close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

finden Sie den aktuellen Blick! - Ev.

EinbettenHerunterladen
Ausgabe März bis Mai 2015
Ev.-Luth.
Kirchengemeinde
Brockhagen
im
Blick
Wir schaffen Orte
der Erinnerung!
Ihre Friedhofsgärtnerei
Kuhweg 6 | Steinhagen-Brockhagen
www.merten-gaerten.de | Tel. 05204/6830
Auto Sofort Service
Alle Leistungen rund ums Auto
Flüssiggasanlagen und
Flüssiggastankstelle
Einbau und Prüfung
von Gasanlagen
sowie HU für Wohnmobile
und Wohnwagen
Autocenter Brockhagen
Kriegel GmbH
Sandforther Straße 36
33803 Steinhagen
Telefon 0 52 04 / 9 11 80
AUF EIN WORT
Liebe Leserin, lieber Leser,
es wird Frühling! Die Sonne scheint
länger und wärmer. Die Luft duftet. Die
Vögel singen. Und nach und nach
strecken die Blumen ihre Köpfe aus
dem Boden und bringen Farbe in unsere Gärten. Keine Frage: Im Frühling
wird das Leben leichter.
„Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie
sie wachsen ...“, sagt Jesus einmal
und meint eine ähnliche Leichtigkeit.
„Seht die Vögel unter dem Himmel an:
sie säen nicht, sie ernten nicht, sie
sammeln nicht in die Scheunen; und
euer himmlischer Vater ernähr t sie
doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als
sie?“ (Matthäus 6,26+28).
Spätestens hier wird der Ostwestfale
(und nicht allein der) unruhig: Soll ich
mir daran ein Beispiel nehmen, dass
Vögel nicht säen, nicht ernten, keine
Vorräte anlegen? Wenn heute niemand mehr säen und ernten und
sammeln würde, gäbe es morgen nicht
mehr genug zu essen. Außerdem: So
ganz stimmt das schon bei den Vögeln
nicht. Die ernten durchaus. Eine Dompfaff-Familie hat in den letzten Wochen
die Ahornsamen abgeerntet, die noch
an dem Baum vor meinem Fenster hingen. Und Eichelhäher legen sehr wohl
Vorräte an. So viele sogar, dass das
zugleich ein Säen ist, denn längst
nicht jede Eichel, die sie versteckt
haben, finden sie später wieder.
Allerdings: Um das Säen, Ernten und
Vorrätesammeln an sich geht es gar
nicht. Jesus will uns
auf etwas anderes
hinweisen: Ich muss
zwar arbeiten und
vorsorgen, damit ich
mein Leben leben
kann. Aber alles
Arbeiten und Vorsorgen garantier t mir noch nicht, dass
ich mein Leben dann tatsächlich leben
kann. Selbst wenn ich noch här ter
schufte, noch akribischer plane – mein
Glück kann ich nicht erzwingen.
Das zu akzeptieren und dementsprechend zu leben, fällt uns Menschen
schwer. Gerade wenn wir wenig ausrichten können, machen wir uns besonders viele Sorgen und grübeln umso länger hin und her. Jesus ruft uns
heraus aus alledem: Seht euch die
Vögel an – euer himmlischer Vater
sorgt für sie. Und wenn er schon für all
die Vögel sorgt, dann wird er sich um
euch erst recht kümmern.
Das zu hören, macht das Leben leichter. Und besonders gut kann ich das
hören und annehmen, wenn ich buchstäblich rauskommen kann, meine
Alltagssorgen hinter mir lassen kann.
Als Büromensch etwa hinaus in Gottes
Schöpfung, als Freiluftarbeiter in die
Stille einer Kirche ...
Eine leichte, gesegnete Frühlingszeit
wünscht Ihnen
Ihr Pastor
André Heinrich
3
AUS DEM PRESBYTERIUM
Das Presbyterium informiert
1. Außensanierung der Kirche
Die Endabrechnung dieser Maßnahme weist Kosten in Höhe von
69.789,31 Euro aus.
2. Kircheninnenraum
Bei der Planung der Kircheninnenraumgestaltung muss zunächst einmal ein sehr grundsätzliches Thema
in den Fokus gestellt werden: das
Raumklima. Ein Pilzbefall der Orgel,
des Altars und der Kanzel macht eine
genaue Datenerfassung zur Tempe-
é
f
a
c
Eis
o
i
g
a
l
l
e
B
Brinkstraße 17 · 33803 Steinhagen
4
ratur und Feuchtigkeit notwendig.
Weitere Schritte müssen danach verabredet werden.
3. Konfirmandenarbeit
Es gibt in unserer Gemeinde aktuell
20 Konfirmanden, die wöchentlich
eine Unterrichtsstunde lang Grundlagen des christlichen Glaubens erwerben. 25 Katechumenen haben z.Zt.
Blockunterricht, einmal im Monat
samstags von 8.30 bis 13.30 Uhr.
Einige Eltern unterstützen Pfarrer
Heinrich aktiv an diesen Vormittagen.
4. Martin-Luther-Singen
In diesem Jahr nahmen viele KonfirmandInnen und Katechumenen am
Martin-Luther-Singen teil. Sie erbaten
Spenden für die Jugendarbeit in unserer Gemeinde. Dabei erzielten sie
die stolze Summe von fast 900 Euro.
5. Waldstück am Ehrenmal
Der Heimatverein hat einen Vorschlag erarbeitet zur Gestaltung dieses Bereiches. Dazu werden in naher
Zukunft Gespräche mit dem Presbyterium geführt werden.
6. Diakoniesammlung
Ein tolles Ergebnis können wir dankend an Sie zurückmelden: 2.778,03
Euro.
Das Presbyterium
AUS DER GEMEINDE
Stiftung
„Brockhagen-Kirche mit Zukunft“
Sie wissen sicherlich, dass die
Kirchengemeinde Brockhagen im
August 2008 eine Stiftung gegründet
hat. Das Grundkapital resultier t aus
dem Verkauf des alten Pfarrhauses
und dem angrenzenden Kotten.
Der Stiftungsrat besteht aus Christel
Neugebauer (Vorsitzende), Klaus Landwehr, Annemarie Schulz, Susanne
Sievers, Hermann Speckmann und
Gerhard Zimmermann.
