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Piano-Mann will hoch hinaus
Schloss Biesdorf im IGA-Jahr fertig
Kultur in Berlin kostenlos genießen
Thomas Krüger kam bei RTL-Show bis ins Halbfinale. Seite 2
Sanierung stellt Bauleute vor große Herausforderungen. Seite 7
Freikarten für Kuʼdamm-Komödie und Lichter-Festival Seite 10
Die Hellersdorfer
Berliner Stadtteilzeitung für Kaulsdorf, Mahlsdorf, Hellersdorf • Oktober-Ausgabe 2014, Nr. 421, 25. Jahrgang • www.die-hellersdorfer.de • ( 993 80 54
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Ein Tag in der
bip-Grundschule
in Kaulsdorf
0 8 : 0 0 U h r. Der Unter richt
beginnt. Nanu, Max – zwei Lehrer
in deiner Klasse? „Ja, das ist toll.
In manchen Fächern wird unsere
Klasse geteilt und wir lernen dann
in zwei kleinen Gruppen – in Mathe, zum Beispiel, oder Deutsch
oder in den Kreafächern. Die Lehrer können uns besser helfen oder
uns schwierigere Aufgaben geben.“
Was sind denn Kreafächer?
Habt ihr etwa zusätzlichen Unterricht? „Naja, das ist so:
Wir sind eine Privatschule und
deshalb muss man Schulgeld bezahlen. Wir haben aber Mathe und
Deutsch und so weiter wie alle anderen, aber dann lernen wir noch
ganz andere spannende Sachen,
zum Beispiel Theater spielen und
tanzen. Wir bekommen Extrastunden zum Zeichnen und Singen,
wir machen selbst Musik und wir
üben, wie man Computer benutzt.
Außerdem haben wir Schach und
jeder von uns lernt drei Fremdsprachen: Englisch, Französisch
und Arabisch oder Chinesisch.“
13:15 Uhr. Nach der
Mittagspause geht
es zurück in den
Unterricht. Aber wo
ist denn eure Tafel?
„Das ist unsere Tafel, da.
Aber die heißt jetzt nicht mehr Tafel, sondern Smartboard. Das läuft
über den Computer. Wir können
aber trotzdem darauf schreiben
und lesen, außerdem Bilder
und Videos ansehen und
Musik hören. Die Lehrer können uns darauf
große Tabellen zeigen
oder Weltkarten oder
Matheaufgaben und
wir können sogar
ins Internet gehen.“
Schulschluss! Jetzt gibt es noch Arbeitsgemeinschaften in der Hortzeit.
Wo geht’s denn hin? „Ich bin auf
dem Weg zum Judo. Danach hole
ich meine Schwester ab, die macht
bei der Schülerzeitung mit.
Es gibt aber auch noch viele andere Sachen, zum Beispiel den Schulchor, das Theater oder Sport, unseren Schulgarten, die Leseratten und
die Mathe-Asse. Wir können natürlich auch so im Hort spielen, bei den
offenen Angeboten mitmachen oder
eben nach Hause gehen. Toll ist bei
uns auch, dass es bis zur 3. Klasse
keine Hausaufgaben gibt.“
Info-Abende am 13. und 15.10.
Neugierig geworden? Besuchen
Sie doch unsere Homepage, kommen Sie zu einem der Info-Abende,
die jeweils 18 Uhr stattfinden, oder
vereinbaren einen individuellen
Termin mit unserer Schulleitung.
Kaulsdorfer
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Sa, 10. Oktober, 9-16 Uhr
So, 11. Oktober, 10-15 Uhr
Mo-Fr, 9-18 Uhr • Sa, 9-16 Uhr • Sonn- & Feiertage, 10-13 Uhr
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Die Hellersdorfer
erscheint das nächste Mal
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Telefon 993 80 54
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Peter-Huchel-Straße 35
12619 Berlin
 030 92901840
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grundschule-kaulsdorf@bip-mail.de
Berliner Rahmenlehrplan wird voll umgesetzt
kleine Klassen, 2 Pädagogen ab 16 Schülern
 kein Unterrichtsausfall
 differenzierte Förderung
Zusätzliche Fächer (Kreativbereiche)
Die Schüler werden in kleinen Gruppen gefordert und gefördert.
 Bildkünstlerisches Gestalten
 Musikalisches Gestalten
 Tanz und Bewegung
 Darstellendes Spiel
 Digitale Medien
 Strategisches Spiel/Schach
Fremdsprachen
 Englisch ab Klasse 1
 Arabisch oder Chinesisch ab Klasse 1
 Französisch ab Klasse 2
Weitere Informationen
Sogenannte Kreafächer tragen zur Entfaltung der Persönlichkeit bei.
Mahlsdorf Nord
Mahlsdorf Süd
Hellersdorf
Kaulsdorf
Köpenick
Biesdorf
Marzahn
Hönow
usw.
Einer für Alle!
 Zensuren ab Klasse 1
 Betreuung von 6-18 Uhr, auch in den Ferien
 Die Kosten betragen monatlich 248 Euro
 Anmeldung für die 1. Klasse 2015 ab sofort
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Hier lernen Kinder Rad fahren
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Jugendverkehrsschule lädt am 22. und 29. Oktober ein
Am 22. und 29. Oktober lädt die
Jugendverkehrsschule (ErichKästner­-Straße 100) von 10 bis 17
Uhr zu Tagen rund um die Radfahrausbildung von Kindern ein.
Die Veranstaltung richtet sich an
Eltern, Großeltern, Erzieher und
an Schüler der zweiten bis fünften
Klassenstufen.
Das Team der Jugendverkehrsschule­
und die Verkehrssicherheitsberater­
der Polizei möchten an diesen Tagen insbesondere Eltern darüber
aufklären, wie die Radfahrausbildung im Rahmen des Sachkundeunterrichts verläuft, welche Anforderungen an die Schüler gestellt werden und wie sie die Ausbildung ihrer Kinder unterstützen
und vorbereiten können. Dazu wer-
den praktische Übungen mit dem
Fahrrad gezeigt. Außerdem wird
von häufigen Fehlerquellen bei
der Prüfung­berichtet. Wer möchte, kann sich an den kniffligen
Übungseinheiten gleich versuchen.
Nicht zuletzt deshalb, weil viele
Schüler auch das Fahrrad auf dem
Weg zur Schule nutzen, misst der
zuständige Bezirksstadtrat Chris­
tian Gräff der Jugendverkehrsschule eine große Bedeutung bei. Die
Einrichtung wird von der Wirtschaftsförderung betrieben.
In der Jugendverkehrsschule ist das
Tragen eines Fahrradhelms Pflicht.
Der Eintritt ist frei und auch die
Bereitstellung eines Fahrrads und
Helms kosten nichts. Weitere Informationen unter T. 90293-2617.
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Mahlsdorf Süd50.000
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Köpenick 19, €
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(Bandbreite 16) bzw. 6 Monate (Bandbreite 50, 100, 150) möglich. Voraussetzung ist der Nachweis über die Restlaufzeit von mehr als 3 Monaten des noch laufenden
Vertrages beim derzeitigen Anbieter. Nachweis muss schriftlich innerhalb eines Monats nach Eingang der Auftragsbestätigung an Tele Columbus erfolgen. Angebot gilt
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gelten die Lizenzbedingungen von F-Secure. Telefon-Flatrate: Call-by-Call und Pre-Selection nicht möglich; beinhaltet Gespräche ins deutsche Festnetz. Gespräche
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Portierungsauftrag erforderlich. Vertragslaufzeiten beim derzeitigen Telefonanbieter sind zu beachten. Das Angebot ist gültig bis 31.10.2014. Preise Stand 9 / 2014.
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und Änderungen vorbehalten.
Stand: 9/14
Einer für Alle!
Seite 2 - Die Hellersdorfer
Oktober-Ausgabe 2014
Thomas Krüger:
Supertalent am Piano
Ladenlokal im Kastanienboulevard eröffnet
Folge 31
Fernseh-Castingshow kurbelte die Karriere kräftig an
© Wolfgang Amadeus van d̓ Böhm
Thomas Krüger wuchs in Mahlsdorf auf, wohnt jetzt in Marzahn.
Charity­-Gala für krebskranke
Kinder mitwirken. Mittlerweile
sind auch Musiker wie der britische Popsänger und Songwriter
Jay Khan auf den Mann am Klavier aufmerksam geworden.
Ende des Jahres will Thomas zudem Songs veröffentlichen, die in
den vergangenen zwei Wochen
bei Studioarbeiten in Saarbrücken entstanden sind. Fans dürfen
sich auf Klavier- und ElektropopStücke freuen.
„Mit Hänsel und Gretel habe ich
am Keyboard angefangen“, erinnert sich Thomas an seine ersten
Töne auf einem Tasteninstrument. Damals war der Sohn eines Dresdners und einer St. Petersburgerin sechs Jahre alt und
nahm schon Musikstunden. Früh
zeigte­der Kleine Talent. Mit 14
erhielt er regelmäßig Klavierunterricht – „sicherlich zu spät für
eine Karriere als klassischer Pianist. Aber das hätte ich wohl auch
gar nicht gewollt“, gesteht er.
Rock, Pop und Jazz: das ist seine
Welt und mitreißende Medleys
Asylbewerber, die in der CarolaNeher-Straße untergebracht sind,
haben seit einigen Wochen auch
außerhalb ihres Heims einen geschützten Raum, der gleichzeitig
die Kommunikation mit einheimischen Bürgern ermöglicht. Im
Kastanienboulevard­gibt es jetzt
ein Ladenlokal, das Begegnungszentrum LaLoKa. Betreiber sind
der Verein „Hellersdorf hilft“ und
die Initiative „grenzen_weg“.
„Die Räume sind noch etwas leer“,
sagte Luisa Seydel­von „Hellersdorf hilft“ zur Eröffnung. Denn
die Nutzer können selbst entscheiden, wie der Treffpunkt gestaltet
wird. Zum ersten Inventar gehört
eine große Bücherecke­und – anders als im Heim – die Besucher
können an Computerplätzen im
Internet surfen­. Zu den Angebo- Zur Eröffnung waren viele Flüchtlinge gekommen. Auch Einheimische sind
ten gehören außerdem Beratungen immer eingeladen, das LaLoKa und die „Fremden“ selbst kennenzulernen.
zur Wohnungssuche und Vorbereitungskurse auf die gefürchteten und Kochkurse sind geplant. An der unterkunft und den ehrenamtlichen
Interviews zur Asylvergabe. Auch Eröffnung des Ladenlokals nahmen Betreibern des LaLoKa Politiker
Filmnachmittage, Spieleabende neben Bewohnern der Flüchtlings- aus dem Bezirk teil – unter ihnen
Dritter Platz für Teesy
Der Kaulsdorfer kam beim Song-Contest gut an
Mit starker Stimme und seinem
gefühlvollen Song „Keine Rosen“
hat Teesy, ein Kaulsdorfer, der eigentlich Toni Mudrack heißt, beim
zehnten Bundesvision Song Contest
ein Millionenpublikum begeistert,
das per Anruf bzw. SMS über die
Platzierungen abstimmte. Bei dem
2005 von Stefan Raab ins Leben
gerufenen Musikwettbewerb präsentieren 16 Interpreten deutschsprachiger Musik jeweils ein Bundesland. Den Titel holte in diesem
Jahr Revolverheld (die Band war
kürzlich beim Plattenfest in Marzahn-Hellersdorf zu Gast). Zu den
Vorjahressiegern gehören Unheilig­,
Peter Fox, Tim Benzko und Xavas
mit Xavier Naidoo.
Teesy vereint in seinen Liedern
Rap, Rʼn̓B und Pop. Kürzlich erschien sein Album „Glücksrezepte“.
Er tritt meistens mit Fliege und Ho-
senträgern auf. Nach einer Zeit in
Kiel studiert er jetzt in Magdeburg.
Daher vertrat er beim Song Contest
das Bundesland Sachsen-Anhalt.
© Verstärker
Thomas Krüger ist einer, der
lieber in die Tasten als auf den
Schlamm haut. Selbst sein erfolgreiches Abschneiden bei der
RTL-Castingshow „Das Supertalent“ im vergangenen Jahr ist dem
Marzahn-Hellersdorfer nicht zu
Kopf gestiegen.
„Du bist speziell und berührst einen so sehr. Für mich bist du ein
Supertalent“, lobte­Jurymitglied
Guido Maria Kretschmer den
Pianisten­damals für sein gefühlvolles Spiel. Erst im Halbfinale­
schied der Lockenkopf mit den
goldenen Händen aus. „Die Sendung war eine tolle Erfahrung für
mich“, sagt Thomas Krüger über
seinen Ausflug ins Showbiz.
Der Auftritt vor einem Millionenpublikum hat die Karriere des
23-Jährigen kräftig angekurbelt.
„Ja, die Bühnen sind etwas größer
geworden“, gibt sich der Künstler bescheiden. So spielte er unter
anderem zur Stonewall-Gala mit
der Band Naëma im Deutschen­
Theater und wird am 3. Oktober neben vielen Stars bei einer
sind die Spezialität des Musikstudenten der Universität der Künste. Neben seinen Soloprojekten
liegt Thomas auch die Zusammenarbeit und pianistische Begleitung verschiedener Sänger am
Herzen. Mit Matthias Engst, dem
Frontmann der Band Melloy, tritt
er derzeit häufiger in MarzahnHellersdorf auf.
Hier sorgte er als Mr. Pianoman
beim Classic-Open-Air 2009
auf dem Fritz-Lang-Platz erstmals für Aufsehen. Seinem Heimatbezirk ist Thomas Krüger,
der in Mahlsdorf aufwuchs und
sein Abitur an der MelanchthonOberschule ablegte, bis heute treu
geblieben.
Derzeit bewohnt er eine­Zweiraumwohnung in der Allee der
Kosmonauten. Sofern er mal
nicht studiert oder musiziert,
lässt er den Tag gerne an einem
seiner zwei Lieblingsplätze ausklingen: auf dem Ahrensfelder
Berg oder dem Berliner Balkon.
„Von dort aus schaue ich mir den
Sonnenuntergang an und lasse
den Tag Revue passieren“, offenbart Thomas seine romantische
Ader. Außerdem ist er im Verein
„Historische S-Bahn“ aktiv, auch
wenn er für dieses Hobby häufig belächelt werde. „Öffentliche
Verkehrsmittel­– vor allem historische – haben mich schon immer
fasziniert“, sagt er. Als kleiner
Junge lernte er leidenschaftlich
gerne Liniennetze und Abfahrtszeiten auswendig. Mit seiner großen Liebe, der Musik, könnten es
die Züge dann aber doch nicht
aufnehmen.
Ein eigener Song ganz oben in
den Charts, davon träumt Thomas
Krüger, der sich fest vorgenommen hat, von seiner Musik eines
Tages gut leben zu können. CD
Einrichtung soll Treffpunkt für Kiezbewohner und Flüchtlinge werden
Toni Mudrack alias Teesy
Ein Fest der Nachbarschaft
Pau und andere Politker, die im
Bezirk zu Hause sind, vor allem
Linke und Piraten, fanden sich an
gleicher Stelle am 24. September
ein, als Asylbewerber und Einheimische aus dem Kiez auf den Kastanienboulevard zu einem Nachbarschaftsfest eingeladen waren.
Verschiedene Einrichtungen stellten ihre Angebote und unterstützenden Hilfen im Alltag vor, zum
Beispiel Beratung in Familienangelegenheiten und Freizeitangebote,
wie etwa im Kulturforum. Auch die
Wohnungsgenossenschaft Wuhletal war mit einem Stand vor Ort.
Drei Proberäume im
Eastend, Helle Mitte
Film ab! im Kino Kiste,
Heidenauer Straße
Die Jugendfreizeiteinrichtung
(JFE) Eastend-Berlin war 2001
für die Anwohner der Region geöffnet worden und bleibt seither
diesem Anspruch treu. Vor allem
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen sechs und 27
Jahren begeistern sich für das vielfältige Angebot. Drei hauptamtlich
beschäftigte Pädagogen kümmern
sich um die Wünsche ihrer Gäste.
Unter anderem verfügt die Einrichtung in Helle Mitte (Tangermünder
Straße 127) über drei Proberäume
für Musiker. Sie heißen „Himmel“,
„Hölle“, und – gesteigert auf eine
Größe von 39 Quadratmetern –„7.
Himmel“. Nutzbar an sechs Tagen
in der Woche, verfügen die Räume über Verstärker­, Drumset und
PA-Anlage. In Notfällen hilft das
Eastend mit Instrumenten oder Kabeln aus.
Auch die Becken für die
Drumsets kann man sich ausleihen.
Auch Anfang Oktober hat die Kiste
(Heidenauer Straße 10, www.kiste.
net) eine Reihe topaktueller Filme
im Programm. Hier eine Auswahl:
Lola auf der Erbse
2.-10. Oktober: 14 Uhr, 11. Oktober:
13.45 Uhr, 14./15. Oktober: 14 Uhr
Lucy
2./.5./8. Oktober: 15.45 Uhr, 3. Oktober: 19.30 Uhr, 4. Oktober: 17.45
Uhr, 7. Oktober: 18.15 Uhr
Can a song save your life
3./6./9./12./15. Oktober: 15.45 Uhr,
11. Oktober: 17.10 Uhr, 2./5./8./14.
Oktober: 18 Uhr, 4. Oktober: 19.30
Uhr, 7./10. Oktober: 20 Uhr
Monsieur Claude & seine Töchter
6. /13. Oktober: 20 Uhr
Ein Sommer in der Provence
10. Oktober: 9 Uhr (Seniorenkinobrunch­) und 18 Uhr, 11. Oktober: 15.20 Uhr, 13. Oktober: 18 Uhr:
14. Oktober: 15.45 Uhr, 9./12./15.
Oktober: 20 Uhr
60 Jahre Hellersdorfer Kiez
© Artenauta - Fotolia.com
Bundestagsvizepräsidentin Petra
Pau. „Das LaLoKa ist eine Bereicherung für den Bezirk und das solidarische Miteinander“, hob Marzahn-Hellersdorfs Integrationsbeauftragte Elena Marburg hervor.
Sozialstadträtin­ Dagmar Pohle
sagte­den Initiatoren weitere Unterstützung durch das Bezirksamt zu.
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Ein rauschendes Fest zum Jubiläum
ANDRÉ KÖNIG
• Technischer Vorstand
seit April 1997
• Diplom-Ingenieur
Liebe Leser,
Am 2. Juli 1954 wurde unser Hellersdorfer Kiez als Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft „Deutsche Reichsbahn“ ins Genossenschaftsregister eingetragen.
