close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

AWA Wien

EinbettenHerunterladen
WIR
WIR SPD Hassel-Süd / Bergmannsglück
35. Jahrgang
Oktober 2014
SPD Hassel-Süd /
Bergmannsglück
www.spd-hassel-sued.de
Oktober 2014
35. Jahrgang
Ausgabe 132
Bürgerbeteiligung
im Stadterneuerungsprozess
Hassel. Bringen Sie Ihre Interessen, Ihre Ideen
und Ihre Projekte mit in den nun anlaufenden
Stadterneuerungsprozess in Hassel ein. Nutzen
Sie die Informationsmöglichkeiten zur Stadtteilkonferenz und zum Gebietsbeirat für Bürgerinnen und Bürger.
Die Folgen des Strukturwandels und der allgemeinen demografischen Trends in der Bevölkerungsstruktur sind auch rund um die ehemalige
Zeche Westerholt auf der Stadtgrenze zwischen
Gelsenkirchen und Herten festzustellen. Daher
engagieren sich die Städte Gelsenkirchen und
Herten gemeinsam dafür, die Stadtteile Hassel,
Westerholt und Bertlich mit insgesamt 34.000
Einwohnern weiterzuentwickeln.
Ein lebenswertes Umfeld und ein ausreichendes Angebot an Nahversorgung sowie an
Infrastruktureinrichtungen und sozialen Angeboten sollen die Wohnquartiere für die Zukunft
rüsten und ihnen eine neue Anziehungskraft
verleihen. Gemeinsam wurden ein integriertes
Handlungskonzept erarbeitet und erfolgreich
Stadterneuerungsmittel aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ beantragt.
Die lokalen Akteure, die verschiedenen Institutionen und Vereine und natürlich die Bürgerinnen und Bürger selbst sind eingeladen,
sich in den nächsten Jahren aktiv am Erneuerungsprozess zu beteiligen.
Ein wichtiger Baustein dieser Beteiligung ist
der Gebietsbeirat, der den Stadterneuerungsprozess begleiten und auch über die Vergabe
von Projektmitteln für bürgerschaftliche Projekte entscheiden soll. Neben den Politikern
aus den beiden Städten stellen die Bürgerinnen
und Bürger die Mehrheit in diesem Gremium.
Sie werden auf der Stadtteilkonferenz am
23.10.2014 erstmals gewählt. Auf dieser Stadtteilkonferenz wird auch über den Stand der Arbeit und die geplanten Projekte informiert.
Die Stadtteilkonferenz findet am Donnerstag, 23. Oktober 2014, ab 18.00 Uhr,
in der Glück-Auf-Werkstatt in Bertlich,
Hasselbruchstraße 24, statt. Alle Bürgerinnen
und Bürger sind zu dieser Stadtteilkonferenz
herzlich eingeladen.
Melden Sie sich im Stadtteilbüro, wenn Sie
weitere Informationen zu dieser Veranstaltung,
über die Wahl, die
Zusammensetzung und die Aufgaben des Gebietsbeirates wünschen, oder sich für eine Mitarbeit im Gebietsbeirat interessieren. Das Team
aus dem Stadtteilbüro freut sich über Ihre Teilnahme an der Stadtteilkonferenz.
Kontakt:
Stadtteilbüro Hassel, Westerholt, Bertlich
Egonstraße 4
(ehemaliges Verwaltungsgebäude
der Zeche Westerholt)
45896 Gelsenkirchen
Tel.: 0209/169-6922
oder E-Mail
stadtteilbuero@herten-gelsenkirchen.de
2
Oktober 2014
WIR SPD Hassel-Süd / Bergmannsglück
35. Jahrgang
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich hoffe, dass Sie
einen erholsamen
Urlaub
hatten.
Kaum zu Hause,
warten schon die
nächsten Aufgaben oder nicht
erledigte Dinge
sowie die Herbst-
ferien auf Sie. Am 23. Oktober 2014 wird es
Gebietsbeiratswahlen geben. Was sich genau
dahinter verbirgt, erfahren Sie auf der Titelseite dieser WIR-Ausgabe. Ich würde mich freuen,
gemeinsam mit
Ihnen unseren Stadtteil gestalten zu können.
