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ALLGEMEINE RICHTLINIEN
Anwesenheitspflicht
Es besteht Anwesenheitspflicht bei den Ausbildungen. Einzelfälle nach Verletzungen oder sonstigen Verhinderungen müssen vor Ort entschieden werden. Eine spätere Anreise ist unbedingt mit der Verbandsleitung abzusprechen. Die Kurskosten sind ein Pauschalpreis und es gibt keine Rückerstattung bei späterer Anreise oder früherer Abreise.
Praxisbestätigungen
Eine Praxisbestätigung ist zwischen allen Kursteilen notwendig. Der Nachweis der Praxis muss mindestens 10 Tage in einer österreichischen Skischule
umfassen.
Koordination
Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung des alpinen Skilaufs ist es notwendig Fortbildungen zu besuchen. Aus diesem Grund sind alle erfolgreichen
Absolventen eines Kursteils beim WSSV verpflichtet alle zwei Jahre eine
Fortbildung zu besuchen.
Für das Ausbildungsteam gibt es jährlich eine Koordination.
Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft kann bei den Kursen vor Ort erworben werden.
Diese beinhaltet den vollen ÖSV-Versicherungsschutz.
Ausbildung Landesskilehrer
Die Ausbildung zum Landesskilehrer besteht aus vier Teilen:
•
•
•
•
Anwärter
LS 1
LS 2
Alpinkurs
Der Alpinkurs darf erst nach erfolgreicher Absolvierung der LS 1 Ausbildung
besucht werden.
Zwischen den einzelnen Kursteilen dürfen nicht mehr als drei Jahre vergehen.
Benotungssystem
Die praktische Prüfung wird in Kommissionen von mind. 2 Ausbildern abgenommen. Jeder Ausbilder benotet unabhängig.
Teilnahme
Die Teilnehmer müssen bei der Zeugnisübergabe zum Landesskilehrer das
18. Lebensjahr vollendet haben. Die Ausbildung zum Landesskilehrer kann
mit Vollendung des 16. Lebensjahres begonnen werden.
WIEDERHOLUNGSPRÜFUNG
Wenn eine Prüfung nicht bestanden wird ist eine Wiederholungsprüfung bei
einem Ausbildungskurs des WSSV in Österreich zu absolvieren. Bei mehr als
3 Nicht Genügend ist eine Kurswiederholung notwendig. In den einzelnen Bereichen ( Theorie und Praxis ) sind jeweils maximal zwei Nicht Genügend in
einem Zeugnis erlaubt.
Eine Wiederholungsprüfung muss innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren,
nach Kursabschluss abgelegt werden, sonst ist eine Kurswiederholung notwendig.
Nach der 3. negativen Prüfung (1 Kursprüfung und 2 Wiederholungsprüfungen) muss der jeweilige Ausbildungskurs wiederholt werden.
Wiederholungsprüfungen sind nur im Rahmen einer Prüfung innerhalb eines
Ausbildungskurses möglich.
Jedem Teilnehmer mit einem nicht Genügend ist ein Informationsblatt zur
Wiederholungsprüfung auszuhändigen.
Anmeldung Wiederholungsprüfung und Mittrainieren
Eine Anmeldung zur Wiederholungsprüfung ist mindestens 5 Tage vor Kursbeginn notwendig. Dabei können auch Trainingstage angemeldet werden. Bei
ausreichender Teilnehmerzahl besteht die Möglichkeit für die Kandidaten
Trainingskurse zu organisieren. Trainingsmöglichkeiten mit dem laufenden
Kurs sind nur begrenzt, bis zu einer Gruppengröße von max. 10 Personen,
möglich.
Jeder Teilnehmer an einer Wiederholungsprüfung ist unbedingt in das
Prüfungsprotokoll und in die Gesamtübersicht des jeweiligen Kursteiles
einzutragen, sowohl Theorie als auch Praxis.
Das Antreten zur Wiederholungsprüfung ist nur nach Bezahlung der
Prüfungsgebühr von € 40,- pro Prüfungsfach möglich.