Entstanden in einer von Veränderungen geprägten Zeit, war dabei
die stetige Entwicklung ein treuer
Begleiter. Seit unserer Gründung
durchlebten wir zwei Staaten, trugen drei Bezeichnungen und sind
eng mit den Lebensgeschichten
einer ungezählten Reihe von Mietern und Mitgliedern verbunden.
In den 50er und 60er Jahren leisteten wir wie so viele Genossenschaften einen wertvollen Beitrag
zum raschen Wiederaufbau Berlins. Und auch die Herausforderung „Deutsche Einheit“ meisterten wir mit Bravour.
Für unseren „Hellersdorfer Kiez“
lag eine weitere besondere Herausforderung im Altschuldenhilfe-Gesetz (AHG). Bereits
1999 hatten wir die 15-prozentige Privatisierungspflicht des
Wohnungsbestandes erfüllt. Das
schmerzte zunächst, bot aber
auch Chancen für die Zukunft.
So konnten Kredite vorfristig
getilgt und die meisten Wohnungen im Gebäudeinneren bedarfsgerecht saniert und modernisiert
werden. Es folgte die Erneuerung der Fassaden und der Anbau von Balkonen. In Form und
Vorlage der heutigen Energiepässe wird uns eine sehr nachhalti-
ge Modernisierung bescheinigt.
Die Wahl des damaligen doch
recht atypischen Weges der Modernisierung und Instandhaltung
ermöglichte uns nicht zuletzt den
heutigen finanziellen Spielraum –
auch für moderate Mietpreisentwicklungen. So waren und sind
wir in der Lage, nicht nur über
Bestandserweiterung nachzudenken, sondern diese auch zu praktizieren. Ich denke dabei zurück ins
Jahr 2000 an unseren ersten Neubau im Bezirk – ein BetreutesWohnen-Projekt für psychisch
kranke Menschen in der MartinRiesenburger Straße 28 a – und an
den Erwerb der Seniorenanlage in
Köpenick mit 74 Wohn- und zwei
Gewerbeeinheiten im Jahr 2010.
Damit wurde aber auch der
Grundstein für einen weiteren
großen Erfolg gelegt: Unsere
Strategien ebenso wie unsere
Aktivitäten zur Mieterbindung
haben den Leerstand beim „Hellersdorfer Kiez“ von einst über
10 Prozent auf unglaubliche 0,99
Prozent sinken lassen.
Natürlich wäre es unrealistisch,
zu glauben, dass heute alle Probleme bewältigt seien. Dennoch gibt
der Rückblick auf die erfolgreiche Vergangenheit Anlass genug,
auch den Aufgaben der Zukunft
optimistisch entgegenzutreten.
60 Jahre hat die WohnungsbauBuntes Kinderprogramm
genossenschaft „Hellersdorfer Beste Voraussetzungen also für eiKiez“ auf dem Dach, doch keine ne unbeschwerte Feier anlässlich
Spur von bröckelndem Putz. Im des runden Jubiläums. Mitten auf
Gegenteil: Nicht nur, dass seit der grünen Wiese im Wohnring 2
einigen Jahren wieder vermehrt zwischen Albert-Kuntz- und Adejunge Familien mit Kindern hier le-Sandrock-Straße stieg Anfang
ein Zuhause suchen und finden. September die große GeburtstagsAuch die Verwaltung hat sich ei- sause. Bei Bastel-, Schmink- und
ner Verjüngungskur unterzogen. Spielangeboten verging in den
Den Platz von langjährigen Kol- Nachmittagsstunden die Zeit vor
legen, die in den wohlverdienten allem für die kleinen Gäste wie im
Ruhestand gegangen sind, haben Flug. Voller Begeisterung fieberten die Mädchen
mittlerweile
und Jungen bei
junge Mitarder Puppenthebeiter eingeater-Vorstellung
nommen. Und
des Kaspermobils
i n den Vormit und machst a nd br i ng t
ten auch große
seit JahresbeAugen, als der
ginn die 36-jähNachwuchs vom
rige DiplomSC Boxring EinBetriebswirtin
tracht die Fäuste
A n ke Br a u n
fliegen ließ. Für
frischen Wind.
beste UnterhalMit modernen,
Helene-Fischer-Double
tung sorgte zunachhaltig sadem Karl-Heinz
n ier ten Wohnungen für Studenten, Senioren, Wendorff mit seiner SchnuffiSingles, Paare und Familien, mit Show, in der fünf Möpse und ein
zuvorkommendem Service und Jack Russel Terrier lustige Wettvielfältigen Aktivitäten, die das kämpfe im Klettern, Springen, BaMiteinander in der Genossen- lancieren und Rutschen austrugen.
schaft und im Bezirk fördern, Der einstige Medizin-nach-Notensieht sich der „Hellersdorfer Mann führte den ganzen Tag über
Kiez“ für die Zukunft gut gerüstet. durch das Programm der 60-Jahr-
ter Marlies und Sohn Jürgen das
bunte Treiben unter strahlend blauem Himmel. Die drei fühlen sich in
der Familie des „Hellersdorfer Kiezes“ gut aufgehoben. Die Mieten
seien moderat, das viele Grün vor
der Haustür ein großer Erholungsfaktor und die Verkehrsanbindung
optimal. Für Angelika Argleb
kommt Wegziehen ebenfalls nicht
infrage. Die Postangestellte lobte
unter anderem den guten Kontakt
Karikatur und Original
zur Verwaltung: „Wenn es mal Fragen oder Probleme gibt, genügt ein
Feier. „Da biste baff, da staunste Anruf und alles geht seinen Gang.“
nur, ja unser Kiez, unser ZuhauAtemlos durch die Nacht
se, Lebensfreude pur“, hieß es in
einem eigens für die Wohnungs- Nachdem sich die Kinder ausgetobt
baugenossenschaft komponierten hatten, drehten mit Einsetzen der
Lied, das Wendorff gemeinsam mit Dämmerung auch die Erwachsenen
Kindern aus dem Viertel erstmals auf. Höhepunkt des Abends war der
der Öffentlichkeit präsentierte. Auftritt von Undine Lux, dem offiziellen Helene-Fischer-Double. Im
Lobende Worte
schmucken Outfit und mit starker
„Toll, was die Genossenschaft Stimme heizte die Sängerin dem
hier auf die Beine gestellt hat. Publikum mächtig ein. UnterstütDa bekommt man ja Gänse- zung bekam sie von ganz jungen
haut“, schwärmte Mieterin Kers- weiblichen Fans, die vor der Bühtin Nguyen, die – wie viele ande- ne jeden einzelnen Fischer-Song
re Besucher – mit einem Porträt textsicher mitschmetterten. Anvon sich unterm Arm nach Hause schließend rockte noch die Coverging. Die Schnellzeichnerin Mar- band Country Pur mit Evergreens
garete Moos hatte alle Hände voll wie „Summer of ’69“ die Bühne.
zu tun. Bei einem Frischgezapften Das Finale der Feierlichkeiten bilund netten Gesprächen genossen dete ein prächtiges Feuerwerk. Na
auch Gunther Bela, Schwiegertoch- dann, auf die nächsten 60 Jahre!
ANKE BRAUN
• Kaufmännischer Vorstand
seit Januar 2014
• Diplom-Betriebswirtin
Was reizt Sie an Ihrer Tätigkeit?
Ich mag die Herausforderung, das
„Grundbedürfnis Wohnen“ mit den
sich ständig ändernden wirtschaftlichen, politischen, rechtlichen und
sozialen Rahmenbedingungen in
Einklang zu bringen. Zudem habe
ich in den letzten zwölf Jahren einen
sehr persönlichen Kontakt zu unseren Mitgliedern aufbauen können.
Die facettenreichen Geschichten und
spannenden Menschen hinter unseren Fassaden sind etwas sehr Wertvolles, was mich auch weiterhin interessiert. Wenn man so will, ist es die
Kombination aus Herz und Verstand,
die meine Tätigkeit als Vorstand so
reizvoll macht.
Was wünschen Sie dem Hellersdorfer Kiez für die nächsten 60 Jahre?
Um es mit den Worten von Alexander
Graham Bell zu sagen: „Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg,
der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.“ Aufgeschlossenheit, Neugier, Mut und eine gesunde Prise Tradition – das ist mein
Wunsch für eine spannende Zukunft
unserer Genossenschaft.
Die Hellersdorfer - Seite 3
Oktober-Ausgabe 2014
GEBIETSLEITUNG
Zeretzke, Suhr und Team
DEVK-Geschäftsstelle Hellersdorf:
DEVK-Gebietsgeschäftsstelle Hellersdorf:
DEVK-Geschäftsstelle Mahlsdorf:
DEVK-Geschäftsstelle Biesdorf:
Alte Hellersdorfer Str. 123
Schneeberger Str. 19
Hönower Str. 31
Köpenicker Str. 127
 99 28 41 74
 998 75 30
 56 29 42 21
 51 58 84 81
Fax
99 40 03 67
E-Mail service@devk-marzahn-hellersdorf.de
Web www.devk-marzahn-hellersdorf.de
Einheitliche Öffnungszeiten
· Mo-Mi, 10-18 Uhr
· Do, 10-19 Uhr · Fr, 10-13 Uhr
Körbe werfen am Teterower Ring
„Wie halten Sie es mit dem Sport?"
Alba Berlin betreibt Sportförderung an der Wuhle-Grundschule
Ausgefüllte Fragebögen müssen bis zum 15. Oktober zurückgeschickt werden
Anfang September haben 8000
per Zufall ausgewählte Bewohner Post vom Schul- und Sportamt Marzahn-Hellersdorf bekommen. Inhalt des Schreibens ist ein
sechsseitiger Fragebogen, der eine
Viertelstunde Zeit zur Beantwortung verlangt. Die Umfrage ist Bestandteil einer groß angelegten,
vom Bezirk in Auftrag gegebenen
Sportverhaltensstudie, die eine Projektgruppe der Universität Potsdam
unter der Leitung des Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Jürgen in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Freiraumplanung Ahner/
Brehm erarbeitet hat.
Neue Bedürfnisse,
neue Anforderungen
Die Initiatoren wollen eine Antwort darauf erhalten, wie es die
Marzahn-Hellersdorfer mit dem
Sport halten: Welche Sportarten
sie ausüben, welche Angebote sie
wahrnehmen und was ihnen fehlt.
Die Ergebnisse sollen in die bezirk-
Zum Kick-off des Projekts „Alba macht Schule im Kiez“ kam auch Henning
Harnisch (Foto oben, 3. v. r.). Der 46-Jährige wurde 1993 mit dem BasketballNationalteam Europameister und ist heute Alba-Vizepräsident. Foto rechts:
Bezirksbürgermeister Stefan Komoß, u. a. für Sport und Schule zuständig.
„Wir wünschen uns natürlich,
dass der nächste Dirk Nowitzki
aus Marzahn-Hellersdorf kommt“,
sagt Ex-Nationalspieler und AlbaVizepräsident Henning Harnisch
mit einem Augenzwinkern. Hannelore Neumann, Leiterin der sportorientierten Grundschule an der
Wuhle (Teterower Ring) will die
Messlatte nicht ganz so hoch legen.
Sie hofft, dass sich ihre Schüler für
Basketball begeistern können und
irgendwann einmal in der AlbaGrundschulliga­ mitmischen.
Mit der Vision, Kindern Spaß an
Bewegung, Fairness und Teamgeist
zu vermitteln, engagiert sich Alba
Berlin mit seinem Projekt „Alba
macht Schule im Kiez“ bereits an
über 60 Berliner Schulen und hält
dabei auch Ausschau nach jungen
Talenten. An der Wuhle-Grundschule kooperiert der große Haupt-
stadt-Club dabei mit dem lokalen
Basketballverein Berlin Dragons.
Zusätzliche finanzielle Unterstützung leistet die Berlinovo Immobilien
GmbH. Das Wohnungsunternehmen vermietet
im Einzugsgebiet der Schule
über 4000 Wohnungen.
Bereits beim Kickoff Mitte September zeigten die Mädchen und Jungen der ersten
bis dritten Klassen vollen Einsatz
auf dem Spielfeld. Der Ball wollte
allerdings noch nicht so oft in den
Korb. Damit sich das bald ändert,
trainiert Jugendcoach Erik Fährmann von nun an regelmäßig mit
den Schülern, bringt ihnen bei,
wie man gekonnt
über den Platz wirbelt, genaue Pässe
spielt und natürlich auch Treffer
erzielt. Fährmann
wird am Standort
zwei AGs auf bauen
und vormittags den regulären Sportunterricht unterstützen. Hannelore­ Neumann hat
das Konzept­ gleich überzeugt.
Sie ist sich sicher, dass sich die
gemeinsamen sportlichen Aktivitäten ihrer Schüler auch positiv auf das Klima in den Klassen auswirken. Claudia Dressel
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Montag, 27. Oktober
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Termine nach Vereinbarung
liche Sportentwicklungsplanung
für die kommenden zwölf bis 15
Jahre einfließen – mit dem Ziel,
bessere und zeitgemäße Sportangebote für die Bevölkerung MarzahnHellersdorfs zu schaffen.
Walken, Skaten, Joggen –
Trend zum Individualsport
Professor Rode, der mit seinem
Team die Fragebögen auswerten
wird, spricht von einem bundesweiten Trend zur Individualisierung
bei Sportlern. Zwar gebe es immer noch viele Menschen, die gerne gemeinsam Sport treiben, aber
die Zahl derer, die Joggen, Walken,
Radfahren oder Skaten gehen und
dafür keinen Verein brauchen, nehme stetig zu. Vor allem den öffentlichen Raum stellt diese Entwicklung
vor neue Herausforderungen.
Und so wird im Rahmen der Erhebung unter anderem auch die Ausstattung der Sportstätten etwas genauer unter die Lupe genommen.
Insgesamt verfügt der Bezirk über
183 Anlagen. Den Sanierungsbedarf beziffert der auch für Sport
zuständige Bezirksbürgermeister
Stefan Komoß auf 36 Millionen
Euro. „Wir sind hoffnungslos unterfinanziert“, so Komoß. Aus dem
Bezirkshaushalt stünden jährlich
nur 700.000 Euro für Instandsetzungsmaßnahmen zur Verfügung.
Eine Sportentwicklungsplanung,
die sich an der tatsächlichen Interessenlage der Bewohner orientiert,
könnte also auch dabei helfen, Gelder nicht sinnlos zu verpulvern.
Professor Rode, der sich eine kreative Gestaltung von Sportanlagen wünscht, verrät, dass es inzwischen „innovative Lösungen
gebe, die nicht einmal teuer sind.“
In einigen Stadien, die nicht ständig
Austragungsort von LeichtathletikWettkämpfen sind, könnte man beispielsweise darüber nachdenken,
vier von acht Laufbahnen für Skater umzubauen.
Die Rückläufe der Fragebögen erwartet Sportamtsleiter Frank Kolbe­
bis spätestens 15. Oktober. Neben
den 8000 Einwohnern werden auch
Wanderung entlang der Weiherkette
Den Herbst bei einem geführten Spaziergang genießen
Das Freilandlabor Marzahn lädt am
Dienstag, dem 7. Oktober, um 14
Uhr zu einem Ausflug in die Hönower Weiherkette ein. „Wir warten auf einen goldenen Herbst mit
seinen letzten wärmenden Sonnenstrahlen“, sagt Regina Troeder. Die Leiterin der Umweltbildungseinrichtung in der Torgauer Straße wird während des
Spaziergangs ihr Expertenwissen
an die Teilnehmer weitergeben.
Treffpunkt für die Herbstwanderung ist am U-Bahnhof Hönow,
Ausgang Hönow. Für Erwachsene
fällt ein Startgeld von zwei Euro
an. Der Ausflug bis zum Beerenpfuhl dauert etwa zwei Stunden.
---------------------------------------Freilandlabor – weitere Termine
2. Dezember, 15 Uhr: Weihnachtswerkstatt für Familien – Baumschmuck und andere kleine Basteleien mit Naturmaterialien
9. Dezember, 15 Uhr: Kerzenziehen zu Weihnachten
Fragen zu den Veranstaltungen und
Anmeldungen unter T. 998 90 17
Marzahn-Hellersdorfer Sportvereine, Schulen und Kitas angeschrieben und befragt. Finanziert wird
die 64.000 Euro teure Studie aus
Mitteln des Förderprogramms
„Stadtumbau Ost“. Weil das Geld
zweckgebunden ist, beschränkt
sich die Bürgerumfrage allein auf
die Großsiedlung.
Telefoninterviews
im Siedlungsgebiet
Um ein repräsentatives Ergebnis aus dem gesamten Bezirk zu
erhalten, werden in Mahlsdorf,
Kaulsdorf und Biesdorf daher parallel Telefonumfragen durchgeführt. Das Geld dafür – rund 8000
Euro­– stellt das Team um Professor Rode aus dem eigenen Budget
zur Verfügung. Ende Oktober soll
die Datenerhebung dann abgeschlossen sein. Das Endergebnis
der Studie und einen ersten Ausblick auf die Zukunft des Sports
in Marzahn-Hellersdorf ist im November 2015 zu erwarten. mick
Blau-Weiß-Damen
wollen sich verstärken
Seit letztem Jahr spielen auch wieder Frauen bei Blau-Weiß Mahlsdorf/Waldesruh. Wer mindestens
das 16. Lebensjahr vollendet und
Lust hat, mitzukicken, kann sich
bei Trainer Andreas Pohl melden. T. 0172.612 14 72, andreaspohl-berlin@web.de. Die Mannschaft spielt in der 7er Bezirksliga (Staffel 1), ist gut in die neue
Saison gestartet und trainiert derzeit immer montags und donnerstags von 19.45 bis 21.30 Uhr auf
dem Sportplatz Waldesruh (Waldesruher Straße 40, Hoppegarten).
Seite 4 - Die Hellersdorfer
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Dipl.-Med. A. Martin
Oktober-Ausgabe 2014
Willkommen, ihr Süßen!
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Oliver Harald
Kurz nach Mitternacht kam
am 21. September Levin Elyas (53 cm, 3785 g) auf die
Welt. Er ist der Sohn von Jane
Klein und Steven Wandel aus
der Mark-Twain-Straße.
Nachwuchs auch für Jennifer Neumann und Kenny Napierala aus der Zossener Straße. Ihr kleiner Schatz heißt
Khira (52 cm, 4080 g), geboren am 19. September.
