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Davos, 22. Oktober 2014
INTERVIEW DER WOCHE
«Ei ne Ehr e für Kroa ti en»
Sasa Mar tinovi c ist d eu tsc her Vize m eiste r (2 0 11 mi t d en
Grizzly Ada ms Wolfsb urg ) und dreif ac her kroatis ch er
Meist er (2 012 bis 2 014 mit Me dves cak Z ag reb) . J et zt will der
30-jä hrige de uts ch -kroa tisc he D efen sivspieler d en Spe ngler
Cup ge win nen .
Sasa Martinovic kennt die DEL (Deutsche Eishockey Liga) sowie die
Erste Eishockey Liga in Österreich aus dem Effeff. Seit diesem Jahr
spielt er mit Medvescak Zagreb in der KHL und damit auf einem ganz
neuen Niveau. Er freut sich nicht nur, in einer der stärksten Ligen der
Welt zu spielen, sondern auch auf seine Rückkehr an den Spengler Cup.
Sasa Mar tinovi c, w elc hes ist Ihr ers ter Ge dank e, wen n Sie a n
den Spe ngler Cu p den ken ?
Sasa Mar tinovi c: Schweiz, Alpen und ein wunderschönes Turnier. Ich
spielte 2008 mit Ingolstadt am Spengler Cup. Die Atmosphäre, die
Berge, die schöne – bei jedem Spiel ausverkaufte – Vaillant Arena,
waren einfach wunderbar.
Dem zufolge ist die Vorfre ude gross , diese s Jah r wied er
dabei zu s ein?
Sasa Mar tinovi c: Ja, es freut mich auf jeden Fall, dass ich nochmals
die Gelegenheit habe, bei diesem Turnier dabei zu sein.
Wel ch e Ziele wer de n Sie da bei v erfolge n?
Sasa Mar tinovi c: Ich möchte immer gewinnen. Doch hauptsächlich
soll der Spass im Vordergrund stehen. Und natürlich hoffen wir, dass
sich niemand verletzt.
Was ha t sic h g eän der t, sei t Sie mit Me dve scak Z agre b in de r
KHL spiele n?
Sasa Mar tinovi c: Das Niveau ist höher, die Spieler stärker. Eigentlich
hat sich alles geändert. Für die ganze Stadt Zagreb und für das Land
Kroatien ist es etwas ganz Grosses, dass wir in der KHL, einer der
besten Ligen der Welt, spielen. Bei uns in Zagreb gibt es vier
Eishockeyteams, eines davon ist professionell. Für die Stadt und auch
das Land ist es eine grosse Ehre, dass wir erstmals am Spengler Cup
vertreten sind. Zuvor spielte ich in Deutschland in der DEL, dann mit
Zagreb während zwei Jahren in der Ersten Eishockey Liga in Österreich.
Da ist alles sehr ähnlich in Bezug auf Ablauf und Organisation wie in der
Schweiz. Die russische Liga mit den weiten Reisen, mit bis zu zehn
verschiedenen Zeitzonen, stellt jetzt eine ganz andere Belastung dar.
Dami t wird das K HL- Trio mit Me dves cak Z agreb , J okeri t
Helsinki u nd Uf a a uc h de n Sie g a m Spe ngl er C up un ter sic h
aus ma che n?
Sasa Mar tinovi c: Die KHL ist an und für sich eine technisch sehr
starke Liga. Mit 25 Nordamerikanern im Team sind wir vom Spieltypus
aber nicht unbedingt eine russische, sondern eher eine
nordamerikanische Mannschaft. Wir spielen nicht den typischen,
russischen Stil mit hervorragender Stocktechnik, sondern sind mehr
auf den schnellen Raumgewinn und das körperbetonte Spiel
ausgerichtet.
Wird der Spe ngler C up Medv es cak Za greb als T ea m wei ter
bringe n?
Sasa Mar tinovi c: Ja, natürlich. Es ist für das ganze Team eine grosse
Freude, in Davos zu spielen. Es ist das schönste Turnier, an dem ich je
gespielt habe. Da geht man mit einer positiven Einstellung und grosser
Vorfreude hin, hat viel mehr Spass, viel mehr Freude.
Au f wel ch en Geg ner fre ue n Sie sich gan z beson ders?
Sasa Mar tinovi c: Es ist immer schön gegen die Heim-Mannschaft zu
spielen. Da herrscht die beste Stimmung, da das Heimteam die meisten
Fans im Stadion hinter sich hat.
Und wer ist Ihr Spe ngler- Cup- Favori t?
Sasa Mar tinovi c: Das ist schwierig zu sagen. Da bewegen sich wohl
alle Teams auf einer ähnlichen Ebene.
Seit gu t ze hn T age n is t Doug S hedd en n eu er Traine r vo n
Zagre b. F ür S he dde n, der in der Saiso n 19 91 /92 au ch n eun
Par tien für d en Ho ck ey Club D avos a bsolvierte , is t es die
sechst e S pen gler Cup- Teiln ah me . Dabei wi rd er sein en
zweit en Sieg – n ac h 2012 mi t d e m Tea m C anad a – ans treb en .
Steig t da mit E uer Erfolg sdru ck ?
Sasa Mar tinovi c: Ich denke, dass es auch für unseren Trainer in
erster Linie eine grosse Ehre ist, wieder am Spengler Cup teilnehmen zu
können. Er steht vor einer neuen Situation. Er fährt nicht mehr mit dem
Team Canada, sondern mit Zagreb nach Davos. Sein Vorteil werden die
immensen Spengler Cup-Erfahrungen sein, auf die er zurückgreifen
kann. Damit wird er uns gut auf das Turnier einstellen können und uns
helfen, unsere Ziele zu verwirklichen. Erfolgsdruck verspüren wir
deswegen nicht.
We nn Sie eine n W uns ch frei hä t ten f ür d e n diesjä hrige n
Spen gler C up . Was würd en Sie sic h wü nsc hen ?
Sasa Mar tinovi c: Dass wir das Finale gewinnen und über Neujahr in
Davos feiern können.
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