03.2015 „Radebeul JOBBT“ – Tag der offenen Tür im BSZ
Meißen - Radebeul mit über 50 Firmen aus der Region
3 17.03.2015 JOB-TOUR 2014/2015 der Agentur für Arbeit Riesa
und des Jobcenters Landkreis Meißen macht Station im Ratssaal
des Rathauses der Stadt Riesa – Freie Ausbildungs- und Arbeitsstellen in der Stadt Riesa
3 18.03.2015 Special Studium 2015 – Hochschultag im BiZ
Hochschulen aus Sachsen und Brandenburg stellen sich und ihre
Studienmöglichkeiten vor, und Experten beantworten Fragen rund
ums Studium. In Vorträgen werden einige Studiengänge im Detail
vorgestellt:
15.00 Uhr: Mittleres Management in sächsischen Behörden und
Justiz
15.45 Uhr: Studium an der Berufsakademie sowie der Studiengang
Energie- und Umwelttechnik
16.30 Uhr: Lehramt in Sachsen
Des Weiteren haben alle Interessenten die Möglichkeit, um 15.00
Uhr einen studienfeldbezogenen Beratungstest zu absolvieren, um
herauszufinden, ob der angestrebte Studiengang den eigenen Fähigkeiten entspricht.
-------------------------------------------------------------------------------Alle weiteren Informationen und Veranstaltungen im Internet
unter www.arbeitsagentur.de/riesa ’Veranstaltungen vor Ort‘‚
BiZ-Kalender
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Was erwarten die „Personaler“?
Auf der Messe „KarriereStart“
erhielten die Schüler Praxistipps für ihre Bewerbung um
einen Ausbildungsplatz.
W
as gehört in eine Bewerbung
um einen Ausbildungsplatz?
„Ein Foto“, rufen die Schüler
auf der Messe „KarriereStart“ im Chor.
Und wie sollte das aussehen? Zaghaft gehen einige Hände nach oben. „Kein Selfie“,
sagt ein Junge. Und ein anderer fügt hinzu:
„Kein Urlaubsbild.“
Die beiden Referentinnen Janine Neuenburg-Wagner und Katja Sommer von der
Ostsächsischen Sparkasse Dresden geben
den Jugendlichen recht. „Sie sollten unbedingt ein professionelles Bewerbungsfoto
verwenden. Schließlich soll der erste Eindruck möglichst vorteilhaft sein.“ Doch
ganz so wichtig, wie die Schüler glauben,
sei das Bild heute gar nicht mehr. „Es wird
zwar immer noch gern gesehen“, berichten
die Ausbildungsfachfrauen aus ihrer Praxis. „Aber man kann es inzwischen auch
weglassen.“ Dadurch soll die Gleichbehandlung gewahrt und niemand wegen
seines Aussehens benachteiligt werden.
Unverzichtbar – und auch das wissen
selbst jüngere Schüler schon – ist dagegen
der Lebenslauf. Zum Inhalt gibt es aber
noch recht vage Vorstellungen: „Das Geburtsdatum? In welcher Schule ich bin?
Meine Hobbys?“ Im Prinzip alles richtig,
bestätigen die Expertinnen, und sie geben
einen prinzipiellen Tipp: „Früher hat man
alles chronologisch aufgelistet, heute gilt
besonders beim Bildungsweg: nicht mit
der Grundschule anfangen, sondern das
Aktuellste obenan stellen.“ Unbedingt aufführen sollte man danach weitere besondere Fähigkeiten und Erfahrungen, wie
Vor dem Versand sollte die Bewerbung noch einmal gründlich überprüft werden.
zum Beispiel Sprachkenntnisse, Praktika
und Ferienjobs. Bei den Hobbys sei etwas
Zurückhaltung angesagt. „Nicht zu viel
aufzählen und überlegen, was zur gewünschten Ausbildung passt.“ Hinter dem
Lebenslauf werden die Zeugnisse und Zertifikate eingeheftet. „Auch hier gilt“, so die
Referentinnen, „dass die neuesten und relevantesten Dokumente zuoberst liegen.“
Das Schwierigste an der Bewerbung ist für
die meisten das Anschreiben, denn darin
muss man dem „Personaler“ erklären, warum man gerade für diese Ausbildung in
diesem Unternehmen genau der Richtige
Weitere Hinweise
3 Eine vollständige Bewerbungsmappe enthält ein Anschreiben, einen Lebenslauf und Zeugnisse. Dabei ist es
ratsam, hochwertiges Papier zu verwenden. Die Mappe
sollte keinesfalls Benutzungsspuren aufweisen und möglichst seriös aussehen.
3 Während Lebenslauf und Zeugnisse eingeheftet werden,
liegt das Anschreiben lose obenauf.
3 Um sich (und auch der Personalabteilung) unnötigen Aufwand zu ersparen, sollte man immer zuerst prüfen, ob
das anvisierte Unternehmen den gewünschten Beruf im
entsprechenden Jahr überhaupt ausbildet.
3 Das Anschreiben sollte sich dann auch ganz konkret auf
diesen Ausbildungsplatz beziehen. Vorteilhaft ist es zudem, den zuständigen Leiter/Mitarbeiter der Personalabteilung in der Anrede namentlich zu nennen. „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollte nur eine Notvariante sein,
wenn sich kein Name ausfindig machen lässt.