Einen Sohn namens Jason
(52 cm, 3100 g) haben am
15. September Sabine Hofmann und Sylvio Walther bekommen. Die junge Familie
wohnt in der Riesaer Straße.
Das Familienglück von Sina
und Michael Lenort aus der
Lehnitzstraße hat am 15. September die Geburt ihres zweiten Sohnes Kai Daniel (53 cm,
3810 g) perfekt gemacht.
Den arabischen Namen Anisa (Prinzessin) haben Amra
und Naser Calakovic aus dem
Teterower Ring ihrer am 14.
September geborenen Tochter (53 cm, 4160 g) gegeben.
In der Gadebuscher Straße
hält künftig Janosz Aiden
(50 cm, 3750 g) seine Eltern
Janine Bumann und Michal
Karwacki auf Trab. Geboren
wurde er am 12. September.
Schlafen ist sicher Hobby Nr. 1
von Oliver Harald (50 cm,
3230 g), dem am 12. September geborenen Sohn von ReneeMarie Türk und Harald Friedrich aus der Schwabenallee.
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Jaden
Emily
Luke
Isabel
Elias Joel Maurice
Tina und Dennès Wolter glücklich gemacht hat Sohn Paul
(50 cm, 3165 g), als er am 7.
September das Licht der Welt
erblickte. Die drei wohnen
in der Louis-Lewin-Straße.
Im Oschatzer Ring wohnen
Michaela Kretschmann, Chris­
tian Gädike und Sohn Tyler nun
auch mit dem am 6. September geborenen Jaden (54 cm,
4065 g) unter einem Dach.
Vier Kinder haben Madeleine
und Andreas Hildebrandt aus
der Alten Hellersdorfer Straße
schon. Am 4. September ist
mit Emily (54 cm, 3825 g)
ein weiteres dazugekommen.
Luke (51 cm, 3855 g) ist der
ganze Stolz von Jacqueline
und Kevin Griep. In der Waldheimer Straße erwartet den
am 3. September geborenen
Jungen ein schönes Zuhause.
Ein Wunschkind! Ihre süße
Tochter Isabel (51 cm, 3560 g)
durften Maria Jimena und
Hannes Liebnitz aus der Hönower Straße erstmals am 2. September in die Arme schließen.
Elias Joel Maurice (55 cm,
3660 g), geboren am 30.August,
ist der zweite Sohn von Adela
Szrajberova und Stefan Kleinke. Die Familie wohnt in der
Martin-Riesenburger-Straße.
Arina
Salim
Benjamin
Maximilian
Am 29. August sind Julia Nitzer und Alexander Miller aus
der Nelly-Sachs-Straße Eltern
von Baby Arina (55 cm, 3880 g)
geworden. Mächtig stolz ist
sicher auch Bruder Anton.
Seinen großen Auftritt hatte
Salim (53 cm, 3190 g) am
29. August. Mit seiner Mama
Fathia Basso und Papa Rocco Cziborr wohnt der kleine
Fratz im Teterower Ring.
Die Geburt von Sohn Benjamin (50 cm, 3100 g) am 27.
August hat die Liebe seiner
Eltern, Stefanie und André
Eckhardt aus der Pestalozzistraße in Mahlsdorf, gekrönt.
Auch bei Antje und Stefan
Rehfeldt in der Landsberger
Straße dreht sich momentan
alles um Maximilian (54 cm,
3865 g). Ihr erster Sohn kam
am 27. August zur Welt.
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Hodenbiopsie (TESE)
Sperma-Kryokonservierung
Simon
Einen neuen Bewohner kann
auch die Grottkauer Straße
vermelden. Sein Name: Simon
(52 cm, 3380 g), geboren am 6.
September, Spross von Anne
Thiel-Klein und Sven Klein.
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Paul
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Luca-Simon
Domenik Willi
Mia Iris Irmgard
Sophie Emma
Ebenfalls Eltern geworden
sind Peggy Bode und Lars Bils
aus dem Belziger Ring am
Wuhletal. Ihr Jüngster heißt
Luca Simon (50 cm, 3700 g),
geboren am 26. August.
Über einen Jungen durften
sich am 25. August Mareen
Gottschalk und Daniel Appel aus der Cottbusser Straße freuen. Domenik Willi (51
cm, 3505 g) lautet sein Name.
Am 24. August hat Jenny
Jahnke aus der Landsberger
Allee ihrer Mia (47 cm, 2785 g)
das Leben geschenkt – ganz
zur Freude von Papa Silvio
Enghofer und Bruder Timmy.
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Ein Zusatzangebot der Psychiatrie
Die Institutsambulanz erfüllt einen spezifischen Versorgungsauftrag für schwer Erkrankte
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und
Psychosomatik am Vivantes Klinikum Hellersdorf hat den psychiatrischen Vollversorgungsauftrag für den Bezirk
Marzahn-Hellersdorf. Die Patienten
hier können vollstationär oder in einer
der vier Tageskliniken behandelt werden. Zudem beherbergt das Haus 41 am
Brebacher Weg 15 eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA). Dort widmet sich ein
multiprofessionelles Team unter der Leitung
von Oberärztin Dr. Inge Simon der ambulanten Behandlung von Menschen
mit schweren psychiatrischen Erkrankungen. Insgesamt werden in der
PIA etwa 1000 Patienten pro Quartal betreut. Klinik-Chef Prof. Dr. Tilman
Wetterling spricht im Interview über das spezielle Therapieangebot.
 Herr Prof. Dr. Wetterling, welche Nervenärzte schließen. Es geht also
Bedeutung hat Ihre Institutsambulanz nicht darum, Arztpraxen zu ersetzen.
für die psychiatrische Versorgung der Vielmehr setzt die krankenhausnahe
Marzahn-Hellersdorfer?
ambulante Behandlung dort an, wo
Die PIA soll unter anderem die Lücke niedergelassene Ärzte an ihre Grenzwischen dem stationären Aufenthalt zen stoßen, weil etwa aufgrund der
in unserer Klinik und der ambulan- Art oder Schwere der Erkrankung
ten Nachsorge durch niedergelassene eines Patienten eine sehr intensive
Behandlung mit speziellen Therapiemaßnahmen erforderlich wird.
Auch wenn lange Wartezeiten für
einen Termin in einer freien Praxis
überbrückt werden müssen, springt
die PIA vorübergehend ein.
 An welche Patienten richtet sich
denn die krankenhausnahe ambulante Behandlung?
Prinzipiell haben wir uns da an
ganz bestimmte, gesetzlich vorgegebene Kriterien zu halten. Bevor
wir gemeinsam mit dem Patienten
einen individuellen Therapieplan
erstellen, muss geklärt werden, ob
diese Zugangskriterien erfüllt sind.
Überwiegend behandeln wir Menschen mit chronischen Psychosen
oder Suchtproblemen, die zumeist
noch an einer zweiten schwerwiegenden Krankheit leiden. Hierzu
zählen Schizophrene mit Drogenproblemen oder Alkoholiker mit
kognitiven Störungen. Außerdem
haben wir viele ältere Patienten mit
Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik
Brebacher Weg 15, Haus 41
12683 Berlin (Biesdorf)
Sprechzeiten Psychiatrische Institutsambulanz
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
08.00 bis 18.00 Uhr (n. Vb) 08.00 bis 12.00 Uhr
08.00 bis 15.00 Uhr
07.30 bis 15.30 Uhr
08.00 bis 12.00 Uhr
Anmeldung, Terminvergabe, Infos
T. (030) 130 18 3325/ -3354 oder Durchwahl -3592
gerontopsychiatrischen Erkran-  Welche speziellen ambulanten
kungen wie beginnender Demenz. Angebote bietet Ihre Klinik?
Unsere Institutsambulanz zeichnet
 Die Ärzte der PIA suchen ihre Pa- sich durch ein vielseitiges Angebot
tienten zum Teil auch in Altenpfle- aus. Das reicht von Informationsgezentren und betreuten Wohngrup- kursen zu psychiatrischen Krankheitsbildern und Gesprächsgruppen
pen auf.
Das ist richtig. Jeder unserer vier bis zu Angehörigenberatungen. AuÄrzte fährt ein- bis zweimal pro ßerdem finden kognitives Training,
Woche in eine solche Einrichtung Entspannungsübungen, Freizeitakti– zum Beispiel im Buckower Ring, vitäten, Sport und Gymnastik, Sinin der Lily-Braun-, Kyritzer- oder gegruppen und Genusstraining statt.
Wittenberger Straße. Häufig geht
es dabei um die Nachbetreuung von  Genusstraining?
Patienten, die bei uns schon ein- Ja, gesunde Menschen können sich
mal stationär in Behandlung waren. das schwer vorstellen, aber viele unseAngestrebt sind vierteljährlich drei rer Patienten wissen nicht mehr, was
es heißt, Genuss zu empfinden. Bei
Arztkontakte pro Patient.
psychischen Erkrankungen werden
 Was sind Vorteile der Therapie häufig die Sinneswahrnehmungen
in der Psychiatrischen Institutsam- der Betroffenen in Mitleidenschaft
bulanz?
gezogen. Das Genusstraining dient
Entscheidend ist, dass unser multi- dazu, die Freude am Tasten, Schmeprofessionelles Team um Dr. Inge Si- cken und Riechen zu reaktivieren.
mon das ganze, sonst nur stationären
Patienten zur Verfügung stehende  Worin besteht das langfristige BeSpektrum psychiatrischer und psy- handlungsziel der PIA?
chosomatischer Behandlungsmög- Unser Auftrag lautet, stationäre
lichkeiten abdecken kann. Neben Aufnahmen zu vermeiden, die BeÄrzten und Pflegepersonal stellen handlung nach dem KlinikaufentPsychologen, Sozialarbeiter, Ergo- halt sicherzustellen und eventuund Physiotherapeuten die Versor- elle Spezialtherapien einzuleiten.
Oberstes Ziel ist es dabei, dass der
gung sicher.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Patient sich seine BehandlungsbeBehandlung bei chronischen Er- dürftigkeit eingesteht und mit seikrankungen auch langfristig über ner Krankheit zu leben lernt. Viemehrere Monate oder Jahre fort- len chronisch erkrankten Patienten
geführt werden kann. Im Gegen- ist eine gewisse Regelmäßigkeit
satz zum voll- oder teilstationären in ihrem Leben abhanden gekomAufenthalt wird der Patient da- men. Wir wollen ihnen dabei helbei nicht aus seinem gewohnten fen, wieder eine Strukturierung
sozialen Umfeld herausgerissen. in ihren Alltag zu bekommen.
Psychiatrie-Neubau in
Kaulsdorf nimmt Gestalt an
Nach vielen Jahren des Ringens um Investitionsmittel
wurde im vergangenen Jahr
der erste Spatenstich für den
Neubau der Psychiatrie auf
dem Hauptgelände des Vivantes Klinikums Hellersdorf in
der Myslowitzer Straße gesetzt. Ende 2015 soll der viergeschossige Gebäudekomplex
bezugsfertig sein. Dann wird
der bisherige Standort der
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Brebacher Weg (ehemals Wilhelm-GriesingerKrankenhaus) aufgegeben.
Axel Gerlach, Geschäftsführender Direktor am Vivantes Klinikum Hellersdorf, ist
zuversichtlich, dass die Zeitund Kostenvorgaben auch
eingehalten werden können.
Die Bauarbeiten laufen auf
Hochtouren und gehen zügig
voran. „Wir sind im Plan“,
sagt Gerlach.
Der Rohbau steht, alle drei
Bauteile sind überdacht und
die Fenster fast komplett eingesetzt. Mittlerweile haben
auch die Arbeiten an der Fas-
sade begonnen, während im
Gebäude die Elektriker und
Installateure im Einsatz sind.
„Im Oktober wird dann ein
Musterzimmer mit Flurstück
eingerichtet, das wir besichtigen können, um finale Planungsentscheidungen zu treffen“, verrät Gerlach.
Im Frühjahr erfährt die Klinikleitung, wann der Umzug in
den modernen Neubau stattfinden kann. Dieser soll nach
Fertigstellung auf einer Nutzfläche von rund 6500 Quadratmetern zwei gerontopsychiatrische Stationen, zwei
geschlossene psychiatrische
Akutstationen, zwei Normalstationen und zwei Tageskliniken beherbergen. Mit einer
sogenannten Liaison-Station
der Geriatrie und Gerontopsychiatrie wird zudem der
Bevölkerungsentwicklung im
Bezirk Rechnung getragen.
„Die Zahl der Menschen über
80 Jahren steigt in MarzahnHellersdorf bis 2030 um mehr
als 120 Prozent“, rechnet Prof.
Dr. Tilman Wetterling, Chefarzt der Psychiatrie, vor.
Die Hellersdorfer - Seite 5
Oktober-Ausgabe 2014
CleanTech Park auf
Expo Real in München
Hellersdorfer Kleingartenfreunde auch diesmal wieder dabei
Der CleanTech Business Park ist
vom 6. bis 8. Oktober auf Europas
größter Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen vertreten: der Expo Real in München.
Aussteller aus aller Welt präsentieren innovative Lösungen für die
Vermarktung von Immobilien. Das
Spektrum reicht von der Projektentwicklung und Finanzierung bis zur
Realisierung. „Wir sind überzeugt,
dass der Industriepark ein attraktives Angebot für in- und ausländische Unternehmen im Bereich sauberer Technologien bieten wird“,
sagt Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe,
auf deren ehemaligem Klärwerksgelände ein Teil des Parks entsteht.
Das Projekt sei ein hervorragendes
Beispiel für die Metamorphose einer
Industriebrache zu einem zukunftsweisenden Unternehmensstandort.
Hmm, süß und saftig! Äpfel zum
Reinbeißen, frisch vom Baum gepflückt. Da werden Ziege, Pferd &
Co. glatt neidisch. Das traditionelle
Apfelfest im Tierpark Berlin war
auch diesmal wieder ein Fest für
die Sinne. Es wird seit 1996, alle
zwei Jahre, von Kleingartenverbänden des Berliner Nordostens organisiert – aus gutem Grund. Eingeladen werden Schüler mit Behinderung, vorwiegend aus Lichtenberg
und Marzahn-Hellersdorf. Der 19.
September war zwar ein wenig verregnet, doch das schreckte die rund
tausend Teilnehmer nicht ab. Eröffnet wurde das Apfelfest von Erich
Looff, der die Gartenfreunde Lichtenberg vertritt. Dem Anliegen seit
vielen Jahren verbunden und auch
diesmal wieder dabei: Dr. Norbert
Global Player baut
Zentrale in Marzahn
Der Messgerätehersteller Flexim
hat auf einem 25.000 Quadratmeter großen Gelände den Grundstein
für seine neue Unternehmenszentrale in der Boxberger Straße gelegt.
„Ich werde mich an die Wege nach
Marzahn gewöhnen müssen, denn
hier möchte ich künftig häufiger
hinkommen“, ließ Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer in ihrer Begrüßungsrede verlauten. Sie hoffe auf
viele weitere Industrieansiedlungen
im Bezirk, auch in Hinblick auf die
Eröffnung des CleanTech Business Parks. Die 1990 von vier UniAbsolventen gegründete Flexim
GmbH hat ihren Firmensitz bis zur
Fertigstellung des Neubaus (2015)
noch in den GSG-Gewerbehöfen
an der Wolfener Straße. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Messsysteme, die
in die ganze Welt exportiert werden.
Derzeit beschäftigt die Firma 300
Mitarbeiter – davon 180 in Berlin.
Durch das neue Produktions- und
Entwicklungszentrum sollen zunächst 34 neue Arbeitsplätze entstehen. 24 Millionen Euro lässt
sich Flexim die Expansion kosten.
Franke. Früher in Hellersdorf langjährig engagiert, ist er seit einigen
Jahren der Bundespräsident der
Deutschen Gartenfreunde. Viele
Kleingärtner hatten im Vorfeld überlegt, wie sie den
jungen Besuchern eine
Freude machen können.
Sie ersannen Spiele, bastelten praktische Tüten
aus gebrauchtem Tetrapack und gestalteten ApfelMännchen.
Kleingartenfreunde
des
Verbandes Hellersdorf
unterhielten die Gäste mit einem Quiz der
Vogelkunde und einer Tastbox
für Wald- und Feldfrüchte. UB
© Tierpark Berlin, Klaus Rudloff
Apfelfest im Tierpark
Im Tierpark kam im September übrigens ein seltenes Zebra zur Welt. Das braun-weiß-gestreifte Fohlen sucht noch einen Paten. Infos unter T. 515310-104
Kienberg wird schmucker Stadtwald
Erste Pflegemaßnahmen auf dem Gelände beginnen in Kürze
Eine einzigartige Erlebnis- und
Parklandschaft soll bis zur IGA
2017 in Marzahn-Hellersdorf entstehen. Neben den Gärten der Welt
und dem Wuhletal wird der 102
Meter hohe Kienberg ebenfalls in
die Gestaltung miteinbezogen. Nun
liegt auch ein Pflege- und Entwicklungskonzept für die zweitgrößte
Erhebung im Bezirk vor. Es sieht
die Erhöhung der Artenvielfalt und
eine Aufwertung des Kienbergs als
Naherholungsgebiet vor.
Chance für Flora & Fauna
Dass der einst als Marzahner Kippe
bezeichnete Berg ein umfassendes
Pflegeprogramm dringend nötig
hat, ist nicht erst seit der IGA-Vergabe bekannt. Denn um die ehemalige Schutt- und Aushubdeponie zu
begrünen, wurden in den 80er Jahren vor allem schnell wachsende
Gehölze wie Robinien, Eschenahorne und Götterbäume angepflanzt.
Diese haben sich ausgebreitet und
zunehmend die Ansiedlung einheimischer Pflanzen- und Tierar-
ten behindert. Mittlerweile ist das Schmidt. Er versicherte, dass der
Gelände völlig zugewuchert.
Kienberg seinen Waldcharakter
weiterhin behalten werde.
