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einladung zur schulung für die auditbeauftragten

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Oktober/November_2014_Layout 1 18.09.14 23:37 Seite 1
info
GEMEINDEBRIEF DER EV.-LUTH. KIRCHENGEMEINDEN
NEUSITZ UND SCHWEINSDORF
OKTOBER/NOVEMBER 2014
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GEDANKEN ZUM BILD
Einfach gerne leben . . .
Liebe Gemeinde
Einfach gerne leben, wer wollte das
nicht? Aber mit dem guten Willen allein ist es oft nicht getan. Da stellt sich
einem ein unerwartetes Problem in
den Weg, man gerät plötzlich in eine
Krise, Belastungen scheinen einen
schier zu erdrücken und man weiß
nicht mehr aus noch ein. Manchmal ist
man froh, wenn man gerade einmal
den nächsten Tag übersteht.
So gewinnt man ein Lebensgefühl, als stünde
man vor einem Berg mit
vielen Stufen, den man
erst einmal überwinden
muss, um endlich das
Leben zu fassen zu kriegen, um endlich gerne,
weil von Sorgen befreit,
leben zu können.
Man könnte nun seine
Zeit damit verbringen, von einem Berg
zu anderen zu wandern, immer in der
Erwartung, dass das Leben, das eigentliche, doch noch irgendwann kommen
müsste.
Wer im Urlaub eine Bergtour gemacht hat oder die Stufen zu unserer
Neusitzer Kirche mehrmals am Tag
hinaufgestiegen ist, der weiß um die
Anstrengungen, die damit verbunden
sind, bis man das Gipfelkreuz oder die
Kirche erreichen konnte. Doch wenn
man unterwegs innegehalten und eine
kleine Verschnaufpause eingelegt hat,
2 | GEMEINDEinfo
taten sich einem wundervolle Ausblicke, wie zum Beispiel die Stadtsilhouette von Rothenburg oder andere
landschaftliche Panoramen auf. Der
Weg selbst also war, wie es die Redensart sagt, das Ziel, trotz aller Beschwernisse und Stufen.
Dieses Bild lässt sich auch auf unser
Leben übertragen. Auch auf den mühsamen Pfaden und Stufen unseres alltäglichen Daseins gibt es Lichtblicke,
die uns ins Staunen versetzen. Mitten im Alltag
erleben wir doch auch
immer wieder Situationen,
die uns erfreuen oder
schmunzeln lassen, so dass
wir unsere Probleme, wenigstens vorübergehend,
vergessen.
Vielleicht
schenken wir uns infolge
solcher Erfahrungen in
Zukunft ganz bewusst
mehr Pausen, um inmitten
aller Betriebsamkeit aufzuatmen und
uns anschließend den täglichen Anforderungen wieder ruhiger und gelassener stellen zu können.
Je mehr wir auf der Wanderung
durch den Tag lernen, solche freundlichen Augenblicke voll auszukosten,
umso mehr wird es uns möglich, die
Zeit unseres Daseins mit einem Herzen
voller Dankbarkeit und Zuversicht
immer wieder zu genießen und tatsächlich einfach gerne zu leben.
Ihr Pfarrer Markus Dörrer
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5. Oktober: Erntedankfest
ERNTEDASNKFEST
Die Erntedankgottesdienste finden
in diesem Jahr am Sonntag, 5. Oktober, um 8.45 Uhr in Schweinsdorf
(St.-Ottilien-Kirche) und um 10 Uhr
in Neusitz (Heilig-Kreuz-Kirche) mit
Pfarrer Markus Dörrer statt.
Wir bitten Sie auch in diesem Jahr
wieder herzlich um Gaben für das Erntedankfest: Obst, Gemüse, Blumen, Gebackenes, Eingemachtes, auch Gekauftes, jede Spende ist willkommen.
!
Sie sind auch Zeichen des Dankes und
Schmuck der Kirche.
Bringen Sie bitte Ihre Erntedankgaben
am Samstagvormittag oder am frühen
Nachmittag direkt zur Kirche.
Danke!
Die Erntedankgaben werden auch in
diesem Jahr von der Montessorischule
Neusitz abgeholt und in der eigenen
Küche weiter verarbeitet.
ACHTUNG! WCHTIG!