3 Schon beim Verfassen von Anschreiben und Lebenslauf
unbedingt die Rechtschreibprüfung einschalten, anschließend selbst mehrfach Korrektur lesen und das Ganze möglichst von einer zweiten Person checken lassen –
Fehler können den Gesamteindruck gründlich verderben.
3 Damit die sorgsam erstellte Bewerbungsmappe auch
beim Versand nicht beschädigt wird, gehört sie in einen
ausreichend festen Umschlag.
ist. „Dabei sollte der Bewerber zeigen, dass
er gut über den Beruf und die Firma informiert ist und weiß, welche Eigenschaften
und Stärken erwartet werden.“ Neben der
korrekten Form mit Absender, Datum, Betreff und möglichst persönlicher Anrede
gibt es auch für den Umfang eine wichtige
Regel. „Nicht mehr als eine A4-Seite“, raten die Expertinnen. „Denken Sie daran,
dass Sie ganz sicher nicht der einzige Bewerber sind.“ Nach weiteren Tabus befragt, antworten die Schüler eifrig: „Kaffeeflecken! Eselsohren! Rechtschreibfehler!“ Janine Neuenburg-Wagner und Katja
Fotos: dpa, M.-U. Dreyling
Sommer mahnen, vor dem Versand der
Bewerbung auch noch einmal genau zu
prüfen, ob das Anschreiben wirklich an
die richtige Firma gerichtet ist und ob die
Unterlagen in Papierform oder online gewünscht werden. „Wenn sich jemand bei
mehreren Unternehmen parallel bewirbt,
kommt es schnell mal zu Verwechslungen.“
Bei aller Ungeduld sollten die jungen Leute die Antwort nicht vor dem Bewerbungsschluss erwarten: „Aber wenn der eine
Weile verstrichen ist, sollte man ruhig mal
nachfragen.“
Birgit Hilbig
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Checkliste zum Ausbildungsbeginn
Den Traumjob gefunden, den Ausbildungsvertrag unterschrieben? Nun wird es aber auch Zeit für einige Formalitäten. Hier eine
kleine Checkliste, woran man alles denken sollte, bevor man ins
Azubi-Leben startet:
3 Ein Gehaltskonto einrichten. Der Arbeitgeber braucht zudem
die IBAN, um termingerecht die Ausbildungsvergütung überweisen zu können. Viele Geldinstitute haben insbesondere für
junge Menschen spezielle Konditionen. Manche locken etwa
mit einem gebührenfreien Konto, andere wiederum spendieren
ein Startguthaben. Ganz wichtig: Wer noch nicht volljährig ist,
benötigt für die Kontoeröffnung das Einverständnis der Eltern.
3 Eine Lohnsteuerkarte beim Finanzamt beantragen.
3 Den Sozialversicherungsausweis für den Arbeitgeber kopieren.
Jeder Arbeitgeber zahlt in der Regel neben der Lohnsteuer
auch Sozialbeiträge für Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfall- und
Arbeitslosenversicherung.
3 Nachweis der Krankenversicherung anfordern.
3 Bei Bedarf eine ärztliche Bescheinigung einreichen.
3 Wenn nötig, frühzeitig nach einem polizeilichen Führungszeugnis fragen – für manche Jobs ist das Bedingung.
3 Vermögenswirksame Leistungen beim Arbeitgeber erfragen. Eine Chefs unterstützen ihre Azubis beim Sparen mit vermögenswirksamen Leistungen (VL), das heißt: Man spart einen Teil des
Verdienstes und bekommt zur Belohnung noch etwas oben
drauf. Grundsätzlich kann man beim geförderten VL-Sparen
zwischen Anlagen in Vermögensbeteiligungen wie Investmentfonds oder in wohnwirtschaftlichen Anlagen wie einen Bausparvertrag wählen. Diese Geldleistung seitens des Arbeitgebers ist
im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag vereinbart.
SZ
Wir
bildesn
au
Auf Mission Grips
Medienkompetenz gehört in immer
mehr Unternehmen wie den Oberlausitz-Kliniken zur Ausbildung dazu. Das hilft auch im Job weiter,
sagen die Azubis.
D
en Sportteil liest Charlotte Altmann
gern, ebenso die Seiten mit dem politischen oder lokalen Teil. Warum gehen
immer weniger Menschen wählen, schließen sich
stattdessen Protestbewegungen an? Das ist so eine Frage, die die 19-Jährige beschäftigt. „Junge
Leute sollten wissen, was um sie herum passiert“,
sagt die angehende Hebamme im ersten Lehrjahr. Das erfahre man im Internet. Jedoch fehle
ihr im Schichtdienst die Zeit, nach Informationen zu googeln. Auch sei deren Verlässlichkeit
dort nicht unbedingt gegeben. Dafür umso mehr
in der Sächsischen Zeitung.
Die darf Charlotte Altmann jetzt ein Jahr lang kostenlos lesen. Ihr Ausbildungsbetrieb, die Oberlausitz-Kliniken gGmbH (OLK), macht’s möglich. Das
Unternehmen schickt seine Azubis auf die „Mission
Grips“ der Sächsischen Zeitung. OLK-Geschäftsführer Reiner E. Rogowski schaut berufsbedingt häufig
in die Online-Ausgabe, auf die gedruckte Zeitung
möchte er dennoch nicht verzichten.