Baumfällungen im Herbst
Bei einer Informationsveranstaltung in den neuen Geschäftsräumen der IGA Berlin 2017 GmbH
(Blumberger Damm 130) zog Stefan Braatz als Beleg für den Artenschwund die Entwicklung der
Brutvögel-Population heran. Diese sei seit 1995 fast um die Hälfte
zurückgegangen. Braatz arbeitet
für das Planungsbüro Förster, das
die Umweltplanung betreut und die
Bauausführung am Kienberg begleitet. Er erläuterte, dass auf dem
Gelände in den kommenden Jahren
wieder verschiedene Lebensräume
für Tiere und Pflanzen vor allem
in Form von Freiflächen wie Lichtungen und Wildwiesen entstehen
sollen. Dafür müssen erste Bäume
bereits Ende Oktober, spätestens
aber Anfang November gefällt
werden. Vorgesehen sei lediglich
die Entnahme einzelner Gehölze,
versprach IGA-Chef Christoph
Weg am Südhang gesperrt
Beginnen sollen die Pflanz- und
Pflegearbeiten am Südhang. Dort
gestalten Grünexperten die von
Stauden und Obstbäumen gesäumten Kienberg-Terrassen. Für die
Maßnahmen wird das Areal eingezäunt und erst nach der 170-tägigen Gartenschau wieder geöffnet. In der weiterhin frei zugänglichen Kleingartenanlage „Am
Kienberg“, die unmittelbar an die
Kienberg-Terrassen angrenzt, werden noch bis November dieses Jahres insgesamt 200 alte Obstsorten
angebaut. Das Projekt ist Teil einer
Kooperationsvereinbarung zwischen der IGA und dem Bundesverband der Gartenfreunde. Zum
Auftakt setzten Mitte September
Kleingärtner, Politiker und Städtepartner des Bezirks 25 einheimische Obstbäume an den Hauptwegen der Anlage in die Erde. CD
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Induktionskochfelds automatisch an Ihr Kochgeschirr an.
Das aus Südtirol stammende Unternehmen Leitner AG hat eine erste
Modell-Kabine für die Seilbahn gefertigt, die im Jahr 2017 Gäste der
Internationalen Gartenausstellung
in Berlin über den Kienberg führen wird. In den etwa 60 Gondeln
können bis zu 3.000 Fahrgäste pro
Stunde und Richtung das Ausstellungsgelände rund um die Gärten
der Welt, den Kienberg und das angrenzende Wuhletal aus der Vogelperspektive erkunden. Eine Kabine
fasst bis zu zehn Fahrgäste und ist
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Das Vorheizen der Kochzone ist nicht erforderlich, um die
gewünschte Temperatur zu erreichen. Der Strom wird sofort
so effizient wie möglich in Hitze umgewandelt.
Sofortige, präzise und regelbare Wärme
Das Kochgeschirr wird blitzschnell erhitzt. Darüber hinaus
ermöglicht die Induktionstechnologie eine schnelle und
präzise Temperaturregelung.
Ein Kochfeld, das immer sauber und glänzend ist
Beim Induktionskochen wird der Bereich um die Pfanne nicht
heiß, so können Spritzer nicht einbrennen. Einfach abwischen
für eine saubere und makellos glatte Kochfläche.
Alt-Kaulsdorf 57 A • 12621 Berlin-Kaulsdorf • T. (030) 56 56 89 41
Köpenicker Straße 38 • 12524 Berlin-Altglienicke • T. (030) 672 30 19
Der Kleintierzuchtverein Kaulsdorf-Süd richtet wieder seine traditionelle Kleintierausstellung aus.
Gezeigt werden auf dem Gelände
des Vereinsheims (Eichhornstraße
8) 120 Rassekaninchen und etwa 80
Geflügel. Vor der offiziellen Eröffnung durch Bezirksbürgermeister
Stefan Komoß am 18. Oktober um
10 Uhr, können Kita- und Schulgruppen die Ausstellung am 17.
Oktober von 10 bis 16 Uhr kostenlos besuchen. Eintrittspreis für
Erwachsene: 1,50 Euro. Öffnungszeiten: Sa, 18. Oktober, 9 bis 17.30
Uhr, So, 19. Oktober, 8 bis 14 Uhr
Hilfe beim Pilzsammeln
Wie kann man einheimische Pilze
richtig bestimmen und Verwechslungen vermeiden? Das verrät der
Pilz-Experte Werner Nauschütz
Hobbysammlern am Samstag, dem
18. Oktober, von 16 bis 18 Uhr im
Naturschutzzentrum Schleipfuhl
(Hermsdorfer Straße 11a) in seiner
kostenlosen Beratung. Nauschütz
stellt verschiedene Arten vor und
verweist auf gesundheitliche Risiken. Eigene Funde können mitgebracht und bestimmt werden. Giftige Pilze wie der Grüne Knollenblätterpilz, der Gifthäubling oder
auch der Pantherpilz werden oft mit
essbaren Artgenossen verwechselt.
Ein guter Platz
für grüne Gründer
– SONDERVERÖFFENTLICHUNG –
WLAN und der Nutzung des offenen Werkstattbereichs auch ein
attraktives Mentorenprogramm
enthalten. Eine transatlantische
Zusammenarbeit mit der New
York University und der DeutschAmerikanischen Handelskammer
(AHK) in New York ermöglicht
ausgewählten Start-ups des CleanTech Innovation Centers zudem
Einblicke in den US-amerikaniEröffnung des CleanTech Innovation Center. Wirtschaftssenatorin schen Markt und den ErfahrungsCornelia­Yzer und Bezirksstadrat Christian Gräff (re.) sind sich einig: Mar- austausch mit anderen internatizahn-Hellersdorf wird 2030 die Vision „Green und Technology“ leben.
onalen Jungunternehmen. Dort
Marzahn-Hellersdorf setzt neue Berlin, stellt die Räume mietfrei wird den Marzahn-Hellersdorfer
Impulse für eine saubere Zukunft: zur Verfügung. „Helle Mitte war Gründern auch die Teilnahme an
Inmitten des größten Gewerbege- ein schöner Verwaltungsstandort, den AHK-Kurzzeitprogrammen
bietes der Stadt – „Berlin eastside“ aber wir haben eine besondere geboten, die viermal jährlich im
– entsteht derzeit an der Wolfener Mission“, so Gräff. Und die lau- Big Apple stattfinden.
Straße auf einem Areal von rund tet, Marzahn-Hellersdorf zu ei- Vor allem Start-ups in der Wachs90 Hektar der CleanTech Business nem modernen, innovativen und tumsphase, denen die GewerPark. Produzierenden Unterneh- zukunftsweisenden Wirtschafts- beräume in der Berliner City zu
men der Erneuerbaren-Energien- standort mit möglichst vielen neu- teuer sind, will WirtschaftsstadtBranche, die sich ab dem kom- en Arbeitsplätzen auszubauen. rat Christian Gräff nach Marzahn
menden Jahr am Standort ansie- Oberstes Credo der Wirtschafts- locken. „Diese jungen Unternehdeln sollen, bieten die maßge- förderung ist es dabei, direkt­vor men haben hier einen großen
schneiderten Flächen berlinweit Ort die ansässigen Unternehmen Vorteil: Sie können wachsen.“
einmalige Bedingungen. Nur 20 bestmöglich zu betreuen und Das CleanTech Innovation Center
Minuten vom Alexanderplatz ent- sich auch des Nachwuchses an- soll den Gründern als Sprungbrett
fernt sind hier nahezu alle Pro- zunehmen. Der soll im kürzlich in eine erfolgreiche Selbstständuktionsprozesse möglich. Denn eröffneten CleanTech Innova- digkeit dienen. In den verschieder gesamte Park ist als innerstäd- tion Center das Laufen lernen. denen Büro-Lofts, Geschäftsräutisches Industriegebiet (GI) aus- Das Innovationszentrum für men, Produktions- und Lagergewiesen und verfügt sogar über Start-ups, deren Fokus auf sau- flächen der GSG-Gewerbehöfe
eine Kernzone für Störfallanla- beren und nachhaltigen Techno- oder auf einem freien Grundgen. Zwar können die Grundstü- logien liegt, befindet sich eine stück im künftigen CleanTech
cke erst vergeben werden, wenn Etage über der Wirtschaftsför- Business Park sind den Entwickdie komplette infrastrukturelle derung. 400 m 2 Fläche bieten lungsmöglichkeiten erfolgreicher
Erschließung abgeschlossen ist, Platz für über 30 Einzelarbeits- Firmen kaum Grenzen gesetzt.
aber die Mitarbeiter der Marzahn- plätze, einen modernen KonfeHellersdorfer Wirtschaftsförde- renzraum, Loungebereiche
rung führen schon jetzt Gespräche und eine Teeküche. In
mit einer Reihe von Interessenten. der monatliUm künftig noch näher dran zu chen Miete
sein am Puls der Wirtschaft und von 99 Eudem Vorzeigeprojekt CleanTech ro sind neben
Business Park, ist Bezirksstadtrat
Christian Gräff gemeinsam mit 14 Beste BedingunMitarbeitern aus dem Rathaus am gen zum Tüfteln:
Das CleanTech InAlice-Salomon-Platz in die Ge- novation Center soll
werbehöfe an der Wolfener Straße die Berliner Star tgezogen. Der Vermieter, die GSG up-Szene bereichern.
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Seite 6 - Die Hellersdorfer
Oktober-Ausgabe 2014
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Ritterfest in
der Rappelkiste
Als „Madame Knöpfchen“ stand Hannelore Fiebig, Leiterin der
Kita­ Rappelkiste (LilyBraun-Straße 80), vor
den vielen Kindern, Eltern und Großeltern und
erklärte die Ritterspiele für
eröffnet.
Zum 25. Geburtstag der Einrichtung, nach vielen Mottofesten in
all den Jahren, waren die Kids und
das Kita-Personal diesmal also
vom Ritterfieber gepackt. In tollen­
Kostümen führten­kleine Schauspieler ein Theaterstück auf, zeigten Mädchen und Jungen Tänze­
zu mittelalterlicher Musik. Im
Die STADT UND LAND unterstützte das Prinzessinen- und
Ritterfest (Foto oben) zum 25-jährigen Bestehen der Kita
Rappelkiste nicht nur finanziell. Im Rahmen des Projekts
„90 Jahre! 90 gute Taten“ griffen Mitarbeiter des kommunalen Wohnungsunternehmens den Erzieherinnen
des Kindergartens tatkräftig unter die Arme (Foto links).
großen Garten boten sich viele
Möglichkeiten – Ponyreiten, Steckenpferd-Rennen, gemeinsam
eine Burg bauen, mit Stroh basteln, dem Feuerschlucker zuse-
hen, in Zelten spielen oder den handgefertigten Drachen
k e n n e n l e r n e n. Z u r
Stärkung gab’s dann Kartoffelsuppe mit (Rote Beete)
Drachenblut­-Brötchen und kernigen Ritterstangen­.
Die Backwaren kamen ofenfrisch
gleich von nebenan, aus Pauls
Backgarten, der Begegnungsstätte des Grünklubs im Baltenring
74. Dort hatten 80 Kinder den Teig
geformt. Das Prinzessinnen- und
Ritterfest, unterstützt von der
STADT UND LAND, wird ganz
sicher in guter Erinnerung bleiben. Die Hellersdorfer Muttis Nadine Seelisch und Josephine Neumann mit ihren Kindern Fabian
und Emely­waren ebenso angetan wie die rüstige Christa Klatt
aus Treptow­, die ihren Urenkel
Anton in seiner Kita besuchte.
Grüne Oasen ausgezeichnet
Sieger des Balkon- und Mietergartenwettbewerbs stehen fest
In der Begegnungsstätte des
STADT UND LAND-Grünklubs
(Am Baltenring 74) wurden im September die Gewinner des Balkonschmuck- und Mietergarten-Wettbewerbs 2014 gekürt.
Erfreut stellten die Grünklub-Mitglieder bei ihrem Streifzug durch
die Quartiere und der Suche nach
den Prachtexemplaren urbanen
Gärtnerns fest, dass immer mehr
Mieter ihre Balkone oder Gärten
in kleine Oasen verwandeln.
In der Kategorie „Schönster
Mietergarten“­ wurde ein fleißiges
Ehepaar mit dem ersten Preis bedacht.
Die beiden wohnen schon seit 1989
im Gelben Viertel und dürfen sich
auf einen Abend im Estrel mit einem 4-Gänge-Menü und der Show
„Stars in Concert“ freuen. Beide
kümmern sich liebevoll um den eigenen Garten.
Ebenfalls großen Aufwand betreibt Siegfried Gerbrecht aus
der Eisenacher Straße, damit es
sprießt und blüht. Er ist in diesem
Jahr der Mieter mit dem schönsten
Balkon. „Herr Gerbrecht hat auf
seinem Balkon viele kleine Töpfe bepflanzt, die mehrmals täglich
gegossen werden müssen. Die geschmackvolle Farbzusammenstellung hat uns überzeugt“, begründete
Grünklub-Chefin Regina Andrich
die Wahl der Jury. Jedes Stück gepflegtes Grün sei ein Gewinn für
Den grauen Himmel über dem Tempelhofer Feld haben am 13. September Hunderte Flugobjekte in unzähligen Farben und Formen bunt gemacht. Das dritte Jahr in Folge veranstaltete die STADT UND LAND
an diesem Tag das Festival der
Riesendrachen. Bei freiem Eintritt verfolgten Zehntausende Besucher die atemberaubenden Choreografien erfahrener Drachenfliegerteams oder ließen ihre eigenen
Exemplare in den Himmel steigen.
„Jetzt sind wir im Drachenfieber“,
zeigte sich Besucherin Sophie begeistert. Die Steglitzerin war mit
ihrem Lebensgefährten und dem
gemeinsamen Sohn aufs Tempelhofer Feld gekommen. „Dem Kleinen hat es so gut gefallen, dass er
gleich einen eigenen Drachen haben wollte“, erzählte die Mama.
Das große Familienfest rundeten
Live-Musik, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und die Darbietungen der United Cheers Berlin
ab. Außerdem zeigten Spieler des
amtierenden deutschen VolleyballMeisters, BR Volleys, auf dem weltweit ersten Urban Volley Court
den sportbegeisterten Besuchern
der Veranstaltung, wie man baggert, blockt und
pritscht.
Gedenktafel für Schernikau enthüllt
Der Schriftsteller lebte zuletzt in der Cecilienstraße 241
Er lebte seine Homosexualität offen
aus, war ein begnadeter Dichter­und
leidenschaftlicher Kommunist. Im
September hat die STADT UND
LAND auf Initiative von Kulturstadträtin Juliane Witt und dem
Berliner Linken-Chef Klaus Lederer eine Gedenktafel für den 1991
verstorbenen Ronald M. Schernikau anbringen lassen. Sie erinnert
an der Eingangstür seines letzten
Wohnhauses in der Cecilienstraße
241 (seinerzeit­Albert-Norden-Straße) an das Leben und Wirken des
letzten Bundesbürgers, den die untergehende DDR einbürgerte.
„Ich bin glücklich, dass mein Sohn
nicht vergessen wird“, erklärte eine zu Tränen gerührte Ellen
Schernikau­, Mutter des Schriftstellers, am Rande der feierlichen
Tafel-Enthüllung. Die Magdeburgerin siedelte 1966 mit ihrem damals sechsjährigen Sohn Ronald
nach Hannover über. Der trat mit
16 Jahren der Kommunistischen
Partei bei und veröffentlichte als
Abiturient die vielbeachtete, autobiografisch gefärbte „Kleinstadtnovelle“ – eines der ersten deutschen
Ellen Schernikau enthüllte gemeinsam mit Marzahn-Hellersdorf Kulturstadträtin Juliane Witt (DIE LINKE) und STADT UND LAND-Pressesprecher
Frank Hadamczik die Gedenktafel für ihren 1991 verstorbenen Sohn.
Coming-Out-Bücher. Danach zog
es ihn zum Studium nach Westberlin. Doch Ronald M. Schernikau­
sehnte ein Leben in der DDR herbei, studierte später auch in Leipzig.
Nach langem Kampf erhielt er am
1. September­1989 die ostdeutsche
Staatsbürgerschaft und ging nach
Kaulsdorf Nord. „Er hat sich hier
wohlgefühlt“, weiß Mutter Ellen.
„Ronald hatte das erste Mal in seinem Leben eine helle, freundliche
und vor allem warme Wohnung mit
zwei Zimmern.“ Im neuen Zuhause vollendete er sein Hauptwerk
„Legende“. Nur wenige Tage später starb der Dichter im Alter von
31 Jahren an den Folgen von Aids.
Jenaer Treff
Jenaer Straße 56 • 12627 Berlin • T. 89 99 87 96 • jenaertreff@ klub74.de • Mo-Do, 9-15.30 Uhr & Fr, 8-14 Uhr
6. und 27. Oktober, 14-15 Uhr
Fröhliche Raterunde mit Brigitte
Jänicke, Teilnahmegebühr 1 Euro
20. Oktober, 14 Uhr
Reise durch die Toskana, Vortrag
mit Bildern von Christa Bindatsch
Mittwochs, 14-16 Uhr
Kaffeeklatsch: Gemütliches Beisammensein bei leckerem Kuchen
13. Oktober, 14-15 Uhr
Vortrag über Kurreisen mit Sabine Kage, Voranmeldung erbeten!
Dienstags, 14-16 Uhr
Rommé, Canasta & Co.– Es werden noch Skatspieler gesucht!
Donnerstags, 14-15 Uhr
Sport für Senioren (Generation
60plus) mit Ute Hochtritt
HELLERSDORFER grünklub
Fr, 10. Oktober, 14-17 Uhr
Quitten. Wir feiern das Comeback einer fast vergessenen
Frucht mit der Zubereitung von
Marmelade­und Quittenkonfekt.
In Pauls Backgarten ließen sich Mitarbeiter der STADT UND LAND und Mitglieder des Hellersdorfer Grünklubs
gemeinsam mit den glücklichen Gewinnern des Balkonschmuck- und Mietergartenwettbewerbs ablichten.
das gesamte Wohngebiet, erklärte „Daher ist es uns ein Bedürfnis, und Arbeit in die Gestaltung ihres
Servicebüro-Leiterin Elke Treichel. jene­Mieter zu ehren, die viel Zeit Balkons oder Gartens investieren.“
Fr, 17. Oktober, 14-17 Uhr
Nähkurs für Kinder (ab 12 J.).
Wir fertigen Kissen aus alten Jeans,
die mit Perlen und verschiedenen
Garnen bestickt werden können.
Fr, 31. Oktober, 14-17 Uhr
Dreierlei Knäckebrote. Wir
backen verschiedene Varianten der beliebten skandinavischen Spezialität.
