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AZA 8762 Schwanden
Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 65.– Einzelverkauf: Fr. 2.– Nr.10 Donnerstag, 5. März 2015
Aus den Verhandlungen
des Regierungsrates 6
Amtsblatt
35 – 38
«Gaster aktuell»
39
Die Regionalzeitung mit Amtsblatt
im Wirtschaftsraum Glarus
Ihr Immobilienverkauf, unsere Aufgabe!
Sprechen Sie mit uns, unverbindlich!
Riedernstrasse 16, 8750 Glarus
055 640 24 85, 079 346 82 79
www.macasa.ch
Auflage 31453 Expl.
WEMF/SW-beglaubigt
Fridolin Druck und Medien
Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700
E-Mail: fridolin@fridolin.ch
www.fridolin.ch
Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal
LE IT-SATZ
Notfalldienste
Sicherheit eingebrochen
Werde ich von meinen Zürcher
Kolleginnen gefragt, was das
Glarnerland so besonders mache,
antworte ich unter anderem: Weil
ich hier jederzeit an den Bancomat
gehen kann, ohne mich zu fürchten! Dies nämlich können meine
Bekannten, die in Zürich wohnen,
schon längst nicht mehr. Ihre
Handtaschen tragen sie um den
Hals oder als Bauchtasche auf sich,
weil sie nicht Opfer eines Entreissdiebstahls werden wollen.
Post- und Bankgeschäfte machen
sie nur in Begleitung und wenn immer möglich auf elektronischem
Weg. Schon längst beugt man sich
in städtischen Verhältnissen den
Kriminellen, die auch tagsüber
nicht vor Überfällen haltmachen.
Diese gehen oft bandenmässig
und taktisch klug vor, ohne Rücksicht auf betagte Menschen. Wie
glücklich können wir uns im Glarnerland schätzen, wo wir in Ruhe
und Sicherheit Geld und Wertsachen auf uns tragen können.
Oder muss ich bald sagen – «tragen konnten?» Was zurzeit in
Glarus Nord abgeht, ist besorgniserregend. Am Freitag wurde
ein Kaufhaus heimgesucht, am
Abend die lintharena. Weitere
Überfälle können wir den aktuellen Polizeimeldungen entnehmen.
Es geht hier nicht um Angstmacherei oder Polemik. Es geht
darum, die Behörden, die Bevölkerung und die Politik zu sensibilisieren. Mit insgesamt vier Autobahn-Zu- und -Ausfahrten ist es
ein leichtes Spiel, auf der Achse
Zürich – Chur zu fliehen. Möglicherweise sogar mit einem geklauten Auto, denn davon stehen
ja in Glarus Nord genügend bereit.
Schon möglich, dass das Wachstum, die neu angesiedelten Unternehmen sowie die Neuzuzüger in
ihren vornehmen Häusern Diebe
anzulocken vermögen. Aber dies
ist nur eine Vermutung.Wenn dem
jedoch so ist, bedarf dies einem besonderen Augenmerk und einem
besonderen Schutz: Schutz vor
Diebstahl, Schutz vor Überfällen,
Schutz vor kriminellen Machenschaften, ganz gleich welcher
Art. Wenn wir am 8. März über
die finanzielle Entlastung von
Familien abstimmen, sollten wir
dabei auch an den Schutz derselben denken. Logisch, ist dies nicht
gratis, logisch, können die Kosten
nicht auf den Bund abgewälzt
werden. Logisch auch, dass Handlungsbedarf besteht, auch wenn
das Thema unpopulär ist und die
Meinungen über die Sicherheitsvorkehrungen weit auseinanderdriften. Die Sicherheit im Kanton
ist eingebrochen, höchste Zeit
also, aufzubrechen und über die
Parteigrenzen hinweg Lösungen
zim.
zu erarbeiten. ●
Hausärztlicher
Notfalldienst
Täglich 24 Stunden
EINWOHNER GLARUS SÜD:
0844 55 66 55 (Ärztefon)
EINWOHNER GLARUS:
0844 44 66 44
EINWOHNER GLARUS NORD:
0844 33 66 33
An Samstagen, Sonntagen und
allgemeinen Feiertagen werden
die Dienstkreise Glarus Süd
und Glarus (Mitte) zusammengeschlossen.
Zahnarzt
Samstag, 7. März
11.00 bis 12.00 Uhr
Sonntag, 8. März
11.00 bis 12.00 Uhr und
17.00 bis 18.00 Uhr
Der diensttuende Notfallzahnarzt
ist über Telefon 1811 zu erfragen.
Augenarzt
SVP-Landrat Peter Rothlin strebt eine Videoüberwachung beim Lichtsignal in Näfels an. Festinstallierte Kameras
wären eine wirksame Abschreckung und würden die Kantonspolizei bei der Fahndung entscheidend weiterbringen.