Statistisch gesehen sei 2013 jeder dritte Einwohner des Landkreises Bautzen in den Einrichtungen des Klinikverbunds gewesen. Über die Anschaffung neuer Technik wie des Herzkatheters
zum Beispiel informiert das Unternehmen in der
SZ. In der Zeitung spiegelt sich ebenso die Resonanz der Menschen auf Entscheidungen wie den
Bau der neuen Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin sowie für Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder zur Übernahme von Arztpraxen
wider, sagt Reiner E. Rogowski. Dass sich die
Azubis regelmäßig darüber wie auch über die
großen gesundheits- und sozialpolitischen Themen informieren, das sei sehr wichtig. Die OLK
bieten 89 Ausbildungsplätze in fünf Berufen an,
davon allein 75 für Gesundheits- und Krankenpfleger. Dazu drei Plätze für BA-Studenten. Zehn
angehende Ärzte werden in ihrem praktischen
Jahr in den Krankenhäusern in Bautzen und Bischofswerda ausgebildet. Seit 2001 lege man großen Wert auf die Ausbildung in den eigenen
Häusern, so Reiner E. Rogowski. Nach seiner Ansicht könne ein rundum informierter Berufsnachwuchs nur gut sein fürs Unternehmen. Es
beteiligt sich daher erneut an der „Mission
Grips“. Begleitet wird das SZ-Projekt vom Institut für Kommunikationswissenschaften der TU
Dresden. Wissenstests mit den Teilnehmern belegen einen Wissenszuwachs bei denen, die ein
Jahr lang regelmäßig in die Zeitung schauen.
Politik, Sport, Kultur oder Medizin – Azubis sind
durch das Zeitunglesen informierter. Das kommt
ihrem Job zugute. Lisbeth Übermuth hat das
schon selbst festgestellt. Die 20-Jährige im ersten
Lehrjahr möchte Gesundheits- und Krankenpflegerin werden. Aus der Zeitung erfahre sie, was
aktuell ist. So könne sie viel besser mitreden,
wenn ältere Patienten sich über Ereignisse unterhalten oder das Klinikpersonal darauf ansprechen. Lisbeth Übermuth und Charlotte Altmann
finden die „Mission Grips“ super. Je nach Schicht
schauen die beiden jungen Frauen täglich morgens oder am Nachmittag in die Zeitung. Davon
haben sie selbst etwas – und ihr Ausbildungsbetrieb ebenfalls.
Constanze Knappe
----------------------------------------------------------3 Kontakt:
Sächsische Zeitung
Elisabeth Olshausen
Olshausen.elisabeth@dd-v.de
Telefon: 0351 4864-2684
Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Ausbildungsbeginn 2015
Altenpfleger/in
Ausbildungsbeginn 2015
Die Altenpflegeausbildung erfolgt in unseren Töchterunternehmen
Oberlausitz- und Westlausitz Pflegeheim & Kurzzeitpflege gGmbH.
Bewerbungen richten Sie bitte an:
Oberlausitz Pflegeheim & Kurzzeitpflege gGmbH
Belmsdorfer Straße 43 • 01877 Bischofswerda
Voraussetzung für eine Ausbildung ist ein Praktikum in
der Pflege, ein FSJ-Jahr oder
der Bundesfreiwilligendienst
in einem Krankenhaus oder in
anderen Pflegeeinrichtungen.
Personalmanagement
Am Stadtwall 3
02625 Bautzen
E-Mail: bewerbungen@
oberlausitz-kliniken.de
Telefonische Anfragen beantworten wir gern unter:
&
(0 35 91) 3 63-2269
www.oberlausitz-kliniken.de
Lisbeth Übermuth (li.) und Charlotte Altmann schauen täglich in die SZ. Gut informiert zu sein, hilft
Foto: Constanze Knappe
den Azubis der Oberlausitz-Kliniken auch in Patienten-Gesprächen weiter.
19
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Super Markt für Lebensmittelexperten
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Fachkräfte haben bei REWE die besten Job-Aussichten – Ausbildung in dreizehn Berufen
tig, das man sich nach und nach
aneignet. Natürlich sind Kundenberatung und aktives Verkaufen
wichtige Aspekte im Beruf.
Vielen Jugendlichen fällt es
schwer zu entscheiden, was sie
später einmal beruflich machen
wollen. Was sie wissen sollten:
REWE bietet gute Einstiegschancen, eine Übernahmegarantie sowie weitreichende Karriere-Perspektiven. Mit 3.400 Supermärkten, Logistik- und Verwaltungsstandorten sowie 100.000 Mitarbeitern ist das führende Einzelhandelsunternehmen einer der
größten Arbeitgeber in Deutschland. Rund 4.000 Auszubildende
in dreizehn Berufen hat REWE.
Einer von ihnen ist Sascha K., 22,
aus Hannover.
Warum eine Ausbildung
bei REWE?
REWE wirbt damit, Azubis zu
übernehmen und ihnen KarriereChancen zu bieten. Das hat mich
erst auf den Einzelhandel gebracht. Und REWE bildet ja in
vielen Berufen aus. So bin ich auf
deren Internetseite auf den Kaufmann im Einzelhandel mit der
Fachrichtung Feinkost gestoßen.
