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Pfarreiblatt
Stansstad · Obbürgen · Kehrsiten
05 · 2015 28. 2. 2015 – 14. 3. 2015
Stansstad | Obbürgen | Kehrsiten
Ökumenische Fastenwoche
Ökumenische Fastenwoche vom 15. März – 21. März 2015
In Stansstad ist das Fasten im Alltag seit vielen Jahren Tradition. Wir verzichten eine Woche auf feste
Nahrung und laden Sie hiermit zum gemeinsamen Fasten ein.
Programm der Fastenwoche:
Sonntag, 15. März 2015
19.00 Uhr, Einstimmung in die Fastenwoche.
Wir treffen uns in den Räumlichkeiten des
Mütterzentrums (MüZe), Stansstad
Montag, 16. bis Freitag, 20. März 2015
Tägliches Treffen.
19.00 Uhr gemeinsames Teetrinken
19.30 Uhr Verschiedene Arten von Meditation
Samstag, 21. März 2015
Abschluss der Fastenwoche mit einem gemein-
samen Morgenessen
Falls Sie noch nie gefastet haben und Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Carolin Fürst, Kirchmatte 9, 6362 Stansstad, Tel. 041 610 21 24 (abends)
Anmeldeformulare mit näheren Informationen zum Fasten, finden Sie im Schriftenstand unserer
Kirchen oder auf dem Pfarramt Stansstad
Anmeldeschluss: 11. März 2015
2
Stansstad
Liturgischer Kalender
2. Fastensonntag
Opfer für das Fastenopferprojekt von Bischof
Wüstenberg
3. Fastensonntag
Opfer für das Fastenopferprojekt von Bischof
Wüstenberg
Sonntag, 1. März
10.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer
Daniel M. Bühlmann
Hausjahrzeit der Familien Flühler, Bircher,
Rothenfluh
Sonntag, 8. März
10.30 Eucharistiefeier mit Pater Adolf Schmit-
ter, Ennetmoos
Dreissigster für Yolanda Bernadette
Müller-Wyss, Riedstrasse 4
Stiftmesse für:
Werner und Agnes Bircher-Odermatt, Oberfeld
Anton Bircher-Regli
Dienstag, 3. März
17.00 Gemeinsames Beten in der Kapelle
Mittwoch, 4. März
09.00 Gottesdienst mit Diakon Arthur Salcher
in der Kapelle
Dienstag, 10. März
17.00 Gemeinsames Beten in der Kapelle
Herz Jesu Freitag, 6. März
17.00 Abendgebet mit Kommunionfeier in der
Riedsunnä 1 (4. Stock)
Mittwoch, 11. März
10.00 Gottesdienst mit Diakon Arthur Salcher in
der Riedsunnä 1 (4. Stock)
Freitag, 13. März
17.00 Kein Abendgebet in der Riedsunnä 1
Voranzeige!
Am Sonntag, 15. März, 10.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in der Kirche,
anschliessend Fastensuppe im Öki
Pfarramt Stansstad
Dorfstrasse 19, 6362 Stansstad
Tel. 041 610 32 84
Brigitte Mathis-Erne, E-Mail:
pfarramt@pfarrei-stansstad.ch
Öffnungszeiten:
Montag, 14.00-17.00 Uhr
Dienstag + Donnerstag, 9.00-11.00 Uhr
Arthur Salcher, Gemeindeleiter
gemeindeleiter@pfarrei-stansstad.ch
Daniel M. Bühlmann, Pfarradministrator
pfarramt.obbuergen@kath.ch
Norbert Jungwirth, Jugendarbeit
jugendarbeit@pfarrei-stansstad.ch
Heiner Arnet, Sakristan,Tel. 079 918 11 19
3
Stansstad
Impressionen vom Eltern-Kind-Morgen 2015
4
Stansstad
Sunntigsfiir 2015
«Mein Leben mit dem lieben Gott»
Das Sunntigsfiir-Team ist wieder voller Elan dabei mit euch ein neues Thema auf eine interessante Art zu erforschen.
«Mein Leben mit dem lieben Gott», beinhaltet viele Stationen. Auf dieser Reise begegnen wir:
Der Geborgenheit, Hilfe, Familienzusammenhalt,
dem Frieden, Freude, das Leben mit Mitmenschen,
Gebete, Angst, Hoffnung, der Taufe und vielen
spannenden Themen, die unsere Kleinsten auf
eine leicht verständliche Art und viel Mitgestaltung geniessen dürfen.
