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Aus dem Inhalt
Amtlicher Teil
Bekanntmachungen
Kurier
www.gotha.de
Amtsblatt der Stadt Gotha | Nr. 10 ⁄ 23. Jahrgang | 23. Oktober 2014
„Deutsche Künstler im Exil 1933 – 1945“
Neue Ausstellung ab 7. November 2014 im KunstForum Gotha
Zwischen 1933 und 1945 erlebte Europa die
größte Massenflucht seiner Geschichte. Aufgrund der nationalsozialistischen Machtergreifung verließen über 500.000 Menschen ihre deutschen Heimatstädte, darunter gingen
schätzungsweise allein 8.000 Kunst- und Kulturschaffende ins Exil. Jüdische Künstler traf
die Verfolgung des NS-Regimes besonders
hart. Sie mussten um ihr Leben fürchten und
konnten nur durch Flucht in europäische Nachbarländer dem Massenvernichtungslager entgehen. Sie alle sahen einem ungewissen
Schicksal entgegen und gingen den Weg in eine neue Welt, wählten das Exil, um ihre Kunst
weiter leben zu können. Im Exil fanden sie
neue Lebensgrundlagen und konnten ihre
Kunst ausüben. Doch aufgrund der vielen bitteren Erfahrungen und Erlebnisse ändert sich
meist die künstlerische Formsprache.
Dabei entstand eine facettenreiche, malerische Vielfalt. Diese einzigartigen Werke sind
ab dem 7. November im KunstForum Gotha,
Querstr. 13 – 15 zu sehen. Sie stammen aus der
Sammlung „Memoria“ von Thomas B. Schumann, die wohl umfangreichste private Sammlung zur deutschen Exil-Kultur. Thomas B.
Schumann, 1950 in Köln-Lindenthal geboren,
studierte nach Buchhandelstätigkeit Germanistik und Geschichte in Bonn, Köln und München und begann früh journalistisch und publizistisch zu arbeiten. In den 60er-Jahren, mit 15,
hatte er eine beeindruckende Begegnung mit
Thomas Manns Witwe Katia in Kilchberg bei
Zürich, die ihn zur Beschäftigung mit der deutschen Exilliteratur der Jahre 1933 – 1945 animierte. Danach pflegte Thomas B. Schumann
Kontakt zu vielen Exilautoren und begann damit, zu sammeln. Zunächst nur Literatur, später auch Gemälde. 1995 gründete Thomas B.
Schumann den Verlag „Edition Memoria“, mit
dem er an das Schicksal der vor dem Nationalsozialismus geflohenen deutschen Exilanten
erinnert. Seitdem widmet er sich als Autor, Verleger und Sammler intensiv der Exil-Thematik.
Die Ausstellung belegt die Formvielfalt der bekannten und weniger bekannten Künstler, die
aufgrund der nationalsozialistischen Machtergreifung ihre Heimatstadt verlassen mussten.
60 Arbeiten von rund 40 Künstlern sind zu sehen, hauptsächlich Malerei. Es ist keine Ausstellung der großen Namen, es geht um das
Schicksal der einzelnen Künstler, die im
erzwungenen Exil leben mussten. Die Ausstellung ist bis zum 13. März 2015 im KunstForum
Gotha zu sehen und zeigt Werke, deren Qualität erstaunen lässt.
Geöffnet ist das KunstForum Dienstag bis
Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr. Der Eintritt kostet
für Erwachsene 4,00 Euro; Rentner, Schwerbeschädigte, Schüler und Studenten 3,00 Euro;
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.
www.kunstforum-gotha.de
Gemälde: Alfred Hermann Hellberger, Norwegische Landschaft, 1919
Seiten 3 – 7
Nichtamtlicher Teil
Kinder- und Jugendseite Seiten 11 – 12
Kulturangebote
Seiten 13 – 14 u. 22
Schloss Friedenstein
Seite 16
Vereinsangebote
Seite 17
Senioren
Seite 18
Ehrenfahne des Europarates Seite 20
Auf ein Wort:
Kürzlich habe ich für Gymnasiasten
eine Stadtführung veranstaltet. Dabei
kommt immer schnell Stimmung auf
und es wird viel und heftig diskutiert.
Auf die Frage, wer der Mann an der Innungshalle ist, kam prompt die Antwort „Das ist der, der alles teilt“. Schöner hätte man es eigentlich nicht
sagen können.
Am Rathaus ist ein Mensch, der alles
teilt. Und es gibt so Vieles, was man
teilen kann, so unser Wissen. Es ist
viel schöner, wenn alle wissen, was
sich in der Stadt bewegt. Essen kann
man teilen, das ist zum fairen Frühstück auf dem unteren Hauptmarkt
bewiesen worden. Neuerdings kann
man sich auch Arbeitsplätze teilen,
damit jeder Beschäftigung findet.
Und, was am besten ist, auch Freizeit
lässt sich teilen, in dem man sinnvolle
Dinge erledigt, nachdem man sich
vom Stress ausgeruht hat. Mit einer
Spende teilt man Erfolg und hilft. Ich
glaube, auch Lebensmut sollte man
teilen, ein Lächeln hilft dabei. Streit zu
vermeiden ist wichtig, nach guter Diskussion sich zu versöhnen, schafft
neue Lebensjahre.
Schon lange haben mich die Freunde
der Organspende gebeten, auch dieses Thema anzusprechen und sie haben Recht! Denn Leben lässt sich verlängern, Glück lässt sich teilen, wenn
man rechtzeitig Vorsorge trifft. Schon
der, der darüber nachdenkt, anderen
Menschen einen Teil seines Lebens zu
schenken, ist ein Mensch, der mitten
ins Leben gehört.
Also, wenn sich jetzt die Bäume vom
Laub teilen gilt auch, nicht schimpfen,
sondern einen Teil zum Gemeinwohl
beitragen, denn „Einer trage des Anderen Last…“
Ihr
Seite 2 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Im August 2014 begannen die Bauarbeiten
des 1. Bauabschnittes der Sanierung der Einfriedungsmauer und der Torpfeiler am sogenannten Friedhof II in der Eisenacher Straße
und gehen in meist mühevoller Handarbeit
trotz schlechter Witterungsverhältnisse
planmäßig voran. Die hohen Torpfeiler, die
durch Straßenbaumaßnahmen immer tiefer
im Erdreich versunken waren, werden wieder gehoben. Die Mauer erhält eine standsichere Gründung und neue Abdeckplatten
aus Seeberger Sandstein, bearbeitet analog
der historischen Originale. Die Originale
können auf Grund ihrer schlechten Beschaffenheit nicht wieder verwendet werden.
Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die
Firma Hopp Bausanierung GmbH aus Erfurt
beauftragt. Die Bauleitung wird vom Ingenieurbüro für Steinsanierung und Denkmalpflege Dr.-Ing. Heike Kirsten aus Erfurt
durchgeführt. Von Seiten der Stadtverwaltung wird die Baumaßnahme durch das
Garten-, Park- und Friedhofsamt betreut.
Die Arbeiten zum 1. Bauabschnitt sollen Ende Oktober 2014 abgeschlossen werden.
Der ehemalige Friedhof zwischen Eisenacher Straße und Karl-Schwarz-Straße (sog.
Friedhof II) ist als Einzeldenkmal ausgewiesen. Er wurde 1967 geräumt, seine Grabmale entsorgt bzw. auf den Hauptfriedhof
umgesetzt. Bestehen blieb die Einfriedungsmauer und die hohen Pfeiler des ehemaligen Tores sowie die Leichenhalle.
2010 wurde ein Gutachten zur Zustandseinschätzung der Einfriedungsmauer im Auftrag der Stadtverwaltung Gotha erstellt. In
diesem Gutachten wurde der Zustand der
Mauer insgesamt als sehr schlecht bezeichnet. Mehrere Abschnitte wurden als einsturzgefährdet bewertet. 2010 wurde die
Einsturzgefahr der Torpfeiler festgestellt.
Daraufhin wurden diese rückgebaut und
eingelagert. 2012 bestand dann auch Einsturzgefahr der Mauerabschnitte in der Eisenacher Straße. Diese wurden ebenfalls
abgebaut und gesichert.
Bedingt durch den Status eines Einzeldenkmales besteht für die Stadt Gotha als Eigentümer Erhaltungspflicht der Mauer. Durch
die Erweiterung des Sanierungsgebietes in
der Stadt Gotha war es nun möglich, für die
Baumaßnahme Städtebaufördermittel zu
beantragen. In diesem ersten Bauabschnitt
werden 61.000 € Fördermittel und Eigenmittel in Höhe von 31.000 € verbaut.
Unter Voraussetzung der Bereitstellung finanzieller Mittel ist geplant, die Mauer in
mehreren Bauabschnitten zu sanieren. Eine
Fertigstellung ist bis 2018 vorgesehen. Der
2. Bauabschnitt soll 2016 ausgeführt werden.
Sonja Ruf liest im Balkonzimmer
der Stadtbibliothek „Heinrich Heine“
Die Kurd-Laßwitz-Stipendiatin Sonja Ruf sorgt
am 29. Oktober 2014, um 19.00 Uhr für eine
besondere Premiere. Ihre erste Lesung in Gotha findet im Balkonzimmer der Stadtbibliothek „Heinrich Heine“ statt. Dort liest die diesjährige Stadtschreiberin aus Erzählungen, die
von der ersten Liebe handeln.
Sonja Ruf wuchs im Nordschwarzwald auf
und wurde in Stuttgart zur Verlagsbuchhändlerin ausgebildet. Sie studierte in Frankfurt
am Main Geschichte und lebte danach in
Leipzig und inzwischen in Saarbrücken. Seit
früher Kindheit erfindet die Autorin Geschichten. Seit ihrem achten Lebensjahr führt Sonja Ruf Tagebuch, das zu einem literarischen
Notizbuch geworden ist. Ihre Romane und Erzählungen handeln von der Sehnsucht nach
Liebe, wobei sie versucht, eine eigene Sprache für weibliche Erotik zu entwickeln und
nicht nur der begehrten, auch der begehrenden Frau literarische Präsenz zu verschaffen. Sonja Ruf wurde vielfach für ihr Werk
ausgezeichnet und erhielt zahlreiche Preise
und Stipendien. 1996 nahm sie am IngeborgBachmann-Wettbewerb teil. Für das Jahr
2014 Jahr wurde ihr das Kurd-Laßwitz-Stipendium der Residenzstadt Gotha zugesprochen.
Foto: Lutz Ebhardt
Mauersanierung
Nichtamtlicher Teil
Kinder-Uni der Museumslöwen
Kooperationsvertrag unterzeichnet
Auf der Mitgliederversammlung der „Museumslöwen“ ist im vergangenen Jahr die Idee
entstanden für die Gothaer Kinder eine KinderUni ins Leben zu rufen. Nach einiger Vorbereitungszeit ist es jetzt so weit. Am 9. Oktober
wurde in der Stadtbibliothek „Heinrich Heine“
ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen den „Museumslöwen“ und der Stadtverwaltung Gotha unterzeichnet, denn die KinderUni wird im modernen „Hanns-Cibulka-Saal“
der Stadtbibliothek stattfinden. Es ist geplant,
pro Semester zwei Vorlesungen zu veranstalten, somit wird es also vier Vorlesungen im Jahr
geben. Die Vorlesungen der Kinder-Uni der
Museumslöwen sind für Kinder im Alter von
8 bis 14 Jahren gedacht.
Der Eintritt kostet 1,00 €. Die Kinder erhalten
ihren eigenen Studentenausweis und für jede
besuchte Vorlesung einen Löwen-Teilnahmestempel. Eltern und Großeltern sind in der Kin-
dervorlesung nicht erwünscht und können in
dieser Zeit ein paar Wege erledigen oder in der
Bibliothek schmökern.
Der erste Dozent für die Auftaktvorlesung, die
am 8. November 2014 starten soll, ist Prof. Dr.
Martin S. Fischer, Direktor des Instituts für
Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der
Universität Jena. Er widmet sich der sehr interessanten und auch gerade sehr aktuellen
Frage:
„Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?
Und wer vor der bösen Wildkatze?“
Alle Vorlesungen werden samstags in der Zeit
von 11.00 – 12.00 Uhr stattfinden, anschließend ist noch Zeit, Fragen zu stellen und die
Kinderbibliothek anzusehen. Erste Vorlesung:
Samstag 08.11.2014, 11.00 Uhr, Hanns-Cibulka-Saal der Stadtbibliothek
Weitere Informationen:
www.museumsloewen-gotha.de
v.l.n.r. Sabine Jeschke (Museumslöwen), Beigeordnete Marlies Mikolajczak, Beate Aé-Karguth
(Museumslöwen) und die Leiterin der Stadtbibliothek Nicole Strohrmann
Amtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 3
Achtung Zahlungstermin!
Die Grund- und Hundesteuer sowie Straßenreinigungsgebühr (Quartalszahler) und die Gewerbesteuervorauszahlung
für das IV. Quartal 2014 (Oktober-Dezember) sind bis zum
15.11.2014 fällig.
Wir bitten alle Zahlungspflichtigen bei Überweisungen und Einzahlungen ihre Steuer- bzw. Gebührennummer anzugeben.
Bei erteilter Abbuchungserlaubnis sollte auf ausreichende Kontodeckung geachtet werden.
€
Durch Rückbuchungen entstehende Bankgebühren sind vom Zahlungspflichtigen zu erstatten.
Bei Änderungen / Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Stadtkasse.
Eine einfache und bequeme Möglichkeit ist das Lastschrifteinzugsverfahren. Hierbei übernimmt die Stadtkasse die Verantwortung für
einen pünktlichen Zahlungseingang. Ein entsprechender Vordruck
(„Sepa Lastschriftverfahren“) findet sich unter http://www.gotha.
de/rathaus-politik/buergerservice/formulare.html.
IBAN:
BIC:
DE94 8205 2020 0750 0450 00
HELADEF1GTH
Juckel
Abteilungsleiterin
Stadtkasse
HA 005/14 – Zuschlagserteilung für die Nachtragsvereinbarung Nr. 4
zum Bauvorhaben Erweiterung und Sanierung Stadt-Bad Gotha, Los
11.3 Innentüren Holz (VOB-OV-602/10/121)
Der Hauptausschuss des Stadtrates der Stadt Gotha beschließt, den Zuschlag für die Nachtragsvereinbarung Nr. 4 zum Bauvorhaben Erweiterung und Sanierung Stadt-Bad Gotha, Bohnstedtstraße 6. 99867 Gotha,
Los 11.3 Alt- und Neubau Innentüren Holz, an die Firma Tischlerei Jacob
OHG, Eisenbergerstraße 28 aus 07616 Bürgel mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von 7.372,83 EUR (inkl. 19 % MwSt. und 2 Prozent
Preisnachlass ohne Bedingungen) zu erteilen.
HA 006/14 – Zuschlagserteilung für die Nachtragsvereinbarung Nr. 3
zum Bauvorhaben Erweiterung und Sanierung Stadt-Bad Gotha, Los
11.1 – Tischlerarbeiten / Innenausbau (VOB-OV-602/12/023)
Der Hauptausschuss des Stadtrates der Stadt Gotha beschließt, den Zuschlag für Nachtragsvereinbarung Nr. 3 zum Bauvorhaben Erweiterung
und Sanierung Stadt-Bad Gotha, Bohnstedtstraße 6, 99867 Gotha/ Los
11.1 – Tischlerarbeiten / Innenausbau an die Firma C + P Stahlmöbel
GmbH & Co. KG, Boxbachstraße 1 aus 35236 Breidenbach mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von 18.090,39 EUR (inkl. 19 % MwSt.)
zu erteilen.
HA 007/14 – Zuschlagserteilung zur Baumaßnahme Zeitvertragsarbeiten im Stadtgebiet Gotha und Ortsteile 2014 – 2016 (VOBÖA-66/14/053)
Der Hauptausschuss des Stadtrates der Stadt Gotha beschließt, den Zuschlag für die Baumaßnahme Zeitvertragsarbeiten im Stadtgebiet Gotha und Ortsteile 2014 – 2016/ Instandhaltung von Straßen und Gehwegen, Oberflächen- und Straßenentwässerung sowie Erdarbeiten für
Straßenbeleuchtung an die Firma Trend Ing.-Bau GmbH, Leinastraße 75
aus 99867 Gotha mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von
160.211,01 EUR (inkl. MwSt.) zu erteilen.
Bekanntmachung der Beschlüsse
Gotha, den 30.09.2014
aus dem öffentlichen Teil der Sitzung des Finanz- und
Rechnungsprüfungsausschusses vom 04.09.2014 und
des Hauptausschusses vom 08.09.2014
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
Wir möchten darauf hinweisen, dass die in den Beschlüssen aufgeführten Anlagen, sofern sie nachfolgend nicht mit veröffentlicht sind,
während der üblichen Sprechzeiten der Stadtverwaltung im jeweiligen
Fachamt eingesehen werden können.
Bekanntmachung der Beschlüsse
FA 004/14 – 1. Änderung des Beschlusses FA 059/14 – Bestätigung
überplanmäßiger Ausgaben für die Haushaltsstelle 3520.9351 – Bibliotheken, Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens (Winterpalais)
Wir möchten darauf hinweisen, dass die in den Beschlüssen aufgeführten Anlagen, sofern sie nachfolgend nicht mit veröffentlicht sind,
während der üblichen Sprechzeiten der Stadtverwaltung im jeweiligen
Fachamt eingesehen werden können.
Der Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Gotha beschließt:
1. Es werden überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 69.000,00 € zu
Gunsten der Haushaltsstelle 3520.9351 bewilligt.
2. Die Deckung erfolgt aus der Haushaltsstelle 3520.3611 – Zuweisungen undZuschüsse vom Land (Winterpalais).
B 020/14 – Satzung zur 7. Änderung der Hauptsatzung der Stadt Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt
die als Anlage beigefügte Satzung zur 7. Änderung der Hauptsatzung
der Stadt Gotha.
HA 004/14 – Zuschlagserteilung für die Nachtragsvereinbarung Nr. 3
zum Bauvorhaben Erweiterung und Sanierung Stadt-Bad Gotha, Los
18.1 Erweiterte Malerarbeiten (VOB-OV-602/12/001)
B 021/14 – Geschäftsordnung des Stadtrates der Stadt Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt die als Anlage 1 beigefügte Geschäftsordnung des Stadtrates der Stadt Gotha.
Der Hauptausschuss des Stadtrates der Stadt Gotha beschließt, den Zuschlag für die Nachtragsvereinbarung Nr. 3 zum Bauvorhaben Erweiterung und Sanierung Stadt-Bad Gotha, Bohnstedtstraße 6. 99867 Gotha,
Los 18.1 Alt- und Neubau/ Erweiterte Malerarbeiten, an die Firma ASI
GmbH, Gebäude Ausbau Service, Göschwitzer Straße 22 aus 07745 Jena mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von 13.978,72 EUR
(inkl. 19 % MwSt.) zu erteilen.
Anlage 1: Geschäftsordnung des Stadtrates der Stadt Gotha
aus dem öffentlichen Teil der Sitzung des Stadtrates
der Stadt Gotha vom 10.09.2014
Anlage 1: Satzungstext
B 034/14 – Feststellung des Jahresabschlusses der Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH für das Geschäftsjahr 2013
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, in der Gesellschafterversammlung zur Feststellung des Jahresabschlusses der Kommu-
Seite 4 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
nale Beteiligungen Gotha GmbH die nachfolgenden Beschlüsse zu
fassen:
Der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft versehene Jahresabschluss der Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH für das Geschäftsjahr 2013 wird mit
einem Jahresüberschuss in Höhe von 10.433.172,84 EUR und einer Bilanzsumme von 62.232.251,39 EUR festgestellt.
Der Jahresüberschuss in Höhe von 10.433.172,84 EUR wird mit dem Bilanzverlust des Vorjahres von 6.537.408,25 EUR verrechnet. Der Bilanzgewinn
von 3.895.764,59 EUR ist auf das nächste Geschäftsjahr vorzutragen.
B 035/14 – Kenntnisnahme des Konzernabschlusses der Kommunale
Beteiligungen Gotha GmbH für das Geschäftsjahr 2013
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, in der Gesellschafterversammlung der Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH den nachfolgenden
Beschluss zu fassen:
Die Gesellschafterversammlung der Kommunale Beteiligungen Gotha
GmbH nimmt den mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der
BDO AG Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft versehenen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe
von 1.364.492,50 EUR vor Anteilen anderer Gesellschafter und einem
Jahresfehlbetrag von 3.722.195,01 EUR nach Anteilen anderer Gesellschafter und einer Bilanzsumme von 81.169.998,88 EUR zur Kenntnis.
B 025/14 – Änderung Beschluss B 006/14 vom 2.7.2014 Entsendung
von Aufsichtsratsmitgliedern der KulTourStadt Gotha GmbH
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
In dem Beschluss B 006/14 wird der Satzteil:
„… neben dem hauptamtlichen Beigeordneten als Aufsichtsrats-Vorsitzenden…“ gestrichen.
B 024/14 – Friedhofsgebührensatzung der Stadt Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt, die als Anlage 1 beigefügte
Friedhofsgebührensatzung der Stadt Gotha.
