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KÖTZTING
Dienstag, 3. März 2015
LAM
Lam. Osserbad: Heute, Dienstag,
geschlossen.
Lam. Winterfreizeitprogramm:
Heute, Dienstag, Kirchenführung
mit Aufstieg zu den Glocken. Die
Führung ist kostenlos, Treff 16 Uhr
am Eingang der Pfarrkirche St. Ulrich. Terminänderungen wegen der
Kirchenrenovierung werden kurzfristig am Aushang der Tourist-Info
bekannt gegeben.
Lam. VdK: Heute, Dienstag, von
10 bis 11 Uhr Außensprechtag im
Rathaus.
Einkehrtag für Männer
Lam. Am kommenden Sonntag
und am Sonntag, 15. März, findet
im Exerzitienhaus in Cham jeweils
ein Einkehr- und Besinnungstag für
Männer statt. Thema ist „Die Bibel
- Ur-Kunde unseres Glaubens“ und
Referenten sind StDir. a. D. Ludwig
Taufer aus Weiden und Pfarrer i. R.
Helmut Süß aus Eschenbach. Tagesablauf: 9 Uhr Einführung und erste
Einheit, 10.30 Uhr zweite Einheit,
12 Uhr Mittagessen, 13 Uhr dritte
Einheit, 14 Uhr Beichtgelegenheit
in der Klosterkirche, 15 Uhr Eucharistiefeier, anschließend Kaffee und
Brotzeit. Anmeldung bei Obmann
Josef Mühlbauer (Tel. 09943/90
3153) oder im Exerzitienhaus Maria
Hilf Ludwigstraße 16, Cham (Tel.
09971/20000). Kostenbeitrag 20
Euro.
IG Mikroorganismen
Lam. Am kommenden Donnerstag nimmt die Interessensgruppe effektive Mikroorganismen wieder
ihre regelmäßigen Treffen auf. Beginn ist um 16 Uhr im Relax in der
Rosengasse 2. Die Veranstaltung ist
für alle Interessierten offen. Themen: Infos und Beratung über effektive Mikroorganismen, Garten- und
Balkonerde mit Terra Preta optimieren.
Frauenbund wählt
Lam. Am Dienstag, 10. März, findet die Jahreshauptversammlung
des Frauenbundes mit Neuwahlen
der Vorstandschaft statt. Um 19 Uhr
ist zunächst ein gemeinsamer Besuch des Gottesdienstes für verstorbene Mitglieder vorgesehen, anschließend Versammlung im Pfarrsaal.
Oberkrainer Freunde Lamer Winkel gegründet
Josef Berlinger ist der erste Vorstand – Gründungsfest mit sechs Gruppen aus Slowenien
L a m . (as) Schon seit geraumer
Zeit treffen sich die Fans der Oberkrainer-Musik in lockeren Abständen in Lam oder zu Fahrten in die
slowenische Heimat der Oberkrainer Musikgruppen. Nun fassten sie
den Beschluss, das Ganze in eine
Vereinsform zu gießen, allerdings in
eine eher lockere, ohne den Eintrag
ins Vereinsregister.
Am Samstag trafen sie sich bei
Andreas Roßbauer am Veitbauernhof, der zum Vereinslokal auserkoren worden war, zur Gründungsversammlung. Zu Beginn stellten sich
die knapp 40 Mitglieder auf der
Gred für das erste offizielle Vereinsfoto auf. Drinnen begrüßte Josef
Berlinger noch einmal alle Anwesenden, über deren große Zahl er
sich sichtlich freute. Kurz blickte er
anschließend auf die Entstehungsgeschichte der Oberkrainer Freunde
zurück. Begonnen hatte alles schon
vor etlichen Jahren mit der ersten
fahrt nach Planica. Bald schon entwickelte sich eine feste Fangemeinde und auch andere Ortsvereine haben sich bei Ausflügen nach Slowenien angeschlossen. Am Samstag
nun bat der Redner die Anwesenden
um ihre Zustimmung, den Stammtischcharakter der Gruppe in eine
Vereinsstruktur
umzuwandeln,
wenn auch als lockere und in erster
Linie gesellige Form. Dagegen bestanden keine Einwände, sodass als
Nächstes die Wahl einer Vorstandschaft durchgeführt wurde.
Die 34 wahlberechtigten Gründungsmitglieder ernannten Josef
Berlinger per Akklamation zum ersten Vorstand, sein Stellvertreter ist
Andreas Roßbauer. Erster Kassier
ist Ulrich Wendl, die Position des
Stellvertreters zu übernehmen erklärte sich schließlich Josef Aschenbrenner bereit. Erste Schriftführerin ist Silvia Liebl, ihr steht Eva
Pöschl zur Seite. Auf Wunsch des
Vorsitzenden wurde weiterhin ein
Vergnügungsausschuss
gewählt,
dem der erste und zweite Vorsitzende, der Kassier sowie Maria Hatzinger und Luise Koller angehören. Zu
Kassenprüfern bestimmte die Versammlung Georg Hatzinger und
Hans Liebl. Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre. Beschlussfassung
Das erste offizielle Gründungsfoto der Oberkrainer Freunde Lamer Winkel.
