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1
DAS WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS
GAZETTE Wilmersdorf 10/14
Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!
Am 19. Oktober begehen wir in Charlot- che erinnert ein von Florian Breuer getenburg-Wilmersdorf unseren Bezirks- schaffenes Mahnmal an Schreckensorte
tag, denn am 19. Oktober 2000 trat zum der menschlichen Geschichte. 1970 kam
ersten Mal die gemeinsame Bezirksver- das Evangelische Gemeindezentrum
ordnetenversammlung für den neuen Plötzensee in der Paul-Hertz-Siedlung
Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zu- als zweiter Standort der Gemeinde hinsammen. Wir feiern diesen Tag, indem zu. Beide setzen eindringliche Zeichen
wir unsere Bürgermedaille an 11 Bür- gegen das Vergessen.
gerinnen und Bürger verleihen, die sich
Flaggen für den Campus Charlottenburg
in unserem Bezirk in besonderer Weise
ehrenamtlich engagieren. Im Rahmen Am 6. Oktober um 12 Uhr werde ich
eines feierlichen Empfangs werde ich ge- gemeinsam mit den Universitätspräsidenten Prof. Christian Thommeinsam mit der Vorsteherin der
sen (TUB) und Prof. Martin
Bezirksverordnetenversammlung
Rennert (UdK) rund um den
diese höchste Auszeichnung unErnst-Reuter-Platz zum ersten
seres Bezirks verleihen. Ich freue
Mal Flaggen für den Campus
mich sehr auf unseren Bezirkstag
Charlottenburg hissen. Die
und auf die Begegnung mit den
Technische Universität Berlin,
Geehrten.
die Universität der Künste BerInsgesamt haben bisher rund 280
lin und der Bezirk CharlottenMänner und Frauen für ihr ehrenamtliches Engagement im sozia- Reinhard Naumann burg-Wilmersdorf setzen damit
ein unübersehbares Symbol für
len und kirchlichen Bereich, in
der Kultur und Bildung, im Sport, für die das gemeinsame Standortmarketing des
Umwelt, in der Politik oder in anderen international bedeutsamen Bildungs-,
Bereichen die Bürgermedaille erhalten. Forschungs- und WissenschaftszentIn der nächsten Ausgabe der Gazette rums rund um den Ernst-Reuter-Platz. Bis
werden Sie mehr über die in diesem Jahr zum 27. Oktober werden die CampusFahnen, die Fahnen der Universitäten
Geehrten erfahren.
und des Bezirksamtes auf dem Ernst50 Jahre Sühne-Christi-Kirche
Reuter-Platz wehen.
In Charlottenburg-Nord werde ich am
BR Volleys im Rathaus
5. Oktober an einem Festgottesdienst
teilnehmen, mit dem ein ganz beson- Am 8. Oktober werden sich die Berlin
deres Kirchenjubiläum gefeiert wird. Recycling Volleys im Rathaus CharlotDie Sühne-Christi-Kirche wurde am 11. tenburg in unser Goldenes Buch einOktober 1964 eingeweiht. Neben der Kir- tragen. Sie haben ihren Titel verteidigt
und wurden im Mai dieses Jahres zum
fünften Mal Deutscher Meister im Volleyball. Mit ihrem ansteckenden Teamgeist
und ihrer spielerischen Leistung haben
sie einen großen Anteil daran, dass der
Volleyballsport vor allem unter Jugendlichen immer beliebter und populärer
wird. Dafür will ich ihnen herzlich danken und ihnen auch für die Zukunft viel
Erfolg wünschen.
Kiezspaziergang
Wie in jedem Monat, lade ich Sie auch
im Oktober zu unserem Kiezspaziergang
am zweiten Samstag des Monats ein.
Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte wird ihn dieses Mal übernehmen. Der
Treffpunkt für den 154. Kiezspaziergang
am 11. Oktober um 14.00 ist am S-Bahnhof Olympiastadion. Von dort geht es auf
direktem Weg über die Trakehner Allee
zum Friedhof Heerstraße, der dieses Mal
aus Anlass seines 90-jährigen Bestehens
im Mittelpunkt stehen wird. Der Friedhof
rund um den Sausuhlensee ist nicht nur
landschaftlich besonders schön, sondern auch historisch besonders interessant. Der interkonfessionelle Friedhof
mit vielen jüdischen Begräbnisstätten in
unmittelbarer Nähe des Olympiastadions war den Nationalsozialisten ein Dorn
im Auge. Nach einer denkmalgerechten
Sanierung erstrahlt die Kapelle seit 2010
wieder in vollem Glanz.
Es gibt zahlreiche Grabstätten berühmter Künstler und Kunstfreunde, darunter
Horst Buchholz, Tilla Durieux, George
Grosz, Wolfgang Gruner, Willi Kollo, Viktor de Kowa, Eduard und Evelyn Künneke, Helene Lange, Maria Gräfin von Maltzan, Klaus-Günther Neumann, Joachim
Ringelnatz, Willi Rose, Alfred Braun, die
Familie Ullstein, Grete Weiser, Benjamine
und Georg Kolbe, Klausjürgen Wussow
und Vicco von Bülow alias Loriot.
Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.
Alle Interessierten sind willkommen.
Informationen über die bisherigen
Kiezspaziergänge in CharlottenburgWilmersdorf sind im Internet zu finden
unter www.kiezspaziergaenge.de.
C/O-Galerie im Amerika-Haus
Am 30. Oktober wird nach rund einjährigem Umbau des Amerika-Hauses die
C/O-Galerie eröffnet, ein weiteres kulturelles Highlight mitten in der City West,
nur wenige Schritte vom Foto-Museum
und der Helmut-Newton-Stiftung entfernt. Ich freue mich darauf und lade
Sie herzlich ein: Das neue Amerika-Haus
und die C/O-Galerie sind immer einen
Besuch wert.
Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin
ich für Sie erreichbar unter naumann@
charlottenburg-wilmersdorf.de. Ich freue
mich auf die Begegnung mit Ihnen und
grüße Sie herzlich!
Ihr
Reinhard Naumann
CharlottenburgWilmersdorf
2
Nachrichten aus
dem Rathaus
Thema
Veranstaltungen
Modellprojekt Cannabis-Abgabestelle
auch für Charlottenburg-Wilmersdorf?
