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Glattgarage GmbH - Der Glattfelder

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AZA/8192 Glattfelden
5. März 2015
25. Jahrgang
Nr. 5 / Auflage 2245
plus
Glattgarage GmbH
Filiale Glattfelden
Telefon 043 422 52 28
Webereistrasse 23 · 8192 Glattfelden
Tel. 044 867 04 34 · Fax 044 867 48 30
Ihre Bäckerei
Mühlebach
Aktuell finden Sie neben
den ersten Osterartikeln
unsere heissbegehrten
High Heels in diversen
frühlingshaften Farben.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Fahrzeugpark der Gemeinde aufgestockt
Neues wendiges Allzweckfahrzeug für den Werkhof
Am Dienstag konnte der Gemeindewerkhof bei der Garage Iten ein
neues wendiges Allzweckfahrzeug
in Empfang nehmen. Damit soll der
Personaleinsatz noch effizienter gestaltet werden können.
Bruno Meier
Um die vielfältigen Aufgaben des
Werkhofpersonals effizient ausführen
zu können, fehlte es in der Vergangenheit oftmals an genügend Fahrzeugen. Aus diesem Grund entschied sich der Gemeinderat, ein zusätzliches Kommunalfahrzeug anzuschaffen. Die Wahl fiel dabei auf einen kleinen, wendigen Transporter
der Firma DFSK mit einer zweckmässigen Kipperbrücke und guter Nutzlast. Ein Fahrzeug, das sich besonders für den Einsatz im engen Dorf-
kern eignet, wie Gemeinderat Thomas Steiner am Dienstag bei der
Fahrzeugübergabe erklärte.
Auffallend ist dabei auch das neu
verwendete Design, das sich an jenes des Tiefbauamts des Kantons
Zürich anlehnt. Die dabei verwendeten Leuchtfarben entsprechen
den neuesten Sicherheitsvorschriften, wobei das verwendete Blau
und Gelb auch die Gemeindefarben
widerspiegeln.
Voll ausgerüstet mit der Alukipperbrücke schlägt diese Neuanschaffung
in der Gemeindekasse mit 23 100
Franken zu Buche. Laut Garagist Roland Iten eine gute Wahl, zumal das
vielseitig einsetzbare Fahrzeug, das
künftig für den Werkhof wertvolle
Dienste leisten werde, über ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhält- Freuen sich über das neue Kommunalfahrzeug: Garagist Roland Iten, WerkFoto: Bruno Meier
meister Martin Berger und Gemeinderat Thomas Steiner.
nis verfüge.
2
Donnerstag, 5. März 2015
DER GLATTFELDER
Kirchenzettel
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Glattfelden
3.-Klass-Unterricht
Mittwoch, 18. März, 12.00 bis 15.15 Uhr im Pfarrhaus, Auskunft: Madeleine Moor
5. bis 19. März 2015
CLUB 8
Telefonnummern
Pfarramt: Pfr. Christhard Birkner, Telefon
Donnerstag, 5. und 19. März, jeweils 19 Uhr im
Pfarrhaus. Auskunft: Susanne Graf
044 867 34 55, chr.birkner@zh.ref.ch
Sozialdiakonie: Manuel Kleger,
Telefon 077 408 35 01,
manuel.kleger@zh.ref.ch
Katholische Kirche
Glattfelden – Eglisau – Rafz
Sekretariat der Kirchgemeinde:
Telefon 044 867 20 36
Präsident der Kirchenpflege:
Christian Ulrich, Telefon 044 867 13 61
Gottesdienstfeiern
Freitag, 6. März
10.30
10.00
Gottesdienste
Autoabholdienst für die Gottesdienste:
Telefon 044 867 05 29 (Annemarie Lutz)
Andacht im Altersheim Stadel
Sonntag, 8. März
Eucharistiefeier in Glattfelden
Dienstag, 10. März: Abendmeditation und Bibel-Lese
19.00
19.30
Innehalten zur Fastenzeit
Abendmeditation in der Kirche Eglisau
Bibel-Lese im Pfarreizentrum Eglisau
Sonntag, 8. März 2015
Sonntag, 15. März
9.30
10.00
10.30
Gottesdienst
Predigt: Pfr. Chr. Birkner
Nicolae Moldoveanu, Orgel
Familien-Gottesdienst in Rafz
ökum. Gottesdienst im Neuwis-Hus in
Stadel mit anschliessendem Suppenzmittag
Sonntag, 15. März 2015
Dienstag, 17. März: Hl. Josef, Kirchenpatron
9.30
9.00
Gottesdienst
Predigt: Pfr. A. Weber, Eglisau
Nicolae Moldoveanu, Orgel
Eucharistiefeier in Glattfelden
Donnerstag, 19. März
9.30
Andacht im Altersheim Eichhölzli Glattfelden
Abendgebet in der Kirche
Generalversammlung kath. Frauenverein
Donnerstag, 5. und 19. März, jeweils 19.00 bis
19.30 Uhr in der Kirche
Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr im Pfarreizentrum
Eglisau.
Gespräch am runden Tisch
Ökumenischer Seniorennachmittag im
Gottfried-Keller-Zentrum, Glattfelden
Am Dienstag, 17. März, 19.30 bis 21.00 Uhr im Unterrichtszimmer im Pfarrhaus Thema: «Die Evangelien – 4 Augenzeugen berichten»
Nachmittag für «Sich-noch-jung-Fühlende»
Donnerstag, 19. März, 14 Uhr, im GKZ. «Pfarrer
Ernst Sieber erzählt aus seinem Leben und seinem
Wirken». Autoabholdienst unter Tel. 044 867 20 36.
Herzlich laden ein Annemarie Lutz, Pro Senectute,
Maria Tomekova, Christhard Birkner und Team.
Donnerstag, 19. März, 14.30 Uhr
Pfarrer Ernst Sieber erzählt aus seinem Leben und
seinen Werken. Sie finden uns auch im Internet
unter www.glegra.ch
Chrischona-Gemeinde Glattfelden
Evangelische Freikirche, Emmerstr. 2
Donnerstag, 5. März
14.00
Seniorenmittagstisch
Donnerstag, 5. März, 12 Uhr im Pfarrhaus.
Anmeldung bei Fredi Gut bis zum Vorabend:
Telefon 044 867 24 30
Gemeinsam kochen +
Dienstag, 17. März, 10 Uhr im Pfarrhaus
Anmeldung bis zum Vorabend, Tel. 044 867 21 34
Fiire mit de Chliine
Donnerstag, 5. März, 16.15 bis 16.45 Uhr in der Kirche. Anschliessend gemütliches Beisammensein im
Pfarrhaus
18.30
Während der Schulzeit jeweils am Freitag, 17 Uhr im
Pfarrhaus
Auskunft: Sozialdiakon i. A. Manuel Kleger.
Kinderchor
Jeden Mittwoch in der Schulzeit, 12.45 bis 13.30 Uhr
in der Chilestube. Auskunft und Anmeldung:
Janez Krt, Tel. 044 867 47 37;
Maya Meier, Tel. 044 867 30 38.
Ein Nachmittag
mit Ernst Sieber
Der von Pro Senectute und den beiden Kirchgemeinden getragene Seniorennachmittag im Gottfried-KellerZentrum gehört zu den festen Terminen unseres Veranstaltungskalenders.
In diesem Jahr dürfen wir alle «Sichnoch-jung-Fühlenden» zu einem ganz
besonderen Nachmittag einladen. Am
Donnerstag, 19. März 2015, um 14
Uhr, im Saal des Gottfried-Keller-Zentrums haben wir Pfarrer Ernst Sieber
zu Gast. Sieber, der erst vor wenigen
Tagen seinen 88. Geburtstag gefeiert
hat, wird uns aus seinem spannenden
Leben und von seinem eindrücklichen Sozialwerk erzählen. Zu diesem
Nachmittag, der mit Kaffee und Kuchen ausklingen wird, sind alle Seniorinnen und Senioren unseres Dorfes
herzlich eingeladen. Unter Telefon
044 867 20 36 (täglich 9 bis 12 Uhr)
können Sie auch unseren Autoabholdienst in Anspruch nehmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Evang.-ref. und röm.-kath.
