close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Gemeinsam für unsere Gärten - statt Ausschluss

EinbettenHerunterladen
Gemeinsam für unsere Gärten - statt Ausschluss und Rechtsstreit
Nach dem Tag des offenen Gartens (TdoG) sollen sechs Gartenfreunde aus Bornholm 1 (B1) ausgeschlossen werden. Bitte setzen Sie sich mit den Fakten auseinander.
7 Fakten und...
... ein Appell:
1. Wir haben das gemeinsame Ziel, die Gartenanlage
zu erhalten.
Bitte lasst uns
miteinander reden!
2. Alle Gärtner von B1
wurden befragt; es gab
nur Zustimmung.
In B1 wurden alle Gartenfreunde im Juni
über den TdoG informiert und um Rückmeldung gebeten. Keine Antwort hatte die
Option „ich finde die Idee
nicht gut“ angekreuzt.
59 Gärten in B1
fanden die
Idee gut.
3. Der
Tag war
mit den
Vorständen abgestimmt.
Organisatoren des
TdoG trafen sich von Juni
bis August mehrmals mit den Vorständen
von Bornholm 1 und Bornholm 2. Die Reaktionen der Vorstandsmitglieder waren unterschiedlich, von Begeisterung bis Distanzierung. Beide Vorstände bestätigten zweimal,
dass der TdoG als Aktion von Einzelgärten
durchgeführt werden darf.
(Siehe „Der Ablauf...“ auf der Rückseite)
Wir möchten die Sache in
direktem Gespräch bzw.
durch eine Konfliktmediation
klären. Wir bitten seit
September darum.
Fotos: Bornholmgaertner.de, www.andreasteich.de (2)
Der Tag des offenen Gartens (TdoG) dient
dem Ziel der Erhaltung der Kleingartenanlage über 2020 hinaus. Der Senat verlangt von
uns eine noch stärkere Öffnung zum Kiez.
Hintergrund
Wir und viele andere aus circa 40 Gärten haben beim Tag des
offenen Gartens mitgemacht.
4. Die Bitte um Einstellung der Aktivitäten
kam zu spät.
Erst am 18.9. gab es per Aushang die
Bitte, unsere Aktivitäten einzustellen.
Das war zu spät, weil hunderte Gäste
bereits eingeladen waren. Unsere Bitten
um ein Gespräch mit Bezirksverband und
Vorstand B1 über den Aushang wurden
ignoriert.
5. Die Aktion eignet sich
nicht zum Spalten der
Gartenanlage.
Die Aktion beruht auf absoluter Freiwilligkeit. Keiner, der nicht teilnehmen wollte,
wurde jemals gedrängt, es zu tun. Es besteht
auch kein Generationskonflikt, weil sowohl
ältere Gartenfreunde den
TdoG gut finden als auch
jüngere sich gegen eine Teilnahme
entschieden haben.
6. Der Tag wurde von über
20 Gärtnern organisiert.
Die Auswahl der 6 Gartenfreunde, die ausgeschlossen werden sollen, erscheint willkürlich. Zwei der betroffenen Personen hatten
mit der Organisation des TdoG nichts zu tun.
7. Das Ausschlussverfahren
bringt unserem Verein erhebliche finanzielle Risiken.
Die Vorwürfe gegen die betroffenen Mitglieder lassen sich leicht widerlegen. Im Falle
einer juristischen Niederlage trägt unser
Verein die gesamten Verfahrenskosten.
Die Gartenanlagen Bornholm 1 und 2 sind bis 2020
befristet (Kleingartenentwicklungsplan Berlin). Die Fläche
gehört dem Senat. Dieser hat für
die Fläche ab 2025 den Bau von 950
Wohnungen vorgesehen (Stadtentwicklungsplan Wohnen Berlin).
Unser Regierender Bürgermeister, Michael
Müller, ist bekannt für die Aussagen, dass er
Wohnungen bauen will und Kleingärten für
nicht zeitgemäß hält.
Gleichzeitig hat das Abgeordnetenhaus am
14.3.2014 dem Senat aufgetragen, Kleingartenanlagen möglichst dauerhaft zu sichern.
Es verlangt im Gegenzug von den Kleingärten eine „noch stärkere Öffnung der Anlagen
für die Allgemeinheit und Integration in den
Kiez“. Dazu trug der TdoG bei.