Anlage 1: Friedhofsgebührensatzung der Stadt Gotha
B 022/14 – Beschluss zur Annahme und Umsetzung des Integrierten
Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Gotha und seine Kommunen
sowie zum Aufbau eines Klimaschutz-Controllingsystems
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Die Stadt Gotha beschließt die Annahme des „Integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Gotha und seine Kommunen“
mit den für die Stadt Gotha relevanten Aussagen.
002 Die Stadt Gotha beschließt die Umsetzung des „Integrierten Klimaschutzkonzept für den Landkreis Gotha und seine Kommunen“ mit den für die Stadt Gotha relevanten Handlungsoptionen
in Abhängigkeit von der jeweiligen Haushaltslage und erzielbaren
Fördermitteln.
003 Die Stadt Gotha beschließt den Aufbau eines Klimaschutz-Controllingsystems (Klimaschutzmanagement).
Zu diesem Zweck beteiligt sich die Stadt Gotha am kreisweiten Klimaschutz-Controllingsystem (Einsetzung eines für den Landkreis
Gotha und seine Kommunen tätigen Klimaschutzmanagers) in
fachlicher und finanzieller Verantwortung des Landkreises Gotha.
004 Der Oberbürgermeister der Stadt Gotha wird beauftragt, die diesbezügliche „Gegenseitige Erklärung“ zwischen dem Landkreis
und der Stadt Gotha zu unterzeichnen.
Anlage 1: Integriertes Klimaschutzkonzept für den Landkreis Gotha und
seine Kommunen
Anlage 2: Gegenseitige Erklärung zum Aufbau eines Klimaschutz-Controllingsystems (Klimaschutzmanagements) für den Landkreis Gotha
und seine Kommunen
B 026/14 – Neubau der Brücke über den Flutgraben im Zuge des Kesselmühlenweges
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Die Baumaßnahme „Neubau der Brücke über den Flutgraben im Zuge
des Kesselmühlenweges“ in Gotha wird gemäß dem als Anlage beigefügten Ausbauprogramm ausgeführt.
Amtlicher Teil
Anlage 1: Ausbauprogramm – Bauwerksplan
B 027/14 – 7. Änderungssatzung zur Neufassung der Verbandssatzung
des Wasser- und Abwasser- zweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden; Rückübertragung der Reinigung und Unterhaltung von Sinkkästen
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt und bevollmächtigt, der in Anlage 1 enthaltenen 7. Änderungssatzung zur Neufassung der Verbandssatzung des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden zuzustimmen.
Anlage 1: 7. Änderungssatzung zur Neufassung der Verbandssatzung des
Wasser- und Abwasserzweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden
B 028/14 – Umstufung (Abstufung) einer Teilstrecke der Bundesstraße Nr. 7 (B 7) zur Landesstraße Nr. 3007 (L 3007) in der Ortslage Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt im Rahmen der Anhörung gemäß § 7 (3) Thüringer Straßengesetz (ThürStrG) der nachfolgenden Umstufung zuzustimmen:
Die Bundesstraße Nr. 7 in der Straßenbaulast des Freistaates Thüringen
wird im Bereich der Ortslage von Gotha auf einem 3,314 km langen Abschnitt von der westlichen Ortsdurchfahrtengrenze (Stations-km 5,465)
bis zur Aufmündung der Gemeindestraße „Friedrich-Perthes-Straße“
(Stations-km 1,708) sowie auf den 0,129 km langen Fahrbahnästen an
der Kreuzung Eisenacher Straße/ B.-v.-Suttner-Platz/ Gartenstraße/
Schützenberg zur Landesstraße Nr. 3007 (L 3007) in der Straßenbaulast
der Stadt Gotha abgestuft.
Anlage 1: Übersichtslageplan
B 029/14 – Überplanmäßige Ausgaben für Elektroenergie Straßenbeleuchtung
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt die überplanmäßige Ausgabe für die Haushaltsstelle 6700.6000 Elektroenergie für Straßenbeleuchtung in Höhe von 450.000,00 €.
002 Durch überplanmäßige Einnahmen aus Ausschüttungen von Ausgleichszahlungen der Stadtwerke Gotha stehen die Mittel zur Verfügung.
003 Die Deckung erfolgt aus der Haushaltsstelle 8000.2100 Gewinnanteile – Ausgleichszahlungen für Beteiligungsergebnisse.
B 032/14 – Vertrag über die Pflege des Herzoglichen Parks Gotha
(Parkpflegevertrag)
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Der Oberbürgermeister der Stadt Gotha wird ermächtigt, nach Maßgabe der in der Anlage 1 beigefügten Vorlagen den Parkpflegevertrag mit
der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten abzuschließen.
Anlage 1: Vertrag über die Pflege des Herzoglichen Parks
Anlage 2: Vertragsanlagen 1 – 6
B 033/14 – Sanierung der Hauptstraße zwischen Inselsbergstraße und
Schenkstraße in Gotha-Sundhausen – Dorferneuerung Sundhausen
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Der Beschluss Nr. B 375/12 zur Baumaßnahme Hauptstraße wird
aufgehoben.
002 Die Baumaßnahme „Sanierung der Hauptstraße zwischen Inselsbergstraße und Schenkstraße in Gotha-Sundhausen“ wird nach
dem in Anlage 1 beiliegendem Ausbauprogramm ausgeführt.
Anlage 1: Ausbauprogramm – Lageplan Teil 1
Lageplan Teil 2
B 036/14 – Stellungnahme der Stadt Gotha zur Erweiterung des Zielabweichungsverfahrens auf Abschnitte der geplanten Freileitung im
Raumordnungsverfahren für das geplante Wasserspeicherkraftwerk
Schmalwasser
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
01 Die Stellungnahme (Anlage 1) zur Erweiterung des Zielabweichungsverfahrens auf Abschnitte der geplanten Freileitung im Raumord-
Amtlicher Teil
nungsverfahren für das Wasserspeicherkraftwerk Schmalwasser
wird gebilligt.
Anlage 1: Stellungnahme
B 019/14 – Berufung des Seniorenbeirates der Stadt Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Der Stadtrat der Stadt Gotha beruft in geheimer Einzelabstimmung maximal 11 Mitglieder und 11 Ersatzmitglieder des Seniorenbeirates der
Stadt Gotha von den in Anlage 1 – Mitglieder – bzw. Anlage 2 – Ersatzmitglieder – aufgeführten Personen. Berufen sind jeweils die Personen
mit den höchsten Stimmenzahlen. Bei Stimmengleichheit entscheidet
das Los.
Anlage 1: Namentliche Aufstellung der Vorschläge – Mitglieder
Anlage 2: Namentliche Aufstellung der Vorschläge – Ersatzmitglieder
Gotha, den 26.09.2014
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
Bekanntmachung von Satzungen
Beschluss- und Anzeigevermerk
Der Stadtrat der Stadt Gotha hat am 10.09.2014 mit Beschluss-Nr.
020/14 die Satzung zur 7. Änderung der Hauptsatzung der Stadt Gotha
beschlossen.
Gemäß § 21 Abs. 3 ThürKO erfolgte die Anzeige der Satzung bei der
Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes Gotha.
Die Rechtsaufsichtsbehörde hat mit Schreiben vom 25.09.2014, das am
26.09.2014 bei der Stadt Gotha einging, den Eingang der Satzung bestätigt.
Durch die Rechtsaufsichtsbehörde wurden keine Auflagen erteilt. Die
Satzung darf vor Ablauf eines Monats nach Erhalt der Eingangsbestätigung bekannt gemacht werden.
Satzung zur 7. Änderung der Hauptsatzung der Stadt Gotha
Die Hauptsatzung der Stadt Gotha vom 12.11.2001, veröffentlicht im Rathaus-Kurier Nr. 12/01 am 25.11.2001, zuletzt geändert durch Satzung
vom 20.08.2012, veröffentlicht im Rathaus-Kurier Nr. 8/12 am
30.08.2012, wird wie folgt geändert:
§1
Änderung der Satzung
1.) § 4 Abs. 3, Satz 2 erhält folgende neue Fassung:
„Darüber hinaus kann die Unterrichtung durch Anschlag an der Verkündungstafel, auf der Internetseite der Stadt Gotha und durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse erfolgen.“
2.) In § 14 Abs. 2 wird folgender Unterabsatz 3 neu eingefügt:
„Bei Kommunalwahlen sind die zugelassenen Wahlvorschläge neben
der vorgenannten amtlichen Bekanntmachung auch im „Rathaus-Kurier“ abzudrucken.“
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 5
gewiesen. Des Weiteren ist vom Wahlleiter zur Einreichung von Wahlvorschlägen durch ortsübliche Bekanntmachung aufzufordern. Die
öffentliche Bekanntmachung der Aufforderung zur Einreichung von
Wahlvorschlägen hat spätestens mit Bekanntmachung zur Einsichtnahme in das Wählerverzeichnis zu erfolgen.
(3) Jeder Wahlberechtigte kann einen Wahlberechtigten zur Wahl als Mitglied des Ortsteilrates vorschlagen. Vorschlagsberechtigt ist jeder
Bürger des Ortsteils. Es können nur solche Personen zur Wahl vorgeschlagen werden, die Bürger des Ortsteils sind und das passive Wahlrecht besitzen.
Jeder Wahlvorschlag muss den Namen, den Vornamen, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift der Person des Vorschlagenden als
auch des Vorgeschlagenen einschließlich dessen Zustimmung enthalten und von beiden eigenhändig unterschrieben sein.
Wahlvorschläge sind bis zum 16. Tag vor der Wahl, 12:00 Uhr, schriftlich an den Wahlleiter zu richten.
Über die Zulassung des Wahlvorschlages entscheidet der Wahlleiter
und macht diese öffentlich bekannt. Die Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge hat spätestens mit der Wahlbekanntmachung zu erfolgen.
(4) Die Wahl der weiteren Mitglieder des Ortsteilrates findet zeitgleich
mit der Wahl der Stadtratsmitglieder statt, wobei die Wahlen durch
einen Wahlvorstand bei gleicher Wahlzeit mit andersfarbigen Stimmzetteln durchgeführt werden. Es kann ein gemeinsames Wählerverzeichnis geführt werden.
(5) Für die Wahl der weiteren Mitglieder des Ortsteilrates werden keine
Wahlscheine ausgegeben, es ist daher auch keine Briefwahl möglich.
(6) Wird eine Wahl der weiteren Mitglieder des Ortsteilrates ohne Terminbindung an eine Stadtrats- oder andere Wahl erforderlich, so ist
der Wahltag durch den Oberbürgermeister auf einen Sonntag festzulegen. Die allgemeinen Fristen entsprechen denen der Kommunalwahlen soweit in dieser Hauptsatzung nichts anderes bestimmt ist.
(7) Jeder Wähler hat bei der Wahl der weiteren Mitglieder des Ortsteilrates soviel Stimmen, wie nach § 45 Abs. 3 ThürKO weitere Mitglieder des Ortsteilrates zu wählen sind, dabei kann einem Bewerber lediglich eine Stimme gegeben werden. Es sind die Bewerber gewählt,
die die meisten gültigen Stimmen auf sich vereinen; Stimmengleichheit beim letzten Sitz im Ortsteilrat erfordert eine Losentscheidung,
die vom Wahlleiter durchzuführen ist. Das Wahlergebnis wird durch
den Wahlleiter festgestellt und öffentlich bekanntgemacht.
(8) Die Amtszeit der gewählten weiteren Mitglieder des Ortsteilrates beginnt mit der Amtszeit des Stadtrates, frühestens am Tag nach der
Wahl, und endet mit der Amtszeit des Stadtrates. In der ersten Sitzung des neu gewählten Ortsteilrates wird aus der Reihe der weiteren Mitglieder der Vertreter des Ortsteilbürgermeisters gewählt.
Scheidet ein Mitglied eines Ortsteilrates vor Ablauf der gesetzlichen
Amtszeit des Ortsteilrates aus dem Ortsteilrat aus, so ist der nächste
nicht gewählte Bewerber mit der höchsten Stimmenzahl Nachrücker.
Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Den Losentscheid führt
der Wahlleiter durch.“
§2
In-Kraft-Treten
Die Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.
Gotha, den 02.10.2014
Kreuch
Oberbürgermeister
3.) § 16 a erhält folgende neue Fassung:
㤠16 a
Wahlen zum Ortsteilrat
(1) Die Bildung des Ortsteilrates erfolgt durch die Wahl der weiteren Mitglieder des Ortsteilrates entsprechend der in § 45 Abs. 3 ThürKO festgelegten Anzahl. Die Wahl erfolgt gemäß Thüringer Kommunalwahlgesetz und Thüringer Kommunalwahlordnung in der jeweils geltenden Fassung nach Mehrheitswahlsystem, soweit nachfolgend
nichts anderes bestimmt ist.
(2) Jeder Ortsteil bildet ein Wahlgebiet. Jeder Wahlberechtigte wird von
der Wahl, dem Wahlort und der Wahlzeit schriftlich benachrichtigt sowie auf die Möglichkeit der Einreichung eines Wahlvorschlages hin-
gez. i. V.
Schmitz-Gielsdorf
Bürgermeister
(Siegel)
Hinweis gemäß § 21 Abs. 4 ThürKO
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- oder
Formvorschriften, die in der Thüringer Kommunalordnung enthalten
oder aufgrund der Thüringer Kommunalordnung erlassen worden sind,
beim Zustandekommen vorstehender Satzung nach Ablauf eines Jahres
seit dieser Bekanntmachung gemäß § 21 Abs. 4 ThürKO nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei denn, die Vorschriften über die Genehmigung, die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung
Seite 6 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
sind verletzt worden oder der Form- oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Stadt Gotha vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.
Die vorstehende Satzung
– Satzung zur 7. Änderung der Hauptsatzung der Stadt Gotha
sowie der Hinweis gemäß § 21 Abs. 4 ThürKO werden hiermit öffentlich
bekannt gemacht.
Kreuch
Oberbürgermeister
Ankündigung einer Einziehung
Es ist beabsichtigt, in der Gemarkung Gotha, Flur 19, eine Teilfläche des
Flurstückes 150/260 – Straßenbegleitgrün im Bereich der ehemaligen
Gaststätte „Sternchen“ – gemäß § 8 Thüringer Straßengesetz vom
07.05.1993 (Thür.GVBl. S. 273) einzuziehen. Nach Durchführung des Einziehungsverfahrens steht diese Fläche der Allgemeinheit nicht mehr zur
Verfügung. Die Absicht der Einziehung wird hiermit gemäß § 8 Absatz 3
Thüringer Straßengesetz bekanntgegeben. Die Begründung der Einziehung und ein Plan der zur Einziehung vorgesehenen Teilfläche des Flurstückes 150 / 260 liegt bei der Stadt Gotha, Tiefbauamt, Abteilung Straßenverwaltung, Zimmer 421, Ekhofplatz 24 in der Zeit vom 23.10.2014 bis
23.01.2015 während der Dienststunden zur Einsichtnahme aus.
Stadt Gotha
– als Träger der Straßenbaulast –
Öffentliche Ausschreibung
Die Stadt Gotha als Eigentümerin verkauft auf dem Wege der Öffentlichen Ausschreibung nachfolgende Grundstücke und Grundstücksteilfläche in der Gemarkung Gotha:
1. Waltershäuser Straße, Flur 16, Flurstück 199/5, Grundstücksgröße:
1.019 m2
Mindestgebot: 80,00 €/m2
Das Grundstück ist unbebaut und befindet sich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortslage gem. § 34 BauGB. Außerdem befindet sich
das Grundstück im Geltungsbereich einer Erhaltungssatzung. Die Bauflucht der Nachbargebäude ist aufzunehmen.
An der nördlichen Grundstücksgrenze steht ein Walnussbaum, welcher
zu erhalten ist. Die Kosten für den Ausbau einer Zufahrt zum Grundstück
sowie die Ablösekosten für den dadurch entfallenden öffentlichen Stellplatz sind vom Erwerber zu übernehmen. Diese Kosten belaufen sich auf
ca. 4.500,00 €.
2. Hans-C.-Wirz-Straße, Flur 39, Flurstück 567/44, Grundstücksgröße: ca. 1.390 m2
Mindestgebot: 45,00 €/m2
Das Grundstück ist unbebaut und befindet sich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortslage gem. § 34 BauGB. Der Charakter der umgebenden Bebauung entspricht dem eines Mischgebietes gem. § 6
BauNVO. Die vorhandene Bauflucht zur Hans-C.-Wirz-Straße ist einzuhalten. Prägend ist der repräsentative Baumbestand (20 Baumhasel ca.
50 Jahre alt) auf dem Grundstück entlang der Grenzen.
Im nördlichen Bereich des Grundstücks wird bereits eine Teilfläche (a)
von ca. 50 m2 vom Eigentümer des angrenzenden Grundstücks Hans-C.Wirz-Straße 1a genutzt.
Eine Bereinigung der Eigentumsverhältnisse wird angestrebt.
Eine getrennte Veräußerung der Teilfläche (a) von ca. 50 m2 und Teilfläche (b) von ca. 1.340 m2 ist möglich. Sollte für die Teilfläche (a) kein Gebot abgegeben werden, erfolgt eine Veräußerung des Grundstücks nur
im Ganzen.
Alle anfallenden Vermessungskosten sind vom Erwerber der Teilfläche
(a) zu tragen.
Amtlicher Teil
3. Gustav-Freytag-Straße 13, Flur 20, Flurstück 44, Grundstücksgröße: 349 m2
Gustav-Freytag-Straße 15, Flur 20, Flurstück 45, Grundstücksgröße: 343 m2
An der Arndtstraße, Flur 20, Flurstück 47, Grundstücksgröße:
1.259 m2
Mindestgebot: 39,00 €/m2
Die Grundstücke sind unbebaut und befinden sich in einem allgemeinen
Wohngebiet. Die umgebende Bebauung ist durch überwiegend 2-3 geschossige Wohngebäude geprägt. Bauvorhaben unterliegen der Beurteilung nach § 34 BauGB. Die Bauflucht der Nachbargebäude ist aufzunehmen.
Für das hinterliegende Flurstück 47 besteht kein Baurecht, da es sich um
Gartenland handelt. Es ist teilweise zur Nutzung als Gartenland verpachtet. Der Pachtvertrag ist vom Erwerber zu übernehmen.
Über eine Teilfläche des Flurstücks 47 besteht ein Geh- und Fahrtrecht
zu Gunsten des angrenzenden Grundstücks Arndtstraße 6, welches
grundbuchlich gesichert ist.
Im Rahmen der Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der GustavFreytag-Straße ist für die vorgenannten Flurstücke ein Straßenausbaubeitrag angefallen. Dieser beträgt für das Flurstück 44 – 325,15 € und
für das Flurstück 45 – 319,55 € und ist durch den Käufer zu übernehmen.
Sollte die Stadt Gotha für die vorgenannten Grundstücke im Hinblick auf
noch anfallende Herstellungsbeiträge für die öffentliche Entwässerungseinrichtung durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha
und Landkreisgemeinden in Anspruch genommen werden, hat der Erwerber der Stadt Gotha diesen jeweiligen Beitrag zu erstatten.
Die Erwerbsangebote für die vorgenannten Grundstücke mit Darlegung
der zukünftigen Nutzung sowie unter Hinzufügung eines Finanzierungsnachweises über den Kaufpreis sind bis zum 24.11.2014, 11.00 Uhr mit
dem Vermerk „Angebotsunterlagen (Angabe des betreffenden Grundstückes)“ bei der Stadtverwaltung Gotha, Abt. Liegenschaften, Frau Kurpat, Ekhofplatz 24 in 99867 Gotha im verschlossenen Umschlag mit der
Kennzeichnung - „Bitte bis zum Stichtag nicht öffnen!“ einzureichen.
Für das Grundstück Hans-C.-Wirz-Straße ist zusätzlich ein Finanzierungsnachweis über die Investitionskosten bis zum vorgenannten Stichtag einzureichen.
Für weitere detaillierte Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Liegenschaften, Frau Kurpat unter Tel.: (03621) 222-421 zur Verfügung. Ein entsprechender Flurkartenauszug kann unter www.gotha.de unter der Rubrik: Ausschreibungen/ Verkauf von städtischen Grundstücken und Gebäuden eingesehen werden.
Die Entscheidung über den Verkauf trifft der Stadtrat der Stadt Gotha.
Die Stadt Gotha ist nicht verpflichtet, an einen bestimmten Bieter zu verkaufen bzw. an den Höchstbietenden oder überhaupt zu verkaufen. Zwischenverkauf ist vorbehalten.
Kreuch
Oberbürgermeister
Öffentliche Ausschreibung
Die Stadt Gotha als Eigentümerin verkauft auf dem Wege der Öffentlichen Ausschreibung nachfolgendes Grundstück in der Gemarkung Gotha:
– Helenenstraße 6, Flur 8, Flurstück 174/4, Grundstücksgröße: 1.181 m2
und Flurstück 171/7, Grundstücksgröße: 471 m2
Das Mindestgebot (Verkehrswert) beträgt: 305.000,00 €
Das Grundstück befindet sich in Nähe des Schlosses Friedenstein mit
Parkanlagen und Orangerie. Es liegt im Geltungsbereich des kennzeichnenden Straßenbildes „Helenenstraße“ gemäß § 2 ThDSchG und im Erhaltungssatzungsgebiet Nr. 7 „Friedrichstraße-Schöne Allee“.