Aktuell wurden die Zinsen aus dem
Jahr 2013 als „Finanzspritze“ in die
laufende Arbeit der Kirchengemeinde
eingespeist. Nach Rückführung der
nötigen Wer terhaltungsrücklage in
das Stiftungskapital blieben noch
6.505,68 Euro zur Verteilung übrig.
Für die Sanierung der Turminschriften
an der Kirche und der Turmuhr wurden
1.505,68 Euro und für die Orgelsanierung 1.000 Euro zurückgelegt.
Die Jugendarbeit wurde mit 3.000
Euro, die Kinderbibelwoche und das
Projekt „Lebendiger Adventskalender“
mit je 200 Euro, der Kindergottesdienst und die Nachwuchsförderung
des Posaunenchores mit je 300 Euro
bedacht. Dieser „warme Regen“ hat
schon und wird noch Gutes wachsen
lassen! Dafür sind wir sehr dankbar.
Falls Sie Interesse haben, die Stiftung
zu bedenken mit einer Spende oder einer Zustiftung, wenden Sie sich bitte
an die Vorsitzende des Stiftungsrates
Christel Neugebauer (Tel. 4397)! EP
Lebendiger
Adventskalender
zu Gast bei
Familie Schulz
5
AUS DER GEMEINDE
Zur Konfirmation
am 19. April 2015 in Brockhagen
Am 19. April werden in unserer Kirchengemeinde voraussichtlich konfirmiert:
Lasse Aschentrup, Julia Augustin, Kenneth Ballen, Julius Dickenhorst,
Tasja Diedrigkeit, Jonas Flöter, Lea Hahn, Karla Heitmann, Lasse Holzschuh,
Mathis Indiesteln, Kira Kösters, Jacqueline Marks, Lisa-Marie Menke,
Marcel Orthen, Finja Riecke, Lea-Marie Rolke, Finn Schneuing,
Henrick Uhlemeyer, Mara Werner, Laura Marit Wiedey.
Liebe Konfis,
am 19. April ist es so weit: Ihr werdet
konfirmiert. Mit diesem Tag wird einiges für Euch aufhören: Der Unterricht
am Dienstagnachmittag hört auf. Das
Singen am Anfang der Konfi-Stunde
hör t auf. Das Ausfüllen des Gottesdienstbuchs hört auf ...
Manches beginnt aber auch mit Eurer
Konfirmation: Ihr dürft das Abendmahl
mitfeiern. Ihr dür ft (voraussichtlich*)
bei der nächsten Presbyteriumswahl
schon mitwählen. Und Ihr dür ft Pate
bzw. Patin werden.
Mir hat schon als Konfirmand diese
letzte Möglichkeit besonders gut gefallen. Ein kleines (oder auch größeres) Kind zu begleiten, mit ihm zu spielen, zu singen, ihm etwas vorzulesen
oder einfach nur mit ihm zu reden und
ihm bei alledem auch etwas von Gott
mitzugeben – das ist etwas sehr Schönes. Das Patenamt für einen Täufling
6
zu übernehmen, bedeutet eine echte
Verantwor tung, aber es macht auch
richtig Spaß! Ich wünsche Euch, dass
Ihr alle früher oder später die Gelegenheit bekommt, das zu erleben: diese
Freude und diese Verantwortung.
Herzlich grüßt Euch
Euer Pastor
André Heinrich
P.S.: Vielleicht gibt es sogar den einen
oder die andere, die Lust haben,
schon jetzt mit Kindern aus unserer
Gemeinde zu spielen, zu basteln, zu
singen und und und ... In der Jungschar oder im Kindergottesdienst, bei
der Kinderbibelwoche oder in unserer
„Offenen Tür“ freuen wir uns immer
über neue Jugendmitarbeiter(innen).
Sprecht Sigrid Ordelheide oder mich
darauf an!
AUS DER GEMEINDE
Kindermusical in Brockhagen
Einen musikalischen Leckerbissen
besonders für kleine Ohren (aber
natürlich auch für größere) gibt es
am Sonntag, 8. März 2015, in unserer St. Georgskirche: Die Kinderkantorei Steinhagen wird im Gottesdienst
das Kindermusical „Jericho“ aufführen.
Rund 30 Mädchen und Jungen, angeleitet von Kantorin Annette Petrick,
spielen die Geschichte um Gott, Josua
und das Volk Israel nach und bringen
mit ihren Liedern etwas von der biblischen Botschaft neu zum Klingen.
Foto: „Kinderchöre 2014.3“ [Quelle: Haller Kreisblatt]
Eingebettet ist das Musical in einen
Familiengottesdienst, den das KiGoTeam vorbereitet und gestaltet.
Es ist so weit!
Nach einem tollen Info-Abend im Kantorhaus entsteht nach Jahren ohne
eine neue Jungbläsergruppe in unserem Posaunenchor.
Ich freue mich darauf, mit vielen jungen Menschen etwas ganz Neues in
Brockhagen aufbauen zu können.
Wir starten am 5. Februar 2015 um
18.00 Uhr im Kantorhaus.
M. Tuxhorn
P.S.: Hat noch jemand ein Instrument
im Schranke schlummern, das er uns
leihweise zur Verfügung stellen kann?
Dann bitte melden bei Monika Tuxhorn, Telefon: 89743.
7
AUS DER GEMEINDE
Musikunterricht für die Kleinsten
Liebe Leser/innen, einigen bin ich
bestimmt schon bekannt, denn seit
Februar 2012 gebe ich im Kantorhaus
Musikunterricht für Mutter-Kind-Gruppen.
Wir, die Minifit-MusikEr, sind eine
Gruppe von maximal neun Eltern-KindPaaren im Alter von ca. 13 bis 32
Monaten. Wir treffen uns einmal
wöchentlich, immer freitags vormittags, zum gemeinsamen Musizieren,
Tanzen und Spielen.
Ein Kurs geht über 10 Unterrichtsstunden á ca. 35 Minuten und die Kosten
betragen 75 Euro. Die Instrumente wie
Glöckchen, Klanghölzer, Trommeln etc.
8
werden während des Unterrichts für
jedes Kind und jede Begleitperson
gratis zur Verfügung gestellt.