Wir treffen uns, wie im letzten Jahr, in der Kapelle im Müze an den jeweiligen Daten.
Geschichten, Gebete und unser Begleitsymbol
stehen für dich und deine Familie bereit:
Die Daten
08. März 2015
22. März 2015
26. April 2015
17. Mai 2015
31. Mai 2015
Ort: Jeweils in der Kapelle im MüZe
Zeit: 17.00 – 18.00 Uhr
14. Juni 2015
Ort: Kapelle im MüZe
Zeit: 16.00 – 19.00 Uhr
Wir feiern den Abschluss mit einem schönen
Znacht für alle Kinder und Eltern und Begleiterinnen und Begleiter.
Am Sonntag, 14. Juni 2015 findet das Abschlussfest statt. Lass dich überraschen!
In grosser Vorfreude
Martina Fuhrer und Sandra Oliva
5
Stansstad
Veranstaltungen
MüZe – Mütterzentrum Sunneschyn
FMG/VAMOS
Kinderhort
Dienstag, 3. und 10. März 2015
08.45 – 12.00 Uhr
Freitag, 6. und 13. März 2015
08.45 – 11.00 Uhr
Infos: Akiko Raufer, Telefon 041 610 73 02
Basteln mit Recyclingwaren
Bastelt ihr gerne? Dann kommt doch zu unserem
Bastelnachmittag! Gemeinsam basteln wir für
den Frühling schöne Sachen aus Recyclingwaren.
Ihr werdet staunen, was sich alles aus nicht
mehr benötigten Materialien, herstellen lässt!
Datum:
Mittwoch, 4. März 2015
Zeit:
14.00 – 16.00 Uhr
Ort:
Oeki Stansstad
Alter:
5 – 12 Jahre
Verpflegung: Zvieri wird offeriert
Kosten:
CHF 10.00 pro Kind
Anmeldung: bis spätestens Mittwoch, 25. Feb-
ruar 2015 bei Martina Fuhrer,
Tel 041 450 22 64 oder Mail
martina.fuhrer@fmg-stansstad.ch
Mütter-Väterberatung
Donnerstag, 5. März 2015 von 14.00 bis 17.00
Uhr. Anmeldung bei Vreni Studer-Lustenberger.
Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 10.00 Uhr
unter Telefon 041 611 19 90
Krabbelgruppe
Donnerstag, 5. März 2015 von 14.00 bis 17.00 Uhr
im MüZe unter der katholischen Kirche.
Infos: Amela Vukalic, Telefon 041 610 41 62
Eltern-/Kidstreff
Datum:
Donnerstag, 12. März 2015
Zeit:
15.00 – 17.00 Uhr
Ort:
MüZe Stansstad
Eltern und Kinder jeden Alters können sich in den
Räumlichkeiten des MüZe treffen, um dort zwei
gemütliche Stunden zu verbringen. Natürlich sind
auch Grosseltern, Onkel, Tanten usw. herzlich
willkommen. Bei feinem Kaffee, Sirup für die Kinder und Kuchen steht die Geselligkeit an erster
Stelle. Es sind auch einige Gesellschaftsspiele
vorhanden.
Auf jedes Kind wartet bei seinem Besuch eine
kleine Überraschung!
6
FMG/VAMOS Gottesdienst
Datum:
Freitag, 6. März 2015
Zeit:
um 19.30 Uhr
Ort:
In Obbürgen
Gemeinsam mit der FMG Obbürgen feiern wir den
alljährlichen Gottesdienst. Anschliessend an den
Gottesdienst gemütliches Beisammensein im
Schulhaus/Treff in Obbürgen, wo wir mit Kaffee
und Kuchen verwöhnt werden.
Treffpunkt: um 19.00 Uhr
bei der Kirche Stansstad
Wir bilden Fahrgemeinschaften.
Ein herzliches Dankeschön den Frauen von Obbürgen für die Organisation!
Stansstad
Veranstaltungen
Ökumenische Gruppe
Riedsunnä
Kinderkleiderbörse im Oeki Stansstad
Annahme:
13. März 2015
13.30 – 16.00 Uhr
Verkauf:
14. März 2015
13.00 – 14.30 Uhr
Rückgabe:
14. März 2015
17.00 – 17.30 Uhr
Moderne und saubere Kinderkleider, Schuhe, Babyartikel, Kinderwagen, Velo, Sportartikel, DVD,
CD, Bücher, Spielsachen etc.