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www.snowsports-academy.at
Die Gebühr für eine Wiederholungsprüfung beträgt € 40,-. Ein Trainingstag
innerhalb eines Ausbildungskurses kostet € 40,-
ANWÄRTER
Inhalt der Anwärterausbildung ist die Grundstufe. Pro Halbtag soll ein Lehrziel
mit Wiederholung durch Miniteaching und Technikprogramm durchgemacht
werden.
Teil der Ausbildung sind auch Tagesprotokolle, die vom Gruppenlehrer überprüft werden.
Der Gruppenlehrer ist verpflichtet alle Prüfungsfahrten zumindest einmal zu
filmen und mit der Gruppe zu analysieren.
Stundentafel
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2
2
2
2
4
2
2
2
2
2
2
1
25 Einheiten
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Bewegungslehre
Allgemeiner Teil
Spezieller Teil
Unterrichtslehre
Methodik
Didaktik
Englisch
Materialkunde
Kinderunterricht
Schnee und Lawinenkunde
Sicherheit und Gefahrenkunde
Berufskunde mit Topographie
Skigeschichte
Skipflege
Gesamt
PRÜFUNG
Die Prüfung beim Anwärter umfasst drei Teile:
praktische Prüfung
theoretische Prüfung
praktisch methodische Prüfung
PRAKTISCHE PRÜFUNG
Die praktische Prüfung wird in Kommissionen von mind. 2 Ausbildern abgenommen. Jeder Ausbilder benotet unabhängig.
PRÜFUNGSFAHRTEN:
1)
2)
3)
4)
Kurven im Pflug
Carven Grundstufe
Paralleles Skisteuern kurze Radien
Carven lange Radien
Von diesen vier Fahrten müssen mindestens drei positiv beurteilt werden,
damit eine positive Praxisnote erreicht wird.
Nachfolgend die Bewegungskriterien für die Prüfungsfahrten.
Tempo
Rhythmus / Aneinanderreihen / Bewegungsfluss
Neutralisieren ( Vor- einwärts Bewegung )
Fahrverhalten
Kurven im Pflug
•
•
•
•
•
Grundhaltung
Winkelstellung halten
Vor- einwärts Bewegung
Im Bereich der Falllinie Belastungswechsel
Fahrverhalten (der Hangneigung angepasst)!
Carven Grundstufe
•
•
•
•
Auswinkeln-, Hochgehen- vor- einwärts
Eindriften bis in den Bereich der Fallinie
Belastungswechsel / Umkanten / Beidrehen
Fahrverhalten
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ALLGEMEIN
Paralleles Skisteuern kurze Radien
•
•
•
•
Ruhiger Oberkörper
Beidbeiniges Drehen mit Schneekontakt
Skiführung parallel
Stockeinsatz
Carven lange Radien
•
•
•
•
•
Hochgehen- vor- einwärts
Stockeinsatz
Eindriften in die Falllinie
Druckaufbau
Im letzten Teil der Kurve auf der Kante gleiten
THEORETISCHE PRÜFUNG
Bei der theoretischen Prüfung werden alle unterrichteten Fächer geprüft. Pro
Fach werden zwei bis drei Prüfungsfragen gestellt. Die Prüfung in Englisch
wird mündlich abgenommen.
Prakt. meth. Lehrauftritt
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Beurteilungskriterien:
Geländewahl
Ordnungsrahmen
Übungsreihen
Unterrichtsaufbau
Vorzeigen
Sprache
Fehler erkennen
Hilfsmittel
Kindertag
Im Rahmen des Kindertages bekommen alle Teilnehmer in Kleingruppen
Lehrziele der Grundstufe zum Ausarbeiten. Diese Themen werden dann beim
Kindertag präsentiert. Zielgruppe bei dieser Präsentation sind Kinder. Deshalb
sollte der Unterricht in der Sprache und mit Hilfe von Materialien interessant
gestaltet werden.
Es ist dafür zu sorgen, dass genügend Materialien für die
Kursteilnehmer zur Verfügung steht.
