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11. ZIG-Planerseminar

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„Meiner Forschungspraxis kommt besonders die inhaltliche
Fokussierung unserer Research Area entgegen. Denn dadurch
„Globale Arbeitsmigration hat viele Facetten, die eine interdisziplinäre
werden mir keine der räumlichen Grenzen gesetzt, wie dies oft in den
Herangehensweise verlangen. Diese ermöglicht es, die komplexen
Area-Studies der Fall ist.“
SSC
Dr. Tobias Schwarz, Kulturwissenschaftler
sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Verflechtungen
GSSC
und Dynamiken innerhalb des Globalen Südens zu erfassen.“
FOKUS
GLOBALER SÜDEN
Dr. Oliver Tappe, Ethnohistoriker
Den sozioökonomischen, kulturellen
und politischen Wandel in den Gesellschaften
des Globalen Südens sichtbar machen
KONTAKT
Global South Studies Center (GSSC )
Universität zu Köln
THEMATISCHER
HINTERGRUND
Der Globale Süden wird geprägt von einem rasanten sozioökonomischen, kulturellen und politischen Wandel, der sich weltweit
bemerkbar macht. Typische Anzeichen für diese Umbrüche sind die
zunehmenden wirtschaftlichen Verzahnungen, wachsende soziale
Ungleichheiten und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Besonders betroffen davon sind jene Staaten, die aus der Perspektive
des Nordens bisher als „Entwicklungsländer“ bezeichnet wurden.
Das GSSC will mögliche Ursachen und Konsequenzen dieser
Veränderungsprozesse erforschen und sichtbarer machen.
D-50937 Köln
gssc.uni-koeln.de
ANSPRECHPARTNER
Wissenschaftlicher Geschäftsführer
Dr. Clemens Greiner
Fon: +49 (0)221 - 470 8899
Fax: +49 (0)221 - 470 8350
clemens.greiner@uni-koeln.de
Protest Graffiti, Downtown Nairobi, Kenia
PRESSEREFERENTIN
Dr. Christine Rath
Fon: +49 (0)221 - 470 8896
Fax: +49 (0)221 - 470 8350
christine.rath@uni-koeln.de
gssc.uni-koeln.de
Gestaltung: Ulrike Kersting, Dezernat Kommunikation und Marketing | Fotos: GSSC
Universitätsstrasse 22
„The coffee you drink, the jeans you wear, the mobile phone you use
– they all have an impact on the lives of the people who harvested,
mined or produced them. At GSSC we study how our consumption
patterns affect the lives of these people.“
Dr. Tijo Salverda, Ethnologe
Das Global South Studies
Center (GSSC) Cologne
NATURAL COMMODITIES AND CHANGING MARKETS IN THE
GLOBAL SOUTH
EIN FORSCHUNGSVERBUND AN DER UNIVERSITÄT ZU KÖLN
Anbau, Herstellung und Vertrieb von Lebensmitteln, medizinischen
Substanzen und anderen Naturprodukten finden seit Jahrhunderten
Das Global South Studies Center Cologne (GSSC) wurde 2014 im Rahmen
in weltweiten Zusammenhängen statt. Die Globalisierung des Sek-
der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern an der Universität zu Köln
tors geht seit jeher mit Landraub, Preisspekulationen und einer VerWandbild, Neu-Delhi, Indien
gegründet. Die beteiligten Wissenschaftler_innen erforschen die sozialen,
ökonomischen, politischen und kulturellen Veränderungen in den Ländern des Globalen Südens – mit dem Ziel, diese Entwicklungen sichtbarer
zu machen und neue Handlungsoptionen für gegenwärtige und zukünftige globale Herausforderungen zu fördern.