Nutzen Sie diese Gelegenheit. Im Rat und in
den Gremien der Stadt stehen die Haushalts-
beratungen für das Jahr 2015 an. Auch daran
haben Sie bereits über den „Bürgerhaushalt“
aktiv mitgewirkt. Herzlichen Dank dafür.
Mit einem freundlichen Glück Auf
Ihr Stadtverordneter Reinhard Ostermann
Herbstfest an der Velsenschule mit vielen Aktiven
Hassel. Am 19. September fand das diesjährige
Herbstfest an der Velsenschule statt. Das Fest
war Dank der vielen Akteure ein voller Erfolg.
Die Kinder, die Eltern und das Kollegium der
Velsenschule hatten mit großem Eifer die Vorbereitungen übernommen. Gemeinsam mit der
Gelsenkirchen_170x120
20.09.2006
13:31 Uhr
Polizei, der Jugendberufshilfe der Stadt Gelsenkirchen, der Caritas (Anbieter der offenen
Ganztagsschule) und den Pfadfindern wurden
die Gäste mit vielfältigen Spiel-Aktionen unterhalten. Die Polizei sensibilisierte auf dem
Fest mit ihrem Aktionsstand Eltern und Kinder
Seite 1
Probieren wie beim Winzer
Bei Jacques‘ wählen Sie den Wein, den Sie
selbst probiert haben und von dem Sie wissen,
dass er Ihnen schmeckt. Machen Sie eine
kostenlose Weinprobe.
Auf Sie wartet eine reichhaltige Auswahl
authentischer Winzerweine aus Frankreich,
Italien, Spanien, Deutschland, Chile, Australien
und, und, und!
Gelsenkirchen-Buer
Polsumer Straße 1
Telefon: 02 09 - 39 42 62
Depotinhaber: Jürgen Kallwitz
Unsere ungewöhnlichen Öffnungszeiten:
Mo – Mi 15.00 -18.30 Uhr
Do + Fr 15.00 -19.00 Uhr
Sa
10.00 -15.00 Uhr
für die herannahende dunkle Jahreszeit.
Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt.
So gab es diesmal neben Kaffee und Kuchen
unter anderem alkoholfreie Cocktails, Gutes
vom Grill und allerlei Köstlichkeiten aus fernen
Ländern.
WIR SPD Hassel-Süd / Bergmannsglück
35. Jahrgang
Oktober 2014
3
Partnerschaft: Lokale Politik unterstützt Velsenschule
Hassel. Mit Reinhard Ostermann (Rat der Stadt
Gelsenkirchen) und Christa Peters (Bezirksvertretung Nord) hat die Velsenschule zwei verlässliche und aktive Partner an ihrer Seite. Die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Andrea Weichert,
übermittelte in einem aktuellen Schreiben nun
den Dank der Schule an die lokalen Politikvertreter und die Verwaltung der Stadt Gelsenkirchen.
Andrea Weichert schrieb: „In den vergangenen
Tagen hatte ich die Möglichkeit, die frischgestrichenen Klassenräume sowie Toiletten in
der Velsenschule zu besuchen. Kinder in den
gestrichenen Klassenräumen berichteten mir,
dass die Räumlichkeiten toll aussehen und die
Toiletten nicht mehr so stark duften. Die Eltern
freuen sich über die Maßnahmen der Stadt. Die
Resonanz ist sogar so positiv, dass Eltern einer
ersten Klasse den Wunsch äußerten, den Klassenraum ihrer Kinder in Eigenregie streichen zu
wollen. Ich danke Ihnen im Namen der Kinder
und der Eltern der Velsenschule und freue mich
persönlich, dass die Vorschläge so schnell umgesetzt und so positiv von der Schulgemeinschaft aufgenommen worden sind.“
Videoüberwachung: Ein Fall für den Datenschutz
Hassel. Der Landesbeauftragte für Datenschutz
und Informationsfreiheit in NRW wandte sich
in einem Schreiben an die Schiedsleute in
Gelsenkirchen, um auf die Konfliktpotentiale
durch Videoüberwachung hinzuweisen: „Das
Thema Videoüberwachung steht zunehmend
im Focus der Öffentlichkeit. Videokameras sind
mittlerweile in vielen Bereichen unseres Lebens zu finden. Was der eine als Stärkung seiner Sicherheit begreift, führt für den anderen
jedoch zu einem permanenten Gefühl der Beobachtung. Auseinandersetzungen und Streit
sind daher vorprogrammiert.
