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Amtliche Mitteilung
Zugestellt durch Post.at
Aktuelles, Informatives und Interessantes aus unserer Gemeinde
Nr.4 | Oktober 14
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Gestalt
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Der Statusbe
Formen an S.6
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Gemeinsam
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Fit für einen
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geführt S.37
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Freie Wohnu
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SC ARD Juge
ÖBB VORTEIL
www.knittelfeld.at
Inhalt
Am 29., 30. und 31. Oktober ist
Weltspartag! Feiern Sie mit uns
und gewinnen Sie einen
Familienurlaub!
Inhalt
Der Bürgermeister
3
Allgemeines4
Stadtrat Horst Kapfer ist in Pension
7
Eurospar erstrahlt im neuen Glanz
8
Köstlicher Neustart im Don Camillo
9
Bereichsfeuerwehrtag in Knittelfeld
13
Im Blickfeld – ÖBB Lehrwerkstätte
14
Chronik15
Umwelt16
Unsere neue Abfallberaterin stellt sich vor
Altglassammlung – Der Glaskreislauf
Eine schöne Tradition mit Zukunft. Schließlich denkt jeder, der auf sein Geld schaut, ja auch
an morgen. Kommen Sie am 29., 30. und 31. Oktober zu uns, dem Erfinder des Sparens. Mit
etwas Glück gewinnen Sie 1 von 10 Familienurlauben im Burgenland – das sollten Sie nicht
verpassen!
www.steiermaerkische.at
Besuchen Sie uns auf:
facebook.com/sparefroh
16
17
Soziales18
Gemeinsam gestalten
Wir gratulieren
23
24
Generation 50+
26
Bewegungskompetenz in der Pflege zu Hause fördern 26
Tipps vom Gemeindearzt
26
Kultur28
Hineinspaziert ins Kulturhaus
Lachen auf Rezept mit Clemens M. Schreiner
28
30
Sport32
„Hammer“-starke Leistungen
32
Bewegungsoffensive für Kinder als Ferienprogramm 33
Kinder/Jugend34
Das war unser Kindersommer
Das Netzwerk „Jung sein in Knittelfeld“
Der Bürgermeister
www.knittelfeld.at
34
36
Veranstaltungen38
Archivbeilage Folge 42: Das Jahr 1914 –
Ausbruch des Ersten Weltkrieges
Die ersten Kriegsmonate
Titelseite: Herrengasse
Foto: Chris Zenz
IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Stadtgemeinde Knittelfeld, Hauptplatz 15, 8720 Knittelfeld – Bürgermeister LAbg. Ing. Gerald
Schmid. Redaktion: Mag.a (FH) Marietta Wolf; Layout: GMK – Gesellschaft
für Marketing & Kommunikation mbH & Co KG; Für Anzeigen zuständig: Andreas Mayer 0664/75018009; Druck: Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, Gutenberg Druck GmbH, UW-Nr. 944,
Bahnstraße 9, 8720 Knittelfeld; Richtungs- und Erscheinungsweise: Amt- und Informationsblatt der Stadtgemeinde Knittelfeld, 5 x jährlich kostenlos an jeden Haushalt der Gemeinde.
Geschätzte Apfelbergerinnen und
Apfelberger, liebe Knittelfelderinnen
und Knittelfelder!
Ich beginne mein Vorwort mit jenem Thema, für das ich mich persönlich engagiere und das mir ganz
besonders am Herzen liegt: Die
Stadtentwicklung!
Gleich vorweg darf ich mich bei
allen Bürgerinnen und Bürgern für
die großartige Mitarbeit am Stadtentwicklungsprozess bedanken.
Nach der Auftaktveranstaltung
„Gestalten wir Zukunft“, die am 2.
Juli im Kultur- und Kongresshaus
stattfand, wurden uns zahlreiche
gute Ideen und Vorschläge übermittelt. Über den Sommer wurden
die Daten erhoben und eingearbeitet. Jetzt geht der Prozess in
die nächste Phase. Die PatInnen,
DI (FH) Herbert Katzmann, Unternehmerin Sabine Pressler, Mag.a
Ingrid Kaltenegger, Mag.a Desiree
Steinwidder, Dr. Manfred Pölzl und
Karl Reibenbacher sind bereits in
den Arbeitsgruppen tätig. Sie versuchen die Ideen auch bestmöglich
umzusetzen. Für die Innenstadt
haben wir Expertinnen und Experten gewinnen können.
Es macht mich stolz und glücklich,
zu sehen, wie so viele Instanzen
und Menschen zusammenarbeiten,
um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Natürlich erfordert dieses
Projekt Zeit und Geduld, aber nur
dadurch können wir uns auf die zukünftigen Herausforderungen bestens vorbereiten und Knittelfeld
als Zentrum in der ObersteiermarkWest positionieren. Wir bieten Zukunft, Lebensqualität und Sicherheit für unsere Bevölkerung. Diesen Weg auszubauen und weiter zu
beschreiten, muss unser gemeinsames Ziel sein.
Eine weitere erfreuliche Nachricht
kommt aus der Wirtschaft. Die
Betriebsansiedelungen im Raum
Knittelfeld sprechen für sich. In
keiner anderen Gemeinde im Bezirk
Murtal gab es in den letzten Monaten so viele Neueröffnungen wie in
Knittelfeld. Der neue Nahversorger
„Wohlfühlladen“ in Apfelberg wird
von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Auch die Wiedereröffnung des Eurospar in der Schubertstraße ist eine große Bereicherung
und bietet Arbeitsplätze. Nahe der
Landschacherschule wurde bereits
mit den Bauarbeiten für mehr als
200 Wohneinheiten begonnen. All
diese Projekte bedeuten Arbeitsplätze für die Bevölkerung unserer des Miteinander und der GeborgenStadt.
heit. Leider war es mir nicht immer möglich, bei allen VeranstaltMit dem Herbst hat auch die Schul- ungen zu denen ich eingeladen
saison begonnen. Deshalb haben war, persönlich anwesend zu sein.
wir in Kooperation mit dem Poli- Die Stadtgemeinde bemüht sich,
zeikommando die Schulwege ver- soweit es möglich ist, in diesem
stärkt unter Beobachtung. Unsere Bereich ein guter Partner zu sein.
Kinder müssen auf ihrem Weg in
die Schule oder in den Kindergar- Abschließend wünsche ich Ihnen
ten sicher dorthin und wieder nach einen guten Start in den Herbst,
Hause kommen können. Sicherheit viel Erfolg bei Ihren Tätigkeiten
am Schulweg hat oberste Priorität. und vor allem Gesundheit.
An dieser Stelle wünsche ich allen
Eltern, PädagogInnen und SchülerInnen einen guten Start sowie viel Ihr Bürgermeister
Erfolg für die neue Schulsaison.
Ing. Gerald Schmid
Das Freizeitangebot in Knittelfeld
ist vielseitig und es ist für jeden
mit Sicherheit etwas Passendes dabei. Ob gutes oder schlechtes Wetter, die Motivation unserer heimischen Vereine ist ungebrochen und
vorbildlich. Zahlreiche Veranstaltungen wurden über den Sommer
hinweg von ehrenamtlichen Mitgliedern erfolgreich durchgeführt.
Ich durfte mir im Sommer oft ein
Bild davon machen, mit welchem
Terminvereinbarungen:
Engagement die Menschen sich für
ihren Verein einsetzen. Wir können
Anmeldung über die Stadtamtsdirektion:
auf unsere Organisationen wirklich
Tel. 03512/83211-211 od. 213, Fax DW: -222
stolz sein, sie sorgen für Freizeit,
E-Mail: stadtgemeinde@knittelfeld.at
Spaß, Unterhaltung und ein Gefühl
Knittelfeld Aktuell | 3
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Gestalten wir Zukunft!
Der Statusbericht
Bull-Ring und des touristischen
Potenzials mit Bergen, Schigebieten, Murauen, Huchen-Fischgebiet,
Therme und vor allem der landschaftlichen Gesamtanlage. Eine
Ebene umgeben von Bergen und
durchzogen von einem Fluss, ein
Ausgangspunkt für Abenteuer in
den Bergen, eine „Arena“ mit einem international bekannten Zentrum für Motorsport.
Apfelberg und Knittelfeld werden künftig eine gemeinsame Stadt. Ein Prozess mit intensiver
Beteiligung der Bevölkerung soll die Strategie für die erfolgreiche Entwicklung der neuen Stadt
festlegen: Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft.
und Leben und kann so zu einem
sehr attraktiven Lebensmittelpunkt für viele neue Bürgerinnen
und Bürger werden. Knittelfeld
besitzt eine hohe Lebensqualität,
die vor allem auch durch die schöne naturräumliche Lage im Aichfeld
geprägt ist. Die Verkehrsanbindung
ist grundsätzlich gut, die Verlängerung der S-Bahn als Verbindung
in andere Zentralräume muss ein
Knittelfeld ist das Zentrum
wesentliches Ziel und Forderung an
einer dicht besiedelten Region
Hier liegen wesentliche Chancen das Land sein. Der Handel bietet alfür die Stärke der zukünftigen les, was für das tägliche Leben notStadt, wenn es um den Handels-, wendig ist, in sehr guter Sortierung
Wirtschafts- und Bildungsstandort und Qualität. Die Gesundheitsingeht. Dabei kam die Statusgruppe frastruktur macht Knittelfeld zu
zur eindeutigen Aussage, dass die einem Zentrum mit Bedeutung weit
große Entwicklungschance – nicht über die unmittelbare Umgebung
nur für Knittelfeld, sondern für das hinaus.
gesamte Aichfeld – in der engen Zusammenarbeit der Region und der Die Entwicklung der Innenstadt
Nutzung bestehender Stärken der wird gerade für die Stadt zum Woheinzelnen Gemeinden besteht.
nen und Leben besondere Bedeutung haben. Eine professionelle
Knittelfeld kann stark werden
interdisziplinäre Standortanalyse
soll hier die Chancen für den Handurch Wachstum und Zuzug
Die neue Stadt besitzt wesentliche del und die Gastronomie aufzeigen
Qualitäten als Stadt zum Wohnen und die Gestaltung des öffentliSchon seit Sommer wird am Statusbericht gearbeitet. Er soll die wichtigsten Entwicklungsmöglichkeiten
und Chancen der neuen Stadt und
ihrer Ortsteile beschreiben. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor, auf
deren Daten und Fakten die Strategieentwicklung ganz wesentlich
aufbauen soll.
chen Raumes wird zum Leitprojekt
werden. Stärken wurden genug erkannt: Die Stadtgröße passt, der
Stadtgrundriss mit einem Innenund Außenring für den Verkehr
und die Verfügbarkeit von großen
zusammenhängenden Verkaufsflächen in der Innenstadt stimmen
positiv. Parkflächen sind genügend
vorhanden, der Einbahnverkehr
„umrahmt“ die Innenstadt und lässt
unwillkürlich das Bild eines Corsos
entstehen.
Knittelfeld besitzt Chancen als
Handels- und Bildungszentrum
Dies wird vor allem dann deutlich,
wenn man erkennt, dass das unmittelbare Einzugsgebiet, das innerhalb von zehn Minuten mit dem
Auto erreichbar ist, bereits 41.000
Menschen umfasst und innerhalb
von weiteren zehn Minuten wächst
es um 31.000 auf 72.000.
Speziell im Bildungsbereich wird
es darum gehen, jene Schultypen
zu fördern, die für die regionale
Verankerung ihrer Absolventinnen
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Knittelfeld ist eine
Eisenbahnerstadt
Dieses Image ist fest verankert und
prägt über die Region hinaus das
Bild der Stadt. An dieser Tatsache
wird die Stadt nicht vorbeigehen
können und wollen. Spannende und
zukunftsfähige Strategien lassen
Projektleiter Toni Leinschitz-Di Bernardo,
sich hier entwickeln, wenn man
Standortexperte Hannes Lindner und Vizebgm. Guido Zeilinger.
Bahn mit Mobilität gleichsetzt und
die Potenziale für ökologische,
und Absolventen sorgen. Gerade spielhaft erwähnt. Insgesamt 263 technische und soziale Innovation
die Lehr-Ausbildung wird deshalb Dienstleistungsbetriebe ergänzen betrachtet. Dann lässt sich plötzzu verstärken und die Bedeutung das Spektrum der Produktionsbe- lich ein tragfähiger und leuchtendes Lehrberufs und des Handwerks triebe. Fast 160 Handelsbetriebe der Bogen spannen, der unter dem
anzuheben sein. So bestehen auch bieten über 1.000 Menschen einen Dach der Innovation modernste
gute Chancen, dass mehr Klein- Arbeitsplatz, im Bereich Erzie- Mobilitätstechnik mit der Formel 1
und Mittelbetriebe und damit eine hung und Unterricht werden mehr unter einen Hut bringt.
diversifizierte Wirtschaftsstruktur als 400 Dienstnehmer/innen beentstehen, die eine Abhängigkeit schäftigt. Sehen lassen kann sich Ein Bahn-Cluster Knittelfeld-Zeltvon Großbetrieben vermindern.
übrigens auch die Stadtgemeinde weg-Leoben wird denkbar und KnitKnittelfeld mit 210 Mitarbeiterin- telfeld als Zentrum für Ausbildung,
Knittelfeld hat Leitbetriebe
nen und Mitarbeitern. Ganz an der Forschung und Entwicklung rund
Deren Image und wirtschaftliche Spitze zu nennen sind natürlich die um Bahn- und Luftfahrttechnik.
Stärke verleihen dem Wirtschafts- ÖBB als Arbeitgeber für rund 800
standort Kraft und gewährleisten Bedienstete mit ihren zukunftsfä- Knittelfeld glaubt an sich selbst
einen soliden Arbeitsmarkt. So hat higen technischen Services und als und seine Zukunft als Zentrum
Knittelfeld derzeit eine deutlich einer der größten Arbeitgeber des einer starken Region mit
geringere Arbeitslosenquote als Aichfeldes mit 500 Beschäftigten Zukunftschancen
der österreichische Durchschnitt. das LKH Judenburg-Knittelfeld. Dieses zentrale Ziel hat die ZuDie Obersteirische Molkerei als Nicht zu vergessen und auch nicht kunftsstrategie jedenfalls festzuKäseweltmeister, Austria Email zu übersehen ist der Red Bull-Ring schreiben. So formuliert es Bürals Global Player, das Ziegelwerk als ein Impulsgeber der Region.
germeister Gerald Schmid um 22
des internationalen BaustoffkonUhr nach einer diskussionsreichen
zerns Wienerberger, der traditi- Der Tourismus hat hohes
und hochinteressanten Arbeitsonsreiche Stahlbaubetrieb Berger Entwicklungspotenzial
sitzung des Stadtforums, dessen
als Unternehmen der IBS Paper Chancen bestehen vor allem bei Mitgliedern hier nochmals ausPerformance Group und die Uitz- der Nutzung des wieder lebendigen drücklich für ihr Engagement zu
Mühle in Apfelberg seien hier bei- Formel 1-Image rund um den Red danken ist.
Wie funktioniert der Statusbericht?
Im Stadtforum rechte Seite: Projektleiter Leinschitz-Di Bernardo, Bgm. Schmid und Vizebgm. Zeilinger (mitte),
Pate Reibenbacher. Linke Seite: Pate Katzmann, Raumplaner Reissner, Pate Pölzl und GR Jäger.
4 | Knittelfeld Aktuell
Dazu wurden in moderierten Arbeitssitzungen mit dem Stadtforum demografische, wirtschaftliche, soziale,
kulturelle und räumliche Rahmenbedingungen der Stadt analysiert. Das Stadtforum ist mit Teilnehmer/innen aus
Politik, Verwaltung, Wirtschaft, den PatInnen und externen Fachleuten besetzt. Die Ergebnisse der Arbeit werden
als Statusbericht zusammengefasst. Er dient unter anderem als Diskussionsgrundlage für die Zukunftswerkstätten,
zu der ja die gesamte Bevölkerung von Apfelberg und Knittelfeld und Wirtschaftstreibende eingeladen wurden.
Knittelfeld Aktuell | 5
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft – was bereits geschah und noch passieren wird
Auftaktveranstaltung
Die Auftaktveranstaltung am 2. Juli war der offizielle Start zu Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft. Und es war
ein energischer Beginn. Bei der Startveranstaltung wurde den weit über 300 Besucherinnen und Besuchern aus
Apfelberg und Knittelfeld geballte Information geboten. Anerkannte Experten beleuchteten von unterschiedlichen
Seiten die vielfältigen Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen, die es auf dem Weg der Stadt in die Zukunft zu
beachten gilt. Bereits bei dieser Veranstaltung und in den Wochen danach hatten Interessierte die Möglichkeit,
sich für die Mitarbeit am Projekt zu melden und ihre Vorschläge für wesentliche Inhalte und Themen des
Stadtentwicklungsprozesses zu übermitteln. Über 200 Fragebögen wurden abgegeben und werden ausgewertet.
Statusbericht
Über den Sommer begann dann schon die Arbeit am Statusbericht. Experten und Stadtverwaltung trugen alle
relevanten Fakten und Daten für den Statusbericht zusammen. Seit September ist das Stadtforum nun daran, diese
Grundlagen zu analysieren und entsprechende Schlussfolgerungen für Chancen und Bedrohungen der aus der
Vereinigung von Apfelberg und Knittelfeld mit 1. Jänner 2015 neu entstehenden Stadt zu erarbeiten.
