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Kiliansbote Frühling 2015 - Kirche Waldbach

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Weltgebetstag 2015
Begreift Ihr meine Liebe?
Bahamas
Impressum/Inhaltsverzeichnis
WICHTIGE ADRESSEN
Mesnerinnen:
Konten der Kirchenpflege:
Gemeindehausvermietung:
http://kirche-waldbach-dimbach.de
Kilianskirche Waldbach:
Waltraud Kleinheins Tel.07946 947833
Marga Herbstritt Tel.07946 6686
Hannelore Laumann Tel.07946 948515
Schulsaal Dimbach:
Margarete Jäger Tel. 07946 65 06
Eva Dollmann, Tel. 07946 75 88
Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein
IBAN: DE 61 600 696 8000 88153 002
BIC: GENO DE S1 BRZ
Kreissparkasse Hohenlohe
IBAN: DE 29 622 515 500000 013970
BIC: SOLAD ES 1 KUN
Pfarramt:
Pfarrerin Petra Schautt
Römerweg 1, Tel. 07946 89 85
E-Mail: Pfarramt.Waldbach@elkw.de
Büroöffnungszeiten: Di/ Do 10-11:30 Uhr
Kirchenpflegerin:
Nicole Ochs Tel 07946 7147
E-Mail: Nicole.Ochs@elkw.de
Impressum
Evangelische Kirchengemeinde Waldbach-Dimbach (Hrsg.), Römerweg 1,
74626 Bretzfeld, Pfarrerin Petra Schautt
(ViSdP)
Layout: Heidrun Weise, Ingrid Luft
Druck: www.wir-machen-druck.de
Inhaltsverzeichnis
S. 3
S. 4
S. 5
S. 6
S. 7
S. 8
S. 9
S. 10
S. 11
S. 12 Seite 2
Besinnung
Tag der Achtsamkeit
Weltgebetstag
Historisches aus Waldbach
Termine
Stufen des Lebens
Altenkreise / Popchor
Oikocredit
Spenden, Opfer, Erlöse
Gottesdienste Osterzeit
S. 13
S. 14/15
S. 16/17
S. 18
S. 19
S. 20/21
S. 22/23
S.24
Trauergruppe /
Tauftermine
Ostern - Kindern erklärt
Konfirmation/Aus
den Nachbargemeinden
Interview/
Buchrezension
Kinderkirche
Kirchentag/Dikonie
Organspendevortrag
Das Beste zum Schluss
Kiliansbote März 2015
Besinnung
Gründonnerstag
Gründonnerstag: In den Kirchen werden
die Altäre hergerichtet. Mit Brot und Traubensaft. An diesem Abend wird zum Gottesdienst eingeladen. Das Thema lautet:
Die Erinnerung an das letzte Mahl Jesu
mit seinen Freunden und Freundinnen.
Die Gemeinde hört die alte Geschichte.
Sie teilt das Brot miteinander und trinkt
aus dem gemeinsamen Kelch.
Seltsam: Essen und Trinken im Gedächtnis
eines Sterbens. Eigentlich bleibt uns der
Bissen im Halse stecken, wenn wir einen
Menschen hergeben müssen und wir
könnten alle Lebensfreude verlieren, die
wir mit dem Saft der Trauben verbinden.
Hier aber sollen wir uns stärken und kräftigen zum Leben. Hier bekommen Menschen wie einst der Prophet Elia gesagt:
„Steh auf und iss, denn du hast einen weiten
Weg vor dir.“ Ein Engel stärkte ihn. Elia aß
und trank und machte sich auf einen langen
Weg zum Berg Gottes.
Wenn wir uns am Tisch sammeln, das Brot
brechen und aus dem Becher trinken,
dann, um uns an Jesus zu erinnern.
An das einfache Leben, das er lebte, an die
elementaren Dinge, die er tat:
Die wilden Lilien anschauen,
den Menschen Geschichten vom Himmel
erzählen,
die Hochzeit mitfeiern,
die Kranken berühren,
die Kinder segnen.
Aber auch an den schweren Weg, den er
ging, erinnern wir uns, an den schrecklichen
Tod, den er starb, und an den wunderbaren
Morgen, der nichts ungeschehen und
doch alles anders machte.
Ich lade Sie in Jesu Namen von Herzen
dazu ein!
Ihre Pfarrerin
Petra Schautt
Übrigens: der Name „Gründonnerstag“
kommt vermutlich von dem mittelhochdeutschen „gronan“: greinen, weinen.
Früher wurden die wegen ihrer Verfehlungen
vom Gottesdienst Ausgeschlossenen („die
Weinenden“) am Donnerstag vor Ostern wieder aufgenommen.
Kiliansbote März 2015
Seite 3
Tag der Achtsamkeit
Tag der Achtsamkeit
Am Samstag, 23. Mai 2015 lade ich zu
einem Tag mit Achtsamkeitsübungen in
die Pfarrscheuer nach Waldbach ein.
Vielfältig sind die Anforderungen, die
an uns gestellt sind. Der bewusste, achtsame Lebensvollzug ist dabei eine Quelle
der Kraft und Energie für unseren Alltag.
Wo immer wir gerade sind und was immer wir auch tun und wahrnehmen, es ist
möglich, jeden einzelnen Augenblick in einer
präsenten, achtsamen Art und Weise zu
leben und dadurch den Alltag zu einem Ort
der Gotteserfahrung werden zu lassen.
Nehmen Sie sich die Zeit und gönnen Sie
sich einen Tag im Zeichen der Achtsamkeit.
Seite 4
Wir beginnen um 9.30 Uhr mit einer
kurzen Einführung. Danach werden verschiedene Achtsamkeitsübungen vorgestellt und eingeübt. Ein gemeinsames
Mittagessen von mitgebrachten Speisen
ist Teil des gemeinsamen Übens. Wir enden gegen 16.00 Uhr. Der Tag bietet Interessierten die Möglichkeit zu schnuppern
und Verschiedenes auszuprobieren.
Seien Sie herzlich eingeladen, ich freue
mich auf Ihr Kommen. Es ist für meine Planungen hilfreich, wenn Sie mir bis Anfang
Mai Bescheid geben, wenn Sie teilnehmen
wollen. Teilnehmerzahl: 6-15
Herzliche Grüße
Ihr Pfarrer Christof Weiss-Schautt (Tel. 8985)
Kiliansbote März 2015
Weltgebetstag der Frauen
BEGREIFT IHR MEINE LIEBE?