Mit frischen Lebensmitteln arbeiten und direkten Kundenkontakt
haben - genau das ist, was ich gesucht habe.
Probieren geht über Studieren: Feinkost-Experte Sascha K. erfährt im Dialog mit den Kunden schnell,
was ankommt und was nicht.
Wie sieht ein typischer
Arbeitstag aus?
Es kommt ganz darauf an, wo ich
eingesetzt werde - im Servicebereich für Fleisch, Wurst oder Käse oder im Backshop. Egal, in
welcher Abteilung man ist, ich
habe dafür zu sorgen, dass alle
angebotenen Lebensmittel frisch
und verfügbar sind und optisch
schön präsentiert werden. Ich
kann meiner Kreativität freien
Lauf lassen, was die Bestückung
der jeweiligen Abteilungen an-
geht. Zum Job gehören auch die
täglichen Bestellungen: Welche
Ware wird gebraucht? Welche
läuft aktuell gut und wonach haben Kunden gefragt, was ich neu
ins Sortiment aufnehmen könnte? Da ist Fingerspitzengefühl nö-
Was war die größte
Herausforderung?
Ich wollte von Anfang an Gas geben und alles lernen. Ich hatte
Glück, dass ich einen sehr guten
Chef hatte, der mir vom ersten
Ausbildungstag an vollstes Vertrauen schenkte. Er hat mir alles
Stück für Stück beigebracht. Ich
war dadurch bereits im zweiten
Ausbildungsjahr so gut vorbereitet, dass ich zeitweise die Feinkost-Abteilung geleitet habe. Das
heißt: Drei Wochen der Chef zu
sein. Alles zu managen und für
alles die Verantwortung zu tragen. Ware zu bestellen und genau
zu kalkulieren. Natürlich machte
ich Fehler. Aber daraus lernte
ich, es beim nächsten Mal besser
zu machen.
Gleisbauer
ist ein Beruf der Bauindustrie und dauert 3 Ausbildungsjahre. Diese
Ausbildung erfolgt im Wechsel zwischen Berufsschule, überbetrieblichen Ausbildungszentren und Baubetrieb. Das 2. Ausbildungsjahr bringt Ihnen bereits einen ersten Berufsabschluss als
Tiefbaufacharbeiter. Die Spezialisierung zum Gleisbauer erhalten
Sie im 3. Ausbildungsjahr. Sie schließen das 3. Ausbildungsjahr als
gehobener Baufacharbeiter ab.
Ihre Aufgabenbereiche
• Kontrolle und Vermessung von Gleisen und Weichen
• Wartung und Instandhaltung von Gleisanlagen
• Verlegen von Schwellen und Schienen
• Montage von Weichen und Kreuzungen
• Herstellen von Bahnübergängen
Was Sie mitbringen
• Hauptschulabschluss
• Technisches Verständnis
• Handwerkliches Geschick
• Leistungsfähigkeit
• Teamfähigkeit
• Genauigkeit bei der Arbeit
• Spaß an körperlicher Arbeit
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann bewerben Sie sich!
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:
RS Gleisbau GmbH
An der Heide | 03130 Spremberg OT Schwarze Pumpe
steffen.hanusch@rs-gleisbau.de
Ein Unternehmen der Rhomberg Sersa Rail Group
www.rhomberg-sersa.com
Die Gleisbauabteilung kann auf eine mehr als
100-jährige Firmentradition zurückblicken. Sie ist
innerhalb der Bahntechnikgruppe dezentral aufgestellt und hat in der Region Standorte in Spremberg/Schwarze Pumpe und in Dresden. Die Schiene
ist stets im Fokus. So gehören sämtliche Bahnen des
spurgeführten Verkehrs zu unserem Leistungsspektrum. Kunden wie die Deutsche Bahn AG, die Nahverkehrsunternehmen der großen Städte (Straßenund Stadtbahnen) sowie Industriekunden mit Werks-,
Hafen- und Anschlussbahnen sind Auftraggeber.
Dabei werden alle Leistungen vom Inspizieren und
Messen der Gleisanlagen über die Instandhaltung
bis hin zum Um-, Aus- und Neubau kompletter
Gleis- und Weichenanlagen beherrscht. Das Unternehmen steht für Qualität, Präzision, Schnelligkeit,
Termintreue, Zuverlässigkeit und Effizienz. Für diese
anspruchsvollen Aufgaben brauchen wir gut ausgebildete und hochmotivierte Mitarbeiter, die mit
Fachwissen, technischem Verständnis und viel Engagement im Dienste unserer Kunden im Einsatz
sind. Die Bedienung der hochmodernen Technik ist
hier genauso wichtig, wie die exakte Einhaltung
aller Termin- und Leistungsvorgaben.
Link-Tipp:
www.rewe.de/karriere und
www.rewe.de/machsbesser
20
www.zukunft-in-sachsen.de
Google Dich! und andere Tipps
Bewerbungsguide
für junge Leute
von jungen Leuten
Nicht als Tourist, sondern als Lernender: Eine Ausbildung im Ausland stärkt das Selbstbewusstsein und bringt jede Menge Lebenserfahrung.