Pfarrer Markus Dörrer ist ab sofort unter der
Telefon-Nummer 0 98 61/9 76 03 19
erreichbar!
Fotos: Fritz Vorlaufer
GEMEINDEinfo | 3
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KINDERTAGESSTÄTTE
Kindergartenjahr hat begonnen
Neue Mitarbeiterinnen stellen sich vor – Info aus der Bärengruppe
Liebe Gemeindeglieder!
Mit „Herzlich Willkommen bei uns in
der Kita Regenbogen“ wurden alle unsere „neuen“ Kinder, deren Eltern und
auch unsere „neuen“ Mitarbeiterinnen
begrüßt.
Nun möchten sich an dieser Stelle die
vier neuen Mitarbeiterinnen unserer
Kindertagesstätte bei Ihnen vorstellen:
Ich heiße Karin
Lauer, bin 21 Jahre
alt und komme aus
Gnodstadt. Vor kurzem habe ich meine
Ausbildung zur Erzieherin an der
Fachakademie für
Sozialpädagogik St.
Hildegard in Würzburg abgeschlossen.
Karin Lauer
Während meines
Berufspraktikums arbeitete ich im ev.
Kindergarten „Fürstin Margarita“ in Weikersheim. Seit September bin ich nun ein
Teil des Teams der Kita Regenbogen in
Neusitz. Dort habe ich die Gruppenleitung in der Bärengruppe übernommen.
Ich freue mich sehr auf die neuen und
spannenden Aufgaben die mich erwarten.
hre Karin Lauer
Ich bin eine weitere neue Mitarbeiterin im Kindergarten Regenbogen. Mein
Name ist Sarah Schirmer bin 18 Jahre alt
und komme aus Rothenburg. Seit September bin ich als Vorpraktikantin in der
Bärengruppe tätig. Gleichzeitig besuche
ich alle zwei Wochen den Unterricht im
Sozialpädagogischen Seminar in der
4 | GEMEINDEinfo
Diakonie Neuendettelsau. Zu meinen
Hobbies zählt das
Volleyball spielen,
aber auch das Musizieren mit Klavier
und Gitarre. Nach
dem bestandenen
Abitur freue ich
mich nun über die
neuen Herausforde- Sarah Schirmer
rungen und Erfahrungen im Kindergarten Regenbogen in Neusitz.
Viele Grüße von Sarah Schirmer
Hallo liebe Gemeinde, mein Name
ist Lena Kammleiter,
bin 20 Jahre alt und
komme aus Gebsattel. Nach meiner
Ausbildung zur Kinderpflegerin entschied ich mich
noch eine Ausbil- Lena Kammleiter
dung als Erzieherin
anzuhängen. Diese Ausbildung habe ich
an der Eugen-Grimminger-Schule in
Crailsheim gemacht. Seit dem 1. September 2014 absolviere ich nun mein
Berufspraktikum zur Erzieherin in der
Kindertagestätte Regenbogen. Ich unterstütze dort die Dinogruppe, eine der
Regelgruppen (3- bis 6-jährige Kinder).
Mein Berufspraktikum endet mit dem
31. August 2015. Ab diesem Tag bin ich
vollständig ausgebildet und staatlich anerkannte Erzieherin.
Mit freundlichen Grüßen
Lena Kammleiter
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Ja, und bei uns ist schon richtig viel
los, denn 79 Kinder besuchen zur Zeit
unsere vier Gruppen. Hier ein kurzer
Überblick.
Bärengruppe (Regelgruppe): Mit 27
Kindern und Karin Lauer, Karin Hahn,
Sonja Hörber, Sarah Schirmer (Vorpraktikantin).
Dinogruppe (Regelgruppe): mit 26
Kindern und Gabriele Wiederer, Anja
Maurer, Lena Kammleiter (Berufspraktikantin).
Zwergengruppe (Kleinkindgruppe):
mit 15 Kindern und Julia Keim, Sabine
Knorr, Sandra Hauf.
Sonnenkäfergruppe (Krippengruppe):
mit 11 Kindern und Sandra Ehrmann,
Trini Lopez, Elena Root.
gartenalltag. Für unsere Garderobe wollen wir einen Kindergartenzug basteln.
Die Kinder schneiden schon eifrig ihren
Zugwaggon aus.