WELTGEBETSTAG AM 6. MÄRZ 2015
Liturgie von den Bahamas
Frauen des Weltgebetstags-Komitees von den Bahamas.
Foto: Wellington-Chea
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen die Weltgebetstagsfrauen von den Bahamas in ihrem Gottesdienst zum 06.März 2015 auf. Unter dem
Motto „Begreift ihr meine Liebe?“ danken
sie Gott für ihre atemberaubend schönen
Inseln und für die menschliche Wärme
der bahamaischen Bevölkerung. Gleichzeitig wissen sie darum, wie wichtig es ist,
dieses liebevolle Geschenk Gottes engagiert zu bewahren. In der Lesung aus dem
Johannesevangelium (13,1 – 17), in der
Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, wird
für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe
erfahrbar. Gerade in einem Alltag in
Armut und Gewalt braucht es tatkräftige
Nächstenliebe von jeder und jedem
Kiliansbote März 2015
Einzelnen, braucht es Menschen, die in
den Spuren Jesu Christi wandeln.
Der Weltgebetstag 2015 ermuntert dazu,
die Kirche immer wieder neu als lebendige und fürsorgende Gemeinschaft zu
(er)leben. Ein spürbares Zeichen dieser
weltweiten solidarischen Gemeinschaft
wird beim Weltgebetstag auch mit der
Kollekte gesetzt. Sie unterstützt Frauenund Mädchenprojekte auf der ganzen
Welt.
Wir beginnen um 19.00 Uhr mit Cocktails, Gottesdienst, anschließend gibt es
Köstlichkeiten von den Bahamas.
Seite 5
Historisches aus Waldbach
Die Waldbacher Heiligenund Almosenrechnung von
1770/1771 (2. Teil)*
von Andreas Volk, Kupferzell
Ein Teil des Geldgrundstocks der Heiligenpflege – nämlich 1192 Gulden – stammte
aus Stiftungen. Auch dieses Kapital wurde
an Kreditnehmer verliehen, der Zins daraus betrug 59 Gulden. Unser Rechnungsband von 1770/1771 ist auch deshalb
interessant, weil „auf Gutbefinden und
Veranlaßen des hochlöblichen Oberamts
[Weinsberg] man die samtliche bey dem
hiesigen Heiligen vorhandene alte und
neue Stiftungen folgendermaßen hiehero specificiren wollen, um eines theils
eine richtige Probe über selbige machen,
andern theils aber die von Jahr zu Jahr
aufs neue sich ergebende Stiftungen hier
nachtragen zu können“. 73 Geldstiftungen
werden aufgezählt, von deren Zins meist
„arme Leute“ unterstützt wurden. Unter
anderem finden sich:
• „Ihro hochfürstliche Durchlaucht Herr
Herzog Ludwig zu Würtemberg stiftete
von anno 1615/1616 in den allhiesigen Heiligen ein Capital, wovon der Zinnß unter
samtliche in der ganzen Pfarr sich befindliche Haußarme ausgetheilt werden solle,
von 40 Gulden“.
• Andreas von Oberbach, gewesener
Forst- und Hofmeister, stiftete 1615/16
80 Gulden.
Seite 6
• Dorothea, Witwe des Paul Wilden, gewesenen Hofmeisters zu Kloster Lichtenstern,
stiftete 161840 Gulden.
• Schultheiß Johannes Erhardt aus Dimbach stiftete 1627/28 100 Gulden.
• Mathern Arnold aus Rappach stiftete
1630/31 100 Gulden.
• Johannes Weick, „gewesener 31jähriger Amtsschreiber“, stiftete 1630/31
80 Gulden.
• Herr Johann Jacob Meißner, gewesener
Hofmeister zu Kloster Lichtenstern, stiftete
1660/61 100 Gulden.
Sehr viele kleine Stiftungen waren im
Rechnungsjahr
1627/1628
gemacht
worden, die wahrscheinlich mit dem
Wiederaufbau des Pfarrhauses
nach
dem Brand im Jahre 1626 in Verbindung
stehen, bei welchem auch das Kirchenbuch in Verlust geraten ist .
Von den verschiedenen Ausgaben, die Besoldung, Handwerkerkosten und ähnliches
betreffen, finden sich auch Abgaben, die
entrichtet werden mussten: „Diß Jahr müßen an Hellerzinnß verrechnet werden die
dem Closter Lichtenstern aus dem Gottesacker am Schwabbacher Weeg, so zwar
ein Baumgartten gewesen, vor 1 Sommerhuhn, so ich Amtmann und Rechner als
Closters Unterpfleger einziehe, anheuer
wiederm bezahlt jährlich fallend 4 Kreuzer“. Es ist bekannt, dass der Waldbacher
Kiliansbote März 2015
Gemeindeessen/Kaffeetreff
Friedhof schon im Jahre 1597 eingeweiht
wurde . Dieses Beispiel zeigt also, dass
man auch im Jahre 1770/1771 noch ganz
im Denken der mittelalterlichen Abgaben
verwurzelt war.
* 1. Teil siehe Kiliansbote Dezember 2014 Gemeinsames Essen in der
Pfarrscheuer
Gekocht wird einmal im Monat. Essenszeit
ist von 12.00 bis ca. 14.15 Uhr, damit auch
Schüler kommen können. Zur Deckung
der Unkosten freuen wir uns über eine
Spende. Ein Kässchen steht im Flur.
4
Hauptstaatsarchiv Stuttgart. A 498 L: Klosterhofmeisterei Lichtenstern. Bü 25.
5
Landeskirchliches Archiv Stuttgart. KB 1520.
Band 1.
6
Pfarrer Baßler: Die Geschichte der Waldbacher
Kirche 1961. Seite 12;
Harald Drös: Die Inschriften des Hohenlohekreis.
Band 1. 2008. Seite 567
Die nächsten Termine sind jeweils
Freitag, 13.3.2015; 17.4.2015; 22.5.2015 und
am 19.6.2015.
Bitte anmelden, enweder über die
Listen in Pfarrscheuer und Kirche
oder bei Familie Rohn: Tel. 2309 oder E-Mail
rohnhvm@aol.com.