Das komplett unterkellerte, dreigeschossige Gebäude wurde 1871 im
Villenstil errichtet. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte ein eingeschossiger Anbau an das Gebäude. Auf dem Flurstück 171/7 befindet sich eine Baulichkeit bestehend aus 3 Garagen. Bisher wurden Grundstück
und Gebäude als Förderschule genutzt.
Amtlicher Teil
Sollte die Stadt Gotha für die vorgenannten Grundstücke im Hinblick auf
noch anfallende Herstellungsbeiträge für die öffentliche Entwässerungseinrichtung durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha
und Landkreisgemeinden in Anspruch genommen werden, hat der Erwerber der Stadt Gotha diesen jeweiligen Beitrag zu erstatten.
Die Erwerbsangebote für das vorgenannte Grundstück mit Darlegung
der zukünftigen Nutzung unter Hinzufügung eines Finanzierungsnachweises über den Kaufpreis und über die Investitionskosten sind bis zum
24.11.2014, 11.00 Uhr mit dem Vermerk „Angebotsunterlagen Helenenstraße 6“ bei der Stadtverwaltung Gotha, Abt. Liegenschaften, Frau Kurpat, Ekhofplatz 24 in 99867 Gotha im verschlossenen Umschlag mit der
Kennzeichnung – „Bitte bis zum Stichtag nicht öffnen!“ einzureichen.
Für weitere detaillierte Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Zentrale Gebäudeverwaltung, Herr Krumbein, Tel.: (03621) 222-820 sowie die Abteilung Liegenschaften, Frau Kurpat unter Tel.: (03621) 222-421 zur Verfügung. Besichtigungstermine können mit Herrn Krumbein vereinbart
werden.
Ein entsprechender Flurkartenauszug sowie Fotos können unter
www.gotha.de unter der Rubrik: Ausschreibungen/Verkauf von städtischen Grundstücken und Gebäuden eingesehen werden.
Die Entscheidung über den Verkauf trifft der Stadtrat der Stadt Gotha.
Die Stadt Gotha ist nicht verpflichtet, an einen bestimmten Bieter zu verkaufen bzw. an den Höchstbietenden oder überhaupt zu verkaufen. Zwischenverkauf ist vorbehalten.
Kreuch
Oberbürgermeister
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 7
Öffentliche Bekanntmachung
über das Widerspruchsrecht gegen Datenübermittlungen aus dem Melderegister
Die Meldebehörde darf an das Bundesamt für Wehrverwaltung zum
Zwecke der Übersendung von Informationsmaterial an Personen, die
im Kalenderjahr 2015 das 18. Lebensjahr vollenden (Geburtsjahrgang 1997) persönliche Daten aus dem Melderegister übermitteln
(Name, Vorname, gegenwärtige Anschrift). Rechtsgrundlage dafür
ist § 58c Absatz 1 Satz 1 des Soldatengesetzes.
Betroffene haben das Recht, der Übermittlung dieser Daten ohne Angabe von Gründen zu widersprechen (§ 18 Abs. 7 Melderechtsrahmengesetz).
Auf das Widerspruchsrecht wird durch diese öffentliche Bekanntmachung ausdrücklich hingewiesen!
Der Widerspruch ist weder form- noch fristgebunden und bedarf keiner Begründung.
Sie können jedoch auch das Formular „Einrichtung einer Auskunftsbzw. Übermittlungssperre“ benutzen, welches als Download auf
www.gotha.de/rathaus-politik/buergerservice/formulare.html zur
Verfügung steht.
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
– Ende des Amtlichen Teils –
Nichtamtlicher Teil
Salzmann-Preis 2014
für Detlef Rommert
zur 52. EUROPEADE nach Helsingborg/Schweden 2015
Detlef Rommert, Schulleiter der Gothaer Regelschule „Conrad Ekhof“
wurde am 11. September mit dem Salzmann-Preis des Freistaats Thüringen ausgezeichnet. Der Salzmann-Preis wird durch das Thüringer
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Anerkennung und
Würdigung von langjährigen Verdiensten und eines engagierten, verantwortungsbewussten Wirkens im Bildungsbereich vergeben. Mit
dem Salzmann-Preis des Freistaats Thüringen werden Personen ausgezeichnet, die sich im Bereich der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Bildung sowie im Ehrenamt besonders verdient gemacht haben. Die insgesamt zehn Preisträger in diesem Jahr wurden
von einer unabhängigen Jury aus 33 Vorschlägen ausgewählt. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben.
Die 50. EUROPEADE in Gotha und die 51. EUROPEADE in Kielce sind noch
in guter Erinnerung und viele Bürger haben ihr Interesse bekundet, das
nächste Großereignis 2015 im schwedischen Helsingborg mitzuerleben.
Aus diesem Grund hat Oberbürgermeister Knut Kreuch nochmals eine
Bürgerreise mit vielen Extras angeregt, die ihn mit Gothaern zusammen
nach Schweden führen wird. Vom 4. bis 8. August 2015 geht’s zur 52. EUROPEADE nach Helsingborg. Dort haben die Bürgerfahrtler von Donnerstag bis Samstag Zeit, die Stadt zu erkunden und sich dabei ins Getümmel der schwedischen Metropole und der EUROPEADE-Veranstaltungen zu stürzen.
Zum wiederholten Male findet eine Bürgerfahrt des Oberbürgermeisters
in Partnerschaft und Organisation mit dem Sonnenklar Reisebüro Gotha, Jüdenstraße 1, 99867 Gotha, Tel. 03621/73 39 30, sonnenklartv-reisebuero.de/gotha statt, wo auch die Buchungen erfolgen werden.
Der Doppelstockbus wird auch vor Ort zur Verfügung stehen. Das Comfort Hotel Nouveau liegt im Zentrum von Helsingborg, so dass in wenigen Gehminuten alle Festplätze der 52. EUROPEADE erreicht werden
können.
Im Preis enthalten sind: kompetente Reiseleitung, sämtliche Fährüberfahrten, Fahrt nach Malmö (Ausflüge vor Ort fakultativ), 1 Übernachtung
in Malmö, Fahrt nach Lund mit Besichtigung des Doms, Fahrt nach Helsingborg und 3 Übernachtungen, 1 Übernachtung in Kopenhagen, Fahrt
nach Hamburg, 1 Übernachtung in Hamburg.
Die Reisekosten beinhalten alle aufgeführten Leistungen. Je nach Zimmerart gelten pro Person Preise von 874,00 €, 671,00 € oder 617,00 €
Fakultativ sind Ausflüge nach Malmö, Kopenhagen und in Hamburg.
Der detaillierte Programmablauf zzgl. aller fakultativen Ausflüge ist auf
der Internetseite: www.gotha.de zu finden. Das Team des Sonnenklar
Reisebüros nimmt die Buchungen entgegen und informiert gern über
die Reise.
Foto: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
16. Bürgerfahrt des
Oberbürgermeisters
Kultusminister Christoph Matschie übergibt den Salzmann-Preis an
Detlef Rommert.
Seite 8 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Aktuelle Angebote
Politik – Gesellschaft – Umwelt
Jan Heinrich (03621)8230-41)
Traditioneller Obstbaumschnitt
ab 27.10.14, Mo, 18.00 – 20.30 Uhr
Aus Hochzeit wird Traumhochzeit
08./15.11.14, Sa, 10.00 – 11.45 Uhr
Kunst – Kultur – Freizeit
Jan Heinrich (03621) 8230-41
Bob Ross-Malkurs: „Goldener Herbsttag“
am 01.11.14, Sa, 09.30 – 17.00 Uhr
Offene Filzwerkstatt – Für filzfreudige
14./15.11.14, Fr, 17.00 – 20.00 Uhr und
Einsteiger und Fortgeschrittene
Sa, 10.00 – 16.30 Uhr
Gesundheitsbildung
Heike Strumpf (03621) 8230-44
Vegane Küche zum Ausprobieren
ab 06.11.14, Do, 18.00 – 21.00 Uhr
Die „Fünf Tibeter“® Basiskurs
am 08.11.14, Sa, 09.00 – 15.30 Uhr
Ich beweg mich: Pilates Übungskurs
ab 12.11.14, Mi, 17.15 – 18.15 Uhr
Sprachen
Heike Strumpf (03621) 8230-44
Kroatisch für die Reise A1.1 (Anfänger)
am Vormittag ab 27.10.14, Mo, 10.30 –
12.00 Uhr; am Abend ab 27.10.14,
Mo, 18.30 – 20.00 Uhr
Arbeit – Beruf – EDV
Jan Heinrich (03621) 8230-41
Windows Einsteiger – Erste Schritte am
Computer für aktive Senioren
ab 13.11.14, Do, 14.00 – 17.15 Uhr
Rhetorik – frei und überzeugend sprechen
am 15.11.14, Sa, 09.00 – 16.00 Uhr
Nichtamtlicher Teil
Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf zur EXPO
Real & beim 3. Europäischen Kongress in Wien
Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf vertrat
am 6. Oktober 2014 auf der EXPO REAL in München, der größten Immobilienmesse Deutschlands, die Stadt Gotha und nahm an einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Nachnutzungsstrategien – Impulse für die Innenstadtentwicklung am Beispiel Thüringen“ teil. Für
die Anwerbung von Investoren und die Kontaktaufnahme zu Projektentwicklern ist die EXPO Real eine der ersten Adressen in Deutschland und Europa.
Am 9. und 10. Oktober 2014 nahm Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf als Referent am 3.
Europäischer Kongress über die Nutzung, Bewirtschaftung und Erhaltung historisch bedeutender Gebäude in Wien teil. Er hielt einen Vor-
trag über die Stadt Gotha und ihre historisch
bedeutenden Denkmäler. Der Kongress fand in
der Hofburg statt und bot auch die Möglichkeit
zum Erfahrungsaustausch mit internationalen
Experten im Bereich der Denkmalpflege.
20. Thüringer Bibliothekstag in Gotha
Die Residenzstadt Gotha war am 22. Oktober
2014 Veranstaltungsort des 20. Thüringer Bibliothekstages, der wiederholt unter der
Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für
Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph
Matschie, stattfand. Bibliothekare aus ganz
Thüringen kamen in der Stadtbibliothek „Heinrich Heine“ zusammen und erlebten nach verschiedenen Vorträgen zum Thema „Thüringer
Bibliotheken – landesweit digital?“ am Nachmittag auch die Verleihung des Thüringer Bibliothekspreises 2014.
Oberbürgermeister Knut Kreuch begrüßte
gemeinsam mit Staatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel die Teilnehmer des 20. Thüringer
Bibliothekstages im Gothaer Winterpalais.
Damit hatten die Thüringer Bibliothekare
auch die Möglichkeit das neue Domizil der
Gothaer Stadtbibliothek kennenzulernen
und eines der bedeutendsten Bauprojekte
der Stadt Gotha der letzten Jahre zu erleben.
In die Sanierung, den Bau und die Ausstattung des Gebäudekomplexes, bestehend aus
Hofgärtnerhaus, Winterpalais und dem Neubau des „Friede-Springer-Hauses“, wurden
insgesamt 5,7 Millionen Euro investiert. Den
Bibliotheksnutzern stehen nach dem Umzug
vom Orangeriegebäude und seit der Eröffnung der Stadtbibliothek „Heinrich Heine“
im Winterpalais am 29. März 2014 insgesamt
2.000 m2 Nutzfläche zur Verfügung.
Nähere Infos unter 03621/82 30-49
und auf www.vhs-gotha.de.
Tag der offenen Tür
„Aktiv-Schule“ Emleben
Mit verschiedenen Veranstaltungen, Gesprächsangeboten und Ausstellungen
werden den Besuchern der freien Grundschule am Samstag, dem 25.10.14 von
10 – 14 Uhr das pädagogische Konzept sowie viele der Möglichkeiten, die sich
Schülern dort bieten, präsentiert. Neben
Tanzgruppen und dem Schulchor werden
auch andere der gegenwärtig 22 Arbeitsgemeinschaften ihr Angebot vorstellen.
Die Emleber Schule besteht seit 1999 und
bietet etwa 170 Kindern eine moderne, erfolgreiche ganztägige Bildung und Erziehung. Wichtig für alle Interessenten: Die
Anmeldefrist für Einschulungen im Februar und auch September 2015 endet in diesem Jahr bereits am 27. Oktober 2014,
weitere Informationen gibt es dazu unter:
www.aktivschule.de.
Vor dem Thüringer Bibliothekstag überreichten Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf (r.) und
Bibliotheksleiterin Nicole Strohrmann (m.) 3 Publikationen der Stadtverwaltung Gotha an den
Leiter der Universitätsbibliothek Ilmenau, Dr. Gerhard Vogt (l.).
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 9
Gothaer Wochenmarkt
entwickelt sich positiv
GOTHAER
Wo c h e n m ä r k t e
WochenmarkT
rk
sind traditionell unverzichtbarer Bestandteil der Nahversorgung mit frischen Lebensmitteln. In Gotha finden die Kunden auf dem
Neumarkt, auf dem Hauptmarkt und auf dem
Coburger Platz ein interessantes und vielseitiges Warenangebot vor. Ein eigenes Logo
wirbt seit Jahresbeginn für den „Gothaer Wochenmarkt“, alle Händler wurden von der
Stadtverwaltung mit einheitlichen Firmenbeschilderungen ausgestattet.
In der Marktsaison 2014 konnte eine positive
Entwicklung auf dem oberen Hauptmarkt und
Neumarkt verzeichnet werden. So hat sich die
Anzahl der Wochenmarkthändler erhöht, was
auch mit einer Steigerung des Warensortiments verbunden war. Durch lukrative Angebote, wie Gewürze, Biowaren, Zuchtpilze, ungarische Spezialitäten, Naturkosmetik, Korbund Keramikwaren, Süßwaren und vieles
mehr, stellten sich die Märkte bunter und ansprechender für die Kunden dar.
Gespräche mit den Wochenmarkthändlern
zeigen, dass sie sehr gern nach Gotha fahren
und mit der Organisation des Marktes zufrieden sind. Bei der Stadtverwaltung haben die
Händler direkte Ansprechpartner, die versuchen Probleme kurzfristig zu lösen. Die Zufriedenheit der Händler auf den Gothaer Wochenmärkten führte zu einer positiven Werbung
für die Stadt, durch die neue Händler für Gotha gewonnen werden konnten. Anbieter, die
bereits vor Jahren ihre Waren in Gotha angeboten hatten, sich aber einen neuen Standort suchten, kamen zurück, aber auch neue
Händler bewerben sich als Tages- oder Saisonhändler.
Wochenmarkt auf dem Neumarkt: Durchschnittlich versorgten im Jahr 2014 auf dem
Neumarkt 24 Händler pro Markttag. Hierbei
handelte es sich um Beschicker, die über eine
Jahresstandplatzvereinbarung verfügten und
Händler, welche als Tages- und Saisonhändler
angereist sind. Der Marktplatz wird stark von
den Besuchern, Touristen, Einheimischen aus
der Stadt und des Umlandes frequentiert. In
dieser Marktsaison haben sich mehr Tageshändler um einen Standplatz beworben als in
den vergangenen Jahren. Die größte Anzahl der
Bewerber konnte berücksichtigt werden, da sie
nicht kontinuierlich nach Gotha kommen. Ein
Händler mit ungarischen Produkten und ein
Händler mit frischen Eiern, Nudeln- und Hartwurstprodukten konnten neu gewonnen werden.
Wochenmarkt auf dem Coburger Platz: Der
Wochenmarkt auf dem Coburger Platz ist ein
kleiner, bunter Markt und wird von den Bürgern gut angenommen. Der Abkauf an den derzeitigen Ständen wird von den Händlern als
gut eingeschätzt, obwohl der Wochenmarkt an
zwei größere Discounter grenzt. Die Händlerzahl auf diesem Markt ist rückläufig, da einige
aus Existenzgründen ihren Stand aufgeben
mussten bzw. in den wohl verdienten Ruhestand gegangen sind.
Wochenmarkt auf dem Hauptmarkt: Der Wochenmarkt auf dem Hauptmarkt erfährt zurzeit
einen Umbruch. Am Anfang der Saison 2014
konnte, auch unter größten Anstrengungen,
kein Händler gewonnen werden. Der Hauptmarkt war ein Tabu auch für alle Händler, die
sich für einen Tagesstandplatz in Gotha beworben haben. Seit Juli 2014 versorgt die Gut Sambach gGmgH – Ökologischer Landbau & Sozialtherapie auf dem Gothaer Hauptmarkt. Das Gut
Sambach ist ein Biohof mit Werkstätten für behinderte Menschen sowohl im landwirtschaftlichen als auch im handwerklichen Bereich. In
der hofeigenen Fleischerei werden Fleisch- und
Wurstprodukte hergestellt. Ein Teil des geernteten Getreides wird im Backhaus des Gutes zu
Vollkornbrot und Brötchen verbacken. Und
auch die Milch wird zum Teil in der hofeigenen
Käserei zu Käse und Frischprodukten weiterverarbeitet. Saisonales Gemüse aus der Gärtnerei ergänzt das Angebot. Der Verkaufsstand
hat sich in Kürze eine ständig wachsende
Stammkundschaft aufgebaut und dem Marktwesen auf dem Hauptmarkt einen Durchbruch
beschert. Die Tageshändlerzahl am Donnerstag
steigt von Woche zu Woche. So konnte ein
Korbwaren-Händler gewonnen werden, der
auch kleine Reparaturarbeiten vor Ort anbietet.
Außerdem kommen jetzt Händler mit Geschenkartikeln, Tiroler Produkten, Miederwaren, Parfüm, Wolle und Tischdecken auf den
oberen Hauptmarkt.
Marktperspektive 2015: Die derzeit laufende
Ausschreibung für die drei Gothaer Wochenmärkte (Bewerbungen sind bis 24. Oktober
2014 möglich) wurde im „Marktanzeiger Ost“,
im „Rathaus-Kurier“ und im Internetangebot
der Stadtverwaltung veröffentlicht. Für die Weiterentwicklung des „Gothaer Wochenmarktes“
gibt es hinsichtlich seiner Bedeutung als sozialer Treffpunkt verschiedene Überlegungen.
Auch über die Länge der Öffnungszeiten und
das Parken der Händlerfahrzeuge wird derzeit
nachgedacht.
Sprechzeiten der Schiedsstelle:
Die nächsten planmäßigen Sprechzeiten
der Schiedsstelle finden am Samstag, dem
25. Oktober, 10.00 – 11.00 Uhr und Montag,
dem 24. November, 17.00 bis 18.00 Uhr im
Lucas-Cranach-Haus, Hauptmarkt 17, Zimmer 213.2 statt. Telefonisch ist die Schieds-
stelle unter der Nummer 03621/21 17 15 erreichbar.
Außerhalb dieser Sprechzeit können Termine über das Bürgertelefon 222-222 vereinbart werden.
Berichtigung
In der „Rathaus-Kurier“-Ausgabe Nr. 9
vom 25. September 2014 ist im Text
zur Vorstellung der neuen Stadtratsmitglieder auf Seite 10 oben ein bedauerlicher Fehler unterlaufen.
Richtig muss es heißen:
Werner Kukulenz (l.) wurde zum ersten ehrenamtlichen Beigeordneten
und Gabriele Reichstein (r.) zur zweiten ehrenamtlichen Beigeordneten
des Oberbürgermeisters gewählt.
Andreas Kieling –
Live in Gotha
Bekannt geworden ist der Gothaer Business-Botschafter Andreas Kieling 1991
durch seine bahnbrechenden Grizzly-Aufnahmen aus dem Yukon. Es folgten Reisen
rund um die Erde und hautnahe Begegnungen mit Krokodilen, giftigen Waranen,
Wüstenelefanten, Berggorillas aber auch
deutschen Wildschweinen. Für Andreas waren die Filmaufnahmen eines Kampfes
zweier solcher Wildschwein-Eber in der heimischen Eifel sogar die gefährlichsten
Dreharbeiten überhaupt.
Davon und von all seinen Erlebnissen aus
20 Jahren Tierfilmproduktion erzählt Andreas Kieling am 17. November im Gothaer Kulturhaus. Er kommentiert live, wie ihm seine
einzigartigen Aufnahmen gelingen und erklärt, wie man die Aktivitäten und Reaktionen der Wildtiere richtig liest. Nicht zu
kurz kommen sehr persönliche Schilderungen, wie der in Gotha geborene Andreas
schon als Sechsjähriger erste Tierfotos in
Thüringen machte, als Sechzehnjähriger
spektakulär aus der DDR flüchtete, um seinen Träumen von Abenteuer und Wildnis
näher zu kommen und wie er dann auf seiner 1400 Kilometer langen Sommer-Wanderung auf dem ehemaligen Grenzstreifen
zwischen BRD und DDR seine wilde Heimat
Deutschland wiederentdeckte.