Die erste gewählte Vorstandschaft mit Josef Berlinger an der Spitze.
über eine Satzung war nicht Gegenstand der Tagesordnung, vielmehr
kam man überein, sich einmal monatlich am zweiten Samstag um 19
Uhr auf dem Veitbauernhof zu treffen. Der Jahresbeitrag beträgt 20
Euro und wird vom Kassier eingesammelt.
Anschließend informierte Josef
Berlinger über den Stand der Vorbereitungen zum Gründungsfest,
das von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag,
10. Mai, auf dem Veitbauernhof
stattfindet. Hierfür konnte der Vorsitzende nicht weniger als sechs
Oberkrainergruppen aus Slowenien
verpflichten. Festschrift, Flyer und
■
Zum Bericht „PSW einzige sinnvolle und verfügbare Technik“ in
unserer Samstagsausgabe:
Die Fa. Vispiron hat am vergangenen Samstag das Ergebnis einer „eigenen Studie“ zum Vergleich von
PSW und Batteriespeichern veröffentlicht. Dabei hätte sie sich diese
Mühe sparen können, denn das Ergebnis war doch von vornherein
klar: „Einzig ein PSW bringt eine
Lösung für die Energiewende.“
Und dann kommt wieder das
schon altbekannte Schema der
Presseerklärungen von Vispiron:
wunderschöne Fotomontagen zur
Verharmlosung der Speicherbecken
– und im Gegensatz dazu eine riesige, hässliche Industriehalle auf der
grünen Wiese als Batteriegebäude
in Engelshütt!
Das ist wieder eine unterschwellige Drohung, ganz nach dem Motto:
Wollt ihr Lamer Bürger lieber das –
oder doch nur einen idyllischen
Speichersee, von Bäumen und
Sträuchern umgeben? Noch nicht
vergessen ist der drohende Hinweis
von Vispiron im vergangenen Jahr
auf ein mögliches Atommüllendlager unter dem Osser, falls ...! Glaubt
Vispiron wirklich, mit einer solchen
Vorgehensweise Vertrauen zu schaffen?
Hoffentlich prüfen auch die politisch Verantwortlichen genau die
Halbwahrheiten und Aussagen dieser Firma! Wenn nämlich ein Batte-
21
Plakate werden mit Hilfe von Werbeanzeigen finanziert. Die Oberkrainer Freunde Lamer Winkel
pflegen einen engen Kontakt zu
Hofmark Brauerei, von dort bekommen sie Unterstützung und Chefin
Claudia Cording hat gern das Amt
der Schirmherrin übernommen. Josef Berlinger sprach im Zusammenhang mit dem Fest von „einem gewaltigen Event – einem im bayerischen, ja sogar deutschsprachigen
Raum, noch nie dagewesenen musikalischem Ereignis der Spitzenklasse“.
Das Programm ist bisher folgendermaßen geplant: Freitag, 8. Mai,
Langzeitspeicher zu gebrauchen,
dafür werden andere Speichertechnologien benötigt.
Und wenn das Oberbecken leer
ist, muss man warten bis es wieder
voll ist – und das dauert einige Zeit;
erst dann kann wieder Strom pro-
duziert werden. Überhaupt verschweigt Vispiron allzu gerne die
enorme Strommenge, die verbraucht wird, um hunderttausende
(!) Kubikmeter Wasser über fünf Kilometer weit den Berg hinaufzupumpen – über eine Rohrleitung mit
Vergleich überflüssig und unrealistisch
Zu unserem Artikel „PSW einzig
sinnvolle und verfügbare Technik“
in der Ausgabe vom Samstag, 28.
Februar:
In der Ausgabe vom Wochenende
hat Vispiron verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für ein Speicherbecken bzw. einen Batteriespeicher abgebildet.
Es stellt sich hier aber die Frage,
ob ein solcher Vergleich überhaupt
realistisch ist. Werden Batteriespeicher zum einen doch mit Sicherheit
in der Nähe von erneuerbaren Energieerzeugern errichtet und zum anderen in Industriegebiete integriert.
Sicher baut man sie nicht auf die
grüne Wiese.
Auch wie Vispiron den übergrößerten Flächenbedarf eines Batteriehauses ermittelt hat, bleibt rätselhaft. Vispiron ist der Ansicht,
dass für Batteriespeicher wie für
PSW eine ähnlich große Fläche benötigt wird. Dies ist sicher nicht zu-
17 Uhr Standkonzert mit der
Thürnsteiner Blaskapelle und der
Stadtkapelle Krain vor der TI. Um
18.15 Uhr Fahrt mit einem CabrioBus und Pferdekutschen zur Abzweigung Einödstraße/Veitbauernhof, 18.30 Uhr Eintreffen und Aufstellen der örtlichen Vereine zum
Festeinzug, 18.45 Uhr Einzug mit
Schirmherrin,
Bürgermeister,
Markträten und Festverein in die
Festhalle. Um 19 Uhr Auftritt der
Stadtkapelle Krain und der Oberkrainer Polkamädels und um 20
Uhr folgen die Festansprachen.