Die Bezirksverordnetenversammlung diskutiert
In mehreren Veranstaltungen
hat ein runder Tisch zur Drogenproblematik entlang der
U7, insbesondere am Stuttgarter Platz, konstruktive
Vorschläge zur Verbesserung
der Situation gemacht, die
schrittweise umgesetzt werden. Unter anderem wurde
die Präsenz des Drogenkonsummobils von Fixpunkt e.V.
am Stuttgarter Platz verlängert (vgl. den Artikel in diesem Heft).
CDU-Fraktion
Das Verbot des Besitzes, Anbaus
und Erwerbs von Cannabis hat
gute Gründe, die aus Sicht der
CDU-Fraktion auch weiterhin
gültig sind. Auch neuere Studien haben den Konsum von Cannabis als bedenklich bewertet.
Nachgewiesen wurden eine
Reihe sowohl akuter als auch
langfristiger Risiken des Konsums. Insbesondere bei Kindern
und Heranwachsenden weisen
Experten aufgrund der noch
nicht abgeschlossenen neurologischen Entwicklung auf gesundheitsschädigende Folgen
hin. Zudem besteht ein nicht
zu unterschätzendes Abhängigkeitspotenzial. Genau diese
Gefahren hält das Cannabisverbot präventiv vor Augen. Eine
Legalisierung, eine offizielle Ver-
GAZETTE Wilmersdorf 10/14
gabestelle, würde ein falsches
Signal setzen. Cannabis ist eben
kein harmloses Betäubungsund Rauschmittel. Die Energien
sollten verstärkt in die präventive Arbeit gesteckt werden.
Die Aufklärung über die Gefahren des Konsums von Drogen
welcher Art auch immer muss
weiter intensiviert werden. Eine
Cannabis-Abgabestelle würde
in die falsche Richtung führen.
Susanne Klose
Berlin
SPD-Fraktion
Wir sind der Auffassung, dass
eine kontrollierte Abgabe von
Cannabis in sogenannten “Coffeeshops“ das Problem des
Drogenkonsums entlang der
U-Bahnlinie 7 im Bezirk kaum
positiv beeinflussen würde.
Rund um die Bahnhöfe dieser
Linie hier und in den angrenzenden Bezirken werden eher
harte Drogen gehandelt und
konsumiert. Für uns gilt es vordringlich hier Ansatzpunkte zu
finden, die einen Konsum im
öffentlichen Straßengebiet, in
Hausfluren, Parks und auf Spielplätzen eingrenzen.
Ein erster Ansatz war die Verlängerung der Standzeiten
der Drogenkonsummobile
von Fixpunkt e.V., unter anderem am Stuttgarter Platz.
Leider reichen auch diese Zei-
BVV - TERMINE
BVV Charlottenburg-Wilmersdorf, Rathaus Charlottenburg,
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, Raum 226, 226a, 226b
Telefon: 9029-14900/01/02, E-Mail: bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de,
Internet: www.charlottenburg-wilmersdorf.de
Nächste Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung
16.10.2014, Donnerstag, 17.00 im BVV-Saal im Rathaus Charlottenburg
Geplante Ausschusstermine
01.10., Mittwoch, 17.30, Ausschuss für Straßen- und Grünflächen
01.10., Mittwoch, 17.30, Ausschuss für Weiterbildung und Kultur
02.10., Donnerstag, 17.30, Ausschuss für Eingaben und Beschwerden
02.10., Donnerstag, 17.30, Jugendhilfeausschuss
07.10., Dienstag, 17.30, Ausschuss für Rechnungsprüfung
07.10., Dienstag, 17.30, Ausschuss für Schule
08.10., Mittwoch, 17.30, Ausschuss für Stadtentwicklung
08.10., Mittwoch, 17.30, Ausschuss für Sport
09.10., Donnerstag, 17.30, Ausschuss für Wirtschaft, Ordnung und Verkehr
14.10., Dienstag, 17.30, Ausschuss für Haushalt, Personal und
Wirtschaftsförderung
14.10., Dienstag, 17.30, Ausschuss für Umwelt und Naturschutz
15.10., Mittwoch, 17.30, Ausschuss für Bürgerdienste, Liegenschaften und
Informationstechnologie
15.10., Mittwoch, 17.30, Ausschuss für Gender Mainstreaming
17.10., Freitag, 16.30, Ausschuss für Weiterbildung und Kultur
21.10., Dienstag, 17.30, Jugendhilfeausschuss
22.10., Mittwoch, 17.30, Integrationsausschuss
22.10., Mittwoch, 17.30, Ausschuss für Stadtentwicklung
23.10., Donnerstag, 17.30, Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeit
28.10., Dienstag, 17.30, Ausschuss für Wirtschaft, Ordnung und Verkehr
ten nicht aus und so müssen
immer wieder Konsumenten
abgewiesen werden, die sich
dann in die entsprechenden
Verstecke zurückziehen und
dort ihre Spritzen hinterlassen.
Die SPD-Fraktion setzt sich nach
wie vor für die Einrichtung eines
Drogenkonsumraumes im Bezirk ein, um die Auswirkungen
des Drogenkonsums aus den
Wohnbereichen heraus zu bekommen. Weiterhin setzen wir
uns für eine umfangreichere
Aufklärung über synthetische
Drogen wie Crystal Meth ein,
die mit steigenden Mengen den
deutschen Markt erobern.
Annegret Hansen
Bündnis 90/Die Grünen
Fraktion
Die Legalisierung von Cannabis
auch in Charlottenburg-Wilmersdorf vorantreiben, dafür
setzen wir uns ein. Der Strafverfolgung von Cannabiskonsum
und -anbau liegt eine derzeitige Drogenpolitik zugrunde,
die die Augen vor der Realität
verschließt und (potenzielle)
KonsumentInnen weder vom
Konsum abhält noch vor den
Gefahren schützt.
Zunächst macht die rechtliche
Lage einen echten „Coffeshop“,
wie man ihn aus den Niederlanden kennt, erst einmal hierzulande unmöglich. Als erster
Schritt ist aber eine lizenzierte
Abgabestelle denkbar, die unter
dem Schutz der Wissenschaftsfreiheit des Grundgesetzes
stünde und als Modellprojekt
zum Beispiel im weiten Sinne
das Konsumverhalten volljähriger registrierter NutzerInnen
untersucht. In diesem Rahmen
könnte auch der Minderjährigenschutz endlich eine zentrale
Rolle spielen und die Drogenprävention durch Aufklärung
vorangetrieben werden. Die
derzeitige Machtlosigkeit gegenüber dem illegalen Cannabishandel (auch mit Minderjährigen!) muss endlich durch
einen kontrollierten, steuerpflichtigen Cannabismarkt abgelöst werden.