Der nächste Kurs soll nach den Osterferien starten. Weitere Infos auf meiner Homepage anjakobusch.de oder
rufen Sie mich einfach unter
05204/9249822 unverbindlich an.
Ich freue mich über Ihren Anruf.
Gruß, Anja Kobusch
AUS DER GEMEINDE
Jungschartage in Häger 2015
Die CVJM-Jungschartage in Häger
finden in diesem Jahr an folgenden
Wochenenden statt:
für die Mädchen: 30./31. Mai 2015
für die Jungen: 13./14. Juni 2015.
Die Anmelde-Formulare mit weiteren
Informationen gibt es ab Anfang Mai in
den Jungscharen und im Kantorhaus.
Der Anmeldeschluss für diese ZeltWochenenden ist jeweils ander thalb
Wochen vorher.
35. Deutscher Evangelischer
Kirchentag in Stuttgart (3. bis 7.Juni)
Über diese geplante Veranstaltung
wurde im letzten Gemeindebrief
schon ausführlich berichtet.
Anmelde-Formulare für Jugendliche
und Erwachsene gibt es jetzt im Kantorhaus. Für Nachfragen steht ich gerne zur Verfügung. Kurz vor der Fahrt,
wenn es die ausführlichen Programme
gibt, findet in Steinhagen ein gemeinsames Vorbereitungstreffen für Teilnehmer/innen aus unserem Kirchenkreis statt.
Anmeldeschluss für diese Fahrt ist
der 15. März 2015.
Sigrid Ordelheide
Neuer Schwung für Ihren Garten!
Hermbecker
Fachgerechte Neu- und Umgestaltung · Sanierung · Pflege
Garten- und Landschaftsbau
Meisterbetrieb
Gütersloher Str. 50 · 33803 Steinhagen (Brockhagen) · Tel. (0 52 04) 38 53
9
AUS DER GEMEINDE
„Lässt Gott leiden?“
So heißt ein kleines
Büchlein, das der
Theologe Prof. Dr.
Klaus Peter Jörns als
Band 1 einer Schriftenreihe zur Glaubensreform veröffentlichte (Gütersloh,
2013).
Unter diese Frage haben wir auch eine
Veranstaltungsreihe gestellt, die in unserer Kirchengemeinde in der Passionszeit, vom 10. bis zum 27. März,
stattfindet.
In dieser Zeit wird in der St. Georgskirche eine Ausstellung mit Bildern der
Haller Künstlerin Katrin Boidol*¹ zu sehen sein. Viele von Ihnen haben sicherlich noch die ansprechenden Gestaltungen zu den Psalmen vor Augen,
die Ende 2013 in der Kirche ausgestellt waren. Einige sind vielleicht sogar im Besitz des Kalenders 2015 mit
eben diesen Psalmbildern.
In dieser neuen Ausstellung werden
Sie Bilder von Katrin Boidol antreffen,
die sich in unterschiedlichster Weise
mit dem Leiden, mit dem Leiden Jesu
und seinem Tod am Kreuz, aber auch
dem Leiden einzelner Menschen, der
Menschheit, der Tiere und der ganzen
Natur heute, beschäftigen.
Mutige Bilder mit eindrucksvollen und
tief gehenden Aussagen war ten hier
auf Sie!
10
Am 10. März beginnt um 19.30 Uhr
die Ausstellung in Anwesenheit der
Künstlerin.
Am 27. März gibt es um 19.30 Uhr eine Veranstaltung, die zum Abschluss
der Ausstellung noch einmal Gedanken aus dem Gesehenen und Gehörten aufleuchten lassen.
Darüber hinaus finden jeweils am Freitag, dem 13. März und 20. März um
19.30 Uhr kurze Passionsandachten
statt, deren Form und Elemente sich
an den Gebeten in Taizé orientieren.
Am Dienstag, dem 17. März biete ich
ab 19.30 Uhr meditatives Tanzen an.
„Bei Gott bin ich geborgen“ heißt das
Thema dieses Abends.
Am Sonntag, dem 22. März gibt es um
10 Uhr einen besonderen Gottesdienst, den Frauen aus Brockhagen
mit der Pfarrerin Claudia Bergfeld vorbereiten und mit der gesamten Brockhagener Gemeinde feiern werden.
Am Mittwoch, dem 25. März besucht
uns dann der Autor des oben genannten Buches, Herr Prof. Dr. Klaus Peter
Jörns*². Er reist eigens vom Starnberger See an, um uns seine Gedanken
zu dieser schwierigen Frage darzule-
AUS DER GEMEINDE
gen. Er geht gerne in kleine Dor fkirchen, hat er mir versichert, da er 10
Jahre lang Pfarrer in einer dörflichen
Gemeinde war.
Diesen Abend dür fen Sie sich nicht
entgehen lassen, denn normalerweise
müssten Sie dazu mindestens in die
nächste Stadt fahren oder sogar noch
weiter. Ich kann Ihnen versprechen, es
lohnt sich! Die Veranstaltung beginnt
ebenfalls um 19.30 Uhr.
Foto: Frauke Brauns
Alle Veranstaltungen im Überblick:
„Lässt Gott leiden?“ – 10. bis 27. März 2015
St. Georgskirche, Brockhagener Str. 234, Steinhagen-Brockhagen
Ausstellung mit Werken von Katrin Boidol (Halle)
Vortrag von Prof. Dr. Klaus Peter Jörns (Berg, Starnberger See)
Di., 10.3.
Fr., 13.3.
Di., 17.3.
Fr., 20.3.
So., 22.3.
19.30 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
10.00 Uhr
Mi., 25.3.
19.30 Uhr
Fr., 27.3.
