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Artikel NW - Brackweder Realschule

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Lokales
NR. 52, DIENSTAG, 3. MÄRZ 2015
BI23
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Sonderpädagoge Armin Trojahn neuer Konrektor
3cRT\hVUV
Brackweder
Fotofreunde:
Werden & Vergehen, 16.00 bis
19.00, Rathauspavillon Brackwede, Germanenstr. 22.
Renate Georgi-Wask: Land in
Sicht, 17.00, Zweischlingen,
Osnabrücker Str. 200.
Stadtteilbibliothek Brackwede, 10.00 bis 13.00, 15.00 bis
18.00, Germanenstr. 17, Tel. 51
52 38.
DRK-Blutspendedienst, 16.00
bis 20.00, Geamtschule Brackwede, Mensa, Marienfelder Str.
81.
Heimatverein Brackwede, Archiv geöffnet, 17.00 bis 19.00,
Cheruskerstr. 1, Tel. 32 93 12
36.
AquaWede, 6.30 bis 8.00, 14.00
bis 18.00, Duisburger Str. 4, Tel.
51 14 60.
Oetker-Eisbahn, 9.00 bis 12.00,
14.00 bis 17.00, Duisburger Str.
8, Tel. 51 14 85.
Markt Brackwede, 7.00 bis
13.00, Feuerwache, Stadtring.
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¥ Brackwede (SL). Die Nationalen Winterspiele für Menschen mit Behinderung – die
Special Olympics – haben im
bayrischen Inzell begonnen. Sie
wurden gestern Abend feierlich
in der Max-Aicher-Arena eröffnet. Bis zum 5. März werden
mehr als 800 Athleten und Athletinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den
Niederlanden in acht Sportarten um die Medaillen kämpfen.
Die Veranstalter sprechen von
einem Melderekord.
Zu den Teilnehmern gehören auch 13 Schülerinnen und
Schüler der Schule Am Möllerstift und der Schule Am Niedermühlenhof der Lebenshilfe
Bielefeld. Die 12- bis 19-Jährigen haben sich in den Disziplinen Eisschnelllauf und Langlauf qualifiziert. In Bielefeld
drücken alle die Daumen, dass
sie mit Gold, Silber oder Bronze nach Hause kommen.
www.specialolympics.de
¥ Bei der Berichterstattung über
die Jahreshauptversammlung
des Sängerkreises Ravensberg ist
uns ein kleiner Fehler unterlaufen. Wie in der Bildzeile
richtig erwähnt, ist Horst Petruschke Kreischorleiter. Im
Text hat dann leider Marina Kari dieses Amt neben ihrer neuen Aufgabe als Leiterin des Leineweber-Chores zugesprochen
bekommen. Wir bitten, dies zu
entschuldigen.
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¥ Brackwede. Die Toom-Baumärkte in der Region Bielefeld
veranstalten in dieser Woche bis
Samstag, 7. März, eine Aktionswoche zum Thema „Artenvielfalt“ und unterstützen erneut den Naturschutzbund
Deutschland (Nabu). Ein wichtiger Aspekt einer nachhaltigen
Entwicklung ist der Erhalt von
Lebensräumen für heimische
Tierarten. Daher finden Kunden ein umfangreiches Sortiment an Insektenhotels, Nistkästen und Futterstationen samt
Informationen zum Artenschutz. Pro verkaufter Nisthilfe
geht ein Euro an den Nabu zum
Schutz und Erhalt des stark gefährdeten Schreiadlers. Infos
unter www.toom-baumarkt.de.
¥ Brackwede (SL). Die Realschule hat seit Monatsbeginn
einen neuen Konrektor. Armin
Trojahn – bisher an der Schule
am Kupferhammer – tritt die
Nachfolge von Horst Vorwald
an. Der 41-Jährige ist darüber
hinaus noch so etwas Besonderes, dass Schulministerin Sylvia Löhrmann, die ihren Besuch in Brackwede avisiert hat,
gleich doppelten Grund hat,
nach Bielefeld zu reisen. Trojahn ist landesweit der erste
Konrektor im Förderschullehramt an einer Realschule.