Linda Schwarz
Piraten-Fraktion
Vor über zwanzig Jahren, am
9.3.1994, bedeutete das sogenannte Haschisch-Urteil des
Bundesverfassungsgerichts
einen wichtigen Schritt hin zu
einer Entkriminalisierung des
Cannabis-Konsums. Seit fast
genauso langer Zeit kämpfen
Schmerzmittelpatienten für
das Recht auf Eigenanbau von
Cannabis zu medizinischen
Zwecken.
Bereits zur AGH-Wahl 2011
forderten die Piraten in ihrem
Programm eine andere Suchtpolitik. Dies beinhaltet ein
Ende der Kriminalisierung von
Konsumenten und ermöglicht
insbesondere auch sinnvolle
Vorsorge- und Präventionsangebote. Wir wollen mit Hilfe
von Modellversuchen eine
neue, pragmatische Suchtpolitik gestalten. Die Piraten in
der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf befürworten daher,
ähnlich dem Beschluss der
BVV Friedrichshain-Kreuzberg
im November 2013, auch in
Charlottenburg-Wilmersdorf
die kontrollierte Abgabe von
Cannabis als Pilotprojekt einzurichten.
Holger Pabst
Die Linke
Das deutsche Cannabis-Verbot ist längst überholt. Eine
staatliche Regulierung des
Marktes würde den notwendigen Jugend- und Verbraucherschutz ermöglichen und
der organisierten Kriminalität
einen schweren Schlag versetzen. Gesundheitliche Gefahren durch allerlei Streckmittel
würden drastisch zurückgehen.
Cannabis-Konsumierende, die
es auch in unserem Bezirk gibt,
würden endlich die nötige Entkriminalisierung erfahren.
Und weil es sich oft bewährt,
von anderen zu lernen, lohnt
sich ein Blick über die Grenzen,
etwa nach Portugal oder in die
Niederlande. Auch Uruguay
und zuletzt der US-Bundesstaat Colorado können gute
Erfahrungen mit der Legalisierung von Cannabis vorweisen.
Die Steuereinnahmen aus dem
Verkauf werden in Colorado
inzwischen für die Sanierung
und den Neubau von Schulen
verwendet. Es ist also an der
Zeit, dass auch Charlottenburg-Wilmersdorf über das
Modellprojekt den Weg zu einer modernen, vernünftigen
und humanen Drogenpolitik
geht, wie sie DIE LINKE. schon
lange fordert.
Marlene Cieschinger
MUSIKSCHULE
Rathaus Schmargendorf, Berkaer Platz 1,
14199 Berlin, ☎ 9029-15514. Alle Veranstaltungen Eintritt frei, wenn nicht anders
vermerkt.
28.9., 12:15 Uhr Rundfunkgottesdienst in
der Lindenkirche, Homburger Straße 48,
mit dem Berliner Mädchenchor, Leitung:
Sabine Wüsthoff
1.10., 19 Uhr Buchpräsentation: 140 Jahre
Standesamt Charlottenburg in der Villa
Kogge, Alt-Lietzow 28, Aufgaben und
Standorte im Wandel der Zeit. Es liest
Thomas Wolfes, Musik: Almute Zwiener
(Oboe) und Kathrin Redlich (Gitarre)
5.10., 18 Uhr Jazzfestival in der Kunstfabrik Schlot, Schlegelstr. 26
18 Uhr Jazz for Kids: Kinder spielen für
Kinder, Funtime Band – Leitung: Christof
Griese
19 UhrJazz for Newcomers: StuVo Bands
– Leitung: Jacobien Vlasman, Dan Robin
Matthies und Dirk Strakhof
21 Uhr Dozenten: Tal Balshai – Christof
Griese Quartett
6.10., 18:30 Uhr Mauskonzert – Kinder
spielen für Kinder im Konzertsaal der Musikschule, Platanenallee 16, Koordination:
Kai Heiden
8.10., 19 Uhr Fachbereichskonzert
Blasinstrumente im Konzertsaal der Musikschule, Prinzregentenstr. 72. Es spielen
Schülerinnen, Schüler und Ensembles des
Fachbereichs, Koordination: Kai Heiden
10.10., 19 Uhr Fachbereichskonzert
Gesang im Festsaal im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100. Es spielen
Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs, Koordination: Kai Heiden
10.10., 19:30 Uhr Soirée im Konzertsaal
der Musikschule, Prinzregentenstr. 72.
Es spielen fortgeschrittene Schülerinnen
und Schüler der Musikschule, Koordination: Angela Müller-Velte
11.10., 11 Uhr Herbstkonzert – Saxo Con
Moto in der Heilige-Geist-Kirche, erleberger Str. 36. Saxofonensemble – Leitung:
Friedemann Graef
12.10., 17 Uhr Serenaden und andere
Kostbarkeiten im Festsaal im Rathaus
Charlottenburg Otto-Suhr-Allee 100.
Musik für Flöte, Violine und Viola mit Petra
Hildner, Anke Perschnick und Christian
Rohloff
13.10., 19 Uhr Jazz Live im Konzertsaal
der Musikschule, Platanenallee 16, Ensembles des Fachbereichs Jazz/Rock/Pop,
Koordination: Christof Griese
14.10, 19 Uhr Podium für Erwachsene
im Festsaal im Rathaus Charlottenburg,
Otto-Suhr-Allee 100. Fachbereichskonzert
Streicher Koordination: Thomas Lamp
14.10., 19:30 Uhr Kunst im Kiez – Jazz &
Lyrik in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek, Nehringstr. 10. Werner Felten liest
eigene Texte, Art of Duo spielt eigene
Musik. Tal Balshai – Klavier, Christof Griese
– Saxofon, Flöte
16.10., 19:30 Uhr Duo Vato im Konzertsaal
der Musikschule, Platanenallee 16. Tassilo
Kaiser (Violine) und Kamilla Kaiser (Viola)
16.10., 20:30 Uhr Berlin Jazz Composers
Orchestra JayJayBeCe im Aufsturz Club,
Oranienburger Str. 67. Leitung: Christof
Griese – in Kooperation mit Jazzkeller
69 e.V.