Am Samstag, 9. Mai, „Oberkrainer-Super-Nacht“ – ab 18 Uhr treten im Wechsel die Stadtkapelle
Krain, das Ansambel Gregorji, die
Karawanken Oberkrainer, das Trio
Golte und das Dori Quintett auf.
Der Eintritt dazu kostet 15 Euro.
Am Sonntag, 10. Mai (Muttertag),
„Tag der Familien und er Blasmusik“ – 11 bis 13.30 Uhr Frühschoppen mit der Zwieseler Stammtischmusik, 14 bis 17 Uhr musikalischer
Nachmittag mit der Blaskapelle Lamer Winkel, 17 bis 22 Uhr Festausklang mit den Bayerisch-Böhmischen Musikanten. Gegen 21 Uhr
große Sachpreisverlosung.
Im weiteren Versammlungsverlauf beschlossen die Mitglieder, den
Ausflug nach Sloweniern am ersten
Wochenende im Oktober durchzuführen. Abschließend bestand noch
die Möglichkeit, Vereinskleidung zu
bestellen.
Leserbriefe
Was Vispiron verschweigt...
riespeicher errichtet wird, kommt
der ganz sicher nicht in den Lamer
Winkel, sondern in die Nähe von Industrie- bzw. Ballungsgebieten –
und zwar dort, wo eben der meiste
Strom gebraucht wird!
Außerdem sind PSW nicht als
Fotos: Fischer-Stahl
treffend, wie Prof. Dr. Andreas Jossen, der Lehrstuhlinhaber für Elektrische Energiespeichertechnik der
Technischen Universität München
und führende Experte beim Energiedialog unter: www.energie-innovativ.de/fileadmin/user_upload/
energie_innovativ/Energiedialog/
Dokumente/2014-12-05-Batterietechnologien-in-Bayern-Jossen.pdf
auf Seite 20 zeigen: In einem Container mit den Abmessungen von
6m x 2m x 2m = 24 cbm lässt sich ein
kompletter Batteriespeicher mit einer Energiemenge von 1 MWh unterbringen.
Um die 810 MWh des geplanten
PSW am Osser zu speichern, sind
demnach 810 x 24 cbm = 19440 cbm
notwendig. Man braucht hierfür
kein riesiges Gebäude mit einer
Grundfläche von mehreren zehntausend Quadratmetern, wie Vispiron in seiner Fotomontage glaubhaft machen will. Eine kleine Halle
mit den Abmessungen von zum Beispiel 40m x 30m x 16m würde diesen
Raum bieten. Wie oben festgestellt,
kann aber Engelshütt als Standort
eines Batteriespeichers sowieso
ausgeschlossen werden.
Weiterhin ist in der Pressemitteilung Vispirons unter einer der Fotomontagen zu lesen: „Wasserfläche
Ober- und Unterbecken: ca. 7 ha“.
Der Genauigkeit halber sei angeführt, dass Ober- und Unterbecken
jeweils eine Fläche von 7 ha, also
zusammen 14 ha benötigen. Der
Flächenverbrauch für die fünf Kilometer Rohrleitungen sowie für das
Kraftwerksgebäude bleiben unerwähnt.
Gespannt sein darf man auf die
nächsten Pressemitteilungen von
Vispiron. Welche unrealistischen,
Angst und Schrecken verbreitenden
Bilder und Argumente wird sich Vispiron noch einfallen lassen?
Franz Schneck, Engelshütt
zwei Meter Durchmesser, die sogar
über mehrere Kurven hochführt;
dies ist mit großen Reibungsverlusten verbunden!
Allerdings sind die Bürger hier im
Bayerischen Wald nicht (mehr) so
unwissend, wie Vispiron immer gerne annimmt: Zwei Mitglieder des
Aktionsbündnisses waren auf Einladung von Staatsministerin Ilse
Aigner am Energiedialog beteiligt,
die Fa. Vispiron übrigens nicht! Dabei konnten sie sehr fundierte Aussagen von renommierten EnergieWissenschaftlern hören; die Bedeutung von PSW für die Zukunft und
die Energiewende wird dabei als
eher gering bis bedeutungslos eingeschätzt! All diese Aussagen und
Forschungsergebnisse stehen allen
Bürgern im Internet zur Verfügung.
Dies hat wohl Vispiron bei seinen
Presseerklärungen nicht berücksichtigt!
Eines wird immer deutlicher und
ist trotz der geschickt gesteuerten
(Des-)Informationspolitik von Vispiron ganz sicher klar: wenn das
PSW am Osser nicht gebaut wird,
bricht die Energieversorgung weder
im Lamer Winkel noch im Landkreis Cham zusammen! Und auch
die Energiewende in Deutschland
scheitert bestimmt nicht daran!
Für das Aktionsbündnis „Gegen
das Pumpspeicherwerk am Osser“
Paul Winterstetter, Bad Kötzting
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