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Magazin - bei der TheaterGemeinde Hamburg

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32. Jahrgang – März
SPIELZEIT
2014 / 2015
MAGAZIN
Kammerkonzert mit dem
Zehetmair Quartett
„Festival Alpenmusik“
im Mojo Club
Allee Theater zeigt
„La Traviata“
Ensemble Resonanz:
„Gipfel“
Tanzplan Hamburg:
„Speaking About The
Ghost“
„Seite Eins“ in den Hamburger Kammerspielen
Theater Neue Flora:
„DAS PHANTOM DER
OPER“
„Game Music Live“:
NDR Sinfonieorchester
auf Kampnagel
Reisen mit der
TheaterGemeinde
„Laurel und Hardy“ mit Roland Renner und Ulrich Bähnk (Regie: Michael Bogdanov)
in den Hamburger Kammerspielen
2015
03
www.theatergemeinde-hamburg.de
KONZERTE
Weniger
ist leer.
APRIL
ÜBER DAS VERLANGEN
Samstag, 18.04.2015 | 20 Uhr | St. Johannis-Harvestehude
Zefiro Torna | Vocalconsort Berlin | Ghalia Benali Arabischer
Gesang | Jurgen De bruyn Konzeption und Leitung
Werke von GHALIA BENALI, HEINRICH SCHÜTZ, ORLANDUS
LASSUS, OUM KALTHOUM, CLAUDIO MONTEVERDI u. a.
ARS ANTIQUA AUSTRIA
Mittwoch, 29.04.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle, Großer Saal
Ars Antiqua Austria | Gunar Letzbor Violine und Leitung
HEINRICH IGNAZ BIBER: Die Rosenkranz-Sonaten
Karten bei der Theatergemeinde und im NDR Ticketshop im Levantehaus
Telefon (040) 44 192 192 | E-Mail ticketshop@ndr.de | ndrticketshop.de
ndr.de/dasaltewerk
Es gibt so viele,
die hoffen auf mehr,
um überleben zu können.
Ihre Spende hilft!
Foto: [M] Georg Hammertstein/Fancy Images/plainpicture
Spendenkonto KD Bank
IBAN: DE10100610060500500500
www.brot-fuer-die-welt.de
Inhalt
Bückware? Karten nur über Vitamin B?
Nicht bei der TheaterGemeinde Hamburg! Wiewohl wir mit solchen Vorwürfen zwar selten,
aber doch hin und wieder konfrontiert werden: Da ist ein John-Neumeier-Ballett rasch vergriffen, „Chuzpe“ schon ausverkauft oder die „Deutschstunde“ nicht mehr möglich. Groß ist dann
manchmal die Enttäuschung - um es sachlich zu formulieren. Der abgewandelte Pawlowsche
Hund geht in diesem Fall so: Kaum erscheint eine positive Kritik in „Hamburger Abendblatt“
oder „WELT“, steigt schon die Nachfrage- und Erregungskurve steil an. Ist das Gegenteil der
Fall, würden manche ihre bestellten und bereits erhaltenen Karten am liebsten zurücksenden.
In immer kürzeren Taktzeiten werden die Hypes und Events durch die Aufmerksamkeits-Mühle
gepresst: Der „ich-muss-da-jetzt-dabei-sein“-Druck wächst in‘s fast Unermessliche – und die
Frustration, wenn dann Tickets für diesen oder jenen gerade aktuellen Aufreger nicht mehr zu
haben sind, ist entsprechend groß.
Die TheaterGemeinde verspricht Ihnen: Keine Abonnentin, kein Abonnent wird in irgendeiner Weise bevorzugt, extra behandelt oder ähnliches. Nicht nur, dass dies albern wäre für eine
solide Institution wie die TheaterGemeinde; nein: es wäre für uns auch viel zu aufwendig! Da
halten wir es lieber mit der Ehrlichkeit.
Der Verwaltungsdirektor eines Hamburger Staatstheaters hat es vor kurzem so ausgedrückt:
Auf die tiefen-empörte Nachfrage einer Kundin, wie es denn sein kann, dass man keine Karten
für eine bestimmte Veranstaltung bekäme, antwortete er: „Wissen Sie, ich liebe Warteschlangen an der Kasse meines Theaters und finde ausverkaufte Vorstellungen an meinem Haus überaus toll.“
Sehr gerne möchte die TheaterGemeinde jeder und jedem seine bzw. ihre Wünsche erfüllen.
Und in den allermeisten Fällen finden wir auch immer eine Lösung. Nur: Manches Mal bleibt
auch uns nur noch ein bedauerndes Kopfschütteln. Worin beides enthalten ist: Das Bedauern
und das Kopfschütteln.
Wir wünschen Ihnen einen an- und aufregenden Kulturmonat März,
Ihre TheaterGemeinde Hamburg
Sie benötigen ein Geschenk? Sie möchten andere auf die
TheaterGemeinde aufmerksam machen? Sie wollen die
TheaterGemeinde testen?
Dafür eignen sich ideal die Schnupper-Abos der TheaterGemeinde Hamburg! Sie beinhalten drei Vorstellungen
■■ als „klassisches“ Schnupper-Abo mit
1 x Konzert, 1 x kleine Bühne, 1 x Theater für 61,50 € je Person
KulturVorteil
4
Aboangebot I: Oper | Ballett | Tanz
5
Kammerkonzert
mit dem Zehetmair Quartett
6
„Festival Alpenmusik“ im Mojo Club
6
Aboangebot II: Kleine Konzerte
6
Allee Theater zeigt „La Traviata“
10
Ensemble Resonanz: „Gipfel“
10
Aboangebot III:
Konzerte | Kammeroper10
Tanzplan Hamburg:
„Speaking About The Ghost“
16
Aboangebot IV: Kleine Bühne
17
„Seite Eins“ in den
Hamburger Kammerspielen
23
Theater Neue Flora:
„DAS PHANTOM DER OPER“
23
Aboangebot V:
Theater | Große Bühne
23
Reisen mit der TheaterGemeinde 27
EXTRA-Angebot VI
34
FamilienAbo 36
„Game Music Live“: NDR Sinfonieorchester auf Kampnagel
40
jungesAbo
40
Impressum42
Unsere Abonnements 2014 / 201543
So erreichen Sie uns!
Sie finden uns am Ida-Ehre-Platz 14,
20095 Hamburg (gegenüber dem
Gerhart-Haupt­mann-Platz).
Unsere Postanschrift lautet:
Postfach 10 55 23, 20038 Hamburg
Telefon: 040 - 30 70 10 70 (Mo. bis Fr. 13 – 19 Uhr)
Fax: 040 - 30 70 10 77
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 11 - 19 Uhr
■■ als Theater-Schnupper-Abo mit 3 x Theater für 64 € je Person.
E-Mail: info@theatergemeinde-hamburg.de
■■ und als freestyle-Schnupper-Abo mit 3 x freie Wahl aus
unserem Abo-Angebot für 75 € je Person.
www.theatergemeinde-hamburg.de
(Ausnahme: eine Aufführung aus dem Bereich Oper/Ballett wird mit zwei Karten
angerechnet)
Unsere Schnupper-Abos enden automatisch zum 31. Juli 2015 –
zum Ausprobieren also ideal!
Noch Fragen? Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!
KulturVorteil Hamburg
Gutschein
Gutschein
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KulturVorteil Hamburg
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der TheaterGemeinde Hamburg,
mehr Kulturgenuss mit der TheaterGemeinde Hamburg! Mit dem KulturVorteil erhalten Sie wie schon in den vergangenen Jahren Vergünstigungen
und Gutscheine zahlreicher Hamburger Kultureinrichtungen sowie spannende Verlosungen und Veranstaltungen mit dem KulturVorteil Extra.
Alle Anschriften, Telefonnummern und Internetseiten der Partner sind in Ihrer KulturVorteil-Broschüre aufgeführt.
Becking Kaffee
Wissen Sie, wie eine Kaffeebohne entpulpt wird? Nein? Aber Sie lieben Kaffee? Dann sollten Sie die KaffeeManufaktur Becking kennen lernen. Schon seit 1928 steht sie für die Auswahl hochwertigster Rohstoffe und eine
schonende Langzeitröstung und achtet dabei auf nachhaltigen Anbau ebenso wie faire Handelsbedingungen.
Im geschichtsträchtigen Backstein-Kontor in der Leverkusenstraße finden regelmäßig Kaffeeseminare statt. Für
ca. 2 Stunden tauchen die Teilnehmer ein in die Welt des Kaffees. Sie erleben eine Live-Röstung, genießen den
anregenden Duft und erfahren alle Schritte, die es braucht, damit aus der grünen Rohbohne das „braune Gold“
entsteht. Und es darf probiert werden! Als Teilnehmer lernen Sie, Kaffee zu verkosten und zu beurteilen.
Ihr KulturVorteil:
Gutschein: „2 für 15 € (statt 20 €)“ für den Besuch eines Kaffeeseminars.
KulturVorteil EXTRA
WÄLDERHAUS / Science Center Wald
Das WÄLDERHAUS in Hamburg veranschaulicht auf eine
völlig neue, eindrucksvolle und faszinierende Art und
Weise die Thematik und Zusammenhänge von Wald, Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald verbindet mit ihrem Projekt WÄLDERHAUS die
programmatische Aufforderung, Wald und Nachhaltigkeit unmittelbar in den urbanen Raum zu denken und zu
integrieren.
Das WÄLDERHAUS im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg vereint unter seinem Dach vier zentrale Einrichtungen: das
SCIENCE CENTER WALD, eine Ausstellung rund um den Wald
und die Stadtnatur, das FORUM WALD mit Multifunktions- und
Seminarräumen für Tagungen, Sonderausstellungen und -veranstaltungen sowie einem Museumsshop. Darüber hinaus gibt
es einen Gastronomiebetrieb, das Restaurant WILHELMS IM
WÄLDERHAUS. Und in den oberen drei Etagen des fünfge- WÄLDERHAUS / Science Center Wald
schossigen Gebäudes befindet sich das RAPHAEL HOTEL WÄLMittelpunkt des WÄLDERHAUSES ist das SCIENCE CENTER WALD, die
DERHAUS mit 82 Zimmern im 3-Sterne-Superior-Standard.
Walderlebnisausstellung.
Das WÄLDERHAUS ist archiAuf 650 qm und an rund 80 Erkundungs- und Mikroskopierstationen,
tektonisch-konzeptionell ein
tauchen die Besucher in die wunderbare Welt des Waldes ein und erleneues, europaweit einzigartiben ihn in seiner Vielfalt und Fülle. Spannende Filmvorführungen im
ges Multifunktionsgebäude.
Kobelkino und das Wälderlabor mit 200 Holzarten aus der ganzen Welt
Der hohe Nachhaltigkeitsgrad
runden das Ausstellungserlebnis ab.Das SCIENCE CENTER WALD richdes WÄLDERHAUSES wird
tet sich an Erwachsene, Familien, Fachgruppen und Schulklassen. durch die Gebäudekonstruktion, die technische GebäudeIhr exklusiver KulturVorteil:
ausrüstung und die bewusste
Nehmen Sie am Nachmittag des 31. März an einer exklusiven
umweltgerechte BewirtschafFührung durch das Schience Center Wald teil. Die Anzahl der
tung erzielt. Dazu gehören ein Walderlebnisausstellung
Plätze ist begrenzt, melden Sie sich bis zum 11. März unter
hoher Ausnutzungsgrad natürAngabe Ihrer Mitgliedsnummer und dem Stichwort „WÄLDERlicher Energiequellen, die Optimierung der Energieflüsse, eine CO2-reduHAUS“ bei der TheaterGemeinde Hamburg e.V. an
zierte Energieversorgung und der Einsatz des nachwachsenden Rohstof(Ida-Ehre-Platz14, 20095 Hamburg, info@theatergemeinde-hamfes Holz. Optisch setzt es mit seiner Gestaltung und einer Holzfassade
burg.de, Fax: 040 - 30 70 10 77).
aus Lärchenholz einen Akzent. Die Grundidee wird klar und deutlich
transportiert: Das Thema „Wald und Holz“ zieht sich nicht nur durch das
Über die Teilnahme entscheidet das Los! Die Teilnehmer- und
Innere des WÄLDERHAUSES, sondern durch seine sämtlichen Bereiche.
Adressdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Gutschein
Becking
Kaffee
„2 für 15 €“für den
Besuch eines Kaffeeseminars
▼ ▼O p e r | B a lle tt
Staatsoper
Hamburg
▼ ▼Oper | Ballet t
I
Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
▼▼Lucia di Lammermoor
Komposition: Gaetano Donizetti; Text:
Salvatore Cammarano nach Walter Scott
Musikalische Leitung: Henrik Nánási,
Inszenierung: Sandra Leupold
Mit: Artur Rucinski, Katerina Tretyakova,
Piero Pretti, Dovlet Nurgeldiyev u.a.
Mit „Lucia di Lammermoor“ hat ein Klassiker
des italienischen Repertoires Einzug gehalten in
den Spielplan der Hamburgischen Staatsoper.
Die wohl bekannteste tragische Oper Donizettis
wird von Sandra Leupold inszeniert. Im Jahr
2000 stand das Werk zuletzt auf dem Spielplan
der Staatsoper Hamburg. Berühmt geworden
ist besonders Lucias "Wahnsinns"-Arie. Sie gilt
noch immer als eine der größten Herausforderungen für Koloratursoprane.
ABO
▼▼Winterreise
▼▼La Traviata
Ballett von John Neumeier nach Musik von
Hans Zender und Franz Schubert
Eine komponierte Interpretation für Tenor
und kleines Orchester
Choreografie: John Neumeier; musikalische
Leitung: Simon Hewett
Mit: Rainer Trost (Tenor)
Melodram in drei Akten
Komposition: Giuseppe Verdi; Text:
Francesco M. Piave
Musikalische Leitung: Patrick Lange;
Inszenierung: Johannes Erath
Mit: Nino Machaidze, Cristina Damian, Ida
Aldrian, Stefan Pop, Jan Buchwald u.a.
Fremd, isoliert und entwurzelt ist das Ich in Schuberts Liederzyklus „Winterreise“. Menschliche
Nähe und Liebe sind nur noch als Momente der
Erinnerung gegenwärtig. Dieser Bruch mit der
Welt wird besonders deutlich in Hans Zenders
scharf akzentuierter Adaption der Schubert-Lieder. Mit düsteren, beklemmenden Bildern und
karger Ästhetik unterstreicht John Neumeier
jene Atmosphäre, die Schubert selbst als „schauerlich“ bezeichnete. „'Winterreise' ist nicht nur
eines von Neumeiers besten Werken, es schlägt
auch ein neues Kapitel der Ballettgeschichte
auf“, urteilte die Hamburger Morgenpost anlässlich der Uraufführung im Dezember 2001.
Ein stillgelegter Jahrmarkt, alte Autoskooter, die
längst nicht mehr fahren, Berge von Herbstlaub
und eine feierselige Gesellschaft, die aus einer
geisterhaften Zwischenwelt noch einmal ans
trübe Tageslicht drängt – Regisseur Johannes
Erath lässt keine Zweifel aufkommen, wohin die
Reise der todkranken Lebedame Violetta führt.
Ihre Liebe zu Alfredo wird nach der anfänglichen Sterbeszene im Rückblick erzählt, mit stimmungsvollen Bildern der Vergänglichkeit.
Bestellungen nur telefonisch Mo – Fr von
13 bis 19 Uhr.
La Traviata
Winterreise
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
März
29.
18:00
Lucia di Lammermoor
April
16.
19:30
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
März
26.21.
19:0019:00
Bestellnummer 0101
(inkl. HVV)
April
12.
14:30
▼▼Die tote Stadt
▼▼Messias
Von Erich Wolfgang Korngold
Inszenierung: Karoline Gruber; musikalische Leitung: Simone Young
Mit: Klaus Florian Vogt, Meagan Miller,
Lauri Vasar, Cristina Damian, Mélissa Petit
u.a.
Paul kann sich nicht abfinden mit dem Tod seiner Frau Marie. In seiner Wohnung in Brügge
hat er sich ein Gedenkzimmer eingerichtet.
Dort erscheint ihm die Verstorbene und wenig
später die Tänzerin Marietta, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Beide verlieben sich ineinander, doch das Bild Maries überschattet die
Beziehung. Die gleichzeitige Uraufführung von
„Die tote Stadt“ 1920 in Hamburg und Köln
machte den 24-jährigen Komponisten Erich
Wolfgang Korngold über Nacht berühmt.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
März
28.
19:30
April
7.2.11.
19:3019:3019:30
Ballett von John Neumeier
Musik von Arvo Pärt und Georg Friedrich
Händel
Musikalische Leitung: Alessandro De
Marchi; Choreografie: John Neumeier
Alle Rache- und Strafgedanken in Händels Oratorium hat der Choreograf und ehemalige Jesuitenschüler John Neumeier gestrichen. MessGesänge von Arvo Pärt eröffnen das Ballett und
lassen es ausklingen. Nicht die christliche Glaubenslehre, sondern die Spiritualität steht im
Vordergrund, wenn Neumeiers Messias einsam
grübelnd durch die Welt läuft und sich von einer sehr menschlichen Seite zeigt.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
April
8.4.
19:3019:30
▼▼Pelléas et Mélisande
Komposition: Claude Debussy, Text:
Maurice Maeterlinck
Musikalische Leitung: Simone Young;
Inszenierung: Willy Decker
Mit: Giuseppe Filianoti, Christiane Karg,
Renate Spingler, Jean-Philippe Lafont,
Wolfgang Schöne u.a.
Golaud, ein Enkel des Königs von Allemonde,
findet bei der Jagd im Wald ein weinendes
Mädchen. Obwohl er von ihr nur den Namen
weiß, heiratet er sie. Später verliebt Mélisande
sich jedoch in Golauds Halbbruder Pelléas.
Durch diese heimliche Liebe löst sie ein Eifersuchtsdrama mit tödlichem Ausgang aus.
Debussys Oper fasziniert in der poetischen Inszenierung von Willy Decker durch ihre traumhafte Atmosphäre und wurde bei der Premiere
begeistert aufgenommen.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
April
10.
19:00
Bestellungen nur telefonisch Mo – Fr von
13 bis 19 Uhr.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
April
9.3.
19:30
18:00
Bestellnummer 0101
(inkl. HVV)
April
5.
14:30
Pelléas et Mélisande
5
K l e i n e Ko nze rte
ABO
Laeiszhalle – Kleiner Saal
Zehetmair Quartett
Laeiszhalle
Kleiner Saal
II
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
Manchmal bestimmen frühe Hörerlebnisse
eine ganze Musikerbiografie. Als Kind bekam Ruth Kilius eine Schallplatte mit Wer- Thomas Zehetmair
ken für Bratsche von Paul Hindemith geschenkt. Von dieser Aufnahme konnte sie sich nicht mehr lösen. Vielleicht habe die
Musik des Neutöners aus Hanau sogar den Entschluss in ihr gefestigt, selbst Musikerin zu werden, sagt die 45-jährige Bratschistin. 1994 gründete sie zusammen mit
Thomas Zehetmair das Zehetmair Quartett, das heute zu den ganz Großen der internationalen Quartettszene zählt. Das liegt natürlich an seiner exquisiten Zusammensetzung. Der Primarius und Namensgeber ist auch als Dirigent und Solist kein unbeschriebenes Blatt – untertrieben ausgedrückt. Kaum ein Werk des großen Violinrepertoires, das der
53-jährige Salzburger nicht gespielt hat. Die intensive Beschäftigung mit Hindemith erfolgte
aber erst in der Viererformation des Zehetmair Quartetts, das im November 2014 mit dem
Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau ausgezeichnet wurde. Auch ihr Konzert in der Laeisz­
halle am 14. März eröffnen Thomas Zehetmair, Ruth Kilius, der junge polnische Geiger Kuba
Jakowicz und Neuzugang Christian Elliott am Cello mit einem selten gespielten Werk ihres
Lieblingskomponisten: das auf barocken, klassischen und romantischen Grundpfeilern errichtete Streichquartett Nr. 5. Ebenfalls auf dem Programm stehen das Streichquartett A-Dur
KV 464, das Mozart seinem väterlichen Freund Joseph Haydn widmete, sowie Claude Debussys Opus 10, sein einziger Beitrag zur Gattung des Streichquartetts.
Konzerttermin siehe Seite 6
▼▼Zehetmair Quartett
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Paul Hindemith: Streichquartett op. 32 Nr. 5
Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett A-Dur KV 464
Claude Debussy: Streichquartett g-moll op. 10
„Komponiert in der Bahn und in Frankfurt,
Herbst 1923“, heißt es lapidar in einer Notiz Paul
Hindemiths bezüglich seines Streichquartetts Nr.
5. Dabei hat der Komponist hier ein meisterhaft
ausgefeiltes Kammermusikstück geschaffen,
dessen gewaltiger Schlusssatz sich an den formalen Grundpfeilern des Barock orientiert. Wer
könnte bei diesem Werk besser den „Bogen heraushaben“ als das kürzlich mit dem HindemithPreis ausgezeichnete Zehetmair Quartett?
Bestellnummer 4250
März
14.
19:30
▼▼Julia Lezhneva • Mikhail
Mojo Club
Festival Alpenmusik
Alpine Volksmusik steht nicht in dem Ruf,
die Krone der Klangkultur zu sein. Dabei
haben sich über die Jahrhunderte im Bereich von Europas mächtigstem Höhenzug
unterschiedlichste Musizierweisen entwickelt, die zwar in Traditionen wurzeln,
Franui
aber keineswegs darin erstarren und mit
reizvollen Instrumenten aufwarten. Vom 22. bis 25. April präsentiert das Elbphilharmonie-Festival „Alpenmusik“ im Mojo Club auf der Reeperbahn Ensembles und
Bands, die die Klänge ihrer Heimat zelebrieren, dabei mit Witz und Verve aber auch
an andere, gegenwärtige Musikströmungen andocken. Während sich am 22.4. das
Ensemble Faltenradio zwischen Volksmusik, Klassik und Klezmer austobt, sucht die „Boy­
group“ Kofelgschroa mit Tuba und Akkordeon Anknüpfungspunkte an die Popmusik. Nur
von einem Hackbrett begleitet, lässt Obertonsänger Christian Zehnder mehrere Töne gleichzeitig erklingen. Am 23.4. machen Die Tanzgeiger aus Österreich ihrem Namen alle Ehre.
Singer-Songwriterin Corin Curschellas singt in rätoromanischer Sprache, während das Sextett
um Matthias Schriefl den alpenländischen Jazz beflügelt. Mit Hackbrett und Kontrabass eröffnet das Duo Appenzeller Space Schöttl am 24.4. das Programm, das im Anschluss mit der
zehnköpfigen „Musikbanda“ Franui klanglich
und stilistisch Grenzen auslotet. Auch der dritte
Festival-Abend klingt jazzig aus mit dem Trio
Rom/Schaerer/Eberle. Am 25.4. kommen endlich auch Jodel-Fans auf ihre Kosten. Das Ensemble Engel-Chörli Appenzell verbindet alpine
Stimmakrobatik mit A-cappella-Gesang. Das
kabarettistische Blechbläserensemble Mnozil
Brass und das skurrile Akkordeon-Schlagzeug
Duo Attwenger beschließen das Festival.
Mnozil Brass
Konzerttermine siehe Seite 9
6
Antonenko
Liederabende
Elbphilharmonie Konzerte
Mit: Julia Lezhneva (Sopran) und Mikhail
Antonenko (Klavier)
Lieder von Robert Schuman, Gioachino Rossini,
Vincenzo Bellini und Franz Schubert
Sie wurde auf der Insel Sachalin im fernen Osten Russlands geboren, ist 25 Jahre alt und gilt
schon jetzt als ein vokales Glanzlicht von größter Strahlkraft. Mit Aufnahmen von Motetten
von Händel bis Mozart betörte die Sopranistin
2012 die Musikwelt, so natürlich und makellos
intoniert gestaltete sie ihren Vortrag. Schwerpunkt des Liederabends mit Mikhail Antonenko
ist die deutsche Romantik.
Julia Lezhneva
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
März
15.
20:00
Kleine Konzerte
▼▼Itamar Golan • Michel Lethiec •
Mihaela Martin • Niklas
Schmidt
Fontenay Classics
Mit: Michel Lethiec (Klarinette), Mihaela
Martin (Violine), Niklas Schmidt (Violoncello), Itamar Golan (Klavier)
Claude Debussy:
Sonate d-moll für Violoncello und Klavier
Alban Berg:
Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5
Claude Debussy:
Sonate g-moll für Violine und Klavier
Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps
Olivier Messiaen schrieb sein „Quartett für das
Ende der Zeit“ im deutschen Kriegsgefangenenlager in Görlitz. Die ungewöhnliche Besetzung ergab sich aus den im Lager zur Verfügung stehenden Instrumenten. In den acht
Sätzen des Werks, das Hoffnung und Trost in
der Offenbarung des Johannes sucht, kommen
Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier als
Duo, Trio, Quartett und solistisch zum Einsatz.
Bestellnummer 4250
März
17.
20:00
▼▼Amaryllis Quartett:
„Kreutzer Sonate“
Mit: Franz Grundheber (Rezitation)
Ludwig van Beethoven:
Streichquartett f-moll op. 95
Leoš Janáček:
Streichquartett Nr. 1 „Kreutzer-Sonate“
Auszüge aus der Novelle „Die Kreutzersonate“
von Leo Tolstoi
So virtuos und solistisch anspruchsvoll hat Beethoven seine berühmte „Kreutzer-Sonate“ angelegt, dass ausgerechnet ihr Widmungsträger, der
Geiger Rodolphe Kreutzer, sie für unspielbar erklärte und auch niemals vorgetragen hat. In seiner gleichnamigen Novelle macht Tolstoi Beethovens Komposition zum Sinnbild für die Macht
erotischer Verführung, wodurch Janáček sich zu
seinem ersten Streichquartett inspirieren ließ.
▼▼Schrecklich verliebt
Jörg Widmann: Fantasie für Klarinette
Kammerkonzert der
Hamburger Symphoniker
Violine und Leitung: Adrian Iliescu
György Kurtág:
Signs, Games and Messages (Auswahl)
Johann Sebastian Bach:
Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Auszüge)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester G-Dur KV 216
Peter I. Tschaikowsky:
Serenade C-Dur op. 48 für Streichorchester
Mit dem an die Wiener Klassik angelehnten ersten Satz seiner Serenade setzt Tschaikowsky
Mozart ein Denkmal. „Mozart ist mein Gott“
schreibt der Komponist an seinen Verleger, als
der ihm zu Weihnachten eine Gesamtausgabe
mit den Werken des Wiener Komponisten
schenkt. Trotzdem wünschte Tschaikowsky sich
für seine Nachtmusik – darin ganz Romantiker
– ein möglichst großes Streichorchester, damit
eine Klanglichkeit „zwischen Sinfonie und
Streichquintett“ entstehe.
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
März
27.
19:30
▼▼Simone Kermes • Riccardo
Rocca
Liederabende
Elbphilharmonie Konzerte
Mit: Simone Kermes (Sopran) und Riccardo
Rocca (Klavier)
Lieder u.a. von Franz Schubert, Henry Purcell,
Richard Strauss sowie Ariette von Rossini, Bellini
und Donizetti
Vor der Wende in Leipzig geboren, hat Simone
Kermes zuerst eine Ausbildung als „Fachkraft
für Schreibtechnik“, sprich: Sekretärin, gemacht, bevor sie ihr Gesangsstudium aufnahm.
Heute zählt die unkonventionelle Sopranistin,
die in ihrer Freizeit gerne Rammstein hört, zu
den Koryphäen des Barockgesangs. Beim Rezital mit Pianist Riccardo Rocca erklingt ein breit
gefächertes Repertoire, das vom Barock bis ins
20. Jahrhundert reicht.
ABO
Wolfgang Amadeus Mozart: Trio für Klarinette,
Viola und Klavier Es-Dur KV 498
Eine ruhige Kugel schieben war Mozarts Sache
nicht. Selbst beim Kegeln hat er zwischen den
Würfen komponiert, Teile des „Don Giovanni“
zum Beispiel. Ob auch das „Kegelstatt-Trio“ auf
diese Weise entstanden ist, lässt sich nicht verbindlich klären. Seine ausgefallene, aparte Besetzung mit Klarinette, Viola und Klavier teilt es
unter anderem mit Schumanns eher selten gespielten „Märchenerzählungen“, eines der favorisierten Werke des Star-Klarinettisten Jörg
Widmann.
Die Konzerteinführung beginnt um 19.15 Uhr
im Studio E der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
April
16.
20:00
▼▼Sitkovetsky Piano Trio
Sonderprojekt Schostakowitsch!
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Mit: Katerina Tretyakova (Sopran)
Dmitri Schostakowitsch:
Klaviertrio Nr. 1 c-moll op. 8
Klaviertrio Nr. 2 e-moll op. 67
Sieben Romanzen nach Alexander Blok
op. 127
Zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution erwarteten die sowjetischen Machthaber von ihrem
„Nationalkomponisten“ ein pompöses Werk.
Schostakowitsch lieferte mit „Oktober“ pflichtgetreu ein hastig zu Papier gebrachtes, unbedeutendes Orchesterwerk und widmete sich
stattdessen mit den „Sieben Romanzen nach
Alexander Blok“ einer demonstrativ persönlichen, verinnerlichten Klangsprache. Ein aus der
Resignation erwachsener inniger Protest, der einen auch heute noch in seinen Bann zieht.
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
April
12.
