close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

des Konzepts der Berlin Sports Week 2015

EinbettenHerunterladen
GZA/PP 8048 Zürich
27. Jahrgang
BON.
Donnerstag, 6. November 2014
Nr. 45
Probebehandlung Gratis
Giesshübelstrasse 106 8045 Zürich
www.tcm-hengfu.ch
Tel. 043 811 51 11
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
100-Jährige: «Ich habe zwei Männer,
die mich rund um die Uhr versorgen»
Anna Oertle ist 100 Jahre
alt. Dank der Fürsorge ihres
72-jährigen Sohns Werner
und ihres Enkels Rolf (42)
lebt sie in ihrer eigenen
Wohnung im Kreis 4 und
ist rundum zufrieden. Ins
Altersheim will sie nicht.
Béatrice Christen
Anna Oertle sitzt am Küchentisch.
Hier hält sie sich oft und gerne auf.
Die Hundertjährige weiss trotz ihrem
hohen Alter weiterhin, was sie will.
Ihr 72-jähriger Sohn Werner umsorgt
sie seit vielen Jahren. Er lebt in der
Wohnung über ihr und hat über das
Babyfone Tag und Nacht Kontakt zu
seiner Mutter. «Wir sind ein gut eingespieltes Team», lacht er. Seit kurzer
Zeit unterstützt ihn Anna Oertles En-
kel Rolf im Haushalt. Die beiden Männer kümmern sich rührend um die
Hundertjährige, die den Schalk in den
Augen und ihren Humor nicht verloren hat. Enkel Rolf sagt: «Sie sagt uns
klar, wenn ihr etwas nicht passt», es
sei fast wie früher, «nur hat sie heute
keinen Teppichklopfer mehr», betont
er lachend.
Spitex hilft mit
«Rugeli», wie Sohn Werner seine
Mutter liebevoll nennt, ist geistig bei
bester Gesundheit. Nur mit dem Laufen hapert es. Sie steigt zwar mit Unterstützung von einem ihrer beiden
Männer immer noch die Treppe zum
ersten Stock hinauf, sitzt aber für
längere Wege im Rollstuhl.
Einmal im Tag besucht die Spitex
die Hundertjährige, um Sohn und Enkel zu entlasten. Kochen tun die zwei
Männer abwechslungsweise. Sohn
Werner berichtet: «Rugeli mag
Fleisch nicht besonders, sie isst gerne Pasta, Gemüse und Salat.» Enkel
Rolf fährt fort: «Manchmal bereite ich
Poulet zu, das ich ihr ganz fein zerschneide.» Ja, das sei so, sagt sie.
Fleisch sage ihr nicht viel, dafür möge sie Süssigkeiten. «Ich mag auch
Joghurt, das ist fein», strahlt sie.
Jeden Morgen holt Sohn Werner
knusprige Gipfeli beim Bäcker. «Ich
will zum Zmorge nur Gipfeli», betont
die betagte Frau resolut. Am Freitag
sei Wähentag, erzählen die zwei
Männer, dieser sei jede Woche fest
eingeplant, daran gäbe es nichts zu
rütteln.
Im Quartier unterwegs
Anna und Werner Oertle sind bekannt im Kreis 4. Die beiden sind
täglich unterwegs. «Zu unserem Tagesablauf gehört auch der Zvierihalt
im Kaffee des Locherguts», erzählt
Sohn Werner. «Dort trinken wir ge-
Anna Oertle und ihre zwei Männer: Sohn Werner und Enkel Rolf.
meinsam Tee und essen dazu Nussrollen, eine Spezialität, die Rugeli
über alles liebt.»
Sohn Werner schiebt seine Mutter
im Rollstuhl auch in die Migros zum
Einkaufen. Sie bestimme, was gekauft werde, schmunzelt er. «Ja, ja,
Foto: ch.
so ist es», bekräftigt sie. Anna Oertle
geniesst auch längere Autofahrten.
Enkel Rolf: «Ich war mit ihr im Tessin und in Stuttgart.» Sohn Werner
ist mit seiner Mutter oft im Clubhaus
Fortsetzung auf Seite 5
Mit geschnitzten Räben
quer durchs Quartier
Tausend leuchtende Räben erhellten
am Samstag die Albisrieder Strassen
und sorgten für eine stimmungsvolle
Atmosphäre. Bei den geschnitzten
Motiven sah man oft Sonnen, Monde
und Sterne. Zudem präsentierten
Pfadfinder, Primarschülerinnen und
-schüler, Kindergärtler, Vereine und
Wohngenossenschaften kreativ gestaltete Wagen. Nach dem Umzug konnte
man sich auf dem Schulhausplatz «In
der Ey» mit Tee, Wurst und Brot verpflegen und die Stadt Jugend Musik
Zürich, die den Umzug begleitet hatte,
spielte nochmals auf. (hsch.)
Fotoimpressionen: Letzte Seite
Gespannt warten die Kindergärtler mit ihren geschnitzten Räben und dem geschmückten Wagen auf den Start des Umzugs.
Foto: Heinz Schluep
Kein Asyl für die Polizei
(K)ein Hotel Suff?
Kein Fussball mehr im Westen
Die Kantonspolizei soll 2020 ins neue Polizei- und Justizzentrum (PJZ) einziehen. Das Gefängnis auf dem Kasernenareal
kommt weg. Dies und mehr sieht der am Dienstag von Kanton und Stadt Zürich vorgestellte Masterplan vor.
Seite 3
Die Stadtzürcher Stimmberechtigten entscheiden am 30. November über die definitive Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB, das sogenannte Hotel Suff. Die Argumente von Befürwortern und Gegnern auf
Seite 8
Bevor die Zürcher Hochschule der Künste in Zürich West die
Türen öffnete, gab es hier die Toni Molkerei. Und vorher? Da
stand im Industriequartier das dritte bzw. das erste Zürcher
Fussballstadion: das Förrlibuck.
Seite 9
HUG
SCHUH & SCHLÜSSEL SERVICE AG
Badenerstrasse 343
Albisriedenplatz
8003 Zürich
Es gibt sie noch, die guten
Schuhmacher.
Bei Schuh-Reparaturen nur
zum Profi.
2
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
AKTUELL
Relaxen, kuscheln, schlemmen
Vergessen Sie die Hektik
des Alltags und geniessen
Sie erholsame Urlaubstage
mit dem einzigartigen Vierwaldstättersee-Panorama
im See- und Seminarhotel
FloraAlpina in Vitznau.
Die Drillinge «O’Neill Sisters» sangen schon für Hilary Clinton.
Foto: zvg.
Ohrenschmaus und Augenweide
«Women of Ireland» begeistert mit einer Mischung
aus traditionellen irischen
Melodien, modernen Songs
und temporeichen TapDance-Choreografien.
Ein 20-köpfiges Ensemble, bestehend
aus den besten irischen Tap-Tänzerinnen, Musikerinnen und Sängerinnen, präsentiert ein energiegeladenes
und abwechslungsreiches Programm.
Im Vordergrund der Show stehen die
grosse Bandbreite und die Schönheit
traditioneller irischer Musik und des
irischen Tanzes, verflochten mit aktuellen Liedern und Rhythmen von
keltischer Prägung, garniert mit farbenprächtigen Kostümen und aufwendigem Lichtdesign.
Unter den Künstlerinnen von
«Women of Ireland» finden sich langjährige Leadtänzerinnen der Tanzshows «Riverdance» und «Lord of
the Dance» und viele weitere talenANZEIGEN
Publireportage
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 3x 2 Tickets für
«Women of Ireland» im Theater
Spirgarten. Um zu gewinnen, einfach bis 10. November eine Mail
mit Betreffzeile «Ireland» und
ganzem Absender senden an:
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Ireland»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
tierte Tänzerinnen. Im Mittelpunkt
stehen die O’Neill Sisters, Drillinge
aus County Kerry. Die bezaubernden
Damen teilten den roten Teppich
schon mit Stars wie Tom Cruise und
Miley Cyrus oder spielten und sangen
für Hilary Clinton. (pd./mai.)
Mittwoch, 19. November, 20 Uhr, Theater
Spirgarten, Lindenplatz 5, 8048 Zürich.
Das Feriendorf Vitznau liegt im Herzen der Schweiz, am Vierwaldstättersee, in einer malerischen Seebucht am Fuss der Rigi. Wer Ruhe
und Entspannung sucht oder seine
Ferien aktiv in der Heimat von Wilhelm Tell verbringen will, fühlt sich
hier heimisch. Zu erreichen ist diese
idyllische Gegend bequem und einfach per Zug und Schiff oder mit
dem Auto. In Vitznau, dem wohl beliebtesten Ort am Vierwaldstättersee, steht ein romantisches Haus mit
Persönlichkeit und ländlichem Charakter, zudem ausserordentlich gemütlich und grosszügig – das Seeund Seminarhotel FloraAlpina.
Das 3-Sterne-Hotel verfügt über
einen Park mit beheiztem Swimmingpool und grosszügiger Liegewiese sowie über insgesamt 57 neu
renovierte Zimmer. Die Zimmer mit
Seeblick sowie die Aussichtsterrasse
sorgen für einen traumhaften Ausblick. Die angenehm modern gestalteten Zimmer bieten jeglichen Komfort und eine herrliche Aussicht auf
die umliegende Landschaft.
Mindestens so genussvoll wie der
Ausblick auf See und Berge sind die
kulinarischen Köstlichkeiten. Frisch
zubereitet und mit Liebe präsentiert,
werden erlesene Köstlichkeiten aus
dem See, von der Wiese und aus
Traumlage über dem Vierwaldstättersee: Das «FloraAlpina».
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost ein KuschelWochenende für zwei Personen im
See- und Seminarhotel FloraAlpina
in Vitznau. Inbegriffen sind:
• 1 Übernachtung im Doppelzimmer
mit freistehender Badewanne;
• Romantisches Abendessen mit
Apéro
• Frühstückskorb im Zimmer
• 1 Flasche Prosecco im Zimmer
• Badeüberraschung im Zimmer
dem Wald serviert. Wenn das Wetter
mitspielt, lockt zusätzlich noch ein
einzigartiger und romantischer Sonnenuntergang.
Auch für Hochzeitsapéros, Familienfeiern und Geschäftsanlässe bieten die Aussichtsterrasse, das Pano-
• Schwitz & Relax in unserem Outdoor-Wellness (60 Min.)
(Gesamtwert: 440 Franken).
Wer gewinnen will, schickt bis 13.
November eine Postkarte mit vollständigem Absender an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb FlorAlpina
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich.
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
ramarestaurant und die Säle des
See- und Seminarhotels FloraAlpina
das richtige Ambiente. (pd.)
See- und Seminarhotel FloraAlpina AG,
Schibernstrasse 2, 6354 Vitznau. Telefon
041 399 70 70, welcome@floraalpina.ch
www.floraalpina.ch.
Stadt Zürich
AKTUELL
Nr. 45
6. November 2014
3
Stadt und Kanton skizzieren Ideen fürs Kasernenareal
Die Kantonspolizei zieht
voraussichtlich 2020 in das
neue Polizei- und Justizzentrum. Dann wird ein Grossteil
des Kasernenareals frei.
Die Militärkaserne wird neu
durch das Bildungszentrum
für Erwachsene genutzt, die
Zeughäuser stehen neuen
Nutzungen offen, die Wiese
wird zum zentralen Freiraum.
Der Kanton Zürich als Eigentümer
und die Stadt Zürich planen im Projekt «Zukunft Kasernenareal Zürich»
gemeinsam die künftige Entwicklung
des Areals. Nun liegt der Entwurf des
Masterplans vor. Dieser enthält eine
Leitidee sowie Aussagen zur Gestaltung und Nutzung des Kasernenareals. Zudem listet er ein Handlungsprogramm für die Planungspartner
auf, das in den nächsten Jahren umzusetzen ist, um das Areal sukzessive
weiterzuentwickeln.
Drei Teilbereiche
Voraussichtlich 2020 zieht die Kantonspolizei in das neue Polizei- und
Justizzentrum. Damit wird ein Grossteil des Kasernenareals im Kreis 4
frei. Dieses ist aufgrund seiner zentralen Lage und Grösse ein bedeutendes Areal im Stadtzentrum, heisst es
in der Medienmitteilung von Stadt
und Kanton. Die Baudirektion hatte
deshalb zusammen mit dem Hochbaudepartement der Stadt Zürich
mögliche neue Nutzungen für das
Areal geprüft. In einem breit angelegANZEIGEN
Blick von der Polizeikaserne, die bestehen bleibt, aufs Kasernenareal. Das provisorische Polizeigefängnis links kommt weg.
ten Beteiligungsverfahren wurde auch
die Bevölkerung einbezogen. Am 4.
November fand die vierte Veranstaltung statt, an der Kanton und Stadt
Zürich den Entwurf des Masterplans
zum Kasernenareal präsentierten.
Das gesamte Areal ist ein lebendiger,
möglichst allen zugänglicher Arbeits-,
Begegnungs- und Erholungsort. Bildungs- und Freizeitnutzungen, kleine
Gewerbebetriebe, kulturelle Nutzungen sowie Nutzungen mit sozialer
Ausrichtung sollen es prägen. Der
Zeughaushof und die Kasernenwiese
sind stadtteilverbindende Freiräume.
Das Areal als Ganzes soll kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert
geführt werden.
Drei Teilbereiche sollen ein sinnvolles Ganzes ergeben. Der Masterplan sieht vor, das Areal in drei Teile
mit unterschiedlicher Ausrichtung
aufzuteilen, wobei sie ein sinnvolles
Ganzes bilden sollen. Die beiden Kasernengebäude bleiben weiterhin
kantonalen hoheitlichen Aufgaben
vorbehalten: Die Militärkaserne wird
durch das Bildungszentrum für Erwachsene genutzt, wobei das Erdgeschoss für publikumsorientierte Nut-
zungen geöffnet werden soll (zum
Beispiel Gastronomie). Die Polizeikaserne wird bis auf Weiteres von
der Kantonspolizei genutzt.
Gefängnis kommt weg
Für die Zeughäuser stehen dagegen
eher kleinflächige Nutzungen für Gewerbe, Kultur und soziale Einrichtungen im Vordergrund, die sich aus
dem aktuellen Bestand weiterentwickeln. Mit der Aufhebung des provisorischen Polizeigefängnisses und
seiner Umzäunung soll die Kasernenwiese zu einem zentralen Freiraum
Foto: Andreas Minor.
werden. Der Entwurf des Masterplans wird bis Ende Jahr in seine
endgültige Fassung gebracht, danach
müssen der Regierungsrat und der
Stadtrat den Masterplan als gemeinsames Handlungsprogramm genehmigen. Danach wollen sich die beiden Planungspartner weiter gemeinsam für die Entwicklung und den Betrieb des Kasernenareals einsetzen.
Dazu gehört, dass Kanton und Stadt
über die Abgabe des Zeughausareals
im Baurecht verhandeln. (pd./pm.)
www.kasernenareal-zuerich.ch
4
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
HINTERGRUND
Säureunfall: Die Milizfeuerwehr probt den Ernstfall
Drei Kompanien der Milizfeuerwehr der Stadt Zürich
standen am Samstag an der
Jahresschlussübung in Oerlikon im Einsatz. Ihre Aufgabe war die Erstversorgung
von Verletzten nach einem
Säureunfall an der Züspa.
Karin Steiner
Die Züspa lockt jedes Jahr Zehntausende in die Messe Zürich in Oerlikon. In der ganzen Menschenmenge
hat ein Standbetreiber versehentlich
ein stark säurehaltiges, konzentriertes
Reinigungsmittel
verschüttet.
Zahlreiche Personen wurden damit
kontaminiert. Der Vorfall löste eine
Massenpanik aus, bei der es weitere
verletzte Personen gab.
Dies war die Ausgangslage der
Übung «Omnes Vigiles 2014», welche
die Spezial-Kompanie, die SanitätsKompanie und die Verkehrs-Kompanie an der Jahresschlussübung zu bewältigen hatten. «Mit der Milizfeuerwehr haben wir eine solche Übung
noch nie von A bis Z durchgespielt»,
erzählt Urs Eberle von der Medienstelle Schutz & Rettung.
