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Merkblatt für Bewerber - Bayerisches Staatsministerium für

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Der Ministerialbeauftragte
für die Gymnasien in Schwaben
Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Schwaben, Hallstr. 10, 86150 Augsburg
Bayer. Eliteförderungsgesetz (BayEFG)
Merkblatt für Bewerber
1. Informationen zum BayEFG
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Max-Weber-Programms erhalten eine finanzielle Förderung in Form einer Bildungspauschale und werden bei Auslandsaufenthalten zusätzlich finanziell unterstützt. Darüber hinaus steht den Stipendiatinnen und Stipendiaten ein vielfältiges und
qualitativ hochwertiges studienbegleitendes Exzellenzprogramm offen.
Nähere Informationen finden Sie unter
https://www.elitenetzwerk.bayern.de/maxweberprogramm/foerderung/
https://www.elitenetzwerk.bayern.de/maxweberprogramm/auswahl/schulauswahl/
Informationen zum schulischen Auswahlverfahren sind auch dem „Merkblatt zum Zugang zur
Studienförderung nach Art. 5 Bayerisches Eliteförderungsgesetz (BayEFG) aus dem Gymnasialbereich" des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zu entnehmen:
http://www.km.bayern.de/schueler/schularten/gymnasium/weitere-infos.html
2. Sonderprüfung an der Dienststelle des Ministerialbeauftragten
ZEITRAUM:
Montag, 22. Juni bis Freitag, 03. Juli 2015
ORT: Holbein-Gymnasium Augsburg
Hallstraße 10
86150 Augsburg
Die schriftliche Verständigung mit absolut verbindlichem Termin erfolgt einige Tage vor dem
Prüfungstermin an die Schule. Pünktliches Erscheinen ist erforderlich. Sonder- oder Nachtermine
können grundsätzlich nicht eingeräumt werden - abgesehen von nachgewiesener Erkrankung mit
ärztlicher Bescheinigung zum Zeitpunkt der Prüfung.
Bei einem Verzicht auf die Teilnahme an der Prüfung ist - trotz Erfüllung der Voraussetzungen eine Nachholung zu einem späteren Zeitpunkt nicht möglich. Der Schule ist eine schriftliche Verzichtserklärung vorzulegen.
Durchführung der Prüfung
Die Prüfung wird in fünf Fächern in mündlicher Form abgehalten und dauert etwa 60 Minuten
(ca. zwölf Minuten je Prüfungsfach). Die Anwesenheit 30 Minuten vor Prüfungsbeginn ist notwendig.
Die Prüfung findet grundsätzlich aus dem in den Jahrgangsstufen 11 und 12 bzw. II und III behandelten Unterrichtsstoff der Fächer Deutsch, Fremdsprache (nach Wahl des Prüflings), Ge-
Bayer. Eliteförderungsgesetz (BayEFG) - Merkblatt für Bewerber
schichte (ohne Kombination mit Sozialkunde), Mathematik, Naturwissenschaft (nach Wahl des
Prüflings) statt.
Eines der vorgenannten fünf Fächer kann nach Wahl des Prüflings durch eines seiner Abiturprüfungsfächer (erstes bis fünftes Fach der Abiturprüfung) ersetzt werden.
Unabhängig von der Belegungsverpflichtung erstreckt sich der Stoff auf die tatsächlich belegten
Ausbildungsabschnitte.
Alle Fächer werden gleich eingestuft. Schwerpunktbildung sowie Ausschluss eines Ausbildungsabschnitts sind nicht möglich.
Die Prüfung hat neben dem Wissensstand des Prüflings seine Hochbegabung, kreative Intelligenz und umfassende Allgemeinbildung aufzuzeigen. Die Inhalte des Formblattes B "Erklärung
der Lehrkraft" bilden die Grundlage des Prüfungsgesprächs. Es wird deshalb besonders darauf
hingewiesen, dass mit der Unterschrift des Prüflings auf dem Formblatt die Richtigkeit aller
Angaben bestätigt wird.
3. Bewertung und Festsetzung des Ergebnisses
Die Leistungen werden nach dem in der Qualifikationsphase üblichen Punktsystem bewertet.
Erreichbar sind demnach maximal 75 Punkte als Gesamtergebnis aus den fünf Einzelprüfungen.
Sollten mehrere Bewerber die Prüfung mit der selben Punktzahl absolviert haben, so entscheidet entsprechend dem Ziel der Prüfung, die umfassende Allgemeinbildung aufzuzeigen - der Grundsatz, dass der Bewerber mit der geringsten Streuung der Einzelergebnisse zu bevorzugen ist, über
die Reihung der Bewerber.
Übersteigt die Zahl der gemeldeten Schülerinnen und Schüler das Dreifache der vorhandenen
Förderplätze deutlich, wird - koordiniert von einem Ministerialbeauftragten, der hierfür bestimmt
wird - nach Maßgabe der Bestenauslese (Gesamtpunktzahl im Abitur) eine Zulassungsbeschränkung vorgenommen. Allein aus dem Bestehen der Prüfung beim Ministerialbeauftragten kann
somit kein Anspruch auf die Aufnahme in die Studienförderung abgeleitet werden.
Die Bescheinigung über die Teilnahme an der Prüfung wird jedem Bewerber an die Privatadresse zugesandt, die Mitteilung über die Aufnahme in die Studienförderung erfolgt durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Es haben sich Änderungen am Prüfungsverfahren ergeben, die bereits für den laufenden Abiturjahrgang 2015 in Kraft treten:

Die Unterscheidung zwischen „bestandener“ und „nicht bestandener“ Prüfung wird
aufgehoben: Für die Aufnahme in die Studienförderung ist eine Gesamtsumme von 55
Punkten und Ergebnissen von wenigstens 7 Punkten in jeder Einzelprüfung nicht mehr
vorausgesetzt.

Das bisher praktizierte Verfahren, bei dem 50 % der zur Verfügung stehenden Plätze direkt in die einzelnen Aufsichtsbezirke vergeben wurde, entfällt. Nunmehr entscheidet allein die bayernweite Reihung der Kandidaten
2
Bayer. Eliteförderungsgesetz (BayEFG) - Merkblatt für Bewerber
Die zur Verfügung stehenden 180 Förderplätze werden bayernweit an die Schülerinnen und
Schüler vergeben, die das Auswahlverfahren mit den besten Ergebnissen absolviert haben.
HUBERT LEPPERDINGER
LTD. OBERSTUDIENDIREKTOR
MINISTERIALBEAUFTRAGTER
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