Juristisch bedarf eine solche Aktion einzelner
Gärten keiner Genehmigung.
Es war trotzdem unser Ziel, die Aktion im
Konsens durchzuführen.
Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Ausschlussverfahren und zum Tag des offenen Gartens: per Mail: info@bornholmgaertner.de oder Tel. 0174-300-5944
Der Ablauf der Ereignisse seit dem März 2013 aus unserer Sicht
Stell dir vor, du probierst dich in deinem Verein zu engagieren und etwas für den Erhalt der Anlagen zu tun und erhälst dafür eine Kündigung! (Stand 26.2.)
29.3. Vorstandssprechstunde B1
Matthias bietet an für B1 einen E-Mailverteiler
einzurichten, um die jüngere Generation besser für Vereinsaktivitäten zu erreichen. Vorschlag abgelehnt.
H. Döring bestätigt später: „er kann ja gern seine eigene EMail-Liste machen.“
19.5.
Präsentation der Idee TdoG durch
Vorstandsvorsitzenden von Bh 1
H. Gerber präsentiert einen Tag des offenen Gartens
als gute Idee bei der gemeinsamen Wegeversammlung.
Sinngemäß sagt er, man könne sich auf die Politiker nicht
verlassen und müsse deswegen selber Aktionen ergreifen.
Die Idee vom TdoG oder ähnliche Ideen seien deswegen
willkommen.
20.5. www.bornholmgaertner.de
Jay und Matthias organisieren E-Mail-Liste & Blog
Treffen Bornholmgärtner
9.6. Erstes
schlägt Tag des offenen G. vor
Engagierte Gärtner sammeln verschiedene Ideen zur Erhaltung der Anlagen. Tag des offenen Gartens erhält die meiste
Zustimmung. Terminvorschlag ist der 28. September
Vorstellung der Idee bei H. &
11.6. M. Gerber (Vorstand B1)
H. & M. Gerber sind angetan und sagen sinngemäß: „Wir
machen auf jeden Fall mit.“ Verschiebung des Termins vom
28. auf 27.9. auf Wunsch von H. & M. Gerber, wegen eines
geplanten Herbstfestes (später abgesagt).
Vorstellung einer rosa Infokarte zum
27.6. TdoG bei H. Gerber
H. Gerber sinngemäß: „Das habt Ihr sehr schön
geschrieben.“ (Das Zitat bestätigt er in der Vorstandssitzung
26.7.) Zum Finanzvorstand: „Barnim, schau mal, ist doch ‘ne
gute Aktion“ Finanzvorstand sinngemäß: „Ich mache nicht
mit, aber es ist ja freiwillig.“
29.6.4.7.
Verteilen der rosa Karte mit Antwortabschnitt an alle Gärten in B1,
einige in B2
In B1 sagen bis Anfang September 59 Gärten, dass sie sich
beteiligen oder die Idee gut finden.
Keine einzige Antwort hatte die Option „ich finde die
Idee nicht gut“ angekreuzt.
6.7. Vorstandssprechstunde B2
Vereinbarung, dass der TdoG als Aktion einzelner
Gärten akzeptiert wird. Die Infobretter dürfen für Aushänge
benutzt werden.
wegen Webseite
7.7. Abmahnung
Bornholmgaertner.de
Jay bekommt vom Vorstand B1 eine Abmahnung wegen
Betreiben der Website Bornholmgaertner.de. In einer sehr
konstruktiven Antwort wiederholt Jay das Angebot, den
Vorstand bei der Internet-Kommunikation zu unterstützen.
Keine Antwort.
ca.
9.7. Aushang im Infokasten:
„Es kursieren Informationen…“
Inhalt: „ seit mehreren Tagen kursieren Informationen in mündlicher und schriftlicher Art in unserer Anlage. Wir ...erklären,
dass diese Aktivitäten durch uns weder zugestimmt, noch dass
diese genehmigt wurden... Der Vorstand
17.7. Handy-Telefonat Matthias mit H.
Gerber auf Handy
Holger ist nichtzu einem Gespräch bereit und beschimpft
Matthias. Matthias erinnert an das gemeinsame Ziel, die
Gärten zu erhalten. H. Gerber bittet Matthias, ihn nicht
mehr anzurufen. Später behauptet H. Gerber, Matthias hätte
ihn in diesem Gespräch beleidigt. Matthias hat den Vorstand
nie beleidigt oder beschimpft.