Kommen Sie einfach vorbei, Sie sind herzlich eingeladen. Das Küchenteam freut
sich auf Sie.
Herbert Rohn
4. Dimbacher Kaffeetreff
Gönnen Sie sich eine gute Tasse Kaffee mit
selbst gebackenem Kuchen und Torten.
Folgende Termine sind geplant:
15. März 2015
19. April 2015
jeweils ab 14.30 - ca. 17.00 Uhr
im Gemeindesaal „Alte Schule“.
Herzliche Einladung
Helga Dorsch mit Team
Kiliansbote März 2015
Seite 7
Stufen des Lebens
Quellen, aus denen Leben fließt …
Wer ist noch nicht an einer Quelle gestanden und hat über Hände und Gesicht das
glasklare, sprudelnde Wasser aufgenommen? An solch klarem Wasser kommt keiner vorbei. Wir halten unsere Hände hin
und erfrischen uns.
Vor 500 Jahren entdeckte Martin Luther
neu im Wort Gottes Quellorte zum Leben.
Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum
2017 nimmt dieser Kurs in vier Einheiten
Kerngedanken und Anliegen der Reformation auf.
Es gibt im Alten und Neuen Testament
Texte, in denen uns Quellen zum Leben
angeboten werden:
Wir laden Sie herzlich zum neuen Kurs
ein:
Quellen für unser Unterwegssein,
Donnerstag abends jeweils um 20.00 Uhr
am 5.3. / 12.3. / 19.3. und 26.3.2015
im Evang. Pfarrhaus Waldbach
Quellen mitten in der Wüste,
Quellen mitten im alltäglichen Leben.
die MitarbeiterInnen von Stufen des Lebens
Quellen, die unseren Lebensdurst stillen,
sind vielfältig.
Seite 8
Kiliansbote März 2015
Altenkreise / Popchor
Altenkreise
Dimbach und Waldbach
Themen 2015
Mo. 2. März 14.00 Uhr Dimbach:
Geselliges Singen mit Frau Pfaff
Mo. 9. März 14.00 Uhr Waldbach:
Geselliges Singen mit Frau Pfaff
Mo. 13. April 14.00 Uhr Waldbach mit Dimbach:
Heitere Zaubereien mit Walter Riedlinger
Mo. 4. Mai 14.00 Uhr Dimbach:
Apotheker Stefan K. Walz: Demenz
Mo. 11. Mai 14.00 Uhr Waldbach:
Apotheker Stefan K. Walz: Demenz
Mo 1. Juni 14.00 Uhr Dimbach:
Waldbacher Bilder aus den 70er Jahren,
mit Prof. Manfred Walter
Mo 8. Juni 14.00 Uhr Waldbach:
Waldbacher Bilder aus den 70er Jahren,
mit Prof. Manfred Walter
Mo 6. oder 13. Juli:
gemeinsames Grillfest in Waldbach oder
Besuch in der Synagoge in Affaltrach.
Näheres wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Im August und September ist
Sommerpause!
Kiliansbote März 2015
Popchor Zwischentöne
Nach dem großen Benefizkonzert möchte
sich unser gemeinsamer Popchor Zwischentöne nun wieder auf sein eigentliches Anliegen konzentrieren: vier Gottesdienste in
Waldbach und Unterheimbach sollen bis zum
Sommer mit Popmusik bereichert werden.
Ein idealer Zeitpunkt für Einsteiger. Wenn
Sie Lust am Singen haben (oder es ausprobieren möchten), können Sie jederzeit zum
unverbindlichen
„Schnuppern“
im
Gemeinderaum in Unterheimbach dazukommen. Vierzehntägig donnerstags treffen sich dort 26 Frauen und 9 Männer mit
ihrem Dirigenten Ralf Wieland in lockerer
und fröhlicher Atmosphäre. Von Waldbach
gibt es Mitfahrgelegenheiten.
Weitere Infos bei Wilfrid Lederer Tel. 942932
oder Eva Fensch (940740). Die nächsten
Chorproben (jeweils um 20.00 Uhr) sind
am 05.03, 19.03.; 09.04. und 23.04.15
Wir freuen uns auf Sie!
Wilfried Lederer
Seite 9
Oikocredit
Oikocredit – Geldanlage mit
sozialer Wirkung
Immer mehr Menschen legen an ihre Geldanlage ethische Maßstäbe an. Ihr Geld soll
positiv in der Welt wirken, anstatt in spekulative Finanzgeschäfte oder sozial unverträgliche Industrien zu fließen. Diesen Menschen
bietet Oikocredit eine alternative Geldanlage
mit besonderem Profil. Oikocredit wurde
gegründet, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und einen ethischen
Umgang mit Geld zu ermöglichen. Seit
1975 führt Oikocredit erfolgreich vor,
dass sozial verantwortliche Investitionen auch wirtschaftlich funktionieren.
Das Geld der Anlegerinnen und Anleger
fließt nicht in spekulative und undurchschaubare Finanzprodukte, sondern dorthin, wo es dringend benötigt wird, in die
Realwirtschaft benachteiligter Länder.
Oikocredit ist eine internationale Genossenschaft, in die rund 52.000 Menschen
und Organisationen investieren. Die
Grundidee dahinter: Viele benachteiligte
Menschen haben Ideen, wie sie ihr Leben
verändern können, doch oft fehlt ihnen ein
finanzieller Anschub. Oikocredit vergibt
daher Darlehen an Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften sowie mittlere
und kleine Unternehmen in Entwicklungsund Schwellenländern. Mit dem Geld ihrer
Anlegerinnen und Anleger leistet Oikocredit
so Hilfe zur Selbsthilfe.
Das Angebot steht Privatpersonen, Kirchengemeinden, Kommunen, Stiftungen
und anderen Organisationen offen. Die
Seite 10
Anlage erfolgt über einen der acht deutschen Oikocredit-Förderkreise. Um Geld
anzulegen, werden Sie Mitglied in Ihrem
regionalen Oikocredit-Förderkreis. Er erwirbt in Ihrem Auftrag Anteile an der Ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft
Oikocredit und verwaltet Ihre Anlage
treuhänderisch. Auf diese Weise können
Sie jede beliebige Summe ab 200 Euro
anlegen. Mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag finanzieren Sie die Bildungs- und
Öffentlichkeitsarbeit Ihres Förderkreises.
