close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Folder - Kunstverein Traunstein

EinbettenHerunterladen
13.10.2014
Aufgaben der Jagdkommission im laufenden
Betrieb
Schulung Jagdkommission
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 2
Jagdrecht und Grundeigentum
Wild und Lebensraum
Forstwirtschaft
Die Jagdgebietsinhaber sind:
bei Eigenjagden
Landwirtschaft
Raumordnung
die Grundeigentümer
bei Gemeinschaftsjagdgebieten
die Jagdkommissionen als Vertreter der
Witterung / Klima
WILD
Freizeitaktivitäten
Grundeigentümer
Jagdrecht ist mit Grundeigentum untrennbar verbunden
Jagd
Über das Jagdrecht verfügen die Eigentümer bzw. die Jagdkommission
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 3
Habitat
Inter- und intraspezifische Konkurrenz
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 4
1
13.10.2014
Wild und Lebensraum
Wild und Lebensraum
§ 3 JG
§ 85 JG
Das Jagdrecht ist unter Beachtung der Grundsätze der
Jeder Grundbesitzer, dessen Flächen jagdlich genutzt
Weidgerechtigkeit so auszuüben, dass
werden, soll bei seiner Bewirtschaftung in zumutbarer Weise
a) ein artenreicher und gesunder Wildbestand erhalten bleibt
den Lebensraum des dort standortgemäßen Wildes sowie die
[…]
gemäß § 58 festgelegten Wildbehandlungszonen
b) die natürlichen Lebensgrundlagen des Wildes erhalten
berücksichtigen.
werden; […]
f) die ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche Nutzung
[…] so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 5
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 6
Wildschäden
Entstehen von Wildschäden am Wald
Wildschäden
Forstwirtschaftliche Wildschäden
Wildschäden gibt es erst seit der Mensch den Wald
wirtschaftlich nutzt.
Wildeinfluss auf die forstliche Vegetation gab es schon
immer.
Wildschaden
ansteigender
Verbiss-, Fege-,
Schäldruck
erhöhtes Schäl-,
Verbissbedürfnis
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 7
mehr Wild
strengere
Schadensbewertung
erhöhte
Schadanfälligkeit
des Waldes
ungünstige
Waldverteilung
ungünstiger
Waldzustand
•
•
•
•
•
•
Verbissschäden
Fegeschäden
Schlagschäden
Schälschaden
Trittschäden
Bieberfraß
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 8
2
13.10.2014
Wildschäden
Verbiss an Forstpflanzen
Wildschäden
Fege- und Schlagschäden an Pflanzen
• Rehwild
• Fegeschäden
• Rotwild
• Geweihträger gegen
Juckreiz
• Hase
• Rehbock zur Markierung
des Einstands
• Maus
• Weidevieh
• Schlagschäden
An der Pflanze:
• Rotwild zur Markierung
des Einstands
• Leittriebverbiss
• Seitentriebverbiss
• Selektiver Verbiss
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 9
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 10
Wildschäden
Schäl- und Trittschäden am Wald
Wildschäden
Sonderkulturen
Schälschäden:
• Rotwild
• Muffelwild
(Wurzelanläufe)
• Weidevieh (Schafe,
Ziegen)
§ 92 JG
(1) Wildschäden in Obst-, Gemüse- und Ziergärten […]
sind nur insoweit zu ersetzen, als erwiesen ist, daß der
Grundbesitzer solche Vorkehrungen getroffen hat, durch
die ein ordentlicher Land- oder Forstwirt solche
Anpflanzungen zu schützen pflegt. [...]