20:00
▼▼Jörg Widmann •
Antoine Tamestit • Francesco
Piemontesi
Kammermusik
Elbphilharmonie Konzerte
Mit: Jörg Widmann (Klarinette), Antoine
Tamestit (Viola) und Francesco Piemontesi
(Klavier)
Max Bruch: Acht Stücke für Klarinette, Viola
und Klavier op. 83 (Auswahl)
Amaryllis Quartett
Bestellnummer 4250
März
20.
20:00
Sitkovetsky Piano Trio
Bestellnummer 4250
April
17.
20:00
▼▼Atrium Quartett
György Kurtág:
Hommage à Robert Schumann op. 15
Sonderprojekt Schostakowitsch!
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Robert Schumann:
Märchenerzählungen op. 132
Dmitri Schostakowitsch:
Sämtliche 15 Streichquartette
Wolfgang Amadeus Mozart:
Fantasie d-moll KV 385g
Man könnte es für Größenwahn halten, dabei
ist es aufrichtige Leidenschaft. Das im Jahr
7
K l e i n e Ko nzerte
ABO
be hat er mit seiner Auftragskomposition „Die
sieben letzten Worte unseres Erlösers am
Kreuz“ für die Domherren von Cádiz imposant
erfüllt. Haydn selbst war so angetan von seiner
orchestralen Passionsmusik, dass er sie später
für Streichquartett bearbeitet hat.
Bestellnummer 4250
April
21.
20:00
Atrium Quartett
2000 in St. Petersburg gegründete Atrium
Quartett spielt alle 15 Streichquartette von
Dmitri Schostakowitsch an einem Tag und
durchmisst so in sechseinhalb Stunden die Lebensspanne eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts! „Es ist, als wurden
wir mit dieser Musik in unseren Herzen und
Köpfen bereits geboren“, lautet das Bekenntnis
der vier Musiker.
Konzertdauer: Von 14 Uhr bis in die Nacht.
Bestellnummer 4251
April
18.
14:00
▼▼Isabelle van Keulen • David
Geringas • Ulrike Payer • Keiko
Tamura
▼▼Hagen Quartett • Das MozartProjekt IV
Elbphilharmonie Konzerte
Mit: Jörg Widmann (Klarinette)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett F-Dur KV 590
Klarinettenquintett A-Dur KV 581 „StadlerQuintett“
„Hätt’s nicht gedacht, dass ein Klarinet menschliche Stimme so täuschend nachahmen könnte.
(…) Hat doch dein Instrument einen Ton so
weich, so lieblich, dass ihm niemand widerstehn
kann, der ein Herz hat“, schrieb Mozart an seinen Lieblingsklarinettisten Anton Stadler, dem er
auch sein Klarinettenquintett widmete. Ein ähnlich berückender Klangeindruck dürfte sich einstellen, wenn der hochkarätige Solist Jörg Widmann gemeinsam mit dem Hagen Quartett dessen Mozart-Projekt zum Abschluss bringt.
Rolf-LiebermannStudio
II
U-Bahn Hallerstraße, Oberstraße 120,
20149 Hamburg
▼▼Pop & Jazz
NDR Podium der Jungen
Leitung: Jörg Achim Keller
Mit: NDR Bigband und Olivia Trummer
(Gesang und Klavier)
„Fly Now“ heißt das aktuelle Album der Jazzpianistin und Sängerin Olivia Trummer. Tatsächlich vermitteln die Songs der 29-jährigen Stuttgarterin ein Gefühl von Schwerelosigkeit, wobei musikalische Vorbilder wie Nina Simone und
Shirley Horne nicht zu überhören sind. Ein
Abend mit sehr intimen, intensiven, melancholisch unterfütterten Eigenkompositionen, der
von einem Newcomer aus dem Pop-Bereich eröffnet wird.
Sonderprojekt Schostakowitsch!
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Mit: Isabelle van Keulen (Violine, Viola),
David Geringas (Violoncello), Ulrike Payer
(Klavier) und Keiko Tamura (Klavier)
Dmitri Schostakowitsch:
Olivia Trummer
Sonate op. 134 für Violine und Klavier
Sonate für Viola und Klavier op. 147
Sonate d-moll op. 40 für Violoncello und
Klavier
Jeweils eine Duo-Sonate hat Dmitri Schostakowitsch den drei Streichinstrumenten Geige,
Bratsche und Cello gewidmet. Während die
1934 entstandene melodiöse Cellosonate noch
ganz der spätromantischen Klangsprache verhaftet bleibt, präsentiert sich die Violinsonate
von 1968 als ein gedankenschweres, spieltechnisch äußerst vertracktes Werk. Unter schwierigen gesundheitlichen Bedingungen entstand
das letzte vollendete Werk des Komponisten:
die elegisch-resignative Bratschensonate.
Bestellnummer 4251
April
19.
15:00
▼▼Nathan Quartett
Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres
Erlösers am Kreuz Hob. III/50-56 (Fassung für
Streichquartett)
Edvard Grieg: Streichquartett g-moll op. 27
„Es war gewiss eine der schwersten Aufgaben,
ohne untergelegten Text, aus freier Phantasie,
sieben Adagios aufeinander folgen zu lassen,
die den Zuhörer nicht ermüden“, schrieb Joseph Haydn an seinen Biografen. Diese Aufga-
8
Jörg Widmann
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
▼▼Der Schauspieldirektor
Kammerkonzert der
Hamburger Symphoniker
Dirigent: Bruno Merse
Mit: Studierenden der Hochschule für
Musik und Theater
Wolfgang Amadeus Mozart: Der Schauspieldirektor / Komödie mit Musik in einem Akt KV 486
Bestellnummer 2600
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
▼▼Pour Instruments à Vent
NDR Kammerkonzert
Francis Poulenc:
Trio op. 43 für Oboe, Fagott und Klavier
Jean Françaix: Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Camille Saint-Saëns: Caprice sur des Airs Danois et Russes op. 79 für Klavier und Bläser
Ludwig Thuille:
Sextett op. 6 für Klavier und Bläser
Ein Impresario, der um die Finanzierung seines
Theaters bangt; ein solventer Geldgeber, der
seiner Geliebten ein Engagement erkauft, und
eitle Bühnendarsteller, die um die Gage streiten
– so nehmen Mozart und sein Librettist mit ihrem Singspiel „Der Schauspieldirektor“ das
Theatermilieu aufs Korn. Ein Konzert der Hamburger Symphoniker mit Studierenden der
Hochschule für Musik und Theater.
Seit der Gründung der „Société des Instruments à Vent“ im Jahr 1871 erlebte die Blasmusik in Frankreich deutlichen Aufwind. So widmete Camille Saint-Saëns seine Caprice über
dänische und russische Volkslieder den Solisten
der Société. Auch der Neoklassizist Francis Poulenc und der musikalische Freigeist Jean Françaix schätzten den Klang der Holzblasinstrumente sehr. Präsentiert werden die mundgeblasenen Kostbarkeiten vom neu gegründeten
Holzbläserquintett des NDR Sinfonieorchesters.
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
April
30.
19:30
Bestellnummer 2600
(inkl. HVV)
April
28.
20:00
Kleine Konzer t e
Kampnagel, K 6
II
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
II
Reeperbahn 1, 20359 Hamburg
▼▼Game Music Live
▼▼Faltenradio • Kofelgschroa •
Christian Zehnder
Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester
Dirigent: Stefan Geiger
Das NDR Sinfonieorchester spielt Musik zu Videospiel-Trailern: Angry Birds, The Legend of
Zelda: Skyward Sword, Super Mario 3D World,
Bioshock 2, Final Fantasy
Orchesterkonzerte mit Filmmusik sind keine
Seltenheit. Die Musik, die für Computerspiele
komponiert wurde, ist hierzulande jedoch – anders als in Japan, Australien und den USA –
kaum im Konzertsaal zu hören. Dabei hat sich
nicht nur das Videospiel, sondern auch die Videospielmusik längst zu einer eigenen Kunstform entwickelt. Stefan Geiger leitete 2012 in
Bremen den ersten „German Gamemusic
Award“ und führt nun das NDR Sinfonieorchester durch fesselnde Spielwelten.
Bestellnummer 1800
(inkl. HVV)
April
30.
20:00
St. Johannis
Harvestehude
Mojo Club
Tageskarte
Festival Alpenmusik
Elbphilharmonie Konzerte
Zur Eröffnung des Elbphilharmonie-Festivals
„Alpenmusik“ wird mit uniformen Hörgewohnheiten gründlich aufgeräumt. Faltenradio
heißt das Quartett um den Wiener Klarinettisten Matthias Schorn, das sich zwischen Volksmusik, Klassik und Klezmer bewegt. Die Boy­
group Kofelgschroa aus Oberammergau führt
den Beweis, dass sich auch eine zünftig geblasene Tuba im Singer-Songwriter-Genre behaupten kann, während der Schweizer Christian
Zehnder mit seinem Obertongesang ungeahnte
Klangspektren entfaltet.
ABO
▼▼Appenzeller Space Schöttl •
Franui • Rom / Schaerer /
Eberle
Tageskarte
Festival Alpenmusik
Elbphilharmonie Konzerte
Mit traditioneller Musik, freier Improvisation und
eigenen Stücken begeistert das Duo Appenzeller
Space Schöttl mit Hackbrett und Kontrabass seit
Jahrzehnten das Publikum. Die Osttiroler „Musicbanda“ Franui wandelt wie selbstverständlich
zwischen Folklore, klassischer Kammermusik
und Pop-Song. Das Schweiz-Österreichische Trio
Rom/Schaerer/Eberle ist mit Trompete, Gitarre
und Gesang ganz im Jazz zu Hause.
Nur Stehplätze; Zuzahlung zur Abo-Karte: 12 €
Nur Stehplätze; Zuzahlung zur Abo-Karte: 12 €
Bestellnummer 6160
(inkl. HVV)
April
22.
19:00
II
Heimhuder Str. 92, 20148 Hamburg
▼▼Über das Verlangen
NDR Das Alte Werk
Konzeption und Leitung: Jurgen De Bruyn
Mit: Zefiro Torna, Vocalconsort Berlin und
Ghalia Benali (Arabischer Gesang)
Werke von Claudio Monteverdi, Johann Christoph Bach, Heinrich Schütz, Oum Kalthoum,
Ghalia Benali u.a.
Myrrhe, Narde, Safran, Kalmus, Zimt, Granatapfel … Man riecht und schmeckt geradezu die
zahlreichen Früchte, Gewürze und Aromen des
Orients, die in den hocherotischen Versen des
„Hohelieds Salomos“ aus dem Alten Testament
zur Sprache kommen. Da liegt es geradezu
nahe, „Hohelied“-Vertonungen der Renaissance mit arabisch inspiriertem Liedgut zu verbinden. Eine Berührung von Orient und Okzident mit dem Vocalconsort Berlin, dem Instrumentalensemble Zefiro Torna und der Sängerin
Ghalia Benali.
▼▼Die Tanzgeiger •
Corin Curschellas Ensemble •
Matthias Schriefl
Tageskarte
Festival Alpenmusik
Elbphilharmonie Konzerte
Am zweiten Festivalabend von „Alpenmusik“
sorgt der Trompeter, Bandleader und Komponist
Matthias Schriefl mit seinem Bläserensemble für
eine innovative Mischung aus Jazz, Volksmusik
und Club-Sound. Ein urban gefärbter, humorvoller Trip über Berge, Wiesen und Felder. Bei
den Tanzgeigern stehen dagegen die Streichinstrumente und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Tradition im Vordergrund. Fetzigen
Folk präsentiert die Singer-Songwriterin Corin
Curschellas – in rätoromanischer Sprache.
Nur Stehplätze; Zuzahlung zur Abo-Karte: 12 €
Rom / Schaerer / Eberle
Bestellnummer 6160
(inkl. HVV)
April
24.
19:00
▼▼Engel-Chörli Appenzell •
Mnozil Brass • Attwenger
Tageskarte
Festival Alpenmusik
Elbphilharmonie Konzerte
Zum Abschluss des Festivals „Alpenmusik“ verwandelt das Vokalensemble Engel-Chörli Appenzell mit einer Mischung aus Jodeln und Acappella-Gesang den Mojo Club in eine lichte
Bergeshöhe. Das Wiener Bläserensemble Mnozil Brass beherrscht seine Instrumente so gut,
dass es sie manchmal auch mit den Füßen
spielt. Ebenfalls ziemlich komisch ist das Akkordeon-Schlagzeug-Duo Attweger, das mit dadaistischen Gesangstexten aufwartet.
Nur Stehplätze; Zuzahlung zur Abo-Karte: 12 €
Bestellnummer 6160
(inkl. HVV)
April
25.
19:00
▼▼Alpenmusik FESTIVALPASS
Festival Alpenmusik
Elbphilharmonie Konzerte
Alle vier Alpenmusik-Abende in einem!
Vocalconsort Berlin
Matthias Schriefl
Nur Stehplätze; Zuzahlung zur Abo-Karte: 64 €
Bestellnummer 6900
(inkl. HVV)
April
18.
20:00
Bestellnummer 6160
(inkl. HVV)
April
23.
19:00
Bestellnummer 6161
(inkl. HVV)
April
22.
19:00
9
Konzerte | Kammeroper
ABO
Allee Theater
La Traviata
Laeiszhalle
Großer Saal
III
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
Kriegsherrn und Könige, edle Damen und hochwohlgeborene Liebhaber – das ist der Stoff, aus
dem die klassische Oper geschneidert ist, und
der den Figuren das verleiht, was man im Theaterjargon die tragische Fallhöhe nennt. Wie
konnte die Oper aller Opern, Verdis „La Traviata“, das alles ignorieren? Das fragten sich wohl
schon die Zeitgenossen, denn nach der Uraufführung am 7. Mai 1853 am Teatro La Fenice in
La Traviata
Venedig schrieb der Komponist an seinen Verleger: „Es tut mir leid, Dir eine schmerzliche Nachricht geben zu müssen, aber ich
kann Dir die Wahrheit nicht verhehlen. Die Traviata hat Fiasko gemacht.“
Die Hauptfigur: eine an Schwindsucht leidende Prostituierte. Das Thema: eine Liebe, die an
den gesellschaftlichen Bedingungen scheitert. Das Milieu: die Pariser Halbwelt. Das alles
war dem Publikum, das es liebte, in großen historischen Stoffen zu schwelgen, zu viel. Oder
zu wenig – wie man es nimmt. Schon ein Jahr nach der Uraufführung aber wich das anfängliche Befremden einer Begeisterung über das große Einfühlungsvermögen, mit dem die
Musik hier die leisesten Seelenregungen der Figuren zum Klingen bringt. Der Siegeszug von
„La Traviata“ durch die großen Opernhäuser war nicht mehr aufzuhalten und hält bis heute an. Reizvoll ist das über weite Strecken wie ein Kammerspiel konzipierte Werk aber gerade auch für kleinere Bühnen wie die Hamburger Kammeroper, wo Birgit Scherzer Verdis
Dauerbrenner in deutscher Sprache inszeniert. Ihren Einstand am Haus gab die Choreografin und Regisseurin 2013 mit ihrer hochgelobten Inszenierung „Ein Sommernachtstraum“
– ein Musiktheater nach Shakespeare und Mendelssohn für Kinder.
Vorstellungstermine siehe Seite 15
Laeiszhalle
Resonanzen 5: Gipfel
Man muss viele Widerstände und
Hindernisse überwinden, um einen
Gipfel zu erklimmen. Oben angelangt, wird die Luft dünner und man
erkennt, dass es nun nicht mehr höher hinauf geht. Ein Gefühl, dass vielEnsemble Resonanz
leicht auch Mozart beim Komponieren seines Klarinettenkonzerts begleitet hat. Bei katastrophalem Gesundheitszustand schrieb der 35-Jährige sein
einziges Konzert für das damals noch junge Holzblasinstrument. Zusammen mit der
„Freimaurermusik“ KV 623 ist es das letzte vollendete Werk des Wiener Komponisten. Es
ist wohl nicht weit hergeholt zu behaupten, dass die melancholische Gestimmtheit, die das
Konzert an vielen Stellen überschattet, auch in Mozarts Todesahnung ihren Grund hat. Dass
auch die Bratsche hervorragend geeignet ist, das warme, verinnerlichte, geistvolle, niemals
vordergründig virtuose Spiel der Solostimme angemessen widerzugeben, haben viele Interpreten bereits gezeigt. Man darf demnach einen Gipfel der Tonkunst erwarten, wenn das
Ensemble Resonanz am 15. April in der Laeiszhalle gemeinsam mit Residenzmusikerin Tabea Zimmermann dieses beliebte Werk der Wiener Klassik anstimmt.
Auch Franz Schubert war der Meinung, dass sein Vorbild Mozart sich in künstlerisch höchsten Regionen bewegte. Dem trug er Rechnung mit seiner Fünften Sinfonie, in der stilistische
Anklänge an Werke wie „Le Nozze di Figaro“ oder „Die Zauberflöte“ kaum zu überhören
sind. Dennoch behauptet sich Schubert bereits in dieser späten Jugendsinfonie als sehr eigenständiger Komponist. Ein solcher ist auch Enno Poppe, der an diesem Abend seine
Auftragskomposition „Filz“ für Bratsche und Kammerorchester selber leitet.
Konzerttermin siehe Seite 12
10
▼▼Konzert mit dem
NDR Sinfonieorchester
Bruckners Triumph
Dirigent: Herbert Blomstedt
Anton Bruckner:
Symphonie Nr. 8 c-moll (Zweite Fassung)
„Wem die Musik Bruckners am Herzen liegt,
wird an Blomstedts Zyklus nicht vorbeikommen!“, so der resümierende KlassikInfo-Kommentar nach Erscheinen der Einspielungen
sämtlicher Bruckner-Sinfonien unter dem Dirigat Herbert Blomstedts. Ein vorbildliches Gespür und einen bedingungslosen künstlerischen
Formwillen für die große, komplexe Architektur
von Bruckners Achter darf man auch erwarten,
wenn der 87-Jährige das Werk mit dem NDR
Sinfonieorchester zur Aufführung bringt.
Die Konzerteinführung beginnt um 19 Uhr.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
März
20.
20:00
▼▼Konzert mit den Hamburger
Symphonikern
Im hohen Norden
Dirigent: Jeffrey Tate
Mit: Sergey Khachatryan (Violine)
Edvard Grieg: Aus Holbergs Zeit / Suite op. 40
für Streichorchester
Vagn Holmboe: Symphonie Nr. 7 op. 50
Jean Sibelius: Konzert für Violine und
Orchester d-moll op. 47
In die spätromantische Klangwelt des hohen
Nordens zieht es die Hamburger Symphoniker
bei ihrem 7. Sinfoniekonzert. Werke eines Norwegers, eines Dänen und eines Finnen treffen
aufeinander. Darunter Sibelius‘ ebenso virtuos
anspruchsvolles wie ergreifendes Violinkonzert.
Der armenische Geiger Sergey Khachatryan gewann als 15-Jähriger im Jahr 2000 den ersten
Preis beim Internationalen Violinwettbewerb
Jean Sibelius als jüngster Teilnehmer aller Zeiten.
Die Konzerteinführung beginnt um 18 Uhr im
Studio E der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
März
22.
19:00
Sergey Khachatryan
Konzerte | Kammeroper
▼▼Buika
▼▼Swing Dance Orchestra
Around The World
Elbphilharmonie Konzerte
Mit: Daniel López Vicente (guitar), Ramón
Suárez Escobar (cajón) und Jose Manuel
Posada Oviedo (bass)
„An American Night of Swing“
Leitung: Andrej Hermlin
Alle Höhen und Tiefen auf der menschlichen
Gefühlsskala durchmisst Buika mit ihrer rauchigen Stimme. Flamenco, Soul, Jazz und Funk
verbindet die mallorquinische Sängerin und
Tochter zweier Einwanderer aus Äquatorial Guinea zu einem tief empfundenen, fesselnden
Stilmix, dem auch Meisterregisseur Pedro Almodóvar sich nicht entziehen konnte, als er die
charismatische, energiegeladene Sängerin für
einen Solo-Auftritt in seinem Thriller „Die Haut,
in der ich wohne“ engagierte.
Wenn das Swing Dance Orchestra mit nostalgischem Big-Band-Sound die Tanz-Hits der 30er
Jahre zum Swingen bringt, ist es nicht vermessen zu sagen: fast besser als das Original! Denn
größtmögliche Nähe zu den großen Vorbildern
wie Benny Goodman und Glenn Miller und historische Authentizität sind für die Musiker und
Sänger Ehrensache – bis hin zu Garderobe, Notenpult und Mikrofon.
ABO
Aufnahmen. Auch das 1986 von ihm gegründete Gustav Mahler Jugendorchester gehört zu
den großen Erfolgsprojekten des umtriebigen
Musikers. Es gilt heute als Talentschmiede ersten Ranges. Auch in der EuropaChorAkademie
Bremen kommen junge Musiker aus zahlreichen Ländern für gemeinsame Auftritte und
CD-Projekte zusammen.
Die Konzerteinführung beginnt um 19.15 Uhr
im kleinen Saal der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
9.
20:00
▼▼Konzert mit dem
NDR Sinfonieorchester
Schöpferkraft
Dirigent: Nikolaj Znaider
Mit: Simon Trpčeski (Klavier)
Swing Dance Orchestra
Bestellnummer 4200
April
4.
20:00
▼▼Georg Friedrich Händel:
Messias
Buika
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
März
30.
20:00
Konzert mit der SängerAkademie Hamburg
Leitung: Klaus Peter Samson
Mit: Anna Terterjan und Frauke Thalacker
(Sopran), Karin Kunde und Jale Papila (Alt),
Gideon Poppe (Tenor), Marius Adam (Bass),
dem Gemischten Chor Hittfeld und dem
Hamburger Instrumentalconsort
▼▼VielHarmonie
Georg Friedrich Händel: Messiah HWV 56 / Oratorium in drei Teilen
Ruzicka Widmann Mozart
Konzert mit den Hamburger Symphonikern
Dirigent: Peter Ruzicka
Mit: Jörg Widmann (Klarinette)
Seit 25 Jahren bildet die in Hamm ansässige
SängerAkademie Hamburg Sängernachwuchs
für Berufschöre aus und zählt inzwischen zu
den deutschlandweit führenden Ausbildungsstätten in diesem Bereich. Mit Händels „Messias“ präsentieren die jungen Sängerinnen und
Sänger, die am institutseigenen Opernstudio
auch im Bereich des Musiktheaters tätig sind,
ihr hohes musikalisches Können.
Jörg Widmann: Lichtstudie I
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Peter Ruzicka: Metamorphosen über ein Klangfeld von Joseph Haydn
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Mozarts Klarinettenkonzert ist zwar nicht, wie
gelegentlich behauptet wird, das erste seiner
Gattung. Zweifelsohne ist es aber ein leuchtendes Zentralgestirn, das auf alle später für dieses
Instrument komponierten Werke mehr oder
weniger stark abgestrahlt hat. Zu einem wahren „Hit“ entwickelte sich auch Beethovens
soghaft vorwärtstreibende Siebte Sinfonie, die
schon bei ihrer Uraufführung 1813 frenetisch
umjubelt wurde.
Die Konzerteinführung beginnt um 18.30 Uhr
im Studio E der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
2.
19:30
Bestellnummer 4200
April
8.
20:00
▼▼Gustav Mahler
Jugendorchester
Edward Elgar: Introduktion und Allegro für
Streichorchester op. 47
Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-moll op. 70
Nikolaj Znaider hat eine bessere Verwendung
für seine Geige gefunden als sein polnischer
Großvater, der die seine für ein wärmendes
Feuer verheizt haben soll. Znaider machte mit
dem Instrument Karriere, und auch als Dirigent
ist der 39-Jährige längst kein unbeschriebenes
Blatt mehr. Das Feuer entfacht Znaider mit seiner Musik. Die Werke Edward Elgars, Sergej
Prokofjews und Antonín Dvořáks werden ihm
dazu ausreichend Zunder liefern.
Die Konzerteinführung beginnt um 19 Uhr.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
10.
20:00
▼▼Deutsche Kammerphil­
harmonie Bremen
Elbphilharmonie Konzerte
Violine und Leitung: Pekka Kuusisto
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu
„Così fan tutte“ KV 588
Magnus Lindberg: Violinkonzert
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie g-moll KV 550
Der 38-jährige Finne Pekka Kuusisto ist unter
den klassischen Geigern eine absolute Ausnahmeerscheinung. Denn auch in der Jazz-, Folkund Elektromusikszene trifft man den Gewin-
Nordic Concerts
Elbphilharmonie Konzerte
Dirigent: Jonathan Nott
Mit: EuropaChorAkademie, Chen Reiss
(Sopran) und Christa Mayer (Alt)
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-moll für Sopran,
Alt, Chor und Orchester „Auferstehungs-Sinfonie“
Die Hinterlassenschaft des vor einem Jahr verstorbenen Spitzendirigenten Claudio Abbado
besteht nicht nur aus vielen hochkarätigen CD-
Pekka Kuusisto
11
Konzerte | Kammeroper
ABO
ner des Sibelius-Wettbewerbs immer wieder
an. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie
Bremen hat Kuusisto sich auf Mozart verständigt. Neben der Ouvertüre zu „Così fan tutte“
und der großen g-moll-Sinfonie steht auch das
zu Mozarts 250. Geburtstag komponierte Violinkonzert des Finnen Magnus Lindberg auf
dem Programm.
Die Konzerteinführung beginnt um 19.15 Uhr
im Studio E der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
14.
20:00
▼▼Resonanzen 5: Gipfel
der Orchestrierung namhafter Komponisten
wie Johannes Brahms, Max Reger oder Benjamin Britten werfen ein ganz neues Licht auf den
Lieder-Fürsten! Das gleiche gilt für das mitreißende Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“, das von Gustav Mahler für Streichorchester bearbeitet wurde.
Die Konzerteinführung beginnt um 19.15 Uhr
im Brahms-Foyer der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
April
16.
20:00
▼▼Konzert mit den
Phil­harmonikern Hamburg
Konzert mit dem Ensemble Resonanz
Viola und Leitung: Tabea Zimmermann
Dirigent: Jun Märkl
Mit: Midori (Violine)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 (Bearbeitung für Viola)
Max Reger: „O Mensch bewein' dein' Sünde
groß“ (Aria nach Johann Sebastian Bach)
Enno Poppe:
„Filz“ für Bratsche und Kammerorchester
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
„O Mozart, unsterblicher Mozart, wie viele o
wie unendlich viele wohltätige Abdrücke eines
lichten bessern Lebens hast du in unsere Seele
geprägt“, lautet eine Tagebuchnotiz Franz
Schuberts, der den verehrten Komponisten im
selben Jahr auch musikalisch feierte: mit seiner
Fünften Sinfonie, die sich auffällige Anklänge
an das Vorbild gestattet. Ob Schubert bei seinem Tagebucheintrag an das Klarinettenkonzert gedacht hat? Gut möglich, denn es stellt
zweifellos einen Gipfel der Tonkunst dar.
Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester
„Dem Andenken eines Engels“
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-moll op. 98
Alban Berg, der sonst mehrere Jahre an einem
Orchesterwerk arbeitete, komponierte sein Violinkonzert in nur sechs Monaten. Ein Stück im
Gedenken an den Tod der 18-jährigen Manon
Gropius, der Tochter Alma Mahlers, das im letzten Satz den Bach-Choral „Es ist genug“ zitiert.
Auch Johannes Brahms griff in seiner Vierten
Sinfonie auf ein Thema von Bach zurück, aus
dessen Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“.
Die Einführung beginnt jeweils 45 Minuten vor
dem Konzert.
▼▼Ein deutsches Requiem
Konzert mit dem Symphonischen Chor
Hamburg und den Hamburger Symphonikern
Leitung: Matthias Janz
Mit: Hanna Zumsande (Sopran) und Klaus
Mertens (Bass)
Johannes Brahms:
Ein deutsches Requiem op. 45
1886 als Lehrer-Gesangsverein gegründet, feierte der Symphonische Chor Hamburg 2011
sein 125-jähriges Jubiläum. Mit seinen rund
120 aktiven Mitgliedern zählt der Chor zu den
führenden Oratorienchören Hamburgs. Zweimal jährlich treten die Sängerinnen und Sänger
mit namhaften Solisten und Orchestern in der
Laeiszhalle auf. Am 19. April steht mit Brahms‘
„Ein deutsches Requiem“ das bedeutendste
Chorwerk nach Bachs h-moll-Messe und Beethovens Missa solemnis auf dem Programm.
Bestellnummer 4200
April
19.
19:00
▼▼Konzert mit dem
NDR Sinfonieorchester
Liebestragödien
Dirigent: James Conlon
Mit: Yuja Wang (Klavier)
Hector Berlioz:
„Roméo seul“ aus Roméo et Juliette
Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-moll op. 16
Die Konzerteinführung findet am 14. April um
18 Uhr im kleinen Saal der Laeiszhalle statt.
Alexander von Zemlinsky: Suite aus „Eine florentinische Tragödie“ op. 16
Bestellnummer 4200
April
15.
20:00
Yuja Wang fasziniert nicht nur mit behändem
Klavierspiel, sondern zuweilen auch durch die
extravagante Wahl ihrer Garderobe. Denn es
kommt durchaus vor, dass die 28-jährige Chinesin mit rückenfreiem Kleid und High Heels am
Flügel sitzt, um dort mit „unglaublicher Feinmotorik“ und einem „Hang zum brutal Exzesshaften“ – wie ein Kritiker es ausdrückte – die
Zuhörer zum Staunen zu bringen. Auf ihre Version von Prokofjews übermütig virtuosem Klavierkonzert Nr. 2 darf man gespannt sein!