Frühmorgens begannen die Kompanien mit dem Aufbau der Dekontaminationscontainer und der Sanitätshilfestellen, während die VerkehrsKompanie die nötigen Umleitungen
rund ums Hallenstadion organisierte.
Nach 10 Uhr wurden die ersten «Ver-
letzten» auf den Platz gebracht. Sie
wurden von Personen mit Gasmasken und Sicherheitsanzügen in Empfang genommen und in die Dekontaminationscontainer gebracht. «Bei einem Säureunfall ist es wichtig, dass
die kontaminierten Personen gründlich gewaschen und ihre Kleider vernichtet werden», erklärt Urs Eberle.
«Sonst können sie weitere Personen
kontaminieren. Selbst wenn sie
schwer verletzt sind, kann man sie
erst nach der Dekontaminierung verarzten.»
Nach dem Wasch-Prozess wurden
die «Opfer», in Folien gepackt, in die
Sanitätshilfestelle gebracht und von
Notärzten und Rettungssanitätern
versorgt. Diese entscheiden auch, ob
die Person mit dem bereitstehenden
Rettungswagen in ein Spital gebracht
werden muss.
Hinter dem Hallenstadion werden die Dekontaminations- und Sanitätszelte aufgebaut.
3. Jahresschlussübung
Bereits zum 3. Mal hat die Milizfeuerwehr eine grosse Jahresschlussübung
mit sämtlichen Kompanien durchgeführt. In der ganzen Stadt Zürich
wurden am Samstag Brände gelöscht
und Wälder nach Sturmschäden aufgeräumt. Das Szenario in Oerlikon
war die anspruchsvollste Übung.
Rund 80 Männer und Frauen standen dafür im Einsatz. «Im Anschluss
werden die ganzen Übungen mit den
Kompanieleitern besprochen», sagt
Urs Eberle. «Abläufe, die noch nicht
hundertprozentig geklappt haben,
werden bei den nächsten Übungen
gezielt geübt.»
In Wärmefolie eingepackt werden die Personen zur Sanität gebracht.
ANZEIGEN
80 000 Personen
und mehr beträgt heute wegen der EUPersonenfreizügigkeit der Bevölkerungszuwachs pro Jahr. Das kann die Schweiz
auf die Dauer nicht verkraften.
Die ECOPOP-Initiative lässt immer noch
einen grossen Zuwanderungsüberschuss
von 16 000 Personen zu und ist damit
sehr massvoll.
Darum
ECOPOP-Initiative JA
Schweizer Demokraten (SD)
Postfach 9103, 8036 Zürich
Gut geschützt entkleiden und reinigen die Rettungskräfte die kontaminierten Personen.
Rettungssanitäter übernehmen die Patienten.
Die Rettungswagen führen die Verletzten ab.
Foto: kst.
Zürich West
AKTUELL
Nr. 45
6. November 2014
5
AUF
EIN WORT
IN KÜRZE
«Liberal Award»
Bereits zum 15. Mal verleihen die
Jungfreisinnigen Kanton Zürich
den «Liberal Award» an eine liberal denkende und handelnde
Persönlichkeit oder Personengruppe. Der «Oscar des Liberalismus» 2014 wird alt Nationalrat
und Stadtrat Filippo Leutenegger
sowie Nationalrätin Natalie Rickli
für ihr ausserordentliches Engagement für liberale Lösungen in
der Medienpolitik verliehen.
Karin Steiner
Weil ich ein schweres Gerät im
Niederdorf kaufen musste, fuhr
ich ausnahmsweise mit dem Auto
in die City. Da beim Parkhaus
Central freie Plätze angezeigt waren, fuhr ich rein und wurde
gleich beim Eingang von einem in
Zivil gekleideten Mann angehalten
und in gebrochenem Deutsch gefragt, ob ich hier parkieren wolle.
Ja klar, deshalb bin ich ja auch
hier! Wie lange ich denn bleiben
Meisterzeichnungen
2015 feiert die Grafische Sammlung im Kunsthaus Zürich ihr
100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind vom 23. Januar
bis 19. April 2015 rund 120 auserlesene Zeichnungen des 16. bis
21. Jahrhunderts in der Ausstellung «Meisterzeichnungen» vereint – Werke von Raffael, Albrecht Dürer, Johann Heinrich
Füssli, William Turner, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Pablo
Picasso, Alberto Giacometti u.a.
Albisgüetli-Tagung
Die SVP des Kantons Zürich führt
am 16. Januar 2015 die 27. Albisgüetli-Tagung durch. Gastreferentin ist Simonetta Sommaruga,
Vorsteherin des Eidgenössischen
Justiz- und Polizeidepartements.
Weiter halten Nationalrat Alfred
Heer, Präsident der SVP des Kantons Zürich, die Begrüssungs- sowie alt Bundesrat Christoph Blocher, Vizepräsident der SVP
Schweiz, die Hauptansprache.
Neue Kantonsrätin
Die Direktion der Justiz und des
Innern hat die Historikerin/Unternehmerin Sylvie Fee Matter
aus Zürich als Mitglied des Kantonsrats gewählt. Sie tritt die
Nachfolge der zurückgetretenen
Monika Spring an. Die 33-jährige
Sylvie Fee Matter war drittes Ersatzmitglied auf der SP-Liste im
Wahlkreis IV (Kreise 6 und 10).
Münsterhof
Die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Münsterhofs beginnen
im ersten Quartal 2015 und dauern voraussichtlich ein Jahr. Neu
ist der Münsterhof für den motorisierten Verkehr gesperrt – die
55 Parkplätze wurden bereits in
der Fraumünsterstrasse kompensiert. Für diese Arbeiten hat der
Stadtrat einen Objektkredit von
1,578 Millionen und gebundene
Ausgaben von 7,859 Millionen
Franken bewilligt.
Grabpflege
Die Gebühren für die Grabpflege
wurden 1995 festgesetzt. Seither
ist der Pflegeaufwand gestiegen,
doch wurde lediglich die Teuerung ausgeglichen. Aktuelle Berechnungen haben ergeben, dass
die Grabdienstleistungen bisher
nicht kostendeckend angeboten
wurden. Die Gebühren liegen
rund 30 Prozent unter den Vollkosten. Um kostendeckende Gebühren zu erreichen, müssen auf
Anfang 2015 die Gebühren ein
erstes und 2017 ein zweites Mal
erhöht werden.
Schlüssel-Entzug
Fotos: Heinz Schluep
Bosi lockte in Albisrieder Tropen
«Mit dem Tram in die Tropen», warb Grün Stadt Zürich – und die Besucher kamen am 1. November in
Scharen nach Albisrieden zur Eröffnung der sanierten
Schauhäuser der Stadtgärtnerei. Publikumsliebling
Bosi genoss es sichtlich, wieder im Mittelpunkt zu
stehen. Nebst dem zutraulichen Riesentukan lockten
beispielsweise Rundgänge durch das neu gestaltete
grüne Paradies («Zürich West» vom 23. Oktober). Im
Freien konnte man etwa 40 Palmen und mediterrane
Topfpflanzen entdecken, die im Quartier gezogen
wurden. Der nun pensionierte Pfarrer Ueli Schwendener (auf dem Bild rechts mit seinem Enkel Kian und
Sadik Ahmeti von der Stadtgärtnerei, der für die Palmen und das neu erstellte Palmenhaus verantwortlich
ist) hat sie selbst aus Samen gezogen, die er im Mittelmeerraum gesammelt hatte. Während der letzten
neun Jahre hat in der Thomaskirche immer am Palmsonntag eine Palmenausstellung stattgefunden. (zw.)
100-Jährige: «Ich habe zwei Männer, die …»
Fortsetzung von Seite 1
des Sportvereins Höngg anzutreffen.
«Dort war ich früher Juniorenobmann», erzählt er. Heute hilft er
überall mit, wo Not am Mann ist. Seine Mutter geniesst die Ausflüge nach
Höngg, wo sie gerne einen Nussgipfel
zum Tee isst und mit anderen Gästen
plaudert.
Den Abend verbringen Sohn und
Enkel meistens mit Anna Oertle. Wir
hören Radio oder Musik über den
Computer», erzählen sie. «Unser ‹Rugeli› mag alte Schlager und vor allem
Volksmusik.» Wenn sie dann müde
sei, helfen ihr die beiden Männer ins
Bett und legen sich ebenfalls hin.
«Wir müssen ihr nämlich auch heute
noch folgen», sagt Enkel Rolf mit einem Augenzwinkern.
An ihrem 100. Geburtstag gab es
viele Glückwünsche. Anna Oertle
wurde auf der Musikwelle von Radio
DRS mit dem Trompetenecho geehrt,
und auch Tele Züri hat sie besucht.
Sie freut sich über diese Art von Geburtstagswünschen und blickt strahlend zu den Blumensträussen, die gegenüber dem Küchentisch stehen. Ins
Altersheim will die Hundertjährige
auf keinen Fall. Warum auch? Sie
fühle sich wohl im eigenen Heim und
werde ja bestens von ihren zwei
Männern betreut, lacht sie verschmitzt.
wolle, fragte er. Ich konnte ihm
die Frage nicht exakt beantworten, schätzte aber rund zwei Stunden. Gut, dann dürfe ich reinfahren, sagte er und wies mir einen
Parkplatz in der Halle an.
Wenig später traf ich den
Mann beim Ausgang in einem Kabäuschen an, wo er ein Ticket für
mich bereithielt. «Nun müssen Sie
mir noch die Autoschlüssel abgeben», sagte er. «Wozu soll ich Ihnen meine Schlüssel abgeben?»,
fragte ich. «Das ist einfach so»,
bekam ich zur Antwort. «Aber es
muss doch einen Grund dafür geben? Ich habe noch nie in einem
öffentlichen
Parkhaus
meine
Schlüssel abgeben müssen.» Da
der Mann mir weiterhin eine Antwort schuldig blieb und auf meinem Schlüssel bestand, beschloss
ich, das Parkhaus sogleich wieder
zu verlassen.
Der Mann mit seinem eher undankbaren Job tut mir leid, denn
bestimmt bekommt er öfters das
Misstrauen der Leute zu spüren.
Umso weniger verstehe ich, dass
er nicht informiert ist, wozu diese
Regelung gut sein soll. Und die
Betreiberin der Parkgarage würde
viel Gutes tun, wenn Sie gleich
beim Eingang auf den SchlüsselEntzug hinweisen würde.
AUS DEM GEMEINDERAT
Beim CO2 Verantwortung nicht hin und her schieben
Isabel Garcia
Es ist ein kleiner Schritt für die Umwelt, aber ein grosser Schritt für den
Gemeinderat: Das Stadtparlament
will eine moderate CO2-Abgabe.
Vor zwei Wochen hat der Zürcher
Gemeinderat mit den Stimmen von
GLP, Grünen, SP und AL einen GLPVorstoss zur Einführung einer CO2Abgabe bei allen Flügen ab Zürich
überwiesen. Der Stadtrat soll dies in
Zusammenarbeit mit dem Regierungsrat umsetzen, denn zusammen
verfügen die Vertretungen von Stadt
und Kanton über eine Mehrheit im
Verwaltungsrat der Flughafen AG.
Die CO2-Abgabe soll mindestens 10
Schweizer Franken für alle ab Zürich
abfliegenden Passagiere betragen.
Dies deckt ungefähr den Kompensationsbedarf für Flüge ins nähere europäische Ausland ab. Die durch die
Abgabe generierten Einnahmen sollen in Projekte zur Förderung des
ressourcenschonenden
Verkehrs
(Elektromobilität,
Langsamund
Fussgängerverkehr etc.) fliessen.
Drei Beweggründe stehen hinter
dem Vorstoss:
• Die Themen Nachhaltigkeit und
2000-Watt-Gesellschaft
sind
im
Trend und finden viele Befürworterinnen und Befürworter. Auch die
Verwaltungen von Stadt und Kanton
ja sogar der Flughafen haben eine
beachtliche Aktivität an den Tag gelegt: Es gibt unzählige Absichtserklärungen, Konzepte, Dokumentationen,
Broschüren, und der Flughafen publiziert einen jährlichen Umweltbericht. Leider ist dies aber alles eher
theoretisch und abstrakt – und es
fehlt das Konkrete und Handfeste.
Und genau hier setzt der GLP-Vorstoss an: Er leistet einen bescheidenen, aber eben konkreten Beitrag zu
mehr Nachhaltigkeit. Schliesslich ist
die Mobilität, gerade das sehr energieintensive Fliegen, ein zentraler
Hebel auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Ein bisschen mehr Velofahren in der Stadt wird nämlich
nicht genügen, um die Ziele der
2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen.
• Warum aber wurde ein Postulat zu
einem Thema eingereicht, bei dem
der Kanton, die Flughafen AG, ja gar
der Bund die entscheidenden Player
sind? Es geht darum, dass die Stadt
Zürich zusammen mit dem Kanton
ihre Verantwortung für die Umsetzung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft und eine umweltverträglichere
Weiterentwicklung des Flughafens
Zürich wahrnimmt, schliesslich sitzen städtische und kantonale Vertreterinnen und Vertreter an entschei-
«75 Prozent stimmten
in der Stadt Zürich Ja zur
2000-Watt-Gesellschaft»
Isabel Garcia, Gemeinderätin GLP
dender Stelle in der Flughafen AG.
Die städtischen Wählerinnen und
Wähler haben am 30. November
2008 mit über 75 Prozent die Vorlage
zur 2000-Watt-Gesellschaft angenommen; es gibt also einen Volksauftrag. Da Umwelt- und speziell
Energiefragen an der Stadtgrenze
nicht haltmachen, muss über die
Stadtgrenze hinaus gedacht und vor
allem auch gehandelt werden. Immer
nur die Verantwortung zwischen den
verschiedenen Ebenen hin und her
schieben und sagen, man sei gerade
dafür nicht zuständig, kann nicht länger akzeptiert werden, irgendwo
muss mal mit dem Handeln anfangen
werden.
• Der vorgeschlagene Betrag von
mindestens 10 Schweizer Franken
deckt ungefähr den Kompensationsbedarf (gemäss der CO2-Kompensationsplattform My Climate) für Flüge
ins nähere europäische Ausland wie
beispielsweise Rom, Berlin oder
Hamburg ab. Das sind Destinationen,
die bequem und ohne grösseren Zeitverlust auch mit der Bahn erreichbar
sind – und damit um Flüge, die eigentlich vermeidbar sind.
Ausserdem handelt es sich um einen Betrag, der verkraftbar und damit auch sozialverträglich ist – insbesondere wenn man bedenkt, wie billig das Fliegen ja in den letzten Jahren geworden ist.
Isabel Garcia wohnt im Kreis 3, ist seit
2010 im Gemeinderat und Vizepräsidentin
der Spezialkommission Präsidialdepartement/Schul- und Sportdepartement sowie
Präsidentin der GLP-Fraktion und Co-Präsidentin von Second@s Plus Zürich.
6
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
Zürcher sind überdurchschnittlich sportlich
Die Zürcherinnen und Zürcher sind
im schweizerischen Vergleich überdurchschnittlich sportlich. Und sie
wünschen sich einen Ausbau der Jugend- und Nachwuchsförderung im
Sport. Dies ergab eine kantonale Befragung von 2796 Personen zu ihrem
Sportverhalten. Die Studie «Sport im
Kanton Zürich 2014» ist die dritte
solche Studie, die das Observatorium
Sport und Bewegung Schweiz im Auftrag des Kantons Zürich durchgeführt
hat. Sie liefert damit Vergleichswerte
zum Stellenwert des Sports auf nationaler Ebene und beleuchtet gleichzeitig die Entwicklung der letzten Jahre.
Bereits die früheren Studien hatten eine deutliche Zunahme der
sportlichen
Aktivitäten
zwischen
2003 und 2008 festgestellt. Seit 2008
haben sich diese auf hohem Niveau
stabilisiert. 73 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher treiben mindestens einmal wöchentlich Sport. Die
Zürcher sind polysportiver geworden.