Für unser Gruppenthema machten wir
uns bei einem Spaziergang auf die
Suche „Welche Früchte schenkt uns der
Herbst – Wo wachsen sie?“ Wir sammelten Zwetschgen, Nüsse, Mais und
Äpfel. Entdeckten einen Apfelbaum, der
hatte so viele Äpfel, dass die Zweige
abgebrochen waren. Anschließend
haben wir im Gruppenraum unsere Ernte
genau betrachtet. Mit allen Sinnen
wahrnehmen, fühlen, riechen und
schmecken.
Unser Obst haben wir unter den Bäumen gesammelt. Ja und in den Einkaufsmärkten liegt alles in Kisten. Doch zum
Wachsen hat jede Frucht seinen Platz.
Wir wollen den Kindern die Wertschätzung der Natur näher bringen. Durch
Gottes Segen wächst unser Essen. Wir
sind dankbar für die Sonne, den Regen
und den Wind. In diesem Sinne feiern
wir mit Freude das Erntedankfest im
Kindergarten.
KINDERTAGESSTÄTTE
Mein Name ist
Julia Keim, ich bin
20 Jahre alt und
komme aus Finsterlohr. Während meiner Ausbildung zur
Erzieherin, die ich
vor kurzem abgeschlossen habe, beJulia Keim
suchte ich die
Fachschule für Sozialpädagogik in Bad Mergentheim. Mein
Anerkennungsjahr absolvierte ich anschließend im Kindergarten Schäftersheim. Nun freue ich mich ein Teil der
Zwergengruppe sein zu dürfen.
Ihre Julia Keim
Nun wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Erntedankfest und ein bunte
Herbstzeit.
Herzliche Grüße Ihr Kiga-Team
So ganz nebenbei: wir sind 13 Mitarbeiterinnen. Doch es sind nicht täglich
alle Frauen zur gleichen Zeit in der Kita
anzutreffen.
Nach unseren gemeinsamen Kennenlernen und orientieren in der Bärengruppe starten wir in den KinderGEMEINDEinfo | 5
MONATSSPRÜCHE / PILGERN
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An die Pilger
Europas
Geh, seit deiner Geburt bist du auf
dem Weg. Geh, eine Begegnung wartet
auf dich. Mit wem? Vielleicht mit dir
selbst. Geh, deine Schritte werden deine
Worte sein, der Weg dein Gesang. Deine
Ermüdung, dein Gebet, dein Schweigen
wird schließlich sprechen. Geh, mit anderen, aber tritt heraus aus dir, du, der
du dich von Feinden umgeben siehst,
wirst Freunde finden. Geh, auch wenn
dein Geist nicht weiß, wohin deine Füße
dein Herz führen. Geh, ein anderer
kommt dir entgegen und sucht dich,
damit du ihn finden kannst. Im Heiligtum am Ende des Weges, dem Heiligtum
im Innersten deines Herzens, ist ER dein
Friede, ist ER deine Freude. Geh, es ist ja
der Herr, der mit dir geht. Gelesen auf
6 | GEMEINDEinfo
einer Orientierungstafel für Jakobspilger.
Quelle des Textes: PILGERGEBETE. Gebete und
Segenstexte zum Pilgern ISBN 978-3-532-624517,
Claudius Verlag
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GEDICHT
GEMEINDEinfo | 7
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Kleidersammlung
SAMMLUNGEN
Unsere Kirchengemeinden führen gemeinsam
mit der
Deutschen
Kleiderstiftung Spangenberg
auch in diesem Jahr wieder, wie schon oft, eine
Kleider- und Schuhsammlung durch.
Bitte geben Sie gut erhaltene und saubere
Kleidung für jede Jahreszeit, Schuhe, Wäsche,
Decken, Bettfedern, aber auch Gürtel, Taschen
oder Plüschtiere am Samstag, 25. Oktober,
zwischen 9.00 und 12.00 Uhr folgenden Orten
ab:
Neusitz, Gemeindehaus, Schulstraße 5
Schweinsdorf, Alte Pfarrscheune
Offene Behindertenarbeit (OBA) der Diakonie
Es findet keine Haussammlung
statt!
