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Seiffert: Wortschatzbezogene Lernbegleitung im inklusiven
Unterricht
1. Ressourcensammlung
a) Einzelarbeit: Notieren Sie bitte 2 Beispiele für eine gelungene
Wortschatzförderung aus ihrer schulischen Praxis
Seiffert: Wortschatzförderung - Inklusion, www.foerderplanet.de, seiffert.evt@schulen-koeln.de
1
b) Gruppenarbeit: Stellen Sie sich in 3er-Gruppen ihre Beispiele vor und
versuchten Sie 3 Gelingensprinzipien und 3 Hindernisse für eine
gelungene Wortschatzförderung zu benennen!
Wortschatzförderung (gelungene Beispiele sammeln)
Gelingensbedingungen
Hindernisse
Diskussion (Stichworte):
Seiffert: Wortschatzförderung - Inklusion, www.foerderplanet.de, seiffert.evt@schulen-koeln.de
2
2b) Gruppenarbeit: Überlegen Sie bitte in Ihrer Gruppe, welches die 3
wichtigsten Lernbarrieren (bzw. Lernbremsen) sein könnten, die
Schüler mit Wortschatzproblemen an einer erfolgreichen Teilhabe
am Unterricht hindern könnten!
Aspekt
Lernbarriere
Aussprache
Bedeutung
Verhalten und
Strategie
Kontext und
Grammatik
Seiffert: Wortschatzförderung - Inklusion, www.foerderplanet.de, seiffert.evt@schulen-koeln.de
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3. Fördermaßnahmen skizzieren
3a) Einzelarbeit: Suchen Sie sich bitte aus Ihren Gruppenergebnissen
von Aufgabe 2 pro Kategorie jeweils eine Lernbarriere aus und
notieren sie diese in Ihrer Tabelle in der Spalte „Lernbarriere“.
3b) Gruppenarbeit: Überlegen Sie bitte in Ihrer Gruppe, für jede der in
der Einzelarbeit für wichtig erachteten Lernbarrieren eine Idee zur
Förderung oder zur Überbrückung dieser Schwierigkeit.
Aspekt
Lernbarriere
Idee für Fördermaßnahme
Aussprache
Bedeutung
Verhalten und
Strategie
Kontext und
Grammatik
Seiffert: Wortschatzförderung - Inklusion, www.foerderplanet.de, seiffert.evt@schulen-koeln.de
5
Zusammenfassung zentraler Aspekte
•
Die Bildungssprache von heute ist der Grundstock für die Alltagssprache von morgen.
•
Sie ist abstrakter und grammatisch komplexer als die Alltagssprache.
•
Sie ist der wichtigste Motor der geistigen und sprachlichen Entwicklung des Schülers.
•
Für Schüler mit Sprachproblemen ist die Bildungssprache gleichzeitig die größte
Lernbarriere.
•
Ein großer Teil der Sprachförderung bei Schülern mit sprachlichem Förderbedarf oder
Mehrsprachigkeit besteht darin, die Bildungssprache, die das kognitive und sprachliche
Rüstzeug für die Zukunft des Schülers darstellt lernbar zu machen. Eine isolierte
Sprachförderung ist sehr wichtig. Zusätzlich müssen aber auch die sprachlichen
Lernchancen im Unterricht möglichst effizient genutzt werden.
•
Eine gelungene Sprachförderung im inklusiven Unterricht berücksichtigt sowohl
Bedingungshintergründe der Sprachstörung bzw. der Mehrsprachigkeit als auch die
inhaltlichen Lern- und Lehrziele des Unterrichts.
•
Die sprachbezogene Begleitung des Schülers im Lernprozess stellt den Kernbereich einer
gelungenen Sprachförderung im inklusiven Unterricht dar.
Checkliste für eine sprachbezogene Lernbegleitung
1. Minimalwortschatz erarbeiten:
Prüfen Sie, welche (Fach)-Wörter mindestens nötig sind, damit der Schüler die inhaltlichen Lehrund Lernziele erreichen kann.
2. Minimalwortschatz oft wiederholen:
Sorgen Sie dafür, dass im Unterricht diese Wörter klar hervorgehoben und oft gehört, gesprochen,
gelesen und geschrieben werden.
3. Minimalwortschatz effektiv einbetten:
Beschränken Sie sich so oft es geht auf die wichtigsten (Fach-)Wörter und betten Sie diese in
möglichst kurze Sätze oder Ellipsen ein.
Seiffert: Wortschatzförderung - Inklusion, www.foerderplanet.de, seiffert.evt@schulen-koeln.de
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Bildung
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