Kirchgemeinden und Pro Senectute
55+ Bericht über die Zeit in Berlin
(Martin Flütsch)
PAX
Samstag, 7. März
9.00
14.00
Gemeindebrunch
Jungschar, Ameisli
Sonntag, 8. März
10.00
Festgottesdienst «175 Jahre Chrischona».
Liveübertragung des Gottesdiensts von
St. Chrischona. Kinderhort, Kids-Treff
Mittwoch, 11. März
17.45
18.30
Unihockey U13 beim Schulhaus Hof
Unihockey U16 beim Schulhaus Hof
Donnerstag, 12. März
18.30
Kolibri
Kirchen / Pro Senectute
PAX
Sonntag, 15. März
9.30
Gottesdienst
Kinderhort, Kids-Treff
19.15 Just Life, Baptistengemeinde, Bülach
Mittwoch, 18. März
17.45 Unihockey U13 beim Schulhaus Hof
18.30 Unihockey U16 beim Schulhaus Hof
Diverse Hauskreise. Für Fragen 044 867 42 26 oder
info@chrischona-glattfelden.ch
www.chrischona-glattfelden.ch
Inserate und Textannahme:
Stadt-Anzeiger Opfikon/Glattbrugg AG
Schaffhauserstrasse 76, 8152 Glattbrugg
Tel 044 810 16 44 Fax 044 811 18 77
Redaktion Glattbrugg
Roger Suter, redaktion@stadt-anzeiger.ch
Redaktionsschluss, Montag, 11.30 Uhr
Layout
Roland Wellinger,
technik@stadt-anzeiger.ch
Inseratenannahme
Patrizia De Tomi, anzeigen@stadt-anzeiger.ch
Anzeigenschluss, Montag, 8.00 Uhr
Annahmen auch durch
Gemeindeverwaltung Glattfelden
Fax 044 867 11 85
Redaktion Glattfelden:
Bruno Meier
Tel 044 867 38 21 bmnews@bluewin.ch
Erscheint 14-täglich, donnerstags,
in alle Haushaltungen, Auflage 2245
Jahresabonnement: Fr. 69.Glattfelder online
www.derglattfelder.ch
DER GLATTFELDER
3
Donnerstag, 5. März 2015
«Africa Addio»
So hiess einer der umstrittensten und
schockierendsten Filme der 1960erJahre. Er war blutig und rassistisch
und machte die Betrachter glauben,
die Afrikaner kämen ohne die Hilfe
der ehemaligen Kolonialmächte nicht
aus. Und heute?
Die UNO gibt alljährlich einen «Bericht über die menschliche Entwicklung» heraus.
Das Buch 2014 definiert: «Menschliche Entwicklung bedeutet die Herstellung gleicher Lebenschancen für alle.
Dabei geht es darum, die Verwirklichungschancen der Menschen zu verbessern, um ihre heutigen Wahlmöglichkeiten zu erweitern, ein gesundes,
produktives und sicheres Leben zu
führen. Es geht aber auch darum sicherzustellen, dass diese Entscheidungen diejenigen zukünftiger Generationen nicht beeinträchtigen oder beschränken.»
Ein Ranking führt 182 Staaten auf,
von den sehr hoch entwickelten bis
ans dunkle andere Ende. Die Liste
wird angeführt von Norwegen, Australien, Schweiz, den Niederlanden,
USA und Deutschland (in dieser Reihenfolge). Unter den letzten 32 Staaten hat es nur 3, die nicht afrikanisch
sind. Am Ende der Liste figuriert Eritrea. Wen wundert’s, dass so viele
Asylsuchende von dort kommen.
Im Leitartikel der NZZ vom vergangenen Samstag fragt der Journalist David
Signer zum Thema Bootsflüchtlinge:
«Wie kaputt muss ein Land sein, dass
junge Leute es massenhaft verlassen
und sich auf solche Kamikaze-Missionen einlassen?» Er fährt weiter: «Jeder
normale Staatschef müsste verzweifeln über so einen Exodus. Hat man je
eine afrikanische Regierung Alarm
schlagen hören? Ist die Afrikanische
Union je zu einem Sondergipfel zusammengetreten, um sich zu fragen:
Was machen wir falsch? Nein.» Und
Signer malt weiter sehr düster: «Die
Schulen und Universitäten sind marod, der öffentliche Verkehr, die ärztliche Versorgung, die Verwaltung sind
ein Desaster, Arbeitsplätze kriegt man
nur durch Beziehungen oder Schmiergeld, […].» Da bewegt mich die Frage: Hat die seinerzeitige Kolonialisierung und Entkolonialisierung zu diesen Missständen beigetragen?
Christian Ulrich
Ein begehrtes Fotosujet
Rafzer Unglückslok auf alter Landstrasse parkiert
Einen Tag nach dem schweren Zugszusammenstoss in Rafz mit sechs verletzten Personen, wurden die beschädigten Unfallfahrzeuge mit einem
Kran vom Trassee gehoben und per
Schwertransport in die SBB-Werke
überführt. Besonders spektakulär gestaltete sich dabei der Transport der
Unglückslok am Samstagmorgen, der
zahlreiche Schaulustige anlockte. Mit
Kameras und Handys bewaffnet hielten viele Passanten den Weg der Lokomotive über die Eglisauer Rheinbrücke und weiter über das Rondell
Richtung Glattfelden bildlich fest.
Dort wurde das 80 Tonnen schwere
Gefährt für 36 Stunden auf der alten
Landstrasse parkiert, bevor es in der
Nacht zum Montag in die SBB-Hauptwerkstätten in Yverdon transportiert
wurde. Viele Glattfelder nutzten diese
Gelegenheit, die Lok in aller Ruhe
und aus nächster Nähe zu betrachten
und fürs Fotoalbum abzulichten. (bm.)
Generalversammlung
Präsidentenwechsel im Verein Mitänand – Füränand
An der Generalversammlung des
Vereins Mitänand – Füränand, die
am 26. Februar im Restaurant Traube stattfand, wurde Martin Berger
einstimmig zum neuen Präsidenten
gewählt.
Bruno Meier
An der diesjährigen GV des Vereins
Mitänand – Füränand stand das Traktandum Wahlen im Mittelpunkt. Notwendig wurde dies, nachdem bekannt wurde, dass sich der bisherige
Präsident Geri Zitt dazu entschlossen
hatte, unser Dorf im kommenden
Herbst zu verlassen und zusammen
mit seiner Frau Erika in wärmere Gefilde auszuwandern. Als Nachfolger
wurde vom Vorstand Martin Berger
vorgeschlagen, der von der Versammlung einstimmig gewählt wurde.
Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt
wurden Edith Zgraggen und Konrad
Erni als Beisitzer. Beim Jahresbericht
des scheidenden Präsidenten zeigte
sich, dass insbesondere der Fahrdienst
des Vereines sehr oft in Anspruch genommen wird. Im vergangenen Jahr
legten die freiwilligen Fahrer bei 290
Einsätzen rund 5000 Kilometer zu-
Präsident Geri Zitt (links) übergab das Steuer des Vereinsschiffchens anlässFoto: Bruno Meier
lich der Generalversammlung an Martin Berger.
rück. Im Gegenzug wurden die Angebote für Botengänge, Tiere- oder
Pflanzenbetreuung, für leichtere Gartenarbeiten oder Hilfestellungen bei
administrativen Arbeiten nur sehr
spärlich benützt. Wie zu erfahren war,
verfügt der Verein derzeit über mehr
Mitglieder, die etwas anbieten, als solche, die diese Angebote nutzen. Nach
wie vor beliebt sind hingegen die monatlichen Jassnachmittage und die begleiteten Theaterbesuche. Die Jass-
gruppe trifft sich jeweils am ersten
Mittwoch im Monat um 14 Uhr im
Restaurant zur Traube. Und für die
Theaterfreunde stehen als Nächstes
das Schauspiel «Ein Volksfeind» (15.
März), die komische Oper «Die lustigen Weiber von Windsor» (28. März)
und die Oper «Die Zauberflöte» (8.
Mai) auf dem Programm. Alle Theaterbesuche finden im Theater Winterthur statt und werden vom Fahrdienst
begleitet.