Die Behindertenhilfe hat in der Diakonie eine über 150jährige Tradition. Gemäß dem christlichen Menschenbild
als Grundlage diakonischen Handelns ist der Mensch mit
einer Behinderung ebenso als Ebenbild Gottes anzusehen wie der vermeintlich „Normale“. Deshalb ist es die
Aufgabe der OBA, sehr stark individualisierte Hilfekonzepte zu entwickeln und anzubieten, die der Vielfalt
menschlichen Lebens und somit auch dem einzelnen behinderten Menschen gerecht werden. Es geht darum,
Menschen mit Behinderung die Teilnahme an allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens durch unterstützende
Maßnahmen zu ermöglichen.
Für diese Angebote und die vielfältigen Leistungen diakonischer Arbeit bittet das Diakonische Werk Bayern anlässlich der Herbstsammlung vom 13. bis 19. Oktober 2014 um
Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank!
70% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben
direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen
Arbeit.
30% der Spenden an die Kirchengemeinden werden an
das Diakonische Werk Bayern für die Projektförderung in
ganz Bayern weitergeleitet. Hiervon wird auch das Infomaterial für die Öffentlichkeitsarbeit finanziert (max. 10 %
des Gesamtspendenaufkommens).
Für Spenden verwenden Sie bitte
den Überweisungsträger, der diesem
Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.
Gemeindebrief beiliegt!
8 | GEMEINDEinfo
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Tiere in der Bibel: Der Esel
Der Esel wird in der Bibel 127 Mal erwähnt
Was ist geschehen? Bileam wird von
Balak, dem König der Moabiter, ausersehen, das Volk der Israeliten zu verfluchen.
Dies ist allerdings gegen den Willen Gottes.
Trotzdem reitet Bileam auf seiner Eselin
los, um den Auftrag Balaks zu erfüllen. Da
stellt sich ihm der Engel Gottes mit einem
Schwert bewaffnet in den Weg.
Die Eselin sieht die Gefahr und weicht
ihm aus. Bileam aber sieht den Engel nicht,
sondern denkt, seine Eselin wäre störrisch,
und schlägt auf sie ein.
Da verleiht Gott der Eselin Sprache und
sie sagt: „Was hab ich dir getan, dass du
mich nun dreimal geschlagen hast? Bin ich
nicht deine Eselin, auf der du geritten bist
von jeher bis auf diesen Tag? War es je
meine Art, es so mit dir zu treiben?“ Da
muss Bileam zugeben: „Nein.“ Erst da sieht
auch Bileam den Engel Gottes. Der spricht
zu ihm: „Dein Weg ist verkehrt in meinen
Augen. Die Eselin hat mich gesehen und ist
mir dreimal ausgewichen. Sonst hätte ich
dich jetzt getötet, aber die Eselin am Leben
gelassen.“
In der Bibel wird der Esel 127 Mal erwähnt. Die Vorzüge des Esels, der bereits
im vierten Jahrtausend vor Christus im Niltal zum Haustier domestiziert wurde, sind
klar erkannt. Er ist vorsichtig, zuverlässig
und belastbar. Er wird sogar den Menschen
als Vorbild vor Augen gestellt. In Jesaja 1,3
klagt Gott: „Ein Ochse kennt seinen Herrn
und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber
Israel kenntʼs nicht, und mein Volk versteht’s nicht.“ Über diese Bibelstelle ist der
Esel neben dem Ochsen in den Stall von
Bethlehem gekommen. Zwar berichtet die
Bibel nicht ausdrücklich von einem Esel im
Zusammenhang mit der Geburt von Jesus.
Trotzdem liegt es nahe, dass ein Esel die
hochschwangere Maria von Nazareth nach
Bethlehem getragen hat (Lukas 2,1−7).
Und dass Josef und Maria mit ihm auf
einem Esel vor den Soldaten des Herodes
nach Ägypten geflohen sind (Matthäus
2,13−15). Tatsächlich war der Esel das
Reit- und Lasttier der gehobenen Mittelschicht – zu der Josef als Zimmermann
durchaus zu zählen war.
tiere in der bibel
„Du dummer Esel“: Das hätte gerade
noch gefehlt, dass der Seher Bileam seine
Eselin so beschimpft. Doch dazu ist es nun
doch nicht gekommen in der biblischen
Geschichte (4. Mose 22,21−35), die das
Verhältnis zwischen Esel und Mensch am
deutlichsten zeigt.
