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Oktober – November Nr. 4/2014
EVANGELISCH
in NORDHAUSEN
Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinden St. Blasii-Altendorf,
St. Jacobi-Frauenberg, Steinbrücken und
der Nordhäuser Gehörlosengemeinde
Inhalt
Heimgerufen zu Gott wurden:
Klaus Elsner, 77 Jahre
Johanna Krumhaar, geb. Emmermann,
99 Jahre
Emma Kem, 85 Jahre
Christa Könitzer, geb. Henkel, 80 Jahre
Herta Groß, geb. Hessenmöller, 93 Jahre
Magda Lausch, geb. Plath, 77 Jahre
Dieter Klose, 72 Jahre
Eva Langner, geb. Leupold, 75 Jahre
Peter Hohbein, 71 Jahre
3 HigaBibo
6 Kirchenmusik
7 FriedensDekade
8 Superintendent
10-11 Gottesdienst
12 Gemein
14 KILA
Getauft wurden:
Alexander Jung
Maximilian Jung
Hanna Mathilda Dreise
Raphael Gülzow
Inna Schnarr
Paula Laurie Hilger
Johannes Alexander Conradi
Jakob Lenz
Noah Grunig
16 Förderverein
18 Arbeitseinsatz
19 Regelmäßig
Zur Titelseite: Die Frauenberger Stiege wurde im Rahmen des diesjährigen Treppenfestes am
14.9.2014 farbenfroh gestaltet. Die Zehn Gebote sind jetzt „begehbar“. Ein Dankeschön an die
Pfadfinder der Adventjugend Nordhausen. Es lohnt sich also mal wieder Treppen zu steigen!
Fotos von der Entstehung gibt es unter www.adventjugend-ndh.de in der Rubrik Pfadfinder.
Frauenberg-Kirche: „verlässlich geöffnete“ und „Radwege-Kirche“
Bis zum Reformationstag am 31. Oktober wird die Frauenberg-Kirche weiterhin
tagsüber von 10.00-16.00 Uhr geöffnet sein. Auch in diesem Jahr haben nicht
wenige Gemeindeglieder, Anwohner, Touristen, Gäste von der Möglichkeit
unserer offenen Kirche Gebrauch gemacht.
Manch einer hat die Stille genossen, Kerzen zum stillen Gebet angezündet;
Unterschlupf vor einem Regenschauer gefunden, ein Gebetsanliegen für den
Gottesdienst am Sonntag hinterlassen; bei einem Glas Saft Auftanken können für
die Weiterfahrt mit dem Rad; … Zweimal haben sogar
Jugendliche, die auf Radtour von Dresden nach Rügen waren,
im Gemeindehaus übernachten und Hilfe bei der Reparatur
eines ihrer Räder finden können.
Die Einladung steht jederzeit und für Jede(n): auch unter der
Woche Ruhe und Einkehr zu finden in der offen stehenden
Frauenberg-Kirche.
-2-
„Herzlich willkommen, HigaBibo!“
Der Reformationstag wird ein besonderer in diesem Jahr: Wir feiern einen StadtGottesdienst im neuen Bürgerhaus und wir feiern die Rückkehr der „HigaBibo“,
der „St. Blasii- / Himmelgarten-Bibliothek“ nach Nordhausen!
Mindestens so viele Diskussionen wie um das Bürgerhaus und seinen Namen,
gab es in Stadt und Kirchengemeinde auch um die Himmelgarten-Bibliothek und
ihren Umzug. Erst der alte und dann auch der neue Gemeindekirchenrat können
von den verschiedenen Hürden, Diskussionen, Problemen und Kompromissen ein
Lied singen: „Ob sie aber über Oberammergau oder aber über Unterammergau
oder über Leipzig kommt und ob sie in die neue Bibliothek oder in die Flohburg
oder aber überhaupt nicht kommt, ist nicht gewiss...“
Aber: Nun kommt sie! Und wir werden sie – gemeinsam mit der Stadt Nordhausen
– mit einem Festwochenende gebührend empfangen und feiern.
Und bestaunen! Alte, sehr alte Bücher, für die meisten unter uns auf Anhieb
unlesbar. Und doch: ein Schatz. Denn diese Bücher sind Zeugen der Mühe
unserer Vorfahren – der Mühe um den Glauben. Die meisten der Bände
behandeln theologische Themen und Glaubensfragen. Fragen, für die uns heute
meist das Verständnis fehlt, die aber damals offenbar das kostbare Papier, die
Mühe der Veröffentlichung und die teure Anschaffung für unsere Bibliothek wert
waren. Eine ganze Bibliothek voller Glaubenstexte!
Allein das gibt mir zu denken – auch wenn ich noch kein einziges Buch
dieser Bibliothek gelesen habe und vielleicht lesen werde. Allein die Tatsache,
dass es diese Bibliothek gibt, lässt mich fragen: wie viel Mühe verwenden WIR auf
Glaubensfragen? Was ist UNS wichtig „im Leben und im Sterben“? Welche Rolle
spielt es für mich, ob ich „richtig“ oder „falsch“ glaube – was doch damals für
Luther & Co so wichtig war? Was werden unsere Nachkommen dazu in unseren
Bibliotheken finden?
Bei all dem, was uns im Moment in den Nordhäuser Gemeinden an sicher
berechtigten und nötigen Baufragen beschäftigt, wünsche ich uns - angeregt
durch diese Bibliothek - die Kraft und den langen Atem, auch über die inhaltlichen
Fragen unseres Glaubens im Nachdenken und im Gespräch zu bleiben.
Das werden dann vielleicht andere Fragen sein als damals im Kloster
Himmelgarten. Aber ich glaube, dass es nach wie vor wichtige, orientierende und
„grund-legende“ Fragen sind.
Denn, so heißt es im Losungswort für den Reformationstag 2014:
„Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist
Jesus Christus.“ (1.Korinther 3,11)
Herzlich willkommen, Himmelgarten-Bibliothek!
Wolf-Johannes von Biela
-3-
Neues aus der Himmelgarten-Saga…
Viel Tinte ist schon vergossen
worden, seit Servitenbrüder ihr
Kloster bei Nordhausen um 1295 n.
Chr. gründeten. Nun kommt ein
weiteres Kapitel dazu. Seit dem
8. August
2014
ist
die
Kirchenbibliothek St. Blasii- /Himmelgarten wieder ‚unterwegs‘, da sie seitens des die Bände bisher
25 Jahre hütenden Predigerseminars
in Wittenberg – an ihre Eigentümerin
übergeben wurde. Zugleich nahm sie
nominell das Stadtarchiv gemäß des
abgeschlossenen Vertrags in seine
Obhut, gab die Bücher aber gleich zur
konservatorischen Behandlung an die
Firma Zentrum für Bucherhaltung
GmbH Leipzig (www.zfb.com) weiter.