Ursprünglich,
berichtet
Schulleiterin Annette BondzioAbbit, habe sich die Ministerin
in einem Telefonat am 5. Februar nach dem Befinden des elfjährigen Jungen erkundigt, der
Mitte Dezember auf der Senner
Straße angefahren worden war.
„Frau Löhrmann hatte erfahren, dass wir ein gutes KrisenManagement gezeigt haben“, so
Bondzio-Abbit. „Und sie bot
mir an, die Schule demnächst
einmal zu besuchen.“ Gewählt
werden soll ein Tag, an dem der
Elfjährige aus der Rehabilitati2^ HVc\eZdTY+ Im Handwerkerraum unterm Dach der Osthusschule steht der alte Arbeitstisch von Eva Limberg mit einem Selbstporträt on zurück ist. „Er war schließ(links), Werkzeugen und ihrem blauen Arbeitskittel – der passende Rahmen für die Vorstellung ihres Werksverzeichnisses, das Hans Schu- lich der Grund des MinisterFOTOS (2): SILKE KRÖGER anrufs“, so die Rektorin.
macher zusammen mit Lothar Schröder (links) zusammengestellt hat.
In der Wahl eines Sonderpädagogen zum Konrektor sieht
6Z_ =VSV_ Wác UZV <f_de
5Vc ?VfV+ Armin Trojahn ist seit
Sonntag stellvertretender Leiter
der Realschule Brackwede.
Annette Bondzio-Abbit darüber hinaus ein deutliches Signal, „wie hochaktuell das Thema Inklusion ist“. Behinderte
und nichtbehinderte Kinder
werden an der Realschule seit
2013 gemeinsam unterrichtet,
mittlerweile gibt es 25 Realschüler mit besonderem Förderbedarf. „Mit einer heterogenen, neu aufgestellten Schulleitung können wir die aktuellen Aufgaben besonders gut
meistern“, betont die Rektorin.
Dazu gehören auch die mittlerweile drei Internationalen
Klassen.
Werksverzeichnis der Bildhauerin Eva Limberg
VON SILKE KRÖGER
¥ Senne. Sie war ein künstlerisches Multitalent: Eva Limberg, 1919 in Estland geboren
und 2013 in Bielefeld gestorben, beherrschte fast alle
Techniken der Bildhauerei,
Malerei und Grafik. Arbeiten
von ihr finden sich in ganz
Deutschland, selbst in den USA
und in Südafrika. Beeindruckend ist auch ihr Leben, das
stark von politischen Entwicklungen beeinflusst war. „Aber
am meisten hat mich beeindruckt, was für ein bescheidenes Leben sie geführt hat“,
sagt Hans Schumacher, der
zusammen mit Lothar Schröder jetzt das Werksverzeichnis „Eva Limberg 1919 – 2013“
vorlegt. „Sie lebte für ihre
Kunst, die Erlöse deckten nur
Minimalansprüche.“
Der Leiter des Osthusmuseums lernte die Malerin und
Bildhauerin, die seit 1953 in
Bielefeld lebte, bei Recherchen
vor rund sechs Jahren kennen.
„Sie war damals schon sehr betagt, 86 oder 87 Jahre alt“, erinnert er sich. „Aber geistig war
sie völlig fit.“ Eva Limberg wurde zu einer „stetigen Informationsquelle“. Es entwickelte sich
eine intensive Freundschaft,und
so kam es, dass die geborene Estin dem Senner Museum ihr gesamtes Archiv überließ – 18 Aktenordner voller Entwürfe, Fotos, Zeichnungen und Briefe –
sowie mehr als 200 ihrer Arbeiten. „Ohne das Archiv wäre
diese Dokumentation bei der
großen Verbreitung ihrer Werke nicht möglich gewesen.“
Schumacher hat das Verzeichnis chronologisch aufge-
über 1.000 eigenen Fotos und
Repros rund 750 aus, „jedes Bild
musste bearbeitetet werden –
vor dem digitalen Zeitalter hätten wir das nicht hingekriegt“.