Weitere Informationen erhalten Sie bei
Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg e.V.
Vogelsangstraße 62, 70197 Stuttgart
Tel.: 0711 12 00 05-0
Fax: 0711 12 00 05-22
E-Mail: baden-wuerttemberg@oikocredit.de
www.oikocredit.de
Auch wir als Kirchengemeinde WaldbachDimbach haben langfristig einen Betrag
von 5000 Euro bei Oikocredit angelegt,
um positive Veränderungen im Leben
wirtschaftlich benachteiligter Menschen
zu bewirken.
Ute Langbein
Kiliansbote März 2015
Spenden, Opfer und Erlöse
Spenden, Opfer und Erlöse im
Jahr 2014
Liebe Gemeindeglieder!
Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre finanzielle Unterstützung im Jahr 2014 für
die Verschönerung der Pfarrscheuer, aber
auch für die Diakonie, Brot für die Welt
oder das Gustav-Adolf-Werk und für vieles
andere mehr! Es ist einfach so erfreulich
und entlastend, dass der Kirchengemeinderat, Frau Schautt und ich wissen dürfen,
dass Sie unsere Vorhaben und Projekte finanziell mittragen und unterstützen. Ganz
herzlichen Dank dafür!
Ich veröffentliche Ihnen die Höhe der Zuwendungen in Euro (in Klammern zum
Vergleich das Ergebnis von 2013):
Opfer für die
eigene Gemeinde:
6.113,22 (6.231,12)
Spenden für die
eigene Gemeinde
und Kilianskirche:
4.419,81 (5.021,00)
Erlös Erntebittfest:
1.100,00 (1.183,00)
Waldbacher und
Dimbacher Beitrag:
7.699,00 (7.694,00)
Opfer und Spenden
für kirchliche Werke: 6.162,06 (5.401,00)
davon für Brot
für die Welt:
2.320,64 (3.230,00)
Ein großes Dankeschön!
Ihre Nicole Ochs
(Kirchenpflege)
Kiliansbote März 2015
Seite 11
Gottesdienste in der Osterzeit
Gottesdienste in der Passions- und Osterzeit 2015
Am Gründonnerstag, 2. April: 19. 30 Uhr
feiern wir einen Familiengottesdienst mit
Abendmahl an weißgedeckten Tischen
im Altarraum der Kirche. In festlicher
Atmosphäre teilen wir Brot und Wein,
kommen ins Gespräch und essen eine
Kleinigkeit miteinander. (Schautt).
Ostermontag, 6. April: 10 Uhr Abendmahlgottesdienst in Dimbach (Rieker).
Karfreitag, 3.April: 10 Uhr KreuzwegsGottesdienst mit Feier des Heiligen
Abendmahls, musikalisch gestaltet vom
Kirchenchor (Weiß-Schautt). Wir beginnen den Gottesdienst auf dem Waldbacher Friedhof, gehen weiter zum
Brunnenplatz, wo wir des Leidens und
Sterbens in unserer Welt gedenken. Am
Labyrinth im Kirchhof bekommt das
eigene Leiden und die Gebrochenheit unseres Lebens einen Ort. In der Kirche feiern wir anschließend miteinander Abendmahl. Wir freuen uns auf Weggefährten
und Weggefährtinnen!
K ARFREITAG
Sonntag nach Ostern, 12. April: 10 Uhr:
Distriktgottesdienst in Unterheimbach für
alle evangelischen Kirchengemeinden der
Großgemeinde Bretzfeld.
Karfreitag ist der Tag der Solidarität Gottes
mit allen, die leiden, weinen und schreien,
mit denen, die gequält und geschändet
werden. Er geht mit ihnen durch Schmerz,
Leid und Tod, damit sie auch dort von ihm
gehalten sind.
TINA WILLMS
Dieses Jahr gibt es keinen Osternachtsgottesdienst! Wir laden FrühaufsteherInnen zum Osterfrühgottesdienst in die
Nachbargemeinden ein: In Unterheimbach um 6 Uhr, in Eschenau um 5 Uhr.
Ostersonntag, 5. April: 10 Uhr Festgottesdienst mit Taufmöglichkeit (Rieker/
Schautt).
Seite 12
Kiliansbote März 2015
Trauergruppe / Tauftermine
Durch die Trauer zum Leben
Eine Gesprächsgruppe für Trauernde
Mit dem Tod eines geliebten Menschen leben zu müssen, ist sehr schwer. Vielen hilft
es, sich mit denen auszutauschen, denen
„gleiches widerfuhr“: Wie soll ich nun weiterleben? Wie halte ich das Dunkel aus?
Wo suchen wir unsere Toten? Wie bleiben
wir mit ihnen verbunden? Was dürfen wir
für uns und für die Verstorbenen hoffen?
Um solche und andere Fragen soll es an
den Gruppenabenden gehen.
Die Gruppe trifft sich an 8 Abenden von
20 Uhr bis 21.30 Uhr in der Pfarrscheuer in
Waldbach immer mittwochs.
18. März 2015
01. April 2015
15. April 2015
06. Mai 2015
20. Mai 2015
10. Juni 2015
08. Juli 2015
22. Juli 2015
Wer teilnehmen möchte, melde sich
bitte bei Pfarrerin Petra Schautt an. Ein
späterer Einstieg in die Gruppe ist nicht
möglich. Die Kosten trägt die Diakonische
Bezirksstelle. Die Teilnahme ist gebührenfrei.
Die Leitung hat Pfarrerin Petra Schautt,
Tel. 07946/8985. Auskünfte erhalten Sie
auch von der Diakonischen Bezirksstelle
Weinsberg, Tel. 07134/17767.
Kiliansbote März 2015
Tauftermine
Die nächsten Tauftermine sind am
15.3.2015,
5.4.2015 (Ostersonntag),
19.4.2015 (Familiengottesdienst
mit Tauferinnerung, gestaltet vom
kirchlichen Kindergarten Waldbach),
10.5.2015,
21.6.2015
(musikalisch gestaltet vom Popchor),
12.7.2015
(mit Vorstellung der neuen Konfis),
11.10. 2015
(musikalisch gestaltet vom Popchor),
8.11.2015
jeweils um 10 Uhr im Gottesdienst.