19.30 Uhr
Ausstellungseröffnung
Passionsandacht (nach „Taizé“)
Meditative Tänze „Bei Gott bin ich geborgen ...“
Passionsandacht (nach „Taizé“)
Gottesdienst,
Frauen aus Brockhagen mit Pfarrerin Claudia Bergfeld
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Klaus Peter Jörns
Thema: „Lässt Gott leiden?“
Ende der Ausstellung
In dieser Zeit ist die Kirche zum Besuch der Ausstellung offen:
Freitag, 13. März, 17 bis 19 Uhr // Dienstag, 17. März, 17 bis 19 Uhr //
Mittwoch, 18. März, 14.30 bis 16.30 Uhr (14.30 Uhr: Rundgang mit der Künstlerin) // Freitag, 20. März, 17 bis 19 Uhr // Mittwoch, 25. März, 17 bis 19 Uhr
11
AUS DER GEMEINDE
*¹ Katrin Boidol
Katrin Boidol wurde 1952 in Bielefeld geboren. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Stuttgart ist ihr aktueller Lebensmittelpunkt
die Stadt Halle/Westfalen; ihr Atelier ist in Bielefeld. Beruflich war
sie 35 Jahre als Lehrerin tätig. Daneben besuchte Frau Boidol verschiedene Weiterbildungen im bildnerischen Gestalten. Auf ihrer
Homepage (www.boidol-kunst.de) schreibt sie: „Seit ich denken
kann, male ich. Malen ist für mich aufmerksame Beobachtung von Realitäten und eine anschließende Übersetzung des Wahrgenommenen in meine lebendige Sprache aus Farbe
und Form.“
*² Prof. Dr. Klaus Peter Jörns
Lebensdaten und Arbeitsgebiete: Geboren am 13.04.1939 in
Stettin, Studium der evang. Theologie und Soziologie in Bonn und
Göttingen, 1967 Promotion im Fach Neues Testament (bei Joachim Jeremias, Göttingen); 1968 Pfarrer der Ev. Kirche im Rheinland in Gödenroth u. Heyweiler/Hunsrück; 1978 Professor am
Theol. Seminar der Ev. Kirche in Hessen und Nassau in Herborn;
1981 o. Professor für Praktische Theologie und 1982 Leiter des
Instituts für Religionssoziologie und Gemeindeaufbau der Kirchlichen Hochschule Berlin,
seit 1993 in denselben Funktionen an der (Evangelisch-)Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 Emeritierung, Umzug nach Berg am Starnberger See.
Nach dem Ende der Lehrtätigkeit verlagerte Herr Dr. Jörns seinen Arbeitsschwerpunkt auf
die theologische Kritik der christlichen Überlieferungen. Seine Bücher sind ein Beitrag zu
einer tiefgreifenden Neuformulierung des christlichen Glaubens: „Notwendige Abschiede.
Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum“, Gütersloh 2004, 5. Aufl. 2010,
„Mehr Leben, bitte! Zwölf Schritte zur Freiheit im Glauben“, Gütersloh 2009, „Glaubwürdig von Gott reden. Gründe für eine theologische Kritik der Bibel“, Stuttgar t 2009,
„Lebensgaben Gottes feiern – Abschied vom Sühneopfermahl: eine neue Liturgie“, Gütersloh 2007.
2012 gründete Dr. Klaus-Peter Jörns zusammen mit dem kath. Theologen Dr. Hubertus
Halbfas und einer Reihe anderer die „Gesellschaft für eine Glaubensreform e.V.“. In ihr
geht es darum, alle an einer Glaubensreform Interessierten zusammenzuführen und darauf hinzuwirken, dass sich das Christentum zu einer heute glaubwürdigen Religion weiterentwickeln kann. Das Programm dieser Gesellschaft im Detail: www.glaubensreform.de.
Am 26. November 2012 erschien im Buchhandel das programmatische Buch: „Update für
den Glauben. Denken und leben können, was man glaubt“, Gütersloher Verlaghaus. EP
12
AUS DER GEMEINDE
Läuten für Neugeborene
Seit einem Jahr wird in unserer
Kirchengemeinde geläutet, wenn ein
Kind geboren wird! In dieser Zeit haben die Glocken die Geburt von Paul,
Henr y, Leo, der Zwillinge Lukas und
Lina, Ella und Jonathan Moritz verkündet.
Verwandten, Freunden und Nachbarn
von der Geburt ihres Kindes zu erzählen, sondern auch noch die Telefonnummer 80125 anzuwählen und dort
entweder Frau Flemming oder dem
Anrufbeantworter die frohe Kunde mitzuteilen.
Eine Mail kann auch geschrieben werden: hal-kg-brockhagen@kk-ekvw.de.
Dann wird am nächsten Werktag geläutet, von 9.55 bis 10 Uhr. Vielleicht für
Ihr Kind oder Enkelkind?
Mal sehen, besser gesagt mal hören,
für wie viele Kinder im kommenden
Jahr Frau Walkenhorst die Glocken in
Bewegung bringen darf!
EP
Viele Menschen horchten auf, als kurz
vor zehn Glockentöne an ihre Ohren
drangen, sie hielten inne und freuten
sich mit. In der Regel dauerte es dann
nicht lange, bis jede wusste, welches
Kind geboren war. Das ist nun mal so
in Brockhagen! Ich find‘s schön.
Ich bin aber ganz sicher, dass in dieser
Zeit noch viel mehr Kinder geboren
wurden, für die nicht geläutet werden
konnte, weil wir es nicht wussten.
Daher lade ich noch einmal alle frisch
gebackenen Eltern ein, ganz unabhängig ob sie zur Kirchengemeinde gehören oder auch nicht, nicht nur ihren
13
KINDERSEITE
Im Januar 2015 haben wir einen Kinder-
gottesdienst zum Thema „Versuchung“ gefeiert.
Dazu ein paar Rätselfragen – auch wenn Du nicht dabei sein
konntest, kannst Du die Fragen sicherlich lösen.
Die Geschichte kannst Du bei Lukas 4, 1-13 nachlesen.
Wohin geht Jesus in dieser Geschichte?
a) in die Wüste b) in den Tempel c) zu seinen Jüngern
Wie lange ist er dort?
a) 1 Jahr b) 1 Tag c) 40 Tage
Was soll Jesus mit einem Stein machen?
a) ihn 100 m werfen b) zu Brot machen c) zu Gold machen
Und macht Jesus das?
a) ja b) nein
14
KINDERSEITE
15
ÖKUMENE
20. Himmelfahrtsgottesdienst
unter der Sandforther Glocke
Mit den singenden Frühlingsboten im kleinen
Eichenwald am Hof Henke-Bockschatz, Gütersloher
Straße 63, 33790 Halle/Westf, wollen wir zum
Lobe Gottes gemeinsam singen. Der Posaunenchor
ist wie immer dabei. Unser Pfarrer Dr. Heinrich wird
mit seinen Worten der Sonne hoffentlich ein Lächeln
abgewinnen können. Auf dem grünen Rasen, der so
genannten „Anneweihn“, frühstücken wir nach dem
Gottesdienst. Falls das Wetter aber doch nicht so
mitspielt, wird es in Ordelheides Kulturscheune
sicherlich gemütlicher sein.