Zukunftswerkstätten
Mit Ende September wurden alle Bürgerinnen und Bürger von Apfelberg und Knittelfeld eingeladen, sich an der
Erarbeitung der Zukunftsstrategie zu beteiligen. In der Woche vom 6. Oktober weg, begannen schließlich die
Zukunftswerkstätten zuerst mit dem Handlungsfeld Freizeit, Sport, Kultur und Vereine. Es folgte der Bereich
Lebensqualität, Lebensumfeld und Umwelt. Dann wurde die Stadt der Generationen in Arbeitsgruppen behandelt
und schließlich die Entwicklung der Innenstadt. Die Ergebnisse werden in der Woche ab 13. Oktober vom Stadtforum
und der Steuergruppe diskutiert und aufbereitet. Am 22. und 23. Oktober wird es schließlich vertiefende
Zukunftswerkstätten unter Mitarbeit von Experten mit direkt betroffenen Betrieben, Liegenschaftseigentümer/innen und Bewohner/innen zur Innenstadtentwicklung und eine eigene Werkstätte von Experten und
Wirtschaftstreibenden zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt geben.
Bürgerversammlung
Am 26. November findet eine große Bürgerversammlung für alle Bewohnerinnen und Bewohner von Apfelberg und
Knittelfeld statt, bei der ein umfassender Zwischenbericht zur Zukunftsstrategie gegeben wird. Außerdem wird dort
die Fusionsvereinbarung zwischen den beiden Gemeinden präsentiert.
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Weitere Arbeitsplätze
Zentrale der Bildungsregion Obersteiermark West wird in Knittelfeld angesiedelt
Durch die Auflösung der politischen Bezirksschulinspektoren in
der Steiermark, werden diese nun
durch Pflichtschulinspektoren des
Landes ersetzt und sieben Bildungsregionen in der Steiermark gebildet. Eine dieser neuen Bildungsregionen im Pflichtschulbereich ist
die Region Obersteiermark West:
Murtal (Knittelfeld/Judenburg) und
Murau. Zentrale dieser Bildungsregion wird Knittelfeld. „Mit Beschluss des Landesschulrates der
Steiermark wird diese Bildungszentrale am Standort der Bezirkshauptmannschaft Murtal in Knittelfeld angesiedelt. Somit werden die
künftigen Pflichtschulinspektoren
des Landes mit dem Team der psychosozialen Schüler/-innenbetreuung ihren Arbeitsplatz in unserer
Stadt aufnehmen. Dies garantiert
dem Standort Knittelfeld wieder ein
‚volles Haus‘ und damit weitere Arbeitsplätze“, so Bürgermeister Ing.
Gerald Schmid.
Wieder volles Haus in der Knittelfelder BH-Murtal.
Stadtrat Horst Kapfer ist in Pension
1. Horst Kapfer verabschiedete sich
bei BGM Ing. Gerald Schmid und
Amtsdirektor Dr. Rudolf Holzer
2. Der neue Bau- und
Liegenschaftsreferent Erwin
Schabhüttl.
Befragung
In weiterer Folge ist für Anfang 2015 eine große schriftliche Befragung aller Wahlberechtigten der neuen Stadt
Knittelfeld zu den wesentlichen Zielen und Strategien von Knittelfeld geplant, deren Ergebnisse in die Formulierung
der Zukunftsstrategie einfließen werden. Diese wird dem neuen Gemeinderat nach der Gemeinderatswahl im März
2015 zur Diskussion, Bearbeitung und Beschlussfassung vorgelegt werden.
Selbstverständlich erhalten alle Bürgerinnen und Bürger von Apfelberg und Knittelfeld über die ab jetzt
gemeinsamen Ausgaben des Stadtmagazins laufende Information zu den Ergebnissen des Prozesses.
Apfelberg und Knittelfeld
Gemeinsame Stadt nimmt Formen an
Seit Jahresbeginn arbeiten die Vertreter der Stadtgemeinde Knittelfeld und der Gemeinde Apfelberg
an der Fusionierung. In zehn Workshops haben die Verantwortlichen
bei allen politischen und verwal-
Vizebgm. Franz
Gruber, BGM Karl
Bacher (beide
Apfelberg) und
BGM Gerald Schmid.
6 | Knittelfeld Aktuell
tungstechnischen Verschiedenheiten der Kommunen, eine für beide
Seiten akzeptable Lösung für die
gemeinsame neue Stadt erarbeitet. Dabei wurde in freundschaftlicher und sachlicher Atmosphäre
verhandelt. Darüber hinaus konnte
in vielen Detailgesprächen auf Beamtenebene, für Knittelfelder und
Apfelberger Besonderheiten eine
konsensuale Lösung gefunden werden. Die vereinigte Stadt muss für
alle Vorteile bringen und mindestens das gleiche Serviceniveau sowie die gleiche Bürgernähe bieten,
wie die bisherigen Gemeinden.
Derzeit gibt es eine Fusionsverein-
barung, die noch in diesem Jahr von
beiden Gemeinderäten beschlossen werden soll. Diese Vereinbarung gilt auch als Entscheidungsgrundlage für den neu gewählten
Gemeinderat, der voraussichtlich
im Mai 2015 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten
wird. Insgesamt kann festgehalten
werden, dass es gelungen ist, eine
Übereinkunft zu finden, die von
beiden Seiten überaus positiv und
zukunftsorientiert bewertet wird.
Für die Apfelberger und Knittelfelder Bürgerinnen und Bürger wird es
im November jeweils eine Bürgerversammlung geben.
2
1
Horst Kapfer ist mit 31. August
in den wohlverdienten Ruhestand
gegangen. Der ehemalige ÖBBTechniker war vom damaligen Bürgermeister Siegfried Schafarik ins
Team geholt worden. Kapfer saß
seit August 1999 im Knittelfelder Gemeinderat, seit 2010 war er
Stadtrat und seit Februar 2002 Bauund Liegenschaftsreferent sowie
in Ausschüssen tätig. Auch die Vergabe von Gemeindewohnungen gehörte zu seinem Aufgabenbereich.
Er hatte in den rund 14 Jahren über
800 Wohnungen vergeben. Für Kapfer war das persönliche Gespräch
mit den Bürgerinnen und Bürgern
immer wichtig. Er hatte stets ein
offenes Ohr, auch für persönliche
Probleme mancher Wohnungssuchender. Kapfer war immer bemüht,
eine Lösung zu finden. An der Mitarbeit in der Gemeindepolitik reizte ihn, etwas Positives bewegen zu
können. Horst Kapfer wird sich nun
mehr seiner Familie widmen und
viel Zeit in seinem Wochenendhaus
in Kärnten verbringen.
ALLES AUS EINER HAND
Agrar
Energie
Bau & Garten
Baustoffe
Lebensmittel
Technik
Seine Nachfolger
Im Gemeinderat folgte ihm Klaus
Wallner, als neue Stadträtin wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung Kulturreferentin Heidi
Krainz-Papst gewählt. Die Funktion
des Bau- und Liegenschaftsreferenten übernahm Erwin Schabhüttl. Er ist seit April 2000 im Gemeinderat tätig, in zahlreichen
Ausschüssen vertreten und seit
2010 Sicherheitsbeauftragter der
Stadtgemeinde. Wie sein Vorgänger ist er auch für die Vergabe von
Gemeindewohnungen zuständig.
Wohnungssuchende mögen sich
zwecks Terminvereinbarung an
die Liegenschaftsverwaltung der
Stadtgemeinde Knittelfeld unter
03512/83211-360 wenden.
LANDFORST LAGERHAUS & CO KG
KNITTELFELD - KAPFENBERG - MURAU
www.landforst.at
Knittelfeld Aktuell | 7
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Radservice Willibald eröffnete sein Geschäft
Die Erfolgsgeschichte eines Knittelfelder Kleinstunternehmers
Bürgermeister Ing. Gerald Schmid besuchte Jasmine
Einödhofer und Bernd Willibald in ihrem neuen Geschäft.
Kontaktdaten: Bernd Willibald
Rad-Fachwerkstätte, Reparatur & Service, Verkauf
von Gebrauchträdern
Sandgasse 61, 8720 Knittelfeld
Tel.: 0660/1513522
E-Mail: berndwillibald@gmail.com
Öffnungszeiten: Mo. – Fr., 15 – 18 Uhr,
am Wochenende nach tel. Vereinbarung
Es hat 2012 begonnen. Bernd Willibald eröffnete damals pünktlich
zur Fahrradsaison eine kleine, aber
feine Radwerkstätte im Keller seines Wohnhauses, in der er Fahrräder reparierte und servicierte. Das
Geschäft lief so gut an, dass der
gelernte Sportartikelmonteur nun
in eine 75m² große Werkstätte mit
Verkaufslokal für Gebrauchträder
übersiedelte. Bürgermeister Ing.
Gerald Schmid besuchte den Jungunternehmer in der Knittelfelder
Sandgasse.
Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Jasmine schaukelt Willibald nebenberuflich den Laden.
Er überprüft für alle Fahrradtypen die Beleuchtung, Schaltung,
Bremsen, Radlager, den Steuersatz
und stellt diese bei Bedarf ein. Er
zentriert die Laufräder, schmiert
Lager und Kette. Zum Service gehört auch eine Überprüfungsfahrt,
natürlich bekommt die/der Kundin/Kunde das Rad geputzt und
glänzend wieder retour. Willibald
verkauft auch Gebrauchträder,
holt bei einem Radgebrechen den
„Drahtesel“ unterwegs ab, macht
ihn wieder flott, ohne lange Wartezeit. Bei Willibald bekommt
man auch das Prüfsiegel „Sicheres
Fahrrad“. Das brauchen Kinder für
ihr Fahrrad, um zur Fahrradprüfung antreten zu können. Das Unternehmerpaar ist auch außerhalb
der eigenen Werkstätte aktiv. So
ist es in kleinen Gemeinden mit
seiner mobilen Radwerkstätte unterwegs, veranstaltet Radlbörsen,
Workshops zum Thema „Sicheres
Radfahren für Kinder“ und vieles mehr. Zum großen Vorbild als
Unternehmer gehört Chocolatier
Josef Zotter, der auch mal klein
angefangen hat. Der Traum von
der eigenen Radwerkstätte ist für
Willibald bereits wahr geworden.
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Authentisch, italienisch & mit Herz
Köstlicher Neustart im
Don Camillo
Knittelfelds kulinarische Landkarte freut sich in diesen Tagen über
zwei ganz köstliche und waschechte italienische Neuzugänge.
Denn mit der Sardin Maria Antonietta und dem Norditaliener Enzo
weht jetzt eine frische Brise im
Don Camillo.
Mit im Gepäck haben die beiden
authentische Köstlichkeiten, italienische Gastfreundschaft und
ein kleines Stück vom sonnigen
Süden, das wir jetzt im Kulturhaus genießen können. Bei allen
Neuerungen sind im Don Camillo
freilich auch einige gute Dinge
gleich geblieben. Die Vorteile und
Als sich die beiden neuen Pächter Vergünstigungen für Freunde des
vor 16 Jahren kennengelernt ha- Hauses mit der Amico-Card zum
ben, wussten sie noch nicht, dass Beispiel. Und natürlich das köstsie ihr Lebensweg einmal in die liche Versprechen „Don Camillo:
schöne Steiermark führen würde. Da steckt Italien drin!“ – nur, dass
„Bis vor kurzem waren wir noch in ab jetzt sogar noch mehr Italien
Italien selbständig, aber dort wur- drinsteckt.
de die ökonomische Lage immer
schwieriger. Darum freuen wir uns
Don Camillo
jetzt umso mehr, ein wenig Italien
Gaaler Straße 4, 8720 Knittelfeld
nach Knittelfeld bringen zu könTel.: 0664/5960580
nen. Und auch unsere drei BambiÖffnungszeiten:
ni sind schon jetzt total glücklich
Mo – So., 11 bis 22 Uhr
hier“, erzählt Maria Antonietta.
Wasserzählerablesung
Die Betriebe der Wasserwirtschaft teilen mit, dass
heuer keine Selbstablesung des Wasserverbrauchs
notwendig ist. Die Stadt übernimmt als Dienstleistung
die Zählerablesung, und überprüft gleichzeitig
die Hausleitungen auf eventuelle Rohrbrüche. Die
Ablesung ist für die kommenden Wochen geplant, Sie
erhalten noch eine schriftliche Verständigung.
Herzlichen Glückwunsch
Die Stadtgemeinde Knittelfeld gratuliert Bürgermeister Ing. Gerald Schmid zum erfolgreichen Abschluss des Universitätskurses „Parlamentarismus
und Landespolitik“.
Ass.-Prof. Mag. Dr. Klaus Poier, Ao. Univ.-Prof. Ing. Mag. Dr.
Otto Krickl, BGM Ing. Gerald Schmid, Landtagspräsident Franz
Majcen und Vizerektor Ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek.
Anders Biken
Verkauf & Reparatur
Eurospar erstrahlt in neuem Glanz
Bürgermeister Ing. Gerald Schmid besuchte den umgebauten Markt
Freuen sich über die Wiedereröffnung nach dem Umbau:
Spar-Filialgebietsleiter Detlef Maurer, Marktleiterin Karin
Kohlhofer und Bürgermeister Gerald Schmid.
Öffnungszeiten:
Mo. – Do., 7.00 – 19 Uhr, Fr., 7.00 – 19.30 Uhr und
Sa., 7.00 – 18.00 Uhr.
8 | Knittelfeld Aktuell
Der Eurospar-Markt in der Schubertstraße 5 wurde nach einer
dreimonatigen Modernisierung am
10. September eröffnet. Zahlreiche Kundinnen und Kunden strömten schon am frühen Morgen in die
Filiale. Auch Bürgermeister Gerald
Schmid gratulierte dem Team von
Spar zum erfolgten Umbau. Das
über 1.500m² große Geschäft
bietet ein völlig neues Einkaufserlebnis, bei dem regionale Produkte ebenfalls nicht fehlen. „Der
Fokus liegt auf einem großzügig
gestalteten Frischebereich. In einer Marktplatz-Atmosphäre fügt
sich der Obst- und Gemüsebereich
direkt an die Feinkost an. Dazu
gibt es einen gemütlichen Kaffeebereich mit frischen Mehlspeisen
und Snacks. Auch Sitzmöglichkeiten im Freien stehen zur Ver-
fügung“, so Marktleiterin Karin
Kohlhofer. Das Lebensmittelsortiment wird um den Non-Food- Bereich (Kosmetik, Reinigungsartikel, Elektro- und Haushaltswaren,
Zeitschriften u. v. m.) ergänzt.
Auch ein Geschenkedienst wird
angeboten. Bei der Modernisierung wurde auf eine besonders
helle, freundliche und einladende
Einkaufsatmosphäre geachtet. Die
klare Außenfassade umfasst ein
großzügiges Vordach, die großen
Fenster sorgen für zusätzliche
Helligkeit im Inneren. Die Photovoltaik-Anlage am Dach produziert
Strom für Beleuchtung, Kühlung
und für die Klimaanlage. Mit dem
Umbau und der Wiedereröffnung
sind nun endgültig alle Gerüchte
um die Schließung des Standortes
Schubertstraße verstummt.
Richard Sauruck
Tel.: 0664/14 21 7 21
E-Mail: sauruck@icloud.com
BGM Gerald Schmid mit den neuen Pächtern Maria Kleinmann,
Enzo Zuliani (re.), deren Kindern und Mitarbeiter Gino (li.).
Lust auf neue
Schuhe
?!
Knittelfeld Aktuell | 9
Allgemeines
www.knittelfeld.at
NMS Lindenallee
Vernetzter Unterricht – eine
Neuheit der Neuen Mittelschule
1
2
Unter dem Motto „Vernetzter Unterricht“ luden die Schülerinnen
und Schüler der 1. Klassen mit
ihrem LehrerInnenteam zur Abschlusspräsentation. Stolz zeigten
sie ihren Eltern, was sie im abgelaufenen Schuljahr gelernt hatten.
Vernetzter Unterricht bedeutet
Lernen in Zusammenhängen. Inhalte der Gegenstände Geographie
und Wirtschaftskunde, Biologie
und Umweltkunde sowie Bildnerische Erziehung werden miteinan-
der verknüpft. Themen waren die
vier Lebensräume (Tropischer Regenwald, Wüsten, Gemäßigte Zone,
Polare Zone) unserer Erde. Informationen über Klima, Vegetation,
Tierwelt und Lebensbedingungen
für Menschen wurden gesammelt.
Dabei standen der eigenständige
Wissenserwerb und das Miteinander-Lernen im Vordergrund. Besonders gut kamen unter dem Motto
„Lernen mit allen Sinnen“ die kulinarischen Stationen an.
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Fit für einen sicheren Schulweg
Bürgermeister Ing. Gerald Schmid startete Schulwegaktionen
Pünktlich zu Schulbeginn erhielten
die Knittelfelder Erst- und Zweitklassler der Volksschulen Kärntner
Straße und Landschachergasse von
Bürgermeister Gerald Schmid Reflektorarmbänder. Damit werden die
Kleinen für die übrigen Verkehrsteilnehmer/innen besser sichtbar.
Sicherheit am Schulweg wird von
der Stadtgemeinde Knittelfeld groß
geschrieben. Jedes Jahr zu Schulbeginn werden die Verkehrsteilnehmer/innen mittels Plakataktion und
Sicherheitshinweisschildern zum
langsam Fahren vor allem in den
Bereichen von Schulen aufgefordert. Bürgermeister Gerald Schmid
machte heuer die Kinder und Eltern
1. Beim Besuch am Bauernhof der Familie Madl konnten die Schüler und Schülerinnen Tiere des Lebensraumes „Gemäßigte Zone“
hautnah erleben. | 2. Essen testen.
Abschlussfeier der 4. Klassen
ECDL-Abschluss
Mit einer Abendveranstaltung feierten die Schülerinnen und Schüler
der HS/MNS mit den Eltern, Lehrerinnen und Lehrern ihren Schulabschluss. Mit unterhaltsamen Showtanzeinlagen, Akrobatikvorführungen, Sketches und Liedern zeigten
sie ihr Können und begeisterten
damit alle. Eine Powerpoint-Präsentation und ein Film ließen die
vergangenen vier Jahre noch einmal Revue passieren.