▼▼Konzert mit der
Hamburger Camerata
Schubertiade
Leitung: Simon Gaudenz
Mit: Detlef Roth (Bariton)
Die Konzerteinführung beginnt um 19 Uhr.
Franz Schubert:
Lieder auf Texte von Matthias Claudius, William
Shakespeare, Johann Wolfgang von Goethe
u.a. (orchestriert von Max Reger, Johannes
Brahms, Benjamin Britten, Hector Berlioz u.a.)
Streichquartett d-moll D 810 (Bearbeitung für
Streichorchester: Gustav Mahler)
Auch wenn man die Melodien vielleicht kennt,
die Neuinterpretation von Schubert-Liedern in
Midori
Simon Gaudenz
12
Bestellnummer 4203
(inkl. HVV)
April
19.
11:00
James Conlon
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
20.
20:00
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
Konzerte | Kammeroper
▼▼Konzert mit den Hamburger
Symphonikern
▼▼Deutsche Kammerphil­
Steptänzer und Choreografen Thomas Marek
zu „NOLA“. Dafür brachte er ein Ensemble aus
internationalen Tanzstars der Tap- und SwingSzene, eine fünfköpfigen Liveband sowie Meschiya Lake, eine der erfolgreichsten Sängerinnen des heutigen New Orleans, zusammen.
harmonie Bremen
Dem Andenken eines Engels
Dirigent: Jeffrey Tate
Mit: Lara Boschkor (Violine)
Elbphilharmonie Konzerte
Dirigent: Paavo Järvi
Mit: Hilary Hahn (Violine)
Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester
„Dem Andenken eines Engels“
Ludwig van Beethoven:
Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur
Henri Vieuxtemps: Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 d-moll op. 31
Während Anton Bruckner mit seinen drei großen Messen und anderen Kirchenkompositionen schon früh Erfolg hatte, blieb seinen Sinfonien die Anerkennung lange verwehrt. Erst die
Siebte mit ihrer warmen Klanglichkeit und ihrem melodischen Erfindungsreichtum brachte
den großen Durchbruch. Auch Alban Bergs Violinkonzert entwickelte sich schnell zum beliebtesten Orchesterwerk des Komponisten, der
noch vor der Uraufführung im April 1936 verstarb.
Die Konzerteinführung beginnt um 18 Uhr im
Studio E der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
26.
19:00
ABO
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944
Robert Schumann erkannte als einer der Ersten
die zukunftsweisenden Qualitäten von Franz
Schuberts großer C-Dur-Sinfonie. Er lobte nicht
nur ihre „himmlische Länge“ von rund 60 Minuten, sondern entdeckte „Leben in allen Fasern, Kolorit bis in die feinste Abstufung, Bedeutung überall“. Gleiches lässt sich auch von
den solistischen Qualitäten Hilary Hahns sagen,
die mit Vieuxtemps' Viertem Violinkonzert das
Werk eines Geigers zum Klingen bringt, der als
würdiger Nachfolger Paganinis gefeiert wurde.
Die Konzerteinführung beginnt um 19.15 Uhr
im kleinen Saal der Laeiszhalle.
Bestellnummer 1800
April
8. 9. 10. 11. 12.
20:0020:0020:0020:0020:00
▼▼Aerobics in Bondage –
Zappa & Varèse
Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester
und der NDR Bigband
Dirigent: Jonathan Stockhammer
Der Titel des Konzerts verspricht Unmögliches
– ein Wort, das für manche Komponisten nicht
zu existieren scheint. Zu ihnen zählen der USamerikanische Neutöner Edgar Varèse und sein
heißer Bewunderer, das Enfant terrible der
Rockmusik: Frank Zappa. Dessen Orchesterkompositionen treffen auf Varèses Skandalstück „Déserts“. Musik, die auch nach Jahrzehnten ihrer Entstehung nichts an Witz und
Innovationskraft eingebüßt hat.
Anschließend: The Liberty of Sound – Edgard
Varèse and the Jazz. Die NDR Bigband spielt
Charlie Parker, Charles Mingus, Frank Zappa
und Edgard Varèse
▼▼Ars Antiqua Austria
NDR Das Alte Werk
Violine und Leitung: Gunar Letzbor
Heinrich Ignaz Biber: Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Sonate Nr. 1 d-moll, Nr. 4 d-moll, Nr. 7 F-Dur,
Nr. 10 g-moll, Nr. 11 G-Dur, Nr. 14 D-Dur, Nr. 15
C-Dur, Passacaglia
Die „Rosenkranz-Sonaten“ des Barockkomponisten Heinrich Ignaz Biber gehören wohl zu
den geheimnisumwittertsten Werken der Musikgeschichte. Im Jahr 1676 oder früher entstanden, wurden die zum Teil hochvirtuosen,
mit musikalischer Zahlenmystik angereicherten
Stücke wohl im liturgischen Kontext der Rosenkranz-Andachten aufgeführt. Barockgeiger Gunar Letzbor beschäftigt sich seit Jahren mit der
Musik des böhmischen Komponisten und spielt
sieben der insgesamt fünfzehn Sonaten.
Die Konzerteinführung beginnt um 19 Uhr im
kleinen Saal der Laeiszhalle.
Paavo Järvi
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
Mai
6.
20:00
Kampnagel, K 6
III
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼NOLA
Choreographie: Thomas Marek
Kein Ort verkörpert so sehr die Ursprünge des
Jazz wie New Orleans, kurz Nola. Die Stadt war
als musikalisches Zentrum weitgehend in Vergessenheit geraten, als Hurrikan Katrina alles
zerstörte. Doch junge Künstler improvisierten
sich aus dem Chaos der Zerstörung heraus und
schufen eine neue Musik- und Tanzszene von
mitreißender Energie und Originalität. Diese
Dynamik inspirierte Hamburgs bekanntesten
Gunar Letzbor
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
29.
20:00
Jonathan Stockhammer
Bestellnummer 1800
(inkl. HVV)
April
17.
20:00
Hauptkirche
St. Michaelis
III
Englische Planke 1 a, 20459 Hamburg
Bitte beachten Sie: Durch die Architektur als
Kirchenraum sind Sicht- und Hörbehinderungen unvermeidbar.
▼▼Matthäus Passion
Konzert mit Chor und Orchester St. Michaelis und Chorknaben Uetersen
Leitung: Christoph Schoener
Mit: Thomas Cooley (Evangelist), Gotthold
Schwarz (Christus), Siri Caroline Thornhill
(Sopran), Ursula Eittinger (Alt), Martin
Lattke (Tenor) und Thomas Laske (Bass)
Johann Sebastian Bach: Matthäus Passion
NOLA
Man sollte meinen, dass Bachs Matthäus-Passion, sein mit einer Aufführungsdauer von über
drei Stunden umfangreichstes und mit Solisten,
13
Konzerte | Kammeroper
ABO
zwei Chören und zwei Orchestern am stärksten
besetztes Werk, schon bei den Zeitgenossen einen bleibenden Eindruck hinterließ. Historische
Zeugnisse hierzu sind jedoch nicht überliefert.
Offenbar wurde das Werk weitgehend ignoriert
und geriet bald in Vergessenheit – bis Felix
Mendelssohn es 1829 wiederentdeckte und zu
der Anerkennung führte, die ihm gebührt.
Bestellnummer 7000
März
29.
18:00
▼▼Stabat Mater
Konzert mit dem Chor St. Michaelis und
Concerto con Anima
Leitung: Christoph Schoener
Mit: Talia Or (Sopran), Elisabeth Graf (Alt),
Daniel Behle (Tenor) und Wilhelm
Schwinghammer (Bass)
Antonín Dvořák: Stabat Mater
Antonín Dvořáks Vertonung der mittelalterlichen Verse vom Schmerz Marias über ihren gekreuzigten Sohn spiegelt wohl auch die Gefühlslage des Komponisten wider. Während das
Werk entstand, starben Dvořáks Tochter Josefa
nach der Geburt, seine Tochter Ružena an einer
Vergiftung und sein Sohn Otakar an Pocken.
Bei der Aufführung am Karfreitag in St. Michaelis steht auch der Hamburger Lied- und Opernsänger Daniel Behle auf der Empore.
St. Johannis
Harvestehude
III
Heimhuder Str. 92, 20148 Hamburg
▼▼Matthäus-Passion
Konzert mit dem Chor St. Johannis und
dem Elbipolis Barockorchester
Leitung: Christopher Bender
Mit: Annika Sophie Ritlewski (Sopran),
Nicole Pieper (Alt), Johannes Gaubitz
(Tenor) und Matthias Horn (Bass)
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion
Ein „Gauckelwerck“ war die Musik nach Meinung des Reformators Martin Luther, da sie von
den eigentlichen Glaubensinhalten ablenke.
Wenn schon musizieren, dann möglichst nüchtern! Noch 200 Jahre später forderten die lutherischen Dienstherren J. S. Bach auf, seine
Passionen nicht zu lang und opernhaft zu komponieren. Wie seine Matthäus-Passion mit Solisten, zwei Chören, zwei Orchestern und einer
Dauer von über drei Stunden bei den Zeitgenossen ankam, ist nicht überliefert.
Der Vetter aus Dingsda
Bestellnummer 3700
März
19.
19:30
Bestellnummer 7000
April
3.
18:00
Hauptkirche
St. Nikolai
Bestellnummer 3701
April
11.
15:00
III
▼▼Rat Pack
A Tribute to Frank Sinatra, Dean Martin
and Sammy Davis Jr.
Von Karl-Heinz Wellerdiek
Regie: Philip Lüsebrink
Mit: Stefan Linker, Philip Lüsebrink und
Michael Sattler sowie Michael Asthon
(Klavier)
Harvestehuder Weg 118, 20249 Hamburg
▼▼Reformation und Revolution
Konzert mit dem NDR Chor
Dirigent: Stephen Layton
Ugis Praulins: Missa Rigensis
William Byrd: Ne irascaris Domine / O Lord,
Make Thy Servant Elizabeth
Thomas Tallis:
Loquebantur variis linguis / Salvator mundi
Vytautas Miskinis: Angelis suis Deus
Eriks Esenvalds: Psalm 67
Pawel Lukaszewski: Nunc dimittis
Das Singen nationalistischer Lieder war in der
Sowjetunion bei strengster Strafe verboten.
Während der Perestroika-Zeit nutzten hunderttausende Bürger der baltischen Staaten dieses
Verbot, um für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen, und sangen in Kirchen und auf Plätzen einheitsstiftende Lieder. Unter der Leitung des britischen Dirigenten Stephen Layton stellt der NDR
Chor geistliche Chormusik der „Singenden Revolution“ Werken zweier britischer Meister aus
der Zeit der Reformation gegenüber.
Bestellnummer 7600
(inkl. HVV)
April
19.
18:00
14
Treue geschworen. Doch Onkel Josse und Tante
Wilhelmine haben einen anderen Galan für ihre
Nichte vorgesehen. Als dann auch noch ein geheimnisvoller Fremder auftaucht und Julia schöne Augen macht, weiß das Mädchen nicht mehr
ein noch aus. Freuen Sie sich auf „Strahlender
Mond“, „Ich bin nur ein armer Wandergesell“
und andere herrliche Melodien des Operettenkomponisten Eduard Künneke.
Annika Sophie Ritlewski
Bestellnummer 6900
März
28.
19:00
Hamburger
Engelsaal
III
Valentinskamp 40-42, 20355 Hamburg
▼▼Der Vetter aus Dingsda
Das legendäre Rat Pack im Sands Hotel gehörte
zum Pflichtprogramm, wenn man sich in den
50er und 60er Jahren in Las Vegas aufhielt:
Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr.
begeisterten das Publikum mit flotten Sprüchen
und unvergesslichen Songs wie „The Lady is a
Tramp“, „That’s Amore“ und „Candyman“. Im
Engelsaal schlüpfen Karl-Heinz Wellerdiek, Philip Lüsebrink und Michael Sattler in die Rollen
der drei begnadeten Sänger-Entertainer.
Bestellnummer 3700
März
28.
19:30
April
11.
19:30
Operette von Eduard Künneke
Regie: Ernst Buder
Mit: Pamela Heuvelmans, Karin Westfal,
Stephan Linker, Philip Lüsebrink u.a.
Original 60`s Beat aus dem Star Club
Als Julias Vetter Roderich vor sieben Jahren nach
„Dingsda“ in Ostasien abgereist ist, hat Julia ihm
Mit ihrem Gastauftritt im Engelsaal lassen Sängerin Patricia „Suzie“ Stegemann und ihre fünf
▼▼Twist and Shout – Suzie and
The Seniors
Konzerte | Kammeroper
ABO
Der fliegende Holländer
Suzie and The Seniors
Musiker die 60er-Jahre wieder lebendig werden. Hits von den Beatles, Searchers, Rolling
Stones, Hollies, Tremeloes und Monkees verwandeln den Saal der leichten Muse in einen
Beatkeller, in dem es so heiß hergeht wie damals im Star Club.
Bestellnummer 3700
März
23.
19:30
▼▼Tonight on Broadway
Eine Musical-Revue von Hello Dolly bis
Phantom der Oper
Regie: Philip Lüsebrink; musikalische
Leitung: Herbert Kauschka
Mit: Dorothea Müller, Karin Westfal, Philip
Lüsebrink und Björn Schäfer/Johannes
Braun
Über vierzig große Theater vereint das Broadway-Viertel in New York. Die bekanntesten Musicals starteten in den letzten hundert Jahren
von hier aus ihren Siegeszug um die Welt. Die
größten Broadway-Melodien aus „Hello Dolly“,
„My Fair Lady“ und „Anatevka“ bis zum „Phantom der Oper“ vereint Regisseur Philip Lüsebrink nun in einer turbulente Musical-Revue.
Bestellnummer 3700
April
9.
19:30
Allee Theater
III
Hamburger Kammeroper, Max-BrauerAllee 76, 22765 Hamburg
▼▼La Traviata
Von Giuseppe Verdi
Regie: Birgit Scherzer
In einem Pariser Vergnügungsviertel ist Violetta
Valéry die begehrteste Kurtisane. Sie selbst hat
jedoch nur Augen für einen: den aus gutem
Hause stammenden Alfredo Germont. Doch die
Liebe der beiden steht unter einem schlechten
Stern. Violetta ist sterbenskrank und Alfredos
Vater versucht, die beiden zu trennen. Schließlich gibt Violetta seinem Drängen nach und
wendet sich von Alfredo ab, der sie in seiner
Wut öffentlich demütigt. Die Choreografin und
Regisseurin Birgit Scherzer inszenierte Verdis
beliebteste Oper 2012 am Theater Trier und
führt nun erstmals Regie an der Hamburger
Kammeroper.
La Traviata
Falls Sie eine Reservierung für das Opern-Menü
wünschen, sind wir Ihnen dabei gerne behilflich.
Bestellnummer 1610
März
25. 19./26.20./27.21./28.22./29.
20:0020:0020:0020:0019:00
April
1./8. 2./9. 3./10.4./11.5./12.
20:0020:0020:0020:0019:00
15.
20:00
Opernloft
III
Fuhlentwiete 7, 20355 Hamburg
▼▼Meisterklasse
Musik von Bellini, Puccini und Verdi
Von Terrence McNally
Regie: Nina Pichler
Mit: Cornelia Schönwald, Luise Hansen und
Tammi Huber
Nach ihrer beispiellosen internationalen Karriere als Opernsängerin hielt Maria Callas in den
frühen 70er Jahren an der New Yorker Juilliard
School öffentliche Meisterkurse ab. Terrence
McNallys Broadway-Erfolgsstück zeichnet die
Unterrichtssituation nach und zugleich ein feinfühliges Psychogramm der Primadonna assoluta, deren immenser künstlerischer Anspruch
selbstzerstörerische Züge trug.
Bestellnummer 4150
März
12.
20:00
April
9.
20:00
▼▼Der fliegende Holländer
Oper in kurz – OperaBreve
Regie: Sebastian Ritschel; musikalische
Leitung: Markus Bruker
Mit: Tammi Huber, Konstantin Anikin und
Edwin Cotton
Als Kapitän hat man es nicht leicht – besonders,
wenn ein Fluch auf einem lastet. Dazu verdammt, auf ewig über die Weltmeere zu schip-
pern, kann der Holländer nur Erlösung finden,
wenn sich eine Frau in treuer Liebe zu ihm bekennt. Die 90-minütige Opera-breve-Fassung
des ursprünglich 2 1/2-stündigen Werks kommt
– wie im Opernloft üblich – schnell und gut verständlich zur Sache.
Bestellnummer 4150
März
14.
20:00
April
11.
20:00
▼▼Sängerkrieg
„Deutschland sucht den Superstar“ war gestern! Das Opernloft kann’s besser: Beim „Sängerkrieg“ sagt allein das Publikum, wo’s lang
geht! Den Sängern werden Themen vorgegeben – und das Opernloft-Ensemble singt die
passenden Stücke dazu. Damit nicht einer länger als der andere singt, ist nach 90 Sekunden
Schluss. Als Zuschauer entscheiden Sie per
„Applaus-o-meter“, wer am Ende Sieger ist.
Bestellnummer 4150
März
20.
20:00
April
30.
20:00
▼▼Der Freischütz
Von Kerstin Steeb nach Carl Maria von
Weber
Oper in kurz – OperaBreve
Inszenierung: Kerstin Steeb; musikalische
Leitung: Markus Bruker
Mit: Luise Hansen, August Schram und
Sönke Tams Freier
Jäger Max soll – wie es die Tradition verlangt –
nach einem Probeschießen die Tochter des Försters Kuno und damit ein Anrecht auf dessen
Nachfolge als Erbförster erhalten. Der eifersüchtige Kaspar, der mit dem Teufel im Bunde
steht, gießt für Max sieben magische Kugeln,
die ihr Ziel angeblich nie verfehlen.
Bestellnummer 4150
März
26.
20:00
April
29.
20:00
15
Konzerte | Kammeroper
ABO
▼▼Der Ring des Nibelungen
Nach Richard Wagner
Oper in kurz – OperaBreve
Regie: Inken Rahardt
Mit: Marina Bärtsch, Raika Maier und
Angelica Böttcher
Richard Wagners Oper „Der Ring des Nibelungen“ dauert 16 Stunden, verteilt über vier Tage.
Das Opernloft schafft „Das Rheingold“, „Die
Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ in nur 90 Minuten. Die Geschichte von
Siegfried, der den Drachen erschlägt, den Ring
ergattert, Brünnhilde rettet und schließlich durch
Hagen sein Leben verliert, wird ins Heute verlegt
und mit nur vier Frauen auf die Bühne gebracht.
Konzerte | Kammeroper
führtes Barock-Juwel auf dem Spielplan des
Opernlofts. In der überraschend heutigen und
stimmigen Inszenierung des Opernloft bestimmen moderne Club-Lounge-Atmosphäre und
Coolness das Handeln der nach Liebe sich Sehnenden; musikalische Ausflüge in die Gegenwart tun ihr Übriges, um die Musik Vivaldis zum
neuen Strahlen zu bringen.
Bestellnummer 4150
April
16.
20:00
▼▼Krimioper – 9 Todesfälle in 90
Minuten
Opera breve – Oper in kurz
Von Susann Oberacker und Inken Rahardt
Regie: Nina Pichler; musikalische Leitung:
Markus Bruker
Mit: Susan Jebrini und Eva Wätzig
Neun Todesfälle in neunzig Minuten – was als
Kriminalitätsstatistik verheerend wäre, lässt die
Herzen von Opernfreunden höher schlagen.
Und dass das Herz noch schlägt, ist in dem
tödlich-riskanten Umfeld mörderischer Verdi-,
Wagner- und Weber-Arien eindeutig ein Vorteil.
Bestellnummer 4150
April
18.
20:00
▼▼Die Winterreise
Musik von Franz Schubert, Text von
Wilhelm Müller
Regie: Inken Rahardt; musikalische Leitung:
Markus Bruker
Mit: Theresa Derksen (Sopran) und Ralf
Grobe (Bariton)
Schuberts „Winterreise“ ist der bekannteste romantische Liederzyklus. Das Opernloft bringt
das Werk szenisch auf die Bühne: Ein Mann
und eine Frau blicken zurück auf ihre Liebe und
trauern um das Scheitern ihrer Beziehung. Der
Zuschauer wird dabei zum Begleiter dieser beiden Wanderer aus Liebe.
Bestellnummer 4150
April
23.
20:00
▼▼Orlando Furioso
Von Antonio Vivaldi
Regie: Inken Rahardt; musikalische Leitung:
Markus Bruker
Mit: Jud Perry, Gabriele Vasiliauskaite, Yulia
Averina, Eva Maria Summerer und
Konstantin Anikin
Mit jener Oper, die Antonio Vivaldi als seine
beste bezeichnet hat, steht ein selten aufge-
16
Orlando Furioso
Bestellnummer 4150
April
24.
20:00
III
„Kleiner Michel“,
Kath. Kirche St. Ansgar
und St. Bernhard
Kleine Bühne
K 3 Tanzplan Kampnagel
Speaking About The
Ghost
„This isn‘t gonna end well“ – zu Deutsch:
„Das wird kein gutes Ende nehmen“,
prophezeite der französische Tänzer
und Choreograf Alexandre Achour mit
seiner gleichnamigen Produktion, die
letztes Jahr in Berlin zu sehen war. Der
Titel spielt auf die vielfältigen personellen, politischen und marketingtechnischen Verflechtungen an, die Inhalt und
Form einer Performance beeinflussen.
Auch Achours neuste Arbeit „Speaking
About The Ghost“ bewegt sich an der
Schnittstelle von Fiktion und Wirklichkeit,
will die Bedingungen, unter denen heute
Theater gemacht wird, und deren Auswirkungen auf die Darstellung und Wahrnehmung untersuchen. Im Fokus stehen Aufführungsformate, die im 20. Jahrhundert
erstmals das Publikum aktiv in theatralische
Prozesse eingebunden haben. Eine Provokation zur aktiven Teilnahme des bis dahin
eher passiven Zuschauers, die die Entwicklung von Choreografie und Performance
maßgeblich beeinflusst hat. „Speaking
About The Ghost“ untersucht diese Form
der theatralischen Interaktion hinsichtlich
ihrer sozio-politischen Zusammenhänge
und zeigt ihre Grenzen auf. Der Zuschauer
ist gleichzeitig ein Akteur, der ohne Textbuch agiert – wie im wirklichen Leben.
Michaelisstr. 5, 20459 Hamburg
▼▼Bach: Markus-Passion
Konzert mit dem Carl-Philipp-EmanuelBach-Chor
Leitung: Hansjörg Albrecht
Mit: Tanya Aspelmeier (Sopran), Rebecca Jo
Loeb (Alt), Achim Kleinlein (Tenor) und
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Johann Sebastian Bach: Markus-Passion
Samuel Barber: Agnus Dei
Kann man ein Oratorium aufführen, dessen
Musik verschollen ist? Man kann. Denn Bach
verwendete für seine Markus-Passion das Prinzip der sogenannten Parodie, griff also auf bereits bestehende Werke aus eigener Feder zurück. Auf welche, lässt sich größtenteils anhand
der vollständig erhaltenen Libretti der Passion
rekonstruieren. Auch Samuel Barber übernimmt für sein „Agnus Dei“ die Musik aus einem seiner früheren Werke: dem populären
„Adagio for Strings“.
Bestellnummer 7080
März
31.
20:00
Die Residenz-Choreografen Marie Topp,
Antje Velsinger und Alexandre Achour
Alexandre Achour hat im Jahr 2012 sein
Choreografie-Studium am Hochschulübergreifenden Zentrum an der Universität der
Künste Berlin beendet. 2009 war er als Tänzer in Monica Antezanas „The G String Theory“ auf Kampnagel zu erleben. In diesem
Jahr erhielt er gemeinsam mit Marie Topp
und Antje Velsinger eine achtmonatige Residenz am K 3 Tanzplan auf Kampnagel, um
seine Choreografie „Speaking About The
Ghost“ zu realisieren.
Vorstellungstermine siehe Seite 20
Kleine Bühne
Malersaal
IV
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
▼▼Glückliche Tage
Von Samuel Beckett
Regie: Katie Mitchell
Mit: Paul Herwig und Julia Wieninger
Man sollte meinen, dass ein Mensch, der bis
über die Hüften und später bis zum Hals in einem Erdhügel festsitzt, nicht besonders glücklich sein kann. Die pausenlos plappernde Winnie jedoch ist – den Umständen entsprechend
– gut gelaunt. Im Gegensatz zu ihrem wortkargen Ehemann, der in Abendgarderobe hinter
dem Hügel kauert. Eine tragikomische Allegorie
auf das Leben, so absurd, wie nur ein Stück von
Samuel Beckett sein kann.
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
März
13.
14.
15.
20:00
20:00
18:00
▼▼Werner Schlaffhorst – Ein
Leben, zu wahr, um schön zu
sein
Regie: Clemens Sienknecht
Mit: Holger Bülow, Yorck Dippe, Jennifer
Frank, Clemens Sienknecht und Michael
Wittenborn
men da zustande, und zum Teil stellen sie auch
noch unangenehme Fragen, die den Schöpfer
ganz schön ins Schwitzen bringen. Veronika
Thiemes Puppentheater ist eine wahrhaft göttliche Komödie für Erwachsene mit Live-Musik.
Es wurde 2009 mit dem Rudolf-von-Ems-Preis
ausgezeichnet.
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
März
20.
20:00
▼▼Die Glasmenagerie
Von Tennessee Williams
Regie: Sebastian Kreyer
Mit: Orlando Klaus, Anja Laïs, Carlo Ljubek
und Marie Rosa Tietjen
Seit Amanda Wingfields Mann die Familie verlassen hat, übernimmt ihr Sohn Tom die Vaterrolle für seine leicht köperbehinderte Schwester
Laura, ist damit aber restlos überfordert. Die
Anstellung als Lagerarbeiter zermürbt ihn, die
Nächte schlägt er sich in Kneipen um die Ohren. Ein Lichtblick für die in trostlosen Verhältnissen lebenden Wingfields ist der Besuch von
Toms Arbeitskollegen Jim. Wäre er nicht der
geeignete Mann für Laura, die sich fast nur
noch mit ihrer Sammlung aus zerbrechlichen
Glastierchen beschäftigt? Krampfhaft versucht
Amanda, ihre Tochter mit Jim zu verkuppeln.
Gedenkveranstaltungen sind normalerweise
nicht zum Lachen. Anders die fiktionale Biografie des kürzlich verstorbenen Werner Schlaffhorst, seines Zeichens Multitalent und Erfinder
des Schlaffophons, des Schlaffomats und des
Schlaffochords – nicht zu vergessen der Automat zur Wiederbelebung altersmüder Küchentücher: der Schlaffolapp. Ein musikalischer Theaterreigen des absurden Humors von Clemens
Sienknecht und Barbara Bürk.
▼▼Nach Europa
▼▼Zwiegespräche und Karaoke
mit Gott
Ein göttlicher Abend mit Puppen
Von Veronika Thieme
Regie: Christian Weise
Mit: Veronika Thieme, Suse Wächter und
Tine Hagemann
Schöpfen will gelernt sein. Gott übt noch, aber
er gibt nicht auf. Merkwürdige Kreaturen kom-
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Winterreise
Von Elfriede Jelinek
Regie: Anne Lenk
Mit: Alicia Aumüller, Britta Hammelstein,
Karin Neuhäuser, Oda Thormeyer und
Patrycia Ziolkowska
Für die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist
Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ eine
„lebenslange Inspirationsquelle“. Nicht verwunderlich, dass sie ihrem bisher persönlichsten und mit über 20 Inszenierungen ausgesprochen erfolgreichen Stück diesen Titel gab. In
stark autobiografischer Färbung erzählt es von
der Einsamkeit, dem Fremdsein in der Welt, der
inneren Emigration und Vergänglichkeit – aber
auch von der Bankenkrise und dem Fall Natascha Kampusch.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
11.27.
28.
20:0020:00
20:00
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
März
23.
22.
20:00
20:00
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
März
18.
20:00
IV
Winterreise
Die Glasmenagerie
Werner Schlaffhorst…
Thalia in der
Gauss.Straße
ABO
Nach „Drei starke Frauen“ von Marie
NDiaye
Regie: Friederike Heller
Mit: Matthias Bundschuh, Bettina Stucky
und Peter Thiessen
In ihrem Roman schildert die französische Autorin Marie NDiaye die Schicksale von drei Frauen,
die auf je eigene Weise mit dem postkolonialen
Erbe konfrontiert werden. Wer sind die Menschen, die ihrer afrikanischen Heimat den Rücken zukehren, von Europa träumen und auf
dem langen, gefährlichen Weg dorthin nicht
selten ihr Leben lassen? Friederike Heller inszeniert eine Odyssee mit ungewissem Ausgang.
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
März
25.
20:00
▼▼Eine (mikro)ökonomische
Weltgeschichte, getanzt
Von Pascal Rambert und Éric Méchoulan
Regie: Pascal Rambert
Mit: Franziska Hartmann, Johanna Link,
Marie Löcker, Daniel Lommatzsch, Maria
Magdalena Wardzinska sowie 40 Hamburger Bürger und ein Chor
Immer ist bei Wirtschaftsthemen von Geld- und
Warenfluss die Rede. In Pascal Ramberts Choreografie übersetzen bunt gemischte Stadtbewohner dieses Fließen in körperliche Energie.
Rambert inszenierte das Stück bereits an verschiedenen Theatern in Frankreich und Japan.
Nun lädt er 40 HamburgerInnen ein, Koautoren
zu werden: Beamte, Künstler, Arbeitslose und
Wissenschaftler bilden für einen Abend eine
Gruppe von Gleichen und fordern einen anderen Umgang mit den Wirtschaftssystemen und
deren Krisen.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
12.