Wir feiern diesen besonderen Gottesdienst am
Donnerstag, dem 14. Mai 2015, Beginn 11.00 Uhr, weil dann die Sonne schon
etwas höher steht!
Wilken Ordelheide
Ökumenischer Pilgertag
am Pfingstmontag, 25. Mai 2015
Nach Steinhagener Tradition werden wir den diesjährigen Pfingstmontag wieder ökumenisch begehen. Das Wort „begehen“ trifft
hier in besonderer Weise zu, da wir an diesem Tag auf einem Teilstück des neuen westfälischen Jakobsweges unterwegs sein werden, der Anfang Mai offiziell in Telgte eingeweiht bzw. eröffnet
wird.
Von der Klosterruine Jostberg (bei Einschlingen) werden wir zunächst zur Dorfkirche Steinhagen wandern, dann einen Abstecher zur katholischen Kirche St. Hedwig machen, um von dort aus weiter zu
wandern nach Brockhagen. Dort werden wir am frühen Nachmittag den Pilgertag mit einem ökumenischen Gottesdienst abschließen. Geplant sind Unterbrechungen zum Atemholen mit
16
ÖKUMENE
kleinen Wegandachten sowie eine Mittagspause mit Verpflegung.
Am Morgen wird uns ein Bus vom Dietrich-Bonhoeffer-Haus
nach Einschlingen bringen, und am Nachmittag wird für einen Transfer zurück nach Steinhagen gesorgt. Jeder Pilger
und jede Pilgerin braucht für den Weg Minimalproviant und
vor allem gute Schuhe, denn ohne die geht es beim Pilgern
nicht ...!
Es ist auch möglich, nicht den ganzen Weg, sondern nur
einzelne Etappen, etwa von Einschlingen bis zur Dorfkirche
oder von St. Hedwig bis nach Brockhagen mitzugehen. Die Etappe von der katholischen Kirche nach Brockhagen werden wir besonders als
„Familienpilgerweg“ gestalten, so dass auch kleinere
Kinder dabei sein können.
Wir bitten alle, die mitpilgern möchten, darum, sich kurz
im Gemeindebüro (Tel. 80125) oder bei Erika Puhlmann
(Tel. 6260) anzumelden, damit wir uns bei den Vorbereitungen auf die Größe der Gruppe einrichten können.
Wir freuen uns auf diesen ganz besonderen ökumenischen Pilgertag, zu dem wir
alle herzlich einladen und ermutigen, sich mit auf den Weg zu machen!
Der geplante Zeitplan für den Pilgertag am hoffentlich sonnigen Pfingstmontag:
9.00 Uhr
Abfahrt am Dietrich-Bonhoeffer-Haus
9.30 Uhr
Andacht und Aufbruch an der Jostbergkapelle
11.30 Uhr
Ankunft an der Dorfkirche
Andacht in der Kirche und Mittagspause an der Dorfkirche
oder (bei schlechtem Wetter) im DBH
12.45 Uhr
Fortsetzung des Weges
13.00 Uhr
Ankunft St. Hedwig / Impuls
Start in die „Familienetappe“
15.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in Brockhagen
16.00 Uhr
Kaffee und Kuchen auf der Kirchwiese
oder (bei schlechtem Wetter) im Kantorhaus
17.00 Uhr
Rückfahrt zum Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Simon Wolter (Kath. Kirchengemeinde St.-Hedwig
Petra Isringhausen (Ev. Kirchengemeinde Steinhagen)
Erika Puhlmann (Ev. Kirchengemeinde Brockhagen)
17
KINDER- UND JUGEND
Auf Herbergssuche mit Maria und Josef
Alle kennen wir die Geschichte von
der Geburt Jesu, gezwungenermaßen
in einem Stall, in eine Krippe gelegt,
da keine Herberge frei war. Aber wer
kann schon behaupten, diese
Schmach miterlebt zu haben, dieses
schäbige Gefühl, wenn man überall uner wünscht ist? Wenn man an Türen
klopft und diese, kaum geöffnet,
schon wieder zugeschlagen werden?
Seit einem späten Nachmittag im
Dezember letzten Jahres haben wir, eine kleine Brockhagener Reisegruppe
bestehend aus KindergottesdienstKindern und Erwachsenen, zumindest
eine leise Ahnung, wie es sich angefühlt haben muss für Maria und Josef.
Doch ehe wir auf diese beiden im Bibeldorf in Rietberg treffen, auf unse18
rem gemeinsamen Weg nach und
durch „Bethlehem“, hören wir den
neuesten Dor fklatsch. Erzählt von
einer Frau am Brunnen, die uns direkt
zu sich in ihr Haus einlädt. Denn die
Römer haben es gar nicht gerne, wenn
auf offener Straße geklatscht und getratscht wird. Überhaupt, diese Römer,
allgegenwärtig und mächtig. Schlimm!
Und so kommt auch unsere Reisegruppe nicht umhin, nachdem uns Hirten
auf dem Feld den weiteren Weg zur
Stadt gewiesen haben, sich vor dem
großen Stadttor registrieren zu lassen.
Wir Frauen und Kinder können zum
Glück etwas abseits des Geschehens
die Szenerie beobachten. Wir sehen,
wie aus unserer Gruppe ein Mann
nach dem anderen vorzutreten hat und
Rede und Antwor t stehen muss zu
KINDER- UND JUGEND
Name, Herkunft und Familienstand.
Ruppig der Umgangston und bedrohlich im Aussehen diese Römer! Und so
wagt auch keiner von uns eine freche
Entgegnung als die Soldaten uns auffordern endlich weiter zu gehen denn
„dieser Gestank vom Pöbel ist unerträglich!“ Kleinlaut schlüpfen wir durch
das Stadttor und bekommen sogar
noch einen Schubs mit der Lanze
eines Legionärs. Frechheit! Aber lieber
nichts sagen, lieber brav und unauffällig weiter gehen.