Die Annahme ist auf 60 Artikel beschränkt.
Express-Annahme bis 10 Artikel.
Separater Babyshop, alles für das Baby von 0 – 2
Jahren.
Sie haben 2 Möglichkeiten, die Artikel abzugeben:
1.
Sie kommen bei uns vorbei und wir schrei-
ben mit Ihnen zusammen die Sachen an.
2.
Sie schreiben die Artikel Zuhause an und
holen 14 Tage vor der Börse die Listen und Preisetiketten bei:
D. Valles, Zielmatte 14 Tel. 041 610 53 21 und
D. Christ, Bahnhofstr. 13, Tel. 041 610 06 06.
PC-Treff
Ort:
Datum:
Zeit:
Alterssiedlung Riedsunnä 2
Mittwoch, 4. März 2015
um 14.00 Uhr
Für fehlende Artikel übernehmen wir keine
Verantwortung!
Oekumenische Gruppe Stansstad
Tel. 041 610 73 87
7
Obbürgen
Liturgischer Kalender
2. Fastensonntag
Opfer für das Fastenopferprojekt von Bischof
Wüstenberg
3. Fastensonntag
Opfer für das Fastenopferprojekt von Bischof
Wüstenberg
Samstag, 28. Februar
19.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer Daniel M.
Bühlmann
Gedächtnis der Sebastiansbruderschaft
des Feldschiessvereins Obbürgen
für lebende und verstorbene Mitglieder,
besonders für:
• Josef Niederberger-Zwyssig, Stansstad
• Willi Joller-Imfeld, Allmend 1
• Karl Niederberger-Odermatt, Stägmatt 1
• Otto Odermatt-Christen, Ennetbürgen
Hausjahrzeit der Familien Bircher,
Flühler und Rothenfluh
Sonntag, 08. März
09.00 Eucharistiefeier mit Pater Adolf Schmit-
ter, Ennetmoos
Gedächtnis für:
Agnes und Melk Odermatt-Odermatt,
Unterlehmatt
Sunntigskafi im Treff, vorbereitet vom Sunntigskafiteam
Donnerstag, 05. März
08.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 12. März
08.00 Eucharistiefeier
Freitag, 13. März
09.00 Eucharistiefeier
Live-Uebertragung von Radio Gloria
Herz-Jesu-Freitag, 06. März
Weltgebetstag
19.30 FMG Monatsmesse zusammen mit der FMG Stansstad
Anschliessend gemütliches Beisammen-
sein bei Kaffee und Kuchen im Treff
Pfarramt Obbürgen
Pfarramt: Telefon 041 610 10 30
Daniel M. Bühlmann, Pfarrhaus, Dönnimatt 5 (Pfarradministrator)
Telefon 041 610 10 30, E-Mail: pfarramt.obbuergen@kath.ch
Vreny Joller, Etschenried 1 (Pfarreiblatt)
Telefon 041 610 12 14 / 079 235 35 26, E-Mail: joller.fluehler@bluewin.ch
Josef Christen, Kapellmatt 1 (Sakristan)
Telefon 041 610 33 62 / 079 312 02 52, E-Mail: christenj@bluewin.ch
8
Obbürgen
Aus dem Leben der Pfarrei
Voranzeige Fastensuppe
Sonntag, 15. März 2015 in der Mehrzweckhalle Obbürgen
Nach dem Gottesdienst treffen wir uns zum gemeinsamen Essen der Fastensuppe.
Diese Suppe wird vom Vorstand selber gemacht und es würde uns freuen, wenn viele nach dem Gottesdienst den Weg in die Turnhalle finden.
Wer gerne freiwillig einen Kuchen backen möchte, melde sich bis Freitag 13. März bei Jolanda Jann.
041-610 75 75.