Spitzenreiter bei den Beschwerden sind Fälle
von Videoüberwachungsanlagen im direkten
Wohn- und Nachbarschaftsbereich.“ Jede Videoüberwachung greift in das Recht der betroffenen Personen ein, selbst über die Preisga-
be und Verwendung ihrer personenbezogenen
Daten – hier Bilddaten – zu bestimmen. Jeder
Mensch hat grundsätzlich das Recht, sich in
der Öffentlichkeit frei und ungezwungen - und
ohne Überwachungsdruck – zu bewegen.
Laut der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist der Schutz der Privat- und Intimsphäre sowie das Recht auf informationelle
Selbstbestimmung sehr hoch zu bewerten.
Demgegenüber muss die Bedeutung anderer
schutzwürdiger Interessen immer am Einzelfall orientiert und unter Beachtung von Zweck,
Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit abgewogen werden. Solche Interessen können sein:
Recht auf Leben, auf körperliche Unversehrtheit, Eigentumsrechte, Hausrechte, Rechte am
eigenen Gewerbebetrieb und die Berufsausübungsfreiheit.
In jedem Fall sind die gesetzlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen einzuhalten. Danach ist
eine Videoüberwachung grundsätzlich verboten und nur dann ausnahmsweise zulässig,
wenn eine Rechtsvorschrift dies erlaubt oder
der Betroffene zuvor über die Überwachung informiert wurde, davon Kenntnis nehmen konnte und wirksam eingewilligt hat (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt). Auch sind Löschungsrechte
zu beachten. Damit die Videoüberwachung
durch Privatpersonen nachbarschaftliche Beziehungen nicht dauerhaft negativ belastet,
können vor den öffentlichen Schiedspersonen
wirksame und vollstreckbare Regelungen vereinbart werden.
Ihre Schiedsperson für Hassel: Ingo Kowalczyk,
Telefon 0209/1778976, ikowal@gelsennet.de
4
Oktober 2014
WIR SPD Hassel-Süd / Bergmannsglück
35. Jahrgang
Schneller Rückschnitt gibt die Sicht wieder frei
Hassel. Das war aber auch dringend nötig. Das
Straßenbegleitgrün an der Ampelanlage Polsumer Straße / Dillbrinkstraße / Marler Straße
schrie förmlich nach einem Rückschnitt.
Die SPD-Bezirksverordnete Christa Peters nahm
die zahlreichen Beschwerden aus der Bevölke-
rung auf und wandte sich direkt in einem Brief
an Volker Mundt von Gelsendienste. Christa
Peters wies darin insbesondere auf die starke
Gefährdung von Kindern durch die Sichtbehinderung für die Autofahrer hin sowie auf verdeckte Verkehrszeichen.
Der Einsatz hat sich gelohnt. Bereits zwei Tage
nach dem Schreiben war der notwendige Rückschnitt erfolgt.
Herzlichen Dank an Gelsendienste für die
sehr schnelle Reaktion.
Bessere Leistungen in der Pflege sind das Ziel
Hassel. Der demografische Wandel wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern.
Heute sind knapp 2,5 Millionen Menschen in
Deutschland auf Pflegeleistungen angewiesen.
Bis 2030 wird diese Zahl auf gut 3,5 Millionen
Pflegebedürftige ansteigen. Um den individuellen Bedürfnissen der Menschen gerecht werden zu können, arbeitet die Bundesregierung
daran, die Pflegebedürftigkeit umfassend neu
zu definieren und die verschiedenen Formen
der Demenzerkrankung besser zu erfassen. Um
die Leistungen für Pflegebedürftige und deren
Angehörige zu verbessern ist geplant, die Beiträge zur Pflegeversicherung um insgesamt 0,5
Prozentpunkte anzuheben.
WIR SPD Hassel-Süd / Bergmannsglück
35. Jahrgang
Oktober 2014
5
Nachholbedarf: Zu wenig Selbständige in Gelsenkirchen
Hassel. Fehlt in Gelsenkirchen das GründerGen? In einer Sonderbeilage der Tageszeitung
WAZ vom 27.09.2014 war zu lesen, dass – bei allen Schwierigkeiten von Vergleichsstatistiken –
die Selbständigenquote in Gelsenkirchen nur
bei rund 6,3 % liegt. Im Ruhrgebiet liegt sie
hingegen bei 8,9 %, in NRW bei 10,3 %, in
Düsseldorf bei 13,1 % und in Köln bei 14,2 %.