Alsbald sehen wir dann das junge Paar
an einer Feuerstelle unter freiem Himmel. Maria und Josef! Aber sie wollen
weiter, wollen sich, ehe es komplett
dunkel wird, eine Bleibe suchen und
sind sehr zuversichtlich, denn Josef
hat ein paar Kontakte! Aber auch an
diesem Nachmittag findet die Geschichte kein anderes Ende. Keine
kuschelige Unterkunft für die hochschwangere Frau und ihren Mann. An
jedem Haus nur harsche Wor te der
Abweisung und knallende Türen als
klares Statement. Und so bleibt ihnen
wieder nur der Stall mit der Krippe – so
wie wir alle die Geschichte kennen ...
Und wir, die Reisegruppe aus Brockhagen, bleiben als Beobachtende zurück, möchten so gerne ins Geschehen eingreifen, wir sind so hautnah
dabei und wissen: Es ist wie es ist und
war wie es war und muss wohl auch so
sein?! Und doch nimmt jeder ein kleines bisschen Beklommenheit mit nach
Hause und weiß, uner wünscht, störend oder gar lästig zu sein ist kein
schönes Gefühl.
Katrin Redecker
19
ÖKUMENE
Sternsinger an unserer Tür
So standen sie am
Sonntag, dem 11. Januar, vor unserer Haustür!
Eigentlich heißen sie
Marietta, Solve, Amelie
und Henry, aber an diesem Tag waren sie in
die Rollen der Heiligen
Könige geschlüpft. Sie
begrüßten uns mit einem Text, der von der
Wanderung der Könige
zum Stalle erzählte,
staunend
von
der
Menschwerdung Gottes
in Jesus redete und
einen besonderen Segen für unser
Haus ankündigte.
Nach einem Sternsingerlied baten die
kleinen Könige um eine Spende für
Kinder in Kenia (Projekt des Bürgerkomitees Steinhagen). Nachdem sie
von uns ein paar Süßigkeiten bekommen hatten, brachten sie den Segen
sichtbar auf unserer Haustür an:
20*C+M+B+15
„Christus segne dieses Haus“
steht nun für ein Jahr
über unserem Eingang.
Beim Weggehen hör te ich noch, wie
stolz sie waren, dass ihre Sammelbüchse schon einen ganz ansehnlichen Betrag enthielt.
20
Auch ich blieb beschenkt zurück. Die
Ernsthaftigkeit und die Freude der
Kinder hatten mich berührt. Ich lernte
eine Tradition hautnah kennen, die ich
bisher nur aus der Ferne kannte. Ich
bin sehr froh, dass dieses doch eher
in der katholischen Kirche angesiedelte Ritual Schritt für Schritt Eingang
findet in unseren ökumenischen
Raum, und so auch bei uns. Ich kann
nur allen nur raten, die in diesem Jahr
noch nicht auf der Besuchsliste standen, das 2016 nicht zu versäumen. Es
ist sowohl für die kleinen Könige als
auch für die Besuchten ein Geschenk.
Ich verspreche Ihnen, dass ich Sie zu
gegebener Zeit an dieser Stelle noch
einmal daran erinnern werde!
EP
AUS DER GEMEINDE
Erster Taizé-Gottesdienst in Brockhagen
Dieses
Kreuz
stand vor unserem Altar, die
Wände und der
Raum
neben
dem Kreuz waren mit großen
Bahnen Stoff in
warmen Farben behängt und mindestens 150 Kerzen tauchten zusammen mit den noch leuchtenden Kerzen des Weihnachtsbaumes den
Kirchenraum in ein besonderes Licht.
Das war am 25. Januar in unserer Kirche um 18 Uhr. Wir feier ten Gottesdienst wie in Taizé. Taizé ist eine von
Frère Roger 1940 gegründete Kommunität in der Nähe von Cluny, die das
Ziel hat, durch einladendes Leben in
christlicher Gemeinschaft ein sichtbares Zeichen der Versöhnung zu setzen
und in den Jahrzehnten ihres Bestehens jährlich zig-Tausende vor allem
junger Menschen aus der ganzen Welt
anzieht, die dort meist in Gruppen für
eine Woche zu Gast sind und das Leben der Brüder teilen.
Der Taizé-Gottesdienst will eine Atmosphäre schaffen, in der Menschen mit
den eingängigen Gesängen beten können. Das vielfache Wiederholen hilft
der Konzentration auf den Grundgedanken der Lieder, das meditative Singen ohne jede Ablenkung schafft einen
Raum für die Begegnung mit Gott.
Außer den Gesängen gehören Gebete,
Psalm, Schriftlesung und eine Zeit der
Stille zu den wesentlichen Elementen
eines Taizé – Gottesdienstes. Nicht zu
vergessen die sorgfältige Gestaltung
des Kirchenraums mit Kerzen, Bildern
und Tüchern. Sie soll zur Besinnung,
Unterhaltungselektronik
(Fernsehgeräte, Receiver, etc.)
Seniorennotrufsysteme
Störungsdienst für Elektro-,
Antennen-, Fernseh- und
Telekommunikationstechnik
Vennorter Straße 3 · 33803 Steinhagen-Brockhagen
Telefon: 05204/2121 · Telefax: 05204/89972
info@elektro-gerling.com · www.elektro-gerling.com
21
Ruhe und Hören auf das Innere in uns
beitragen.
An dem Sonntag im Januar bekamen
viele von uns eine Ahnung davon, dass
eine solche gottesdienstliche Feier der
Gegenwar t Gottes uns tief berühr t,
dass die erlebte Stille und ganz besonders auch die Mantra artigen Gesänge
das Innere tief erreichen können.
Besonders schön war es, dass ca. 50
Sänger und Sängerinnen aus dem ganzen Kirchenkreis sich am Sonntagnachmittag Zeit genommen hatten, um
die Gesänge mit unserem Kantor Thomas Kuhn vierstimmig einzuüben. So
hauptsache meise!
IHR FRISEUR
WIR SInd FüR SIE da.