Foto: © iStockphoto.com / Junghee Choi
„Wer beim Bewerbungsgespräch punkten will, sollte
die Firma, bei der er sich vorstellt, kennen“, empfiehlt
der Bewerbungsguide von „ad rem“. Junge Journalisten der Hochschulzeitung haben in der Broschüre den
Rat von Experten und eigene Erfahrungen rund um die
Bewerbung zusammengefasst. Wissen die jungen
Leute doch noch ganz genau, wie aufgeregt man bei
einem Vorstellungsgespräch ist. Eine gute Vorbereitung und ein gesundes Selbstbewusstsein können da
helfen.
Die praktische Anleitung für Berufseinsteiger zeigt,
welche Dokumente in eine Bewerbungsmappe gehören, was in einem Anschreiben unbedingt erwähnt
werden sollte und wie man sich online richtig bewirbt.
Über die Vor- und Nachteile der Internetpräsenz wird
ebenso informiert. „Google Dich!“ wird in diesem Zusammenhang empfohlen. Die Broschüre, die sich neben dem ersten Arbeitsvertrag auch der Selbstständigkeit als berufliche Option widmet, richtet sich an Arbeitssuchende und Berufseinsteiger. Die aktuelle Auflage ist an Mittelschulen und Gymnasien sowie in den
SZ-Treffpunkten erhältlich.
HD
Sächsisches Krankenhaus
für Psychiatrie, Psychotherapie,
Psychosomatik und
Neurologie Großschweidnitz
Sie sind... SOZIAL, KOOPERATIV & HILFSBEREIT?
Dann bewerben Sie sich im Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz auf einen der
10 AUSBILDUNGSPLÄTZE zum/zur Gesundheits- und Krankepfleger/in
Was erwarten wir von Ihnen? | Realschulabschluss mit guten Noten in den naturwissenschaftlichen
Fächern sowie Deutsch | großes Interesse im Berufsfeld
Berufliche Erfahrungen durch ein Praktikum oder ein freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Pflege/Soziales
sind von Vorteil. Sie sollten engagiert, teamfähig, flexibel einsetzbar und gut belastbar sein. Ein freundlicher
Umgang mit unseren Patienten muss selbstverständlich sein. Zum Ausbildungsbeginn müssen Sie das
17. Lebensjahr vollendet haben.
Warum sollten Sie sich unbedingt bei uns bewerben?
Unser Krankenhaus ist ein modern ausgestattetes, leistungsfähiges Krankenhaus. Mit 650 Mitarbeitern/
-innen ist es eines der größten Arbeitgeber der Region. Sie lernen bei uns das weite Spektrum der psychiatrischen und neurologischen Krankheitsbilder kennen. Unser sehr gutes Fachpersonal ermöglicht
Ihnen eine optimale praxisorientierte Arbeitsweise und Wissensaneignung. Die ansprechende Ausbildungsvergütung nach dem Tarifvertrag TVA-L Pflege wird bei solch einer abwechslungsreichen Ausbildung
schnell zur Nebensache.
Ganz wichtig: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Die theroretische Ausbildung findet an der Medizinischen
Berufsfachschule Dresden-Friedrichstadt statt.
Sie wollen sich bewerben?
Dann schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen
spätestens bis zum 31.12.2015 an folgende Adresse:
Sächsisches Krankenhaus Großschweidnitz
Personalabteilung | Dr.-Max-Krell-Park 41 | 02708 Großschweidnitz
bewerbung@skhgr.sms.sachsen.de
Eine Win-Win-WinSituation
Auszubildende sollten ins Ausland
gehen, rät Horst Rindfleisch von
„bildungsdoc“.
mit einem Bildungsberater vereinbaren, sagt der
Mann, der die Plattform einst gegründet hat und
sich so stark fürs „Auslandlernen“ macht. Er findet, man müsse dies bereits in den Schulen thematisieren. „Einige Firmen bieten ja mittlerweile
einen Auslandsaufenthalt während der Ausbilarolin war vier Wochen in Spanien, Mar- dung an, um gute Lehrlinge zu werben“, weiß er.
kus flog nach Finnland. Die beiden ken- Aber die Initiative müsse auch von den Azubis
nen sich nicht, hatten aber das gleiche selbst kommen. „Sie könnten bereits beim BeZiel: Sie wollten als Azubi erstens ihre Sprach- werbungsgespräch in die Offensive gehen und
kenntnisse verbessern und zweitens ganz prakti- nach einem solchen Angebot fragen“, so Horst
sche Erfahrungen in ihrem Lehrberuf sammeln. Rindfleisch. Er rate ihnen und auch ihren Eltern,
Carolin und Markus bekamen noch etwas Weite- sich vorab zu informieren, beispielsweise bei
res dazu: einen Schub in ihrer persönlichen Ent- „Berufsbildung ohne Grenzen“, einem deutschwicklung. „Das ist bei fast allen Azubis so, die ins landweiten Netzwerk von Mobilitätsberater/inAusland gehen“, weiß
nen der Industrie- und
Horst Rindfleisch von der
Handelskammern
und
Internetplattform
„bilHandwerkskammern. „Da
„Sie kommen mit einer gro- gibt es staatlich geförderdungsdoc“. „Sie gehen
ßen
Portion Selbstvertrauen te Programme, bei welweg, um in der Sprache
zurück.“ chem
und im künftigen Beruf
beispielsweise
dazu zugewinnen. Und
Fahrt- oder Organisatikommen mit einer großen
onskosten übernommen
Portion Selbstvertrauen zurück.“ Denn unterm werden.“
Strich sei solch ein Auslandsaufenthalt nichts an- Ein Auslandspraktikum, sagt Tamara Moll, Leitederes als pure Persönlichkeitsentwicklung.