24.7. Schreiben Vorstandsvorsitzender
an Matthias´ Arbeitgeber
Inhalt: Aufforderung an Arbeitgeber, Matthias das Schreiben
von E-Mails zu verbieten. Falsche Behauptung, Matthias
wäre im Namen des Vereins B1 aufgetreten.
Klares Ziel: Matthias bei seinem Arbeitgeber in
Schwierigkeiten zu bringen.
26.7.
Vorstandssprechstunde B1
Explizite Frage, ob der Vorstand die Aktion
untersagen will, wird vom Vorstand deutlich verneint.
Vereinbarung, dass der TdoG als Aktion einzelner Gärten,
aber nicht vom Verein durchgeführt wird. Einige Vorstandsmitglieder stimmen zu, in einem zweiten Aushang
klarzustellen, dass TdoG in Ordnung ist. Wegen Uneinigkeit
im Vorstand vertagt. Angebot, unsere Kapazitäten bei
Gartenbegehungen und bei der Pressewerbung für Vereinsveranstaltungen einzusetzen - Abgelehnt.
B1
30.8. Vorstandssprechstunde
Angebot wird abgelehnt, Bratwurstbraten und
das Klezmerkonzert am 27.9. ins Vereinsheim Bauernstube
zu verlegen. Vorstand akzeptiert weiterhin TdoG als
Aktion einzelner Gärtner. Aushang zur Klärung der
Situation abgelehnt.
Der Vorstand wurde informiert und akzeptiert, dass:
Banner und Inforsmaterial an beteiligten Gärten befestigt
werden und einige Gärten Flohmarkt wie im vergangenen
Jahr veranstalten.
7.9.
Vorstandssprechstunde B2
Vorstand B2 genehmigt, am Tag des offenen
Gartens einen Grillplatz Bergener Weg/ Karl-Fürst-Weg
von Steffi (B2) und
9.9. Vorladung
Matthias (B1)zum Bezirksverband
„Zur Klärung einer Angelegenheit“ wird ein Termin am 16.9.
um 15 Uhr vorgegeben. Beide sind dienstlich verhindert und
entschuldigen sich schriftlich rechtzeitig mit der Bitte, das
Anliegen genauer zu beschreiben. Keine Antwort.
„sogenannte Initiative“
18.9. Aushang
überall in B1, vereinzelt in B2
„In den letzten Wochen treibt eine „sogenannte Initiative
Offene Gärten“ (..) ihr Unwesen und fordert dazu auf,
sich am sogenannten Tag der „Offenen Gärten“ am 27.9.14
zu beteiligen. Diese sogenannte ’Initiative’ ist weder vom
Bezirksverband noch von den KGA B1 und B2 genehmigt
(…). Wir fordern die ‘Initiatoren’ auf, ihre Aktivitäten,
die zu einer Spaltung der Kleingärtner in der KGA führen,
sofort zu unterlassen.“
Organisatoren TdOG
21.9. Krisentreffen
Circa 15 Organisatoren versammeln sich.
Ausgiebige Diskussion: „Veranstaltung absagen?“
(Es war nie Absicht, den TdoG gegen den Vorstandswillen
durchzuführen)Beschluss, die Veranstaltung mit kleinen
Korrekturen durchzuführen.
Grund: für eine Absage ist es zu spät. Öffentlichkeit und
Nachbarschaft sind über diverse Presseartikel eingeladen (u.a. in Zitty-Titel-Geschichte, Tagestipp in der B.Z.,
Wochenzeitungen, Prenzlette etc.) Hunderte Besucher
vor verschlossenen Türen zu stellen, würde dem Ansehen der Gartenanlage schaden.
an Bezirksvorstand mit der
22.9. Brief
Bitte um Klärungsgespräch
Absender sind Jay, Christian(B1) und Steffi,Gundi (B2).
Bitte um gemeinsames Klärungsgespräch mit Bezirksvorstand und den Vorständen B1 + B2. Keine Antwort!