Begegnungsstätte des Grünklubs, Am Baltenring 74, 12619 Berlin, Voranmeldungen
unter: paulsbackgarten@yahoo.de oder telefonisch: 0177.637 55 23 (Mo-Fr, 9-15 Uhr)
Impressum Anzeige der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH – Geschäftsbesor­gerin der WoGeHe • Gesamtverantwortung: Frank Hadamczik • Texte/Fotos: STADT UND LAND, „Die Hellersdorfer“, Balkonschmuck: Visions-AD - Fotolia.com • www.stadtundland.de
Die Hellersdorfer - Seite 7
Oktober-Ausgabe 2014
Schloss Biesdorf spätestens 2017 fertig
Viel mehr Platz für Strauss-Schüler
Denkmalgerechter Wiederaufbau der Villa geht trotz böser Überraschungen voran Ergänzungsbau in der Cecilienstraße 80 wurde feierlich übergeben
Im April 1945, kurz vor Ende des
Zweiten Weltkrieges, wütete ein
Feuer im Schloss Biesdorf und
zerstörte das komplette Obergeschoss der Turmvilla. Nun ist der
denkmalgerechte Wiederaufbau in
vollem Gange. Als Kulturhaus mit
verschiedenen Veranstaltungsräumen, einem Café und einer Galerie soll sich das spätklassizistische
Bauwerk mit dem rosafarbenen
Putz nach der Rekonstruktion präsentieren.
Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Statt wie geplant im April
2015 rechnet Bezirksstadtrat und
Bauherr Stephan Richter nicht vor
Ende 2016 mit der Fertigstellung.
Dass der Zeitplan nicht eingehalten
werden kann, hat organisatorische,
vor allem aber bauliche Gründe­.
Denn im Zuge der im Oktober
letzten­Jahres begonnenen Arbeiten
offenbarte das Schloss eine Vielzahl böser Überraschungen.
Gerüste verdecken die rosafarbene Fassade des Biesdorfer Schlosses.
Ein kleines Wunder
Bauüberwacher Alexander Pech­
mann­, Geschäftsführer der Planergesellschaft PMS, schließt nicht
aus, dass in der Vergangenheit wegen eklatanter statischer Mängel­
und Schäden in der Bausubstanz
auch ein Unglück hätte passieren
können. „Schon die Treppe am
Haupteingang war ein kleines Wunder“, so der Architekt. Die ruhte
lediglich­auf einem Haufen Schutt.
Als die Schloss-Ruine im Jahr 1949
notdürftig hergerichtet wurde­, ha-
be „kein Mensch an die Statik
gedacht“, erläutert Pechmann.
Für das provisorische Dach verwendeten die Bauarbeiter damals
Straßenbahnschienen und Stahlträger aus zerschossenen Häusern – eine viel zu hohe Last für
das beim Brand stark beschädigte
Mauerwerk im Erdgeschoss. Denn
das musste schließlich schon den
Schutt des heruntergestürzten
oberen­Stockwerks tragen.
Spätere Sanierungen im Schloss,
so Pechman, hätten die Mängel am
Bau lediglich kosmetisch verdeckt.
Mehrkosten für den Bezirk
Wegen der langen Liste dieser unvorhergesehenen Schäden wird der
Wiederaufbau teurer als geplant.
Bis September mussten die Fördergelder von EU und der Stiftung
Deutsche Klassenlotterie – insgesamt 8,5 Millionen Euro – aber ausgegeben werden. Alle nachlaufenden Kosten trägt der Bezirk, der nun
weitere 1,425 Millionen Euro und
damit das Doppelte der ursprünglichen Summe aus dem Haushalt zum
Vorhaben beisteuern muss.
Um nun den Zeitplan einhalten zu
können, wird montags bis samstags in zwei Schichten gearbeitet.
Bis zu 50 Bauarbeiter sind in Spitzenzeiten im Einsatz. Ein Wetterschutzdach ermöglicht, dass die
denkmalgerechte Rekonstruktion
auch in den Wintermonaten nicht
ins Stocken gerät. Mitte 2016 sollen
dann die Arbeiten an der mit Stuckelementen veredelten Fassade abgeschlossen sein. Anschließend kann
der Park rund um die Baustelle wieder in Schuss gebracht werden. Sofern alles gut geht, wird das Ensemble A
­­ nfang 2017, also im IGA-Jahr,
in vollem Glanz erstrahlen.
Betreiber gesucht
Unklar ist noch, wer das Schloss
dann bewirtschaften wird. Derzeit führt das Bezirksamt Gespräche mit zwei Interessenten: der
Gesellschaft für Stadtentwicklung gGmbH (GSG), Betreiber
des Freizeitforums Marzahn, und
der Grün Berlin GmbH. Die landeseigene Garten-Gesellschaft ist
unter anderem mit den Gärten der
Welt betraut und interessiert sich
auch für den Park, der mehrfach
mit dem Green Flag Award ausgezeichnet wurde.
Befürchtungen, die Grünanlage könne künftig eintrittspflichtig werden, seien unbegründet,
stellt Kulturstadträtin Juliane
Witt klar. „Der zuständige Bezirksstadtrat Christian Gräff wird
den Park nicht hergeben.“ mick
Stolperstellen am Bahnhof passé?
Jugendarbeit soll belohnt werden
Kaulsdorf: Deutsche Bahn prüft Beseitigung der Schäden
Stiftung prämiert interkulturelle Projekte im Bezirk
Den Zugang zum S-Bahnhof
Kaulsdorf erschwert seit Längerem
eine Vielzahl von Stolperstellen. In
der Vergangenheit kam es auf dem
Bahnhofsvorplatz im Bereich der
Unterführung immer wieder zu
Stürzen. Nun könnten die beschädigten Gehwegplatten bald repariert werden. Die Deutsche Bahn
hat dem Kaulsdorfer Abgeordneten Sven Kohlmeier (SPD) auf Anfrage mitgeteilt, dass die für Infrastrukturmaßnahmen zuständige
DB Netz AG beauftragt wurde, die
Stolperfallen zu prüfen und zu begradigen. Offenbar drückt die Wurzel eines Kastanienbaums die Bodenplatten nach oben.
Die Stiftung „Zukunft für Berlin“
vergibt erstmals einen mit 1000 Euro dotierten Preis für interkulturelle
Jugendprojekte. Bewerben können
sich Initiatoren von Projekten aus
den Bereichen Bildung, Sport und
Kultur, die sich mit Kindern und
Jugendlichen beschäftigen und im
besten Fall einen Beitrag zum Di-
alog zwischen einheimischen und
ausländischen Kindern leisten. Antragsformulare können unter stiftung-zukunft-berlin.de heruntergeladen werden und ausgefüllt bis zum
20. Oktober an info@stiftung-zukunft-berlin.de gemailt beziehungsweise ausgedruckt und an die Nummer 56 69 80 64 gefaxt werden.
Nach zwei Jahren Bauzeit hat
die Johann-Strauss-Grundschule
endlich­neue Räume. Das feierten
Lehrer und Schüler im September
gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD) und der in
Biesdorf lebenden BVG-Chefin
Sigrid­ Nikutta.
Der zweigeschossige Neubau
im Look heller Ziegelsteine an
der Cecilienstraße­80 ist auf einer gegenüber des eigentlichen
Schulgeländes­gelegenen Freifläche
errichtet worden und war ursprünglich als reines Sportfunktionsgebäude gedacht. Dann aber musste
das Bezirksamt auf die steigenden
Schülerzahlen reagieren und um-
Stadtrandsiedlung
feiert 80-Jähriges
Nahezu Einhundert Bewohner
der den Kreppfuhl-, Schleipfuhl-,
Rand- und Feierabendweg umfassenden Kaulsdorfer Stadtrandsiedlung fanden sich Anfang September zu einem gemütlichen Abend
in einem Mahlsdorfer Restaurant
ein, um das 80. Geburtsjahr ihres
Kiezes feierlich zu begehen. Die
Familien Maurer, Zabel, Schillack, Freischmidt und Liebs hatten
das Treffen vorbereitet. Vor dem
festlich­ dekorierten Saal empfing
das Mahlsdorfer Original, Schornsteinfeger Bernd Müller, die Gäste­,
während seine Frau Altberliner
Lieder­auf dem Leierkasten spielte.
Später ging Franziska Maurer in
ihrem­Lichtbilder-Vortrag auf die
Geschichte der Siedlung, deren
einstige und heutige Bewohner ein.
Im Anschluss wurden anlässlich
des Jubiläums erstellte Broschüren­
verteilt. Darin konnte sich jeder
Bewohner­in Wort oder Bild zur
eigenen Hausgeschichte oder einem anderen, die Siedlung betreffenden Thema äußern. Natürlich
lieferte die Publikation jede Menge Gesprächsstoff. Stunden später
verließ eine rundum zufriedene
Schar Bewohner der kleinen Stadtrandsiedlung das Fest. Peter Liebs
planen. Neben zehn lichtdurchfluteten Klassenzimmern verfügt der
Ergänzungsbau unter anderem über
Gymnastik-, Mehrzweck- und Umkleideräume für den angrenzenden
Sportplatz. Hauptnutzer dieser Anlage sind die Fußballerinnen vom
FFC Berlin und die American-Footballer der Berlin Bullets mit ihren
Cheerleadern.
Ein zentrales Foyer bildet das Bindeglied zwischen dem Sport- und
schulischen Bereich.
Finanziert wurde der 4,3 Millionen
Euro teure Bau, der den wachsenden
Platzbedarf der Johann-StraussSchule in den nächsten Jahren decken soll, aus bezirklichen Investiti-
onsmitteln. Spätestens im Frühjahr
2015 können auch die Außenanlagen fertiggestellt werden. Die Schüler durften eigene Vorschläge zur
Gestaltung einbringen.
Rund um das Funktionsgebäude
sind Sitzgelegenheiten aus Holz,
eine Spielgerätekombination, ein
Dreier-Reck, eine Nestschaukel und
ein großer Sandkasten geplant. Der
Sportplatz bekommt eine neue Finnenlaufbahn und eine in die Jahre
gekommene Pergola wird restauriert. Außerdem ist ein Grillplatz
vorgesehen. Die Mittel für die Maßnahmen kommen zu großen Teilen
aus dem Schul- und Sportstättensanierungsprogramm des Senats.
Das besondere Konzert
Hanns-Eisler-Abend im Kulturforum Hellersdorf
In der Reihe „Das besondere
Konzert“­wird im Kulturforum
Hellersdorf (Carola-Neher-Straße 1) am Dienstag, dem 5. Oktober, um 18 Uhr ein Hanns-EislerAbend veranstaltet. Der Astronom
und Physiker Prof. Dr. Dieter B.
Herrmann­, unter anderem langjähriger AHA-Moderator beim
DDR-Fernsehen, liest aus seinen
Erinnerungen an den Komponisten, mit dem er als Student bis zu
Eislers Tod drei Jahre­lang befreundet war. Grit Dianz de Arce (Gesang) und Peter Gotthardt­(Klavier)
präsentieren Eisler-Werke aus verschiedenen Schaffensperioden.
Eintritt 12 bzw. 10 Euro, Bestellungen unter T. 561 11 53 oder per
Mail: kulturforum@kulturring.org
Eine Bank für die Kellerbauer
Der Künstlerin wurde im September ein Denkmal gesetzt
Seit Ende September steht eine­
bunt bemalte Sitzbank vor der
Hans-Werner-Henze-Musikschule
(Maratstraße 182). Die
Skulptur aus Beton
wurde von der
Mahlsdorfer­
Künstlerin­
Birgit­
Schöne­ zu
E h ren der
bekannten­
Sängerin und
Moderatorin­
Barbara­
Kellerbauer­ geschaffen­.
Es ist ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk des Bezirksamts für
die langjährige Vorsitzende des
Kulturbeirats, die im vergangenen
Jahr 70 Jahre alt wurde. Diese lädt
regelmäßig Persönlichkeiten aus
Sport, Politik­und Kultur in
ihre Talkshow „Wenn
die Neugier nicht
wär ...“­ein. Sie
ist an der Musikschule tätig
und hat sich um
die kulturelle Entwicklung im Bezirk verdient gemacht.
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Start der neuen Konzert-Saison
Sa, 11. Oktober, 18 Uhr:
Kammermusik­ zum 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach – spätbarocke Werke.
Sa, 18. Oktober, 18 Uhr:
Spanische­ Leidenschaft auf
Schloss Friedrichsfelde. Ein
Abend mit dem Tenor Raúl
Alonso­. Es erklingen Werke von
Manuel de Falla und Joaquín Rodrigo bis zu Federico García Lorca
So, 19. Oktober, 15 Uhr: Ouvertüren von Mozart (u. a. aus „Titus“
und „Die Hochzeit des Figaro“)
sowie Sinfonien von Haydn – gespielt vom ensemble1800berlin
Sa, 25. Oktober, 18 Uhr: Sonaten für Violine und Klavier mit
den Ausnahmekünstlern Anna
Lipkind­(Violine) und Magda
Amara (Klavier)
So, 26. Oktober, 15 Uhr: „Dolce
Rosignolo - Der Gesang der Nachtigall“ – Musikalisch-literarischer
Nachmittag mit Kammersängerin Christine Wolff, Susanne Ehrhardt (Flöten und Clarino) und Sabine Christine Kessler (Cembalo)
Tickets: 22 Euro, Kartenverkauf an allen Vorverkaufskassen
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Nähe B1, Parkplätze vor Ort www.balance-arts.de
AUSSTELLUNGEN IM BEZIRK
Bis 10. Oktober. „Neue Bahnen
– wohin schwimmen?“ Arbeiten
von Mariel Poppe und Runhild
Wirth. Galerie M (Marzahner
Promenade 46). Eintritt frei. Täglich außer Sa, 10-18 Uhr
Promenade 52-54). Eintritt frei.
Mo/Di/Do/Fr, 9-19.30 Uhr, Mi,
14-19.30 Uhr, Sa, 10-14 Uhr
Herbstfest in der Oase Kostenlos Kultur erleben
Am Samstag, dem 11. Oktober,
steigt in der Hellen Oase (Tangermünder Straße 127-129) ein Herbstfest mit vielen Aktionen, Bastelmöglichkeiten (unter anderem Drachenbau), Spielen, leckerem Essen­
und Musik von 14 bis 18 Uhr. Auch
einen Spielzeug-, Bücher- und Trödelmarkt wird es wieder geben. Die
Helle Oase ist ein Bürgergarten mit
vielfältigen Angeboten für Jung
und Alt. Das 4.000 Quadratmeter
große Areal entstand durch Beteiligung von Anwohnern auf einer ehemaligen Brache. Hier können Menschen gemeinsam gärtnern, feiern,
spielen und entspannen. Zudem finden regelmäßig Workshops statt.
In der Mark-Twain-Bibliothek
(Marzahner Promenade 52-54)
wird am 28. Oktober von 15-18
Uhr noch einmal die sogenannte
Kulturloge vorgestellt. Sie bietet
Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit, kostenfrei am
Kulturleben teilzuhaben. MarzahnHellersdorfer, die nachweisbar weniger als 900 Euro netto im Monat verdienen oder im Besitz eines
gültigen Berlinpasses sind, können
Gäste der Kulturloge werden. Sie
erhalten alle sechs Wochen nach
freier Wahl gratis zwei Eintrittskarten für die unterschiedlichsten Veranstaltungen in Berlin. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
Bis 31. Oktober. „Kunst FU 5
– Selbstverteidigung mit Stift
und Pinsel“. Arbeiten von Antje
Bis 26. Oktober. „Oase“. Neue Püpke­. Kino Kiste (Heidenauer
Werke der Frauen-Kunst-Kara- Straße 10). Eintritt frei.
wane. Gärten der Welt, Saal der
Empfänge (Eisenacher Straße 99).
Eintritt frei. Mo-So, 9-18 Uhr
Bis 27. Oktober. „Katzen und anderes“. Ölmalerei von Regine­Roeder-Ensikat. Kulturforum Hellersdorf (Carola-Neher-Straße 1).
Eintritt frei. Mo/Mi/Fr, 9-16 Uhr, Vogel, Karikatur von Antje Püpke
Di/Do, 9-18 Uhr
Bis 9. November. „Doubles –
im Schatten großer Künstler“.
Schüler­stellen aus. Krankenhauskirche im Wuhlgarten (Brebacher
Weg 15, Haus 34). Eintritt frei.
Mo-So, 14-17 Uhr
Zwei Katzen, Roeder-Ensikat
17. Oktober bis 23. Januar.
„Flügel und Anker“. Junge aktive Kiezkunst. Ausstellungszentrum Pyramide (Riesaer Straße
94). Eintritt frei. Mo-Fr, 9-18 Uhr
Bis 30. Oktober. „Landschaften:
gesehen, gemocht, gemalt“. Bilder
von Karl-Heinz Riebow. MarkTwain-Bibliothek (Marzahner
Bis 8. März. „Solange sich die Flügel drehen“. Mühlenleben in Marzahn-Hellersdorf. Bezirksmuseum (Alt-Marzahn 51). Eintritt frei.
Mo-Fr, 10-17 Uhr, So, 11-17 Uhr
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Seite 8 - Die Hellersdorfer
Oktober-Ausgabe 2014
Bürgerämter schließen
an mehreren Tagen
Wegen Personalversammlungen,
technischer Umstellungen beziehungsweise Baumaßnahmen
schließen­einige Bürgerämter des
Bezirks im Oktober an mehreren
Tagen. Das Bürgeramt in Helle­
Mitte­ (Alice-Salomon-Platz 3)
bleibt am 8. und 20. Oktober geschlossen, im Bürgeramt am Biesdorf-Center (Elsterwerdaer Platz
3) wird es ebenfalls am 8. sowie
am 13. und 17. Oktober keine
Sprechzeiten geben, während das
Bürgeramt­in der Marzahner Promenade sogar eine­ganze Woche –
bis zum 6. Oktober – dicht macht.
Linke macht sich für
Peace-Zeichen stark
UKB eröffnet Gesundheitszentrum
Blick hinter die Kulissen am 11. Oktober von 11 bis 17 Uhr
Am 1. Oktober wird am Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) ein
neues Gesundheitszentrum eröffnet. Unter einem Dach vereint das
hochmoderne Ärztehaus am Blumberger Damm, Ecke Warener Straße auf einer Fläche­von 10.000
Quadratmetern eine­ Poliklinik, zahlreiche Praxen für niedergelassene Ärzte, medizinnahe Dienstleister sowie­eine
Abnehm-Akademie. Durch die
unmittelbare Nähe zum Krankenhaus soll eine bessere Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und den Kollegen
im Klinikum ermöglicht werden. Rund 30 Millionen­Euro
lässt sich das UKB den Neubau
kosten.