rin der Mobilitätsberatung beim Deutschen InDoch wie stellt man es an, nach Spanien, Finn- dustrie- und Handelskammertag e.V., sei eine
land oder anderswohin zu kommen? „Was weni- gute Möglichkeit für einen Perspektivwechsel,
ge wissen: Maximal 25 Prozent der Ausbildungs- wie Bildung in anderen Ländern funktioniere. Es
zeit kann man im Ausland absolvieren“, sagt gebe allerdings noch zu viele Firmen, welche die
Horst Rindfleisch. „Und viele Programme unter- Möglichkeiten eines Auslandspraktikums nicht
stützen dies.“ Auf der bildungsdoc-Homepage kennen, weiß Horst Rindfleisch. „Dabei profitiesind allein neun solcher Programme aufgelistet, ren die Betriebe durch gesteigerte Motivation,
darunter „ERASMUS+ Praktika“, „Erasmus+ für Fremdsprachenkenntnisse, erste Kontakte ins
Berufsbildung“, „AuslandsBAföG“ fürs Prakti- Ausland, Selbstvertrauen und Persönlichkeitskum oder das EU-Portal für Stipendien, welches entwicklung ihrer Mitarbeiter, die so fit werden
Stipendien vom Auslandssemester bis zum Aus- für die globalisierten Märkte.“ Es sei für alle drei
landspraktikum vermittelt. Es gibt die DAAD- Parteien – für Lehrling, Ausbildungsbetrieb und
Praktikavermittlung und die Haniel-Stiftung. ausländischen Praktikumsbetrieb – eine WinBeide fördern Auslandspraktika.
Win-Situation. Also genaugenommen sogar eine
Thessa Wolf
Jugendliche sollten anrufen und einen Termin Win-Win-Win-Situation.
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Facebook, Twitter, Mails & Co.
Darf man in der Arbeitszeit
oder Pause privat im Internet
surfen oder besser nicht?
E
ine Pizza bestellen, den Kontostand abrufen, schnell mal dem
Kumpel ein Foto von der Vorabend-Fete schicken: In Zeiten des Internets ist per PC, Smartphone oder Tablet
alles möglich. Man kann sich seine geschäftlichen E-Mails auf sein Handy schicken lassen. Alles soweit ok! Aber darf
man während der Arbeitszeit oder in der
Pause am Firmen-PC schnell mal bei Facebook „reinschauen“ – oder kann das eine
Abmahnung geben? Was ist erlaubt, was
nicht? Dazu gibt es aktuelle Urteile, die
man kennen sollte.
Blick in die
Betriebsvereinbarung
Manche Chefs sehen die Sache locker, andere dagegen überhaupt nicht. Zwischen
den Geschäftsmails mal kurz einen Blick
auf die eigenen, privaten Nachrichten werfen, schnell mal online nach einem Urlaubsschnäppchen suchen: Manche Firmen dulden das, wenn es in Maßen gemacht wird. Allerdings nicht offiziell, sie
drücken halt ein Auge zu. Denn tatsächlich
gilt der Firmen-PC als Arbeitsmaterial, das
vom Unternehmen nur für Arbeitszwecke
zur Verfügung gestellt wird. Und die private Nutzung ist daher nicht erlaubt. Einige Firmen lassen sich diese Betriebsvereinbarung auch bei der Einstellung des Mitarbeiters schriftlich bestätigen. Es kann also
ins „Auge“ gehen, wenn man vom Firmenschreibtisch ins private Netz geht. In leichteren Fällen kann es zur Abmahnung, im
schlimmsten Fall sogar zur Kündigung
führen.
Nur der Arbeitgeber darf entscheiden, ob und in welchem Umfang er die private
Foto: Fotolia – Petr Ciz
Internetnutzung im Betrieb erlaubt.
Urteile von Arbeitsgerichten
3 Wird der private Internetgebrauch eindeutig untersagt, drohen dem Angestellten
bei Zuwiderhandlung umgehend Konsequenzen. Allerdings darf nicht bereits
nach dem ersten Verstoß eine Kündigung
ausgesprochen werden. Selbst dann nicht,
wenn er eine Art Verzichtserklärung im
Vorfeld unterschrieben hatte. Die Nutzung
muss jedoch nur kurzfristig und auch nur
für unverfängliche Zwecke erfolgt sein. So
urteilte das Landesarbeitsgericht Rhein-
land-Pfalz, Az. 6 Sa 682/09 und berief sich
dabei auf ein Grundsatz-Urteil vom Bundesarbeitsgericht, Az. 2 AZR, 386/05. Kurzum: Wer privat surft, kann zunächst erst
einmal abgemahnt werden. Lässt er es
trotz Abmahnung nicht, kann er gekündigt werden.