20:00
April
7.9.
20:0020:00
17
Kl e i n e B ü hn e
ABO
▼▼Die lächerliche Finsternis
Von Wolfram Lotz
Regie: Christopher Rüping
Mit: Julian Greis, Pascal Houdus, Peter
Maertens, Camill Jammal und Nicki von
Tempelhoff
Zwei Soldaten der Bundeswehr reisen durch die
Regenwälder Afghanistans mit dem Auftrag,
den durchgedrehten Oberstleutnant Deutinger
zu liquidieren, und treffen dabei auf extrem verstörte Kreaturen unterschiedlichster Nationalitäten. Mit Anleihen an Joseph Conrads Roman
„Herz der Finsternis“ und Francis Ford Coppolas Film „Apocalypse Now“ schildert der bissige
Text des 1981 geborenen Dramatikers Wolfram
Lotz die unüberwindbaren Hürden kultureller
Gegensätze.
lingslager Farsetrup. Von hier aus soll die Reise
weitergehen, nach Lolland, wo einem angeblich Ecstasy und scharenweise schöne Mädchen
das Leben versüßen. Für ihren Traum begehen
die beiden Gestrandeten so manche Gaunerei
und verstricken sich zunehmend in Probleme.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
18.
20:00
▼▼Ende einer Liebe
Von Pascal Rambert
Regie: Pascal Rambert
Mit: Marina Galic und Jens Harzer
Ein Mann und eine Frau versuchen zu begreifen, weshalb ihre Liebe erloschen ist. Sie schreiben ihre Erinnerungen neu, schieben sich gegenseitig die Schuld zu und kämpfen den
Kampf der Geschlechter, obwohl bereits alles
verloren ist. Als der französische Autor und Regisseur Pascal Rambert sein Stück „Clôture de
l‘amour“ 2011 beim Theaterfestival in Avignon
auf die Bühne brachte, wurde die Uraufführung
von Presse und Publikum frenetisch gefeiert.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
13.
19:00
▼▼Ich rufe meine Brüder
Ist der dunkelhäutige Amor von Rassisten umgeben, oder findet der Krieg nur in seinem Kopf
statt? Seit in Stockholm die Autobombe explodiert ist, wittert der junge Student eine Verschwörung. Macht man ihn selbst für den islamistischen Terror verantwortlich oder bildet er
sich die abweisenden Blicke der anderen nur
ein? Nach „Invasion!“ und „Wir sind Hundert“
ist „Ich rufe meine Brüder“ das dritte Stück des
schwedischen Autors Jonas Hassen Khemiri,
das am Thalia Theater inszeniert wird.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
17.
20:00
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
31.
22.
20:00
19:00
▼▼Tschick
Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Regie: Christopher Rüping
Mit: Franziska Hartmann, Pascal Houdus
und Steffen Siegmund
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
19.
20:00
April
4.
20:00
▼▼In der Republik des Glücks
Von Martin Crimp
Regie: Anne Lenk
Mit: Tilo Werner, Cathérine Seifert, Hans
Löw u.a.
Nach dem Roman von Andrej Iwanow
Regie: Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper
Mit: Achim Buch, Sebastian Rudolph, Sven
Schelker, Birte Schnöink und Rafael
Stachowiak
Die illegalen Flüchtlinge Sid und Hanuman träumen von der gelobten Insel Lolland. Der eine
kommt aus Estland, der andere aus Indien. Beide finden Unterschlupf im dänischen Flücht-
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
20.
20:00
18
Hauptfigur in Rainer Werner Fassbinders vorletztem Spielfilm ist die ehemalige UFA-Schauspielerin Veronika Voss, die in ihrer Traumwelt
immer noch vom Ruhm der Vergangenheit
zehrt. Von ihrer Ärztin, die es auf Veronikas Vermögen abgesehen hat, wird sie großzügig mit
Morphium versorgt. Als sie mithilfe eines Reporters ihre wahre Lage erkennt, ist es bereits
zu spät. Regisseur Bastian Kraft – für seinen
„Jedermann“ am Thalia Theater gefeiert – adaptiert den Stoff für die Bühne.
Ende einer Liebe
Mit dem Glück ist das so eine Sache: Je beharrlicher man ihm hinterherläuft, desto schneller
entflieht es einem. Glück entsteht spontan und
ist meist von kurzer Dauer, sämtlichen Versuchen zum Trotz, das Wohlergehen des Menschen mithilfe von Mathematik und Marktforschung berechenbar zu machen. Martin Crimps
Familiendrama zeigt die unerwünschten Risiken
und Nebenwirkungen einer Gesellschaft, die
mit Optimierungsstrategien ihre eigenen
Glücksversprechen ad absurdum führt.
▼▼Hanumans Reise nach Lolland
Voss
Nach einer Vorlage von Rainer Werner
Fassbinder
Regie: Bastian Kraft
Mit: Christoph Bantzer, Sandra Flubacher,
Victoria Trauttmansdorff, Marie Löcker u.a.
Der Überraschungs-Bestseller des Hamburger
Autors Wolfgang Herrndorf feiert Bühnen-Premiere. Mit drei Schauspielern inszeniert Christopher Rüping die Geschichte vom Erwachsenwerden der beiden Außenseiter Maik und
Tschick, die mit einem geklauten Lada aufbrechen, um den Großvater in der Walachei zu besuchen. Der unbeschwerte Sommer führt zu
einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Die lächerliche Finsternis
Von Jonas Hassen Khemiri
Regie: Anton Kurt Krause
Mit: Alicia Aumüller und Pascal Houdus
▼▼Die Sehnsucht der Veronika
Tschick
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
23.
29.
20:00
19:00
April
5.
19:00
Kleine Bühne
▼▼Bye Bye Hamburg
Eine theatrale Recherche
Regie: Christopher Rüping
Mit: Alicia Aumüller, Franziska Hartmann,
Pascal Houdus, Peter Maertens und Maja
Schöne
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Beginn
des Zweiten Weltkriegs war Hamburg das „Tor
zur Welt“ für fünf Millionen europäische Auswanderer. Menschen die aus politischen, religiösen oder wirtschaftlichen Gründen alles hinter
sich gelassen hatten, um in Amerika ein neues
Leben zu beginnen. Anhand von Briefen, Interviews und Biografien zeichnet Regisseur Christopher Rüping („Tschick“) die Schicksalswege
der Auswanderer von damals und heute nach.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
24.
20:00
April
1.
20:00
▼▼Die Wilde 13
Vom Sitzen auf angestammten Plätzen
Von Olivia Wenzel nach K. Schaefer und
M.A. Reyes Loredo
Regie: Jan Gehler
Mit: Jasper Diedrichsen, Marie Löcker,
Björn Meyer, Günter Schaupp und Marina
Wandruszka
fürs Abitur. Samuels Mutter ist Alkoholikerin,
sein Vater unbekannt. Als Samuel erfährt, er
würde aus Istanbul stammen, begeben sich die
Jungen in der Türkei auf Spurensuche. Samuel
fühlt sich plötzlich als halber Türke und das verändert einiges – auch zwischen den Freunden.
„Räuberhände“ ist ein Stück nach dem Debütroman des Hamburger Autors Finn-Ole
Heinrich.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
26.
19:00
▼▼Der Fremde
Von Albert Camus
Regie: Jette Steckel
Mit: Julian Greis, Franziska Hartmann,
Mirco Kreibich und Daniel Lommatzsch
Der junge Angestellte Mersault lebt unter der
Sonne Algiers gleichgültig vor sich hin, bis ihn
ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht. Im
Angesicht des Todesurteils beginnt er, über sein
Leben nachzudenken. Regisseurin Jette Steckel
hat bereits „Caligula“ von Camus inszeniert.
Der Franzose wurde im Alter von 23 Jahren
über Nacht berühmt, als 1942 sein Roman „Der
Fremde“ in Paris erschien.
▼▼Räuberhände
Von Finn-Ole Heinrich
Regie: Anne Lenk
Mit: Patrick Bartsch, Sandra Flubacher und
Sven Schelker
Janiks Eltern haben Samuel bei sich aufgenommen. Gemeinsam lernen die beiden Freunde
ler ein, den sie bald ebenfalls wieder verlässt,
um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Vor
knapp hundert Jahren schrieb der Schwede
Hjalmar Söderberg dieses mutige Emanzipationsdrama. Damals ein Skandal.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
6.
19:00
IV
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg
▼▼Gotthold Ephraim Lessing und
Eva König
„Sie reisen doch mit mir nach Hamburg…?“
Theater! Theater!
Mit: Victoria von Trauttmansdorff und
Wolf-Dietrich Sprenger sowie Matthias
Wegner
Der Fremde
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
März
25.
20:00
Gertrud
Ernst Deutsch
Theater
Auf der mentalen Landkarte ist Wilhelmsburg
für viele Hamburger kaum präsent. Als regelmäßige Fahrgäste im Metrobus der Linie 13, die
von der Veddel bis Kirchdorf Süd führt, haben
die Kulturanthropologen Kerstin Schaefer und
Marco Antonio Reyes Loredo Eindrücke gesammelt und Gespräche geführt, die Olivia Wenzel
zu einem Theaterstück verarbeitet: Unterschiedlichste Generationen, soziale und kulturelle Gruppen treffen aufeinander und erzählen
vom isolierten Leben auf der Elbinsel.
Die Wilde 13
ABO
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
2.3.
20:00
19:00
▼▼Gertrud
Als der Dichter Lessing Eva König kennenlernte,
war sie noch mit dem Hamburger Kaufmann
Engelbert König verheiratet. Nach dessen Tod
reiste Eva längere Zeit nach Wien, um den
Nachlass zu regeln, und Lessing begleitete Prinz
Leopold nach Italien. Zuvor hatten die beiden
sich verlobt. Nun schrieben sie sich sechs Jahre
lang Briefe, die ein intimes Bild dieser beiden
sehr unterschiedlichen Menschen zeichnen, die
1776 in Jork im Alten Land endlich heirateten.
Bestellnummer 0403
(inkl. HVV)
März
22.
11:00
Von Hjalmar Söderberg
Regie: Eirik Stubø
Mit: Maja Schöne, Matthias Leja, Sven
Schelker und Tilo Werner
Kampf der Künste
Moderation: Michel Abdollahi
Die ehemalige Sängerin Gertrud hat ihren Jugendfreund verlassen, weil sie in dessen Leben
nur eine Nebenfigur war. Aber auch mit ihrem
selbstgefälligen Ehemann hält sie es nicht mehr
aus. Sie kündigt ihm den Ehevertrag und geht
eine Liebesbeziehung mit einem jungen Künst-
Zehn Minuten entscheiden über Erfolg oder
Niederlage. So lange haben die Autoren Zeit,
das Publikum mit eigenen Texten zu ekstatischen Ovationen zu verführen. Die Lautstärke
des Applauses entscheidet, welcher der vier
Kandidaten das Rennen macht. Zu den besten
▼▼Best of Poetry Slam
19
Kl e i n e B ü hn e
ABO
Poeten der deutschen Slamszene wurden sie
schon jetzt gewählt. Die Veranstaltung hat
Kultcharakter. Genau wie Moderator Michel
Abdollahi, der seinen Kandidaten in Sachen
Witz und Schlagfertigkeit allemal das Wasser
reichen kann.
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
April
8.
20:00
Kampnagel, K 1
IV
Theatermacher des 20. Jahrhunderts. Diese interaktive Bühnenkunst hat die Entwicklung von
Choreografie und Performance stark beeinflusst. Choreograf Alexandre Achour rekonstruiert diese Aufführungsformate und untersucht
ihre sozio-politischen Zusammenhänge. Auch
bei ihm ist das Publikum eingeladen, aktiv am
Geschehen zu teilzunehmen.
Bestellnummer 1830
März
19.20.21.
19:3019:3019:30
Hamburger
Sprechwerk
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼König Lear –
IV
Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg
Das verlorene Selbst
Regie: Ron Zimmering
Mit: Rosel Arndt, Rita Bender, Doris de
Feyter, Almut Schlepper, Emilio Ender,
Michael Juuls und Amit Klein
▼▼Der Prozess
Der alte König Lear ist stur und verwirrt: Getäuscht von den zwei anderen, enterbt und verstößt er seine aufrichtige Lieblingstochter. Und
verliert darüber den Bezug zur Realität. Ron
Zimmering, Regiestudent an der Theaterakademie Hamburg, erkennt darin einen Demenzkranken, der seinen fortschreitenden Realitätsverlust bewusst wahrnimmt und reflektiert. Er
zieht Verbindungslinien zwischen den Monologen der Figur Lear und den losen Aufzeichnungen seiner eigenen Großmutter, die über zehn
Jahre an Demenz litt. Zimmering und die sieben
Laiendarsteller untersuchen die Demenz als gelebtes Chaos.
Schauspiel / Tanz
Nach Franz Kafka
Regie: Heike Koch
Franz Kafkas Roman „Der Prozess“ schildert
den aussichtlosen Versuch eines Mannes, bis zu
jener mächtigen Instanz vorzudringen, die ihm
eine Schuld zuschreibt, deren Grund er nicht
kennt. In Heike Anna Kochs Bühnenfassung erkunden zwölf Darstellerinnen und Darsteller
des „Ensemble Theaterprozess“ mit Tanz- und
Spielszenen die rätselhaften Stationen einer unerbittlichen, zuweilen auch humorvollen Sinnsuche.
Bestellnummer 1810
März
26.27.28.
20:0020:0020:00
Kampnagel, K 3
▼▼Die Zuckerschweine
Improvisationstheater
Sie gehen auf die Bühne, ohne zu wissen, was
passiert. Die Hamburger Impro-Gruppe „Die
Zuckerschweine“ hat keinen Text, keine Requisite, keinen Regisseur. Nach den Vorgaben des
Publikums entstehen Szenen aus dem Stegreif,
die es nur einmal gibt. Das Geheimrezept der
Hamburger Gruppe: Immer alles geben und
selbst Spaß haben.
Bestellnummer 5100
April
2.
20:00
Monsun Theater
IV
Friedensallee 20, 22765 Hamburg
▼▼Romeo und Julia
Frei-komisch nach Shakespeare
Regie: Abel Aboualiten und Bernd Lafrenz
Mit: Bernd Lafrenz
Viel zu lachen gibt es bei Shakespeares „Romeo
und Julia“ wahrlich nicht. Schließlich finden die
unglücklich Verliebten erst im Tod zusammen.
Dass Komödiant Bernd Lafrenz trotzdem einen
Weg findet, die Tragödie in eine flotte Klamotte
zu verwandeln, liegt wohl auch an seinem sehr
freien Umgang mit dem Original. Im fliegenden
Wechsel übernimmt der gewitzte Schauspieler
dann auch gleich alle Rollen selbst. Shakespeare-Liebhaber und -Hasser kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten.
IV
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Haus, kein Haus
Der Prozess
Tanzplan Hamburg
Choreographie: Antje Velsinger
Bestellnummer 5100
März
13.
14.
20:00
20:00
Im Zeitalter digitaler Mobilität scheint sich der
Gegensatz zwischen Stillstand und Bewegung
aufzulösen. Geist und Körper gehen getrennte
Wege. Während der eine zu Hause sitzt, reist
der andere im Internet durch die Welt. Welche
Rolle spielt der Körper in Zeiten des „rasenden
Stillstands“? Fungiert er lediglich als natürlicher
Widerstand in einer Welt der uneingeschränkten Bewegungsfreiheit? Oder formuliert er als
bleibender Orientierungspunkt auch einen positiven Wert?
Bestellnummer 1830
März
12.13.14.
20:0020:0020:00
▼▼Speaking About The Ghost
Tanzplan Hamburg
Choreografie: Alexandre Achour
Das Publikum ins darstellende Spiel aktiv mit
einbeziehen, lautete die Zauberformel für viele
20
▼▼Bank Banker Bankrott
Kabarett
Regie: Peter Kühn
Mit: Hans-Jörg Frey
Philipp Kuster ist Anlageberater einer privaten
Bank in Zürich. Er klärt seine Kunden über Bonus-Zertifikate, Volatilität und den Cost-Average-Effekt auf, denn jede Neuanlage und Umschichtung bringt ihm Geld. Doch geht es einem Banker wirklich so gut, wie viele meinen?
Hans Jörg Frey, selbst Schweizer und langjähriges Mitglied am Deutschen Schauspielhaus, mit
einem Kabarett-Programm nach einem Buch
des Schweizer Journalisten René Zeyer.
Bestellnummer 5100
März
25.26.27.
20:0020:0020:00
Romeo und Julia
Bestellnummer 7400
(inkl. HVV)
März
18.19.20.21.
20:0020:0020:0020:00
▼▼He.She.Trash.Zwei
Regie: Loil Neidhöfer
Mit: Christina Krieger und Jan Katzenberger
Ein namenloses Paar in einem Einfamilienhaus.
Übliche Beziehungsdramen und Dominanzritu-
Kleine Bühne
ale um Geld, Essen und Sex werden mal mit
wütender Obszönität, mal mit unmotivierter
Heiterkeit angespielt. Doch was bleibt, wenn
die ständigen Inszenierungen von Hassliebe, Eifersucht und Besitzergreifen ihre Bedeutung
verlieren?
Bestellnummer 7400
(inkl. HVV)
März
26.27.28.
20:0020:0020:00
Lichthof Theater
IV
Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg
▼▼Nicolai Friedrich: Magische
Unterhaltungskunst
Nicolai Friedrich gehört der neuen Generation
von Zauberkünstlern an, die nicht nur durch
technisches Equipment, sondern mit ihrer Fingerfertigkeit und einer außergewöhnlichen
Bühnenpräsenz das Publikum bezaubern. Sein
Repertoire reicht von ausgewählten klassischen
Zaubereien der alten Meister bis hin zu neu entwickelten Eigenkreationen, die kein anderer
Magier der Welt vorführt. Scheinbar mühelos
setzt Friedrich die Naturgesetze außer Kraft.
Gegenstände schweben, verwandeln sich oder
tauchen an unmöglichen Orten wieder auf.
▼▼Nachlass
Ein Theatermosaik
Von und mit Kai Fischer und Christopher
Weiß
Welche Spuren hinterlassen Verstorbene? Was
lässt sich an ihnen ablesen? Ist ihnen das Wissen um die eigene Vergänglichkeit bereits eingeschrieben? Die Theatergruppe „Die Azubis“
ersteht Nachlässe und untersucht sie auf ihren
biografischen Gehalt. Mit Objekt-und Puppenspiel, Schatten- und Erzähltheater werden Gegenstände nach ihren früheren Besitzern befragt.
Nicolai Friedrich
Bestellnummer 1223
März
29.
11:30
▼▼Slixs: 6 Voices
Eine Sängerin und fünf Sänger aus vier unterschiedlichen Städten bilden das deutsche Acappella-Sextett Slixs. Aber die weltweit erfolgreichen Vokalakrobaten verstehen sich nicht
nur auf mitreißende Jazz-, Pop-, Funk- und
Soul-Nummern, sie legen dazu auch noch eine
humorvolle Choreografie aufs Parkett!
Nachlass
Bestellnummer 5700
März
27.
21./28.
22.
20:15
20:15
19:00
Komödie Extra
Großer Saal
IV
von Hans Torge, Ole und Jan-Frederick, die seit
über einem Jahrzehnt alle die das Fürchten lehren, die Musik für eine ernste Sache halten.
Vom Country-Song mit Esslöffel-Rhythmus bis
zum Miniatur-Klavier-Battle großer Tastenvirtuosen reicht die Palette der drei Musikkomödianten im Frack.
Bestellnummer 1223
April
12.
11:30
▼▼Marek Erhardt: Undercover
Bei den Zivilfahndern in Hamburg-Billstedt wollte TV-Schauspieler Marek Erhardt („Freunde
fürs Leben“, „Da kommt Kalle“) sich auf eine
Rolle vorbereiten. Dann begleitete er die Undercover-Polizisten auf mehr als hundert Einsätzen
und verarbeitete seine Erfahrungen in der Welt
von Drogendealern, Jugendgangs und Gewaltverbrechern in einem Buch, das einzigartige
Einblicke in die Polizeiarbeit gibt.
Bestellnummer 1220
April
13.
19:30
▼▼Peter Bongartz: Ein Bär will
nach oben
Ein Bär findet im Wald das Manuskript eines
Romans. Er zieht in die Welt der Menschen,
gibt sich als dessen Autor aus und wird von den
Medien als urwüchsiger Künstler gefeiert. Peter
Bongartz liest aus dem satirischen Roman von
William Kotzwinkle, dem Schöpfer von „E. T.“.
Bestellnummer 1220
März
30.
19:30
▼▼Bidla Buh: „Sekt, Frack und
Rock n Roll“
Drei tollkühne, unverschämt gut aussehende
Hamburger Jungs – so die Selbstbeschreibung
Winterhuder Fährhaus, Hudtwalckerstraße
13, 22299 Hamburg
Peter Bongartz
Bestellnummer 1223
April
19.
11:30
IV
KONTRASTE
Winterhuder Fährhaus
Kleiner Saal
▼▼Jörg Knör: VIP VIP HURRA!
Vor typischer Late-Night-TV-Kulisse lässt der
Hamburger Kabarettist Jörg Knörr sämtliche
Promis antanzen. Zwar ist niemand seiner Einladung gefolgt, aber der begnadete Stimmenimitator springt auch gerne selber ein, lässt Till
Schweiger von seiner „geilen Logopädin“ und
Gerhard Schröder von seiner Männerfreundschaft zu Putin erzählen. Knör ist einfach unverwechselbar! Nein, falsch: Ausgesprochen verwechselbar, sollte es natürlich heißen.
Bestellnummer 1220
März
23.
19:30
ABO
Hudtwalckerstraße 13, 22299 Hamburg
▼▼Kaspar Häuser Meer
Von Felicia Zeller
Regie: Harald Weiler
Mit: Katharina Abt, Barbara Krabbe und
Verena Mörtel
Bidla Buh
Das Elend ist ihr Alltag: Barbara, Silvia und Anika
vom Jugendamt müssen sich um über hundert
Kinder kümmern, die von ihren Eltern misshan-
21
Kl e i n e B ü hn e
ABO
Kleine Bü h n e
delt, missbraucht und vernachlässigt werden.
Damit sind sie hoffnungslos überfordert. Auf der
Tageordnung stehen Mobbing, Alkohol und
Fluchtfantasien. Eine schwarze Komödie in überspitztem Amtsdeutsch von Autorin Felicia Zeller.
Bestellnummer 1210
März
18./25.
19./26.27.21./28.
19:3019:3019:3019:30
April
1./8.2./9. 10.4./11.
19:3019:3019:3019:30
St. Pauli Theater
Scheibe: Zuviel Sex ist gar nicht gesund
IV
Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg
▼▼Schlechter Sex
Schrecklich/schrecklich-schöne „Stellen“
aus der Weltliteratur
Mit: Rainer Moritz, Stephan Schad und
Anne Weber
Bestellnummer 0900
März
25.
20:00
IV
Reeperbahn 5, 20359 Hamburg
▼▼Improslam!
Steife Brise – Improtheater
Wer ihn einmal miterlebt hat, möchte ihn nicht
mehr missen: den Theaterabend ohne Textbuch, ohne Regisseur und meist auch ohne tieferen Sinngehalt. Dafür aber so lustig, wie es
nur das Improvisationstheater sein kann. Seit
1992 steht die Steife Brise schon mit ihrer Stegreif-Comedy auf der Bühne. Kein Wunder also,
dass deren Darsteller fast jeder spontan gestellten Aufgabe gewachsen sind. Das Publikum
entscheidet, wer von den drei Impro-Kandidaten am Ende das Rennen macht.
Bestellnummer 1700
März
25.
20:00
▼▼Scheibe: Zuviel Sex ist gar nicht
gesund
Eine Musik-Comedy-Show von und mit
Jan-Christof Scheibe und der LoneleyHeart-Combo
Scheibe singt, stöhnt, veralbert und erleidet seine Erlebnisse mit Angebeteten und Verflosse-
22
Bestellnummer 1700
März
30.
20:00
▼▼Morden im Norden
Sex sells. Und er gibt inzwischen auch in der
Hochliteratur den Ton an – der nicht immer so
formvollendet klingt, wie man sich das vielleicht
wünscht. Rainer Moritz hat in jahrelanger Suche jene Stellen aus Büchern zusammengetragen, in denen es eher peinlich als prickelnd zur
Sache geht. Beim Kampf um den kläglichsten
Koitus sind verbal unter anderen mit dabei: Elfriede Jelinek, Peter Härtling, Sibylle Berg und
Martin Walser.
Imperial Theater
Krimi-Theater
nen. Triumphe und Waterloos als Ganzkörperentertainment: charmant, witzig, schräg
und gefühlvoll.
Der improvisierte Hamburg-Krimi mit dem
Theater Steife Brise
Tod in Altona, Verrat in Eppendorf oder Erpressung in Barmbek: „Morden im Norden“ ist
nichts für schwache Nerven. Drei Verdächtige,
ein Opfer, ein Ermittler – mehr braucht das Improvisationstheater „Steife Brise“ nicht, um mit
dem Publikum einen interaktiven Krimiabend
zu verbringen. Denn anders als beim sonntäglichen Fernsehthriller können die Zuschauer mitgestalten: Sie bestimmen das Opfer und die
Todesart.
Bestellnummer 1700
April
7.8.
20:00
20:00
Hamburger
Engelsaal
IV
Valentinskamp 40-42, 20355 Hamburg
▼▼Der Raub der Sabinerinnen
Hamburger Volkstheater
Nach Franz und Paul von Schönthan
Regie: Michael Jurgons
Mit: Sarah Kattih, Teymur Mokhtari,
Karl-Heinz Wellerdiek Tom Wodak u.a.
Um seinen maroden Theaterbetrieb wieder auf
Vordermann zu bringen, möchte Theaterdirektor Striese ein Stück von Gymnasialprofessor
Gollwitz aufführen: eine Römertragödie, die
Gollwitz als seine „Jugendsünde“ bezeichnet
und keinesfalls herausrücken möchte. Doch
schließlich willigt er ein unter der Voraussetzung, dass sein Name nicht genannt wird. Dennoch bahnt sich eine große Blamage an. Michael Jurgons inszeniert eine modernisierte Fassung des Komödienklassikers.
Bestellnummer 3700
März
31.
25.
20:00
20:00
April
7.8.
20:00
20:00
Der Raub der Sabinerinnen
Bestellnummer 3701
März
18./25.
15:00
April
8./15.
15:00
▼▼Meister Anecker
Hamburger Volkstheater
Lustspiel von August Lähn
Regie: Philip Lüsebrink
Mit: Karen Friesicke, Sarah Kattih, Teymur
Mokhtan, Tom Wodak und Karl-Heinz
Wellerdiek
Schuhmachermeister Franz Anecker tobt vor
Wut: Ist es wahr, dass Bürgermeister Wedekamp ein Auge auf seine Frau geworfen hat?
Altgeselle Matten soll das überprüfen und behält das Treiben im Hause scharf im Blick. Der ist
allerdings durch übermäßigen Alkoholgenuss
leicht getrübt, wodurch Matten entgeht, dass
sich besonders die Schwester des Meisters über
Wedekamps Besuche freut …
Bestellnummer 3700
März
24.
20:00
April
1.
20:00
Bestellnummer 3701
April
1.
15:00
▼▼Die kleine Kellerbar
Mit: Karl-Heinz Wellerdiek
Die schönsten und heitersten Gedichte, Lieder
und Geschichten von Heinz Erhardt, Eugen
Roth, Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz –
serviert von Karl-Heinz Wellerdiek. Entertainment in der Tradition von Peter Frankenfeld und
Peter Alexander.
Bestellnummer 3700
März
27.
19:30
Theater | Große Bühne
Theater | Große Bühne
Hamburger Kammerspiele
Deutsches
Schauspielhaus
Seite Eins
ABO
V
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
Er trägt ein Headset am Ohr und hat nur
eines im Kopf: eine Titel-Story zu platzieren. Denn die bringt richtig Geld. Da
kommt es Boulevardjournalist Marco
nicht ungelegen, als er bei einer Preisverleihung die junge Sängerin Lea ken- Ingolf Lück
nenlernt. Er verspricht, sie ganz groß
herauszubringen, doch die Sängerin reagiert reserviert. Erst recht, als Marco sie zu
überreden versucht, brisante Details aus ihrem Privatleben preiszugeben. Doch als
echter Medienprofi lässt der Journalist sich nicht so leicht abwimmeln und dichtet Lea kurzerhand eine Beziehung an, die genug Sprengstoff bietet, um auf Seite eins zu erscheinen.
Als Marco dann auch noch frühe Aktfotos von Lea an die Öffentlichkeit bringt, spitzt sich
die Lage für alle Beteiligten zu.
Ein „Theaterstück für einen Mann und ein Smartphone“ nennt Autor Johannes Kram sein
Ein-Personen-Drama, das die skrupellosen Machenschaften des Boulevardjournalismus aufzeigt. Der Autor weiß, wovon er spricht: Kram war PR-Manager von Schlagersänger Gildo
Horn beim Grand Prix 1998 und hat als Marketing-Stratege unmittelbar Einblick in der Arbeitsweise von Boulevardblättern und Regenbogenpresse. Christian Schäfer inszenierte die
von Presse und Publikum bejubelte Uraufführung von „Seite Eins“ am Theater Gütersloh,
die ab dem 17. März als Gastspiel an den Hamburger Kammerspielen zu sehen ist. Als
durchtriebener Medienmacher Marco hält Schauspieler Ingolf Lück, der im Oktober mit dem
Ehrenpreis des Deutschen Comedy-Preises ausgezeichnet wurde, das Publikum 90 Minuten
lang in Atem.