Seite 13
Kinderseite
Ostern – Für Kinder erklärt
„Mama, warum feiern wir eigentlich Ostern?“
Eine Frage, die selbst gestandene Christen
in Erklärungsnot bringt. Weihnachten ist
irgendwie bequemer zu erklären: ein süßes
Baby, Schafe, Hirten.
Aber Ostern? Leidensweg, Kreuzigung,
Tod, Auferstehung? Das ist schwere Kost.
Für meine zwei kleinen Töchter würde ich
die Ostergeschichte folgendermaßen formulieren:
Jesus und seine 12 Freunde waren zu
einem wichtigen jüdischen Fest, dem
sogenannten Pessach-Fest, nach Jerusalem gereist. Dort jubelten ihm viele
Menschen zu. Aber Jesus hatte nicht nur
Freunde, sondern auch einige Feinde, die
ihn am liebsten verhaften würden. Jesus
hat damals nämlich den Menschen viele
Dinge gesagt, die manche von ihnen
nicht hören wollten. Nachdem Jesus also
mit seinen Freunden gefeiert hatte, ging
er mit einigen von ihnen in den Garten
Gethsemane. Dort wurde er von römischen
Soldaten tatsächlich verhaftet. Die Römer
waren damals Herrscher in Israel.
Jesus wurde vor ein Gericht gestellt. Was
er Falsches getan hat? Er behauptete, dass
er Gottes Sohn ist. Er hörte nicht auf, das
zu sagen. Und deswegen bekamen die
Herrscher in dem Land Angst, dass Jesus
zu mächtig wird. Sie merkten überhaupt
nicht, dass Jesus eigentlich ein friedlicher
und sehr besonderer Mensch war. Also beSeite 14
schlossen sie, Jesus zu töten. Dann würde
er nicht mehr für Unruhe sorgen können!
An Karfreitag wurde er getötet. Die Römer
haben damals Verbrecher an ein Holzkreuz
genagelt, wo sie dann nach einigen Stunden oder Tagen starben. So starb auch
Jesus. Er wurde dann in eine Höhle gelegt
– so wurden damals Menschen begraben.
Aber das ist nur die erste Hälfte der Ostergeschichte. Es gibt noch ein glückliches
Ende!
Die Freunde von Jesus waren natürlich
sehr traurig und fühlten sich allein. Nach
drei Tagen gingen zwei Freundinnen von
Jesus an sein Grab. Die Grabhöhlen wurden normalerweise mit sehr schweren
Steinen verschlossen. Aber der schwere
Stein war zur Seite gerollt. Wie konnte das
sein? Und als die zwei Frauen die Höhle
betraten, trauten sie ihren Augen nicht.
Jesus war nicht mehr da. Wo war er nur?
Aber dafür waren da zwei Männer, die hatten glänzende Kleidung an. Ihr könnt euch
vorstellen, dass die Frauen sich ganz schön
erschreckt haben. Die zwei Männer (die in
Wirklichkeit Engel waren) sagten: „Warum
sucht ihr Jesus hier? Er ist nicht mehr tot. Er
lebt wieder und ist auferstanden.“
Hast du schon mal erlebt, wie du etwas
verloren hast und todunglücklich darüber
warst? Und dann hast du es wieder gefunden
und konntest dein Glück nicht fassen? So ging
es den Freundinnen von Jesus. Sie sprudelten über vor Glück und rannten zurück
in die Stadt, um es allen zu erzählen.
Kiliansbote März 2015
Ostern - für Kinder erklärt
Du fragst dich, warum Jesus, der ja Gottes
Sohn ist, sterben musste?
Du hast sicher gemerkt, dass Jesus ganz
ungerecht behandelt worden ist. Er hätte
sich wehren können, aber das tat er nicht.
So zeigte er den Menschen, die selber
Schmerzen haben und ungerecht behandelt werden, dass es ihm genauso ging.
Aber die Hauptsache: Gott wollte endlich
uns Menschen nahe sein. Aber das war bis
dahin nicht möglich, weil die Menschen
immer wieder die Regeln brachen, die
Gott für uns aufgestellt hatte. Also hat
Gott seinen Sohn in die Welt geschickt,
um uns nahe sein zu können. Und als
Jesus am Kreuz gestorben ist, hat er alle
unsere Fehler und unseren Kummer mit in
den Tod genommen.
Ostern – Kreativ erklärt
Kinder wollen die Ostergeschichte nicht nur
hören, sondern mit allen Sinnen erleben.
In den letzten Jahren haben wir deshalb
Ostern eine Krippe aufgebaut. Natürlich
ohne Schafe, Hirten und Könige!
einzog (Palmsonntag). Das letzte Abendmahl und die Verhaftung in Gethsemane
(Gründonnerstag). Die Kreuzigung auf
Golgatha und das Grab(Karfreitag). Und
die Auferstehung (Ostersonntag).
Wir verwenden alle möglichen Materialien,
wie Steine, Moos, Schleich-Tiere, Duplound Playmobil-Figuren. Jesus wird jedes
Jahr von einem Feuerwehrmännchen verkörpert, was ja lustigerweise passt!
An den einzelnen Feiertagen lesen wir
aus der Kinderbibel die entsprechende
Geschichte vor und unsere Kinder spielen
die Szenen dann nach. Die werden dann
gerne ausgeschmückt und frei interpretiert. Ostern ist für unsere Kinder dadurch
greifbarer geworden.
Vielleicht haben Sie ja dieses Jahr auch
Lust, eine Osterkrippe mit Ihren Kindern
zu gestalten?
Veronika Smoor
Für die Krippe verwenden wir eine große
Holzschublade (ein stabiler Karton oder
ein großes Brett sind auch gute Alternativen). In der Schublade bauen wir die verschiedenen Stationen der Ostergeschichte
auf:
Das Stadttor Jerusalems, durch das Jesus
Kiliansbote März 2015
Seite 15
Konfirmation 2015
Konfirmation 2015
Zehn tolle junge Menschen bereiten sich
im Moment auf die Konfirmation vor. Sie
sind engagiert im Konfikurs, interessiert
an Fragen des Glaubens, aufmerksam bei
den Gottesdiensten, hilfsbereit bei Aktivitäten der Gemeinde, kurz: Sie sind eine
wahre Freude!