3 Auch wenn der Chef das private Surfen
grundsätzlich erlaubt, kann dies heikel
werden. Ist man während der Arbeitszeit
mehr privat als geschäftlich im WWW unterwegs, ist das ein Kündigungsgrund
(Bundesarbeitsgericht, Az. 2 AZR 581/04)
Die Arbeitsrichter sehen in einer intensiven Nutzung des Internets für private
Zwecke während der Arbeitszeit eine Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten.
3 Es gibt aber auch juristisch mildere Auslegungen in Sachen Privatnutzung des Firmenrechners: Wenn der Vorgesetzte weiß,
dass seine Mitarbeiter auch privat im Netz
sind, er aber nichts dagegen unternimmt,
kann der Arbeitgeber nicht aus heiterem
Himmel eine Kündigung aussprechen. Erst
ist eine Abmahnung fällig.
3 Gleiches gilt für Privat-Mails vom Firmen PC. Auch, wenn die Mitarbeiter per
Rundmail darüber informiert wurden,
dass der private E-Mail-Verkehr strikt untersagt ist, darf bei einem Verstoß nicht
sofort die Kündigung erfolgen. Im Regelfall muss zuerst eine Abmahnung ausgesprochen werden. So entschied das Landesarbeitsgericht Hessen, Az. 5 Sa 987/01.
3 Unerbittlich sind die Gerichte, wenn
man in sozialen Netzwerken wie Facebook
oder Twitter seinen Chef als „Ausbeuter“
und „Menschenschinder“ tituliert und damit beleidigt. Dem Verfasser dieser Beleidigung droht eine schnelle Kündigung. Besonders dann, wenn der Mitarbeiter eine
Vertrauensposition innehatte – so das
Landesarbeitsgericht Hamm, Az. 3 Sa
644/12.
(sy/BA)
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ichtig Druck machen, das kann nicht jeder,
heißt es so schön. Gedruckt wird seit Johannes Gutenberg - das ist jetzt über 500 Jahre
her. Doch die Einführung modernster Drucktechnologien hat auch das Berufsbild im Druckereiwesen stark gewandelt. Hantierte der Schriftsetzer bis Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts noch mit Bleilettern, nutzte der Facharbeiter für Satztechnik bereits Computer, die inzwischen Einzug gehalten hatten. Die Maschinen
waren moderner geworden.
Heute liegt die Verantwortung für den Druckvorgang in der Hand des Medientechnologen Druck.
„Als Medientechnologe Druck solltest du ein gutes Auge für Farben haben und dich auch nicht
davor scheuen, an großen Maschinen zu arbeiten. Treffen diese Eigenschaften auf dich zu, sind
das gute Voraussetzungen für diesen Beruf“, ermuntert Ijad Nestler, Produktionsleiter im
Druckhaus Dresden, einem Traditionsbetrieb
mit über 100-jähriger Erfahrung. Drucker richten
nicht nur die Maschinen ein, sie überwachen zudem den gesamten Druckprozess, um so die
Qualität des gesamten Endproduktes sicherzustellen. Natürlich darf bei aller Exaktheit die
Kreativität nicht verloren gehen. Medientechnologen beraten den Kunden direkt an der Maschine und können ihm den Unterschied zwischen
Farbtiefe, Kontrast und Schieben sowie Duplieren erklären.
Doch mit dem gedruckten Papier ist es noch
nicht getan. Hier setzt der Medientechnologe
Druckverarbeitung an. Er gibt Büchern und
Druckerzeugnissen den letzten Schliff. „Während
der Ausbildung erlernst du alles zum Berechnen
der Maße des gewählten Umschlags bis zur Entscheidung über die angemessene Bindungsart“,
erläutert Ijad Nestler. Während der Bindung sind
unterschiedlichste Maschinen zu bedienen und
einige Schritte auch von Hand durchzuführen.
Der Umgang mit Falzmaschinen gehört wie das
korrekte Einrichten des Sammelhefters dazu.
----------------------------------------------------------3 Fazit: Nur Medientechnologen, die ihr Handwerk gelernt haben, können richtig Druck machen.
(mnow)
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ISBN: 978-3-9815711-1-0
Hightech mit Zukunft vom Handwerker von heute: Auch Solaranlagen sind ein Fall für
Foto: HF.Redaktion
den Dachdecker.
„Dächer gibt’s
auch ohne Rezept“
Eine zukunftssichere Ausbildung
ist im Dachdeckerhandwerk Sachsen möglich – auch ohne Abitur
sprung eines ausgelernten Dachdeckers gegenüber einem Studierenden am Ende seiner Ausbildung kann sich durchaus im sechsstelligen Bereich bewegen. Und dabei ist der Arbeitsalltag
des Dachdeckers alles andere als eintönig. Seine
enn in Deutschland vom Fachkräfte- Aufgabenbereiche erstrecken sich von der Funmangel die Rede ist, sind damit damentabdichtung bis zur Dachgestaltung –
meist die akademischen Berufe ge- auch mit Solartechnik und Begrünung „on top“ –
meint. „Ohne Abitur sinken die Chancen für Er- und von der energetischen Optimierung der Gefolge im Arbeitsleben“, betonen viele Bildungs- bäudehülle bis zur Gestaltung und Ausführung
experten und Politiker. Entsprechend groß ist von Fassaden. Die Materialvielfalt reicht von
der Zulauf auf die GymHolz
über
Keramik,
nasien. Seit dem Jahr 2000
Kunststoff, Bitumen bis
ist laut Statistischem Bunzu Beton und einer VielGrundsolide undbeständige zahl von Metallen. Bei der
desamt der Anteil von
Handarbeit ist der Schlüssel Entwicklung neuer BauSchulabschlüssen
mit
zum Erfolg im Beruf. stoffe sind Dachdecker als
Fachhochschuloder
Hochschulreife um rund 7
Praktiker ebenso involProzent gestiegen. Das
viert wie bei der DefinitiAbitur muss sein, heißt die Devise – selbst wenn on neuer Normen.