BIBLIOTHEKEN
Informationen zur Stadtbibliothek im
Internet unter www.stadtbibliothek.
charlottenburg-wilmersdorf.de,
☎ 9029-12205
Leihfristverlängerungen sind unter
www.voebb.de möglich.
Lesung
16.10., 19 Uhr in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek, Nehringstr. 10. Dietrich
Novak liest unter dem Titel „Wo der Kaiser
U-Bahn fuhr“ aus seinen Werken. Die Lesung wird von Dr. Wilfried Fest moderiert
und ist eine Veranstaltung des Freundeskreises der Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf in Zusammenarbeit
mit dem Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.
und der Stadtbibliothek CharlottenburgWilmersdorf. Der Eintritt ist frei.
GAZETTE Wilmersdorf 10/14
CharlottenburgWilmersdorf
Nachrichten aus
dem Rathaus
Veranstaltungen
MUSEEN
Museum CharlottenburgWilmersdorf
in der Villa Oppenheim, Schloßstr. 55,
14059 Berlin, ☎ 9029-24108, www.
villa-oppenheim-berlin.de, www.kultur.
charlottenburg-wilmersdorf.de, E-Mail:
museum@charlottenburg-wilmersdorf.
de. Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr,
Eintritt frei. Der Zugang ist barrierefrei.
Das Café „Frau Bäckerin in der Villa Oppenheim“ ist täglich 9-19 Uhr geöffnet.
Sonderausstellungen
Spurensuche.
Die Kunstsammlung Charlottenburg
1908 – 1945
Sorgenfrei.
Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg
Ständige Ausstellung
SammlerStücke.
Kunstsammlung Charlottenburg
Veranstaltungen
5.10., 11 Uhr Familiensonntag. Ein Männlein steht im Walde… Apfelzwerginnen
und Apfelzwerge basteln. Geschichten,
Bastelarbeiten und historische Spiele für
Kinder ab 5 Jahren und ihre Familien.
11.10., 15 Uhr Stadtführung „Charlottenburg“ mit Swantje Eggert, Architektin.
Treffpunkt: Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, Teilnahme 5 EUR pro Person, 90
Minuten, Anmeldung erforderlich unter
☎ 9029 24106
12.10., 11 Uhr Berliner Tagebuch. Krönigs
Stadtgeschichten. Berlins bekanntester
Würstchenverkäufer: Konnopke
18.10., 15 Uhr Stadtführung „Wilmersdorf“ mit Swantje Eggert, Architektin,
und Dagmar König, Kulturstadträtin,
Treffpunkt: vor der Auenkirche, Wilhelmsaue 119, Teilnahme 5 EUR pro Person,
90 Minuten, Anmeldung erforderlich
unter ☎ 9029 24106
25.10., 14 Uhr Feinste Provinz. Spaziergang durch Alt-Westend mit Birgit Jochens, Historikerin. Treffpunkt: TheodorHeuss-Platz, Ecke Ahornallee. Anmeldung
erforderlich unter ☎ 9029 24106
26.10., 11 Uhr Kunst im Gespräch. Regina
Niederhut (Freundeskreis Museum) lädt
zum Gespräch über Gemälde aus der
Kunstsammlung der Villa Oppenheim.
29.10., 11 Uhr Bildgespräch. Heute
schwänz´ ich die Arbeit! mit Dr. Christiane
Schrübbers, Museum CharlottenburgWilmersdorf
Führungen, Workshops,
Stadtteilführungen
in deutsch, englisch oder französisch
zur Kunst- und Kulturgeschichte von
Charlottenburg-Wilmersdorf für Kitas,
Schulklassen und Erwachsene (auch
intergenerativ, interkulturell und inklusiv).
Mit Kunsthistorikern und Museumsmoderatoren. Termine nach Vereinbarung.
Themen und Kosten: www.villa-oppenheim-berlin.de, Information und Buchung
unter ☎ 9029 24105 oder per E-Mail:
christiane.schruebbers@charlottenburgwilmersdorf.de
GALERIEN
Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176, 10713
Berlin, ☎ 9029 16704, www.kultur.­
charlottenburg-wilmersdorf.de. Di-Fr
10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
Lost in Interiors
bis 12.10.2014
Photographische Positionen zur politischen Haft, Projektraum PhotoWerkBerlin, Künstlerinnen und Künstler: Lisa
Junghanß, Cameron Scott, Katharina
Skalweit, Ruth Stoltenberg, Tanya Ury,
Norbert Wiesneth. Die Ausstellung ist
offizieller Programmteil des 25. Jubiläums
des Berliner Mauerfalls. Der Projektraum
|hotoWerkBerlin ist eine Zusammenarbeit
von PhotoWerkBerlin und der Kommunalen Galerie Berlin.
3
Aus dem Bezirk
40 Jahre Kommunale Galerie Berlin
1974-2014
Jubiläumsausstellung bis 19.10., Eröffnung am 28.9., 17 Uhr
Jubiläumsgrüße von Künstlerinnen und
Künstlern der Kommunalen Galerie Berlin
und Werke aus den Beständen: Malerei,
Grafik, Fotografie, Skulptur
In der Jubiläumsausstellung zeigt die
Kommunale Galerie Berlin 40 Jahre Kunst
aus den eigenen Beständen. Die Galerie
öffnet ihr Archiv; Kataloge vergangener Ausstellungen laden dazu ein, die
Ausstellungsgeschichte Revue passieren
zu lassen. Zeitgleich präsentieren die
Künstlerinnen und Künstler, die von 1974
bis 2014 in der Galerie ausgestellt haben,
in einer Sonderausstellung eine Postkarte, mit der sie zu „40 Jahre Kommunale
Galerie Berlin“ gratulieren.
Terminal
Der PhotoWerkBerlin Wettbewerb 2014
Eröffnung und Preisverleihung am 16.10.,
19 Uhr, Ausstellung bis 30.11.
Ausstellung im Rahmen des Europäischen
Monats der Fotografie 2014
Die Berliner Flughäfen befinden sich in
vollkommen unterschiedlichen Zuständen: Es gibt den geschlossenen und
ungenutzten Tempelhofer, den intakten
Tegeler und den sich immer noch im
Bau befindenden Flughafen BerlinBrandenburg.