Vorstellungstermine siehe Seite 27
▼▼Onkel Wanja
Szenen aus dem Landleben
Von Anton Tschechow
Regie: Karin Beier
Mit: Lina Beckmann, Marlen Diekhoff,
Yorck Dippe, Paul Herwig, Charly Hübner,
Juliane Koren, Anja Laïs und Oliver Nägele
Bisher hatte „Onkel Wanja“ seinen Schwager
für einen weithin anerkannten Wissenschaftler
gehalten. Als er erfährt, dass der, für den er sein
Leben lang geschuftet hat, ein leichtlebiger Genussmensch ist, stellt Wanja seinen eigenen
Lebenssinn infrage und alle Geschäftigkeit auf
dem Gut seiner Nichte Sonja erstarrt zu lähmendem Nichtstun. Leiden auf hohem Niveau
– wer hätte das je psychologisch überzeugender in Bühnenszenen beschrieben als Anton
Tschechow?
Theater Neue Flora
DAS PHANTOM DER OPER
Dunkle Kellergewölbe sind mit Vorsicht zu
genießen. Besonders, wenn es sich um die
der Pariser Oper im Jahr 1881 handelt.
Dort fristet das geheimnisvolle Phantom
sein einsames Dasein. Eine Gestalt, die ihr
entstelltes Gesicht hinter einer Maske verbirgt, die Angst und Schrecken verbreitet,
aber doch liebt und leidet wie ein Mensch.
DAS PHANTOM DER OPER
Nach einem Bühnenunfall springt Tänzerin Christine Daaé als Opernsängerin ein.
Nicht nur ihr Jugendfreund Raoul verliebt sich an diesem Abend in die singende
Ballerina, auch das Phantom entdeckt seine Leidenschaft für die schöne Christine.
Nur ihretwegen verlässt es sein schützendes, unterirdisches Versteck und droht mit einer
Katastrophe, würde ihr nicht auch weiterhin die Rolle der Primadonna angeboten. Doch die
Theaterleitung will sich nicht erpressen lassen. Eine allzu leichtfertige Entscheidung, wie sich
bald herausstellt …
Vor 25 Jahren feierte Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“ in Hamburg Premiere, bis im Sommer 2001 der Vorhang zum vorerst letzten Mal fiel. Am Londoner Westend
und am New Yorker Broadway wird das mit über 50 internationalen Theaterpreisen ausgezeichnete Erfolgs-Musical seit seiner Uraufführung ununterbrochen vor ausverkauftem
Haus gespielt. Seit Dezember 2013 – und nur noch bis zum Sommer diesen Jahres – ist das
Spiel zwischen Fantasie und Wirklichkeit, Abscheu und Mitleid, Vernunft und unbändigem
Verlangen nun auch wieder auf der Bühne des Stage Theaters Neue Flora in Hamburg zu
erleben – mit imposanten Bühnenbildern, prunkvollen Kostümen und den weltbekannten
Melodien aus der Feder Andrew Lloyd Webbers.
Zuzahlung zur Abo-Karte: 38 €; Vorstellungstermine siehe Seite 29
Onkel Wanja
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
27.
20:00
April
6.
19:00
▼▼Die Schule der Frauen
Von Molière
Regie: Herbert Fritsch
Mit: Joachim Meyerhoff, Josef Ostendorf,
Bettina Stucky, Karoline Bär u.a.
Für Männer, die ahnungslos in die Ehefalle tappen, um später von ihren untreuen Frauen betrogen zu werden, hat Arnolphe nur Hohn und
Spott übrig. Er selbst hat vorgesorgt, ein armes
vierjähriges Bauernmädchen adoptiert, das er
dreizehn Jahre lang in völliger Abgeschiedenheit zu Gehorsam erziehen ließ, um es nun zu
ehelichen. Zu Arnolphes Entsetzen jedoch entwickelt das Mädchen einen eigenen Willen –
und eine Zuneigung zum jungen Horace. Ein
Alptraum beginnt, der für den Zuschauer hochvergnüglich ist.
Bestellungen nur telefonisch Mo – Fr von
13 bis 19 Uhr.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
1.
20:00
23
Theater | Große Bühne
ABO
▼▼Der Entertainer
Von John Osborne
Regie: Christoph Marthaler
Mit: Josef Ostendorf, Michael Wittenborn,
Rosemary Hardy, Irm Hermann, Bettina
Stucky u.a.
Eine Familie von Schaustellern hat die beste Zeit
längst hinter sich. Doch Familienvater Archie
Rice hält an seinem alten Leben fest und tritt
weiterhin zur mäßigen Belustigung eines immer
kleiner werdenden Publikums auf. John Osbornes Milieuschilderung vom Niedergang der Unterhaltungskultur der englischen Music Hall
scheint wie gemacht für die komische Tristesse
und die aus der Zeit gefallenen Figuren, mit denen Regisseur Christoph Marthaler seit fast drei
Jahrzehnten die Bühnen bevölkert.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
24.12.
20:0020:00
▼▼Der Gott des Gemetzels
Von Yasmina Reza
Regie: Karin Beier
Mit: Markus John, Anja Laïs, Maria
Schrader und Michael Wittenborn
halt hinter sich hat. Myschkin ist im wahrsten
Sinne zu gut für diese Welt. Seine verletzliche
Seele hält den Anstürmen von Liebe und Gewalt nicht stand. Karin Henkels Bühnenfassung
des Romans von Dostojewski sieht für die
Hauptfigur eine weibliche Besetzung vor.
Bestellnummer 0201
(inkl. HVV)
März
15.
14:00
▼▼John Gabriel Borkman
Von Henrik Ibsen
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Josef Ostendorf, Julia
Wieninger, Gala Othero Winter u.a.
Der ehemalige Bankier Borkman lebt zurückgezogen mit seiner Frau Gunhild bei deren sterbenskranker Schwester Ella. Wegen illegaler
Transaktionen hat Borkman acht Jahre im Gefängnis verbracht. Zuvor hatte er auf eine Ehe
mit Ella zugunsten seiner Karriere verzichtet.
Jetzt fordert Ella, die Borkmans Sohn Erhard
aufgezogen hat, dass dieser mit ihr in die Stadt
ziehe, um ihr Sterben zu begleiten. Die Eltern
hingegen wollen Erhard für eigene Zwecke einspannen. Erhard jedoch verfolgt andere Ziele …
Was die Kleinen können, können die Großen
schon lange! Ein elfjähriger Junge hat dem anderen zwei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern
treffen sich, um den Streit wie zivilisierte Menschen zu schlichten. Doch bei den Erwachsenen
tun sich noch größere Abgründe auf. Karin Beier inszeniert einen aberwitzigen, temporeichen
Wohnzimmerkrieg, der geradewegs in die Katastrophe steuert.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
14.
20:00
▼▼Der Idiot
Von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Sachiko
Hara, Charly Hübner, Markus John, Carlo
Ljubek, Angelika Richter, Tanja Schleiff,
Lena Schwarz, u.a.
Die Gesellschaft hält Fürst Myschkin für einen
Idioten. Man belächelt die Naivität und das
übertriebene Mitgefühl des jungen Epileptikers,
der gerade einen langen Sanatoriumsaufent-
Der Idiot
24
▼▼Pastor Ephraim Magnus
Von Hans Henny Jahnn
Regie: Frank Castorf
Mit: Jeanne Balibar, Carlo Ljubek, Christoph Luser, Josef Ostendorf, Aljoscha
Stadelmann, Bettina Stucky, Michael
Weber, Kathrin Wehlisch und Samuel Weiss
Nach seinem Tod hinterlässt Pastor Ephraim
Magnus seine Tochter Johanna und seine Söhne Jakob und Ephraim zutiefst desillusioniert.
Alle drei sind untauglich für ein bürgerliches
Leben und scheitern an ihrem selbstzerstörerischen Unbedingtheitsanspruch. Jakob wird
zum Mörder einer Kindsmörderin und hingerichtet. Seine Geschwister versuchen, den Körper des geliebten Bruders zu erhalten. Hans
Henny Jahnns erstes Drama aus dem Jahr 1919
ist zugleich sein radikalstes. Eine destruktive
Gottsuche, die sich der körperlichen Lust und
Qual bedient, inszeniert von einem, der gerne
provoziert: Frank Castorf.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
28.
19:00
April
2.
19:00
▼▼Die Ratten
Von Gerhart Hauptmann
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Bernd
Grawert, Jan-Peter Kampwirth u.a.
John Gabriel Borkman
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
23.26.
20:0020:00
Eine Putzfrau, die einem Dienstmädchen das
ungewollte Kind abkauft und ihrem Mann als
ihr eigenes unterschiebt. Eine Mutter, die den
Handel später bereut – mit fatalen Folgen. Und
ein selbstherrlicher Theaterdirektor, der im
Dachgeschoss des Mietshauses seinen Schauspielschülern den Idealismus predigt. Das sind
die Zutaten des Hauptmann-Klassikers, die Regisseurin Karin Henkel als Spielmaterial nutzt
und mit vielen Theater-Zitaten ausstattet.
▼▼Ab jetzt
Von Alan Ayckbourn
Regie: Karin Beier
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Ute
Hannig, Götz Schubert u.a.
Komponist Jerome hat alle Räume der Familienwohnung mit Mikrofonen ausgestattet, um aus
den aufgenommenen Gesprächen und Alltagsgeräuschen den reinen Klang der Liebe zu synthetisieren. Als seine Frau und Tochter ihn wegen seines künstlerischen Abhörwahns verlassen, engagiert Jerome eine Schauspielerin, die
seine neue Verlobte und Hausfrau mimen soll,
während der auf Kinderbetreuung programmierte und nun seiner Aufgabe beraubte Roboter GOU 300 F immer mehr zur Plage wird …
Die Ratten
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
31.
25.
20:00
20:00
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
29.
18:00
April
4.
20:00
April
3.
20:00
Theater | Große Bühne
▼▼Die Neger
Von Jean Genet
Regie: Johan Simons
Mit: Maria Schrader, Bettina Stucky,
Christoph Luser, Anne Müller, Karoline Bär
u.a.
Jean Genets Skandalstück aus dem Jahr 1958
hat immer noch Sprengkraft. In einem Spiel im
Spiel, in denen die einen als Schwarze maskiert
die Rolle der Kolonisierten übernehmen, während die anderen die weißen Unterdrücker spielen, entlarvt das Stück mit subversivem Witz rassistische Klischees. Es inszeniert, zum ersten Mal
in Hamburg, der holländische Regisseur Johan
Simons, Intendant der Münchner Kammerspiele.
45 Minuten vor der Vorstellung beginnt eine
Einführung zu Stück und Regie.
Thalia Theater
V
Alstertor 1, 20095 Hamburg
▼▼Der Ring: Rheingold / Walküre
Nach Richard Wagner
Regie: Antú Romero Nunes
Mit: Lisa Hagmeister, Marina Galic, Daniel
Lommatzsch, Peter Jordan u.a.
Reichtum und Macht verspricht das Rheingold
seinem Besitzer, aber in Wirklichkeit bringt es
nur Verderben. Fast zeitgleich mit Richard Wagner hat auch Friedrich Hebbel die Sage der Nibelungen für die Bühne bearbeitet. Antú Romero Nunes bringt in seiner Inszenierung Oper
und Drama zusammen. Dass er ein Händchen
dafür hat, breit angelegte Stoffe in eine energische, körperbetonte Theatersprache zu übersetzten, hat der junge Regisseur zuletzt mit
seiner „Moby Dick“-Adaption gezeigt.
ABO
▼▼Der Ring: Siegfried / Götterdämmerung
Nach Richard Wagner und Friedrich Hebbel
Regie: Antú Romero Nunes
Mit: Marina Galic, Philipp Hochmair,
Thomas Niehaus, Barbara Nüsse, Cathérine
Seifert u.a.
Frei nach Richard Wagner adaptiert Antú Romero Nunes die Ränke um das Rheingold für
die Sprechbühne. Schon im ersten Teil der Nibelungensaga „Rheingold / Walküre“ ließ der
Hausregisseur des Thalia Theaters sich ausgiebig vom Fantasy-Genre inspirieren, vertraute
mit karger Bühnenausstattung ganz auf die
Präsenz seiner hochmotivierten Darsteller. In
der Fortsetzung läutet Held Siegfried mit Kampfesgeist und Liebeslist den Niedergang der alten
Götterherrschaft ein.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
11.
19:00
Die Neger
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
März
30.
20:00
▼▼Die Rasenden (I + II): Iphigenie
in Aulis, Die Troerinnen, Die
Orestie
Nach Euripides / Sartre / Aischylos /
Hofmannsthal
Marathon
Regie: Karin Beier
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Sachiko
Hara, Rosemary Hardy, Markus John, Anja
Laïs, Carlo Ljubek, Joachim Meyerhoff,
Birgit Minichmayr, Anne Müller, Maria
Schrader; Musikerinnen: Silvia Bauer, Nora
Krahl, Yuko Suzuki sowie Sängerinnen der
Sängerakademie Hamburg und aus den
Chören MissKlang und Schrillerlocken;
unter Mitwirkung des Ensemble Resonanz
Ein Theater-Marathon: Karin Beier verbindet
mit den antiken Tragödien „Iphigenie in Aulis“,
„Die Troerinnen“ (beide von Euripides 406 und
415 v. Chr.), sowie Aischylos’ Stücken „Agamemnon“ und „Die Eumeniden“ aus seiner
Trilogie „Die Orestie“ (458 v. Chr.) mit Hugo
von Hofmannsthals „Elektra“ von 1904. Die
Stücke erzählen ineinander verschlungene Geschichten aus dem griechischen Geschlecht der
Atriden, das verflucht scheint: Über Generationen herrscht hier das Prinzip der Blutrache, Opfer werden zu Inquisitoren, ein brutaler Kreislauf, der sich immer wieder durchsetzt, bis das
gesamte Menschen- und Götterbild ins Wanken gerät. Der gesamte Rasenden-Zyklus dauert ca. sechs bis sieben Stunden.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
5.
17:00
▼▼Die Tragödie von Romeo und
Julia
Von William Shakespeare
Regie: Jette Steckel
Mit: Birte Schnöink, Mirco Kreibich, Oda
Thormeyer, Julian Greis u.a.
Es ist ein Konflikt zwischen dem Einzelnen und
der Gemeinschaft, der durch die unbedingte
Liebe zwischen Romeo und Julia aufbricht. Jette
Steckel, die 2010 für ihre „Woyzeck“-Inszenierung am Thalia Theater von Presse und Publikum gefeiert wurde, integriert 20 weibliche
und 20 männliche Hamburger Jugendliche in
ihre Version des Shakespeare-Dramas. Auch
musikalisch wird mit den Underground-Exzentrikern Anja Plaschg alias Soap&Skin und Anton
Spielmann von 1000 Robota keine Langeweile
aufkommen.
Der Ring: Siegfried / Götterdämmerung
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
13.
14.
19:30
19:30
▼▼Die Möwe
Von Anton Tschechow
Regie: Leander Haußmann
Mit: Sebastian Zimmler, Birte Schnöink,
Jens Harzer, Barbara Nüsse u.a.
April
4.
19:30
Um die Ödnis und Langeweile erträglicher zu
machen, soll das neue Stück des jungen Dramatikers Konstantin Treplew den Gästen eines
Landsitzes vorgespielt werden, mit Treplews
Geliebter Nina in der Hauptrolle. Treplews Mutter, eine erfolgreiche Theaterdiva, stellt das Talent ihres Sohnes öffentlich in Frage, während
Nina sich zu deren Liebhaber, einem erfolgreichen Schriftsteller hingezogen fühlt. Theaterund Filmregisseur Leander Haußmann („Sonnenallee“) inszeniert Tschechows vermeintliche
Komödie über die Perspektivlosigkeit einer jungen Generation.
Bestellnummer 0301
(inkl. HVV)
März
22.
14:00
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
15.
17:00
Die Tragödie von Romeo und Julia
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
31.12.
19:3019:00
25
Theater | Große Bühne
ABO
▼▼Draußen vor der Tür – „My
Darkest Star“ live in concert
Von Wolfgang Borchert
Regie: Luk Perceval
Mit: Felix Knopp, Peter Maertens, Barbara
Nüsse u.a.
Der Soldat Beckmann kehrt aus dem Zweiten
Weltkrieg zurück nach Hamburg, in die Stadt,
die einst sein Zuhause war. Doch für ihn ist hier
kein Platz mehr. Er bleibt als Suchender im Dazwischen – zwischen Leben und Tod. Bei Luk
Perceval wird dieses „Dazwischen“ zum absurden Zirkus, in dem das vergangene Leben zur
Schau gestellt wird. Getragen von kraftvoller
Musik singt, schreit, flüstert und dichtet sich
Beckmann die Verzweiflung von der Seele.
Draußen vor der Tür – „My Darkest Star“
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
18.
20:00
▼▼Die Räuber
Nach Friedrich Schiller
Koproduktion mit den
Salzburger Festspielen
Regie: Nicolas Stemann
Mit: Maja Schöne, Philipp Hochmair,
Alexander Simon, Daniel Lommatzsch, Felix
Knopp u.a.
Der Hamburger Regisseur Nicolas Stemann
zeigt das Schiller-Stück in einer Neufassung mit
acht Schauspielern, die keine Rollen spielen,
sondern Mitglieder eines Wortkonzerts sind.
Die vier Jungs spielen darin die ungleichen Brüder Franz und Karl Moor sowie die Räuber. Der
Text wird gesprochen oder skandiert – im Chor
oder einzeln. „Das hat Energie und Witz“
(Hamburger Morgenpost). Die Geschichte:
Franz hasst seinen Bruder Karl. Er neidet ihm
das Erbrecht des Erstgeborenen und die Liebe
des Vaters. Doch es gelingt ihm, den Vater und
Karl zu entfremden. Der alte Moor droht daran
zu sterben. Karl wird zum Räuber.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
19.
20:00
▼▼Das Käthchen von Heilbronn
von Strahl auf seine Burg zu folgen. Ist es Magie
oder der eigene Wille, der das junge Mädchen
dazu veranlasst? Und was hat es mit dem
Traum des Grafen auf sich, der ihm weissagt,
die Tochter des Kaisers zu ehelichen? Sebastian
Krafts Inszenierung von Kleists rätselhaftem
Werk fragt nach dem Verhältnis von Wahrheit
und Lüge und den verborgenen Triebfedern des
Subjekts, das es vielleicht gar nicht gibt.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
30.
24.27.
19:30
20:0020:00
▼▼Die Schutzbefohlenen
Von Elfriede Jelinek
Regie: Nicolas Stemann
Mit: Thelma Buabeng, Felix Knopp, Daniel
Lommatzsch, Barbara Nüsse, Sebastian
Rudolph u.a.
Als 60 Asylsuchende Anfang 2013 die Wiener
Votivkirche besetzten, um auf ihre Not aufmerksam zu machen, nahm Elfriede Jelinek dies zum
Anlass, mit ihrer scharfen Polemik „Die Schutzbefohlenen“ die europäische Einwanderungspolitik zu attackieren. Im selben Jahr wurde der Text
in der St. Pauli Kirche in Anwesenheit der Lampedusa-Flüchtlinge vom Thalia-Ensemble vorgetragen. Nun inszeniert Nicolas Stemann ihn als
sprach- und bildmächtiges Oratorium.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
25.
20:00
▼▼Charles Manson: Summer of
vermeintlich harmloses Kind beobachtet er die
geschichtlichen Ereignisse seit den 1920er Jahren in Danzig und Deutschland. Nach Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ über
den kleinbürgerlichen Widerstand im Deutschland der Nazi-Zeit adaptiert Regisseur Luk Perceval nun einen der bedeutendsten deutschen
Nachkriegsromane für die Bühne.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
29.
19:00
April
7.2.
19:3019:30
▼▼Hedda Gabler
Von Henrik Ibsen
Regie: Jan Bosse
Mit: Marina Galic, Julian Greis, Patrycia
Ziolkowska, Jens Harzer, Karin Neuhäuser
u.a.
Von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, könnte
das Eheglück beginnen. Doch Hedda ist gelangweilt und empfindet nichts für ihren Mann Jörgen, der sich von seiner soeben abgeschlossenen kulturwissenschaftlichen Arbeit einen Karrieresprung erhofft. Als Heddas ehemaliger
Geliebter Lövborg auftaucht – auch beruflich
ein Konkurrent Jörgens –, wittert die Frischvermählte eine Chance, ihrem bedeutungslosen
Dasein zu entfliehen – mit verheerenden Folgen. Die Deutungsmuster für die Hauptfigur
dieses psychologisch komplex gestrickten Ibsen-Dramas reichen von einer männlich konstruierten Femme fatale bis hin zu einem frühen
Beispiel emanzipatorischer Selbstbehauptung.
Hate
Ein musikalischer Trip zwischen L.A. und
dem Death Valley
Regie: Stefan Pucher
Mit: Alicia Aumüller, Franziska Hartmann,
Jörg Pohl, Sebastian Rudolph, Maja
Schöne, Tilo Werner u.a.
Er verehrte Adolf Hitler, gab Ende der 60er Jahre zahlreiche Morde in Auftrag und lebte als
selbsternannter Prophet mit seiner Sekte im
Death Valley, unter dem sich – wie er glaubte –
der Eingang zum Paradies befinde. Zudem war
Charles Manson ein ambitionierter FolkrockMusiker. Stefan Puchers Stück beschäftigt sich
auch mit dieser weniger bekannten Seite des
Anführers der hochkriminellen Manson Family.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
März
26.
20:00
April
10.
20:00
▼▼Die Blechtrommel
Hedda Gabler
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
1.
20:00
▼▼Die Brüder Karamasow
Von Heinrich von Kleist
Regie: Bastian Kraft
Mit: Birte Schnöink, Jens Harzer, Victoria
Trauttmansdorff, Christoph Bantzer, Sandra
Flubacher, Matthias Leja u.a.
Von Günter Grass
Regie: Luk Perceval
Mit: Tilo Werner, Alexander Simon, Barbara
Nüsse, Cathérine Seifert u.a.
Von Fjodor M. Dostojewskij
Regie: Luk Perceval
Mit: Marina Galic, Bernd Grawert, Jens
Harzer, Burghart Klaußner, Alicia Aumüller,
Cathérine Seifert u.a.
Katharina, die Tochter des Waffenschmieds,
stürzt sich aus dem Fenster, um dem Grafen
An seinem dritten Geburtstag beschließt Oskar
Matzerath, sein Wachstum einzustellen. Als
Große Fragen verhandelt Fjodor Dostojewski in
seinem letzten Roman: Gibt es einen Gott? Ist
26
Theater | Große Bühne
rungen haften. Auch die an ihre eigene Kindheit. Was soll sie aufbewahren? Was verschenken oder wegwerfen? Nach „Mobbing“ und
„An allen Fronten – Lale Andersen und Lili Marleen“ ist dies der dritte Soloabend von Gilla
Cremer an den Hamburger Kammerspielen.
Bestellnummer 0700
März
16.
20:00
Die Brüder Karamasow
▼▼Seite Eins
der Mensch in seinen Entscheidungen frei? Woher wissen wir, dass moralisches Handeln möglich und sinnvoll ist? Dmitri, Iwan und Alexej,
drei sehr unterschiedliche Söhne, stehen im
Zentrum dieser Familiengeschichte, die Luk Perceval als Bühnenstück inszeniert. Der Vater wird
ermordet. War es Dmitri, der ihm kurz zuvor mit
dem Tod gedroht hatte?
Eine Produktion des Theater Gütersloh
Von Johannes Kram
Regie: Christian Schäfer
Mit: Ingolf Lück
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
9.
19:30
Ernst Deutsch
Theater
V
Landet man einmal auf der Titelseite, ist die Karriere in trockenen Tüchern. Mit dieser Überzeugung versucht Boulevardjournalist Marco die
junge Sängerin Lea zu überreden, möglichst brisante Details aus ihren Privatleben zu veröffentlichen. Lea lehnt ab. Die Story erscheint trotzdem
– mit unliebsamen Folgen für beide. Nach einer
fast 30-jährigen TV-Karriere kehrt Ingolf Lück mit
Johannes Krams „Stück für einen Mann und ein
Smartphone“ zum Theater zurück.
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg
Nach dem Roman von Lothar-Günther
Buchheim
Regie: Hartmut Uhlemann
Mit: Erik Schäffler, Patrick Abozen, Jacques
Freyber, Bruno Bachem u.a.
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
März
24. 25. 19./26.20./27.21./28.22./29.
19:3019:3019:3019:3019:3019:00
April
6./13.7.1./15.
2./9.
10./17.11. 12.
19/19:30
19:3019:3019:3019:3019:3019:00
Hamburger
Kammerspiele
V
Hartungstraße 9-11, 20146 Hamburg
▼▼Die Dinge meiner Eltern
Von Gilla Cremer
Regie: Dominik Günther
Mit: Gilla Cremer
Agnes weiß nicht, wo sie anfangen soll. Sie
steht im Haus ihrer verstorbenen Eltern, umgeben von Dingen, an denen unzählige Erinne-
Tagesfahrt zur
Kunsthalle Bremen
Samstag, 18. April 2015
Bauern in der Bretagne, Prostituierte in Pariser
Nachtlokalen und orientalisches Leben in Kairo:
Der
französische
Maler
Emile
Bernard
(1868 - 1941) hat sich und seine Themen zeitlebens neu erfunden. Die Retrospektive Emile
Bernard – Am Puls der Moderne in der Kunsthalle Bremen lässt die Besucher diesen Außenseiter
entdecken, der nicht so berühmt wurde wie seine Künstlerfreunde Toulouse Lautrec, Vincent
van Gogh und Paul Gauguin.
Die Kunsthalle Bremen präsentiert in Kooperation
mit den Musées d‘Orsay et de l‘Orangerie in Paris
die Ausstellung mit 120 Gemälden und Zeich­
nungen. Ausgewählte Arbeiten von Gauguin, Van
Gogh und Toulouse-Lautrec ermöglichen Vergleiche mit seinen berühmten Zeitgenossen.
▼▼Das Boot
Kapitänleutnant Heinrich Lehmann und seine
U-Boot-Mannschaft erleben im Jahr 1941 einen
wahren Höllentrip. Auf ihrer Fahrt im Nordatlantik mit dem Auftrag, feindliche Handelsschiffe zu versenken, werden sie von Zerstörern attackiert, geraten in schwere Stürme, verlieren
die Orientierung und sinken schließlich manövrierunfähig auf Grund. 1981 avancierte „Das
Boot“ zum erfolgreichsten deutschen Kinofilm
aller Zeiten. Nun ist das oscargekrönte Unterwasserdrama auch auf der Bühne zu erleben.
Reisen mit der
Ingolf Lück
Bestellnummer 0700
März
17.
22.
20:00
19:00
Höhepunkt der Ausstellung sind die farbintensiven, dekorativen Bilder aus den späten 1880er
Jahren, mit denen Bernard – im Dialog mit Gauguin – den Symbolismus in der Malerei begründete.
April
3./17.
4./18.
20:00
20:00
▼▼Der Ghetto Swinger
Aus dem Leben des Jazzmusikers Coco
Schumann
Von Kai Ivo Baulitz nach der Autobiographie von Coco Schumann
Regie: Gil Mehmert
Mit: Konstantin Moreth, Helen Schneider
u.a.
„Wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr
im Gleichschritt marschieren“, sagt Coco Schumann in seiner 1997 erschienenen Autobiografie „Der Ghetto-Swinger“. 1924 als „Halbjude“
in Berlin geboren, wurde der Jazz-Musiker von
den Nazis deportiert und spielte in Auschwitz
und Dachau um sein Leben. Musical-Regisseur
Gil Mehmert zeichnet die Stationen eines bewegten Lebens nach.
Bestellnummer 0700
März
18.19.20.21.
20:0020:0020:0020:00
Neben dem Besuch der Kunsthalle ist eine besondere Führung durch die Böttcherstraße vorgesehen.
69,00 Euro für Busfahrt (Abfahrt 9.00 Uhr ZOB),
Eintritt + Führung Kunsthalle Bremen, Führung
Böttcherstraße und Begleitung durch die TheaterGemeinde.
Infos zu weiteren Reisen der TheaterGemeinde
Hamburg finden Sie im Internet unter
27
www.theatergemeinde-hamburg.de
oder fordern Sie unseren Gesamtprospekt an!
Theater | Große Bühne
ABO
▼▼Düsseldorfer Kom(m)ödchen:
„Deutschland gucken“
Mit: Maike Kühl, Heiko Seidel, Daniel Graf
und Martin Maier-Bode
Beim Fußballgucken vor dem Fernseher sind
Dieter, Bodo und Lutz ein Herz und eine Seele.
Das ändert sich, als Bodo eines Abends seine
Freundin Solveig mitbringt. Sie ist Dokumentarfilmerin für arte und möchte dokumentieren,
welche Auswirkungen der WM-Sieg auf die
deutsche Psyche hat, namentlich auf Dieter,
Bodo und Lutz. Nach bewährtem Rezept, aber
mit neuer Besetzung, verbindet das Düsseldorfer Kom(m)ödchen mit „Deutschland gucken“
Theater und Kabarett.
Bestellnummer 0700
März
30.
20:00
▼▼Die Judenbank
Von Reinhold Massag
Regie: Axel Schneider
Mit: Peter Bause
Der schwerversehrte Dominikus Schmeinta sitzt
täglich auf seiner Lieblingsbank am Hang. Dort
zählt er als Fahrdienstbeobachter der Reichsbahn die Waggons der vorbeifahrenden Züge.