Die beliebtesten Sportarten sind
Wandern, Radfahren und Schwim-
men. Frauen sind heute ebenso häufig sportlich aktiv wie Männer. Die
Sportaktivität der 30- bis 44-Jährigen
ist zwar deutlich geringer als in jüngeren Jahren, bleibt danach aber bis
ins höhere Alter erstaunlich konstant.
22 Prozent der Befragten sind
Mitglied in einem Sportverein. In den
letzten Jahren kam es im Kanton Zürich zu einer Zunahme der Mitglieder
in Fitnesszentren. Mittlerweile besitzen 22 Prozent eine Mitgliedschaft in
solchen. 41 Prozent der Zürcher
üben Sport unabhängig von Verein
und Fitnesszentren aus. Dies geschieht am häufigsten in der freien
Natur. Wanderwege, Velorouten und
Bäder erfreuen sich grosser Beliebtheit. Hauptmotive für das Ausüben
von Sport sind Gesundheit, Freude
an der Bewegung sowie Spass und
Fitness. Ebenso wichtig sind der Bezug zur Natur und das Abschalten
vom Alltag. Häufigste Ursache für
Sportabstinenz ist Zeitmangel. Weniger aktiv sind Menschen mit niedrigem Bildungsstand. (pd./pm.)
Image von Zürich ist positiv
Die Region Zürich gilt als weltoffen,
dynamisch, vielfältig und gleichzeitig
zuverlässig, sicher und gepflegt. Die
Lebensqualität und das Ansehen in
Bereichen wie Bildung, Gesundheit
und Sicherheit sind positiv. Besonders geschätzt werden die Stabilität
von Politik, Wirtschaft und Infrastruktur sowie die Nähe zu natürlichen Erholungsgebieten. Negative
Wahrnehmungen von Hektik, hohen
Preisen, Lärm oder Fortbewegung im
Strassenverkehr sind in der Minderzahl. Das ergibt die repräsentative
Studie «Zürich Image Monitoring».
Im Zeitvergleich ist das Image von
Zürich stabil, wie ein Vergleich mit
der Erhebung von 2010 zeigt. Zwischen den Befragten im In- und Ausland, verschiedenen Nutzer- und Bevölkerungsgruppen zeigen sich nur
geringe Unterschiede in der Wahrnehmung.
Die Studie wurde vom Amt für
Wirtschaft und Arbeit und der Staats-
kanzlei in Zusammenarbeit mit der
Kalaidos Fachschule realisiert. Sie erfasst das Image der Region Zürich bei
der Bevölkerung im Kanton, der
Schweiz und im Ausland. Untersucht
wurden das allgemeine Image wie
auch das besondere Image in verschiedenen Politbereichen. Der Regierungsrat nutzt die Ergebnisse zusammen mit weiteren Grundlagen für
die Entwicklung des Standorts und
für die Planung der kommenden Legislaturperiode 2015–2019.
Zuversichtlich in die Zukunft
Die Zürcherinnen und Zürcher erwarten, dass die heute schon als sehr
hoch geltende Lebensqualität in den
kommenden Jahren gleich bleibt
oder sich sogar nochmals verbessert.
Als Risiken dafür werden die Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften, Preiserhöhungen und die
Verknappung des Lebensraums identifiziert. (pd./pm.)
AKTUELL
Eine Traumwelt aus Schnee und Eis
Der russische Clown-Visionär Slava Polunin, bekannt
aus der Cirque-du-SoleilShow «Alegria», kommt das
erste Mal mit seiner viel
gepriesenen «Snow Show»
in die Deutschschweiz.
Bei «Slava’s Snowshow» verschwimmen die Grenzen zwischen Fantasie
und Realität, Traurigkeit und Glück
und bilden ein Kunstwerk aus faszinierenden Bildern und mitreissender Musik. Die Zuschauer dürfen sich über
die kuriosen Abenteuer einer ganzen
Truppe von Clowns – garantiert keine
gewöhnlichen – amüsieren. Die
Clowns erschaffen mit kleinsten Bewegungen und präziser Mimik grossartige Momente, in die sie das Publikum
mit einbeziehen. Ob in einen bis in den
Saal wirbelnden Schneesturm, ein riesiges über die Köpfe der Zuschauer gespanntes Spinnennetz oder eine Wasserschlacht – Slava hält immer eine
Überraschung bereit. Seine Welt hat
die vielfältigsten Facetten, und er jongliert mit den kleinen und grossen Tücken unseres Alltags.
Clown Slava präsentiert eine
Show, die Erwachsene wieder zu
Hält viele Überraschungen bereit: Clown Slava.
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 5x 2 Tickets
(Bons, Datum nach Wahl) für «Slava’s Snow Show» im Theater 11.
Um zu gewinnen, einfach bis 10.
November eine Mail mit Betreffzeile
«Snow Show» und vollständigem
Kindern werden lässt und Kinder
gleichsam berührt und verzaubert
wie ihre Eltern. (pd.)
Absender senden an:
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Snow Show»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Theater 11, Thurgauerstr. 7, 8050 Zürich,
18. bis 23. November, um 19.30 Uhr, Sa
zusätzlich 14.30, So zusätzlich 14 Uhr.
AKTUELLES VOM HAUSEIGENTÜMERVERBAND
Publireportage
Warnung vor Laub auf Strassen und Wegen
Es entspricht allgemeiner Lebenserfahrung, dass bei Laubfall – insbesondere in Verbindung mit Schnee,
Eis und Regen – besondere Vorsicht
geboten ist. Man schützt sich vor Unfallgefahren, indem man vorsichtig
fährt oder geht und die Geschwindigkeit den lokalen Strassenverhältnissen anpasst. Der Laubfall in mit Bäumen und Sträuchern bepflanzten Orten muss somit in der Regel geduldet
werden, und es besteht keine Unterhaltspflicht des Eigentümers einer
Strasse, die jeden Unfall ausschliesst.
Der Eigentümer muss nur diejenigen Massnahmen und Vorkehrungen
treffen, die gemäss den Sicherheitserwartungen des betreffenden Verkehrs geeignet sind, Gefahren mög-
lichst abzuwenden. Diese Massnahmen müssen zudem wirtschaftlich
zumutbar sein. Aus diesem Grunde
besteht auch keine Pflicht des zuständigen Eigentümers bzw. Gemeinwesens, herabfallende Blätter jeweils
unverzüglich zu entfernen.
Es kann von allen Verkehrsteilnehmern, einschliesslich Fahrradfahrern und Fussgängern, erwartet werden, dass diese sich auf die im
Herbst lauernden Gefahren einstellen
und sich entsprechend vorsichtig verhalten.
Cornel Tanno, Leiter
Rechtsberatung/Prozessführung,
Hauseigentümerverband Zürich
Cornel Tanno.
Foto: zvg.
Hauseigentümerverband Zürich, Albisstr.
28, 8038 Zürich, Telefon 044 487 17 00.
ANZEIGEN
KLEINANZEIGEN
Diverses
Verkaufe Ölbilder und Gouachen günstig.
www.art-heinzplaeuchli.ch
Das ganze Jahr gut informiert:
www.lokalinfo.ch
KLEINANZEIGEN
Diverses
Aufgepasst! Herr Peter sucht Pelze, Nerze,
Handtaschen, Schmuck sowie Antiquitäten,
Porzellan, Teppiche, Zinn. Seriöse Kaufabwicklung. Telefon 078 820 44 13
Zu kaufen gesucht
Achtung, liebe Leser! Suche Pelze, Abendbekleidung, Taschen z. B. Louis Vuitton, Hermes, Chanel, sowie Schmuck und Uhren.
Familie Reinhardt, 077 977 97 19
Kleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr. 20.-. Chiffrezuschlag Fr. 5.- Bargeld beilegen und
mit dem Coupon einsenden an: Lokalinfo AG, «Kleinanzeigen», Buckhauserstr. 11, 8048
Zürich. Diese Inserate sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr, bei
uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text bitte in Blockschrift ausfüllen
(pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder Wortzwischenraum).
❏ Freizeit/Ferien
❏ Unterricht/Kurse
❏ Fitness/Gesundheit
❏ Musik/Unterhaltung
❏ Diverses
❏ Fahrzeuge
Name/Vorname:
Strasse:
PLZ/Ort:
Telefon:
❏ Wohnungen
❏ Möbel/Antiquitäten
Zürich West
AKTUELL
Nr. 45
6. November 2014
7
Fernwärmegebiete
verbinden
Nun sorgt ewz für
Wärme im Spital Triemli
Der Stadtrat plant, die Fernwärmegebiete Zürich Nord und Zürich West
zusammenzuschliessen. Der Betrieb
des Kehrichtheizkraftwerks Josefstrasse ist bis 2020 befristet. Nachher muss für das Fernwärmegebiet
Zürich-West eine Ersatzlösung zur
Verfügung stehen. Die bisherige Planung und die Prüfung der möglichen
Optionen haben gezeigt, dass ein Zusammenschluss der beiden Fernwärmegebiete Zürich Nord und Zürich
West mittels einer Verbindungsleitung am meisten Vorteile bietet.
Das so neu entstehende Gesamtnetz ermöglicht eine optimale Nutzung der CO2-neutralen Wärme des
Kehrichtheizkraftwerks
Hagenholz
und des Holzheizkraftwerks Aubrugg. Neue Wärmequellen (zum
Beispiel lokale Abwärme oder Geothermie) können dezentral in das
neue Verbundnetz integriert werden. Der Bau der Verbindungsleitung eröffnet zudem die Möglichkeit,
neue Fernwärmegebiete wirtschaftlich zu erschliessen und am Standort
Hagenholz in Übereinstimmung mit
den Zielen der kantonalen Kapazitäts- und Standortplanung eine dritte Kehrichtverwertungslinie zu realisieren.
Insgesamt stärkt der Bau der Verbindungsleitung die Fernwärmeversorgung auf dem Stadtgebiet und
leistet einen Beitrag an die Ziele der
2000-Watt-Gesellschaft. Die Finanzierung der Verbindungsleitung und
der Erweiterung der Fernwärmegebiete ist mit betrieblichen Mitteln der
Fernwärme gedeckt, Steuermittel
werden nicht beansprucht. (pd.)
ewz hat im Rahmen eines EnergieContractings die Verantwortung für
die Wärmeversorgung des Stadtspitals Triemli übernommen. Mit der
klimafreundlichen Holzschnitzelanlage spart das Spital künftig etwa 1,5
Millionen Liter Heizöl pro Jahr,
schreibt ewz. Die Holzschnitzel stammen aus Stadtzürcher Wäldern.
ANZEIGEN
4000 Tonnen weniger CO2
Vorne (v.l.): Lucas Tschan, Matyas Sagi Kiss. Stehend (v.l.): Davy Graf, Mathias Manz, Cafer Küçükyildiz, Oliver
Heimgartner, Thomas Marthaler, Jacqueline Peter, Samuel Schweizer, Sibylle Marti, Pia Ackermann. Nicht auf
dem Bild: Meta Lehmann.
Foto: zvg.
SP 3 und 9 wollen dritten Kantonsratssitz
Die SP Zürich 3 und 9 haben
an einer gemeinsamen Mitgliederversammlung ihre Liste für die Kantonsratswahlen
2015 verabschiedet: Vor den
beiden Bisherigen eine Neue.
Die SP 3 und 9 möchten im April
2015 mindestens einen Sitz hinzugewinnen. Dafür haben fast 50 Mitglieder beider Sektionen im Volkshaus
eine starke Liste aus bisherigen und
neuen Kandidatinnen und Kandidaten zusammengestellt: 1. Pia Ackermann (neu), 2. Jacqueline Peter (bisher), 3. Thomas Marthaler (bisher).
4. Lucas Tschan (neu, ebenso alle
weiteren), 5. Sibylle Marti, 6. Oliver
Heimgartner, 7. Matyas Sagi Kiss, 8.
Davy Graf, 9. Meta Lehmann, 10. Ca-
fer Küçükyildiz, 11. Samuel Schweizer, 12. Mathias Manz.
Für den Spitzenplatz der Liste haben die SP 3 und 9 Pia Ackermann
nominiert. Als Physiotherapeutin
kennt sie die Probleme im Gesundheitswesen aus ihrem Arbeitsalltag.
Die in beiden Stadtkreisen bestens
verankerte
Gesundheitspolitikerin
wird die SP in ihrem Kampf gegen
die Privatisierung der Gesundheitsversorgung im Kanton Zürich tatkräftig unterstützen können.
Auf Platz 2 folgt die bisherige
Kantonsrätin Jacqueline Peter. Die
Leiterin der Lehrerinnen- und Lehrerbildung für Maturitätsschulen ist
eine ausgewiesene Bildungspolitikerin. Mit ihrem Fachwissen bereichert
sie die Arbeit der SP im Parlament
enorm. Das Spitzentrio rundet der
versierte Wirtschaftspolitiker und
Friedensrichter Thomas Marthaler
ab. Von seiner erfolgreichen Ratstätigkeit und seinem langjährigen Engagement im Quartier zeugt sein hoher Bekanntheitsgrad in den Kreisen
3 und 9. Als Anwärter für einen vierten Sitz haben die SP 3 und die SP 9
in der vorderen Listenhälfte zudem
den
Betriebsökonomen
Lucas
Tschan, die Historikerin Sibylle Marti
sowie den Polit-Campaigner und
Jungsozialisten Oliver Heimgartner in
Position gebracht.
Mit einem engagierten Wahlkampf wollen die zwölf Kandidierenden die Stimmberechtigten für die
SP-Politik begeistern. Zwei Bereiche
stehen im Mittelpunkt: soziale Sicherheit für alle statt Steuergeschenke für
wenige. Und: zahlbare Wohnungen
und Gewerberäume für alle statt Luxus-Lofts für wenige. (pd.)
Im Rahmen der städtischen Bauprojekte «Erneuerung Bauten Stadtspital
Triemli» hat ewz die neue Holzschnitzelheizung und den Kamin in
Betrieb genommen, heisst es in der
Medienmitteilung. Grün Stadt Zürich
liefert die Holzschnitzel, die aus
nachhaltiger Produktion stammen.
Dank der neuen Holzschnitzelheizung spart das Spital Triemli künftig
60 Tanklastwagen Heizöl pro Jahr.
Die Einsparung reduziert den CO2Ausstoss um rund 4000 Tonnen. Das
Stadtspital Triemli leistet damit einen
weiteren Beitrag zu den Reduktionszielen der 2000-Watt-Gesellschaft.
Ab 2015 sorgt ewz auch für Kälte
Die Holzschnitzelheizung erzeugt für
die Sterilisierung und andere Prozesse Temperaturen von bis zu 160
Grad. Für Zwecke wie Raumheizung
und Warmwasser sind zudem zwei
Wärmepumpen in Betrieb. Diese nutzen als Energiequellen hauptsächlich
Erdwärme und Abwärme. Nur für
die Spitzenlast, so das ezw, kommen
fossile Energieträger (Gas und Öl)
zum Einsatz. Ab September 2015
wird ewz das Spital Triemli auch mit
Kälte versorgen. (zw.)
8
Stadt Zürich
Nr. 45
AKTUELL
6. November 2014
ABSTIMMUNG: ZÜRCHER AUSNÜCHTERUNGS- UND BETREUUNGSSTELLE (ZAB)
Das Hotel Suff Kontra: «Störer und
ist umstritten Randständige verbannen»
Die Stadtzürcher Stimmberechtigten entscheiden
am 30. November über die
definitive Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB, das sogenannte
Hotel Suff.
Luca Maggi ist
Vizepräsident
der
Grünen
Schweiz und
Vorstandsmitglied der Grünen Stadt Zürich.
ist die Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB nicht eine Luxuseinrichtung?
Die ZAB kostet nun mal so viel. Ich
bin ja auch der Meinung, dass es dieses Projekt nicht braucht. Wenn aber
eine solche Institution betrieben werden soll, müssen die Kosten zwingend vom Staat getragen werden.