5
LANDESLEHRER Teil 1
Inhalt ist die Fortbildung, das Verbessern des Eigenkönnens im Gelände, auf
der Piste, sowie im Riesentorlauf.
Schule:
Wiederholung Grundstufe mit Lehrauftritten, methodischer Aufbau der Fortbildung.
Helmpflicht im RSL und LVS – Gerät Pflicht im Training und bei den Prüfungen. Ansonsten ist keine Teilnahme möglich!!
Jeder Teilnehmer soll zumindest einmal die LVS-Kontrolle der Gruppe übernehmen.
Jede Prüfungsfahrt muss mindestens einmal gefilmt und mit der Gruppe analysiert werden.
Der gesamte Ausbildungskurs des LS 1 ist für die Durchführung der Riesentorlauf-Abschlussprüfung des LS 2 verantwortlich. Die einzelnen Aufgaben
der Teilnehmer werden gruppenintern im Zuge der Gruppenarbeit vergeben.
Bewegungslehre
Allgemeiner Teil
Spezieller Teil
Unterrichtslehre
Methodik
Didaktik
Englisch
Materialkunde
Skipflege
Schnee- und Lawinenkunde
Erste Hilfe
Trainingslehre
Organisation des Sports
Gesamt
6
2
2
2
2
4
2
1
4
2
2
1
24 Einheiten
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Stundentafel
PRÜFUNG
Die Prüfung beim LS 1 umfasst zwei Teile:
Praktische Prüfung
Theoretische Prüfung
PRAKTISCHE PRÜFUNG
Die praktische Prüfung wird in Kommissionen von mind. 2 Ausbildern abgenommen. Jeder Ausbilder benotet unabhängig.
PRÜFUNGSFAHRTEN:
1)
2)
3)
4)
Freie Geländefahrt
Buckelpiste
Rhythmuswechsel (Übergang von Carven lange Radien
auf Carven kurze Radien)
Riesentorlauf auf Technik
Von diesen vier Fahrten müssen mindestens drei positiv beurteilt werden,
damit eine positive Praxisnote erreicht wird.
ALLGEMEIN
Tempo (schnell aber sicher)
Rhythmus
Tempokontrolle
Steuern (gleichmässiges Drehen, Belasten, Kanten = Spurenbild schmal)
Dynamik (Pendeln um die Mittellage, Rebound – Trampolineffekt nutzen)
Fahrverhalten (dem Tempo, der Hangneigung und der
Schneeart angepasst)
Bewegungsablauf (der Situation angepasst)
Rhythmuswechsel
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Nachfolgend die Bewegungskriterien für die Prüfungsfahrten.
Buckelpiste
•
•
•
•
Bewegungsablauf (Ausgleichstechnik, der Buckel und dem
Tempo angepasstes Beugen und Strecken der Beine zum
Steuern mit Schneekontakt)
Tempo (ein gewisses Mindesttempo ist notwendig um die
Anwendung der Ausgleichstechnik zu rechtfertigen)
Stockeinsatz (der Stockeinsatz soll zur Stabilisierung des
Oberkörpers angwendet werden, gleichseitige und zeitgerechte Anwendung sind Voraussetzung)
Steuern (gleichmäßiges rundes Steuern zur Tempokontrolle
sind verpflichtend)
Carven lange Radien
•
•
•
•
•
Hochgehen, vor- einwärts
Stockeinsatz
Eindriften in die Falllinie
Druckaufbau
Im letzten Teil der Kurve auf der Kante gleiten
•
•
•
Fliessender Übergang von lang auf kurz
Deutliches Aufkanten
Druckaufbau
Carven kurze Radien
•
•
•
•
•
Ruhiger Oberkörper
Vertikalbewegung
Pendeln der Beine unter dem Oberkörper
Rundes Steuern
Stockeinsatz
Riesenslalom
•
•
•
•
•
Timing (Auslösen – Steuern)
Bewegung vor- einwärts
Eindriften in die Falllinie
Druckaufbau
Deutliches Gleiten auf der Kante
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Rhythmuswechsel
THEORETISCHE PRÜFUNG
Bei der theoretischen Prüfung werden alle unterrichteten Fächer, ausgenommen Trainingslehre und Skipflege, geprüft. Die Prüfung in Englisch wird
mündlich abgenommen.