Stolz präsentieren neun SchülerInnen der 4.a Klasse ihre Skill-Card
als Zeichen des positiven Abschlusses aller sieben ECDL-Module.
Bürgermeister Ing. Gerald Schmid, Polizei-Chefinspektor Matthias Schlacher und die
Leiterin des Büros für Kinder, Jugend und Familie, Amra Haller, mit den Taferlklasslern
am ersten Schultag vor der Landschachervolksschule.
1
2
1. Die Sketches sorgten für viel Spaß. | 2. Die Glücklichen: Melek, Manuel, Karina, Sabrina, Christina, Tamara, Iris, Sarah und Nadine.
„Flugshow“ beim Schwimmbadfest
Spiel, Sport und Spaß beim traditionellen Schwimmbadfest der Schule
und des Regionalen Leistungszentrums für Schwimmen im heimischen Schwimmbad. Highlights waren wieder einmal Luftmatratzensprint und Wettrutschen. Beim finalen Kunstspringen zeigten nicht nur
die Schüler ihr Können. Religionslehrer Gerald Knauseder begeisterte
mit einem lupenreinen und spritzfreien Salto die Regie, während RLZ
Absolvent Luca Kirchmair seiner nunmehr ehemaligen Schule mit einem
Spezialsprung noch einmal Ehre
und Dankbarkeit erwies.
Luca Kirchmair bei seinem Spezialsprung.
10 | Knittelfeld Aktuell
in einem persönlichen Brief auf die
Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam. Dem Schreiben wurde ein
Reflektorarmband, gesponsert vom
Kuratorium für Verkehrssicherheit,
beigelegt.
Zusätzlich führte das Büro für Kinder, Jugend und Familie der Stadtgemeinde ein Verkehrssicherheitstraining durch. Dort lernten die
Kleinen, wo die Gefahren im Straßenverkehr liegen, welche Regeln
einzuhalten sind und wie man sich
im Straßenverkehr richtig verhält.
In einem Pilotversuch wird der
Gehweg zwischen der Kärntnervolksschule und der Kreuzung Gaaler Straße/ Kärntner Straße eigens
für Kinder markiert. Diese farbliche
Kennzeichnung soll verdeutlichen,
dass die Mädchen und Buben auf
der inneren Seite des Bürgersteiges
sicher sind (mehr dazu auf Seite 35).
Schulwegspolizisten, unter ihnen
auch Altbürgermeister Siegfried
Schafarik, sorgen das ganze Jahr
dafür, dass die Kinder heil und sicher über die Straße gelangen.
Kärntnervolksschule
Mit Schwung ins neue Schuljahr
An der Schule wird großer Wert auf
Sport, Bewegung und Gesundheit
gelegt. Die schulautonome Stundentafel mit den vermehrten Sportstunden sowie bewegter Unterricht
sind wichtige Bausteine dafür. Bewegung und Lernen hängen eng
zusammen. Schon seit vielen Jahren gibt es gerade deshalb an der
Kärntnervolkschule ein vermehrtes Sport- und Bewegungsangebot.
Die tägliche Turnstunde wird in den
Medien immer wieder gefordert.
Durch kleine Übungen und Bewegung in vielen Unterrichtsstunden
im Klassenzimmer, sowie durch
die „bewegte Pause“ wird an dieser Schule die tägliche Bewegung
bewusst gefördert. So wird nicht
nur der Unterricht aufgelockert.
Es werden auch Konzentration und
Aufmerksamkeit gefördert.
Zu diesem Thema findet in der
Kärntnervolksschule Ende Oktober ein interessanter Vortrag statt.
Mit diesem Impulsvortrag soll das
Programm Vital4Brain gestartet
werden.
Die Wissenschaft weiß es schon
lange – Bewegung macht schlau
und wirkt sich positiv auf die Konzentrations- und Lernfähigkeit aus.
Deshalb entwickelte der Schulverein Vital4Brain, unterstützt von
UNIQA, ein einfaches, aber wirkungsvolles Bewegungsprogramm
für SchülerInnen. Vital4Brain kann
während der Stunde direkt im Klas-
senraum durchgeführt werden und
fördert somit die Konzentration
unserer Kinder und Jugendlichen
im Schulalltag.
Termin:
Mag. (FH) Oliver Reisenhofer, ausgebildeter Vital4Brain Supervisor
und UNIQA VitalCoach stellt in seinem Impulsvortrag am Donnerstag,
23. Oktober um 19 Uhr in der
Kärntnervolksschule, Gaaler Str. 7,
das Programm Vital4Brain vor.
Er zeigt anhand von neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnissen
aus der Gehirnforschung und
vielen praktischen Übungen aus
Vital4Brain, warum Bewegung auch
schlau macht.
Knittelfeld Aktuell | 11
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Neues aus der Stadtgärtnerei
Bis 31. Oktober großer Herbstabverkauf ...
... von Gehölzen, winterharten Stauden, Obst- und Beerengehölzen,– alles minus 15% Herbstrabatt. Gilt nur für lagernde Pflanzen.
Allerheiligen-Gesteck-Steckkurs
Donnerstag, 23. Oktober, 19 Uhr, Kursleiterinnen: Gärtnermeisterin Claudia Quinz und Gärtnerin Elisabeth Burböck. Unkostenbeitrag:
EUR 20,-- (wird beim Kurs eingehoben). Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 25 Personen) Bitte um Anmeldung!
Adventkranzbindekurs
Dienstag, 25. November, 19 Uhr, Kursleiterinnen: Gärtnermeisterin Claudia Quinz und Gärtnerin Elisabeth Burböck. Unkostenbeitrag:
EUR 25,-- (wird beim Kurs eingehoben). Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 25 Personen) Bitte um Anmeldung!
Weihnachtsmarkt
Eröffnung: Donnerstag, 27. und Freitag, 28. November, 8 – 12 und 13 – 18 Uhr, danach bis einschließlich Dienstag, 23. Dezember, Mo – Fr.,
8 – 12 und 13 – 17 Uhr, Eintritt frei
Räuchern
Freitag, 5. Dezember, 16 Uhr, Marianne Steinberger wird anhand alter Tradition und Brauchtum das Räuchern vorführen. Jede/r
Teilnehmer/in kann ihre/seine eigene Kräutermischung herstellen. Eintritt frei! Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 15 Personen) Bitte um
Anmeldung!
Filzen
Freitag, 12. Dezember, 14.30 Uhr, Heidi Szilage wird mit ihrer Spinnrunde das Verarbeiten von Wolle zeigen. Beim Filzen können
Werkstücke selbst gestaltet werden. Eintritt frei! Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 15 Personen) Bitte um Anmeldung!
Alle Aktionen finden in der Stadtgärtnerei, Freiheitsallee 53, statt
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr, Tel. 0664/800 47 476
E-Mail: gaertnerei@knittelfeld.at
Garagen und Fahrradboxen in der Burgfriedgasse zu vermieten!
In der Burgfriedgasse 13 entstand eine Garagenanlage mit 22 PKW-Abstellplätzen (6m x 3m) und
12 Fahrradboxen. Auch ein Moped könnte in einer
Box abgestellt werden. Damit bietet sich speziell
für Anrainer die Gelegenheit, ganz in der Nähe
PKW oder Fahrrad wetterfest und sicher unterzubringen. Die Garagenfläche ist in Privatbesitz.
Der Mietpreis für eine Garagenbox beträgt 65
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werden für 15 Euro inkl. MwSt. vermietet.
Nähere Informationen unter: +43 (0) 664/73520883
oder per E-Mail unter garagen.murtal@aon.at.
12 | Knittelfeld Aktuell
Allgemeines
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Feuerwehr
Bereichsfeuerwehrtag in
Knittelfeld
Anfang September fand der zweite
Bereichsfeuerwehrtag statt. Unter
den Ehrengästen waren Bezirkshauptfrau Mag.a Ulrike Buchacher,
Bürgermeister Ing. Gerald Schmid,
Bereichsrettungskommandant Ing.
Markus Schöck, und Altbürgermeister Siegfried Schafarik. Vor den über
200 angetretenen Feuerwehrmännern präsentierte der Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat
Erwin Grangl die bisher geleisteten
Einsätze. Schwerpunkte: Großveranstaltungen am Red Bull Ring und
das Unwetter, das Ende August
Knittelfeld heimgesucht hatte. Außerdem wurden Knittelfelder Feuerwehrmänner für ihre unermüdlichen
und ehrenamtlichen Tätigkeiten
ausgezeichnet. Verdienstkreuz des
Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld in Bronze: BM Alexander
Biela, OFM Mario Hengstler, LM
Christian Illmaier, LM Thomas
Leitner, OFM Martin Pirkwieser,
LM Robert Rampitsch. Verdienstkreuz des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld in Silber: BM
Karl Gruber, OLM Petra Pirkwieser,
LM Leopold Grünling. Verdienstzeichen III. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark: OLM
Horst Biela, BM David Prettner.
Verdienstzeichen II. Stufe des
Landesfeuerwehrverbandes Steiermark: OLM Josef Eichberger. Verdienstzeichen I. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark:
OBI Arnold Schlick. Für 25 jährige
Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens: LM Horst Biela, LM
Thomas Leitner. Für 40 jährigen
Einsatz: EOBI Willibald Friedl. Für
60 Jahre: EOBI Franz Koiner. Eine
NAbg. Wolfgang Zanger, BHF Ulrike Buchacher, HBI Reinhard
Pirkwieser, BGM Gerald Schmid und OBR Erwin Grangl.
seltene und hohe Auszeichnung
wurde dem Kommandanten der
Feuerwehr Knittelfeld zu Teil. Für
seinen unermüdlichen Einsatz wurde HBI Reinhard Pirkwieser die II.
Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes verliehen.
Abkürzungen der Titel:
BM – Brandmeister
LM – Löschmeister
OFM – Oberfeuerwehrmann
OBI – Oberbrandinspektor
OLM – Oberlöschmeister
EOBI – Ehrenoberbrandinspektor
HBI – Hauptbrandinspektor
OBR – Oberbrandrat
Neues vom Regionalbus Aichfeld
Upgrading Schülerausweis zu
Top-Ticket ist möglich
Garagenanlage in der Burgfriedgasse 13.
Die Schule hat begonnen und
hoffentlich haben schon alle
ihren Schülerausweis! Viele haben
vielleicht auch schon das Top-Ticket,
die steiermarkweite Netzkarte
für Schüler und Lehrlinge. Damit
steht das gesamte öffentliche
Verkehrsnetz in der ganzen Steiermark zur Verfügung!
Aber auch ein nachträglicher Umstieg und somit ein Upgrading vom
Schülerausweis zum Top-Ticket ist
jederzeit möglich. Für Spätentschlossene wichtig: Einfach den
Differenzbetrag von EUR 79,40 einzahlen und danach den Zahlungsbeleg, das SchülerInnen-Ticket und
ein ausgefülltes Bestellformular
(Aufzahlungs-Ticket ankreuzen, von
der Schule bestätigen lassen) bei
den Verkehrsunternehmen Postbus
oder Watzke in Knittelfeld abgeben!
Herbstzeit ist Wanderzeit
Der Verkehrsverbund hat eine
ganze Serie von Wandertipps herausgegeben. Der Vorteil: Die meisten Touren führen nicht zum Ausgangspunkt zurück. Sie brauchen
also dafür kein Auto. Jeder einzelne Folder beschreibt eine Wandertour. Die Tour ist auch auf einer
Karte eingezeichnet, enthalten
sind auch ein paar Fahrplanvorschläge. Neu entwickelte Touren
führen nun in die Bärenschützklamm oder nach Stübing und in
sein „Tal der Geschichte“.
Alle mittlerweile rund 40 Folder
gibt es zum Download unter www.
verbundlinie.at bzw. können ausgewählte Folder auch in der Regionalbus Aichfeld-Infostelle gratis
abgeholt werden.
Knittelfeld Aktuell | 13
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Allgemeines
www.knittelfeld.at
Chronik
Im Blickfeld
Im Blickfeld – ÖBB Lehrwerkstätte
Ausbildungsstätte ist „Leuchtturm“ der Region
Minister Klug und Bürgermeister Schmid in der ÖBB-Lehrwerkstätte
Minister Klug und Bürgermeister Schmid
in der ÖBB- Lehrwerkstätte.
ÖBB-Lehrlingstreffen
Die Teilnehmer beim 7. Jahrgangstreffen.
Im Rahmen des Lehrlingstages des
Bundesheeres, besuchten Verteidigungsminister Gerald Klug und Bürgermeister Gerald Schmid die ÖBBLehrwerkstätte. Sie besichtigten
unter anderem die Schweißerei. Der
Lehrlingstag fand in Kooperation mit
der ÖBB sowohl am Fliegerhost Zeltweg als auch in der heimischen ÖBBLehrwerkstätte statt. Das Bundesheer unterhält mit den ÖBB seit Jahren einen Ausbildungsverbund, in
welchem Bundesheer-Lehrlinge der
Luftfahrzeugtechnik gewisse Ausbildungsschritte, etwa an Maschi-
nen, bei den ÖBB absolvieren. Klug
und Schmid sind sich einig: Sie sehen eine große Verantwortung darin, die Jugend beruflich fit für die
Zukunft zu machen. Mit qualifizierten Lehrwerkstätten, wie zum Beispiel jener der ÖBB in Knittelfeld, erhalten die Jugendlichen eine solide Ausbildung. Noch eines haben
Klug und Schmid gemeinsam. Beide absolvierten selbst eine Lehre, Klug die des Drehers und Schmid
jene zum Maschinenschlosser, bevor beide neben dem Beruf den
zweiten Bildungsweg beschritten.
Die ehemaligen ÖBB-Lehrlinge aus
den Lehrlingsjahrgängen 1954/57
trafen sich Anfang September am
ÖBB-Gelände, um die Lehrwerkstätte und das Werk zu besichtigen.
Bürgermeister Gerald Schmid war
ebenfalls zu Gast. Der ehemalige
Jugendvertrauensmann Alois Erhart
und Betriebsratsobmann Johann
Siegl begrüßten die rund 30 Gäste
vor dem ÖBB-Gelände. Siegl brachte
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
zur Lehrwerkstätte, wo Ausbildungsleiter Karl Reibenbacher wartete und
sie durch die Hallen führte. Bürgermeister Schmid nutzte die Gelegenheit, um mit den ehemaligen sowie
den derzeitigen Lehrlingen über die
Wichtigkeit dieser Ausbildungsstätte für die gesamte Region Obersteiermark West zu sprechen. Waren es
in den 50er-Jahren nur männliche
Lehrlinge, so absolvieren heute auch
zahlreiche Mädchen die ÖBB-Lehre.
Info & Service
Information & Services
Modelleisenbahn – Öffnungszeiten
E-Control – kostenlose Beratung
29. und 30. November, 6., 7., 13., 14., 20., 21., 24. bis 26. Dezember,
jeweils von 10 bis 17 Uhr
für Strom- und Gaskonsumenten
Bahnhof Knittelfeld, Untergeschoss, Tel.: 03512/751 68
E-Mail: esv@modelleisenbahn-knittelfeld.at
Homepage: www.modelleisenbahn-knittelfeld.at
Gemeinderatssitzung
Dienstag, 28. Oktober, und Montag, 15. Dezember, jeweils um 18 Uhr
Gemeinderatssitzungssaal, 2. Stock, Rathaus
14 | Knittelfeld Aktuell
Donnerstag, 13. November, 16 – 18 Uhr,
Kleiner Sitzungssaal, 2. Stock, Rathaus
Bitte bringen Sie Ihre Strom- und Gasrechnung mit!
Apfelberger Rundwanderweg
Ausgangspunkt Gasthaus Hoffelner, Apfelberg, über
Talberghof, 5,4 km mit Rastmöglichkeiten und tollen
Panoramablicken.
Chronik
Neu geboren
Amina Osmic´
Jason Jovanovic´
Maria Jurišic´
Cornelia Diethardt
Kevin Zachorjansky
Nistor Caldu
Noel Baran
Marko Draganovic´
Emely Gressl
Daniel Bona
Mariella Scherkl
Julian-Dennis Kaufmann
Güney Yilmaz
Ali Trolli
˘˘
˘
Iana˘ş Tarabuga
Luca Dib
Lea Cosic´
Vincent Bärnthaler
Elias Egger
Marie Rieger
Jennifer Ott
Hakob Petrosyan
Arian Harziraj
Lilly Peinhopf
Jakob Reif
Elias Sturm
Frisch verheiratet
Marlin Younan und John Georgie
Patricia Forstner und Armin Schmid
Izabela Katic´ und Ivan Cosic´
Yingying Wu und Hao Ying
Cornelia Kroemer und Günther Unterweger
Eva Maria Purstaller und Hermann Maske
Jasmin Leitner und Erich Duller
Jeannette Erlacher und Martin Lucic
ˇˇ
Gabriele Bacher und Werner Zechner
Susanne Schobermaier und Michael Kautschitz
Andrea Weber und Reinhard Staller
Helga-Johanna Madl und Peter Schrettner
Ciara Dillon und Manfred Murke
Kürzlich verstorben
Anna Deiretsbacher, 94
Wilhelm Reicher, 94
Dr. Gertrud Waurisch, 88
Bruno Winkler, 64
Ernestine Buchebner, 83
Maria Jonke, 88
Walter Ulm, 90
Margarethe Gruber, 92
Susanna Neuwirth, 91
Tobias Wachter, 5
Herta Dobrounig, 86
Franz Untersaubach, 83
Ilse Mandl, 66
Anna Maier, 92
Elfriede Mülleder, 79
Ludwig Hammer, 83
Angela Knapp, 90
Antonia Liebminger, 92
Reinhold Künstner, 52
Mario Schachner, 49
Wolfgang Maier, 51
Günther Knapp, 85
Elfrieda Fell, 99
Egon Neuhold, 65
Johanna Swete, 89
Maria Seiler, 87
Georg Steger, 88
Walter Meier, 66
Martha Graf, 93
Klara Schurp, 93
Walter Schober, 85
Renate Bloder, 53
Stefan Raunig, 82
Johann Kresse, 63
Otto Leutgöb, 70
Alois Wölfler, 87
Wieder gefunden
Kontakt:
Juli
August
Bürgerbüro der Stadtgemeinde
Tel. 03512/83211 DW 502 oder 503
E-Mail: stadtgemeinde@knittelfeld.at
3 Handys
1 Sonnenbrille
1 Fahrrad
2 Fahrräder
1 Herrenuhr
1 Geldbörse
Knittelfeld Aktuell | 15
Umwelt
www.knittelfeld.at
Unsere neue Abfallberaterin stellt sich vor
ten Fachtrainerin, landete im Zuge
eines Praktikums bei der Knittelfelder Abfallservice GmbH und trat
im Mai meine Stelle als Abfallberaterin an.