Karten: Tourist-Information Gotha / Gothaer Land, Hauptmarkt 33, Tel.: 03621
5078570 & www.proticket.de
Termine: 17.11.2014, 10.00 Uhr Schülerveranstaltung im Gothaer Kulturhaus
17.11.2014, 20.00 Uhr Live-Vortrag im Gothaer Kulturhaus
Seite 10 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Gothaer Kinder- und
Jugendforum auf Tour
Am Mittwoch, dem 24.09.2014, um 6.15 Uhr
sind einige Mitglieder des Kinder- und Jugendforums Gotha (Elli Gröschner, Thomas Hanl, Lukas Eichler, Paul Rosch) sowie die Betreuer
Marana Ernst und Wolf Dieter Nitschke mit Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch in einem
Kleinbus nach Gunzenhausen (Mittelfranken)
nahe Nürnberg gefahren. Anlass für die Fahrt
war eine Einladung des Simon Marius Gymnasiums Gunzenhausen an den Oberbürgermeister zu einem Gedankenaustausch über das
Thema „Wende“.
Kurz entschlossen stimmte der OB zu und
nahm auch gleich noch die oben erwähnten
Mitglieder des Kinder- und Jugendforums mit,
für die dieser Tag viele neue Perspektiven eröffnete. Nach etwa drei Stunden Fahrt sind wir
dann am Simon Marius Gymnasium Gunzenhausen angekommen.
Wir wurden vom Kursleiter Wolfgang Osiander
(Geschichte und Sozialkunde) empfangen.
Nachdem uns kurz das Schulgebäude gezeigt
wurde, empfingen uns die Schulleiterin Susanne Weigel und ihr Stellvertreter Josef Rei. Bei
Kaffee und Kuchen unterhielten wir uns über
das Thema „Geteiltes Deutschland vor 25 Jahren“. Danach sprach unser OB vor den Klassen
10 über das Thema DDR und berichtete auch
über Gotha.
Seine Rede wurde von den Schülern mit großem Interesse aufgenommen und eröffnete vielen auch einen ganz neuen Blick in die Geschichte Deutschlands. Er berichtete sowohl
über unsere großartige Stadt Gotha als auch
über seine Kindheit und Jugend und die damit
verbundenen Erfahrungen in der DDR. Dies
war für alle Zuhörer sehr interessant. Auf die
Frage, wie man vor 30 Jahren nach Bayern gekommen wäre, antworteten einige bayrische
Schüler „mit der Pferdekutsche“, worüber unser Oberbürgermeister sehr erstaunt war. Er erzählte den Schülern, wie problematisch die
Reise in den Westen gewesen ist. Wir stellten
fest, dass nur ca. ein Drittel der bayrischen
Schüler schon einmal in den neuen Bundesländern war, hauptsächlich auf Rügen sowie in
Leipzig und Dresden.
Nach 45 Minuten wechselte das Publikum und
die 11. Klassen hörten mit großem Interesse einen 90-minütigen Vortrag, an dessen Ende
auch wir zum Zug kamen und über unsere Arbeit im Kinder- und Jugendforum berichteten.
Trotz seines vollen Terminkalenders kam
schließlich auch noch der Bürgermeister von
Gunzenhausen Karl Heinz Fitz (CSU) vorbei.
Im Anschluss gingen wir mit der Schulleitung
und einigen Lehrern essen und tauschten viele
Gedanken und Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven aus. Anschließend
zeigten uns zwei Lehrer noch den schönen Ort
Gunzenhausen. Gegen 15 Uhr traten wir dann
die Heimreise an, so dass wir ca. 18 Uhr wieder
in Gotha ankamen. Es war ein sehr interessanter Tag mit vielen neuen Eindrücken, von
denen sicher beide Städte profitiert haben.
Dieser Artikel wurde geschrieben von Paul
Rosch (15) und Lukas Eichler (14).
Nichtamtlicher Teil
August-Köhler-Verein bedankt sich
Mit der Ausstellung vom 8. bis 14.September
2014, im Kinder- und Jugendzentrum „Big Palais“, wurde das Anliegen des herausragenden
Pädagogen geehrt. Der August-Köhler-Verein
nahm den 135.Todestag zum Anlass, sein Leben und Wirken in einer Zeitreise nachzuempfinden. In der Aula des Gebäudes in der Schäferstraße und mit der Aufgeschlossenheit und
Hilfe des Leiters, Herrn Krollmann, entstand
ein einladender Raum mit geschichtlicher Atmosphäre. Ein herzliches Dankeschön an alle,
die mitwirkten.
Mit Unterstützung des Schul- und Jugendamtes der Stadtverwaltung, der Röbling-Schule in Mühlhausen, des August-Köhler-Kinderhauses, des Fröbelkindergartens und des
Christlichen Kinderhauses Teeschlösschen
wurden die Thesen seiner Werke und Schriften
mit anschaulichen Exponaten gestaltet und
zeigen, wie heute noch nach seinen Lehren gearbeitet wird.
Ein besonderer Dank geht an Frau Frech und ihre Kindergruppe des Fröbelkindergartens, die
in einem anspruchsvollen Programm, Lieder,
Gedichte und Spiele von F. W. A. Fröbel zur Ausstellungseröffnung darboten.
Eine Ausstellung zum Anfassen! Das bestätigten die angehenden Kindergärtnerinnen.
Zwei Schülerinnen unterstützten den Verein
täglich und bestätigten, August Köhler gehört
zu ihrem Ausbildungsweg.
Beim Auffrischen der alten Falttechniken konnte jedes Kind etwas für das „Händchen“ mitnehmen, was von den kleinen Besuchern gern
angenommen wurde (Tragetaschen, Portemonnaies). Mathematische Übungen mit zeitgemäßen Legematerialien und Quizheften und
ein Bauteppich für individuelles Bauen und
Spielen mit Spielzeug aus Großmutters Zeiten
wurden angeboten.
Die Vernetzung der Übergänge vom Kindergarten zur Schule und die Selbsterfahrung der
Kinder in den Ihnen gebotenen Freiräumen zeigen sich in den vielfältigen Konzepten der
Stadt – bei genauerem Hinschauen auch im
Thüringer Bildungsplan.
Der August-Köhler-Verein, geleitet von Frau Felicitas Witter, engagiert sich dafür, einen festen
Platz dieser interessanten Ausstellung in Gotha zu finden. Gesucht und gebraucht werden
junge Mitglieder für den Förderverein.
August Köhlers Schaffen und Wirken verdient
geehrt zu werden.
Die Mitglieder des August-Köhler-Vereins
Gotha e.V.
Kurd-Laßwitz-Stipendiatin Sonja Ruf moderiert
und regt zu autobiografischem Schreiben an
Die diesjährige Kurd-Laßwitz-Stipendiatin Sonja Ruf ist seit August in Gotha aktiv und mit
sechs Kolumnen in den Ausgaben der beiden
Gothaer Tageszeitungen sowie auf der städtischen Internetseite unter www.gotha.de auch
schon präsent. Das Kennenlernen der Stadt, die
Arbeit an einem Kinderbuch, Lesungen und zahlreiche Veranstaltungen rund um biografisches
Schreiben, beschäftigen die Stadtschreiberin.
Am Mittwoch, dem 1. Oktober 2014 moderierte Sonja Ruf in der Stadtbibliothek „Heinrich
Heine“ die beliebte Lesereihe „Lebensbilder“.
Fünf Hobbyautorinnen und ein Hobbyautor lasen aus eigenen Arbeiten und erzählten damit
auch Lebensgeschichten, am 21. Oktober lud
Sonja Ruf an gleicher Stelle zu einem Schnupperkurs „Autobiografisches Schreiben“ ein. Im
Frauenzentrum wird sie als „Autorin zu Gast“
sein und auch im „Club Galletti“ ist bereits eine Lesung mit ihr geplant, der Terminkalender
ist bis Dezember gut gefüllt.
29. Oktober 2014, 19.00 Uhr Lesung im Balkonzimmer der Stadtbibliothek, Friedrichstr. 2 – 4
4. November 2014, 14.00 Uhr Lesung im Club
Galletti, Jüdenstraße 44.
19. November 2014, 13.30 Uhr „Autoren zu
Gast“. Frauenzentrum, Brühl 4.
8. Dezember 2014, 14.30 Uhr Weihnachtsfeier
im Kirchenraum vom Brühl 4, organisiert durch
das Frauencafé u. a. mit einer kleinen Lesung.
Vortrag „Antiziganismus“
Das Aktionsbündnis gegen rechte Gewalt
lädt am Donnerstag, 20. November um 19.00
Uhr in Gotha im Versammlungsraum des Lucas-Cranach-Hauses (Hauptmarkt 17) zum
Vortrag „Antiziganismus: Vorurteil und Diskriminierung. Darstellung und Wahrnehmung der Sinti und Roma“ mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, dem langjährigen Leiter des
Instituts für Antisemitismusforschung der
Technischen Universität Berlin, ein. Der Eintritt ist frei.
Im Rahmen der EU-Osterweiterung rückt das
Thema Einwanderung wieder verstärkt in
den Mittelpunkt von Medienberichterstat-
tung und zunehmend auch der Politik. Im Fokus befindet sich dabei insbesondere die so
genannte „Armutszuwanderung“. Mit dieser Bezeichnung wird der Zuzug von Menschen, die vor allem der Bevölkerungsgruppe der Roma zugeordnet werden, von vornherein als Problem charakterisiert.
In seinem Vortrag wird sich Prof. Benz, ein
international bekannter Vertreter der Vorurteilsforschung, der Darstellung der Sinti und
Roma in den Medien in Deutschland widmen
und analysieren, inwieweit diese Darstellung die gesellschaftliche Wahrnehmung
der Sinti und Roma beeinflusst.
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 11
Angebote Kinder- und Jugendtreffs
Städtische Jugendarbeit Gotha, Tel. (036 21) 222-150, Fax (036 21) 222-191, www.gotha.de
BIG PAL AI S
DA S G EHT AU C H NO C H …
Kinder- und Jugendzentrum
Big Palais, Schäferstraße 10
036 21 /73 71 80
Hobbyküche, 12., 26.11., ab 16.00 Uhr
Kochecke, 07.11., 18.00 Uhr
Bernhard Krollmann, Ines Klein, Sven Kerber
Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr, Sa 14 – 22 Uhr, Mi 14 – 20 Uhr
in den Ferien: 12.00 – 20.00 Uhr
VE RAN STALTUNGEN
Tag der offenen Tür vom Lokalen Bündnis für
Familien mit Informationen für Familien zur
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, 07.11.,
ab 14.00 Uhr
Kinderfasching, 11.11., ab 15.00 Uhr
PROJEKTE
Graffitiworkshop, donnerstags, 15.00 Uhr
Slackline und Klettern, freitags, 15.00 Uhr
(nur bei geeigneter Wetterlage)
Mädchentreff, dienstags, 16.30 Uhr
Fahrradselbsthilfewerkstatt
samstags von 15.00 – 18.00 Uhr
K IN DE RKLUB
täglich ab 15.00 Uhr
Italienisch kochen, 14.11., 15.00 Uhr
Autorennbahn 6 Bahnen und 45 m lang!
donnerstags ab 17.00 Uhr, Informationen
dazu im KJZ
COM PUTER
Hausaufgabenhilfe und Info-Point sind
nach Absprache mit den Mitarbeitern der
Einrichtung möglich
SCHULE & BERUF
SUNDHAUSEN
Kinder- und Jugendtreff Sundhausen
n
Am Anger 7, 036 21 /75 87 47
Marina Bechler, Thomas Kühn
Öffnungszeiten: Di – Fr 13.30 – 22.00 Uhr
Sa 14.00 – 20.00 Uhr
K I N D ER K LU B
Spielen, Basteln, und viele kreative Möglichkeiten... jeden Tag ab 16.00 Uhr
DA S G EHT AU C H NO C H …
Kochecke, jeden Tag möglich
V ER A N STA LT U NG E N
Familienwandertag zum Boxberg,
15.11., 11.30 – 16.00 Uhr
Dankeschönveranstaltung für alle ehrenamtlichen Helfer 2014, 22.11., 20.00 – 22.00 Uhr
Adventsmarkt an der Kirche in Sundhausen,
29.11., 15.00 – 18.00 Uhr
PRO JEK TE
Sagen u. Geschichten des Landkreises
Thema: das „Conrad Ekhof Theater“
am 13.11., 14.45 – 15.45 Uhr
Hausaufgabenhilfe bei Bedarf möglich
ZELLE
Kinder- und Jugendtreff Zelle
Werner-Sylten-Straße 2
036 21 /70 85 04
Jobsuche & Bewerbungen
Wir helfen euch gern … Sprecht mit uns!
Maik Kreutzburg, Rina Kühn
SIEBL EBEN
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 14.00 – 22.00 Uhr
in den Ferien: Mo – Do, 11.00 – 19.00 Uhr
Kinder- und Jugendtreff Siebleben
Gleichenstraße 1 A, 85 24 96
Ronny Lehmann, Jens Heerda
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 14.00 – 22.00 Uhr
in den Ferien: 11.00 – 19.00 Uhr
VERAN STALTUNGEN
Umzug zum Martinstag, 10.11., ab 17.00 Uhr
Adventsstündchen, 28.11., ab 16.00 Uhr
P ROJE KTE
Klubzeitung „Krabbelspunk“ Redaktionssitzung jeweils montags, ab 16.00 Uhr
„Bild & Ton“ im KJZ Big Palais, mittwochs,
ab 16.00 Uhr
K IN DERK LUB
jeden Dienstag, ab 16.00 Uhr
Wir schmücken unseren KJT für die Adventszeit, 04.11.
Kinderfaschingsparty, 11.11.
Wir gestalten unseren Adventskalender,
18.11.
Plätzchen backen im Advent, 25.11.
G AM E S
Spieleabend, donnerstags, 19.00 Uhr
Spiel und Spaß bei Musik und guter Laune
fit + fun – fair play, der Fußballtreff,
freitags, ab 18.00 Uhr
Jugendliche in
Gotha-West aktiv
V ER A N STA LT U NG E N
Grillabend,
am 21.11., ab 17.30 Uhr
P RO JEK TE
Musikprojekt – Erlernen des Umganges mit
Medientechnik, donnerstags, ab 16.30 Uhr
(nach Absprache mit den Mitarbeitern der
Einrichtung)
gesunde Lebensweise: Wir backen Plätzchen, 26.11., 15.00 Uhr
Spiel- und Lesenachmittag, montags, ab
15.00 Uhr
K I N D ER K LU B
donnerstags, ab 15.00 Uhr
Lustige Spiele im Saal, 06.11.
Wunschbasteltag, 13.11.
Salate zubereiten, 20.11.
Wir backen Weihnachtsplätzchen, 27.11.
FI T & FU N
Line’s Play, dienstags, ab 16.00 Uhr
DA S G EHT AU C H NO C H …
Fun-Freitag, Kochen, Spielen Allerlei
ab 18.00 Uhr
Muttitreff mit Kleinstkindern,
dienstags ab 15.00 Uhr
Die Entsorgung von Müll in der Natur nimmt in
unserer schönen Stadt Gotha wohl leider kein
Ende. Doch wer ist denn dafür verantwortlich
zu machen? Über die Antwort dazu waren sich
die zwölf Schüler aus dem Gothaer Kinder- und
Jugendforum alle einig: Jeder Einzelne trägt
hier mit seinem eigenen Verhalten die Verantwortung!
Am Samstag, dem 27. September 2014, machten sich im Stadtteil Gotha-West wieder die
„Mülldetektive“ auf den Weg. Wie jedes Jahr
wurden sie dabei von Herrn Ebhard aus GothaSiebleben mit seinem Pferdefuhrwerk unterstützt.
Vom Kinder- und Jugendtreff „Zelle“ und den
darüber liegenden Terassenparkplätzen aus,
begann ab 10.00 Uhr das eifrige Bücken und
Sammeln von vielerlei Weggeworfenem in
blaue Müllsäcke. Gefunden wurden wieder
reichlich Plastikmüll, Zigarettenschachteln,
Flaschen, diverse Lebensmittelverpackungen
und Vieles mehr. In den angrenzenden Wiesen
fanden die Kinder und Jugendlichen auch einigen Sondermüll, wie beispielsweise elektrische Geräte und alte Autoreifen mit Felgen.
In nur zwei Stunden war der Hänger voll.
Seit der letzten Aktion vor einem Jahr war auf
diesem doch recht kleinen Territorium solch eine gewaltige Menge von neuem Müll entstanden, dass der diesjährige Einsatz der fleißigen
Helfer eine erschreckende Bilanz zeigt. Sie appellieren daher: „Liebe Bürger von Gotha, nur
gemeinsam können wir in Zukunft daran etwas
ändern, wenn jeder Einzelne noch heute damit
beginnt, sich verantwortlich zu fühlen: Für einen respektvollen Umgang mit der Natur und
eine saubere Heimatstadt!“.
Basketballprojekt
„BasKIDball“
Montags, donnerstags und freitags findet
in der Turnhalle der „Conrad Ekhof Regelschule“ in der Eschleber Straße, jeweils
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, ein kostenloses
Basketballprojekt für Kinder und Jugendliche statt.
Finanziert wird dieses Projekt durch die
„Dirk-Nowitzki-Stiftung“. Nähere Informationen kann man über den „BIG e.V.“ Herrn
Sturmhöfel, Tel. 03621 / 22 90 822 oder an
den Projekttagen vor Ort erhalten.
Seite 12 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Mithilfe von Rotary ist die
Kinderlähmung fast besiegt
Seit 1979 engagieren sich die Mitglieder der Rotary Clubs weltweit im Kampf gegen die heimtückische Kinderlähmung. Dank einer starken internationalen Allianz könnte die Krankheit bis
2018 weltweit besiegt sein.
Die Sorge um die Ebola-Epidemie in Afrika
darf nicht den Blick dafür verstellen, dass das
Zusammenspiel von moderner Medizin, politischem Willen und humanitärem Engagement
Infektionskrankheiten durchaus besiegen
kann. Das beste Beispiel dafür ist die Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz Polio): Noch Mitte
des vergangenen Jahrhunderts wütete diese
Krankheit in allen Teilen der Welt. Heute ist sie
weitgehend verschwunden. Nachdem seit Mitte des vorigen Jahrhunderts die Krankheit in
den reichen Industrienationen durch flächendeckende Impfungen besiegt werden konnte,
erinnerten Rotarier Anfang der 1980er Jahre daran, dass der größte Teil der Menschheit nach
wie vor unter dieser Geißel leidet, obwohl ein
preiswerter Impfstoff zur Verfügung steht. Auf
den Philippinen gelang Rotary der Nachweis,
dass auch in der sogenannten Dritten Welt konsequent durchgeführte Schluckimpfungen
nachhaltigen Erfolg bringen. Damit war das
Thema Polio wieder auf der Tagesordnung
der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Seit
1988, als sich WHO, Rotary International, UNICEF und die US-Gesundheitsbehörde CDC zu einer schlagkräftigen Anti-Polio-Allianz zusammenschlossen, gelang es, die Zahl der jährlichen Infektionen von 350.000 in 125 Ländern
auf 416 Infektionen im vergangenen Jahr zu senken, ein Rückgang von 99,8 Prozent. Nur noch
drei Länder gelten heute als Polio-endemisch:
Afghanistan und Pakistan sowie Nigeria. Bis
2018 soll auch in diesen Ländern die Übertragungskette unterbrochen werden, um die Welt
insgesamt Polio-frei zu machen. Solange dies
nicht erreicht ist, wird es immer wieder zu regionalen Polio-Ausbrüchen kommen, wie zuletzt
am Horn von Afrika und in Syrien. Für diese letzte Etappe werden nach wie vor viele Spenden
benötigt, denn es wird immer schwieriger, die
letzten ungeimpften Kinder aufzuspüren. Nicht
zufällig liegen die verbliebenen Poliofälle in
Ländern, die unter politischen Turbulenzen und
einer schwachen medizinischen Infrastruktur
leiden. Erfolg wird sich nur einstellen, wenn es
gelingt, alle Kinder auch in Flüchtlingscamps,
Nomadenlagern und unter ähnlich schwierigen
Bedingungen zu impfen. Der logistische Aufwand (und die Kosten) dafür ist enorm. Rotarier haben über Jahre nahezu 1,2 Milliarden USDollar an Spenden für den Kampf gegen Polio
aufgebracht, dazu unzählige Arbeitseinsätze
als ehrenamtliche Impfhelfer. Rotary hat auch
die Regierungen in den wohlhabenden Ländern
wie in den betroffenen Entwicklungsländern immer wieder gemahnt, ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern dieser Welt gerecht zu
werden. Nur so war es möglich, die Gesamtkosten der Kampagne von neun Milliarden USDollar aufzubringen. Wenn es gelingt, den Zeitplan 2018 einzuhalten, ist das Geld gut investiert – und eine heimtückische Infektionskrankheit für immer verschwunden. Weiter
Informationen unter: www.poliplus.de
Nichtamtlicher Teil
Gothaer Grund- und Regelschulen
öffnen ihre Türen:
Staatliche Grundschule
„Erich Kästner“, Anger 8
Staatliche Regelschule
„Oststadt Gotha“, Bufleber Str. 13
vorgestellt. So kann man sich über das Leselernkonzept der Schule informieren, verschiedene Stationsbetriebe betrachten und
näheres über Projektlernen. Weiterhin werden aktuelle Arbeitsgemeinschaften präsentiert und die Hortarbeit vorgestellt. Auf interessante Gespräche freuen sich die Elternvertreter, Mitglieder des Fördervereins der
Schule sowie die Schulleitung.
