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11/2014 1. bis 30. November Pfarreien Hitzkirch und Müswangen
Allerheiligen4
Neues Jahresmotto
5
Kirchgemeinde12–14
Pfarrei Müswangen 22/23
2 Pfarrei Hitzkirch
Gottesdienste
Samstag, 1. November – Allerheiligen
10.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche; mit Kirchenchor
Predigt: P. Sepp Knupp
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg/Saal
Opfer: Caritas-Flüchtlingshilfe in Nordirak
14.00 Totengedenken, Pfarrkirche; anschliessend auf
dem Friedhof Gräbersegnung
Opfer: Verein Hotel Dieu, Luzern
Sonntag, 2. November - Allerseelen
09.00 Gottesdienst in kroat. Sprache, Marienkapelle
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche; mit Werktagschor
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg/Saal
Opfer: Kirchenbauhilfe des Bistums
Dienstag, 4. November
07.30 Eucharistiefeier, Kapelle Ermensee
17.30 Kommunionfeier, Schlosskapelle Heidegg,
Gelfingen; Ged. für Vereinigung Pro Heidegg
Mittwoch, 5. November
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg
Donnerstag, 6. November
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche; Gedächtnis für
die verstorbenen Frauen des Frauenvereins
09.45 Eucharistische Anbetung, Marienkapelle
Freitag, 7. November
07.15 Schulgottesdienst (Euch.), Schulhaus Gelfingen
16.30 Eucharistiefeier, Haus Lindenberg
Samstag, 8. November
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
15.30 Kommunionfeier, Haus Erlosen
16.30 Kommunionfeier, Haus Lindenberg
Sonntag, 9. November – 32. Sonntag im Jahreskreis
10.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche; mit Ehe-Wk
Predigt: Stefan Schmitz
Opfer: Aufgaben des Bistums
10.00 Sunntigsfiir der Ersklässler, Pfarreiheim
Dienstag, 11. November
19.30 Eucharistiefeier, Kapelle Hämikon
Mittwoch, 12. November
10.00 Eucharistiefeier, Haus Erlosen
Donnerstag, 13. November
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
Freitag, 14. November
07.30 Eucharistiefeier, Kapelle Altwis
www.pfarreihitzkirch.ch
Samstag, 15. November
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
19.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche; Gedächtnis der
Harmoniemusik Hitzkirchertal
Sonntag, 16. November – 33. Sonntag im Jahreskreis
09.00 Gottesdienst in kroat. Sprache, Marienkapelle
10.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche;
mit Musikgesellschaft Brass Band Ermensee
Predigt: P. Sepp Knupp
Opfer: Elisabethenopfer
10.00 Eucharistiefeier, Haus Lindenberg/Saal;
mit Männerchor Hämikon
Dienstag, 18. November
07.30 Kommunionfeier, Kapelle Ermensee
Mittwoch, 19. November – Elisabeth
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg
Donnerstag, 20. November
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
Samstag, 22. November
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
15.30 Kommunionfeier, Haus Erlosen
16.30 Kommunionfeier, Haus Lindenberg
Sonntag, 23. November – Christkönigssonntag
10.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche;
mit Musikgesellschaft Müswangen
Predigt: Stefan Schmitz
Opfer: Universität Freiburg
Dienstag, 25. November
19.30 Kommunionfeier, Kapelle Hämikon
Mittwoch, 26. November
10.00 Eucharistiefeier, Haus Erlosen
Donnerstag, 27. November
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
Freitag, 28. November
07.30 Kommunionfeier, Kapelle Altwis
Samstag, 29. November
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
15.30 Eucharistiefeier, Haus Erlosen
16.30 Eucharistiefeier, Haus Lindenberg
Sonntag, 30. November – 1. Adventssonntag
10.00 Familiengottesdienst (Euch.), Pfarrk.; mit KAB
Predigt: P. Sepp Knupp
Opfer: Brücke – Le pont
17.00 Adventsfeier, Pfarrkirche; mit Musikschule
Hitzkirch, anschliessend Samichlausauszug
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 3 Die Familie – kein Auslaufmodell
Die Familie ist etwas Grossartiges. Sie hat einen hohen
Wert für Kinder, Erwachsene und auch ältere Menschen.
Weil die Kirche die Fa­milie stärken und in den Heraus­
forderungen unterstützen will, hat Papst Franziskus
zu einer Bischofssynode eingeladen. Sie beschäftigt sich
nicht nur mit der Kommunion­spendung an wiederverheiratete Geschiedene.
Beziehungen, Brüche in der Biographie und andere
schmerzliche Erfahrungen. Die Gründe dazu sind viel­
fältig: von falschen Erwartungen an sich, aneinander bis
zu Ausbeutung und Gewalt.
Eine erfüllende Beziehung und Fa­milie ist mit Selbsterkenntnis, vielen Gesprächen bis fairem Streit verbunden,
oft mit harter «Arbeit». Gleichzeitig ist dies auch ein Geschenk von Gott, der unsere Anstrengungen ergänzt oder
in eine andere Richtung lenken kann.
Die Ehe, die Partnerschaft bewusst leben …
Familienfoto von 1972.
Verlässlichkeit, Geborgenheit und Liebe
Es gibt auch einige «Lebensmittel», welche eine Beziehung stärken oder Verletzungen heilen können. Ich denke an Aufmerksamkeit, besonders Zuhören, Stille, gemeinsame Zeiten und Aktivitäten, füreinander beten und
Gottesdienste mitfeiern, Entschuldigungen und vieles
mehr.
In der dunkleren Jahreszeit am Abend eine Kerze an­
zünden, ein Musikstück hören und so zu sich selber, zum
Boden unter den Füssen finden. Einander Weihwasser
geben, einfach die Beziehung zu Gott bewusst leben. Auf
diese Weise kann der innere Wert eines jeden und der
Partnerschaft aus der Tiefe ans Licht kommen.
Bei jedem Ehevorbereitungsgespräch erfahre ich, wie
eine Frau und ein Mann schon sehr viel Liebe, Geborgenheit und Treue erfahren haben. Darum entschliessen sie
sich, ein­ander für immer treu zu sein, möglichen Kindern
eine gute Erziehung und Geborgenheit zu schenken und
ihren Weg weiter mit Gott zu gehen. In den Firmkursen
habe ich oft er­leben dürfen, welche hohen Ideale viele
­Jugendlichen haben, was sie sich in einer Partnerschaft
wünschen.
Hingabe und Verzicht
Gerade bei Paaren, welchen schon ein Kind geschenkt
worden ist, und bei Familien, welche mehrere Kinder haben, sehe ich, wie sie sich hin­geben für die Kinder und
wie sie auf vieles verzichten, das ihnen vorher wichtig
­gewesen ist. Warum tun sie das wohl? Weil es ihnen wichtig ist, den Kindern ein gutes Fundament von Vertrauen
und Liebe mitzugeben und auch weil sie darin viel Erfüllung erfahren.
Partnerschaft und Familie sind kein
Honigschlecken …
Nur zu gut kennen Sie und ich in der eigenen Familie,
in der Nachbarschaft oder unter Kollegen gescheiterte
Ich bin sehr dankbar für die vielen Paare und Familien,
welche dies jeden Tag zu leben versuchen. Auf­gestellte
Kinder und Jugendliche, eine glückliche, eine versöhnte
Partnerin oder ein versöhnter Partner sind der schönste
«Lohn» dieser Bemühungen.
Ich hoffe, Sie verstehen auch, dass ich auf diesem engen
Raum nicht auf das Verhältnis von Ideal und Wirklichkeit
eingehen kann. Es liegt an j­ edem von uns, mit Gottes Hilfe dies so nahe als möglich zusammenzubringen. Bitten
wir ihn darum, er ist allen Menschen treu und hält sich
an seine Zusage: «Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende
der Welt.»
P. Hornstein-Schnider, Leiter der Pfarrei Müswangen
4 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei aktuell
Liturgie und Gebet
Totengedenken
an Allerheiligen
Am Samstag, 1. November ist um
10.00 Festgottesdienst mit dem Kirchenchor in der Pfarrkirche.
Um 14.00 laden wir zur Totenge­
denkfeier in die Pfarrkirche mit anschliessendem Gräberbesuch auf
dem Friedhof ein.
Unerwartet lange durften wir in diesem Jahr die wärmenden Strahlen
der Herbstsonne geniessen. Sie hat
in der Natur eine grosse Fülle von
Farben entfaltet und eine reiche Ernte ermöglicht. Und gleichzeitig spüren wir trotz dieser Strahlen, der
Sommer ist vorbei, die Tage werden
kürzer, das Leben zieht sich zurück
und stirbt ab. Ob wir wollen oder
nicht, wir müssen lernen loszulassen.
Genau in dieser Zeit richten wir die
Gräber unserer Verstorbenen her,
sie werden mit viel Liebe bepflanzt,
um deutlich zu machen, auch unseren Verstorbenen blüht das Leben,
ihnen leuchtet ein Licht, dem keine
Dunkelheit sich nahen kann.
In diesen Tagen, rund um Allerheiligen und Allerseelen, denken wir häufiger als sonst an Menschen, die unser Leben geprägt haben und uns in
diesem Loslassen vorangegangen
sind. Es sind vielleicht Menschen, die
uns mit ihren Gaben und Fähigkeiten
beschenkt haben und so unser Leben
reicher und schöner gemacht haben.
Und vielleicht können wir erahnen,
dass sie nicht verloren sind, sie haben
uns ihre Früchte überlassen, in ihnen
sind und bleiben sie uns nahe.
Sterben und Loslassen gehören zwar
unabdingbar zu unserem Leben,
doch wir sind und bleiben auch über
den Tod hinaus miteinander verbunden, nichts geht verloren.
Beim Öffnen der Knospen und
in der Wärme des Sommers
erinnern wir uns an sie
Beim Rauschen der Blätter
und in der Schönheit des Herbstes
erinnern wir uns an sie
Zu Beginn des Jahres
und wenn es zu Ende geht
erinnern wir uns an sie
Wenn wir müde sind
und unser Herz Trost braucht,
erinnern wir uns an sie
Wenn wir Freuden erleben,
die wir so gern teilen würden,
erinnern wir uns an sie
Solange wir leben,
werden unsere Toten auch leben,
denn sie sind nun ein Teil von uns,
wenn wir uns an sie erinnern.
nach einem jüdischen Totengebet
Gedächtnis der Vereinigung
Pro Heidegg
Sunntigsfiir
Dienstag, 4. November, um 17.30 in
der Schlosskapelle Heidegg mit Kommunionfeier.
für die Zweitklässler
Sonntag, 2. November,
10.00 im Pfarreiheim
Gebetsabende
Am Montag, 3. November besucht
die Gruppe den Vortrag von Patrick
Renz, Direktor des Fastenopfers (siehe Seite 6).