Jeder der Flughäfen besitzt eine einzigartige Geschichte und beschreibt auf seine
Weise die Höhen und Tiefen der Luftfahrt.
An keiner anderen Stadt lassen sich die
Entstehung und Entwicklung von Flughäfen so exemplarisch ablesen. Politiker und
Experten sorgen derzeit für eine erhitzte
Debatte über die Nutzung und Zukunft
der Flughäfen.
Der Photowettbewerb Terminal bietet
die Möglichkeit, einen künstlerischen
Standpunkt deutlich zu machen: Es können dokumentarische, inszenierte oder
konzeptuelle Arbeiten eingereicht werden, die sich mit einem oder mehreren
Berliner Flughäfen auseinandersetzen.
Die besten Arbeiten werden von einer
internationalen Jury ausgezeichnet und
in einer thematischen Gruppenausstellung im Projektraum | PhotoWerkBerlin
im Rahmen des Europäischen Monats der
Fotografie im Oktober 2014 präsentiert.
Norbert Wiesneth, BER, 2014
Der Photograph Karl-Ludwig Lange
Die Bipolare Stadt. Zwischen Hackeschem
Markt und Kranzler Eck, 1991 – 2004
Ausstellung im Rahmen des Europäischen
Monats der Fotografie 2014
Eröffnung am 26. Oktober 2014, 12 Uhr,
Ausstellung bis 11. Januar 2015
Den Westen und den Osten Berlins nach
der Wiedervereinigung veranschaulicht
Karl-Ludwig Lange mit zwei bekannten
und von Touristen besuchten Orten.
Als er sich 1991 den Hackeschen Markt
für eine Langzeitstudie auswählte, waren
die späteren Investoren dort noch nicht
unterwegs. Der heutige Blick auf die inzwischen historischen Aufnahmen macht
die Entwicklung von einer Einöde zum
„Welthauptstadttreffpunkt“ evident. Die
Straßenphotographien zeigen zahlreiche
Passanten – auf den späteren Aufnahmen
immer mehr Baugerüste und Kräne.
Urbane Situationsbilder ganz anderer Art
begegnen uns im zweiten Teil der Ausstellung: Hier sehen wir einem Radfahrer
zu, wie er an der Kreuzung Kurfürstendamm Ecke Joachimsthaler Straße – dem
sogenannten Kranzler-Eck – einen Gegenstand verliert, dies bemerkt, wendet, im
fließenden Verkehr diesen aufhebt und
schließlich weiterradelt.
Joachimsthaler Straße
jetzt wieder mit th
Karl-Ludwig Lange, Kranzler Eck, 1994
Hotel Bogota
Eröffnung am 30. Oktober, 18 Uhr,Laufzeit
bis 30. November 2014
André Kirchner –Fotodokumentation
Karen Stuke –Camera Obscura Langzeitbelichtungen
Karen Stuke, Zimmer 428
Bezirksbürgermeister Reinhard
Naumann hat im Beisein einer
Delegation aus Joachimsthal
unter der Leitung von Bürgermeister René Knaak-Reichstein
am 15. September den bisherigen Joachimstaler Platz und die
bisherige Joachimstaler Straße
umbenannt in Joachimsthaler
Platz und Joachimsthaler Straße. Aus Joachimsthal nahmen
an der Umbenennung auch
die Stadtverordnete und frühere Bürgermeisterin Gerlinde
Schneider, der Stellvertretende
Bürgermeister Jörg Masuch
und der Bauausschuss-Vorsitzende Harald Lüderitz teil.
Reinhard Naumann: „Die Joachimsthaler Straße wurde
1887 nach dem in der Nähe befindlichen Joachimsthalschen
Gymnasium benannt. 1936
wurde der Joachimstaler Platz
benannt und entsprechend der
damaligen Rechtschreibregeln
ohne „h“ geschrieben. Später
wurde der Straßenname dem
Platznamen angeglichen. Auf
Initiative der damaligen Joachimsthaler Bürgermeisterin
und jetzigen Stadtverordneten Gerlinde Schneider habe
ich den Wunsch des Stadtrates
der Stadt Joachimsthal aufgegriffen, die beiden Namen
zu korrigieren. Nach erfolgter
Zustimmung der BVV freue ich
mich, dass wir diese Korrektur
jetzt vornehmen konnten.“
André Kirchner, Hotel Bogota 1, 2013
Artothek
in der Kommunalen Galerie Berlin. Die
Artothek verleiht grafische Werke, Skulpturen, Gemälde, Fotografien, ausgewählte
internationale Plakate und Bilder für Kinder über einen mehrmonatigen Zeitraum
für eine geringe Gebühr. Das Angebot der
Artothek in Charlottenburg-Wilmersdorf
richtet sich an alle Berlinerinnen und
Berliner. Öffnungszeiten: Mi 11-19 Uhr, Do
und Fr 11-17 Uhr, ☎ 9029 16709
Atelier
Im Atelier der Kommunalen Galerie Berlin
können Kinder und Jugendliche kreativ
arbeiten. Vielfache Anreize zur Auseinandersetzung mit Kunst bieten ihnen die
laufenden Ausstellungen in der Galerie
und die Werke der Artothek.
Informationen und Anmeldung unter
☎ 9029 16704
12folgen
Vitrine am Kurfürstendamm 132a, bis
Dezember 2014
SONSTIGES
Bürgersprechstunden
15.10., 15-17 Uhr mit Carsten Engelmann,
Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit, im Seniorenheim Hohensteiner Straße 6, Anmeldung unter ☎ 9029-15747
oder -15748
27.10., 16-18 Uhr mit Dagmar König,
Bezirksstadträtin für Bürgerdienste,
Weiterbildung, Kultur, Hochbau und
Immobilien, in ihrem Büro im Rathaus
Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100.
Anmeldung unter ☎ 9029-13001
1.10., 11 Uhr S-Bahnhof Charlottenburg.
Zugtaufe. Eine S-Bahn wird auf den Namen Charlottenburg-Wilmersdorf getauft.