Sa, 15.11.2014, 10 – 13 Uhr
Weihnachtsfeier, Mi, 17.12.14, 15 Uhr
Grundschule „Gotha Siebleben“,
Sa, 15.11.14, 10 – 12 Uhr
Die Kneippschule „Erich Kästner“ präsentiert
sich unter dem Motto: „Gesundheit geht uns
alle an“
%
Staatliche Grundschule
„Brüder Grimm“, Bufleber Str. 13
Mi, 19.11.14, 16 – 18 Uhr
Einblicke in das Unterrichtsgeschehen und
die Angebote des Hortes sowie in die Höhepunkte unseres Schullebens werden gewährt. Natürlich haben Besucher auch die
Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit allen
Lehrern und Erziehern ins Gespräch zu kommen. Interessierte Eltern erhalten in zwei
Vorträgen wichtige Informationen zum Übergang vom Kindergarten in die Schule und
von Klasse 4 in die weiterführende Schule.
Alle Lehrer und Erzieher der Brüder-GrimmSchule freuen sich, zahlreiche Eltern und ihre Kinder als Gäste zum Tag der offenen Tür
begrüßen zu dürfen.
Staatliche Grundschule
„Ludwig-Bechstein“, Brunnenstr. 46
Mi, 26.11.14, 15 – 18 Uhr
Europaschule
„Josias Friedrich Löffler“, Am Tivoli 18
Mo, 10.11.14, 16 – 18 Uhr
Viele interessante Angebote werden vom
Team der Lehrerinnen und Erzieher/innen
Högernweg 8
Fr, 28.11.14, 15 – ca. 17 Uhr
Alle zukünftigen Schulanfänger sind mit ihren Eltern ganz herzlich eingeladen, sich die
im Schuljahr 2009/2010 komplett sanierte
wunderschöne Schule sowie das großzügige
Außengelände anzuschauen. Außerdem erhalten alle Interessierten einen kleinen Einblick in die Unterrichts- und Hortarbeit sowie
das Schulkonzept.
Da die Schule in diesem Jahr zum 17. Mal mit
dem Titel „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet wurde, sind für alle zukünftigen
Schulanfänger an diesem Tag natürlich auch
Angebote „rund um das Thema Natur und
Umwelt“ vorbereitet und es wird außerdem
schon ein wenig weihnachtliche Stimmung
im Schulhaus verbreitet.
Das kleine Schulmuseum bietet Führungen
für alle Interessierten an.
Für das leibliche Wohl ist
natürlich auch gesorgt.
Schüler, Lehrer und
Erzieher der Staatlichen
Grundschule „GothaSiebleben“ freuen
sich auf alle, die an
diesem Tag kommen.
&
Aufruf zum Schulwettbewerb
„So schmückt sich die Welt zu Weihnachten“
Im Rahmen des Gothaer Wichtelmarktes
schreibt die KulTourStadt Gotha in Zusammenarbeit mit dem Schul- und Jugendamt Gotha
erstmalig einen Schulwettbewerb für Schulklassen aus Gotha und dem Landkreis aus.
Teilnehmen können Schüler der Altersstufen 6
bis 12 Jahren unter dem Motto „So schmückt
sich die Welt zu Weihnachten“.
Weihnachten weltweit kennenlernen; Traditionen, Sitten und Weihnachtsdekorationen anderer Länder und Kulturen erkunden- das soll
die Aufgabe der Kinder und Jugendlichen im
Rahmen des Wettbewerbes sein.
Jeder teilnehmenden Klasse wird nach der Anmeldung ein Land zugelost. Die jeweilige Klasse recherchiert im Internet die landestypischen
Weihnachtsdekorationen und Bräuche und
baut diese innerhalb eines/r Projekttages/
Projektwoche mit einer einseitigen Erläute-
rung nach. In der Woche vor dem Wichtelmarkt
werden die Ausstellungsobjekte auf dem oberen Hauptmarkt rund um die Weihnachtstanne
und dem Buttermarkt aufgebaut und sind während der gesamten Zeit des Wichtelmarktes zu
besichtigen.
Für alle teilnehmenden Klassen gibt es auch
etwas zu gewinnen. Die kreativste und schönste Umsetzung des Schülerprojektes wird am
18.12.2014 von einer Jury im historischen Rathaus prämiert. Es winken Preisgelder von bis
zu 250 €.
Die Schulen können sich bis zum 28. Oktober
2014 anmelden bei der KulTourStadt Gotha
GmbH, Hauptmarkt 17, 99867 Gotha oder
per Fax an 03621/510442 oder a.habermann@
kultourstadt.de. Anmeldeformulare sind unter
www.kultourstadt.de zu finden.
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 13
Faschingsauftakt in den Siebleber
„Vier Jahreszeiten“
Die fallenden Blätter signalisieren uns nicht
nur, dass der Sommer vorbei ist, nein die
5. Jahreszeit mit der närrischen Kampagne
2014/2015 steht vor der Tür. Dazu laufen auch
in der Siebleber „Narrhalla“ die Vorbereitungen auf Hochtouren. Gemeinsam mit ihren
närrischen Freunden vom Seeberger SCC präsentieren die Mitglieder des „CaCuBaGoSi“
am Samstag, den 15.11.2014, ab 20 Uhr das
Auftaktprogramm „Fasching, Haxen, Firlefanz“. Dieses Programm soll ein nicht ganz
ernster Nachruf auf das Oktoberfestflair land-
auf und landab sein. Die Seeberger und Siebleber Narren freuen sich auf ein zahlreiches,
feierwütiges Publikum in gut gefüllten Dirndln
und Lederhosen, um sich gemeinsam mit der
Kapelle „Step-Band“ und der Bewirtungsfirma
Stein, welche u.a. saftige Schweinshaxen im
Angebot hat, zünftig auf die 5. Jahreszeit einzustimmen.
Karten sind im Vorverkauf in der Siebleber
AHORN-Apotheke (Berta-Schneyer-Str. 2) und
zum Veranstaltungstermin an der Abendkasse
zu haben.
Vorstand der Gothaer Karnevalsgemeinschaft 1969 e.V. im Amt bestätigt
Satzungsgemäß haben sich die Mitglieder der
Gothaer Karnevalsgemeinschaft 1969 e.V. versammelt, um den Vorstand der Gemeinschaft,
für die nächste Amtszeit zu wählen. Peter
Schmidt, Präsident der GKG ließ die vergangene 45. Saison im Geschäftsbericht Revue passieren und dankte allen Aktiven für ihr
großes Engagement. „Die Verbindung aus
Pflege des karnevalistischen Brauchtums und
des Gemeinschaftsgedankens, eine kreative
Freizeitbeschäftigung für alle Altersgruppen,
Vermittler von Spaß und Freude zu sein, so Peter Schmidt, das sind die Eckpfeiler der gemeinnützigen Tätigkeit des Vereins.“
Stefan Kukulenz, an diesem Abend in der Funktion des Versammlungs- und Wahlleiters, gab
das Wahlergebnis bekannt. Einstimmig wählten die anwesenden Mitglieder Sven Ritter
zum Vize-/Sitzungspräsidenten und Dagmar
Rösnick zur Schatzmeisterin. In den erweiterten Vorstand wurden ebenfalls für die nächsten 2 Jahre gewählt: Harald Ipolt, Wolfram
Wienert, Felicitas Fialik, Matthias Hojny und
Alexander Dill.
Somit ist die GKG handlungsfähig und für
die 46. Saison gewappnet. Das Motto für die
kommende Saison ist ausgewählt und an den
Programmpunkten für den Saisonstart am
14.11.2014 wird „gefeilt“. Auch in den Tanz-/
Gesangsgruppen wird schon fleißig geübt. Ein
neues Prinzenpaar freut sich auf die närrische
Amtszeit. Aber wer dieses Amt übernimmt,
dass ist noch ein großes Geheimnis. Am 14.11.
werden sie die „Insignien der Macht“ – Zepter
und Krone – vom amtierenden Prinzenpaar
Prinz Matthias und Prinzessin Katharina erhalten. Kein Geheimnis ist, dass der Saisonstart
im „The Londoner“ gefeiert wird, da ist Partystimmung garantiert.
Die nächsten Termine zum Vormerken: Saisonauftakt und Proklamation des neuen
Prinzenpaares 14.11.2014, 19.00 – 02.00 im
„The Londoner“ (alter Schlachthof )
RADIO GKG – AB 14.11.14 ON AIR
Eine geeignete Medizin gegen Novemberblues: Karneval. Die 5. Jahreszeit beginnt, wie
in jedem Jahr, am 11. November. Und die Gothaer Karnevalsgemeinschaft 1969 e. V. ist bestens vorbereitet. In den Gruppen der GKG
werden neue Programmpunkte einstudiert
und fleißig geprobt.
Auf „Sendung“ geht’s am 14. November 2014,
Beginn 20 Uhr. „Radio GKG – Hits aus 46 Jahren“ startet in die 46. Saison. Da liegt Musik in
der Luft – wir machen „Radio“ nicht nur für die
Ohren. Bei dieser Vielfalt an Musik-Stil-Richtungen fällt es dem närrischen Publikum bestimmt nicht schwer, eine fetzige Verkleidung
zu finden. Der Phantasie und Kreativität sind
keine Grenzen gesetzt.
Närrisch erprobt aus dem vergangenen Jahr
ist unser Veranstaltungsort, der English Pub
„The Londoner“ im alten Schlachthof. Wir
freuen uns gemeinsam mit dem Londoner
Team auf unsere närrischen Gäste. Der Höhepunkt des Abends wird natürlich die Proklamation des Prinzenpaares der Residenzstadt
Gotha. Das Prinzenpaar der 45. Saison wird
dort am Ende seiner Amtszeit die Insignien
der (närrischen) Macht, das Zepter und die
Krone, an das neue Prinzenpaar der 46. Saison übergeben.
Ein Geheimnis bis dahin ist – wer wird Prinzenpaar der 46. Saison? Eintrittskarten zum Preis
von 11 € gibt es im Vorverkauf bei der TouristInformation Gotha und im „The Londoner“,
aber auch an der Abendkasse.
Auf eine fröhliche Saison: Goth’sch Helau
www.gkg2969.de
THÜRINGEN PHILHARMONIE
GOTHA
K1 „Klassik im Kulturhaus I“
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 20 Uhr
Kulturhaus Gotha
Franz Schubert: Ouvertüre zu „Der Teufel
als Hydraulicus“ D 4
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Carl Stamitz: Darmstädter Rondo für Klarinette und Orchester Es-Dur
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur
op. 21
Solistin: Simone Weber, Klarinette
Leitung: Michel Tilkin
Kartenpreise: 15 € / 10 € ermäßigt, 5 € für
Schüler Studenten und Auszubildende
J1 „Die Schicksalssinfonie“
Ludwig van Beethoven
Mittwoch, 29. Oktober 2014, 10 Uhr
Kulturhaus Gotha
Leitung und Moderation: Michel Tilkin
Empfohlen ab 12 Jahren
Kartenpreise: 2 € für Schüler / 5 € für Erwachsene / Begleitpersonen von Schülergruppen haben freien Eintritt
Neues von
Herrn Lehmann
Herr Lehmann ist ein achtjähriger Rauhaardackel mit niederländischem Adel im Stammbaum. Den kann sein Herrchen Robert Schmidt
allerdings nicht vorweisen. Der ist seit 1994
Redakteur der Thüringer Allgemeinen und
wohnt mit Dackel und dessen Frauchen in dem
kleinen Örtchen Elxleben im Ilm-Kreis. Trotz aller Gegensätze pflegen Herr Lehmann und sein
Herrchen eine sehr innige Verbindung. Seit
Jahren stehen die Geschichten vom Herrn Lehmann in der Thüringer Allgemeine. Schon im
ersten Buch waren 80 Episoden nachzulesen,
im zweiten Buch kamen 65 hinzu. Man könnte
meinen, „Herr Lehmann“ weiß, was er seinem
Ruf als Kolumnenhund schuldig ist und seiner
Rolle als Themenlieferant für den TA-Chronisten Schmidt auch.
Hiervon kann man sich am Mittwoch, den
26. November 2014 ab 19.00 Uhr im Hanns-Cibulka-Saal der Stadtbibliothek Heinrich Heine
überzeugen. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der
Freundeskreis der Stadtbibliothek Heinrich
Heine Gotha e.V. präsentiert diesen vergnüglichen Abend. Schließlich hat Herr Lehmann
seine familiären Wurzeln in Gotha, denn seine
Dackelmama Cleo stammt von hier.
Eintrittskarten sind ab dem 5. November im
Vorverkauf für 7 €, oder für 9 € an der Abendkasse in der Stadtbibliothek erhältlich. Der
Vorverkauf findet ausschließlich in der Stadtbibliothek statt.
Der Freundeskreis freut sich auf zahlreiche
Besucher.
Seite 14 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
NACH(T)WORTE
Alles begann am 4. April 2004 in der Buchhandlung Euchler mit einer Schublade, in
der zusammengerollte Gedichte lagen, die
das Publikum wie Lose ziehen konnte. Damit bestimmte es die Reihenfolge des Programms. Danach veranstalteten die beiden
als Buchhändler arbeitenden Autoren Lesungen in Erfurt und Gotha, hier auch zur
Kulturnacht. Weitere Lesungen fanden in
Kranichfeld, München, Tabarz, Villingen,
Waltershausen und Zwenkau statt. Die
Schublade war allmählich festen Programmen mit Musik gewichen.
Als sich 2008 der Gitarrist Harald Streeck
anschloss, entstand die Gruppe „Nachtschicht“, da die Auftritte abends stattfinden und die Texte nachts entstehen. Harald
Streeck begleitet die Lyriker zwischen und
zu den Texten, die auf oft knappe und pointierte Weise die Vielfältigkeit von Leben und
Welt reflektieren.
Nicht das erste Mal dabei sind am 7. November Christa Herzog (Geige, Flöte) und
Klaus Kotschate, der in Ingrid Seyffarths
szenischer Lesung „In Europa nichts
Neues – ein fiktiver Briefwechsel zwischen
Schiller und Napoleon“ für die musikalischen Kommentare des Textes sorgte,
diesmal am Piano.
Die Veranstaltung findet am Freitag,
07.11.14 in der Stadtbibliothek Heinrich
Heine Gotha statt. Beginn: 19 Uhr, Vorverkauf: 7 €, Abendkasse: 9 €
Nichtamtlicher Teil
Stadtbibliothek Heinrich Heine
zieht positive Bilanz
Vor einem halben Jahr wurde die Stadtbibliothek Gotha neu eröffnet und zieht nun Bilanz.
Seit dem Tag der offenen Tür am 29. März mit
über 5.000 Besuchern reißt der Besucherstrom nicht ab. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren haben sich 1/3 mehr Benutzer angemeldet. Das liegt zum einen an den sehr attraktiven Räumlichkeiten des neuen Hauses
mit gemütlichen Leseecken, dem Café im Wintergarten und den erweiterten Öffnungszeiten. Zum andern liegt es aber auch daran,
dass das Medienangebot ausgebaut wurde.
So besteht die Möglichkeit, aktuelle Romane,
Fachbücher, Kinderbücher, Musik-CD’s, die
neuesten Filme und Fachbücher auszuleihen.
Weiterhin stehen den Benutzern über 120 Zeitschriften-Titel zur Verfügung. Im attraktiven
Lesecafé kann aus unterschiedlichen Zeitungen wie TA und TLZ, Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und die FAZ Samstagausgabe
ausgewählt werden.
Die kostenfreien Internet-Arbeitsplätze stehen
besonders bei Schülern, Touristen und ausländischen Gästen hoch im Kurs, so auch WLAN.
Spiele an der Wii-Station sind der Renner in
den Ferien. E-Books und E-Book-Reader stehen ebenfalls kostenfrei für angemeldete Leser zur Verfügung und werden intensiv genutzt. Aufgrund einer neuen Technik in der
Stadtbibliothek können Medien von den Lesern selbst verbucht und auch außerhalb der
Öffnungszeiten im Foyer zurück gegeben werden, was besonders bei den Berufstätigen
sehr großen Anklang gefunden hat.
Aufgrund der neuen Möglichkeiten der Stadtbibliothek gab es Im ersten halben Jahr seit der
Eröffnung im Hanns-Cibulka-Saal fast 40 Veranstaltungen. Hinzu kommen Ersteinführungen für Kinder aus Kindertagesstätten und
Grundschulen in der Kinderwelt Gebrüder
Grimm, die täglich stattfinden. Leseförderung
ist eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtbibliothek.
Auch im Herbst gibt es wieder viele Veranstaltungen und neue Angebote, die auf der Homepage der Stadtbibliothek unter: www.gotha.
de/stadtbibliothek abgerufen werden können.
Im „Rathaus-Kurier“ und in der Tagespresse
sind diese ebenfalls zu finden.
Fast täglich kommen neue Besucher in die
Stadtbibliothek, schauen sich staunend um
und sind begeistert. Die Stadtbibliothek Gotha
ist für viele zu einem kulturellen Treffpunkt geworden, wo man sich trifft und austauscht, einen Kaffee zusammen trinkt oder einfach ein
Buch liest oder seine Internetrecherchen betreibt. Genauso soll es sein!
Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Gotha:
Dienstag, Mittwoch und Freitag: 10 – 18 Uhr
Donnerstag: 10 – 19 Uhr
Samstag: 10 – 13 Uhr
Graphic Novel „Kinderland“
vorgestellt von Ute Wilk
Infoabend 2015
Der ambulante Hospizdienst Gotha bietet
im nächsten Jahr wieder einen Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer an. Voraussetzung ist die intensive persönliche
Auseinandersetzung mit Abschied, Sterben, Tod und Trauer.
Der nächste Kurs „Sterbende begleiten lernen“ beginnt am 21.01.2015. Bereits am
29.10.2014, um 19.00 Uhr findet ein Informationsabend zum Kurs in den Räumen des
Hospizdienstes in der Werner-Sylten-Str.1
(Versöhnungskirche) statt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich hier über den
Ablauf und die Vorraussetzungen einer Teilnahme am Kurs zu informieren.
Ansprechpartner: Susanne Lindemann,
Bernhard Liebe, Tel. 03621-730943
E-Mail: hospiz-gotha@gmx.de
www-hospiz-gotha.de
Bei „Kinderland“ von Mawil handelt es sich um
eine Graphic Novel, die sich mit DDR-Geschichte
auseinandersetzt. Dieser Comic spiegelt die DDR
aus der Sicht des Kindes Mirco wider. Mirco geht
1989 in die 7. Klasse, hat eine nervige Schwester
und muss als Ministrant in der Kirche helfen. Hinzu kommen der ungeliebte Klavierunterricht und
die Pflicht bei den „Jungen Pionieren“.
Etwas macht Mirco richtig Spaß und das ist
Tischtennis. Da zeichnen sich auch kleine Erfolge ab. Trotzdem wird er von zwei Rüpeln der
FDJ schikaniert, er gilt als „Muttersöhnchen“.
In der Schule gibt es fiese Prügler und tolle Macker und natürlich auch hübsche Mädchen, die
Verwirrung stiften! Die Russischlehrerin Frau
Kranz ist sehr jähzornig und für sie ist ein Pioniergeburtstag nicht zum Vergnügen da. Sie
malt die Bundesrepublik in den schlimmsten
Farben. Obwohl diese Frau so sehr über den
Westen schimpft, schaut sie Westfernsehen
und liest auch Westzeitungen.
Mirco kann Vieles nicht verstehen. Warum die
Menschen vom „Rübermachen“ reden oder
vom „Abhauen“. Seine Welt gerät so langsam
aus den Fugen. In der Umbruchzeit lernt er Torsten kennen. Der gibt Mirco Selbstvertrauen
und ermutigt ihn, Sport zu machen. In „Kinderland“ geht es auch um Ausgrenzung und wie
diese überwunden werden kann.
Mawil hat einen starken Comic-Roman geschrieben über die Ost-Berliner-Schuljugend
kurz vor der Wiedervereinigung. Er gibt das Lebensgefühl der DDR wieder und trägt mit seinem liebenswerten krakeligen Malstrich dazu
bei, seine Zeichenfiguren, die alles andere als
langweilig sind, in Szene zu setzen. Da geht es
um das Leben im Prenzlauer-Berg oder den tollen Ostsee-FKK-Urlaub, den Unterricht in einer
POS oder auch der Unterrichtstag in der Produktion (UTP).
Dieses Wunder an Wahrhaftigkeit wurde in Erlangen auf dem Comicsalon 2014 als bester
deutscher Comic ausgezeichnet – Auszuleihen
in der Stadtbibliothek Gotha
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 15
Neue Erlebnisrundgänge im Rahmen der Lutherdekade
in der Residenzstadt Gotha
Für die Geschichte der Reformation war die Residenzstadt Gotha eine Stadt von außergewöhnlicher Bedeutung. Ihre Bedeutung für
Martin Luther und die Reformation soll in den
nächsten Jahren durch Erlebnisrundgänge
dem interessierten Gast näher gebracht werden. Unter den Themenschwerpunkten „Reformation hautnah“, „Kirchenstadtführungen mit
Musik“ oder „Gothas Orgeln – ein Seh- und
Hörerlebnis“ werden von der Tourist-Information Gotha neue Führungen angeboten.