Derzeit wird an der Klimaanlage in
der Flohburg die nötige Optimierung
vorgenommen. Der vorgesehene
Magazinschrank wird Mitte Oktober
im dortigen Sonderausstellungsraum
aufgebaut. Ende Oktober 2014 sollen
dann die meist schwergewichtigen
Bände
aus
Leipzig
angeliefert
werden.
Sie
enthalten
834
Publikationen in 356 Bänden, - mit
den 18 Drucken in Verwahrung der
Kirchengemeinde zusammen 374
Bände. Davon sind 245 Inkunabeln
d.h. früheste Drucke vor 1500. Die
meisten Publikationen sind 14501550 erschienen, sprachlich dominiert
zu über 80 % das Lateinische, da es
ja ganz überwiegend um theologischphilosophische Werke geht.
auch werden sie es ab Oktober 2014
sein - dank eines von Dr. Hans und
Frau Bärbel Losche gestalteten
Bestandskatalogs unter der Webseite
der Gemeinde: www.blasiikirchenordhausen.de/himmelgarten.htm.
Überführung,
Reinigung
und
Unterbringung wurden ermöglicht
durch
umfassende
Förderungen
seitens der Hermann-ReemtsmaStiftung
(Hamburg),
der
Sparkassen-Kulturstiftung HessenThüringen (Frankfurt/M.) und der
Stiftung
Kreissparkasse
Nordhausen.
Geht alles planmäßig, wird die
Kirchenbibliothek am diesjährigen
Reformationstag, 31. Oktober 2014,
nach dem Gottesdienst (10.00 Uhr,
Ratssaal/Bürgerhaus) um 11.30 Uhr
im Stadtmuseum der Öffentlichkeit
vorgestellt. Samstag, 1. November
2014, wird von 10.00–16.00 Uhr die
Rückkehr
der
sagenumwobenen
Folianten mit Tagen der offenen Tür
(u.a. Büchermärkten, Führungen) in
Stadtbibliothek
und
Flohburg
begangen.
Am
Sonntag,
2.
November 2014, wird schließlich eine
Familienwanderung zum Standort des
ehemaligen
Serviten-Klosters
(www.serviten.de) in Himmelgarten
und zur Flohburg kindgerecht auf die
Himmelgarten-Saga
und
ihre
druckerschwarzen Spuren eingehen vielleicht auch die in den Bänden
reichlich
vertreten
gewesenen
Bücherwürmer?
Recherchierbar sind die Titel unter
www.predigerseminar.de/bibliothek.html,
Dr. Wolfram G. Theilemann
-4-
Veranstaltungen rund um die Rückkehr der historischen
Bibliothek St. Blasii – Himmelgarten im Überblick
Freitag, 31.10.2014
10.00 Uhr Bürgerhaus
11:30 Uhr FLOHBURG
Samstag, 1.11.2014
10.00 –
Bürgerhaus
14.00 Uhr
10.00 –
FLOHBURG
17.00 Uhr
Sonntag, 2.11.2014
10.00 –
FLOHBURG
17.00 Uhr
13.30 Uhr Straßenbahnendhaltestelle
der Linie 2 in
Nordhausen Ost.
Evangelischer Gottesdienst zur Reformation
Präsentation der Himmelgartenbibliothek
Tag der offenen Tür in der Stadtbibliothek
- Flohmarkt des KILA und Büchermarkt
Tag der offenen Tür im Museum FLOHBURG
- Führungen für Kinder
- Buchgeschichte und Fragestunde (14.00 Uhr)
Tag der offenen Tür im Museum FLOHBURG
Start zur Familienwanderung nach Himmelgarten
(14.00 Uhr) und dann weiter zur FLOHBURG.
Dort anschließend Sonntagskaffe im Bistro der
FLOHBURG möglich
(Bitte jeder Teilnehmer ein Buch mitbringen!)
Auf Wiedersehen, Herr Rauprecht!
Vom Wechsel der Glühlampen am großen Kronleuchter in St. Blasii bis zum
Transport der TeilnehmerInnen des Seniorenkreises zu ihrer monatlichen
Zusammenkunft erstreckte sich das Arbeitsfeld unseres Hausmeisters Wolfgang
Rauprecht in den vergangenen zehn Jahren. Alle seine Aufgaben versah er mit
großer Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt. Auf diese Weise wurde er für viele
Angelegenheiten in
unserer Kirchengemeinde zu
einem wichtigen
Ansprechpartner.
Besonders die Vorbereitung des Innenraumes der Blasiikirche für die Arbeiten der
Innensanierung betrieb er in den letzten Monaten mit Umsicht und Sachkenntnis.
Zum 31. August hat Herr Rauprecht nun seine Tätigkeit in unserer Gemeinde
beendet, da er zu seiner Lebensgefährtin nach Nordrhein-Westfalen gezogen ist.
Wir danken ihm auf diesem Weg noch einmal herzlich für alle geleisteten Arbeiten
und Dienste. (Nicht selten haben sie das Maß der wöchentlichen Arbeitszeit von
acht Stunden weit überschritten.) Für den Neubeginn am neuen Wohnort und die
weitere Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und Gottes Segen.
Für den GKR Blasii-Altendorf
P. Lipski
-5-
Der Herbst naht mit großen Schritten,
die großen Ferien sind vorüber und die
musikalischen Gruppen bereiten sich
auf „ihren“ Herbst vor. Dabei gibt es
neben Vertrautem auch Neues zu
entdecken, das ich Ihnen hier gern
näher vorstellen möchte.
Die Nordhäuser Kantorei und das Orchester proben fleißig für das Konzert
anlässlich der Wiedereröffnung der Blasiikirche am 1. Advent. Es trägt den Titel
„Grenzüberschreitungen“. Dabei werden gewohnte Wege verlassen – die
klassische Messvertonung trifft auf ungewohnte Weggefährten wie den Tango
oder eine Rockband.
So erfüllen am 30. November um 18 Uhr ungewohnte Klänge die St. Blasiikirche:
In Michael Schütz‘ Messe 2012 tritt zu Chor und Orchester eine Rockband.
Zudem erlebt die Missa „A Buenos Aires“ – die Tangomesse des argentinischen
Komponisten Martin Palmeri ihre Wiederaufführung. Die ungeheuer
eindrucksvolle Kombination von Tangoklängen und klassischer Messkomposition
haben schon vor zwei Jahren viele Zuhörer begeistert. Lassen Sie sich dieses
Konzert also nicht entgehen!
In der Adventszeit laden wir an den Wochenenden wieder zu verschiedenen
Adventsmusiken ein, bei denen sie im Vorweihnachts-Trubel ein wenig zur Ruhe
kommen können. Was genau Sie dort erwartet, können Sie im bald
erscheinenden Flyer nachlesen.