Montag, 17. November,
19.30 im Pfarreiheim
Dieser Abend wird dem Bibeltext
«Denn jedem, der hat, wird gegeben
werden» (Mt 25,14–30) gewidmet.
für die Erstklässler
Sonntag, 9. November,
10.00 Beginn in der Kirche,
anschliessend im Pfarreiheim
Bild Titelseite und Seite 4:
Sulzerkreuz im Licht und Nebel.
Foto: Bernadette Erni-Etterlin
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 5 Pfarrei-Jahresmotto 2015
«Haltestelle»
Ende November beginnt, weitgehend unbeachtet, mit dem ersten
Advent das neue Kirchenjahr. Zeit
also, das neue Jahresmotto der Pfarrei vorzustellen und bekannt zu machen, damit es uns durch das kommende Jahr begleitet. Es heisst kurz
und knapp: «Haltestelle».
Unsere «Haltestelle» ist zunächst
­einmal ein Sammelpunkt, wo Menschen zusammenkommen bzw. zusammengebracht werden: In Gottesdiensten und an anderen Begegnungsorten und -zeiten.
Unser Jahresthema «Haltestelle» will
aber auch einladen, mitten im Alltag
anzuhalten, zur Ruhe zu kommen, ins
Nachdenken und zum Beten zu kommen. Es lädt ein, das gewohnte Getriebe zu unterbrechen und durch­
zuatmen, sei es um neue Perspektiven zu gewinnen, Vergangenes loszulassen und sich zu verabschieden.
Oder auch nur, um eine Wartezeit zu
überbrücken. Unsere «Haltestellen»
sind Umsteigemöglichkeiten, die es
erlauben, aus der Hektik und Betriebsamkeit auszusteigen, um durchzu­
atmen, Kraft zu tanken, um dann wieder aufzubrechen. Denn eine Haltstelle ermöglicht vor allem, dass wir
weiterkommen.
1. Haltestelle: Advent
Zeit der Erwartung
Die erste Station der neuen Jahresmottos «Haltestelle» ist der Advent.
Dazu ein passendes Gedicht von
­Rudolf Otto Wiemer:
H
olt den Sohn
vom Bahnhof ab.
Er kommt.
Man weiss nicht genau
mit welchem Zug,
aber die Ankunft ist gemeldet.
Es wäre gut, wenn jemand
dort auf und ab ginge.
Sonst verpassen wir ihn.
Denn er kommt
nur einmal.
Zu warten fällt oft schwer. Vor allem
in dieser Jahreszeit, wenn es wieder
kälter und ungemütlicher wird, wenn
es stürmt, regnet oder schneit. In solchen Momenten ist eine Haltestelle
oder ein Bahnsteig alles andere als
ein gastlicher, einladender Ort. Im
Gegenteil: Es ist zügig und ungemütlich. Kein Ort, wo man sich gerne aufhält. Doch genau dort können, sollen
und dürfen wir ihn erwarten.
Das Adventsgedicht wählt bewusst
solch einen ungemütlichen Ort, um
uns die Augen zu öffnen. Denn es
gibt noch immer viel zu viele ungastliche Orte. Es gibt noch immer viel zu
viele Menschen, für die es keinen
Platz hat, die nicht willkommen und
erwartet sind. Und genau dort will
er ankommen, genau unter solchen
Menschen gilt es den Menschensohn
zu entdecken. Genau dort will er
auch heute Mensch werden.
Gelingt es uns als Christinnen und
Christen Räume zu öffnen, damit
Menschen ankommen können, damit ER in unserer Welt Aufnahme
­findet?
Können wir auf IHN warten?
Bringen wir die Bereitschaft und die
Geduld mit, auf ihn zu warten, auch
wenn es länger dauert? Können wir
akzeptieren, dass dieser Gast unter
Umständen so ganz anders ist, als
wir es erwarten? Anders, als wir ihn
uns vorgestellt haben? Gelegentlich
kann man sich des Eindrucks nicht
erwehren, dass es Leute gibt, die
Gott ganz genau vorschreiben wollen, wann er sich wie einmischen
darf. Advent ist etwas anderes. Es
ist die Zeit zur Stärkung unserer Be­
reitschaft, etwas zu erwarten. Der Advent lädt uns ein, Augen, Ohren und
Herzen zu öffnen, damit er auch bei
uns ankommen kann. Was also erwarten wir in der Adventszeit? Warten wir auf Geschenke, Glühwein­
seligkeit und Christmas-Swing? Was
brauchen wir wirklich? Momente intensiver Begegnungen? Mehr Zeit?
Erfahrungen in meinem Leben, die
mich etwas von seiner Gegenwart erahnen lassen? Wo spüre ich etwas
von dieser Spannung und der Sehnsucht?
In unserer Kirche wird uns in der
Adventszeit eine Haltestelle an die
­
­Ankunft erinnern, die wir erwarten.
Erwarten Sie seine Ankunft mit uns.
Denn er kommt!
Stefan Schmitz
6 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
Seelsorgeregion
„:DVKDW+XQJHUPLW
PHLQHP+DQG\]XWXQ?“ Glauben im Alter
Donnerstag, 20. November
16.00 im Alterswohnheim Chrüzmatt
Ob früher mehr Psalmen gebetet
oder gesungen wurden, wissen wir
nicht. Aber in den Benediktinerklöstern werden im Verlauf der Woche
alle 150 Psalmen gebetet. Alle bedeutenden Komponisten haben Psalmen
vertont.
Darum wollen wir einige Psalmen
miteinander beten, sie verstehen
­lernen und einige unterschiedliche
Psalmenvertonungen hören.
Auf die Begegnung freut sich
Walter Weibel
Kapellenstiftung Hämikon
Zusätzlicher Zugang
zur Kapelle
Im Gespräch mit Patrick Renz, Hitzkirch,
Direktor des Fastenopfers
Montag, 3. November 2014
19:30 Uhr
Pfarreiheim Hitzkirch
anschliessend Apéro
Wir freuen uns auf Sie!
Weltgruppe Pfarrei Hitzkirch
Multikulturelle Teilete
Nachdem der Bau der Erschliessungstrasse für die Parzellen rund
um die Friedenskapelle in Hämikon
weitgehend abgeschlossen ist, konnte die Kapellenstiftung auch für die
Kapelle einen weiteren Zugangsweg
errichten. Dieser Weg ermöglicht es,
dass Gehbehinderte und Rollstuhlfahrende, aber auch Personen mit
Kinderwagen, künftig die Kapelle
problemlos besuchen können.
Gemeinsam essen und andere Kulturen kennen lernen, heisst es am
Sonntag, 9. November von 11.30 bis
14.00 im Pfarreiheim Hitzkirch. Jeder kocht zu Hause sein Sonntagsmenü und bringt es ins Pfarreiheim.
Dort entsteht damit ein Buffet mit
Mahlzeiten aus der ganzen Welt und
jeder kann sich dann vom Buffet bedienen. Durch das gemeinsame Essen lernen wir Menschen von nah und
fern und ihre Speisen kennen. Die Arbeitsgruppe der Gesellschaftskommission Hitzkirch, ZÄMELÄBE, freut sich auf Ihren Besuch.
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 7 Kinderecke
Der heilige Martin zu Gast im Chenderegge
Kirchgemeinde
Budgetversammlung
Die Legende des heiligen Martin
ist im «Chenderegge» anschaulich
dargestellt.
Ab Montag, 27. Oktober haben wir
­einen ganz besonderen Gast in un­
serem Chenderegge in der Kirche:
der heilige Martin. Sein Gedenktag
feiern wir am 11. November. Dieser
spannenden Geschichte rund um
das Wirken und das Leben des Martin von Tours wollen wir ein wenig
nachspüren und erfahren, was er
­alles für die Menschen gemacht hat.
Auch heute kann der heilige Martin
noch Vorbild für uns Menschen sein.
Lassen wir die Kinder auch daran
teilhaben. Mit Geschichten, Rätseln,
Ausmalbildern und Puzzles ist der
Chenderegge «martinsmässig» für
unsere Kleinsten gestaltet. Viel Spass
beim Stöbern.
Karin Schmitz, Katechetin
Seit einigen Jahren gibt es in unserer Pfarrei den alljährlichen Ehe-WK.
In diesem Jahr findet er am Sonntag,
9. Nov. um 10.00 in der Pfarrkirche
statt und steht unter dem Motto: Das
grösste Geschenk bist du. Unser EheWK will eine gute Gelegenheit bieten:
–
zum Innehalten und zum Kraftschöpfen
– sich als Partnerin und Partner neu
zu sehen
– sich und ihrer Liebe in ihrem Wachsen «treu» zu bleiben
– und sich Gottes Segen für das gemeinsame Unterwegssein zusagen
zu lassen
Die Unterlagen zur Budgetversammlung der Kirchgemeinde
sind im Schriftenstand der Pfarrkirche aufgelegt und sind auch
auf der Pfarreiwebsite unter
www.pfarreihitzkirch.ch/Kirchgemeinde/Versammlungen/Unterlagen zu finden.
Auf den Seiten 12–14 dieses Pfarreiblattes sind ebenfalls Unter­
lagen zu finden.
Chronik
Taufen
Hinweise
Ehe-WK 2014
Die Budgetversammlung findet
dieses Jahr am Montag, 24. November um 20.00 im Pfarreiheim
statt.
Adventslicht an den
vier Adventssonntagen
An den vier Adventssonntagen, beginnend mit dem 30. November, werden wiederum Schülerinnen und
Schüler das Adventslicht in der Pfarrkirche holen und mit ihren Laternen in alle Orte der Pfarrei tragen.
Die Kinder und Jugendlichen werden nach der Adventsfeier von 17.00,
also ca. ab 17.30, in alle Häuser der
Pfarrei ausschwärmen, um die Lichter des Adventskranzes zu entzünden. Am Sonntag, 30. November wird
das Adventslicht im Ort Hitzkirch
erst nach dem Samichlausauszug,
also ca. ab 18.15, gebracht, damit
Fami­lien, welche den Samichlaus­
auszug mit­erleben möchten, das Adventslicht nicht verpassen. Mit dem
Adventslicht wird jedesmal auch ein
advent­licher Impuls abgegeben, der
helfen kann, die Adventszeit besinnlich zu gestalten.
Wir haben in unsere Gemeinschaft
aufgenommen:
David, der Familie Anja und Josef
Gabriel-Zoller, in Hitzkirch
Wir wünschen David und seiner Familie viel Glück und Gottes Segen.
Beerdigungen
Wir mussten Abschied nehmen von:
Anna Kiener-Bernet, Gelfingen, im
Alter von 83 Jahren.
Josef Winkler, Hitzkirch, im Alter von
84 Jahren.
Mögen sie ruhen in Frieden bei Gott.
