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Flugplan München - Winter 2014/15 /

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Asset ManagementMarket-News
November 2014
Highlights des Monats Oktober:
 Anhaltend positive Wirtschaftsdaten aus den
USA (z.B. wie das US-Verbrauchervertrauen
und die US-Arbeitslosenunterstützung)
Inhaltsverzeichnis:
Seite

Allgemeiner Rückblick/Ausblick
2

Anleihen/Währungen
3

Aktienmärkte
4

Rohstoffe/Gold
5

Oberbank Asset-Mix
6
 Negative Meldungen aus Europa (wie das
deutsche ZEW-Konjunktur-Barometer und der
IFO-Geschäftsklimaindex)
 25 europäische Banken scheitern am EZBBankenstresstest
 US-Notenbank-Chefin Yellen kündigt das Ende
der US-Anleihenkäufe durch die FED für Ende
November an
 China vermeldet für September die niedrigste
Teuerungsrate seit Anfang 2010
 Einigung im Gasstreit zwischen Russland und
der Ukraine
Impressum/Disclaimer:
Monatliche Information des
Oberbank Private Banking & Asset Management
Untere Donaulände 28, 4020 Linz
Internet: www.oberbank.at
E-Mail: pam@oberbank.at
Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung.
Diese Unterlagen dienen lediglich der aktuellen Information und basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten
Personen zum Erstellungszeitpunkt. Diese Unterlagen sind weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der hier
erwähnten Veranlagungen bzw. (Bank-) Produkte. Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen sind nicht als generelle
Empfehlung zu werten. Obwohl wir die von uns beanspruchten Quellen als verlässlich einschätzen, übernehmen wir für die
Vollständigkeit und Richtigkeit der hier wiedergegebenen Informationen keine Haftung. Insbesondere behalten wir uns einen Irrtum in
Bezug auf Zahlenangaben ausdrücklich vor.
Die Angaben gemäß § 25 Mediengesetz finden Sie unter folgendem Link:
http://www.oberbank.at/OBK_webp/OBK/Informationsobjekte/Downloads/AT/obk_Impressum_beteil.pdf
Seite 1 von 6
Rückblick / Ausblick
Kurzfristig stockte vielen Marktteilnehmern der
Atem, als es
Anfang Oktober mit den
Aktienkursen steil bergab ging. Die Gründe dafür
waren schnell ausgemacht: die europäische
Konjunktur wird die erwarteten Wachstumsraten
für heuer als auch 2015 nicht erfüllen können.
Dazu kamen die anhaltenden Unsicherheiten
bezüglich der Krisenherde im Nahen Osten und
die Meldungen über neue Ebola-Fälle.
führen werden. Laut ihren Aussagen soll dies
bereits in wenigen Wochen der Fall sein.
Nach Veröffentlichung dieser Meldung legte der
US-Dollar zum Euro kräftig zu.
Dadurch wird immer stärker bewusst, dass die
Wirtschaft in den USA und Europa derzeit in
zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten
unterwegs ist - die europäische Wirtschaft leidet
vor allem unter den Sanktionen gegenüber
Russland.
Zwischenzeitlich mussten die Aktienmärkte
Rückschläge von über 10 % hinnehmen, wobei
auch dieses Mal die europäischen Märkte
besonders unter die Räder kamen.
Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können
davon nicht abgeleitet werden.
Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können davon
nicht abgeleitet werden.
Ab Mitte des Monats beruhigte sich die Situation
dann wieder – dank einiger sehr guter
Quartalszahlen von bedeutenden Unternehmen
konnten die Märkte sukzessive wieder zulegen
und das Niveau von Ende September teilweise
wieder erreichen.
Der US-Dollar wird seine Stärke weiter
beibehalten können – vor allem solange
unterschiedliche Richtungen in der Zinspolitik
der Wirtschaftsräume USA und Europa
anhalten.
Aufgrund der absehbaren Abschwächung der
Wirtschaft
im
Euro-Raum
sind
Dollarbeimischungen auch im Anleihebereich
als interessant einzustufen.
Apropos USA: die dortige Wirtschaft liefert eine
gute Meldung nach der anderen, so wie zuletzt
der US-Arbeitsmarkt. Damit verbunden ist auch
eine steigende Konsumnachfrage, die ja die
wichtigste Säule der US-Konjunktur darstellt.
US-Notenbankchefin
Yellen
hat
zum
Monatsende bestätigt, dass diese Faktoren zu
einer
raschen
Beendigung
der
Staatsanleihekäufe durch die US-Notenbank
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Fazit:
 Die zuletzt gesehenen Turbulenzen an
den Aktienmärkten sollten sich in
Richtung Jahresende beruhigen
 Der US-Dollar zeigt Stärke – diese kann
durch die US-Zinspolitik auch noch
längere Zeit andauern
Anleihen / Währungen