Eines Tages ist an der Bank ein Schild angebracht: „Nur für Juden!“ Dominikus fühlt sich
seiner Rechte als Staatsbürger beraubt. Sein
Gesuch, Jude zu werden, stößt bei den Behörden jedoch auf Unverständnis. Eine humorvolle
Abrechnung mit dem Nationalsozialismus mit
Peter Bause in der einzigen Rolle.
Bestellnummer 0700
April
7.5.
20.00
20:00
▼▼Forever Soul!
Mit: Carolin Fortenbacher, Marion
Martienzen und vier Musikern
Ihren Durchbruch hatte Carolin Fortenbacher
als Mutter Donna im Erfolgsmusical „Mamma
Mia!“. 2008 trat sie mit „Hinterm Ozean“ bei
der Deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest an. Gemeinsam mit Schauspielerin und Sängerkollegin Marion Martienzen singt die Hamburgerin Songs von Stevie
Wonder, den Jackson Five, Diana Ross, Celine
Dion, Barbara Streisand u.a.
Bestellungen nur telefonisch Mo – Fr von
13 bis 19 Uhr.
Bestellnummer 0700
April
6.
19:00
▼▼Laurel und Hardy
Bestellnummer 0900
März
16.18.
19.
20:0020:00
20:00
▼▼Horst Schroth:
Von Tom McGrath
Regie: Michael Bogdanov
Mit: Ulrich Bähnk und Roland Renner
Wenn Frauen fragen
Das Beste aus 10 Jahren
Das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte trifft sich nach dem Tod in einer Art
Vorhölle wieder und lässt die Höhepunkte seiner Karriere Revue passieren. Klar, dass die unzertrennlichen Freunde sich auch hier noch
kräftig auf die Nerven gehen – zur Belustigung
der Zuschauer, die viel Slapstick und Dialogwitz
erwartet. Auf die Publikumslieblinge Roland
Renner („Match“) als Stan Laurel und Ulrich
Bähnk („Unsere Frauen“) als Oliver Hardy darf
man gespannt sein!
Bestellnummer 0700
April
14.8./15.
9./16.10. 11. 12.
20:0020:0020:0020:0020:0019:00
St. Pauli Theater
quer durch die ganze Stadt – immer entlang der
Linie S1. Gepflastert ist der Weg zum Happy
End mit zahlreichen Hamburger Originalen:
Kiezgrößen, reichen Kaufleuten, Obdachlosen
und St.-Pauli-Fans.
V
Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg
▼▼Linie S1 –
Das Hamburg-Musical
Von Markus Busch und Ulrich Waller
Regie: Urich Waller
Mit: Johanna Christine Gehlen, Dorina
Maltschewa, Giuliano Mercoli, Roland
Peek, Diana Böge u.a.
Kaum eine andere Stadt wurde so oft und so
schön besungen wie Hamburg. Was liegt da
näher, als eine Liebesgeschichte rund um die
viel befahrene S-Bahn Linie 1 in ein Musical zu
verpacken? Die Geschichte: Auf dem S-Bahnhof Reeperbahn trifft Miguel aus Barmbek die
schöne Luna aus Blankenese. Man flirtet, verliert sich jedoch bald wieder aus den Augen.
Die Suche nach einander führt Miguel und Luna
Frauen wollen Fragen stellen? Bitte gern! Bei
Horst Schroth sind Sie an der richtigen Adresse.
Ob Sie nun wissen wollen, warum Männer keinen Schmutz sehen, Frauen immer auf den Hintern gucken, obwohl doch ihre Haare so schön
gemacht sind, oder warum er partout die paar
Worte für den Heiratsantrag nicht über die Lippen kriegt – dann finden Sie bei Schroth die
besten Antworten, zusammengestellt aus den
Programmen der vergangenen 10 Jahre.
Bestellnummer 0900
März
31.
20:00
▼▼Der Vater
Von Florian Zeller
Regie: Urich Waller
Mit: Volker Lechtenbrink, Johanna
Christine Gehlen, Stephan Schad, Victoria
Fleer u.a.
André ist achtzig Jahre alt und spürt, dass die
Welt um ihn herum sich aufzulösen beginnt. Er
hat Alzheimer. Anne, die ältere seiner beiden
Töchter, organisiert Pflegehilfen für ihren Vater,
denn sie möchte mit ihrem neuen Lebenspartner
nach London ziehen. André nimmt die Veränderungen mit Befremden wahr, begreift die Zusammenhänge nicht mehr. Florian Zeller erzählt die
tragische Farce nicht chronologisch, sondern aus
der Perspektive des verwirrten Vaters.
Der Vater
Forever Soul!
28
Linie S1 – Das Hamburg-Musical
Bestellnummer 0900
April
7./14.8./15. 2./9. 5./12.
20:0020:0020:00 19:00
21. 22.16./23. 19.
20:0020:0020:00 19:00
Theater | Große Bühne
Theater Neue Flora
V
eines Ehepaars, das sich trotz großer Unterschiede immer noch liebt.
Bestellnummer 1200
März
24./31.25. 26. 27.21./28.
22./29.
19:3019:3019:3019:3019:3018:00
Stresemannstraße 163, 22769 Hamburg
▼▼DAS PHANTOM DER OPER
Von Andrew Lloyd Webber, Text von
Charles Hart
Regie: Harold Prince
Mit: Mathias Edenborn/Dacid Arnsperger,
Valerie Link/Lauri Brons, Nicky Wuchinger,
Michaela Christl u.a.
Nie wurde das Motiv „Die Schöne und das Biest“
so erfolgreich umgesetzt wie in Andrew Lloyd
Webbers Musical „DAS PHANTOM DER OPER“;
mehr als 135 Millionen Besucher verzeichnet
dieses Musical weltweit. Paris im Jahre 1881: In
den Katakomben unter der Pariser Oper haust
der entstellte „Operngeist“, der sich in die Balletttänzerin Christine verliebt, die durch ihn zum
gefeierten Star der Pariser Oper wird.
Zuzahlung zur Abo-Karte: 38 €
April
7./14.1./8. 2./9.3./10.4./11.5./12.
19:3019:3019:3019:3019:3018:00
21.15./22.16. 17. 18. 19.
19:3019:3019:3019:3019:3018:00
Bestellnummer 1201
März
28.
15:30
April
11.
15:30
Altonaer Theater
V
Museumstraße 17, 22765 Hamburg
▼▼Er ist wieder da
Nach dem Roman von Timur Vermes
Regie: Axel Schneider
Mit: Kristian Bader, Kerstin Hilbig, Tobias
Kilian, Elena Meißner, Ole Schloßhauer und
Georg Münzel
Totgeglaubte leben länger. Zum Beispiel Adolf
Hitler. In einer Berliner Baulücke erwacht der
ehemalige Diktator zu neuem Leben, und
schon bald entdecken die Medien, dass dieser
Mann richtig komisch ist. Ein neuer ComedyStar ist geboren. Einer, der kein Blatt vor den
Mund nimmt. Was keiner merkt: Der Mann
meint es ernst … 2012 avancierte Timur Vermes‘ Debüt-Roman überraschend zum Bestseller. Axel Schneider inszeniert eine Bühnenfassung dieser bitterbösen Polit-Satire.
Backbeat – Die Beatles in Hamburg
non und Stuart Sutcliffe, waren außerdem in
dieselbe Frau verliebt …
Bestellnummer 1000
März
23.24.25. 22.
20:0020:0019:00 19:00
▼▼Der Hundertjährige der aus
dem Fenster stieg und verschwand
Nach dem Buch von Jonas Jonasson
Regie: Eva Hosemann
Mit: Ole Bielfeldt, Georg Münzel, FranzJoseph Dieken, Holger Umbreit u.a.
Allan Karlsson hat von dem Rummel um seine
Person genug. Während Stadt und Presse die
öffentlichen Feierlichkeiten zu seinem 100. Geburtstag vorbereiten, macht er sich heimlich aus
dem Staub. Doch schon bald sucht nicht nur die
Polizei nach ihm, sondern auch eine Verbrecherorganisation, deren Raubbeute Karlsson eher
zufällig in die Hände gefallen ist. Dass zu seinen
skurrilen Begleitern inzwischen auch ein Elefant
gehört, lässt die unauffällige Flucht zu einer echten Herausforderung werden.
Bestellnummer 1000
März
31. 18. 19./26.20./27.21./28.
20:0019:0020:0020:0020:00
DAS PHANTOM DER OPER
Bestellnummer 1500
April
15./22.
12./19.
18:30
19:00
Komödie Winterhuder Fährhaus
ABO
V
April
1./8.2./9. 10. 11. 12.
19:0020:0020:0020:0019:00
15.
19:00
Bestellnummer 1001
April
11.
15:30
Hudtwalckerstraße 13, 22299 Hamburg
▼▼Anderthalb Stunden zu spät
Von Gérald Sibleyras in Zusammenarbeit
mit Jean Dell
Regie: Herbert Herrmann
Mit: Nora von Collande und Herbert
Herrmann
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Reden? Sicher nicht kurz vor einer Einladung zum Abendessen bei Freunden. Aber Laurence kann nicht
länger warten. Seit über 20 Jahren ist sie mit
Pierre verheiratet und möchte wissen, wo sie
und ihr Mann heute stehen. Mit viel Humor
schildert das Stück die Sorgen und Wünsche
▼▼Backbeat – Die Beatles in
Hamburg
Von Ian Softley und Stephen Jeffreys
Regie: Franz Joseph Dieken; musikalische
Leitung: Jens Wrede
Mit: Yannick Meyer u.a.
Als fünf junge Musiker aus Liverpool im Jahr
1960 ein Engagement im Musikclub Indra in
der Großen Freiheit annehmen, ahnt noch niemand die unvergleichliche Karriere, die dieser
Band bevorsteht. Die musikalische Zeitreise
„Backbeat“ erzählt von den Anfängen der Beatles, die bei miserabler Bezahlung in armseligen
Unterkünften lebten. Zwei von ihnen, John Len-
Der Hundertjährige …
Bestellnummer 1000
April
6.3.4.5.
19:0020:00
20:00
20:00
▼▼Stage School Hamburg:
„Monday Night Performance“
Best Of Entertainment
So vielseitig wie die Ausbildung an der Stage
School sind auch die Monday Night Performances ihrer Schüler. Mit Tanz- und Schauspielszenen, Gesang und selbst komponierter Musik
präsentieren die jungen Künstler die ganze
Bandbreite ihres Könnens. Und das wird manch
einen von ihnen schon bald auf die großen
Musical-Bühnen führen.
Bestellnummer 1000
April
13.
14.
20:00
20:00
29
Theater | Große Bühne
ABO
Imperial Theater
Krimi-Theater
werden. Eine turbulente Musicalkomödie, die
bis zur Räumungsklage führt.
V
Bestellnummer 2200
April
8./15. 9./16.10./17.4./11. 5.
19:0020:0020:0020:0019:00
22./29.
23./30.24.18./25.
19:0020/18:3020:00 20:00
Reeperbahn 5, 20359 Hamburg
▼▼Der Zinker
Von Edgar Wallace
Regie: Frank Thannhäuser
Mit: Gosta Liptow, Stefan Brentle, Ulrich
Schaller, Verena Peters u.a.
In der Londoner Unterwelt treibt ein anonymer
Gangsterboss sein Unwesen, der bei seinesgleichen gefürchtet ist. Denn wer mit dem „Zinker“ nicht kooperiert, wird bei Scotland Yard
denunziert. Als es eines Tages zu einem Mord
kommt, der eindeutig auf das Konto des „Zinkers“ geht, schreiten die Inspektoren Elford und
Barrabal zur Tat …
Bestellnummer 1700
März
26.
27.
20:00
20:00
Mai
1.
20:00
▼▼Schmidt Mitternachtsshow
Gnadenlos gut!
Heiße Ecke
seine Geschichte und sein Lied. „Heiße Ecke“
ist Kiez-Leben im Zeitraffer: 24 fünfminütige
Szenen zeigen 24 Stunden Glanz und Elend auf
der längsten Meile der Welt.
April
2./9.
3./10.
20:00
20:00
16.
17.
20:00
20:00
▼▼Buddy Holly Reloaded
Der Rock'n Roll stirbt nie: Über zehn Jahre ist es
her, da fiel der letzte Vorhang für „Buddy – das
Musical“, die Erfolgsproduktion im Hamburger
Freihafen. Jetzt haben sich vier Künstler der Origi­
nalproduktion – mit dabei auch Marko Formanek, der den Buddy Holly vier Jahre lang verkörperte – wieder zusammengefunden, um ihrem Idol
die Ehre zu erweisen. Unplugged und mit teilweise neuen Versionen so unvergesslicher Hits wie
„Peggy Sue“, „It´s so easy“ oder „Oh Boy“ spielen die Musiker Buddy Hollys größte Hits.
Bestellnummer 2300
März
19./26.
22.
20:00
19:00
April
8./15.
2./9.
5./19.
19:00
20:0019:00
22.
16./23.
19:00
20:00
Bestellnummer 2301
April
5./19.
14:30
Schmidt Theater
V
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
▼▼Die Königs vom Kiez
Pleiten, Pech ... und Papa!
Eine Musicalkomödie von Martin Lingnau
und Heiko Wohlgemuth
Regie: Corny Littmann
Mit: Götz Fuhrmann, Lisa Huk, Tim Koller,
Caroline Spieß u.a.
Buddy Holly Reloaded
Bestellnummer 1700
April
13.
20:00
Schmidts Tivoli
V
Eine Vorbildfunktion erfüllt die Familie König
eher nicht: Kaum haben die vier Kinder Marie,
Björn, Benny und Pamela mit zwielichtigen Gelegenheitsjobs etwas Geld herangeschafft, hat
„der Käpt’n“ – das daueralkoholisierte Familienoberhaupt – es schon wieder verprasst. Dabei müssen auch noch die bettlägerige Oma
und das Baby der 15-jährigen Pamela versorgt
Wenn andere längst schlafen, geht es hier erst
richtig los. Beginn 24 Uhr – Ende offen. Bei der
wöchentlichen Schmidt Mitternachtsshow erwartet einen all das, was man nicht erwartet.
Denn jede Show ist einmalig. Ob Akrobaten,
Stand-up-Comedians, Travestie- oder Zauberkünstler – ein Varietéprogramm, schräg à la
Schmidt, macht die Samstagnacht zur kürzesten aller Nächte.
Bestellnummer 2202
April
4./11.
23:59
18./25.
23:59
▼▼Cavequeen
„Du sammeln, ich auch“
Von Mirko Bott, Mark Needham und Heiko
Wohlgemuth
Regie: Corny Littmann
Mit: Nik Breidenbach
Nachdem „Caveman“ in über 1000 Vorstellungen die Tücken der heterosexuellen Beziehung
unter Rückgriff auf Gepflogenheiten des Urmenschen erörtert hat, wird es Zeit, auch den
schwulen Hominiden zu Wort kommen zu lassen. „Cavequeen“ heißt der plauderfreudige
Besucher aus der Urzeit, der Sven wieder auf die
Beine hilft, nachdem er von seinem eifersüchtigen Freund Bruno auf die Straße gesetzt wurde.
Bestellnummer 2200
April
26.
19:00
Bestellnummer 2201
April
26.
14:30
Ohnsorg Theater
V
Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
▼▼Heiße Ecke
▼▼Hartlich Willkamen
Das St. Pauli-Musical
Musik: Martin Lingnau
Regie: Corny Littmann
Mit: Yvonne Disqué, Götz Fuhrmann,
Volker von Liliencron, Kathi Damerow u.a.
Komödie von Lawrence Roman
Regie: Frank Grupe
Mit: Meike Meiners, Uta Stammer, Wilfried
Dziallas, Robert Eder und Edda Loges
Neun Darsteller schlüpfen in mehr als 50 Rollen.
Ob Prostituierte, Hehler oder „Udel“ – jeder hat
30
Die Königs vom Kiez
Elli und Georg Böckmann können ihr Glück
kaum fassen. Endlich haben ihre drei Söhne das
Elternhaus verlassen. Endlich können die bei-
Theater | Große Bühne
an – mit ihren Gatten im Schlepptau. Doch in
keiner der drei Ehen steht es zum Besten und
auch der despotische und wehleidige Vater bereitet seinen Begleitern nicht bloß Freude …
Bestellnummer 0800
(inkl. HVV)
April
13./20.
14.15.16.17.18.19.
20:0020:0020:0020:0020:0020:0019:00
Bestellnummer 0801
(inkl. HVV)
April
15.18.
19.
16:3016:30
15:30
Das Schiff
V
ABO
▼▼DramaQueens: „Versprochen“
Musikkabarett
Regie: Michael Frowin
Mit: Anna Piechotta, Anna Schäfer und
Anne Simmering
In neuer Besetzung und mit neuen Texten und
Songs präsentieren die drei Queens ihr MusikKabarett rund ums Versprechen. Mit großartigen Stimmen, höchster Musikalität und viel
Komik. Ob Blankeneser Schwangerschaftsgymnastik, ob Geschwindigkeitsrekord auf dem Jakobsweg oder Kochrezepte für die Partnerwahl:
Überall lauern Versprechen. Immer ernst gemeint, selten gehalten.
Holzbrücke / Nikolaifleet, 20459 Hamburg
▼▼Der Mann in mir
Hartlich Willkamen
Mit: Anna Schäfer, Kim Jovy (Reeds) und
Jochen Kilian (Klavier)
den ihre Zweisamkeit ungestört genießen.
Doch die Freude hält nicht lange an. Plötzlich
steht Ellis Vater vor der Tür. Er will sich eine Auszeit von seiner Gattin Ruth nehmen. Überraschend taucht auch Georgs Mutter Grete auf,
in deren Wohnung der Kammerjäger wütet. Die
aufsässigen Senioren erweisen sich schließlich
alles andere als pflegeleicht …
Als knurriger Käpt’n Krause hat Schauspielerin
und Sängerin Anna Schäfer ja bereits Erfahrungen in der Rolle des anderen Geschlechts. Nun
forscht sie mit satirischen Songs und kabarettistischem Scharfsinn noch intensiver nach, wieviel holde Männlichkeit sie in sich trägt – und
entdeckt dabei manch typisch Weibliches.
Bestellnummer 0800
(inkl. HVV)
März
30.17./31.18.19./26.27. 29.
20:0020:0020:0020:0020:00 19:00
April
7. 1./8. 2./9.3./10. 11. 5.
20:0020:0020:0020:0020:0019:00
Bestellnummer 0801
(inkl. HVV)
April
4.
5.
16:30
15:30
▼▼Aspirin un Elefanten
Komödie von Jerry Mayer
Regie: Harald Weiler
Mit: Beate Kiupel, Birte Kretschmer, Birthe
Gerken, Till Huster, Oskar Ketelhut und
Jürgen Uter
Mit den besten Absichten entschließt Familie
Frank sich zu einer Kreuzfahrt. Nach seinem
Herzinfarkt braucht Vater Steffen eine Auszeit.
Und da er und seine Frau Hanni die beiden
Töchter sonst so selten sehen, schließen die sich
Bestellnummer 2700
März
19.
20.
19:30
19:30
April
16.
17.
19:30
19:30
▼▼Und bist du nicht willig
Balladen
Buch und Regie: Imke Trommler
Mit: Margret Völker, Christian Bruhn und
Sebastian Prasse
… so brauch‘ ich Gewalt“, raunt der Erlkönig
dem sterbenden Jungen zu. So düster wie bei
Goethe geht es zum Glück nicht in allen Balladen zu. Margret Völker, Christian Bruhn und
Sebastian Prasse rezitieren Reime voll Spannung, Leidenschaft und Witz.
Bestellnummer 2700
März
21.
19:30
April
15.
19:30
▼▼Matthias Brodowy: Kopfsalat
Aspirin un Elefanten
DramaQueens: „Versprochen“
Bestellnummer 2700
März
26.
19:30
▼▼„außer man tut es“
Das Erich-Kästner-Programm
Regie: Sylvia Richter
Mit: Johannes Kirchberg und Frank Roder
Kirchberg und Roder gehen auf Spurensuche
durch das Werk des Satirikers Kästner – in Gedichten, Liedern und Tagebucheinträgen. Am
Ende kommen sie mit Kästner zu dem Schluss:
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Bestellnummer 2700
März
28.
19:30
April
3.
19:30
▼▼Allerdings. Ringelnatz
Regie: Sylvia Richter
Mit: Frank Roder
Mit Cloudcomputing versuchen wir Ordnung in
unser alltägliches Chaos zu bringen. Dabei ist
die Cloud – die Wolke – doch ein chaotisches
System par excellence! Mit seinem achten Soloprogramm legt der Hannoveraner Kabarettist
Matthias Brodowy die Widersprüche unseres
ach so geordneten Lebens frei.
Ein unsteter Geist war er, der Dichter Joachim
Ringelnatz. In etlichen Berufen hat er sich ausprobiert, getrieben von Geldsorgen, aber auch
von einem Schalk, der ihm im Nacken saß und
sich besonders gern bei Ringelnatz’ Kabarettauftritten und natürlich in seinen Gedichten
zeigte. Zwei Stunden lang schlüpft Frank Roder
in die Rolle des Seemanns und geistigen Vaters
von Kuttel Daddeldu.
Bestellnummer 2700
März
25.
19:30
Bestellnummer 2700
April
2.
19:30
31
Theater | Große Bühne
ABO
▼▼Über den Wolken
▼▼Herr Holm: „Alle Achtung!“
Der Reinhard-Mey-Abend
Regie: Michael Frowin
Mit: Saskia Brzyszczyk, Klaus Schäfer und
Felix Oliver Schepp
Das Polizeistudio live
Von und mit: Dirk Bielefeldt
„Solange ich hören kann, habe ich nach Auswegen aus dem Elend des deutschen Schlagers
gesucht“, sagt Reinhard Mey, und es ist eine
Untertreibung zu ergänzen: er hat sie gefunden. Saskia Brzyszczyk und Klaus Schäfer, die
neuen Mitglieder im Schiff-Ensemble, sowie Felix Oliver Schepp interpretieren bekannte und
weniger bekannte Chansons des größten deutschen Liedermachers.
Nicht immer fällt es Herrn Holm, Polizist und
Beamter des mittleren Dienstes, leicht, sich die
Achtung zu verschaffen, die ihm seiner Meinung nach zusteht. Trotzdem bewahrt er auch
in brenzligen Situationen Haltung. Selbst wenn
er mit modernen, elektronisch gestützten Verbrechensbekämpfungsmethoden restlos überfordert ist und die ganzen Welt über ihn lachen
sollte. Und das tut sie.
ein eingeengtes Eheleben mit Pfarrer James
Morell führt. Er versucht Candida davon zu
überzeugen, dass sie mehr verdient, als einen
banalen Alltag an der Seite eines gleichgültigen
Ehemanns. Die Situation zwischen den beiden
Männern eskaliert, und Candida wird vor die
Wahl gestellt. Mit der Komödie „Candida“ feierte der Dramatiker Bernard Shaw 1898 seinen
ersten großen Theatererfolg.
Bestellnummer 1900
März
23./30.24./31. 25. 19./26.20./27.21./28.
19:3019:3019:3019:3019:3019:30
April
7. 1./8. 2./9. 3./10.4./11.
19:3019:3019:3019:3019:30
Bestellnummer 2700
April
6.4.
5.
18:00
19:30
19:30
Alma Hoppes
Lustspielhaus
▼▼Einpacken, Frau Merkel!
Ludolfstraße 53, 20249 Hamburg
Neues vom Kanzlerchauffeur
Regie: Gabi Rothmüller
Mit: Michael Frowin
▼▼Timo Wopp:
„Passion – Die Show“
Wenn der Kanzlerchauffeur auspackt, kann die
Kanzlerin einpacken. Denn was immer auf der
Rückbank seiner staatlich finanzierten Edelkarosse gesprochen wird – Frowin hört mit. Und
startet durch zur satirischen Politsafari zwischen
Kanzleramt und Konsumverordnung. Bis es am
Ende wieder heißt: Einparken, Herr Frowin.
Kabarett-Fest 2015
Herr Holm
Bestellnummer 2400
März
28.
20:00
▼▼Oben bleiben!
Von Carsten Golbeck
Regie: Katja Wolff
Mit: Gerit Kling
Michael Frowin
Bestellnummer 2700
April
8.9.
19:30
19:30
Theater Haus im
Park Bergedorf
V
Gräpelweg 8, 21029 Hamburg
▼▼Forever Soul!
Mit: Carolin Fortenbacher, Marion
Martienzen und vier Musikern
Kabarett-Fest 2015
Ein prominenter Kabarettist wie Richard Rogler
wird häufig angesprochen: „Das müssten Sie
mal sagen, Herr Rogler!“ Gerne lässt der ruppige Wahlkölner sich darauf ein. Aber auch, wenn
er sich die Themen vorgeben lässt – die beißenden Kommentare stammen von ihm selbst.
Bestellnummer 2800
März
18.
20:00
V
Lerchenfeld 14, 22081 Hamburg
▼▼Candida
Bestellungen nur telefonisch Mo – Fr von
13-19 Uhr.
Von Bernard Shaw
Regie: Philip Dart
Mit: Holly Smith, Richard Ings, Henry
Proffit, Claire Andreadis u.a.
32
Bestellnummer 2800
März
16.
15.
20:00
20:00
Sie mal sagen, Herr Rogler!“
Bestellnummer 2400
März
29.
19:00
The English Theatre
Timo Wopp ist Coach für alles. „Wenn euch
mein Beitrag nicht voran bringt, hilft euch nur
noch eine Delphintherapie“, prophezeit der Kabarettist aus Oldenburg in seinem ersten SoloProgramm. Die Mängel in Politik, Wirtschaft,
Erziehung und Religion misst er an seiner eigenen Vollkommenheit, die den Abend allerdings
nicht ganz unbeschadet übersteht …
▼▼Richard Rogler: „Das müssten
Vera Landis, eine Schauspielerin um die 50, bereitet sich auf ihren Aufritt in „Die Überlebende
der Titanic“ vor. Die Nervosität steigt, denn ihr
Spielpartner, Ex-Ehemann Tom, ist bis jetzt nicht
eingetroffen. Schon einmal sollte Vera dieses
Stück spielen. Weil der Regisseur nach dem
Mauerfall nach Hollywood verschwand, fiel die
Premiere ins Wasser und damit auch Veras
Schauspielkarriere. Ihr Glück hat sie fortan woanders gesucht. Aber hat sie es auch gefunden? Ein Ein-Personen-Stück mit Gerit Kling.
Stückbeschreibung s. Kat V, Hamburger Kammerspiele
Bestellnummer 2400
März
25.27.
20:0020:00
V
Der junge Dichter Eugene Marchbanks kann es
nicht ertragen, dass seine angebetete Candida
Richard Rogler
Theater | Große Bühne
▼▼Helmut Schleich: „Ehrlich“
▼▼Michael Ehnert vs. Jennifer
Ehnert: „Zweikampfhasen“
Kabarett-Fest 2015
Mit der Hamburg-Premiere seines neuen Programms stellt Helmut Schleich die Vertrauensfrage: Ist Vertrauen noch Vertrauenssache?
Oder sollte man es mit der Ehrlichkeit nicht so
genau nehmen? Zu dieser Frage darf natürlich
auch Schleichs liebstes Alter Ego Franz Josef
Strauß Stellung nehmen …
Bestellnummer 2800
März
19.
20:00
▼▼Rainer Kröhnert:
„Mutti Reloaded“
Kabarett-Fest 2015
Ist die Kanzlerin in Wahrheit ein Mann? Auf der
Kabarettbühne schon, denn niemand verkörpert die „Mutti“ der Nation so authentisch wie
Reiner Kröhnert. Aber auch das Denken und
Fühlen der Kanzlerin ist ihm zur zweiten Natur
geworden. So lüftet er die letzten Geheimnisse
einer verschlossenen Seele.
Die Ehe von Michael und Jennifer Ehnert ist ein
Schlachtfeld. Und doch kommen sie nicht voneinander los, können einfach nicht akzeptieren,
dass die Zweisamkeit mit Trauschein ein Auslaufmodell ist, das selbst zum Schleuderpreis
niemand mehr haben will. Werden sie es diesmal schaffen, die Scheidung einzureichen?
Alma Hoppe: „Alles bleibt besser“
Nils Loenicker auf dem Plakat zu ihrem neuen
Kabarettprogramm „Alles bleibt besser“. Zwei
Papiermützenköche, die ein satirisches Süppchen mit bitterem Beigeschmack servieren.
Bestellnummer 2800
März
24.26.
20:0020:00
▼▼Alma Hoppe: „Männer in
den besten Wechseljahren –
Update“
Mit: Jan-Peter Petersen und Nils Loenicker
Wo der erste Teil der kabarettistischen MännerSaga aufgehört hat, knüpft der zweite nahtlos
an: Immer noch gehen sich Jan-Peter Petersen
und Nils Loenicker in ihrer Zwangs-WG gehörig
auf die Nerven. Der eine: Schönheitschirurg,
der andere: Ghostwriter für Politik und Wirtschaft. Beide zusammen ein Krisenherd männlicher Selbstentwürfe, den man nur lachend in
den Griff bekommt.
Bestellnummer 2800
März
29.
20:00
Rainer Kröhnert: „Mutti Reloaded“
Bestellnummer 2800
März
22.
20:00
▼▼Erwin Grosche:
„Abstandhalter“
Kabarett-Fest 2015
Auch wenn der Kabarettist aus Paderborn dieses Jahr seinen 60. Geburtstag feiert, betrachtet er die Welt mit dem naiven Blick eines Kindes. Er nimmt Abstand, ordnet die Dinge neu
und entlarvt dabei ihren Widersinn. Und das
mit eine gehörigen Portion Fantasie!