Kollekten
Seetal-Tixi Hochdorf 457.95 (52.55)
Inländische Mission 434.85 (81.50)
Kapelle Ermensee
184.—
Priesterseminar St. Beat
259.45 (70.75)
Aufgaben des Bistums 189.10 (40.90)
( ) = Haus Erlosen/Haus Lindenberg
Herzlichen Dank für die Spenden.
8 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
KAB Hitzkirch
Kirchenchor
Im Dienste der Pfarrei
Älplermagronenessen
Mitsingen im Kirchenchor
an Weihnachten
Pfarramt
Telefon 041 917 12 45
E-Mail: info@pfarreihitzkirch.ch
Fax 041 917 12 74
Büro-Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Fr 08.30–11.30,
Do 14.00–17.30
Sonntag, 30. November
ab 11.00 im Pfarreiheim
Die KAB Hitzkirch lädt am Sonntag,
30. November zum 19. Mal zum Älplermagronenessen ein und hofft auf
grossen Zulauf von hungrigen Gästen.
Kinder bis 12 Jahre zahlen Fr. 4.– und
Erwachsene Fr. 8.–. für Älplermagronen mit Apfelmus.
Es würde uns freuen, Sie alleine, mit
Familie und/oder mit Freunden bei
uns begrüssen zu dürfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein Teil des Erlöses wird einer gemeinnützigen Einrichtung gespendet.
Vorgängig findet ein Gottesdienst
statt, welcher von KAB-Mitgliedern
mitgestaltet und begleitet wird. Geniessen Sie diesen Einstieg in die
­Adventszeit.
Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal
wieder die Gelegenheit für GastsängerInnen, mit dem Kirchenchor eine
Weihnachtsmusik einzustudieren.
Für den Gottesdienst am 25. Dezember um 10.00 steht die Pastoralmesse
in G-Dur von Colin Mawby auf dem
Programm; ein melodiöses, leicht
singbares und stimmlich nicht zu anstrengendes Werk; ausserdem noch
einige Weihnachtslieder.
Der Chor freut sich auf Unterstützung: immer donnerstags von 19.30
bis 21.30 finden die Proben im Pfarreiheim Hitzkirch statt, das erste Mal
am 6. November.
Auskünfte bei Chorleiterin Gisela
Leitlein, 056 667 24 23 oder Präsident
Harri Gast, 041 917 41 03.
Seelsorgende
Stefan Schmitz-Güttinger,
Pfarreileitung
P. Josef Knupp,
Mitarbeitender Priester
Pedro Schmidli-Morath,
Religionspädagoge
Walter Weibel-Bucher,
Altersseelsorge
041 917 24 17
Sr. Iniga Affentranger,
Altersseelsorge
041 914 18 00
Pfarreireise 2015
Entlang der Oberschwäbischen
Barockstrasse
vom 7.–11. April 2015
Kirchgemeindepräsidentin
Ottilia Scherer
041 917 35 16
Sakristanin
Margrith Eberli-Müller
041 917 18 39
Pfarreiheim
Marlies Lustenberger-Egli,
Pfarreiheimleitung
078 635 96 97
pfarreiheim@pfarreihitzkirch.ch
Website Pfarrei Hitzkirch
Auf der Website www.pfarreihitzkirch.ch sind die aktuellen Gottesdienste, Jahresgedächtnisse und
Veranstaltungen zu finden. Ferner
sind Kontaktangaben zu kirchlichen Gruppen und Vereinen sowie viele Informationen rund um
unsere Pfarrei zu finden.
Pfarreisekretärinnen
Pia Wagner
Theres Notter-Elmiger
Das detaillierte Reiseprogramm
mit Anmeldetalon liegt im Schriftenstand der Pfarrkirche und auf
dem Pfarramt bereit und kann
auch auf der Website unter Aktuelles/Veranstaltungen eingesehen
werden.
Bestattungsdienst
Viktor Jurt
041 917 33 44
Redaktionsschluss
für das Dezember-Pfarreiblatt:
Dienstag, 11. November
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 9 Samichlausgesellschaft
Hitzkirch
Einladung zum Chlausjagen
und Trycheln
Samichlausauszug
am Sonntag, 30. November
Am Montag, 1., Dienstag, 2. und
Mittwoch, 3. Dezember zieht die
­
Trychlergruppe durch das Dorf. In
den verschiedenen Quartieren hält
die Gruppe inne, kommt mit den
Bewohnern in Kontakt und wird
­
verpflegt. Kinder und Erwachsene
­
sind herzlich eingeladen, an diesem
Brauchtum mitzuwirken.
Samichlaus-Kleidervermietung
Die Samichlausgesellschaft Hitzkirch
vermietet die Gewänder mit Zubehör. Ausleihe: Luzia Amhof, Hitzkirch, Telefon 041 917 55 33.
Sternsingen in Hitzkirch
Die Samichlausgesellschaft Hitzkirch
organisiert am Samstag, 3. Januar
2015 wiederum das Sternsingen im
Dorfteil Hitzkirch. Am Nachmittag
werden auf verschiedenen Plätzen
Dreikönigslieder gesungen und das
Segenszeichen «20*C+B+M*15» über
die Haus- und Wohnungstüren geschrieben. Am Abend um 19.00 nehmen die Sternsinger am Familiengottesdienst in der Pfarrkirche teil.
Der Samichlaus freut sich auf viele
Kinder und Erwachsene, die ihn
in der Kirche oder auf dem Hiltiplatz
erwarten.
Um 17.00 besucht der Samichlaus
die Adventsfeier in der Pfarrkirche
Hitzkirch. Trychler, Fackelträger und
Kinder mit Laternen begleiten ihn
­anschliessend auf seiner neuen Umzugsroute über die Seminarstrasse
und die Luzernerstrasse zum Hiltiplatz. Dort erzählt der Samichlaus
eine Geschichte und freut sich über
die Gedichte der Kinder. Die Bläsergruppe der Musikschule Hitzkirch
spielt adventliche Musik. Gegen die
kalten Füsse wird allen kleinen und
grossen Besuchern ein warmer
Punsch serviert. Die Samichlausgesellschaft Hitzkirch lädt alle herzlich
ein.
kirch, Postfach, 6285 Hitzkirch oder
E-Mail: samichlaus.hitzkirch@pfarrei­
hitzkirch.ch.
Mitmachen können alle!
Gross und Klein ist zum Trycheln
eingeladen.
Weisse Kutteli und Trycheln können auf Anfrage unter Telefon 041
917 35 67 zur Verfügung gestellt werden. Die Mitwirkenden treffen sich
um 18.00 auf dem Labyrinthplatz bei
der Pfarrkirche. Der Anlass dauert
­jeweils bis ca. 20.00.
Hausbesuche
Am 4., 5. und 6. Dezember macht
der Samichlaus mit seinem Gefolge
Hausbesuche in Hitzkirch. Neben
Brotverkauf
Familien mit Kindern besucht der
­
Vom 10. November bis 7. Dezember ­Samichlaus gerne auch Erwachsene,
verkauft die Bäckerei Meyer in Hitz- die den Brauch wieder aufleben laskirch das knusprige Samichlausbrot. sen möchten. Anmeldungen für die
Zu jedem Brot gibt es einen Sami-­ Hausbesuche nimmt die Samichlaus­
chlausvers zum Sammeln, zum Aus- gesellschaft bis 8. November ent­
wendiglernen oder zum Vortragen.
gegen: Samichlausgesellschaft Hitz-
Kinder, Jugendliche, Erwachsene jeden Alters, Familien, Erstkommunion- und Firmgruppen sind willkommen. Es ist keine gesangliche «Vor­
bildung» notwendig. Geprobt wird
an den Samstagen, 13. Dezember
2014 und 3. Januar 2015, jeweils von
09.30 bis ca. 11.00 im Pfarreiheim,
Kurszimmer 3. Die Kleider der Sternsinger werden zur Verfügung gestellt.
Anmeldung
Melden Sie sich an bis Sonntag,
7. Dezember bei Peter Graber, Sei­
lerstrasse 13, Hitzkirch, Telefon 041
917 24 56 oder per E-Mail up.graber@
bluewin.ch, wo auch gerne weitere
Auskunft erteilt wird.
10 Pfarrei Hitzkirch
FrauenVerein
Gedenkgottesdienst
www.pfarreihitzkirch.ch
Letzter Jubi-Frauen-Treff
Glanzvoller Abschluss
Donnerstag, 6. November,
09.00 Pfarrkirche Hitzkirch
Herzlich laden wir zur Gedenkfeier
zum Thema «Ein kleines Stückchen
Ewigkeit» ein.
Mit diesen Gedanken möchten wir
den verstorbenen Frauen unserer
Pfarrei die letzte Ehre erweisen. Ganz
besonders gedenken wir all jener
Frauen, die dieses Jahr von uns gegangen sind.
Familienrunde
Krabbeltreffen
Dienstag, 4. und 18. November
von 09.00–11.00 im Alterswohnheim
Chrüzmatt
Wir freuen uns über alle Kleinen und
Grossen.
Räbeliechtli-Anlass
Sonntag, 9. November
17.30 Martinsgeschichte in der Pfarrkirche; 17.45 Räbeliechtliumzug, anschliessend Tee und Kuchen auf dem
Labyrinthplatz.
Räben können bis Montag, 3. No­
vember bei Evelyne Winter, Tel. 041
930 00 24 oder familienrunde@fvhitzkirch.ch bestellt werden. Preis: Fr. 5.–
(abholen am Freitag, 7. November)
Das Team der Familienrunde freut
sich auf viele Kinder und Erwachsene, welche das Licht hinaustragen.
Mit dem letzten Jubi-Frauen-Treff sind nun sämtliche Holzfrauen auf dem
Pfarreigebiet besichtigt worden. Die Objekte stehen aber weiterhin an ihren
Plätzen und erfreuen die Passanten.
(Foto: zvg)
Zum 100-Jahr-Jubiläum organisierte
der Frauenverein Hitzkirch den Jubi-Frauentreff. Mit dieser Aktion,
welche sieben Mal durchgeführt
wurde, besuchten interessierte TeilnehmerInnen die wunderschön gestalteten Holzfrauen im aktiven Umfeld des FV Hitzkirch.
Es war jedes Mal ein gelungener
­Anlass, welcher Raum und Zeit bot,
sich mit den Teilnehmenden angeregt zu unterhalten oder einfach das
Dorf oder das Quartier mit anderen
Augen zu sehen und zu spüren.
Der letzte Jubi-Frauen-Treff vom 6.
Oktober führte die gut 20 Teilnehmenden aus nah und fern nochmals
durch Hitzkirch. Im Dorfkern erwarteten sie viele hübsche Damen. Alle
Holzfrauen wurden besucht und bestaunt und Geschichten und Anekdoten zur Erschaffung der Unikate
erzählt. Mit der Dunkelheit kam das
Ende der Runde und alle trafen sich
zum Abschluss im Pfarreiheim. Am
herbstlich dekorierten Tisch durften
sie eine feine Kürbissuppe geniessen.