Pia Meier
Berauschte Personen, die sich oder
andere ernsthaft gefährden, können
vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen und in der Zürcher Ausnüchterungsstelle ZAS unter
medizinischer Betreuung ausgenüchtert werden. Diese Stelle in der
Hauptwache der Stadtpolizei hat sich
in den vergangenen vier Jahren als
Pilotbetrieb bewährt. Daher soll sie
unter dem Namen Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB in
den definitiven Betrieb überführt
werden. Diese kostet 1,7 Millionen
Franken pro Jahr. Sie ist jeden Tag
während 24 Stunden offen. Die Gegner argumentieren, dass dadurch
Kampftrinker beim Ausschlagen ihres Rausches subventioniert werden.
Weiter kritisieren sie die Kosten dieses Luxusprojekts. Auch sollen diese
nicht auf einzelne Gruppen von Verursachern überwälzt werden.
Stadtrat und Gemeinderat empfehlen die Annahme der Vorlage. Ja
sagt ebenfalls SP und GLP. Nein sagen Grüne, SVP, FDP, CVP, AL.
Luca Maggi, warum braucht es keine solche Einrichtung?
Das Komitee «Hotel Suff Nein» stört
sich an zwei zentralen Punkten der
ZAB: Erstens wird sehr stark in die
Grund- und Freiheitsrechte von Menschen eingegriffen, die gegen kein
Gesetz verstossen haben. Die einzelnen Fälle zeigen, dass keineswegs
nur «jugendliche Kampftrinker» (wofür die ZAB geschaffen wurde) dort
landen. Viel mehr dient die ZAB dazu, Leute, die von der Polizei als Störer wahrgenommen werden oder
randständig sind, aus dem öffentlichen Bild zu verbannen. Zweitens
wird ein Teil der Kosten auf die Inhaftierten abgewälzt. Damit werden
Tür und Tor geöffnet, in Zukunft weitere Polizeikosten auf Dritte abzuwälzen. Wir sind klar der Meinung, dass
die Polizei über die Steuern und nicht
über Verursacher und Benutzer bezahlt werden soll.
Sind die Kosten von 1750 Franken pro
Person nicht zu hoch? Beziehungsweise
Animiert eine solche Einrichtung nicht
zu Trinkgelagen beziehungsweise zum
Kampftrinken?
Nein. Wer die Zahlen anschaut, sieht
klar: In der ZAB landen erstens Menschen, die von der Polizei als störend
erachtet werden und zweitens Randständige. 200 der rund 1000 Fälle,
welche im letzten Jahr in der ZAB
landeten, wurden von den 10 gleichen Personen verursacht. Das sind
keine «Kampftrinker», sondern alkoholsüchtige Menschen. Nur gerade
36 Personen waren minderjährig.
Wenn die ZAB von der Stadtzürcher
Stimmbevölkerung abgelehnt wird, welche Lösung schlagen Sie vor für Personen, die sich selbst oder andere unter
Alkoholeinfluss gefährden könnten?
Für Menschen, die straffällig werden,
gibt es ein Strafgesetz. Wer dringend
medizinische Unterstützung braucht,
gehört zu einem Rettungsdienst. Wer
das Personal in den Notaufnahmen
unterstützen will, muss schauen,
dass dort die nötigen Vorkehrungen
getroffen werden.
Pro: «Die ZAB entlastet
die Polizei»
Alan
David
Sangines
ist
Co-Präsident
des Komitees
«Ja zur ZAB»
und Gemeinderat (Mitglied
der
Polizeiund Verkehrskommission).
Alan David Sangines, warum braucht es
eine solche Einrichtung?
Die ZAB schützt das Gesundheitspersonal der Spitäler vor aggressiven
Betrunkenen. Gleichzeitig erhöht sie
auch die Patientensicherheit, indem
diese nicht wegen aggressiven Betrunkenen unnötig lange auf ihre Behandlung warten müssen oder gar
angegriffen werden. Die Polizei wird
ebenfalls vor Ausnüchterungen auf
ihren Regionalwachen entlastet – eine Aufgabe, für die sie nicht ausgebildet wurde und wertvolle Zeit verschwendet, in der die Polizei auf der
Strasse sein könnte.
Sind die Kosten von 1750 Franken pro
Person nicht zu hoch? Ist ein Hotel Suff
eine Luxuseinrichtung?
Zum Vergleich: Ohne ZAB werden
randalierende Berauschte auf den
Notfallstationen der Spitäler ausgenüchtert. Kosten pro Person: mind.
2940 Franken. Verletzungen und Arbeitsausfälle von attackierten Pflegefachfrauen, Ärzten oder anderen Pa-
tientinnen, nicht eingerechnet. In
Lausanne musste ein Spital bereits
600 000 Franken für Security budgetieren. Von einem Luxusprojekt kann
also keine Rede sein. Ausserdem: In
der ZAB beteiligen sich die aggressiven Berauschten an den durch sie
verursachten Sicherheitskosten mit
einer verhältnismässigen Gebühr von
600 Franken. Ohne ZAB müssen die
Steuerzahlenden vollständig für die
Sicherheitskosten von Ausnüchterungen in Spitälern aufkommen.
Animiert eine solche Einrichtung nicht
zu Trinkgelagen beziehungsweise zum
Kampftrinken?
Nein, im Gegenteil. Die Einrichtung
wurde gerade wegen aggressiver
Kampftrinker nötig. Die ZAB entlastet
die Polizei, schützt das Gesundheitspersonal und erhöht die Patientensicherheit in den Notaufnahmen –
also von uns allen.
Wenn die ZAB von der Stadtzürcher
Stimmbevölkerung abgelehnt wird, welche Lösung schlagen Sie vor für Personen, die sich selbst oder andere unter
Alkoholeinfluss gefährden könnten?
Die Erfahrungen beweisen: Die ZAB
ist die bestmögliche Lösung, um diese Menschen medizinisch kontrolliert
auszunüchtern. Alles andere wäre
mit massiv mehr Kosten oder Mehrbelastungen für Gesundheitspersonal
und Polizei verbunden. (Interviews:
pm.)
«Die EU ist eine Gefahr für die direkte Demokratie»
Der bekannte Zürcher
Rechtsanwalt Valentin
Landmann trat als Gastreferent am 18. Kongress des
Kantonalen Gewerbeverbands in Küsnacht auf.
Pascal Meister
Fast 300 Gäste versammelten sich am
letzten Donnerstag zum 18. Kongress
des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich (KGV) in Küsnacht. In seiner Präsidialadresse gab KGV-Präsident Hans
Rutschmann (SVP) den Anwesenden
einen Einblick in die Konjunkturlage
des KGV. Neben der Wohnbaupolitik
und den Kantonsratswahlen 2015 war
ANZEIGEN
das zentrale Thema seiner Rede die
zusammen mit dem Hauseigentümerverband (HEV) eingereichte Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren». Die
Initiative setze sich zum Ziel, dem Gebührenwahn von jährlich 2,6 Milliarden Franken ein Ende zu bereiten.
«Für die Behörden ist es immer viel
einfacher, die Gebühren zu erhöhen
als den Steuerfuss», sagte Rutschmann und forderte, dass künftig die
Gebühren wie die Steuern durch den
Souverän festgesetzt werden.
Das von vielen erwartete Highlight
des Abends war dann die Rede von
Valentin Landmann zum Thema «Gefahren für die direkte Demokratie».
Der Rechtsanwalt, Buchautor und Dozent für Strafverteidigung an der Universität Luzern, begann mit einem Zi-
Valentin Landmann spricht am
Foto: Pascal Meister
KGV-Kongress.
tat von Benjamin Franklin, dem Wegbereiter der amerikanischen Verfassung: «Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende
beides verlieren.» Landmann zufolge
werden seit dem 11. September 2001
grundlegende Verfassungsrechte nicht
nur in den USA, sondern auch in der
Schweiz mit Füssen getreten. Massnahmen, die einst zur Bekämpfung
des Terrorismus legitimiert waren,
würden nun plötzlich gegen das eigene Volk eingesetzt.
Als Staatsfeind Nr. 1 in Bezug auf
die direkte Demokratie sieht Landmann jedoch die Europäische Union.
Er liess verlauten, dass der Bundesrat
schon lange einen Vormund für die
Schweiz suche, den «guten Onkel von
ausserhalb», der die Rechtssituation
im Herzen Europas mitbestimmen
könne. Landmann ist sich sicher, dass
die Schweiz im Fall eines EU-Beitritts
nicht mehr zu sagen hätte als etwa
der Neuzugang Kroatien. Bei einem
EU-Beitritt, so Landmann, würde jedes EU-Recht über der Schweizer Verfassung stehen. Theoretisch könnte
damit jeder EU-Mitgliedsstaat jeden
Schweizer Bürger, der nach dem jeweiligen, Staatsrecht eines Delikts bezichtigt wird, ausgeliefert bekommen.
Heute, mit der Bundesverfassung im
Rücken, sei dies nicht möglich.
«Man muss sich in Zukunft gut
überlegen, ob man internationale Verträge über die eigene Verfassung stellen möchte, denn das wäre eine echte
Gefahr für die direkte Demokratie»,
betonte Landmann. Seine eindringliche Rede endete dann aber doch noch
in einer Pointe, als er dem KGV zum
18-jährigen Bestehen und damit zur
neu erlangten Mündigkeit gratulierte.
Zürich West
AKTUELL
Nr. 45
6. November 2014
9
Als man auf dem Toni-Areal noch Fussball spielte
Bevor die Zürcher Hochschule der Künste in Zürich West
ihre Türen öffnete, gab es
hier die Toni Molkerei. Und
vorher? Da stand im Industriequartier das dritte
respektive erste Zürcher
Fussballstadion: Das Förrlibuck. Ein Blick zurück.
Robert Schönbächler
Am Tag der offenen Tür sowie am
Eröffnungsfest Ende Oktober strömten Tausende von Interessierten ins
Gelände des neuen Hochschulcampus
in Zürich West. An gleicher Wirkungsstätte gab es das schon früher –
jahrzehntelang: Von 1924 bis Ende
der 1950er-, Anfang der 60er-Jahre
wurde hier nämlich Fussball gespielt.
Notabene bereits fünf Jahre vor der
Platzeröffnung des ehemaligen Hardturmstadions.
Young Fellows holten hier den Cup
Hier im «Grossen Förrlibuck» wurden auch vier Länderspiele der
Schweizer Nationalmannschaft ausgetragen (siehe Katen). Und nachdem
der FC Young Fellows (YF) 1927 den
Cupfinal gegen die Grasshoppers im
Förrlibuckstadion verloren hatte,
wurde YF im Jahr 1936 Cupsieger
gegen Servette mit 2:0. Ob dereinst
Zürich wieder mal einen Cupfinal
austragen wird, steht in den Sternen,
2015 findet er in Basel statt. Doch die
Schweizer Nati wird am 31. März
wieder ein Länderspiel in Zürich austragen: Gegner ist auf dem Letzigrund das Team der USA mit Trainer
Jürgen Klinsmann.
Zwei SBB-Linien übers Stadion
Zurück in die Vergangenheit: Auf
dem Gelände des Förrlibuck-Stadions
und im Stadion selber werden verschiedene Veranstaltungen durchge-
Das Stadion Förrlibuck 1925, wo später die Toni-Molkerei erstellt wird und heute die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) steht. Das Foto stammt
aus der Pionierzeit der Flugfotografie im Jahr 1925 mit Pilot Walter Mittelholzer.
führt. Nebst den Heimspielen des FC
Industrie endet hier die «Tour de
Suisse» im Jahr 1939. Am 4. und 5.
Juli 1942 werden die Sportfesttage
der Reichsdeutschen Jugend, später
zahlreiche Vereinswettkämpfe wie
zum Beispiel des «Turnvereins Kaufleute Zürich» sowie diverser Vereine
des Firmensportverbandes durchgeführt. Die eigentliche Ursache, dass
der Förrlibuck aufgehoben wird, liegt
in den vorgesehenen Bahn- und
Strassenbauten. Die SBB bauten da-
Quer übers Stadion Förrlibuck wird der SBB-Käferbergviadukt Altstetten–Oerlikon gebaut und am 1. Juni 1969 eröffnet.
mals eine neue Güterzugslinie von
Altstetten und eine Linie Richtung
Hauptbahnhof. Diese beiden Linien
trafen sich genau beim Sportplatz
Förrlibuck, wodurch das Fussballstadion verloren ging. Durch einen
Landabtausch im Jahr 1965 mit dem
Milchverband Winterthur verlegte die
Grossmolkerei ihren Sitz von der Militär-/Lagerstrasse an die Pfingstweid-/Förrlibuckstrasse. Im Jahr
1999 kehrte die «Toni» der Stadt Zürich den Rücken.
Individualverkehr so gelenkt werden,
dass die Josefstrasse nicht mehr als
Durchgangsstrasse von einer Hauptstrasse auf eine andere genutzt werden kann. So lautete eine Vorgabe im
Postulat. Eine andere forderte, wo
nötig Parkplätze entlang der Josefstrasse aufzuheben oder zu verschieben, um genügend Platz für dieses
Projekt zu erhalten.
Inzwischen sei die Josefstrasse in
einigen Bereichen umgebaut worden,
schreiben Probst und Knauss: «Zwischen Langstrasse und Röntgenplatz
ist eine Begegnungszone entstanden,
flankiert mit einer Parkplatzarmada
auf beiden Seiten. Richtung Bahnhof
Zwei Neujahrsblätter
über Fussballstadien
Vier Länderspiele der Schweizer
Nationalmannschaft fanden auf
dem Förrlibuck statt, von denen
man die letzten zwei verlor.
1924: Schweiz - Ungarn 4:2 (0:0)
1925: Schweiz - Holland 4:1 (2:1)
1927: Schweiz - Öster. 1:4 (0:2)
1928: Schweiz - Italien 2:3 (1:2)
Robert Schönbächler, Alt-Gemeinderatspräsident und Fussballer,
schrieb zwei Neujahrsblätter über
die Stadien Hardturm, Letzigrund
und Förrlibuck. Wenige Exemplare sind noch für 20 Franken erhältlich: Telefon 079 406 58 42,
r.schoenbaechler@bluewin.ch.
Der Sportplatz Hardturm links und das Stadion Förrlibuck rechts, inmitten von Gartenanlagen im Jahr 1935.
Im Hintergrund die Bernoulli-Häuser und die Limmat.
Fotos: zvg.
Josefstrasse ohne Veloachse umgestaltet:
Grüne doppeln mit schriftlicher Anfrage nach
Was unternimmt der Stadtrat, damit
die Josefstrasse zur Haupt-Veloachse
wird? Das hatte 2013 ein Postulat gefordert. Inzwischen wurde die Josefstrasse umgestaltet, «ohne auch nur
im Geringsten auf die Forderungen
einzugehen», kritisieren die Postulanten Matthias Probst und Markus
Knauss (beide Grüne). In einer
schriftlichen Anfrage erkundigen sie
sich nun nach dem Planungsstand
der Realisierung sowie möglichen Alternativen.
Um die Josefstrasse durchgehend
als Haupt-Veloachse für das Quartier
auszubauen, beziehungsweise zurückzubauen, soll der motorisierte
Vier Länderspiele,
zwei Siege
ist ausser neuem Asphalt nichts entstanden, Richtung Hardbrücke ist
noch nichts passiert.» Nun wollen sie
wissen, wie der Stadtrat gedenke,
das Postulat umzusetzen. «Insbesondere interessiert, wieso die Parkplätze immer noch zahlreich sind und
wieso es keine Veloachse gegeben
hat.» Sie wollen wissen, wie der
Stadtrat künftig die Veloführung in
der Längsachse durch den Kreis 5 ermöglichen wolle. Und sie erkundigen
sich nach der Gestaltung, falls der
Stadtrat die Veloachse in die Lagerstrasse lege. Zudem fragen Probst
und Knauss, wo die zusätzlichen
Grünflächen entstanden seien. (ho.)