Sonderführungen zum Reformationstag
Zu Beginn werden am Reformationstag, dem
31. Oktober, drei inhaltlich unterschiedlich gestaltete Erlebnisrundgänge angeboten unter
Luthers Prämisse „Ihr könnt predigen über
was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig
Minuten“. (der Rundgang dauert allerdings
90 min!)
Um 11.00, 14.00 und 18.00 Uhr begibt sich die
Stadtführerin Eleonore Voll, unterstützt von
KMD Uthmar Scheidig, auf die Spuren der Reformation in die Altstadt und in die wichtigsten
Kirchen unserer Stadt. Wie schon Luther meinte: „Die Weiber sind von Natur beredet und
können die Redkunst wohl“.
Tickets für diese spannenden Rundgänge sind
in der Tourist Information Gotha, Tel. 03621/
50785712 erhältlich, ganz nach Johann Tetzels
Worten: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die
Seele aus dem Fegfeuer springt“.
Die Universitäts- und Forschungsbibliothek
Gotha besitzt, verglichen mit anderen Lutherstädten, eine der weltweit größten Sammlungen von Reformationshandschriften und
-drucken ihrer Art. Diese Handschriften, die
fast 25 % des überlieferten Briefwechsels Luthers umfassen, werden in der Forschungsbibliothek Gotha bewahrt. Am 31. Oktober, um
15.00 Uhr bietet die Forschungsbibliothek mit
einer Sonderführung die Gelegenheit, einmalige seltene Handschriften und alte Drucke zur
Reformationsgeschichte, wie zum Beispiel
das originale Druckmanuskript von Luthers
„Jeremis Übersetzung“, zu entdecken. Reserviert werden kann diese Führung, die auf
25 Personen beschränkt ist, unter Tel.
0361/7375540 oder per Mail: bibliothek.
gotha@uni-erfurt.de.
Viel Spaß und neue Erkenntnisse am Reformationstag in Gotha! Und halten wir’s mit Luther:
„Es ist kein anderer Weg zu Gott, denn durch
den Alltag unsers Tuns“.
Kunst am Bau-Wettbewerb „Barockes Universum Gotha“umgesetzt
Im Zuge der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Herzoglichen Museum und PERTHESFORUM Gotha wurde von der Stadt Gotha ein bundesweiter zweiphasiger Kunstam-Bau-Wettbewerb ausgelobt. Unter dem
Titel „Barockes Universum Gotha“ sollte ein
stadtraumverbindendes Kunstwerk, ein Symbol mit Wiedererkennungswert geschaffen
werden, das die beiden Objekte sowie das
Schloss Friedenstein miteinander verbinden.
Als Standorte waren der Westgarten des
Schlosses Friedenstein, die Freifläche am
Herzoglichen Museum sowie die Höfe und
Fassaden des PERTHESFORUM Gotha vorgegeben. Alle 3 Standorte zu bespielen, wurde
jedoch nicht zur Bedingung gemacht. Eine
große Herausforderung an die Wettbewerbsteilnehmer war vor allem die Integration der
Projekte in das Denkmalensemble mit dieser
besonders anspruchsvollen historischen Architektur.
In der 1. Wettbewerbsphase beteiligten sich
95 Künstler mit einer Idee. Eine elfköpfige Jury wählte nach mehreren Rundgängen und
vielen intensiven Diskussionsrunden frei Arbeiten für die 2. Wettbewerbsrunde aus. Die
hier ausgewählten Arbeiten sollten nach den
Empfehlungen der Jury weiter entwickelt und
in Modelle geformt werden. Die Künstler wur-
den gebeten, Ihre Arbeiten der Jury in einer
persönlichen Präsentation vorzustellen.
Ausgewählt wurde die Arbeit der Künstlerin
Christine Bergmann aus Halle, die für einen
Teil der Südfassade am PERTHESFORUM Gotha in den vermauerten Fenstern eine Art
„Wunderkammerregal“ entworfen hatte. Dieser Entwurf wurde nun umgesetzt und bereichert einen Teil der Fassaden des PERTHESFORUM Gotha.
Die Nischen und Laibungen der Fenster wurden in einem matt goldenen Farbton beschichtet, in die figurative Elemente aus emailliertem Blech gesetzt wurden. Die einzelnen
Exponate wurden in Weiß, leicht hellen
Grautönen und in matten Pastelltönen erlebbar gemacht. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den Sammlungen des
Schlosses Friedenstein, den kartografischen
Sammlungen sowie den wahrlich umfangreichen Schätzen des „Barocken Universums
Gotha“. Hier sehen wir Symbole der naturkundlichen Sammlungen des Schlosses Friedenstein wie zum Beispiel Vögel auf einem Ast
sitzend nach einer Zeichnung von Georg
Forster, den Elefanten Miss Baba oder eine
Schnecke aus den besonderen Exponaten der
Kunstkammer. Weitere Motive erinnern an die
Ägyptische Sammlung oder eine Muschel an
ein Bühnendekorationselement des Ekhoftheaters. Bezug nehmend auf die weiteren
Nutzer der Depoträume des PERTHESFORUM
Gotha, dem Thüringischen Staatsarchiv Gotha
und der Forschungsbibliothek Gotha mit deren umfangreichen Sammlungen werden verschiedene Wappen oder historische Buchrücken symbolisiert. Die Darstellung eines Globus’ oder historischer Vermessungsgeräte,
wie eines Sextanten aus der Zeit des Barock,
erinnern an die herausragende kartografische
Sammlung, die ihren Weg nach Beendigung
der Bauarbeiten wieder in das PERTHESFORUM finden wird.
Weihnachtsmarkt in der Orangerie
Bis zum Beginn der Weihnachtszeit dauert es
zwar noch einige Wochen. Doch bei den Gothaer Orangerie-Freunden laufen derzeit die
Vorbereitungen für den diesjährigen Orangerie-Weihnachtsmarkt auf Hochtouren. Traditionell am Wochenende des 3. Advents veranstaltet der Förderverein den Markt bereits zum
siebten Mal in Folge. Damals aus einer spontanen Idee heraus entstanden, hat sich der
kleine und gemütliche Weihnachtsmarkt zu einer festen Größe in der Gothaer Adventszeit
entwickelt. Dabei kommen die Gäste schon
längst nicht mehr nur aus der Residenzstadt.
Das besondere Flair mit der einmaligen Kulisse des Orangerie-Ensembles hat sich weit über
die Kreisgrenzen hinaus herumgesprochen. An
dem bewährten Konzept der Veranstaltung
halten die Orangerie-Freunde auch in diesem
Jahr fest. Einheimische Händler bieten auf dem
festlichen Markt Traditionelles und Weihnachtstypisches an. Die kleinen Gäste können
sich auf Karussellfahrten freuen und beim
Schießen mit Pfeil und Bogen ihre Treffsicherheit unter Beweiß stellen. Erstmals in diesem
Jahr wird das Gebäude der ehemaligen Heinrich-Heine-Bibliothek mit geöffnet. Im soge-
nannten „Orangenhaus“ gibt es unter anderem eine Fotoausstellung zu sehen. Der Orangerie-Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten
am 13. und 14. Dezember. Auch in diesem Jahr
freuen sich die Orangerie-Freunde über weitere Helfer, die sie bei der Umsetzung unterstützen. Dazu ist nicht unbedingt eine Mitgliedschaft im Verein erforderlich, lediglich Engagement sowie Freude im Umgang mit Menschen sind mitzubringen.
Weitere Informationen zum 7. Orangerie-Weihnachtsmarkt gibt es demnächst im Internet unter: www.orangerie-gotha.de
Seite 16 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Ausstellungen: Schlossmuseum „Im Tempel der Grazien“ – Voltaire in Gotha – noch
bis 30. November
Herzogliches Museum, Ausstellungskabinett „… darauf hab’ ich dann ihren Schattenriß gemacht …“ Die Silhouetten-Sammlung – noch bis 19. Januar 2015
Die Instandsetzung der Zisterne im Innenhof
von Schloss Friedenstein für die künftige Löschwasserversorgung ist einen entscheidenden
Schritt weitergekommen. Nachdem die Abdichtungsarbeiten abgeschlossen waren, bestand
die nächste Herausforderung in der Schuttbeseitigung. 670 Kubikmeter Schutt, Schlamm
und Erde mussten in Handarbeit mit Eimern und
Aufzug aus dem sieben Meter hohen Gewölberaum herausbefördert werden. Danach wurde
der Raum statisch bearbeitet. Hunderte Vernadelungen in den Wänden sorgen nun dafür,
dass die zweischaligen Mauern zusammenhalten. Die Fehlstellen im Mauerwerk bedürfen
noch einer kosmetischen Behandlung. Die im
Schlosshof sichtbaren Öffnungen wurden mit
einer neuen Sandsteineinfassung und einem
Gitter versehen. 2015 soll die Zisterne mit Wasser befüllt werden. Sie wird etwa 200.000 Liter
Löschwasser fassen. Mit der 2013 begonnenen
Instandsetzung wird nicht nur ein bedeutendes
Zeugnis der Ingenieurbaukunst vor dem Verfall
gerettet, sie ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Brandschutzmaßnahmen für Schloss
Friedenstein. Etwa 350.000 Euro wird die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten für diese
Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Dorothea Voigt
Veranstaltungen: Sa, 08.11., 17 Uhr
Schloss Friedenstein, Treffpunkt: Kasse
Lesung mit Musik– Aus dem Briefwechsel
zwischen Voltaire und Herzogin Luise Dorothea, Dr. Friedegund Freitag und Dr. Roland
Krischke; Do, 13.11., 19 Uhr Schloss Friedenstein, Ekhof-Kabinett Vortrag 56. Gothaer Schlossgespräch, Denkmäler in Gotha – Vom Werden und Vergehen – Freundeskreis Kunstsammlungen Schloss Friedenstein Gotha e.V., Eintritt frei, um
Spenden wird gebeten.; Sa, 15.11., 17 Uhr
Schloss Friedenstein & Hotel am Schlosspark Sonderveranstaltung, Kulinarische
Weltreise – Ein Abend voller Kunst und Genuss – Exklusive Führung durch das Herzogliche Museum und Dinner mit Programm. Karten im Hotel am Schlosspark
03621/4420 für 45,00 € (nur im Vorverkauf!); So, 16.11., 15 Uhr Herzogliches Museum, Ausstellungskabinett, Führung
durch die Sonderausstellung „… darauf
hab’ ich dann ihren Schattenriß gemacht …“
Die Silhouetten-Sammlung; Do, 20.11., 10
Uhr Herzogliches Museum, Führung Fundstück – Entdeckungen im Herzoglichen Museum; Do, 20.11., 19 Uhr Schlossmuseum,
Führung Leben am Hofe – Alltag in einer barocken Residenz – Über Badekultur, Tischsitten und andere Gepflogenheiten zu herzoglichen Zeiten; Do, 27.11., 19 Uhr Schlossmuseum Führung Die Kammerzofe plaudert – Führung im historischen Kostüm mit
Wilhelmine Regine Catterfeld – Ein vergnüglicher Rundgang mit der „Lieblingszofe“
des skurrilen und ungewöhnlichen Herzogs
August mit vielen Dingen, die eigentlich
hinter den dicken Mauern des Schlosses
bleiben sollten.
Zisterne von Schloss Friedenstein in Gotha
wieder instand gesetzt
Gotha, Schloss Friedenstein, Zisterne nach der
Beräumung
Maßnahme ausgeben. Die Zisterne mit dem
stattlichen Tonnengewölbe stammt aus dem
16. Jahrhundert. Sie war im späten 19. Jahrhundert in Vergessenheit geraten und 1996 bei
Bauarbeiten zufällig wieder entdeckt worden.
Nach zahlreichen Reparaturen hatte man sie
1876 aufgegeben und mit Schutt aufgefüllt.
Zwei weitere Wappen auf
Schloss Friedenstein haben Farbe bekommen
Zwei weitere der 54 Wappen im Innenhof von
Schloss Friedenstein in Gotha haben ihre heraldische Farbigkeit zurückerhalten. Bei den
jüngst restaurierten Wappen handelt es sich
um die Insignien der Burggrafschaft Kirchberg
und der Herrschaft Lobdeburg bei Jena. Die
Kosten für die Restaurierung in Höhe von
2.500 Euro wurden von JenaKultur gespendet.
Die Burg Kirchberg und die Lobdeburg waren
im Mittelalter wichtige Herrschaftszentren, ihre
Ruinen liegen heute im Jenaer Stadtgebiet. Beide Burgen gelangten im 14. Jahrhundert in den
Besitz der Wettiner. Seither gehörten sie zur
vollständigen Titulatur des aufstrebenden Herzogshauses, die nach den späteren Teilungen
auch von den Nebenlinien weiter geführt wurde. Herzog Ernst der Fromme von Sachsen-Gotha ließ beim Neubau von Schloss Friedenstein
sämtliche Wappen der wettinischen Herrschaftsgebiete als Sandsteinreliefs im Innenhof anbringen, darunter auch Kirchberg und
Lobdeburg. Zu seinem 1672 erweiterten Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg gehörte allerdings nur die Herrschaft Lobdeburg. Die
Burggrafschaft Kirchberg blieb bis 1918 bei der
Linie Sachsen-Weimar. Der Sandstein der beiden Wappen musste gefestigt werden, an kleineren Fehlstellen wurden Farbfassungen aufgetragen: Schwarz und Silber für die Kirchberger, Rot und Silber für die Lobdeburger.
Wappen der Burggrafschaft Kirchberg
Wappen der Herrschaft Lobdeburg
Fotos: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Sandra Seeber
Stiftung Schloss
Friedenstein Gotha
Nichtamtlicher Teil
Öffnungszeiten
des Stadt-Bades
Bohnstedtstr. 6
Mo 15.00 – 22.00 Uhr
Di – Sa 10.00 – 22.00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 10.00 – 22.00 Uhr
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 17
Aktuelle Vereinsangebote
• Briefmarken-Sammler-Verein
Gotha 1890 e.V.
Gustav-Freytag-Str. 18, 21 97 94,
www.bsv-gotha.de
Die Volkssolidarität hat uns um Verlegung unseres (Gespräche zu Philatelie, Postgeschichte und Numismatik) im gebeten.
Der Knätschabend findet im November eine
Woche später am 17.11.2014 und erst ab 19.00
Uhr statt, ohne vorherige Vorstandssitzung.
Der Termin am 10.11.2014 entfällt.
Deutscher Philatelistentag 2015: Die „Royal
Philatelic Collection kommt nach Gotha!
Nach zahlreichen Vorgesprächen und Abstimmungen von Wolfgang Maassen und Thomas
Höpfner mit Kurator Michael Sefi ist es soweit:
Königin Elisabeth II. hat ihre Erlaubnis gegeben, dass Auszüge der Briefmarkensammlung
des Britischen Königshauses im Winterpalais
in Gotha gezeigt werden dürfen.
• Freundeskreis Leinakanal
www.leinakanal-gotha.de,
c/o Horst-Dieter Ritz, Oststr. 22, 40 59 15,
vorstand@leinakanal-gotha.de
nächstes Treffen Fr, 07. November, 14.00 Uhr
Vereinstreffen im Klub Galletti
• Goethe-Gesellschaft Gotha e.V.
Vorstand der Ortsvereinigung, Dr. phil. habil.
Christoph Köhler (Vorsitzender), 703840
Konferenzzimmer der Universitäts- und Forschungsbibliothek Gotha, Schloss Friedenstein: Di, 28.10., 19 Uhr Pierre Bayle und
John Locke – Toleranzdebatten im 17. Jahrhundert, Dr. Sascha Salatowsky, Gotha
• Kreisverkehrswacht Gotha e.V.
Am Luftschiffhafen 4, 2 82 67,
www.kreisverkehrswacht-gotha.de
Nächste Verkehrsteilnehmerschulung
11.11., 19.00 Uhr DEKRA Gebäude Am Luftschiffhafen 4
• Selbsthilfegruppe nach Krebs
0162/6923722, regelmäßige Treffen (nicht nur
für Frauen) jeweils am letzten Donnerstag
im Monat ab 10.00 Uhr im Frauenzentrum,
Brühl 4, nächstes Treffen am 30.10.2014
• Verband der Behinderten
Damaschkestr. 33, 40 80 80,
vdb-gotha@t-online.de
Mo, 27.10., 15.00 Uhr Kontaktzeiten des Vorstandes, 16.00 Uhr Vorstandssitzung; Di,
28.10., 11.00 – 15.00 Uhr Familiennachmittag;
Fr, 31.10. wegen Feiertag geschlossen; Di,
04.11., 10.30 Uhr Einkauf nach Absprache im
Herkules; Fr, 07.11., 15.00 Uhr Mitgliederversammlung; Di, 11.11., 10.00 Uhr Fahrt der SHG
Muskelkranke zum Kloßmuseum Heichelheim,
14.30 Uhr SHG MS Treffen im Caféhaus Spiegler in Gospiteroda; Di, 18.11., 11.30 Uhr Fahrt
zum Boxberg; Mo, 24.11., 15.00 Uhr Kontaktzeiten des Vorstandes, 16.00 Uhr Vorstandssitzung; Di, 25.11., 11.00 Uhr Familiennachmittag
• Volkssolidarität Kreisverband
Gotha e.V.
Klosterstr. 5 – 7, 74 53 86,
gotha@volkssolidaritaet.de
Klub „Galletti“, Jüdenstraße 44
Veranstaltungsangebot November
Di, 04.11., 14.00 Eine Lesung mit der Schriftstellerin u. Stadtschreiberin; Do, 06.11., 10.00
Kinder- u. Seniorenakademie mit Kindern der
KITA „Spatzennest“ Thema: Meine Stadt
Große Gesundheitswoche vom 10. bis 14.11.
!!!Bitte beachten Sie unser besonderes Themenangebot!!!
Mo, 17.11., 17.00 Konsequenzen für Betroffene vom Regelsatz Hartz IV bis zur Rente
infolge des Sozialgesetzbuches II, Referent:
Jens Petermann, Richter am Sozialgericht Gotha, gemeinsame Veranstaltung mit der Gewerkschaft ver.di; Di, 18.11., 19.00 Das Prominentengespräch mit dem weit über unsere
Landesgrenzen hinaus bekannten Fachmann
über Münzen, dem Numismatiker Dr. Wolfgang Steguweit; Do, 20.11., 14.00 „Gedichte
und Geschichten von Erika Murwig“ vorgestellt von Dr. Heide Wildauer und Wolfgang
Murwig; Mo, 24.11., 14.00 Musikalisches Literatur-Café mit Uwe Zerbst „Und in einem Monat ist Weihnachten…“ Adventszeit in und um
Gotha – Blick auf vergangene Jahre; Di, 25.11.,
14.00 Weihnachtsbasteln mit Rosemarie Lindemann, Teilnehmerzahl begrenzt (max. 10
Personen) Unkostenbeitrag: 1 €, 19.00 Ägypten: LUXOR – Vortrag von und mit Dieter
Schnabel; Sa, 29.11., 14.00 Philatelistenskat
(öffentlich)
• XXY – Deutsche Klinefelter Syndrom
Vereinigung e.V.
Ralph Kraus, Leiter Regionalgruppe Gotha,
85 28 83, gotha-shg@klinefelter.de,
www.klinefelter.de
Entsteht bei der Zellteilung im Mutterleib ein
Junge, kann es sein, dass er beim Chromosomensatz ein X dazu bekommt. Es entsteht der
Chromosomensatz 47 XXY, das heißt, ein Klinefelter Syndrom.
Jeden 1. Samstag im ungeraden Monat von
14 – 16 Uhr trifft sich die Gruppe in der Lenaustr.
5, im Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft.
Frauenzentrum Gotha
Brühl 4, 99867 Gotha, Tel. 03621/222-730 oder 222-229, E-Mail: frauenzentrum@gotha.de, Mo bis Do von 10.00 – 18.00 Uhr
Geburtstag mit dem Puppentheater Erfurt
Das Frauenzentrum besteht bereits 24. Jahre –
das muss gefeiert werden, mit dem Puppentheater Erfurt. Am 24.11.2014 in der Zeit von 15.30
– 17.00 Uhr werden Monika Bohne und Angelika Hellwig vom AtelierTheater Erfurt auf humorvolle Weise „Die Sage von der heiligen Elisabeth – Ein Leben in Bildern“ spielen. Alle interessierten Frauen und Mädchen sind herzlich
eingeladen, sich dieses „Geburtstagsgeschenk“ anzusehen und sich daran zu erfreuen.
Die ungarische Prinzessin wird mit 4 Jahren
dem Sohn des Thüringer Landgrafen versprochen und kommt als Kind in das fremde Land.
Als Landgräfin hilft sie, Not zu lindern, was
nicht allen ihren Mitmenschen gefällt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Voranmeldung wird jedoch gebeten bis spätestens
20.11.2014 im Büro des Frauenzentrums bzw.
telefonisch , da die Platzkapazität begrenzt ist.
Freie Kapazitäten im Malkurs
Im Montags-Malkurs des Frauenzentrums, der
jeweils montags in der Zeit von 13.00 bis 15.00
Uhr stattfindet, gibt es wieder freie Kapazitäten. Für den geleiteten Kurs wird eine Gebühr
von 5,00 €/Kurs von der Kursleiterin erhoben.