5.10., 14 Uhr Festgottesdienst 50 Jahre
Sühne-Christi-Kirche in CharlottenburgNord, Toeplerstr. 1
6.10., 10 Uhr Enthüllung einer Büste für
Paul Hertz in der Paul-Hertz-Siedlung
am Heckerdamm 237 Ecke BernhardLichtenberg-Straße
6.10., 12 Uhr Ernst-Reuter-Platz: Beflaggung mit den Fahnen des Campus
Charlottenburg
Reinhard Naumann, Gerlinde Schneider und René KnaakReichstein (Mitte, v.l.) bei der Enthüllung des Straßenschildes am
15. September.
Online-Terminvergabe für
Einschulungsuntersuchungen
Für Termine zur Einschulungsuntersuchung Schuljahr 2015/2016
im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Charlottenburg-Wilmersdorf ist ab 6. Oktober 2014
die Online-Terminvergabe wieder möglich. Eltern können sich
über die Website des Bezirks im
Internet einen Untersuchungstermin für die Einschulungsuntersuchung ihrer Kinder buchen
und erhalten dazu eine Bestätigung per Mail. Termine erhalten
Sie unter www.einschulung.
charlottenburg-wilmersdorf.de.
Vei Problemen mit der Anmeldung erreichen Sie den Standort Hohenzollerndamm 174-177
unter ☎ 9029-16576 und den
Standort Otto-Suhr-Allee 100
unter ☎ 9029-13672
Gesundheitsstadtrat Carsten
Engelmann: „Ich freue mich
sehr, dass wir unseren Eltern
wieder die Terminvereinbarung bequem über das Internet anbieten können. Durch
übersichtliche Eingabemasken
werden die Eltern sicher zu Ihrem Wunschtermin geleitet und
können auch die Angaben im
Fragebogen in Ruhe zu Hause
ausfüllen. Ich bin sicher, dass
dies eine große Erleichterung
insbesondere für berufstätige
Eltern sein wird.“
CharlottenburgWilmersdorf
4
Nachrichten aus
dem Rathaus
GAZETTE Wilmersdorf 10/14
Aus dem Bezirk
Integrationspreis
Das Bezirksamt CharlottenburgWilmersdorf verleiht 2014 zum
dritten Mal einen Integrationspreis für besondere Aktivitäten
und Leistungen um das interkulturelle Zusammenleben und die
Förderung des Gemeinsinns im
Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Unterstützung und
Fortentwicklung eines friedlichen und respektvollen Miteinanders im Bezirk soll dabei im
Mittelpunkt stehen.
Der Integrationspreis 2014 wird
in der Kategorie „Einzelpersonen“ und in der Kategorie
„Verbände oder Institutionen“
verliehen.
Ehrenamt bringt Gewinn
Das Preisgeld in Höhe von
1.500,- EUR wird je zur Hälfte
vom Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung
gestiftet. 1.000,- EUR sind für
die Verleihung an Institutionen
und Verbände und 500,- EUR
an Einzelpersonen vorgesehen.
Neben dem Geldpreis wird auch
eine Anerkennungsurkunde
ausgehändigt.
Für die diesjährige Ehrung
können bis spätestens 15. Oktober Vorschläge per Onlineformular im Internet unter
www.integrationsbeauftragter.
charlottenburg-wilmersdorf.de
oder schriftlich an den Integra-
tionsbeauftragten des Bezirks
Charlottenburg-Wilmersdorf,
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin eingereicht werden.
Der Integrationspreis wird im
Rahmen einer Festveranstaltung am Internationalen Tag
der Migrantinnen und Migranten am Donnerstag, dem
18.12.2014, von 18.00 bis 20.00
Uhr im Festsaal im Rathaus Charlottenburg durch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und
BVV-Vorsteherin Judith Stückler
verliehen.
Information: Integrationsbeauftragter Mustafa T. Cakmakoglu,
☎ 9029 13329
Berlin – saubere Sache
Auch Bezirksbürgermeister
Reinhard Naumann hat sich am
13. September an der Tagesspiegel-Aktion „Berlin – saubere
Sache“ beteiligt und zwei Initiativen besucht: die Stadtteilinitiative um den Leon-JesselPlatz, „Miteinander im Kiez e.V.“:
Reinhard Naumann im Leon-Jessel-Kiez.
Am Pilzbrunnen auf dem LeonJessel-Platz.
Foto: Andreas Fritsch
Sie hatte die Anwohnerinnen
und Anwohner im Kiez dazu
aufgerufen sich rund um den
Leon-Jessel-Platz unter anderem auch mit dem Säubern und
Bepflanzen von Baumscheiben
zu beteiligen. 120 Schülerinnen und Schüler des Goethe-
Foto: Andreas Fritsch
Gymnasiums und eine Klasse
der Comenius-Schule waren
ebenfalls dabei. Sie haben unter
anderem den Spielplatz und die
Gehwege an der Gasteiner Straße gereinigt. Die Initiative Bundesplatz hat den Park auf dem
Bundesplatz gesäubert.
Buchempfehlung: 140 Jahre
Standesamt Charlottenburg
Zum Jubiläum ist im Nicolai-Verlag ein Buch erschienen unter
dem Titel„140 Jahre Standesamt
Charlottenburg. Aufgaben und
Standorte im Wandel der Zeit“
als Band 1 der neuen Reihe „Geschichte und Geschichten aus
Charlottenburg-Wilmersdorf“.
Verfasst wurde es von der Leiterin des Standesamtes, Sylvia
Brenke, und dem Stadthistoriker Thomas Wolfes. Das Buch
enthält viele Abbildungen, hat
168 Seiten und kostet im Buchhandel 24,95 Euro.
Am Hauptstandort des Standesamtes, in der Villa Kogge,
Alt-Lietzow 28, wird das Buch
am 1. Oktober präsentiert und
eine Ausstellung eröffnet. Außerdem gestaltet die Heinrich-
Schulz-Bibliothek im Rathaus
Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee
98, ein Bücherregal zum Thema.
Das Buch erzählt erstmals die
Geschichte des Charlottenburger Standesamtes von seiner
Gründung im Kaiserreich 1874
über die wechselvolle Zeit
vom Ersten bis zum Zweiten
Weltkrieg bis heute und zeigt
zugleich die Entwicklung Charlottenburgs von einer kleinen
Ackerbürgerstadt zur modernen
Großstadt vor den Toren Berlins
bis schließlich zum Berliner City-Bezir. Seit 1959 residiert das
Standesamt in der Villa Kogge
hinter dem Rathaus Charlottenburg.