Bei einem Tag der offenen
Tür am 11. Oktober können
Besucher­von 11 bis 17 Uhr
einen­Blick hinter die Kulissen­
des neuen Gesundheitszentrums werfen, sich über die
Angebote informieren und auf
Wunsch sogar gleich Behandlungstermine vereinbaren.
Ärzte und Experten informieren
in Vorträgen etwa über Therapie­
möglichkeiten bei Osteoporose­,
Spor tverletzungen, Herzproblemen oder Hörstör ungen.
Vor der Eröffnung des fünfstöckigen­
Neubaus hatte sich bereits Berlins
Regierender Bürgermeister Klaus
Wowereit auf dem Krankenhausgelände umgesehen. Dabei­erkundigte er sich auch nach dem Stand
der Baumaßnahmen und dem Leistungsspektrum des neuen
Hauses. „Ich habe das Unfallkrankenhaus seit seiDAS RUNDUM-PAKET
ner Eröffnung regelmäßig­
besucht und bin nach wie
vor begeistert­ von der
O Poliklinik mit 8 Fachrichtungen
Entwicklung des StandO 6 niedergelassene Ärzte
orts“, sagte Wowereit.
Auf seiner Kieztour beO Therapiezentrum
gleitet wurde der 60-jähO medizinnahe Dienstleistungen
rige Landesvater­am Tag
eins nach seiner RückO Abnehm-Akademie
trittsankündigung von eiO Bistro
nem großen Medientross­,
der SPD -Abgeord ne O Blumenladen
ten Liane Ollech und
O Barrierefreiheit
Fraktionschef­Raed Saleh.
Dieser kandidiert neO 240 Parkplätze
ben Stadtentwicklungssenator Michael Müller
Warener Straße 7, 12683 Berlin
und dem SPD-Landesgesundheitszentrum@ukb.de
vorsitzenden Jan Stöß für
die Wowereit-Nachfolge.
Parteien / Politik
CDU
Fraktion: Helene-Weigel-Platz 8,
Raum 314/315, T. 90 293-5827, Fax 90
293-5822, fraktion@cduwuhletal.de,
www.cdufraktionwuhletal.de;
Sprechzeiten: Di 14-18 Uhr, und Do
10-18 Uhr und nach Vereinbarung
KV Wuhletal: Fritz-Reuter-Straße
11, T. 566 97-450, Fax -455, info@
cduwuhletal.de, www.cduwuhletal.de;
Sprechzeit: Mo-Fr 9-16 Uhr
Mario Czaja (MdA):
Bürgersprechstunde: Mo, 6.10., 16-18
Uhr; CDU-Bürgerbüro, Fritz-ReuterStraße 11; Anmeldung erbeten unter T.
56 69 74 50 oder post@marioczaja.de
Alexander J. Herrmann (MdA):
Bürgersprechtage: Di, 14.10., 15-17 Uhr,
im Kompass (Kummerower Ring 42)
und Di, 28.10., 17-19 Uhr, im Bürgerbüro
am Cecilienplatz 4. Anm. unter T. 42 26
98 27, info@cduwuhletal.de, www.alexander-j-herrmann.de, www.facebook.
com/alexander.j.herrmann
Prof. Monika Grütters (Wahlkreisabgeordnete und MdB):
Sprechzeiten nach Vereinbarung,
Anmeldung unter T. 56 69 74 50
www.monika-gruetters.de
Piraten
B'90 / Die Grünen
Piratenpartei Marzahn-Hellersdorf,
Postfach 52 04 02, 12594 Berlin
Fraktion: Helene-Weigel-Platz 8,
Raum 304, 12681 Berlin
T. 902 93 .5830
fraktion@fraktion.piraten-mahe.de,
http://fraktion.piraten-mahe.de,
Twitter: @FdP_MaHe
Sprechzeiten: Mo 16-19 Uhr | Mi 1015 Uhr | Fr 12-16 Uhr
Sitzungen: 6.10.,20.10., 27.10. und 3.11.
19 Uhr – live im Internet verfolgen unter
http://piraten-mahe.de/live
AH: Susanne Graf, Ausschüsse: Bildung, Jugend und Familie, Petitionsausschuss. Jugend- und familienpolitische
Sprecherin: sgraf@piratenfraktion-berlin.de, T. 23 25 26 11
Fraktion: Helene-Weigel-Platz 8,
Raum 307, 12681 Berlin
T. 90293-5817.
bvv.gruenemarzahnhellersdorf.de
fraktion@gruenemarzahnhellersdorf.de
Sprechzeiten:
Mo, 14-17 Uhr, Mi, 11-14 Uhr
Sitzungen:
Do, 16.10., 10 Uhr im Fraktionsbüro
Kreisverband: Alt-Biesdorf 62,
T. 541 40 19.
info@gruenemarzahnhellersdorf.de
www.gruenemarzahnhellersdorf.de
Sprechzeiten:
Mo, 17-19 Uhr
Sitzungen:
Mo, 6.10., 18 Uhr, und Mo, 3.11., 18 Uhr ,
jeweils im Büro des Kreisverbands
SPD
SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf,
Altes Rathaus Marzahn
Helene-Weigel-Platz 8, Raum 306
12681 Berlin
Telefon: 90293-5823, Fax: 90293-5825
www.spd-fraktion.net
mail@spd-fraktion.net
Sprechzeiten: Mo, Di, und Do, 14.3016.30 Uhr sowie nach Vereinbarung
Fraktionsvorstand:
Gordon Lemm, Vorsitzender, Wahlkreis
Marzahn Nord (lemm@spd-fraktion.
net), Ulrich Brettin, stv. Vorsitzender,
Wahlkreis Alt-Marzahn (brettin@
spd-fraktion.net), Andrea Böhrin-
ger, Schatzmeisterin, Wahlkreis Marzahn West (boehringer@spd-fraktion.
net), Klaus Mätz, stv. BVV-Vorsteher,
WahlkreisMarzahn-Süd, Biesdorf, (maetz@spd-fraktion.net), Günther Krug,
stv. Fraktionsvorsitzender, Wahlkreis
Marzahn Nord (krug@spd-fraktion.
net), Heidemarie Sander, stv. Fraktionsvorsitzende, Wahlkreis Marzahn-Süd,
Biesdorf (sander@spd-fraktion.net)
Weitere Fraktionsmitglieder:
Marcel Dahlmann, Elke Friedrich,
André­Gaedecke, Dmitri Geidel, Axel
Hoppe, Jennifer Hübner, Marlitt Köhnke, Katrin Noetzel, Christiane Uhlich
Wo halten Sie sich gern auf?
An allen stillen Orten, die ich auf
kurzem Weg mit dem Fahrrad erreichen kann.
Was mögen Sie an Gegnern?
Auch in der BVV achte ich Menschen, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen und dabei ehrlich,
kritisch und dialogbereit sind und
nicht nur an der eigenen politischen
Karriere basteln.
Was gefällt Ihnen besonders an
Marzahn-Hellersdorf?
Das viele Grün.
Mit welchem Thema in der BVV
beschäftigen Sie sich aktuell?
25 Jahre nach der Friedlichen
Revolution­und nach diversen Verhinderungen in der Vergangenheit­
gab es endlich die Überprüfung der Marzahn-Hellersdorfer
Bezirksverordneten­ auf Mitarbeit­
bei der Staatssicherheit. In einer­
n ichtöf fentl ichen A n hör ung
Anfang­ September hatten die
Betroffenen­Gelegenheit, sich zu
erklären, Ende September dann
öffentlich. Es geht uns um das
Vertrauen zwischen WählerInnen
und Gewählten, zwischen den Bezirksverordneten und um die eigene­
kritische Auseinandersetzung. In
Marzahn-Hellersdorf leider erst
25 Jahre­danach.
Sie werden schwach bei ...
Musik. Und ich tanze gern.
Bernadette Kern, studierte
Physikerin­ und als Umweltberaterin tätig, war viele Jahre
lang in Friedrichshain-Kreuzberg politisch aktiv. In der BVV
Marzahn-Hellersdorf ist sie seit
2006 die Vorsitzende der Fraktion Bündnis90/Grüne.
Mail: Bernadette.Kern@
gruenemarzahnhellersdorf.de
Warum tragen Sie oft eine
bestimmte­bunte Halskette?
Sie ist Symbol für die internationale
Friedensbewegung.
Wo sehen Sie Ihre Stärken?
Ich kann offen und freundlich auf
andere Menschen zugehen.
Wenn morgen die Welt unterginge, würden Sie heute ...
... ein großes Fest feiern, unter dem
Person­für den Klimaschutz kon- Motto: Danke an das Leben!
kret tätig ist. Und wir bleiben zum
Beispiel dran am Ausbau für den Auf welchen Gegenstand könnten
Fahrradverkehr, an einer Radver- Sie nicht verzichten?
kehrsstrategie.
Auf meine Bratsche.
Was bemängeln Sie denn daran?
Zum Beispiel reichen die Abstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen
Wuhletal und Biesdorf-Süd nicht
aus. Es fehlt die Durchgängigkeit
von Radwegen, Radstreifen. Ein
Weg hört mittendrin einfach auf,
zum Beispiel in der Heinrich-Grüber-Straße. In der Oberfeldstraße
wurde ein Radweg aufgehoben aufgrund der mangelnden Verkehrssicherheit. Vor allem fehlen die gezielte Planung, ein Radverkehrskonzept und das Nebenroutennetz.
Welcher ist Ihr Lieblingsheld?
Wenn schon, dann Heldinnen, zum
Beispiel die Ärztin Monika Hauser.
Ihre Hilfsorganisation medica mondiale setzt sich für im Krieg vergewaltigte und traumatisierte Frauen
und Mädchen ein.
Wann haben Sie zuletzt gelacht?
Als aus einer tiefgekühlten Sektflasche eine Fontäne schoss. Und als
beim Baden vor Helgoland plötzlich
putzige wildlebende Seerobben vor
mir auftauchten.
KLEINANZEIGEN
Emotionaler Kraftakt schlecht geplant
Bezirkspolitiker mussten sich zur Stasi-Mitarbeit erklären
losging, war zwar der Bürgermeister inzwischen von auswärts eingetroffen. Doch gegen 20 Uhr saß
nur noch ein Bürger zwischen lauter
leeren Gäste-Stühlen. Die Anhörung zur Stasi-Mitarbeit hatte Bezirksverordnete sichtlich berührt.
Manchen sah man es an, andere beschrieben ihren Zustand verbal. Die
Anhörung als emotionaler Kraftakt
hätte eines anderen Rahmens mit
besserer Zeitplanung bedurft. U.B.
DIE LINKE
Geschäftsstelle – Linker Treff
Henny-Porten-Straße 10-12, 12627
Berlin, T. 541 21 30, bezirk@dielinkemarzahn-hellersdorf.de
Sprechzeiten: Mo 13-17 Uhr | Di 1017 Uhr | Do 10-18 Uhr | Fr 10-13 Uhr
Fraktion: Helene-Weigel-Platz 8,
T. 54 43 18 90, fraktion@dielinke-marzahn-hellersdorf.de.
Sprechzeiten: Mo 16-18 Uhr | Di 1618 Uhr | Mi 9-15 Uhr | Do 15-18 Uhr
(außer an den Sitzungstagen der BVV)
Bezirksvorstand
7./21.10./4.11. 19.30 Uhr, Linker Treff
Basisgruppensprecher-Beratungen
9.10. 19.30 Uhr: BO Marzahn, Stadtteilzentrum Marzahner­Promenade 38
9.10. 19.30 Uhr: BO Hellersdorf,
Linker­ Treff
5.11. 18 Uhr: Wahlkreisbüro Regina Kittler (MdA) und Dr. Manuela
Schmidt (MdA), Helene-Weigel-Platz 7
Treffen im Wahlkreis 4
8.10. 18 Uhr, Theater am Park (TaP),
Frankenholzer Weg 4
Treffen der Linksjugend
17.10. 18 Uhr: Linker Treff
Rotes Sofa
9.10. 18 Uhr: „Einfach leben – hüben­
wie drüben?“ – Lesung mit Erika Maier,
Wahlkreisbüro, Helene-Weigel-Platz 7
Politische Bildung
11.10. 14 Uhr: DenkMalTour „Kaulsdorf unterm Hakenkreuz“, Referenten:
Wolfgang Brauer und Kristian Ronneburg, S+U-Bahnhof Wuhletal, 2,50 €
Bernadette Kern, Jahrgang 1954, bündnisgrüne Fraktion
Die Fraktion der Linken hat in der
letzten BVV einen Antrag zur Pflege und zum Erhalt des Peace-Zeichens am Hang des Jelena-ŠantićFriedensparks (Hellersdorfer Straße) eingebracht. 1999 hatte die
Namenspatin der Anhöhe – Jelena
Šantić, eine serbische Tänzerin und
Friedensaktivistin – das gärtnerisch
gestaltete Symbol zum Gedenken
an die Opfer des Jugoslawien-Krieges eingeweiht. Die Linke macht
sich auch für die Errichtung eines
Gedenkortes zum Thema Frieden
auf dem Gelände stark. Der Park
ist Bestandteil der Nutzungsver- Gut. Schauen wir nach vorn.
einbarung zwischen dem Bezirk Unsere kleine, aber effektiv arbeiund der IGA Berlin 2017 GmbH. tende Fraktion bringt Themen ein,
mit denen sich andere Fraktionen
eher schwer tun. So gelang es auf
Erläuterung zur
unsere Initiative hin, die ökologischen Aspekte und eine kontinuierSchrobsdorffstraße
liche Bürgerinformation und -einAn das Straßenschild „Schrobs- beziehung bei der IGA 2017 eindorffstraße“ wird eine Namenser- zufordern. Es freut mich sehr, dass
läuterung angebracht. Das hat das dies ernst genommen wird.
Bezirksamt in seiner letzten Sit- Zu unseren Erfolgen zählt ebenzung beschlossen. Die Straße in so, dass jetzt im Bezirksamt eine
Mahlsdorf Süd wurde nach Renate
Schrobsdorff (1844-1908) benannt.
Die Besitzerin eines Rittergutes unterstützte mit Landvergabe und finanziellen Zuschüssen den Bau der
Eisenbahn in Mahlsdorf. Zudem
setzte sich Schrobsdorff für die Errichtung eines Haltepunktes an der
Ostbahn ein und förderte so maßgeblich die Entwicklung des Ortes.
Die nächste BVV-Sitzung findet am
23. Oktober, 17 Uhr, im Frei zeitforum Marzahn statt. Live-Stream
im Internet: demokratielive.org
In der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf
am 4. September erklärten fünf
Bezirkspolitiker (drei Linke und
zwei Sozialdemokraten) ihre Stasi-Verbindung, wobei einer lediglich für eine Mitarbeit angeworben werden sollte. Die Anhörung
erfolgte hinter verschlossenen Türen, Gäste­mussten draußen bleiben.
Als es anderthalb Stunden später
mit dem üblichen Ablauf der BVV
BVV-POLITIKER BEFRAGT: DAS etwas andere Interview
Politischer Frühschoppen
12.10. 10.30-13 Uhr: zu Gast ist Ingo
Malter, Geschäftsführer der STADT
UND LAND, Stadtteilzentrum Biesdorf, Alt-Biesdorf 15
Linkes Unternehmerfrühstück
24.10. 9 Uhr: zu Gast ist Christa Bertag­,
KulturGut, Alt-Marzahn 23
Frauentreffen
27.10. 18 Uhr: Frauenzentrum Matilde, Stollberger Straße 55, 12627 Berlin
Sprechstunden:
17.10. 10-12 Uhr und 13./27.10. 1819 Uhr: Dr. Manuela Schmidt (MdA),
Wahlkreisbüro, Helene-Weigel­-Platz­ 7
Montags 17 Uhr: Dr. Gabriele Hiller (MdA), Wahlkreisbüro, Teterower­
Ring 41
22.10. 10-12 Uhr: Petra Pau (MdB),
Wahlkreisbüro, Henny-Porten-Straße
sowie 15-17 Uhr im Kompass, Kummerower Ring 42, Anmeldung­unter
T. 99 28 93 80
8.10. 15.30-17.30 Uhr und 1./15.10. 1011 Uhr: Regina Kittler, Wahlkreisbüro,
Helene-Weigel-Platz 7
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Dr. Gabriele Hiller: Teterower Ring
41, Mo/Di 14-16 Uhr, Mi/Do 10-13 Uhr
Wolfgang Brauer: Havemannstraße
24, 3. Etage, Di 18-20 Uhr, Fr 11-13
Uhr (T. 97 89 19 50)
Dr. Manuela Schmidt und Regina
Kittler, Helene-Weigel-Platz 7, Mo 1518 Uhr, Di 10-12 Uhr, Mi 14-16 Uhr,
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Hinweise bitte an „Die Hellersdorfer“,
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Glauchauer Straße 7, T. 991 80 13
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Kindergottesdienste finden parallel
zu den Hauptgottesdiensten statt
05.10. 10 Uhr: Gottesdienst zum Erntedankfest mit Abendmahl, anschließend
Kirchencafé und Nachgespräch
06.10. 9.30 Uhr: Gottesdienst zum
Erntedankfest­mit der Kita
06.10. 19.30 Uhr: offener Abend der
Jungen Gemeinde zum Thema: „Hellersdorfer Thesen – Kirche von morgen“
11.10. 16 Uhr: Konzert für Cello solo, Ludwig Frankmar spielt Werke von
Johann Sebastian Bach und aus dem
italienischen Frühbarock. Der Eintritt
ist frei, Spenden erbeten
12.10. 10 Uhr: Gottesdienst
19.10. 10 Uhr: Familiengottesdienst
zum Kirchweihfest
26.10. 10 Uhr: Gottesdienst
31.10. 18.30 Uhr: Gottesdienst zum Reformationstag
Pn. Jawer, anschließend Mittagessen
19.10. 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfr. i.
R. Dr. Hecker
26.10. 10 Uhr: Gottesdienst mit Taufe,
Pfr. i. R. Alze
31.10. 19 Uhr: Abendgottesdienst zum
Reformationstag mit Pn. Jawer
Ev. Kirchengemeinde Kaulsdorf
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www.kirche-kaulsdorf.ekbo.de
Christen in Marzahn/Hellersd. e. V.