Das lange Warten
auf die autofreie Langstrasse
2003 hat Pro Velo Kanton Zürich eine
Petition mit 9000 Unterschriften für
eine autofreie Langstrasse eingereicht. Das forderte mit einer Motion
auch der Gemeinderat. Der Stadtrat
hat 2007 die Umsetzung des Begehrens angekündigt.
Nun erkundigt sich Gemeinderat
Matthias Probst (Grüne), warum der
Stadtrat immer noch nichts realisiert
hat. «Seit sieben Jahren warten nun
Gemeinderat wie Bewohnerinnen
und Bewohner der Stadt Zürich vergeblich auf die Umsetzung dieses Beschlusses und das, obwohl das zugehörige Verkehrsregime längst rechtsgültig ist.» Probst verlangt in einer
schriftlichen Anfrage eine detaillierte
Stellungsnahme, «was in welchem
Jahr für Meilensteine erreicht wurden, respektive warum diese nicht
erreicht wurden.» Er erkundigt sich
nach dem aktuellen Stand der Umsetzung, will wissen, ob es üblich sei,
dass ein einfacher Verkehrsregimewechsel über sieben Jahre daure,
und fragt, was der Stadtrat als nächste Schritte zu unternehmen gedenke,
um diesen Beschluss nun umzusetzen. Rhetorisch fragt Probst: «Wie
gedenkt der Stadtrat den Unterzeichnenden der Petition für eine autofreie
Langstrasse diesen Prozess sinnstiftend zu erklären?» (ho.)
10
Zürich West
Nr. 45
6. November 2014
AKTUELL
AUS DEM EUROPARAT
Demokratisierungsprozesse sind sehr schmerzlich
Doris Fiala*
Demokratie ist nichts Geschenktes.
Nichts Unbewegliches. Schon gar
nicht etwas Gesichertes. Demokratie
ist ein laufender Prozess und erfordert immer wieder Aufwand und Mühe, sie zu pflegen, zu verbessern, zu
schützen. Demokratie ist nie perfekt
und darf daher auch nicht vernachlässigt werden. Es gibt selbst in einer
entwickelten, erfahrenen und erprobten Demokratie, wie die Schweiz sie
kennt, Ungerechtigkeiten, Unwägbarkeiten und Kritikpunkte.
EU nicht gleich Europarat
So viel vorweg, damit keine Missverständnisse aufkommen: Der Europarat, dem die Schweiz seit 1963 angehört, hat nichts mit der Europäischen
Union (EU) zu tun.
Jene Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die ihm im
Auftrag der Schweiz angehören, sind
keine EU-Turbos. Europaräte sind
auch keine Romantiker. Aber sie stehen ein für gemeinsame Werte: für
die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte – im
Sinne der Friedenssicherung im
Grossraum Europa. Also auch für
den Frieden in der Schweiz. Einer
Wahlbeobachterdelegation geht es
nicht darum, ein anderes Land
schlecht zu machen oder arrogant
den Schweizer Mahnfinger zu erheben, weil wir denken, wir seien die
«Musterknaben» im Grossraum Europa. Jene, denen es um den Fort-
schritt, die Entwicklung und den
Frieden geht in einem der 47 Mitgliedstaaten, sollten allerdings den
Mut haben, konstruktiv kritisch mit
Ländern umzugehen, die noch immer
das Schlusslicht bilden in Sachen Demokratiefortschritt. Dabei messen
wir die anderen Länder nicht an der
Schweiz, sondern an den gemeinsamen Werten, die alle Mitgliedländer
unterzeichnet haben.
Ungern erinnern wir uns daran,
dass vor nicht langer Zeit auch die
Schweizer Wahlen beobachtet wurden. Wir waren nicht glücklich über
die Kritik, die an uns geübt wurde!
Wahlbeobachter bemängelten nach
den Schweizer Wahlen, dass die Parteien- und Wahlkampagnenfinanzierung nicht transparent und öffentlich
gemacht wird in der Schweiz. Tja,
auch wir mussten uns Kritik gefallen
lassen.
Heikle Mission
Erstmals stand ich nun in der Verantwortung, für den Europarat eine
Wahlbeobachtung leiten zu dürfen.
Nach ersten Wahlbeobachtungen,
u.a. in Kirgistan, Serbien, Moldawien, Montenegro, Georgien, Ukraine
und der Türkei, vertraute mir der
Europarat die Leitung einer Mission
an. Die Parlamentswahlen in Bulgarien vom 5. Oktober haben mir tiefe
Erfahrungen und Eindrücke vermittelt, aber auch grundsätzliche Fragezeichen hinterlassen. Innert nicht
mehr als 18 Monaten wurden die
Bulgaren zum dritten Mal an die Ur-
«Europaräte stehen ein
für gemeinsame Werte:
Für Demokratie,
Rechtsstaatlichkeit
und Menschenrechte
– im Sinn der
Friedenssicherung»
nen gebeten. Die Frustration der Bürgerinnen und Bürger war überall
spürbar. Ein Klima der Desillusionen
und der fortschreitenden Polarisierung war erkennbar. Wenngleich
Tausende von freiwilligen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern am Wahltag
selbst ihr Bestes gaben, so hatten
Korruptionsskandale und vermutete
Stimmenkäufe im grossen Stil das öffentliche Vertrauen erschüttert.
Wenn Medien das politische Geschehen fast nur dann auf ihre Agenda nehmen, wenn der redaktionelle
Raum für Berichterstattung in Zeitungen oder Sendezeiten im Fernsehen
gekauft wird, kann das kaum als ein
Diensthund «Boss» erschnüffelte 280 g Heroin
Die Stadtpolizei Zürich verhaftete im
Kreis 4 zwei Drogendealer und stellte
rund 280 Gramm Heroin sicher. Kurz
nach 20 Uhr am letzten Donnerstag
beobachteten Betäubungsmittelfahnder der Stadtpolizei eine Drogenübergabe. Bei der Effektenkontrolle
wurde beim Käufer eine geringe
Menge Heroin gefunden, schreibt die
Polizei. Der mutmassliche Dealer, ein
22-jähriger Albaner, wurde kurze
Zeit später kontrolliert und verhaftet.
Weitere Ermittlungen führten die Detektive zu einer Wohnung im Kreis 4.
Beim Betreten des Hauses konnte ein
weiterer mutmasslich in den Drogenhandel involvierter 33-jähriger Deutscher festgenommen werden. Bei der
Hausdurchsuchung kam Diensthund
«Boss von der Abendweid» zum Einsatz. Dank seiner feinen Spürnase
konnten die Polizisten rund 280
Gramm Heroin, rund 500 Gramm
Streckmittel sowie eine geringe Menge Marihuana sicherstellen. Die Festgenommenen wurden der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt. (zw.)
wirklich «freier und fairer Wahlprozess» bezeichnet werden. Der Wahltag selbst mag dann zwar frei von direkten Beeinflussungen, Druck oder
Zwang stattgefunden haben, aber der
Tag der Wahl stellt auch nicht den
umfassenden, sondern nur einen Teil
des Wahlprozesses dar.
Langzeitbeobachter der ODHIR,
NGOs, Medienvertreter und Vertreter
einzelner Parteien äusserten sich uns
Wahlbeobachtern gegenüber jedenfalls kritisch bis frustriert über die
beschränkten Fortschritte der Demokratisierung in Bulgarien.
Was geht das die Schweiz an?
Nun könnte man nachsichtig weg sehen und bemerken, dass das Land
noch mehr Zeit braucht. So wie Kirgistan, Moldawien oder andere Länder der ehemaligen Sowjetunion noch
Zeit brauchen für mehr Transparenz,
Rechtsstaatlichkeit und Demokratisierung. Wäre Bulgarien nicht bereits
ein EU-Mitglied, wäre Nachsicht allenfalls sogar vertretbar. Im Falle Bulgariens aber, einem Mitglied der EU,
wäre es mehr als fragwürdig, und es
darf nicht einfach über Intransparenz
und unfaire Kampagnenführung hinweg gesehen werden. Es geht bei
Wahlbeobachtungen eben nicht nur
darum, ob der Wahltag selbst frei verläuft, sondern ob der ganze Wahlprozess fair und transparent stattgefunden hat.
Würden wir das negieren, liefen
wir Gefahr, jenen Stimmen Vorschub
zu leisten, die eh alles kritisieren, was
nach internationalen Organisationen
und Kooperation aussieht.
Was das alles die Schweiz angeht,
können Sie mit Fug und Recht fragen.
Nun, die Schweiz ist genauso Mitglied
des Europarats wie Bulgarien, hat die
gleichen Werte und Pflichten unterzeichnet und ist zudem unterstützende Zahlerin eines Kohäsionsfonds,
der einen offenen Blick auf die Fakten
durchaus verständlich macht. Kritische Worte sind zudem nicht destruktiv, sondern motivierend zu verstehen. Sie richten sich einerseits nach
aussen an das betroffene Mitgliedland, werden jedoch auch nach innen
wahrgenommen.
Viele Schweizer würden sich bekanntlich gerne von der Kooperation
mit anderen Staaten und internationalen Organisationen verabschieden
und gerne von einem grösseren Zusammenhang absehen. Sie beobachten daher genau, ob wir international
blauäugig politisieren oder den Mut
aufbringen, auch einmal unbequem
aufzurütteln. In diesem Sinne ist es
nicht unerheblich, dass wir als Wahlbeobachter nicht nur von positiven
Fortschritten berichten, sondern daran erinnern, dass Demokratisierung
seinen Preis hat und auch schmerzliche Prozesse dazugehören. Bei uns
wie in Bulgarien.
* Doris Fiala ist FDP-Nationalrätin und
Aussenpolitikerin für die Schweiz, wohnhaft in Zürich 2, früher im Kreis 7. Doris
Fiala ist Inhaberin einer Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Präsidentin der
Schweizer Delegation am Europarat.
Polizei trennte Fussballfans
Am Samstag musste die Stadtpolizei
Zürich Luzerner Fans beim Bahnhof
Altstetten mit Gummischrot und
Reizstoff vor Angriffen von FCZ-Fans
schützen.
Kurz nach 20 Uhr kam es nach
dem Meisterschaftsspiel FCZ - Luzern
beim Bahnhof Altstetten zu einem
Polizeieinsatz, weil FCZ-Fans die Lu-
zerner vor dem Besteigen des Zugs
auf dem Bahnsteig angreifen wollten.
Die Polizisten mussten mehrfach
Gummischrot und Reizstoff einsetzen, um ein Aufeinandertreffen zu
verhindern. Verletzt wurde niemand,
schreibt die Stadtpolizei. Der Extrazug fuhr dann mit rund 20 Minuten
Verspätung in Altstetten ab. (zw.)
ANZEIGEN
Tag der offenen Tür am 15. November 2014 ab 14 Uhr.
Mit Besichtigung, Apéro und Kinderkonzert zusammen mit Musikerin Nicole Johänntgen.
Schuelstube am Üetliberg | Schützenrain 1 | 8047 Zürich-Albisrieden | www.schuelstube.ch
IMMOBILIEN
Mass halten!
Massvolle Einwanderung bringt frischen
Wind ins Land und tut uns gut. Die EUPersonenfreizügigkeit hingegen zwingt
uns jedes Jahr 80 000 Einwohner mehr
auf. Das ist nicht verkraftbar.
Darum
ECOPOP-Initiative JA
Schweizer Demokraten (SD)
Postfach 9103, 8036 Zürich
AKTUELL
23 Quartierkünstler
zeigen ihre Werke
Vom 15. November bis zum 7. Dezember wird im Ortsmuseum Albisrieden eine vielseitige Kunstausstellung gezeigt, in der 23 Quartierkünstler ihre Werke zeigen: Aquarelle,
Acryl-, Öl- und Emailbilder, Hinterglasmalerei, Kleinplastiken, Steinskulpturen, Fotos, Collagen und vieles mehr. Die Ausstellung bietet
Künstlern aus Albisrieden und Umgebung eine Plattform zum Präsentieren ihrer Werke. Seit 1985 werden
diese vom Verein Ortsmuseum Albisrieden
organisierten
Albisrieder
Kunstausstellungen
durchgeführt.
Das rustikale Ortsmuseum ist ein idealer Rahmen dafür. Die Ausstellung
ist jeden Samstag von 14 bis 17 Uhr
geöffnet, jeden Sonntag von 11 bis 15
Uhr, am Adventsmarkt vom 29. November von 11 bis 18 Uhr. (e.)
Kleidersammlung
zugunsten Kinder-Spitex
Tell-Tex sammelt von Montag, 10.,
bis Freitag, 14. November, in den
Kreisen 4, 5 und 9 Kleider und Schuhe. Der Erlös aus dieser Sammlung
kommt der Kinder-Spitex Kanton
Zürich zugute. (pd.)
Zürich West
Was schon länger gemunkelt
wurde, wird jetzt Tatsache.
Das Tonhalle- Orchester
möchte temporär in die
Maag-Hallen zügeln.
Das Tonhalle-Orchester Zürich soll ab
2017 als Provisorium für drei Jahre
in die Maag-Hallen ziehen und rund
die Hälfte der Fläche der MAAG Music & Arts AG bespielen. So will es die
Absichtserklärung, welche die Tonhalle-Gesellschaft Zürich und die
MAAG Music & Arts AG Ende Okto-
ber unterzeichnet haben. Bedingung
eines Umzugs ist, dass die Stadt Zürich der MAAG Music & Arts AG die
Bewilligung für den geplanten Umbau erteilt. «Zürich West kommt der
Vielseitigkeit des Tonhalle-Orchesters
entgegen», ist sich Ilona Schmiel, Intendantin der Tonhalle-Gesellschaft
Zürich, sicher. Ziel ist, während der
Renovation der Tonhalle und des
Kongresshauses von 2017 bis 2020
für ein Provisorium von drei Jahren
in die Zürcher Maag-Hallen zu ziehen. Der Standort sei die beste aller
Möglichkeiten, die man in Betracht
gezogen und detailliert geprüft habe,
sagt Martin Vollenwyder, Präsident
der Tonhalle-Gesellschaft Zürich.
Nicht zuletzt das aufstrebende urbane Umfeld in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen renommierten Institutionen des Kulturbetriebs. Das
Tonhalle-Orchester wird rund die
Hälfte der Gesamtfläche der MaagHallen beanspruchen und auf der
Fläche des heutigen Theaters eine
«Box in der Box» bauen.
Über den Kredit für den Umbau
des Kongresshauses und der Tonhalle wird das Stadtzürcher Stimmvolk
Ende 2015 oder Anfang 2016 befinden. (pd.)
Im Heuried können Klein und Gross
am Sonntag gratis aufs Eis
Der Glatteis-Tag gehört fest in die Zürcher Sportagenda.
Am Sonntag, 9. November, wartet im Heuried auf Familien, Jugendliche, Erwachsene, Eiskunstlauf- und Hockeybegeisterte von 10 bis 19 Uhr ein eisiges Programm. Der
Eintritt ist gratis, Schlittschuhe können ebenfalls kostenlos ausgeliehen werden – «es hät, so langs hät». Auf der
Kunsteisbahn Heuried ist Eiskunstlauf hoch im Kurs: Neben freiem Eislauf und Eishockeyspiel zeigen Eiskunstläuferinnen und -läufer ihre Show. Trainerinnen vom Eislaufclub Heuried laden interessierte Kinder und Erwachsene ein, sich einem Training anzuschliessen und erste
Figuren zu laufen. (pd.)