Highlights:
Währungen
 Neue Tiefststände bei österreichischen
Mittlerweile versuchen mehrere Notenbanken
mit gezielten Maßnahmen wie Zinssenkungen
oder Bilanzausweitungen die eigene Währung
zu
schwächen,
um
damit
Exporterleichterungen zu erlangen.
So haben die EZB im September und die
schwedische Notenbank im Oktober die
Leitzinsen gesenkt. Die japanische Notenbank
hat angekündigt die Bilanzsumme stärker
auszuweiten, als bisher angenommen wurde.
10-jährigen Staatsanleihen
 Kurzfristige Renditeanstiege bei
schwächeren Schuldnern
 Ende der Anleihekäufe durch die
US-Notenbank
Die schwächere wirtschaftliche Entwicklung im
Euroraum drückte die Anleiherenditen der
besten Schuldner auf neue historische
Tiefststände. So sanken die Renditen für
österreichische Staatsanleihen mit einer
Laufzeit von 10 Jahren zwischenzeitlich auf
unter 1 %. Dagegen sind die Renditen für
vergleichbare Anleihen aus Spanien oder Italien
wieder etwas angestiegen.
Die
unterschiedliche
konjunkturelle
Entwicklung zwischen Europa und den USA
führt
auch
zu
einer
gegenläufigen
Geldmarktpolitik. Während die US-Notenbank
die Anleihekäufe der letzten Jahre beendet,
beginnt die europäische Zentralbank mit
Käufen und erhöht dadurch die EZBBilanzsumme. Diese Maßnahmen sollten den
Euro gegenüber dem US-Dollar weiter
schwächen.
Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können
davon nicht abgeleitet werden.
Die schwache Konjunktur drückt auch auf die
Rohstoffpreise und dies sorgt für eine anhaltend
tiefe Inflation. Damit sollte das aktuelle
Tiefzinsniveau im Euroraum noch länger
Bestand haben.
Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können
davon nicht abgeleitet werden.
Leicht gestiegen sind in den letzten Wochen
dagegen die Renditen für schwächere
Schuldner. Dies sehen wir als Chance und
erhöhen daher die Gewichtung bei Anleihen
aus dem High Yield Bereich und den Emerging
Markets.
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Fazit:
 Anhaltend tiefe Zinsen im Euroraum
 US-Dollar weiterhin attraktiv
Aktien
Highlights:
 Turbulentester Börsenmonat des Jahres
 Massive Auf und Abwärtsbewegung
vieler Indizes
 In Amerika weiterhin solide Entwicklung
 Bankenstresstest ohne größere
Auswirkungen
Ein Einbruch der deutschen Industrieproduktion
im Monat August sowie ein ebenfalls starker
Rückgang der deutschen Industrieumsätze lies
die Börsen zu Monatsbeginn massiv auf Talfahrt
gehen. So wurden bei den meisten Indizes vor
allem in Europa wichtige Unterstützungslinien
durchbrochen,
wodurch
eine
weitere
Verkaufswelle ausgelöst wurde.
Es standen Befürchtungen im Raum, dass die
erwartete konjunkturelle Erholung in Europa nun
doch nicht in Gang kommt, da nun auch die
bisherige Wirtschaftslokomotive von Europa,
Deutschland schwächelte. Aber wie so oft an
den Börsen wurde die Verkaufswelle zu einer
Übertreibung und gute Wirtschaftsdaten aus den
USA sorgten schnell wieder für ermutigende
Stimmung unter den InvestorInnen.
Auch der Beginn der Berichtsaison bei den
Quartalsergebnissen sorgte sowohl in Europa
als auch in den USA für Ermutigung. Dadurch
konnten die Börsen im Monatsverlauf einen
Großteil ihrer Verluste wieder wettmachen und
sorgten damit für eine kräftige Gegenbewegung
und bessere Aussichten.
Stark „geprügelt“ wurden an den Börsen Öl- und
Energiekonzerne. Diese litten unter dem stark
fallenden Ölpreis der jüngsten Vergangenheit.
Sollte der Ölpreis weiter nach unten korrigieren,
ist ein weiterer Kursrutsch nicht auszuschließen.
Nach
wie
vor
eindrucksvoll
ist
die
Aufwärtsbewegung des Technologie-Index
Nasdaq. Nach einer kräftigen Korrektur konnte
dieser rasch wieder an Wert gewinnen und
notiert nun Nahe dem Allzeithoch. Diesem
konnte sich gegen Monatsende zur Freude
vieler Börsianer auch der Dow Jones wieder
annähern.
Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können
davon nicht abgeleitet werden.
Aufgrund der heftigen Marktbewegungen an den
weltweiten Börsen im vergangenen Monat
reduzierten wir unsere Aktienquote auf Neutral.
Trotz der kräftigen Gegenbewegung nach der
heftigen
Korrektur,
überwiegen
derzeit
Unsicherheiten am Markt, welche rasch wieder
für eine schlechtere Stimmung sorgen könnten.
Dennoch bleiben Aktien im Vergleich zu
Anleihen die derzeit wohl attraktivere
Assetklasse, da deren Dividendenrenditen
deutlich über den Renditen von Anleihen liegen.
Fazit:




Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können
davon nicht abgeleitet werden.
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Dividendenwerte attraktiv
Solides Stock-Picking
Setzen von Stopp-Loss Marken
Konjunkturentwicklung aufmerksam
verfolgen
Rohstoffe / Gold
.
Highlights:
 Rohstoffe weiterhin unter Abgabedruck
 Ölpreis auf Vierjahrestief
 Stabilisierungstendenzen beim Goldpreis
Die breiten Rohstoffindizes setzten in den
letzten Wochen ihren Abwärtstrend fort.
Belastend wirkten im vergangenen Monat
erneut
vor
allem die
schwächelnde
Weltkonjunktur und der starke Dollar.
Jedoch hängen nicht alle Rohstoffe von der
Konjunktur ab. Insbesondere bei den
Agrargütern sind andere Faktoren für deren
Entwicklung entscheidend.
Aufgrund von Missernten in Brasilien und
Sorgen um die Ebola-Epidemie in Afrika
zählen Kaffee und Kakao seit Jahresbeginn zu
den Gewinnern in diesem Segment.
Trotz aller Kriege und Krisen befindet sich der
Ölpreis weiterhin auf Talfahrt. Der SchieferölBoom in den USA, der den Markt mit dem
Rohstoff überschwemmt und die trüben
Aussichten für die Weltwirtschaft drückten den
Ölpreis der Sorte Brent im Oktober sogar auf
ein Vier-Jahres-Tief.
Manche MarktteilnehmerInnen vermuten
hinter den massiven Preisverlusten beim Öl
geheime Absprachen zwischen Saudi-Arabien
und den USA.
Ziel des Preisverfalls könnte die Schädigung der
vom Ölexport abhängigen Staaten, vor allem
aber von Russland sein.
Der Goldpreis konnte zuletzt erstmals seit
längerer Zeit zwischenzeitlich von den
schlechteren Konjunkturmeldungen und Krisen
profitieren.
Letztendlich
büßte das
Edelmetall
im
gegenwärtigen Marktumfeld im Monatsverlauf
jedoch annähernd 2 Prozent an Wert ein.
Die massiven Mittelabflüsse beim größten mit
Gold unterlegten börsengehandelten Produkt,
dem SPDR-Gold-Trust, zeigten zuletzt, dass die
Nachfrage nach Gold rückläufig ist.
Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können davon
nicht abgeleitet werden.
Obwohl beim Goldpreis im Oktober auch eine
leichte Stabilisierungstendenz erkennbar war,
gab es die größten Abflüsse seit zwölf Monaten.
Die Bestände im SPDR-Gold-Trust markierten
zuletzt mit 751,96 Tonnen den niedrigsten Wert
seit November 2008.
Fazit:
 Rohstoffpreisentwicklungen nach wie vor
im Sog der Konjunktur
 Im Oberbank Asset-Mix erfolgt weiterhin
keine Gewichtung der Anlageklassen
Rohstoffe und Gold
Quelle: Bloomberg, 30.10.2014, eigene Darstellung. Es handelt sich bei den
angegebenen Werten um Vergangenheitswerte. Zukünftige Entwicklungen können
davon nicht abgeleitet werden.
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Oberbank Asset Mix
Aktuelle Ausrichtung:
Liquide Mittel:
-
Zur Gänze in Euro