4
Donnerstag, 5. März 2015
AMTLICHE
MITTEILUNGEN
GEMEINDE GLATTFELDEN
Ausschreibung Bauprojekte
Oskar Meier, Kasernenstrasse 17, Postfach 354, 8180 Bülach,
vertreten durch Oskar Meier AG, Architekturbüro, Kasernenstrasse 19, 8180 Bülach
Abbruch von Wohnhaus Assek.-Nr. 807, Teilabbruch von
Gebäude Assek.-Nr. 805, Neubau eines Mehrfamilienhauses
mit UN-Garage auf Grundstück Kat.-Nr. 7146 am Nidermattweg 7 (K2 und G) – Planaustausch/Projektänderung
DER GLATTFELDER
GEMEINDE GLATTFELDEN
Verbundfahrplanprojekt
2016 bis 2017
Das ZVV-Verbundfahrplanprojekt 2016 bis 2017 wird vom
12. bis zum 29. März 2015 auf der Homepage des ZVV
(www.zvv.ch) publiziert.
Allfällige Änderungswünsche sind bis spätestens 31. März
2015 dem Gemeinderat Glattfelden einzureichen.
Glattfelden, 5. März 2015
Gemeinderat Glattfelden
Gemeinde Glattfelden
Thomas Inauen, Hohfuristrasse 12, 8180 Bülach
Erstellen eines Autoabstellplatzes auf Grundstück Kat.-Nr.
7344, Mühlestrasse 12 (GP «Stocki»)
Wahlanordnung
Dauer der Planauflage: 20 Tage
Kanton Zürich
Rechtsbehelfe: Begehren um Zustellung von baurechtlichen
Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung beim
Gemeinderat schriftlich zu stellen. Wer das Begehren nicht innert Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist
läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
2. Erneuerungswahl des Regierungsrates für die Amtsdauer
2015 bis 2019
Glattfelden, 5./6. März 2015
Der Gemeinderat
Am Sonntag, 12. April 2015, finden folgende Wahlen statt:
1. Erneuerungswahl des Kantonsrates für die Amtsdauer
2015 bis 2019
Bezirk Bülach
1. Ersatzwahl eines Mitglieds (Teilamt 50%) des Bezirksgerichts Bülach für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2020
Die Stimmabgabe erfolgt durch die Benützung der aufgestellten Urnen oder brieflich. Bei der brieflichen Stimmabgabe sind
die auf dem Stimmrechtsausweis aufgedruckten Bedingungen
zu beachten.
GEMEINDE GLATTFELDEN
Entlassung aus dem Inventar
möglicher Schutzobjekte und Verzicht
auf Schutzmassnahmen
Bezüglich weiterer Erleichterungen für die Stimmabgabe wird
auf den Aufdruck auf dem Stimmrechtsausweis verwiesen. Die
vorzeitige Stimmabgabe auf der Gemeinderatskanzlei ist ab
Montag, 6. April 2015, während der ordentlichen Bürozeiten
möglich.
Der Gemeinderat hat am 19. Februar 2015 beschlossen:
1. Das Gebäude Assek.-Nr. 802 auf dem Grundstück Kat.-Nr.
7495 an der Dorfstrasse 121 ist kein Schutzobjekt im Sinne
von § 203c PBG.
Das Objekt Nr. 51 wird aus diesem Grund aus dem kommunalen Inventar der schützenswerten Objekte entlassen.
2. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons
Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in
dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss
einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile der Baurekurskommission
sind kostenpflichtig. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Der Beschluss samt Gutachten kann innerhalb der Rekursfrist
(Planauflage) während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.
Glattfelden, 5./6. März 2015
Gemeinderat Glattfelden
Fehlende Stimmrechtsausweise oder Stimmzettel sind bis spätestens Freitag, 10. April 2015, 11.30 Uhr bei der Gemeinderatskanzlei zu beziehen.
Glattfelden, 5. März 2015
Gemeinderat Glattfelden
DER GLATTFELDER
5
Donnerstag, 5. März 2015
AMTLICHE
MITTEILUNGEN
Wir gratulieren!
Am 25. Februar 2015 konnte
an der Eichhölzlistrasse 56
Herr Curt Gigli-Wyss
seinen 90. Geburtstag feiern.
Wir gratulieren dem Jubilar herzlich
und wünschen ihm für den weiteren
Lebensabend noch viele glückliche
und gesunde Tage.
Gemeinderat und Gemeindepersonal
Grundpfandverwertung
Zwangsversteigerung:
Dienstag, 17. März 2015 um 14.00 Uhr im Gasthaus zum
Löwen, Saal EG, Dorfstrasse 105, 8192 Glattfelden
Grundstück: Stockistrasse 39, 8192 Glattfelden, Scheune,
Kat.-Nr. 6122, GB-Blatt-Nr. 3879 mit 120 m²
(Gebäude 93 m², befestigte Fläche 23 m², Garten 4 m²).
Schuldner und Pfandeigentümer: Grunder Alfred, Kreuzhaldenstrasse, 22, 8192 Glattfelden
Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung: CHF 50’000.00
Die Verwertung erfolgt auf Verlangen der Pfändungsgläubigerin
in der Pfändung 5441.
Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, CHF 10’000.00 in
bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die
Order des Betreibungsamtes Rafzerfeld, Steig 11, 8193 Eglisau
ausgestellten Bankcheck (kein Privatcheck) zu bezahlen.
Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied
einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen
Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über
ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen
und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen
Handelsregisterauszug vorzulegen.
Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb
von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie
auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch
Personen im Ausland (BewV) aufmerksam gemacht.
Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen.
Eglisau, 5. März 2015
Betreibungsamt Rafzerfeld
Marianne Hartmann
Ab Mitte März beginnen die Sanierungsarbeiten.
Foto: Bruno Meier
Nächtliche Behinderung in Eglisau
Bauarbeiten an der Rheinbrücke
beginnen Mitte März
Ab dem 16. März wird die von 1917
bis 1919 erbaute Bogenbrücke über
den Rhein saniert. Die Bauarbeiten
umfassen die Instandsetzung des seitlichen Natursteinmauerwerks und der
Betonbögen. Vom 16. März bis zum
24. April 2015 wird jeweils werktags,
von 20 bis 5 Uhr, das Gerüst an der
Aussenfläche der Brücke montiert. In
dieser Zeit ist die Brücke nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird mit einem Verkehrsdienst und Lichtsignalanlagen über die Brücke geführt.
Nach Abschluss der Gerüstmontage
beginnen die Naturstein-, Verstärkungs- und Bauarbeiten. Diese Arbeiten können ohne Behinderung des In-
dividualverkehrs ausgeführt werden.
Allerdings können Lärmimmissionen
in der Nacht nicht ausgeschlossen
werden. Das beauftragte Bauunternehmen ist aber bestrebt, diese so gering wie möglich zu halten. Lärmintensive Arbeiten werden während des
Tages ausgeführt.
Die Sanierung des Fahrbahnbereichs
erfolgt, zusammen mit der Realisierung des geplanten Betriebs- und Gestaltungskonzepts für die Schaffhauserstrasse, zu einem späteren, heute
noch nicht definierten Zeitpunkt. Die
jetzigen Sanierungsarbeiten dauern
voraussichtlich bis Ende Oktober dieses Jahres. (e)
Restaurant Traube
Mit Elan ins zweite Jahr
Schon wieder ist es 1. März,
und das ist so, das ist kein Scherz,
mit Tatendrang und viel Elan,
fangen wir nun das zweite an.
Wir hoffen, dass wir Euch des Weitern,
in unserem Restaurant erheitern,
Sei es beim Trunk in lustiger Runde,
oder beim Schlumi zu später Stunde.
Auch für’s leibliche Wohl für alle,
sind wir da, in jedem Falle,
Ob bei Steak, Salat und Käseschnitte,
jeder hat da so seine Bitte.
Wir erfüllen möglichst viel,
denn nur das bringt uns ans Ziel,
und das Ziel, das ist wohl klar,
dass alle sagen: Wunderbar!
Die Wirtin Saskia mit Serviertochter
Foto: zvg
Brigitte.
Jetzt möchten wir Euch Danke sagen,
ihr habt uns durchs ganze Jahr getragen,
nun hoffen wir weiterhin auf Treue,
und wir sehen uns auf’s Neue!