Schließlich reitet der erwachsene Jesus
auf einem Esel in Jerusalem ein (Matthäus
21,1−11) – und nicht auf einem Pferd. Dadurch erkennen ihn die jubelnden Menschen als den Friedenskönig, der schon
durch den Propheten Sacharja verheißen
wurde (Sacharja 9,9.10).
Reinhard Ellsel
Grafik: Maren Amini
GEMEINDEinfo | 9
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MARTIN LUTHER
Luther und das Apfelbäumchen
Der Reformator liebte Bäume und erfreute sich an ihnen
Foto: Lotz
Viele Legenden ranken sich um Martin Luther und die Bäume. Er liebte sie
und erfreute sich an ihnen, so sah er im
frischen Grün der ausschlagenden
Bäume im Frühling ein Sinnbild für die
Auferstehung der Toten. In den Bäumen
soll er die göttliche Gnade im irdischen
Leben gesehen haben.
„Wenn ich wüsste, dass morgen die
Welt unterginge, würde ich heute noch
ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Mar-
tin Luther einst gesagt haben. Dieser
Satz lässt sich ihm aber nicht belegbar
nachweisen. Wahrscheinlich wurde dieser Spruch dem Reformator in der
schwierigen, zwischen Verzweiflung und
Hoffnung schwankenden Situation nach
dem Zweiten Weltkrieg in den Mund gelegt, vermutet Volkmar Joestel, Autor
des Buches „Legenden um Martin Luther
und andere Geschichten aus Wittenberg“.
Markus Bechthold
LUTHERDEKADE:
THEMENJAHR „REFORMATION UND TOLERANZ“
Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen
gegen den Missbrauch des Ablasses. Der berühmte Thesenanschlag
Luthers an die Tür der Wittenberger Schlosskirche gilt als Beginn
der Reformation. Am 31. Oktober 2017 jährt sich der Thesenanschlag zum 500. Mal. Am Reformationstag 2012 wurde das sechste
Themenjahr der Lutherdekade 2008–2017 unter dem Motto
„Reformation und Toleranz“ eröffnet. Die weiteren Themenjahre:
2014 „Reformation und Politik“, 2015 „Reformation – Bild und
Bibel“, 2016 „Reformation und die Eine Welt“.
10 | GEMEINDEinfo
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REFORMATIONSTAG
Die Kanzelrede zum Reformationstag am 31. Oktober um 20 Uhr in der St.Jakobs-Kirche in Rothenburg wird in diesem Jahr Günter Gloser (SPD) halten.
Musikalisch umrahmt wird der festliche Gottesdienst durch Kirchenmusikdirektor Ulrich Knörr und die vereinigten Posaunenchöre des Dekanats.
GEMEINDEinfo | 11
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INSTALLATION
Pfarrer Markus Dörrer wurde am 14. Se
Fotos: Fritz Vorlaufer
Nach dem Einzug begrüßte
Dekan Hans-Gerhard Gross die
geladenen Gäste und die anwesenden Gemeindemitglieder.
Einem Gebet folgte die Lesung
aus Lukas 10, 25–37. An den
Gruß des Dekans schloss sich
die Verlesung der Ernennungsurkunde durch stellvertretende
Dekanin Andrea Rößler an.
Es folgten die Einführungsfragen und das Einführungsgebet sowie Sendung und Segnung durch Dekan Hans-Gerhard Gross, bevor die Ernen-
Am Sonntag, 14. September, wurde
Pfarrer Markus Dörrer in der Neusitzer Heilig-Kreuz-Kirche durch Dekan
Hans-Gerhard Gross in sein neues Amt
als Pfarrer in den Gemeinden Neusitz
und Schweinsdorf eingeführt.
nungsurkunde überreicht wurde. In seiner Predigt ging Pfarrer Markus Dörrer
auf den Bibeltext dieses Sonntags ein.
Neben dem Posaunenchor wurde der
Gottesdienst vom Kirchenchor, dem Gesangverein Schweinsdorf und Wolf Burgder an der Orgel musikalisch umrahmt.