Am 18. Dezember um 20 Uhr erklingt wieder das Weihnachtsoratorium von
Johann Sebastian Bach. In diesem Jahr kommen die erste und letzte Kantate des
bekannten Werkes zur Aufführung. Zudem kommt erstmals auch ein BachZeitgenosse zum Zuge: Jan Dismas Zelenkas Missa Dei filii fügt sich wunderbar
in die Weihnachtsgeschichte ein. Geradezu überschäumender, weihnachtlicher
Jubel im „Gloria in excelsis“ schafft die Verbindung zum Jubel der Engel, die die
Geburt des Gottessohnes ankündigen. Darüber hinaus zählt Zelenka zu den
talentiertesten Bach-Zeitgenossen, die heutzutage (noch) unbekannt sind, aber
mehr und mehr Eingang in das Konzertrepertoire finden.
Darum wird diese Messe auch am 2. Weihnachtstag, dem 26. Dezember um 10
Uhr im Kantatengottesdienst erklingen.
… und am Frauenberg
Sonnabend, 22. November, 16.00 Uhr: Konzert des „Männerchores Nordhausen“
am Vortag des Ewigkeitssonntages
Sonnabend, 6. Dezember, 16.00 Uhr: Adventskonzert mit dem „Konzertchor
Nordhausen“
Es grüßt Sie herzlich Ihr Kantor Michael Kremzow
-6-
FriedensDekade
Täglich vom 9. bis zum 19. November
findet um 19.00 Uhr in der
Frauenbergkirche eine ca. ½ stündliche, ökumenisch verantwortete
und gestaltete Friedensandacht statt.
In diesem Jahr wird zum 100. Mal an
den Beginn des 1.Weltkriegs erinnert
und es jährt sich zum 75. Mal der
Beginn des 2. Weltkrieges. Die
Ökumenische FriedensDekade will
nicht nur den mahnenden Blick zurück
in die Geschichte richten, sondern
ganz bewusst die Frage stellen, was
uns heute den Mut und die Kraft
geben kann, laufenden Kriegsvorbereitungen und Kriegseinsätzen
ebenso wie Rüstungsexporten und
der
technologischen
Weiterentwicklung von Tötungsmaschinerie
zu widerstehen.
"Krieg darf nach Gottes Willen nicht
sein", waren sich die Kirchen nach
dem
2. Weltkrieg
einig.
Von
deutschem Boden dürfe nie wieder
Krieg ausgehen, war nach dem
millionenfachen Morden und Sterben
der beiden Weltkriege einmal Konsens.
In diesem Jahr feiern wir zudem den 25. Jahrestag des Falls der Mauer und die
Wiedervereinigung Deutschlands. Ebenfalls Anlass dafür, die Frage zu stellen, wo
heute unser gewaltfreier Widerstand gefordert ist und aus welchen Kraftquellen
wir schöpfen können, um Ungerechtigkeit und Gewalt zu widerstehen.
Für Christen ist die Kraftquelle die Botschaft Jesu, die uns "Befreit zum
Widerstehen", wie es im gewählten Motto heißt. „Denn Gott hat uns nicht einen
Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der
Besonnenheit“, heißt es im 2. Timotheus-Brief, Kap.1, Vers 6 und 7. Dieser Text
ist neben der alttestamentarischen Stelle aus Exodus 1, 8-20 die biblische
Bezugsstelle zum Jahresmotto 2014.
Seit Anfang der 80er Jahre findet die Ökumenische FriedensDekade regelmäßig
im November während der zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Sie bietet
Kirchengemeinden, Schulklassen, Jugendgruppen und Friedensinitiativen
Gelegenheit, aktuelle Themen zu Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der
Schöpfung zu bedenken und zur Diskussion zu stellen.
Der ökumenische Abschlussgottesdienst der Friedensdekade findet am Buß-und
Bettag, Mittwoch, 19. November, 19.00 Uhr im Dom statt.
-7-
Neuer Superintendent
Unser Kirchenkreis hat einen
neuen Superintendenten und
unsere Gemeinde vier neue
Mitglieder bekommen. Familie
Schwarze ist frisch in Nordhausen
angekommen und wir haben
ihnen gleich mal einige Fragen
gestellt.
Mit wem zusammen bist Du
nach Nordhausen gezogen?
Gern wären wir alle fünf nach
Nordhausen gezogen. Aber unser
großer Sohn geht seinen eigenen
Wegen nach und studiert derzeit
in Dresden. So sind es vier
Schwarzes, die den Weg von
Mühlhausen nach Nordhausen
angetreten haben: meine Frau
Kathrin und unsere beiden Kinder
Josephine (10 Jahre) und Konrad
(14 Jahre).
Wo wohnt Ihr und wie bist Du
zu
erreichen?
Wir
haben
Wohnung genommen in der Karolingerstraße und füllen seit Mitte August das
Haus Nummer 17 mit Leben. In den ersten Tagen haben wir schon viele
persönliche Gespräche geführt und ich freue mich auf viele weitere Begegnungen
und Gespräche. Zudem stehen die modernen Wege der Kommunikation offen.
Ich bin telefonisch (Supturbüro, 03631-68 94 853, 0163-253 14 78),
per Email (Andreas.Schwarze@ekmd.de) oder über facebook erreichbar.
Ist Nordhausen anders als Mühlhausen? Beide Städte haben eine lange
Geschichte. Sie waren einst Freie Reichsstädte. Davon kann man hier und dort
etwas entdecken. Der alte Glanz ist in Mühlhausen sicher noch deutlicher zu
spüren. Dafür strahlt Nordhausen den Charakter einer großen Stadt aus. In der
einen Stadt blickt man auf Thomas Müntzer, in der anderen auf Justus Jonas und
Martin Luther. In beiden Städten finde ich ein reichhaltiges kirchenmusikalisches
Angebot. Es gibt viele Parallelen. Und doch freue ich mich besonders auf das
Theater. Unsere Kinder haben die Straßenbahn schon entdeckt.
Was lässt Du mit schwerem Herzen zurück? Mit dem Umzug nach Nordhausen
haben wir unsere Wurzeln in Mühlhausen gekappt. Viele Menschen und
Begegnungen sind uns wichtig und wertvoll geworden. Das können wir nicht
-8-
einfach so abstreifen und hinter uns lassen. Wir haben gern im Pfarrhaus in Mitten
der Stadt gewohnt.
Aber ich bin ein Mensch, der nach vorne schaut. Ich scheue mich nicht vor neuen
Begegnungen und stelle mich gern der Herausforderung des Neuanfangs.
Was mir ein bisschen fehlt, sind die Glocken von Divi Blasii, ihr alter und voller
Klang. Dafür halte ich jetzt inne, wenn sich der Klang der Glocken von St. Blasii
und dem Dom über Nordhausen breitet.