Saskia, Sonja, Susi + s’Trube-Team
6
Donnerstag, 5. März 2015
DER GLATTFELDER
Schule Glattfelden
Besuchstage in der Schule
Ab Montag, 16. März 2015, finden in
der Gemeinde wiederum die Besuchstage statt. Interessierte Erwachsene erhalten Einblick in den Unterricht
und die Arbeitsweise der Lehrpersonen mit den Schülerinnen und Schülern.
Naturschutzverein Glattfelden (NVG)
Exkursion und Generalversammlung
Der Naturschutzverein Glattfelden
(NVG) führt am Samstag, 7. März, eine Exkursion mit anschliessender Generalversammlung durch.
Die Exkursion zum Thema Schutzwald startet um 8 Uhr beim Parkplatz
Erlibrücke und wird von Gemeindeförster Alexander Good geleitet.
Gibt es auch Schutzwald im Flachland? Ja, denn es ist nicht entscheidendm wo der Wald geografisch liegt,
sondern, dass der Wald Menschen,
Güter und Infrastrukturen vor einer
bedrohenden Naturgefahr schützt.
Weshalb braucht es Schutzwald,
Männerforum
Menschliche Kontakte
In unserem Alltag werden zufällige
menschliche Kontakte immer seltener nötig. Wollen wir das? Ist uns
das Zehnsekundengespräch mit der
Person an der Kasse zuwider? Bringt
Der Verein «mikile» organisiert eine
kostenlose Kinderbetreuung während
der Besuchszeiten im Singsaal Schulhaus Eichhölzli 1 (Neubau).
Kindergarten: Montag, 16., und Hütedienst / kostenlose Kinderbetreuung
Dienstag, 17. März 2015
8.05–11.50 Uhr Montag- und Dienstagvormittag: 8–
wann ist ein Wald ein Schutzwald? Vormittags
Zu all diesen Fragen werden Sie auf Dienstagnachmittag 13.30–16.00 Uhr 12 Uhr, Schulhaus Eichhölzli, Singsaal
der Exkursion eine Antwort erhalten.
Kommen Sie mit und lauschen Sie Primarstufe: Montag, 16., und
Dienstagnachmittag
den ersten Vogelgesängen wie zum Dienstag, 17. März 2015
Neu: 13.15–16.30 Uhr, Schulhaus
Beispiel der Singdrossel, die wieder Vormittags
aus dem Winterquartier zurückge- Eichhölzli: 7.30–8.15 / 8.20–9.05 / Eichhölzli, Singsaal
9.10–9.55 / 10.20–11.05 / 11.10–
kehrt ist.
Eltern können ihr Kind pro Halbtag
Um 10 Uhr findet die Generalver- 11.55 Uhr
sammlung des NVG im Dorftreff statt, Zweidlen: 8.10–8.55 / 9.00–9.45 / maximal 2 Lektionen abgeben.
Wir bitten Eltern von Kleinkindern zuwo Kaffee und Gipfeli serviert wer- 10.10–10.55 / 11.00–11.45 Uhr
den. Dies gilt auch für Nichtfrühauf- Nachmittags: 13.35–14.20 / 14.30– sammen mit ihrem Kind auch eine Tasche mit frischer Windel, einem
steher, die nur an der GV beiwohnen 15.15 / 15.25–16.10 Uhr
Schoppen, einem kleinen Znüni und
werden. Auskunft unter Telefon 044
Sekundarstufe: Montag, 16., bis Finken den Betreuerinnen im Hüte867 48 68.
Freitag, 17. März 2015
dienst abzugeben.
Vormittags: 7.30–8.15 / 8.20–9.05 / Achtung: Kinder müssen Bekleidung
9.15–10.00 / 10.20–11.05 / 11.15– für drinnen und draussen dabei ha12.00 Uhr
ben.
Nachmittags: 13.30–14.15 / 14.25–
15.10 / 15.20–16.05 / 16.10–16.55 Die Haft- und Unfallversicherung
Uhr
muss durch die Eltern abgedeckt sein.
zu irgendetwas, und es wird von uns
nicht erwartet, dass «Mann» regel- Alle Lektionen auf der Primar- und Se- Wiederum wird von der Elternmitmässig teilnimmt. Man kommt, wenn kundarstufe finden nach Stundenplan wirkung «Kaffee und Gebäck» während der 10-Uhr-Pause im Schulhaus
man Lust und Interesse am Thema statt.
Eichhölzli angeboten.
hat, und man muss sich weder annoch abmelden; kurz, einfacher geht’s Wir bitten Sie höflich, die von Ihnen
bevorzugten Lektionen ganz zu besu- Wir freuen uns auf zahlreiche Besunicht.
Wer steckt dahinter? Nachdem ich er- chen und sich während der Lektion cherinnen und Besucher.
fahren hatte, dass in Eglisau ein sehr
gut funktionierendes Männerforum
seit rund zwanzig Jahren besteht, kam
der Gedanke auf: «Warum nicht auch
Kurznachrichten
in Glattfelden?» Lienhard Ruchti und
Christian Ulrich haben sich für diese
Idee begeistern lassen und die Jungfischer- und Einsteigerkurs
Evang.-Ref. Kirche Glattfelden stellt
uns in einer grosszügigen Geste das Am 28. und 29. März
für solche Zwecke ideale Chilestübli führt der Fischer Verein
zur Verfügung. Für Ideen sind wir of- Züri Unterland in Glattfelfen, freuen uns, wenn wir kontaktiert den einen Jungfischerwerden und Sie in unserer Runde am und Einsteigerkurs durch.
12. März um 20 Uhr im Chilestübli Der Kurs richtet sich an
begrüssen dürfen. Lienhard Ruchti, Jugendliche und ErwachChristian Ulrich, Urs Risch sene, die mehr über die
Vielfalt der einheimischen
Fische, unserer Gewässer,
der Technik des Fanggerätes und der gesetzlichen
uns die Alltagstechnisierung wirkVorschriften erfahren
lich Vorteile? Mit solchen Fragen
möchten. Kinder zwischen dem 8. und dem 12. Lebensjahr wenn möglich
befasst sich das Männerforum vom
in Begleitung einer erwachsenen Person. Weitere Infos und Anmeldungen
Donnerstag, 12. März, um 20 Uhr
können beim Jugendgruppenleiter Jürg Schneider, Telefon 044 865 48 75,
im Chilestübli. (cu.)
erfragt oder getätigt werden. Anmeldeschluss ist der 20. März.
Was will das Männerforum?
Unser Forum richtet sich an alle Männer unserer Gemeinde, ohne irgendwelche Einschränkungen. Unser Ziel
ist es, Männer zusammenzubringen,
um über Themen zu reden, zu diskutieren oder auch einfach nur um zuzuhören, was die anderen sagen; ähnlich
wie an einem Stammtisch. Wir haben
keine sturen Regeln; d.h., es darf auch
vom Thema abgewichen werden. Wir
freuen uns, wenn möglichst auch konträre Meinungen geäussert werden
und dadurch interessante Dialoge entstehen. Ganz wichtig ist, dass kein
Teilnehmer irgendetwas sagen muss,
wenn er dazu keine Lust hat. Die
Wahl der Themen ist völlig offen, Vorschläge sind sehr willkommen, man
kann an einem Abend auch verschiedene Themen anschneiden.
Unser Forum ist kein Verein, es gibt
keine Mitglieder und es werden keinerlei Beiträge, Gebühren usw. erhoben. Kein Besucher verpflichtet sich
Besuchszeiten
ruhig zu verhalten, damit der Unterricht möglichst wenig Störung erfährt.
Kleinkinder dürfen nicht in den Unterricht mitgenommen werden.
DER GLATTFELDER
7
Donnerstag, 5. März 2015
Nächtlicher Schwertransport
Mit der S-Bahn via Glattfelden nach Moskau
Am 24. Februar passierte der vorläufig letzte Eisenbahnwagen des Modells «Kiss» der Stadler Rail Group
unser Dorf Richtung Moskau. Dort
werden die Züge die Innenstadt mit
den Flughäfen verbinden.