Bestellnummer 2800
März
23.
20:00
▼▼Alma Hoppe:
„Alles bleibt besser“
Im politischen Tal der Tränen möchte man seinen Kopf am liebsten in den Sand stecken.
Oder in die Tüte, wie Jan-Peter Petersen und
ABO
▼▼Jens Neutag: „Das Deutschland-Syndrom“
Kabarett-Fest 2015
Gibt es so etwas wie eine Volksseele? Wenn ja,
befindet sich die der Deutschen in einem kritischen Zustand. Man hat an allem etwas auszusetzen, unternimmt aber nichts, damit es besser
wird. Mit pathologischem Witz diagnostiziert
Jens Neutag ein Leiden auf hohem Niveau.
Bestellnummer 2800
März
30.
20:00
▼▼Martin Buchholz:
„Ich geb´s ja zu“
Kabarett-Fest 2015
Kabarettist Martin Buchholz gibt zu, dass viele
Nummern aus seinen früheren „gestammelten
Werken“ so fies und gemein sind, dass es sich
lohnt, sie noch einmal auf die Bühne zu bringen.
Eine Suche nach der deutschen Identität, rückschauend und doch nah am Zeitgeschehen.
Bestellnummer 2800
März
31.
20:00
Michael Ehnert vs. Jennifer Ehnert
Bestellnummer 2800
April
1.2.
20:00
20:00
▼▼Werner Koczwara: „Einer flog
über das Ordnungsamt“
Wussten Sie, dass niemand gegen seinen Willen aus der Haft entlassen werden darf? Und
dass einem verstorbenen Arbeitnehmer kein
Urlaubsanspruch zusteht? Als einer, der im Paragrafendschungel immer nach der richtigen
Liane greift, liefert Werner Koczwara interessante Informationen rund um den Justizstandort Deutschland.
Bestellnummer 2800
April
8.
20:00
▼▼Kerim Pamuk: „Selfies für
Blindschleichen“
Zeitfenster optimal nutzen, technisch kompatibel bleiben und beim Einkauf für faire Arbeitsbedingungen mehr bezahlen – der moderne
Mensch ist ein Meister der Selbstausbeutung.
Auch der Orientale Kerim Pamuk lässt in dieser
Hinsicht nicht mit sich handeln.
Bestellnummer 2800
April
9.
20:00
▼▼Philipp Scharri:
„Kreativer Ungehorsam“
„Der Klügere gibt Nachhilfe“, lautete das letzte
Kabarettprogramm von Philipp Scharri. Zumin-
33
Theater | Große Bühne
ABO
dest was das Reimen anbelangt ist der Poetry
Slam Champion 2009 sicherlich ein hervorragender Nachhilfelehrer. Auch wenn er selbst
den Gehorsam verweigert, sollte der Besucher
aufmerksam hinhören. Denn Scharris Verse legen ein zügiges Tempo vor und schlagen
schnelle Haken.
Bestellnummer 2800
April
10.
20:00
▼▼Frank Grischek: „Der kann das“
Mit einem, der ständig schlechte Laune hat, weil
er mit der Quetschkommode seinen Lebensunterhalt verdienen muss, sollte man eigentlich
Mitleid haben. Würde man auch, wenn Miesepeter Grischek nicht so komisch wäre …
Extras
Theater | Große Bühne
Kapital professionell verbrannt wird. Wer sein
Geld sinnvoll investieren möchte, kauft eine
Karte für diesen Kabarettabend.
Bestellnummer 2800
April
14.
20:00
▼▼Thomas Reis: „Endlich 50!“
Zehn Jahre lang hat Thomas Reis sein Erfolgsprogramm „Gibt’s ein Leben über 40?“ aufgeführt. Bis sich die Antwort ganz von selbst ergab. Ein komischer und geistreicher Abend
über das Älterwerden mit einer Anstiftung zu
ewiger Jugend.
Bestellnummer 2800
April
15.
16.
20:00
20:00
Harburger Theater
V
▼▼Oben bleiben!
▼▼Axel Pätz: „Das Niveau singt“
Nach seinem Erfolgsprogramm „Die ganze
Wahrheit“ legt „Tastenkabarettist“ Axel Pätz
mit „Das Niveau singt“ gleich einen nach. Den
Titel des Programms darf man wörtlich nehmen, denn die bissig-bösen Lieder des vielfach
ausgezeichneten Kabarettisten liegen in Sachen
Sprachwitz und auch musikalisch weit über
dem durchschnittlichen Niveau.
Bestellnummer 2800
April
12.
20:00
▼▼Chin Meyer: „REICHmacher!
Reibach sich wer kann!“
Wenn’s ums Geld geht, hört die Freundschaft
auf. Und der Spaß sowieso. Oder etwa nicht?
Finanzkabarettist Chin Meyer dürfte das etwas
anders sehen. Er kennt sich bestens aus mit den
Absurditäten des Wirtschaftssystems und wie
34
Max-Brauer-Allee 34, 22765 Hamburg
▼▼Viktor Dubio „Bleibt Liebe?“
Von und mit Rüdiger Fabry
Regie: Heike Fabry und Thomas Gisiger
Für die einen bleibt die Liebe auf ewig ein Mysterium, für andere ist sie Quelle des Komischen.
Rüdiger Fabry gehört zweifelsfrei zu den Menschen der zweiten Sorte. In der Rolle seines Alter Egos Viktor Dubio erinnert sich der charismatische Rheinländer an seinen ersten Liebesentzug, als er beim Vortragen eines Gedichts
vor seiner Tante versagt. Ob er bei seiner Partnersuche im kalifornischen Buddhistenbund
mehr Glück hat?
Bestellnummer 3400
März
21.
19:30
Deutsches
Schauspielhaus
VI
Von Carsten Golbeck
Regie: Katja Wolff
Mit: Gerit Kling
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
Stückbeschreibung siehe Seite 32, Haus im Park
Bergedorf
▼▼Gustaf-Gründgens-Preis 2015
Bestellnummer 3200
März
25.19./26.
20./27.21.
20:0020:0020:0020:00
Bestellnummer 2800
April
11.
20:00
VI
Preis: 66 € inkl. 3-Gänge-Menü und Getränke;
Einlass ab 18.45 Uhr.
Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
Frank Grischek
Die 2te Heimat
Bestellnummer 3201
März
28.
22.
15:00
15:00
▼▼Düsseldorfer Kom(m)ödchen:
„Deutschland gucken“
Musicalmatinée
Der Gustaf-Gründgens-Preis wurde erstmals im
April 2012 verliehen. Der Preisträger damals:
Ballettchef John Neumeier. In diesem Jahr geht
der mit 15.000 € dotierte Preis (gesponsert von
der Mercedes-Benz-Niederlassung Hamburg)
an den Musical- und Theaterproduzenten Joop
van den Ende für seine herausragenden Leistungen im Bereich der darstellenden Künste.
Alexander Klaws sowie Studenten und Absolventen der Joop van den Ende Academy präsentieren zudem eine Reise durch fast 40 Jahre
Musiktheater.
Mit: Maike Kühl, Heiko Seidel, Daniel Graf
und Martin Maier-Bode
Preise: 69 € (1. Preiskategorie) und 39 € (2.
Preiskategorie) inkl. 1 Glas Prosecco
Stückbeschreibung siehe Seite 28, Hamburger
Kammerspiele
Bestellnummer 0203
(inkl. HVV)
März
22.
11:00
Bestellnummer 3200
März
29.
20:00
▼▼Forever Soul!
Mit: Carolin Fortenbacher, Marion
Martienzen und vier Musikern
Thalia Theater
VI
Alstertor 1, 20095 Hamburg
▼▼Faust I + II
Bestellnummer 3200
April
15. 9./16.10./17. 11.
20:0020:0020:0020:00
Von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger
Festspielen
Regie: Nicolas Stemann
Mit: Philipp Hochmair, Barbara Nüsse,
Alexander Simon, Sebastian Rudolph, Birte
Schnöink u.a.
Bestellnummer 3201
April
18.
12.
15:00
15:00
Das Thalia Theater und Nicolas Stemann bringen den gesamten „Faust“ zur Aufführung. Ein
Projekt, das die gewöhnlichen Produktionsbedingungen sprengte: Mehr als ein Jahr lag zwi-
Stückbeschreibung siehe Seite 28, Hamburger
Kammerspiele
Sämtliche EXTRAS können leider nicht mit dem Abonnement verrechnet werden. Unsere im Magazin angegebenen Kartenpreise sind inkl. Bearbeitungs- und Versandgebühr
den „kleinen Unterschied“ zwischen Mann und
Frau.
Preis: 38,30 € (1. Preiskategorie)
Bestellnummer 2300
Mai
3.
19:00
Bestellnummer 2301
Mai
3.
14:30
Faust I + II
schen dem ersten Probenblock und der Premiere. Das Ergebnis: Acht Stunden pralles Theater.
„Faust I + II dauern länger als ein Atlantikflug
nach New York und hinterlassen eindringlich
schöne Momente. […] Ein Abend, der fesselt,
verwirrt, nervt und erhellt“ (Hamburger Abendblatt). Und „Die Zeit“: „Grandiose Schauspieler
– allen voran Sebastian Rudolph sowie Philipp
Hochmair und Patrycia Ziolkowska.“
Preise: 90 € (1. Preiskategorie) und 70 € (2.
Preiskategorie)
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
3.
15:30
▼▼NIBELUNGEN! Der ganze Ring
Laeiszhalle
Großer Saal
VI
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
▼▼Bobby McFerrin & Chick Corea
Wenn zwei Musiker wie Bobby McFerrin und
Chick Corea aufeinandertreffen, entstehen
schier unvergessliche Momente. McFerrin, der
Gesangsakrobat, der einst mit „Don’t Worry, Be
Happy“ die Charts stürmte und in seiner Kehle
scheinbar ein ganzes Orchester beherbergt.
Und Corea, der zu den größten lebenden Jazzpianisten zählt und von einem unerschöpflichen Erfindungsgeist getrieben wird. Das ergibt
eine geradezu elektrisierende Mischung!
Preise: 107,60 € (1. Preiskategorie) und 96,60
€ (2. Preiskategorie)
Nach Richard Wagner, Friedrich Hebbel
und Altvätern
Regie: Antú Romero Nunes
Mit: Marina Galic, Lisa Hagmeister, Peter
Jordan, Daniel Lommatzsch, Thomas
Niehaus, Alexander Simon u.a.
Mit seiner Sprechtheaterfassung von Wagners
„Ring des Nibelungen“ erzählt Antú Romero
Nunes die Geschichte der menschlichen Zivilisation von deren Ursprung bis zum Niedergang.
Dabei setzt der Regisseur wie zuvor in „Moby
Dick“ ganz auf die Kraft schöner Bilder und die
unerschöpfliche Agilität seiner Darsteller. Im
Rahmen eines Theatermarathons werden die
vier Teile des „Rings“ an einem Tag gezeigt. Für
(warme) Verpflegung in den Pausen der siebeneinhalbstündigen Aufführung ist gesorgt.
Preis: 90 € (1. Preiskategorie)
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
5.
15:00
Schmidts Tivoli
VI
Ohnsorg Theater
VI
Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg
▼▼Bauernhof-Rock
Da lachen ja die Hühner!
Hochdeutsche Rock-Revue von Sandra Keck
Regie: Sandra Keck
Mit: Sandra Keck, Tanja Rübcke, Elena
Zvirbulis, Fabrizio Barile, Mark Derichs,
Markus Gillich und Guido Maria Kober
Der Maulwurf träumt von einem besseren Leben „Über den Wolken“, die Schweine quieken
angesichts des Schlachtermessers „Help! Wir
brauchen irgendeine Hilfe!“ und auch die musizierenden Hühner sind zum Piepen komisch.
Eine Rock-Revue auf dem Bauernhof – dieser
Einfall der Regisseurin Sandra Keck begeisterte
die Zuschauer im Jahr 2002 so sehr, dass nun
die hochdeutsche Tourneefassung auf die Bühne kommt.
Bestellnummer 0800
(inkl. HVV)
März
23.24.25.
20:0020:0020:00
Bobby McFerrin & Chick Corea
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
Juni
30.
20:00
Freilichtbühne
Stadtpark
VI
Saarlandstr./Ecke Jahnring, 22303 Hamburg
▼▼Billy Idol
„Kings & Queens Of The Underground“Tour 2015
▼▼Caveman
Als Grenzgänger zwischen Punk, Pop und
Hardrock mischte der Sänger mit der blondierten Stachelfrisur in der 1980er Jahren die Musikwelt auf. Songs wie „Eyes Wihtout a Face“,
„Flesh for Fantasy“ und „Sweet Sixteen“ hielten sich wochenlang in den Charts. Nach fast
zehnjähriger Auszeit feierte der Rockrebell
2005 mit „Devil’s Playground“ ein fulminantes
Comeback.
Seit zehn Jahren begeistert „Caveman“ die Zuschauer. Die Geschichte ist so alt wie die Menschheit: Eines Nachts trifft Tom seinen Urahn aus der
Steinzeit. Eine folgenschwere Begegnung, denn
der sympathische Höhlenmensch erklärt Tom
Bestellnummer 4700
(inkl. HVV)
Juni
24.
19:00
Preis: 34 € (1. Preiskategorie)
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
Von Rob Becker
Regie: Esther Schweins
Mit: Kristian Bader
Billy Idol
Preis: 57,40 €
Markthalle
VI
Klosterwall 11, 20095 Hamburg
▼▼Maybebop: „Das darf man
nicht“
„Das darf man nicht“. Nun, ja … Ein vielleicht
nicht ganz treffendes Motto für das neue Programm von Maybebop. Denn die A-cappellaSänger Jan, Lukas, Olli und Sebastian erlauben
sich eigentlich so ziemlich alles: Nicht nur bürsten sie bekannte Titel aus Pop, Rock, Hip-Hop
und Jazz kräftig gegen den Strich, sie liefern
auch die Begleitung für ein Publikums-Karaoke
und improvisieren Lieder aus zugerufenen Wörtern. Hier darf man alles. Nur eines nicht: zu
Hause bleiben.
Preise: 35 € (1. Preiskategorie) und 30,60 € (2.
Preiskategorie)
Bestellnummer 6200
(inkl. HVV)
Mai
1.
20:00
35
Extras
FamilienAbo
Junges Schauspielhaus – Baustelle
ihrer ersten öffentlichen Rede, nachdem ein Taliban sie mit Schüssen in Kopf und Hals schwer
verletzte, fordert die 16-jährige Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai vor der Jugendversammlung der UNO Bildung für alle – insbesondere für Mädchen in der islamischen Welt. In
Nick Woods Bühnenmonolog nähert sich eine
Autorin aus westlicher Perspektive der Geschichte des außergewöhnlichen Mädchens.
F
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Der schwarze und der weiße
Bär
Gastspiel Theater Triebwerk
Nach dem Bilderbuch von Eva Muggenthaler und Jürg Schubiger
Ganz schön unheimlich, so ein Kinderzimmer
bei Nacht! Das Mädchen stellt sich vor, sie wäre
in einem dunklen Wald. Zum Glück hat sie einen Beschützer: den weißen Bär. Aber der
braucht zu viel Platz. Also wünscht das Mädchen sich einen schwarzen Bär herbei. Das Theater Triebwerk zeigt Zuschauern ab 6, wie man
Furcht durch Fantasie besiegt.
Ab 6 Jahre
Bestellnummer 0211
(inkl. HVV)
März
15.
15:00
▼▼An der Arche um Acht
Von Ulrich Hub
Regie: Gertrud Pigor
Mit: Hermann Book, Lucas Federhen, Angelina Häntsch und Jonathan Müller
Gibt es einen Gott? Macht er uns Vorschriften?
Und merkt er, wenn wir sie nicht befolgen? In
ihrer kargen Schnee- und Eislandschaft geraten
drei Pinguine ins Grübeln. Plötzlich kündigt eine
Taube die Sintflut an und gibt den Pinguinen
zwei Fahrscheine für die Arche Noah. Doch die
Auserwählten wollen ihren Freund nicht im Stich
lassen und schmuggeln ihn mit an Bord. Ulrich
Hubs mehrfach preisgekröntes Kindertheaterstück von 2006 ist schon jetzt ein Klassiker.
Ab 5 Jahre.
Ab 12 Jahre.
Einmal ans Meer
hat noch nie das Meer gesehen. Rachels Eltern
sind dagegen. Die Freundin ist fast 80 und kann
nicht richtig sprechen, weil sie keine Zunge hat.
Also packen die beiden heimlich ihre Sachen
und erleben in Saintes-Maries-de-la-Mer so
manches Abenteuer. Eine einfühlsame Geschichte vom Aufbrechen, Anderssein und der
Angst vor dem „Fremden“.
Ab 7 Jahre.
Bestellnummer 0211
(inkl. HVV)
April
4.
5.
16:00
15:00
Malala – Mädchen mit Buch
▼▼Supergute Tage oder
April
1.
19:00
Die sonderbare Welt des
Christopher Boone
Von Mark Haddon in einer Fassung von
Simon Stephens
Regie: Klaus Schumacher
Mit: Florence Adjidome, Hermann Book,
Maureen Havlena, Jonathan Müller,
Christine Ochsenhofer und Florens Schmidt
Der 15-jährige Christopher entdeckt im Garten
den toten Hund der Nachbarin. Er wurde mit
einer Mistgabel erstochen. Der Junge beschließt, den Fall aufzuklären. Eine enorme Herausforderung, denn als Asperger-Autist findet
Christopher sich nur schwer in der Welt zurecht. Schon bald aber wächst er über sich hinaus und kommt einem Familiengeheimnis auf
die Spur … Die Theaterfassung von Mark Haddons preisgekröntem Jugendbuch entwickelte
sich in England zum Publikumsmagneten.
Ab 12 Jahre.
Bestellnummer 0210
(inkl. HVV)
April
8.10.
19:0019:00
An der Arche um Acht
Bestellnummer 0211
(inkl. HVV)
März
28.
15:00
Bestellnummer 0211
(inkl. HVV)
April
11.
16:00
Junges Schauspielhaus – Foyer
F
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Einmal ans Meer
▼▼Malala – Mädchen mit Buch
Nach „Frau Loosli“ von Andreas Schertenleib
Regie: Taki Papaconstaninou
Mit: Florence Adjidome und Thomas Esser
Von Nick Wood
Regie: Clara Weyde
Mit: Christine Ochsenhofer
Rachel ist neun Jahre alt und möchte nach Südfrankreich fahren. Mit ihrer Freundin, denn die
„Lasst uns zu unseren Büchern und Stiften greifen. Das sind unsere mächtigsten Waffen.“ In
36
Bestellnummer 0290
(inkl. HVV)
März
13.
19:00
▼▼Krieg. Stell dir vor, er wäre
hier.
Von Janne Teller
Regie: Anne Bader
Mit: Marius Bistritzky und Cedric von
Borries
Stell dir vor, es ist Krieg. Europas Demokratien
sind zusammengebrochen und durch Diktaturen ersetzt. Du bist vierzehn Jahre alt und
kämpfst jeden Tag ums Überleben. Deine Mutter ist todkrank, deine Schwester verletzt. Dein
Vater hat es geschafft, in die demokratische
Wohlstandsgesellschaft nach Ägypten zu fliehen. Als ihr ihm folgt, landet ihr dort in einem
Auffanglager für unwillkommene Flüchtlinge.
Jahrelang wartest du auf dein neues Leben,
aber ihr bleibt Menschen dritter Klasse.
Ab 12 Jahre.
Bestellnummer 0290
(inkl. HVV)
März
17.
18.
19:00
19:00
Fundus Theater
F
Hasselbrookstraße 25, 22089 Hamburg
▼▼Immer weiter – Obdachlos in
Hamburg
Theater am Strom
Von Christiane Richers
Regie: Christiane Richers
Mit: Gesche Groth und Frank Wacks
Das neue Stück des freien Hamburger „Theater
am Strom“ handelt von einer obdachlosen Frau.
Monatelang hat Regisseurin Christiane Richers
mit eben jenen auf den Straßen Hamburgs und
FamilienAbo
in sozialen Einrichtungen gesprochen. Dabei entstand eine Geschichte vom Überlebenskampf,
vom Versuch, Würde zu bewahren.
Ab 8 Jahre.
Bestellnummer 3800
(inkl. HVV)
März
20.
18:00
▼▼Alberta geht die Liebe suchen
Tandera Theater
Nach dem gleichnamigen Buch von Isabel
Abedi
Regie: Gabriele Parnow-Kloth
Spiel: Dörte Kiehn und Cornelia Unrauh
▼▼Gute Nacht, Gorilla
Theater Mär
Nach dem gleichnamigen Buch von Peggy
Rathmann
Regie: Frauke Rubarth
Mit: Jula Lüthje und Thomas Nestler
Ganz schön schlau, dieser Gorilla! Er stibitzt seinem Wärter das Schlüsselbund und öffnet alle
Käfige im Zoo. In einer Karawane folgen die
Tiere ihrem Wärter bis ins Schlafzimmer. Und
weil sie gut erzogen sind, erwidern sie den Gutenachtgruß seiner Frau, die einen ganz schönen Schrecken bekommt. Der Wärter aber ist
von seiner Arbeit so erschöpft, dass er von alledem nichts mitbekommt …
Ab 3 Jahre.
„Das Schönste am Frühling ist die Liebe!“, sagt
Mama Maus. „Sie macht, dass dein Herz Purzelbäume schlägt.“ Neugierig macht die kleine
Maus Alberta sich auf die Suche. Aber wo
könnte die Liebe sein? Unter der Erde? Auf dem
Baum? Oder am See? Zum Glück trifft sie auf
einen, der ihr beim Suchen hilft: den kleinen
Mäuserich Fred …
▼▼Frieda und Frosch
Gute Nacht, Gorilla
Bestellnummer 3800
(inkl. HVV)
März
21.
16:30
▼▼Dr. Brumm kommt in Fahrt
kirschkern & COMPES
Von T. Klischke und S. Linnenbaum nach
Büchern von Daniel Napp
Regie: Karl-Heinz Ahlers
Mit: Judith Compes und Sabine Dahlhaus
Bestellnummer 3803
(inkl. HVV)
März
21.
11:00
▼▼Das Gespenst von Canterville
Theater Fata Morgana
Musikalisches Live-Hörspiel nach Oscar
Wilde
Regie: Brigitte Ostermann
Musik & Spiel: Thomas Esser
Dass es auf Schloss Canterville spuken soll, hält
den unerschrockenen Geschäftsmann Mr. Hiram B. Otis nicht davon ab, mit seiner Familie in
das Gemäuer einzuziehen. Schon bald stellen
die neuen Schlossbewohner fest, dass sie tatsächlich von einem Poltergeist heimgesucht
werden – zur großen Freude der Kinder, die
dem ehrwürdigen Gespenst das Nach(t)leben
schwermachen.
Ab 7 Jahre.
Bestellnummer 3801
(inkl. HVV)
März
21.
14:00
Bestellnummer 3801
(inkl. HVV)
März
22.
14:00
Eine fabelhafte Geschichte vom Tandera
Theater
Von und mit Gabriele Parnow-Kloth
Regie: Ute Kotte
Ab 4 Jahre.
Alberta geht die Liebe suchen
Der Froschkönig
Eigentlich haben sich Dr. Brumm, der Bär, und
der Goldfisch namens Pottwal verabredet, um
gemeinsam den Mond zu betrachten. Da erhält
Brumm eine Einladung vom Biber, der heute
Nacht groß seinen Geburtstag feiert. Pottwal ist
wütend, dass Brumm die Einladung annehmen
will. Eine nachdenkliche, anrührende Geschichte über Freundschaft und Eifersucht.
Ab 4 Jahre.
Bestellnummer 3803
(inkl. HVV)
März
22.
11:00
▼▼Der Froschkönig
Figurentheater Uta Gumm
Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm
Regie: Gabriele Parnow-Kloth
Spiel: Uta Gumm
Kröte Frieda und Frosch Fredy sind dicke Freunde, obwohl sie eigentlich sehr unterschiedlich
sind: Frieda würde am liebsten das ganze Jahr
über Winterschlaf halten, während Fredy beim
Wechsel der Jahreszeiten viele aufregende Beobachtungen macht, die er natürlich mit Frieda
teilen möchte. Bezauberndes Handpuppentheater von und mit Gabriele Parnow-Kloth.
Ab 4 Jahre.
Bestellnummer 3800
(inkl. HVV)
März
22.
16:30
▼▼Die Drachenflüsterin
Eckerken Theater
Von Elske Marie Hepe
Regie: Michael Hepe Benecke
Spiel: Elske Marie Hepe
Kaum jemand hat je einen echten Drachen zu
Gesicht bekommen. Kein Wunder, denn diese
Spezies ist akut vom Aussterben bedroht. Die
Drachenflüsterin Georgiana und der Drache
Faffi laden zu einer Fortbildung über dieses
drängende Thema ein, mit besonderem Augenmerk auf den natürlichen Lebensraum dieses
Schuppentiers: das Märchen.
Ab 12 Jahre.
Bestellnummer 3800
(inkl. HVV)
März
25.
18:00
Natürlich kann die Prinzessin sich einen feineren Tisch- und Bettgesellen vorstellen als einen
Frosch. Aber versprochen ist versprochen.
Schließlich hat der Frosch ihre goldene Kugel
aus dem Brunnen geholt. Zur Belohnung will er
nun alles mit der Prinzessin teilen …
Ab 4 Jahre.
Die Drachenflüsterin
37
FamilienAbo
Opernloft
F
Fuhlentwiete 7, 20355 Hamburg
▼▼Die Prinzessin der Feen
Musik von Henry Purcell aus der Oper „The
fairy Queen“, Text: Susann Oberacker und
Inken Rahardt
Regie: Inken Rahardt
Mit: Ewelina Moskal und Luise Hansen
Das kleine Inuit-Mädchen Mauja spielt allein in
seinem Iglu im Schnee. Es fühlt sich einsam und
wünscht sich vom allmächtigen Raben Tulugaukuk eine Freundin zum Spielen. Ihr Wunsch ist
so stark, dass er erfüllt wird: Titania, die Prinzessin der Feen, kommt auf ihrem „Firlefant“ angeflogen. Sie erzählt Mauja von den vier Jahreszeiten. Die Geschichte basiert auf Shakespeares
Komödie „Ein Sommernachtstraum“. Sie wurde jedoch stark vereinfacht, so dass diese Kinderoper mit der transparenten Musik von Henry
Purcell bereits für Kinder ab drei Jahren verständlich ist.
Ab 3 Jahre.
der Suche nach einer Papagena. Dazu gibt’s
Mozarts schönste Arien: „Der Vogelfänger bin
ich ja“, „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“.
Ab 5 Jahre.
Bestellnummer 4151
(inkl. HVV)
März
29.
15:00
April
26.
15:00
Rolf-LiebermannStudio
F
Denn auch die Menschen wollen etwas bauen:
ein 19-stöckiges Hochhaus. Ausgerechnet auf
Grabowskis Wiese! Auf seiner Suche nach einem neuen Zuhause erlebt der Maulwurf so
manches Abenteuer.
Ab 4 Jahre.
Bestellnummer 5101
(inkl. HVV)
April
4.
15:00
Monsun Theater
F
Friedensallee 20, 22765 Hamburg
▼▼Vom kleinen Maulwurf, der
U-Bahn Hallerstraße, Oberstraße 120,
20149 Hamburg
wissen wollte, wer ihm auf
den Kopf gemacht hat
▼▼Schumanns Kinderszenen
Mit der BuehneBumm
Nach dem Kinderbuch von Werner
Holzwarth und Wolf Erlbruch
NDR Das kleine Familienkonzert
Mit: NDR Brass
Robert Schumann: Kinderszenen op. 15
Eigentlich hat Robert Schumann seinen aus
dreizehn kurzen Stücken bestehenden Zyklus
„Kinderszenen“ dem Klavier zugedacht. Aber
warum sollten sich nicht auch einmal die Blechbläser daran versuchen? Beim Mitmach-Konzert mit NDR Brass gibt es also nicht nur für
Kinder einiges zu entdecken.
Ab 3 Jahre
So eine Frechheit! Da lugt der kleine Maulwurf
an einem schönen sonnigen Tag aus seinem
Maulwurfshügel heraus – und plumps, landet
eine dicke braune Wurst auf seinem Kopf.
„Wer hat mir auf den Kopf gemacht?“ ruft der
kleine Kerl wütend. „Na warte“, denkt er, „den
krieg ich!“ Er macht sich auf die Suche nach
dem Unhold und findet ihn tatsächlich. Klar,
dass der kleine Maulwurf sich auf angemessene
Weise rächt...
Ab 3 Jahre.
Die Prinzessin der Feen
Bestellnummer 4151
(inkl. HVV)
März
22.
15:00
April
19.
15:00
▼▼Das Zauberflötchen
Oper für Kinder
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart;
Fassung von Inken Rahardt und Susann
Oberacker
Inszenierung: Inken Rahardt; musikalische
Leitung: Markus Bruker
Mit: Ewelina Moskal/Luise Hansen, Darlene
Dobisch, Soomi Hong u.a.
Zur „Zauberflöte“ das erste Mal in die Oper –
das ist für viele ein unvergessliches Erlebnis. Im
Opernloft können die Kleinen Mozarts Märchenoper bereits ab fünf Jahren erleben – in
einer speziell für Kinder geschriebenen Kurzfassung. Die spielt statt in der Vergangenheit in
der Zukunft. Hier bleibt das Märchenhafte der
Geschichte gut erhalten: Drei junge Raumfahrer
haben den Auftrag, Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, vom Planeten des Sarastro zu
befreien. Unterwegs treffen sie den lustigen
Vogelmenschen Papageno und helfen ihm bei
38
Schumanns Kinderszenen
Bestellnummer 2600
(inkl. HVV)
April
19.