Was hast Du Dir für dein erstes Amtsjahr vorgenommen? Ich möchte vor
allem Besuche in den Gemeinden machen. Wir haben einen so tollen Schatz
weiterzugeben und können mit Menschen einen wirklichen, wahrhaften Trostweg
gehen. Doch die derzeitigen Veränderungen lassen uns dazu immer weniger
Raum und Zeit. Die Verhältnisse haben sich geändert. Doch wir versuchen noch
zu sehr, mit den alten Rezepten zu kochen. Ich möchte gern helfen und ermutigen
und Schmackhaftes mitgestalten. Dazu möchte ich die Gemeinden besuchen und
mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Vertrauen und
Verbindlichkeit sind mir dabei besonders wichtig.
Es gibt aber auch ganz sachliche Punkte wie z.B. die Überarbeitung des
Stellenplans für den Kirchenkreis und mögliche Veränderungen im
Verwaltungsbereich.
Was reizt dich an Deinem neuen Job am meisten? Wie schon gesagt: Zu aller
erst freue ich mich auf die Gemeinden im Kirchenkreis und in Nordhausen. In den
letzten Monaten habe ich schon viel gehört. Nun möchte ich es mit eigenen
Augen sehen und miterleben. In der neuen Aufgabe liegt eine Mischung unter
anderem aus Begleitung, Verantwortung, Gestaltung, Motivation, Verwaltung und
Vision.
Gibt es bei Deinen Aufgaben auch Dinge, vor denen es Dir graußt? Die
ersten Tage waren reichlich gefüllt. Ich vertraue darauf, eine gute Balance halten
zu können. Ein Graus wäre es, Terminen nur noch hinterher zu eilen und auf die
Herausforderungen nur noch zu reagieren. Ich verstehe meine Aufgabe auch als
eine aktive, gestaltende Aufgabe im Kirchenkreis. Es sollen und müssen
Freiräume bleiben, um Visionen zu entwickeln, Perspektiven auszuloten und
Gespräche miteinander zu führen. Und ein Zweites: Ich halte Vertrauen für sehr
wichtig. Auch wenn Vertrauen gut und Kontrolle besser ist, so soll das Vertrauen
die Zeugnis- und Dienstgemeinschaft im Kirchenkreis bestimmen. Ein Drittes
dazu: Verbohrtheit und Uneinsichtigkeit helfen niemanden.
Wie stellst Du Dir (Ihr Euch) die Mitwirkung in unserer Kirchengemeinde
vor? Unsere Kinder freuen sich schon mit uns gemeinsam auf die
Entdeckungsreise durch die Gemeinde. Konrad trägt fröhlich sein KILA-T-Shirt
und sucht Anschluss im Posaunenchor. Josephine freut sich auf die Kirchenmusik
und meine Frau u.a. auf den Weltgebetstag. Was meine Aufgaben betrifft, so
würde ich gern zunächst auf die Erwartungen hören. Sicher werden nicht alle
Erwartungen zu erfüllen sein.
-9-
Braucht Nordhausen ein Lutherdenkmal? Nordhausen versteht sich als
Lutherstadt. Es gibt einen klaren Bezug zur Reformation. Ein Lutherdenkmal kann
genau diese historische Beziehung verdeutlichen. Und da Nordhausen schon ein
Lutherdenkmal hat, scheint mir die Frage vielmehr diese zu sein: Was für ein
Lutherdenkmal braucht Nordhausen? Was soll mit einem Denkmal zu Ehren
unseres Reformators ausgedrückt und angestoßen werden? Die Vorstellungen
dazu scheinen weit auseinander zu gehen. Ich bringe mich in die Diskussion
gerne ein, weiß mich aber als Neu-Nordhäuser auch zurückzuhalten.
Welches Bibelwort hat Dich in der letzten Zeit besonders bewegt? In
Mühlhausen wurde ich verabschiedet mit Lukas 12,48: Wem viel gegeben ist, bei
dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso
mehr fordern. Im Kirchenkreis Südharz werde ich begrüßt mit Psalm 103,2: Lobe
den HERRn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Alles
Tun und Lassen, alle Aufmerksamkeit, Kraft und Geduld braucht Gottes Geist,
braucht SEIN Wirken.
Vielen Dank! (Die Fragen stellte Frank Tuschy)
St. Jakob Haus
Südharzkrankenhaus
Raum der Stille
Seniorenheim St. Josef, Kranichstr. 12
Hermann Arnold Stiftung,
Ammerberg 28
Pflegeheim Pappelweg, Stürzetal 33
Pflegeheim Nord, C.-v.-Ossietzky-Str. 7
Seniorenresidenz, Stolberger Str. 89
freitags, 10:00 Uhr Gottesdienst, (am ersten
Freitag im Monat mit Abendmahl)
14-tägig donnerstags, 19.00 Uhr:
Ökumenische Andacht
monatlich Abendmahlsgottesdienst, mittwochs
um 10.00 Uhr am 8.10., 5.11., 3.12.
Gottesdienst 14-tägig jeweils dienstags um
15.30 Uhr am 14.10., 28.10., 11.11,. 25.11.
15.30 Uhr am 7.10., 25.11.
10.00 Uhr am 11.11.
15.30 Uhr am 8.10., 18.11.
Gottesdienste und Treffen der Gehörlosengemeinde am
Frauenberg:
• So. 26.10., 14.00 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Gemeindenachmittag
• Fr. 21. 11., ab 14.00 Uhr: gemeinsamer Bowling-Nachmittag mit
der Gehörlosengemeinde Mühlhausen, mit Andacht, Spiel,
Plaudern und viel Gemeinschaft, in Mühlhausen, Thomas-Münzer
Str. 13 (Super-Bowl). Wir sind also wieder unterwegs.
Zu unseren monatlichen Treffen am Frauenberg sind alle Interessierte – auch mit
allen Fragen um Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit - herzlich eingeladen. Es
wird ausschließlich in deutscher Gebärdensprache (DGS) kommuniziert.
- 10 -
Gottesdienste in Nordhausen
Kindergottesdienst: sonntags in der Frauenbergkirche und in der Blasiikirche
immer während der Predigt
OKTOBER 20141
5. Okt.
16. So n Trinitatis
10.00 Uhr
13.00 Uhr
Frauenbergkirche
Steinbrücken
12. Okt.
10.00 Uhr
Frauenbergkirche
Gottesdienst
Familiengottesdienst zum
Erntedankfest
Abendmahlsgottesdienst
10.00 Uhr
Frauenbergkirche
Gottesdienst
10.00 Uhr
14.00 Uhr
Frauenbergkirche
Frauenbergkirche
10.00 Uhr
24.00 Uhr
Bürgerhaus
HERZSCHLAG
Gottesdienst
Gottesdienst und Nachmittag der
Gehörlosengemeinde
Reformationsgottesdienst
Nachtgottesdienst (ChurchNight)
17. So n Trinitatis
19. Okt.
18. So n Trinitatis
26. Okt.
19. So n Trinitatis
Fr. 31. Okt.