Ergänzt werden die von Schumacher
zusammengestellten
Texte durch Auszüge aus Briefen; andere stellen Bezüge zu Bibelstellen her, an denen sich
Limberg orientiert hat; machen
auf den technischen Werdegang, auf Besonderheiten des
Standorts oder Details der Arbeiten aufmerksam. Ergänzt
INFO
wird die Dokumentation durch
einen Lebenslauf (mit Fotos der
Bildhauerin) am Anfang, eine
´ Das 329 Seiten starke den Altarraum der evangeli- Auflistung ihrer Ausstellungen
Bartholomäuskirche und das chronologische WerksWerksverzeichnis gibt einen schen
Überblick über das Schaffen gestaltet, der beim großen verzeichnis am Ende.
Brand 1990 zerstört wurde.
Eva Limbergs.
Wer sich selbst auf die Spu´ Dort finden sich etwa 38 Al- ´ Das Altarkreuz liegt heute ren Limbergs begeben will, fintarraumgestaltungen,
37 in einer Vitrine vorn.
det auch in Bielefeld zahlreiche
Grabmale, 92 Heiligenplaket- ´ Das Verzeichnis gibt es im Werke: das Altarkreuz in der
ten, 60 Vollplastiken, zahllose Osthusmuseum, in den Buch- Trinitatiskirche (1954) etwa, das
Altäre, Kreuze, und Leuchter. handlungen Ex Libris (Senne) Goldmosaik „Hochthronender
´ Die Bildhauerin hat auch und Klack (Brackwede). (sik) Christus“ in der Senner Christuskirche (1957), den Turmhahn auf dem Gemeindehaus
der Kreuzkirche (1958), die
Terracotta-Intarsie „Kinder“ im
Kindergarten ChristophorusHaus in Stieghorst (1966), ein
Grabmal auf dem Sennefriedhof (1965), den EvangelistenBrunnen (1994) in Dornberg.
Eine Auswahl ihrer Bronzearbeiten wird auch im Osthusmuseum gezeigt. „Ich möchte
den Glauben an die Kontinuität der Kräfte der Natur und des
Geistes nicht aufgeben“, hat Eva
Limberg 1988 geschrieben.
„Diesen geduldig nachzuspüren, sie auch im Umscheinbaren aufzufinden, sie zu erfassen
und anderen fassbar zu maAc`Uf\eZg+ Eva Limberg hat zahlreiche Arbeiten hinterlassen – große chen, auch das ist eine Aufgabe
für die Kunst unserer Tage.“
und sehr kleine, filigrane, wie die Büchereule (Bronze, 1993).
baut, es reicht von den Nachkriegsjahren in Oberaula über
die Ausbildung in der Meisterschule für das Gestaltende
Handwerk bis zu ihren diversen Ateliers in Bielefeld – Auf
der Hufe, Haller Weg, Hohenzollernstraße, Goethestraße und
Niederwall. Zusammen mit Lothar Schröder, der für die Fotos verantwortlich zeichnet,
folgte Schumacher anhand des
Archivs den Spuren Limbergs.
Dabei stießen beide immer wieder auf Werke, von denen vor
Ort niemand mehr wusste, von
wem sie stammten. Schröder:
„Das war schon spannend.“
Das Verzeichnis erfasst rund
800 Arbeiten, neben den Fotos
sind (soweit zuzuordnen) Name, Material, Maße, Entstehungsjahr und Standort/Stadt
vermerkt. Schröder suchte aus
GZV]dVZeZXV <á_de]VcZ_
=R_X[ÊYcZXV >ZeX]ZVUVc XVWVZVce+ Ulrich Brinkmann (l.) und Marcus Lufen (r.) ehren Bernd Hamann und Patricia Priesmeier für 25 und 50
Jahre Mitgliedschaft in der SPD.
FOTO: JANA HAVER
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?VfhRY]V_
Jahreshauptversammlung der SPD Kupferhammer
¥ Brackwede (jah). Der SPDOrtsverein „Kupferhammer“
versammelte sich jetzt im
„Brackweder Hof“, um langjährige Mitglieder zu ehren, das
Jahr Revue passieren zu lassen
und sich über kommende Ereignisse auszutauschen. Vorsitzender Ulrich Brinkmann sagte: „Der Ortsverein Kupferhammer hat zurzeit 23 Mitglieder.“ Vor drei Jahren waren
es noch fünf Mitglieder mehr.
Sieben Frauen und 16 Männer
gehören zum Ortsverein und
treffen sich regelmäßig, um politische Themen zu besprechen.