Foto:
Claudia Hörbinger
Meine Hauptaufgabe wird die Arbeit in beziehungsweise mit Schulen und Kindergärten im gesamten
Gebiet des AbfallwirtschaftsverIch bin seit Mai 2014 bei der Knit- bandes sein, worauf ich mich sehr
telfelder Abfallservice GmbH als freue. Umweltschutz, AbfallverAbfallberaterin tätig und möchte meidung und richtiges Trennen
ich mich nun den KnittelfelderIn- sind für mich seit frühester Jugend
nen vorstellen.
eine Herzensangelegenheit und
selbstverständlich.
Ich heiße Claudia Hörbinger und
bin Mutter einer kleinen Tochter. Ich hoffe, viele Kinder, JugendliNach meiner Ausbildung zur Haupt- che, aber natürlich auch Erwachseschullehrerin für Englisch und ne davon zu überzeugen, wie wichBiologie war ich 15 Jahre in einer tig es ist, mit unseren Rohstoffen
Trafik tätig, woher mich sicher viele (Ressourcen) sorgsam umzugehen,
von Ihnen kennen werden. Im An- damit wir für zukünftige Generatischluss an die Karenz absolvierte onen eine gesunde, saubere Welt
ich eine Ausbildung zur zertifizier- hinterlassen. Gerade deswegen,
weil wir derzeit auf „Pump“ leben.
Einigen mag der Begriff „Welterschöpfungstag“ (Earth Overshoot
Day) ein Begriff sein, vielen vermutlich nicht. Ab diesem Tag, heuer war es der 18. August, verbrauchen wir mehr Rohstoffe, als die
Erde nachproduzieren kann. Da
dieser Welterschöpfungstag jedes
Jahr früher stattfindet, wird es
immer wichtiger, mit den vorhandenen Ressourcen sorgsam umzugehen und Abfallvermeidung und
-trennung spielen hierbei eine große Rolle.
Kontaktdaten
Claudia Hörbinger
Ich stehe gerne auch jedem
Bürger/jeder Bürgerin für
Fragen zur Verfügung. Sie
erreichen mich unter folgenden
Telefonnummern: 03512/82641104 oder 0664/80047114.
Einfach das Auto stehen lassen und mit Bus, Fahrrad oder sogar E-Bike unterwegs zu sein, auf
diese Möglichkeiten der sanften Fortbewegung wurde am Mobilitätstag aufmerksam gemacht.
Wer kein passendes Fahrrad hatte,
konnte sich bei der Fahrradbörse im Rahmen des Mobilitätstages schnell eines zulegen, oder
sich beim Präsentationsstand der
Firma Haimlinger über die neuesten E-Bike-Modelle informieren
und sie auch ausprobieren. Beim
Regionalbus Aichfeld gab es die
Details zum Gratis-Fahren am autofreien Tag (22. September). Das
Klimabündnis Steiermark sammelte
Ideen für den Wettbewerb „Sanft
mobil in der Gemeinde“. Übrigens:
50 gebrauchte Kinderfahr-, Sportund Freizeiträder haben eine neue
Besitzerin oder einen neuen Besitzer gesucht. Vizebürgermeister
1. Bürgermeister
Ing. Gerald Schmid,
GRin Regina Biela,
in
GR Barbara Großschädl,
Vizebürgermeister
Mag. Guido Zeilinger
mit den Mitgliedern
des Umweltausschusses.
2. Die Firma Haimlinger
präsentierte E-Bikes.
16 | Knittelfeld Aktuell
1
2
Altglassammlung – Der Glaskreislauf
In Österreich funktioniert die Altglassammlung seit Jahrzehnten
hervorragend. Bereits 1993 wurden fast 190.000 Tonnen Glasverpackungen recycelt. 2013 waren es
über 230.000 Tonnen.
Die Austria Glas Recycling GmbH
(AGR) organisiert in Österreich die
Sammlung und das Recycling von
Altglas - genau gesagt, von gebrauchten Glasverpackungen. Sie
sorgt dafür, dass Altglassammelbehälter für die getrennte Entsorgung von Weißglas und Buntglas
bereit stehen und zeigt sich verantwortlich dafür, dass die gesammelten Glasverpackungen zum Recycling in die Glaswerke kommen.
Der Glaskreislauf: In jeder gebrauchten Glasverpackung steckt
eine neue. Denn aus alten Glasverpackungen werden neue geformt.
Feiertagsregelung der
Müllabfuhr
Das war der Mobilitätstag
Mag. Guido Zeilinger und die Mitglieder des Umweltausschusses
konnten rund die Hälfte der Bikes
vermitteln. Die Vermittlung der Räder ist ein kostenloses Service des
Umweltausschusses. Die nächste
Fahrradbörse findet im Frühjahr
2015 statt.
Umwelt
www.knittelfeld.at
Für Montag, den 8. Dezember
(Maria Empfängnis), erfolgt
die Abfuhr am Freitag, den 5.
Dezember.
Immer wieder. Glasrecycling ist ein
vollendeter Materialkreislauf.
wieder zu Ihnen. Beschädigte
Mehrweg-Glasflaschen werden aussortiert, in die Altglassammlung
Recycling: Werfen Sie leere Einweg- eingebracht und somit zu Rohstoff
Glasflaschen bitte in einen Altglas- für neue Glasverpackungen. Glassammelbehälter. Entsorgungsspe- flaschen können bis zu 60 Mal wiezialisten bringen die gebrauchten der befüllt werden.
Glasflaschen zu den Glaswerken.
Dort werden sie eingeschmolzen Probleme: Große Schwierigkeiund zu neuen geformt – perfektes ten beim Recyclingprozess werden
Bottle-to-Bottle-Recycling.
Ge- durch unbedachte Fehlwürfe verbrauchte Glasverpackungen sind ursacht. Buntglas im Weißglasbeder mengenmäßig wichtigste Roh- hälter kann zu Eintrübungen fühstoff für neue Glasverpackungen. ren, größere Probleme entstehen
Glas kann immer wieder bei gleich aber durch Fremdmaterialien wie
bleibender Qualität recycelt wer- Porzellan, Flachglas oder Keraden. Das gesammelte Altglas wird mik. Darum darf in die Sammelbezu 100 % in der Verpackungsglas- hälter für Altglas ausschließlich
industrie verwertet. Ein weiterer Verpackungsglas. Trinkgläser und
Vorteil beim Einsatz von Altglas zur Geschirr, Flachglas und Spiegel,
Glasproduktion liegt darin, dass Bleikristall und Glühbirnen gehödadurch ein hohes Maß an Energie ren zum Rest- oder zum Sperrmüll.
und somit auch Kohlendioxid eingespart wird.
Mehrweg (Pfandsystem): Bringen
Sie leere Mehrweg-Glasflaschen
(Pfandflaschen) bitte zurück zum
Handel. Vom Handel erfolgt die
Weiterverteilung zu den Abfüllbetrieben. Dort werden die Flaschen
gründlich gereinigt und frisch
befüllt. Schließlich gelangen sie
In der Stadtgemeinde
Knittelfeld stehen rund
300 Altglasbehälter zur
bequemen Entsorgung
bereit. Das ergibt ein
Sammelvolumen von
beinahe 190.000 Litern.
Altspeiseöl - Im Kanal ein Problem, im Sammelkübel
ein Wertstoff! Keine Farben etc. in Fetties entsorgen
Rund drei Kilogramm an gebrauchtem Speiseöl und –fett fallen jährlich pro Einwohner an. Derzeit
werden im Gebiet des Abfallwirtschaftsverbandes Knittelfeld nur
etwa 0,3 kg Altspeiseöl pro Einwohner und Jahr in den Abfallsammelzentren abgegeben – das
entspricht gerade einmal 10% der
Gesamtmenge. Das mag auch darin begründet sein, dass immer mehr
Gastronomiebetriebe direkt an die
Entsorger liefern. Tatsache ist aber
auch, dass nach wie vor hohe Mengen an Altspeiseöl über Abwasch
und Toiletten entsorgt werden. Die
Folgen davon sind gravierend. Die
Altfette stören den Klärprozess und
schlagen sich mit hohen Zusatzkosten zu Buche. Weiters kann das abkühlende Fett verklumpen und zu
Kanalverstopfungen führen.
Durch eine solche unsachgemäße
Entsorgung gehen dem Abfallwirtschaftsverband, und damit indirekt
jedem Bürger, aus dem Verbandsgebiet Erlöse für das Speiseöl verloren. Altspeiseöl ist ein gefragter
Altstoff, der als Basis für Biodiesel,
Kettensägeöl und andere Produkte
dient.
Gesammelt werden:
• Frittieröl
• Butter
• Öl aus Pfannen
• Bratenfett
• Öl aus eingelegten Speisen
Nicht geeignet sind Salatsaucen,
Marinaden und Mayonnaise. In den
ASZ am Bauhof Knittelfeld oder in
Pausendorf erhalten Sie Sammelbehälter. Bitte benützen Sie diese
Speiseölkübel, da in Gläsern oder
ähnlichen Gebinden gesammelte
Fette kaum oder nur schwer heraus
zu bekommen sind.
Knittelfeld Aktuell | 17
Soziales
www.knittelfeld.at
Internationale Jugendbegegnung
Unter dem Namen SETTLE 2.0 organisierte die Therapeutische Gemeinschaft Steiermark eine internationale Jugendbegegnung, bei
der sich 25 Jugendliche zwischen 14
und 18 Jahren aus Estland, den Niederlanden und Österreich in Tragöß
trafen, um gemeinsam das Thema
„Demokratie“ zu erarbeiten. Ziel des
Projekts war es, den Jugendlichen
mittels einer Vielzahl pädagogischer Methoden bewusst zu machen,
in welchen Lebensbereichen Demokratie auch für sie wichtig ist. Die
Geschichte und Geschichten
rund um Knittelfeld
Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld
Erbauung von einzelnen Stadtteilen
aus Karton, um Bereiche einer Gesellschaft genauer beleuchten zu
können, waren ebenso Highlights
wie der theaterpädagogische Workshop mit interACT und das gemeinsame Komponieren eines Songs mit
der heimischen Band „Hidden by the
Grapes“. Neben der Stärkung zahlreicher themenspezifischer Kompetenzen knüpften die Jugendlichen
internationale Freundschaften, wodurch der Abschied nach der gemeinsamen Zeit umso schwerer fiel.
Das Jahr 1914 - Ausbruch des Ersten Weltkrieges
Die ersten Kriegsmonate
Folge 42 – Oktober 14
Therapeutische Gemeinschaft Steiermark
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Die Armee zu Kriegsbeginn
Jugendliche aus drei Nationen.
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18 | Knittelfeld Aktuell
25.02.2014 16:22:08
Unter den europäischen Großmächten war die Armee von
Österreich-Ungarn die, die am
wenigsten auf einen Krieg vorbereitet war. Vor allem die Reserveeinheiten für den Mobilmachungsfall waren zum Unterschied des stehenden Heeres
zum größten Teil mit veraltetem Gerät ausgerüstet. Der
Grund lag einerseits an finanziellen Gründen und andererseits
an der sich fatalen Einstellung:
„…soll man all die schönen (und
für teures Geld gekauften) Sachen wegwerfen – man wird sie
sicher noch brauchen können…“
Der Charakter der Doppelmonarchie als Vielvölkerstaat mit
den verschiedenen Sprachen
wirkte sich auf die Truppe nicht
positiv aus. Deutsch war die
Befehlssprache, doch der nicht
deutsch sprechende Soldat bekam nur etwa 100 Wörter beigebracht, die für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes
notwendig waren, wie zum Beispiel: „Hab Acht, Ruht, Gewehr
in die Hand.“
Erste Kämpfe
Bericht der Kleinen Zeitung am
30. Juli 1914: „Die ersten Kämpfe. Die Savebrücke in die Luft
gesprengt. – Artilleriekampf gegen die serbischen Stellungen.
– Eingreifen der Donaumonitore
(Monitor, lat. monere: ermahnen, warnen – Kriegsschifftyp
für seichte Küstengewässer und
Flüssen mit vollständig drehbaren Geschützturm). – Serbische
Dampfer mit Kriegsmunition
und Minen. Die Österreicher
siegen über eine serbische Überzahl.“ Diese ersten Kampfhandlungen fanden am 29. Juli um
01.30 Uhr statt. Serbische Einheiten haben die Eisenbahnbrücke über die Save zwischen
Semlin und Belgrad gesprengt
(Semlin, heute Zemun, Stadtbezirk von Belgrad). Daraufhin
beschoss die österreichische Artillerie und Infanterie mit Unterstützung der Donaumonitore die
serbischen Positionen. Vor allem
wurden dabei die Belgrader Kaserne und Festungsanlagen attackiert. Die Serben haben sich
nach kurzem Kampf zurückgezogen. Die Verluste der Österreicher werden als unbedeutend
angegeben. Damit hatte der vom
Generalstabchef Franz Conrad
von Hötzendorf lange geplante
militärische Angriff gegen Belgrad und somit Serbien begonnen. Militärisch war dieser Angriff bedeutungslos, hatte aber
politische Signalwirkung, damit
wurde der Beschluss zum Krieg
praktisch irreversibel.
Zerstörte
Eisenbahnbrücke
über die Save
(Fotoarchiv
Museumsverein
Judenburg).
Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld
Folge 42
Die Ereignisse überstürzten
sich
1. k. u. k. Militär
überschreitet die
Drina (Fotoarchiv
Museumsverein
Judenburg).
2. Stellungen in
den Karpaten
(Fotoarchiv
Museumsverein
Judenburg).
3. Rote
Kreuz Spital
Roseggerschule
Militärbündnis das Osmanische Reich und Bulgarien an,
dieses Bündnis wurde als ZenDie Konsequenzen der Kriegs- tralmächte oder Vierbund beerklärung gegen Serbien wur- zeichnet.
den vom Generalstab unter- Im Zuge einer ersten Mobiwurden bis
schätzt, da man nur von einem lisierungswelle
Feldzug gegen Serbien ausging. September 1914 etwa 1,3 MilDoch kamen die damaligen lionen Mann zur k. u. k. Armee
Militärbündnisse zum Tragen. zusätzlich zur Friedensstärke
Österreich-Ungarn, Deutschland von 415 000 Mann eingezogen.
und Italien, die zum Dreibund Bis Jahresende 1914 wurde eine
zusammengeschlossen waren, weitere Million Soldaten aufgestanden somit der Entente stellt.
(franz. entente: Einvernehmen,
Vereinbarung, Absprache), die Die ersten Kriegsschauplätze
aus Frankreich, Großbritannien
und Russland bestand, gegen- Die österreichisch-ungarischen
über. So kam es zu weitgreifen- Streitkräfte hatten die Kampfden militärischen Maßnahmen. kraft des serbischen Heeres un30. Juli: russische Generalmobil- terschätzt. Bei der dritten Offenmachung, 31. Juli: österreichi- sive Anfang Dezember wurde
sche Generalmobilmachung, 1. Belgrad eingenommen. Dieser
August: Generalmobilmachung Sieg wurde auch in Knittelfeld
und Kriegserklärung Deutsch- mit einem Fackelzug begangen.
land an Russland, 3. August: Jedoch musste nach einer serbiKriegserklärung Deutschland schen Gegenoffensive die Stadt
an Frankreich, 4. August: Kriegs- wieder aufgegeben werden.
erklärung Großbritannien an Trotz drei Offensiven konnten
Deutschland, 8. August: Kriegs- die österreichischen – ungarierklärung Großbritannien an schen Streitkräfte Serbien nicht
besiegen. Ende 1914 standen
Österreich-Ungarn.
Italien berief sich auf den Drei- beide Gegner durch hohe Verbundvertrag, wonach es nur ei- luste mit jeweils über 220.000
nem Defensivbündnis angehöre Mann wieder in der Ausgangsund blieb daher neutral. Damit stellung vom August 1914. Ein
entstand aus dem Dreibund rasches Ende des Krieges war
die Bezeichnung Mittelmächte nicht absehbar.
wegen der zentralen Lage der Der Kampf gegen Russland
Hauptverbündeten Deutsches wurde hauptsächlich von ÖsReich und Österreich-Ungarn. terreich-Ungarn getragen. Die
Später schlossen sich diesem Herbstschlachten 1914 in Gali-
zien brachten dem k. u. k. Heer
enorme Verluste. Trotz einiger
gelungener Operationen gingen
große Teile Galiziens verloren.
Die österreichisch-ungarischen
Truppen mussten sich auf den
nordöstlichen Karpatenbogen
zurückziehen. Am Ende des
Jahres 1914 musste das
österreichisch-ungarische Heer
einen Verlust von insgesamt
1.268 696 Mann an Gefallenen,
Verwundeten, Vermissten und
in Gefangenschaft geratenen
hinnehmen. Truppenteile mit
einer Iststärke von 30 bis 40%
waren keine Seltenheit.