Am 26. April 2015 feiern sie um 10 Uhr ihre
Konfirmation in der Kilianskirche
Konfirmiert werden:
aus Dimbach:
Maren Hohly und Patrick Ermandraut
aus Waldbach:
Patrick Drautz, Anna Fensch, Carina
Grabert, Jana Sattelberger, Silas Schwab,
Luca Seeberger, Robin Simpfendörfer,
Kathleen Wieland..
Wir wünschen diesen Jugendlichen
Gottes Segen auf ihrem Lebensweg. Wir
hoffen, dass sie ihre Neugier auf die Fragen
des Glaubens beibehalten. Und wir freuen
uns natürlich, wenn sie sich auch weiterhin
am Gottesdienst beteiligen!
Ganz herzlich möchten wir Sie, liebe Gemeinde, zum Konfirmationsfestgottesdienst einladen.
Ihre
Pfarrerin Petra Schautt
Seite 16
Schön ist übrigens, wenn Menschen sich
nach langen Jahren an ihre Konfirmation
erinnern und das feiern. Dieses Jahr feiern
wir am 29. März 2015 Goldene und zugleich Diamantene Konfirmation!
Vorinformationen zu den
Konfirmationen 2016 -2019
Der Konfirmationstermin 2016 ist der 17.
April 2016. Bitte vormerken!
Anmeldung zum neuen Konfikurs ist am
29. April 2015 um 17 Uhr im Pfarrsaal.
Eltern können ihre Jugendlichen anmelden, wenn sie die 7. Klasse besuchen bzw.
dem Jahrgang 2001/02 angehören. Zur
Anmeldung sollten sie bitte das Stammbuch mitbringen.
Sicherlich sind die meisten Jugendlichen
bereits getauft, die Taufe ist aber nicht
Vorbedingung. In fast jedem Jahrgang
haben wir Mädchen und Jungen, für die
der Konfikurs dann Taufunterricht ist und
die im Rahmen der Konfirmation getauft
werden.
Start des Konfikurses ist am 10. Juni 2015
um 14.45 Uhr.
Der Gottesdienst, in dem die neuen
KonfirmandInnen ihre Bibel überreicht
bekommen und der Gemeinde vorgestellt
werden, findet am 19. Juli 2015 statt.
Kiliansbote März 2015
Über den Kirchturm geschaut
In der Regel finden die Konfirmationen
in Waldbach am 3. Sonntag nach Ostern
statt, in den folgenden Jahren also (ohne
Gewähr) voraussichtlich:
7. Mai 2017
22. April 2018
12. Mai 2019
Ihre Petra Schautt
Im Popchor „Zwischentöne“ und im
Arbeitskreis Asyl engagieren sich Menschen aus verschiedenen Ortsteilen, unsere
Distriktgottesdienste werden inzwischen
gut besucht und geschätzt.
Darüber hinaus gibt es dieses Jahr wieder
gemeinsame Konfistage unserer Konfis
zusammen mit den Jugendlichen aus Unterheimbach und Adolzfurt.
Am 20 September 2015 pilgern wir nach
dem Gottesdienst in Unterheimbach gemeinsam nach Adolzfurt zum Mittagessen.
Am 26. Juni 2015 sind wir zum gemeinsamen Fest der Mitarbeitenden nach
Adolzfurt geladen. Bitte vormerken!
Zusammenarbeit
mit unseren
Nachbargemeinden
Die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden gestaltet sich immer
vertrauensvoller und enger.
Kiliansbote März 2015
Zum Kirchentag planen wir einen gemeinsamen Essensstand zusammen mit Bitzfeld und Unterheimbach beim Abend der
Begegnung am 3. Juni in Stuttgart. Unsere
Landeskirche rechnet damit, an diesem
Abend 250.000 Menschen zu verpflegen,
wir beteiligen uns mit unserem Stand mit
ca. 800 Portionen Erbsensuppe.
Wer Lust hat, uns zu unterstützen beim
Vorkochen, Transport, Aufbau des Standes
oder bei der Ausgabe des Essens, ist herzlich willkommen! Das ist sicher auch eine
schöne Gelegenheit, ein bisschen Kirchentagsluft zu schnuppern!
Petra Schautt
Seite 17
Interview/Buchrezension
Interview Lea Fensch
Mein Platz in der Gemeinde:
Ich arbeite seit Sommer im von verschiedenen Kirchengemeinden zusammen
gegründeten Freundeskreis Asyl in Adolzfurt mit. Der Arbeitskreis hilft zum Beispiel
beim Deutsch lernen, organisiert Ausflüge,
hilft bei der Arbeitssuche und vielem
mehr.
An unserer Kirchengemeinde gefällt mir:
Die vielen unterschiedlichen Gruppen und
Projekte und die vielen engagierten Mitarbeiter, die dies ermöglichen und natürlich
die offene und herzliche Stimmung in der
Gemeinde.
Mein Glaube ist für mich:
Oft Hoffnung, Vertrauen und Gemeinschaft.
Meinen Glauben lebe ich:
Meistens eher unauffällig. Gerne in der
Gemeinschaft, zum Beispiel für andere da
zu sein und sie zu unterstützen.
Unserer Gemeinde wünsche ich:
Weiterhin so engagierte Arbeit und guten
Zusammenhalt.
Seite 18
Buchrezension
Ole unsichtbar
von Trudy Ludwig
Illustrationen von Patrick Barton
Dt. von Sara Mehring
ISBN 978-3-649-61701-3
Der schüchterne Ole zeigt, was in ihm steckt.
Es gibt sie in jeder Schulklasse, diese stillen,
schüchternen, fast unsichtbaren Kinder,
die nie auffallen. So ein Kind ist auch Ole.