Anleiheprodukte/Geldmarkt:
-
60 % Euro Investmentgrade Anleihen oder
gute österreichische Schuldner in EUR
10 % High-Yield-Anleihen
10 % Emerging Markets Anleihen
20 % Geldmarktpapiere (auch in USD)
Der Oberbank Asset-Mix dient als Hilfestellung
für alle jene InvestorInnen, die langfristig unter
Einbeziehung aller verfügbaren Anlageklassen
und unter einem ausgewogenen ChancenRisiko-Verhältnis veranlagen möchten.
Er bildet einerseits die Basis im Rahmen des
standardisierten
Vermögensmanagements
(Oberbank Management Asset Mix-Plus*) und
dient andererseits auch als Orientierung
innerhalb der drei Strategien im individuellen
Portfoliomanagement (iPM).
Mindestens einmal monatlich wird im Rahmen
des Oberbank Asset-Mix-Komitees die neue
Anlagenklassen-Gewichtung festgelegt.
Aktienprodukte:
-
Europa wird mit 35 %, Amerika mit 50 %,
die Emerging Markets mit 10 % und
Österreich mit 5 % gewichtet
Das Oberbank Asset Management hat sich sowohl standardisiert als auch individuell eine defensive Veranlagungspolitik zum Ziel
gesetzt.
Rohstoffe, Gold, Immobilien und
sonstige Veranlagungen:
Langfristiger Kapitalzuwachs steht dabei vor
kurzfristiger Spekulation.
Juni
2014:
- Asset-Mix
aktuell keine
Berücksichtigung
Alle am Markt verfügbaren Anlageklassen
kommen bei Bedarf zur Anwendung; auch
Fremdwährungsmanagement ist ein wichtiger
Bestandteil.
*Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Die
Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der
unverbindlichen Information der Kunden und ersetzen
keinesfalls die Beratung für den An- und Verkauf von
Wertpapieren. Die Kurse gelten per Stichtag und sind
freibleibend. Alleinverbindliche Rechtsgrundlage für den Kauf
von Investmentfondsanteilen ist der jeweilige Prospekt. Bitte
beachten Sie auch die „Wesentliche Anlegerinformation“ (KID).
Der veröffentlichte Prospekt des hier genannten Fonds sowie
das KID in der jeweils aktuellen Fassung stehen für den
interessierten Anleger in deutscher Sprache unter www.3bg.at
sowie bei der Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28
während der üblichen Geschäftsstunden zur kostenlosen
Ausgabe bereit.
Liquide Mittel 22,5%
Anleihen 55%
Gold 0%
Rohstoffe 0%
Aktien 22,5%
Immobilien 0%
Sonstige Veranlagungen 0%
Die Finanzmarktaufsicht warnt: „Der Oberbank Manangement
Asset Mix-Plus“ kann bis zu 40 v.H. in Veranlagungen gemäß §
166 Abs.1 Z.3 InvFG 2011 (Alternative Investments) investieren,
die im Vergleich zu traditionellen Anlagen ein erhöhtes
Anlagerisiko mit sich bringen. Insbesondere bei diesen
Veranlagungen kann es zu einem Verlust bis hin zum
Totalausfall des darin veranlagten Kapitals kommen.
Seite 6 von 6
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