Fahnenübergabe an
FV Kleinwangen
Nach Speis und Trank begrüssten die
Vorstandsfrauen auch eine Delega­
tion des Frauenvereins Kleinwangen.
Ihnen wurde die selbstgestaltete Fahne anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums
vom SKF Luzern überreicht.
Es war ein schöner, bunter, genuss­
reicher und lustiger Abschluss einer
Idee, die den FV Hitzkirch an Be­
gegnungen sehr bereichert hat. Dazu
noch der Gewinn des Emilie-Awards,
den sie durch diese Frauentafeln vom
SKF Schweiz empfangen durften.
Der Vorstand ist stolz auf die Frauen,
welche in den vielfältigen Ressorts
im Frauenverein Hitzkirch mitschaffen und mitwirken, und ebenso stolz
ist er auf die kreativen und aktiven
Mitglieder.
Astrid Zehnder,
CO-Präsidium FV Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
SeniorenTreff
Mittagstisch
Mittwoch, 12. November, 12.00
im Pfarreiheim
Pfarrei Hitzkirch 11 Familienrunde des Frauenvereins: Märliaufführung
De Fischer ond sini Frau
Nach einer grösseren Sommerpause
laden wir wieder zum gemeinsamen
Mittagessen ein. Kosten Fr. 15.–.
Anmeldung bis 10. November an
Madleine Weibel-Zemp, Hitzkirch,
­
041 917 40 41, E-Mail: josef_weibel@
bluewin.ch oder an Paula Peter-­
Berlinger, Hitzkirch, 041 917 37 05,
E-Mail: w-peter@bluewin. ch
Jassen im Café Meyer
Mittwoch, 5. November, 13.30
im Café Meyer, Hitzkirch
Kulturureller Ausflug
nach Hohenrain
Anfang Oktober folgte eine Gruppe Interessierter der Einladung
des Seniorentreffs, Wissenswertes über den Johanniterorden zu
erfahren und hinter die Kulissen
der geschichtsträchtigen Bauten
blicken zu können.
Dominik Leisibach schilderte die
Geschichte des Turms Roten anschaulich und fachkundig. So erfuhren die Teilnehmer auch, dass
der um 1175 gegründete Johanniterorden in Hohenrain seine vermutlich erste Niederlassung in
der Schweiz hatte. Noch heute erinnert die mittelalterliche Gebäudegruppe mit Johanniterkommende, Kirche, dem Turm Roten,
Komturhaus, Moser-, Pächterund Pfarrhaus und weiteren Bauten an die Zeiten der Kreuzzüge
und der Ordensritter. Herzlichen
Dank an Bruno Häfliger und Dominik Leisibach für den eindrücklichen Einblick hinter die Fassaden dieser Baudenkmäler.
Mit viel Herzblut, Fantasie und einer tollen Kulisse führte die Theatergruppe das
Märli auf. Evelyne Winter als Elsi und Benjamin Winter als Veri spielten die
Hauptrollen.
(Fotos: zvg)
Es war (wieder) einmal … gerammelt voll, das Hitzkircher Pfarreiheim, als die Märlifamilien am 20.
September das Märli vom «Fischer
ond sinere Frau» aufführten.
«Manntje, manntje timpete, Fischli,
Fischli do im See.» Immer wieder erklang diese Melodie und der arme
Veri wurde von seiner nimmersatten
Frau Elsi an den wogenden See zum
Butt geschickt. Nicht König, nicht
Kaiser, nicht Papst war ihr genug,
nein , so «wie de Liebgott» wollte sie
werden – «sööscht schrei ii». Veri war
die Sache schon lange nicht mehr
­geheuer, dennoch war spürbar, dass
er seine Frau trotz allem liebte. Elsis
letzter Wunsch führte sie zurück zu
ihren Wurzeln und so fanden sie
sich glücklich vor ihrem einfachen
Häuschen wieder – dazu noch in
freudiger Erwartung. «So han ech
dech am liebschte», meinte Veri, und
«das söll üs en Lehr sii».
Während am Hofe der Königin ein
Paar aus wirklich edlem Geschlecht
den «Parvenues» den Spiegel vorhielt und zwei Nachbarinnen den
Emporkömmlingen immer erstaunter begegneten, zeigten auch die lustig inszenierten Szenen im stehenden Ehebett, dass Reichtum nicht
glücklich macht.
Die vielen Märlikinder belebten das
wunderschön gestaltete Bühnenbild
als Soldaten, Diener und – nachdem
sogar die Peterskuppel aufgezogen
wurde – als Ministranten. So trugen
von Klein bis Gross wiederum alle zu
einem einmaligen Erlebnis bei.
Zum Schluss erklang ein fröhliches
Potpourri aus all den wunderschön
begleiteten Liedern und tosender
Applaus war der Märlicrew Lohn.
Wir freuen uns schon heute aufs
nächste Jahr!
Evelyne Winter
12 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
EINLADUNG
zur Kirchgemeindeversammlung
Montag, 24. November 2014, 20.00 im Pfarreiheim Hitzkirch
TRAKTANDEN
1.Begrüssung
2. Genehmigung Voranschlag für das Jahr 2015
2.1 Voranschlag 2015
2.2 Kenntnisnahme Jahresprogramm 2015
2.3 Bericht und Antrag Rechnungskommission
2.4 Abstimmung über Anträge Kirchenrat
Anträge Kirchenrat:
a) Die Laufende Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 3250.–
sowie die Investitionsrechnung mit einer Nettoinvestitionszunahme
von Fr. 68 000.00 sind zu genehmigen.
b) Festsetzung des Steuerfusses 2015
0,29 Einheiten, wie bisher
3. Kenntnisnahme Finanz- und Aufgabenplan sowieInvestitionsplan 2016–2019
3.1 Präsentation durch Kirchenrat
3.2 Stellungnahme Rechnungskommission
4. Orientierung aus der Seelsorge
5. Orientierung aus dem Kirchenrat
6. Verabschiedungen aus dem Kirchenrat: Josef Lang und Benedikt Troxler
7.Verschiedenes
Bericht zur Prüfung des Voranschlages 2014:
Der Synodalverwalter der röm. kath. Landeskirche des Kantons Luzern hat gemäss Bericht vom 13. März 2014
keine Mängel festgestellt (§ 75 Kirchgemeindegesetz).
Anschliessend an die Versammlung verwöhnen wir Sie mit einem Glas Wein aus unserem Rebberg.
Hitzkirch, 25. September 2014
Namens des Kirchenrates
Ottilia Scherer
Claudia Wedekind
KirchgemeindepräsidentinAktuarin
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 13 Budget
Kirchgemeinde Hitzkirch
2015
Laufende Rechnung
Konto
Funktionale Gliederung LR
Rechnung 2013
Aufwand
Ertrag
Voranschlag 2014
Aufwand
Voranschlag 2015
Ertrag
Aufwand
0
01
02
ALLGEMEINE VERWALTUNG
Legislative/Exekutive
Kirchgemeindeverwaltung
160'281.15
71'597.40
88'683.75
2
21
BILDUNG
Religionsunterricht
224'353.59
224'353.59
20'890.00
20'890.00
236'300.00
236'300.00
20'000.00
20'000.00
251'000.00
251'000.00
27'000.00
27'000.00
3
869'300.95
29'125.70
878'900.00
30'000.00
900'950.00
30'000.00
30
32
36
37
38
39
SEELSORGE, KULTUR UND
KIRCHE
Kulturförderung
Informationen, Massenmedien
Verwaltung
Seelsorge, Gottesdienst, Diakonie
Kirchliche Veranstaltungen
Liegenschaften
29'125.70
3'300.00
61'100.00
86'000.00
473'100.00
76'150.00
179'250.00
30'000.00
3'300.00
66'100.00
95'000.00
482'250.00
76'100.00
178'200.00
30'000.00
5
59
SOZIALE WOHLFAHRT
Hilfsaktionen
9
90
94
FINANZEN UND STEUERN
Steuern
Vermögens- und
Schuldenverwaltung
Nicht aufgeteilte Posten
99
Total
3'034.00
66'116.15
89'751.00
453'281.90
75'313.25
181'804.65
160'850.00
72'200.00
88'650.00
Ertrag
10'000.00
10'000.00
173'840.01
12'541.70
375.90
10'000.00
10'000.00
1'387'760.00
1'275'079.50
1'673.45
139'900.00
9'000.00
500.00
Kirchgemeinde Hitzkirch
10'000.00
10'000.00
1'334'000.00
1'210'000.00
2'100.00
149'200.00
11'000.00
500.00
1'417'600.00
1'290'000.00
2'300.00
160'922.41
111'007.05
130'400.00
121'900.00
137'700.00
125'300.00
1'437'775.70
1'437'775.70
1'425'950.00
1'384'000.00
1'477'850.00
1'474'600.00
1'437'775.70
1'437'775.70
1'425'950.00
1'425'950.00
1'477'850.00
1'477'850.00
Netto Aufwand
Gesamttotal
166'700.00
71'600.00
95'100.00
41'950.00
3'250.00
Investitionsrechnung
2015
Investitionsrechnung
Konto
Funktionale Gliederung IR
Rechnung 2013
Ausgaben
Einnahmen
Voranschlag 2014
Ausgaben
Voranschlag 2015
Einnahmen
Ausgaben
3
SEELSORGE, KULTUR UND
KIRCHE
104'411.90
60'000.00
68'000.00
39
Liegenschaften
104'411.90
60'000.00
68'000.00
9
FINANZEN UND STEUERN
99
Nicht aufgeteilte Posten
Total
104'411.90
104'411.90
104'411.90
104'411.90
60'000.00
Netto Aufwand
Gesamttotal
Einnahmen
0.00
68'000.00
60'000.00
104'411.90
104'411.90
60'000.00
60'000.00
0.00
68'000.00
68'000.00
68'000.00
14 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
Voranschlag 2015
Bemerkungen
Wir unterbreiten Ihnen den Voranschlag 2015. Dieser schliesst bei einem budgetierten Aufwand von Fr. 1 477 850.–
und einem Ertrag von Fr. 1 474 600.– mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 3250.–.
Laufende Rechnung
Religionsunterricht
Die budgetierte Besoldung basiert auf den bestehenden Anstellungsverträgen per 01.08.2014. Ab dem Schuljahr
2014/15 sind alle Katecheten über die Kirchgemeinde Hitzkirch angestellt. Dies ergibt einen etwas grösseren Besoldungsaufwand des Religionsunterrichtes und gleichzeitig einen höheren Beitrag der Aussengemeinden.
Seelsorge, Kultur und Kirche
Im 2015 wird in Hitzkirch eine Gewerbeausstellung organisiert. Das Pfarreiteam und die Kirchgemeinde Hitzkirch
werden «unsere» Kirche und die kirchlichen Strukturen dem Publikum vorstellen.