Katja Und dIRK MEISE
{FRISEURMEIStER}
tElEFon 05204 .3808
BRocKHagEnER StR. 191
33803 StEInHagEn
dI – FR 8.30 – 18.30 UHR
Sa
7.00 – 13.00 UHR
HERREnaBEnd
do 18.30 – 20.00 UHR
oHnE tERMIn
22
Foto: Frauke Brauns
AUS DER GEMEINDE
konnte die Gemeinde, die so zahlreich
gekommen war, dass die Liedblätter
nicht ausreichten, sich von den Geübten in dem fremden Gesang tragen
und mitnehmen lassen.
Ich glaube, alle kommen wieder, wenn
wir noch einmal so Gottesdienst feiEP
ern.
P.S.: Noch ein Nachtrag zu dem Kreuz:
Dazu gab es im Vorfeld wieder so eine
typische Bockhagener Aktion. Das
Kreuz war in Plakatform im Besitz
einer Presbyterin. Damit konnten wir
aber doch so nichts in der Kirche anfangen! Da fiel uns der Tischler in
Brockhagen ein, der schon zweimal
ein Kreuz für unsere Kirchengemeinde
gestaltet hatte, eins zum Gemeindefest 2013 (hängt im Eingang zum Gemeindebüro) und eins für unsere Winterkirche auf dem Altar im Kantorhaus.
Einfach so, ohne Rechnung! Und da
anscheinend bei ihm alle guten Dinge
drei sind, hat er uns dann noch das
Taizé-Kreuz auf Holz aufgezogen und
es standfest gemacht. Sie wissen
schon, welchen Tischler ich meine?!?!
Herrn Soetebier aus Vennort! DANKE!
KINDER- UND JUGEND
Haus der kleinen Forscher
Zurzeit nehmen zwei Erzieherinnen
aus unserer Kita an einer Fortbildung
teil, die vom Kreis Gütersloh und dem
Bundesministerium für Bildung und
Forschung gefördert wird. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist
eine bundesweite Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Technik.
Momentan erforschen wir das Thema
Wasser. Eine kleine Gruppe von Kindern im Alter von 4 bis 5 Jahren
versuchte einen Wasserberg zu entwickeln. Mit den folgenden Materialien
konnten die Kinder dieses ausprobieren:
macht. Wir haben uns an den Händen
festgehalten und waren Wasser teilchen. Wenn ein Wasser teilchen aus
dem Gleichgewicht kommt und abrutscht ist der Kreis gebrochen.
„Genau wie bei dem Wasserberg,
dann fließt das Wasser runter“, begriffen die Kinder.
„Kinder sind reich an Vorwissen und
Kompetenzen, wollen von sich aus
lernen, gestalten ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit und sind individuelle Persönlichkeiten!“ (aus: Pädagogischer Ansatz der Stiftung „Haus der
kleinen Forscher“)
„Das Wasser läuft nicht über, weil das
Gewicht hält von unten fest!“ sagte ein
Kind.
„Nein, das Wasser läuft nicht über,
weil wir ganz ruhig sind und nicht am
Tisch wackeln!“, wurde von einem anderen Kind erwidert.
Nachdem die Forschungen beendet
waren, haben wir uns in einen Kreis
gestellt und einen Versuch dazu ge23
AUS DEM GEMEINDELEBEN
24
G O T T E S D I E N S T E I N D E R S T. G E O R G S K I R C H E
GOTTESDIENSTE
MÄRZ
1. Sonntag
10 Uhr
6. Freitag 16.30 Uhr
8. Sonntag
10 Uhr
15. Sonntag
22. Sonntag
10 Uhr
10 Uhr
29. Dienstag
10 Uhr
APRIL
2. Donnerstag 19 Uhr
3. Freitag
5. Sonntag
10 Uhr
6 Uhr
6. Montag
10 Uhr
12. Sonntag
19. Sonntag
10 Uhr
10 Uhr
26. Sonntag
10 Uhr
Gottesdienst
(Bezug zum Weltgebetstag) mit Taufen
Weltgebetstagsgottesdienst
Familiengottesdienst mit Auftritt der
Kinderkantorei Steinhagen (siehe Seite 7)
Gottesdienst, Prädikant Udo Waschelitz
Gottesdienst mit der Frauenarbeitsgruppe
und der Kantorei, Pfrin. Bergfeld, mit Taufe
Gottesdienst mit Taufen
Abendgottesdienst zum Gründonnerstag,
mit Abendmahl
Gottesd. zum Karfreitag, mit Abendmahl
Ostergottesdienst,
anschließend Frühstück im Kantorhaus
Gottesdienst am Ostermontag
mit Kantorei, mit Taufen
Gottesdienst
Konfirmationsgottesdienst mit Posaunen
und „Die Da“, mit Abendmahl
Gottesdienst
[Anmerkung: im April kein KiGo]
MAI
3. Sonntag
10 Uhr
17. Sonntag
24. Sonntag
25. Montag
10 Uhr
10 Uhr
15 Uhr
31. Sonntag
10 Uhr
Gottesdienst mit Kindergottesdienst
und Abendmahl
Gottesdienst
Familiengottesd. zu Christi Himmelfahrt
unter d. Glocke in Sandforth m. Posaunen
Gottesdienst
Pfingstgottesd. m. Abendmahl und Kantorei
Ökumenischer Pfingstgottesdienst im
Rahmen der Eröffnung der Jakobsweg-Route (siehe Seiten 16 und 17)