Knittelfeld bei Kriegsbeginn
„Allgemeine Mobilisierung! Seine k. u. k. Apostolische Majestät
haben die allgemeine Mobilisierung sowie die Aufbietung
des gesamten k. k. und k. u.
k. Landsturmes anzuordnen
geruht. Der erste allgemeine
Mobilisierungstag ist der 4. August! Das Feldjäger – Bataillon
Nr. 17 in Judenburg hat den Befehl erhalten, zum Abmarsche
bereit zu sein. Das Bataillon hat
diese Nachricht mit Jubel empfangen. Jetzt gilt es auch gegen
Rußland, das 16 Armeekorps
mobilisiert hat!…“ (Beilage zur
Murtaler Zeitung am 2. August
1914) Für die kommende schwere Zeit haben die Knittelfelder
volles Verständnis gefunden.
„Gott sei Dank, dass es endlich
einmal losgeht! Den Serben
wollen wirs einmal zeigen, dass
wir auch noch auf der Welt
sind!“ Auf den Straßen, Gassen
und Plätzen der Stadt kam es zu
Menschenansammlungen. Die
Mobilisierungskundmachungen
wurden eifrig gelesen und die
Nachrichten in den Morgenblättern eingehend besprochen.
Es herrschte auf den Straßen
eine allgemeine frohe Stimmung, dabei ertönten Lieder, in
die sich Pfui-Rufe gegen Serbien
mengten. Als es zum Abschiednehmen kam, bevölkerten vor
Abgang eines jeden Zuges hunderte Menschen den Bahnhof.
Angehörige der abfahrenden
Soldaten und andere waren
gekommen, um ein letztes Lebewohl mit zu geben. Ergreifende Szenen spielten sich ab, bei
denen kaum ein Auge trocken
blieb. Ein letztes Wünschen
möge unsere Soldaten auf ihrer
Fahrt in das Feindesland begleiten: „Mögen sie heil und mit
Ruhm bedeckt in ihre Heimat
zurückkehren!“ Ab 3. August
wurde in der Stadtpfarrkirche
täglich eine Kriegsandacht, mit
der Bitte um Waffenerfolg und
baldigen Frieden mit Rosenkranz, Litanei und heiligen
Segen abgehalten. Vorgesorgt
wurde auch für die zu erwarteten Verwundeten. In der Roseggerschule wurde ein „Rote
Kreuz Spital“ mit 240 Betten
eingerichtet, das am 18. August
1914 feierlich eröffnet wurde.
Militärzüge passieren
Knittelfeld
1
2
3
Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld
Oktober 2014
Kriegsbedingt passierten laufend Militärzüge, die in Knittelfeld eine Stunde Aufenthalt nahmen. Zahlreiche Knittelfelder
fanden sich am Bahnhof, auch
zur Nachtzeit, ein. Die durchreisenden Soldaten wurden von der
Bevölkerung bewirtet und mit
einem Lebewohl bedacht. Be-
sondere Ehre wurde dem Feldjäger-Bataillon Nr. 17 aus Judenburg zuteil. Zu diesem Empfang
am Bahnhof hatte sich eine riesige Menschenmenge eingefunden. Die „Austria-Kapelle“ hatte
am Bahnhofsvorplatz Aufstellung genommen und „feuernde
Weisen“ ertönen lassen. Frauen
und Mädchen versorgten die
Soldaten mit Raucherrequisiten.
Der Bataillonskommandant Major Dückelmann hielt eine herzliche Ansprache, bei der er sich
für die vorzügliche Aufnahme
bedankte. Auf dem Massengüterplatz (Holzplatz) wurden eigens große Baracken errichtet,
in denen die durchfahrenden
Soldaten mit Essen versorgt
wurden. Die Eisenbahn spielte
für Militärtransporte eine wesentliche Rolle, daher wurden
im Hinterland die Eisenbahnstrecken – besonders Brücken
– vom Militär gegen Sabotage
überwacht. Diese Aufgabe übernahmen Männer des Landsturmes (Landsturmpflicht vom 19.
bis 42. bzw. bis zum 60. Lebensjahr), die zum Beispiel auch in
Knittelfeld die Eisenbahnbrücke
über die Mur sicherten.
felder Sängerverein fasste den
Beschluss, dem Roten Kreuz und
den bedürftigen Angehörigen
der eingerückten Reservisten
und Landsturmmännern einen
namhaften Betrag zu spenden.
In kurzer Zeit wurde ein ansehnlicher Betrag aufgebracht, „der
Knittelfeld sicher zur Ehre gereicht. Mögen diese Gelder Wunden heilen und Tränen trocknen
und so den Spendern Ehrenplätze unter den echten Patrioten
sichern“. (Knittelfelder Zeitung,
15. August 1914) Außerdem wurde die Bevölkerung laufend zum
Zeichnen von Kriegsanleihen
aufgerufen.
Sorge um Spareinlagen und
das zivile Leben in Knittelfeld
Der anfängliche Krieg gegen
Serbien verunsicherte die Sparer dermaßen, so dass viele ihre
Spareinlagen schleunigst von
den Sparkassen abhoben. Dagegen betonten die Sparkassen,
dass das Geld in kriegerischen
Zeiten nirgends sicherer ist als in
den Sparkassen. Denn das Geld
ist in sicheren Hypotheken und
Wertpapieren angelegt und es ist
ausgeschlossen, dass der Staat
Patriotische Opferbereitschaft
das Geld in Beschlag nimmt. So
beruhigten die Sparkassen die
Am Sonntag, den 9. August 1914, Sparer: „Nur Unvernunft kann
wurde eine Sammlung für das diese mittelalterliche Ansicht
Rote Kreuz organisiert. Frauen verbreiten.“ Abgesehen von
und Mädchen waren mit un- der Sorge um die eingerückten
ermüdlichem Eifer von frühen Männer, hatte der Krieg unmitMorgen bis spät in die Nacht in telbare Auswirkung auf das zivider Stadt unterwegs. Die Opfer- le Leben. Veranstaltungen wurfreudigkeit der Stadtbewohner den vorerst abgesagt, wie zum
war überaus groß, so dass von Beispiel der Jahrmarkt in der
einem „glänzendem Erfolg“ gesprochen wurde. Die Seele und
Leitung dieses Sammeltages lag
bei Josefine Fischer, der Gattin
des damaligen Bürgermeisters.
Für die Angehörigen der Einberufenen wurde eine Sammlung von Bürgermeister Josef
Fischer organisiert. Der Knittel-
Landsturm –
Eisenbahnbrücke
Knittelfeld
(Rauter).
Soziales
www.knittelfeld.at
Zusammenleben in Vielfalt
Aus dem Stadtarchiv Knittelfeld
Gaal, die Festlichkeit anlässlich
des zehnjährigen Bestehens des
Radfahrvereins „Edelweiß“.
Auch das „Stadtbio“ (Kino)
wurde wegen Ausbleibens der
Filmsendungen infolge des eingestellten Verkehrs bis Anfang
September eingestellt. Doch
bald darauf wurden wieder
wöchentlich Unterhaltungsfilme
vorgeführt. Es dauerte nicht lange und das Programm enthielt
auch Aufnahmen von den
Kriegsschauplätzen, die von der
Bevölkerung „ungeteilte Anerkennung“ fanden.
Die Kriegsauswirkungen
kamen in Knittelfeld an
Wenn auch das Kampfgeschehen von Knittelfeld weit entfernt
war, waren bald die Auswirkungen des Krieges auch in Knittelfeld spürbar. Am 19. September
wurden die ersten Verwundeten,
die von der galizischen Front kamen, im „Rote Kreuz Spital“ aufgenommen. Dabei wurde lobend
anerkannt, dass dieses Spital in
der Roseggerschule die „Feuertaufe“ glänzend bestand. Bald
kamen in Knittelfeld die ersten
Meldungen von in Galizien gefallenen Knittelfeldern an. So
berichtete zum Beispiel die Murtaler Zeitung am 20. November
1914: „(Auf dem Felde der Ehre
gefallen.) Der Zugsführer des Infanterieregiments Nr. 27 Hans
Wieser, Sohn des Dieners der k.
k. politischen Expositur in Knittelfeld, hat am 10. Oktober bei
Przemysl den Heldentod gefunden.“ Przemysl liegt im Karpatenvorland und gehörte damals
zum Kronland Galizien und war
als Festung gegen das Russische
Reich ausgebaut. Dort sind etwa
20.000 k. u. k. Soldaten gefallen.
Die schweren Verluste machten
zu den jährlichen im Frühjahr
üblichen Musterungen weite-
Folge 42
re Musterungen gegen Ende
des Jahres 1914 notwendig. So
fand für unsere Region in der
Zeit vom 16. November bis 31.
Dezember in Judenburg eine
kriegsbedingte allgemeine Musterung statt. Allgemeines Interesse erregte in Knittelfeld ein
verwundeter Offizier: „(Auf dem
Felde der Ehre verwundet.) Beim
hiesigen Notar Herrn von Breitenau weilt seit einigen Tagen
der Oberleutnant des 4. Jägerbataillons Herr Bleschin, der vor
Lublin durch einen Streifschuss
am Fuße verwundet wurde. Genannter brachte auch als Trophäen den Mantel und die Kappe eines russischen Soldaten mit,
der ihm die Verwundung zufügte und dann von Herrn Bleschin
erschossen wurde. Die genannten Gegenstände sind im Schaufenster des Spengler Meisters
Kerchnawe in der Herrengasse
ausgestellt und erregen allgemeines Interesse.“
Die große Zahl an Kriegsgefangenen machte die Errichtung
von
Kriegsgefangenenlagern
notwendig. So wurde auf den
Zeilinger Gründen ein Barackenlager für russische Kriegsgefangene errichtet. Am 23.
Oktober um 22 Uhr kamen die
ersten 600 russischen Gefangenen in Knittelfeld an. (siehe Folge 20 - März 2007, Folge 21 - Juli
2007 Stadtmagazin).
Die Front in Galizien machte
auch vor der Zivilbevölkerung
nicht halt. Zahlreiche Menschen
mussten aus diesem Kriegsgebiet flüchten. In Knittelfeld wurden in den ersten Kriegsmonaten etwa über 800 Flüchtlinge
aufgenommen. Hauptsächlich
handelte es sich um Eisenbahner, die vereinzelt in der Eisenbahnwerkstätte eine Verwendung fanden.
Die Auswirkungen des Krieges
machten auch vor den Schulkin-
dern nicht halt. Zu dem schon
für Spitalszwecke verwendete
Schulgebäude in der Roseggergasse, wurde auch im Schulgebäude in der Judenburgerstraße (heute Kärntner Straße)
im November der Unterricht
eingestellt und für militärische
Zwecke als Genesungsheim
verwendet. Auch die Staatsrealschule (heutige BG/BRG) blieb
nicht verschont und bekam
ebenfalls militärische Einquartierungen.
Der Gruß des Kaisers an seine
Krieger
„…In wehmutsvoller Dankbarkeit
gedenke Ich der vielen, die auf
blutiger Walstatt ihr Leben für
die gerechte Sache hingaben. In
wärmster Anerkennung grüße
Ich alle Meine Braven, auf daß
mit Gottes Hilfe ein neues Jahr
zum Siege führe.
Wien, am 31. Dezember 1914 –
Franz Joseph m. p.“
Der baldige erhoffte Sieg blieb
aus. Im Gegenteil, es kam erst im
November 1918 zum verlustreichen Ende des Krieges und letztlich zum Zusammenbruch der
Habsburger Monarchie.
Schluss
Quellen:
Stmk. Landesbibliothek: Kleine Zeitung, 30. Juli1914, 1. Jänner 1915
Stmk. Landesbibliothek: Murtaler
Zeitung, 2. August 1914 bis 1. Jänner
1915
Gemeinsam gestalten
Unter dem Motto „Steiermark. Wir
halten zusammen“ erlebten neun
Kinder vom Lerncafe Mondi aus
Knittelfeld vier Tage lang Spaß
und kreatives Gestalten in der Keramikwerkstatt, der Holzwerkstatt
und in der Küche in den Jugend am
Werk (JAW)-Werkstätten Knittelfeld. Dabei wurden sie größtenteils
von Menschen mit Behinderungen
in ihrem kreativen Tun an der Töpferscheibe, beim Weckerl backen,
beim Schneiden und Schleifen in der
Holzwerkstatt und beim Legen von
Mosaikbildern angeleitet. Gemeinsam wurden Vorbehalte und Berührungsängste abgebaut. Für einige
war es ein neues Kennenlernen von
Menschen mit Behinderungen deren
Fertigkeiten und Fähigkeiten.
Das Projekt
wurde von
Landesrätin
Dr.in Bettina
Vollath unterstützt und gefördert.
Kinder von Mondi, Klient/innen der
JAW-Werkstätten, GR Anica Lassnig
sowie Betreuer/innen.
Heizkostenzuschuss der Stadtgemeinde
Vom 1. Dezember 2014 bis 31. Jänner 2015 wird wieder ein Heizkostenzuschuss ausbezahlt. Voraussetzung für die Gewährung ist, dass das anrechenbare monatliche Haushaltseinkommen (= das monatliche
Gesamteinkommen sämtlicher im Haushalt hauptwohnsitzgemeldeter Personen) die festgelegten Einkommensgrenzen nicht übersteigt. Die Auszahlung von 60 Euro erfolgt Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr im
Stadtamt, 1. Stock, Zimmer 103. Bitte bringen Sie sämtliche Einkommensnachweise mit.
Forum Gesunde Stadt – Termine
Osteopathie –
Eine andere Art Medizin zu begreifen
Donnerstag, 30. Oktober, 19 Uhr,
Stadtbibliothek Knittelfeld
Vortragender:
Michael Maier
Brustkrebs – was tun?
Donnerstag, 20. November, 19 Uhr,
Kulturhaus Knittelfeld, Weißer Saal
Vortragende:
Referenten des Brust-Gesundheits-Zentrums-Leoben
Stmk. Landesbibliothek: Knittelfelder
Zeitung, 15. August 1914
Diözesanarchiv Graz: Pfarrchronik v.
Knittelfeld Band I: 1863 – 1937
Egon Großmann: Ortsgeschichte von
Knittelfeld
http://de.wikipedia.org/wiki/Österreich-Ungarns_Heer_im_Ersten_Weltkrieg
de.wikipedia.org/wiki/Julikrise
www.aeiou.at/aeiou.encyclop.w/
w438953.htm
Knittelfeld Aktuell | 23
Soziales
www.knittelfeld.at
Herzliche Glückwünsche
Soziales
www.knittelfeld.at
… zur Goldenen sowie Diamantenen Hochzeit
Wir gratulieren …
… zum Geburtstag 75, 80, 85 und 90 Jahre
Elfriede Ragoßnig,75
Dr. Hans Leikauf, 75
Ernestine Seiger, 75
Karl Stengg, 75
Friedrich Ott, 75
Heinz Kraly, 75
Othmar Harl, 75
Anna Liebminger, 75
Herlinde und Helmut Jeitler, DH
Margaretha und Anton Schönauer, DH
Gertraud und Herbert Kleinferchner, GH
Edda und Peter Smoly, GH
Edith und Erwin Thum, GH
Helga und Raimund Kurz, GH
Anton Hammerl, 75
Johann Neubauer, 75
Sophie und Günther Makara sowie Helga und Robert Tatschl, GH
Siegfried Buchegger, 75
Egbert Hochhauser, 80
Kurt Thonhauser, 80
Theresia Biela, 80
Gerlinde Kuhelnik, 80
Romana Petutschnig, 80
Eduard Ritzmaier, 80
Johann Steiner, 80
Egon Themessl, 80
Elisabeth Bammer, 85
Irmgard Madl, 85
Anna Sinzinger, 85
Ingeborg Winter, 85
Elisabeth Dunzendorfer, 90
Gottfried Wolfsberger, 90
24 | Knittelfeld Aktuell
Hilde und Adolf Riedl, GH
Knittelfeld Aktuell | 25
Generation 50+
Fragen zur Pflege
Volkshilfe Steiermark Sozialzentrum Murtal,
Einsatzstelle Knittelfeld,
Einsatzstellenleiterin DGKP Waltraud Stock,
Mozartstraße 11, 8720 Knittelfeld
Tel. 03512 71629
E-Mail: sozialzentrum.mt@stmk.volkshilfe.at
Tipps zur Fitness
Norbert Berchtaler
INJOY Knittelfeld
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Im Laufe des Lebens bildet
sich Muskelmasse zurück.
Das ist leider so. Bis zum
70. Lebensjahr kann der
Mensch ein Drittel, manchmal sogar bis zu 40% seiner
jugendlichen Muskulatur
und Kraft eingebüßt haben.
Gleichzeitig nimmt der Körperfettanteil erheblich zu.
Dieses muskuläre Defizit, besonders an Rücken,
Bauch und Gesäß ist häufig Auslöser für Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Zum Beispiel:
• Schäden an der Wirbelsäule
• Schäden an Knorpeln, vor allem an Hüfte und
Knie (Arthrosen)
Lebenslanges Krafttraining lohnt sich
Es wäre ideal, wenn jeder sein Leben lang Krafttraining in seinen Alltag einbauen würde. Es ist
nie zu spät, mit Krafttraining zu beginnen. Etliche Studien mit untrainierten 65- bis 90- jährigen Menschen haben eindrucksvoll belegt, dass
sich Muskeln jederzeit wieder aufbauen lassen.