Bruno Meier
Vor zwei Jahren verkaufte der Schweizer Eisenbahnhersteller Stadler Rail
Group im St. Gallischen Altenrhein
25 Züge des Modells «Kiss» nach
Russland. Dort sollen sie künftig die
Moskauer Innenstadt mit den drei
Flughäfen verbinden. Vier der bestellten 25 Züge sollten dabei bis zu diesem Frühjahr in der russischen Hauptstadt eintreffen. So weit so gut. Das eigentliche Problem bei diesem Deal
war allerdings der Transport ins ferne
Russland. Die Züge sind nämlich zu
breit und zu hoch für das Schweizer
Schienennetz. So blieb der Firma
nichts anderes übrig, als die Eisenbahnwagen einzeln ab Fabrik per
Schwertransport über Landstrassen
und durch enge Dörfer bis nach Muttenz bei Basel transportieren zu lassen. Von dort geht es dann auf dem
Wasserweg nach Russland. In den
Nachtstunden
des
vergangenen
24. Februar passierte nun der 20. und Beim Gasthaus Löwen benötigten die Chauffeure viel Fingerspitzengefühl, um die schwere Last sicher um die Kurven
vorläufig letzte Eisenbahnwagen un- zu lenken.
ser Dorf.
Reise antreten konnte, war laut Trans- Muttenz mit einem Kamerawagen ab- ve und Verkehrsinsel wurde in einem
portleiter Werner Brügger eine akribi- gefahren und jede Hausecke, jeden über hundertseitigen Dossier dokuAkribische Vorbereitung
sche Vorbereitung notwendig. So ha- Brunnen und jeden Baum fotografiert, mentiert. Und während den nächtliBevor im Sommer 2014 der erste Ei- ben er und sein Team die gesamte der den Schwertransport behindern chen Transporten, die aus Sicherheitssenbahnwagen die beschwerliche Strecke zwischen Altenrhein und könnte. Aber auch jede einzelne Kur- gründen von zwei Polizeipatrouillen
begleitet wurden, entfernte im Vorfeld
ein Spezialteam zahlreiche Strassenschilder, Signale und Strassenpfosten,
um sie dann nach der Durchfahrt wieder zu montieren. So auch in Glattfelden, wo die Transportroute über die
alte Landstrasse, Dorfstrasse bis zur
Kiesstrasse führte.
Ein eingespieltes Team
Als letzter Knackpunkt entpuppte sich die Einfahrt in die Kiesstrasse bei der Firma Toggenburger.
Fotos: Bruno Meier
Nachdem die ersten Kiss-Transporte
im vergangenen Jahr relativ langsam
vorankamen, gestaltete sich die
Durchfahrt des vorläufig letzten Eisenbahnwagens in Glattfelden ziemlich
flüssig. Dies zumal die drei Chauffeure mittlerweile ein eingespieltes Team
sind und jede heikle Stelle genau kennen. In unserer Gemeinde sind dies
die S-Kurve beim Gasthaus Löwen
und anschliessend die enge Einfahrt
in die Kiesstrasse bei der Firma Toggenburger. So dauerte dann das
nächtliche Spektakel rund um den 52
Meter langen und 128 Tonnen schweren Transport diesmal nur wenige Minuten.
8/9
Donnerstag, 5. März 2015
DER GLATTFELDER
Deutlich geringere Beteiligung an der Fasnacht
Ein fröhlicher Kinderumzug trotz weniger Teilnehmern wegen Sportferien
Die Fasnacht ging heuer etwas ruhiger über die Bühne, weil viele Glattfelder in den Sportferien weilten.
Trotzdem ging es an der närrischen
Front zuweilen recht turbulent und
fröhlich zu und her.
Bruno Meier
Fröhliche Konfettischlacht an der Eichhölzlistrasse.
Die Glattfelder Fasnacht lag dieses Jahr
mitten in den Sportferien. Deshalb ist
es durchaus nachvollziehbar, dass die
Beteiligung an den Narrenpartys in der
Mehrzweckhalle und am traditionellen
Kinderumzug, der heuer zum 57. Mal
durchgeführt wurde, deutlich unter
dem Durchschnitt lag. Trotzdem erlebten die Daheimgebliebenen am 22. Februar bei relativ kühlem Wetter einen
durchaus fröhlichen Umzug. Dies, sowohl für die Zuschauer am Strassenrand wie auch für die kleinen und
grossen Umzugsteilnehmer. Angeführt
von den einheimischen Göpfi-Schränzern auf ihrer fahrenden Burg zog der
farbenfrohe Corso in rund einer Stunde
vom Löwenparkplatz zur Mehrzweckhalle. Während sich die Jüngeren auf
der Umzugsroute Konfettischlachten
lieferten, kämpften die Zuschauer am
Strassenrand um die besten Plätze, um
das Spektakel mit ihren Fotoapparaten
festzuhalten. Heiterkeit lösten auch etliche Sujetwagen aus, die lokale und
nationale Ereignisse aufs Korn nahmen.
So etwa das Restaurant Göpfi-Stube,
deren Umwandlung in das DorftreffCafé seit Wochen die Emotionen im
Dorf hochgehen lässt, oder die vom
Bundesrat eingeleitete Energiewende.
Viel Aktion bot zudem das Glattfelder
A-Team, das mit einer Konfettikanone
für Stimmung sorgte. Und das SeniorTeam der Näbellöcher verschenkte
selbstverständlich wieder über 600
herzhaften Chnoblibrote an die Zu-
schauer. In der Mehrzweckhalle angekommen gab es dann von den organisierenden «Yellow Hornets» für alle einen verdienten Zvieri und anschliessend wurden auch dieses Jahr die
schönsten Kindermasken prämiert. Damit es dabei auch korrekt zuging, dafür
garantierten die drei Gemeinderäte Robert Wermelinger, Stephan Betschart
und Marco Dindo, die sich als Jury zur
Verfügung gestellt hatten. Beschlossen
wurden die närrischen Tage dann mit
dem Verbrennen des Bööggs. Ein Akt,
bei dem Gemeindepräsident Ernst
Gassmann das Amt des Brandstifters
innehatte. Dies offensichtlich mit grossem Erfolg.
Nachdem der letztjährige Böögg die
Wintervertreibung praktisch unbeschadet überlebt hatte, explodierte er diesmal nach genau 24 Minuten mit einem
ohrenbetäubenden Knall.
Ein ganzes Dorf steht unter Strom. Die dringend notwendige Energiewende
wurde mit diesem Gefährt thematisiert.
Der strahlende Frühling. Wie lange
dauert der Winter noch?
Verdienter Zvieri nach dem langen
Marsch.
Lautstarkes Guggenkonzert in der Wirtschaft zur Traube.
Auch das Thema Göpfi-Stube durfte an diesem
d
Umzug nicht fehlen.
Fotos: Bruno Meier, Yvonne Russi und Michael Weiss
Die «Los Guggos» aus Oberglatt sorgten für schrille Töne.
Diese Gruppe spielte das Sondersetting von «Carlos» humoristisch nach.
Indianer und Prinzessinen gehören traditionell zum Kinderumzug.
Auch gestandene Ritter belebten das
Umzugsbild.
Gemeindepräsident Ernst Gassmann amtete als Brandstifter und heizt dem
Böögg so richtig ein.
Heuer ging es dem Böögg tatsächlich
an den Kragen.
DER GLATTFELDER
11
Donnerstag, 5. März 2015
Neue Dimension beim Beizensterben
Die Dorfwirtschaften verschwinden nach und nach
Glattfelden war einst ein Bauerndorf voller Leben. Dazu gehörten
auch diverse Wirtschaften. Doch
diese sozialen Treffpunkte verschwinden trotz schnell steigender
Einwohnerzahl nach und nach.
Bruno Meier
Wer in der Glattfelder Dorfgeschichte
stöbert, wird sich früher oder später
auch mit den Dorfschenken, Wirtschaften und Gasthäusern auseinandersetzen müssen. Wer in alten Tagen
nämlich einen Schoppen Wein oder
ein kühles Blondes geniessen wollte,
hatte in unserem Dorf die Qual der
Wahl. So soll es in früheren Zeiten bis
zu 15 Häuser gegeben haben, in denen gebrannte Wässerchen verkauft
wurden. Als sicher gilt, dass vor etwas
mehr als hundert Jahren noch rund
ein Dutzend Wirtschaften um die
Gäste buhlte. Dazu gehörte unter anderem das Gasthaus Löwen, das bereits im 16. Jahrhundert ein Tavernenrecht besass. Damit zählt diese Gaststätte, die die letzten 450 Jahre praktisch unbeschadet überstanden hat,
wohl zu den ältesten der ganzen Gemeinde.
