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Fachtagung
„Vereinbarungen in den ambulanten Erziehungshilfen
- nur im Dialog entsteht Qualität“
Dienstag, 27.01.2015
10.30 - 17.00 Uhr
Pavillon Kulturzentrum, Hannover
Inhalte
Der in den letzten Jahren erfolgte starke quantitative Ausbau der ambulanten Erziehungshilfen hat auch
zu einer qualitativen Ausdifferenzierung und Weiterentwicklung dieser Angebotsformen geführt (s. auch
Monitor HzE 2014).
Die in der Praxis entstandene Vielfalt an bedarfsgerechten und passgenauen Hilfen für die Familien erfordert auch differenzierte Vereinbarungen zwischen öffentlichen und freien Trägern zu den Leistungen, der
Qualität und den Entgelten für die Angebote vor Ort.
Verbindliche Regelungen über Rahmenverträge sind im SGB VIII nur für stationäre und teilstationäre Hilfen
vorgesehen. Im ambulanten Bereich vereinbaren sich die Vertragspartner vor Ort im optimalen Fall zu den
Leistungen, der Qualität und dem Entgelt. Nicht selten sind sie dabei auf eine gut funktionierende Verhandlungskultur und Arbeitshilfen zur Orientierung, wie zum Beispiel in NRW und Rheinland-Pfalz, angewiesen.
Die Veranstaltung in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat zum Ziel,
den Dialog zwischen öffentlichen und freien Trägern anzuregen und einen bundesweiten Überblick zu den
Vereinbarungen vor Ort zu geben.
Zunächst soll auf der Tagung den folgenden Fragen nachgegangen werden:
• Wie sind die Vereinbarungen ambulanter Hilfen zur Erziehung im SGB VIII verankert oder wo gibt es
Weiterentwicklungsnotwendigkeiten?
• Wie verbindlich ist die Leistungsqualität der Angebote in den Vereinbarungen beschrieben?
• Wie steht es in der Praxis mit dem notwendigen Dialog zwischen öffentlichen und freien Trägern zur
Verständigung auf Vereinbarungsinhalte?
• Sind Bewertungskriterien für die Qualität der Leistungserbringung festgehalten und wie werden sie
geprüft?
Anhand gelungener Beispiele sollen Impulse und Anregungen zu den notwendigen Strukturmaximen „Leistung“, „Entgelt“ und „Qualität“ in Vereinbarungen zwischen freien und öffentlichen Trägern zu ambulanten
erzieherischen Hilfen gegeben werden.
Eine Grundlage hierfür bildet die nordrhein-westfälische Arbeitshilfe für Jugendämter zur „Aushandlung
ambulanter Erziehungshilfen mit freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe“, die die Landesjugendämter
Westfalen (LWL) und Rheinland (LVR) unter Mitwirkung von 16 Jugendämtern gemeinsam entwickelt haben.
Sie beinhaltet Eckpunkte für die in Leistungs-, Qualitäts- und Entgeltvereinbarungen festzuhaltenden Inhalte
und zu hinterlegenden Qualitätskriterien für die ambulanten Vereinbarungen. Es werden erste Erfahrungen
mit der Umsetzung der Arbeitshilfe vorgestellt .
Weitere Impulse werden anhand der vom AFET durchgeführten bundesweiten Erhebung zu Vereinbarungen
in den ambulanten Erziehungshilfen vorgestellt.
In den moderierten Arbeitsgruppen am Nachmittag gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit ambulanten
Vereinbarungen auszutauschen und im Fachdiskurs wichtige Aspekte für den Aushandlungsprozess und die
Inhalte von Vereinbarungen ambulanter Erziehungshilfe zu diskutieren.
Tagungsablauf | 27.01.2015
10.30 Kommen Sie gut an! - Stehcafé
11.00 Begrüßung und Einführung
Rainer Kröger, AFET-Vorsitzender / Diakonieverbund Schweicheln
Heike Schmid-Obkirchner, BMFSFJ Berlin
Birgit Zeller, LJA Rheinland-Pfalz / Vorsitzende BAGLJÄ
11.15 Vortrag | Kann die Qualität ambulanter Vereinbarungen durch rechtliche Regelungen erreicht oder gesichert werden?
Prof. Dr. jur. Johannes Münder (em.)
12.00 Vortrag | „Qualität entsteht im Dialog - aber wann sind ambulante Hilfen gut und wie kann
darüber gesprochen werden? Qualitätsmerkmale und Qualitätsdiskurse als Herausforderung für
Praxis und Theorie“
Prof. Dr. Christian Schrapper, AFET-Vorstand / Uni Koblenz
12.45 Nachfragen der Teilnehmenden und Diskussion
13.15 Mittagsimbiss
Aus der Praxis für die Praxis
14.00 Arbeitshilfe des LWL und LVR „Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen mit freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe“ - erste Erfahrungen mit der Umsetzung
Beate Rotering, LWL-Landesjugendamt Westfalen
14.30 „Wer vereinbart was mit wem?“ Ergebnisse der bundesweiten AFET-Auswertung zu den
Vereinbarungen der ambulanten Erziehungshilfen
Marita Block, AFET-Referentin
15.00 Praxisdiskurs zum Thema: „Welche rechtliche und fachliche Rahmung brauchen ambulante
Vereinbarungen der Hilfen zur Erziehung?“
Moderierte Diskussion mit den Teilnehmenden
16.00 Kaffeepause
16.15 Ergebnistransfer
16.45 Ausblick „Vereinbarungen im Dialog entwickeln: was ist zu tun“
Rainer Kröger, AFET-Vorsitzender / Diakonieverbund Schweicheln
17.00 Tagungsende
Moderation der Veranstaltung: Burkhard Plemper, Journalist
Allgemeine Hinweise
Veranstalter:
AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter
Kontakt:
AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.
Georgstraße 26 • 30159 Hannover
Tel: 0511 / 35 39 91-3 • Internet: www.afet-ev.de
Bei Rückfragen: Marita Block (AFET-Referentin)
block@afet-ev.de, Tel: 0511 / 35 39 91-48
Tagungsgebühr:
Für Mitglieder: 70,00 Euro incl. Getränke und Verpflegung
Für Nicht-Mitglieder: 80,00 Euro incl. Getränke und Verpflegung
Überweisung der Tagungsgebühr:
Bitte erst nach Erhalt der Rechnung und nur auf das dort angegebene Konto.
Bei Rücktritt nach dem 19.12.2014 ist eine Erstattung der Tagungsgebühr nicht mehr möglich.
Tagungsort:
Pavillon Kulturzentrum • Lister Meile 4 • 30161 Hannover
direkt am Hauptbahnhof Hannover, Nordausgang/Raschplatz
www.pavillon-hannover.de
Anmeldung:
Eine Anmeldung ist ausschließlich online unter www.afet-ev.de möglich.
Die Rechnung gilt gleichzeitig als Anmeldebestätigung.
Dieses Programm mit weiteren Informationen finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.
Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Berlin
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Kategorie
Bildung
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