Riedel (B1) nimmt und ent23.9. Herr
reißt Einladungsplakat in B2
H. Riedel wird beobachtet als er das TdoG-Plakat von
Gundis Zaun (B2) abreißt. Danach entreißt er es ihrem
Mitgärtner, als dieser es festhält. Er sagt sinngemäß
„Ich bin Ehrenvorsitzender und darf das“ und läuft weg.
Viele Ankündigungen zum TdoG wurden in den Anlagen
und in der Umgebung abgerissen.
Anrufen des Konfliktausschusses
24.9. von Bornholm 1
Jay ruft per Einschreiben an Vorstand B1 den Konfliktausschuss an. Keine Antwort.
27.9. Vorstandssprechstunde B1
Erklärung dass es zu spät war, den TdoG abzusagen.
Vorstand B1 behauptet nun, er hätte zu keinem Zeitpunkt
dem TdoG als Aktion von Einzelgärten zugestimmt. Kein
Herausgeben von Kontaktdaten des Konfliktausschusses.
des offenen Gartens in
27.9. Tag
Bornholm 1 und 2
Es kommen hunderte glückliche Besucher in circa 40 geöffnete Gärten. Super Stimmung, großer Spaß, Schnippseljagd
für Kinder, Mitmachen bei der Ernte, Klezmerkonzert,
Zirkusgarten mit Jonglierschule, Gemeinsames Volksliedersingen, Geschichte der Anlage u.v.m. Vorstand B1 lässt
informelle Kinderflohmärkte durch die Polizei räumen und
Das Stadtmagazin Zitty dreht einen Film über den TdoG:
http://www.zitty.de/die-erste-zitty-filmreportage.html
außerordentliche
24.10. Fristlose,
Kündigungen
Bezirksverband will das Pachtverhältnis zu drei Mitorganisatoren des TdoG (alle im Tulpenweg, B1) kündigen.
Begründung: TdoG war nur ein Vorwand, eigentliches
Ziel war die Spaltung der Kleingartenanlage.
28.10. Antwort auf Kündigung
Die Anwältin der betroffenen Gärtner erklärt im Schreiben
an Bezirksvorstand und B1 die Kündigungen für ungültig.
in B1 über ein Aus3.2.15 Aushang
schlussverfahren aus Verein B1
Auf Beschluss unseres Vorstandes findet (…) ein Ausschlussverfahren der Gartenfreunde [Vollständige Namen
und Parzellennummern erwähnt] als Vereinsmitglieder aus
unserem Verein (...)statt“.
Die öffentliche namentliche Nennung wird von den Betroffenen als Herabsetzung empfunden. Zu diesem Zeitpunkt
sind die Betroffenen selbst nicht informiert und erfahren es durch den Aushang.
aus
7.2. Ausschlussverfahren
unserem Verein B1
Ab 7.2. Die Betroffenen erhalten Ihr Schreiben zum Ausschlussverfahren.Gleiche Begründung bei allen: „Sie haben
durch Ihr Verhalten das Ansehen und die Interessen des Vereins
geschädigt und darüber hinaus Vorstandsmitglieder persönlich
beleidigt und sich der üblen Nachrede schuldig gemacht“.
Neu: Jetzt gegen alle 6 Personen Beleidigungsvorwürfe ,
bisher nur gegen Matthias. (Keiner der sechs Personen hat
je solche Äußerungen gemacht)
des
23.2. Räumungsklage
Bezirksverbands
Der Bezirksverband klagt vor Gericht auf Räumung. In einer
ersten Stellungnahme verweist ein Richter bereits auf die
unschlüssige und unzureichende Begründung der Klage.
Die Beweislage ist klar; die betroffenen Gärtner werden sich
durchsetzen und der Bezirksverband wird die gesamten
Verfahrenskosten zahlen müssen.
Und jetzt?
Ein Ausschluss und zweites Gerichtsverfahren lässt sich noch abwenden.
Wir hoffen auf die Bereitschaft des
Vorstands, mit uns offen und ehrlich
ins Gespräch zu kommen.
Alle Unterlagen:
www.bornholmgaertner.de/doku/
Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Ausschlussverfahren und zum Tag des offenen Gartens: per Mail: info@bornholmgaertner.de oder Tel. 0174-300-5944
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
21
Dateigröße
1 618 KB
Tags
1/--Seiten
melden