Der Vorstand der FMG Obbürgen
Veranstaltungen im Monat März 2015
Freitag
Sonntag
Donnerstag
Sonntag
Sonntag
Mittwoch
Mittwoch
FR - SO
Montag
Mittwoch
Sonntag
Sonntag
Dienstag
06. März 2015
08. März 2015 12. März 2015
15. März 2015 15. März 2015
18. März 2015
18. März 2015
20.-22. März 2015
23. März 2015
25. März 2015
29. März 2015
29. März 2015
31. März 2015
FMG
Pfarrei
Kirchenrat
Pfarrei
FMG, Pfarrei
Feuerwehr
Jugendgruppe
Jugendgruppe
Feuerwehr
Feuerwehr
Pfarrei
Pfarrei
Feuerwehr
Monatsmesse
Sunntigskafi
Sitzung
Krankensalbung
Fastensuppe
Kaderprobe
Hosäträger-Chiubi
Skiweekend
Probe
Probe
Palmweihe
Sunntigskafi
Probe
9
Obbürgen
Erinnerungen an Otto Odermatt-Christen †
Zusammengefasst im Kurz-Protokoll von Franz
Bircher, Pfarrer
Seit dem letzten Rütli-Schiessen ist Otti Odermatt
in der ganzen Innerschweiz bekannt geworden –
durch das Bild in der Zeitung, das ihn als begeisterten Rütli-Schützen zeigt.
Da sind wir bei seinem liebsten Hobby – dem
Schiess-Sport.
Da ist der Mann mit der harten Schale und dem
weichen Kern so richtig aus sich herausgekommen
als aufgestellter Kollege und Schützenkamerad.
•
Geboren am 29. Juli 1937 im Kilchbühl in Obbürgen
•
Kindheit auf dem elterlichen Bauernhof – Schule in Obbürgen
•
Nach der Schulzeit Mithilfe auf dem Heimwesen der Eltern
•
Mit 20 Jahren Fahrschule mit Führerschein für Auto und Last-Wagen
•
RS – natürlich auch als Mot’Fahrer
•
1959 Zusammen mit Bruder Noldi: Übernahme des elterliche Bauernbetriebes
•
Ab 1962 Arbeit als Chauffeur bei Schilter und Heggli
•
Als erfolgreicher Schütze beliebt bei seinen Schützenkameraden
Im Sinn von EINMAL OBBÜRGER – IMMER OBBÜRGER:
Bleibt er Mitglied beim Feldschiessverein Obbürgen und bei der hiesigen Feuerwehr –
und während seiner Obbürgerzeit - auch beim Kirchenchor Obbürgen.
Hier lernt er seine Frau Margrit Christen kennen.
•
am 16. April 1974 Heirat mit Margrit Christen und Übernahme der Liegenschaft Nieder
mättli in Ennetbürgen.
•
Die schwerst-behinderte Tochter Manuela bildet das Zentrum und auch den Sonnenschein der Familie.
•
Als seine Kräfte nachlassen, verkauft er sein Vieh und besorgt während des Sommers das Jungvieh eines Obbürger-Bauern.
•
Vorgewarnt von kleineren Herzbeschwerden erleidet er am 6. Januar auf einem Spaziergang mit seinem Hund den plötzlichen Herz-Stillstand.
Als Mann mit einer harten Schale und einem weichen Herz
halten wir ihn in Erinnerung – und beten für ihn:
HERR – GIB IHM DIE EWIGE RUHE –UND DAS EWIGE LICHT LEUCHTE IHM –
LASS IHN RUHEN IM FRIEDEN. AMEN.
10
Kehrsiten
Liturgischer Kalender
2. Fastensonntag
Opfer für Caritas-Fonds Urschweiz
3. Fastensonntag
Fastenopfer
Sonntag, 1. März
09.00 Gottesdienst mit Arthur Salcher
Samstag, 7. März
18.00 Kanzeltausch: Eucharistiefeier mit Pater Adolf Schmitter
Mittwoch, 4. März
09.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Daniel Bühl-
mann
17.00 Rosenkranz und Vesper
Mittwoch, 11. März
09.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Daniel Bühl-
mann
17.00 Rosenkranz und Vesper
Verschiedenes
Sepp Blättler hat auf Ende 2014 seine Dienste als Sigrist nach 11 Jahren gekündigt.
Wir danken ihm für die Arbeit in dieser Zeit und wünschen ihm alles Gute und die beste Gesundheit
für die Zukunft.
Der Kapellrat
«Fastenopfer» und «Brot für alle» 2015
Dieses Jahr unterstützen wir das Projekt «Kinder und Jugendfarm Mount Carmel in Südafrika von
Bischof Michael Wüstenberg». Diese Farm ist ein Rückzugs- und Weiterbildungsort für Kinder und
Jugendliche, in der für einmal ausgelassen gespielt und körperlich wie seelisch aufgetankt werden
kann.