Landvogt musste schlichten
Das Zweidler Restaurant Frieden hatte nicht nur einen witzigen Übernamen, sondern auch einen echten Kultstatus im
Foto: Archiv
Unterland.
Ort, an dem die Zeit stehen zu bleiben schien. Lange, rohgezimmerte Tische, ein einfaches Buffet und ein
grosser Kachelofen, der in den Wintermonaten mollige Wärme verbreitete, waren die Hauptmerkmale der
Wirtstube. Die vom Zigarettenrauch
der Jahre dunkel getönten Wände und
die niedrige, durchhängende Decke
verliehen dem Raum zusätzlich Atmosphäre. So einfach wie die Ausstattung der Wirtsstube, so einfach war
auch immer die Bedienung im «Frieden». Man legte nie grossen Wert auf
Etikette, dafür aber umso mehr auf
Gemächlichkeit und Freundlichkeit.
Die Wirtsleute in dieser Wirtschaft
waren seit je immer Bauersleute. So
schmeckte der genossene Most am
langen Stammtisch auch nach Most
und die Bauernwurst nach Bauernwurst – und war immer ein besonderer Genuss.
Familie Furer in der kleinen Wirtschaft. Auch während der Kriegsjahre,
in denen die Soldaten von der Grenzwacht gern gesehene Gäste waren. Irgendwann in jener Zeit entstand dann
auch der Übername «Hühnerbeiz»,
der sich im Unterland bis zum heutigen Tage gehalten hat. Schuld daran
waren offensichtlich einige vorwitzige
Hühner, die sich manchmal in die
Gaststube verirrten. Als dann 1953
Sophies Gatte und Patentinhaber
starb, liess sich die urchige Bernerin,
die ihr Leben lang nie auch nur einen
Tag Ferien gemacht hatte, aber nicht
unterkriegen. Das einstige Bauernmädchen, das zwei Kinder zur Welt
gebracht und drei Ehemänner überlebt hatte, scheute sich nicht, im Alter
von 67 Jahren noch die Wirteprüfung
zu absolvieren und das Patent zu erwerben. Sophie hielt so ihren Gästen
weiterhin die Stange und führte das
Geschäft bis ins hohe Alter von 90
Älteste Wirtin im Land
Jahren. Wahrscheinlich war sie die älteste berufstätige Wirtin der Schweiz.
Dem Vernehmen nach wurde die 1985 schloss dann auch der Frieden
kleine Wirtschaft um 1900 von einer seine Türe.
Familie Hartmann und später eine Familie Kunz geführt. Im Jahre 1925 zo- Treffpunkt für Jung und Alt
Eine idyllische Bauernbeiz
gen dann Gottfried und Sophie Furer
von Oberengstringen nach Zweidlen Verschwunden ist auch die Wirtschaft
Einen besonderen Stellenwert hatte und übernahmen den «Frieden». Es zum Zuber, die den Namen des eheder «Frieden» in Zweidlen Dorf. Ein war damals eine friedliche Zeit für die maligen Besitzers trug. Im Jahre 1964
Über 300 Jahre geht die Geschichte
der Wirtschaft und Metzgerei «Zur
Stube» zurück. Wann sie genau erbaut wurde, ist heute noch sehr
schwer ausfindig zu machen. In den
Aufzeichnungen von Pfarrer Arnold
Näf aus dem Jahre 1863 ist immerhin
eine Begebenheit aus dem Jahre 1704
zu finden. Damals standen der Stubenwirt Heinrich Meier und der Löwenwirt Hans Keller wegen eines
Streites in Eglisau vor dem Landvogt.
Hans Keller beschuldigte den Stubenwirt, dass er sich Rechte anmasse, die
ihm absolut nicht zustehen. So lasse
Heinrich Meier beispielsweise Gäste
übernachten und verkaufe warme
Mahlzeiten. Dinge also, die eigentlich
nur dem Löwenwirt zustanden, zumal
dieser als einziger ein Tavernenrecht
besass.
Der Landvogt entschied schliesslich,
dass in Glattfelden künftig niemand
ausser dem Löwen- und dem Stubenwirt Wein vom Zapfen ausschenken
darf. Die Wirtschaft «Zur Stube», an
deren Platz heute das Postgebäude
steht, brannte am 1. August 1914 bis
auf die Grundmauern nieder.
übernahm Max Zürcher die Wirtschaft
mit angegliederter Bäckerei. Unter
seiner Führung wurde vor allem die
Wirtschaft zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Die Bäckerei
wurde zudem einige Male modernisiert und das Angebot laufend vergrössert.
Nach Max Zürchers Pensionierung im
Jahre 1995 übernahm schliesslich
Tochter Susanne das Geschäft und am
1. Juni 1999 beendete diese die Geschäftstätigkeit aus gesundheitlichen
Gründen.
Drei auf einen Schlag
In jüngster Zeit hat das Beizensterben
innerhalb der Gemeinde eine neue
Dimension angenommen. Nachdem
Ende August des vergangenen Jahres
der «Ochsen» seine Türe geschlossen
hatte, folgte nun Ende Januar auch die
«Göpfi-Stube» diesem Beispiel.
Damit aber noch nicht genug. Bereits
im kommenden Herbst wird auch das
Zweidler Restaurant Landhaus definitiv Geschichte sein.
Übrig bleiben dann noch die Wirtschaft zur Traube, das Gasthaus Löwen, das Restaurant Fähre, der Freihof
sowie die Restaurationsbetriebe im
vor fünf Jahren eröffneten Event- und
Kongresshotel Riverside.
12
Donnerstag, 5. März 2015
Elektro /ählK GmbH
044 867 07 38
DER GLATTFELDER
Lnfo@maehlL.ch
STELLEN
Alters- und Pflegeheim Eichhölzli
Schachemerstrasse 15, 8192 Glattfelden
In unserem Alters- und Pflegeheim werden auf Anfang Mai 2015 folgende
Stellen frei:
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unserer Bewohnerinnen und Bewohner
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Per Mail eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
DER GLATTFELDER
Donnerstag, 5. März 2015
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Glattfelder auf der Suche nach dem Glück
Jakob Lee – eine Auswanderertragödie von 1882
Zu allen Zeiten haben Menschen
aus Glattfelden ihr Glück in der
Fremde gesucht. Was heute zumindest reisetechnisch kein Problem
ist, war früher ein echtes Abenteuer und endete nicht selten im Unglück.
Bruno Meier
Im Jahre 1880 entschlossen sich 35
Personen aus Glattfelden dazu, in die
Vereinigten Staaten von Nordamerika
auszuwandern. Bei ihnen war es nicht
die Not, sondern die Wanderlust und
die Hoffnung, in der Fremde Reichtümer erwerben zu können, die sie dazu trieb, die alte Heimat zu verlassen.
Am Abreisetag versammelten sich alle
beim Gasthaus «Zur Stube», wo sich
die Einwohnerschaft schon morgens
um sechs Uhr zum Abschied eingefunden hatte. Sogar der Männerchor
war erschienen, um ihre reiselustigen
Mitbürger mit dem Lied «O mein Heimatland» zu verabschieden. Nachdem das Lied verklungen war, machte
sich die Reisegruppe auf den Weg zur
Bahnstation Zweidlen, von wo die
Reise ins ferne Amerika ihren Anfang
nahm.
San Francisco sehen und sterben. Für Jakob Lee endete der Traum vom Glück in Kalifornien schon vier Tage nach der
Ankunft.
Foto: zvg.