Nach dem Dankgebet und Fürbitten
wurden noch Grußworte gesprochen
12 | GEMEINDEinfo
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m 14. September in sein Amt eingeführt
INSTALLATION
Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die geladenen Gäste und viele
Gemeindemitglieder zu einem kleinen
Imbiss, Kaffee und Kuchen im Hof zwischen Gemeinde- und Jugendhaus. v_r
durch ersten Bürgermeister Rudolf Glas,
Seniorin Barbara Müller sowie der
beiden Vertrauenleute des Kirchenvorstandes, Ursula Ilgenfritz und Fritz Langenbuch, wobei auch Geschenke überreicht wurden.
GEMEINDEinfo | 13
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BUSS- UND BETTAG
Zum Buß- und Bettag
Im Spiegel deines liebenden Blicks
kann ich mich anschauen,
so, wie ich bin.
Ich erschrecke, Gott,
vor mir selbst:
unvollkommen bin ich,
auf mich selber bedacht,
gleichgültig, ungerecht.
Ich halte mich dir hin,
so wie ich bin, und sehe
in deinen Augen
ein neues Bild:
So könnte es werden,
so wird es sein.
Foto: Lehmann
Deine Liebe
verwandelt alles.
Die Erde. Das Leben.
Den Tag. Und mich.
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Tina Willms
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EWIGKEITSSONNTAG
23. NOVEMBER
EWIG
KEITS
SONNTAG
GEMEINDEinfo | 15
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So können Sie uns erreichen
SIE ERREICHEN UNS
Die wichtigsten Adressen und Telefon-Nummern
Pfarramt Neusitz
Pfarrer Markus Dörrer
Kirchfeldring 8, 91616 Neusitz,
Telefon neu: 9 76 03 19
Pfarramtsbüro
Doris Schmidt
im Gemeindehaus
Telefon 93 48 98, Telefax 8 73 88 82
E-Mail: pfarramt.neusitz@elkb.de
Öffnungszeiten: Dienstag 15 bis 18 Uhr,
Donnerstag 9 bis 12 Uhr
Mesnerteam in Neusitz
Brigitte Reißig, Telefon 18 07
Christa Schober, Telefon 13 40
Christa Albig, Telefon 0 98 67/9 78 92 77
Mesnerinnen Schweinsdorf
Inge Rübling, Telefon 6117
Liselotte Schmidt, Telefon 47 84
Friedlinde Pederiva, Telefon 01 60/93 37 43 45
Christa Dießl, Telefon 47 52
Kirchenpflegerin
Schweinsdorf
Edeltraud Weininger, Telefon 43 90
Vertrauensmann des
Kirchenvorstandes Neusitz
Fritz Langenbuch, Telefon 26 78
Vertrauensfrau des
Ursula Ilgenfritz, Telefon 55 00
Kirchenvorstandes Schweinsdorf
Kindertagesstätte
Leitung: Gabriele Wiederer, Wernizerstr. 30,
91616 Neusitz, Telefon 39 68
Diakoniestation Neusitz
Leitung: Helga Hanna, Kreisfeldstraße 1,
91616 Neusitz, Telefon 9 37 47, Fax 9 37 48
Leiter des Posaunenchores
Ernst Schröder, Telefon 57 50
Kirchenmusiker/in
Wolf Burger, Telefon 36 15
Annette Haack-Griesmeier, Telefon 31 57
Gemeindebrief-Redaktion
Fritz Vorlaufer, Telefon und Telefax 48 59
E-Mail: fritzvorlaufer@t-online.de
Der Gemeindebrief wird herausgegeben
von den Evang.-Luth. Kirchengemeinden Neusitz und Schweinsdorf
Redaktion:
Pfarrer Markus Dörrer (V.i.S.d.P.) · Fritz Vorlaufer (Layout)
16 | GEMEINDEinfo
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Musikalisches
Gesangverein Schweinsdorf: Chorprobe jeden Dienstag um 20 Uhr im Gasthof „Zum Hirschen“, Schweinsdorf. Jede(r), der/die Freude am Singen hat, ist herzlich
eingeladen
Posaunenchor: Probe donnerstags um 20 Uhr im Gemeindehaus in Neusitz. Leitung: Ernst Schröder, Telefon
57 50. Neu- und Wiedereinsteiger willkommen!