es nur mittels acht- oder neunjähriger Nachhilfe Die Art des Schulabschlusses ist für die Ausbilgerade so gelingt.
dung im Dachdeckerhandwerk eher zweitrangig.
„Dabei sind gute Fachkräfte gerade im Handwerk Gefragt sind Menschen mit Spaß an Sport, Teamgesucht - und das gerne auch ohne Abitur“, be- geist und praktischem Verständnis sowie dem
tont ein Sprecher des Dachdeckerhandwerks in Willen, mit eigenen Händen Ideen zu verwirkliSachsen. „Denn auch Universitäten, Arztpraxen chen. Übrigens: Auch wer seine Karriere im
und Anwaltskanzleien brauchen – wie jeder Dachdeckerhandwerk mit einem Haupt- oder
Mensch - ein dichtes Dach über dem Kopf und Mittelschulabschluss begonnen hat, ist nicht
energetisch optimierte Gebäude“.
nach bestandener Gesellenprüfung am HöheEine zukunftssichere Ausbildung ist also auch – punkt seiner Laufbahn angelangt. Zusatzqualifioder vielleicht sogar gerade – im Handwerk mög- kationen wie etwa zum Energieberater machen
lich. Weitgehend unabhängig von oft nur kurzle- seine sichere Zukunft noch sicherer. Und die
bigen Technik-Trends und angesagten Hypes, ist Meisterprüfung eröffnet Dachdeckern nicht nur
hier grundsolide und beständige Handarbeit der die Chance zur Betriebsleitung oder BetriebsSchlüssel zum Erfolg und der Garant für einen gründung, sondern auch die Türen zu vielen
Fachhochschulen und Studiengängen.
(SZ)
Beruf mit Perspektiven.
„Gerade die Dachdecker sind es, die keine Billig- ------------------------------------------------------------Massenware wie so manche Ingenieure entwi- 3 Mehr Infos zu den Berufsperspektiven
ohne Abitur gibt es im Internet unter
ckeln und auf den Markt werfen, sondern Unikawww.DachdeckerDeinBeruf.de
te planen und erstellen“, so der Sprecher des
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Dachdeckerhandwerks. Handarbeit, die sich
und bei den regionalen Dachdecker-Innungen.
durchaus lohnt. Denn der Einkommensvor-
W
Was zeichnet Bewerbungsunterlagen aus, die überzeugen? Mit
dieser Frage sehen sich viele konfrontiert, wenn sie im Internet
nach passenden Informationen suchen. Schnell stehen sie vor einem Berg sich widersprechender Ratschläge. Selbst Arbeitgeber
sind sich oft nicht völlig einig. Dann gibt es noch das persönliche
Umfeld, das mit zahlreichen Tipps weiter zur allgemeinen Verunsicherung beiträgt. Wer hat nun recht?
Moderne Layouts und Trends
Unlängst ist die 3. Auflage von „Lebenslauf, Anschreiben, Erfahrungsprofil, Arbeitszeugnisse“ erschienen. Dieses Buch bringt
Licht in das Chaos der Meinungsvielfalt. Es zeigt auf, welche Anforderungen derzeit aktuell sind und wie man auch unterschiedliche Arbeitgeberwünsche gleichzeitig abdecken kann. Der Ratgeber behandelt moderne Layouts und Trends für Lebensläufe, wirkungsvolle Formulierungen für Anschreiben, zeigt, wie man selbst
ein Erfahrungsprofil erstellen kann und was Zeugnisse tatsächlich
aussagen. Darüber hinaus informiert er darüber, aus welchen Bestandteilen Bewerbungsmappen bestehen müssen und was dabei zu berücksichtigen ist, und gibt Tipps, wie man sich optimal
online bewerben, passende Dateiformate wählen und repräsentative E-Mails versenden kann. Checklisten und Übungsaufgaben
helfen bei der Umsetzung. Viele Beispiele von besonders erfolgreichen Lebensläufen, Anschreiben und Erfahrungsprofilen bieten
konkretes Anschauungsmaterial.
Der Autor, Arbeitsmarktexperte und Jobcoach Dieter L. Schmich,
bringt berufliche Erfolgsstrategien auf den Punkt. Im Auftrag von
Bildungseinrichtungen und Unternehmen ist er als Dozent und
Trainer tätig. Zugleich bietet er Seminare und persönliche Beratungsgespräche rund um die Themen Bewerbung, Karriere und
Work-Life-Balance an.
(sy)
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