Gottesdienst
JUNI
7. Sonntag
10 Uhr
Goldene Konfirmation mit Abendmahl
10. Sonntag
10 Uhr
14. Donnerstag 10 Uhr
25
TERMINE
Frauenhilfe, Nachmittagskreis
mittwochs, 14-tägig, im Kantorhaus
6. März | 16.30 Uhr
Weltgebetstagsgottesdienst
18. März | 14.30 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Lässt
Gott leiden?“ mit Katrin Boidol
1. April | 14.30 Uhr
Passionsgottesdienst – Die Frauen
der Frauenhilfe aus Borgholzhausen
sind zu Gast
15. April | 14.30 Uhr
„Für dich soll‘s rote Rosen regnen.“
Christiane Karp-Langejürgen
29. April | 14.30 Uhr
Heitere Geschichten mit Wilken
Ordelheide
12. Mai | 20.00 Uhr (!)
(zusammen mit dem Abendkreis) „Wie
binde ich meinen Schal raffiniert?“
27. Mai | 14.30 Uhr
„Franz von Assisi“
Pfarrerin Petra Isringhausen
Frauenhilfe, Abendkreis
im Kantorhaus
6. März | 16.30 Uhr
Weltgebetstagsgottesdienst
18. März | 14.30 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Lässt
Gott leiden?“ mit Katrin Boidol
21. April | 20.00 Uhr
Malwerkstatt, Katrin Boidol
12. Mai | 20.00 Uhr
(zus. mit dem Nachmittagskreis) „Wie
binde ich meinen Schal raffiniert?“
26
9. Juni | 20.00 Uhr
„Pilgern – gestern und heute“
Pfarrerin Petra Isringhausen
Seniorentanz
dienstags von 10.00 bis 11.30 Uhr
im Kantorhaus
Besuchs-/Diakoniekreis
in der Regel jeden 3. Dienstag im
Monat um 18.30 Uhr im Kantorhaus
„Gott und die Welt“
Macht Pause! Keine Termine!
Offener Gesprächskreis
mittwochs, monatlich, Kantorhaus
18. März | 18.30 Uhr
„Religiöse Symbole und Gegenstände
im Judentum“
15. April | 18.30 Uhr
Thema wird noch vereinbart.
27. Mai | 18.30 Uhr
Thema wird noch vereinbart.
Frühstück für Alt und Jung
donnerstags, monatlich, Kantorhaus
12. März | 9.30 – 11.00 Uhr
9. April | 9.30 – 11.00 Uhr
7. Mai | 9.30 – 11.00 Uhr
Senioren-Nachmittag
Macht Pause! Keine Termine!
KONTAKT
Sonntagstreff
Jugendarbeit
jeden ersten Sonntag im Monat von
14.30 bis 16.30 Uhr im Kantorhaus
1. März / 5. April fällt aus (!) / 3. Mai
Montag, 16.00 bis 18.00 Uhr:
Jungen-Jungschar (Grundschulalter)
Dienstag, 15.30 bis 17.30 Uhr:
Offener Treff (Jugendliche ab 12 J.)
Donnerstag, 17.00 bis 18.30 Uhr:
Mädchen-Jungschar (Grundschulalter)
Donnerstag, 18.30 bis 20.00 Uhr:
Offener Treff (Jugendliche ab 12 J.)
Kirchenmusik im Kantorhaus
Mi., 20.00 Uhr: Kantorei
Do., 20.00 Uhr: Posaunenchor
Fr., 15 –16.30 Uhr: Singekreis „Die Da“
Ansprechpartner
Pfarramt
Kästnerstraße 12
Gemeindebüro
Brockhagener Str. 234
Jugendarbeit
Diakoniestation
Besuchsdienst-Diakoniekreis
Kindergarten
„Die da“ Singekreis
Kantorei
Posaunenchor
Gott und die Welt
Abendkreis
Gesprächskreis
Frauenhilfe
Seniorentanz
Seniorennachmittage
Frühstück für Alt und Jung
Fahrdienst
Pfarrer Dr. André Heinrich, Telefon 4403
Mail: andre.heinrich@kk-ekvw.de
Sigrid Flemming, Telefon 80125, Fax 800309
Mail: hal-kg-brockhagen@kk-ekvw.de
Öffnungszeiten: dienstags von 15 bis 18 Uhr
und donnerstags von 9 bis 11 Uhr
Sigrid Ordelheide, Telefon 890694
Mail: jugendarbeit@kirche-brockhagen.de
Steinhagen, Unteres Feld 6, Telefon 80426
Irmgard Haufler, Telefon 8379
Elke Knuffinke, Telefon 3165
Annika Beese, Telefon 05201/7242132
Thomas Kuhn, Telefon 995784
Monika Tuxhorn, Telefon 89743
Sigrid Flemming, Telefon 8128
Erika Puhlmann, Telefon 6260
Ingrid Wortmann, Telefon 8769989
Dr. André Heinrich, Telefon 4403
Heide Kükenshöner, Telefon 9299880
Renate Ordelheide, Telefon 4473
Marianne Grüneisen, Telefon 05201/663606
Wilma Lange, Telefon 2107
Christel Neugebauer, Telefon 4397
Klaus Lange, Telefon 2107
27
Geh deinen Weg
Geh ruhig deinen Weg
und wisse, welchen Frieden die Stille zu schenken vermag.
Stehen mit allen auf guten Fuß, aber gib dich selbst dabei nicht auf.
Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar,
und höre die anderen an, auch sie haben ihre Geschichte.
Wenn du dich selbst mit anderen vergleichst,
wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten,
denn es wird immer größere und geringere Menschen geben als dich.
Sei immer du selbst – vor allem:
heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst.
Erwarte heilsame Selbstbeherrschung von dir.
Sei freundlich und sanft zu dir selbst.
Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst.
Was auch immer deine Mühen und Träume sind
in der lärmenden Verwirrung des Lebens –
nimm dir Zeit für Deine Seele!
Du bist ein Kind, du bist ein Original der Schöpfung,
Sei keine Kopie der Erwartungen, lebe als Original,
gehe deinen Weg, lebe dein Leben!
IMPRESSUM
(Die Originalfassung ist die „Desiderata“,stammt aus dem Jahr 1692
aus der alten St. Pauls Kirche in Baltimore.)
28
Herausgeber: Ev.-Luth. Kirchengemeinde Brockhagen
V.i.S.d.P.:
Das Presbyterium, Brockhagener Straße 234
33803 Steinhagen, Telefon: 05204/80125
Redaktion:
Sigrid Flemming (SF), Erika Puhlmann (EP), Katrin Redecker (KR)
Auflage:
1.500 Exemplare
Titelbild:
Roland Lösekrug
Produktion: tema|m| GmbH · Salzufler Straße 141 b · 32052 Herford
Telefon: 05221/177177 · eMail: info@tema-m.com
Redaktionsschluss für die Ausgabe Juni bis August 2015 ist am 20.04.2015.
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
15
Dateigröße
1 805 KB
Tags
1/--Seiten
melden