Organisation Riesentorlauf LS 2
Folgende Positionen müssen besetzt werden:
•
•
•
•
•
•
•
•
Ein bis zwei Streckenchefs mit Bohrer und Drehschlüssel
Am Start (ein Teilnehmer für Startnummernaufruf)
Teilnehmer für Bekleidungstransport
Im Ziel (Teilnehmer für Startnummernabnahme der WHPKandidaten)
Im Ziel (Ausbilder für Niederschrift der Zeiten)
Rutschkommando
Torrichter (pro Torrichter zwei bis drei Tore)
Teilnehmer für Absperrung Keesliftkreuzung
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Alle Torrichter müssen mit Bleistift und Zettel bestückt sein, worauf Name und
deren Tornummern notiert werden. Es sind jene Startnummern zu notieren,
welche ein Tor nicht korrekt passiert haben oder durch Andere behindert wurden.
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LANDESLEHRER Teil 2
Inhalt ist Riesenslalom – Training, Schulefahren und Verbesserung des Eigenkönnens im Gelände.
Es wird nach Möglichkeit täglich RSL trainiert. Das täglich RSL – Training soll
sich auf 3 – 4 Läufe beschränken! Hinweise auf Organisation, Technik, Linienführung, Start u. Ziel sind Teile des Trainings.
Beim Schulefahren wird in erster Linie die Fortbildung behandelt! Es sollen
unbedingt auch alternative Trainingsformen angewendet werden, z.B. falsch
und Richtig gegenüberstellen, Bewegungsabläufe gehen, blind fahren uvm.
Das Geländefahren muss unbedingt methodisch aufgebaut werden! Buckelpisten – Training auf der Piste, Training von langen und kurzen Radien auf
der Pisten als Training für das Gelände!
Bei den praktisch methodischen Übungen soll der Gruppenlehrer täglich ein
neues, alternatives, praxisbezogenes Thema ausarbeiten. Mit den Themen
der Fortbildung arbeiten die Teilnehmer!
Es sollte nach Möglichkeit jeden zweiten Tag Video gemacht werden. Nur eine Fahrt filmen und analysieren, dafür aber Video öfter einsetzen!
Bewegungslehre
Allgemeiner Teil
Spezieller Teil
Unterrichtslehre
Methodik
Didaktik
Englisch
Erste Hilfe
Materialkunde
Schnee und Lawinenkunde
Berufskunde mit Topographie
Tourismus u. Umweltkunde
Videotag
Skigeschichte
Gesamt
10
2
2
2
2
4
4
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2
2
2
1
1
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Stundentafel
PRÜFUNG
Die Prüfung beim Landeslehrer Teil 2 umfasst drei Teile:
praktische Prüfung
theoretische Prüfung
praktisch methodische Prüfung
Alle Prüfungen beim LS 2 Kurs werden mit Startnummern durchgeführt!
Teilnehmer, die keine Startnummer haben oder diese vergessen haben, können an der Prüfung nicht teilnehmen.
Die Teilnahme an der Prüfungseröffnung ist für alle Prüfungsteilnehmer
( Kursteilnehmer und Wiederholungsprüflinge ) verpflichtend. Bei der Prüfungseröffnung findet die Startnummernverlosung statt und der Prüfungsablauf wird bekannt gegeben.
THEORETISCHE PRÜFUNGEN
Sind kommissionelle Prüfungen in den Fächern
Bewegungslehre
Unterrichtslehre
Englisch
Schnee und Lawinenkunde
Erste Hilfe
Ausrüstung
Alle Prüfungen werden mündlich abgenommen!
PRAKTISCHE PRÜFUNGEN
Die praktische Prüfung wird in Kommissionen von mind. 2 Ausbildern abgenommen. Jeder Ausbilder benotet unabhängig.