Themen wie Vor- und Familiennamen, Berufe oder Heirats-
gewohnheiten zeichnen nach,
wie sich die gesellschaftliche
Entwicklung in der täglichen
Arbeit der Standesbeamten
widerspiegelte. Auch gebürtige Charlottenburger und Charlottenburgerinnen kommen
zu Wort und erzählen ihre persönlichen Erinnerungen an das
Standesamt.
Bezirksstadtrat Carsten Engelmann hat am 19. September
in der Fußgängerzone der
Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg-Wilmersdorf die
Ehrenamtspreise 2014 an ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger verliehen.
Mit dabei waren diesmal Kabarettistin Gabi Decker, Sängerin
Stefanie Simon und Entertainer
Bert Beel, die an diesem Tag erfolgreich für ein soziales Engagement geworben haben. Die
Moderation lag in den bewährten Händen von RBB-Reporter
Ulli Zelle, der sich, ebenfalls ehrenamtlich, für die gute Sache
eingesetzt hat.
Neben vier Anerkennungspreisen gab es diesmal drei
Hauptpreise, die an Frau Müller-Daweke vom ambulanten
Hospizdienst der Caritas, Wilma
Herbst von der Kontakt- und
Beratungsstelle KuB und an
Bernd Bendig vom Projekt „Citybiotop“ für ihr besonderes,
ehrenamtliches Engagement
verliehen wurden.
Außerdem wurden mehrere Ehrenurkunden an Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom
Verein „wirBERLIN“ am 12. und
13. September veranstalteten
Projekttage vergeben, eine Anerkennung für freiwilliges und
gemeinschaftsorientiertes Engagement für unsere Stadt, das
auch von der Landesbeauftragten für das Bürgerschaftliche
Engagement, Staatssekretärin
Hella Dunger-Löper, unterstützt wird.
Eine besondere Aktion hatten
sich Schülerinnen und Schüler der Loschmidt-Oberschule
ausgedacht, die bei der Veranstaltung selbst gefertigte
Accessoires auf der Bühne vorführten und später zu Gunsten
der Aktion „Deutschland hilft“
verkauften. Für Live-Musik
sorgte das Jörg Miegel Trio, und
für Informationen rund um das
Ehrenamt standen 50 Vereine,
Verbände und andere Organisationen an Ständen mitten
in der Fußgängerzone der Wilmersdorfer Straße bereit.
Bezirksstadtrat Carsten Engelmann freute sich sichtlich über
die gelungene Veranstaltung,
die von seiner Abteilung seit
vielen Jahren organisiert wird
und darüber, dass der Tag des
Ehrenamtes wieder durch
Herrn Schönbrunn, Manager
der Wilmersdorfer Arcaden, logistisch unterstützt wurde: „Der
Tag des Ehrenamtes und die
Verleihung der Ehrenamtspreise sind eine gute Gelegenheit,
den bürgerschaftlich engagierten Menschen in unserem
Bezirk für den Einsatz ihrer Kraft
und Zeit zum Wohle unserer
Gesellschaft „Danke“ zu sagen.“
Neue VHS-Räume
Am 5. September hat Bezirksstadträtin Dagmar König die
neuen Räume der Volkshochschule City West im ehemaligen Schulgebäude der Rudolf-Diesel-Oberschule in der
Prinzregentenstraße 33-34
eröffnet. Dort sind jetzt in den
unteren Etagen die Ernst-Habermann-Grundschule sowie
im 3. und 4. OG die Volkshochschule mit separatem Eingang
und Aufzug untergebracht.
Neben der Pestalozzistraße
für Charlottenburg hat damit
auch Wilmersdorf wieder einen Standort für die Erwachsenenbildung erhalten. Im
Dienstgebäude Hohenzollerndamm und im Rathaus Charlottenburg stehen nach den
Umzügen aus dem Rathaus
Wilmersdorf nur noch einzelne
Räume zur Verfügung.
Dagmar König (links) und die neue VHS-Direktorin Sigrid Höhle.
CharlottenburgWilmersdorf
GAZETTE Wilmersdorf 10/14
Nachrichten aus
dem Rathaus
5
Aus dem Bezirk
Obst für coole Kids
Die Kampagne wird verlängert.
240 Kitagruppen und 5.280
Kinder sind auf fruchtiger Entdeckungsreise.
„Hui, das ist lustig“ – der kleine
Junge in der Kita Schloßstraße
freut sich und schließt die Augen. Mariam, eine der Animateurinnen der „KinderAgenten“
in fröhlichem Erdbeerkostüm,
legt ihm vorsichtig ein Stück
Obst auf die Zunge: „Apfel“,
sagt der Junge entschlossen.
Mit diesem Besuch der Berliner
„KinderAgenten“ wurde die beliebte Kampagne „Obst für coole Kids“ des Berliner Großmarktes verlängert und geht nun ins
vierte Schuljahr.
Mit dabei während der ersten
„fruchtigen Entdeckungsreise“ im neuen Schuljahr: Elfi
Jantzen, Bezirksstadträtin für
Jugend, Familie, Schule, Sport
und Umwelt im Bezirksamt
Von links: Andreas Foidl, Elfi Jantzen und Harald Bohn, Leiter der
Kita Eigenbetriebe NordWest.
Charlottenburg-Wilmersdorf
und Andreas Foidl, Geschäftsführer des Berliner Groß-
Bezirksbesuch aus Lichtenberg
Bezirksbürgermeister Reinhard
Naumann begrüßte am 12.
September in seinem Büro im
Rathaus Charlottenburg seinen
Kollegen, Bezirksbürgermeister
Andreas Geisel aus Lichtenberg.
Auf dem Rathausturm wurde
ein Überblick über den Bezirk
gegeben. In der Geschützten
Unterkunft im Souterrain des
Rathauses wurden die unterschiedlichen Katastrophenschutzkonzepte besprochen.