Hobbymalerinnen und/oder interessierte
Frauen und Mädchen können ohne Voranmeldung zu der vorgenannten Zeit in den Kurs
kommen und ihre Kreativität ausleben.
Autoren zu Gast: Andreas M. Cramer liest aus
„Dinner for One auf Goth’sch”
Die Residenzstadt ist der Ursprungsort des bekannten „Dinner for One“ und der SilvesterKultsketch eigentlich „echt goth’sch“. Zumindest behauptet dies Autor Andreas M. Cramer
in seinem amüsanten Kurzroman „Dinner for
One auf Goth’sch.
Am Mittwoch, dem 19.11.2014, 16.00 Uhr wird
Andreas M. Cramer im Frauenzentrum Gotha im
Rahmen der Lesereihe „Autoren zu Gast“ aus
seinem jüngsten Buch lesen. Spannend, augenzwinkernd und selbstverständlich mit einer ordentlichen Portion goth’scher Mundart deckt
Cramer darin auf, dass das „Dinner“ vor rund
170 Jahren in Gotha entstand. Wer wissen möchte, wie die ursprüngliche Geschichte auf abenteuerliche Weise nach England gelangte, was
Queen Victoria, ihr Prinzgemahl Albert und die
Herren Perthes, Gadolla, Arnoldi und Galletti
damit zu tun haben, sollte sich die Lesung nicht
entgehen lassen. Denn Andreas M. Cramer verspricht in seinem Buch nicht weniger als die
Wahrheit über das „Dinner for One“, die ganze
Wahrheit und nichts als beinahe die Wahrheit.
WICHTIG! Die Veranstaltungsreihe findet mit geänderter Uhrzeit statt, nämlich von 16.00 – 17.00
Uhr im Sportraum des Gothaer Frauenzentrums,
der Eintritt ist frei. Wegen der jetzt schon großen
Nachfrage wird um Voranmeldung gebeten, da
die Platzkapazität begrenzt ist. Anmeldungen
werden im Büro des Frauenzentrums oder telefonisch entgegen genommen.
Ausdruckstanz
Nach der sehr guten Resonanz startet nunmehr am Dienstag, dem 04.11.2014 in der Zeit
von 16.25 bis 17.50 Uhr der nächste Kurs für
den kreativen Tanz. Was muss man sich darunter vorstellen? Beim kreativen Tanz kann/soll
man seinen eigenen Impulsen nachgehen und
mit dem Körper Geschichten erzählen, Bewegungen fließen lassen ohne klassische Schrittfolgen berücksichtigen zu müssen. Es werden
also keine Tanzschritte erlernt. Der Ausdruckstanz versteht sich als eine Einladung zu natürlichen Bewegungen, die wir in uns haben.
Der Kurs läuft über 10 Wochen jeweils dienstags und die Kosten belaufen sich auf 40 €/
Person. Um Anmeldung bis spätestens
30.10.2014 wird gebeten – im Büro des Frauenzentrums oder per E-Mail
Seite 18 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Ehrenamtliche
Rentenberatung
Der ehrenamtliche Rentenberater der Deutschen Rentenversicherung – Bund Ralf-Peter Haase bietet Rentenberatungen an. Die
nächste Sprechzeit findet am Dienstag,
dem 28. Oktober 2014 von 10.00 bis 16.00
Uhr im BÜRGERBÜRO, Ekhofplatz 24 statt.
weiterhin in diesem Jahr am:
25. November 2014, 16. Dezember 2014
Beratungen für die Deutsche Rentenversicherung bietet in Gotha auch der Versichertenälteste Klaus-Peter Katzung, Carl-vonOssietzky-Str. 27, Tel. 03621/74 12 43 an.
Schülerbands
aufgepasst!
Schülerbands, die Interesse an einem Liveauftritt haben, bietet die Stadtverwaltung
im städtischen Kinder- und Jugendtreff
„Zelle“ eine Möglichkeit dazu. Denn noch in
diesem Jahr wird ein Talente-Workshop für
Schülerbands in der Einrichtung durchgeführt. Die Bands können ihre Musik live vorstellen, auch wenn sie diesbezüglich noch
keine Erfahrungen haben. Unterstützung
wird angeboten.
Interessierte Jugendliche/Schüler können
sich bei Maik Kreuzburg und Rina Kühn im
Kinder- und Jugendtreff „Zelle“, Werner-Sylten-Straße 1 in Gotha von Montag bis Freitag während der Öffnungszeiten von 14.00
bis 22.00 Uhr anmelden oder telefonisch
über die Telefonnummer 03621 / 708504
informieren.
Rina und Maik würden sich freuen, die Jugendlichen bald persönlich kennenzulernen, um gemeinsam den Workshop zu planen und zu gestalten.
Nichtamtlicher Teil
Herzliche Glückwünsche allen Jubilaren
des kommenden Monats, besonders jedoch
zum 70., 75., 80., 85. und ab 90. Geburtstag:
01.11. Burghardt Hüfner (75), Harald Karlisch
(80), Gertrude Knabe (90), Eleonore Netz (80),
Josef Kitz (80); 02.11. Otto Fleischmann (80),
Wera Ruge (75), Ruth Hasenstein (94), Margarete Metze (93); 03.11. Helene Gessert (80),
Siegfried Gransow (70), Harry Löffler (85),
Günter Tröll (80), Karla Steinkopf (75), Rosemarie Jenni Bartholome (85); 04.11. Werner
Dangelat (75), Horst Katzur (75), Arno Kley
(80), Gerta Leisner (85), Nelli Arndt (75), Elli
Naumann (98); 05.11. Günther Hennig (70),
Roswitha Klein (75), Regina Maiwald (70), Viktor Berngardt (75), Waldemar Hassert (80);
06.11. Gertrud Fleischhauer (90), Heinz Hartwich (70), Hans-Georg Lange (80), Ursula
Schwarz (75), Marianne Hellmuth (92); 07.11.
Edelgard Deckert (70), Gudrun Greßmann
(90), Kristiane Koch (70), Eberhard Lux (70),
Wilhelm Steinboron (80), Gisela Zerreich (93);
08.11. Ingrid Eccarius (75), Christa Freund
(85), Dieter Nürnberger (75), Reingard Ortlepp (70), Oswald Szczepaniak (75), Elisabeth Trescher (91), Lucie Wojazek (91); 09.11. Rainer Hunger (75), Ingrid Keith (75), Karin Weber
(70), Eva Werner (80), Margitta Zacher (70),
Christa Matthes (85); 10.11. Ilse Brühl (80), Jürgen Göring (70), Manfred Jäger (75), Dr. Manfred Möhring (90), Otto Schiebel (75), Renate
Straube (80), Karin Weißflog (70), Margitta
Werner (75); 11.11. Charlotte Atzerodt (95),
Horst Giring (70), Wolfgang Koch (80), Helmut
Schuchhardt (85), Helga Raatz (85); 12.11. Sigrid Kobel (70), Sieglinde Lehmann (90), Waltraud Linde (70), Rosalinde Mertins(70), Willi
Morgenstern (95), Lucie Kurz (95), Liselotte
Romeiß (93); 13.11. Helmut Groß (75), Anita
Ludwig (75), Käthe Luster (75), Ina Poller (75),
Rainer Reppe (70), Otto Stöckigt (91); 14.11.
Peter Förster (70), Barbara Käming (75), Marianne Mogge (80), Margarete Catterfeld (93);
15.11. Wilfried Herrmann 80), Leonore Hertha
(90), Hans-Jürgen Klammer (75), Helga Kraus
(70), Erika Liebetrau (75), Gisela Lohse (70),
Gisela Reimnitz (70), Ilse Schmalenbach (90),
Horst Reif (80), Anita Ose (92); 16.11. Uwe
Deußing (75), Waltraut Kehr (85), Margot Kley
(80), Irene Ostrak (80), Heidrun Vogel (70);
17.11. Werner Görnandt (85), Wolfgang Hahn
(70), Feodora Jureck (90), Erika Kieling (70),
Hannelore Krug (80), Ursula Ruft (75), Lothar
Reinig (91); 18.11. Karla Helbig (70), Erich
Hahn (92); 19.11. Ingrid Bühner (75), Peter
Gerlach (75), Elisabeth Gutschera (85), Brigitte Meyer (80), Dieter Pach (75), Walter Seilwinder (92); 20.11. Bärbel Dörfer (75), UwePeter Müller (75), Anita Schwabe (80), Waldtraut Köth (91); 21.11. Elke Haag (70), Jürgen
Kalb (70), Hannelore Rauch (75), Hanna Henning (85), Margot Jacob (91); 22.11.Isolde Badestein (75), Gerhard Bruns (80), Ingeborg Koster (80), Josef Pietrzyk (90); 23.11. Elfriede
Darr (95), Erna Kling (80), Helga Lehmann
(75), Ursula Leistner (70), Elsa Liebetanz (85),
Bernd Wiener (70); 24.11. Romuald Konrad
(80), Josef Loos (90), Marlis Meier (75), Gerhard Meisch (75), Anneliese Schlechtweg
(75), Otto Schwab (80), Sieglinde Neuber
(85); 25.11. Wolfgang Hanft (75), Alfred Heyn
(75), Horst Rotter (80); 26.11. Hartmut Hempel
(75), Sieglinde Krolik (85), Ruth Laufer (85),
Klaus Margraf (75), Ingrid Zitzlaff (75), Manfred Thalmann (75), Lieselotte Brohm (94), Lucie Kley (93), Erna Krech (101), Erika Johanna
Sonnenberg (97); 27.11. Ingeborg Beck (75),
Erika Koch (75); 28.11. Fritz Bischof (90), Jürgen Heinz (70), Karlheinz Möller (75), Christa
Rauschenbach (80), Lothar Schulz (85), Gerda
Goldbach (99), Elisabeth Leinhos (93), Renate
Nöller (93), Aurelia Pöns (93); 29.11. Birgit Eisfelder (70), Christa Schneider (80), Christa
Weise (80), Lore Seibt (85); 30.11. Rosemarie
Buttstädt (70), Suse Kellner (85), Brigitta Lapp
(80), Martha Göring (93)
Sprechstunde und Sitzung
des Seniorenbeirats
Die nächste öffentliche Sprechstunde des
Seniorenbeirats findet am Mittwoch, dem
12. November 2014, um 14.30 Uhr im Büro
des Seniorenbeirats, im Rathaus, Zimmer
1.03 und am gleichen Tag im gleichen Zimmer um 15.00 Uhr die öffentliche Sitzung
des Seniorenbeirates statt.
Seniorenweihnachtsfeier der Stadt Gotha
Auch in diesem Jahr veranstaltet die Stadtverwaltung
Gotha gemeinsam mit dem Seniorenbeirat eine Weihnachtsfeier für die jung gebliebene Generation, dieses
Mal am Dienstag, dem 25. November 2014, 14 Uhr (Einlass ab 13.30 Uhr) in der Stadthalle Gotha.
Auf die Besucher dieser Weihnachtsfeier wartet nach der
Eröffnung durch Oberbürgermeister Knut Kreuch ein unterhaltsames Programm des Duos Thomasius, in dem
die traditionelle deutsche Weihnacht gepflegt und die
moderne Zeit mit ihrer Hektik und den gesteigerten
Wunschvorstellungen etwas aufs Korn genommen wird.
Anschließend gibt es die Gelegenheit zum Tanzen. Außerdem können Sie bei leckerem Gebäck, duftendem
Stollen und frischem Kaffee
ins Plaudern kommen und
die Vorweihnachtszeit genießen.
Auch in diesem Jahr wird ein gemütlicher
Weihnachtsmarkt im kleinen Saal der Stadthalle
mit süßen Leckereien und zahlreichen Geschenkideen zum Stöbern einladen.
Karten für diesen vielversprechenden Nachmittag gibt
es zum Preis von 7 Euro Mo bis Mi, jeweils 9 – 12 und
13 – 16 Uhr, Do, 9 – 12 und 13 – 18 Uhr und Fr, 9 – 12 Uhr im
Büro des Seniorenbeirats im Rathaus, Hauptmarkt 1.
Sichern Sie sich schon jetzt die besten Plätze.
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 19
IBA-Entscheidung „16 + 3“ lässt Gotha hoffen
Die IBA Thüringen hat am 30. September in Jena die Entscheidung zu den IBA-Kandidaten
vorgestellt. Insgesamt wurden 248 Projektanträge eingereicht. Gotha ist mit den zwei Projektanträgen nicht unter den ersten 16 Förderprojekten, befindet sich aber mit der „PRINZIBA“ unter den mit „+3“ benannten „Erwartungsräumen“.
Bürgermeister
Klaus
Schmitz-Gielsdorf möchte dieses Projekt nun
weiterentwickeln und gemeinsam mit den
Partnern zur Projektreife führen. Das Projekt
„PRINZIBA, Projektgruppe für interkommunale Zusammenarbeit IBA Thüringen, Kooperation und Vernetzung“ wird durch die Städte
Altenburg, Eisenach, Gera, Gotha, Nordhausen, Mühlhausen und Sondershausen vertreten. Die Projektgruppe wurde Anfang des Jahres 2014 gegründet und hat sich seit dem bereits mehrfach zu Arbeitsberatungen getroffen. Für die IBA Thüringen werden mögliche
Ideen und gemeinsame Projekte, der Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu den aktu-
ellen Themen der Stadtentwicklung wie Klimawandel, Demographischer Wandel und
auch die schwierige Situation der kommunalen Haushalte erarbeitet. Die IBA Thüringen fördert nicht nur Bauwerke, sondern
auch Prozesse, insbesondere auch neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Städten
und Gemeinden. Darauf zielt der Antrag der
PRINZIBA. Die IBA Thüringen empfiehlt zur
weiteren Entwicklung des „PRINZIBA“-Projekts die Stadt Greiz mit einzubinden.
Weitere PlanWerkStadt zum ISEK Gotha 2030+
Maßnahmen und Projekte für die Zukunft der Stadt Gotha
Nach der intensiven Analysearbeit der vergangenen Monate ist die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK
Gotha 2030+ in die nächste Phase des Planungsprozesses eingetreten. In der Vertiefung
geht es darum, die Ziele mit geeigneten Maßnahmen zu untersetzen.
Eine intensive Beteiligungsarbeit wurde geleistet, welche sich weiter durch das Projekt
ISEK ziehen wird. Mit den vielfältigen Angeboten sollte es gelungen sein, die Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zum Entwurf
eines realistischen und zukunftsfähigen Leitbildes für ihre Stadt mitzunehmen. Gemeint
sind insbesondere das öffentliche Forum im
Juni, die Bürgerumfrage und fortlaufende Informationen auf der Internetseite
www.gotha.de.
Im Rahmen der PlanWerkStadt im September
arbeiteten ca. 60 Interessierte an der inhaltlichen Ausgestaltung eines umfangreichen
Zielekatalogs. Diese Ergebnisse wurden inzwischen durch das Büro für urbane Projekte
aufgearbeitet und nach Themen geordnet. In
einem nächsten Schritt konnten die Leitziele
hinsichtlich Stadtqualität, Wirtschaftskraft
und sozialer Stabilität konkretisiert werden.
Hier gilt es nun anzuknüpfen, Schwerpunkträume zu definieren sowie strategische Maßnahmen und Projekte zu entwickeln. So lautet
die Aufgabenstellung der nächsten PlanWerkStadt. Wieder sind die Gothaer aufgefordert,
am Integrierten Stadtentwicklungskonzept
mit dem Titel „Gotha 2030+“ mitzuwirken.
Die Veranstaltung wird diesmal in den Räumen
der Stadtwerke Gotha GmbH in der Pfullendorfer Straße 83 stattfinden und am Freitagabend
von 17 – 19 Uhr mit der Zwischenbilanz zum Pro-
zess und der Vorbereitung der Gruppenarbeit
für den Folgetag beginnen. Am Samstag ist von
10 bis ca. 15 Uhr Zeit, Maßnahmen und Projekte
zur Erreichung der Ziele zu bestimmen.
Noch im November trifft sich der ISEK-Beirat
zur Beratung des Arbeitsstandes. Das sich aus
wichtigen lokalen Akteuren zusammensetzende Rückkopplungs- und Beratungsgremium wird kontinuierlich in den Prozess einbezogen. Anschließend geht es mit Riesenschritten der Fertigstellung des ISEK Gotha 2030+
entgegen. Für die öffentliche Präsentation des
Entwurfs wird im März 2015 ein weiteres öffentliches Forum anberaumt.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zur 2. PlanWerkStadt am 7./8. November 2014 bis zum 31. Oktober 2014 erforderlich. Anmeldungen können vorzugsweise
über das Anmeldeformular unterwww.gotha.
de, aber auch telefonisch (03621) 222-600
oder per E-Mail: stadtplanungsamt@gotha.de
beim Stadtplanungsamt erfolgen.
STADTWERKE GOTHA Sportlerehrung 2014
Die Stadtverwaltung Gotha und die Stadtwerke Gotha GmbH freuen sich, am 5. Dezember 2014, um 19.00 Uhr, in der Aula des
Bildungszentrums der Thüringer Landesverwaltung in Gotha mit der „STADTWERKE
GOTHA Sportlerehrung 2014“ die Leistungen
der Gothaer Sportlerinnen und Sportler ehren zu dürfen. Die Modalitäten für das Einreichen von Vorschlägen werden in der Ausschreibung wie folgt geregelt:
„STADTWERKE GOTHA
Sportlerehrung 2014“
„STADTWERKE GOTHA Nachwuchssportförderpreis“ bis zur Altersklasse 26 Jahre in den
Kategorien:
1. männlich; 2. weiblich mit je 300 € Geldpreis für die Sportlerin/den Sportler und mit
je 1.200 € als personengebundene Förderung der Sportlerin/ des Sportlers an den
Verein
3. Mannschaft mit 3.000 € als Förderung an
den Verein, zweckgebunden für die geehrte
Mannschaft und
4. „Ehrenamtspreis der STADTWERKE
GOTHA“ für langjährige Tätigkeit im Sportverein mit einem Geldpreis in Höhe von
200 €
Die Jury: Alle eingereichten Vorschläge werden der Jury zur Abstimmung vorgelegt. Mitglieder sind Stadträte aus dem Sozial-, Sportund Kulturausschusses, Vereinsvertreter,
Vertreter des Kreissportbundes, der Medien,
der Stadtwerke Gotha GmbH und der Stadtverwaltung Gotha
Ausschreibungsmodalitäten
Einreichung der Vorschläge schriftlich an:
Stadtverwaltung Gotha, Schul- und Jugendamt, z. H. Frau Wolf, Postfach 100202, 99852
Gotha oder per E-Mail an: sport.vereine@
gotha.de bis: 27. Oktober 2014
Dem Vorschlag sind beizufügen: Name, Geburtsdatum und Adresse der Sportlerin / des
Sportlers / der Mannschaft / des langjährigen Vereinsmitgliedes sowie Name und
Adresse von Trainer / Betreuer / sowie eine
ausführliche Begründung mit den sportlichen Erfolgen sowie der sportlichen Entwicklung.
Die Ehrung: Alle zur Ehrung vorgeschlagenen
Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften
sowie deren Trainer und Betreuer und alle
Vereinsvorsitzenden der Gothaer Sportvereine werden zur Festveranstaltung am 5. Dezember 2014 eingeladen.
Die Stadtverwaltung Gotha bittet alle Gothaer Sportvereine um zahlreiche Vorschläge für die „STADTWERKE GOTHA Sportlerehrung 2014“
Rückfragen beantwortet Katrin Wolf telefonisch unter 03621/222-152 oder per E-Mail.
Seite 20 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Nichtamtlicher Teil
Gotha mit der Ehrenfahne des Europarates ausgezeichnet
Marlene Rupprecht (r.) übergab im Auftrage des Europarates die Ehrenfahne an Oberbürgermeister Knut Kreuch (l.) sowie an die Vertreter des
Gothaer Kinder- und Jugendforums Elli Gröschner (2. v. l.) und Thomas Hanl (2. v. r.).
Jean-Albert-Hosdez (oben) überbrachte Grüße
aus Gothas französischer Partnerstadt Romilly-sur-Seine. Der Kielcer Stadtpräsident Wojciech Lubawski (unten) berichtete gemeinsam
mit Miroslaw Obara über die 51. Europeade in
Kielce.
Schulen, Vereine und Verbände untereinander, konnte eine derartig enge Verbindung
aufgebaut werden.
Die Übergabe der „Europa-Ehrenfahne“ erfolgte am 26. September 2014 im Rahmen einer Festveranstaltung im Bürgersaal des
Historischen Rathauses. Marlene Rupprecht,
Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, übergab die
Fahne an Oberbürgermeister Knut Kreuch
und den Gothaer Stadtrat. Dabei zugegen
waren der Stadtpräsident von Kielce, Wojciech Lubawski und der Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Romilly-sur-Seine, JeanAlbert Hosdez.
Der Kielcer Stadtpräsident Wojciech Lubawski auf dem Buttermarkt beim gemeinsamen Anschmieden mit Oberbürgermeister Knut Kreuch.