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1)
2)
3)
4)
5)
6)
RIESENSLALOM
Helmpflicht!
RSL – Ski und Rennanzug werden für das Rennen empfohlen, gilt auch für
die Zeitfahrer unter die Ausbilder!
Die Teilnehmer können 2 Läufe absolvieren. Falls ein Teilnehmer den Lauf 2x
nicht beenden konnte, darf er ein 3. Mal starten.
Zur Beurteilung der RSL – Prüfung wird die schnellste Zeit herangezogen.
Der LS 1 Kurs hilft beim Rennablauf und übernimmt folgende Aufgaben:
Chef d. Torrichter, Streckenchef, Start- u. Zielgehilfe, Absperrung, Torrichter,
Rutschkommando, Bekleidungstransport, etc.
Die Abschlussprüfung im RSL wird nach den EU – Kriterien durchgeführt, die
Ausnahmslos eingehalten werden müssen.
KRITERIEN EU-TEST
Bei jeder Landeskilehrerausbildung, Teil 2 wird bindend vorgeschrieben, dass
eine Prüfung in Form eines EU-Tests auf Basis der nachfolgenden Kriterien
durchgeführt wird.
MERKMALE.
Niveauunterschied 250m
Toranzahl 11 – 15% der Höhendifferenz ( rund 32 Tore )
Hangprofil 1/3 mittel, 1/3 steil, 1/3 leicht
Es gibt wenigstens zwei Referenzläufer, wobei davon einer nicht Ausbilder bei
der betreffenden Ausbildung sein darf.
Die für die erfolgreiche Ablegung des Euro-Tests geforderte Mindestzeit entspricht der Nullzeit plus:
Männer 23%
Frauen 29%
Berechnung erfolgt aus 4 Zeiten, die jeweils mit dem Koeffizienten multipliziert
werden. Die Durchschnittszeit ist die Nullzeit. Nullzeit + Prozent = Limit
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Die Streckenführung muss den Standards entsprechen, die vom Internationalen Skiverband festgelegt sind.
GELÄNDE
Helmpflicht und VS – Gerätpflicht!
PRÜFUNGSFAHRTEN:
1)
2)
3)
Buckelpiste
Freies Gelände
Rhythmuswechsel.
Von diesen drei Fahrten müssen mindestens zwei positiv beurteilt werden,
damit eine positive Geländenote erreicht wird.
Nachfolgend die Bewegungskriterien für die Prüfungsfahrten.
ALLGEMEIN:
BUCKELPISTE
Bewegungsablauf
Ausgleichstechnik, der Buckel und dem Tempo angepasstes Beugen
und Strecken der Beine zum Steuern mit Schneekontakt
Tempo
Ein gewisses Mindesttempo ist notwendig um die Anwendung der Ausgleichstechnik zu rechtfertigen.
Stockeinsatz
Der Stockeinsatz soll zur Stabilisierung des Oberkörpers angewendet
werden. Gleichseitige und zeitgerechte Anwendung sind Voraussetzung.
Steuern
Gleichmäßiges rundes Steuern zur Tempokontrolle sind verpflichtend.
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Tempo ( Schnell aber Sicher )
Rhythmus
Tempokontrolle
Steuern ( gleichmäßiges Drehen, Belasten, Kanten – Spurenbild schmal )
Dynamik ( Pendeln um die Mittellage, Rebound – Trampolineffekt – nutzen )
Fahrverhalten ( dem Tempo, der Hangneigung und der
Schneeart angepasst )
Bewegungsablauf ( der Situation angepasst )
Rhythmuswechsel
LANGER RADIUS
Tempo
Schnell aber sicher! Das höchst kontrollierbare Tempo soll demonstriert werden!
Steuern
Druckaufbau zur präzisen Kurvensteuerung
Bewegungsablauf
Eine dosierte Vor- einwärts Bewegung soll das Auslösen und den
Druckaufbau unterstützen.