Erste Probleme in Le Havre
Frachtdampfer war nämlich beinahe und Dieben nur so wimmelte, musste geprüften Frau Lee, um ihren achtjähZwei Jahre später verliess dann auch ungeniessbar und bald waren alle die schäbige Behausung Tag und rigen Sohn Reinhold mit sich auf seider Kaufmann Jakob Lee, der als jun- seekrank und magerten ab. Ge- Nacht von den bewaffneten Männern ne Streifzüge in das gefährliche Chiger Mann die ersten Petrollampen aus schwächt und krank kamen die Aus- abwechselnd bewacht werden. Mos- nesenviertel zu nehmen. Später bezog
England in unsere Gegend gebracht wanderer schliesslich nach wochen- kitos und Stechmücken quälten Kin- Barbara Lee mit ihrer Familie eine
hatte, mit Frau Barbara und neun Kin- langer Reise und nach einer stürmi- der und Erwachsene während dieser Wohnung bei einem Aargauer. Doch
dern die Heimat an der Glatt. Jakob schen Fahrt durch das karibische Zeit. Bald litten alle an schmerzhaften schon drei Monaten später konnte sie
Lee wollte in Kalifornien Ländereien Meer in Colón an. Damals ein kleines Geschwüren und Jakob Lee und viele sich mit den Kindern gegen Bezahankaufen und diese mit seinen Lands- Hafennest und Ausgangspunkt der in- weitere Reiseteilnehmer wurde vom lung einem Bündner anschliessen, der
leuten bewirtschaften. Mit ihm mach- terozeanischen Eisenbahn nach Pa- Gelben Fieber durchgeschüttelt. Ein- zurück in die Schweiz reiste.
zig seine Frau blieb von der Krankheit
ten sich noch einige andere Glattfel- nama.
Schwanger die Heimreise angetreten
der Familien auf den Weg ins neue Beim Verlassen des Schiffs wurde Bar- verschont.
Land, der über Paris, Le Havre, Colón, bara Lee von Indianern der erst ein- Nachdem man dann endlich in PanaPanama nach San Francisco führte. jährige Sohn entrissen, und mit eini- ma eingetroffen war, folgte eine wei- Barbara Lee wollte nämlich, dass ihr
Die ersten Probleme begannen dann gen zusätzlich gestohlenen Gepäck- tere, beschwerliche Seefahrt durch zehntes Kind, das sie damals unter
allerdings bereits in Le Havre, als an stücken der Familie versuchten diese den Pazifik nach San Francisco, wo dem Herzen trug, das Licht der Welt
Stelle des versprochenen Passagier- zu fliehen. Jakob Lee seinerseits eilte man Ende Juli eintraf. Nur vier Tage in der Heimat erblickte. Die Rückreidampfers ein alter Frachtdampfer im den Räubern mit seinem geladenen später, am 27. Juli, erlag Jakob Lee se, über die nicht viel zu erfahren ist,
Hafen wartete. Statt die bereits be- Revolver nach, worauf die Eingebore- dem Gelben Fieber, während sich die führte über New York und Le Havre.
zahlten Kabinen der 2. Klasse bezie- nen das Kind auf die Erde legten, die übrigen Familienmitglieder langsam Nur Folgendes ist überliefert: In New
York wollte ein Gauner, der sich als
hen zu können, wurden alle Passagie- Waren im Stich liessen und das Weite wieder erholten.
Geheimpolizist ausgab, der Familie
re ins Zwischendeck gepfercht.
suchten. Verhängnisvoll wurde die
eine Unterkunft verschaffen und sie
So begann die wochenlange Über- Ankunft in Colón auch durch die Tat- Zurück in die Heimat
ins Unglück stürzen. Diese schlechten
fahrt mit mehreren hundert Mitreisen- sache, dass man durch widrige Umden auf engstem Raum, in stinkiger stände den Zug nach Panama verpasst Nach diesem Schicksalsschlag trennte Absichten wurden jedoch schnell
Luft und unter den primitivsten sanitä- hatte. So mussten die Glattfelder Aus- sich die Reisegesellschaft. Die Familie durchschaut.
ren Verhältnissen. Jakob Lee sah sich wanderer 10 Tage lang im mörderisch Lee, nun ohne Vater, fand eine Unter- Als die Familie Lee viele Wochen späbetrogen und rebellierte gegen den heissen mittelamerikanischen Klima kunft im «Swiss Hotel», das einer Fa- ter auf der Bahnstation in Zweidlen
Kapitän. Dieses aber drohte unver- ausharren, bis der nächste Zug eintraf. milie Gantner aus Eglisau gehörte. Jo- eintraf, war fast das ganze Dorf anwehannes Gantner war bereits 1845 send, um die vom Schicksal gebeutelblümt, ihn mitsamt seiner Familie
nach Amerika ausgewandert und pro- ten Rückkehrer zu begrüssen.
durch die Schiffsluke im Meer zu ver- Vom Gelben Fieber befallen
fitierte offenbar vom damaligen Goldsenken, wenn er sich nicht füge.
Jakob Lee ärgerte sich masslos, dass Eine Baracke diente den Reisenden rausch in Kalifornien. Ein Sohn dieser (Nacherzählt nach Aufzeichnungen
ihm so etwas passieren konnte. Die während der Wartezeit als Unterkunft. Familie war damals in den Flegeljah- von Theodor Zürrer-Lee, einem Enkel
vorgesetzte Schiffskost auf dem Da es in diesem Nest von Räubern ren. Er benützte die Lage der schwer- von Jakob Lee.)
14
Donnerstag, 5. März 2015
DER GLATTFELDER
Kombi-Spielgruppe
Die Kombi-Spielgruppe baut ihr Angebot aus
Tiere, Natur, kreatives Werken, Musik und Sprachförderung: Die Kombi-Spielgruppe baut nach nur einem Jahr ihr Angebot deutlich aus.
Dies als Reaktion auf die vielen positiven Rückmeldungen und Anfragen. Die Tage der offenen Tür (24.
und 31. März 2015) gewähren Einblick in den lebendigen und kreativen Spielgruppenalltag.
Ab August startet die Kombi-Spielgruppe am Freitagvormittag mit einer
zusätzlichen Gruppe «Farm», mit dem
Schwerpunkt Tiere. Einmal im Monat
besuchen die Kinder die Minipigs von
Claire-Munuve Cooksen. Regelmässig
wird der spannende Lebensraum dieser ausgesprochen sozialen und geselligen Schweinchen erkundet. Die Kinder dürfen bei der Fütterung und Pflege mithelfen, spielen und toben.
Während des Spielgruppenjahres
steht zudem der Kontakt zur Tierwelt
im Vordergrund. Den Kindern wird
der respektvolle und sorgsame Umgang aufgezeigt. In der Innenspielgruppe wird themenspezifisch gewerkt, gebastelt und gesungen. Von
der Kaulquappe zum hüpfenden
Frosch, von der Raupe zum schillernden Schmetterling – ein tierisches
Abenteuer für kleine Entdecker!
Die Kinder lauschen einer spannenden Geschichte.
Individuelle Betreuung
Für Familien mit ganz jungen Spielgruppenkindern dürfte wohl die neu
geplante Mittwochsgruppe «Mini» interessant sein. Sie richtet sich speziell
an Vorschulkinder zwischen 2,5 und
3 Jahren. Die Kinder erhalten die
Möglichkeit, in geschütztem Rahmen
erste Erfahrungen in einer Gruppe mit
Gleichaltrigen zu sammeln. Basteln,
Singen und das freie Spiel stehen hier-
Ein warmes Nest für den kleinen Bären.
bei im Vordergrund. Ein wichtiges
Ziel ist es, die Kinder im Ablösungsprozess individuell zu unterstützen
und sie für ein kreatives, spannendes
Spielgruppenleben zu begeistern. Die
«Minis» treffen sich jeweils im Frühling/Sommer in einer Kleingruppe von
6 bis 8 Kindern. Die erste Gruppe
startet im März 2016.
Wer gerne Spielgruppenluft schnuppern und sich vom vielfältigen Angebot überzeugen möchte, dem seien
die Tage der offenen Tür empfohlen,
am Dienstag, 24. März, Dussä sowie
am Dienstag, 31. März, Dinnä. Beginnend um 9 Uhr darf während zweier
Stunden mitgebastelt, mitgesungen,
mitgespielt und mitgelacht werden.
Das Team der Kombi-Spielgruppe
freut sich auf viele neugierige, kleine
und grosse Leute.
Anmeldungen für das kommende
Schuljahr werden gerne entgegengenommen, eine frühzeitige Kontaktauf-
Fotos: zvg
nahme wird empfohlen. Weitere
Gruppen: «Dinnä/Dussä» am Dienstag und «Plus» (mit Sprachförderung
für fremdsprachige Kinder und Kinder
mit einer Sprachentwicklungsverzögerung) am Montag und Donnerstag.