16:30
Bestellnummer 2601
(inkl. HVV)
April
19.
14:30
Hamburger
Sprechwerk
F
Vom kleinen Maulwurf…
Bestellnummer 7401
(inkl. HVV)
März
22.
14:30
Theater für Kinder
F
Max-Brauer-Allee 76, 22765 Hamburg
Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg
▼▼Der Maulwurf Grabowski
Von Luis Murschetz
Regie: Christiane Richers
Mit: Peter Wachter
Maulwurf Grabowski ist ein hervorragender
Baumeister. Unter der Wiese gräbt er Gänge.
Auf der Wiese errichtet er jede Menge Erdhügel. Und abends genießt er unter freiem Himmel die Ruhe. Doch damit ist es bald vorbei.
▼▼Die kleine Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Regie: Andreas Franz
Mit: Marius Adam, Richard Neugebauer,
Antje Przywara, Natascha Dwulecki, Kamila
Dziadko u.a.
Prinz Tamino hat sich unsterblich in das Bild der
Prinzessin Pamina verliebt. Doch die wird von
Sarastro gefangen gehalten. Ausgerüstet mit
einem magischen Glockenspiel und einer Zau-
FamilienAbo
berflöte brechen Tamino und sein Gefährte Papageno auf, um Pamina zu befreien. Aber ist
Sarastro wirklich so böse, wie es scheint? „Die
kleine Zauberflöte“ wird seit 1979 regelmäßig
am Theater für Kinder aufgeführt.
Ab 5 Jahre.
Bestellnummer 1601
(inkl. HVV)
März
28.
22./29.
15:00
15:00
April
4./11.
5./12.
15:00
15:00
▼▼Kleiner Dodo, was spielst Du?
Von Serena Romanelli und Hans de Beer
Regie: Barbara Hass und Barbara Henneberg
Mit: Barbara Henneberg, Claudia Valtierra,
Hubert Fersterer u.a.
Ein Stück für die jüngsten Zuschauer, das Lust
auf Musik macht: Der kleine Orang Utan Dodo
findet mitten im Dschungel ein Dingsbums. Aus
dem Dingsbums kommen Töne, wenn man damit spielt. Dodo entdeckt, dass man mit dem
Dingsbums, das eine Geige ist, musizieren
kann. Als das Krokodil die Geige frisst, ist Dodo
sehr traurig. Sein Vater führt ihn zu einem sehr
alten Orang Utan, der Dodo bestimmt helfen
kann...
Mister Humpty Dumpty erweist sich als mutiger
Retter in der Not.
Ab 3 Jahre.
(inkl. HVV)
Bestellnummer 1603
März
29.
11:00
Ohnsorg Theater
Studiobühne
F
Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg
▼▼De Koh Rosmarie
Regie: Gero Vierhuff
Mit: Julia Hell und Christopher Weiß
Tiere können ganz schön anstrengend sein, findet der Bauer: der Hund schmatzt beim Essen,
das Schwein macht sich beim Schlammbaden
ständig dreckig, und die Kuh Rosemarie hat immer schlechte Laune und weiß alles besser. Deshalb schickt der Bauer sie nach Afrika. Aber
schon bald suchen Löwe, Krokodil und Giraffe
bei ihm Asyl, weil eine nörgelnde Kuh sie aus
ihrer Heimat vertrieben hat. Eine Aufführung
für Kinder in Hoch- und Plattdeutsch.
Laeiszhalle
Kleiner Saal
F
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
▼▼Hereinspaziert! – Back to the
future
Eine abenteuerliche Reise durch die
Musikgeschichte
Elbphilharmonie Konzerte
Mit: A-capella-Ensemble VOCES8
Das mit zwei Frauen und sechs Männern groß
besetzte A-cappella-Ensemble Voces8 reist mit
seinen Programmen durch die ganze Welt. Und
neuerdings auch durch die Geschichte der Musik. Eine Zeitreise für junges Publikum – von
traditionellen Spirituals über Brahms bis zu
Adeles „Skyfall“.
Ab 4 Jahre.
Bestellnummer 4253
(inkl. HVV)
April
26.
11:00
Schmidt Theater
F
Ab 5 Jahre.
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
Ab 3 Jahre.
▼▼Der kleine Störtebeker
Bestellnummer 1603
(inkl. HVV)
März
22.
11:00
Eine musikalische Kaperfahrt von Martin
Lingnau und Heiko Wohlgemuth
Regie: Carolin Spieß
Mit: Matthias Beitien, Götz Fuhrmann,
Torsten Hammann, Tim Koller, Stefan
Leonard, Kristina Willmaser u.a.
▼▼Lupinchen und Robert
Nach dem Kinderbuch von Binette
Schroeder; Musik: Barbara Henneberg
Regie: Andreas Franz und Barbara
Henneberg; musikalische Leitung: Barbara
Henneberg
Mit: Hubert Fersterer, Barbara Henneberg,
Malwina Krajecki und Claudia Valtierra
Binette Schroeders mehrfach preisgekrönter
Kinderbuchklassiker wird zum fröhlichen Zauber-Musiktheater: Lupinchen ist traurig. Doch
Vogel Robert weiß, wie er es aufheitern kann.
Er lädt seine zwei besten Freunde ein, um ein
Fest mit Lupinchen zu feiern. Herr Klappauf­
undzu schnippelt angeberisch ein Haus aus Papier, aber ein Sturm kommt auf, und der scheue
De Koh Rosmarie
Bestellnummer 0851
(inkl. HVV)
März
29.
16:00
April
11.
16:00
▼▼Gulliver
Von Gero Vierhuff nach dem Roman
Gullivers Reisen von Jonathan Swift
Regie: Gero Vierhuff
Mit: Stephan Möller-Titel
Wie wurde der unerschrockene Seeräuber
Klaus Störtebeker, der die Reichen bestahl und
den Armen gab, eigentlich zu dem, was er war?
Das ebenso spannende wie komische Theaterspektakel erzählt mit mutigen Mädchen, sprechenden Ratten und sympathischen Jung-Piraten die Vorgeschichte der norddeutschen Legende.
Ab 6 Jahre.
Bestellnummer 2201
(inkl. HVV)
April
3.
4./11.
5./19.
15:00
15:00
14:30
18./25.
15:00
Mai
2.
3.
15:00
14:30
Der Schiffsarzt und Abenteurer Lemuel Gulliver
strandet nach einem Schiffbruch auf einer einsamen Insel. Bei näherem Hinsehen jedoch
wimmelt es hier nur so von Leben. Allerdings
sind die Bewohner winzig klein und sprechen
so leise, dass Gulliver sie kaum versteht … Ein
kurzweiliges, humorvolles Ein-Mann-Spektakel
in Hoch- und Plattdeutsch.
Ab 8 Jahre
Lupinchen und Robert
Bestellnummer 0851
(inkl. HVV)
April
18.
19.
16:00
16:00
Der kleine Störtebeker
39
jungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAb
jungesAbo
Kampnagel K6
Game Music Live
Junges Schauspielhaus – Baustelle
y
Bestellnummer 0280
(inkl. HVV)
März
23.26.
20:0020:00
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
In Japan gibt es sie schon lange: Sinfonische Konzerte mit Musik aus Computerspielen. Die erste Konzertreihe dieser Art außerhalb Japans wurde als Eröffnungszeremonie zur Leipziger Computerspielmesse 2003 ins Leben
gerufen. Die Nachfrage übertraf alle Erwartungen, auch als die Reihe 2007 in die
Kölner Philharmonie verlegt wurde. Trotzdem erklingt Musik, die für Videospiele
komponiert wurde, hierzulande auf den
Konzertpodien eher selten – anders als zum
Beispiel Filmmusik.
Einer, der das künstlerische Potenzial im Zusammenspiel von Orchesterklang und Pixelbild längst erkannt hat, ist Stefan Geiger,
Dirigent und Solo-Posaunist beim NDR Sinfonieorchester. 2012 dirigierte er das Landesjugendorchester Bremen beim ersten
German Gamemusic Award. Hier standen
allerdings nicht die Original-Soundtracks
auf dem Programm, sondern Neukompositionen auf Game-Trailer und Videospiel-Sequenzen. Die Veranstaltung im Bremer
Konzertsaal „Die Glocke“ wurde als
Livestream vom Kultursender arte übertragen. Der erste Preis ging an Dominik Schuster für seine Komposition zu einem Trailer
des Action-Adventure-Games „The Legend
of Zelda: Skyward Sword“. Das Werk wurde anschließend in das Verlagsprogramm
der Wiener Universal Edition aufgenommen. Computerspiele-Musik avanciert zur
eigenständigen Kunstform.
▼▼Himmel
Von Wajdi Mouawad
Regie: Konradin Kunze
Mit: Hermann Book, Angelina Häntsch,
Jonathan Müller, Christine Ochsenhofer
und Florens Schmidt
▼▼Die Ratten
Ein Team von Geheimdienstmitarbeitern sucht
in der globalen Kommunikation nach versteckten Botschaften, um Terroranschläge zu verhindern. Plötzlich begeht ein Mitarbeiter Selbstmord. Warum? Gab es Drohungen? Die Anzeichen häufen sich, dass Terroristen historische
Gemälde und Gedichte nutzen, um ihre Pläne
verschlüsselt zu kommunizieren. Wajdi Mouawads Spionagetriller untersucht das Verhältnis
von Kunst und Gewalt in einer von Terror und
Überwachung verunsicherten Welt.
Bestellnummer 0210
(inkl. HVV)
März
23.
24.
19:00
19:00
Deutsches Schauspielhaus
aufgezogen hat, dass dieser mit ihr in die Stadt
ziehe, um ihr Sterben zu begleiten. Die Eltern
hingegen wollen Erhard für eigene Zwecke einspannen. Erhard jedoch verfolgt andere Ziele …
y
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
▼▼John Gabriel Borkman
Von Henrik Ibsen
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Josef Ostendorf, Julia
Wieninger, Gala Othero Winter u.a.
Der ehemalige Bankier Borkman lebt zurückgezogen mit seiner Frau Gunhild bei deren sterbenskranker Schwester Ella. Wegen illegaler
Transaktionen hat Borkman acht Jahre im Gefängnis verbracht. Zuvor hatte er auf eine Ehe
mit Ella zugunsten seiner Karriere verzichtet.
Jetzt fordert Ella, die Borkmans Sohn Erhard
Von Gerhart Hauptmann
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Bernd
Grawert, Jan-Peter Kampwirth u.a.
Eine Putzfrau, die einem Dienstmädchen das
ungewollte Kind abkauft und ihrem Mann als
ihr eigenes unterschiebt. Eine Mutter, die den
Handel später bereut – mit fatalen Folgen. Und
ein selbstherrlicher Theaterdirektor, der im
Dachgeschoss des Mietshauses seinen Schauspielschülern den Idealismus predigt. Das sind
die Zutaten des Hauptmann-Klassikers, die Regisseurin Karin Henkel als Spielmaterial nutzt
und mit vielen Theater-Zitaten ausstattet.
Bestellnummer 0280
(inkl. HVV)
März
29.
18:00
April
3.
20:00
Thalia Gauss.Straße
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Die lächerliche Finsternis
Von Wolfram Lotz
Regie: Christopher Rüping
Mit: Julian Greis, Pascal Houdus, Peter
Maertens, Camill Jammal und Nicki von
Tempelhoff
Zwei Soldaten der Bundeswehr reisen durch die
Regenwälder Afghanistans mit dem Auftrag,
den durchgedrehten Oberstleutnant Deutinger
zu liquidieren, und treffen dabei auf extrem verstörte Kreaturen unterschiedlichster Nationalitäten. Mit Anleihen an Joseph Conrads Roman
„Herz der Finsternis“ und Francis Ford Coppolas Film „Apocalypse Now“ schildert der bissige
Text des 1981 geborenen Dramatikers Wolfram
Stefan Geiger
Beim Game-Music-Livekonzert am 30. April
auf Kampnagel präsentieren Stefan Geiger
und das NDR Sinfonieorchester Trailer-Musik, Bearbeitungen von Original-Soundtracks und Neukompositionen zu den Spiele-Klassikern „Angry Birds“, „The Legend
of Zelda“, „Skyward Sword“, „Super Mario 3D World“, “Bioshock 2“ und „Final
Fantasy“.
Konzerttermin siehe Seite 42
40
John Gabriel Borkman
y
Die lächerliche Finsternis
Lotz die unüberwindbaren Hürden kultureller
Gegensätze.
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
März
13.
19:00
▼▼Ich rufe meine Brüder
Von Jonas Hassen Khemiri
Regie: Anton Kurt Krause
Mit: Alicia Aumüller und Pascal Houdus
Ist der dunkelhäutige Amor von Rassisten umgeben, oder findet der Krieg nur in seinem Kopf
statt? Seit in Stockholm die Autobombe explodiert ist, wittert der junge Student eine Verschwörung. Macht man ihn selbst für den islamistischen Terror verantwortlich oder bildet er
sich die abweisenden Blicke der anderen nur
ein? Nach „Invasion!“ und „Wir sind Hundert“
ist „Ich rufe meine Brüder“ das dritte Stück des
schwedischen Autors Jonas Hassen Khemiri,
das am Thalia Theater inszeniert wird.
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
März
17.
20:00
fürs Abitur. Samuels Mutter ist Alkoholikerin,
sein Vater unbekannt. Als Samuel erfährt, er
würde aus Istanbul stammen, begeben sich die
Jungen in der Türkei auf Spurensuche. Samuel
fühlt sich plötzlich als halber Türke und das verändert einiges – auch zwischen den Freunden.
„Räuberhände“ ist ein Stück nach dem Debütroman des Hamburger Autors Finn-Ole
Heinrich.
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
März
26.
20:00
▼▼Der Fremde
Von Albert Camus
Regie: Jette Steckel
Mit: Julian Greis, Franziska Hartmann,
Mirco Kreibich und Daniel Lommatzsch
Der junge Angestellte Mersault lebt unter der
Sonne Algiers gleichgültig vor sich hin, bis ihn
ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht. Im
Angesicht des Todesurteils beginnt er, über sein
Leben nachzudenken. Regisseurin Jette Steckel
hat bereits „Caligula“ von Camus inszeniert.
Der Franzose wurde im Alter von 23 Jahren
über Nacht berühmt, als 1942 sein Roman „Der
Fremde“ in Paris erschien.
▼▼Tschick
Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Regie: Christopher Rüping
Mit: Franziska Hartmann, Pascal Houdus
und Nils Kahnwald
Das ist Esther
dorf aufwuchs, die Internierung im Ghetto Theresienstadt und im KZ Auschwitz überlebte und
nach der Befreiung nach New York emigrierte.
Eine ebenso persönliche wie erschütternde Geschichte einer Holocaust-Überlebenden, die die
jüdische Mädchenschule besuchte (heute: Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule), in der das Stück aufgeführt wird.
Bestellnummer 0350
(inkl. HVV)
März
23.
19:00
Kampnagel, K 3
y
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Haus, kein Haus
Tanzplan Hamburg
Choreographie: Antje Velsinger
Im Zeitalter digitaler Mobilität scheint sich der
Gegensatz zwischen Stillstand und Bewegung
aufzulösen. Geist und Körper gehen getrennte
Wege. Während der eine zu Hause sitzt, reist
der andere im Internet durch die Welt. Welche
Rolle spielt der Körper in Zeiten des „rasenden
Stillstands“? Fungiert er lediglich als natürlicher
Widerstand in einer Welt der uneingeschränkten Bewegungsfreiheit? Oder formuliert er als
bleibender Orientierungspunkt auch einen positiven Wert?
Der Überraschungs-Bestseller des Hamburger
Autors Wolfgang Herrndorf feiert Bühnen-Premiere. Mit drei Schauspielern inszeniert Christopher Rüping die Geschichte vom Erwachsenwerden der beiden Außenseiter Maik und
Tschick, die mit einem geklauten Lada aufbrechen, um den Großvater in der Walachei zu besuchen. Der unbeschwerte Sommer führt zu
einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Der Fremde
Tschick
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
März
23.
29.
20:00
19:00
April
5.
19:00
▼▼Räuberhände
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
April
2.3.
20:00
19:00
Dr. AlbertoJonas-Haus
y
Karolinenstr. 35, 20357 Hamburg
Antje Velsinger
Bestellnummer 1860
(inkl. HVV)
März
12.13.14.
20:0020:0020:00
Von Finn-Ole Heinrich
Regie: Anne Lenk
Mit: Patrick Bartsch, Sandra Flubacher und
Sven Schelker
▼▼Das ist Esther
▼▼Speaking About The Ghost
Von Christiane Richers
Regie: Katja Langenbach
Mit: Florentine Weihe
Tanzplan Hamburg
Choreographie: Alexandre Achour
Janiks Eltern haben Samuel bei sich aufgenommen. Gemeinsam lernen die beiden Freunde
Die 17-jährige Mary Ann erzählt von ihrer jüdischen Großmutter Esther Bauer, die in Eppen-
Das Publikum ins darstellende Spiel aktiv mit
einbeziehen, lautete die Zauberformel für viele
Theatermacher des 20. Jahrhunderts. Diese in-
41
ngesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesjungesAbojungesAbojungesAbojun
jungesAbo
jungesAbo
teraktive Bühnenkunst hat die Entwicklung von
Choreografie und Performance stark beeinflusst. Choreograf Alexandre Achour rekonstruiert diese Aufführungsformate und untersucht
ihre sozio-politischen Zusammenhänge. Auch
bei ihm ist das Publikum eingeladen, aktiv am
Geschehen zu teilzunehmen.
Bestellnummer 1860
(inkl. HVV)
März
19.20.21.
19:3019:3019:30
Kampnagel, K 6
y
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Game Music Live
Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester
Dirigent: Stefan Geiger
Das NDR Sinfonieorchester spielt Musik zu Videospiel-Trailern: Angry Birds, The Legend of
Zelda: Skyward Sword, Super Mario 3D World,
Bioshock 2, Final Fantasy
Orchesterkonzerte mit Filmmusik sind keine
Seltenheit. Die Musik, die für Computerspiele
komponiert wurde, ist hierzulande jedoch – anders als in Japan, Australien und den USA –
kaum im Konzertsaal zu hören. Dabei hat sich
nicht nur das Videospiel, sondern auch die Videospielmusik längst zu einer eigenen Kunstform entwickelt. Stefan Geiger leitete 2012 in
Bremen den ersten „German Gamemusic
Award“ und führt nun das NDR Sinfonieorchester durch fesselnde Spielwelten.
Bestellnummer 1800
(inkl. HVV)
April
30.
20:00
Ernst Deutsch
Theater
Monsun Theater
y
Friedensallee 20, 22765 Hamburg
▼▼Romeo und Julia
Frei-komisch nach Shakespeare
Regie: Abel Aboualiten und Bernd Lafrenz
Mit: Bernd Lafrenz
Michel Abdollahi
deutschen Slamszene wurden sie schon jetzt gewählt. Die Veranstaltung hat Kultcharakter. Genau wie Moderator Michel Abdollahi, der seinen
Kandidaten in Sachen Witz und Schlagfertigkeit
allemal das Wasser reichen kann.
Bestellnummer 0420
(inkl. HVV)
April
8.
20:00
Hamburger
Sprechwerk
y
Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg
▼▼Die Zuckerschweine
Viel zu lachen gibt es bei Shakespeares „Romeo
und Julia“ wahrlich nicht. Schließlich finden die
unglücklich Verliebten erst im Tod zusammen.
Dass Komödiant Bernd Lafrenz trotzdem einen
Weg findet, die Tragödie in eine flotte Klamotte
zu verwandeln, liegt wohl auch an seinem sehr
freien Umgang mit dem Original. Im fliegenden
Wechsel übernimmt der gewitzte Schauspieler
dann auch gleich alle Rollen selbst. Shakespeare-Liebhaber und -Hasser kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten.
Bestellnummer 7400
(inkl. HVV)
März
18.19.20.21.
20:0020:0020:0020:00
Ohnsorg Theater
Studiobühne
y
Improvisationstheater
Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg
Sie gehen auf die Bühne, ohne zu wissen, was
passiert. Die Hamburger Impro-Gruppe „Die
Zuckerschweine“ hat keinen Text, keine Requisite, keinen Regisseur. Nach den Vorgaben des
Publikums entstehen Szenen aus dem Stegreif,
die es nur einmal gibt. Das Geheimrezept der
Hamburger Gruppe: Immer alles geben und
selbst Spaß haben.
▼▼Wir wollen Meehr – De Fischer
y
un sin Fro
Stückentwicklung des Ohnsorg-Jugendclubs
Ilsebill, die Frau des Fischers, kann sich mit ihrem
einfachen Leben nicht zufrieden geben. Da
kommt es ihr gerade recht, dass ihr Mann einen
Zauberfisch angelt, der jeden Wunsch erfüllen
kann. Doch auch Wünsche haben ihren Preis. Der
Ohnsorg-Jugendclub entwickelt auf Grundlage
des Märchens von Philipp Otto Runge ein Stück
über das Leben in der Überflussgesellschaft.
Bestellnummer 0870
(inkl. HVV)
März
17.
18.
18:00
18:00
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg
▼▼Best Of Poetry Slam
Kampf der Künste
Moderation: Michel Abdollahi
Zehn Minuten entscheiden über Erfolg oder Niederlage. So lange haben die Autoren Zeit, das
Publikum mit eigenen Texten zu ekstatischen
Ovationen zu verführen. Die Lautstärke des Applauses entscheidet, welcher der vier Kandidaten
das Rennen macht. Zu den besten Poeten der
Die Zuckerschweine
Bestellnummer 5140
(inkl. HVV)
April
2.
20:00
Wir wollen Meehr – De Fischer un sin Fro
jungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesjunge
ungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojun
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Impressum
Bildnachweise
Herausgeber:
TheaterGemeinde Hamburg e.V. • Ida-Ehre-Platz 14, 20095 Hamburg
Anatol Kotte (Titelbild), Becking AG (S. 4), Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (S. 4), Johannes Arlt
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Rainer Pfisterer (S. 6), Uli Weber (S. 6), Tobias Wirth (S. 7), Sitkovetsky Piano Trio (S. 7), Maria Budtova
(S. 8), Marco Borggreve (S. 8, 10, 13), Dietmar Scholz (S. 8), Hans Scherhaufer (S. 9), Gerhard Richter
(S. 9), rom schaerer eberle (S. 9), Dr. Joachim Flügel (S. 10, 15, 39), Ensemble Resonanz (S. 10), Cindy
Byram (S. 11), HTK (S. 11), Kamu (S. 11), Lucian Hunziker (S. 12), Timothy Greenfield-Sanders (S. 12), Dan
Steinberg (S. 12), Simone Bartoli (S. 13), Mathias Bothor (S. 13), Thomas Marek (S. 13), Lena Kern (S. 14),
Engelsaal (S. 14, 15, 22), Inken Rahardt (S. 15), Susann Oberacker (S. 16), Thies Rätzke (S. 16), Sandra
Then (S. 17), Krafft Angerer (S. 17, 18, 19, 35, 40), Fabian Hammerl (S. 19, 41), Hamburger Sprechwerk
(S. 20, 42), Achim Käflein (S. 20), Kai Fischer (S. 21), Komödie Winterhuder Fährhaus (S. 21), Imperial
Theater (S. 22, 30), Volker Zimmermann (S. 23, 27), Stage Entertainment Marketing & Sales GmbH (S. 23,
29), Klaus Lefebvre (S. 23, 40), Julian Röder/JU Ostkreuz (S. 25), Armin Smailovic (S. 25, 26, 27), RMNGrand Palais (Musée d‘Orsay)/Jean-Gilles Berizzi (S. 27), KIDA (S. 28), St. Pauli Theater (S. 28), G2 Baraniak
(S. 29), Oliver Fantitsch (S. 30, 39), Maike Kollenrott (S. 31), Das Schiff (S. 31, 32), Gregor Schläger (S. 32),
Alma Hoppes Lustspielhaus (S. 32, 33, 34), Karsten Jahnke Konzertdirektion (S. 35), Sinje Hasheider
(S. 36, 39, 42), Fundus Theater (S. 37), Opernloft (S. 38), NDR (S. 38), Monsun Theater (S. 38), Gunter
Glücklich (S. 40), Thalia Theater (S. 41), Antje Velsinger (S. 41), Ernst Deutsch Theater (S. 42)
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TheaterGemeinde Hamburg e.V. • Postfach 10 55 23, 20038 Hamburg.
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Verantwortlich: Dr. Josef Steinky
Redaktion: Sören Ingwersen, Dr. Josef Steinky
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Die Kosten für die Zusendung des Magazins der TheaterGemeinde
Hamburg e.V. sind im Abonnementspreis enthalten.
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Unsere Abonnements 2014/2015
Die individuellen Abos für die ganze Stadt
Freie Auswahl in Hamburgs Kultur – durch alle Genres
und Spielstätten:
Das Große Abo – 8 Veranstaltungen in einer Spielzeit:
1
1 x Oper/Ballett, 2 x Konzert/Kammeroper, 5 x Theater/
Große Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 184,40 €.
2
Das kleine Abo – 5 Veranstaltungen in einer Spielzeit: 1 x
3
Drei mal Zwei-Abo – 6 Veranstaltungen in einer Spielzeit:
Konzert/Kammeroper, 1 x Kleine Bühne, 3 x Theater/Große
Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 118,60 €.
2 x Oper/Ballett, 2 x Konzert/Kammeroper, 2 x Theater/
Große Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 169,20 €.
Abos ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack – wenn
Sie nur an Konzerten interessiert sind oder ausschließlich ins Theater gehen wollen:
Das Schauspiel-Abonnement – für ausschließliche The-
4
atergängerinnen und Theatergänger: 7 x Theater/Große
Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 149,60 €.
5
Das Bühnen-Abonnement – hier sehen Sie einen Mix aus
6
Das Konzert-Abonnement – wer nur an Konzerten interessiert ist, findet hier genau das Richtige: 6 Veranstaltungen
je Spielzeit: 2 x Kleines Konzert und 4 x Konzert/Kammeroper. Das Abonnement kostet pro Person 147,20 €.
7
Kleinen und Großen Bühnen: 7 Veranstaltungen in einer
Spielzeit: 2 x Kleine Bühne und 5 x Theater/Große Bühne.
Das Abonnement kostet pro Person 142,20 €.
Konzert-Abo PLUS – für diejenigen, die auch Vorstellun­
gen in der Oper besuchen wollen, bieten wir 8 Veranstaltungen je Spielzeit: 2 x Kleines Konzert und 4 x Konzert/
Kammeroper sowie 2 x Oper/Ballett. Das Abonnement kostet
pro Person 199,80 €.
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zweit unterwegs sein wollen:
Das Duo-Abo – Mit diesem Abo sehen Sie 6 Veranstaltun­
8
gen zu zweit in einer Spielzeit: 1 x Kleines Konzert, 2 x Kon­
zert/Kammeroper, 1 x Kleine Bühne, 2 x Theater/Große
Bühne. Das Abonnement kostet für diese zwei Personen zusammen 275,40 €.
Grenzenlos unterwegs? Einfach nur auswählen? Alle
Theater in einem Abo!
freestyle – freie Auswahl – 5 Veranstaltungen frei wähl-
9
bar aus allen Abo-Kategorien (Ausnahme: Eine Aufführung
der Kategorie I Oper/Ballett/Tanz wird mit zwei Abo-Karten
angerechnet). Das Abonnement kostet pro Person 135,80 €.
Für groß, größer und klein:
Das FamilienAbo – 5 Veranstaltungen aus unserem Famili-
F
Y
enangebot. Das Abonnement kostet für zwei Personen zusammen
108,00 €, jede weitere Person (ob Erwachsener oder Kind) ist mit
54 € dabei. Und: Alle Karten inklusive HVV!
Das „jungeAbo“ – für Jugendliche ab 14 Jahre: 5 Veranstaltungen in einer Spielzeit aus unserem Jugendabo-Angebot. Das
Abo kostet je Person 54 € und verlängert sich nicht automatisch.
Und: Alle Karten inklusive HVV!
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Kein Problem! Sie erhalten zusätzliche
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Wir sind gut! Sagen Sie‘s weiter!
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Hörspiel-CDs und und …
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Sie können uns natürlich auch formlos mailen unter
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43
KONZER T E
MÄRZ UND APRIL
HENGELBROCK/VOGLER
ZNAIDER/TRPČESKI
Thomas Hengelbrock Dirigent
Jan Vogler Violoncello
Sarah Wegener Sopran
Tora Augestad Mezzosopran
Nikolaj Znaider Dirigent
Simon Trpčeski Klavier
Do, 12.03.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle
Jörg Widmann
„Dunkle Saiten“
für Violoncello, Orchester und
zwei Frauenstimmen
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Fr, 10.04.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle
Edward Elgar
Introduktion und Allegro op. 47
Sergej Prokofjew
Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
ZAPPA & VARÈSE
BLOMSTEDT
Fr, 17.04.2015 | 20 Uhr | Kampnagel
Herbert Blomstedt Dirigent
NDR Sinfonieorchester
Jonathan Stockhammer Dirigent
NDR Bigband
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 c-Moll
Edgard Varèse, Frank Zappa,
Charlie Parker u. a.
Fr, 20.03.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle
Karten bei der Theatergemeinde und im NDR Ticketshop im Levantehaus, Tel. (040) 44 192 192, ndrticketshop.de, ndr.de/sinfonieorchester
DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE
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