Ausführlichere Informationen finden sie in der Beilage des Fastenopfercuverts.
Kaplanei Kehrsiten
www.kapelle-kehrsiten.ch
Sekretariat: Pia Mathis-Gander
Telefon 041 610 75 36, E-Mail: sekretariat@kapelle-kehrsiten.ch
Pfarradministrator: Daniel M. Bühlmann
Daniel M. Bühlmann Tel: 041 610 10 30 / E-Mail: pfarramt.obbuergen@kath.ch
Spirituelle Weggemeinschaft: Mo - Fr 15.00 - 17.00 Uhr, Telefon 041 610 70 24
11
Regional
Zur Fokuswoche Palliative Care NW
Das Leben gut zu Ende leben
Darüber, was ein gutes Ende ist, gehen die Meinungen weit auseinander. Sollen wir uns
auf einen natürlichen Sterbeprozess einlassen? Oder besser die Dinge selber in die Hand
nehmen und auch das Ende selbst bestimmen?
In einer Umfrage geben 64% an, dass sie sich vorstellen könnten, mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation aus dem Leben zu scheiden.
Ich höre täglich am Krankenbett verschiedene
Vorstellungen, die Menschen von einem guten Leben und Sterben haben. Eine verbreitete Vorstellung ist: Man sollte das Leben geniessen, auskosten und dann am Besten durch einen Sekundentod
sterben können. Verstecken sich hinter einem
solchen Lebenskonzept nicht stillschweigend
zwei Annahmen? Das normale Sterben ist
schrecklich und Leiden ist eine Zumutung.
Gegen die Ängste rund ums Sterben
Von den 64% jener Menschen, die laut Umfrage
sich eine Beendigung des Lebens mittels einer
Sterbehilfeorganisation vorstellen können, stehen wohl viele mitten im Leben. Hatten sie überhaupt schon Anlass sich damit zu beschäftigen,
wie das Sterben wirklich ist? Urteilen sie einfach
Was ist palliative Pflege?
Pallium (lateinisch) = Mantel. Die Sterbenden
sollen umhüllt, geschützt, geborgen sein. Mit
Palliative Care ist eine interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit unheilbaren, fortgeschrittenen Krankheiten gemeint. Im Austausch mit den verschiedenen Fachpersonen,
den Betroffenen und den Angehörigen wird die
betroffene Person ganzheitlich und individuell
wahrgenommen und betreut. Sie wird mit ihren physischen, psychischen, sozialen und spirituell-religiösen Nöten und Anliegen ernst genommen und erreicht so eine möglichst gute
Lebensqualität.
12
nach dem Hörensagen, oder ist es für sie wie eine
Versicherung?
Sterben ist weder leicht noch leidfrei. Sterben ist
eine – die letzte – Herausforderung des Lebens.
Sterben ist vor allem ein Stück intensives Leben.
Wenn ich einmal sterbe, wünsche ich mir von den
professionellen Begleitern folgendes: Ich möchte, dass mir die Schmerzen genommen werden.
Ich möchte, dass mein Sterben medikamentös so
reguliert wird, dass ich ruhig einschlafen kann.
Ich möchte über alle Behandlungsschritte gut informiert werden. Ich möchte, dass mein Patientenwille respektiert wird. Ich möchte freundlich
und respektvoll behandelt werden. Ich möchte,
dass man auf meine Sorgen und Ängste eingeht.
Ich möchte tapfer sein dürfen, aber auch
schwach. Ich möchte eine seelische Begleitung
bekommen, die mich stärkt und meine Lebenshaltung respektiert. Und ich möchte viel Ruhe haben.
Solche Wünsche sind Themen der Palliative Care.
Der barmherzige Samariter: Lk 10,25-37
Es hat Generationen von Christen angestossen,
aktiv zu werden und für andere da zu sein. Mit der
Figur des Samariters identifizieren wir uns gerne.
Konkrete praktische Hilfe, das überzeugt uns.
Vielen ist dies zum Lebensprinzip geworden.
Gerade für solche helfenden Menschen ist es eine
grosse Herausforderung, wenn sie plötzlich
selbst auf Hilfe angewiesen sind. Dann geraten
sie in die andere Rolle der Samaritergeschichte.