Kraftübungen zwei bis dreimal wöchentlich ausgeführt, ergaben einen Muskelkraftzuwachs um
50 Prozent.
Es lohnt sich also, wenn Sie sich im INJOY Fitnessstudio anmelden und sich von unserem bestens ausgebildeten Personal professionell anleiten lassen. Perfekt wäre, wenn Sie wöchentlich
zwei bis drei mal jeweils 30 bis 40 Minuten
trainieren.
INJOY Knittelfeld wartet auf Sie.
Tel. 03512/44910
26 | Knittelfeld Aktuell
www.knittelfeld.at
Volkshilfe Sozialzentrum Murtal
Bewegungskompetenz
in der Pflege zu Hause
fördern
Die Mitarbeiterinnen der Volkshilfe im Sozialzentrum Murtal erhalten immer wieder Fortbildungen,
die im Interesse der Kundinnen
und Kunden gefragt sind. So auch
eine Ausbildung, was die Förderung der Mobilität von Kundinnen
und Kunden betrifft. So werden
in der Betreuung Hilfsmittel wie
Rutsch- und Fixierungshilfen verwendet, die die Bewegung unterstützen, aber nicht behindern. Da-
mit werden Pflegende, Angehörige
sowie Gepflegte entlastet. Das fördert nicht nur die Gesundheit der
pflegenden Person, sondern führt
zusätzlich zu Fortschritten bei den
Pflegebedürftigen. Für eine auf
Ihre Bedürfnisse abgestimmte Beratung kommt eine Diplomkrankenpflegerin (DGKP) gerne zu Ihnen
nach Hause. Pflege und Betreuung
kosten vielleicht weniger, als Sie
denken und sind sozial gestaffelt.
Tipps vom Gemeindearzt
Bewegungsaktivitäten
als Sturzprophylaxe
Der Sturz kann für jeden Menschen
ein einschneidendes Ereignis im Lebensverlauf sein. Im Alter nimmt
das Sturzgeschehen an Häufigkeit
und Dramatik hochsignifikant zu.
Stürze sind ein wichtiger Indikator
für den Rückgang der motorischen
Funktionsfähigkeit und häufig Ursache von Verletzungen, Behinderungen und Tod. Ursachen und Anlässe der im Alter sich häufenden
Stürze zeigen, dass die mit dem Alter zunehmenden funktionellen Einschränkungen und Erkrankungen
maßgeblich am Sturzgeschehen beteiligt sind. Bewegungsförderung
als Sturzprophylaxe im Alter kann
deswegen nicht isoliert auf die Vermeidung von Stürzen zielen, sondern wird wirksam an der Verbesserung der gesamten Lebenssituation
des älteren Menschen ansetzen, zu
der neben der motorischen Aktivierung u.a. auch Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Wohnbereich gehören. Die Forschung zeigt
jedoch, dass ein maßgeblicher An-
teil der Stürze (und der damit verbundenen Folgen) im Alter schon
durch vielseitige motorische Förderung verhindert werden kann. Dabei nimmt die Erhaltung der Gehfähigkeit und damit verbunden die
Kräftigung der unteren Extremitäten und Verbesserung des dynamischen Gleichgewichts eine zentrale
Rolle ein.
Bewegungsprogramm
Nützen Sie die verschiedenen Möglichkeiten, in Vereinen und Institutionen an Bewegungsprogrammen
teilzunehmen. Zum Beispiel jeden
Dienstag und Freitag ein von der
ASKÖ organisiertes Bewegungsprogramm (Aufbau-Fit-Kurse) im Festsaal der Landschacher Volksschule.
Nähere Informationen bei Frau Lorberau, Tel. 0699/81956727
Mehr dazu lesen Sie auf unserer
Homepage www.knittelfeld.at/Lebensbereiche/Gesundheit und Soziales/Tipps vom Gemeindearzt.
Generation 50+
www.knittelfeld.at
Freie Wohnungen im betreuten Wohnen
Die Stadtgemeinde bietet Seniorinnen und Senioren zwei Häuser
in Form von betreutem Wohnen.
2008 wurde das Haus in der Mozartstraße und 2011 jenes in der Gaaler Straße eröffnet. Das betreute
Wohnen ist eine beliebte Wohnform für Seniorinnen und Senio-
Termine
Tanzkaffee
Jeweils Dienstag von 16 bis
20 Uhr
Kulturhaus – Weißer Saal,
Musik: „Ka-Zwa“
18. November, 27.
Jänner 2015, 10. Februar
(Faschingsfeier), 10. März,
28. April, 26. Mai.
Seniorenweihnachtsfeier
Dienstag, 16. Dezember,
14 Uhr
ren. Vier Wohnungen stehen der- Heilbehelfen unterstützt. Mindeszeit zur Vermietung zur Verfügung. tens einmal wöchentlich wird ein Angebot zur Aktivierung der Bewohner/
Allgemeine Informationen:
innen angeboten. In allen WohnunBetreutes Wohnen für Senioren/- gen sind Notruftelefone mit durchinnen soll Selbständigkeit, Selbst- gehender Besetzung installiert.
bestimmtheit sowie eine eigenständige Lebensführung in einer Betreuungsleistungen der
barrierefreien Wohnung fördern Volkshilfe
und ermöglichen. Diese Wohnform • Information, Beratung und Verstellt eine Kombination aus einer
mittlung von weiteren Betreualtersgerechten
Wohnsituation
ungsleistungen (Essen auf
und konkreten BetreuungsleistunRädern, Mobile Dienste...)
gen (Grundserviceleistung) dar, • Unterstützung bei Formalitäten
mit dem Ziel, das Altwerden in den
(Pflegegeld, Wohnbeihilfe...)
eigenen vier Wänden so lange wie • Organisation von Heilbehelfen,
möglich zuzulassen. Je nach Zahl der
ärztlicher Hilfe, Transporten...
Bewohner/innen ist die Anwesenheit • Gestaltung gemeinsamer
einer entsprechend qualifizierten
Aktivitäten
Person (Wohnbetreuerin) zwischen • Abwesenheitsdienst (Blumen gie20 und 40 Wochenstunden gesichert,
ßen, Post wegräumen, lüften...)
die u. a. bei der Organisation und Ver- • Aktivierungsprogramm zum Ermittlung mobiler Pflege- und Betreuhalt körperlicher, seelischer und
ungsdienste, bei der Organisation
geistiger Gesundheit
von Behördenwegen oder ärztlicher
(Gymnastik, Spielen, Tanz...)
Hilfe sowie bei der Beschaffung von • Notruftelefon in jeder Wohnung
Freie Wohnungen – Stand 1. September 2014
Adresse
Wohnung Nr.
Geschoss
Wohnfläche
Monatliche Miete
Kaution
Mozartstraße 11
6
1.OG
45,72m²
436,85 Euro
580 Euro
Gaaler Straße 4a
4
1.OG
44,79m²
410,79 Euro
580 Euro
Gaaler Straße 4a
7
2.OG
48,90m²
460,83 Euro
580 Euro
Gaaler Straße 4a
8
2.OG
67,59m²
558,36 Euro
580 Euro
Die Betreuungskosten richten sich nach der Einkommenshöhe und sind sozial gestaffelt. Nähere Informationen
erhalten Sie im Bürgerbüro der Stadtgemeinde, Tel. 03512/83211-126. Die beiden Wohnbetreuerinnen Gabi Kopp
(Mozartstraße 11) Telefon 0676/870822237, und Edith Schlick (Gaaler Straße 4a) Telefon 0676/870822102, stehen
auch für Informationen und Besichtigungstermine vormittags von Montag bis Freitag gerne zur Verfügung.
Termine
Diabetiker-SHG Knittelfeld-Spielberg
Vortragssaal des Pfarrheimes Knittelfeld,
Kirchengasse 7, jeweils um 18.30 Uhr
28. Oktober: Blutdruckselbstmessung – aktuelle
Entwicklungen und Empfehlungen
Referent: Dr. Rudolf Mad, Fa. Boso
18. November: Diabetes und Verdauung – vom
Reizdarm zum Darmkrebs
Referent: Dr. Karl Rumpl, FA. f. Innere Medizin,
Fohnsdorf
Jeden Montag Nordic Walking – Mitmachen kann
jeder, der Lust hat! Teilnahme ist kostenlos
Auskunft: Margarethe Nagele 0664/4627221 oder
Franz Hieden 0676/6448230
Änderungen vorbehalten!
Nächstes Treffen: 24. Februar 2015
Knittelfeld Aktuell | 27
Kultur
www.knittelfeld.at
Kulturhaus
Hineinspaziert ins Kulturhaus
Programm von Oktober bis Dezember 2014
Mi., 8. Oktober, 19.30 Uhr
Sa., 18. Oktober, 19.30 Uhr
Queen of Rock
Liederabend mit dem AGV Liedesfreiheit
„Great Moments of Music“
1. Wunschabo-Veranstaltung - a.gon münchen & TEC Entertainment b.v.
Amsterdam. Musical über Leben und Karriere von Tina Turner.
Dieses Musical zeichnet die
bewegende Lebensgeschichte
jener Frau nach, die in den
Baumwollfeldern von Tennessee geboren wurde und aus
eigener Kraft Weltruhm erlangte. Ein starker, berührender Abend mit einem Konzert
im Anschluss an das Musical.
Mit Peti van der Velde, Alvin
Le Bass, Lemuel Pitts, Mario
Mariano, Charlotte Irene
Thompson, Stefanie Pütz.
Fr., 10. Oktober, 19.30 Uhr
Konzert -„Alpenoberkrainer – Alpski Kvintet“
Die Alpenoberkrainer gibt es nun
schon seit 1966 – das 50jährige
Bestehen steht also fast vor der
Tür – so lange ist bereits der so
genannte, unverkennbare »AlpskiSound« zu hören. Während ihrer
musikalischen Laufbahn entstanden viele Hits, die auch heute noch
gern gehört werden: „Die schöne
Urlaubszeit“, „Guten Morgen“,
„Janez und sein Bariton“, „Mein Mädel aus Krain“, um nur
einige zu nennen…
Mi., 15. Oktober, 10 Uhr & 15 Uhr
Mi., 29. Oktober, 19.30 Uhr
La Traviata
Oper von Giuseppe Verdi
2. Wunschabo-Veranstaltung – Compagnia d’Opera Italiana di Milano
„La Traviata“ zählt weltweit zu den beliebtesten Stücken des
Opernrepertoires. Giuseppe Verdi fing in „La Traviata“ nicht
nur die Gefühle der Charaktere ein, sondern auch das Lebensgefühl der Pariser Halbwelt. Die Geschichte der Kameliendame, wie die Romanvorlage heißt, auf der die Oper basiert, ist
längst zu einem Welterfolg geworden.
2-Rad-Abenteuer – 87.000 km in 5 ½ Jahren
um die Welt
Multimediavortrag von Valeska &
Philipp Schaudy
Rund um die Welt bereiste
das Ehepaar 55 Länder
in riesigen Etappen: vom
Nordkap quer durch Europa
und längs durch Afrika; rund um Australien; durch Indien, Südostasien und Neuseeland; von Anchorage in Alaska bis Ushuaia
in Patagonien; quer durch die USA von West nach Ost und
schließlich von Portugal nach Österreich.Reiselust, Neugier
und Spontaneität waren die treibenden Kräfte für die Umweltwissenschaftlerin und den Geographen. Erleben Sie einen
spannenden, aber zugleich auch unterhaltsamen Multimediavortrag mit dem radelnden Ehepaar Valeska & Philipp Schaudy.
Die Geschichte erzählt von einem unglücklichen Mädchen
namens Aschenputtel, das vom Vater und seinen zwei Schwestern gequält und gemobbt wird. Es geht um GeschwisterRivalität, Gerechtigkeit und Lebensmut. Nebenbei gibt‘s noch
eine lustige Rahmenhandlung darüber, wie man Theaterstücke
komponiert. Denn schließlich sollen mit dieser Fassung des
Märchens junge Zuschauer an die Musik der Oper herangeführt
werden.
Do., 16. Oktober, 19.30 Uhr
Benefizkonzert der Polizeimusik Steiermark
28 | Knittelfeld Aktuell
Di., 25. November, 19.30 Uhr
Marko Simsa – Tastenzauber – Klavierhits
für Kinder
Die Brüder Karamasow
Bei diesem Programm dreht sich alles um schwarze und weiße
Tasten. Zu hören und sehen ist ein Klavierkonzert mit Musik
von W. A. Mozart und kleinen Übungsstücken von J. S. Bach
und R. Schumann.
Es gibt Rock’n‘Roll, Tierstimmen, lustige Clowns, schnelle
Fingerübungen, und erfreulicherweise schaut sogar der
rosarote Panther vorbei! Zum Glück gibt es auch die besten
Ausreden für alle, die wieder nicht gut geübt haben!
Erlebt das große Klavierkonzert für Kinder ab 5 Jahren!
Klavier: Barbara Rektenwald, Erzähler: Marko Simsa
Fjodor Dostojewskijs Roman erzählt die Geschichte einer unauflöslichen Schicksalsgemeinschaft von drei Brüdern. Es ist
eine der besten, wenn nicht die beste psychologisch unterfütterte Kriminalgeschichte der Welt. Unanfechtbar ist sein Ruf
als Klassiker der Weltliteratur.
Sa., 8. November, 19.30 Uhr
Konzert mit dem EisenbahnerMusikverein-Knittelfeld
Konzert zum Thema „Glück“ mit Lisa Valentin
Seit vielen Jahren lebt Lisa
Valentin ihren Traum. Sie
hat die Musik zu Ihrem
Beruf gemacht. Als Sängerin steht sie seit Jahren
erfolgreich auf der Bühne.
Zusätzlich gibt sie ihre Leidenschaft zur Musik auch
an Kinder weiter. Sie schrieb drei Kinder-Mitmachmusicals
und war damit sehr erfolgreich in ganz Österreich – u. a. auch
in Knittelfeld – auf Tournee.
Nun steht die Schlager- und Musicalsängerin Lisa Valentin
mit Heiterem und Nützlichem zum Thema „Glück“ auf der
Kulturhausbühne. Genießen Sie einen entspannten Abend im
gemütlichen Flair der Atriumbar.
Mi., 19. November, 19.30 Uhr
Mo., 3. November, 19.30 Uhr
Multimedia-Show mit Dr. Hans Hödl
Ural Kosaken Chor
Dr. Hans Hödl führt uns mit seiner neuesten Multimedia-Show
von Florida bis Washington. Sie erleben hautnah den tiefen
Süden der USA: „Die Everglades“, die „Muschelinsel“ Sanibel
am Golf von Mexiko. In „Cap Canaveral“ bestaunen Sie im „Raketengarten“ die Anfänge der Weltraumfahrt bis zur großen
„Mond“-Rakete und den Shuttle-Flügen zur Internationalen
Weltraumstation ISS.
Sie flanieren durch die älteste Stadt „St. Augustine“ und
bestaunen die englische Kolonialzeit in „Savannah“ (Georgia). Mit der „Boone Hall Plantage“ wird eine alte SklavenPlantage bei Charleston „lebendig“, bevor Dr. Hödl zu den
„Cherokee-Indianern“ in den „Appalachen-Bergen“ entführt.
Über Tennessee und Virginia geht es ins Machtzentrum der
Welt, nach Washington.
Konzert
Der im Jahre 1924 gegründete Traditionschor, in dem der
große Bassbariton Iwan Rebroff seine Karriere begann, überrascht und begeistert sein Publikum bei seinen Gastspielen
immer wieder aufs Neue. Der Chor steht unter dem Dirigenten
Vladimir Kozlovsky und seinen ukrainischen Ausnahmesolisten, die ihr Können bereits an den bedeutendsten russischen
und ukrainischen Opernhäusern unter Beweis gestellt haben.
Er deckt eindrucksvoll und stimmgewaltig das gesamte
Sangesspektrum ab. Temperamentvoll oder melancholisch ist
der Ural Kosaken Chor ein Garant für a-cappella Gesang der
Spitzenklasse.
3. Wunschabo-Veranstaltung – Theater Greve
Der Klassiker von Fjodor Dostojewskij
Do., 4. Dezember, 19.30 Uhr
Trauminseln im Indischen Ozean
Mauritius – Seychellen – Reunion & Madagaskar
Panoramavision mit Sepp Wohlmuth
Der Reisefotograf Sepp Wohlmuth präsentiert mit seinen
einzigartigen Panoramabildern die kulturelle Vielfalt des
Tropenparadieses Mauritius, die schönsten Strände der Welt
auf den Seychellen, die spektakulären Berge und Vulkane von
Reunion und die liebenswürdigen Menschen auf Madagaskar.
Mi., 12. November, 19.30 Uhr
Von Florida bis Washington
Aschenputtel oder Rossini kocht eine Oper
Musikalisches Märchen für Kinder ab 5 Jahren von Eberhard Streul
Musik: Gioacchino Rossini, in einer Bearbeitung von Jürgen Weisser
Do., 6. November, 10 Uhr & 15 Uhr
Music-Night in der Atriumbar
Do., 30. Oktober, 19.30 Uhr
Kultur
www.knittelfeld.at
Sa., 6. Dezember, 20 Uhr
Traditionskonzert mit Nik P. & Band
Nik P., der Autor und Interpret
des Millionenbestsellers „Ein
Stern, der deinen Namen trägt“,
sowie zahlreicher weiterer
Hits, steht 2014 nun seit 33
Jahren auf der Bühne. Seit 15
Jahren gastiert der Ausnahmekünstler in der Weihnachtszeit
mittlerweile schon im Knittelfelder Kulturhaus. Er wird das
Publikum wieder begeistern. Mit im Gepäck hat er seine Hits,
gemixt mit dem einen oder anderen Weihnachtslied.
Do., 11. Dezember, 19.30 Uhr
Markus Schirmer & Wolfram Berger mit dem
Musikkabarett „Engel im Kopf“
4. Wunschabo-Veranstaltung
Der Schauspieler, Regisseur,
Sänger und Kabarettist
Wolfram Berger zaubert
zusammen mit dem international renommierten
Konzertpianisten Markus
Schirmer einen „Abend aus
reinstem Vergnügen“.