Marcus Lufen, der Vorsitzende der SPD Bielefeld, berichtete über die aktuelle Situation im Rat und ehrte die Jubilare. Patricia Priesmeier wurde für 25 Jahre mit der Anstecknadel in Silber ausgezeich-
net. Lufen: „1989 war das Jahr
des Mauerfalls. Als Patricia in
die SPD eintrat, war sie 16.“
Bernd Hamann wurde für 50
Jahre Mitgliedschaft in der SPD
geehrt. Der passionierte Segler
ist seit 1964 in der SPD und erhielt eine goldene Anstecknadel. „Wer so lange dabei ist, muss
schon
einiges
aushalten“,
meinte Lufen. „Dafür muss man
besondere Motive haben. Die
Jubilare zeichnet die Verlässlichkeit und das Engagement –
auch im kleinen Kreis – aus.“
Bei den Wahlen wurden die
meisten Vorstandsmitglieder in
ihren Ämtern bestätigt. Ulrich
Brinkmann bleibt Vorsitzender, Gerd Engelbrecht sein
Stellvertreter. Kassierer wurde
Karl Udo Priesmann, und Revisoren sind Brigitte Dopheide
und Klaus-Peter Gehrmann.
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Queller Bürger verschönern eigenhändig ihr Gemeinschaftshaus
¥ Quelle (jag). „Die alten Gardinen waren wirklich nicht mehr
schön. Richtige Stimmungskiller“, erzählt Karl Werner Frank,
Mitglied von „Quelle im Wandel“ – Teil der TransitionTown-Bewegung. Am Samstag
erfüllen sich die Visionäre aus
Quelle einen lang gehegten
Wunsch: die Verschönerung des
Tagungsraums im Gemeinschaftshaus Quelle.
„Quelle im Wandel“ ist eine
von mehreren Gruppen und
Vereinen, die regelmäßig im
Gemeinschaftshaus tagen. Vor
einiger Zeit hatte das Bezirksamt Brackwede die Wände
streichen und den Fußboden-
belag erneuern lassen. Als es aber
um die Erneuerung der alten
Vorhänge ging, waren die finanziellen Möglichkeiten des
Stadtbezirks ausgeschöpft. An
diesem Punkt schaltete sich die
Gruppe „Quelle im Wandel“
ein.
Mit dem Einverständnis des
Bezirksamtes nahm die Truppe
die Raumverschönerung in die
eigene Hand. „Es war immer
noch nicht wirklich gemütlich.
Wir dachten, mit den Gardinen kann man das ändern“, erläutert Karl Werner Frank. So
kommt es, dass im Gemeinschaftshaus am Samstag Nadel
und Faden geschwungen wer-
den. Die alten Gardinen werden abgenommen, günstig eingekaufte neue Stoffbahnen abgemessen und zugeschnitten,
Säume genäht und Gardinenbänder eingearbeitet.
Der neue interessant gewebte, orangefarbene Stoff verleiht
dem Raum eine ganz andere Atmosphäre. „Die Farben sind ansprechend und warm. Kein
Vergleich zu vorher“, meint
Marilies Büscher zufrieden. Inklusive Garn und 15 Meter Gardinenband investiert die Truppe 140 Euro in die Verschönerung ihres Tagungsortes. „Es
wäre natürlich toll, wenn man
mehr machen könnte, aber es
ist immer auch eine finanzielle
Frage“, sagt Karl Werner Frank.
„Durch die neuen Gardinen haben wir aber schon einiges gewonnen“, ergänzt Karin Duden
mit einem Augenzwinkern.
Unterstützt wurde „Quelle im
Wandel“ bei ihrer Nähaktion
von der Gruppe „Wohnprojekt
Nummer 5“, die ebenfalls regelmäßig im Gemeinschaftshaus tagen.
Das Haus am Trüggelbachweg, das nach jüngsten Erkenntnissen in der Bezirksvertretung Brackwede noch deutlich Luft im Belegungsplan hat, 7cÛY]ZTYV DTY_VZUVc]VZ_ R^ HVc\+ Lucie Deppe (v. l.), Thomas Duden,
kann auch für private Feiern ge- Sigrid Pruß, Christine Wirth, Karin Duden und Marilies Büscher vermietet werden.
schönern den großen Saal.
FOTO: JANINE GÜTLINGER
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