Trittschäden:
• starke Wildwechsel
• Weidevieh
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 11
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 12
3
13.10.2014
Wildschäden
Ermittlung der Schäden
Wildschäden
Ermittlung der Schäden
Bei der Wildschadensermittlung werden folgende Kosten
berücksichtigt:
Eingangsparameter zu Schadensbewertung:
• Ertragsausfall
• Alter
• Schädigungsbedingte Kosten
• Schädigungsgrad
Schälschaden
• Standortsgüte
• Bestockungsgrad
• Ausscheidender Bestand – Endbestand
• Einzelstammbewertung - Bestadesbewertung
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 13
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 14
Wildschäden
Ermittlung der Schäden
Schälschaden
Wildbestand und Waldzustand
Wildeinflussmonitoring (kurz WEM)
Flachgau
Standortsgüte mittel
Alter
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
Ausscheidender Bestand
Schälgrad
1
2
4
0,44
0,51
0,58
0,51
0,58
0,87
0,51
0,65
1,02
0,58
0,73
1,16
0,65
0,87
1,38
0,8
1,02
1,6
0,94
1,16
1,89
1,24
1,38
2,33
1,45
1,67
2,91
1,74
1,89
3,42
1,96
2,03
4,07
1
2,83
2,98
3,27
3,49
3,78
4,07
4,43
4,65
5,09
5,52
5,89
Endbestand
Schälgrad
2
4,29
4,58
4,94
5,31
5,6
6,03
6,54
6,83
7,49
7,92
8,43
4
13,08
13,52
14,39
15,12
16,21
17,66
18,97
20,64
21,87
23,91
25,29
15,0
10,0
5,0
0,0
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
-5,0
-10,0
-15,0
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 15
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 16
4
13.10.2014
Wildbestand und Waldzustand
Wildeinflussmonitoring (kurz WEM)
Tennengau
Wildbestand und Waldzustand
Wildeinflussmonitoring (kurz WEM)
Pongau
5,0
5,0
0,0
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
0,0
2004
-5,0
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
-5,0
-10,0
-10,0
-15,0
-20,0
-15,0
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 17
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 18
Wildbestand und Waldzustand
Wildeinflussmonitoring (kurz WEM)
Pinzgau
25,0
Wildbestand und Waldzustand
Wildeinflussmonitoring (kurz WEM)
Lungau
5,0
20,0
0,0
2004
15,0
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
-5,0
10,0
-10,0
5,0
-15,0
0,0
-5,0
-10,0
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 19
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
-20,0
-25,0
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 20
5
13.10.2014
Wildbestand und Waldzustand
Wildeinflussmonitoring (kurz WEM)
Flachgau
Wildbestand und Waldzustand
Schälschäden aus der Waldinventur
Salzburg
15,0
10,0
5,0
0,0
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
-5,0
-10,0
-15,0
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 21
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 22
Mitarbeit bei der Abschussplanung
Abschussplanbesprechungen
Mitarbeit bei der Abschussplanung
Abschussplanbesprechungen
Jährliche Abschlussplanbesprechungen mit:
Jagdinhaber
Bezirksbauernkammer (kurz BBK)
Jagdbehörde
Leiter der Hegegemeinschaft
(Vertreter des Salzburger Nationalparkfonds)
Jagdgebietsinhaber werden durch Aushang an der
Amtstafel oder über die Landwirtschaftskammer informiert
Abschusspläne brauchen Zustimmung der jeweiligen BBK
Einigung hat bis 15. April zu erfolgen; ansonsten erstellt die
Bezirkshauptmannschaft den Abschussplan bis 15. Juni
Sozialstruktur und Waldzustand
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 23
BBKs holen sich die Meinung der Jagdgebietsinhaber
(Grundeigentümer) über die Jagdkommissionen
Abschussplan orientiert sich an:
Vorjahreszahlen, Fallwild, Gesundheitszustand des Wildes,
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 24
6
13.10.2014
Mitarbeit bei der Abschussplanung
Abschussplanbesprechungen
Mitarbeit bei der Abschussplanung
Abschussplanbesprechungen
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 25
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 26
Wildbestand und Waldzustand
Überprüfung der Abschussergebnisse
Wildökologische Grundlagen
Zuwachs
Der Gesamtbestand an Wild kann
anhand der Anzahl der Tiere im Winter
geschätzt werden.
• Rehwild 1/2 des Winterbestandes
• Rotwild 1/3 des Winterbestandes
• Gamswild 1/5 des Winterbestandes
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 27
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 28
7
13.10.2014
Wildökologische Grundlagen
Klasseneinteilung
lt. Abschussrichtlinienverordnung
§7
(1) Rot- Reh-, Gams- und Steinwild wird in folgende
Altersklassen eingeteilt:
Klasse III:
Klasse II:
Klasse I:
Jugendklasse
Mittelklasse
Ernteklasse
Überlegungen zur Neuverpachtung
• Jagdliche und gesellschaftliche Verhältnisse
berücksichtigen
• Teilung von Jagdgebieten
• 300 ha bzw. 115 ha
Tiere, Kälber
Geißen Kitze
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 29
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 30
Überlegungen zur Neuverpachtung
Überlegungen zur Neuverpachtung
• Regelungen zum vorbeugenden Schutz
• „Der Jagdinhaber hat bei zu erwartenden
Verbiss- oder Fegeschäden auf Antrag des
Grundeigentümer entsprechende
Schutzmaßnahmen vorzunehmen“
• Laufende Kontrolle des Waldzustandes
• Regelmäßige Begehungen mit
• Grundeigentümern
• Bezirksforstinspektion – Jagdbehörde
• Einrichtung von Kontrollflächen
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 31
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 32
8
13.10.2014
Herzlichen Dank
für ihre
Aufmerksamkeit!
DI Philipp Fersterer
13.10.2014 /Folie 33
9
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
7
Dateigröße
783 KB
Tags
1/--Seiten
melden