Die Lehrerin hat genug mit den lauten,
frechen und selbstbewussten Kindern zu
tun, die sehr viel Raum einnehmen. So
bleibt Ole ein Außenseiter, den niemand
zum Geburtstag einlädt oder beim Sport
in seine Mannschaft wählt. Erst durch Kim,
ein koreanisches Kind, das neu in die Klasse
kommt, ändert sich die Situation. Ole und
Kim nähern sich vorsichtig an, und Ole
Kiliansbote März 2015
Buchrezension / Kinderkirche
erfährt erstmals Freundschaft und Gemeinschaft. Bei einer Gruppenarbeit im
Deutschunterricht kann Ole schließlich
seine bisher unbemerkten Fähigkeiten,
seine lebhafte Fantasie und sein Zeichentalent unter Beweis stellen . Ein beeindruckendes Plädoyer für die scheinbar farblosen Kinder (Ole wird als anfänglicher
Außenseiter zuerst nur schwarz-weiß
abgebildet), die jedoch eine Menge verborgene Talente besitzen, die es zu entdecken gilt. Im Laufe seiner Entwicklung
erhält Ole allmählich immer mehr Farbe
und ist letztendlich ebenso farbenfroh gezeichnet wie seine Mitschüler.
Ein Buch für Leseanfänger (40 S.), das in
keiner Schulbücherei fehlen darf!
Krippenspiel der Kinderkirche
2014
„Kein normales Kamel reist nachts und
schläft am Tag“
Dass auf dem Weg zur heiligen Nacht so
Einiges alles andere als gewöhnlich war,
hat unser Krippenspiel wieder einmal bewiesen. Nicht nur für Hirten, Könige, Engel,
Wirte und Maria und Josef waren diese
Tage eine besondere Erfahrung. Auch für
die Kamele und Esel gab es ungewöhnliche Umstände. Diese Perspektive haben
die Kinder der Kinderkirche wunderbar
vorgeführt. Die Kamele haben viel durchgemacht, bis sie sich schließlich im Stall
beim Esel entspannen konnten.
„Kamel: Jetzt beginnt der gemütliche Teil
der Reise.
Esel: Ach ja, in meinem Stall?“
SchauspielerInnen:
Jakob Bogner, Paul Bogner, Melina
Brenner, Franziska Busch, Karolin Busch,
Jan Geiser, Leni Geiser, Sophie Gerich,
Steffen Grabert, Paul Kleinteich, Kim Köhler,
Vanessa Kraft, Damaris Reustlen, Veronika
Reustlen, Klara Rose, Louis Seeberger, Anja
Stephan, Dan Squire, Annika Walter, Lilli
Weise, Carolin Weiser, Sebastian Weiser.
Ezählerinnen: Carina Grabert und Maren
Holi
Lydia Schautt
Kiliansbote März 2015
Seite 19
Ev. Kirchentag Stuttgart 2015
Was ist Kirchentag?
Beim Kirchentag kommen viele tausend
Menschen zusammen, um ein Fest des
Glaubens zu feiern und über die Fragen
der Zeit nachzudenken. Seit 1949 finden
Deutsche Evangelische Kirchentage statt.
Sie dauern immer fünf Tage: von der Eröffnung am Mittwoch bis zum Schlussgottesdienst am Sonntag.
Der Deutsche Evangelische Kirchentag ist
dabei weder eine rein deutsche noch eine
rein evangelische Veranstaltung. Er bringt
Menschen aus aller Welt und aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen
zusammen. Gerade junge Menschen unter
30 bestimmten die besondere Atmosphäre
der christlichen Großveranstaltung.
Die Veranstaltungen des Kirchentages sind
so vielfältig wie das religiöse und gesellschaftliche Leben. Fünf Tage und Nächte
mit vollem Programm in über 2.000 geistSeite 20
lichen, kulturellen und politisch-gesellschaftlichen Veranstaltungen.
Vorbereitet wird jeder Kirchentag rund
eineinhalb Jahre. Das Team aus hauptamtlichen Mitarbeitenden ist dabei eher klein.
Tausende Ehrenamtliche engagieren sich
freiwillig bei der Programmgestaltung
und der Organisation. Fast die Hälfte der
Kirchentagsbesucher gestaltet somit den
Kirchentag aktiv mit.
Christinnen und Christen mischen sich
ein, wenn es um Frieden, Gerechtigkeit
oder um die Bewahrung der Schöpfung
geht. Eine Verbindung von Glaube und
Verantwortung prägt Kirchentage daher
immer. In Ost und West haben sie immer
wieder Einfluss auf Entwicklungen in Kirche
und Staat genommen. So gingen Friedensund Ökologiediskussionen ebenso von
Kirchentagen aus wie die Idee eines „KonKiliansbote März 2015
Aus der Arbeit der Diakonie
zils für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.
Der Kirchentag soll für alle Menschen
Erlebnis und Ereignis sein. Alle Menschen
sollen dabei sein können. Deshalb sind
Teilhabe und Barrierefreiheit wichtig. Und
deshalb ist Inklusion für den Kirchentag
ein gutes Ziel. Mehr als 2.500 Menschen
mit Behinderung werden in Stuttgart
dabei sein, bei manchen sind besondere
Bedürfnisse sichtbar, bei anderen nicht.
Jede und Jeder ist herzlich willkommen!
Wer schon einmal einen Kirchentag erlebt
hat, kennt die unbeschwerte und heitere
Atmosphäre, die die gastgebende Stadt
bei diesem Großereignis erfüllt. Vom
3.- 7. Juni 2015 laden wir Sie herzlich zum
35. Deutschen Evangelischen Kirchentag
in Stuttgart ein, zu einer Feier des Glaubens, einem Fest zum Mitmachen und
zu einem Forum aufregender Debatten.
Erleben Sie spannende Diskussionen,
gute Musik und spirituelle Höhepunkte.
Begegnen Sie Freunden aus Europa und
aller Welt. Lassen Sie sich anstecken vom
Lebensgefühl Kirchentag! Feiern Sie mit uns
in Stuttgart einen Kirchentag, dem Schwabenland zwischen Wäldern und Reben!
„Deutscher Evangelischer Kirchentag.
Vorbereitungsteam“
Kiliansbote März 2015
Aus der Arbeit der
Diakonischen Bezirksstelle
Zusammenarbeit mit anderen
Diakonischen Diensten
Beschäftigungsgutscheine für Langzeitarbeitslose von der Evangelischen
Landeskirche Württemberg
In der Sozial- und Lebensberatung sind
wir regelmäßig mit den Sorgen und Nöten langzeitarbeitsloser Menschen konfrontiert. Die Nöte sind natürlich auch
materieller Art, zum Beispiel, wenn der
Hartz-IV-Anspruch vom Jobcenter falsch
berechnet wurde.