(Foto: Silvano Umberg)
Interview zur Einbruchserie in Glarus Nord:
«Sicherheit hat zu wenig Priorität»
SVP-Landrat Peter Rothlin setzt sich vehement für mehr Sicherheit im Kanton ein. Mit einem im August 2014
eingereichten Postulat fordert er den Regierungsrat auf, den Kampf gegen Einbrecher zu intensivieren und die
finanziellen Mittel für eine moderne technische Ausrüstung der Kantonspolizei sicherzustellen. Gehör fand er mit
seinem Anliegen keins – zumindest bisher.
Das Thema Sicherheit betrifft jeden, ist öffentlichkeitswirksam und
aktueller denn je. Weshalb finden
Sie für Ihr Anliegen kaum Verbündete?
Die SVP-Fraktion steht hinter mir,
dass von den anderen bürgerlichen
Parteien so wenig Unterstützung
kommt, ist natürlich enttäuschend.
Sie haben sich anscheinend andere
Themen auf die Fahne geschrieben.
Die Chancen, dass der Landrat Ihr
Postulat überweist, stehen also
schlecht?
Leider, ja. Der Landrat wird wohl
dem Regierungsrat folgen und das
Postulat ablehnen.
Der Regierungsrat begründet seine
Meinung ausführlich und kommt
zum Schluss, dass hinsichtlich des
im Postulat gestellten Antrags kein
Handlungsbedarf besteht, weil die
Forderungen schon erfüllt sind. Ab
April stünden der Kantonspolizei
sechs zusätzliche Mitarbeitende zur
Verfügung, zudem seien im technischen Bereich sechs Projekte in
Prüfung.
Mit der Antwort des Regierungsrates bin ich dennoch unzufrieden,
denn sie zeigt drei Dinge ganz deut-
lich: Erstens, der Regierungsrat
schätzt die Lage falsch ein. Klar, gab
es immer wieder Schwankungen,
was die Anzahl an Einbruchdiebstählen im Kanton angeht (siehe
Grafik auf Seite 10). Ein Blick nach
Deutschland respektive in dessen
grösste Bundesländer, ein guter
Indikator für die Situation in
ganz Europa, zeigt aber klar: Einbruchdiebstähle nehmen deutlich
zu.
Und zweitens?
Der Regierungsrat misst der Bekämpfung der Einbruchskriminalität, anders als beteuert, eine zu
wenig hohe Priorität bei, nimmt also
die Gewerbler, die das Hauptopfer
dieser Einbrüche sind, nicht wirklich ernst.
Woran machen Sie das fest?
Wäre es dem Regierungsrat wirklich ernst, hätte er beispielsweise
kommuniziert, dass das zusätzliche
Personal respektive die dadurch
anderweitig frei werdenden Kapazitäten gezielt zur Bekämpfung der
Einbruchskriminalität eingesetzt
werden. So hätten wir mehr Kontrollen, mehr Abschreckung und
mehr Fahndungserfolge. Dasselbe
beim Thema Ausrüstung: Er
spricht von «prüfen» und weist sofort auf die hohen Kosten hin. Das
überzeugt mich nicht. Wäre die
Regierung wirklich gewillt, eine
Verbesserung zu erzielen, würde
sie mein Postulat zur Annahme
empfehlen. Dadurch würde nämlich sichergestellt, dass die angekündigten, dringend notwendigen
Investitionen auch getätigt werden
können. Eines möchte ich hier betonen: Beim Glarner Polizeikorps
besteht im technischen Bereich
Nachholbedarf. Wir bauen durch
die bereits beschlossenen Massnahmen also nicht aus, sondern
holen nur Verpasstes nach.
Am Schluss geht es immer wieder
ums Geld respektive darum, wo man
es einsetzen will.
Ich verstehe nicht, weshalb man
sich beim Thema Sicherheit respektive Polizei immer wieder über
die Kosten beklagt. Gerade dort
wurde in den letzten Jahren gespart, das Geld stattdessen beispielsweise ins Standortmarketing
gebuttert. Gebracht hat es nichts,
wie
die
Firmenabwanderung
zeigt.
(Fortsetzung auf Seite 10)
Samstag/Sonntag, 7./8. März
Vista Diagnostics
Bahnhofstrasse 15, Pfäffikon
Telefon 055 225 29 29
Wochenend-Notfalldienst:
jeweils ab Freitag, 12.00 Uhr,
bis Montag, 08.00 Uhr.
Schweizerisches
Toxikologisches Zentrum
Telefon 145, Zürich
Tierarzt
Samstag/Sonntag, 7./8. März
Tierärztliche Notfallklinik
Glarnerland und Umgebung
Tierklinik am Kreis
Zaunweg 11, Netstal
Telefon 055 646 86 86
Permanenter Notfalldienst
für alle Tierarten
Notfallring Näfels – Glarus:
Dieses Wochenende hat Dienst:
Kleintierpraxis Landerer
Bahnhofstrasse 31a, Näfels
Telefon 055 622 20 20
Glarner Chueambulanz GmbH
Dorfstrasse 35, Ennenda
Grosstier: Telefon 055 640 7788
Wochenend-Notfalldienst:
jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr,
bis Montag, 07.30 Uhr.
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