Reformationstag
siehe auch www.herzschlag.me
NOVEMBER 2014
2. Nov.
20. So n Trinitatis
9. Nov.
10.00 Uhr
19.00 Uhr
10.00 Uhr
Frauenbergkirche
Frauenbergkirche
Frauenbergkirche
Gottesdienst
Taizé – Andacht
Abendmahlsgottesdienst
17.00 Uhr
Theaterplatz
Martinifeier
10.00 Uhr
Frauenbergkirche
Gottesdienst
19.00 Uhr
Dom
Ökumenischer Gottesdienst
10.00 Uhr
Frauenbergkirche
Gottesdienst
13.00 Uhr
10.00 Uhr
Steinbrücken
Blasiikirche
Gottesdienst
Gottesdienst
3. letzter So d. Kirchenj.
Mo. 10. Nov.
Martini
16. Nov.
Vorletzter So. Kirchenj.
Mi. 19. Nov.
Buß- und Bettag
23. Nov.
Ewigkeitssonntag
30. Nov
1. Advent
Impressum: Ev. Kirchengemeinden St. Blasii-Altendorf & St. Jacobi-Frauenberg, Barfüßer Str. 2,
99734 Nordhausen, Tel.: 03631 – 981 640, FAX: 03631 – 981 641, Email: blasiigemeinde@web.de
Internet: www.blasiikirche-nordhausen.de Redaktion: Peter Lipski, Auflage: 3000 Stück., 4 Ausgaben
pro Jahr, Redaktionsschluss für das Heft 1/2015 ist der 15.11.2014, Druck:
www.gemeindebriefdruckerei.de Layout: Rüdiger Neitzke
1
Im Oktober findet in der Frauenbergkirche ausnahmsweise keine Taizé – Andacht statt.
- 11 -
Wie gemein! Schon wieder Gemeindebeitrag!
Viele von Ihnen stöhnen jetzt sicher und denken vielleicht: „Dauernd möchte die
Kirche mein Geld.“ Für die Sanierung des Daches der Kirche in Steinbrücken, für
die Sanierung des einsturzgefährdeten romanischen Portals an der
Frauenbergkirche, für die Fertigstellung der Innenraumsanierung der Blasiikirche,
für ….. „Und jetzt auch noch der Gemeindebeitrag, also das ist doch eine
Gemeinheit!“.
Ja, sie haben recht. Zumindest auf den ersten Blick, schließlich fängt das Wort
Gemeindebeitrag ja tatsächlich mit gemein an. Aber wie bei den meisten Dingen
lohnt es sich weiter und genauer zu lesen, sagen wir mal, zunächst nur zwei
Buchstaben, denn dann hat sich gemein schon zu Gemeinde gewandelt, zu einer
Gemeinschaft, die, bei allen individuell unterschiedlichen Ausprägungen des
Glaubens, doch eines gemeinsam hat, nämlich den Willen, die Gute Nachricht
von Jesus Christus zu hören und zu leben.
Und beides ist nur möglich durch das persönliche Engagement und durch Geld.
Und wer das Neue Testament etwas kennt (auch hier lohnt es sich übrigens
weiter und genauer zu lesen), der weiß, dass es schon bei den ersten Christen
und christlichen Gemeinden so war. Der Gemeindebeitrag ist also nichts Neues,
er ist gute christliche Tradition, damit alles, was christliche Gemeinschaft
ausmacht, auch funktionieren kann: der Gottesdienst, das Gotteshaus, der
Besuchskreis, die Kinderarbeit, die Jugendkirche, der Seniorenkreis, die
Frauenrunde, die Gemeindefeste, das Musizieren, …
Gemeinde lebt also durch Sie und Ihr Wirken und Ihre Bereitschaft, etwas für die
Gemeinschaft zu tun, etwas zur Gemeinde beizutragen (womit wir endlich das
Wort Gemeindebeitrag zu Ende buchstabiert und seinen eigentlichen Sinn
erschlossen haben).
Von der Wortgeschichte (Etymologie) her hat gemein übrigens die Bedeutung
„allgemein, zusammengehörig“ und wurde später begrifflich mit dem einfachen,
dem „gemeinen Volk“, verbunden, und das war Adligen und reichen Bürgern zu
„gewöhnlich“ oder eben zu „gemein“. Gute Christen haben bekanntermaßen
keinen Standesdünkel, sondern fühlen sich in besonderem Maße verbunden und
solidarisch mit dem „gemeinen Volk“ und den Schwachen und Ausgegrenzten der
Gesellschaft.
Bitte seien Sie in diesem Sinne gemein: engagieren Sie sich und leisten Sie ihren
Gemeindebeitrag. Herzlichen Dank!
Jens Peter Wulf
Ev. Kirchenkreis Südharz, Kreissparkasse Nordhausen – BLZ: 820 540 52
Spendenkonto
Gemeindebeitragskonto
Kto.: 310 100 90
Kto.: 330 300 77
Spendenzweck und jeweilige
Name und jeweilige
Kirchengemeinde sowie RT-Nr.
Kirchengemeinde sowie RT-Nr.
angeben:
angeben:
RT 39 für Blasii – Altendorf, RT 40 für Frauenberg, RT 52 für Steinbrücken
- 12 -
Die Förderationssynode unserer Landeskirche hat für den Gemeindebeitrag
folgende Mindestsätze beschlossen:
• 1,25 € monatlich (15, - € jährlich) für volljährige Schüler, Auszubildende und
Studenten bis zum 27. Lebensjahr; Empfänger von Arbeitslosengeld 2 sowie
Gemeindeglieder ohne eigenes Einkommen
• 3,50 € monatlich (42, - € jährlich) für alle Gemeindeglieder, welche auch
Kirchensteuer zahlen
• alle übrigen Gemeindeglieder einschließlich Rentner und
Arbeitslosengeldempfänger, die keine Kirchensteuer zahlen, entsprechend
ihrem Einkommen gemäß folgender Tabelle :
Monatliches Einkommen
in EUR (netto)
bis 600
bis 700
bis 800
bis 900
bis 1.000
Gemeindebeitrag /
Kirchgeld monatlich in EUR
3,00
3,50
4,00
4,50
5,00
Gemeindebeitrag /
Kirchgeld jährlich in EUR
36,00
42,00
48,00
54,00
60,00
Der Gemeindebeitrag kann mittels eingeheftetem Überweisungsträger überwiesen
werden oder im Gemeindebüro Frauenberg oder Blasii zu den auf der Rückseite
angegebenen Öffnungszeiten bar bezahlt werden.
Wir waren dabei!
Bei der Bibelolympiade
am 13. September 2014
sind erstmalig und mit
Erfolg die "Holzwürmer"
der
Frauenberggemeinde
gestartet.