Kombi-Spielgruppe, Gottfried-Keller-Strasse 7,
8192 Glattfelden, www.kombi-spielgruppe.ch
Informationen/Anmeldung unter Tel. 044 876
01 02 oder E-Mail: info@kombi-spielgruppe.ch
Tage der offenen Tür: 24. März (wettergerechte
Kleidung!) und 31. März von 9 bis 11 Uhr.
Die Zwerge besuchen die Kinder in der Kombi-Spielgruppe.
aktuell
Gottfried-Keller-Zentrum, Dichtermuseum
jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 16
Uhr geöffnet. Führungen jederzeit möglich.
Telefon 044 867 22 32.
Mütter- und Väterberatung, am 1. und 3.
Dienstag des Monats von 14 bis 16 Uhr im
Dorftreff, Gottfried-Keller-Strasse 7.
Tel. Beratung: 044 804 40 39:
Mo–Fr 8.30–10.30 Uhr
Blutdruckmessen: Jeden 1. Donnerstagnachmittag im Monat von 13.30 bis 14.30
Uhr im reformierten Pfarrhaus. Telefonische
Auskunft über Tel. 043 411 37 11 (SpitexDienste der Stiftung Alterszentrum Bülach).
Veranstaltungen
Vereine/
Gemeinde
Eichhölzli
Dorftreff Wochenprogramm
Im Altersheim
Donnerstag 14 bis 17 Uhr: Dorftreffcafé of-
** Diese Aktivitäten und Veranstaltungen
können auch von heimexternen Glattfelderinnen und Glattfeldern im AHV-Alter
besucht werden.
Donnerstag, 5. März
**9.30 Uhr: Neuapostolischer Gottesdienst
fen / Märchenstunde, Deutsch für Analphabetinnen; 20 bis 21.30 Uhr: Voices Chorprobe.
mit Daniel Demuth.
10 Uhr: Werken mit Casilda Signer.
14.30 Uhr: Geburtstagsfeier für alle Bewoh-
14.15 Uhr: Bewegungsgruppe mit Casilda
Samstag, 7. März
8 Uhr: Exkursion, Thema Schutzwald, Natur-
Dienstag, 10. März
**8.30 Uhr: Turnen mit Greet Arnold.
10 Uhr: Gedächtnistraining mit Casilda Signer.
Mittwoch, 11. März
9.30 Uhr: Handarbeiten mit Käthi Meier.
14 Uhr: Lotto mit Vreni Frei und Heinz Weber.
Besonderes im Dorftreff
Freitag, 6. März, 20 bis 22 Uhr: Spielabend
mit Hanna.
Samstag, 7. März, 10 bis 15 Uhr: Kindercoiffeur Gaby, Anmeldung unter 044 867 01 76.
Sonntag, 8. März, 10 bis 12 Uhr: Offene
Mehrzweckhalle für Kinder bis 8 Jahre. Nicht
verpassen!
Dienstag, 10. März, 14 bis 16 Uhr: Mütterund Väterberatung, Dorftreffcafé offen.
Freitag, 13. März, 20 bis 22 Uhr: GV Dorf-
Donnerstag, 12. März
14 Uhr: Postenlauf mit Casilda Signer.
16.30 Uhr: Vorlesen mit Casilda Signer.
Freitag, 13. März
10 Uhr: Jahreszeiten mit Casilda Signer.
14.15 Uhr: Bewegen mit Casilda Signer.
Montag, 16. März
14.30 Uhr: Stübligruppe mit Doris Hart-
what’s up
mann.
Jugend Glattfelden
Dienstag, 17. März
**8.30 Uhr: Turnen mit Greet Arnold.
11 Uhr: Ausflug zum Sealife nach Konstanz
zusammen mit dem Zivilschutz.
Mittwoch, 18. März
9.30 Uhr: Handarbeiten mit Käthi Meier.
**15 Uhr: Musikalische Unterhaltung mit
Koni Ulrich.
www.kultur-zueri-unterland.ch
Singen.
ner.
mann.
Donnerstag, 12. März
20 Uhr: Runde Männerforum, im Chilestübli.
Schnäggehüüsli.
Mittwoch 9.30 bis 10.30 Uhr: Eltern-Kind-
haus.
Häckseln.
Montag 9 bis 11 Uhr: Deutschkurs ECAP
und Kinderhüeti; 14.30 bis 17 Uhr: DorftreffCafé offen; 15 bis 17 Uhr: Krabbelgruppe
Freitag, 6. März
10 Uhr: Jahreszeitengruppe mit Casilda Sig-
Montag, 9. März
10 Uhr: Kochen mit Doris Hartmann.
14.30 Uhr: Stübligruppe mit Doris Hart-
Dienstag/Mittwoch, 10./11. März
Kinderhüeti vom Deutschkurs ECAP.
Dienstag 9 bis 11 Uhr: Spielgruppe Dinnä
Dussä; 19 bis 23 Uhr: kreativer Frauenabend
Donnerstag, 5. März
12 Uhr: Seniorenmittagstisch im ref. Pfarr-
Sonntag, 8. März
Abstimmungen und Wahlen
Freitag 9 bis 11.30 Uhr: Dorftreffcafé offen;
nerinnen und Bewohner, die im Dezember,
Januar und Februar Geburtstag hatten.
Signer.
schutzverein.
10 Uhr. Generalversammlung NVG im Dorftreff.
5. - 19. März 2015
treff Glattfelden.
5. - 19. März 2015
Donnerstag, 5. März, 12 bis 14 Uhr: Mittagessen im Amboss.
Freitag, 6. März, ab 19 Uhr: Jugendhausbetrieb & Spaghettifest.
Mittwoch, 11. März, 13.30 bis 18.30 Uhr:
Donnerstag, 19. März
**9.30 Uhr: Katholischer Gottesdienst mit
Jugendtreffbetrieb.
Bernadette Peterer.
10 Uhr: Werken mit Casilda Signer.
16.30 Uhr: Vorlesen mit Casilda Signer.
tagessen im Amboss.
Donnerstag, 12. März, 12 bis 14 Uhr: Mit-
Infos: www.jugendglattfelden.ch
16
Donnerstag, 5. März 2015
DER GLATTFELDER
Glattfelder Velobörse
An- und Verkauf von Occasionen
dazu Risottowirtschaft
Stoffladen Letten
Samstag, 28. März 2015, 12–14 Uhr
Schulhausplatz Eichhölzli
Grosse Vorhangauswahl, über 2000 Kleiderstoffe,
Vorhang- und Kleideränderungen, Nähmaschinenreparaturen aller Marken.
Badenerstrasse 122, 5466 Kaiserstuhl, Tel. 044 867 19 20 / 079 355 18 51
Öffnungszeiten: Mo + Di: 13.30 –18.00 Uhr,
Mi – Fr: 9.00 –11.30 Uhr / 13.30 –18.00 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
Liste 4!
Beschlüsse Delegiertenversammlung
Spitalverband Bülach
An der Delegiertenversammlung des Spitalverbands Bülach vom 20. November 2014 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
• Der Voranschlag 2015 wurde genehmigt.
• Die Abrechnung des Separatkredits «Erweiterung der zentralen
Kälteerzeugung» wurde genehmigt.
Das Protokoll liegt ab 20. Februar 2015 während der ordentlichen Bürozeiten im Sekretariat der Delegiertenversammlung zur Einsicht auf.
Mit Rekurs in Stimmrechtssachen kann die Verletzung der politischen
Rechte und ihre Ausübung gerügt werden. Der Rekurs ist innert 5 Tagen
ab der öffentlichen Auflage beim Bezirksrat Bülach, Bahnhofstrasse 3,
8180 Bülach, schriftlich einzureichen (§ 147 ff. Gesetz über die politischen Rechte).
Beschwerden gegen die gefassten Beschlüsse (gestützt auf § 151 Gemeindegesetz) sowie Begehren um Berichtigung des Protokolls in der
Form des Rekurses (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) können innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Bülach,
Bahnhofstrasse 3, 8180 Bülach, schriftlich eingereicht werden.
Bülach, 20. Februar 2015
ZOO - EGGE
KAISERSTUHL
Spitalverband Bülach
Büro Delegiertenversammlung
Frühlingsneuheiten: Gartenstecker,
Geckos, Sonnenfänger und vieles mehr!
Badenerstr. 122
Tel. 044 867 50 49
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