Im Charlottenburger Innovations-Centrum CHIC ging es
um die Förderung von jungen
Startup-Unternehmen und die
Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft auf dem
Campus Charlottenburg. In den
Räumen der Jugendkunstschule
am Mierendorffplatz (Nordhauser Str. 22) konnte besichtigt
Andreas Geisel und Reinhard
Naumann.Foto: Andreas Fritsch
werden, wie Kinder aus einem
weniger privilegierten Charlottenburger Kiez künstlerisch gefördert werden.
Jobmesse „Shop a Job“
Bezirksstadtrat Carsten Engelmann hat als Vorsitzender der
Trägerversammlung des Jobcenters Berlin CharlottenburgWilmersdorf am 25. September
die gemeinsame Jobmesse
des Job Point CharlottenburgWilmersdorf in und mit den Wilmersdorfer Arcaden besucht.
Unter dem Motto „Shop a Job“
haben sich verschiedenste Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen an zahlreichen Ständen im
Erdgeschoss der Wilmersdorfer
Arcaden vorgestellt. Besucher
und Besucherinnen der Arcaden
nahmen die Gelegenheit wahr,
nachzufragen oder sich bei den
vertretenen Unternehmen persönlich vorzustellen und Bewerbungsunterlagen abzugeben.
Der Job Point, eine gemeinsame Einrichtung des Landes Berlin und des Jobcenters, der seit
Dezember in der Pestalozzistraße 80 für alle Interessierten Unterstützung bei Bewerbungen,
Seminare, aber auch ein breites
Stellenangebot vorhält, hat damit eine gute Möglichkeit organisiert, wie Stellensuchende und
Stellen anbietende Unternehmen unkompliziert zueinander
finden können.
marktes. Elfi Jantzen lobte die
Kampagne: „Eine sehr schöne
Aktion“ und fügte hinzu: „Ge-
sunde Ernährung und Bewegung sind für unsere Kinder
wichtig, beides muss früh gelernt werden.“ Andreas Foidl
ergänzte: „Wenn wir es schaffen, dass mehr Eltern für ihre
Kinder Obst und Gemüse auf
den Tisch bringen, dann ist es
eine gute Kampagne.“
Obst für coole Kids wurde im
August 2011 vom Berliner
Großmarkt initiiert und seitdem von Animateuren der Berliner „KinderAgenten“ umgesetzt. Insgesamt besuchte das
Team seitdem rund 240 Kitagruppen im Berliner Raum, alles in allem wurden rund 5.280
Kinder dabei betreut. Sinn der
Kampagne ist es, Kinder im Vorschulalter für den Genuss von
frischem Obst zu begeistern.
Jeder Besuch in einer der Kitagruppen dauert etwa 40
Minuten, dabei wird viel ge-
sungen, gelacht und gespielt.
Die Animateure, fast alle mit
Schauspielausbildung, tragen
dabei lustige Obstkostüme.
Wichtigste Elemente im Projekt sind die Obstkarte, der
Geschmackstest und das ObstMitmach-Lied. Zunächst schauen die Kinder auf eine große
Weltkarte und versuchen, verschiedene Obstsorten auf dem
Kontinent unter zu bringen, wo
sie her kommen. Danach, beim
Geschmackstest, schließen die
Kinder ihre Augen, essen ein
Stück Obst und müssen mit geschlossenen Augen raten, was
sie eben gegessen haben. „Man
glaubt nicht, wie oft Kinder das
nicht wissen“, weiß Véronique
Hübner, Inhaberin des Unternehmens „KinderAgenten“. Am
Ende malen die Kinder ein Bild
von ihrem Lieblingsobst und
schenken es ihren Eltern.
Runder Tisch zur Drogenproblematik
entlang der U 7
Mehr als 60 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer konnte Sozialstadtrat Carsten Engelmann
am 26. August beim Runden
Tisch begrüßen. Der Dialog
zur Situation der Drogenproblematik entlang der U-Bahnlinie 7 im Teilbereich Charlottenburg-Wilmersdorf wurde
fortgesetzt. Das Thema wurde
von vielen Seiten beleuchtet
und teilweise kontrovers diskutiert. Im Fokus stand erneut
der Stuttgarter Platz.
Positive Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit am Runden
Tisch sind die Zusatzbeleuchtung unter der Bahnüberführung an der Wilmersdorfer
Straße, die mit finanzieller Unterstützung der AG Wilmersdorfer Straße installiert wurde
und die deutliche Ausweitung
der Präsenzzeiten des Drogenkonsummobils von Fixpunkt
e.V. am Stuttgarter Platz, die
durch Bereitstellung von zusätzlichen Finanzmitteln im
Rahmen des Integrierten
Gesundheitsprogramms des
Landes Berlin möglich wurde.
Der Bedarf und die Nachfrage
sind hier groß, so dass Fixpunkt noch mehr Kapazität im
Konsummobil bräuchte. Anwohnerinnen und Anwohner
klagen hingegen über eine
Verschlechterung der Wohnund Lebensqualität rund um
den Stuttgarter Platz.
Bezirksstadtrat Carsten Engelmann: „Die Beiträge der
Carsten Engelmann beim Runden Tisch.
Beteiligten waren sehr konstruktiv und haben gezeigt,
wo wir als nächstes ansetzen
müssen. Die Bepflanzung und
Reinigung von Grünflächen
und Spielplätzen muss auf
den Prüfstand. Ziel ist eine
sachgerechte Gestaltung der
Grünanlagen.
Wir dürfen wertvolle urbane
Infrastruktur nicht einfach aufgeben, weil sie für Drogenhandel und Drogenkonsum missbraucht wird, aber wir können
versuchen sie so zu verändern,
dass sie die Anforderungen an
Sicherheit und Erholungswert
gleichermaßen erfüllt. Zur
intensiven und erfolgreichen
Bekämpfung des Drogenhan-
dels sind weitere polizeiliche
Maßnahmen notwendig.
Die gezielte Aufklärung und
Beratung von Gewerbetreibenden, Hausbesitzerinnen
und Hausbesitzern, Anwohnerinnen und Anwohnern
rund um den Stuttgarter Platz
zu Fragen der Sicherheit muss
fortgesetzt werden. Durch
weiterhin konzertiertes Handeln können wir mehr erreichen. Ich bedanke mich bei
allen, die uns bisher durch
konstruktive Mitarbeit unterstützt haben und weiter
unterstützen werden. Das Bezirksamt wird weiter für eine
Verbesserung der Gesamtsituation arbeiten.“
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