Nach
der
Eröffnung mit vielen
weiteren Gruppen des
Kirchenkreises in der
Frauenbergkirche, gab
es auf dem Petersberg viele Stationen mit biblischen Geschichten zu erleben. Das
Team der "Holzwürmer", bestehend aus Titus, Laurin, Charlotte, Johannes,
Mathea und Yannek, kämpfte sich durch eine Vielzahl von interessanten,
spannenden, kniffligen, schnellen, schwierigen, ... Aufgaben. Sie überzeugten
nicht nur mit Wissen und Schnelligkeit, sondern zeigten Teamgeist und hatten
enorm viel Spaß dabei. Ob Auszug aus Ägypten, Brennendes Herz, Heilung des
Gelähmten oder Bibelaufschlagen - sie waren für alles bereit! Mit einer enormen
Punktzahl belegten sie als "Neulinge" einen anerkennenswerten 7.Platz und
freuen sich schon auf die nächste Ausgabe!
Die HOLZWÜRMER
- 13 -
HWC 2014 Fotos sind online
Endlich, die vielen Fotos vom Handwerkercamp 2014 sind
jetzt online verfügbar. Auf der bekannten Seite
www.handwerkercamp.de kann sich jeder, der das Passwort
hat, die Fotos vom diesjährigen und auch von vergangenen
Camps anschauen und downloaden. Das Passwort gibt es
nur auf Nachfrage bei Frank oder Rüdiger.
Echte Nordhäuser KILA Hütte
Vom Anfang des neuen Schuljahres bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes
bittet der KILA um Sachspenden von Spielsachen, Schmuck und Instrumenten. In
der Echten Nordhäuser KILA-Hütte soll dann ein Verkaufsstand eingerichtet werden.
All diese Kostbarkeiten werden dann von den Kindern immer freitags von 15.00 –
17.00 Uhr in der „Echten Nordhäuser KILA – Hütte“ direkt am Blasii – Kirchplatz
und nur wenige Schritte von der Marktpassage entfernt, verkauft. Die KILA Hütte
ist den Nordhäusern noch bekannt als „Sallys Shop“. Sie steht direkt neben dem
Asia – Imbiss und wurde vom KILA eigentlich als Bücherlager angemietet. Nach
dem erfolgreichen Büchermarkt im Mai ist dort aber genügend Platz um die Hütte
zumindest vorübergehend auch als Verkaufsstelle zu nutzen.
Alle Einnahmen, die mit der
Aktion
erzielt
werden,
bekommt
die
Kirchengemeinde, die diese
Eigenmittel dringend für die
Finanzierung der derzeit in der
Blasiikirche
durchgeführten
Innensanierung benötigt. Die
Spenden werden zu den
Ladenöffnungszeiten
immer
freitags zwischen 15.00 und
17.00 Uhr angenommen. Wer
in dieser Zeit keine Möglichkeit
hat, vorbei zu kommen kann
sie auch jederzeit im Blasii –
Pfarrhaus abgeben.
Frank Tuschy
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Neues KILA – Jahresthema: „Wie ein Baum“
In den letzten Jahren haben wir uns im KILA
aus Psalm 1:
fast ausschließlich mit christlichen Vorbildern
beschäftigt, die schon lange gestorben sind.
Glücklich, wer Gottes Weisungen
Nun wollen wir uns für ein ganzes Jahr lang
in sein Herz nimmt
Woche für Woche lebendige Menschen aus
und über sie nachsinnt Tag und
der Nordhäuser Christenheit in unsere
Nacht.
Kindergruppen einladen. Wir wollen sie
Der ist wie ein Baum,
darüber ausfragen, wie es bei ihnen
der am Wasser gepflanzt ist.
gekommen ist, dass sie Christ geworden oder
Er trägt Früchte wenn es Zeit ist,
geblieben sind. Folgende Fragen z.B. wollen
und seine Blätter verwelken nicht.
wir unseren Gästen stellen:
- Was war ausschlaggebend dafür, dass du Christ geworden bist?
- In welchen Momenten deines Lebens war die Verbindung zu Gott bzw. zur
Kirche für dich besonders wichtig?
- Woran merkst du in deinem Alltag, dass du an Gott glaubst?
- Gibt es eine spannende Geschichte aus deiner Kindheit und Jugend, die mit
der Kirche zu tun hat?
- Woran sollte die Jugend unserer Gemeinde unbedingt festhalten?
Dabei hoffen wir auf so manche spannende Lebensgeschichte und für die Kinder
und Jugendlichen auf die Erkenntnis, dass unser Glaube alles andere als veraltet
und langweilig ist. Wer sein Leben in der Nähe Gottes verbringt, gleicht einem
Baum der gute Früchte trägt und dessen Blätter nicht verwelken.
Handwerkertage in den Herbstferien
In der zweiten Herbstferienwoche vom 14.-16. Oktober laden wir alle Schulkinder
zu den Handwerkertagen in den KILA ein. Wir treffen uns an diesen drei Tagen
immer von 9,30 -15,30 Uhr. Thematisch orientieren wir uns am Jahresthema (Wie
ein Baum) und erzählen für die Kinder die Lebensgeschichte von Pfarrer Uwe
Holmer. Pfarrer Holmer ist berühmt geworden, weil er kurz nach dem Untergang
der DDR dem ehemaligen Staatschef Erich Honecker und dessen Frau in seinem
Pfarrhaus Asyl gewährt hat.
Wie es dazu kam und warum Honecker keine andere Unterkunft finden konnte
und warum die Aufnahme der beiden alten Leute für Holmers eine besonders
heftige Zumutung war, werden wir den Kindern an den Vormittagen erzählen.
Anschließend dürfen sich die Kinder aussuchen, bei welchen wichtigen Arbeiten
im Umfeld von Kirche und Gemeindehaus sie mithelfen wollen. So werden wir z.B.
unsere Echte Nordhäuser KILA – Hütte ausnahmsweise schon mal an den
Vormittagen öffnen. Wir werden Äpfel sammeln und zu Saft verarbeiten und
natürlich auch wieder Plätzchen für unser Cafe – KILA im Advent backen.
An den Nachmittagen dürfen sich die Kinder auf Stadtspiele und einen Besuch im
Badehaus freuen. Kosten liegen bei 15€ pro Kind inkl. Verpflegung und Eintritt im
Badehaus.
Frank Tuschy
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Innensanierung St. Blasii – Wir bitten um Spenden!
Vielleicht konnten Sie am Tag des Offenen Denkmals die Gelegenheit nutzen,
einen Eindruck vom Fortgang der Bauarbeiten im Inneren der St. Blasii-Kirche zu
gewinnen. Ein gewaltiges Baugerüst dominiert zurzeit den Kirchenraum. In luftiger
Höhe über den Emporen ist quasi eine „Zwischendecke“ entstanden, die, wenn
man sie betritt, eine große Nähe zu den Gewölben und besonders ihren
Schlusssteinen ermöglicht.