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05.10. 10 Uhr: Gottedienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst, Pn. Jawer
11.10. 19-22.30 Uhr: Orgelnacht mit
vier Organisten
12.10. 10 Uhr: Familiengottesdienst
zum Erntedankfest mit Kinderchor,
Aktuelles zum Jugendtreff auf
www.gott-sucht-dich.de
Jeden Sonntag 10 Uhr Gottesdienst
mit Kinderbetreuung
Die Hellersdorfer - Seite 9
Oktober-Ausgabe 2014
Weltpremiere für den neuen Volvo XC90
S
eit Volvo mit seinem XC90
im Jahr 2002 auf den Markt
kam, ist dieser Offroader quasi ein
Gütesiegel im Geländewagenbau.
Weltweit wurden seitdem mehr als
636.000 verkauft. Jüngst feierte­
nun in Stockholm die 2. Generation im gleißenden Blitzlichtgewitter ihre Weltpremiere. „Die
Hellersdorfer“ war dabei und
durfte in dem ab April 2015 erhältlichen Neuling schon mal Probe sitzen und Maß nehmen. Erster
Eindruck: Der Nordmann glänzt
wieder mit einer bemerkenswerten
Portion Eigenständigkeit. An der
Front dominieren im Grill hochkant stehende Chromlamellen,
auf dem ein erneuertes VolvoLogo prangt. Das Emblem wird
flankiert von T-förmigen Tagfahrleuchten in Form des Hammers
vom Donnergott Thor. Weitere
auffällige Designmerkmale sind
die neu geformte, längere Motorhaube sowie markanter gezeich-
Auto-Redakteur
Rainer Bekeschus
durfte schon mal
Probe sitzen
Basismodell Volvo XC90 D4. Motor: 2,0-Liter-Vierzylinder-TD, 190 PS. 0-100 km/h: noch ohne Angaben. Spitze: etwa 215 km/h.
Verbrauch: 4,9 Liter Diesel. CO2-Wert 128 g/km. Kofferraum 631-1.900 Liter. Tank 71 Liter. Wendekreis 11,9 Meter. Ab 49.400 Euro.
Renault Twingo: Neues aus der Stadtsparklasse
S
chon seit 1992 trumpft der
Renault Twingo in der CityZwerge-Armada recht ordentlich
auf. Er spielt in dieser Liga über
viele Jahre sogar die 1. Geige.
Nun kommt in den nächsten Wochen die 3. Generation des Galliers auf die Straße. Sie ist nicht
nur wieder frecher gestylt, sie
schlägt auch sonst neue Töne an:
erstmals mit Heckmotor, erstmals
als Fünftürer, erstmals mit Dreizylinder-Antrieb. Ob das gemeinsam
mit Daimler (Smart) entwickelte
Modell damit noch mehr Punkte
sammeln kann? „Die Hellersdorfer“ hat es schon ausprobiert. Mit
seiner sympathischen Frontpartie
samt dem prominent vor dunklem
Hintergrund platzierten Logo, den
kreisrunden LED-Tagfahrlichtern
und den Blinkern, die im Stil von
Augenbrauen über den Scheinwerfern liegen, dürfte der neue
F
Twingo bei seiner Lieblingskäuferschar, den Frauen, einmal mehr
der Traumprinz sein. Aber auch
sonst weiß das im Vergleich zum
Vorgänger um 10 cm auf 3,59 m
gekürzte Auto mit seinen kraftvollen Schultern und der dunkel
verglasten Heckklappe zu gefallen.
Der frech-frische Eindruck macht
auch hinter den Türen nicht halt.
So prangt im farbenfrohen Cockpit das Kombiinstrument­nun auf
der Oberseite des Armaturenträgers.
Dank längerem Radstand (jetzt 2,49
m) wächst die Innenraumlänge um
stattliche 22 cm, wovon natürlich
die Passagiere im 1,56 m hohen
Twingo rundum profitieren. Das
Gepäckabteil bietet Platz für 219
bis 980 l. Der Wendekreis misst nur
8,65 m. Beim Antrieb kann man aus
2 Dreizylinder-Benziner-Varianten
wählen (90 PS mit Turbo und 71 PS;
erfüllen beide Euro 6!). Wir haben
Opel Astra Sports Tourer:
Kombi mit Flüsterdiesel
ür Familienväter muss ein
Kombi komfortabel und
variabel­ zugleich sein. Kein
Problem­für die kraftvoll und zugleich sportlich daherkommende
4,70 m lange Astra-Kombi-Variante. Jetzt gibt es den Rüssels-
heimer mit neuem 110-PSFlüsterdiesel­. Wir haben ihn ausprobiert. Wo andere­mit LifestyleAttitüden aufwarten, sammelt
der Sports Tourer vor allem mit
seiner soliden Technik und optimalen Raumausnutzung Punkte.
Von Urlaub bis Umzug macht
das gut nutzbare Gepäckabteil
des Astra-Frachters alles mit. In
das Abteil passen 500 bis 1.550
l. Pfiffig: Beim Gepäckraumrollo hilft die Technik Easy Access,
das durch leichtes Berühren mit
dem Finger die Laderaumabdeckung schräg nach oben gleitet
und so mehr Platz zum Einladen
schafft.
Absolutes Highlight ist
Winterpneus gehören zum Winter wie Mütze und Schal. Die
deutschen Autofahrer wissen das
und werden in den nächsten Wochen ihren fahrbaren Untersatz
wieder für die kalte Jahreszeit fit
machen. An der Wichtigkeit der
Reifenwechsel gibt es sicherlich
keine Zweifel. Und sie sind nicht
nur die beste Wahl, wenn man
im Schnee fahren muss. Schon
wenn man bei Temperaturen unter sieben Grad auf nasser Straße
fährt, wird schnell deutlich, dass
eine Winterbesohlung mehr Grip
hat. Der Bremsweg ist kürzer, die
Lenkung greift besser. Wer hingegen auf Schnee und Eis mit Sommerausrüstung unterwegs ist, dem
droht im Falle eines Unfalls nicht
für den Antrieb der neue 1.6 CDTI mit 110 PS. Damit ist der kompakte Lustlaster ausreichend agil
(12 s auf 100, 186 km/h Spitze),
erfreut mit perfekter Laufkultur
und Leistungsausbeute (300 Nm).
Mehr noch, er verwöhnt unterwegs
derart, dass man schon mal vergessen kann, einen Selbstzünder
zu fah­ren. Selbst beim Malochen
bleibt er noch flüsterleise. Zudem verbrennt er laut Datenblatt
im Schnitt gerade mal 3,7 l (CO2
97 g/km). Freilich sind es in der
Praxis ein paar Tröpfchen mehr.
Dennoch reicht sein 56-l-Tank locker für mehr als 1.300 km. Flotte Ausweichmanöver bringen den
Kombi dank ausreichend dimensionierter Federn und Stoßdämpfer
nicht in Verlegenheit. Und derlei
Hürden meistert er auch voll gepackt bis unters Dach (582 Kilo
Zuladung) kontrollierbar. Minus:
schlechte Rundumsicht. Fazit: Der
tolle Motor, richtig gute Sitze und
viel Platz adeln den Astra-Kombi
zu einer prima Familienkutsche,
die auch beim Preis (die 1.6er Dieselvariante kostet ab 21.740 Euro)
noch moderat bleibt. R. Bekeschus
das Basismodell ausprobiert. Die 71
PS klingen zwar nicht gerade nach
Mumm, sind aber für den gallischen
Zwerg dennoch völlig ausreichend.
Und nicht nur, um das gerade gekaufte Baguette­noch warm nach
Hause zu bringen. Der frische Franzose schiebt ordentlich an (0 auf 100
in 14,5 s, 151 km/h, Spitze), bleibt
unterwegs erstaunlich leise. Beim
Verbrauch gibt sich der Franzose
sogar als Schotte, konsumiert­nur
4,5 l im Schnitt (CO2 105 g/km).
Alles in allem ist der neue Twingo­
einmal mehr ein gelungenes Beispiel für automobilen Minimalismus. Beim Basis-Preis ist er gar
400 Euro günstiger als sein Vorgänger, kostet ab 9.590 Euro.
Rainer Bekeschus
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itsubishi bietet derzeit für
seine Angebotspalette mit der Aktion­
„Diamant Edition“
mehr als großzügig
kalkulierte Sondermodelle. So wird beispielsweise
der Space Star „Diamant Edition“
mit 1.0 MIVEC Dreizylinder (71
PS) zum Vorzugspreis ab 7.990
Euro angeboten. Zur Ausstattung
der Son­der­­edition
zählen u.a. Klimaanlage, CD-Radio
mit MP3-Funktion,
AUX-In-Eingang
und 4 Lautsprecher sowie Funk-ZV. Zudem kann
für das Auto ein Navi Garmin
Nüvi samt Adapterfuß und Montage zum Vorzugspreis von 489
Euro geordert werden. Die Ansagen der TMC-fähigen, sprachgesteuerten Garmin-Navigation erfolgen über die Autolautsprecher,
der Akku des Geräts wird über den
Adapterfuß geladen. Ein zusätzliches Kabel braucht man demnach nicht. Gesamt-Preisvorteil:
bis 2.500 Euro. Als „Diamant
Edition“­geht auch
der kompakte ASX
an den Start. Er basiert auf der Version
Plus, hat als Serie
19-Zoll-Aluräder,
LED-Tagfahrlicht
(in den Nebelscheinwerfern integriert) sowie silberfarbene Außenspiegelgehäuse. Zudem sind
ein Navi sowie Sitzheizung vorn
bereits an Bord. Das Sondermodell
gibt es mit allen Motorvarianten als auch
mit Front- und Allradantrieb, Schaltgetriebe und Automatik. Der ASX mit
Vierzylinder-Benziner (117 PS)
kostet als „Diamant Edition“ ab
20.990 Euro – so spart der Kunde
bis zu 4.700 Euro. Mitsubishi gewährt übrigens auch für die Sondermodelle das 5-Jahre-GarantiePaket, das neben der 3-jährigen
Herstellergarantie (bis 100.000
km) zusätzlich eine kostenlose
2-jährige Anschluss-Garantie bis
150.000 km, sowie eine kostenlose
Mobilitätsgarantie von Wartung zu
Wartung bietet.
-rabe-
terreifen auf Lager. Jetzt kommt der
Reifenspezia­list mit einem völlig
neuen Produkt in den Handel, dem
Michelin Alpin 5. Der Frischling
wurde auf eine besonders ausgewogene Performance getrimmt und
ist in 41 Varianten sowie Größen
zwischen 15 und 17 Zoll zu haben.
Was ihn auszeichnet? Der Pneu verfügt gegenüber seinem Vorgänger
über 12 Prozent mehr Profilmuster und 16 Prozent mehr Lamellen. Sein laufrichtungsgebundenes
Profil ist mit speziell gestalteten
Profilböcken mit hohem Negativanteil versehen. In der Praxis­krallt
sich der Reifen quasi in den Schnee,
sodass eine Art Verzahnungseffekt
entsteht. Dank der Neuausrichtung
der seitlichen Kanäle wird bei nas-
sen Straßen das
Wasser sehr gut
zur Seite abgeleitet, was das
AquaplaningRisiko deutlich verringert und
letztlich die Traktion verbessert.
Auch sorgt eine neue Laufflächenmischung, die mit Sonnenblumenöl versetzt wurde, besonders bei
niedrigen Temperaturen für eine
optimale Haftung. Den MichelinSpezialisten gelang es, beim neuen Alpin 5 sowohl die Laufleis­
tung gegenüber dem Vorgänger
zu steigern als auch nochmals den
Geräuschkomfort zu verbessern.
Und noch eine frohe Botschaft:
Der neue Alpin 5 wird nicht teurer
als sein Vorgänger.
-Beke-
LANCER SPORTBACK 1.6*
15.990 €
Abb. zeigt Sonderausstattung
1
Dynamik, die begeistert. Eine Serienausstattung, die überzeugt:
• Tageszulassung 09/2014,
• 6.075 € Vorteil gegenüber dem Neupreis auf Basis der
unverbindlichen Preisempfehlung des Importeurs
• Automatisches Start-Stopp-System (AS&G),
• Bi-Xenon-Scheinw. mit Kurvenlicht, Licht- u. Regensensor
• Multifunkt.-Lenkrad (Radio/CD, Freisprechen, Tempomat)
• 7 Airbags, ABS, ESP, Traktionskontrolle, Klimaautomatik
• Sitzheizg., Rückfahrkamera, Metallic-/Perleffekt-Lack, u.v.m.
*Messverfahren VO (EG) 715/2007 (EURO 5): Lancer
Sportback 1.6 MIVEC ClearTec, Verbrauch (l/100 km)
innerorts 7,0 / außerorts 4,7 / kombiniert 5,5 /
CO2-Emission kombiniert: 128 g/km / Effizienzklasse
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Neuer Alleskönner für den Winter
nur ein hohes Bußgeld, sondern gar
der Verlust des Kaskoschutzes. Wir
wollen noch einmal kurz erklären,
wie ein Winterpneu funktioniert:
Eine speziell für den Einsatz im Winter entwickelte Gummimischung­
bleibt auch bei niedrigen Temperaturen flexibel. Gleichzeitig erzeugen
zahlreiche, speziell konzipierte Lamellen Angriffkanten. Damit können sich die Reifen besser in Schnee
und Matsch krallen und bieten somit
mehr Sicherheit. Breite, umlaufende Drainagerillen in der Lauffläche und offene Profilstollen in den
Reifenschultern leiten Wasser und
Schneematsch besonders gut ab.
Aus der Vielzahl der Angebote hat
seit Jahr und Tag der französische
Hersteller Michelin­optimale Win-
nete Rückleuchten im Volvo-typischen Knick. Mit seiner Länge
von 4,95 m übertrifft der proper
geformte Wikinger seinen Vorgänger um satte 15 cm, misst zudem
1,78 m in der Höhe.
Die Aura der gelungenen Hülle
nimmt auch das Interieur auf und
verströmt durch warme Naturfarben ein exklusives Wohlfühlambiente. In dem Siebensitzer harmonieren weiches Leder und edles
Holz mit handgefertigten Details
wie dem Schalthebel aus Kristallglas. In der Mittelkonsole prangt
ein Touchscreen, der wie ein Tablet
funktioniert. Es bietet den Zugang
zu -zig internetbasierten Produkten
und Diensten. Für Fahrspaß sorgen erstmals nur Vierzylinder-Motoren, die allerdings mit ihrer Power einen gebündelten Polarsturm
bieten. Der T5 leistet 190 PS, der
T6 320 PS. Auch der Basisdiesel
befeuert seine Stattlichkeit mit 190
PS, der D5 sogar mit 225 PS. R. B.
DER MITSUBISHI
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5 JAHRE GARANTIE-PAKET: 3 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 KM,
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8,2 s, Länge/Breite/Höhe 4,07/1,69/1,42 m, Leergewicht 1.252 Kilo, Zuladung 500 Kilo,
Kofferraum 284-930 l. Verbrauch: Gesamtverbrauch im Durchschnitt laut Datenblatt 4,6
l Diesel. Tank (45 l) reicht in der Praxis für rund 900 km. CO2-Abgasemission 119 g/km.
Optik: vorn der echte Charakterkopf eines Seat mit markantem, trapezförmigen Grill. FR steht für Formula Racing.
Dementsprechend kommt er beim Design noch sportlicher daher, mimt somit eher den Stierkämpfer als den FlamencoTänzer. Richtig athletisch ist die Seitenansicht mit den charakteristischen „Línea Dinámica“, die sich zweiteilig von
den Scheinwerfern über die stark betonten Radhäuser nach hinten zu den Rückleuchten ziehen. Platz: passgerechte
Sportsitze, angenehmes Innenraumgefühl, hinten können selbst Große einigermaßen sitzen. Der Kofferraum
gehört zwar nicht zu den üppigsten, ist aber dennoch ordentlich ausstaffiert. Sicherheit: sechs Airbags, ABS, ESP,
Berganfahrhilfe, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und Isofix sind Serie. Lenkung: sehr exakt und direkt, stabiler
Geradeauslauf. Die Antriebskraft zerrt nicht am Lenkrad. Motor/Fahrwerk: agiler Turbodiesel, ein Ausbund an Kraft.
Der Motor bietet eine gute Symbiose aus Performance und Effizienz. Auch in der Tonart wird er nie aufdringlich.
Das Fahrwerk ist sportlich ausgelegt, aber nicht zu straff, es gibt nur minimale Abrollgeräusche. Bedienung: Wir
registrieren ein Cockpit mit edlem Bezug und solider Verarbeitung samt sportlichem Dreispeichen-Lenkrad und
knuffigem Leder-Schaltknauf. Zudem gefällt die geordnete Schaltersammlung. Preis/Ausstattung: als 4-Türer ab
21.495 Euro. Bei dem Preis sind sowohl Sportfahrwerk, Sportoptik, eine Klimaanlage, Servolenkung, el. bedienbare
und beheizbare Außenspiegel als auch Lederlenkrad, CD-Radio, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, und FunkZentralverriegelung, 16-Zoll-Aluräder bereits Serie. Metallic-Lack kostet 495 Euro extra, ein el. Panoramadach 720
Euro Aufpreis. Minus: mäßige Übersichtlichkeit. Kauftipp: für Autofahrer, die auf einen handfesten und gleichzeitig
ordentlich verpackten, zudem nahezu komplett bestückten sportlichen Kleinwagen stehen. -Beke-
Seite 10 - Die Hellersdorfer
Oktober-Ausgabe 2014
FREIKARTENVERLOSUNGEN
„Die Hellersdorfer“ verlost für die Vorstellung von „Höchste
Zeit“ am 9. Oktober (20 Uhr) in der Komödie am Kurfürstendamm und für die Stadtrundfahrt zum Festival of Lights jeweils
dreimal zwei Freikarten. Außerdem gibt es sechs FielmannGutscheine im Wert von 50 Euro zu gewinnen. Bewerbungen
mit dem Stichwort „Komödie“, „Lichterfahrt“ oder „Fielmann“
bitte per Post an „Die Hellersdorfer“, Stollberger Straße 79,
12627 Berlin oder per Mail an aktion@die-hellersdorfer.de.
Einsendeschluss ist Montag, der 6. Oktober, um 14 Uhr. Der
Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Vier Damen im Hochzeitsrausch
© DERDEHMEL/Urbschat
In der Komödie am Kurfürstendamm wird das Stück „Höchste Zeit“ aufgeführt
Angelika Mann, Franziska Becker, Nini Stadlmann und Heike Jonca.