Der jährliche Beitrag an die Landeskirche wird voraussichtlich für das kommende Jahr nochmals um 1/1000, auf
0,022 Einheiten erhöht. Diese Erhöhung führt 2015 zu Mehrausgaben von Fr. 5000.–.
Für das Projekt Pastoralraum Hitzkirch – Müswangen – Aesch – Schongau sollen im 2015 die Planungsarbeiten be­
ginnen.
Die kleine Chororgel soll revidiert und gestimmt werden. Dafür budgetieren wir Fr. 9000.–.
Für die Infrastruktur im Pfarreiheim wird neues Geschirr und Besteck angeschafft.
Kirchensteuern
Für das Jahr 2015 rechnen wir mit Steuereinnahmen von Fr. 1 250 000.–.
Fr. 40 000.– budgetieren wir aus der Vorfinanzierung.
Investitionsrechnung
Sanierung Pfarrkirche
Die Beleuchtung des Kirchturmes auf der Nordseite wird versetzt. Die Kirchenmauer und die Türe zum Kirchenkeller
werden saniert und restauriert. Für diese Arbeiten budgetieren wir Fr. 38 000.–.
Pfarreiheim
Im Pfarreisaal wird eine neue Lautsprecheranlage installiert, damit künftig die verschiedenen Veranstaltungen und
Anlässe ohne Störungen und unangenehme Töne durchgeführt werden können. Dafür budgetieren wir Fr. 30 000.–.
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 15 Mit Herz, Kopf und Hand: Gisela Leitlein, Chorleiterin und Organistin
Fingerspitzengefühl für Mensch und Orgel
Das Interview mit Gisela Leitlein –
Chorleiterin des Kirchenchors und
Werktagschors sowie Organistin –
gibt Einblick in ihr Wirken in unserer
Pfarrei.
Musik bereichert das Leben. Ohne
Musik würde bei unseren Gottesdiensten etwas Entscheidendes fehlen. Wie erlebt sich eine Chorleiterin und Organistin in ihrem Dienst,
wenn sie sich mit Herz, Kopf und
Händen in unser Pfarreileben einbringt?
Gisela Leitlein, wie lange bringen Sie
sich schon mit Ihren Diensten in unser Pfarrei Pankratius ein?
Seit dem Bettag 2000 bin ich als
hauptamtliche Kirchenmusikern in
Hitzkirch angestellt und durfte viele
interessante Gottesdienste als Organistin und als Kirchenchorleiterin
mitgestalten. Seit 2001 leite ich auch
den Werktagschor.
Was hat Sie bewegt, bei uns tätig zu
werden?
Die Stellenausschreibung hat mich
angesprochen, und beim Probevorspiel an der wunderbaren Orgel und
in der Chorprobe habe ich gleich gemerkt, dass ich mich hier künstlerisch entfalten und pädagogisch einbringen konnte.
Welche Erfahrungen sind die schönsten, die eine Organistin und Chorleiterin bei uns machen konnte? Gab es
auch weniger schöne Erfahrungen?
Wenn ein Auftritt mit dem Chor gelingt, womöglich noch mit Orchesterbegleitung, ist das wie eine Offenbarung: dieses gemeinsame Schwingen
in der Musik, eingebettet in die Liturgie macht Transzendenz erfahrbar.
An der Orgel bin ich glücklich, wenn
ich spüre, dass mein Spiel die Menschen anrührt. Ich freue mich jedesmal über den Applaus. Traurig stimmt
allenfalls, dass manchmal nur wenige Menschen die Gottesdienste wahrnehmen.
A
n der Orgel bin ich glücklich, wenn ich spüre,
dass mein Spiel die Menschen
Gisela Leitlein
anrührt.
Welche Herausforderungen sind heutzutage als Musikerin in Hitzkirch zu
meistern?
Als Organistin habe ich ganz verschiedene Gottesdienste zu mitzugestalten: Familienfeiern, Erstkommunion, Firmung, Frauengottesdienste,
Beerdigungen. Mir gefällt es sehr,
thematisch passende Musik zu spielen, zu improvisieren oder die Lieder
entsprechend zu begleiten. Als Chorleiterin schaue ich, Werke aus verschiedenen Epochen und Stilen auszuwählen, damit ein vielfältiges musikalisches Angebot Lust aufs Singen
und aufs Zuhören macht.
Welche Chancen bietet ein Werktags­
chor im Leben einer Pfarrei?
Entstanden aus dem Wunsch, jedem
Menschen eine würdige Beerdigung
mit entsprechenden Liedern zu er-
möglichen, hat der Werktagschor inzwischen auch im Altersheim oder an
Marienfesttagen einen festen Platz im
Jahresablauf. Er bietet sangesfreudigen Menschen die Gelegenheit, bei
einer monatlichen Probe in Beerdigungen und Dreissigsten musikalisch
mitzuwirken und so einen wichtigen
mitmenschlichen Dienst wahrzunehmen.
Ist es schwierig, Menschen von heute
zu begeistern, in einem Kirchenchor
mitzusingen?
Die spezielle Schwierigkeit, neue
­MitsängerInnen zu finden, liegt auch
darin, dass ein Kirchenchor meistens
an Feiertagen oder Ferienanfängen
singt, an denen die Menschen sonst
frei haben. Jüngere Menschen sind oft
familiär und beruflich ausgelastet.
Es braucht eine gewisse Offenheit gegenüber religiöser Musik. Wer aber
schon einmal mitgesungen hat bei
uns, ist meistens begeistert vom Musik- und Gemeinschaftserlebnis beim
Erarbeiten und Aufführen verschiedenster Chorwerke.
Was erhoffen Sie sich für die Zukunft?
Natürlich wünsche ich mir Chornachwuchs und dass die jetzigen
SängerInnen noch lange gerne und
bei guter Gesundheit mitsingen können. Ausserdem hoffe ich weiterhin
auf die wohltuende Unterstützung
und gute Zusammenarbeit mit dem
Seelsorgeteam. Schön wäre es, wenn
ich mit meinem musikalischen Talent anderen Menschen Zugänge zu
Gotteserfahrungen eröffnen könnte.
Daran arbeite ich gerne mit Kopf,
Herz und Hand.
Wir danken Gisela Leitlein für ihr langjähriges Wirken und wünschen ihr
weiterhin viele musikalische Erfolge in
unserer Pfarrei.
16 Thema
Zu Besuch im Luzerner Krematorium
Asche, Asche und ein wenig mehr
Wie läuft eine Kremation ab? Was
bleibt vom verbrannten Leichnam
übrig? Welche ethischen Fragen
stellen sich rund um eine Einäscherung? Ein Gang durch das Innere
des Krematoriums Luzern fördert
mehr zutage als nur Asche.
Das grosse Tor des Krematoriumsgebäudes im Luzerner Friedental öff-
net sich. Der Wagen des Bestattungsunternehmens kann ganz in den gekühlten Vorraum einfahren. Das Tor
schliesst sich dahinter. Jetzt wird
der Sarg ausgeladen, geschützt vor
Blicken von aussen. Diskret geht es
in der abgelegenen Ibachstrasse am
Stadtrand von Luzern zu. Bestattungsunternehmen können das Schiebetor an sieben Tagen die Woche über
24 Stunden öffnen. Die Öfen laufen
jedoch nur zu den normalen Tageszeiten von Montag früh um sieben
bis Freitagnachmittag. Etwa 2500
Kremationen finden hier jährlich
statt, bis zu zehn an einem Tag. Die
Anlage, die der Stiftung Luzerner
Feuerbestattung (SLF) gehört, hat
ein grosses Einzugsgebiet. Die Toten
kommen aus allen Kantonen der Innerschweiz.
Keine direkte Befeuerung
Jeder angelieferte Sarg ist verschlossen und mit dem Namen der verstorbenen Person beschriftet. Wenn
der Sarg per Knopfdruck in eine der
beiden Gasofenanlagen einfährt, stehen die Gemäuer des Ofens schon
unter grosser Hitze. Bei 800 Grad entflammt der Sarg sofort von alleine.
Kein Leichnam wird somit direkt befeuert. Die erste Asche wird nachgebrannt, Unterdruck hält den Staub
beisammen.
Verwechslung ausgeschlossen
Heinrich Fehr, der Präsident der Stiftung, betont, dass jede Kremation einen eindeutig identifizierbaren Vorgang darstellt. Verwechslungen seien
praktisch ausgeschlossen. Ein Leich-
Das Krematorium Luzern wurde
1925 eröffnet. Liberale Kreise um
Franz Xaver Burri (1864–1941) hatten das Vorhaben gegen Widerstand
aus katholischen Kreisen vorangetrieben. Der Eingangsbereich des Neubaus von 2005 gibt den Blick auf den
Friedhof frei. Die polierte, spiegelnde
Wand begrenzt zugleich den Raum
und lässt Weite erahnen – Sinnbild
für das prekäre Stadium zwischen
Diesseits und Jenseits, ein Durchgang.
Thema 17 nam wird einzeln kremiert, die entstandene Asche und weitere Überreste werden komplett gesammelt, in die
beschriftete Urne eingefüllt und diese
wird dann plombiert. Jede Kremation
bildet einen Vorgang für sich.
Wem gehört, was übrig bleibt?
Knochengelenke, die durch das Feuer
nicht pulverisiert wurden, müssen
noch gemahlen werden. Metallteile
sammeln die Mitarbeiter mit Magneten. Teilweise bleiben von der Art her
sehr wertvolle Materialien in Kleinstmengen zurück. An verschiedensten
Orten der Schweiz gab es schon rechtliche Diskussionen darüber, wem solche Materialien wie etwa Zahngold
gehören. Den Erben der kremierten
Person? Dem Krematorium? Der
neue Ethikkodex des Verbandes der
Schweizer Feuerbestatter von 2014 erlaubt dem Krematorium nur in Ausnahmefällen den Verkauf von Zahngold. Grundsätzlich sollte es in die
Urne kommen.
Und noch anderes bleibt übrig: heisse, teils giftige Gase und Schwermetalle. Das Krematorium Luzern unterhält nach eigenen Angaben eine
sehr leistungsstarke Filteranlage. Aus
Pietätsgründen nutzt der Betrieb die
Abwärme der heissen Gase nicht zur
Energiegewinnung.