Ausbildung am Instrument (ab 7 Jahren). Rücksprache mit Martin Klüh, Telefon 93 66 10
Evangelische Landjugend: Jeden Sonntag um 19 Uhr
im Jugendhaus in Neusitz. Verantwortlich: 1. Vorsitzende: Heidi Häuser (Telefon 0 98 61/72 25), Lukas
Schindler
Evangelische
Landjugend
GEMEINDEKREISE UND VERANSTALTUNGEN
Kirchenchor Neusitz: Probe montags von 20 bis 21.30
Uhr im Gemeindehaus in Neusitz. Leitung: Gudrun
Gross, Telefon 0 98 61/70 06-31. Wir freuen uns über
jede neue Sängerin oder neuen Sänger, egal, in welcher Stimmlage Sie sind
Bazar
Bereits zum 12. Mal findet am Samstag, 22. November 2014, in Rothenburg ob der Tauber im Gemeindezentrum Jakobsschule, Kirchplatz 13,
1. Stock, ein Bazar mit Bekleidung/Schuhen für Konfirmation und Tanzkurs statt.
Warenannahme: Freitag, 21. November, von 16.30 bis 18 Uhr und Samstag, 22. November, von 10 bis 12 Uhr. Listen werden vor Ort ausgefüllt/pro
Kunde 1,50 Euro.
Verkauf: 13 bis 15 Uhr. Warenrückgabe: 15.30 bis 16.30 Uhr.
10 Prozent des Verkaufserlöses kommen der Konfirmandenarbeit zugute.
In unserem Café gibt es selbst gebackene Kuchen und andere Leckereien.
Parkmöglichkeiten am Schrannenplatz oder Parkplatz Bezoldweg (P5)
Auskünfte unter Telefon 0 98 61/70 99 59 oder 0 98 61/8 60 50
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GEMEINDEKREISE UND VERANSTALTUNGEN
Kindergottesdienst-Team
Nächstes Treffen für das Neusitzer und Schweinsdorfer KiGo-Teams: Am Freitag, 24. Oktober 2014, um
19.30 Uhr im Gemeindehaus Neusitz.
Kontaktadresse und Informationen:
In Neusitz:
Gertraud Küstner, Im Dorf 1,
Telefon (0 98 61) 13 75
In Schweinsdorf: Lisa Hahn, Schweinsdorf,
Telefon (0 98 61) 8 63 60,
Anna Schmidt, Schweinsdorf,
Telefon (0 98 61) 38 48
Kinder- und
Jugendbibilothek
Jede Woche geöffnet am Dienstag und Donnerstag
von 15 bis 17 Uhr. Verantwortlich: Bibliothekarin Hannelore Hochbauer, Schweinsdorf. Zu den Öffnungszeiten sind abwechselnd anwesend: Christa Albig, Christa
Dießl, Katharina Fabi, Karin Hahn, Simone Hertlein,
Margarete Litschel, Andrea Schulz, Antje Vorlaufer
Für Eltern
und Kinder
Eltern-Kind-Gruppe: Jeden Montag ab 9.30 Uhr im
Jugendraum des Feuerwehrhauses Schweinsdorf.
Leitung: Kerstin Gundel, Telefon 8 75 50 61
Veranstaltungen
für Frauen
Mit Leib und Seele: FRAUENGYMNASTIK
Vormittagsgruppe: jeden Freitag um 8.45 Uhr im Rathaussaal in Neusitz
Abendgruppe:
jeden Dienstag von 19 bis 20 Uhr
im Rathaussaal in Neusitz.
Leitung: Marianne Christ
Immer offen für Neueinsteigerinnen!
Kreative Gruppen
Patchworkgruppe
Immer am 2. Dienstag im Monat um 20 Uhr im
Jugendhaus Neusitz. Diesmal: 14. Okt. und 11. Nov.
Gestaltungskreis
Jeden letzten Donnerstag im Monat um 20 Uhr im
Jugendhaus Neusitz. Diesmal: 30. Okt. und 27. Nov.
Herzliche Einladung
Man(n)
trifft sich
SEITE 18
Jeden letzten Mittwoch im Monat:
24. Oktober, 20 Uhr, im Gemeindesaal Heilig Geist
26. November, 19.30 Uhr, im Gemeindehaus Neusitz
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Donnerstag, 16. Oktober 2014, 14.30 Uhr, im Gemeindehaus Neusitz: „Brunnen in Rothenburg“ mit
Hans-Gustaf Weltzer
„Nachmittag
der Begegnung“
Zu den Nachmittagen der Begegnung sind auch Mitbürger anderer Konfessionen und jeden Alters herzlich
willkommen!