„Sex and the City“ war gestern.
Seit mehr als drei Jahren begeistert die Wechseljahre-Revue
„Heiße Zeiten“ nicht nur das
Großstadt-Publikum von Essen
über Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, München und Zürich. Auch
Berlin eroberten die vier Ladys in
den Wechseljahren im vergangenen Jahr im Sturm. Die Kritiken
gingen von „urkomisches Stück“
über „coole Damen im Rausch
der Hormone“. „Höchste Zeit“
also, die vier Damen­in ein neues Abenteuer zu schicken: Jetzt
wird geheiratet! Das Autorenteam
Tilmann von Blomberg, Carsten
Gerlitz und Katja Wolff hat die
brüllend-komische Fortsetzung
ausgeheckt. Nach bewährtem Rezept erwartet das Publikum ein
amüsanter Abend mit vier Frauen­
im Hochzeitsrausch – gespielt von
Angelika Mann (die Hausfrau),
Heike Jonca (die Vornehme),
Nini Stadlmann (die Junge) und
Franziska Becker (die Karrierefrau). Dass nicht alles glatt geht,
versteht sich von selbst! Gezeigt
wird das Stück in der Komödie
am Kurfürstendamm noch bis 31.
Oktober. www.komoedie-berlin.
de, T. 030.88 59 11 88. „Die Hellersdorfer“ verlost Freikarten.
Haarton und Brillenfarbe – Was passt zusammen?
Moderne Gestelle können den Look dezent unterstreichen oder Blickfang sein
braucht es Fingerspitzengefühl
bei schweren, dunklen Fassungen. Eine sehr dunkle Brille zu
blondem Haar kann ein Blickfang
sein, zu heller Haut und zartem
Blond aber auch hart wirken. Das
gleiche gilt für Grauhaarige – sie
wirken mit silberfarbenen Fassungen besonders elegant. Menschen
mit schwarzen Haaren können getrost zu dunklen, markanten Brillenfassungen greifen. Brünetten
steht die komplette Farbpalette offen. Den Effekt­roter Haare kann eine Brille in kräftigen
Herbstfarben gekonnt verstärken.
„Die Hellersdorfer“ verlost FielEine schmale schwarze Fassung bildet einen spannenden Kontrast.
mann-Gutscheine.
© Fielmann
Brille und Haarfarbe können
sich gegenseitig unauffällig ergänzen. Gehören Haarfarbe und
Brillenfassung zur gleichen Farbfamilie, wirkt das besonders harmonisch. Mutigere Brillenträger greifen zu Komplementärfarben und sorgen so für spannende Kontraste, zum Beispiel
Grün oder Blau zu rotem Haar.
Blonde Menschen haben häufig
eine recht helle Haut. „Für diese­
Haar- und Hauttypen eignen sich
am besten helle Fassungen in Pastelltönen“, weiß Fielmann-Modeexpertin Julia­Kerl. Auch transparente oder randlose Brillen wirken sehr harmonisch. Hingegen
Stadtrundfahrt zum Festival of Lights
© Gundi Abramski
Von BEX Sightseeing durch die illuminierte Hauptstadt kutschiert werden
Im Oktober gleicht Berlin wieder 14 Tage lang einer Glitzermetropole.
Das Festival of Lights verwandelt
Berlin im Oktober zehnt Tage lang
wieder in eine einzigartige Glitzermetropole. Weltberühmte historische Sehenswürdigkeiten und
Orte wie das Brandenburger Tor,
der Funkturm, der Berliner­Dom,
der Gendarmenmarkt und der
Fernsehturm werden spektakulär mit Licht, Events, Projektionen­
und Feuerwerk in Szene gesetzt.
Mit BEX Sightseeing kann das
Festival in einer Stunde und 45
Minuten bei einer Bustour mit
Reiseleitung inklusive­eines Fotostopps (nach Möglichkeit) bestaunt werden. Abfahrt vom Kur-
Redaktionstagebuch
es Album­ „Persönlich“. Vorige­
Woche ein Schock: sein Auto, ein
Mitsubishi, wurde geklaut. Wir
drücken­die Daumen, dass die Diebe gefasst werden!
In Kaulsdorf, an der Eichen-, Ecke
Ute Bekeschus
Eschenstraße, im Halteverbot sowie
in
ber
sge
Herau
im Trinkwasserschutzgebiet, standen bisher drei Altglas-Container.
Liebe Leserinnen und Leser,
Zusätzlich legten dort Mitbürger
um top aktuell zu sein, hätten­wir Müll ab und entsorgten sogar gifgern schon diesmal den Sänger tige Substanzen, die durch die BeTeesy­in unserer Promi­-Ecke vor- hälter in den Boden sickerten. Angestellt. Der Twenty aus Kauls- wohner benachrichtigten das Bedorf machte Furore­ bei einem zirksamt. Dies beschwichtigte mit
Song-Wettbewerb. Viele Leute in einer Standard-Antwort. Beinahe
unserem Verteilgebiet kennen ihn wäre alles so geblieben, hätte eine
gut. Weil ein Pressekontakt­nicht Bewohnerin nicht einen bekannten
zustande kam, begnügen wir uns Politiker um Unterstützung gebenun mit einer Meldung (Seite 2).
ten. Das half. Die grauen Tonnen
wurden abgeräumt, das Bezirksamt
sucht nach einem neuen Platz.
Schlagersänger Gerd Christian Dass erst eine hochstehende Perhaben wir in unserer Promi-Serie­ sönlichkeit in einer vergleichsweise­
schon einmal vorgestellt. Mit über kleinen Sache etwas bewirken
60 hält er sich mit guter Arbeit­fit. kann, erinnert mich an die Eingabe­
Seine Inspirationen­erhält er in -Praxis zu DDR-Zeiten.
Hellersdorf, mitten im Plattenviertel. Gerade erschien sein neu-
Wolfgang Schulz aus Mahlsdorf
Nord (Name von der Redaktion
geändert) äußerte sich zu der Idee
eines Badeverbots an den Kaulsdorfer Seen. Sie liegen in einem
Landschafts- und Trinkwasserschutzgebiet. Dort wird das Baden
von den Behörden nur geduldet.
Er wohne seit 30 Jahren im Bezirk, schreibt Herr Schulz. Sollte
das Badeverbot greifen, würde er
sein Haus verkaufen­und von Berlin wegziehen. – Das wäre schade,
denn Marzahn­-Hellersdorf bietet
doch einige Lebensqualitäten mehr.
Ein künftiges Spaßbad im Tierpark­
hätte womöglich die Konsequenz­,
dass dafür in unserem Bezirk eine
Schwimmhalle geschlossen wird­.
Dies befürchtet die Linke, deren
BVV-Fraktionsvorsitzender sich
ins Zeug legte, um die Verordneten
aufzuklären. Er hatte die Pläne der
Bäderbetriebe gründlich gelesen.
Ihnen, liebe Leser, wünsche ich
eine­schöne Zeit im Oktober!
redaktion@die-hellersdorfer.de
fürstendamm 216/Fasanenstraße
oder vom Dom­Aquarée (KarlLiebknecht-Straße 5/Ecke Spandauer Straße) ist am 9. Oktober
um 20 Uhr und vom 10. bis 19.
Oktober immer um 19 Uhr sowie
an den Wochenenden 10./11. und
17./18. Oktober zusätzlich um 21
Uhr. 14 Euro pro Person (Kinder
bis 14 Jahre: 7 Euro).
-------------------------------------Weitere Infos unter: www.bex.
de/sightseeing (Menüpunkt Specials) bzw. telefonisch unter der
Nummer 030.880 41 90. Tickets
gibt es auch im Online-Shop unter: www.bex.de/sightseeing.
– IMPRESSUM –
„Die Hellersdorfer“ erscheint seit
1990, Herausgeberin ist Ute Bekeschus. Mitarbeit: Claudia Dressel.
Auflage: 70.000. Die Verteilung
erfolgt an erreichbare Haushalte in Kaulsdorf, Mahlsdorf und
Hellersdorf, an einige Dienststellen und Unternehmen im gesamten Bezirk. Es besteht kein
Rechtsanspruch auf Belieferung.
Im Falle höherer Gewalt oder bei
Streik sind alle Ansprüche ausgeschlossen – auch die Ansprüche von Anzeigenkunden. Keine
Haftung für unaufgefordert eingesandte Manuskripte. Für den Inhalt der Anzeigen sowie von Beiträgen fremder Autoren zeichnet
die Redaktion nicht verantwortlich. Der Nachdruck von Texten
und Bildern der Zeitung, auch auszugsweise sowie das Reproduzieren aller von der „Hellersdorfer“
gestalteten Anzeigen bedarf der
Zustimmung des Verlages.
Anschrift: Stollberger Straße 79,
12627 Berlin, T. 993 80 54,
Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH
Nächste Redaktionsschlüsse
Montag, 27. Oktober 2014
Montag, 24. November 2014
AUS DE M GER IC H TSS A A L
Ein Trip hinter schwedische Gardinen
Sechs Freunde hatten sich für eine
gemeinsame Reise in den Süden
entschieden. Harald B.* schlug
vor, bei seinem Neffen zu buchen.
„Er hatte gerade ein Büro eröffnet
und brauchte doch Kunden“, sagt
der 68-Jährige als Zeuge vor Gericht. Auf der Anklagebank sitzt
nun der Verwandte, dem er helfen wollte. Martin K.*, 34 Jahre
alt, hat das Vertrauen des Onkels
und weiterer Kunden laut Anklage schamlos ausgenutzt. In acht
Fälle­n soll er Zahlungen nicht an
die jeweiligen Reiseveranstalter
weitergeleitet haben.
Der Beschuldigte ist redegewandt
und gestylt vom Scheitel bis zur
Sohle. „Ich baute mir damals ein
neues Standbein auf“, sagt der
Mann im dunkelblauen Anzug. Er
habe die Geschäftsabläufe „leider
nicht so schnell begriffen“. Böse
Absicht sei es keinesfalls gewesen.
„Ich wollte den Kunden die Reise
doch nicht vermasseln.“ Als er die
zunächst für andere Zwecke eingesetzten Gelder dann überweisen
wollte, sei es zu spät gewesen.
Martin K. habe das Geld der Kunden in sein eigenes Unternehmen
gesteckt oder für private Zwecke
verjubelt, ist der Vertreter der
Staatsanwaltschaft überzeugt. Der
Angeklagte kontert mit freundlichem Lächeln: „Sie müssen berücksichtigen, dass mir ein Ge-
schäftspartner, der mir sehr günstige Flüge vermitteln wollte, ganz
kurzfristig abgesprungen ist.“
Der Onkel war der erste Kunde,
den er betrog. Für sechs Flüge nach
Spanien hatte Harald B. 570 Euro
bezahlt. Ein günstiger Preis, war
der Hellersdorfer überzeugt und
überweis das Geld an den Neffen­.
Von dessen Vorstrafen wusste der
Rentner nichts. Martin­K. ist be-
Kundengelder von insgesamt
6700 Euro an das Reisebüro
von Martin K. soll dieser in die
eigene Tasche gesteckt haben.
Das Geld war futsch, aber über ein
Marzahner Reisebüro konnte­Harald B. noch rechtzeitig neu buchen.
Anderen Opfern des Betrügers gelang das nicht. „Von mir bekam
er 1600 Euro für zwei Flüge nach
Sydney“, sagt die zweite Zeugin­.
Sie und ihr Lebensgefährte­hätten
ihre Traumreise zu australischen
Freunden bis heute nicht antreten
können. „Als wir unruhig wurden
und ihn anriefen, ging er nicht
mehr ans Telefon“, schildert die
56-jährige Frau.
Ähnlich erging es den weiteren
Opfern. Insgesamt soll K. Kundengelder in Höhe von 6700 Euro für sich behalten haben.
„Das alles geschah nur, weil ich
an unseriöse Geschäftspartner geraten war“, stöhnt der Angeklagte. Er sei das Wagnis eingegangen und habe eine Firma gegründet. „Ich dachte, ich könnte eine
Existenz­für mich und mindestens
fünf Angestellte aufbauen“, sagt er
unbescheiden.
Der Ankläger klappt die Akte
zu. „Er ist als unverbesserlicher
Schwindler aufgetreten, er gehört
in Haft“, verlangt er. Der Richter
stimmt zu und verurteilt Martin K.
zu einer Gesamtstrafe von zweieinhalb Jahren Gefängnis.
reits vor zehn Jahren durch Lug
und Trug aufgefallen. Er schwindelte bei Verkäufen über das Internet, er bestahl einen Arbeitgeber,
er ergaunerte Sozialleistungen­.
Bislang kam er mit Geld- und Bewährungsstrafen davon.
Harald B. hatte lange auf die Reiseunterlagen gewartet. Er rief den
Neffen an und wurde vertröstet.
„Mich machte das schließlich
misstrauisch“, sagt er vor dem
Amtsrichter. Der Neffe nannte
ihm die angebliche Flugnummer
und meinte, die Tickets seien kurz
vor Abreise am Schalter abzuholen. B. hatte ein ungutes Gefühl
und forschte tagelang nach. Er beKerstin Berg
griff: „Die Sache war faul.“
(*Namen von der Red. geändert)
POL I Z EI M EL DUNGEN
Autodiebe gefasst
Brand gelegt
Schwerer Überfall
In der Nacht zum 24. September
wurden in Marzahn zwei Autodiebe festgenommen. Die Täter waren
Zivilfahndern in einem vermutlich
gestohlenen Wagen bereits in Rummelsburg aufgefallen. Als sie dann
zum Helene-Weigel-Platz fuhren
und sich an einem dort geparkten
Auto zu schaffen machten, wurden
ein 30- und ein 56-Jähriger von den
Beamten gestellt. Der Ältere leistete bei der Festnahme Widerstand.
Er wurde leicht an der Nase verletzt.
In Marzahn wurde am Abend
des 21. Septembers wohl vorsätzlich ein Feuer gelegt. Bei
dem Böschungsbrand am Bahndamm Marzahner Chaussee wurden auch Bahn-Kabel beschädigt.
Das Feuer erlosch selbstständig, der Schienenverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Die Polizei schließt eine politisch motivierte Tat nicht aus. Daher hat
der polizeiliche Staatsschutz
die Ermittlungen übernommen.
Ein 20-Jähriger ist in der Nacht zum
20. September bei einem Überfall
schwer verletzt worden. Er hielt sich
mit Bekannten in einem Park in der
Lichtenhainer Straße auf, als zwei
Männer die Gruppe angriffen. Seine
Bekannten liefen weg, der 20-Jährige wurde zusammengeschlagen.
Als er bewusstlos am Boden lag,
stahlen die Täter Geldbörse und
Handy und flüchteten. Der Überfallene kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus.
Antik- und Trödelmarkt Biesdorf
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AUCH WIE
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DER TIEF n 7 - 1 5 U h r
vo
Bürgerhaushalt geht in neue Runde
Bewohner dürfen mitbestimmen, wofür der Bezirk Geld ausgibt
Der Bürgerhaushalt ist angelaufen.
Noch bis Ende November können
sich die Menschen in MarzahnHellersdorf online oder in den zehn
Stadtteilzentren dazu äußern, für
welche Projekte in den Jahren 2016
und 2017 Geld ausgegeben werden
soll. Die ersten Wünsche sind bereits eingegangen. Dazu gehören
die Schaffung von Zebrastreifen am
vielbefahrenen Hultschiner Damm,
eine neue Oberschule für das Siedlungsgebiet, die Sanierung der Lemkestraße und der Bau eines Aufzugs
am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord.
Bereits zum vierten Mal sind die
Bürger im Bezirk aufgerufen, über
den Haushalt mitzubestimmen. Im
vergangenen Jahr wurden insgesamt
117 Vorschläge eingereicht. Davon
Barbara Kuster zu Gast
Die Musik-Kabarettistin Barbara
Kuster hat aus dem Füllhorn ihrer
zahlreichen Programme die besten
Zutaten zusammengestellt und tritt
damit am Samstag, dem 18. Oktober, in der Dorfkirche Marzahn
(Alt-Marzahn 61) auf. Beginn der
Veranstaltung ist um 20 Uhr, Karten für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)
unter www.dorfkirche-marzahn.de
konnten bisher 29 realisiert werden. 34 Anregungen sind noch in
Bearbeitung, 54 wurden abgelehnt.
Der Bürgerhaushalt sei ein zartes Pflänzchen, aber ein wichtiges
Thema, dessen Bedeutung häufig unterschätzt werde, meint Bezirksbürgermeister Stefan Komoß.
Schließlich ginge es für die Bürger darum, über eine dreistellige
Millionensumme mitzuentscheiden. „Wir möchten, dass sich die
Menschen mit Kommunalpolitik
beschäftigen“, sagt Komoß. Um
möglichst viele Marzahn-Hellersdorfer zu motivieren, beim Haushalt mitzumischen, hatten Mitglieder der Bezirksverwaltung, Akteure
aus den Stadtteilzentren, Bezirksverordnete und Bürger in einem
Workshop das Beteiligungsverfahren auf den Prüfstand gestellt.
Neben Altbewährtem setzt man
in diesem Jahr auf eine Reihe von
Neuerungen und Vereinfachungen:
So wurde etwa der Internetauftritt
benutzerfreundlicher gestaltet und
eine Informationsbroschüre herausgegeben, die sich um eine einfache
Sprache bemüht.
Über die Rangfolge aller Vorschläge, die bis 30. November eingehen, kann dann vom 19. Januar
bis 1. Februar im Internet unter
www.mischen-sie-mit.de oder in
den Stadtteilzentren abgestimmt
werden. Das Ergebnis des Votings wird dem Bezirksamt und
der Bezirksverordnetenversammlung dann im März übergeben. CD
Das Leben des Ottomar Geschke
Vortrag über den deutschen Politiker im Bezirksmuseum
Der Historiker Lutz Heuer hält am
8. Oktober um 18 Uhr, im Bezirksmuseum (Alt-Marzahn 51) einen
Vortrag über den Politiker Ottomar
Geschke (1882-1957), der von 1945
bis 1949 in Biesdorf lebte. Geschke
war zunächst Mitglied der SPD und
später der KPD. Nach dem Macht-
antritt der Nazis wurde er im Februar 1933 verhaftet und war bis
Kriegsende in mehreren Konzentrationslagern inhaftiert. In seiner
Tätigkeit als Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes erwarb er sich über alle Parteigrenzen hinweg Anerkennung.
Traueranzeigen, Geburtstagswünsche, Gratulation
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