Mitarbeiter und Angehörige
Im Krematorium Luzern arbeiten
drei Mitarbeiter. Von Beruf Landschaftsgärtner, verbringen sie nur einen Teil ihrer Arbeitszeit mit Kremieren. Das sei eine Massnahme, so Stiftungspräsident Fehr, um die psychische Belastung möglichst gering zu
halten. Sicher helfe auch, dass die
Särge geschlossen gebracht werden
und die Verbrennung im Grunde
sehr technisch ablaufe. Löst die Arbeit auch Freude und Zufriedenheit
aus? Heinrich Fehr bejaht dies, die
Mitarbeitenden übten einen Dienst
an der Allgemeinheit aus. Die Gesellschaft anerkenne diese Arbeit, im-
Die heutigen zwei Gasofenanlagen im Krematorium Luzern. Schlussendlich
Bilder: aw
erweist sich eine Kremation als sehr technischer Vorgang.
merhin 85 Prozent der Verstorbenen
würden kremiert. Ein positives Zeichen sei auch, dass er noch nie Probleme hatte, geeignete Mitarbeitende
zu finden, die auch einen guten Umgang mit den Angehörigen pflegen.
Gelegentlich wohnen diese der Einäscherung der verstorbenen Person
bei. Während Muslime und Juden die
Kremation ablehnen, möchten Hindus gerne selber den roten Knopf
drücken, mit welchem sich die Ofentür öffnet und den Sarg aufnimmt.
Das wird von der Stiftung Luzerner
Feuerbestattung gutgeheissen.
Andreas Wissmiller
Das Kirchenrecht «verbietet (...) die Feuerbestattung nicht»
Mit den Worten «Dein Leib war Gottes Tempel» ehrt das kirchliche Begräbnis den in der Taufe zum Tempel Gottes gewordenen Leib der verstorbenen Person. Im Erdbegräbnis
sieht die Kirche die grösste Ähnlichkeit mit dem Begräbnis des Herrn.
Über viele Jahrhunderte lehnte das
Christentum die Feuerbestattung
wegen der mit ihr möglicherweise
ausgedrückten Leugnung der Auferstehung ab. Tatsächlich kämpfte
etwa die Französische Revolution
mit ihren antikirchlichen Tendenzen stark für die Feuerbestattung.
Auch kommunistische Staaten wie
die DDR förderten die Feuerbestattung als Absage an das Erbe des
Christentums.
Die zunehmend lebenspraktischen
Gründe für die Feuerbestattung (Hy-
giene, Kosten, Grabpflege, Bodenbeschaffenheit im Friedhof, Änderungen der Familienstrukturen) weichten auch das kirchliche Verbot der
Feuerbestattung auf, bis es 1963 ganz
aufgehoben wurde. Heute empfiehlt
das kirchliche Recht im Codex Iuris
Canonici CIC von 1983 zwar, den
Leichnam Verstorbener zu beerdigen, «verbietet indessen die Feuerbestattung nicht» (Can. 1176 § 3),
wenn diese nicht gewählt wird, um
die Ablehnung christlicher Glaubensinhalte zu dokumentieren. Dem folgt
auch das für den deutschsprachigen
Raum gültige Rituale «Die kirchliche
Begräbnisfeier» von 2009. Lebenspraktische Gründe erlauben also eine
Feuerbestattung ohne Weiteres, wie
das Pastoralamt des Bistums Basel
bestätigt.
aw
18 Veranstaltungen
Treffpunkte
Blick ins Ungewisse: Szene aus dem
Bild: Ivo Meier
Stück «So wie Noah».
Jugendchor der Pfarrei Horw
Flimmert da was am Horizont?
Auf dem endlosen Wasser treibt ein
Schiff. An Bord 80 junge Menschen
mit ihren Träumen, Hoffnungen und
Ängsten. Sie leben das Überleben,
mehr nicht. Oder doch? Das Musiktheater «So wie Noah» des Horwer
Jugendchors Nha Fala führt die
Schicksalsgemeinschaft der Arche
auf eine Reise ins Ungewisse, berührend und irritierend. Jeden Abend
der gleiche Ruf: «kein Land in Sicht».
Als dann der ersehnte Hoffnungsschimmer am Horizont erscheint,
geht ein Ruck durch die Besatzung.
Das Stück ermutigt, Neues zu wagen,
ein Sinnspiel für die ganze Familie.
Küssnacht am Rigi
Liebe zwischen Welten
Immer häufiger knüpfen Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern,
Kulturen und Religionen Liebesbeziehungen. Solche geben nicht selten
Anlass zu Konflikten und Krisen in
und zwischen Familien. Das interaktive Theater «Liebe zwischen Welten»
ermöglicht eine nachhaltige Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld. Zielgruppen sind Jugendliche
zwischen 14 und 18 Jahren sowie deren Eltern und weitere Interessierte.
Die Gesamtplanung für das Projekt
liegt beim katholischen Pfarreirat
Küssnacht, die Finanzierung wurde
durch die katholische Kirchgemeinde
sichergestellt.
Mi, 5.11., 19.30 Uhr, Tagungszentrum
Monséjour, Quaistrasse 2, Küssnacht am Rigi
Männerpalaver
Thema «Tod und Endlichkeit»
Das nächste «Männerpalaver» des
Männerbüros Luzern dreht sich um
das Thema «Leben im Angesicht des
Todes – meine eigene Endlichkeit».
Palavern meint in diesem Kreis mehr
als blosses Herumreden. Männer jeden Alters sitzen zusammen, hören,
was andere denken und wie sie sich
fühlen. Sie stellen Fragen, suchen
Antworten, schaffen Vertrauen. Kommen, mitreden und etwas mit nach
Hause nehmen – darum geht es im
Männerpalaver.
Do, 20.11., Barfüesser, Winkelriedstrasse 5,
Luzern, 19.15 Apéro, 19.45–21.45 Uhr
Palaver, Fr. 15.– (Fr. 12.– für Mitglieder
Männerbüro)
Universität Luzern
Ethik der Pränataldiagnostik
Das Institut für Sozialethik an der
Theologischen Fakultät der Universität Luzern lädt zur öffentlichen Veranstaltung «Schwangerschaft und
Pränataldiagnostik – zwischen guter
Hoffnung und grosser Unsicherheit»
ein. Die vorgeburtliche genetische Diagnostik kann eine schwangere Frau
bei einem auffälligen genetischen Befund unerwartet vor die Frage stellen,
die Schwangerschaft fortzusetzen
oder abzubrechen. Die Veranstaltung
durchleuchtet aus theologisch-ethischer Sicht ärztliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Sie diskutiert die Entscheidungen, welche
vor der Durchführung einer Pränataldiagnostik gefällt werden.
Di, 11.11., 19.30–21.30 Uhr,
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3,
Hörsaal 1, Information: Lucia Sidler,
lucia.sidler@unilu.ch, 041 229 52 26
Aufführungen: Fr, 14.11., 19.30 (Premiere);
Sa, 15.11., 19.30; So, 16. 11., 18.00;
Fr, 21.11., 19.30; Sa, 22.11., 19.30, jeweils
in der Pfarrkirche Horw. Vorverkauf: Luzerner
Kantonalbank, Horw/www.noah.nha-fala.ch
Propstei Wislikofen
Schweizer Samichlaus-Synode
Samichläuse halten alte, sinnvolle
Bräuche lebendig, sie bauen Brücken
zwischen unterschiedlichen Generationen und sie verkünden eine frohe
Botschaft. Zum Austausch von Erfahrungen und neuen Ideen lädt die
3. Schweizer Samichlaus-Synode ein.
Sa, 15.11., 9.30–16.30 Uhr, Propstei
Wislikofen, 056 201 40 40, www.propstei.ch
Leitung: Kurt Adler und Claudia Mennen
Treffpunkt Kino
Kuzu – Das Lamm
Der deutsch-türkische Film «Kuzu – Das Lamm» spielt im kargen, herben
Anatolien. Wie es die Tradition verlangt, feiert die Familie das Fest der Beschneidung des kleinen Mert, doch Vater Ýsmail hat kein Geld, um die Feier
auszurichten. Merts Schwester ängstigt ihren Bruder: Wenn der Vater kein
Lamm auftreiben kann, werde er den eigenen Sohn schlachten, eine Anspielung auf die Bereitschaft Abrahams, seinen Sohn Isaak zu opfern.
Kinostart Deutschschweiz 6.11.
Veranstaltungen 19 Treffpunkte
Aktionswoche Angelforce 2014
Gute Engel wieder unterwegs
Vom 3. bis
8. November
findet zum
achten Mal die
«Angelforce»Aktionswoche
statt. Kinder und Jugendliche mit
«Angelforce»-Mütze schenken ihren
Mitmenschen kleine Freuden. Ziel
ist es, das alltägliche Engagement
der Jugendlichen hervorzuheben und
ihnen eine Stimme zu verleihen. Die
grosse Mehrheit unter ihnen engagiert sich entgegen mancher Medienschlagzeilen. Die Aktion wird mitunterstützt von der Luzerner Landeskirche.
www.angelforce.ch
RomeroHaus Luzern
Huub-Oosterhuis-Liedtag: Singen für eine gerechte Welt
Am 8. November findet im RomeroHaus in Luzern ein Liedtag zum Vermächtnis von Huub Oosterhuis, diesem engagierten Kämpfer für eine
gerechtere Welt, statt. Huub Oosterhuis (geb. 1933) ist im deutschen
Sprachraum durch seine engagierten
und sozialkritischen Lieder bekannt
geworden, die im spirituellen und
religiösen Gedankengut von Befreiungstheologie und Gesellschaftskritik begründet sind. Der Liedtag «Sin-
gen für eine gerechte Welt» richtet
sich an Chöre und Einzelsänger/-innen, Musiker/-innen und Chorleitende, aber auch an theologisch
Interessierte und Menschen, die auf
der Suche sind nach neuen spirituellen und liturgischen Formen.
Vortrag zu Huub Oosterhuis: Fr, 7. Nov., 19.30;
Liedtag: Sa, 8. Nov., 9.30–18.00. Kosten: für
Chöre ab fünf Mitgliedern pro Person Fr. 50.–,
Einzelpersonen Fr. 80.–, inkl. Verpfl. und
Unterlagen; Vortrag Fr. 20.–; für Teilnehmende
des Liedtages gratis/www.romerohaus.ch
«Forum Ökumene» an der Universität Luzern
Die älteste und östlichste christliche Nation der Welt: Armenien
Der ehemalige Redaktor der «Schweizerischen Kirchenzeitung» Rolf Weibel (Stans) stellt am nächsten «Forum Ökumene» des ökumenischen
Instituts die armenische Kirche vor,
eine Volkskirche zwischen Ost und
West.
Mi, 12. Nov., 18.15–20.00, Universität
Luzern, Frohburgstrasse 3, Hörsaal 5;
der Anlass ist öffentlich und kostenlos
Die «Woche der Religionen» im Kanton Luzern
Begegnungen über die Grenzen der Religion
Die «Woche der Religionen» findet
vom 2. bis 8. November zum achten
Mal statt. Auch im Kanton Luzern
lädt sie zur Begegnung und zum
Dialog zwischen den Religionen
und Kulturen ein.