Sie sind jene, die hilflos und «geschlagen» am
Wegrand liegen. Mit dieser Figur identifizieren wir
uns weniger gerne. Es ist leicht, ein edler Helfer
zu sein. Es ist schwierig, bedürftig und auf Hilfe
Regional
angewiesen zu sein. Diese Rolle empfinden die
gleichen Menschen, welche früher überall geholfen haben, oft als beschämend und unwürdig – so
unwürdig, dass sie am liebsten sterben würden.
Ist es aber nicht so, dass wir uns nicht erst im
Alter oder vor dem Sterben – sondern immer
schon im Leben – in beiden Rollen befinden? Wir
sind alle immer helfende und gebende Menschen
und bleiben immer auch auf die Hilfe anderer angewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass wir – nicht
erst im letzten Abschnitt des Lebens, aber dann
besonders – lernen, unsere Bedürftigkeit anzunehmen und Hilfe zuzulassen.
Der schwere Schritt ins Pflegeheim
Meiner Mutter fiel der Schritt ins Pflegeheim ausserordentlich schwer. Doch dann gelang es ihr,
diese neue Situation anzunehmen. Wegen ihrer
Freundlichkeit und ihres Mutes, das Schwere
nicht zu beschönigen, aber doch anzunehmen,
wurde sie von allen geschätzt. Als sie starb, vermissten sie Mitbewohner wie Pflegende ehrlich.
Trotz ihrer nicht einfachen Situation wäre es ihr
nie eingefallen, ihr Leben als unwürdig oder sinnlos zu bezeichnen. Als Christen ist uns die Würde
aus der Liebe Gottes zu uns Menschen geschenkt.
Deshalb gibt es keine unwürdige Lebenssituation.
Der wichtigste Satz aus dem Gedankenschatz
meiner Mutter ist mir geblieben: «Selbst wenn es
mir nicht gut geht, habe ich doch die Möglichkeit
zu anderen gut zu sein.» Als sie akzeptierte, Bedürftige und Empfangende zu sein, konnte sie
auch wieder Gebende werden. Oft sind Sterbende
mehr Gebende als Empfangende. Und häufig habe
ich zwischen Sterbenden und ihren Angehörigen
so viel Liebe und Verständnis, soviel Güte und liebevolle Zuwendung erlebt, dass die Sterbenden
noch einmal ein Stück «Fülle des Lebens» erfahren durften. Die Angehörigen blieben trotz aller
Anstrengung nicht nur traurig und müde, sondern
auch beschenkt, beglückt und ermutigt zurück.
Foto: www.pixelio.de
Jesu Ankündigung des Leidens Mk 8,31-33
Nach einer Reihe von grossartigen Heilungen und
«Wundertaten» spricht Jesus von seinem Sterben und seiner Auferstehung: Das Leben gewinnen wir nicht, indem wir das Leiden ausrotten
oder einen Bogen darum machen. Das Leben gewinnen wir, wenn wir durch das Leiden hindurch
gehen.
Heute wird der Traum vom leidfreien Leben und
Sterben geträumt. Dabei bringt das Leben in jeder
Phase Gutes und Schönes, Schwieriges und Leidvolles. Da unterscheidet sich der letzte Lebensabschnitt nicht grundsätzlich von den anderen.
Vielleicht ist im Sterben nur beides intensiver.
Leiden vermeiden heisst Leben vermeiden
Natürlich sollen wir vermeidbares Leiden zu vermeiden suchen. Aber wenn wir alles Leiden vermeiden wollen, vermeiden wir auch das Leben.
Wenn wir den letzten Lebensabschnitt nicht
mehr leben wollen, bringen wir uns auch um das
Gute, welches darin ist. In diesem Sinne möchte
ich uns alle ermutigen, das Leben zu leben, in die
Schwäche hineinzugehen, bis Gott uns zu sich erhebt und uns für immer mit seiner Liebe umhüllt.
Niklaus Schmid, Spitalseelsorger
13
Regional
Regional
Wort der Bischöfe zum Krankensonntag am 01. März 2015 (gekürzt)
«Lebensunwertes Leben - eine grosse Lüge»
Liebe Brüder und Schwestern,
Mit einem Zitat aus dem Buch des grossen Dulders Hiob beginnt Papst Franziskus seine berührende Botschaft zum XXIII. Welttag der Kranken
2015: «Auge war ich für den Blinden, dem Lahmen wurde ich zum Fuss.» (Ijob 29,15).