Etliche Schäden und Risse lassen sich erst aus dieser Perspektive richtig
erkennen. Die Reinigung der Putzflächen machte so manchen Riss erst deutlich
sichtbar; hier und da hatten sich Schäden unter einer nur noch vermeintlich
intakten Putzoberfläche verborgen.
Leider ist mit dem Umfang der entdeckten Schäden (zum Teil auch durch
unerwartete Preissteigerungen) der Finanzbedarf kräftig gestiegen. Neben
beantragter Hilfe durch den Kirchenkreis sind wir deshalb weiter auf Ihre
Spendenbereitschaft angewiesen.
Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich allen, die die Sanierungsarbeiten schon
großzügig unterstützt haben, so dass wir seit Anfang des Jahres bereits mehr als
10.000 Euro sammeln konnten. Unser aktueller Finanzplan sieht vor, diese
Spendensumme bis zum Ende des Jahres zu verdoppeln. Bitte lassen Sie in Ihrer
Spendenbereitschaft nicht nach, damit besonders alle Arbeiten, die nur vom
Gerüst aus zu tätigen sind, in den kommenden Wochen abgeschlossen werden
können!
Nur durch Ihre weitere rege Spendentätigkeit wird es möglich sein, die Arbeiten im
Chorraum und im Gewölbe bis zum ersten Advent zu Ende zu führen.
Die entsprechende Kontonummer finden Sie in diesem Heft.
Kennwort: RT 39 Innensanierung Blasiikirche
Für Ihre Hilfs- und Unterstützungsbereitschaft im Voraus vielen Dank,
Ihr Pfr. Lipski
Förderverein Blasiikirche Nordhausen gegründet
Am 4.9.2014 haben vierzehn engagierte Gründungsmitglieder einen „Förderverein
Blasiikirche Nordhausen“ gegründet. Um eine langfristige und nachhaltige
Finanzierung der Sanierung und der Instandhaltung der Blasiikirche zu
unterstützen, scheint dies sinnvoll und notwendig. Weitere Mitglieder sind herzlich
willkommen. Der neue Vorstand besteht aus Kristin Hattenhauer, Sabine
D‘Agostin, Kerstin Norda und Rüdiger Neitzke. Jetzt müssen erst einmal diverse
„bürokratische Hürden“ (Amtsgericht, Finanzamt) gemeistert werden. Dann folgen
im nächsten Gemeindebrief ausführlichere weitere Informationen.
Rüdiger Neitzke
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Kinderkreis in Steinbrücken...
Auch im neuen Schuljahr 2014/2015 wollen wir uns wieder im Gemeinderaum der
Kirche Steinbrücken zum Kinderkreis treffen: Am Samstag d. 27. 9. 2014, 14 bis
17 Uhr und am Samstag d. 22.11.2014 um 14.00 Uhr zur ersten
Krippenspielprobe (weitere Proben im Dezember werden dann noch vereinbart)
Alle interessierten Kinder sind herzlich eingeladen zum Reden, Erzählen und
Hören, Spielen und Basteln.
Ich freue mich schon auf unser Zusammensein im Gemeinderaum unserer
Steinbrücker Kirche
Martina Dirk (Gemeindepädagogin)
KinderKirchenLaden: Alle Veranstaltungen finden im
Gemeindehaus Blasii statt. Kontakt: Frank Tuschy 03631 - 988 344
Email: frank.tuschy@t-online.de
EHRENAMTLICHE MITARBEITER
montags 19.00 Uhr
GOLDFISCHLIS (Kinder, 4 –7 Jahre)
mittwochs 15.30 – 16.30 Uhr,
CHICKEN WINGS (Jungen u. Mädchen ab 8J.)
HOT DOGS (Jungen, 8 – 12 Jahre)
dienstags, 16.30 – 18.00 Uhr
donnerstags 16.30 – 18.00 Uhr
CRAZY BEANIES (Mädchen, 8 – 12 Jahre)
mittwochs 16.30 – 18.00 Uhr
♪♫
KILA- Hütte freitags 15:00 – 17:00 Uhr
Kontakt: Kantor Michael Kremzow, Tel.: 03631 – 65 19 268
Email: michael.kremzow@web.de
NORDHÄUSER KANTOREI
dienstags 19.45 – 21.30 Uhr
Christuskirche, Grimmelallee 51
Kinderchor (Kinder ab 1. Klasse)
donnerstags: 16:00 – 16:45 Uhr
Christuskirche, Grimmelallee 51
POSAUNENCHOR
mittwochs 18.00 – 19.30 Uhr
Christuskirche, Grimmelallee 51
Schulchor der Ev. Grundschule (ab 1. Kl.)
dienstags: 13.45 – 14.30 Uhr
Ev. Grundschule, Krimderode
DAS ORCHESTER der Nordhäuser Kantorei
mittwochs 20.00 – 21.30 Uhr
Christuskirche, Grimmelallee 51
Jungbläser freitags, nach Vereinbarung
GEMEINDECHOR FRAUENBERG
montags 19:00 Uhr
Gemeindehaus Frauenberg
Kontakt: Viola Kremzow, (03631 – 65 19 267)
Für Jugendliche
KONFIRMANDENTREFFEN KONFIRMANDENTREFFEN JUNGE GEMEINDE
7. Kl. donnerstags, 17.30 Uhr 8. Kl. donnerstags, 16.00 Uhr donnerstags, ab 18:00 Uhr
Gemeindehaus Blasii
Gemeindehaus Frauenberg
Gemeindehaus Altendorf
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Herbst-Arbeitseinsatz im Kloster- und Gemeindegarten
am Frauenberg
Zum herbstlichen Arbeitseinsatz im Gemeindegelände der Frauenberg-Kirche
werden wieder viele zupackende Hände gesucht. Es gilt, Laub und Strauchschnitt
zu beseitigen und die Kirche und das Gemeindehaus zu säubern.
Termin: Sonnabend, 08. 11., 09.00 -12.00 Uhr
(bitte auch eigene Reinigungsmittel und Werkzeuge mitbringen)
Kreatives Adventskranz-Binden
am Frauenberg
Unter fachlicher Anleitung von Floristin Viola
Schumann und in gemütliche Runde findet
das diesjährige Adventskranz-Binden am
Sonnabend, 29. November, 15.00 Uhr im
Gemeindehaus am Frauenberg statt. (Bitte
auch eigenes Arbeitsmaterial mitbringen)
... einige Bildimpressionen von der Gemeinde-Familienfreizeit der
Frauenberg-Gemeinde nach Clausthal-Zellerfeld in die "Flambacher Mühle".
20 Erwachsene und 23 Kinder unter dem Thema:
"Abendmahl feiern mit Kindern und Familien"
nahmen aus unserer Stadt daran teil. Den
Abschluss bildete ein bunter Gottesdienst mit viel
Musik, Liedern, einem Anspiel der Kinder und
einer gemeinsamen Abendmahlsfeier.