Im Heuried zeigen Eiskunstläuferinnen ihre Show.
www.herzjesu-wiedikon.ch
Donnerstag, 6. November
9.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
14.00 Gottesdienst AH Schmiedhof
18.30 Gottesdienst AH Sieberstrasse
Freitag, 7. November
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
18.30 Aussetzung und Beichtgelegenheit, deutsch-polnisch,
Unterkirche
19.30 Herz-Jesu-Freitag mit Polen,
Unterkirche
Samstag, 8. November
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
17.00 Eucharistiefeier, Musica
Mystica, Gregorianik im Gottesdienst, Oberkirche
Sonntag, 9. November
8.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
10.00 Eucharistiefeier mit Orgelpredigt, Oberkirche, Kirchgemeindeversammlung im Anschluss
Dienstag, 11. November
19.00 Eucharistiefeier, Unterkirche
Donnerstag, 13. November
9.00 Eucharistiefeier im AH Burstwiesen
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Wiedikon
Freitag, 7. November
18.30 Bethaus: Abendmahlfeier
Leitung: Vorbereitungsteam
Auskunft: Pfarrer Thomas Fischer
Sonntag, 9. November
17.00 Bethaus: Jazzgottesdienst
Liedthema: House of the Rising Sun
Pfarrerin Sara Kocher, Gast:
Polizist Michel Morier, Interview:
Peter Ackermann, und Musik: Duo
Sonar, anschliessend Apéro
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Im Gut, Thomaskirche
Donnerstag, 6. November
10.00 bis 17.00 Thomaskirchenareal
Bazar, Stände, Buchantiquariat und
Flohmarkt, Gastwirtschaft und
Kaffeestube, Kerzenziehen und
Programm für Kinder
Samstag, 8. November
18.00 Kirchgemeindesaal:
Kulinarischer Film- und Begegnungsabend «Les Grandes Ondes»
Nachtessen nur mit Anmeldung!
Informationen unter:
www.kirche-zh.ch/imgut
Sonntag, 9. November
9.30 Thomaskirche: Gottesdienst
Pfr. Hans-Ulrich Perels
Dienstag, 11. November
10.30 Kirchgemeindesaal:
Turnen Alter und Sport
Eintritt: 6 Franken pro Lektion
15.45 Uhr, Unterrichtszimmer:
Kolibri, für Kinder ab 1. Kindergarten
Mittwoch, 12. November
10.00 Unterrichtszimmer:
Eltern-Kind-Singen,
für alle Kinder bis 5 Jahre
Donnerstag, 13. November
Thomaskirchenwanderung:
Genauere Informationen auf Flyer
Freitag, 14. November
10.00 Altersheim Langgrüt: Gottesdienst, Pfrn. Jolanda Majoleth
Samstag, 15. November
18.00 Thomaskirche: Jahreskonzert
Gospel Colors Majesty
Sonntag, 16. November
10.30 Thomaskirche: Orgelmatinee
Musik von G.F. Händel
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Altstetten
Sonntag, 9. November
10.30 Grosse Kirche: FamilienGottesdienst zum Thema «Taufe»
mit den Kindern vom kirchlichen
3.-Klass-Unti, Predigt: Pfr. M. Saxer
Mitwirkung: Monika Défayes und
Susanne Brechbühler, Katechetinnen
Orgel: D. Timokhine, Kinderbetreuung, anschliessend Chilekafi
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Albisrieden
Sonntag, 9. November
9.30 Neue Kirche: Gottesdienst, Pfr.
G. Bosshard, Orgel: Y. Jeong
18.00 Alte Kirche: Abendfeier mit
Abendmahl, Pfr. G. Bosshard, Orgel:
Y. Jeong. Kollekte: TDS Aarau
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Sihlfeld
Freitag, 7. November
14.00 Andreaskirche: Kino Herbst
zum Jahresthema «Heilen»
Film: «Die Bücherdiebin»
anschliessend Zvieri,
Samstag, 8. November
14.00 bis 17.00 Saal Andreaskirche:
Kurs «Heilen 2014»
6. November 2014
11
Haldenstrasse gesperrt
wegen Bauarbeiten
Die Tonhalle geht temporär ins Exil
KIRCHEN
Röm.-kath. Kirchgemeinde
Herz Jesu Wiedikon
Nr. 45
zvg.
Das grosse Verkehrsaufkommen in
der Wiediker Haldenstrasse kombiniert mit der Baustelle habe zu grossen Verkehrsbehinderungen geführt.
«Auch die Sofortmassnahme mit einem Verkehrsdienst führte zu keinen
nennenswerten
Verbesserungen»,
schreibt das Tiefbauamt: «Der Rückstau der Fahrzeuge führte dazu, dass
der Busbetrieb nicht mehr fahrplangemäss abgewickelt werden konnte.
Ebenfalls blockierten die stehenden
Autos die Gleise der SZU.» Und die
Verkehrssicherheit für die Schüler sei
nicht mehr gewährleistet gewesen.
«Dies hat uns dazu bewogen, die Haldenstrasse sofort für den motorisierten Durchgangsverkehr zu sperren»,
so das Tiefbauamt. Der Zubringerdienst bleibt gestattet. Die Verkehrsanordnung gilt bis Ende der Bauzeit.
Für die IG Haldenstrasse, die das
geplante, definitive Fahrverbot unterstützt, verdeutlichen die Ereignisse,
dass die Quartierstrasse nicht für den
Durchgangsverkehr ausgelegt sei.
Das hätten auch die vorherigen
Untersuchungen im Auftrag der Stadt
ergeben. Nun zeige sich die Richtigkeit des Stadtratentscheids zum definitiven «Fahrverbot, Zubringerdienst
gestattet» an der Haldenstrasse, welchen die IG unterstützt. (zw.)
KONSUMENTENTIPP
1. Kursnachmittag mit Filmausschnitten und Diskussion
Sonntag, 9. November
9.30 Andreaskirche: Gottesdienst
Pfrn. Heidi Scholz
anschliessend Chilekafi
Dienstag, 11. November
14.00 Saal Andreaskirche
Reisevortrag «Sri Lanka»
Mittwoch, 12. November
14.00 Kirchgemeindehaus:
Literatur-Treff mit Christina Falke,
Sozialdiakonin
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Aussersihl
Donnerstag, 6. November
12.15 Mittags-Intermezzo - Orgelmusik zur Mittagszeit
Samstag, 8. November
19.30 Konzert ars cantate Chor und
Orgel mit Werken von G. Fauré
Sonntag, 9. November
10.00 Gottesdienst, «Wer trägt den
Koffer?»; Pfr. Anselm Burr
19.30 Tanz der 5 Rhythmen mit Iris
Bentschik
Montag, 10. November
19.00 Open Yoga mit Béla Pete
Mittwoch, 12. November
20.00 Orgelkonzert «Messiaen» mit
Tobias Willi
Evang.-ref. Kirchgemeinde
Zürich-Hard
Sonntag, 9. November
9.30 Bullingerkirche: Gottesdienst
mit Taufe, Pfr. Rolf Mauch. Kinderbetreuung während des Gottesdienstes. Anschliessend Bazarverkauf und Kirchenkaffee zugunsten
des Bfa-Projekts
Ref. Kirchgemeinde Zürich
Industriequartier
Samstag, 8. November
9.30 Kirche Letten, Elki-Singen
Sonntag, 9. November
10.00 Johanneskirche, Gottesdienst
zur Predigtreihe (Lea), Pfr. Karl
Flückiger, Orgel: Jürg Brunner,
anschliessend Gespräch nach dem
Gottesdienst
Montag, 10. November
9.00 Kirchgemeindehaus, Café
International
Dienstag, 11. November
14.30 Alterszentrum Limmat,
Literaturclub
Lebensmittelverschwendung
«Food Waste» ist seit ein paar Jahren
das bekannte Schlagwort für Lebensmittelverschwendung. Trotz aller Informationen landet noch immer ein
Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel in der Entsorgung. Unverarbeitete Gemüse- und
Früchteüberschüsse werden zu Tierfutter, Reste aus der Gastronomie ergeben Biogas.
Der Handel beliefert mit den datenmässig abgelaufenen, aber noch
guten Lebensmitteln gemeinnützige
Organisationen wie «Tischlein deck
dich» oder Caritas. Aber am meisten
Abfälle entstehen im Haushalt, nämlich 45 Prozent. Tiefe Preise und
grosse Verfügbarkeit reduzieren die
Wertschätzung der Lebensmittel. Der
Hauptgrund für Lebensmittelabfälle
im Haushalt sind zu grosse Einkaufsmengen.
Mit einem Wochen-Menüplan und
der entsprechenden Einkaufsliste
wird weniger eingekauft. Aktionen
lohnen sich nur, wenn man die grössere Menge in nützlicher Frist essen
kann. Frischprodukte lieber häufiger,
dafür in kleineren Mengen einkaufen.
Das Verbrauchsdatum ist für Hackfleisch, Fisch und Produkte mit rohen
Eiern zu respektieren. Alle anderen
Lebensmittel sind erfahrungsgemäss
länger haltbar, falls die Kühlkette
nicht unterbrochen wurde und Geschmack, Geruch und Aussehen einANZEIGEN
Lilo Grieser.
Foto: ajm.
wandfrei sind. Brot ist auch am zweiten Tag noch sehr gut. Aus älterem
Brot gibt es feine Käseschnitten oder
in Butter geröstete Brotwürfeli für
Suppeneinlagen und aus den letzten
Resten noch Paniermehl. Bei einer
Party ist es schwieriger, die richtige
Menge einzukaufen. Die Überschüsse
an Brot, Würsten, Salat und Kuchen
werden gerne von den Gästen mitgenommen, besonders wenn Einweggeschirr bereitsteht. Manchmal ist die
Nachfrage sogar grösser als das Angebot. Jeder einzelne Konsument hat
die Möglichkeit die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Das
schont die Ressourcen und auch das
Portemonnaie.
Lilo Grieser, Vizepräsidentin
Konsumentenforum kf, Sektion Zürich
12
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
AUTOMOBIL
Citroën C4 Cactus, reduziert aufs Wesentliche
Citroën ist anders. Das
bringt oftmals Gutes mit
sich – ab und zu löst es
auch nur Stirnrunzeln aus.
So auch der C4 Cactus: Er
ist ein spannendes Auto,
das mit einer amüsanten
Weltneuheit aufwartet;
doch nicht all seine Eigenheiten überzeugen.
rerseite; auch die Beleuchtung dafür
hat sich Citroën geschenkt. Eine Beleuchtung fehlt übrigens auch im
Fond, wie wir später beim Entladen
des Fahrzeugs im Dunkeln feststellen
werden. Auch die in die Scheibenwischer integrierten Spritzdüsen dienen
der Gewichtsersparnis, weil so ein
kleinerer Flüssigkeitstank verbaut
werden kann; in unserem Testwagen
haben die Wischblätter allerdings einen Grossteil des Reinigungsmittels
über die A-Säulen hinweg ins Niemandsland befördert: Bei all diesen
«Kleinigkeiten» hat Citroën am falschen Ort gespart.
Unter gütiger Mithilfe des Navis
verfahren wir uns vor Clermont-Ferrand gehörig und kommen so unverhofft zu einem Ausflug durch enge
Altstadtgassen und später durch kurvige Landstrassen. Ein Handlingwunder ist der Cactus nicht, das muss er
aber auch nicht sein. Wer den Dieselmotor ausreizt, wird in schnellen
Kurven ein ausgeprägtes Untersteuern feststellen, was gut zu dieser
Fahrzeugart passt. Der Abrollkomfort
ist gut, die Geräuschkulisse absolut in
Ordnung.
Dave Schneider
Um den Citroën C4 Cactus kennenzulernen, fahren wir damit 2000 Kilometer quer durch seine Heimat an
die französische Atlantikküste und
zurück. Vor Fahrtantritt begutachten
wir das Auto ausgiebig: Schliesslich
bietet das extravagante Design ordentlich Gesprächsstoff. Die schmalen LED-Tagfahrlichter gefallen uns,
ebenso das faltenlose Blechkleid –
das wirkt wie aus einem Guss. Die
Luftkissen an den Seiten und die in
unserem Testwagen in matt-grauem
Plastik ausgeführte Heckschürze wollen nicht so recht dazu passen. Diese
Luftkissen, genannt Airbumps, sollen
den Cactus vor unerwünschtem Kontakt schützen, wie es beim Namensgeber die Stacheln tun; das sieht
nicht chic aus, könnte aber, gerade in
Frankreichs Grossstädten, tatsächlich
Sinn machen.
Dank Verzicht leicht gebaut
Beim Beladen stechen weitere Eigenheiten des Franzosen ins Auge: Die
Rückbank lässt sich zwar umklappen,
aber nicht zwei- oder sogar dreiteilen, wie das heute üblich ist. Das Gepäck findet dennoch Platz, es stehen
348 bis 1170 Liter Ladevolumen zur
Verfügung. Beim Einstellen der Sitzposition haben Fahrer und Beifahrer
die gleiche Empfindung: In der Gesässgegend drückt etwas unangenehm; ein Polsterwulst, wie wir feststellen. Das Ziel im Navigationssystem via Touchscreen zu programmieren, fällt leicht – 1000 Kilometer Stre-
AUTONEWS
Hertz eröffnet
Filiale Dietlikon
Am 1. November hat die Autovermietung Hertz an der Brandbachstrasse 9 in Dietlikon ein Nutzfahrzeug-Center eröffnet. Dort
werden Nutzfahrzeuge und Personenwagen – 120 Modellen von
35 verschiedenen Herstellern –
angeboten. Als Eröffnungsangebot erhalten alle Mieter bis zum
1. Februar 2015 kostenlos eine
Hertz Tieftax-Karte und damit
30% Rabatt in allen Schweizer
Hertz Filialen. Tel. 044 833 22
55. Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.3021 und Sa 9-21 Uhr.
Jetzt Reifen
wechseln
Der nächste Winter kommt bestimmt. Darum heisst es rechtzeitig die Winterreifen montieren.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), eines der grössten
Marktforschungsunternehmen
weltweit, befragte im Auftrag von
Continental 1000 Schweizer nach
dem Zeitpunkt ihres Reifenwechsels. Das Ergebnis ist alarmierend: Jeder siebte Autofahrer in
der Schweiz wechselt zu spät.
Komfortverzicht ist Ansichtssache
Der C4 Cactus ist ein spannendes Auto. Die Luftpolster sollen Kratzer vermeiden helfen.
cke liegen vor uns. Wir fahren frühmorgens auf die leere Autobahn. Hier
fällt bereits die nächste Eigenheit des
C4 Cactus auf: Aus Gewichts- und
Kostengründen wurde nämlich auf
einiges verzichtet, was für andere
Hersteller (und für viele Autofahrer)
unverzichtbar ist. Es fehlt ein Drehzahlmesser.
Die Fenster im Fond lassen sich
nicht versenken, sondern lediglich
leicht ausstellen. Das grosse Glasdach
kann weder geöffnet noch verdeckt
werden. Und der Getränkehalter – es
gibt davon nur einen – ist so flach,
dass wir uns vorerst nicht getrauen,
den Kaffeebecher während der Fahrt
hineinzustellen. Man kann diese Aus-
legung des Fahrzeugs als pragmatisch, als sparsam oder als «Reduktion auf das Wesentliche» betrachten;
wir wollen es an dieser Stelle mit
dem Wort «unkomfortabel» zusammenfassen. Immerhin ist der Cactus
dadurch tatsächlich sehr leicht geworden: 1,1 Tonnen bei einer Fahrzeuglänge von 4,16 Metern ist ein toller Wert.
«Geschmeidiger» Motor
Der 1,6-Liter-Dieselmotor läuft geschmeidig und ist mit einer Leistung
von 99 PS und einem maximalen
Drehmoment von 254 Newtonmetern
zwar nicht kräftig, aber doch ausreichend kraftvoll. Immer wieder wan-
Fotos: zvg.
dert die Hand am Schaltstock nach
rechts unten und wird dort durch
furchtbare Geräusche noch rechtzeitig aufgehalten, bevor aus Versehen
in voller Fahrt der Rückwärtsgang
eingelegt wird. Auf einen sechsten
Gang wurde nämlich ebenfalls verzichtet, auch wenn ihn der Cactus
brauchen könnte, das sagen unser
Gefühl und unser Gehör, beweisen
können wir es nicht, dazu fehlt uns
der Drehzahlmesser.