Obwohl Gelsenkirchen wegen der weggebrochenen Industrie-Arbeitsplätze unter einer
hohen Arbeitslosigkeit leidet, spielen offensichtlich wenige Menschen mit dem alternativen Gedanken der Selbständigkeit. Laut der
Arbeitsmarktexperten liegt das an der nach wie
vor sehr starken Fokussierung der Menschen
auf ein festes Arbeiter-/Angestelltenverhältnis.
Die notwendige Lebenskultur einer eigenverantwortlichen Selbständigkeit liegt offensichtlich nicht vor. Eine Voraussetzung, die vielleicht
schon in der Schulzeit gelegt werden müsste.
Tradition als feste Basis für die Zukunft:
Dabei zahlen sich Gründungen aus. In der
WAZ-Beilage war auch zu lesen, dass 45 % der
Gründer in Vollerwerb ihr Haushalts-Nettoeinkommen steigern konnten, 31 % konnten ihr
Netto-Einkommen zumindest erhalten.
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS) bietet allen interessierten Gründern partnerschaftliche Unterstützung im
Netzwerk an:
www.ags-gelsenkirchen.de
15. November 2014
SPD-Jubilarehrung in Hassel-Süd/Bergmannsglück
Am 15.11.2014 zusammen mit den Ortsvereinen Scholven und Bülse
Vorsicht vor Gewinnen: Firmen kassieren Zusatzkosten
Hassel. Immer wieder gehen Firmen mit falschen Glückwünschen auf Kundenfang: Ob als
Massensendung verschickt oder per Telefon,
SMS oder E-Mail unter die Leute gebracht.
Meistens wollen Firmen, die vordergründig
eine Reise, ein Auto oder einen Geldgewinn
verschenken, mit ihrer Mitteilung nur Kasse
machen.
Den Benachrichtigungen liegt häufig gleich ein
Warenkatalog mit Bestellformular bei. Eine beliebte Ankündigung ist auch der Gewinn einer
Reise – oft ein teurer „Preis“, weil einige Extras
wie Einzelzimmer- und Saisonzuschlag, Bearbeitungsentgelte oder Kautionen zusätzlich zu
zahlen sind.
Bisweilen werden vermeintliche Gewinner auch
aufgefordert, eine teure 0900-Telefonnummer
für bis zu drei Euro pro Minute zu wählen, um
sich über Details zu informieren. Am anderen
Ende der Leitung hält man sie dann mit allge-
meinen Hinweisen möglichst lange in der Leitung. Mit solchen Kostenfallen gehen dubiose
Firmen auf Beutefang. Wer etwas gewonnen
hat, muss dafür nichts zahlen – keine Briefmarke, keinen Rückruf oder sonstige Zuschläge
und Gebühren.
Die Verbraucherzentrale in NRW gibt dazu folgende Tipps:
·Nichts zahlen: Vermeintliche Glückspilze
sollten niemals mit geforderten Beträgen
in Vorkasse treten – weder in bar noch per
Nachnahme. Es sollte auch keine Ermächtigung zur Abbuchung vom persönlichen Konto erteilt werden. Das Geld ist meist verloren,
während Betroffene auf den Gewinn vergeblich warten.
·Mit Daten zur Person geizen: Da viele Firmen es darauf anlegen, an persönliche Daten
zu kommen, um Namen und Adressen weiter zu verkaufen, müssen Freigiebige damit
rechnen, bald mit erneuter lästiger Werbung
und weiteren Gewinnbenachrichtigungen
überhäuft zu werden.
·
Finger weg vom Telefon: Wegen weiterer
Auskünfte sollten keine teuren Telefonnummern unter 0900- bzw. 0137- angewählt
werden. Sonst droht den Anrufern, dass sie
bei ratterndem Gebührenzähler möglichst
lange hingehalten werden und bei der nächsten Telefonrechnung zahlen müssen.
·Absender prüfen: Wichtig ist, dass die Gewinnfirma mit einer vollständigen Anschrift
auftritt. Fehlende Absenderangaben oder lediglich Postfachadressen hindern glückliche
Teilnehmer später, berechtigte Ansprüche
durchzusetzen bzw. Ware zurückzusenden.