Das GSSC bündelt die an der Universität zu Köln vorhandenen Forschungskompetenzen zu Afrika, Asien und Lateinamerika und fördert die
Das Forschungsprofil des GSSC
interdisziplinäre Zusammenarbeit renommierter Forscher_innen aus dem
VIER INTERDISZIPLINÄRE FORSCHUNGSBEREICHE
ZUM GLOBALEN SÜDEN
In- und Ausland. Eingebunden in das GSSC-Netzwerk sind insbesondere
die Disziplinen Geografie, Ethnologie, Geschichte, Soziolinguistik, Medienwissenschaften, Regionalstudien, Lateinamerikanische Geschichte,
mir, Phänomene, die ich in Südostasien beobachte, vergleichend zu
diskutieren. Darüber hinaus ergeben sich Synergien durch den Austausch von Theorien und Methoden mit anderen Disziplinen.“
Prof. Dr. Sandra Kurfürst, Südostasienwissenschaftlerin
diese Produkte entstehen. Dies hat bis heute gravierende Folgen
vor allem für arme Bevölkerungsgruppen, deren Lebensweise und
Gesundheit dadurch oftmals massiv beeinträchtigt werden. Das Forschungsteam untersucht für die Zeit seit dem späten 18. Jahrhundert
bis heute, wie sich die globalen Warenströme von Naturprodukten
auf Gesellschaften, Ökologie und Machtverhältnisse auswirken.
COMMUNICATIVE REPERTOIRES IN THE TRANSFORMING
GLOBAL SOUTH
CITIZENSHIP AND MIGRATION IN THE GLOBAL SOUTH
Die Transformationsprozesse im Globalen Süden werden durch
Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsre-
Kommunikation erst vermittelt und wahrgenommen. Individuen
gime spielen eine entscheidende Rolle für die Gestaltung sozialer
und soziale Gruppen greifen hierfür auf diverse kommunikative Re-
Ein zentrales Anliegen des GSSC ist – in enger Kooperation mit Partnern
und politischer Teilhabe von mehr und mehr Menschen in einer
pertoires zurück – darunter vielfältige Formen der verbalen und non-
aus den Ländern des Globalen Südens – wissenschaftlich fundierte Pro-
hochmobilen Welt wie heute. Der Forschungsbereich untersucht die
verbalen Kommunikation sowie Kommunikationsinstrumente wie
jekte zu den politisch und ökonomisch marginalisierten Ländern der Welt
Mechanismen, durch die Migrantinnen und Migranten der Zugang
die digitalen Medien. Die kommunikativen Repertoires werden als
zu fördern. Das GSSC versteht sich dabei immer auch als Inkubator für
zu Bürgerrechten eröffnet oder versperrt wird. So interessiert die For-
Formen sozialen und symbolischen Kapitals verstanden und bilden
innovative gemeinsame Forschungsvorhaben und als unterstützendes
scher_innen zum Beispiel, welche Rolle in diesem Kontext politisch-
somit einen wichtigen Bestandteil ökonomischer Beziehungen und
akademisches Umfeld für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
ideologische Erwägungen, Praktiken der lokalen Bürokratien sowie
sozialer Netzwerke. Der Forschungsbereich untersucht die Transfor-
Strategien der Migrant(inn)en spielen und inwieweit sie sich gegen-
mation kommunikativer Praktiken und des damit verbundenen sym-
seitig beeinflussen.
bolischen Kapitals, um so Aufschluss über sich verändernde Macht-
Afrikanistik.
tik, Linguistik, Ethnologie unter dem Dach des GSSC ermöglicht es
änderung der Umweltbedingungen an den Orten einher, an denen
Nationalstaatliche
Romanische Philologie, Islamwissenschaft, Moderne Chinastudien und
„Die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Afrikanis-
verhältnisse und deren Verhandlung im Alltag geben zu können.
Notebook: d3 images - Fotolia.com
FROM SLAVE TO COOLIE. MIGRATIONS, WORK AND
COOLIE CULTURES
Seit dem späten 18. Jahrhundert wurde die Sklaverei weltweit allvielen Regionen der Welt sklavereiähnliche Abhängigkeits- und ArWandbild, Gambella, Äthiopien
beitsverhältnisse mit gravierenden Folgen für die betroffenen Menschen. Ein Beispiel sind die vielen Millionen Wanderarbeiter_innen
und Tagelöhner_innen in den Ländern des globalen Südens, die
unter äußerst prekären Bedingungen arbeiten und leben. Der Forschungsbereich untersucht Sklavereien sowie Zwangs- und Vertragsarbeit von 1850 bis heute und die damit einhergehenden Migrationsdynamiken und transkulturellen Prozesse.
Protest Graffiti, Downtown Nairobi, Kenia
mählich abgeschafft. Dennoch gibt es heutzutage immer noch in
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