Inzwischen scheint die Sonne
durch das nicht verdunkelbare, aber
getönte Glasdach, und mein Beifahrer will den Sitz der Sonnenbrille im
Schminkspiegel kontrollieren. Den
gibt es zwar, jedoch nur auf der Fah-
Am Atlantik angekommen, ziehen
wir Bilanz: Der C4 Cactus ist ein
spannendes Auto, ein aussergewöhnliches, ein auffallendes. Der Franzose
hat einen ganz eigenen Charakter,
und der Preis ab 27 100 Franken
(Topversion Shine) ist fair bemessen.
Ob die Luftkissen tatsächlich sinnvoll
sind, haben wir nicht in Erfahrung
gebracht.
Doch «stachelig» ist der Cactus
mit all seinen Eigenheiten allemal:
Das Fehlen von nötigen Ausstattungsgegenständen macht es uns
schwer, echte Freude am Franzosen
zu empfinden. Citroëns Sparwut ging
hier in die falsche Richtung: Der Cactus wurde dadurch zwar leichter,
sparsamer und billiger, dafür büsste
er spürbar an Komfort ein. Wer allerdings die richtige Einstellung mitbringt, wird sich mit dem futuristischen Crossover anfreunden können.
«Auto Zürich» ist völlig ausgebucht
Alle Schweizer Autoimporteure zeigen neue Modelle.
Ihren Besuchern verschafft
die grösste Automesse
der Deutschschweiz so von
Donnerstag bis Sonntag
einen optimalen Überblick
über alle aktuellen Autos.
Wie bereits in den Vorjahren ist die
«Auto Zürich Car Show» bis auf den
letzten Quadratmeter ausgebucht. Erneut bietet die grösste Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz einen vielfältigen automobilen MesseMix aus Neuwagen, Tuning, Zubehör,
Dienstleistungen und Motorsport.
Fläche ist bereits knapp
Viele Aussteller der diesjährigen «Auto Zürich Car Show» wollten mehr
Fläche buchen als bisher, doch leider
ist der Platz in den sieben Hallen der
Messe Zürich nicht gewachsen. Zudem hat sich eine Reihe von neuen
Ausstellern, zum Beispiel im Reifensektor, neue Ausstellungsflächen gesichert.
Im Bereich der Neuwagen hinterliess der Rückzug von Chevrolet aus
Europa nicht die erwartete Lücke,
denn mit Caterham kam eine sportliche Marke zum reichhaltigen Fahr-
Ob Aston Martin oder Suzuki, ob Nobelrenner oder Alltagsauto: An der Auto Zürich zeigen Schweizer Importeure die neusten Modelle, aber auch Trends und die eine oder andere Studie.
Foto: Andreas Minor
zeugsortiment der «Auto Zürich Car
Show» hinzu. Sportlich bleibt es auch
weiterhin in der Racing-Zone in Halle
5, wo in diesem Jahr eine Reihe von
GT3-Fahrzeugen aus der Langstreckenrennszene erwartet werden.
Erfreuliches gibt es auch von einem langjährigen Partner der «Auto
Zürich Car Show» zu berichten. Die
schweizerische Gasindustrie hat ihr
Engagement um weitere drei Jahre
verlängert und wird in der «Green
Car Lounge» weiterhin umfassend
über den Bereich der umweltfreundlichen Mobilität mit Erdgas und Biogas informieren.
Die TCS-Sektion Zürich ist zusammen mit Training & Events mit einem
Stand im Eingangsbereich an der
«Auto Zürich» vertreten. Hier erhal-
ten Besucherinnen und Besucher
fachliche Beratung rund um die Mobilität und einen Einblick in unser
grosses Shop-Angebot wie z. B. Kindersitze, Freizeitbekleidung und Autozubehör. (pd.)
Auto Zürich Car Show vom 6. bis 9. November in der Messe Zürich in Oerlikon.
Öffnungszeiten: Do und Fr von 10 bis 21
Uhr, Sa und So von 10 bis 19 Uhr.
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
13
ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Die Jacobs-Familie mit Unternehmer und Rechtsanwalt Johann Christian Jacobs, ältester Sohn des Mäzens
Klaus J. Jacobs und Vorsitzender der Foundation, mit seinen Halbschwestern Nathalie (l.) und Lavinia Jacobs.
Auma Obama, Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, Stiftungsrat Jacobs Foundation, mit Shohreh von Maydell (r.), Gattin des deutschen Steuerberaters Olav von Maydell und Gründerin der Stiftung
«Odysseas» für Flüchtlingskinder in Griechenland.
VIPs feierten
25 Jahre Jacobs Foundation
Die Jacobs Foundation lud zur exklusiven Feier ihres 25-jährigen Bestehens in die herrschaftliche Jugendstilvilla am Seefeldquai 17.
Die Stiftung, vom 2008 verstorbenen Klaus J. Jacobs und seiner
Familie gegründet, möchte dazu beitragen, die Entwicklung und Bildung
heutiger und künftiger Generationen
junger Menschen zu verbessern. «Dadurch können sie zu verantwortungsbewussteren Mitgliedern unserer Gesellschaft gemacht werden», sagte
Johann Christian Jacobs, Vorsitzender des Stiftungsrats: «Mein Vater
war überzeugt, dass alle jungen Menschen das Potenzial für eine positive
Entwicklung haben, vorausgesetzt,
man schafft ihnen geeignete Rahmenbedingungen. Und genau das
wollen wir.»
Er sehe die Stiftung als «sozialen
Innovator», so Jacobs. Auch seine
Halbschwestern Nathalie Jacobs
und Lavinia Jacobs sind im Stiftungsrat. Zum 25-jährigen Bestehen
hat die Foundation nun den Doppelband «Our Promise to Youth» herausgegeben und zeigt parallel dazu
eine Foto-Ausstellung.
Von den 25 Autoren, die am Bildband mitgearbeitet haben, waren
Gartenarchitekt Enzo Enea und der
erst 17-jährige Felix Finkbeiner von
«Plant for the Planet» anwesend. Unter den Gästen waren auch die ehemaligen Stiftungs- und Alt-Bundesräte Pascal Couchepin und Flavio
Cotti.
Ebenso genossen drei der Fotografen (Reto Albertalli, Malte Jäger
und Nadia Schärli) den Abend, an
dem die Gäste vom Belvoirpark (Hotelfachschule) kulinarisch verwöhnt
wurden. Das Flying Dinner setzte
sich aus Köstlichkeiten aus sechs
Ländern zusammen. Es gab Spezialitäten aus Argentinien, Deutschland,
Elfenbeinküste,
Kolumbien,
der
Schweiz und Uganda wie etwa Matoke (Kochbananen mit Poulet) und Rolex (Omelette im Fladenbrot).
Extra aus Lausanne angereist: Patrick de Maeseneire, CEO Adecco
Human Resources AG (von Klaus J.
Jacobs gegründet).
Denise und Michael Hengartner,
Rektor Uni Zürich. Die Jacobs
Foundation unterstützt das Kompetenzzentrum für Jugendforschung.
Sandro Giuliani, Geschäftsführer der Foundation, mit
Maria und Enzo Enea, Gartenarchitekt, der als Autor
im Bildband mit einem Beitrag vertreten ist.
ANZEIGEN
Kaufgesuch: BRIEFMARKEN!
(Auch alte Briefe und Ansichtskarten)
Sofort bar oder als Auktionseinlieferung
Schwarzenbach Auktion Zürich
Merkurstrasse 64, 8032 Zürich
Eigene Firmen-Parkplätze vorhanden!
Bitte Termin vereinbaren: Tel. 043 244 89 00
info@schwarzenbach-auktion.ch
Finest Cashmere
Jetzt NEU an der Sternenstrasse 31, (Eingang Seestrasse)
8002 Zürich-Enge
www.pukarcollection.ch
Telefon 043 300 32 32
Alt-CVP-Bundesrat Flavio Cotti hat
in «movingAlps», einer bedeutenden Initiative der Jacobs Foundation, seinen Beitrag geleistet.
V. l.: Katharina von Nottbeck-Bolte, Annette Jacobs
(Gattin von Christian Jacobs), Sabine Neumann (Neumann Gruppe, führender Kaffeebohnenhändler).
14
Zürich West
Nr. 45
6. November 2014
DR. GAMBLE
Thomas W. Enderle
Es geht
ums Konzept
Begriffe-Raten ist schon seit Langem
bekannt. Da gab es zum Beispiel «Pictionary» oder «Montagsmaler», bei
denen einer einen Begriff zeichnet
und die anderen ihn erraten müssen.
Oder im Spiel «Scharade», wo man
sich nur pantomimisch ausdrücken
darf. Oder bei «Tabu», wo die Begriffe
zwar mündlich umschrieben werden
dürfen, aber gewisse – meist nützliche – Wörter verboten sind.
In die Reihe dieser Party-Spiele
reiht sich nun «Concept» ein. Statt
aber den Zeichenstift zu schwingen
oder die Glieder zu verrenken, müssen hier alle eher ihre Gehirne um die
Ecke denken lassen. Begriffe, Titel
oder Redewendungen dürfen nur mit
117 Piktogrammen erklärt werden.
Der Spielplan mit den Symbolen
liegt auf dem Spieltisch. Darunter
konkrete wie ein Mond und eine Sonne, eine Filmkamera oder ein Wassertropfen. Dazu solche mit Farben, Formen oder – ganz abstrakt – mit Pfeilen in verschiedene Richtungen.
Zwei Spieler versuchen nun gemeinsam mit Hilfe von Spielsteinen
einen Begriff so zu erklären, dass einer der anderen Spieler ihn errät. Die
Spielsteine sind in fünf Farben gehalten, und in jeder Farbe gibt es eine
grosse Spielfigur. Damit sollen die
«Darsteller» gewisse Konzepte bei der
Begrifferklärung unterscheiden. Will
man zum Beispiel «Milch» erklären,
kann man die grosse Figur zunächst
auf den Wassertropfen stellen, um zu
zeigen, dass es sich um eine Flüssigkeit handelt. Ein zugehöriger kleiner
Spielstein dann noch auf den weissen
Farbklecks und auf das Symbol für
Nahrungsmittel und schon sollte der
Begriff erraten werden können.
Bei komplexeren Begriffen können
mit den weiteren Farben eigene Aspekte eines Begriffs gesondert dargestellt werden. Ein Beispiel: Die grosse
grüne Figur steht auf «Bauwerk», ein
kleiner grüner Spielstein auf dem
«Stahl». Dazu stellt man nun noch die
grosse rote Figur auf «Land/Geografie» und kleine rote Steine auf die Felder «blau», «weiss» und «rot». Können Sie den Begriff erraten? Richtig,
es handelt sich um den Eiffelturm.
Wird der Begriff erraten, gibt es
Punkte für die Darsteller und den Erratenden. Wer am Ende die meisten
Punkte hat, gewinnt.
Dr. Gamble meint: «Concept» erfordert gehöriges «Um-die-Ecke»Denken. Nicht jeder sieht das Gleiche
in den bunten Piktogrammen. Und ist
«Milch» vielleicht noch einfach darzustellen, wie gehen Sie bei «Asterix
und Obelix» ans Werk? Mit der richtigen Spielrunde ist «Concept» eine
echte Alternative zu gängigen Partyspielen – und dabei kann die Punktevergabe getrost aussen vor gelassen
werden. Wer es etwas weniger abstrakt und kopflastig mag, der sollte
wohl eher auf andere Titel wie
«Times Up» oder «Tabu» ausweichen.
Dr. Gambles Urteil:
Concept, Repos Production, ab 4 Spielern,
ab 10 Jahren.
Veranstaltungen & Freizeit
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
Donnerstag, 6. November
10.00–17.00 Basar: Verkaufsstände, Flohmarkt
und Buchantiquariat mit vielen Kinder- und Jugendbüchern, Restaurant und Kaffee- und Teestube mit Abend- und Mittagessen, Canapes, Desserts, Kuchen, Kerzenziehen und Kinderprogramm mit Basteln, Geschichten, Kasperlitheater.
Org.: Kirchgemeinde Zürich – Im Gut. Thomaskirche, Burstwiesenstrasse 44.
13.30–17.30 Infoveranstaltung: «Frauen, die in ihrer Partnerschaft Gewalt anwenden: Was wissen
wir über sie?». Veranstaltung der Fachstelle für
Gleichstellung der Stadt Zürich. Im Rahmen der
Ausstellung «Willkommen zu Hause». Ref. Kirchgemeindehaus Zürich-Wiedikon, Bühlstrasse 11.
14.30 Tanzkafi: Das umfangreiche Repertoire der
Nostalgie-Kleinformation Esch-ba-Klänge lädt
zum Tanzen und Träumen ein. Temporäres Alterszentrum Triemli, Birmensdorferstrasse 489.
18.00–21.00 Vernissage: Michael Baviera gewidmet. Ausstellung bis 20. Dezember. Öffnungszeiten: Mi/Do/Fr 13 bis 18 Uhr, Sa 13 bis 16 Uhr.
Galerie Baviera, Zwinglistrasse 10.
19.00 «Wir Zwei im Gespräch – Apéro der Liebe»: Alte und junge Paare sind zu einem Gesprächsabend eingeladen. Impulse regen an, als Paar
miteinander ins Gespräch zu kommen und über
den Einfluss der Herkunftsfamilien zu diskutieren. Mit Apéro. Der Abend ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist auf 10 Paare beschränkt. Pfarreizentrum St. Konrad, Fellenbergstrasse 231.
19.30 Lesung: Stefan Pörtner liest «Mordgarten».
Organisator: FGZ Familienheimgenossenschaft
Zürich. Kurslokal, Hegianwandweg 92.
19.30 Informations- und Diskussionsabend: «Somalia heute und Blicke in die Zukunft». Swisso-Kalmo lädt zu diesem Abend ein. www.swisso-kalmo.ch. Volkshaus, Stauffacherstrasse 60.
20.30 «Bouvard und Pécuchet»: Schauspiel nach
dem Schelmenroman von Gustave Flaubert. Regie: Wolfgang Beuschel. Text: Helmut Peschina.
Mit René Ander-Huber, Helmut Vogel. Sogar Theater, Josefstrasse 106.
Freitag, 7. November
14.15–16.15 Tanznachmittag: Alle Seniorinnen und
Senioren sind herzlich eingeladen zu Tanz- und
Unterhaltungsmusik mit den Lucky Boys. Pfarreizentrum St. Konrad, Fellenbergstrasse 231.
14.30 Singnachmittag: Mit Hans Tanner. Melodien
zum Zuhören und Mitsingen. Alterszentrum Mathysweg, Altstetterstrasse 267.
18.30 Etoile Special – Kino mal anders: Das einzigartige Liegestuhlkino mit eigener Bar. Dann gibt
es passend zum Film «Lunch Box» verschiedene
indische Köstlichkeiten zu geniessen. 18.30 Uhr:
Bar. 19 Uhr: Essen mit indischen Spezialitäten.
20.30 Uhr: Film. Anfrage freie Plätze umgehend
bei geraldine.schneider@gz-zh.ch oder auf 044
437 90 35. GZ Loogarten, Salzweg 1.
19.45 «Der Schuhteufel»: Comedy von Placid Maissen und Hanspeter Allenspach. Das Schuhtheater
im Herrenschuhladen. Türöffnung: 19.30 Uhr.
Eintritt frei, Kollekte. Anmeldung erwünscht: 043
317 91 17, www.schuhtheater.ch. Action & Fashion GmbH, Herrenschuhladen, Kanzleistrasse
(Ecke Langstrasse) 70.
20.30 «Bouvard und Pécuchet»: Schauspiel nach
dem Schelmenroman von Gustave Flaubert. Regie: Wolfgang Beuschel. Text: Helmut Peschina.
Mit René Ander-Huber, Helmut Vogel. Sogar Theater, Josefstrasse 106.
Samstag, 8. November
8.00–16.00 Flohmarkt für jedermann: Mit Flohmicafé. Kleider, Haushaltsartikel, Bücher, Spielsachen,
Schmuck, Krimskrams etc. Weitere Auskunft: 078
617 15 90. Bullingerhof (hinter Albisriederplatz).
11.00–15.00 Finissage: Ausstellung von Heidi Izzo
(Malerei). Galerie Kunst im West, Hardturmstrasse 121.