Querung Mühlenstraße/Uhlenbrockstraße erst später
Hassel. Im November 2012 wurde in der Bezirksvertretung Nord beschlossen, dass eine
Querungshilfe im Bereich Mühlenstraße/Uhlenbrockstraße gebaut werden soll.
Geplant war, dass diese Maßnahme nach Abschluss der Kanalbaumaßnahmen zur Entflechtung des Dorfgrabens umgesetzt wird - und
zwar bis Ende 2014. Wie die SPD-Bezirksverordnete Christa Peters jetzt erfuhr, wird es bis
zum Bau der Querungshilfe aber noch gut ein
Jahr dauern, weil die Kanalbaumaßnahmen
insgesamt bis zur Delbrückstraße fortgeführt
werden und in mehreren Bauabschnitten
erfolgen.
Bevor die Mühlenstraße eine neue endgültige
Straßendecke erhält, wird die Querungshilfe
gebaut werden.
Näheres zur Baumaßnahme „Entflechtung
Dorfgraben“ wird Christa Peters in der nächsten WIR-Ausgabe berichten.
6
Oktober 2014
WIR SPD Hassel-Süd / Bergmannsglück
35. Jahrgang
Nachbarschaftsstifter auch für türkische Mitbürger
Hassel. Das Generationen-Netzwerk Gelsenkirchen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht,
die Lebensqualität älterer Menschen zu fördern
und sie dabei zu unterstützen, möglichst lange
selbständig und nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben. In diesem Sinne übernehmen
die ehrenamtlichen Seniorenvertreterinnen
und Nachbarschaftsstifter eine wichtige Aufgabe. Sie sind Lotsen, Vermittler und Interessenvertreter für ein familienfreundliches und
seniorengerechtes Umfeld. Sie sind mindestens ein Mal wöchentlich an ihrem Standort
im Rahmen einer Sprechstunde erreichbar und
haben ein offenes Ohr für Probleme, Sorgen
und Anliegen. Mikail Zopi, ehemaliger Rechtsschutzsekretär der IGBCE, hat nun diese Aufgabe in Hassel übernommen:
„Ich helfe beim Ausfüllen von Formularen oder
Anträgen. Ich mache mich stark für eine senioren- und familienfreundliche Gestaltung
des Wohnumfeldes und setze mich gerne für
Ihr Anliegen bei der Stadt und den Behörden
ein. Ich unterstütze Sie, wenn Sie eine Initiative starten wollen, um das gemeinsame und
friedliche Zusammenleben aller Menschen im
Wohnviertel zu beleben und zu fördern.“ Beratung und Hilfestellung erfolgen in deutsch und
türkisch.
Mikail Zopi freut sich auf Ihren Besuch: jeden Mittwoch in der Zeit von 15.00 – 17.00
Uhr im Vereinslokal der DITIB-Gemeinde in
GE-Hassel, Am Freistuhl.
Gelsenkirchen Belediyesi’nin, Kuşaklar- Ağı
Gelsenkirchen e.V. adı altında oluşturduğu tüzel
bir kuruluş, yaşlı insanların mümkün olduğunca
bağımsız şekilde ve kendi tasarımlarına göre
uzun ömürlü yaşamalarına katkıda bulunmayı
ve bu şekilde sosyal yaşam kalitesini
geliştirmeyi bir görev olarak algılamaktadır. Bu
anlamda “Yaşlılar Temsilcileri” ve “Komşuluk
Elçileri” önemli bir görev icra etmektedirler.
TZ_302_RES-Komplett.3sp.
Wärme
aus der Natur
Machen Sie sich unabhängiger
von steigenden Energiepreisen –
mit Solarsystemen, Wärmepumpen oder Festbrennstoffkesseln.
Wir beraten Sie gerne.
Heizung · Klima · Sanitär
Wörthstraße 33 · 45894 GE-Buer · Tel. 0209/959840 · Fax 0209/9598415
info@kolk-kapalla.de · www.kolk-kapalla.de
Onlar hem sizin haklarınızı temsil edecekler,
hem de oturduğunuz bölgede aile yaşamına
ve yaşlı insanların ihtiyaçlarına uygun bir
ortamın oluşmasına katkıda bulunacaklar.