„Engel im Kopf“ ist eine hinreißende Mixtur aus szenischen
Rezitationen und virtuosen Clownerien am Flügel. Die Palette
der Texte reicht von Heinrich Heine über den Dada-Poeten
Hugo Ball bis zu Gedichten des Satirikers Axel M. Marquardt.
Die musikalischen Kabinettstücke stammen von Bach, Chopin, Schirmer, Schubert, Schumann, Joh. Strauss (Vater und
Sohn), Dean Martin u.a.
Knittelfeld Aktuell | 29
www.knittelfeld.at
Lesung mit Bildern
Der 1. Weltkrieg – wie er
wirklich war!
Im Gedenkjahr des 1. Weltkrieges präsentieren die Stadtbibliothek und der Carina-Verlag am Freitag, 7. November, eine
Lesung mit Carina und Wolfgang Klemmer. Beginn ist um 19
Uhr, der Eintritt ist frei!
MINI-MED-Studium
startet ins Herbstsemester
Dienstag, 7. Oktober
Alzheimer und Demenzen
Ursachen, Prävention und neueste Therapien
Vortragender: Assoz.-Prof. Priv.-Doz.
Dr. med. univ. Christian Enzinger, 3. stv. Klinikvorstand, Univ.-Klinik für Neurologie Graz
OÄin Dr.in Gerhild Holzhey, Abteilung für
Neurologie, LKH Judenburg-Knittelfeld
Dienstag, 14. Oktober
Bewegung und Training sind wichtige Schutzfaktoren für ein gesundes Leben!
Evidenz, Empfehlungen und praktische Tipps für
zu Hause!
Vortragender: Ao. Univ.-Prof. Mag.
Dr. Peter Hofmann, FACSM
Institut für Sportwissenschaft, KF Universität Graz
Exercise Physiology & Training Research Group
Dienstag, 11. November
Nahrungsmittelallergien und
-unverträglichkeiten
Warum sie immer mehr zunehmen.
Mit den neuesten medizinischen Erkenntnissen
aus Klinik und Forschung!
Vortragender: Dr. med. univ. Robert Hermann Grims
Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie,
Medizinische Universität Graz
Dienstag, 20. Jänner 2015
Das kranke Herz
Das Neueste zu Herzkrankheiten und speziell zu
Herzinfarkt und Herzstillstand
Vortragender: Prim. Dr. Giorgio Giacomini
Leiter der Abteilung für Innere Medizin, LK
Judenburg-Knittelfeld
Die Vorträge finden im Kulturhaus Knittelfeld, Gaaler
Straße 4, statt. Beginn 19 Uhr, Der Eintritt ist frei!
30 | Knittelfeld Aktuell
Tauchen Sie mit uns an diesem
Abend ein, in die unfassbare Realität des vergangenen Jahrhunderts,
als sich die Geschichte maßgeblich veränderte. Carina Klemmer
ist nicht nur Autorin, sondern auch
die Enkelin des 1. Flugaufklärungsfotografen des Kaisers. Anhand
der Originalaufnahmen von ihrem
Großvater Franz Pachleitner erleben Sie den ersten Weltkrieg aus
österreichischer Sicht – so nah und
plastisch wie noch nie. Anschaulich
und verständlich gemacht durch
die originalen Tagebuchaufzeichnungen seines Kriegsfreundes und
Kampffliegers Oberleutnant Dr.
Leopold Guggenberger. Ein historisch wertvoller Lichtbildvortrag
(mit über 400 privaten Kriegsfotos)
und einer Lesung aus Carina Klemmers Bildband „Zum Himmel ich
marschiere“. Anschließend nimmt
sich die Autorin gerne Zeit für eine
Diskussionsrunde und signiert die
Bücher.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
„Lachen auf Rezept“ mit
Clemens M. Schreiner
Am Mittwoch, 21. November, um 19
Uhr präsentiert das Forum Rathaus
in der Stadtbibliothek Clemens M.
Schreiner mit seinem neuen Kabarett-Programm „Neuland“. Vom
Publikum geliebt, von Kollegen geschätzt und von führenden Waschmaschinenherstellern empfohlen –
Clemens Maria Schreiner hat alles erreicht. Da verrät ihm eines
Abends ein weiser alter Kabaretteur das dunkle Geheimnis der
Kleinkunst: „Es gibt nur drei Sorten Pointen: schlechte, mittlere
und alte!“ Von dieser Erkenntnis
erschüttert, beschließt er die Bühne hinter sich zu lassen und eine
Reise zu unternehmen – auf der
Suche nach der Urwuchtel, Quell
aller Komik. Er durchquert kabarettistisches Neu- und Niemandsland,
rettet mehrmals fast die Welt und
verpasst die Sommerzeitumstellung. Ein Jahr gealtert und 20 Jahre
gereift (Schätzung) kehrt er jetzt
zurück auf die Kabarettbühne. Im
Gepäck: Die ultimative Pointe. Regie: Leo Lukas
Karten sind in der Stadtbibliothek
erhältlich. Vorverkauf: EUR 13,--,
Abendkasse EUR 15,--. Schnell zugreifen, es gibt nur eine begrenzte
Stückzahl. Und: Über Wirkung und
mögliche Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Gemeindearzt oder
Apotheker!
Kultur
www.knittelfeld.at
Jugendkunst- und Kunstpreis
der Stadt Knittelfeld 2015
Kunstpreis
Wird für Werke in den Sparten Malerei und Grafik vergeben.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die ihren Wohnsitz in der Region
Aichfeld haben oder hatten. Zugelassen sind Werke aus der Sparte Malerei
und Grafik. Die eingereichten Arbeiten entsprechen dem Urheberrecht.
Thema: „Brüche und Realitäten“
Letzter Einreichtermin: Dienstag, 9. Juni 2015, 18 Uhr
Vernissage und Prämierung: Dienstag, 30. Juni 2015
Der Kunstpreis der Stadt Knittelfeld beträgt insgesamt 500 Euro.
Jugendkunstpreis
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen bis zum 18. Lebensjahr, die ihren
Wohnsitz in der Region Aichfeld haben.
Zugelassen sind Werke aus den Sparten der Malerei und Grafik, Plastik,
Fotografie, Computergrafik und Video. Angenommen werden für die Sparte Fotografie und Malerei maximal zwei Einzelarbeiten (je max. 1 m²) oder
Serien in vertretbarem Umfang (ca. 2 m² Gesamtbildfläche) pro Teilnehmer/in. Für teilnehmende Schulen sind pro Klasse zwei Bilder zulässig.
Letzter Einreichtermin: Dienstag, 9. Juni 2015
Vernissage und Prämierung: Donnerstag, 25. Juni 2015
Dotiert ist der Jugendkunstpreis mit 300 Euro.
Die Arbeiten können auf dem Postweg oder direkt im Forum Rathaus –
Stadtbibliothek, Hauptplatz 15, abgegeben werden. Nähere Informationen: Stadtbibliothek Knittelfeld, 03512/83211-510 oder unter
www.knittelfeld.at
Traditionelle Weihnachtsfahrt nach Salzburg
Samstag, 13. Dezember
Besuch des Weihnachtsmarktes und des DomQuartiers am Residenzplatz
Schlendern in der Getreidegasse, Nachmittag steht zur freien Verfügung!
Kosten: EUR 38,-- für die Busfahrt inklusive Eintritt DomQuartier
Kosten: EUR 28,-- für die Busfahrt ohne DomQuartier
Anmeldungen und nähere Infos in der Stadtbibliothek Knittelfeld,
Tel. 03512/83211-510
Ausstellungen
Kultur
Galerie im Forum Rathaus
Buchwelten
Anne Hertz
Die Sache mit meiner
Schwester
Für die Außenwelt verstehen sich die Schwestern
Heike und Nele prächtig.
Gemeinsam verfassen sie
Frauenromane unter einem Pseudonym und sind
auch „beste Freundinnen“.
Doch der Schein trügt:
Denn in Wahrheit meiden
sie jeden Kontakt und können sich einander nicht
ausstehen. Bis durch eine Katastrophe nichts
mehr so ist, wie es vorher war…
Annette Kast-Zahn
Jedes Kind kann schlafen
lernen
Der Klassiker unter den
Erziehungsbüchern! Denn
schlaflose Nächte müssen
nicht sein! Vom Baby bis
zum Schulkind – schlafen
lernen kann jedes Kind,
sogar meist innerhalb weniger Tage.
Lauren Brooke
Rose Hill – Internat für
Mädchen und Pferde
Dem Glück so nah
Jedes Mädchen, dessen
Herz für Pferde schlägt,
wird Rose Hill lieben. Das
traditionsreiche Internat
stellt hohe Anforderungen an die Mädchen, und
Reiten steht am Stundenplan ganz oben. Aber
gemeinsam nehmen die
Schülerinnen von Rose
Hill jede Hürde!
Oktober bis Dezember
Gertrude Ulm-Rettig
Noch bis 17. Oktober zu besichtigen!
Naturfreunde Fotogruppe Knittelfeld
21. Oktober – 28. November
Vernissage:
Dienstag, 21. Oktober, 19 Uhr
Helga Kus
2. Dezember bis 9. Jänner
Vernissage: Dienstag,
2. Dezember, 19 Uhr
Knittelfeld Aktuell | 31
Sport
www.knittelfeld.at
„Hammer“-starke Leistungen
Die Knittelfelder Nachwuchsleichtathleten können auf erfolgreiche Auftritte bei
den Österreichischen Meisterschaften in Salzburg/Rif zurückblicken.
Sport
www.knittelfeld.at
Bewegungsoffensive für Kinder als
Ferienprogramm
Von der Theorie bis hin zur Praxis
In der männlichen U20 konnte sich
Andreas-Julian Meklau mit 37,75m
über den dritten Rang im Hammerwurf freuen. Auf Platz zwei fehlte
ihm gerade einmal ein knapper Meter. In der weiblichen U16-Klasse waren mit Verena Wiesler und Tatjana
Meklau zwei weitere ATUS-Athletinnen am Start. Der rutschige Wurfkreis und beginnender Regen war
für die beiden jungen Knittelfelderinnen eine Herausforderung. Verena Wiesler zeigte technisch hervorragende Ansätze, was auch vom
Nationaltrainer Mag. Gregor Högler
unterstrichen wurde. Leider hatte
sie beim dritten Versuch Pech und
Tatjana Meklau, erste
im U16 Hammerwurf,
und Andreas Meklau,
Platz drei im U20
Hammerwurf, mit
Trainer und Coach
Wolfgang Mühlthaler.
Die erfolgreiche
Truppe: v. l. AndreasJulian Meklau,
Eva Radlingmayr,
Christina Weinberger,
Tatjana Meklau und
Verena Wiesler.
der Hammer blieb im Netz hängen.
Trotzdem durfte Verena mit der gezeigten Leistung und dem Lob vom
Nationaltrainer zufrieden sein. Ähnlich erging es Tatjana, nach zwei
Fehlversuchen schwand ein Finale
(nur die besten 8 von 15 Teilnehmern kamen weiter) in weite Ferne.
Im allesentscheidenden dritten Versuch gelang ihr mit knapp 39 Metern
ein gültiger „Sicherheitswurf“. Im
Finale konnte dann Tatjana beruhigt
an die Sache herangehen. Dort präsentierte sie sich ausgezeichnet. Mit
45,32m siegte sie überlegen und verbesserte gleichzeitig die Steirischen
Rekorde der Klassen U16 und U18.
Aber auch die restliche junge Garde der Knittelfelder durfte mit dem
Abschneiden bei diesen Österreichischen Meisterschaften zufrieden
sein. Im Diskuswurf der weiblichen
U16 erreichte Eva Radlingmayr in
der Endabrechnung mit persönlicher
Bestleistung den 12. Platz (Platz
19 in der Nennliste), Verena Wiesler
schaffte Platz 17 (20 in der Nennliste) und Christina Weinberger als
jüngste Athletin des gesamten Teilnehmerfeldes den 18. Rang.
Seniorentennis
ESV Knittelfeld auf Meisterkurs
Ein fulminanter Meisterschaftsstart
gelang dem ESV Tennisteam +65.
Nach drei Siegen gegen Gratkorn,
Gleisdorf und Kumberg (Graz) ist die
Mannschaft punktegleich mit dem
GAK und liegt auf Meisterkurs. Die
Entscheidung um die Meisterkrone
wird wohl erst in der letzten Runde
Ende Juni auswärts gegen den Mitfavoriten GAK fallen. Nach 2007 und
2009 wäre das der 3. Meistertitel für
die Knittelfelder.
Die siegreichen ESV Herren stehend: Helmut Schöck, Herbert Grasser, Günther Lackner,
Werner Klatovsky und Michael Hess. Hockend: Wolfgang Peruzzi, Hans Faulandt, Adolf
Pölinger und Mannschaftsführer Walter Steinegger.
32 | Knittelfeld Aktuell
Es ist ja aus Studien erwiesen, dass
sich unsere Kinder und Schüler viel
zu wenig bewegen. Kalorienreiche,
falsche Ernährung sowie kaum Sport
führen zu Übergewicht und Trägheit.
Erkrankungen im Bereich Stützapparat, Diabetes und Erkrankung
des Herz-Kreislaufsystems stehen
an erster Stelle. Computer und Handy
beherrschen den Ferienalltag. Drei
aktive, erlebnisreiche, lustige Tage
mit allen Facetten zum Handling
des Fahrrades und deren Bewegung
durften neun Kids bei der Veranstaltung des Knittelfelder Rad Clubs live
erleben. Wie muss mein Fahrrad für
die Verkehrstauglichkeit im Straßenverkehr ausgerüstet sein? Welche und wie kann ich kleine Reparaturen an meinem Fahrrad selbst
durchführen? Wie verhalte ich mich
richtig und sicher als Radfahrer
im Straßenverkehr? All diese Fragen wurden beantwortet. Auch die
Sicherheit und Beherrschung des
Drahtesels wurde anhand eines Parcours mit allen Facetten, die im Alltag
eines Radfahrers vorkommen, trai-
niert. Das Highlight waren sicher für
alle Teilnehmer/innen die Gruppenausfahren mit den vom Club zur Verfügung gestellten Rennrädern. Zwei
fachlich ausgebildete Betreuer standen mit Rat, Tat und Hilfe zur Seite.
Die Kids wünschen sich, nächstes
Jahr wieder dabei sein zu dürfen.
Neun Kids erlebten aktive, unvergessliche Ferientage.
Rapso-Jugend dominiert im
steirischen Nachwuchscup
Die Landescupwertung liegt fest
in den Händen der Knittelfelder
Nachwuchsradler. Die Klassen U13,
Mädchen U14, U15, Mädchen und
Junioren werden klar von RapsoFahrer/Innen angeführt. Es ist in der
Wertung nur mehr ein Rennen ausständig, bloß in der Juniorenklasse
werden noch zwei Veranstaltungen
ausgetragen. In der Mannschaftswertung hamsterten die Jungsters
bis jetzt von den vergebenen 3130
Gesamtpunkten 2016 Punkte ein. Der
ersten Verfolgermannschaft stehen
379 Punkte zu Buche. Umso unverständlicher ist es für die Vereinsführung, dass trotz der hervorragenden
Nachwuchsarbeit das Landesleistungszentrum aus Knittelfeld abgezogen wurde. Hier stellt sich schon
die Frage, nach welchen Kriterien
die Verantwortlichen des steirischen
Landessportverbandes gehandelt
haben. An den Leistungen und am
Potenzial kann es sicher nicht liegen!
1
1. Die erfolgreichen Landesmeisterinnen in der Kategorie
Mädchen: v. l. Jennifer Daniel 2., Julia Wilding 1. und
Katharina Gruber 3.
2
2. In der Kategorie Mädchen U14: die Siegerinnen v. l.
Verena Wiesler 2., Laura Hammerl 1. und Jasmine Schatz 3.
Knittelfeld Aktuell | 33
Kinder
www.knittelfeld.at
Das war unser
Kindersommer
Bei der Fahrt mit einem Kaj
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Wasserspielpark richtig zur
Sache. Nicht jeder
kleine Besucher blieb troc
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Das Highlight
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Wetters hatten alle eine Menge Spaß.
Kinder
www.knittelfeld.at
Verkehrssicherheit
für Kinder
Verkehrssicherheitstraining
Die Straße ist für Kinder gleichermaßen faszinierend, wie gefährlich. Deshalb veranstaltete das
Büro für Kinder, Jugend und Familie im Rahmen des Kindersommers heuer wie jedes Jahr das
Verkehrssicherheitstraining.
Die Verkehrserziehung hat das Ziel,
soziale Verhaltensweisen aufzubauen und zu festigen. Der Unterricht ist
darauf ausgerichtet, die psychomotorische Qualifikation der Kinder zu
verbessern, zum Beispiel beim Über-
queren der Straße. Weiters werden
Fertigkeiten geübt und versucht, die
Akzeptanz von Regeln und Verhaltensweisen zu fördern, welche einerseits der eigenen Sicherheit, andererseits jedoch auch der Sicherheit
der anderen Teilnehmer am Verkehr
zu Gute kommen. Die wichtigsten
Punkte die den Kindern weitergegeben werden, sind: Straßen und Wege
erkunden, Verkehrs- und Ampelzeichen erkennen und ein verkehrssicheres Verhalten als Fußgänger.
Die Kids dreh
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So gelangt man sicher über die Straße!
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Gewänder aus.