Schwerwiegender ist oftmals aber das
seelische Leid: Menschen möchten eine
sinnvolle Aufgabe in ihrem Leben haben;
sie benötigen soziale Kontakte und Tagesstruktur. In unserer Gesellschaft werden
diese Bedürfnisse oftmals über die Erwerbstätigkeit befriedigt. Darum geraten
Langzeitarbeitslose häufig in soziale Isolation, die wiederum depressive Tendenzen
und andere gesundheitliche Risiken verstärken kann; das Selbstwertgefühl leidet.
Seite 21
Organspendevortrag
Aus diesem Grund hat die Evangelische
Landeskirche Württemberg ein Förderpro-gramm für Beschäftigungsgutscheine
aufgelegt, durch das Menschen, die keine
Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt haben,
wieder in Arbeit gebracht werden können.
Die Diakonische Bezirksstelle Weinsberg
ist zu klein, um auch Arbeitsplätze innerhalb dieses Programms schaffen und anbieten zu können, aber das ist auch gar
nicht nötig. Durch die Kooperation mit der
Aufbaugilde und den Evangelischen Pfarrämtern können auch Langzeitarbeitslose
aus unserem Kirchenbezirk von diesem
landeskirchlichen Programm profitieren.
Die Zusammenarbeit mit der Aufbaugilde ist dabei immer sehr konstruktiv und
unbürokratisch, sodass die Hilfe für die
Betroffenen gezielt und wirksam vermittelt werden kann. Herzlichen Dank an das
Engagement der Aufbaugilde und alle
Landessynodalen, dass dieses Förderprogramm ermöglicht wurde.
Es grüßt Sie herzlich das Diakonieteam
Ursula Richter, Marieluise Schaaf, Sonja Biel
Organe spenden?
Im Rahmen der Predigt-Reihe zum Thema
„Auferstehung“ veranstalteten die ev. Kirchengemeinden Waldbach-Dimbach und
Eschenau in Zusammenarbeit mit dem
Hospizdienst Weinsberger Tal e.V. einen
Vortrag mit Diskussion über diese Frage.
Die Referentin Frau Brunhilde Raiser, Geschäftsführerin des Ev. Bildungswerks
Oberschwaben in Ravensburg hat sich als
ehemalige Vorsitzende des Verbands der
Ev. Frauen in Deutschland intensiv mit
dem Thema auseinandergesetzt und im
November 2014 diese Thematik den Anwesenden ausführlich vorgestellt und mit
uns erörtert.
Es war ein sehr informativer und zum
Nachdenken anregender Abend!
Dabei kamen Fragen auf wie:
- Ist ein hirntoter Mensch wirklich tot?
- Sind hirntote Menschen keine Toten,
sondern eher sterbende Menschen?
Darüber gibt es nicht nur eine philosophisch/theologische Debatte. Auch innerhalb der medizinischen Wissenschaft gibt
es dazu unterschiedliche Meinungen.
Wenn dem so wäre, würde das bedeuten,
dass die Organe noch lebenden Menschen entnommen werden und der endgültige Tod erst während der Explantation
eintritt.
Seite 22
Kiliansbote März 2015
Organspendevortrag
D.h. in der Realität: Wenn ein Mensch verunglückt und als hirntot eingestuft wird,
müssen sich die Eltern, Ehe/Lebenspartner ganz schnell entscheiden - falls kein
Spenderausweis vorliegt oder mündliche
Anweisungen erinnert werden - ob sie sich
von dem Menschen, dessen Körper warm
ist, der sich durchs Atmen hebt und senkt
(auch wenn es durch das Beatmungsgerät
geschieht), verabschieden wollen/können.
Dies bedeutet, der Angehörige stirbt dann
im OP Saal bei der Explantation…
Auch die Tatsache macht nachdenklich,
dass bei Hirntoten, die künstlich beatmet
werden,Teile der körperlichen Funktionen
aufrecht erhalten bleiben, etwa indem
sie schwitzen und fiebern. Künstlich ernährte hirntote Patient_innen verdauen
und scheiden aus. Hirntote Kinder können
weiter wachsen und ihre Geschlechtsentwicklung fortsetzen.
Bis 2003 wurden zehn Schwangerschaften
von hirntoten Frauen über Monate aufrechterhalten. Die Frauen wurden dann
von gesunden Kindern entbunden.
Dies zeigt, dass das Gehirn nicht, wie bisher angenommen, der alleinige Integrator
aller Körperfunktionen ist.1
Die beiden großen christlichen Kirchen
sind sich einig: Organspende ist Nächstenliebe.
„Das Leben als Gabe Gottes zu begreifen
fordert dazu auf, dass Menschen Verantwortung für sich, für ihr Leben und für
das Leben ihrer Mitmenschen und der anderen Mitgeschöpfe übernehmen. Diese
Verantwortung beinhaltet beides: Krankheiten zu heilen oder zu lindern, Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern,
ebenso wie Menschen ein begleitetes und
behütetes Sterben zu ermöglichen. Diese
Aufgaben können nur im Respekt vor der
unantastbaren Würde eines jeden einzelnen Menschen bewältigt werden, unabhängig davon, ob dieser am Beginn oder
am Ende seines Lebens steht.“1
Wenn Sie sich mehr informieren wollen,
empfehle ich Ihnen die Seite www.evangelischefrauen-deutschland.de.
1 Jeweils zitiert aus dem Positionspapier
2013 zur Organtransplantation von EFiD,
Evangelische Frauen in Deutschland e.V.
unter www.evangelischefrauen-deutschland.de.
Gertrud Beudemann-Rohn
Es gibt noch viel zu ergründen und zu bedenken.
Kiliansbote März 2015
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Das Beste zum Schluss
An meinen Adler
Ich wünsche mir,
dass du in der Weite des Himmels
deine Kreise ziehen kannst,
kraftvoll und frei.
Mögest du schweben
über den Dingen
des täglichen Klein-Kleins,
dass ich mich nicht verfange
im Gestrüpp der Sorgen,
sondern getragen
vom Atem Gottes
aufsteige zur Sonne.
Reinhard Ellsel
+++Die nächste Ausgabe erscheint im Juni 2015+++
Seite 24
Kiliansbote März 2015
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