Size yol gösterecekler ve resmi kuruluşlarla
iletişimde yardımcı olacaklardır. Hafta içerisinde en az bir kez farklı noktalarda danışma saati
kapsamında onlara ulaşabilirsiniz. Sorularınızı,
sorunlarınızı ve dertlerinizi dinleyecekler ve
size yardım edeceklerdir. Oturduğunuz bölgede bu görevi sizin için Mikail Zopi icra edecektir.
“Ben, Yaşlılar Temsilcisi ve Komşuluk Elçisi olarak severek bu fahri görevi sizin için
üstlenmiş durumdayım:
Yardıma ve bilgiye ihtiyacınız olunca size
yardımcı olabilirim. Farklı resmi form ve
dilekçelerin doğru doldurulmasında yardımcı
olabilirim. Yaşadığımız bölgenin aileler ve
yaşlı insanların ihtiyaçlarına uygun şekilde
geliştirilmesi ve resmi kurum ve kuruluşlar
nezninde ihtiyaçlarınızın tatmin edilmesi için
çaba sarfedebilirim. Yaşadığınız bölgede
tüm insanların barış ve huzur içerisinde ortak yaşamının sağlanması ve geliştirilmesi
doğrultusunda etkinliklerinize destek olabilirim”. Danışma ve yardım hizmeti anadiliniz türkçe olarak verilecektir.
Ziyaretinizi bekliyorum: Her Çarşamba günü
saat 15.00 – 17.00 arası DITIB Mescid-i Aksa
Camii dernek lokalinde, Gelsenkirchen-Hassel,
Am Freistuhl adresinde.
WIR SPD Hassel-Süd / Bergmannsglück
35. Jahrgang
Oktober 2014
7
Kein Kind zurücklassen – Gelsenkirchen stark dabei
Hassel. Vorbeugung funktioniert.
Die Grundidee der rot-grünen Landesregierung
in Düsseldorf klingt logisch: „Heute gezielt
und wirksam in Kinder, Bildung und Zukunft
investieren, um morgen weniger soziale Folgekosten zu haben.“ Die Stadt Gelsenkir-
chen ist mit seinen 259.000 Einwohnern und
42.700 Kindern und Jugendlichen eine der
18 erfolgreichen Modellkommunen in NRW.
Unter der Leitung von Oberbürgermeister
Frank Baranowski (SPD) werden die weit vernetzten Präventionsketten zum Kinderschutz
und zur Kindergesundheit ausgebaut, werden
gezielt Bildungsinvestitionen getätigt, wird
die Sprachförderung verbessert, werden Angebote zur Elternberatung/-betreuung entwickelt und wird der Schulsozialdienst unterhalten.
Mehr Ordnung für das Parken in der Sydowstraße
Hassel. Endlich ist es geschafft. Das Parken in der
Sydowstraße ist nun besser geordnet worden.
Kinder und Erwachsene können die Gehwege
wieder voll nutzen. Vor allem auch Mütter mit
Kinderwagen. Zwei Jahre hat es gedauert, bis die
Verwaltung die Einzeichnung von Parkbuchten
vornehmen konnte. Immer wieder hat die SPDBezirksverordnete Christa Peters bei der Verwaltung wegen der Anwohnerbeschwerden nachgehakt. Einfach zu regeln war diese Sache nicht.
Bei mehreren Kontrollen durch die Stadtverwaltung wurde festgestellt, dass es auf der Sydowstraße bislang 30 legale Parkmöglichkeiten gab.
Meist parkten aber gut 75 Autos in der Straße
– legal und ordnungswidrig!
Nach Rücksprachen mit der Feuerwehr (Rettungsweg) und der Polizei sind jetzt 53 Parkflächen markiert worden. Sicherlich immer noch zu
wenige – mehr war nicht möglich. Immerhin ein
Fortschritt für mehr Verkehrssicherheit!
Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern
Hassel. Ungefähr 25 % aller Zivilrechtsstreitigkeiten und ein großer Teil der Fälle vor den örtlichen Schiedsämtern werden in Deutschland
zwischen Mietern und Vermietern geführt. Dies
sind fast 300.000 Verfahren pro Jahr.
Der Streit ist meistens vorprogrammiert beim
Auszug des Mieters und bei der Geltendmachung von Mängeln durch den Vermieter.
Sachverhalte, die immer wieder auftreten:
Schäden an Türen und Fenstern, Dübellöcher,
Schönheitsreparaturen, Streichen der Wohnung. Einige dieser Fragen beantwortet der
Mietvertrag. Viele Renovierungsklauseln in den
Mietverträgen sind aber unwirksam.