Die Erfahrungen des bunten und erfrischenden
Miteinanders (Spielen, Wandern, Basteln,
persönliches Begegnen, thematisches Arbeiten
...) und der Zuspruch waren so groß und schön,
dass es sicherlich bald wieder eine "Neuauflage"
geben wird.
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Regelmäßige Veranstaltungen, Termine, Treffen etc.
B
esuchskreis: 16.10. 18.00 Uhr
Gemeindehaus Blasii, Kontakt: Pfr.
Peter Lipski, Tel.: 03631 – 981 644
B
ibelgesprächskreis: jeden 1. und 3.
Mittwoch im Monat, 19.30 Uhr,
Gemeindehaus Blasii, Kontakt: Frank
Tuschy, Tel.: 03631 – 988 340
B
lasiischäfchen: 4.10., 1.11., 6.12.,
9.00 -10.30 Uhr, Gemeindehaus
Blasii, Kontakt: Elisabeth Alpers- von
Biela: 982422 / Franziska Mund: 01721379124
O
ffene Kirche Blasii: nach
Vereinbarung, Gemeindehaus
Blasii / Blasiikirche, Kontakt: Sabine
D’Agostin, Tel.: 881 340
kumenische Frauenrunde: 8.10.,
5.11., 19.30 Uhr, Gemeindehaus
Blasii, Kontakt: Gabriele Lipski, Tel.:
03631 – 971 887
Ö
R
epairCafé Nordhausen: Sa., 29.11.,
15.00 – 18.00 Uhr, Gemeindehaus
Blasii, Kontakt: Rüdiger Neitzke,
Tel.: 0173 – 355 6746
S
eniorenkreis Blasii / Altendorf:
21.10., 11.11., 14:00 Uhr,
Gemeindehaus Altendorf, Kontakt: Pfr.
Peter Lipski, Tel.: 03631 – 981 644
F
örderverein Blasiikirche
Nordhausen: Kontakt: Rüdiger
Neitzke, Tel.: 0173 – 355 6746
K
inder-Umweltgruppe: „Holzwürmer“:
montags, 16.30 - 18.00 Uhr,
Gemeindehaus Frauenberg, Kontakt:
Martina Dirk, Tel.: 036338 - 61575
K
indergottesdienstkreis Blasii UND
Frauenberg: Do. 23.10., 19.30 Uhr
im Lesserraum der Frauenbergkirche,
Kontakt: Martina Dirk, Tel.: 036338 –
61575
S
eniorenkreis Frauenberg: Mittwoch:
14.00 - 16.00 Uhr, 1.10., 5.11., in
der Kapelle des St. Jakob Haus,
Kontakt: Pfr. Büttner, Tel.: 984 168
S
eniorenkreis Steinbrücken: Montag,
14.00-16.00 Uhr:, 13.10., 3.11., bei
Familie Wiegleb, Kontakt: Pfr. Büttner,
Tel.: 984 168
T
hemen - Gesprächskreis für jüngere
und junggebliebene Erwachsene:
jeden letzten Donnerstag im Monat,
19.30 - 21.00 Uhr, Gemeindehaus
Frauenberg, Kontakt: Pfr. Büttner, Tel.:
984 168
K
indernachmittag Steinbrücken:
Kontakt: Martina Dirk
Tel.: 036338 – 61575
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Adressen, Telefonnummern, Öffnungszeiten
St. Blasii – Altendorf
St. Jacobi – Frauenberg /
Steinbrücken
Gemeindebüro
Gemeindekoordinatorin Christiane Neitzke
Barfüßerstr. 2, 99734 Nordhausen
Tel.: 03631 – 981 640
Fax: 03631 – 981 641
Email: blasiigemeinde@web.de
Internet : www.blasiikirche-nordhausen.de
Gemeindebüro
Gudrun Tischer
Sangerhäuser Str. 1a, 99734 Nordhausen
Tel.: 03631 – 984 168
Fax: 03631 – 476 662
Email: St.Jacobi-Frauenberg@web.de
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten:
Dienstag 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag 10.00 – 16.30 Uhr
Donnerstag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Vorsitzende des Gemeindekirchenrats
Claudia Szkaley
Thomas-Mann-Str. 10, 99734 Nordhausen
Tel.: 03631 – 975 238
Vertrauensperson der Gehörlosengemeinde Nordhausen
Lothar Koch
Flickengasse 1, 99734 Nordhausen
Fax: 03631 - 998 233
Pfarrerin Elisabeth Alpers – von Biela
Email: ealpers@gmx.de
Pfarrer Wolf – Johannes von Biela,
Gemeindehaus Altendorf, Wallrothstr. 26
Tel.: 03631 – 982 424 / Fax: 03631 – 982 423
Email: wj@vonbiela.de
Vorsitzender des Gemeindekirchenrats
Frauenberg
Wilfried Jendricke,
Leimbacher Str. 8, 99734 Nordhausen,
Tel.: 0172 – 561 6418
Pfarrer Peter Lipski
Gemeindehaus Blasii, Barfüßerstr. 2
Tel.: 03631 – 981 644
Email: blasiigemeinde@web.de
Vorsitzende des Gemeindekirchenrates
Steinbrücken
Ute Bachmann
Zum Wolfental 10, 99734 Steinbrücken
Tel.: 03631 – 901 728
Gemeindepädagoge Frank Tuschy
Tel.: 03631 – 988 340
Email: frank.tuschy@t-online.de
Pfarrer Friedemann Büttner,
(Gehörlosenseelsorger, Notfallseelsorger,
Ansprechpartner für Studenten)
Sangerhäuser Str. 1a, 99734 Nordhausen
Tel.: 03631 – 984 168 / 476 661,
Fax: 03631 – 476 662
Email: friedemann.buettner@web.de
Kantor Michael Kremzow
Tel.: 03631 – 65 19 268
Email: michael.kremzow@web.de
Gemeindepädagogin Martina Dirk, Tel.: 036338 – 61 575, Email: m.dirk@web.de
Jugendreferent Simon Roppel, Tel.: 03631 – 60 99 26, Email: simon.roppel@herzschlag.me
Superintendent A. Schwarze, Tel.: 03631 – 6894 853, Email Andreas.Schwarze@ekmd.de
Offene Kirche
„Offene Kirche und Radwege-Kirche“
Die Blasiikirche ist wegen Bauarbeiten bis
Die Frauenbergkirche ist verlässlich
zum 1. Advent 2014 geschlossen. Danach
geöffnet bis zum Reformationstag am
freut sich die Gruppe „Offene Kirche“ über
31. Oktober jeweils 10.00 – 16.00 Uhr
neue zusätzliche UnterstützerInnen!
Internet: www.ev-kirchenkreis-suedharz.de
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