Fahrverhalten
Die Kurvenlage muss der Geschwindigkeit und Hangneigung angepasst sein.
KURZER RADIUS
Tempo
Schnell aber Sicher! Das höchst kontrollierbare Tempo soll demonstriert werden!
Bewegungsablauf
Aus der Mittellage sollen die Beine bei ruhigem Oberkörper pendeln.
Bei hohem Tempo soll durch gutes Steuern die Ausgleichstechnik entstehen!
Der gute Rebound soll den Skifahrer bewegen!
Fahrverhalten
Der Kurvenradius wird mit zunehmendem Tempo länger. Es sollen also
auch beim kurzen Radien leichte Kurvenlagen entstehen, indem sich
der KSP kurven einwärts bewegt!
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Steuern
Je nach Gelände - carven oder skid and carve. Der Schwerpunkt bewegt sich mit der Kurvenrichtung und unterstützt den Druckaufbau.
Gleichbleibend schnelles Tempo ist sehr wichtig!!
SCHULE
PRÜFUNGSFAHRTEN:
1)
2)
3)
Carven i. d. Grundstufe
Carven lange Radien
Carven kurze Radien
Von diesen drei Fahrten müssen mindestens zwei positiv beurteilt werden,
damit eine positive Geländenote erreicht wird.
Nachfolgend die Bewegungskriterien für die Prüfungsfahrten.
Allgemein:
Tempo
Rhythmus / Aneinanderreihen / Bewegungsfluß
Neutralisieren ( Vor- einwärts Bewegung )
Fahrverhalten
Carven
•
•
•
•
Auswinkeln-, Hochgehen- vor- einwärts
Eindriften bis in den Bereich der Fallinie
Belastungswechsel / Umkanten / Beidrehen
Fahrverhalten
•
•
•
•
•
Hochgehen- vor- einwärts
Stockeinsatz
Eindriften in die Falllinie
Druckaufbau
Im letzten Teil der Kurve auf der Kante gleiten
Carven kurze Radien
•
•
•
•
•
Ruhiger Oberkörper
Vertikalbewegung
Pendeln der Beine bei ruhigen Oberkörper
Rundes Steuern
Stockeinsatz
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Carven Grundstufe
PRAKT. METH. PRÜFUNG
Beurteilungskriterien:
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Geländewahl
Ordnungsrahmen
Übungsreihen
Unterrichtsaufbau
Vorzeigen
Sprache
Fehler erkennen
Hilfsmittel
Fehler!
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Hausordnung für die Unterkünfte
Ski und Snowboards nur in den Skiställen aufbewahren!
Ein Skidepot befindet sich auch im Alpincenter
KEINE SKI, SNOWBOARDS UND SKISCHUHE IN DEN ZIMMERN!!!
Wachsmöglichkeit in den Kellern oder Garagen
Durchfahrt für Autos: Weg Sonnhof-Gästehaus Mitteregger-Rudolfshof verboten!
Leere Flaschen, Dosen, .... bitte entsorgen und nicht herumliegen lassen
Zimmerreinigung, Betten machen ist nur möglich, wenn nicht alles herumliegt
Rauchverbot im Speisesaal zu den Essenszeiten (Frühstück und Abendessen)
Rauchverbot in den Zimmern
Zigarettenreste, Asche in den Aschenbecher, nicht vom Balkon in die Wiese.....
Ruhezeiten: ab 23 Uhr Nachtruhe in den Zimmern und Gängen!!!
Ab 7:00 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Talstation des Skigebietes
PRAKTISCHER UNTERRICHT
08:45 Uhr - 12:00 Uhr
12:45 Uhr - 15:00 Uhr
beim Sommerkurs: Mittagspause auch auf der Piste (Jause mitnehmen)
THEORETISCHER UNTERRICHT
Ab 16:30 Uhr
Täglich 4 Einheiten ( a`45 Minuten )
2 Einheiten vor, 2 Einheiten nach dem Abendessen
Notizen
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Tagesablauf
Der Tagesablauf kann je nach Kursort angepasst werden.
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