Mit einem weiteren Schriftwort aus Psalm 90,12
«Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz» zeigt er auf, in welchem
Kontext er seine Botschaft verstanden wissen
will. Papst Franziskus prangert eine wachsende
Akzeptanz der Sterbehilfe in Form von Euthanasie und Beihilfe zum Suizid an. «Welch grosse
Lüge verbirgt sich (...) hinter gewissen Äusserungen, die so beharrlich die »Lebensqualität« betonen, um zu dem Glauben zu verleiten, ein von
schwerer Krankheit befallenes Leben sei nicht
wert, gelebt zu werden!»
adäquate palliative Behandlung, Pflege und Begleitung eine angemessene Lebensqualität erhalten bleiben. Sie ermöglicht und fördert seelische
Reifungsprozesse, Kontakte und bewusstes Abschiednehmen, die so wichtig sind in der letzten
Phase unseres Lebens. Das Sterben soll eingebettet sein in ein von Liebe und Mitmenschlichkeit
geprägtes Umfeld. Dabei sollten alle Beteiligten
erkennen, dass Sterben keine Niederlage bedeutet, sondern zum Leben gehört wie die Geburt.
Für viele Menschen wird eine schwere Erkrankung zu einem Prozess der Reifung und Vollendung. Wie oft wird eine Krankheit, die zum Tode
führt, zu einem Weg der Versöhnung mit sich
selbst, mit Gott und den Mitmenschen. Solche
Prozesse brauchen Zeit, Zuwendung und Begleitung. Niemand sollte sich diese Möglichkeiten
durch eine vorsätzliche Tötung nehmen, die Angehörige und Freunde ohnmächtig zurücklassen. Die
Formel lautet deshalb: Zuwendung und Begleitung statt Euthanasie, Suizidbeihilfe und Beziehungsabbruch.
Der Papst plädiert für eine intensive Zuwendung
zu den Kranken. Tatsächlich zeigt die Erfahrung,
dass Suizidgedanken und das Gefühl, nur noch zur
Last zu fallen, nachlassen oder ganz verschwinden, wenn sie eine liebevolle Zuwendung und
Wertschätzung erfahren. «Unsere Welt vergisst
manchmal den besonderen Wert der am Krankenbett verbrachten Zeit», schreibt Papst Franziskus. Deshalb fordert er uns auf: «Bitten wir in lebendigem Glauben den Heiligen Geist, dass ER
uns die Gnade schenke, den Wert der oftmals
schweigenden Begleitung zu erkennen.» Oft können wir für Schwerkranke und Sterbende nichts
anderes mehr tun als einfach für sie da zu sein, zu
schweigen und ihre Hand zu halten. Das aber ist
sehr viel!
Ärztliche und pflegende Kunst ist heutzutage so
fortgeschritten und sensibilisiert, dass kein
Schwerkranker unerträgliche Leiden befürchten
muss. Auch Schwerstkranken kann durch eine
Der ungekürzten Text ist zu finden unter:
www.bischoefe.ch/dokumente/botschaften/
krankensonntag-2015
14
Papst Franziskus hebt hervor, dass wir auch im
Leiden die Erfahrung der Gnade Gottes machen
können. Er würdigt und dankt allen Menschen, die
sich aufopferungsvoll um Kranke bemühen und
sie bis zuletzt liebevoll begleiten und pflegen. Er
tut dies umso mehr, als viele Kranke nicht mehr in
der Lage sind, sich bei ihren Angehörigen und
Pflegenden bedanken zu können. Die Schweizer
Bischöfe schliessen sich diesem Dank an.
Im Namen der Schweizer Bischofskonferenz
+Marian Eleganti, Weihbischof von Chur
Regional
Der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus
Aus der Region
Jubiläumstag
400 Jahre Kloster St. Klara
www.400jahre-st-klara.ch.ch
Am 21. März 1615 wurde das
Schwesternpaar Katharina und
Maria Gut in der Pfarrkirche
Stans als Schwestern Klara
und Agnes eingekleidet.
Danke für 400 Jahre wertvolle
Dienste in Nidwalden.