Der Kindergemeinderat hat 2014
beschlossen, die Stadt verkehrssicherer zu machen. Es wurden nicht
nur „Achtung Kinder“-Tafeln an unübersichtlichen Straßen befestigt,
sondern man überlegte sich auch
eine Aktion, die „Hier bist du sicher“
genannt wurde. Dabei geht es um die
farbliche Kennzeichnung des inneren Randes des Bürgersteigs. Kinder
sollen am Gehweg immer innen gehen, um Situationen vorzubeugen,
in denen man unvorhergesehen auf
die Fahrbahn geraten könnte. Ab Oktober kann man die erste Kennzeichnung im Bereich zwischen der Kärntnervolksschule und der Kreuzung
Gaaler Straße / Kärntner Straße
begutachten. Das Projekt soll 2015
noch weitergeführt werden.
BINDER
WILLKOMMEN BEI UNS!
Beim Goldwaschen in Pusterwa
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die Kinder heuer das erste Mal
professionell
Goldwaschen.
34 | Knittelfeld Aktuell
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Beim Besuch am Ba
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Alte und neue
Drucktechnik
lernten die Ki
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Umwelttipp
Ein Heim für Wildtiere!
Räumt heuer in eurem Garten nicht
das ganze Laub weg! Macht einen Laubhaufen
und lasst ihn bis nächstes Jahr stehen. Untermieter wie Igel, Kröten oder auch Regenwürmer
hätten so ein tolles „Überwinterungshotel“.
little Knittel X-Mas Programm
Mutter-Kind Advent-Deko basteln
Freitag 28. November ab 15 Uhr
Jugendtreff zone4u – (Im Innenhof der Gemeinde)
Anmeldung bis 21. November im Bürgerbüro!
Kosten EUR 2,Nikolausfeier
In Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarre
Knittelfeld
Freitag, 5. Dezember, Beginn 14.30 Uhr,
Stadtpfarrkirche
Auf jedes Kind wartet ein kleines Geschenk!
Keine Anmeldung erforderlich!
Wunschfabrik
Das Christkind kommt uns mit einer Pferdekutsche
besuchen, und wir versenden deine Weihnachtspost!
Freitag, 12. Dezember, ab 16 Uhr, am Knittelfelder
Hauptplatz
Keine Anmeldung erforderlich!
Weihnachtswerkstatt
Wir basteln und gestalten Weihnachtsgeschenke
zum Mitnehmen, backen leckere Kekse und bekommen Besuch vom Weihnachtsmann.
Freitag, 19. Dezember, von 14 bis 16.30 Uhr,
Stadtgärtnerei
Anmeldung bis 12. Dezember im Bürgerbüro!
Kinder unter 4 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.
Kosten EUR 2,Informationen unter little Knittel – die Kinderstelle der Stadtgemeinde Knittelfeld,
Tel. Nr.: 0664/800 47 143
Ankündigung
Dirtbikepark:
Der Dirtbikepark wird wetterbedingt ab Anfang
Oktober gesperrt!
Do it youself – Halloweenschminken
Freitag, 31. Oktober, 15 – 17 Uhr, Büroräume
der zone4u (Stadtgemeinde, 1. Stock)
Knittelfeld Aktuell | 35
Jugend
www.knittelfeld.at
Das Netzwerk
„Jung sein in Knittelfeld“
Aufgrund mehrerer Jugenddelikte ist im März 2013 das Netzwerk
„Jung sein in Knittelfeld“ gegründet worden. Dieses Netzwerk besteht aus Trägerorganisationen,
Vereinen, Behörden und Institutionen, die mit Kindern, Jugendlichen und ihren Ansprechpartner/
innen und Begleiter/innen arbeiten. Etwa 20 Institutionen sind mit
ihren Expert/innen beteiligt und
kooperieren. Das Ziel dieser Kooperation ist es, die Bedürfnisse
von Kindern, Jugendlichen und
ihren Begleiter/innen früher zu erkennen und schneller eine unbürokratische Hilfestellung zu ermöglichen. Die Stadtgemeinde sieht
das Netzwerk als ein Instrument,
Fehlentwicklungen oder Schwie-
Die Netzwerkmitglieder und BGM Gerald Schmid.
rigkeiten früher zu erkennen und
schneller darauf zu reagieren. Das
ist ein wichtiger Weg um eine Gemeinde kinder-, jugend- und auch
familienfreundlicher zu gestalten.
Auch dieses Jahr gibt es eine Infoveranstaltung. Am Mittwoch, 22.
Oktober, präsentieren sich über 50
Vereine und Institutionen und demonstrieren, was Knittelfeld alles
an Möglichkeiten für Kinder und
Jugendliche bietet. Parallel dazu
finden Vorträge und Workshops für
alle Altersgruppen statt. Im Zuge
dessen soll es wieder eine Neuauflage des INFOKataloges „Jung sein
in Knittelfeld“ geben. In diesem
Katalog sind alle Beratungseinrichtungen, Bildungsinstitutionen
und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die es in unserer Stadt gibt, zusammengefasst.
Der Katalog liegt in Schulen, der
Stadtgemeinde, Bibliothek, Bürgerbüro usw. auf.
14 Jahre – was nun?
„14 Jahre – was nun?“
Das BerufsInfoZentrum Knittelfeld informiert
gemeinsam mit mehr als 25 weiterführenden Schulen
über schulische Ausbildungswege ab der 8. Schulstufe.
5. November 2014, 15.00 bis 18.00 Uhr
Kulturhaus Knittelfeld
Kooperationspartnerinnen:
Berufsfindungsbegleiterinnen und
die Stadtgemeinde Knittelfeld
www.ams.at/knittelfeld
36 | Knittelfeld Aktuell
Arbeitsmarktservice
Knittelfeld
Die diesjährige Schulmesse findet
am Mittwoch, 5. November, von 15
– 18 Uhr im Kulturhaus Knittelfeld
statt. Es wird über die schulischen
Berufs- und Ausbildungswege nach
der 8. und 9. Schulstufe informiert.
Mehr als 25 weiterführende Schulen der Steiermark, Kärnten und
Salzburg werden teilnehmen. Für
Anfragen zur „Lehre“ und Vormerkung beim AMS sowie für einen Interessenstest stehen Dir/Euch die
Jugendberatung und das BerufsInfoZentrum gerne zur Verfügung.
Du/Ihr seid herzlich eingeladen,
mit den Eltern an dieser kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen.
Für Rückfragen:
Sabine Felfer-Sitzenfrey, B. A. vom
BerufsInfoZentrum Aichfeld,
Tel.: 03512/82591/105
Veranstalter: BerufsInfoZentrum
Aichfeld mit der Stadtgemeinde
Knittelfeld und den BerufsfindungsbegleiterInnen von der Steirischen
Volkswirtschaftlichen Gesellschaft.
Termin:
Jung sein in Knittelfeld
Mittwoch, 22. Oktober, 9 – 18.30
Uhr, Kulturhaus Knittelfeld
Über 50 Vereine und
Institutionen aus der
Kleinregion Knittelfeld
stellen sich vor. Informiere
dich über Beratungsstellen,
Bildungseinrichtungen und
Freizeitangebote.
Parallel zur Infomesse finden
auch Workshops, Vorträge sowie
ein Kindertheater statt.
Jugend
www.knittelfeld.at
Aktion ÖBB VORTEILSCARD
Jugend wird fortgeführt
Die Stadtgemeinde Knittelfeld übernimmt auch weiterhin die Kosten
„Bahn fahren, clever sparen“, so
hat die Devise der Stadtgemeinde
Knittelfeld gelautet. Auf Initiative von Bürgermeister Ing. Gerald
Schmid wird die erfolgreiche Aktion fortgesetzt.
Die Stadtgemeinde Knittelfeld macht
das Bahnfahren für alle Jugendlichen im Alter von 15 bis inclusive 25
Jahren mit Hauptwohnsitz in Knittelfeld kostengünstig. Denn die Kosten der ÖBB VORTEILSCARD Jugend
werden zur Gänze zurückerstattet.
Seit 2011 erstattet die Stadtgemein- Die Card kostet EUR 19,– und ist ein
de Knittelfeld Jugendlichen die Kos- Jahr nach der Ausstellung gültig.
ten für den Kauf der ÖBB VORTEILSCARD Jugend zurück. 400 haben Wie geht das?
diese Möglichkeit bisher in Anspruch Mit der VORTEILSCARD bekommst
genommen. Das Projekt wurde drei du bis zu 50% Ermäßigung auf ÖBB
Jahre lang von „Klima aktiv“ geför- Standard-Einzeltickets für Reisen
dert. „Die oder der Card-Inhaber/in in Österreich. Du kannst die ÖBB
kommt umweltfreundlich und vor al- VORTEILSCARD Jugend am Bahnhof
lem sicher an ihr oder sein gewünsch- oder auf oebb.at bestellen. Nach ein
tes Ziel. Deshalb werden wir diese paar Tagen bekommst du die OriginalAktion gerne fortsetzen“, so Bürger- Card zugeschickt. Nicht vergessen:
meister Schmid. Auch Umweltrefe- Die VORTEILSCARD ist nur mit einem
rent Mag. Guido Zeilinger freut sich gültigen Lichtbildausweis mit Altersüber die Fortführung. „Seit langer nachweis gültig. Wenn du ein Ticket
Zeit fördern wir die sanfte Mobilität. an der Personenkasse mit der ÖBB
Das bedeutet, dass wir bewußtseins- VORTEILSCARD Jugend kaufst, erbildende Maßnahmen setzen, die hältst du eine Ermäßigung von 45%
verdeutlichen, dass es unnötig ist, auf den Fahrpreis. Kaufst du das
das eigene Auto zu benutzen. Es ste- Ticket am ÖBB-Fahrkartenautomaten,
hen meist erstklassige öffentliche auf oebb.at oder mit der ÖBB-Ticket
Verkehrsmittel zur Verfügung.“
App, zahlst du den halben Preis.
Tipp: Jetzt die VORTEILSCARD aufs
Smartphone holen. Die ÖBB-Ticket
App ist kostenlos für iOs und Android
erhältlich. Mit deiner Original ÖBB
VORTEILSCARD Jugend und dem
Rechnungsbeleg gehst du dann
ins Bürgerbüro und bekommst die
bezahlten 19,– Euro retour.
Infos unter: Stadtgemeinde
Knittelfeld, Referat Kinder,
Jugend und Familie,
Tel: 03512/83211-141, E-mail:
amra.haller@knittelfeld.at
Bürgermeister Gerald Schmid und
Amra Haller machen auf die Aktion
aufmerksam.
Streetwork – Suchtberatung
Wir setzen uns für Jugendliche und
junge Erwachsene im Alter von 12
bis 25 Jahren ein.
Zusammen mit den SuchtberaterInnen Susanne Paulin und Kurt
Suppanz sowie der Fachbereichsleiterin Waltraud Knaus bietet das
Streetwork-Team seit einiger Zeit
den Suchtjournaldienst an:
An die Nummer 0664/830 88 49
(Montag, Mittwoch, Freitag, jeweils
von 12 bis 13 Uhr) können sich alle
wenden, die Unterstützung und
Hilfe bei problematischem Umgang
mit Alkohol, Drogen, Medikamenten, Nikotin, Glücksspiel und/oder
Internet benötigen. Die Anfragen
und Beratungen werden anonym
und vertraulich behandelt.
Kontakt:
• Telefon: 0664 840 57 56 Jasmin;
0664 830 88 77 Christoph
• Öffnungszeiten: Dienstag 14 bis
17 Uhr, Mittwoch 16 bis 19 Uhr,
Bahnstrasse 4 (in Passage)
• E-Mail: streetwork@
beratungszentrum.at
•Homepage:
www.thats-streetwork.at und
Facebook: “Streetwork – Oberes
Murtal”
Knittelfeld Aktuell | 37
Veranstaltungen
www.knittelfeld.at
Veranstaltungen Oktober – Dezember 2014
Autohaus Bidmon
Lachseminare „Lachen – Leben ohne
Stress“
Aichfelder Mineralienbörse
Freitag, 10. Oktober, Freitag, 14. November, Freitag, 12. Dezember,
jeweils von 19 – 22 Uhr, Viktor-Kaplan-Straße 34, 8720 Knittelfeld
Mit Schauschleifen von Mineralien, Eintritt frei
Informationen: Tel. 0664/369 19 93
Anmeldung und nähere Informationen: Maria Kerbler, Tel. 0664/1301245,
E-Mail, maria.kerbler@aon.at, Web: www.lamima.at
Nahrung ist Medizin – Das Jörg Krebber
Prinzip
Montag, 20. Oktober, 19 Uhr, Kulturhaus Knittelfeld – Weißer Saal,
Vortragender: Jörg Krebber
Evang. Bekennerkirche Knittelfeld
Sonntag, 12. Oktober, 10 Uhr, Erntedankgottesdienst
(bei diesem Gottesdienst werden die Konfirmanden und Konfirmandinnen des
aktuellen Jahrganges vorgestellt)
Freitag, 31. Oktober, 10 Uhr, Reformationsgottesdienst
19 Uhr, „Halloween in Church“
Sonntag, 23. November, 9 – 17 Uhr, Pfarrheim Knittelfeld
8723 Kobenz bei Knittelfeld
Kobenzer-Straße 12 · Telefon 03512/82880
e-Mail: autohaus@bidmon.at · www.bidmon.at
Herrengasse 1
8720 Knittelfeld
Hans-Reselgasse 26
03512/82214
www.blumen-tropp.at
Gärtnerei samstags bis 17 Uhr geöffnet
™ Schnittblumen
™ Topfpflanzen
™ Gestecke
™Trauerkränze
™Gartengestaltung
™Balkonpflanzen
™Gemüsepflanzen
™Winterharte Pflanzen
Gemeindeversammlung
Mittwoch, 26. November, 19 Uhr, Kulturhaus Knittelfeld, Großer Saal
Informationen: Stadtgemeinde, Tel. 03512/832 11-0
Vortrag „Faszination Astrologie Sterndeuterkunst!
Was bringt uns das Jahr 2015?!“
Donnerstag, 27. November, 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Knittelfeld
Vortragende: Dipl. Astrologin/Astromaster® und Feelgood-Trainerin
Karin Maria Brunner
Eisenwaren und WerkzeugFachhandel
Inhaber: Markus Pölzl
A-8720 Knittelfeld • Bahnstraße 9
Tel. 0 35 12 / 8 66 00 • Fax 0 35 12 / 8 33 44
Mobil 0 660 / 66 8 66 00
office@kraly.net • www.kraly.net
Maturaball des BG / BRG Knittelfeld
Samstag, 29. November, 20 Uhr, Kulturhaus
Gedenken zu Allerheiligen
Freitag, 31. Oktober
Knittelfelder Weihnachtsmarkt
Kranzniederlegung
28. November bis 24. Dezember, Dienstag bis Freitag von 15 – 20 Uhr,
Samstag 10 – 20 Uhr, Mittwoch, 24. Dezember 9 – 13 Uhr, Hauptplatz
9 Uhr, Bahnhofsplatz
Totengedenkfeier am Heldenfriedhof
18 Uhr, Friedhof, Denkmal
Leonhardimarkt
Donnerstag, 6. November, Parkstraße
Informationen: Stadtgemeinde, Tel. 03512/832 11-126
Oberlandler Ball
Täglich ab 17 Uhr musikalische Darbietungen von Schüler/innen
der Städtischen Musikschule Knittelfeld. Es gibt Kunsthandwerk,
Christbaumschmuck, Kerzen, Bastel- und Handarbeiten, regionale
Spezialitäten, Süßes, Punsch und Glühwein.
Nikolaus- und Krampusgruppen
Freitag, 5. Dezember, ab 19 Uhr, Nikolaus- und Krampusgruppen der
freiwilligen Feuerwehr besuchen den Weihnachtsmarkt und beschenken
kleine sowie große Kinder.
Samstag, 15. November, 20 Uhr, Kulturhaus
Weihnachtswerkstatt der Kinderfreunde
Informationen: Großbauer DI Holger Winter, Tel. 0664/615 73 11
jeweils Freitag, 15 – 18 Uhr, Samstag, 10 – 12 und 15 – 18 Uhr.
Kirchenführung
Sonntag, 16. November, 17 Uhr, St. Johann im Felde (Friedhofskirche)
Ein sichtbares Zeichen des Glaubens an die Auferstehung. Ein Gang durch die
Bilderwelt mit Diakon Mag. Johann Glück. Eintritt frei!
Adventzauber-Abendshopping
Freitag, 21. November, 18 – 22 Uhr,
Mehr Informationen unter www.einkaufsstadt-knittelfeld.info oder
info@einkaufsstadt-knittelfeld.info
38 | Knittelfeld Aktuell
Am Freitag, 12. Dezember, können besondere Wünsche an das Christkind
deponiert werden.
Bestattung UNIVERSUM
Sabine RÖSSLER, Inhaberin
Johann KURZ, Bestatter
Frauengasse 18
8720 Knittelfeld
Tel.: 03512/48444
Größingstrasse 18
8740 Zeltweg
Tel.: 03577/22210
www.bestattung-universum.at
info@bestattung-universum.at
Veranstaltungskalender (linke Seite):
Stand 3.Oktober, Änderungen vorbehalten
Weitere Veranstaltungen und zusätzliche Infos finden Sie auf unserer Homepage www.knittelfeld.at / Was, wann, wo in Knittelfeld?
(Veranstaltungskalender)
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™Dekoration
™Hochzeitsfloristik
™Hydrokultur
™Fleurop
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K i n d e r s k i ku r s e
Kurs I:
Kurs II:
Kurs III:
von 26.Dez. bis 30. Dez.
von 02. Jän. bis 06. Jän.
in den Semesterferien Mo. - Fr.
Anmeldung:
w w w. g a a l e r l i f t e . a t / s k i s c h u l e
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Krebsengasse 27 - 8720 Knittelfeld
Tel.: +43/3512/82120
Fax: DW 1
E-Mail: office@pressler.at, www.pressler.at
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Seele and Geist
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