14.00 Kurs «Heilen»: Filmausschnitte und Diskussion. Andreaskirche (Saal), Brahmsstrasse 106.
17.00–19.00 35. Wiediker Kunstausstellung: 4. Vernissage. Künstlerinnen und Künstler im Quartier.
Die Ausstellung dauert bis 14. November und ist
von So bis Fr 14 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei.
www.quartierverein-wiedikon.ch.
Ortsmuseum
Wiedikon, Steinstrasse 8.
17.00 «Bouvard und Pécuchet»: Schauspiel nach
dem Schelmenroman von Gustave Flaubert. Regie: Wolfgang Beuschel. Text: Helmut Peschina.
Mit René Ander-Huber, Helmut Vogel. Sogar Theater, Josefstrasse 106.
18.00 Räbeliechtliumzug: GZ Loogarten, Salzweg 1.
19.30 Konzert: Der St.-Konrads-Chor konzertiert
mit geistlichen Werken aus der Oper. Kirche St.
Konrad, Fellenbergstrasse 231.
Sonntag, 9. November
11.00 «heuwender #19»: Seelenreiche Volksmusik
mit Noldi Alder. www.heuwender.ch. Ortsmuseum Albisrieden, Triemlistrasse 2.
14.30 Sonntagskonzert: Mit dem HandharmonikaClub Zürich-Albisrieden und Frank Tender, Sänger und Entertainer. Leitung: Koni Ruess. Mit
grossem Kuchenbuffet. Eintritt frei. Neue ref. Kirche Albisrieden, Ginsterstrasse 50.
14.30 Folklore-Nachmittag: Der Jodelclub Sängerrunde Zürich erfreut mit einem Konzert. Alterszentrum Grünau, Bändlistrasse 10.
17.00 «Bouvard und Pécuchet»: Schauspiel nach
dem Schelmenroman von Gustave Flaubert. Regie: Wolfgang Beuschel. Text: Helmut Peschina.
Mit René Ander-Huber, Helmut Vogel. Sogar Theater, Josefstrasse 106.
17.00 Konzert: Der St.-Konrads-Chor konzertiert
mit geistlichen Werken aus der Oper. Kirche St.
Konrad, Fellenbergstrasse 231.
Montag, 10. November
11.45–13.30 Wild-Spezialitäten: Täglich vom 10.
bis am 16. November gibt es eine feine Wild-Spezialität (inkl. Suppe oder Salat). Alterszentrum
Langgrüt (Restaurant Langrino), Langgrütstr. 51.
Dienstag, 11. November
19.30 Erlebnisabend: Mit der irischen Bestsellerautorin Lorna Byrne zu ihrem neuen Buch «Liebe –
Die Kraft, die alles ändert». Auf Englisch mit Übersetzung ins Deutsche. Hotel Spirgarten, Lindenplatz 5.
Mittwoch, 12. November
10.00 Kindertreff PBZ: «Buchstart: Geschichtenzeit». Für Eltern mit Kleinkindern von 2 bis 3
Jahren. Animation mit Marina Maffai. www.pbz.
ch. Schule Albisriederplatz, Norastrasse 20.
14.00 Seniorennachmittag einmal anders: Auch Kinder ab 4 Jahren mit Eltern/Grosseltern sind willkommen. Dialektmärli «Schneewiisli & Roserot».
Hauptprobe des Vereins Schweizer Kinder- und
Jugendtheater. Eintritt frei. Ref. Kirchgemeindehaus Altstetten (Saal), Pfarrhausstrasse 21.
14.30 Kindertreff PBZ: «Theaterkoffer: Das magische Baumhaus». Animation mit Brigitte Schanz.
Für Kinder von 6 bis 10 Jahren. www.pbz.ch.
Schule Albisriederplatz, Norastrasse 20.
Donnerstag, 13. November
10.00 Kindertreff PBZ: «Buchstart: Geschichtenzeit». Für Eltern mit Kleinkindern von 2 bis 3
Jahren. Animation mit Marina Maffai. www.pbz.
ch. Kirchgemeindehaus Paulus, Milchpuckstrasse
57.
19.00–20.00 Fachveranstaltung: Mit anschliessender Diskussion. «Hear Our Voices: Mädchenstimmen aus der Welt und der Schweiz». Plan
Schweiz (www.plan.ch). Im Rahmen der Ausstellung «Willkommen zu Hause». Ref. Kirchgemeindehaus Zürich-Wiedikon, Bühlstrasse 11.
Freitag, 14. November
8.00–11.00 «Alter & Generationen»: QuartierSchwatz. Org.: Sozialzentrum Ausstellungsstrasse
und Studierende der Hochschule Luzern. Helvetiaplatz.
10.00 Kindertreff PBZ: «Ryte, ryte Rössli». Für Eltern mit Kleinkindern von 9 bis 24 Monaten. Animation mit Michelle Bolliger. www.pbz.ch. Pestalozzi-Bibliothek Altstetten, Lindenplatz 4.
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 25’952 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.56/mm-Spalte
Anzeigenschluss:
Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktion: Thomas Hoffmann (ho.),
E-Mail: zuerichwest@lokalinfo.ch
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter:
Sabrina Stallone (sab.), Toni Spitale (tsp.)
Hanna Lauer (lau.), Sarah Koller (sk.),
Marcus Weiss (mw.), Heinz Schluep (hs.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33
Anzeigenverkauf:
Thomas Käser, Tel. 044 913 53 33
E-Mail: thomas.kaeser@lokalinfo.ch
Produktion:
AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau
Abonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,
abo@lokalinfo.ch
Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG,
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich
Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72
E-Mail: lokalinfo@lokalinfo.ch
www.lokalinfo.ch
Druck: NZZ Print, Schlieren
Zürich West
Veranstaltungen & Freizeit
Altstetten verzaubert mit Akkordeonmusik
Das Akkordeon-Orchester
Zürich-Altstetten lädt mit
einem vielversprechenden
Musikprogramm zum traditionellen Jahreskonzert in
der Kirche Heilig Kreuz.
2014 stand zwar keine Wettspielteilnahme auf dem Programm, dafür
war das AOZA an verschiedenen Anlässen engagiert und trat mit einem
unterhaltenden Programm mit grossem Erfolg auf. Die Dirigentin Heidi
Fischer hat mit den Orchestern des
AOZA ein anspruchsvolles und ansprechendes Programm für die Jahreskonzerte in Altstetten und Trüllikon zusammengestellt und eingeübt.
So erwartet die Besucher am Freitag,
14. November, unter anderem aus
dem Film «Fluch der Karibik» bekannte Melodien, aus der Ouvertüre
«Die Fledermaus» den Csardas, von
Richard Galliano den wunderschönen
GEM.ZENTREN
GZ Grünau
Grünauring 18, 8064 Zürich
Telefon 044 431 86 00
www.gz-zh.ch/5
Brunch am Freitag: 7. Nov., 9 Uhr.
Räben schnitzen: Fr, 7./Sa, 8. Nov., ab
14 Uhr.
Räbeliechtli-Umzug: Sa, 8. Nov., ab
18.30 Uhr.
ElKi-Turnen: So, 9. Nov., 10 Uhr.
Mütter-/Väterberatung: jeden 1. und 3.
Di im Monat, 9.30 bis 11 Uhr.
Anlaufstelle Kinderbetreuung: jeden 1.
und 3. Di im Monat, 9.30 bis 11 Uhr.
GZ Loogarten
Salzweg 1, 8048 Zürich
Telefon 044 437 90 20
www.gz-zh.ch/loogarten
Räbeliechtli schnitzen: Do, 6. Nov., bis
Sa, 8. Nov., 14.30 bis 18 Uhr, Kinder
unter 6 Jahren in Begleitung.
Filmbar: Fr, 7. Nov., Bar ab 18.30
Uhr, Film 20.30 Uhr.
Räbeliechtli-Umzug: Sa, 8. Nov. Kinder
unter 6 Jahren in Begleitung.
Kerzenziehen: je Di bis So, 9. Nov. bis
7. Dez. Kinder unter 7 in Begleitung.
Fackeln: Mi, 12. Nov., 14 bis 17 Uhr
für Kinder ab 6 Jahren.
GZ Heuried
Döltschiweg 130, 8055 Zürich
Telefon 043 268 60 80
www.gz-zh.ch/6
Chumm-in-Stall-Namittag: Do, 6. Nov.,
15 bis 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitung.
Schwangerschaftskleiderbörse: Fr, 7.
Nov., 14 bis 18 Uhr.
Thaibox-Gala: Sa, 8. Nov., 18–24 Uhr.
Flohmarkt für Kindersachen: So, 9.
Nov., 13 bis 17 Uhr.
Schattenriss-Lampen: Mi, 12. Nov.,
14.30–18 Uhr, Kinder im Schulalter.
GZ Bachwiesen
Bachwiesenstrasse 40, 8047 Zürich
Telefon 044 436 86 36
gz-Bachwiesen@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/3
Zu Tisch! Fr, 7. Nov., ab 18.30 Uhr.
Fabylon: So, 16. Nov., 15.30 Uhr. Ab
ca. 4 Jahren. Märchen auf Serbisch
und Schweizerdeutsch.
Kerzenziehen: 16. Nov. bis 14. Dez.: Di
19 bis 21.30 Uhr; Mi bis Fr 14 bis
17.15 und 19 bis 21.30 Uhr; Sa 14
bis 16.30 Uhr; So 12 bis 15.30 Uhr.
Das Akkordeon-Orchester Altstetten bietet ein ansprechendes Programm.
«Tango pour Claude», weiter tolle
Klezmer-Musik, ein Stück von der
Akkordeon-Lady Lydie Auvrey und
vieles mehr. Die Jungdirigentin Astrid Frandsen wird zudem mit dem
speziell für dieses Konzert einstudierten Stück «Die Schöne und das Biest»
den musikalischen Reigen eröffnen.
Traditionsgemäss warten nach dem
ANZEIGEN
Konzert Hotdogs, frische Kuchen und
Getränke auf die Besucher. (e.)
«Akkordeonmusik vom Feinsten», Freitag,
14. November, 20 Uhr in der katholischen
Kirche Heilig Kreuz, Altstetten, Türöffnung: 19.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte zur
Deckung der Unkosten. Der musikalische
Teil wird am Sonntag, 16. November, um
17 Uhr in der reformierten Kirche in Trüllikon wiederholt. www.aoza.ch.
Nr. 45
6. November 2014
15
16
Zürich West
Nr. 45
6. November 2014
AKTUELL
Die Pfadfinder haben mit dem Anzünden der Räbenlichter allerhand zu tun. Danach sorgt der kreativ gestaltete Wagen für viel Begeisterung bei den Zuschauern.
Fotos: Heinz Schluep
Tausend Räbenlichter erhellen Albisrieden
Ein wichtiges Sujet: Die alte Kirche Albisrieden, die alle Jahre den Umzug quer durch das Quartier begleitet.
Aufgestellt und locker sind die jüngsten Teilnehmer
mit ihren geschnitzten Räben unterwegs.
LESERBRIEF
Die Steuerzahlenden
müssen ohne ZAB
alle Kosten berappen
«Ausgabefreudige Stadt Zürich»,
Kolumne des Gewerbeverbands der
Stadt Zürich von Nicole BarandunGross, Ausgabe vom 30. Oktober
Zahlen lügen nicht. Deswegen liegt
eine starke Überzeugungskraft in
Zahlen. Dies muss sich auch Nicole
Barandun, Präsidentin des Gewerbeverbands der Stadt Zürich gedacht
haben, als sie in ihrer Kolumne gegen die verschwenderische Stadt Zürich schrieb. Zahlen bringen jedoch
herzlich wenig, wenn man die Geschichte dazu entweder nicht kennt
oder dann aber komplett falsch erzählt. Nicole Barandun schreibt, für
eine Nacht in der Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle (ZAB)
hätten die eingelieferten Berauschten
eine Gebühr von 950 Franken bezah-
len müssen. So weit, so richtig. Diese
Gebühr sei SP und Grünen aber zu
viel gewesen, weswegen die Gebühr
auf bis zu 600 Franken gesenkt worden sei.
Dass die Gebühr als zu hoch angeschaut wurde und deswegen gesenkt werden musste, ist korrekt. Allerdings nicht von SP und Grünen,
sondern vom Statthalter der Stadt
Zürich. In einem Entscheid hielt er
fest, dass eine Gebühr für die ZAB
von 950 Franken unverhältnismässig
hoch sei. Es waren also nicht ein
paar spendierfreudige SPler und Grüne, welche die Gebühr von 950 Franken nach unten korrigierten, sondern
der von der Stadtzürcher Stimmbevölkerung gewählte Statthalter.
Eine Meinung, die übrigens auch
von SVP-Richtern geteilt wird. So hat
ein ehemaliger Gemeinderat und
Richter der SVP während einer Gemeinderatsdebatte gesagt, dass die
von der FDP geforderte volle Kostenverrechnung an in die ZAB eingewie-
Da der Pneu des Wagens geplatzt ist, muss das GZ
Bachwiesen mit seinen Eseln zu Fuss losziehen.
37 Bäume werden ersetzt
senen Personen unverhältnismässig
sei und nichts weiter als eine versteckte Busse darstelle. Nicole Barandun mag sich darüber empören, dass
75 Prozent der ZAB-Kosten bei den
Steuerzahlenden hängen bleiben, nur
lässt sie dabei ausser Acht, dass die
Steuerzahlenden ohne ZAB 100 Prozent der Kosten von randalierenden
Berauschten übernehmen. Ohne ZAB
werden diese nämlich in die Notfallstationen der Spitäler eingeliefert.
Dort attackieren sie nicht selten das
Gesundheitspersonal oder gar andere
Patientinnen und Patienten, weswegen das Spitalpersonal die Polizei rufen muss. Diese Polizeikosten bleiben
den Steuerzahlenden zu 100 Prozent
hängen. Ein Nein zur ZAB am 30.
November würde also wesentlich höhere Kosten für die Steuerzahlenden
der Stadt Zürich bringen – sowohl finanzieller wie auch nicht-finanzieller
Natur.
Alan David Sangines,
SP-Gemeinderat, 8048 Zürich
Während Sanierungsarbeiten
in der Saumacker- und
Rautistrasse müssen auch
Bäume gefällt werden.
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich
führt in der Saumacker- und Rautistrasse dringende Sanierungsarbeiten durch. Im gesamten Projektbereich müssen die Abwasserkanalisation sowie die Wasserversorgungsund Gasleitungen saniert werden.
Zudem wird in der Saumackerstrasse
der
Strassenoberbau
erneuert,
schreibt das Tiefbauamt.
Im Bauabschnitt Saumacker- und
Rautistrasse stehen heute rund 140
Bäume. Baubedingt müssen in der
Saumackerstrasse 35 und in der Rautistrasse 2 Bäume voraussichtlich gefällt werden. 27 dieser Bäume sind
überaltert, nicht mehr sehr vital und
müssten in den nächsten Jahren sowieso gestaffelt ersetzt werden. Nach
der Sanierung werden alle gefällten
Bäume neu gepflanzt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende
2015. Im Frühling 2016 werden die
oberste Belagsschicht eingebaut und
die neuen Bäume gepflanzt.
Temporäre Sperrungen
Die Verkehrsführung werde in Absprache mit der Dienstabteilung Verkehr der jeweiligen Situation angepasst. Zu Beginn wird die Saumackerstrasse temporär von beiden
Seiten als Sackgasse mit Fahrtmöglichkeit bis zum Baubereich signalisiert. Ab Frühling 2015 wird die Rautistrasse im Baubereich temporär als
Einbahnstrasse mit Fahrtrichtung
zur Altstetterstrasse eingerichtet.
Die Zufahrten zu den Liegenschaften sowie die Fussverkehrsverbindungen bleiben grundsätzlich gewährleistet. In einzelnen Bauphasen
kann es jedoch zu kurzfristigen Behinderungen kommen. (zw.)
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
107
Dateigröße
7 261 KB
Tags
1/--Seiten
melden