Die Woche der Religionen thematisiert dieses Jahr die religiöse Erziehung in Familie, Schule und Religionsgemeinschaft. Die Woche will
einen Beitrag zum religiösen Frieden
in der Schweiz leisten. Das Projekt
leitet die Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz, Iras Cotis,
ein nationales Netzwerk, das sich für
die Religionsfreiheit und den Religionsfrieden in der Schweiz einsetzt.
Mitglieder sind rund 100 Religionsgemeinschaften und Organisationen,
die sich für den interreligiösen Dialog
engagieren.
Das bis jetzt bekannte Programm im
Kanton Luzern:
Die farbige Geige ist das Erkennungszeichen der «Woche der Religionen».
Do, 30. Okt., 19.30 Führung durch die Ausstellung «Schleier und Entschleierung», 20.15
eine Muslimin und eine katholische Nonne
im Gespräch, Zentrum Der MaiHof, Luzern
Mo, 3. Nov., 20.00 Abschied nehmen von
einem Menschen anderer Religion, offenes
Gespräch, ref. Kirchgemeindehaus Hochdorf
Do, 6. Nov., ab 11.45 Völker-Mittagessen,
Ruswil, Pfarreiheim, Schwerzistrasse 11
Do, 6. Nov., 19.30 interreligiöse Friedensfeier, Zentrum Der MaiHof, Luzern
Do, 6. Nov., 19.30–20.30 Meditation, keine
Vorkenntnisse nötig, kath. Kirche Buchrain
So, 9. Nov., 11.00 interreligiöse Feier und
Begegnung, Zentrum Der MaiHof, Luzern
So, 9. Nov., 11.30–14.00 Teilete, Pfarreiheim
Hitzkirch, jeder kocht zu Hause etwas aus
seiner Heimat und bringt es mit
Do, 13. Nov., 19.30 Chor der Nationen
Luzern verstärkt, KKL Luzern, Konzertsaal
Do, 13. Nov., Besuch der Ausstellung
«Schleier und Entschleierung», Besammlung
Busschleife Kriens 18.15, Anm. bis 8. Nov.,
j.vonrotz@kath-kriens.ch, 041 329 81 81
www.woche-der-religionen.ch
20 Luzern – Schweiz – Welt
Aus der Kirche
Luzern
Luzern schliesst sich Portal an
Website informiert über den
Wiedereintritt in die Kirche
Die Türe zur Kirche steht immer
offen. Wissen
aber Personen,
die wieder in die
Kirche eintreten
wollen, wohin
sie sich wenden
müssen? Für sie
gibt es seit einiger Zeit die Webseite www.kircheneintritt.ch, die über das Thema informiert und die notwendigen Schritte
erklärt. Jetzt hat sich die katholische
Kirche im Kanton Luzern diesem Portal angeschlossen; ihre eigene Wiedereintritts-Seite ist über das Portal
oder direkt über die eigene Adresse
www.kircheneintritt-lu.ch erreichbar.
www.kircheneintritt-lu.ch
Broschüre für Wanderer und Pilger
Auf himmlischen Pfaden
Wer die sakralen Orte der Innerschweiz zu Fuss entdecken will, dem
steht ein neuer Führer zur Verfügung.
Die vom Verein Sakrallandschaft herausgegebene Broschüre vermittelt
alle wichtigen Informationen für den
ersten Abschnitt des Wegnetzes der
Sakrallandschaft Innerschweiz zwischen dem Kloster St. Urban und dem
Wallfahrtsort Hergiswald über Luthern Bad, Heiligkreuz und Werthenstein.
Bezug: www.sakrallandschaft-innerschweiz.ch,
info@sakrallandschaft-innerschweiz.ch,
079 340 77 51
«Auftrag» stellt Erscheinen ein
«Auftrag», die «Zeitschrift für kirchlich Engagierte und religiös Interessierte», stellt nach 40 Jahren das Erscheinen ein. Es sei trotz Neulancierung im letzten Jahr nicht gelungen,
eine «Trendwende in Richtung Weiterbestehen» herbeizuführen, teilte
der Trägerverein Ende September
mit. Die Abonnementszahlen sanken
in den letzten Jahren kontinuierlich.
Die Dezember-Ausgabe wird die
letzte Nummer sein. Die Zeitschrift
war 1974 gegründet worden. Die
Auflage betrug 1992 7000 Exemplare,
derzeit sind es noch 3800. Der «Auftrag» erscheint sechs Mal jährlich.
International
Nordische Bischofskonferenz
Die sakralen Orte der Innerschweiz
zu Fuss entdecken: Bild dazu aus dem
Bild: pd
neuen Faltprospekt.
Luzerns älteste Kirche soll zu einer City-Kirche werden
Die Peterskapelle in Luzern soll erneuert und breiter genutzt werden. Bild: pd
Katholische Zeitschrift
www.zeitschrift-auftrag.ch
Kirchgemeinde Luzern plant Umbau
In Luzern soll die über 800-jährige
Peterskapelle am Kapellplatz ab 2017
zur «City-Kirche» mit neuen Angeboten für «religiös ungebundene» Menschen werden. Man wolle die kirchliche Präsenz in der Innenstadt stärken, teilte Luzerns katholische Kirche
mit. Die Kapelle soll aber weiterhin
Schweiz
ein Ort für Gottesdienste und Gebet
bleiben. In Luzerns Innenstadt bewegen sich täglich zehntausende von
Menschen verschiedener Herkunft.
Diese seien oft nicht mehr in Pfarreien und Kirchgemeinden beheimatet,
aber vielfach offen für christliche
Werte und spirituelle Impulse, hält
die Kirche fest. Wegen ihrer zentralen Lage eigne sich die Peterskapelle
besonders gut als Ort für neue Angebote. Möglich werden sollen neu
auch kulturelle Veranstaltungen. Zuvor muss das Kirchengebäude jedoch
saniert werden. Die Peterskapelle,
1178 erstmals erwähnt, ist die älteste
noch bestehende Kirche in der Stadt
Luzern. Die einjährigen Umbauarbeiten beginnen frühestens 2016.
Steigende Katholikenzahlen
Die Zahl der Katholiken steigt nach
Angaben der nordischen Bischofskonferenz seit Jahren rasant. In einigen Bistümern Skandinaviens haben
sich die Katholikenzahlen in den letzten Jahren vervielfacht. Die Länder
Dänemark, Schweden, Norwegen,
Finnland und Island kannten bis vor
wenigen Jahren lutherische Staatskirchen. Die meisten hinzugekommenen Katholiken sind Arbeitsmigranten aus der ganzen Welt. Zur katholischen Kirche im Norden gehören
heute etwa 600 000 Mitglieder.
Katholische Kirche Hammerfest
Bild: zvg
im Norden Norwegens.
Thema 21 Hilfswerke untersuchen Herstellung von Handys und Computern
Schlechtes Netz für mehr Fairness
Blutige Realitäten in smarten Geräten: Die Herstellung von Handys
und Computern ist problematisch.
Das belegen Fastenopfer und Brot
für alle mit dem ersten Rating der
Marken nach ethischen und ökologischen Kriterien.
Seit 2007 nehmen die beiden kirchlichen Hilfswerke die Hightechbranche
unter die Lupe. Die gute Nachricht:
Es hat sich seither durchaus etwas
getan. Die Konzerne seien mehrheitlich daran, für bessere Herstellungsbedingungen zu sorgen, berichten
die Hilfswerke. Vor allem dem Umweltschutz werde mehr Beachtung
geschenkt. Die schlechte Nachricht:
Die Arbeitsbedingungen in vielen
Produktionsstätten, insbesondere in
China, sind nach wie vor miserabel.
Deshalb stellen die Hilfswerke in ihrer neuen Kampagne die provokative
Frage: «Wie viel Blut steckt in deinem
Smartphone?»
iPhone bloss «mittelmässig»
Im Sommer haben die beiden Hilfswerke die zehn geläufigsten Marken
bei Smartphones und Computern
unter die Lupe genommen. Untersucht wurden die Hersteller bezüglich
Arbeitsrechten, Umwelt und «Konfliktrohstoffen» – Rohstoffen also, die
in Konfliktregionen wie der Demokratischen Republik Kongo unter problematischen Umständen beschafft
werden.
Ergebnis: Die Unterschiede sind teilweise enorm. «Auf gutem Weg» sind
bloss zwei der zehn Marken: HP und
Nokia. Apple ist «mittelmässig», Asus
und HTC dagegen «inakzeptabel».
Dort, wo die Smartphones und Computer heute weitgehend produziert
werden, insbesondere in China, liegt
Funktioniert so gut wie
viele andere Smartphones,
stammt aber aus fairer
Produktion: das Fairphone
(www.fairphone.com).
Bild: do
Nicht nur der Preis zählt
Mit ihrem Ethik-Rating wollen die
Hilfswerke nicht nur den privaten
Konsumenten eine Orientierungshilfe bieten, sondern insbesondere auch öffentlichen Beschaffern
wie Bund, Kantonen, Gemeinden
und Kirchgemeinden. Sie sollen
beim Einkauf möglichst fair produzierte Geräte wählen. Es müsse
gesetzlich verankert werden, dass
beim Kauf von Gütern und Dienstleistungen nicht bloss der Preis,
sondern auch ökologische und soziale Kriterien bewertet würden.
Die öffentliche Verwaltung ist in
der Schweiz die grösste Konsumentin. Nach Hilfswerk-Angaben
gibt sie jährlich rund 36 Milliarden Franken aus, unter anderem
für den Kauf von elektronischen
Geräten.
pd/kipa
gemäss Untersuchung noch viel im
Argen. Etwa bei der Verwendung von
giftigen Stoffen in der Herstellung
der Geräte. Oder es müssten bis zu
50 Überstunden pro Woche geleistet
werden, um Lieferfristen einzuhalten.
Besteller sind passiv
Als passiv kritisiert werden die auftraggebenden Marken in der Frage
der Arbeitsrechte. Mehr als die Hälfte
der bewerteten Marken begnüge sich
damit, einen Verhaltenskodex zu verabschieden. Grundsätzlich fehlten
bei allen Unternehmen «glaubhafte
Massnahmen, um die Arbeitenden
zu stärken». Davon wären allein in
China sehr viele Menschen betroffen.
Im Jahr 2006 arbeiteten dort rund
7,6 Millionen Menschen in der Produktion von Elektronikprodukten –
was fast die gesamte Bevölkerung der
Schweiz ausmacht.
www.hightech-rating.ch
22 Pfarrei Müswangen mit Hämikon-Berg
Herzlich willkommen,
Abt Benno Malfèr
selben sorgt der verstärkte Kirchenchor und während des anschliessenden Apéros tritt die Musikgesellschaft
Müswangen auf.
Geschätzte Mitchristen aus Müswangen und von ausserhalb, wir laden
Sie herzlich ein, die Einweihung un­
serer neu gestalteten Kirche mit uns
zu feiern.