09.30 Uhr Orchestermesse
11.00 Uhr Volksapéro
SA, 21.03.2015
Pfarrkirche Stans
Bistro Interculturel
www.bistro-interculturel.ch
Bistro Welttanz
SA, 07.03.2015, 14.30 bis
17.00 Uhr, Oeki Stansstad
Weltgebetstag 2015
Rund um den Erdball gemeinsam beten.
Die Bahamas sind von grosser
Schönheit. Für die Schönheiten
der Natur danken die Frauen
der Bahamas, die die Liturgie
verfassten und beten, dass die
Einheimischen und Feriengäste
respektvoll mit der Umwelt
umgehen.
Kollekte: Projekte für Frauen
und Mädchen auf den Bahamas
FR, 06.03.2015
19.30 Uhr, Kath. Kirche Buochs
19.30 Uhr, Dachraum Pfarrhaus Dallenwil
19.30 Uhr, Kirche Emmetten
20.00 Uhr ref. Kirche Stans,
Palliative Care
Fokuswoche mit Ausstellung und Rahmenprogramm
mehr siehe:
letztes Pfarreiblatt oder
www.kath-nw.ch
Orgelfreunde Beckenried
Lukas Reinhardt (Organist
Beckenried) konzertiert an der
Goll/Graf-Orgel, Pfarreileiter
Markus Limacher liest Texte.
SO, 01.03.2015, 17.00 Uhr
Pfarrkirche Emmetten
gloBall:
gemeinsam in Bewegung
www.bistro-interculturel.ch
SO, 01.03.2015, 15.00 Uhr
Sportanlagen Kollegi, Stans
Tulpenverkauf für den Verein «Philani»
Mitglieder vom Soroptimist Club Innerschweiz verkaufen am SA, 07. März 2015 ab 09.00 Uhr Tulpen beim Coop und der Migros in Buochs. Der Erlös kommt dem Verein Philani zur Unterstützung des
Jugendzentrums Mount Carmel in Südafrika zugute.
Pfarrer Walti Mathis arbeitete sieben Jahre zusammen mit Michael Wüstenberg (seit 2008 Bischof
von Aliwal). 2010 konnte dort ein Landstück «Mount Carmel» erworben werden. Dort entsteht nun
ein Kinder- und Jugendzentrum.
2013 wurde ein Förderverein zur Unterstützung der Arbeit auf Mount Carmel gegründet: «Philani»,
übersetzt «ihr sollt leben». In acht Zentren der Diözese werden AIDS-Waisen, HIV-betroffene Kinder und gefährdete Kinder erfasst. Regelmässig werden sie nach Mount Carmel eingeladen. So sind
sie weg von der Strasse, können unbeschwert Kinder sein, können spielen, basteln, singen. Sie lernen miteinander umzugehen, werden aufgeklärt über AIDS und die Gefahren von Missbrauch. Sie
holen nach, was sie von der Gesellschaft und der Schule mangelhaft mitbekommen haben.
Die Freude, Dankbarkeit und das Lachen der Kinder sind der «Zins» für unsere «Investition». Die
gekaufte Tulpe macht so noch mehr Freude. «Philani» dankt im Namen der Kinder ganz herzlich.
Für den Verein «Philani» René Hürlimann und Pfarrer Walti Mathis
15
Sonntag, 08. März
Samstag, 07. März
Sonntag, 01. März
Samstag, 28. Februar
Datum
Freitag, 13. März
09.00Gottesdienst
Donnerstag, 12. März
08.00Gottesdienst
Mittwoch, 11. März
09.00Gottesdienst
Herz Jesu Freitag, 6. März
19.30 FMG Monatsmesse mit
der FMG Stansstad
Mittwoch, 11. März
10.00 Gottesdienst in der
Riedsunnä 1
Mittwoch, 4. März
09.00Gottesdienst
Donnerstag, 5. März
08.00Gottesdienst
Mittwoch, 4. März
09.00 Gottesdienst in der
Kapelle
Werktags
Werktags
Werktags
18.00Gottesdienst
09.00Gottesdienst
Kehrsiten
09.00Gottesdienst
19.30Gottesdienst
Obbürgen
10.30Gottesdienst
10.30Gottesdienst
Stansstad
Gottesdienste im Überblick
AZA 6362 Stansstad
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Redaktionsschluss:
02.03.2015: Nr. 06/15 ( 14.03. – 28.03.)
16.03.2015: Nr. 07/15 (28.03. – 18.04.)
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