Der Bundesgerichtshof hat bereits 2006 die
Renovierungsfristen und die strikten Renovierungsvorschriften für unwirksam erklärt.
In jedem Fall hilft hier ein Wohnungsübergabe-Protokoll für den Ein- und Auszug, wie
es beispielsweise vom Deutschen Mieterbund
empfohlen wird. Damit können Streitigkeiten
vermieden werden. Insbesondere hinsichtlich
der Frage, ob die Wohnung beim Einzug bereits
umfangreiche Mängel aufwies. In diesem Falle
sind die Schäden vom Mieter auch beim Auszug nicht zu beseitigen. Zu klären ist auch, ob
es sich bei den Mängeln um reine Abnutzungen
handelt, die vom gezahlten Mietzins umfasst
sind. Beseitigt werden müssen sicherlich durch
den Mieter vorgenommene, aber durch den
Vermieter nicht genehmigte Umbauten oder
Einbauten.
Ein leidiges Thema ist auch die Frage, wann die
vom Mieter gezahlte und vom Vermieter angelegte Mietkaution zurückgezahlt werden muss.
Die Rechtsprechung ist hier nicht einheitlich.
Grundsätzlich geht man von einer Frist von ungefähr sechs Monaten aus.
Quelle: Rechtsanwalt Karl-Heinz Hanfler
Ein gefährliches Ziel: Der Traumbody in der Jugend
Hassel. Zwischen Hungerwahn und Muskelsucht. Aus Sorge um ihre Figur werden immer
mehr junge Männer krank. Um wie „Mister Perfekt“ auszusehen – in Anlehnung an Vorbilder
aus Filmen, der Musikszene, der Werbung, dem
Sport - und dem männlichen Schönheitsideal
zu entsprechen, tun sie alles – auch auf Kosten
der Gesundheit.
Über 40 % der jungen Männer sind mit ihrer
körperlichen Gesamterscheinung nicht zufrieden. Bei vielen Jungs hat der Wunsch nach
einem muskulösen Body bereits krankhafte
Ausmaße angenommen. Mit exzessivem Sport,
Nahrungsergänzungs- oder gar Dopingmitteln
wollen junge Männer ihren Körper möglichst
perfekt formen.
Gefährlich wird es, wenn der Sport keinen Spaß
mehr macht, sondern nur als Kampf gegen den
eigenen Körper und seine Problemzonen empfunden wird. Wenn man zudem ständig Kalorien zählt und verlernt, mit Genuss und Lust
zu essen, besteht zusätzlich die Gefahr, eine
Essstörung zu entwickeln.
Bereits 90.000 Jungs in Deutschland sind von
Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder Heißhungeranfällen betroffen.
Essstörungen und Störungen der Körperwahrnehmung können sich zu psychischen Krankheiten entwickeln. Die Heilungschancen sind
umso größer, je früher eine geeignete Therapie
einsetzt.
Aufklärung und Hilfe gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
in 51101 Köln
(Telefon 0221/892031, www.bzga.de).
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA), Bundesministerium für
Gesundheit.
Ihre Ansprechpartner
Bundestag
Joachim Poß
Tel.: 14 57 58
Landtag
Heike Gebhard
Tel.: 3 11 16
Rat
Reinhard Ostermann
Tel.: 39 05 32
Bezirk
Christa Peters
Tel.: 6 36 24
Ortsverein
Reinhard Ostermann
Tel.: 39 05 32
Vereidigter Schiedsmann
Ingo Kowalczyk
Tel.: 1778976
Impressum:
WIR Stadtteilzeitung
für Hassel und
Bergmannsglück
Auflage: 4.500 Exemplare,
erscheint viermal jährlich
kostenlose, flächendeckende
Verteilung an alle Haushalte
im südlichen Bereich.
Herausgeber:
SPD Hassel-Süd/Bergmannsglück
Reinhard Ostermann
Mühlenstraße 102
45894 Gelsenkirchen
V.i.S.d.P.:
Ingo Kowalczyk
Büningshof 17
45896 Gelsenkirchen
Druck:
Hülswitt GmbH
Neckarstraße 9
45768 Marl
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
18
Dateigröße
1 682 KB
Tags
1/--Seiten
melden