Betreuungsgruppe für Demenzkranke: 1. u. 3. Donnerstag im Monat 14 bis 17 Uhr, Diakoniestation
Schillingsfürst; 1. und 3. Dienstag im Monat 14 bis
17 Uhr, Ev. Krankenverein, Rothenburg
Diakoniestation
Neusitz
Gesprächskreis für Angehörige von Demenzkranken;
Angehörigenberatung; stundenweise Entlastung
pflegender Angehöriger: Ansprechpartnerin Ruth
Banna, Telefon (0 98 68) 98 84-28
¤
GEMEINDEKREISE UND VERANSTALTUNGEN
Leitung:
Margot Schleier
Telefon 31 71
Donnerstag, 20. November 2014, 14.30 Uhr, im Gemeindehaus Neusitz: „Blechbläser unterwegs“ mit
Jan Peter Scheurer
BITTE AUSSCHNEIDEN UND VORMERKEN
Neusitzer
Adventsmarkt
Samstag, 29. November 2014, ab 18.00 Uhr
Sonntag, 30. November 2014, ab 11.30 Uhr
Der genaue Programmablauf stand bei Redaktionsschluss noch
nicht fest und wird im nächsten Gemeindebrief veröffentlicht.
!
Weihnachtsplätzchen.
Bitte bringen Sie selbstgebackene
Weihnachtsplätzchen (ganz gleich wieviele Sorten) schon in Zellophantütchen
gepackt – je ca. 200 g – in der Woche vor dem Adventsmarkt (Montag bis
Freitag ab 14 Uhr) zu Heidi Uhl, Am Turmhügel 26 in Neusitz
Wir danken schon im voraus für zahlreiche Spenden
Ihre Kirchengemeinde
GEMEINDEinfo | 19
NACHDENKLICHES
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Abendglocken
Abendglocken
läuten in der Ferne,
sagen dir,
der Tag geht nun zur Ruh.
Lass die Sorgen
mit den Wolken wandern,
schließ die Augen
und komm selbst zur Ruh.
Abendglocken
möchten dich erinnern,
sieh dein Leben
liegt in Gottes Hand.
Du kannst dich
dem Schöpfer anvertrauen,
er schenkt dir die nöt`ge Abendruh.
Abendglocken sind nun wieder stille,
hör, sie klingen aus und finden Ruh.
Nimm die Nacht als ein Geschenk der Stille,
schließ die Augen zu und finde Ruh.
22 | GEMEINDEinfo
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St.-Ottilien-Kirche
Schweinsdorf
8.45 Uhr
5. Oktober 2014
Erntedankfest
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
Pfarrerin Andrea Rößler
Kindergottesdienst
Pfarrerin Andrea Rößler
Kindergottesdienst
12. Oktober 2014
17. So. nach Trinitatis
Pfarrer Ernst Schülke
Kindergottesdienst
Pfarrer Ernst Schülke
Kindergottesdienst
19. Oktober 2014
18. So. nach Trinitatis
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
26. Oktober 2014
19. So. nach Trinitatis
Lektor Fritz Langenbuch
Kindergottesdienst
Lektor Fritz Langenbuch
Kindergottesdienst
2. November 2014
20. So. nach Trinitatis
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
9. November 2014
19. So. nach Trinitatis
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
16. November 2014
Volkstrauertag
8.45 Gottesdienst
mit Abendmahl
Pfarrer Markus Dörrer
19.00 Gottesdienst
mit Abendmahl
Pfarrer Markus Dörrer
19. November 2014
Buß- und Bettag
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
23. November 2014
Ewigkeitssonntag
19.30 Adventsandacht
Abendgebetsteam
28. November 2014
Freitag
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
30. November 2014
1. Advent
Pfarrer Markus Dörrer
Kindergottesdienst
UNSERE GOTTESDOENSTE IM OKTOBER UND NOVEMBER
Heilig-Kreuz-Kirche
Neusitz
10.00 Uhr
KINDERGOTTESDIENST JEDEN SONNTAG (außer in den Ferien)
Schweinsdorf: 8.45 Uhr im Gemeinderaum
Neusitz: 10 Uhr im Gemeindehaus
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Seele and Geist
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