Kirchenrat und Baukommission
Programm zur Kirchweihe
10.00 Festgottesdienst mit
Übertragung in den geheizten
Zeltwagen
11.30 Apéro riche für alle,
begleitet von der MG Müswangen
12.45 Mittagessen der Geladenen
Einweihung der Kirche
Am ersten Adventssonntag, 30. November, ist es so weit. Nach abgeschlossener Renovation kann unsere
Kirche mit der Einweihung durch
Abt Benno Malfèr von Muri-Gries
wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung übergeben werden. Verschiedenste Handwerker und Fachleute
haben zusammen während eines
halben Jahres etwas geschaffen, das
wieder einige Jahrzehnte halten soll.
Wir dürfen sagen, dass die Renova­
tion unseres Gotteshauses vollauf geglückt ist. Es präsentiert sich neu,
schlicht und schön.
Darum ist uns dies Anlass genug,
das gelungene Werk an jenem Sonntag gebührend zu feiern. Um 10.00
beginnt der Festgottesdienst. Damit
möglichst alle Interessierten, Spender und Gönner daran teilhaben zu
können, wird auf dem Kirchplatz
zusätzlich ein beheizbarer Zeltwa­
gen mit Zelt aufgestellt. Mit Bild und
Ton soll der Festgottesdienst dorthin visuell übertragen werden, weil
unsere Kirche nicht so gross ist. Für
die musikalische Mitgestaltung des-
15.15 Konzert zur Kirchweihe
Abschied
Im September mussten wir von zwei
Mitmenschen Abschied nehmen: Am
14.09. wurde Hans Stocker-Waltisberg, Bühlstrasse 18, im Alter von 93
Jahren von seinen Altersbeschwerden
erlöst und am 26.09. ist Rosmarie
Heggli-Bühler, Moosmattstrasse 4, 78
Jahre alt, von ihrer schweren Krankheit erlöst worden. Die beiden lieben
Verstorbenen mögen ewige Ruhe und
Frieden in Gott finden.
Räbeliechtli-Umzug
Am Martinstag, Dienstag, 11. November, durch unser Dorf. Treffpunkt
18.00 Kirche Müswangen. Anschliessend gibt es heisse Getränke und Kuchen auf dem Spielplatz.
Gottesdienst Elisabethentag
Am Mittwoch, 19. November, 09.00
laden wir herzlich ein zum Gedenkgottesdienst an die hl. Elisabeth mit
anschliessendem Kaffee und Brötli
und Opfer für das Elisabethenwerk.
www.pfarrei-mueswangen.ch
Budget Kirchgemeinde 2015
Am Mittwoch, 19. November, 20.00
laden wir Sie freundlich ein zur Budgetversammlung im impuls. Einladung und Voranschlag erhalten Sie
bald.
MG Müswangen in Hitzkirch
Am Sonntag, 23. November, 10.00
ist unsere Musikgesellschaft in Hitzkirch zu Gast. Sie gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Begleiten
Sie doch die MGM! In Hämikon ist
dann kein Gottesdienst.
Kinder bringen Adventslicht
An den vier Adventssonntagen bringen die Ministrantenkinder wieder
das Adventslicht aus der Kirche zu
Ihnen nach Hause, ab ca. 17.15.
Der Samichlaus naht …
Der feierliche Einzug des Samichlaus
von Hämikon/Müswangen und Sulz
ist dieses Jahr in Müswangen am
Samstag, 6. Dezember. Besammlung
bei der Kirche: 16.45; Hausbesuche
am 6. und 7. Dezember. Familien mit
kleineren Kindern erhalten eine Anmeldung. Durch die Schule sind auch
Sulzer am Einzug beteiligt.
Konzert zur Einweihung
Sonntag, 30. November um 15.15
Die Geschwister Bossart: Mirjam,
Oboe, Englischhorn und Orgel;
­Sarah, Klarinette; Jonas, Waldhorn,
und Marie-Louise Wipf, Orgel,
spielen ein abwechslungsreiches,
frohes Konzert zur Kirchenein­
weihung mit Werken von Händel,
­Mozart, Mendelssohn und anderen Komponisten. Der Eintritt ist
frei. Kollekte für die Renovation.
Internet-Tipp
Sehr gute Gesundheitsseite:
de.graubuenden-bewegt.ch/
www.pfarrei-mueswangen.ch
Gottesdienste
Pfarrei Müswangen mit Hämikon-Berg 23 Dienstag, 18. November
20.00 Chorprobe
Mittwoch, 19. November
09.00 Frauengottesdienst mit
Elisabethenopfer – Kaffee
und Brötli im impuls
20.00Budget-Kirchgemeindeversammlung im impuls
Donnerstag, 20. November
16.00 Glaubensgespräch im Alter
mit Walter Weibel
Samstag, 1. Nov.; Allerheiligen
in Hämikon
13.30 Totengedenkfeier und
Gräbersegnung in Müs­
wangen; P. Hornstein
Musik: Kirchenchor, Bläser MGM
Opfer: Seelenmessen
Sonntag, 2. Nov.; Allerseelen
in Hämikon
Sunntigsfiir für 2.-Klass-Kinder
09.30 Gottesdienstfeier; P. H.
Jzt. Josef u. Klara Bleichmann
Musik: Frau M.-L. Wipf, Klavier
Opfer: Kirchenbauhilfe
19.30 Reg. Gottesdienst in Hochdorf mit P. Hornstein
Dienstag, 4. November
20.00 Chorprobe
Sonntag, 9. November; 32. So;
in Hämikon
Sunntigsfiir für 1.-Klass-Kinder
09.30 Gottesdienstfeier; P. H.
Musik: Mirjam Bossart, Klavier
Opfer: Samichlaus-Gruppe
Dienstag, 11. November
Gedenktag des heiligen Martin
18.00Räbeliechtli-Umzug
20.00 Chorprobe
Sonntag, 16. November; 33. So;
in Hämikon
09.00 Gottesdienstfeier; C. Beeler
Musik: Frau M.-L. Wipf, Klavier
Opfer: Universität Freiburg
Samstag, 22. November
14.00 Beginn Advents- und Weihnachtsmarkt Hämiker-Berg
Sonntag, 23. November
Christkönigssonntag
10.00 Gottesdienstfeier in der
Pfarrkirche Hitzkirch
mit der MG Müswangen
in Hämikon kein GD
11.00Weihnachtsmarkt
Hämiker-Berg
Dienstag, 25. November
20.00Chorprobe
Freitag, 28. November
Herstellen von Adventsschmuck FV
Samstag, 29. November
09.30 Hauptprobe Chor
Sonntag, 30. Nov.; 1. Advents-So
10.00 Festgottesdienst mit Ein­
weihung der Kirche von Abt
Benno Malfèr, Muri-Gries
Opfer: für die Renovation
Musik: erweiterter Kirchenchor;
Mirjam Bossart, Orgel;
Leitung: Frau M.-L. Wipf
Anschliessend Apéro für alle!
15.15 Konzert zur Kirchen­
einweihung
Ausführende: Geschwister
Bossart: Mirjam: Oboe,
Englischhorn und Orgel;
Sarah: Klarinette; Jonas:
Waldhorn. Leitung und
Orgel: Marie-Louise Wipf
Chronik
Opfer und Spenden
Inländ. Mission
225.–
Lourdes-Pilgerverein215.–
Theologische Fakultät
70.–
Priesterseminar St. Beat
80.–
Renovation Kirche Luthern
120.–
Aufgaben Bistum
60.–
Abschied R. Heggli-Bühler
370.–
Wir begrüssen
Fabian Spielhofer, Schongauerstr. 9;
Maurizio Mezzio, Dorfstr. 7; Filippo
und Laura Librizzi-Natalotto mit Vincenzo und Gabriele, Dorfstrasse 8;
Ilyes Zoltan, Dorfstrasse 7; Radoslaw
Grochola, Dorfstrasse 5; Giuseppe
Gallo, Dorfstrasse 7.
Zum Schmunzeln
Am Abend eines anstrengenden
Schultages betet Thomas: «Lieber
Gott, mache aus mir einen gescheiten
Buben! Mein Lehrer schafft das nie!»
Im Dienste der Menschen
Pfarramt:
Paul und Heidi Hornstein-Schnider,
Dorfstr. 1, 6289 Müswangen,
041 917 13 76
E-Mail: mueswangen@lu.kath.ch
Kirchgemeindepräsident:
Eugen Studer-Steinmann, Bühlstr. 8,
6289 Müswangen, 041 917 30 80
Kirchmeier:
Heiri Affentranger, Hausmatte 3,
6289 Müswangen, 041 917 11 49
Sakristaninnen:
Anita Walthert, Rain 15,
6289 Hämikon, 041 917 38 93
Priska Brunner,
Bendliweg 9A, 6289 Müswangen,
041 917 12 09
QR-Code
für die Website
www.pfarreimueswangen.ch
Erscheint monatlich
Herausgeber: Kath. Kirchgemeinde Hitzkirch
Redaktion: Stefan Schmitz, Pia Wagner
Teil Müswangen: Heidi und Paul Hornstein
Adresse: Redaktion Pfarreiblatt
Röm.-kath. Pfarramt, 6285 Hitzkirch
Telefon 041 917 12 45, Fax 041 917 12 74
E-Mail: info@pfarreihitzkirch.ch
Layout: Pia Wagner
Druck: Brunner AG, Druck und Medien,
6011 Kriens, Tel. 041 318 34 34
Hinweise für den überpfarreilichen Teil:
Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des
Kantons Luzern, Abendweg 1, 6000 Luzern 6,
041 419 48 24/26, info@pfarreiblatt.ch.
Auflage: 2540 Exemplare
Versand: Schnarwiler Druck AG, Hitzkirch
Worte auf den Weg Dänk dra
Erstkommunion 2015
Elternabend
Mittwoch, 12. November, 20.00
im Pfarreiheim Hitzkirch
Glauben im Alter
Donnerstag, 20. November, 16.00
Alterswohnheim Chrüzmatt
Kirchgemeindeversammlung
Montag, 24. November, 20.00
Pfarreiheim Hitzkirch
Älplermagronenessen
Sonntag, 30. November, ab 11.00
Pfarreiheim Hitzkirch
Samichlausauszug
Bild: am Baldeggersee
(Foto: Rita Räber-Sticher)
Adventslicht
D
er Glaube gibt uns Kraft,
tapfer zu tragen,
was wir nicht ändern können,
und Enttäuschungen und Sorgen
gelassen auf uns zu nehmen,
ohne je die Hoffnung zu verlieren.
Sonntag, 30. November, 17.30
Auszug von der Kirche zum Hiltiplatz
Sonntag, 30. November, abends
Das Adventslicht wird in die Häuser
gebracht
Redaktionsschluss
Martin Luther King
für das Dezember-Pfarreiblatt:
Dienstag, 11. November
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Seele and Geist
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