Alle Fotos: Lutz Ebhardt
Die Stadt Gotha hatte sich nach der Auszeichnung mit dem „Europadiplom“ im vergangenen Jahr auch für die zweite Stufe der vom Europarat vergebenen Klassifizierungen, die „Europa-Ehrenfahne“ beworben. Dieser Preis wird
an Städte und Gemeinden verliehen, die sich
durch die aktive Pflege von Städtepartnerschaften um die Entwicklung der europäischen
Beziehungen bemühen.
Mit dieser Ehrenfahne des Europarates wird
die jahrelange engagierte Arbeit der Stadt und
ihrer Bürgerinnen und Bürger gewürdigt. Nur
Dank der sehr guten und langjährigen persönlichen Kontakte zu den Partnerstädten, den Initiativen der Verwaltungen, Einrichtungen,
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 21
Mehr Platz für lange Beine –
Gothaer Basketballer testen Sitzkomfort im neuen Kino
Mehr Beinfreiheit, breitere Sitze und eine um
zwanzig Zentimeter höhere Sitzebene als in
anderen Kinos verspricht Kino-Betreiber Horst
Martin für seinen neuen Filmpalast in Gotha.
Versprechen kann man ja viel – ob alle Annehmlichkeiten auch für die wirklich große
Leute zutreffen, oder Kleineren von solchen
„Vordermännern“ die Sicht versperrt wird, testeten die wirklich großen „Jungs“ aus dem
Team der Oettinger Rockets Gotha.
Mit 2,08 Meter gehört Will Reinke zu einem der
größten in der aktuellen Mannschaft der zweiten Basketball-Bundesliga. Zusammen mit seinen Mitspielern Marco Völler und Albert Kuppe,
Headcoach Chris Ensminger und Geschäftsstellenleiter Thomas Fleddermann besuchten sie
vergangene Woche den Kinoneubau in der Gartenstraße. Eine Woche vor der Eröffnung ist
noch nicht alles dort, wo es einmal hingehören
soll, dennoch ist Filmtheater-Betreiber Horst
Martin noch entspannt. Mit insgesamt 8 Kinos
und 41 Sälen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und
Hessen gehört er zu den alten Hasen im Geschäft. In Gotha betreibt er bereits seit 24 Jahren die Kinos im KIK und im Capitol. Selbst Neubauten sind für den Bad Hersfelder kein Novum
mehr: „In den nächsten Tagen werden hier
noch die restlichen Arbeiten erledigt, dann
kann es schon losgehen“, freut sich Herr Martin gemeinsam mit seinem Team auf die Eröffnung. Ein Haus der Superlative, wie es Martin
nennt. Der moderne Cineplex-Palast mit sechs
Sälen soll knapp 1.000 Zuschauern Platz und
Kinospaß bieten.
Modernster Filmpalast in den neuen
Bundesländern
Mit modernster Medientechnik ausgestattet
soll das Gothaer Filmtheater nicht nur Liveübertragungen ermöglichen, sondern im sogenannten Separé auch Kinogenuss in exklusivem Ambiente mit Bedienung erlebbar machen. 60 Zentimeter breite Sitze, 48 Zentimeter Höhenunterschied zwischen den Reihen
und Sichtgarantie von jedem Platz aus versprechen Martin und sein Team. Will Reinke
nimmt es genau: „Im Kino sitze ich ja nicht
die ganze Zeit gerade, sondern rutsche auch
mal gemütlich im Sitz hin und her – da stört
es mich normalerweise, wenn ich keinen
Platz für meine Beine finde“, so der Wahlgothaer. Auch Mannschaftskollege Marco Völler streckt sich ausgiebig nach allen Seiten.
„Wir sind natürlich nicht der Maßstab, denn
die meisten Besucher sind 20 bis 30 Zentimeter kürzer als wir“, lacht der 25-jährige.
Gothaer Wichtelmarkt mit „Schloss-Mühle“
Die „Schloss-Mühle“ ist in diesem Jahr die gastronomische Hauptattraktion auf dem Gothaer
Wichtelmarkt, der vom 28. November bis zum
30. Dezember (auch an beiden Weihnachtsfeiertagen geöffnet) stattfindet. Gleich neben der
Brunnenanlage wird die zweigeschossige Hütte auf dem Gothaer Neumarkt stehen: 15 Meter lang, acht Meter breit, siebeneinhalb Meter
hoch. Noch befindet sie sich auf dem Betriebsgelände von Heiko Weisheit in Bad Langensalza. „Wir haben sie aufgebaut, damit der TÜV
alles prüfen kann.“ Der war inzwischen da und
hat grünes Licht gegeben. Also kann die Mühlengaudi am 28. November 2014 in Gotha gefahrlos starten.
Die „Schloss-Mühle“ hält vorwiegend deutsche Küche mit Wild bereit. Während vor dem
Gebäude Glühwein ausgeschenkt wird, setzt
man innen auf solide Gastronomie. Da die
„Schloss-Mühle“ über zwei Geschosse ver-
fügt, kann im oberen Bereich zum Beispiel eine betriebliche Weihnachtsfeier stattfinden,
während unten der normale Wichtelmarkt-Betrieb weitergeht. Weil in diesem Jahr der Wichtelmarkt gut vier Wochen geöffnet ist, wollen
die Weisheits ausprobieren, jede Woche eine
Speisekarten mit neuen Gerichten anzubieten.
An Ideen dazu mangelt es nicht.
Die zweistöckige „Schloss-Mühle“ kann auch
als Location für Weihnachtsfeiern während der
Zeit des Wichtelmarktes (28.11. – 30.12.2014)
gebucht werden. Anfragen hierzu bitte über:
Anne-Kathrin Habermann
von der KulTourStadt
Gotha GmbH
Tel. 03621/510442
Fax 03621/510449
E-Mail:
a.habermann@
kultourstadt.de
„Trotzdem muss ich sagen, ich fühle mich
ganz wohl!“
Angst vor großen Hochsteckfrisuren braucht
bei 48 Zentimeter Sitzhöhenunterschied auch
keiner zu haben – das bestätigt Trainer Chris
Ensminger, der hinter seinen Spielern Platz genommen hat. Horst Martin zeigt sich zufrieden – sein Kino hat den ersten kritischen Begutachtungen Stand gehalten. „Nun kann es
losgehen – der Countdown läuft!“
Die Gothaer Basketballer der Oettinger Rockets Will Reinke, Albert Kuppe und Marco
Völler haben den neuen Gothaer Filmpalast
mit Trainer Chris Ensminger bereits einem
kritischen Test unterzogen.
BRÜDAER feat. Nastja
Carsten Daerr, Piano, Nastja
Volokitina, Voice & Manfred
Bründl, Bass
Die Eigenkompositionen
des Trios sind u.a. von ukrainischer Volksmusik, aber
auch von Gedichten William
Shakespeares und Rainer M. Rilkes
inspiriert – harmonisch, dynamisch, rhythmisch, eine besondere Art der Lautlosigkeit
und Ruhe. Beflügelnde Musik, schwerelos
und voller Gefühl.
Gemeinsam zelebrieren die drei Musiker lyrisch-verspielte, tänzerische und trotz der kleinen, perkussionslosen Besetzung, sehr energetische Konzerte – emotional, virtuos und
voller improvisatorischer Kühnheit.
„… Volokitinas Interpretationen sind weit von
der konventionellen Vorstellung des Jazzgesangs entfernt. Bei ihr klingt alles kehliger,
kippt immer wieder in den Obertonbereich,
wechselt plötzlich in die tiefsten Lagen und beeindruckt dann wieder durch ein faszinierendes Glissandieren. Damit lässt Nastja in
einem einzigen Song eine unglaubliche Anzahl
an stimmlichen Schattierungen und damit verschiedenen Emotionen entstehen, wie sie in
der westlichen Auffassung von Jazz ein absolutes Novum darstellen.
In ihren Impressionen über Sibirien verarbeitet sie die Schönheit des großen Landes und
seine Seele. Ihre Stimme erzeugt dabei feinnervige Klangmodulationen, die einmal zart
wie Engelsharfen daherkommen und dann
aber auch wie Peitschenhiebe ihren Vortrag
bestimmen können.“
Seite 22 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
Kulturangebote
So, 02.11., 17,00 Live Multivisionsshow
Schottland – Rauhe Schönheit am Rande
Europas, Stadthalle Gotha
Di, 04.11., 13.00 wir & DIE DA!
Ein Tanztheaterstück über Ein- und Ausgrenzung (empfohlen ab 12 Jahre), Gothaer
Kulturhaus
Sa, 08.11., 21.00 RTL 89.0 on Tour !!!!, Stadthalle Gotha
So, 09.11., 15.00 Schneewittchen – das Musical für die ganze Familie!, Gothaer Kulturhaus
Mi, 12.11., 17.00 Hänsel & Gretel das Märchenschauspiel – Das Weihnachtsmärchen
der „Brüder Grimm“ live auf der Theaterbühne, Stadthalle Gotha
Do, 13.11., 20.00 Konzert A3 der Thüringen
Philharmonie Gotha „Es ist etwas Endgültiges“, Gothaer Kulturhaus
Fr, 14.11., 20.00 BRÜDAER feat. Nastja
21. Jazzmeile Thüringen vom 1.10. bis 30.11.,
Gothaer Kulturhaus
Sa, 15.11., 18.00 Die Ära des Johann Strauß,
Gothaer Kulturhaus
Mo, 17.11., 20.00 Andreas Kieling Live Vortrag „Mein Leben mit den wilden Tieren“,
Gothaer Kulturhaus
Do, 20.11., 10.00 Der gestiefelte Kater, Gothaer Kulturhaus
Fr, 21.11., 17.00 Holger Mück und seine
Egerländer Musikanten, Gothaer Kulturhaus
Sa, 22.11., 20.00 Gernot Hassknecht
DAS HASSKNECHT PRINZIP – IN ZWÖLF
SCHRITTEN ZUM CHOLERIKER, Gothaer
Kulturhaus
Mi, 26.11., 09.30 Konzert J2 der Thüringen
Philharmonie Gotha „Der Schneemann“,
Gothaer Kulturhaus
Fr, 28.11., 19.00, Sa, 29.11., 16.00, So,
30.11., 16.00 Hänsel mich nicht Gretel oder
der Waldmummelratz – Ein Theaterstück
frei nach den Gebrüder Grimm, Gothaer Kulturhaus
Sa, 29.11., 19.30 Happy – 40 Jahre FSO!
20. Jahresabschlusskonzert des Fanfarenund Showorchesters Gotha e. V., Stadthalle
Gotha
Nichtamtlicher Teil
Bücherbörse in der Stadtbibliothek
Bereits seit 2002 findet jeweils einmal nach
der Leipziger Buchmesse und nach der Frankfurter Buchmesse die Bücherbörse statt. In jeder Gesprächsrunde werden vier Neuerscheinungen durch drei Rezensenten kritisch und
unterhaltsam vorgestellt. Im Anschluss an die
Buchbesprechungen liest einer der Autoren
aus einem der vorgestellten neuen Bücher.
Am Dienstag, dem 4. November 2014 findet
um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Heinrich
Heine das Streitgespräch sächsischer Autoren
statt. Es diskutieren Michael Hametner, Matthi-
as Biskupek, Volly Tanner über folgende Romane: Roman Israel »Caiman und Drache« (Luftschacht Verlag); Madeleine Prahs »Nachbarn«
(Deutscher Taschenbuch Verlag); Kerstin Preiwuß »Restwärme« (Berlin Verlag); Günter
Saalmann »Fiedlerin auf dem Dach« (Eichenspinner Verlag) – Es liest: Kerstin Preiwuß
Der Eintritt ist frei. Eingang über den Philosophenweg. Veranstalter sind der Sächsischer
Literaturrat e.V., die Stadtbibliothek Heinrich
Heine Gotha und der Thüringer Literaturrat e.V..
Denkmalbeirat der Stadt Gotha konstituiert
Seit 2003 besitzt die Stadt Gotha einen Denkmalbeirat. Dieser gibt seitdem als beratendes
Organ Empfehlungen in Angelegenheiten des
Denkmalschutzes ab. Schwerpunktthemen
der Vergangenheit waren beispielsweise das
Winterpalais und das Stadt-Bad.
Da die Legislatur des Beirats an die des Stadtrats gebunden ist, musste sich auch dieser neu
konstituieren. Unter den 19 Beiratsmitgliedern
befinden sich Vertreter sämtlicher Stadtratsfraktionen, Baufachleute und interessierte
Bürger. Mit Hedda Surber, Tyra Falta, Kerstin
Götze Eismann, Rudolf Nicolai, Jutta Schlier,
Jens Fiebelkorn, Helmut Steiner, Matthias
Wenzel, Günter Hünefeld, Marlis Seyfarth, Ute
Kublick, Peter Honnef und Sigrid Lehniger wa-
ren 13 Beiratsmitglieder in der konstituierenden Sitzung vom Dienstag anwesend, die
von Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf begrüßt wurden. Erneut wurde Peter Honnef einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Matthias
Wenzel ist wiederum für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich.
In der Diskussion wurden vor allem zwei Themen angeschnitten, die zeitnah in der nächsten Sitzung beraten werden sollen. Zum Einen
ist dies die Friedrichstraße, da die einstige
Prachtallee einen wichtigen Bestandteil der
Residenzstadtarchitektur darstellt. Aus aktuellem Anlass will sich der Beirat auch erneut
mit dem Thema Prinzenpalais samt Kavaliershaus befassen.
Verkehrserhebungen im Stadtgebiet Gotha
Befragungen für Verkehrsentwicklungsplan
Im Zuge der Überarbeitung des Verkehrsentwicklungsplanes der Stadt Gotha werden
umfangreiche Verkehrserhebungen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Dazu
werden am 28.10.2014 in der Zeit von 06.00
bis 09.00 Uhr sowie 15.00 bis 18.00 Uhr Verkehrsbefragungen an den Ortseinfallstraßen der Stadt Gotha stattfinden, in welchen
die Fahrzeugführer einige Angaben zum
Fahrziel und Fahrzweck beantworten sollen.
Die Verkehrsbefragungen werden dabei von
Polizeikräften unterstützt. Gleichzeitig werden am 28.10. und 29.10.2014 Verkehrszählungen im gesamten Stadtgebiet an wichtigen Kreuzungen und Einmündungen
durchgeführt. Im Zusammenhang mit den
Verkehrsbefragungen kann es kurzzeitig zu
Behinderungen des fließenden Verkehrs
kommen. Dafür bitten wir bereits jetzt um
Verständnis sowie um erhöhte Aufmerksamkeit. Vielen Dank für die Unterstützung und
aktive Mitarbeit.
„Fremde Welten“
Ausstellung zum Fotowettbewerb der Museumslöwen e.V. noch bis 26. Oktober 2014
Auch in diesem Jahr lobte der Förderverein
des Museums der Natur in Gotha „Museumslöwen e.V.“ einen Fotowettbewerb zur Unterstützung der Jahresausstellung der Stiftung
Schloss Friedenstein „Gotha und der Ferne
Osten – Kostbarkeiten aus dem Chinesischen
Kabinett“ aus.
25 Fotografen haben sich mit insgesamt
59 Bildern beteiligt. Die drei Jurymitglieder
(Stadtschreiberin Sonja Ruf und die Fotografen Diana Wilk und Hartmut Sauer) hatten
es bei der Auswahl nicht leicht. Sie sollten die
drei „Besten“ aussuchen. Jedes Foto wurde
genau begutachtet und es wurde diskutiert,
ob und wie sie dem Ausschreibungsthema
entsprachen. Bildgestaltung, die Qualität des
Fotos und die Bildidee wurden bewertet.
Jeannette Bolle, Andrea Blechschmidt und
Horst Teuerkauf wurden als Sieger mit einem
ihrer Fotos ermittelt und zur Vernissage als
Preisträger geehrt. Die Jury bescheinigte
auch in diesem Jahr ein sehr hohes Niveau der
eingereichten Fotos. Alle Fotos können in einer Ausstellung im Ekhof-Kabinett im Westturm des Schlosses Friedenstein bestaunt
werden.
Die Jury: Hartmut Sauer, Diana Wilk und Sonja
Ruf (von links nach rechts)
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Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014 · Seite 23
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Seite 24 · Rathaus-Kurier · Nr. 10/2014 · 23. Oktober 2014
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Stadtwerke bekommen Verstärkung
Neue Kolleginnen im
Kundencenter eingestellt
Ob aktuelle Informationen, Fragen zur Abrechnung oder Zählerstandsmeldungen –
seit Anfang Oktober werden die Kunden
der Stadtwerke Gotha GmbH von vier weiteren Mitarbeiterinnen im Kundencenter
empfangen. „Im Zuge der Fusion mit den
Fernwärmestadtwerken Gotha haben wir
uns noch mehr Kundennähe und Beratungskompetenz auf die Fahnen geschrieben“, erklärt Elmar Burgard, Geschäftsführer der regionalen Stadtwerke. „Gerade als Energieversorger vor Ort möchten
wir unseren Kunden aus der Region einen
freundlichen Ansprechpartner bieten, der
ihm nicht nur Auskunft geben kann, sondern seine Sorgen und Probleme auch direkt annimmt.“
Vor diesem Hintergrund erweiterte das
Unternehmen in den vergangenen Monaten den Kundenservice – neben dem Energieberatungsbüro im neuen Rathaus
am Ekhofplatz stehen fortan auch in der
Zentrale in der Pfullendorfer Straße mehr
Mitarbeiter während der ausgeweiteten
Öffnungszeiten den Privat- und Gewerbekunden in und um Gotha zur Verfügung.
„Wir wollen kein Massengeschäft und
keine Anonymität – unsere erfahrenen
Mitarbeiter stammen alle aus der Region,
kennen die Gegebenheiten und wissen
z.B. um aktuelle technische Wartungsarbeiten“, so Burgard. Er hat eine klare Vorstellung davon, wie guter Service am Kunden aussieht: „Wer sich für seinen Dienstleister vor Ort entscheidet, sollte nicht in
langen Warteschleifen hängen, sondern
auch vor Ort einen kompetenten Ansprechpartner – ein persönliches Gesicht – haben.“
Derzeit erhält das städtische
Unternehmen monatlich rund
3.000 Anfragen per Telefon, E-Mail, Fax
oder persönlichem Besuch. Zum Jahresende hin wird diese Zahl noch einmal
spürbar steigen. Burgard wünscht sich
hier schnelle Problemlösungen: „Wer
sich die Zeit nimmt, uns persönlich aufzusuchen oder anzurufen, sollte mit dem
guten Gefühl gehen oder auflegen können, dass sein Anliegen zu seiner Zufriedenheit bearbeitet wird.“ Zu oft ärgere er
sich selbst privat z.B. bei Telefonanbietern über lange Warteschleifen, häufige
Anrufe, vergessene Anfragen und unbear-
Seit Oktober verstärken sie das Serviceteam der Gothaer Stadtwerke:
v.l. Marlen Nestler, Julia Denzin, Vanessa Möhring, Cindy Jendreck und Serviceleiter Christian
Ulrich unterstützen das Team der Stadtwerke Gotha GmbH
Die nächste
Stadtratssitzung
Impressum
Rathaus-Kurier
findet am Mittwoch, dem 29. Oktober
2014, um 17.00 Uhr im Bürgersaal des
Rathauses statt. Alle Gothaer Bürgerinnen
und Bürger sind hierzu eingeladen.
Tagesordnung unter www.gotha.de
Herausgegeben von der Stadtverwaltung
Gotha, Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hauptmarkt 1, 99867 Gotha
Tel. 0 36 21 / 222-234, Fax 0 36 21 / 222-293
E-Mail: presse@gotha.de
Verantwortlich für den Inhalt:
Oberbürgermeister Knut Kreuch
Gesamtherstellung (inkl. Druck):
Druckmedienzentrum Gotha GmbH
Cyrusstraße 18, 99867 Gotha
Tel. 0 36 21/7 39 68-0, Fax 0 36 21/7 39 68-17
Auflage: 25.000 Exemplare
Die nächste Ausgabe
des Rathaus-Kuriers
erscheint voraussichtlich am 20. November 2014
beitete Fälle.
„Da hat man
oft das Gefühl, eher Versorgungsfall statt
König zu sein“, kritisiert der Geschäftsführer und will selbst mit seinem Serviceteam ein besseres Beispiel geben.
Die vier Mitarbeiterinnen werden derzeit
intensiv in das neue Verwaltungsprogramm und die internen Strukturen des
regionalen Energieversorgers eingearbeitet. Schon ab November, wenn die Zeit der
jährlichen Zählerablesungen beginnt, sollen sie ebenso wie das bestehende Beratungsteam fit für die Anliegen der Stadtwerkekunden sein.
Der Rathaus-Kurier erscheint einmal monatlich und
wird kostenlos an alle Haushalte der Stadt Gotha
verteilt. Ebenfalls ist der Rathaus-Kurier an den
Infotheken der Stadtverwaltung und in der GothaInformation kostenlos erhältlich. Einzelbezug und
Abonnement über das o. g. Büro für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Gotha gegen Portoerstattung pro Exemplar 0,77 € möglich. Der Rathaus-Kurier ist auch online im pdf-Format abrufbar.
www.gotha.de/rathauskurier
Der Rathaus-Kurier wird auf umweltfreundlichem
(chlorfrei gebleichtem) Papier gedruckt.
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Seele and Geist
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